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In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour geht es um Jüngerschaft im Umgang mit reichen und berühmten Menschen. Frank Schleipfenbauer beleuchtet biblische Beispiele wie Abraham und Hiob, um zu zeigen, dass auch wohlhabende Menschen Fehler machen können und dass materieller Reichtum nicht automatisch Glück bedeutet. Es wird betont, wie wichtig es ist, Gott als Quelle aller Kraft und allen Wohlstands anzuerkennen und nicht der Geldliebe zu verfallen. Die Lektion ermutigt dazu, auch die „Upper Classes“ mit Liebe und Weisheit anzusprechen und sich auf die Priorität zu konzentrieren, Gott kennenzulernen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2014 Q1: Jüngerschaft

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Transkript

[0:00] Guten Tag, hallo und herzlich willkommen zur nächsten Sabbatschullektion hier in der Cannstatt Bible Study Hour. Und auch heute möchte ich euch wieder alle begrüßen, am Livestream, auch bei joelmedia.de und Amazing Discoveries. Ich freue mich auf eine gesegnete, etwa dreiviertel Stunde, in der wir wieder von Gott lernen können. Und damit wir auch alles so verstehen, wie er es für uns gemeint hat, möchte ich mit einem Gebet anfangen. Lieber Vater im Himmel, Herr Jesus, wir danken dir, dass wir von dir lernen dürfen, von dem, der alles weiß und alles kann und alles gemacht hat und der einen jeden Einzelnen von uns kennt. Auch die Reichen und Berühmten, um die es jetzt in dieser Studierstunde geht, in dieser Lektionswoche von der Sabbatschule. Und ich möchte dich bitten, dass du uns erweckst, dass du uns deine Gedanken schenkst, deine Weisheit gibst, dass wir selbst gesegnet sind und dass wir Segen weitertragen an alle, die du uns in den Weg stellst, auch wenn es Reiche und Berühmte sein sollen. Wir danken dir, dass es so sein wird, weil du es versprochen hast. In deinem Namen, Amen.

[1:37] Reiche und Berühmte. Wie denken wir über Menschen, von denen wir annehmen müssen oder von denen wir wissen, dass sie reich und berühmt sind? Und dann gibt es auch noch viele, die materiell reich sind, aber eigentlich gar nicht so bekannt. Ich hatte in den vergangenen Jahren zwei, drei Erlebnisse, wo ich auf Prominente gestoßen bin, weil es sich durch Zufall so ergeben hat. Die eine Begebenheit ist lange zurück, da war Boris Becker, den meisten wohl bekannt, noch mit seiner ersten Frau Barbara zusammen. Und es war in einer Zeit, in der auch ich noch nicht im Glauben stand. So war ich an einer Veranstaltung im Deutschen Theater in München und wollte die Tür öffnen, aber von der anderen Seite drückte jemand entgegen und so konnten wir beide die Tür nicht öffnen, zu keiner Seite. Und ich sah erst gar nicht, wer es war. Und seine Frau Barbara rief dann von hinten: „Boris, lass doch den Mann rein.“ Und so sah ich, dass Boris Becker und ich jeweils die Tür zur anderen Seite aufdrücken wollten. Das war eine kleine persönliche Begegnung. Ich habe das nicht weiter wichtig genommen, aber irgendwie habe ich über die Jahre hinweg bis heute die Schlagzeilen und die Meldungen um Boris Becker verfolgt, weil mich der Mensch interessiert, die Person und wie er sich verändert und entwickelt hat. Zumindest das, was man als Außenstehender von außen durch die Medien mitbekommt. Und wer genau hinschaut und auch vielleicht mal in ein Interview hineinhört, der sieht äußerliche Veränderungen an diesem Menschen, aber auch innere Veränderungen. Und im Fall von Boris Becker möglicherweise nicht unbedingt zum Vorteil.

[3:42] Wir haben auch in unseren eigenen Reihen in der Adventgemeinde international durchaus einige Menschen, die es zu großem materiellen Wohlstand gebracht haben und auch Multiplikatoren geworden sind. Vorne stehen, trainieren, große Hallen füllen als Evangelisten, als Evangelistentrainer und durchaus auch Seminare halten, wie man in der sogenannten Welt zu Erfolg kommt. Und dort gab es in den vergangenen Jahren einen tragischen Fall, dass einer unserer Glaubensbrüder, der über Jahre hinweg als sehr erfolgreiches Idol und dennoch geistlicher Führer und Pastor und Trainer durchaus im Rampenlicht stand und sich vor einigen Jahren selber das Leben genommen hat. Wie kommt es zu solchen Entwicklungen? Wie geht es den Reichen und Berühmten wirklich?

