Veröffentlicht am
625 Klicks

Christopher Kramp spricht über das Thema „Christus bezeugen“ und beleuchtet die Bedeutung des Zeugnisgebens im christlichen Glauben. Er erklärt, was es bedeutet, Zeugnis zu geben, und wie es sich auf unser Leben auswirkt. Dabei wird die Verbindung zwischen unserem Zeugnis und dem Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum thematisiert. Die Predigt betont die Wichtigkeit, dass unser Zeugnis mit unserem Charakter übereinstimmt, um wahrhaftig und wirkungsvoll zu sein.


Weitere Aufnahmen

Serie: Predigten

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Ich möchte mit euch heute ein Thema betrachten, das mir sehr ins Herz gewachsen ist in der letzten Zeit. Ich hatte vor einiger Zeit die Vorfreude, auf einer Tagung zu sprechen, auf der Asi-Tagung. Und das Thema war dort sehr einfach: Das Thema war "Christus bezeugen". Und ich hatte dort zwei Morgenandachten. Und so habe ich mir gedacht, was mache ich als Morgenandachten? Eine Andacht mache ich über Christus und eine mache ich über "bezeugen". Und die Andacht über Christus habt ihr schon gehört. Das war nicht unsere letzte Predigt. Könnt ihr euch erinnern, dass wir über Christus gesprochen haben, über den König, den Gesalbten? Und heute möchte ich mit euch über dieses einfache Wort sprechen: "bezeugen". Ich weiß nicht, was euch in den Kopf fährt, wenn ihr das Wort "bezeugen" hört. Es ist ja ein Wort, das wir ganz oft verwenden in christlichen Kreisen. Wir wollen Zeugnis geben, zum Beispiel. Und wir danken für die Musik. Vielleicht gegen Ende des Vortrags nochmal. Und so möchte ich mit euch heute ein paar Minuten Zeit nehmen, darüber zu sprechen, was es bedeutet, Zeugnis zu geben. Und ganz sicher habt ihr schon eure Vorstellungen. Aber vielleicht ist das, was wir heute studieren, doch etwas Neues. Und ich hoffe, dass der Heilige Geist unser Herz erreicht. Denn was wir heute studieren, ist, glaube ich, von großer Wichtigkeit. Und ich möchte euch einladen, da, wo es möglich ist, mit mir gemeinsam noch einmal niederzuknien für ein Anfangsgebet. Und dann beginnen wir.

[1:47] Lieber Vater im Himmel, wir kommen jetzt zu dir, wissend, dass wir so viel gar nicht wissen, wissend, dass wir schwach sind und dass wir unwürdig sind, in deiner Gegenwart zu sein. Aber wir wissen auch, dass du, Herr Jesus, vor uns am Kreuz gestorben bist. Wir wissen, dass du alles getan hast, damit wir wieder zu dir kommen können. Und deswegen sind wir heute hier. Wir wollen freimütig kommen zu deinem Thron der Gnade. Wir möchten dich jetzt bitten, dass dein Heiliger Geist unsere Herzen berührt. Wir möchten dich bitten, dass deine Wahrheit uns erreicht. Wir möchten dich bitten, dass wir verstehen, was dein Wort sagt. Bitte, Herr Jesus, rühre du uns an. Schenk du uns das, was wir brauchen. Du kennst jeden Einzelnen von uns. Du weißt genau, welche Worte wir heute zu hören brauchen. Und so bitte ich dich, dass du mir die Worte schenkst, die jeder Einzelne heute zu hören muss, die wir brauchen, um ein Leben zu leben, das dir wohlgefällig ist. Ich bitte dich von ganzem Herzen, dass du jetzt gegenwärtig bist, dass du durch deinen Heiligen Geist jeden Einzelnen von uns berührst und anrührst und ansprichst und wir verändert von hier gehen, weil dein Wort Licht in unser Herz gesprochen hat. Das bitten wir dich von ganzem Herzen, Herr Jesus, in deinem Namen, weil du es verheißen hast. Amen.

[3:06] Woran denkt ihr, wenn ihr dann das Wort "Zeugnis" hört? Was kommt euch in den Sinn beim Wort "Zeugnis"? Gericht. Ah, beim Gericht muss man als Zeuge sein Zeugnis ablegen. Muss man sagen, muss man bezeugen, was man gesehen hat. Okay, also man denkt ans Gericht. Woran denkt ihr noch? Noten. Schule. Da gibt es so gemischte Gefühle beim Zeugnis. Habt ihr gute Zeugnisse gehabt in eurem Leben? Was drückt eigentlich das Zeugnis aus in der Schule? Das, was wir getan haben, nicht wahr, oder was wir auch nicht getan haben. Hat also was mit Gericht zu tun, sozusagen, ja. Woran müsst ihr noch denken beim Wort "Zeugnis"? Die Testamente, nicht wahr, die bezeugen, sie sind die Zeugen auf Jesus. Das alte und das neue Testament werden in Offenbarung die Zeugen genannt, die beiden Zeugen. Dankeschön. Sehr gut. Erzählen. Das ist das, woran ich am ehesten denke, ich weiß nicht, wie es euch geht. Wenn es um Zeugnis geht, geht es, denke ich, als erstes daran, Zeugnis zu geben. Also quasi Mission, nicht wahr, etwas weiterzugeben. Wer von euch gibt gerne Zeugnis? Ah, doch einige, schön.

[4:30] Ich möchte mit euch heute Gedanken uns machen, was es bedeutet, Zeugnis zu geben. Wenn ihr über das Wort "Zeugnis" nachdenkt in der Bibel, an welcher Stelle würdet ihr anfangen, das Wort "Zeugnis" zu studieren? Was ist wahrscheinlich der wichtigste Text in der ganzen Bibel über das Wort "Zeugnis"? Gebt mir mal einen Vorschlag. Der wichtigste Text, der wichtigste Vers in der ganzen Bibel über das Wort "Zeugnis". Ja. Also Jesus bezeugt Gott, okay, ja, guter Vorschlag. Hat jemand noch einen Vorschlag? Der wichtigste Vers in der Bibel zum Wort "Zeugnis". Geht hinaus in alle Welten, nicht wahr, der Missionsbefehl, Zeugnis zu geben. Okay, noch einen Vorschlag? Da gibt es Zeugnis Jesu in Offenbarung 14, Vers 12, danke. Und hier hat der Bock dann auch eine interessante Idee gehabt. Warum die 10 Gebote? Gibt es in den 10 Geboten irgendwo eine Stelle, wo das Wort "Zeugnis" vorkommt? Genau, ja, was wolltest du sagen? Ganz genau, welches Gebot ist das? 8, 9, 10, sind wir uns sicher? Das ist das 9. Gebot. Schauen wir gemeinsam in 2. Mose 20.

