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Manuskript: CSH_Manuskript_2014 1st Nr 13

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um den Preis der Nachfolge Jesu. Es wird beleuchtet, dass Jüngerschaft nicht kostenlos ist, sondern mit Kosten verbunden ist, die man im Voraus berechnen muss. Dabei werden biblische Beispiele herangezogen, die verdeutlichen, dass Jesus klare Bedingungen für seine Nachfolge stellt, die bis zur Priorisierung seiner selbst über die eigene Familie und das eigene Leben reichen. Die Predigt thematisiert auch die unvermeidliche Entzweiung, die Jesu Botschaft in Familien bringen kann, sowie die Notwendigkeit, das eigene Kreuz zu tragen und Verfolgung und Ablehnung durch die Welt zu erwarten. Letztendlich wird betont, dass trotz aller Kosten und Leiden die Nachfolge Jesu unermesslich wertvoll ist und mit einem unvergänglichen Lohn verbunden ist.

In dieser Predigt wird der Preis der Jüngerschaft beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, dass Nachfolge Jesu nicht immer einfach ist und mit Kosten verbunden sein kann. Er thematisiert die Notwendigkeit, Jesus über alles zu stellen, auch über die eigene Familie, und die Bereitschaft, das eigene Kreuz zu tragen. Dabei wird deutlich, dass Jesus keine Illusionen über die Schwierigkeiten der Nachfolge vermittelt, sondern die Bedingungen klar benennt. Die Predigt ermutigt dazu, trotz möglicher Verfolgung und Anfeindungen, den Blick auf Jesus zu richten und den Preis der Nachfolge als wertvolles Opfer für ein größeres Gut zu sehen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2014 Q1: Jüngerschaft

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich Willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf joelmedia.de. Herzlich Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries. Wir freuen uns, dass ihr auch heute mit uns gemeinsam Gottes Wort studieren möchtet und dass wir ein enorm spannendes Thema betrachten können. Eines, das wirklich an die Nieren geht, ans Herz und so wichtig ist. Es ist das letzte Thema unserer Serie Jüngerschaft und heute wollen wir uns um den Preis der Nachfolge, den Preis der Jüngerschaft, gemeinsam unterhalten und darüber nachdenken. Damit bereiten wir uns vor auf das Bibelgespräch am 29. März und sind gespannt, was wir heute aus dem Wort Gottes alles entdecken dürfen.

[1:05] Alles im Leben hat seinen Preis und auch Jüngerschaft hat seinen Preis, Nachfolge hat einen Preis und was dieser Preis ist, wie groß er ist und ob wir ihn bezahlen können, ob wir ihn bezahlen müssen, das wollen wir jetzt gemeinsam studieren und jeder Einzelne von uns, der ein Nachfolger Jesu sein möchte, sollte dieses Thema wirklich gründlich kennen und auch verinnerlichen. Wir wollen gemeinsam Gott beten, dass er mit seinem Heiligen Geist unser Studium führt und unsere Gedanken leitet. Ich lade dich ein, lieber Zuschauer, mit mir gemeinsam am Beginn zu beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort studieren können. Wir möchten dir Dank sagen, dass dein Wort voller Licht ist und Wegweisung auf unserem Weg. Wenn wir jetzt über den Preis der Nachfolge nachdenken, bitte berühre unsere Herzen, gib, dass wir nicht nur Fakten erkennen in der Bibel, sondern dass wir sehen, wie wir in unserem Leben Opfer bringen können und dürfen, um dein Evangelium in alle Welt zu tragen. Bitte schenk du uns diese Bereitschaft, sprich du zu uns durch deinen Heiligen Geist und lass dein Wort nicht leer zurückkehren, so wie du es verheißen hast. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[2:19] Wie wir schon gesagt haben, alles im Leben hat seinen Preis und Jesus selbst hat in einem seiner Gleichnisse darauf Bezug genommen. Wir lesen in Lukas und dort im 14. Kapitel, Lukas 14, dort Vers 28 folgende Worte. Jesus stellt diese Frage, er sagt: "Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er die Mittel hat zur gänzlichen Ausführung?" Und dann Vers 29, 30 fügt er an: "Damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und es nicht vollenden kann, alle, die es sehen, über ihn zu spotten beginnen und sagen: Dieser Mensch fing an zu bauen und konnte es nicht vollenden." Jesus verwendet ein Bild, das wir uns ganz gut vorstellen können aus der realen Welt und egal, ob es jetzt um Türme geht oder um Häuser, wir alle haben wahrscheinlich schon solche Bauruinen gesehen, wo jemand etwas begonnen hat und dann auf dem Weg der Fertigstellung festgestellt hat, das Geld reicht nicht aus, es blieb eine Ruine übrig, eine Baustelle. Und das ist ziemlich schändlich. Und Jesus verwendet dieses Bild, um meine grundsätzlichen Gedanken deutlich zu machen: Wenn ich etwas beginne, dann sollte ich auch sicher sein, dass ich in der Lage bin, es zu vollenden. Ein Prinzip, das übrigens für Gott auch gilt: Gott beginnt kein Werk, ohne es auch vollenden zu können und davon werden wir später noch mehr hören. Jeder, der einen Turm bauen will, macht sich zunächst einmal Gedanken, was es kosten wird. Und so müssen wir, wenn wir Nachfolger Jesu sein wollen, wenn wir in die Nachfolge Jesu eintreten, uns auch einmal Gedanken machen, was wird es kosten? Das heißt hier, er setzt sich zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er die Mittel hat zur gänzlichen Ausführung. Keinem Menschen ist geholfen, wenn wir halbherzige Jünger sind. Die Welt krankt an halbherzigen Christen, die das eine bekennen, das andere leben und deswegen ein falsches Bild von Gott vermitteln. Wenn wir schon Jesus nachfolgen, wenn wir Jünger sein wollen, dann wollen wir ja ganz so Jünger sein. Wir wollen gänzlich ihm nachfolgen. Und von dieser gänzlichen Nachfolge hängt so viel ab. Die Bibel sagt, dass damals, als das Volk Israel sich geweigert hat, in das Land Kanaan hineinzugehen, da sind nur Kaleb und Josua ausgesondert worden, nach 40 Jahren doch noch hineingehen zu können, weil sie dem Herrn völlig nachgefolgt sind, sagt die Bibel. Die gänzliche Ausführung erfordert eine Berechnung der Kosten.