[4:43] Wenn wir weit zurückschauen in die Vergangenheit, in die Zeiten des Alten Testaments, dann finden wir Abraham, der offensichtlich sehr wohlhabend war und man ihm seinen Wohlstand durchaus ansehen konnte. Damals weniger durch entsprechende Autos und Häuser, sondern mehr durch eine große Familie, einen großen Bestand an Dienern und Hirten, die er unterhalten hat, die aber auch für ihn gearbeitet haben und mit ihm, sodass er durch Viehhandel und andere Aktivitäten sein Geld machen konnte. Und Abraham wird nicht die schlechtesten Schafe und Kamele gehabt haben. Auch dieser Abraham, ein angesehener Patriarch, der sicher gewohnt war, dass diejenigen, die für ihn arbeiteten, auf Kommando das taten, was er entschieden hat, hat große Fehler gemacht, hat sehr schwache Stunden, vielleicht schwache Tage, Wochen und Monate gehabt. Da war sein Problem mit der Wahrheit, als er menschlich verständlich Angst um seine Frau hatte und sie als rein seine Schwester ausgegeben hat beim Pharao in Ägypten. Da war die menschlich verständliche Angst vor der Hungersnot, die ihn dazu bewogen hat, den Weg, den Gott ihm gezeigt hat, nicht geradeaus weiter zu gehen, sondern abzubiegen und dort Hilfe zu suchen, wo er sie von Menschen erhoffte. Und da war die große Entscheidung, sich einzulassen mit der Magd seiner Frau. Und die Probleme haben wir bis heute, weil dadurch das arabische Volk entstanden ist, das heute noch mit dem hebräischen Volk im Nahen Osten dort einen großen Konflikt hat, der die Welt beschäftigt.

[6:40] Ein erster Bibeltext, 1. Timotheus Kapitel 6, die Verse 9 und 10. Und dort können wir lesen: „Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken. Denn eine Wurzel alles Bösen ist die Geldliebe, nach der einige getrachtet haben und von dem Glauben abgeirrt sind und sich selbst mit vielen Schmerzen durchbohrt haben.“ Ich habe mir zu diesem Text notiert, was sind wirklich unsere Prioritäten? Sind wir neidisch, eifersüchtig auf reiche und berühmte Menschen? Ist es nicht so, dass wir, wenn wir finanziell eng dran sind und miterleben, wie es anderen finanziell besonders gut geht, dass wir uns auch diese vermeintliche Freiheit, die diese Menschen genießen, mehr oder weniger tun oder lassen zu können, was sie möchten, ohne vorher den Kontostand überprüfen zu müssen? Was sind unsere Prioritäten? Und wir lesen hier im Vers 10 nicht nur, dass aus Gottes Sicht die Geldliebe, nicht die Tatsache, dass wir über viel Geld verfügen, wenn Gott es so führt, sondern wenn wir das Geld anfangen zu lieben, dass das die Wurzel alles Bösen ist und dass, wenn wir diesen Weg gehen, uns selbst Schmerzen zufügen und Leid.

[8:37] Am Sonntag in dieser Lektionswoche gibt Gott uns einen wichtigen Rat. Wir haben dort einige Ratschläge Gottes in verschiedenen Bibeltexten. Die wollen wir miteinander durchgehen. Wir lesen zunächst 5. Mose Kapitel 8 und dort ab Vers 16. Und ich möchte das gerne in einer bestimmten Reihenfolge lesen. 5. Mose 8. Zunächst Vers 17. Hier sagt Gott, wir sollen nicht in unserem Herzen sagen: „Meine Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir dieses Vermögen verschafft.“ Also offensichtlich geht es hier auch wieder um die richtigen Prioritäten und von wem oder was wir uns abhängig machen. Aber beginnen wir im Vers 16, wo Gott zum Volk sagen lässt: „Ich habe dich in der Wüste mit Manna gespeist, das deine Väter nicht kannten, um dich zu demütigen und um dich zu prüfen, damit ich dir am Ende wohltue. Und du dann nicht in deinem Herzen sagst: Meine Kraft und die Stärke meiner Hand hat mir dieses Vermögen verschafft. Sondern du sollst an den Herrn, deinen Gott, denken, dass er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen, damit er seinen Bund aufrecht erhält, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.“ Also offensichtlich hat Gott nicht zwangsläufig etwas gegen finanziellen Wohlstand. Er gibt uns sogar die Kraft dazu, Vermögen zu schaffen. Und wenn ich an Sprüche 31 denke, wo Gott durch den Sprücheschreiber Salomo an die Frauen gerichtet, sie rät, zu einem erfolgreichen Kaufmannsschiff zu werden, aber eben auch aus der Hand Gottes, so ist das hier die Parallele für den Mann oder für alle Menschen, wo er sagt: „Vergiss nie, dass ich dir die Kraft gebe, Erfolg zu haben, Vermögen zu schaffen.“ Und wenn wir damit den Gedanken verknüpfen, dass Gott die Sünder nicht hört, wie die Schrift sagt, aber dass er gnädig ist allen, die die falschen Wege verlassen in Reue und sie segnet oder auch neu segnet, dann sehen wir hier, dass es ihm darauf ankommt, dass wir nie vergessen, wer alles gemacht hat, wer uns gemacht hat, wer uns erhält und wer uns auch die Kraft gibt, wie dieser Text sagt, Vermögen zu schaffen.