[6:14] 2. Mose 20 und dort Vers, welcher Vers ist es? Vers 16. Übrigens, würdet ihr mir zustimmen, dass die 10 Gebote ein wichtiger Text der Bibel sind? Die 10 Gebote sind das Fundament der Regierung Gottes. Und was immer in den 10 Geboten ist, ist wichtig, oder? Das ist das Fundament der ganzen Lehre. Und hier steht "Zeugnis" in den 10 Geboten, in 2. Mose 20, Vers 16. Du sollst kein was, kein Falschzeugnis reden gegen deinen Nächsten. Das Erste, was wir lernen über Zeugnis geben, ist, wir sollen kein falsches Zeugnis geben. Ist es möglich, dass beim Versuch, Zeugnis zu geben, ich falsches Zeugnis gebe? Was ist damit gemeint, nicht falsches Zeugnis zu geben? Lügen, sagst du. Ich habe schon einige getroffen, die gesagt haben, da steht ja nicht "lügen", da steht "falsches Zeugnis reden". Deswegen ist Lügen manchmal okay. Habt ihr euch schon mal getroffen, der sowas sagt? So Notlügen oder so. Da steht ja nicht, du sollst nicht lügen, da steht, du sollst nicht falsches Zeugnis reden, nicht wahr? Falls ihr mal jemanden trefft, der sowas sagt, könnt ihr mit ihm zu folgendem Vers gehen. Wir gehen mal mit mir in Sprüche 12.

[7:44] Sprüche 12 und dort Vers 17. Und das ist ziemlich deutlich. Sprüche 12, Vers 17, dort heißt es: Wer die was sagt? Wer die Wahrheit sagt, legt ein rechtes Zeugnis ab. Ein falscher Lügner, aber verkündet was? Ein falscher, was habe ich gesagt? Ein falscher Lügner, ne? Ein falscher Zeuge, aber verkündet Lügen. Also wer Falsches Zeugnis gibt, der lügt. Und wer wahres Zeugnis gibt, der macht was? Der sagt die Wahrheit. Also, was ist Gottes Ziel, wenn wir Zeugnis geben? Wir sollen die Wahrheit sagen, ja? Zeugnis geben bedeutet, die Wahrheit zu sagen, denn wenn ich das Zeugnis falsch gebe, dann lüge ich. Soweit sind wir alle auf derselben Linie? Auf derselben Seite? Okay.

[8:52] Nächste Frage. Was in der Bibel wird als Zeugnis beschrieben? Gibt es irgendetwas, was Zeugnis genannt wird in der Bibel? Da gibt es das Zeugnis Jesus. Und das Zeugnis Jesus ist was? Der Geist der Weissagung. Der Geist der Weissagung ist das Zeugnis Jesus. Okay, dankeschön. Noch ein Vorschlag. Was wird noch als Zeugnis? Die Jünger waren Zeugen, sie sollten Zeugnis geben, ganz genau. Er sagt selbst, ich war und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Die Bibel selbst ist... Aber die Bibel wird nicht selbst als... Sie werden als die Zeugen benannt, das stimmt schon, ja? Die geben Zeugnis, genau. Es gab Steine, die aufgerichtet wurden, so nicht wahr? Die bezeugen sollten, bis hierhin hat Gott uns geholfen, zum Beispiel, ja? Gut, habt ihr noch eine Idee? Wird noch etwas in der Bibel als Zeugnis... Ihr habt das Wichtigste aber vergessen bisher noch. Die Schöpfung ist ein Zeugnis der Macht Gottes, ja das stimmt, in einem gewissen Sinne auch, ja? Das Zeremonialgesetz war ein Zeugnis, denn es bezeugte Christus, nicht wahr? Die Auferstehung ist ein Zeugnis, ja, das stimmt. Aber das Wichtigste habt ihr immer noch vergessen. Es gibt etwas, was in der Bibel mehr als alles andere Zeugnis genannt wird, und wir kommen wahrscheinlich ganz selten drauf, obwohl es ganz deutlich ist.

[10:29] Ja, die ganzen Geschichten überhaupt mit Jesus sind alles Zeugnisse, es war ein Zeugnis für die Kraft Gottes. Aber es gibt etwas, was eine Sache sozusagen, die Zeugnis genannt wird. Bundeslade ist schon... wer hat Bundeslade gesagt? Das ist noch nicht ganz richtig. Die Bundeslade war nicht das Zeugnis. Schlagt mal mit mir auf, in 2. Mose 25, aber das ist schon ganz, ganz, ganz dicht. 2. Mose 25, da geht es um die Bundeslade. Und dort in Vers 21. In 2. Mose 25, Vers 21 heißt es: Und du sollst den Sühnedeckel oben über die Lade legen. Und das war es. Das Zeugnis, das ich dir geben werde, in die Lade tun. Frage, meine Frage an die Kinder: Was war in der Bundeslade drin? Haben wir noch Kinder, die antworten können? Was war in der Bundeslade drin? Die großen Kinder antworten und sagen, es waren die 10 Gebote und sie haben recht. Ja? Die 10 Gebote, danke schön. Also, was in der Bibel ist das Zeugnis? Hier in diesem Vers? Die 10 Gebote sind ein Zeugnis. Übrigens, wie kaum etwas anderes wird es ständig das Zeugnis genannt. Wir können die 2. Mose durchlesen. Ständig heißt es, das Zeugnis, das ich dir geben werde. Das Zeugnis, das Zeugnis, das Zeugnis. Die Lade des Zeugnisses. Die 10 Gebote waren ein Zeugnis. Wer hatte dieses Zeugnis gegeben? Gott.

[12:14] Wir haben ja darüber gesprochen, wir wollen heute darüber reden, was es bedeutet, wenn wir Zeugnis geben. Woran denken wir, wenn wir Zeugnis geben? Wir denken dann an Mission, richtig? Ich erkläre jemand anderem den Glauben. Hat Gott auch Zeugnis gegeben? Als Gott Zeugnis gab, was hat er gegeben? Er hat tatsächlich ein Schriftstück weitergereicht, richtig? Wenn wir Zeugnis geben, sagen, dann meinen wir meistens: Hier hast du einen Flyer. Wollen Sie dieses Buch lesen, ja? Seien Sie eingeladen zu unserer Vortragsreihe. Wir geben ein Schriftstück weiter mit Information. Ist das wahr oder nicht? Das ist wahr. Zeugnis geben. Hat Gott auch ein Schriftstück weitergegeben, ja oder nein? Was war das Besondere an diesem Schriftstück, das er als Zeugnis gegeben hat? Er hat es selber geschrieben, okay. Vielleicht sollten wir auch unsere Flyer alle selbst schreiben. Aber da war noch etwas Wichtiges über diese Information, die auf diesem Flyer, diesem schweren Flyer, der sogar zerbrechen konnte, nicht wahr? Auf diesem Flyer stand. Was war das Besondere an dieser Information? Das, was drauf stand, war genau das, was er war. Denn die 10 Gebote sind der Ausdruck des Charakters Gottes, richtig? Als Gott Zeugnis gab, gab er Information. Aber das Besondere war, dass die Information, die er gepredigt hat, mit Worten, hat Gott nicht auf dem Berg Sinai gepredigt, hat er nicht gesagt: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten ausgeführt hat. Dass die Information, die er gepredigt hat und die er schriftlich weitergegeben hat, dass die eins zu eins seinem Charakter entsprochen hat. Das nennt die Bibel Zeugnis geben. Aber sie sagt auch, in diesem Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis geben.