[5:11] Man mag einwenden: Aber bei geistlichen Dingen, da gibt es doch keine Kosten, oder? Nun, die Wahrheit ist eine andere. Wenn wir das zweite Buch Mose aufschlagen und dort über das Heiligtum nachlesen, werden wir feststellen, dass selbst das Heiligtum, das Zelt, in dem Gott wohnte, das die Stiftshütte, einen Preis hatte. In 2. Mose 38 und in Vers 21 heißt es: "Dies ist die Berechnung der Kosten der Wohnung, der Wohnung des Zeugnisses, die auf Befehl Moses gemacht wurde, mit Hilfe der Leviten durch die Hand Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters und so weiter." Und in diesem Kapitel wird berechnet, wie viel das Heiligtum, die Stiftshütte gekostet hat. Es hatte einen Preis, dieses Heiligtum, die Begegnungsstätte mit Gott, aufzubauen. Interessanterweise wurde das notwendige Geld, die notwendigen Mittel, sie wurden nicht durch Steuern eingepresst, sondern die Bibel berichtet uns in 2. Mose 25 und dort Vers 2, 2. Mose 25, Vers 2, da spricht Gott durch Mose: "Sage den Kindern Israels, dass sie mir freiwillige Gaben bringen und von jedem, den sein Herz dazu treibt, sollt ihr die freiwillige Gabe für mich annehmen." Zweimal betont Gott, oder im Prinzip dreimal, dass die Gaben für das Heiligtum freiwillig sein sollten, nicht gezwungen, sondern jeder so, wie sein Herz ihn dazu treibt. Ja, es kostet etwas, aber es ist ein freiwilliges Opfer, es ist nichts Erzwungenes. Diese beiden Dinge müssen wir von Anfang an verstehen. Gott zwingt niemanden, aber die freiwillige Entscheidung für ihn, die freiwillige Entscheidung ihm zu begegnen, wie hier im Zelt der Begegnung, oder ihm nachzufolgen, kostet etwas.

[7:10] Gibt es Bedingungen, um Jesu Jünger zu sein? Wir haben ein ganzes Quartal, drei Monate lang darüber gesprochen, wie wir Menschen zu Jüngern machen können. Wir haben darüber gesprochen, wie man Kinder und Kranke und Normale und Reiche und Ausgestoßene, ganze Völker zu Jüngern machen kann und heute wollen wir uns die Frage stellen: Was kostet das? Was sind die Bedingungen? Jesus hat diese Bedingungen nicht als Kleingedrucktes irgendwo auf der letzten Seite des Vertrages versteckt. Jesus hat sehr deutlich gesagt, was die Bedingungen sind und wir wollen einige gemeinsam heute betrachten, in Lukas Kapitel 14. Lukas Kapitel 14 und dort Vers 25 und 26. Lukas 14, Vers 25 und 26: "Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein." Jesus ist sehr deutlich und er spricht es nicht nur zu einigen Eingeweihten. Es ist nicht so, dass diese Sache etwas ist, was man erst ganz am Ende lernt, wo man erstmal gelockt worden ist und dann plötzlich kommt die Überraschung. Jesus spricht es zu der großen Volksmenge von all denjenigen, die ihm nachfolgen wollen und er sagt: Pass auf, du kannst nicht mein Jünger sein, es sei denn, du hast deinen Vater, deine Mutter, deine Frau, deine Kinder, deine Brüder, deine Schwestern und dein eigenes Leben.

[8:53] Und was bedeutet dieses Hassen? Die Bibel erklärt sich immer selbst und es ist nicht das Deutschwörterbuch des 21. Jahrhunderts, sondern es sind die Parallelstellen der Bibel, die uns deutlich machen, was man damals in der Zeit von Jesus, in der damaligen Kultur, dem Wort "hassen" verstanden hat. Offensichtlich ist damit keine Gewalt oder kein boshaftes Gefühl gemeint, sondern Matthäus 10, Vers 37 macht es überdeutlich und sehr klar, was eigentlich damit gemeint ist. Matthäus 10, und dort Vers 37: Jesus sagt: "Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert." Das Wort "hassen" bedeutet weniger lieben. In der gleichen Art und Weise heißt es auch von Jakob, dass Jakob geliebt war und Esau gehasst. Gott liebt natürlich alle Menschen, aber Jakob hat er mehr geliebt als Esau. Warum? Weil Jakob ihn zurückgeliebt hat. Die erste Bedingung für Nachfolge ist, dass Jesus die absolute Priorität unserer Zuneigung und unserer Liebe hat vor unseren Eltern, vor unseren Ehepartnern, unseren Kindern, Verwandten, Familienangehörigen, ja sogar vor unserem eigenen Leben. Was ist der Preis der Nachfolge? Der Preis der Nachfolge ist, dass, wenn es darauf ankommt, Jesus in meinem Leben wichtiger ist als meine Familie, ja, mein eigenes Leben. Nun, Gott wünscht sich natürlich, dass alle in meiner Familie zum Glauben kommen, denn er möchte, dass alle gerettet werden, aber es kann sein, dass es nicht der Fall ist.

[10:46] Schauen wir gemeinsam in Lukas 12 und dort ab Vers 51. Lukas 12 und dort ab Vers 51. Jesus sagt: "Meint ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf Erden zu bringen oder zu geben?" Ja, Jesus, bist du nicht, der Friedefürst, heißt nicht Frieden auf Erden und den Menschen Gottes Wohlgefallen. Aber in einer gewissen Art und Weise ist Jesus nicht gekommen, um Frieden zu bringen. Schauen wir, wie es weitergeht in Vers 51: "Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung." Jetzt kommt die Begründung, Vers 52: "Denn von nun an werden fünf in einem Haus entzweit sein, drei mit zweien und zwei mit dreien. Der Vater wird mit dem Sohn entzweit sein, der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und die Tochter mit der Mutter, die Schwiegermutter mit der Schwiegertochter und die Schwiegertochter mit der Schwiegermutter." Jesus sagt, mein Kommen wird Streit in die Familien bringen. Warum? Warum ist es so, dass Jesu Kommen Entzweiung bringt zwischen Brüdern und Eltern und Kindern und Schwestern und Familienangehörigen? Vielleicht hast du es in deinem eigenen Leben erlebt, vielleicht hast du erlebt, wie das Evangelium, das du oder jemand anders angenommen hat, in deiner Familie Entzweiung gebracht hat, Streit gebracht hat, weil der eine sich dafür entschieden hat und der andere dagegen. Und Gottes Wort ist nicht einfach nur eine Information, die man für wahr halten kann. Doch, Gottes Wort ist eine geistliche Sache und entweder man nimmt sie an oder man kämpft dagegen an.

