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In diesem Video taucht Christopher Kramp tief in die biblische Geschichte der 40 Tage nach Jesu Auferstehung ein und beleuchtet die Lehren und Befehle, die Jesus seinen Jüngern gab. Er erklärt, warum es nicht die Aufgabe der Gläubigen ist, die genauen Zeiten und Zeitpunkte für Gottes Pläne zu kennen, sondern vielmehr, die Kraft des Heiligen Geistes zu empfangen und als Zeugen zu wirken. Das Video zeigt auf, wie die Ausbreitung des Evangeliums durch die Kraft des Heiligen Geistes die Welt verändert hat und wie diese Botschaft auch heute noch relevant ist.


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Serie: Joel Media TV Spezial (Zeitgeschehen im jährlichen Update)

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Transkript

[0:06] Hier sein kann. Bis zum ersten Mal, dass ich hinter einer Plexiglasscheibe rede. In Ried, wo wir waren, in Österreich gab es ein Gefängnis, wo wir auch Leute besuchen konnten. Wir konnten mit ihnen an einem Tisch sitzen, aber in manchen Gefängnissen ist es auch so, da kann man sich nur durch eine Scheibe sehen und zuwinken. Es ist gut, dass diese Scheibe nur so ein kleiner Ausschnitt ist und ich euch dann nachher auch noch mal so und so sehen kann.

[1:03] Nein, es war nicht die 40 Tage, die Mose auf dem Berg waren. Es war noch nicht die 40 Tage, die Elias durch die Wüste gewandert ist. Es war noch nicht die 40 Tage, die Jesus in der Wüste zugebracht hatte. 40 Tage waren vergangen, aber nicht die 40 Tage der Sintflut, wo es geregnet hat. Und es war noch nicht die 40 Tage, die die Kundschafter im Land Kanaan zugebracht hatten. Wahrscheinlich waren es die 40 schönsten und lehrreichsten Tage ihres bisherigen Lebens.

[1:50] Jesus, der Auferstandene, Jesus, der Lebendige, der den Tod besiegt hat, ist mitten unter ihnen. Und er verbringt 40 Tage mit ihnen, mit den Aposteln. Immer wieder erscheint er ihnen und berichtet und erzählt und unterrichtet sie, und erweist sie vom Reich Gottes. Ich möchte gerne mit euch diesen Bericht lesen aus der Apostelgeschichte, Apostelgeschichte Kapitel 1. Apostelgeschichte Kapitel 1 und dort lesen wir erstmal die Verse 1 bis 5. Und wenn ihr eure Bibeln dabei habt, schlagt sie bitte mit auf. Es ist gut, mitzulesen, das Wort Gottes, wie wir es heute in der ersten Stunde des Gottesdienstes auch gehört haben, selber in die Hand zu nehmen, zu lesen. Und auch zu Hause dürft ihr natürlich eure Bibeln aufschlagen. Apostelgeschichte 1, 1 bis 5. Dort schreibt Lukas den ersten Bericht: "Ich verfasste, Theophilus, über alles, was Jesus anfing zu tun und zu lehren, bis zu dem Tag, da er in den Himmel aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist Befehl gegeben hatte. Ihnen erwies er sich auch nach seinem Leiden als lebendig durch viele sichere Kennzeichen, indem er ihnen während 40 Tagen erschien und über das Reich Gottes redete. Und als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen: 'Weicht nicht von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr, so sprach er, von mir vernommen habt. Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden.'"