[11:35] Im ersten Buch Mose, Kapitel 3 schon, geht es um die Folgen, die durch die falsche Einstellung von Macht, Einfluss und Geld gegenüber entstehen kann. In 1. Mose Kapitel 3, in den Versen 5 und 6, nämlich kurz vor dem ersten menschlichen Sündenfall, wo die Schlange zu Eva sagt: „Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, dass ihr von der Frucht esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“ Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen war und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben. Und sie nahm von der Frucht und aß und sie gab auch ihrem Mann bei ihr und er aß. Die Gefühle sind angesprochen. Der Satan in der Schlange sprach die Gefühlswelt der Frau an. Es ist von Begierde, von Begehrenswert die Rede, es ist von Lust die Rede. Und ich glaube vielen Menschen, die gottlos leben und wohlhabend sind, dass es ihnen gar nicht um das Geld an sich geht, sondern das, was man mit Geld kaufen kann aus ihrer Sicht. Und es sieht auch kurzfristig oft so aus, als wenn man wirklich Erfolg, Beliebtheit, Einfluss, Macht, Schönheit und Spaß mit Geld kaufen kann. Doch was nehmen wir mit davon? Und wie lange währt der Spaß und die Freude? Und welche Folgen haben wir?

[13:38] Wenn wir in das Buch Hiob schauen, gerade in die ersten Verse des Kapitel 1, dann lernen wir aus der Schrift, dass Hiob in den Augen Gottes, so wie Noah, rechtschaffen war. Dass das, was er dann erleben musste, offensichtlich nicht die Folge seiner Sünden war. Denn die Bibel sagt, dass Gott zufrieden war mit ihm, dass er ein gerechter Mann war. Und wenn wir weiterlesen, sehen wir ja auch die wahren Hintergründe, warum Gott seinem Gegner gestattet hat, dem Hiob wirklich alles anzutun, außer ihn zu töten. Nämlich um seinen Glauben zu prüfen und nicht nur für Hiob, sondern auch für uns heute, dass wir eine große Lehre davon haben und selber dadurch gesegnet und gerettet werden. Wir sehen aber auch an Hiob, dass er, ähnlich wie Abraham und Josef und andere, fleißig war, ehrlich und treu. Und der Gegner selber gibt zumindest zur Hälfte zu: „Ja, es ist ja kein Wunder, dass er dir treu ist, denn du segnest ihn ja so sehr.“ Nur verdreht man natürlich so schnell Ursache und Wirkung. Für uns ist die Frage, ob wir Gott in jedem Fall treu sein möchten, ob er uns materiell segnet oder nicht. Überlassen wir doch ihm, aus seiner Sicht zu beurteilen, ob ein besonderer materieller Segen jetzt zu dem Moment, wo wir ihn uns wünschen oder vielleicht auch besonders gut gebrauchen könnten, wirklich gut für uns ist, in Gottes Augen. Denn er weiß ja mehr von mir als ich selbst und er kennt meine Zukunft und er weiß jetzt schon, wo ich in große Versuchungen komme oder wo es für mich und die, mit denen ich zu tun habe, besser ist, wenn ich jeden Euro umdrehen muss.