[12:29] In Matthäus 10 wird dieser geistliche Charakter des Wortes Gottes deutlich. Schauen wir in Matthäus 10 und dort Vers 34. Jesus sagt: "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert." Wer Jesus nachfolgt, der folgt einer Wahrheit nach und er folgt einem Meister nach, der das Schwert bringt. Was ist dieses Schwert? Hebräer 4, Vers 12 sagt uns, was dieses Schwert ist. Es heißt: "Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens." Es ist das Wort Gottes, das schneidet und wenn immer ein Mensch sich für das Wort Gottes entscheidet und das Wort Gottes annimmt und dem Wort Gottes vertraut, dann wird dieses Wort Gottes jetzt in die Familie gebracht und es übt einen Einfluss aus, egal ob man möchte oder nicht, denn das Wort Gottes kehrt nicht leer zurück, sondern bewirkt das, wozu es gesandt worden ist und Menschen entscheiden sich entweder dafür oder dagegen und diejenigen, die sich dagegen entscheiden, beginnen dagegen zu kämpfen, so wie die Juden sich entschieden gegen Jesus zu kämpfen, als sie seine Botschaft nicht annehmen wollten, so wie der Pharao sich entschieden gegen Gottes Volk zu kämpfen, als er die Botschaft von Mose nicht annahm. So gibt es Streit in der Familie durch das Evangelium. Obwohl das Evangelium Frieden bringt, werden doch die, die das Evangelium ablehnen, umso mehr Streit erzeugen und es kann sein, dass für die Nachfolge Jesu du oder jemand anderes von seiner Familie ausgestoßen wird. Es ist schon oft vorgekommen, dass Menschen enterbt worden sind, dass Menschen gesagt bekommen haben: Du bist nicht mehr unsere Tochter, du bist nicht mehr unser Sohn, du bist nicht mehr unser Kind, wir wollen mit dir nichts mehr zu tun haben. Partner haben sich voneinander getrennt wegen dem Evangelium und die Frage, die Jesus stellt, ist: Hast du die Kosten berechnet? Bist du bereit, mir nachzufolgen? Wisse, es könnte dich den Familienfrieden bis zum Ende der Welt kosten. Derjenige, der Jesus nachfolgt und dann doch die Familie über Jesus stellt, gibt ein falsches Zeugnis an die Welt.

[15:22] Aber das ist nicht die einzige Bedingung, nicht der einzige Preis, der zu zahlen ist. Schauen wir gemeinsam in Lukas 14 und dort Vers 27. In Lukas 14 und dort Vers 27. Es heißt hier: "Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein." Noch so eine eindeutige Bedingung, die keinen Spielraum zulässt. Jesus sagt ganz deutlich: Wenn du mein Jünger sein willst, egal ob du arm oder reich, ob du eine Einzelperson oder eine Gruppe bist, egal ob normal oder außergewöhnlich, egal wer du bist, es ist eine Bedingung, dass du dein Kreuz trägst und Jesus nachfolgst. Wir müssen unser Kreuz nehmen und das Kreuz damals schon für die Zuhörer war ein äußerst bedeutungsvolles Symbol. Man hat damit nicht das Evangelium oder das Christentum assoziiert, sondern die schlimmste Schande, die überhaupt eine Mensch nur widerfahren kann. Wer am Kreuz hing, war einer der schlimmsten Verbrecher überhaupt und auf jeden Fall kein römischer Staatsbürger, denn die durften gar nicht gekreuzigt werden. Das war unter ihrer Würde. Egal wie brutal oder bestialisch ein römischer Staatsbürger auch gewesen sein mag, diese Todesart kam für ihn nicht in Frage. Es war unter seiner Würde. Das Kreuz tragen, das war das Schicksal der untersten Schicht, der bösesten Verbrecher, des Abschaums der Gesellschaft. Jesus stellt diese Frage: Bist du bereit, dein Kreuz zu tragen? Bist du bereit, von dem Rest der Gesellschaft als Abschaum behandelt zu werden? Das ist der Preis des Evangeliums.

[17:39] Und genau das ist es, was wir als Christen, als Nachfolger so selten hören wollen. Und das geht nicht nur uns so, das ging schon den Jüngern Jesu vor 2000 Jahren so. Schauen wir mal gemeinsam, was Petrus sagt, in Matthäus 16, als dieses Thema zum ersten Mal zur Sprache kommt. Jesus hatte gerade die Jünger gefragt: "Wer glaubt ihr, wer ich bin?" Und nachdem die Jünger zunächst einmal erklärt haben, was die anderen glauben, spricht Petrus für die ganze Gruppe und sagt: "Wir glauben, du bist der Sohn Gottes, du bist der Christus." Sie hatten verstanden, wer Jesus ist, sie hatten seine Identität begriffen, sie waren wirklich bereit, ihm nachzufolgen. Aber dann sagt Jesus etwas, womit sie nicht gerechnet hatten, in Vers 21, Matthäus 16, Vers 21: "Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten, den obersten Priestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferweckt werden müsse." Diese Jünger, die bereit sind, Jesus nachzufolgen, hören plötzlich von ihrem Meister, dass, wenn sie ihm nachfolgen, dann werden sie auf eine Straße kommen, die direkt zum Tod, zum Leiden, zur Schmach, zur Verfolgung führt. Und damit hatten sie nicht gerechnet. Sie hätten geglaubt, wenn sie Jesus nachfolgen, dann werden sie von den Römern befreit. Sie hätten geglaubt, dass die Probleme ihres Lebens sich lösen, dass sie vielleicht reich werden und dass Israel wieder hergestellt wird. Aber der Weg, den Jesus wies, wies zur Schande.

[19:10] Und Petrus war damit nicht einverstanden. In Vers 22 lesen wir: "Dann nahm Petrus ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren und sprach: Herr, schone dich selbst, das widerfahre dir nur nicht." Wie oft glauben wir, wir können Jesus nachfolgen, aber wenn uns das Wort Gottes zeigt, dass dort Schwierigkeiten auf dem Weg sind, dass dort Verfolgung ist, dass wir leiden müssen, sagen wir: Das gehört nicht dazu, das brauchen wir nicht, das wollen wir nicht. Schauen wir mal, wie Jesus reagiert. In einem der stärksten Tadel, die er überhaupt in seiner Laufbahn hier auf Erden ausgesprochen hat, sagt er in Vers 23: "Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Weiche von mir, Satan! Du bist mein Ärgernis, denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich." Petrus hatte menschlich gedacht. Und wenn wir zurückschrecken vor der Verfolgung, wenn wir zurückschrecken vor dem Leiden, vor dem Preis der Nachfolge, dann denken wir menschlich und nicht göttlich. Denn Gott hat nicht zurückgeschreckt vor dem größten möglichen Leiden, um uns zu retten. Er hat nicht zurückgeschreckt vor der Verfolgung, vor der Schmach des Kreuzes. Denkst du heute göttlich oder denkst du menschlich? Denkst du so wie Jesus, der bereit war, die Schmach des Kreuzes zu erdulden, der gläubigen Herzens auf diesen Weg ging, der direkt in die Verfolgung führte? Oder denkst du menschlich wie Petrus, der begeistert ist von Jesus, aber nichts von diesen Schmerzen, von diesem Leiden, von diesem Preis der Nachfolge hören möchte?