[3:38] Nicht lange nach diesen Tagen, bis dahin, zunächst der Apostelgeschichte ist ja die Fortsetzung des Lukas-Evangeliums. Und Lukas schreibt ihn, sagt den ersten Bericht habe ich gegeben von dem, wie alles angefangen hat, als Jesus aufgetreten ist, was er getan hat, was er gelehrt hat. Und jetzt geht es weiter, sagte mit dem, was Jesus getan hat, bisher in den Himmel aufgenommen wurde. Ja, das ist gut. Es ist gut zu wissen und das und Jesus auch so kennen zu lernen. Aber so sagt er jetzt im Theophilus, es geht weiter, die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende. Und er sagt in Vers 2, dass Jesus den Aposteln einen Befehl gegeben hatte, durch den Heiligen Geist. Er hatte sie erwählt und er hat ihnen durch den Heiligen Geist Befehl gegeben. Was für ein Befehl hatte er ihnen denn gegeben? Habt ihr irgendeine Ahnung, irgendeine Idee, was für einen Befehl hat er gegeben? Die Schriftgelehrten, also wenn man am Ende des Lukas-Evangeliums schaut, also Lukas schreibt ja das Lukas-Evangelium und setzt dann dort wieder an. Wenn man am Ende des Lukas-Evangeliums schaut, dann ist es nicht direkt in Befehlsform so Tage da geschrieben, aber Lukas 24, 46 und 47, wo Jesus den Jüngern begegnet und er sagt zu ihnen: "So steht es geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag aus den Toten auferstehen, und in seinem Namen soll Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden unter allen Völkern, beginnend in Jerusalem." Also sagt, das soll verkündigt werden. Das, was er erlebt hat, das soll verkündigt werden. Ja, natürlich, wir denken so bei dem Wort "Befehl" vielleicht auch so direkt spontan an Matthäus 28, der sogenannte Missionsbefehl oder Missionsauftrag, wo Jesus sagt: "Ich sende euch, die Welt mache zu Jüngern, alle Völker, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt halten alles, was ich euch befohlen habe, und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt." Also genau da setzt Lukas an, wenn er die Apostelgeschichte beginnt und sagt, Jesus hatte seinen Aposteln einen Befehl gegeben. Und interessanterweise fügt Lukas hier hinzu: "durch den Heiligen Geist." Gleich am Anfang macht er klar, diese Mission, dieser Auftrag, dieser Befehl ist nur erfüllbar, wenn es durch und mit dem Heiligen Geist geschieht.

[6:46] Vers 3 heißt es, dass Jesus sich ihnen durch sichere Kennzeichen als der Lebendige erwies. Man könnte auch übersetzen mit überzeugenden Beweisen. Das ist übrigens das einzige Mal im Neuen Testament, dass dieses Wort "Beweis", dass Jesus, dass Jesus etwas beweist, dass es hier vorkommt. Also er wollte 100 Prozent sicherstellen, dass keiner seiner Nachfolger daran zweifelt, dass er wirklich auferstanden ist. Und deshalb begegnete ihnen immer wieder, deshalb zeigte ihnen und bewies es ihnen. Wir denken vielleicht auch an das Ende von Lukas-Evangelium, wo Jesus mitten unter den Jüngern erscheint und sie können es gar nicht glauben, dass sie, könnten, konnte es nicht glauben vor Freude. Und sie dachten, sie sähen ein Geist. Sie können es gar nicht fassen. Und dann sagt Jesus ihnen: "Ja, schaut, fast mich an und habt ihr was zu essen?" Und sie geben ihm einen gebratenen Fisch und warmen Honig. Dem auferstandenen Jesus wollte er ihnen zeigen: "Ich bin es wirklich, ich bin auferstanden, ich lebe." Weil das sollten sie bezeugen. Dafür waren sie die Zeugen, die Zeugen Jesu.

[8:15] Deshalb sagt er und macht ihnen deutlich: Es gibt keine Unsicherheit mehr, es gibt kein Zweifel mehr. Da ist Hoffnung. Und deshalb kann auch Petrus dann in seinem ersten Brief schreiben, dass wir durch die, durch die Barmherzigkeit Gottes wiedergeboren sind zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten. Das ist wow! Wir haben eine lebendige Hoffnung. Unsere Hoffnung ist lebendig, weil Jesus lebendig ist. Wir haben einen lebendigen Glauben, weil wir einen lebendigen Herrn haben.

[8:52] 40 Tage ist er immer wieder mit ihnen zusammen. 40 Tage lang erscheint er ihnen, begegnet ihnen, er redet mit ihnen über das Reich Gottes. Und ich frage mich, was hat er ihnen alles erzählt? Worüber haben sie geredet, vielleicht diskutiert, zugehört? In Lukas 24 steht: "Eröffnete ihnen das Verständnis, so dass sie die Schriften verstanden." Also bereitet quasi das ganze Panorama des Erlösungsplanes vor ihnen aus und geht mit ihnen durch die ganzen Schriften durch, die Propheten, die Psalmen, Mose, all das zeigte ihnen Schritt für Schritt, zeigten, wie sich alles erfüllen musste, dass ein Plan dahinter stand von dem, was sie erlebt haben. Und ich stelle mir vor, wie so ein Licht nach dem anderen und eine Erkenntnis nach der anderen dann so einen Crash nach dem anderen fällt. Jetzt, jetzt verstehen wir den Zusammenhang. Stellt euch vor, ihr würdet eine persönliche Bibellektion von Jesus bekommen, wie er durch das Alte Testament geht und euch alles erklärt. Oder würde sagen: "Das langweilig!" Also, ich würde sagen: "Mehr, mehr, mehr!" Und so stelle ich mir auch vor, dass es den Jüngern gegangen ist.