[15:39] Wenn wir über Nebukadnezar lesen, in Daniel Kapitel 4, dann lesen wir dort, dass dieser mächtige König in der damals bekannten Welt der Weltherrscher zu seiner Zeit, dass der durch den Einfluss Gottes, weil er ihm untreu war und ihn beschmiert und verhöhnt hat durch seine Selbstverherrlichung, dass Gott bewirkt hat, dass er innerhalb kürzester Zeit zu einem Tier wurde, verabscheuungswürdig und völlig unwürdig. Und dann nützt dann auch der größte Reichtum und der größte Hofstaat und die Popularität in der Vergangenheit nichts mehr. Und so gibt es auch heute viele, auf die wir mit Tränen in den Augen eigentlich zurückschauen müssten, Menschen, die in der Vergangenheit besondere Gaben ausgelebt haben, aber mit den falschen Motiven und Zielen. Da gibt es Popstars, da gibt es Politiker, da gibt es Sportler und Künstler, die einfach ihre Gaben missbraucht haben und sich verherrlichen oder sich von Menschen verherrlichen lassen.

[17:00] Was ist das höchste Ziel für uns? Das höchste Ziel für uns ist es nicht, innerhalb einer Zeit X ein besonderes Vermögen, das sogenannte Baum, das sogenannte Haus und es gibt ja die eine oder andere Werbung, die dann noch andere Karten zieht mit der Yacht und mit vielen anderen Dingen, sondern das höchste Ziel, das Gott uns gibt, ist, dass wir ihn kennenlernen. Das wünscht er sich für uns zu unserer ersten Priorität im Leben. Dass wir ihn mit allen großen und kleinen Entscheidungen und allen großen und kleinen Schritten in unserem Leben kennenlernen und dann automatisch, wenn wir sehen, wer er ist im Vergleich zu mir, wenn wir sehen, was er für mich tut im Vergleich zu dem, was ich für ihn je getan habe, dass wir ihm dann treu sein wollen und dass wir aus Dankbarkeit alles aus seiner Hand nehmen, wie viel oder wie wenig das sein mag. Und da haben wir viel zu lernen und viel zu üben. Der eine von uns mehr, der andere weniger vielleicht.

[18:18] Am Montag geht es um ein heimliches Treffen bei Nacht. Die meisten von uns werden den Bericht über Nikodemus in Johannes Kapitel 3 in den Versen 1 bis 15 nachzulesen. Die meisten von uns werden diesen Bericht kennen und nicht nur einmal gelesen und studiert haben. Aber was hier interessant ist, ist zu schauen, auf welche Art und Weise jetzt Jesus als unser Vorbild mit einem reichen und einflussreichen bekannten Mann, mit einem Obersten seiner Zeit, wie er mit ihm das Gespräch geführt hat, wie er mit ihm umgegangen ist. Und wenn wir das aufschlagen in Johannes Kapitel 3 und die Vorgehensweise von Jesus genau verfolgen, dann sehen wir, dass es wieder die einfachen Methoden sind, aber die weisen Methoden, die hier viel bewirken. Nikodemus kommt im Dunkel der Nacht zu ihm. Gut, es wird schnell klar, wenn man den Kontext sieht und die Position von Nikodemus unter den Menschen damals dort, dass er wohl seine Motive hatte, nicht mit Jesus zusammen alleine im Gespräch gesehen zu werden, von den anderen Oberen, zu denen er gehörte und auch sonst nicht, weil es sich ja schnell die Runde gemacht hätte. Er stand gewissermaßen im Rampenlicht wie andere Entscheider seiner Zeit in diesen Gremien. Und Nikodemus steigt in das Gespräch ein und spricht in Vers 2 zu Jesus: „Rabbi, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott mit ihm.“ Ich möchte jetzt nicht beurteilen, ob es reine Schmeichelei oder ehrlich gemeint war, aber durchaus benutzt, um das Gespräch positiv zu eröffnen. Interessant ist, dass Jesus darauf überhaupt nicht einzugehen scheint, sondern er sagt Nikodemus quasi auf den Kopf zu in Vers 3: „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Er kannte die Gedanken von Nikodemus, der, der alles weiß. Und so hat er ihm ein Bruchstück einer Antwort gegeben und gewartet, was Nikodemus weiter daraus macht.