[21:00] Jesus sagt interessanterweise: "Weiche von mir, Satan." Spricht zu Petrus, aber doch zu Satan, der sich zwischen Petrus und ihn gestellt hat. Könnte es sein, dass wir manchmal nichts von dem Leiden hören wollen, weil sich Satan heimlich zwischen uns und Jesus gestellt hat und wir den Blick auf Jesus, den Blick des Glaubens verloren haben, weil wir menschlich denken und nicht göttlich?

[21:34] Wird es auch für uns Verfolgung geben? Trifft das, was Jesus sagt, auch auf dich und mich zu? Schauen wir nach, was er uns selbst sagt, in Lukas 21, der berühmten Endzeit-Predigt. Wir lesen ab Vers 12, Lukas 21 und dort ab Vers 12. Jesus sagt: "Vor diesem allem aber werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und in Synagogen und Gefängnisse übergeben und vor Könige und Fürsten führen, um meines Namens willen. Das wird euch aber Gelegenheit zum Zeugnis geben. So nehmt euch nun zu Herzen, dass ihr eure Verteidigung nicht vorüberlegt. Denn ich will euch Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der alle eure Widersacher nicht werden widersprechen, noch widerstehen können. Ihr werdet aber auch von Eltern und Brüdern und Verwandten und Freunden ausgeliefert werden und man wird etliche von euch töten. Ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen, doch kein Haar von eurem Haupt." Mit Verloren gewinnen. Gewinnt eure Seelen durch standhaftes Ausharren.

[22:53] Jesus macht ganz deutlich und du und ich, liebe Freunde, liebe Freundinnen, wir sollten uns dessen bewusst sein. Wenn wir Jesus nachfolgen, erwartet uns Verfolgung. Wenn wir Jesus nachfolgen, erwartet uns Widerspruch, erwartet uns Verrat, vielleicht sogar Tod, Hass auf jeden Fall. Matthäus 24 gibt uns ein ähnliches Bild. Es heißt dort in Matthäus 24 und dort ab Vers 9: "Dann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten und ihr werdet gehasst sein von allen Heidenvölkern um meines Namens willen." Egal in welchem Volk du lebst, egal in welcher Nation, egal wo, in welcher Kultur, welchem Kontinent, dieses Prinzip gilt überall. Ich glaube, Chinese, Brasilianer, Südafrikaner oder Franzose. Vers 10: "Und dann werden viele Anstoß nehmen, einander verraten oder einander hassen."

[24:00] Wir müssen wissen, der Preis der Nachfolge ist, es kann sein, dass Freunde, denen wir vertraut haben, Familienangehörigen, von denen wir niemals etwas Schlechtes gedacht hätten, Bekannte und Nachbarn uns verraten werden, uns hassen werden. Das heißt im Vers 11: "Und es werden viele falsche Propheten auftreten, werden viele verführen und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden." Immer wieder hat Jesus das gesagt: Wer ausharrt bis ans Ende.

[24:33] Die Offenbarung spricht von dieser Gruppe von Menschen, die am Ende der Zeit, in der großen Zeit, wenn alles in dieser Welt drunter und drüber geht und wenn sich der universelle Hass aller Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen, aller Religionen, die sie vereint haben im Kampf gegen Gott, wenn sich dieser Hass richtet auf eine Gruppe, dann heißt es von dieser Gruppe in Offenbarung 14 Vers 12: Das sind diejenigen, die verfolgt werden, die angeklagt werden, die vor die Gerichte geschleppt werden, die verraten werden. Offenbarung 14 Vers 12: Hier ist das standhafte Ausharren, die gleiche Formulierung, wie Jesus sie verwendet in Lukas 21, Matthäus 24. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. Es wird in der Endzeit Menschen geben, die treue Nachfolger Jesu sind, die den Preis der Nachfolge bezahlen.

[25:30] Und Offenbarung 13, Offenbarung 14 beschreiben von dieser Auseinandersetzung in der letzten Zeit. Offenbarung 13 beschreibt uns in Vers 15: "Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten." Schon vorher heißt es in Vers 17: "Und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres und die Zahl seines Namens." Da kommt eine Krise auf uns zu, lieber Freund, liebe Freundin, wenn du Jesus nachfolgst, musst du das wissen. Deswegen ist es Teil der Treuen Engelsbotschaft. In Vers 9 heißt es in Offenbarung 14: "Und ein dritter Engel folgt ihnen in der Sprache oder Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirn und auf seine Hand annimmt und so weiter und so fort." Diese Dinge sind Teil des ewigen Evangeliums. Wenn du Jesus nachfolgst, musst du wissen, es kommt eine Krise, damit von dir gesagt werden kann: In Vers 12: "Hier ist das standhafte Ausharren." Hier sind diejenigen, die die Kosten berechnet haben und die Jesus so sehr lieben, dass sie bereit sind, den ganzen Weg zu gehen.

[26:42] Jesus gibt uns keine Illusionen hin. Jesus malt die Zukunft nicht rosarot, sondern Jesus hat seinen Jüngern sehr deutlich gesagt, was sie erwarten wird, in Johannes 15 und dort Vers 18 bis 20. Johannes 15 Vers 18 bis 20: "Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das ihre lieb, weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe. Darum hasst euch die Welt." Und hier ist eine interessante Frage: Wenn momentan in meinem Leben niemand mich hasst, dann hat sich entweder die ganze Welt bekehrt oder in meiner Beziehung zu Jesus stimmt etwas nicht. Nicht, dass wir den Hass suchen würden, ganz und gar nicht. Aber Jesus macht deutlich, es ist ein geistliches Prinzip, wann immer Menschen sich für Jesus entscheiden, werden andere diese Person hassen. Warum? Weil Jesus gehasst worden ist.