[10:20] Aber dann irgendwann sind die 40 Tage zu Ende. Und irgendwann kommt so dieser letzte Tag, das unausweichliche letzte Treffen mit ihrem Herrn und Meister. Und dann gibt Jesus ihnen einen weiteren Befehl, ein weiteres Gebot. Wir haben das gelesen in Vers 4: "Als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen: 'Weicht nicht von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters.'" Hat den Sinn, jemanden mit Autorität anreisen, etwas zu tun. Also sagt, meine Jünger konnten nicht auf die Idee kommen, irgendwie jetzt, wenn ich nicht mehr da bin, sofort irgendwas zu tun, sondern: "Bleibt in Jerusalem. Ich gebiete euch, bleibt in Jerusalem, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Höhe, bis die Verheißung empfangt, bis ihr mit dem Heiligen Geist getauft seid."

[11:51] Der Grund, er kannte seine Jünger. Er wusste genau, wenn sie irgendwie anfangen, irgendetwas zu tun, ohne vorher mit dem Heiligen Geist erfüllt zu sein, ohne vorher Pfingsten erlebt zu haben, wird alles scheitern, weil aus eigener Kraft funktioniert es nicht.

[12:16] Im jüdischen Denken war die Ausgießung des Heiligen Geistes eng mit einer eschatologischen Erwartung verknüpft. Also eschatologisch, von der die Lehre von den letzten Dingen. Das war so im Mindset, wenn der Heilige Geist kommt, und Petrus berichtet dann auch in seiner Predigt und zitierte Joel, wenn sich das so erfüllt, dann wird die Welt bald zu Ende sein. Dann, dann geschehen die letzten Dinge. Und deshalb ist auch die Frage der Jünger logisch, die wir in Vers 6 finden: "Sie befragten ihn, welche zusammengekommen waren und sprachen: 'Herr, stellst du in dieser Zeit ein Königreich oder die Königsherrschaft für Israel wieder her?'" Die Frage ist: Ist es jetzt soweit? Also, wenn du jetzt wieder in den Himmel gehst, wenn der Heilige Geist kommt, dann, dann muss es doch jetzt soweit sein, dass für das, dass Reich für Israel wiederhergestellt wird. Ist die Zeit jetzt da? Erfüllt sich jetzt die Prophetie?

[13:32] Interessanterweise lesen wir in Vers 1, Vers 3 am Ende, dass Jesus mit ihnen, sie mit ihnen redete über das Reich Gottes. Und sie stellen die Frage: "Stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her?"

[14:00] Manchmal denke ich, wie geduldig Gott mit seinen eingefahrenen, verbohrten Nachfolgern und Kindern ist, weil sie haben immer noch das irdische Reich erwartet. Sie haben immer noch darauf gewartet, darauf gehofft, Israel wird wieder zu einer großen Nation werden. Wird es jetzt soweit sein?

[14:34] Und Jesus antwortet ihnen sehr einfach und eindeutig, Vers 7 der Apostelgeschichte 1, 7: "Er sprach zu ihnen: 'Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat.'" Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat. Wir werden zwei Worte benutzt, einmal das Wort, was hier steht: "Zeiten oder Zeitpunkte". Das Wort "Chronos" oder "Kairos", das im Griechischen steht für einen Zeitraum oder eine Zeitdauer, also ein Zeitraum, der von bestimmten Merkmalen oder Aktivitäten gekennzeichnet ist, also ein bestimmter, eine bestimmte Zeit. Da könnte man auch sagen, einen Zeitraum, wo etwas sich bis zu einem bis hinzieht und einen großen Bogen spannt, bis es sich dann endlich erfüllt. Galater 4, Vers 4 zum Beispiel: "Als aber die Zeit erfüllt war." Als aber der Zeitraum, können wir immer noch sagen, der Zeitraum erfüllt war, bis Jesus kommen sollte, sandte Gott seinen Sohn. Und dann das Wort "Kairos", dass er so den Zeitpunkt beschreibt, den Zeitabschnitt, die Zeit eines bestimmten Ereignisses, wie zum Beispiel in Lukas 12, 42. Können wir kurz nachlesen: Lukas 12, 42. Aus diesem Gleichnis der Herr aber sprach: "Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, den der Herr über seine Diener setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gebe?" Also dieses "zur rechten Zeit", der richtige Zeitpunkt, der goldene, der goldene Augenblick. Manchmal verschwimmen auch die Bedeutungen dieser beiden Worte im Griechischen. Aber hier sagt Jesus: "Es ist nicht eure Sache, etwas über den Zeitraum zu wissen und darüber den Zeitpunkt zu wissen, den Gott, der Vater, in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat."