[14:24] Was würde dann falsch Zeugnis geben bedeuten? Was würde passieren, wenn ich Worte sage und Schriftstücke weiterreiche, die gar nicht meinem Charakter entsprechen, meinem Wesen? Also Gott, wenn er Zeugnis gibt, gibt es da eine totale Übereinstimmung. Nun, hat Jesus auch Zeugnis gegeben auf der Erde, ja oder nein? Gibt er jetzt noch Zeugnis? Ja? Seid ihr sicher? Wo gibt er denn Zeugnis? Durch uns, okay. Mal abgesehen davon, wenn wir alle kein Zeugnis geben würden, würde er trotzdem noch Zeugnis geben. Wo? Durch die Schöpfung, okay. Angenommen, die Schöpfung würde es nicht mehr geben, würde er trotzdem noch Zeugnis geben. Gibt Jesus jetzt buchstäblich, nicht durch irgendjemand anderes oder durch irgendetwas anderes, gibt er noch buchstäblich jetzt Zeugnis? Wenn ja, wo?

[15:33] Schauen wir mal gemeinsam in Offenbarung 3. Offenbarung 3 und dort ab Vers 14 ist die berühmte Botschaft an die Gemeinde von Laodicea. Frage, das wisst ihr wahrscheinlich, was heißt Laodicea übersetzt? Laodicea ist das Volk Laos, Dieke, das Volk des Gerichts. Jetzt schaut mal mit mir in Offenbarung 3 und dort Vers 14: Und dem Engel der Gemeinde von Laodicea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge. Was macht ein Zeuge, habt ihr schon gesagt? Ein Zeuge gibt Zeugnis. Und hier haben wir ein Gericht und hier steht Jesus als der Amen, als der Ursprung der Schöpfung Gottes und sagt, ich gebe Zeugnis. Jetzt versuchen wir uns das mal bildlich vorzustellen. Um was für ein Gericht geht es da? Ist es das letzte Gericht, das Endgericht? Was für ein Gericht wird hier besprochen? Das Gericht vor der Wiederkunft, das Untersuchungsgericht. Was für ein Zeugnis muss Jesus da geben?

[16:57] Also, bevor wir das ansprechen, gehe ich jetzt eine Stufe zurück. In einem Gericht, was macht ein Zeuge, wenn er da aufgerufen wird? Er nimmt Stellung, ja? Also, nehmen wir mal an. Ich habe jemanden geschlagen, okay? Und ich werde vor Gericht gestellt. Und du hast es gesehen. Was ist jetzt deine Aufgabe vor Gericht? Die Wahrheit zu sagen, was passiert ist. Aber jetzt magst du mich ja hoffentlich, oder? Wäre es nicht nett von dir, wenn du vor Gericht sagen könntest: Also, das war gar nicht so, also, naja, er hat vielleicht ausgeholt, es sah vielleicht so aus, aber nein, nein, das war gar nicht anders. Ich glaube, das Problem ist, als er ausgeholt hat, ist die Anerkennung, dass er nicht mehr da ist. Als er ausgeholt hat, ist die Antiperson zufällig gefallen und hat sich dadurch die Verletzung zugezogen. Wäre doch gut, oder? Würdest du mir nicht helfen? Aber du magst mich doch, oder? Wir sind doch meine Freunde. Jetzt denk mal drüber nach. Jesus sagt, ich bin der wahrhaftige Zeuge. Wer ist da angeklagt im Gericht? Wir, richtig? Wir sind angeklagt. Unser Fall wird entschieden, das Gericht tagt, die Bücher werden geöffnet und jetzt wird plötzlich bekannt: Zack, zack, zack, zack, zack, zack. Das hat Christopher getan. Wird Jesus sagen: Es war gar nicht so schlimm? Drück mal die Augen zu. Ich glaube, das war vielleicht ganz anders. Wird er das sagen? Was sagt Jesus im Gericht? Er sagt die Wahrheit. Er sagt das, was wirklich gewesen ist. Jesus sagt im Gericht, wie wir sind. Nicht, was wir vorgeben.

[19:05] Denk mal drüber nach. Wenn dein Fall heute im Gericht behandelt würde, was würde Jesus für ein Zeugnis geben? Was würde er sagen? Ist es ein schöner Gedanke, darüber nachzudenken, dass Jesus die Wahrheit sagt? Darf ich mal eine Frage stellen? Gibt es die Möglichkeit, dass uns vergeben wird? Ja? Definitiv. Wenn also ich eine Sünde getan habe und sie mir vergeben worden ist, was wird Jesus dann sagen, wenn diese Sünde vorkommt im Gericht? Die Sünde kommt schon nach vorne. Die steht in den Büchern. Meine Sünde wird jetzt... Ich habe da die Person geschlagen. Aber ich habe Gott um Vergebung gebeten und gesagt: Bitte vergibst du mir. Was wird dann im Gericht passieren? Die Sünde wird aufgedeckt. Das Buch wird aufgeschlagen. Christopher hat an diesem Tag Person A und B geschlagen. Was sagt Jesus dann? Aber ich sage die Wahrheit. Christopher hat um Vergebung gebeten. Und mein Blut gilt für diese Sünde. Aber was ist, wenn ich niemals um Vergebung gebeten habe? Wenn ich einfach gesagt habe: Jesus ist mein Freund. Das klärst du schon, oder? Dann kann er nicht lügen. Jesus sagt die Wahrheit.

[20:34] Aber wenn Jesus unser Zeuge ist und unser Fürsprecher ist, was hat das dann mit unserem Zeugnis zu tun? Mit unserem Zeugnis geben? Wir wollen darüber sprechen, was Zeugnis geben für uns bedeutet. Du redest die ganze Zeit vom Untersuchungsgericht. Was hat das mit Missionen zu tun? Glaubst du, da gibt es eine Verbindung zwischen Mission und Untersuchungsgericht?

[21:00] Schau mal mit mir in Matthäus 10. Wir haben gelernt, wir sollen kein falsches Zeugnis geben. Wir haben gelernt, Gott gibt Zeugnis, wo seine Information und sein Charakter völlig übereinstimmen. Und wir haben gesehen, Gott, Jesus, sagt die Wahrheit auch im Untersuchungsgericht. Schauen wir mal in Matthäus 10 und dort Vers 32. Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel.