[21:11] Und in Vers 4 spricht Nikodemus: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden?“ Und auch hier gibt Jesus keine direkte Antwort auf diese biologische Sache, sondern er sagt: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.“ Wenn wir genau hinschauen in den Versen 3, 4 und 5, dann spricht er Nikodemus von der Art seiner Rhetorik her nicht persönlich an, sondern er sagt: „Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird?“ Und Nikodemus fragt dann letztendlich in Vers 10: „Wie kann dies geschehen?“ Und jetzt erst spricht Jesus ihm persönlich an. Er sagt in Vers 10: „Du bist der Lehrer Israels und weißt das nicht?“ In Vers 12: „Wenn ich euch das Irdische gesagt habe und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch das Himmlische sage?“

[22:41] Wie reagieren wir, wenn wir kritisch angesprochen werden, direkt, persönlich, konfrontiert mit einer unserer Schwächen? Sind wir dann nicht auch sehr stark versucht und sehr schnell dabei, unsere Schwäche zu verbergen, unsere Position zu rechtfertigen? Und wenn wir redegewandt sind, wenn wir gewohnt sind, mit Menschen zu diskutieren, wenn wir gewohnt sind, vor der Gruppe zu sprechen, Menschen zu steuern und zu führen, auch über unsere Sprache, dann muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dann ist die Versuchung sehr groß, diese Rhetorik auch anzuwenden, um Schwächen zu verbergen, sich selbst zu rechtfertigen und an seinem Stolz festzuhalten. Jesus gibt dem Nikodemus hier Zeit, sich zu öffnen. Er gibt Zeit, sich dort hineinzudenken, indem er ihn zunächst nicht direkt persönlich mit seiner Sprache anspricht, auch wenn Nikodemus sehr wohl weiß, dass es auf ihn zutrifft, was Jesus sagt. Und als er gar nicht mehr anders kann, als einfach innerlich zumindest zuzugeben, dass es ihn betrifft, da spricht er ihn und die, die seiner Gesinnung sind, spricht er an und kommt auf den Glauben und das Vertrauen.

[24:06] Und wir sind wieder bei der ersten Priorität zu Beginn der Lektionswoche. Was sind unsere Prioritäten? 1. Timotheus, Kapitel 6, wir haben es gelesen. Unglaube, der zu Ungehorsam führt, ist ja nichts anderes als fehlendes Vertrauen zu Gott oder jemand oder etwas anderem mehr zu vertrauen als der Kraft Gottes. Aber Gott sagt an anderer Stelle: „Mein Wort kehrt nicht leer zu mir zurück.“ Und das stimmt auch im Fall von Nikodemus, denn wir erfahren ja in der Chronologie später nach der Kreuzigung Jesu, dass Nikodemus zu denen gehörte, die die Wahrheit vorangetrieben haben und sogar die Jünger ermutigt haben.

[25:08] Wir können bei Ellen White nachlesen in Ratschläge für die Gesundheit, in englisch „Councils on Health“, Seite 218, dass in diesem Text klar wird: Jesus zeigt hier im Umgang mit Nikodemus und auch mit anderen Menschen, mit anderen Reichen, sei es die Zöllner, die hier am Dienstag auch behandelt werden, er zeigt ihnen, wie viel wert sie ihm sind, dass es um das ewige Leben geht. Er selber braucht die Entscheidung für sich nicht. Er wünscht sich die Entscheidung hin zu den richtigen Prioritäten und weg von der Geldliebe und weg von dem Stolz und dem Gefallen an der Macht über Menschen, weil er nicht möchte, dass irgendjemand verloren geht, auch nicht Nikodemus, nicht irgendein Zöllner und auch nicht der reiche Jüngling, um den es noch gehen wird.

[26:12] Es geht durchaus auch darum, Reiche mit Einfluss zu gewinnen. Wir werden uns dazu zum Schluss noch Texte anschauen, die Gott seiner Botin Ellen White hat schreiben lassen, die uns das ganz klar machen, wie auch wir in der heutigen Zeit missionarisch für und mit solchen Menschen arbeiten sollen. Reiche mit Einfluss gewinnen, anstatt geistlich zu verurteilen.