[17:10] Geht es uns manchmal wie den Jüngern? Wir würden es so gerne wissen. Wir würden es so gerne wissen. Ist es jetzt soweit? Stellst du in dieser Zeit dein Reich wieder her? Stehen jetzt die letzten Dinge unmittelbar bevor? Jesus sagt: "Es ist nicht eure Sache." Es ist nicht euer Anliegen, es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeiträume zu wissen oder Zeitpunkte zu wissen. Ja, sagen wir, ja, die Zeichen der Zeit, sie sprechen da eine deutliche Sprache. Oder die Prophetie erfüllt sich vor unseren Augen. Offenbarung 7, 8, offenbar Daniel 7, 8, offenbar und 13. All das sehen wir doch, wie sich, wie sich verdichtet, wie wir auf der Zielgeraden der Geschichte dieser Welt eingebogen sind. Das ist doch, ist doch Fakt. Ich glaube auch, dass Jesus bald wiederkommt, definitiv. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich die Dinge so entwickeln, wie es in der Bibel beschrieben ist. Aber ob unser Herr in einem Jahr oder drei Jahren oder fünf Jahren oder 20 Jahren wieder kommt oder in einem anderen Zeitraum, wie wir wissen es nicht.

[18:49] Jesus sagt: "Es ist nicht eure Sache." Es ist nicht ihre Sache, diese Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen. Ja, wir beobachten die Zeiten, die Zeichen. Wir sehen, was sich entwickelt, aber wir können nicht sagen, so lange dauert es noch, das ist der Endpunkt, da wird es soweit sein. Oder auch so, zumindest nach der Aussage von Jesus. Das ist der Zeitraum, in dem muss es geschehen. Und dann ist irgendwo ein Endpunkt, dann muss es geschehen.

[19:18] Ein... Jesus sagt etwas anderes zu seinen Jüngern.

[19:30] Jesus sagt und weiß diese Spekulationen der Jünger in die Schranken. Und er sagt ihnen: "Es ist nicht eure Sache." Aber und dann in Vers 8, und das ist das Entscheidende. In der Luther-Übersetzung wird dieser Vers mit "aber" eingeleitet, sondern in der Schlachter mit "sondern". Als er sagt, die Jünger antworten, Jünger fragen ihn und sagen: "Ist es jetzt soweit?" Und er sagt: "Es ist nicht eure Sache, das zu wissen." Aber ich sage euch jetzt, was eure Sache ist. Ich sage euch, was eure Sache ist. Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, Judäa, Samaria und bis an das Ende der Welt. Darauf kommt es an.

[20:25] Und das heißt es: "Sie aber priesen den Herrn." Apostelgeschichte 21, 20. "Sie aber priesen den Herrn, als sie dies hörten, und sie sprachen zu dem Bruder: 'Du siehst, welch große Zahl von Juden gläubig geworden ist, und alle sind einfacher für das Gesetz.'" Und dieses Wort hier für eine große Zahl, im Griechischen steht da "Myriaden", also was für Myriaden. Zehntausende, Zehntausende sind gläubig geworden. Sie konnten es nicht mehr, sie haben aufgehört, jetzt jeden einzelnen zu zählen, sondern das ist wahr, es hat sich ausgebreitet wie eine, wie eine Explosion.

[27:39] Warum? Weil es Menschen gab, die vom Heiligen Geist erfüllt wurden. Weil es Menschen gab, die ihr ganzes Leben Gott geweiht haben, die nichts zurückgehalten haben.

[27:54] Die Apostelgeschichte ist eigentlich dicht die Geschichte der Apostel, sondern die Apostelgeschichte ist der Bericht, was der Heilige Geist durch Menschen tun...

[28:04] Was der Heilige Geist durch Menschen tun kann, wenn sie sich ihm ganz weit...

[28:06] ...wenn sie sich ihm ganz weit hingeben. Darum geht es in der Apostelgeschichte.

[28:08] Darum geht es in der Apostelgeschichte. Und wenn wir jetzt einfach mal die Apostelgeschichte durchgehen und markiert euch alle Stellen, wo es um den Heiligen Geist geht. Ich hab so diese Angewohnheit, alles was mit dem Heiligen Geist zu tun hat, als es bei mir gelb in der Bibel. Und da gibt es sehr, sehr viele gelbe Stellen.

[28:29] Und der Heilige Geist spricht, er hindert, er entrückt, er bevollmächtigt, er beruft, er befähigt, er sendet, er beschließt, er drängt, er überwindet Sprachbarrieren. All das wird vom Heiligen Geist in der Apostelgeschichte berichtet. Es ist die Geschichte des Heiligen Geistes, wie er Menschen benutzt, um sein Reich zu bauen, um Menschen zu retten.