[21:47] Frage, gibt es eine Verbindung zwischen meinem Zeugnis geben und dem himmlischen Untersuchungsgericht? Ja oder nein? Könnt ihr das sehen? Ganz deutlich: Wer mich bekennt, den werde ich bekennen. Wer mich verleugnet, den werde ich verleugnen. Stell dir mal praktisch vor, heute Nachmittag kommt dein Fall im Untersuchungsgericht vor. Nur mal so rein praktisch. Und die Bücher werden aufgetan und es stellt sich heraus, dass du eine ganze Reihe von Sünden begangen hast. Und die Frage wird gestellt im Gericht: Gibt es einen Zeugen, der dazu etwas sagen kann? Und das Gericht stellt die Frage: Gibt es einen Zeugen, der dazu etwas sagen kann, der dazu Stellung nehmen kann? Und Jesus bleibt einfach sitzen und sagt: Ach, heute habe ich irgendwie, ach irgendwie fühle ich mich gerade nicht so zum Zeugnis geben. Ich sage ja schon die ganze Zeit immer Zeugnis, heute brauche ich mal ein bisschen Pause, ein bisschen Ruhe für mich. Soll ein anderer Engel für das Zeugnis geben? Was würdest du denken? Wäre das ein schöner Gedanke? Jesus sagt: Ach, irgendwie habe ich heute, ich habe keine Kraft zum Zeugnis geben.

[23:14] Sind wir nicht heilfroh, dass wir jemanden haben, von dem wir wissen, er wird Zeugnis geben, egal wie es ihm geht. Er wird für uns einstehen. Aber Jesus sagt, mein Zeugnis geben im Himmel hat eine direkte Verbindung zu deinem Zeugnis geben auf der Erde. Drehen wir die Sache jetzt um. Du hast gerade wahrscheinlich im Kopf gedacht: Wie in der Welt könnte Jesus es wagen, wenn mein Fall besprochen wird, nichts zu sagen? Wie könnte er es wagen? Er ist doch Jesus, er muss doch dazu etwas sagen. Er kann doch nicht einfach ruhig bleiben, wenn über mich gesprochen wird. Würdest du nicht auch zustimmen, wenn er über mich gesprochen wird? Er muss etwas sagen, er muss Zeugnis geben.

[24:09] Drehen wir die Sache um. Da wird plötzlich an deiner Arbeitsstelle über Gott gesprochen. Und Gott im Himmel sagt: Jetzt muss er aber was sagen, oder? Der kann doch nicht ruhig bleiben. Und wir sagen: Irgendwie fühle ich mich nicht gerade so. Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll. Vielleicht gibt es ja einen anderen. Wer mich bekennt vor den Menschen, den werde auch ich bekennen von meinem Vater. Wer mich verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen von meinem Vater.

[24:47] Gibt es einen anderen Fürsprecher im Himmel? Gibt es da einen zweiten Ersatz, eine Alternative, falls Jesus mal gerade keine Zeit hat, oder keine Lust hat, oder gerade nicht möchte? Gibt es da eine Alternative? Seid ihr sicher? Warum? Aus welchem Vers seid ihr sicher, dass es nur einen Fürsprecher gibt? Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich. Und in 1. Johannes 2, Vers 1 heißt es: Wir haben einen Fürsprecher. Lieber Freund, lieber Bruder, liebe Schwester, dass dein Nachbar, dass dein Arbeitskollege, dass dein Verwandter auch nur einen Fürsprecher hat. Auch nur einen, durch den Jesus zu ihm sprechen kann.

[25:44] Das, was wir als Zeugnis geben und das, was Jesus Zeugnis gibt über uns, steht in direktem Zusammenhang. Nun, glaubt es ist wichtig, darüber nachzudenken? Glaubt es ist wichtig, darüber nachzudenken, was Jesus für uns tut? Wir sind uns so sicher und wir loben Gott dafür, weil all das, was er im himmlischen Heiligtum für uns tut, und realisieren so selten, dass was Jesus im himmlischen Heiligtum tut, eine direkte Verbindung zu unserem Zeugnis geben hat. Etwas weiterzugeben, etwas zu sagen, vielleicht ein Schriftstück weiterzugeben, aber unter der Voraussetzung, dass das, was dort steht oder was ich sage, in Übereinstimmung ist mit dem, was ich bin. Das wünscht sich Jesus.

[26:44] Schaut mal mit mir in Offenbarung 12 und dort Vers 11. Da heißt es: Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod. Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod.

[27:28] Wir sind in einem Kampf und das wisst ihr. Auch wenn ihr nicht bei Magna Convicio dabei gewesen seid, wisst ihr es in eurem eigenen Leben, wir sind in einem Kampf. Oder kämpfst du nicht in deinem Leben? Hast du nicht auch einen Kampf, einen inneren, einen äußeren Kampf? Und die Bibel sagt, es gibt ein Mittel zu überwinden und das ist das Blut Jesu, das dort im himmlischen Heiligtum für uns angewendet wird und das ist das Zeugnisgeben. Warum? Es ist nicht so, dass das Blut nicht ausreicht, es bedeutet nicht, dass da das Blut Jesu ist, als erster Schritt und als zweiten Schritt müssen wir noch Zeugnis geben, sondern es bedeutet, dass das, was das Blut Jesu tut im himmlischen Heiligtum wiedergespiegelt wird von dem, was wir tun auf der Erde. Das Blut Jesu im himmlischen Heiligtum und das Wort unseres Zeugnisses.

[28:24] Aber vielleicht sagst du jetzt: Christopher, du weißt nicht, wie stressig mein Tag ist. Du weißt nicht, wie viel ich um die Ohren habe. Du weißt nicht, wie ich unter dieser Krankheit leide. Du weißt nicht, durch welche Depression ich gerade gehe. Ich habe gerade keine Zeit, darüber nachzudenken, aber du weißt, du kannst da klug reden. Das ist ja dein Beruf, Zeugnis zu geben. Ich möchte euch etwas vorlesen, etwas, was ich in den letzten Tagen studiert habe, von einem Mann, der viel Zeugnis gegeben hat, der aber in Konflikten gewesen ist, von denen wir alle noch keine Ahnung haben. Schaut mal mit mir in einen Brief des Paulus, und zwar in 2. Korinther.

[29:16] Wenn wir das lesen, möchte ich 2 Gruppen ansprechen. Die einen, die sagen, sie sind zu beschäftigt oder zu angefochten, um Zeugnis zu geben, und dass eine zweite Gruppe dich ansprechen möchte. Und das sind diejenigen, die schon Zeugnis geben. Ich weiß nicht, wenn du aktiv bist, sei es in der Gemeinde, in deiner Nachbarschaft, in deiner Familie, wenn du aktiv bist, kennst du es auch, dass du irgendwann völlig ermüdet oder erschöpft bist. Dass es zu viel wird. Dass du einfach nicht mehr kannst, bei all den Aktivitäten. Und das Gefühl hast, irgendwie bringt es nichts. Entmutigt vom Zeugnis geben.

[29:54] Schauen wir mal gemeinsam, was der Paulus uns rät, hier in 2. Korinther, und dort ab Vers 3. 2. Korinther 1 und dort ab Vers 3. Er sagt uns: Gelobt sei der Gott und der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes. Der uns tröstet in all unserer Bedrängnis. Warum? Damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden. Was ist das Hauptwort hier wohl, in diesen beiden Versen? Was ist das Wort, das am meisten vorkommt in diesen beiden Versen? Trost.