[27:53] Vers 20: "Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Haben sie auf mein Wort argwöhnisch geachtet, so werden sie auch auf das eure argwöhnisch achten." Wir verfolgen das Leben von Jesus in den dreieinhalb Jahren seines Erdendienstes und wir sehen, wie einige Gruppen von Menschen ihn täglich verfolgt haben. Darauf zu achten, ob er irgendetwas Verkehrtes sagt und sie jede Gelegenheit genutzt haben, um Zweifel zu säen, um seinen Dienst zu beschneiden, um ihn zu vertreiben, um Menschen gegen ihn aufzuhetzen. Und Jesus sagt: Wenn ihr mir nachfolgt, dann werden sie mit euch genau dasselbe machen wie mit mir.

[28:37] Bist du ein echter Nachfolger Jesu? Du wirst früher oder später in Konflikt kommen mit der Welt und ihren Repräsentanten. Es gibt keine Ausnahme von diesem Prinzip. Denn Jesus gibt den Grund uns, der deutliche Handel Matthäus Kapitel 10, Matthäus Kapitel 10 Vers 24. Vielleicht wünschen wir uns, dass wir die einzigen Jünger sind, die eine Ausnahme vielleicht bilden. Aber Jesus sagt, warum das nicht sein kann. In Matthäus 10 Vers 24 sagt er: "Der Jünger ist nicht über dem Meister, noch der Knecht über seinem Herrn." Wir sind nur die Jünger, wir sind nur die Lehrlinge, wir sind nur die Nachfolger. Wenn es Jesus so ging, dem Meister, dem Herrn, dem Christus, wie viel mehr dann uns?

[29:31] Vers 25: "Es ist für den Jünger genug, dass er sei wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr." Das ist das Höchste der Gefühle, das Höchste, was ein Knecht erreichen kann, dass er so wird und so behandelt wird wie sein Herr. Wenn er besser behandelt wird als sein Herr, ist er nicht mehr der Knecht. Aber wir sind Knechte Gottes.

[29:57] Jesus sagt weiter: "Haben sie den Hausherrn Belzebul genannt? Wie viel mehr hat sein Hausgenossen?" Und hat Jesus verleumdet, beschimpft, Schimpfwörter überzogen, ihn als dämonisch und satanisch dargestellt? Was werden dann die Menschen über dich und über mich sagen, wenn wir treu Gott nachfolgen? Werden sie uns nicht als Fanatiker bezeichnen? Werden sie uns nicht als Abschaum, als geisteskrank, als verträumt, unzuverlässig, unzurechnungsfähig, vielleicht sogar vom Satan besessen? All das kommt vor, all das kann vorkommen und irgendetwas davon wird auch in deinem Leben vorkommen, wenn du Jesus nachfolgst. Wir müssen diese Sache klar ins Auge sehen. Es bringt nichts, Menschen zu erzählen, wer denn nun nachfolge Christus und alle Probleme lösen sich und das Leben wird dann einfach rosarot. Das ist nicht der Fall. Ja, es stimmt und wir werden gleich darüber sprechen. Ein Leben mit Jesus lohnt sich immer. Aber es kostet etwas.

[31:08] Jesus offenbart den Grund, warum dieser Hass auf den Nachfolger Jesu hereinbricht, in Johannes 16 und dort ab Vers 1. Johannes 16 Vers 1 bis 3: "Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr keinen Anstoß nehmt." Jesus sagt uns das vor, damit es, wenn es kommt, es uns nicht überrascht. Gott möchte nicht, dass wir mit falschen Erwartungen in die Nachfolge Jesu gehen. Er möchte wissen, er möchte, er möchte, dass wir wissen, was kommt, damit wir uns vorbereiten können, damit wir nicht überrascht sind und nicht so entmutigt werden, dass wir alles aufgeben, sondern dass wir voranschreiten im Glauben und dem standhaften Ausharren. Er sagt Vers 2: "Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen. Es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu weisen." Viele dieser Menschen, die treue Nachfolger verfolgen, glauben sogar, das Richtige zu tun. Sie sind aufrichtig, so wie Saulus aufrichtig war in seinem Hass gegen die Nachfolge Jesu.

[32:15] Vers 3 gibt den Grund: "Und dies werden sie euch antun, weil sie weder den Vater noch mich kennen." Weil sie Gott nicht kennen, weil sie keine Vorstellung von dem Charakter Gottes haben, keine Vorstellung von der Liebe, die dort im Herzen Gottes ist. Sie können sich auch nicht vorstellen, dass die Nachfolger wirklich die sind, für die sie sich ausgeben. Sie haben keine Beziehung zu Gott und deswegen hassen sie diese Menschen, die so ganz anders sind als sie. Denn das Leben eines treuen Nachfolgers ist ein ständiger Tadel für die Sünden, die in der Welt geschehen. Das Leben des Nachfolgers ist ein erhobener Zeigefinger, ob es der Nachfolger will oder nicht. Er kann so freundlich sein, wie er will. Die Tatsache, dass er gehorsam ist, ist in sich selbst ein Tadel für den Sünder. Und der Sünder, der sich nicht Gott übergeben möchte, wird gegen diesen Tadel ankämpfen wollen. Sie kennen Gott nicht und deswegen kämpfen sie gegen den Nachfolger.

[33:38] Die Frage ist: All diese Verfolgung, all dieser Spott, diese Häme, kann uns das von Gott scheiden? Hier ist die gute Nachricht. In Römer 8, und dort Vers 35, Paulus stellt diese rhetorische Frage. Er sagt: "Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert, wie geschrieben steht: Um deines Willen werden wir getötet. Den ganzen Tag wie Schlachtschafe sind wir geachtet." Aber Paulus sagt, Vers 37: "Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat." In dem allen, in dieser Verfolgung können wir bei Jesus bleiben und wir sind mit Jesus. Und wer mit Jesus ist, wird Überwinder und wird all das erben, was Gott ihm verheißen hat.

[34:27] Einige Verse vorher sagt in Vers 31: "Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns? Wer kann gegen uns sein?" Es ist besser, auf Gottes Seite zu stehen, verbunden mit dem ewigen Gott und dafür Spott und Häme und Verfolgung erleiden, als sich auf die Seite der Welt zu schlagen, die nichts für einen tut, die einen nur verführt und dann gegen Gott zu stehen. Denn wenn Gott gegen uns ist, wer kann für uns sein? Besser, auf der Seite Gottes zu stehen und dann diese Verfolgung, diese Schmach ertragen, aber dafür bei Gott zu sein, der in all dem uns zu überwinden macht und zwar nicht nur knapp, sondern weit.