[28:59] Zusammenfassend ist es beschrieben in Apostelgeschichte 9, 1 bis 31. Der Apostelgeschichte 9:31. Nachdem Paulus sich bekehrt hatte, Saulus zum Paulus geworden ist, da heißt es: "So hatten nun die Gemeinden Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samaria und wurden aufgebaut und wandelten in der Furcht des Herrn und wuchsen durch den Beistand des Heiligen Geistes."

[29:35] Mit was beschäftigen wir uns? Wo ist unser Fokus darauf gerichtet? Versteht, ich habe nichts gegen die Zeichen der Zeit, ganz im Gegenteil. Denn wenn Jesus möglichst bald kommt, Halleluja, Amen! Ja, endlich! Ja, komm, Herr Jesus! Aber wir dürfen nicht der Gefahr erliegen, wie damals die Jünger, die sagen: "Fokussieren wir uns nur noch darauf." Jesus sagt: "Fokussiert euch auf etwas anderes, nämlich auf den Auftrag, den ich euch gegeben habe. Lasst euch vom Heiligen Geist erfüllen und dann handelt und arbeitet als meine Nachfolger durch die Kraft, die ich euch zur Verfügung stelle."

[30:24] In "Selected Messages", Band 1, schreibt er: "In Christus, der große Lehrer, hatte eine Fülle wichtiger Themen, von denen er auswählen konnte, aber bei einem verweilte er besonders oft." Also, er hatte eine große Fülle von Themen, bei einem verweilte er oft, bei der Gabe des Heiligen Geistes. Wie viel Großes sagte er doch der Gemeinde heraus, weil sie mit dieser Gabe ausgerüstet werden würde.

[31:00] Gibt es aber ein Thema, über das weniger gesprochen wird? Welche Verheißung wird weniger erfüllt als diese? Gelegentlich hört man wohl eine Abhandlung über den Heiligen Geist, aber dann wird das Thema für eine spätere Betrachtung zur Seite gelegt. Aber wenn das der Punkt ist, durch den wir Kraft empfangen, durch den wir ausgerüstet werden für den Auftrag, um das Werk abzuschließen, dann sollten wir uns darauf fokussieren.

[31:28] Wie sieht es aus, ein Leben im Heiligen Geist? Mit ihm in Verbindung erfüllt zu sein, mit ihm – das ist unser Fokus, oder das sollte er sein. Und das hat auch etwas mit der Beendigung des Erlösungsplanes zu tun. Denn in Matthäus 24, Vers 14: "Und dies Evangelium vom Reich wird gepredigt werden in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen."

[32:12] Das ist das Thema, mit dem wir uns beschäftigen sollten. Wie wird man mit dem Heiligen Geist erfüllt? Als Paulus in Ephesus war, Apostelgeschichte 19, trifft er dort ungefähr zwölf Männer, die Jünger des Johannes des Täufers waren. Und er kommt mit ihnen ins Gespräch und er stellt ihnen eine wichtige Frage und befragt sie: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?" Sie sagen: "Wir wussten noch nicht mal, dass es einen Heiligen Geist gibt."

[33:00] Und dann unterrichtet er sie, zeigt ihnen, führt sie tiefer in die Welt hinein. Sie lassen sich taufen und sie empfangen den Heiligen Geist. Und ich habe den Eindruck, dass der Heilige Geist zu einem so ein Stiefkind in unseren Gemeinden ist, dass wir so unter einer Geist-Vergessenheit leiden und nicht realisieren, dass wir, wenn wir aus eigener Kraft arbeiten, dass wir noch Jahrhunderte hier sein werden und es wird nicht zum Abschluss kommen.

[33:40] Denn Gott, Gott kann durch einen Menschen, der ihm ganz hingegeben ist, viel mehr erreichen als 100, die mit einem geteilten Herzen leben. Und Gott kann in einer Stunde, in einer Minute, in einem Augenblick mehr erreichen, als ich in meinem ganzen Leben.

[34:02] Das ist das Thema, mit dem wir uns jetzt beschäftigen sollten, was unsere höchste Priorität haben sollte: das Leben im Heiligen Geist, mit dem Geist erfüllt zu sein.

[34:12] Wie wird man mit dem Heiligen Geist erfüllt? Ich möchte ganz kurz mit euch einige Bibeltexte anschauen. Der erste Schritt: Johannes 7, Vers 17. Johannes 7, nicht für 17, Entschuldigung, für 37 bis 39. Johannes 7, 37 bis 39. "Aber am letzten, dem großen Tag des Festes, stand Jesus auf und rief: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat: Aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben. Denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht so herrlich war.