[30:46] Schauen wir mal weiter in Vers 5. Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost. Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost. Habt ihr euch jemals gefragt, warum Christen, warum Adventisten, die so viel für den Herrn tun wollen, oftmals so angegriffen sind? Hast du dich jemals gefragt, warum du so viele Schüsse von links und rechts bekommst? Wäre es nicht schön, wenn die, die für den Herrn arbeiten, ein friedliches und fröhliches Leben führen könnten? Das wäre doch gut, oder?

[31:26] Schaut mal, was der Herr Paulus sagt. Er sagt in Vers 4: der uns tröstet in all unserer Bedrängnis. Warum? Weil die, die trösten können, die in Bedrängnis sind. Warum lässt Gott uns Konflikte haben? Weil die Menschen, die wir erreichen wollen, denen wir Zeugnis geben, Konflikte haben. Warum lässt Gott uns entmutigt sein, manchmal? Weil die Menschen, die wir erreichen wollen, entmutigt sind. Warum sind wir manchmal in einem schwarzen Loch, in einem Tal des Todesschattens? Weil die Menschen, die wir erreichen wollen, in einem Tal des Todesschattens sind.

[32:08] Was würde passieren, wenn du Zeugnis geben würdest, die ganze Zeit, und es immer gut gehen würde? Was würde passieren? Du könntest dich gar nicht hineinversetzen. Du würdest arrogant werden. Es gibt einen Grund, warum Zeugnis geben so einfach ist. Es gibt einen Grund, warum wir mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, warum wir manchmal zerdrückt werden von den Situationen. Der Grund ist, dass wir nur dann ein wahrhaftiges, echtes Zeugnis geben können.

[32:50] Schaut mal mit mir weiter, was er sagt in 2. Korinther 4, und dort Vers 1. 2. Korinther 4, und dort Vers 1. Er sagt: Darum lassen wir uns nicht entmutigen. Warst du schon mal kurz davor, entmutigt aufzugeben? Kurz davor, die Gemeinde zu verlassen? Kurz davor zu sagen: Es bringt nichts, ich zieh mich jetzt zurück und kümmer mich, dass es mir selbst gut geht. Ich muss auch mal an mich selbst denken. Paulus sagt: Darum lassen wir uns nicht entmutigen. Warum? Weil wir diesen Dienst haben, gemäß der Barmherzigkeit, die wir empfangen haben.

[33:34] Wenn ein Vers anfängt mit den Worten "darum", was ist das dann? Das ist eine Antwort. Worauf? Zumindest ist es etwas verknüpft mit dem, was vorher war. Man könnte fragen: Warum werden wir nicht entmutigt? Und er sagt: Darum. Dann sollten wir den Vers vorher anschauen, um zu gucken, was ist der Grund, dass er in seinem Dienst, obwohl er geschlagen wurde, obwohl er verfolgt wurde, obwohl er gesteinigt wurde, nicht entmutigt war. Das wünschst du doch auch. Was ist der Grund? Schaut mal mit mir in 2. Korinther 3, Vers 18. Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel, werden was? Verwandelt. In dasselbe Bild von Herrlichkeit zur Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn.

[34:32] Warum war Paulus nicht entmutigt, auch wenn die Welt über ihm zusammengestürzt ist? Warum? Sag es mir nach dem Vers. Warum war er nicht entmutigt? Er hatte eine Hoffnung, aber diese Hoffnung hat was gemacht? Sie hat ihn verwandelt als das, was er gepredigt hat, in Übereinstimmung war mit seinem Charakter, konnte kommen, was will, er war nicht entmutigt.

[34:58] Wisst ihr, dass das Problem nicht ist, dass es so viele Konflikte gibt, sondern dass wir zwar oftmals motiviert Zeugnis geben, aber unser Zeugnis nicht mit unserem Charakter übereinstimmt und wenn dann der Konflikt kommt, dann sind wir entmutigt. Paulus sagt: Darum sind wir nicht entmutigt, weil wenn wir Gottes Wort anschauen, es uns verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.

[35:26] Schaut mal mit mir in Kapitel 3 noch ein bisschen weiter vor, da sagt es ja in Vers 7: Wenn er bei der Dienst des Todes durch in Stein gegrabenen Buchstaben von solcher Herrlichkeit war. Was sind wohl die in Stein gegrabenen Buchstaben? Die 10 Gebote, die werden als ein Dienst bezeichnet. Gott hat ja Zeugnis gegeben, nicht wahr? Gott hat eine Information weitergegeben, die mit seinem Charakter übereinstimmte, aber dann sagt er, der Paulus, es gibt nicht nur den Dienst mit den Steintafeln, es gibt auch den Dienst des Geistes, wo die 10 Gebote nicht auf Steintafeln geschrieben sind, sondern auf unser Herz. Diesen Dienst des Neuen Bundes, den haben wir. Wir sind die Zeugen, die Zeugnis geben sollen von diesem Charakter.

[36:10] Warum sind wir so oft entmutigt? Warum sind wir so oft schwach? Warum sind wir so oft niedergeschlagen in unserem Leben? Nicht, weil die Wahrheit nicht stimmt. Nicht wegen den Konflikten außen, sondern weil wir es versäumt haben, eine Konkurrenz herzustellen zwischen dem, was Gott, was wir sagen und was wir sind. Paulus sagt weiter, schaut mal mit mir, in Kapitel 7, er sagt, wir haben Kapitel 4, Vers 7. Kapitel 4, Vers 7, er sagt: Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von von dem sei, von Gott sei. Er sagt, dieses Zeugnis, das wir geben, das ist in schwachen Gefäßen, in irdenen Gefäßen. Irdene Gefäße sind nicht besonders. Ein irdenes Gefäß besteht aus welchem Stoff? Ton, Erde. Nichts Besonderes, kein Gold, kein Silber. Gott benutzt die einfachen Menschen. Er benutzt dich und mich. Und die Frage ist, warum benutzt Gott keine Titan-Gefäße? Die würden doch den Konflikten viel besser standhalten. Warum diese schwachen Ton-Gefäße, die kaum richtig stehen können? Die man leicht umschmeißen kann.

[37:24] Weil Gott zeigen möchte, dass wenn er, wenn sein Schatz in uns ist, dann kann kommen, was will. Es wird uns nicht zerbrechen. Schaut mit mir in Vers 8. Wir werden überall bedrängt. Kann jemand das nachvollziehen? Ist jemand von euch mal überall bedrängt gewesen? Von links und von rechts, von oben und von unten, von hinten und von vorne. Man kann sich kaum rühren. Überall. Auf der Arbeit, in der Familie. Freunde, überall wird man bedrängt. Man findet keinen Ausweg mehr. Aber die Bibel sagt, wir werden überall bedrängt, aber nicht erdrückt. Wenn wir das sind, was wir sagen, dann kann der Satan uns bedrängen. Er kann von allen Seiten kommen. Die Wände können auf uns zukommen. Wir können vielleicht Platzangst bekommen, aber wir werden nicht erdrückt.