[26:44] Am Mittwoch finden wir in dieser Sabbatschullektionswoche goldene Botschaften. In Markus 4, das Gleichnis mit dem Sämann, die Verse 18 und 19 besonders. Lesen wir sie noch einmal. Markus 4, Verse 18 und 19, wo der Sämann den Samen symbolisch, also für das Wort Gottes, sät und der Samen auf unterschiedlichen Boden fällt. Und in Vers 18 und 19 haben wir eine besondere Art des Bodens. „Andere Samen sind unter die Dornen gesät. Es sind die, die das Wort gehört haben und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort und es bringt keine Frucht.“ Also die Sorgen der Zeit, der Betrug des Reichtums und die Begierden nach übrigen Dingen. Und da fällt mir Matthäus 6 ein: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und dann wird euch dies alles zufallen.“ Und wenn wir im Kontext nachlesen, was dies alles ist, dann hat Gott versprochen, denen, die ihm treu sein wollen, Essen, Trinken, Gesundheit und Kleidung zu geben. Und alles andere, was wir brauchen, gibt er uns, so wie er uns beurteilt, nach unseren Talenten und nach unserem Auftrag. Denn er möchte uns retten, dadurch, dass wir uns von ihm einsetzen lassen, andere zu retten. Und ohne das werden wir nicht bestehen. Wenn wir wieder an Offenbarung 12 Vers 11 denken: „Wir haben ihn, also den Widersacher und letztendlich damit auch die Sünde. Wir haben die Sünde überwunden, die übrigen werden die Sünde überwinden, durch das Blut des Lammes und das Wort ihres Zeugnisses.“ Nun, was soll ich bezeugen, wenn ich nichts getan habe in Gottes Werk, was ich bezeugen kann? Also ist darin enthalten, im Wort des Zeugnisses, dass ich etwas mit Gott erlebe, dass ich mich von ihm zu Menschen führen lasse und so, wie er es führt und mich einsetzt, möglicherweise auch zu den Reichen und Berühmten.

[29:22] Lasst uns noch einmal nachlesen bei Lukas Kapitel 6. Lukas Kapitel 6, ab Vers 22, wo Jesus sagt: „Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden, um des Sohnes des Menschen willen. Freut euch an jenem Tag und hüpft, denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel. Denn ebenso taten ihre Väter den Propheten. Aber wehe euch Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin. Wehe euch, die ihr voll seid, denn ihr werdet hungern. Wehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet trauern und weinen. Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden, denn ebenso taten ihre Väter den Falschen und Propheten.“ Entschuldigung, ebenso taten ihre Väter den falschen Propheten. Wehe euch, wenn alle Menschen gut von euch reden. Ja, aber sollen wir denn nicht vermeiden, ein Stein des Anstoßes zu sein? Heißt es denn nicht in Apostelgeschichte, so wie die Gemeinde lebte, hatten sie Gunst beim ganzen Volk und Gott fügte täglich hinzu? Ja, aber wir bewirken das nicht, sondern der Heilige Geist bewirkt es.

[31:04] Dazu ist es notwendig, dass die Menschen, die Gott noch nicht kennen oder noch nicht richtig kennen, dass die den Unterschied erkennen können zwischen jemand, der seine Abhängigkeit von Gott nicht nur zulässt, sondern sich sogar wünscht in dem großen Vertrauen, dass Gott am besten für mich sorgt und demjenigen, der alles selber erstreiten will, der sich seine eigene Macht und seinen eigenen materiellen Wohlstand aufbauen will, damit er beliebt und populär ist.

[31:47] Wenn wir von Lukas Kapitel 6 die Verbindung schlagen zur Offenbarung 13, dann wird es interessant. Und dann wird spätestens klar, worum es Jesus hier wirklich geht, auf uns bezogen, die wir glauben, in der letzten Zeit leben. Und ich bin überzeugt davon, wenn wir die Chronologie, die wir in der Bibel finden können, in den Abläufen der Zeit neben das Geschichtsbuch legen und neben die täglichen Nachrichten, zumindest das, was wir an zutreffenden Dingen dort sehen, dann sehen wir, wo wir stehen. Offenbarung 13, die Verse 16 und 17. Und es, das Tier, das die letzte politisch-militärische Macht auf dieser Erde darstellt unter den Menschen, diese Macht bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

[32:56] Wenn wir zu den Übrigen gehören wollen und den Weg ganz zu Ende gehen wollen mit der Hilfe Gottes, dann wird es, das sagt uns Gott, unmöglich sein, dass wir bis zum letzten Tag beliebt sind bei allen Menschen, auf die wir treffen. Spätestens, wenn es um die Frage Sabbat oder Sonntag geht und es nicht nur darum geht, den Sabbat halten zu können, sondern auch am Sabbat nicht arbeiten zu müssen. Also wenn es nicht nur darum geht, den Sonntag heilig halten zu müssen aufgrund der falschen religiösen Macht, sondern wenn es darum geht, am Sabbat arbeiten zu müssen, um vom Wirtschaftssystem nicht ausgeschlossen zu werden, um von den heutigen Machtmitteln, die sich immer irgendwo in Geld ausdrücken, unabhängig zu werden. Das ist das, was Jesus uns mahnt, dass wir jetzt schon lernen, darauf zu vertrauen, dass Gott weiß, der, der uns liebt, mehr als die Sperlinge, die er zu unserer Freude geschaffen hat, dass Gott weiß, wann wir von was, wie viel brauchen, um erzogen zu werden, um unsere Arbeit zu tun im Werk, um unsere Familien führen zu können. Wenn wir das heute lernen, dann werden wir unabhängig sein von menschlicher Anerkennung und von der Macht des Geldes und dem, was ich mit Geld kaufen kann. Wen oder was liebe ich wirklich?