[35:09] Also, was ist der erste Schritt, wenn ich mit dem Heiligen Geist erfüllt sein möchte? Glaube. Davor noch, ich muss erst mal Durst haben. Du hast also, wenn ich vielleicht kennt ihr das auch, wenn ich keinen Durst habe, dann habe ich keinen Drang, was zu trinken. Wenn ich keinen geistlichen Durst habe, dann sehe ich gar nicht mein Bedürfnis, dass da irgendetwas zu wenig da ist in meinem Leben, dass ich irgendetwas zusätzlich bräuchte. Durst. Und Jesus sagt: "Wenn du Durst hast, dann komm zu mir, ich werde diesen Durst stillen. Glaube, ich vertrau mir."

[36:01] Was ist aber, wenn ich keinen Durst habe? Das ist ja das Problem auch von dem, was in Offenbarung 3 beschrieben wird, von der Gemeinde Laodizea. "Ich habe alles, mir geht es gut, was willst du denn? Es ist in Ordnung." Und erkennt nicht, dass du arm, blind, jämmerlich und bloß, dass du verdurstest bist. Also, was ist, wenn ich keinen Durst verspüre? Dann darf ich zu Jesus kommen und ihn bitten: "Herr, schenk mir diesen Durst, schenk mir dieses Verlangen mehr von dir, von deinem Geist in meinem Leben zu haben."

[36:49] Was wird er tun? Er wird es erfüllen. Er wird diesen Durst schenken.

[37:03] Der erste Schritt: Durst. Der zweite Schritt: Apostelgeschichte 2, Vers 38. Petrus hat seine Predigt gehalten, die Leute kommen zu ihm. Ist, dass der Heilige Geist das Wort benutzt, um ja, dieses zweischneidige Schwert, um die Herzen der Menschen zu durchdringen. Und dann kommen sie zu Petrus und den anderen Aposteln und fragen: "Was sollen wir denn jetzt tun?" Und Petrus sagt: "Tut Buße, also kehrt um, ändert euer Leben, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden. So werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."

[37:54] Mit anderen Worten: Umkehren, ändere dein Leben, gib ein Leben voll und ganz Gott hin, ohne Wenn und Aber. Stelle ich ihm ganz zur Verfügung, eine komplette Lebensübergabe, so wie sie in der Taufe zum Ausdruck kommt. Dann sagte er: "Ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."

[38:11] Und Lukas 11. Lukas 11. Also, der erste Schritt: Durst haben, zu Jesus kommen. Der zweite Schritt: mein Leben ganz ohne Vorbehalte Jesus zur Verfügung stellen, nicht ganz unter seine Leitung stellen.

[38:44] Und dann Lukas 11, 13. Vorher sagt Jesus: "Bittet, so wird euch gegeben. Suchet, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan." Dann erzählt er, wie in Vers 11, welcher Vater unter euch wird seinem Sohn einen Stein geben, wenn er ihm Brot bittet, oder wenn er ihn um einen Fisch bietet, gibt er ihm statt eines Fisches eine Schlange. Oder auch wenn er um ein Ei bietet, wird ihm ein Skorpion geben. Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!

[39:20] Also, hört sich das schwierig an, versteht ja, wenn ich jetzt mein Leben Jesus gegeben habe, wenn ich ein Kind Gottes geworden bin, wenn ich jetzt zur göttlichen Familie gehöre, nicht einfach nur irgendwie so ein Knecht oder irgendeinen irgendjemand irgendwo so ein Gärtner im Haushalt Gottes, sondern ich bin ein Kind des Vaters im Himmel. Dann darf ich als sein Kind zu ihm kommen: "Papa, bitte, bitte gib mir deinen Heiligen Geist."

[40:02] Mach erst mal ein paar geistliche Klimmzüge. Nein. Er gibt gerne. Jakobus 1, 5: "Wenn es jemand unter euch an Weisheit mangelt, er bitte Gott, der jedermann gerne gibt." Gott gibt gerne, wenn wir ihn darum bitten.

[40:20] Natürlich gibt es Bedingungen, die haben wir schon gelesen. Also, ich muss Durst haben, ich muss mich vor Gott demütigen, sagen: "Herr, mir fehlt da etwas, ich kann es nicht allein, ich schaffe es nicht allein, ich will es auch gar nicht." Ein Bitten. Mein Leben ganz ihm zur Verfügung stellen, mich ihm ganz unterstellen, durch die Taufe.