[38:14] Es heißt weiter, wir kommen in Verlegenheit. Wart ihr schon mal in Verlegenheit? Ihr wolltet Zeugnis geben und dann sagt jemand: Was ist damit? Es kommt vor. Und Gott erlaubt es, damit wir wissen, wir sind nicht die Helden. Wir sind nicht die Großartigen. Wir sind nicht die Elite. Wir sind nur die irdenen Gefäße. Aber wenn wir das sind, was wir sagen, dann kommen wir vielleicht in Verlegenheit, aber nicht in Verzweiflung. Wir müssen nicht verzweifelt sein. Wir müssen uns nicht erdrücken lassen. Es heißt weiter, in Vers 9: Wir werden verfolgt. Schon mal verfolgt worden? Deine Familie hat dich verlassen, verstoßen. Oder deine Freunde haben sich negativ für dich geäußert hinter dem Rücken. Du hast Nachteile auf deine Arbeit gehabt. Und du fragst: Warum Gott? Das ist doch nicht fair. Ich bin doch ein Diener für dich. Ich will das Evangelium weiter predigen. Aber es heißt, wir werden verfolgt, aber nicht verlassen.

[39:12] Die Bibel sagt an keiner Stelle, dass Zeugnis geben eine einfache Sache ist. Wenn ihr bei Magna Confliction dabei gewesen seid, wisst ihr, dass die allermeisten Zeugen in den letzten 2000 Jahren kein paradiesisches Leben auf dieser Erde gehabt haben. Weder im 1. Jahrhundert noch im 2., 3., 4., 5. Jahrhundert bis vor kurzem. Kein einfaches Leben. Aber trotzdem standen sie auf den Scheiterhaufen und haben gesungen. Sie wurden bedrängt, aber nicht erdrückt. Sie waren vielleicht mal in Verlegenheit, aber niemals in Verzweiflung. Sie wurden verfolgt, aber sie waren nicht allein.

[39:58] Heute gibt es so viele Christen, die sind verzweifelt und fühlen sich allein gelassen von Gott. Und fühlen sich erdrückt. Das ist zu viel. Warum? Ist der Konflikt stärker geworden als früher? Ist Gott schwächer? Ist der Gott, der damals die Märtyrer erhalten konnte, heute nicht mehr in der Lage, dich durch deine Depression zu führen oder durch deine Krise oder durch deine Krankheit oder was auch immer? Könnte es sein, dass das Problem darin liegt, dass wir die einzige Grundbedingung nicht wirklich erfüllen, dass wir nicht das sind, was wir sagen. Denn Paulus sagt: Darum, wenn ich verwandelt werde in meinem Inneren, darum bin ich nicht entmutigt. Nicht, weil ich das einfach alles ausblende und so tue, als wäre es nicht da, weil ich fanatisch, heuchlerisch juble und singe, obwohl all die Würze mit mir sind. Sondern weil ich das bin, was ich sage, deswegen kann ich mich freuen und jubeln.

[41:00] Schaut mal weiter, was er sagt. Er sagt in Vers 9 weiter: Wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um, wir werden nicht vernichtet. Es kann sein, dass du in deinem Leben umgehauen wirst. Bist du schon mal richtig umgehauen worden? Vielleicht buchstäblich, aber vielleicht auch im übertragenen Sinne, dass es dich wirklich umgehauen hat. Du auf dem Boden lagst, am Boden warst, aber er sagt, wir werden vielleicht niedergeworfen, aber wir werden nicht vernichtet.

[41:30] Die Bibel sagt uns weiter, schaut mal mit mir in Kapitel 5, Vers 20. Vers 18 erstmal. Er sagt in Vers 18: Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat, durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat. Wir haben heute gesprochen über einen besonderen Tag, heute Vormittag. Könnt ihr euch erinnern, was für ein Tag war das? Der große Versöhnungstag, ein Symbol für das Untersuchungsgericht im Himmel. Wer ist da unser Fürsprecher? Jesus. Ist das ein Dienst? Und jetzt sagt die Bibel, diesen Dienst der Versöhnung hat Gott wem gegeben? Schaut rein, wem hat er den gegeben? Ihr guckt so, als ob ihr es nicht wisst. Wem hat er den Dienst der Versöhnung gegeben? Steht im Text drin, steht nicht auf meiner Stirn. Und? Uns!

[42:28] Das was Jesus tut und das was wir tun, steht in Parallelität. So wie Jesus Zeugnis gibt, sollen auch wir Zeugnis geben. Wurde Jesus verfolgt? Wurde Jesus niedergeworfen? Wurde Jesus bedrängt von allen Seiten? Aber Jesus wurde nicht erdrückt. Jesus wurde nicht vernichtet.

[42:58] Schaut mit mir in den Vers 20. Dort heißt es: So sind wir nun Botschafter für Christus und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt. Ich weiß nicht, ob ihr euch das vorstellen könnt, was da steht. Wisst ihr, was da steht? Dort steht, dass Gott durch dich sprechen möchte. Das heißt nicht, dass du ein Prophet wirst, nicht wahr? Nicht, dass du plötzlich umfällst und nicht mehr atmest. Das muss es nicht unbedingt heißen, aber es bedeutet, dass durch deine Worte, durch deine Handlung, wenn du ein Schriftstück weitergibst, Gott durch dich sprechen möchte. Aber was sagt die Bibel? Was ist Gottes Charakter? Gottes Charakter ist: Du sollst nicht falsch Zeugnis geben. Gott wird niemals durch uns sprechen, wenn das, was wir sagen und bekennen, nicht mit dem übereinstimmt, was wir sind.

[43:52] Kann Gott durch dich sprechen? Wenn die Menschen dich sehen, wenn sie dich hören, hören sie die Stimme Gottes oder hören sie die Stimme eines Anhängers Gottes. Der sagt: Ich liebe Gott. Bekehre dich. Glaube an die Wiederkunft. Der Sabbat ist der heutige Tag, 1844 ging es ins Allerheiligste und du darfst kein Schweinefleisch essen. Hier ist der Text. Seid demütig. Das ist ein Unterschied. Aber wir definieren Zeugnis geben so oft, dass wir die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Mann bringen. Fertig. Jesus sagt: Zeugnis geben ist so sein, wie das, was man sagt. Das ist das Zeugnis.