[34:59] In Lukas Kapitel 12, also nicht weit weg von den letzten Versen, finden wir einen reichen Dummkopf. Lukas Kapitel 12, ab Vers 16. Jesus sagte ein Gleichnis: „Das Land eines reichen Menschen trug viel ein. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. Und er sprach: Dies will ich tun. Ich will meine Scheune niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und all meine Güter einsammeln. Und ich will zu meiner Seele sagen: Du hast viele Güter liegen, viele Jahre. Ruhe aus, trink, sei fröhlich.“ Gott aber sprach zu ihm: „Du Tor, in dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?“ So ist, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott.

[36:02] Was war der Fehler? Er hat doch sein Vermögen eingesetzt, um dieses materielle Ergebnis, diesen Profit zu machen. Möglicherweise war er fleißig, hat Risiko übernommen. Aber was war die Motivation? Die Motivation war, allein für sich selbst, sich Vorräte zu schaffen, ohne links und rechts zu schauen, auf möglicherweise Bedürftige und anzusammeln über lange Frist im Voraus, ohne zu wissen, ob er es wirklich jemals brauchen sollte. Und nochmal, ohne Rücksicht auf seinen Nächsten. Und wenn nach dem Wort Liebe die Erfüllung des Gesetzes ist und wenn Jesus selbst die zusammenfassenden zwei Gebote, in denen sich der Charakter Gottes, den wir übernehmen sollen, in den zehn Geboten ausdrückt, nämlich Gott zu lieben mit allem, was wir sind und haben. Und das Zweite kommt dem gleich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und ich kenne selber Menschen, die ich über die letzten 10, 20 Jahre verfolgen konnte, die sich ein beträchtliches Vermögen auf die Seite geschafft haben. Durchaus legal und fleißig und in menschlichen Augen ehrenhaft. Aber ich kann auch sehen, wie sie dann, wenn sie sich eigentlich jetzt ausruhen könnten, als sogenannte wohlhabende Pensionäre, psychisch gestresst sind, aus Angst, sie könnten von ihrem Vermögen, für das sie 40 Jahre lang gearbeitet haben, etwas verlieren an jemand anderes. Und darauf sitzen, obwohl sie genau wissen, dass sie das alles niemals selbst aufbrauchen können. Wen oder was liebe ich wirklich? Was ist meine erste Priorität?

[37:56] Lukas 16, Vers 13, eine große Warnung. Auch das ein bekannter Text für uns alle. „Kein Haussklave kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“

[38:26] Am Donnerstag geht es um den sogenannten reichen Jüngling. Matthäus 19, die Verse 16 bis 26. Es geht um den reichen Jüngling und das Kamel durch das Nadelöhr und die Macht des Wortes. Und wir sollten diesen Text vollständig lesen und durchdenken, wenn wir uns damit beschäftigen, damit wir nicht eine Teilbotschaft übernehmen, die uns vielleicht in die falsche Richtung führt. Matthäus 19, ab Vers 16. Der reiche Jüngling tritt zu Jesus und fragt: „Lehrer, was soll ich Gutes tun, damit ich ewiges Leben habe?“ Hat er die richtige Motivation? Es sieht so aus. Jesus aber sprach zu ihm: „Was fragst du mich über das Gute? Einer ist das Gute. Wenn du aber ins Leben hineinkommen willst, so halte die Gebote.“ Und so geht es weiter, dass Jesus ihm dann sagt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Und der Jüngling sagt zu Recht: „Ich habe doch alles befolgt vom Kind an. Ich bin so erzogen worden. Ich habe diese Werte übernommen.“ Jesus sagt zu ihm in Vers 21: „Wenn du vollkommen sein willst, so geh hin, verkaufe alles und gib den Erlös den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Und komm, folge mir nach.“ Die Reihenfolge. Und der Jüngling entschied sich zu gehen, ohne das zu tun, was Jesus ihm sagte.