[40:51] Und dann zu ihm kommen als sein Kind, im Glauben vertrauen, dass er sein Wort erfüllt. "Bittet, so wird euch gegeben."

[41:24] Galater 3, Vers 14. So ein bisschen aus dem Text, aus dem laufenden langen Satz von Paulus, wo es im zweiten Teil heißt: "damit wir durch den Glauben den Geist empfingen, der verheißen worden war."

[41:41] Also, wir müssen glauben, dass Gott sein Wort auch erfüllt. Glauben heißt, die feste Überzeugung zu haben, dass Gottes Wort wahr ist und seine Verheißungen gewiss sind und diese dann im Glauben in Anspruch nehmen.

[42:02] Und vielleicht haben wir manchmal ein Problem damit, dass wir sagen: "Ja, ich nehme das jetzt in Anspruch und dann stehe ich auch vom Gebet und ich habe meinen Vater im Himmel gebeten, dass er mich erfüllt mit seinem Heiligen Geist und irgendwie spüre ich nichts. Irgendwie, es müsste doch jetzt irgendwie so ein, irgend so ein Strom durch mich durch und so ein Schauer über den Rücken laufen." Und jetzt aber, jetzt merke ich, bin ich mit dem Heiligen Geist erfüllt. Nein!

[42:41] Ich möchte es mit einer anderen Verheißung verdeutlichen. 1. Johannes 1, 9. Viele von uns kennen den Text wahrscheinlich auswendig. 1. Johannes 1, 9: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit." Das ist eine Verheißung auch an eine Bedingung geknüpft. Also, wenn wir unsere Sünden bekennen – das ist die Bedingung – dann ist die Verheißung: Dann ist er treu und gerecht, dass uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

[43:15] Also, wenn ich jetzt eine Sünde erkenne und zu Gott komme und sie bekenne und sage: "Es tut mir wirklich leid, es tut mir so leid, dass ich bitte, vergib mir." Wird er dann vergeben? Warum vergibt er? Weil wir das alles verheißen hat. Ich bin den Weg gegangen, den er vorgeschrieben hat, und dann erfüllt er auch seine sein Part der Verheißung.

[43:44] Und was ist jetzt, wenn ich meine Sünde bekenne und diese Verheißung in Anspruch nehme und dann vom Gebet aufstehe, aber gar nicht spüre, dass mir vergeben worden ist? Es gar nicht so viele hat mir Gott trotzdem vergeben. Ja, warum?

[44:05] Weil Gottes Verheißungen nicht von meinen Gefühlen abhängig sind, sondern von der Zusage Gottes. Und dass ich sie im Glauben in Anspruch nehme. Und so ist es auch mit dem Heiligen Geist. Wenn Gott mir sagt: "Lass dich vom Heiligen Geist erfüllen", das ist der Weg dahin, und ich diesen Weg gegangen bin und ich diese Verheißung in Anspruch nehme, dann darf ich aus der Fülle des Heiligen Geistes leben. Dann darf ich gewiss sein, dass Gott sein Wort erfüllt.

[44:46] Noch einen Text aus Epheser Kapitel 5, Vers 18: "Berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet von Geistes..." Diese den ersten Teil zieren wir sehr gerne, wenn es darum geht zu zeigen, schlechten Auswirkungen von Alkohol. Ja, auf jeden Fall, "berauscht euch nicht mit Wein."

[45:19] Hier gibt es aber zwei Imperative in diesem Vers. Also, "berauscht euch nicht mit Wein" und "werdet von Geistes..." Und wenn man die Leserbriefe ein bisschen anschaut, dann schreibt der Apostel Paulus ja am Anfang des Leserbriefes, Kapitel 1, Vers 13: "In ihm, also in Jesus, seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Rettung gehört habt, in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist."

[45:58] Und jetzt schreibt er den aber ein paar Zeilen weiter: "Werdet von Geistes..." Und wenn man sich das im Griechischen anschaut, dann sieht man, dass es das sogenannte Durativ dort steht. Also, dieses diese Form, die ein, dass man, könnte es auch übersetzen mit: "Bleibt beständig in der Fülle des Heiligen Geistes, werdet immer wieder neu, immer beständig, jeden, also jeden Tag neu mit dem Heiligen Geist erfüllt."

[46:27] Also, das ist diese Erfahrung. Und die Bitte an meinen himmlischen Vater, dass er mich erfüllt mit seinem Heiligen Geist, ist nicht irgendetwas, was ich vor 30 Jahren mal erlebt habe und sagen: "Ja, damals ja, und da kam der Heilige Geist." Sondern das ist eine tägliche Erneuerung, eine tägliche Erneuerung meiner Hingabe an ihn.