[44:44] Schauen wir mit mir, was Paulus noch weiter sagt, bevor wir dann noch ans Ende kommen in 2. Korinther 6 und dort Vers 3. 2. Korinther 6, Vers 3. Er sagt: Wir geben wie viele Menschen Anstoß? Niemand. Was Paulus damit sagt ist, dass wenn er unterwegs war und er war ständig unterwegs, er so gelebt hat, dass niemand, nicht nur die Gläubigen, sondern auch die Heiden, selbst die, die ihn verfolgt haben, irgendeinen berechtigten Anstoß an ihm haben konnten. Manchmal sagen wir: Ach, das ist einfach mein Charakter. Ich bin halt ein bisschen aufbrausend. Dann hau ich einfach mal draus. Oder ich bin halt so schüchtern. Ich kann halt jetzt nicht dazu Stellung nehmen. Oder wir entschuldigen unsere Charakterschwächen und sagen, das ist unsere Persönlichkeit und deswegen sind wir jetzt so. Und deswegen muss der andere jetzt damit leben. Aber Paulus sagt: Wir geben niemand irgendeinen Anstoß.

[45:36] Lebst du so, dass niemand objektiv an dir Anstoß nehmen kann? Ich meine, es wird Menschen, Menschen werden uns Anstoß nehmen, weil wir die Wahrheit glauben. Der einzige Anstoß, den wir sein sollten für die Menschen, sollte die Wahrheit sein. Weil dann wird offenbar, wo der Mensch steht. Aber wenn wir für Gott ins Feld ziehen und selbst unfreundlich sind oder hochnäsig oder kritisch oder ich weiß nicht was hinter dem Rücken von anderen erzählen, dann geben wir falsches Zeugnis und wir können es gleich lassen. Paulus sagt: Wir geben niemand irgendeinen Anstoß, damit der Dienst nicht verlästert wird, sondern in allem empfehlen wir uns und schaut mal jetzt als Diener Gottes in Vers 4.

[46:26] In viel standhaftem Ausharren, in Bedrängnissen, in Nöten, in Ängsten, Unterschlägen, in Gefängnissen, in Unruhen, in Mühen, im Wachen, im Fasten, in Keuschheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe, im Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, durch die Waffen der Gerechtigkeit in der Rechten und Linken, unter Ehre und Schande, bei böser und guter Nachrede, als Verführer und doch verhaftig, als Unbekannt und doch wohlbekannt, als Sterbende und siehe, wir leben, als gezüchtigte und doch nicht getötete, als Betrübte, aber immer fröhlich, als Arme, die doch viel reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen. Wenn du diese Liste liest, schau sie dir zu Hause nochmal an heute Nachmittag und geh sie Punkt für Punkt durch. Kannst du dich in dieser Liste selbst wiederfinden? Bist du betrübt und immer fröhlich? Bist du ein Verführer und doch verhaftig? Bist du unbekannt und doch wohlbekannt? Bist du arm und doch machst du viel reich? Hast du nichts und hast doch alles? Beschreibt das dich.

[47:34] Paulus wusste, weil das so ist in meinem Leben, brauche ich nicht entmutigt sein. Paulus war nicht entmutigt. In 2. Korinther 4, Vers 16 sagt er: Schaut mal, das ist eine wunderbare Verheißung. 2. Korinther 4, Vers 16. Darum lassen wir uns nicht entmutigen, sondern wenn doch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.

[48:06] Liebe Brüder und Schwestern, liebe Freunde, die Bibel sagt, wenn wir Zeugnis geben, dann kann es sein, dass unser äußerer Mensch zugrunde geht. Aber wir können erneuert werden, Tag und Tag, wo? In unserem Inneren. Wenn das, was innen ist, in Übereinstimmung mit unserem Zeugnis ist, dann ist es egal, was passiert. Wir können vielleicht traurig sein, aber wir müssen nicht entmutigt sein. Bist du entmutigt? Heute, an diesem Sabbat? Hast du das Gefühl, Gott hört dich nicht? Hast du das Gefühl, Gott müsste irgendwas tun? Lieber Freund, denk drüber nach, ob du wirklich ein echtes Zeugnis gibst. Bist du mit deinem Herzen und mit dem, was du sagst, in Übereinstimmung? Denn wenn das so ist, dann kann kommen, was will. Es wird dich nicht entmutigen.

[49:06] Deswegen wollen wir schließen mit einigen wenigen Versen, in 2. Korinther 7 und dort Vers 5 und 6. Paulus sagt in 2. Korinther 7, Vers 5 und 6: Denn als wir nach Mazedonien kamen, hatte unser Fleisch keine Ruhe, sondern wir wurden auf alle Art bedrängt. Von außen Kampf und Kämpfe, von innen Ängste. Paulus wusste, was es bedeutet, ein Zeugnis zu geben. Er wusste, dass von außen Schwierigkeiten kommen und er wusste, dass von innen wir oftmals zu kämpfen haben mit Ängsten. Paulus kannte beides. Er kannte die äußere Not und er kannte die innere Verzweiflung. Aber was ist seine Antwort? In Vers 6: Aber Gott, der die Geringen tröstet. Bist du ein Geringer? Wenn du ein Geringer bist, reicht es aus. Gott tröstet sogar die Geringen. Der Gott, der die Geringen tröstet, hat Paulus getröstet und er kann dich trösten. Er kann dir Hoffnung geben. Er kann dich stark machen, damit du das Zeugnis gibst, wozu er gehofft hat.

[50:16] In Vers 1 im gleichen Kapitel heißt es: Weil wir nun diese Verheißung haben, Geliebte. Welche Verheißung? Diese Verheißung. Die, von der er spricht im 2. Korintherbrief. All diese Verheißungen, weil wir sie nun haben, was sollen wir tun? So wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in was? Was ist das letzte Wort? In Gottesfurcht. Das heißt, das Ziel unserer inneren Veränderung ist die Gottesfurcht.

[50:46] Gibt es da irgendeine Verbindung zur Mission? Gibt es irgendeine Verbindung von Gottesfurcht zur Mission? Gibt es irgendeine Verbindung von Gottesfurcht zur Mission? Was ist die? Die 1. Engelsbotschaft sagt: Fürchtet Gott. Das, was wir sagen, sollen wir sein. Das, was wir anderen auf Flyern geben, hier ist die 3. Engelsbotschaft, lies das, dieses Buch spricht davon, das sollen wir sein.

[51:30] Die Welt hat kein Interesse an Menschen, die Bücher weitergeben und sagen, es ist so ein tolles Buch, die aber selbst völlig ausgelaugt und fertig sind und sagen: Die Gemeinde macht mich völlig fertig. Würdest du so einer Gemeinde beitreten wollen? Das ist mir alles zu viel. Ich brauche Zeit für mich selbst. Warum bewirbst du dann deinen Verein? Weil du musst? Seht ihr?

[52:00] Unsere Einstellung selbst sagt mehr über unsere Mission aus, als wir glauben. Wenn wir wirklich begeistert sind von dem Buch "Der große Kampf", wenn wir wirklich begeistert sind vom Bibelstudium, dann sollten wir auch nicht entmutigt sein bei Schwierigkeiten. Wenn wir Diener des himmlischen Königs sind, dann sollten wir uns auch so benehmen. Oder?