[40:20] Jetzt heißt es in Vers 24 von Jesus an die Jünger: „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.“ Als die Jünger es hörten, gerieten sie ganz außer sich, steht in der Bibel. Und sie sagten: „Ja, wer kann dann gerettet werden?“ Und dann kommt die gute Nachricht, die große Hoffnung. Und diese Aussage sollte uns davor hüten, über reiche, wohlhabende Menschen geistlich zu urteilen, nach dem Motto, da brauchen wir uns gar nicht drum bemühen. Denn Jesus hat gesagt, bevor ein Reicher ins Himmelreich kommt, geht ein Kamel durch ein Nadelöhr. Aber er sagt in Vers 26: „Jesus sah sie an und sprach zu ihnen: Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“

[41:17] Was sollen wir nun tun? Wir haben am Freitag immer die Gelegenheit, ein oder zwei Zitate von Gottes Botin zur Zusammenfassung der Woche zu lesen. Und ich habe noch einige weitere Texte aus den Schriften von Ellen White herausgeholt, die ihr euch notieren könnt und selber in dem Original nachlesen. Das ist sehr wertvoll. In Zeugnisse für die Gemeinde, Band 5, also in der englischen Version auf Seite 580 und 581, schreibt Ellen White über die missionarischen Bemühungen in ihrer Zeit. „Es war ein Fehler, es sind Fehler gemacht worden“, schreibt sie. „Die Upper Classes, so wie sie das in ihrer damaligen Sprache nennt, also die oberen Klassen, die höheren sozialen Schichten, die reichen und berühmten, die Upper Classes nicht mit der Wahrheit zu erreichen. Wir sollten weise, geschickt und voll Liebe für die reichen Seelen arbeiten.“ Also wir sollten für sie arbeiten. Sie schreibt sogar, es sollte ein Fonds, sie meint damit finanzielle Versorgung, es sollte ein Fonds eröffnet werden, um Männer und Frauen auf diese Arbeit missionarisch vorbereiten zu können.

[42:40] In Gospel Workers, in Evangelium, schreibt sie in Evangelischer Arbeit auf Seite 92: „Wenn wir die Upper Classes“, schreibt sie, „also wenn wir die höheren Klassen einbeziehen werden in unserer Missionsarbeit, werden wir erfolgreicher auch in den anderen sozialen Schichten arbeiten können.“ Warum? Weil Gott es segnen wird. Und das ist eine Verheißung. Also wenn wir die reichen und berühmten und vielleicht fängt es für uns schon bei unserem Rechtsanwalt an oder bei dem Inhaber des Autohauses, bei dem wir kaufen oder reparieren lassen. Vielleicht geht es aber auch weiter, dass wir Kontakt haben mit unserem Ortsbürgermeister, der wiederum Kontakte zur örtlichen Wirtschaft erhält. Vielleicht geht es darum, dass wir, wenn wir selbstständig tätig sind, im Business mit offenen Augen noch viel mehr die Nöte und Bedürfnisse sehen würden. Und wenn wir uns dann an das Vorbild Jesu dieser Woche halten, das wir studiert haben, wie wir mit diesen Menschen sprechen, dann werden wir Erfolg haben. Das sagt uns die Verheißung Gottes.

[44:08] In Geschichte der Apostel, auch hier wieder in der englischen Version auf Seite 140, lässt Gott Ellen White schreiben: „Gott ruft nach ernsthaften, demütigen Arbeitern, die das Evangelium zu den höheren Klassen tragen.“ Ich kann auch aus eigener Erfahrung, die ich hier und da machen durfte, mit Menschen, die zu den sogenannten höheren Klassen gezählt werden, sagen: Lasst uns keine Angst vor den sogenannten großen Tieren haben. Siehe Boris Becker. Er hat die Tür auch nicht auf der anderen Seite aufbekommen. Er hat nicht mehr und nicht weniger Kraft als ich. Sie sind genauso sterblich wie wir. Und viele von denen, die materiell reich sind, sind geistlich besonders arm. Also keine Angst vor großen Tieren. Lasst uns darum beten, dass Gott, wenn es sein Wille ist, uns darauf vorbereitet. Und wenn wir solche Menschen gewinnen, mit finanziellen Mitteln, mit Einfluss, mit Kontakten, dann wird es ein großer Segen werden für die weitere Arbeit. Und das kann Jesus für uns alle beschleunigen. Denn es steht geschrieben. Amen.


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