[47:05] Warum möchte ich gerne mit dem Heiligen Geist erfüllt sein? Und hier kommen wir in unserer... Sicher nicht ins Gesicht fassen. Manchmal habe ich den Eindruck, wir denken nur in dieser Kategorie: "Ich brauche den Heiligen Geist, damit ich heiliger werde und dann in den Himmel passe." Und ich brauche den Heiligen Geist für mich, so dass die Frucht des Geistes in meinem Leben wirksam wird und dass ich...

[47:47] Völlig falscher Ansatz! Aber wir alle stehen in der Gefahr, dass so zu denken und so zu leben. Die Heiligung unseres Charakters und der Fortschritt im Wachstum unseres Charakters hat nicht das Ziel, dass ich dadurch besser dastehe vor Gott, sondern hat das Ziel, dass ich Jesus, meinen Herrn und Heiland, besser vor den Menschen repräsentieren kann.

[48:18] Darum geht es. Also, bei Heiligung geht es nicht in erster Linie darum, dass ich besser im Himmel passe, sondern bei Heiligung geht es darum, dass ich besser und effektiver Menschen zu Jesus führen kann. Darum geht es bei Heiligung. Und das will der Heilige Geist in mir bewirken. Er möchte in mir einen veränderten Charakter bewirken und wachsen, dass ich...

[48:43] ...dass ich wachse und immer mehr sein Ebenbild widerspiegeln kann, damit ich effektiver andere Menschen zu Jesus führen kann. Darum geht es.

[49:01] Schreibt es ungefähr so, ich die Teams aus dem Kopf. Das, was die Welt, die Welt braucht, das, was sie auch vor 2000 Jahren brauchte, nämlich eine Offenbarung Jesu Christi. Das Problem ist nur, Jesus ist nicht mehr da. Er ist seit 2000 Jahren wieder in den Himmel aufgenommen worden.

[49:26] Aber er hat uns, dich und mich. Und mit dir und mit mir will er sein Werk vollenden. Er will es gerne mit dir tun, aber er wird es auch ohne dich tun, wenn du nicht bereit bist, dich ihm ohne Wenn und Aber zur Verfügung zu stellen.

[49:54] Jesus wird sein Werk zu Ende bringen, das ist ganz klar. Und wir haben das große Privileg, das Vorrecht, mit ihm in dieser Zeit zusammenzuarbeiten. Und ich möchte abschließend mit einem Zitat noch einmal von Ellen G. White aus dem Buch "Das Wirken der Apostel".

[50:16] "Der Ablauf der Zeit hat nichts an der Verheißung Christi, den Heiligen Geist, seinen Stellvertreter, zu senden, geändert. Es liegt keineswegs an Einschränkungen seitens Gottes, wenn die Reichtümer seiner Gnade nicht zu den Menschen fließen. Wenn die Erfüllung seiner Verheißung nicht so wahrgenommen wird, wie es sein könnte, liegt es daran, dass die Verheißung nicht so geschätzt wird, wie es sein sollte. Wären alle willens dazu, so würden sie auch alle mit dem Geist erfüllt werden."

[50:42] Wo man aber nur wenig über den Mangel an Heiligen Geist nachdenkt, zeigen sich geistliche Türen, geistliche Finsternis, geistiger Verfall und geistlicher Tod. Wo immer minderwertige Dinge die Aufmerksamkeit beanspruchen, wird es an der göttlichen Kraft fehlen, die zum Wachstum und Wohlergehen der Gemeinde nötig ist und die alle anderen Segnungen nach sich zieht. Und das, obwohl sie in hässlicher Fülle angeboten wird. Da dies das Mittel ist, durch das wir Kraft empfangen können.

[51:14] Warum hungern und dürsten wir dann nicht nach der Gabe des Geistes? Warum reden wir nicht von ihr, beten wir nicht um sie und predigen wir nicht über sie? Und ich glaube, das ist das Gebot der Stunde. Wenn wir nicht noch mal eine Ehrenrunde auf dieser Erde drehen, folgt dann...

[51:40] Sollten wir uns damit beschäftigen, wie sieht es aus, dass jeder einzelne, ich persönlich und jeder einzelne in der Fülle des Heiligen Geistes leben kann? Dass wir lebendige Zeugen sind von der Kraft, von der Kraft Gottes, die uns verändert, und dass wir im Glauben vorangehen und das Werk vollenden, das Gott uns aufgetragen hat, nicht aus eigener Kraft, nie aus eigener Kraft, sondern einzig und allein durch die Kraft Gottes.

[52:15] Ihr müsst Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, Judäa, Samaria und bis an das Ende der Welt. Amen.


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