[35:14] Möchtest du ein Überwinder sein? Egal, was von außen auf dich herein drischt oder hereinbricht, nichts kann dich von der Liebe Gottes scheiden. Das Einzige, was dich scheiden kann von der Liebe Gottes, wäre deine eigene Entscheidung gegen Gott. Solange wir festhalten, unsere hilflosen Seelen auf Christus werfen und uns festklammern an ihm, da kann kommen, was er will. Und wenn der Himmel über uns zusammenbricht, wir bleiben bei Christus und er schenkt uns inneren Herzens Frieden. Und das ist es, was diesen Preis der Nachfolge so wertvoll macht.

[35:48] In Matthäus 13, steht nicht im Sendemanuskript, in Matthäus 13, Vers 44, da heißt es wiederum: "Gleich ist das Reich der Himmel einem verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker." Wenn ein Mensch etwas findet, was es wert genug ist, ist er bereit, alles andere, was er hat, zu verkaufen. Jesus Christus war bereit, alles, was er hatte, zurückzugeben, aufzugeben, weil er dich fand, weil du so einen großen Wert hattest. Er war bereit, alles zu bezahlen, den Tod am Kreuz, die Trennung vom Vater, um dich zu kaufen, dich zurückzukaufen. Bist du dann bereit, wenn du siehst, wie viel Freude, wie viel Frieden, wie viel Herzensgüte da in dem Leben Jesu ist, diesem Geschenk, das er dir anbietet. Wenn du Jesus einmal fest, wenn du ihn einmal wirklich fest umklammert hast, wenn du erlebt hast, wie er ist, wie er vergeben kann, dann wirst du bereit sein, alles zu verkaufen, den ganzen Preis zu zahlen, weil dieser Schatz im Acker so wertvoll ist. Das, was Jesus geben kann, kann die Welt nicht geben. Nicht unsere Eltern, nicht unsere Kinder, nicht unsere Ehepartner, niemand kann uns das geben, was Jesus geben kann. Und das macht es aus. Das ist das, was Paulus sagt: Nichts von all dem anderen kann uns scheiden von der Liebe Jesu.

[37:40] Paulus wusste, von wem er spricht. Paulus hatte viel zu leiden. Schauen wir, was er selbst beschreibt, aber in 2. Korinther 11. 2. Korinther 11 und dort ab Vers 24. Er sagt: "Von den Juden habe ich fünfmal 40 Schläge weniger ein empfangen, dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden, dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. Ich bin oftmals in Reisen gewesen, in Gefahren auf Flüssen, Gefahren durch Räuber, in Gefahren vom eigenen Volk, in Gefahren von Heiden, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, unter falschen Brüdern, in Arbeit und Mühe, oftmals in Nachtwachen, in Hunger und Durst, oftmals in Fasten, in Kälte und Blöße. Zu alledem der tägliche Andrang zu mir, die Sorge für alle Gemeinden."

[38:36] Wann war das letzte Mal, dass du das erlebt hast? So viele von uns, die wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben, beschweren sich, dass das christliche Leben so anstrengend wäre. Paulus würde mit der Stirn runzeln, wenn er unser Leben sehen würde, unser christliches Leben. Wie viel opfern wir wirklich für Jesus? Wie viel opfern wir wirklich für die Verbreitung des Evangeliums? Paulus liebte Jesus so sehr, er liebte verlorene Seelen so sehr, dass es ihm egal war, wenn er geschlagen worden ist, dass es ihm egal war, wenn er unter falschen Brüdern war, dass es ihm egal war, wenn er Schiffbruch erlitten hat, er wollte zu diesen Menschen gehen. Und wir beschweren uns, wenn wir zwei Stunden von Haus zu Haus gehen sollen. Wir beschweren uns, wenn wir unter der Woche in die Gemeinde kommen sollen, um einen Vortrag anzuhören, wenn wir dafür vielleicht einen ganzen Abend aufgeben sollen von unserer Freizeit, wenn wir Geld spenden sollen für die Mission. Und wir achten darauf, dass wir ja nicht zu viel machen, dass wir ja keinen Burnout kriegen. Wir achten darauf, dass wir möglichst viel Freiraum haben und uns immer wieder ausruhen können. Versteht mich nicht falsch. Jesus hat selbst gesagt, es gibt Zeiten, wo wir Ruhe brauchen, wo wir ein wenig ausruhen müssen. Aber das sagt er zu denen, die ständig beschäftigt sind in der Seelengewinnung. Das sagt er nicht zu denen, die sowieso nur voll auf der Haut liegen.

[40:04] Wir haben darüber gesprochen, alle Völker zu Jünger zu machen. Wir haben darüber gesprochen, das Evangelium in alle Welt zu tragen. Zu allen Zeiten hat es ein immenses Opfer gekostet, diesen Auftrag zu erfüllen. Was bist du bereit zu geben? Die Urchristen wurden verfolgt. Wir können das nachlesen in Offenbarung 2, Vers 10 und 11, wo Jesus sagt, dass sie in den Tod gehen werden. Im Mittelalter wurden die treuen Nachfolger Jesu, die Waldenser, die Albigenser, die Katharer, wie sie hießen, sie wurden verfolgt. Das können wir nachlesen ab dem Sendemanuskript in Daniel 11, Vers 32 und 33, konnte Zorze nachlesen. Er hatte vor einiger Zeit die Gelegenheit, in den Waldensertälern zu sein und dort in den Höhlen, in den Hütten zu sein, wo wir Jahrhunderte Menschen ein Opfer nach dem anderen brachten, um diese Bibel von Generation zu Generation weiterzutragen, um in der Finsternis des Mittelalters das Evangelium doch irgendwo hin zu verbreiten. Diese Menschen haben alles gegeben, sie haben den Preis der Nachfolge bezahlt. Und die Märtyrergeschichte, die in der Urchristenheit begann, durch das ganze Mittelalter hindurchging, durch die Zeit der Reformation, wo Menschen für ihren Glauben auf dem Scheiterhaufen verbrannt sind und wussten, dass sie durch ihr Zeugnis andere zum Glauben bringen, bis zu der Zeit der Auslandsmissionare, die nach China, nach Indien gingen, in der großen Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts, die weder Kosten noch Mühen gescheut haben, jahrelang fremde Sprachen gelernt haben, manchmal bei Todesstrafe, die in den Dschungel gegangen sind, schwere Krankheiten sich zugezogen haben, nur um das Evangelium einigen Menschen zu bringen.