[52:24] Ich weiß in meinem Leben, zu oft habe ich darüber geklagt, was alles schief gegangen ist. Das funktioniert nicht. Das ist furchtbar. Ich habe im Sommer mit jemandem gesprochen, der in Malaysia eine Missionsschule aufgebaut hat. Er hat mir Folgendes gesagt: Weißt du was, Christopher? Die meisten Menschen, die für Gott arbeiten, die aktiv im Werk Gottes sind, klagen alle. Die Gemeinde macht nicht mit. Die Gemeindeleitung ist nicht so, wie sie sein sollte. Es fehlt uns an Geld. Wir haben immer so viele Opfer zu bringen. Wir tun es aus Glauben. Er hat mir gesagt: Ich hätte gar kein Bedürfnis, so sein zu sollen, wie die. Es muss ja furchtbar sein, für Gott zu wirken.

[53:10] Wenn du für Gott wirkst, dann benimm dich anständig. Wenn du für einen weltlichen Beruf arbeitest, bei einem Konzern, und du ständig sagst: Bei diesem Konzern läuft alles drunter und drüber. Die Konzernleitung hat also absolut überhaupt nichts im Griff. Das ist so anstrengend, dahin zu gehen. Wäre das eine gute Sache? Wohl nicht, oder? Wie viel mehr, wenn du für Gott arbeitest, egal was du sonst noch tust, kannst du nicht ein klares Zeugnis geben: Gott kümmert sich um mich? Ja, es stimmt, es gibt Schwierigkeiten. Ja, es stimmt, die Technik fällt ständig aus. Ja, es stimmt, manche meiner Geschwister sind einfach zum Haare raufen, aber ich bin fröhlich. Ich bin nicht entmutigt. Ja, es stimmt, da läuft vieles verkehrt. Ja, es stimmt, es gibt Streit dort und jenes, aber ich bin nicht entmutigt, denn ich bin das, was ich sage.

[54:04] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, lass uns das sein, was wir sagen. Und dann kann kommen, was will. Dann hat der Satan ein Problem. Dann kann er alles auffahren, was er will. Wir werden nicht erdrückt werden.

[54:18] Wisst ihr, dass am Ende es Menschen geben wird, die viel für Gott getan haben, aber nicht das waren, was sie gesagt haben? Die schreien werden: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen. Nicht wahr? Wunder getan, Dämonen ausgetrieben, geheilt, Ausschlüsse geleitet, das ist meine Erweiterung, nicht wahr? Evangelisation durchgeführt, von Haus zu Haus gegangen, wir haben Kochkurse gemacht, wir haben vegan gelebt, wir haben das und das und das und wir haben alles gemacht. Und dann sagt Jesus: Ich werde ihnen, wisst ihr, was da steht als Wort? Bezeugen. Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt mich vor den Menschen verleugnet, mit eurem Charakter. Ich bezeuge euch, ich kenne euch nicht.

[55:04] Im Gericht sagt er, wenn der Name XY aufkommt, schau hier, das ist ein Christ. Jesus, kannst du was dazu sagen? Er sagt: Nein, ich kenne diese Person nicht. Er kennt sie, ich weiß, aber ich kann dazu nichts sagen. Aber die Person hat auch hier, guck mal, das gemacht, jenes gemacht, Technik gearbeitet und das und jenes und hier den Dienst in der Gemeinde gemacht und Geld gespendet und kannst du nichts dazu sagen, Jesus? Nein. Sie hatte keine Verbindung zu mir. Wäre das nicht furchtbar? Wäre das nicht furchtbar, lieber Freund?

[55:54] Schaut euch das gemeinsam als letzten Vers an, in der Postgeschichte 20. Verzeihung, es ist in Philippa. Nein, doch, es ist Apostelgeschichte. Verzeihung, Apostelgeschichte 20 und dort Vers 24. Letzter Vers, Apostelgeschichte 20, Vers 24. Lesen wir Vers 22, Vers 22 bis 24. Und siehe, jetzt reise ich gebunden, sagt Paulus, im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird. Außer, dass der Heilige Geist von Stadt zu Stadt was? Zeugnis gibt und sagt, dass Freude und Frieden und Lob und Anerkennung auf mich warten. Fesseln und Bedrängnisse. Der Heilige Geist sagt: Geh vorwärts, es gibt überall Schwierigkeiten. Und dann sagt er: Aber auf all das nehme ich keine Rücksicht. Mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Zähne knirschen, mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.

[57:30] Paulus wusste, was es bedeutet, Zeugnis zu geben. Er war ein Zeugnis. Möchtest auch du ein Zeugnis sein für Gottes Gnade. Ein Zeugnis für die umwandelnde Kraft Gottes, ein Zeugnis für die erhaltende Kraft Gottes in allen Schwierigkeiten. Es ist gut Flyer auszugeben. Noch besser ist es, ein Flyer zu sein, der durch den Himmel fliegt, in Offenbarung 14. Denn wenn dieses Evangelium der Welt gepredigt wird, zum Zeugnis, dann wird das Ende kommen. Lass uns beten.

[58:14] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du unser Herz angesprochen hast. Wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du zu uns gesprochen hast und dass dein Wort uns berührt. Und du weißt, dass jeder von uns, ich und alle, die hier stehen, damit zu kämpfen haben, dass wir manchmal vielleicht motiviert sind, enttäuscht sind und uns verlassen fühlen und einfach aufgeben wollen. Weil wir nicht verstehen, dass wir nur dann hindurchkommen, wenn wir ein Zeugnis sind und nicht nur geben. So wie du selbst auf dem Berg Sinai etwas nur weitergegeben hast, was du selbst warst, so sollen wir das weitergeben, was wir sind, durch deine Gnade. Und ja, wir sollen predigen, ja wir sollen Schriftstücke weitergeben, du hast es ja auch getan, aber ich bitte dich von ganzem Herzen, wenn es hier jemanden gibt, der sich momentan verzweifelt fühlt, der sich erdrückt fühlt, der sich niedergeschlagen fühlt, dann bitte ich dich von ganzem Herzen, dass du ihn besonders aufrichtest, dass du durch deinen Heiligen Geist ihm Kraft schenkst, die Kraft, die du Paulus gegeben hast, in all den Schwierigkeiten durchzuhalten und mit Freuden den Lauf zu vollenden. Lass uns nicht auf die Schwierigkeiten schauen, nicht auf die Probleme. Du bist unser Zeuge im himmlischen Heiligtum, wir wollen dir alles übergeben, wir wollen mit dir so eng zusammenarbeiten, dass du zu allem in unserem Leben Stellung nehmen kannst. Das, was immer auch aufgedeckt wird in unserem Leben, du sagen kannst: Aber ich weiß, dass er das bekannt hat, ich weiß, dass er das mir gesagt hat und ich weiß, dass ich ihm vergeben habe. So eng wollen wir dich kennen. Hab Dank, Herr Jesus, dass du uns das anbietest. In deinem Namen, Herr Jesus, beten wir. Amen.


Lizenz

Copyright ©2014 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.