[41:57] Diese Geschichte der Märtyrer ist nicht beendet. Wir hören so wenig von Opfern im heutigen Christentum. Wir hören so wenig von echter, von echtem Ausharren und von echten Kosten im Volk Gottes heute. In Offenbarung 6, Vers 10 und 11 lesen wir, dass die Märtyrergeschichte noch nicht beendet ist. In Offenbarung 6, Vers 10 und 11. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: "Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?" Vers 11: "Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben. Und es wurden ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie, die Märtyrer der vergangenen Zeiten, getötet werden sollten." Die Märtyrergeschichte ist nicht zu Ende. Und ich glaube, wenn wir beginnen, das Evangelium in der Fülle, in der Kraft Gottes wieder mit Vollmacht zu verkünden, dass die Erde sich erleuchten wird von der Herrlichkeit Gottes. Dann wird das passieren, was zu allen Zeitaltern, unter allen Umständen, in allen Kulturen passiert ist. Satan wird dagegen kämpfen und der Widerstand, die Verfolgung wird aufleben. Aber all das sollte nichts ändern an dem Kurs, den wir einschlagen.

[43:19] Paulus macht das ganz deutlich. Er, der selbst so viel erlebt hat, der mehrmals am Rande des Todes war. Er schreibt oder sagt in der Apostelgeschichte 20 und dort ab Vers 22: "Und siehe, jetzt gebunden im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird." Genauso wissen wir wenig, was uns oder gar nicht, was uns wesentlich nicht, was uns passieren wird in der Zukunft. Vers 23: "Außer, dass der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten." Das dürfen auch wir wissen. Wenn wir das Evangelium predigen, gibt es Probleme. Vers 24: "Aber auf all das, auf das alles nehme ich keine Rücksicht. Mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen."

[44:18] Paulus sagt, diesen Lauf vollenden mit Freude. Selbst mein Leben ist mir nicht teuer genug, um es als Preis zu geben für dieses Evangelium, das mir ein ewiges Leben in der Herrlichkeit Gottes, in der Gemeinschaft ungefallener Wesen, in der ich mich für alle Ewigkeit schenke. Dieses Leben hier auf der Erde ist nicht zu kostbar, ist nicht zu wertvoll, als nicht als Preis bezahlt zu werden. Als Preis der Nachfolge.

[44:55] Es gibt noch einen Preis, über den wir nur ganz kurz sprechen wollen. Wir können die anderen Verse dann im Sendemanuskript nachlesen, das wir zur Verfügung stellen werden unterhalb des Players auf www.joelmedia.de in 1. Korinther 9, und dort Vers 24-27. Paulus sagt, es gibt eine Sache auch, auf die es ankommt. Er sagt ab Vers 24, 1. Korinther 9: "Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber dass nur eine den Preis erlangt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt." Das bedeutet, streng dich an, habe das Ziel vor Augen. Und dann sagt er in Vers 25: "Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam." Das Wort steht eigentlich hier "mäßig in allem". Jene, die Sportler, die Olympioniken der damaligen Zeit und auch heute, jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. "So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse, ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen, sondern ich bezwinge meinen Leib und beherrsche ihn, damit ich nicht anderen verkündige und selbst verworfen werde."

[46:02] Oh, wie wichtig ist diese Lektion für uns. Paulus sagt, wenn du wirklich ein Nachfolger bist und anderen predigst, dann musst du auch bereit sein, deine eigenen schlechten Gewohnheiten aufzugeben. Du musst bereit sein, deine Lieblingssünde aufzugeben, du musst bereit sein, das als Preis zu zahlen. Dieser Preis ist niemals so hoch, denn diese Lieblingssünde, diese schlechte Gewohnheit würde eh nur dein ewiges Verderben bedeuten. Aber gerade dieser Preis ist ein Preis, den so wenige gerne bezahlen wollen. Ja, sie würden sogar gerne Geld bezahlen und vielleicht sogar in die Isolation gehen, sich von Leuten trennen, aber von den eigenen schlechten Gewohnheiten trennen, von der eigenen Lieblingssünde trennen. Paulus sagt, das ist ein Kampf, er sagt, ich kämpfe nicht aufs Ungewisse, ich weiß genau, wogegen ich kämpfe. Ich führe meine Luftstreiche, meine Faust, meinen Faustkampf nicht in Luftstreichen, sondern ich weiß, wogegen ich kämpfen muss, gegen das, was in mir, im Heiligen Geist trembelliert.

[47:01] Im Römerbrief sagt er in Römer 8, Vers 13: "Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben, wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben." Paulus sagt, dass der Nachfolger Jesu etwas zu töten hat, nämlich die Taten des Leibes, des Fleisches. Er beschreibt an anderer Stelle, was das sind. Das sind Gier, Ehebruch, Neid, Zorn, all diese Dinge, schlechte Charaktereigenschaften, die getötet werden müssen, überwunden werden müssen, besiegt werden müssen, durch das Blut des Lammes, durch das Wort des Zeugnisses, durch die Kraft des Heiligen Geistes.

[47:47] Lohnt sich die Nachfolge Jesu? Jesus selbst hat dazu eine erstaunliche Aussage gemacht, eine, die wir nicht verpassen dürfen, heute hier zu erwähnen. Lukas 18, ab Vers 28, da stellt nämlich Petrus genau diese Frage: "Da sprach Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was bekommen wir?" Vers 29: "Er, Jesus, aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, und wenn Jesus sagt, es ist niemand, dann meint Jesus, niemand. Es ist niemand, der Haus oder Eltern oder Brüder oder Frau oder Kinder verlassen hat, um des Reiches Gottes willen, nicht um des Ruhmes willen." Es gibt auch Christen, die verlassen alles um des Ruhmes willen, weil sie ein angesehener Evangelist werden wollen, weil sie ein angesehener Christ werden wollen, weil sie vielleicht Gemeindeleiter werden wollen, weil sie irgendeine Stellung haben wollen und deswegen Opfer bringen. Aber das ist nicht der Grund. Jesus spricht von denen, die Opfer bringen, um des Reiches Gottes willen, um Gerechtigkeit, um Friede, um Freude im Heiligen Geist willen. Vers 30: "Der ist nicht vielfach wieder im Finger in dieser Zeit und in der zukünftigen Weltzeit das ewige Leben." Jesus sagt, schon auf dieser Erde lohnt sich die Nachfolge Jesu, selbst wenn es keinen Himmel geben würde, kein ewiges Leben, kein Paradies, wäre es immer noch die beste Entscheidung, Jesus nachzufolgen. Hiob hat das erlebt, Hiob hat alles verloren und hat es vielfach wiederbekommen, schon auf dieser Welt. Manchmal, da haben wir unseren Blick einzig und allein auf den Himmel und verpassen schon die Segnung, die Gott uns hier auf diese Erde geben möchte. Ja, wir werden Freunde verlieren, aber wir werden bessere Freunde gewinnen, wenn wir das Evangelium annehmen.

[49:37] Bist du bereit, den Preis zu bezahlen? Paulus sagt uns in Römer 8 und dort Vers 18: "Denn ich bin überzeugt", und Paulus weiß, wovon er spricht, denn wir haben gerade gesehen, was er alles erlitten hat, er sagt: "Ich bin überzeugt, dass die Leiden", das heißt, der Preis der Nachfolge, "dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die in uns offenbart werden soll." Er sagt, wenn man die beiden Dinge vergleicht, all die Leiden, der Preis der Nachfolge, die Verfolgung und all diese Dinge, Schmach und Schande, wenn man das vergleicht mit der Herrlichkeit, es fällt nicht mal ins Gewicht, nicht mal vergleichbar.

[50:33] Liebe Freunde, liebe Freundinnen, ja, es stimmt, wir müssen wissen, wenn wir Jesus nachfolgen, gibt es einen Preis zu bezahlen. Wir müssen wissen, der Lohn ist so viel größer, dass, wenn man beides vergleicht, das ewige Leben immer noch geschenkt ist. Der Preis so unsagbar klein ist, dass wir uns im Himmel kaum noch daran erinnern können, was wir eigentlich gegeben haben. Denn Gott bittet uns nur, das aufzugeben, was ohnehin nur schädlich für uns wäre. Ja, unsere jetzige Zeit bedeutet seinen Kampf, weil wir so eng uns verknüpft haben mit der Sünde und immer noch oft in diese Sachen denken und danach verlangen, aber in Wirklichkeit ist es nur heilsam. Wir müssen lernen, auf Jesus zu schauen, der uns das vorgelebt hat.

[51:16] Der letzte Vers für heute findet sich in Hebräer Kapitel 12. Wir lesen ab Hebräer 11, und dort Vers 35: Paulus beschreibt einige mehr Märtyrer, Vers 35: "Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder, andere aber ließen sich martern und nahmen die Befreiung nicht an, um eine bessere Auferstehung zu erlangen, und andere erfuhren Spott und Geißelung, dazu Ketten und Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht, sie erlitten den Tod durch Schwert, sie zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfellen, erlitten Mangel, Bedrückung, Misshandlung, sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen, in Höhlen und Löchern der Erde." Paulus sagt, es gibt Menschen, die waren so gut, die Welt ist nicht wert dieser Menschen, und trotzdem kennt sie kein Mensch, sie lebten in Höhlen und Löchern der Erde. Die Ewigkeit wird einmal zeigen, was für brillante Menschen vom Geist geleitet auf dieser Welt gewandelt sind, die kaum einer wahrgenommen hat. Und diese alle, Vers 39: "Diese alle, obgleich durch den Glauben ein gutes Zeugnis empfingen, haben das Verheißene nicht erlangt, weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet würden."

[52:27] Und die Schlussfolgerung von all dem ist in Kapitel 12, Vers 1: "Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen haben, die Märtyrer des alten Testaments, die Märtyrer des neuen Testaments, die Märtyrer der Urchristenheit, des Mittelalters, der Reformation, der Erweckungsbewegung, der Missionsbewegung, so lasst uns jede Last ablegen. Und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt." Paulus sagt, es liegt ein Kampf vor uns, aber lasst uns den laufen und lasst uns die Sünde ablegen. Es ist möglich.

[52:59] Vers 2: "Indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens." Wenn Jesus den Turm beginnt zu bauen, ist er in der Lage, ihn zu vollenden. Wenn Jesus Glauben in dir begonnen hat, ist er in der Lage, ihn zu vollenden. Gib die Hoffnung nicht auf, sieh dem Kampf ins Auge und schau auf Jesus, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und aber die Schande für nichts achtete. Siehst du die Freude, die vor dir liegt? Siehst du das ewige Leben, das vor dir liegt? Siehst du die Freude mit Jesus zu sein für alle Ewigkeit? Dann kannst du das Kreuz auf dich nehmen. Du kannst die Schande für nichts achten, du kannst das Kreuz erdulden.

[53:40] Vers 3: "Achte doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich selbst erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert." Ja, es kann sein, dass wir in unserer Schwachheit in Gefahr laufen, den Mut zu verlieren, dass wir müde werden. Aber dann können wir auf Jesus schauen. Wenn wir auf Jesus schauen, sehen wir die Kraft Gottes. Paulus sagt in Vers 4: "Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde."

[54:03] Lieber Freund, liebe Freundin, heute möchte ich dich herausfordern. Du möchtest Nachfolger Jesu sein, dann sieh dem Kampf ins Auge, sieh den Preis, der bezahlt werden muss, berechne den Preis, aber sieh den Lohn, sieh das Resultat, sieh was Jesus dir anbietet und dann wirst du sehen, wie klein der Preis ist. Schau auf Jesus, schau auf den, der den Widerspruch der Sünder erduldet hat und du wirst Kraft bekommen, den Lauf bis ans Ende zu laufen, so wie Paulus sagt: "Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, vordern liegt mir die Krone Gerechtigkeit bereit." Möchtest du den Lauf vollenden? Möchtest du Jesus nachfolgen? Bist du bereit, alles zu geben? Bist du bereit, alles zu verkaufen, um diesen Schatz, Jesus Christus, zu gewinnen? Gott segne dich in deiner Entscheidung, ein wahrer, treuer Nachfolger Jesu zu sein, der bis ans Ende gelangt.

[54:56] Nächste Woche, wenn wir mit einem neuen Thema beginnen, wir haben jetzt drei Jahre lang die Cannstatt Study Hour gemeinsam erlebt und nächste Woche beginnt der vierte Jahrgang mit einem Quartal, auf das ich mich irrsinnig freue und ich hoffe, du, lieber Freund, liebe Freunde, wir werden damit beginnen, nächste Woche. Ihr seid herzlich eingeladen, wieder einzuschalten auf www.joelmedia.de oder auf www.amazingdiscoveries, wo wir hier dieses Thema betrachten, denn bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes, in der Nachfolge, die einen Preis hat, aber einen unbeschreiblich großen Lohn. Gott segne euch.


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