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In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung des Sabbats als Tag der Ruhe und Heiligung. Entdecke, wie Gott durch sein Wort zu dir sprechen und dein Herz verändern kann, und finde in seiner Gegenwart Frieden und Erneuerung.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:01] neten Sabbat.
[0:03] Sabbat.
[0:05] Alle haben sich erschreckt. Wir haben gestern Abend im Zuge unserer Serie Zeitenwende über den Sabbat gesprochen und gelernt: An diesem Tag hat Gott geruht. Diesen Tag hat Gott gesegnet und diesen Tag hat Gott geheiligt. Also dürfen wir heute ruhen. Weiß nicht, ob du noch ein bisschen angespannt hier sitzt. Du kannst dich richtig entspannen. Gott hat diesen Tag gesegnet, weil er jede Woche wieder da ist und er hat ihn geheiligt. Das bedeutet, dass er heute da ist und dass in seiner Gegenwart wir nicht nur Worte der Wahrheit hören, sondern dass wir durch die Worte der Wahrheit geheiligt werden, verändert werden. Mein Wunsch ist, dass wir heute am Ende dieses Gottesdienstes hinausgehen können und sagen können: Ich habe nicht nur etwas verstanden, sondern Gott hat zu mir persönlich gesprochen. Ich habe die Gegenwart Gottes heute in seinem Wort erlebt.

[1:41] Ich kenne euch nicht alle. Ich bin froh, einige bekannte Gesichter wiederzusehen, alte Freunde mal wiederzusehen, aber ich weiß nicht, was alles so in eurem Herzen vor sich geht. Ich werde jetzt einfach die Predigt halten, die da auf meinem Laptop ist. Was genau dort jetzt für dich ist, das weiß ich nicht, aber Gott weiß es. Gott weiß, welcher Vers direkt zu dir spricht, welcher Gedanke vielleicht deine Situation gerade besonders berührt. Vielleicht wird's nur ein Nebensatz sein, den ich gerade so nebenbei sage, durch den Gott aber direkt zu dir sprechen kann. Und so wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass wir alle in der Gegenwart Gottes Ruhe und Frieden und Veränderung finden.

[2:35] Wer von euch hat einen Lieblingsvers? Hat jemand einen Lieblingsvers? Lieblingsvers. Was ist? Ich frage mal in die Runde ganz kurz. Wer von euch weiß oder kann mir sagen, was ist sein Lieblingsvers oder seine Lieblingspassage in der Bibel? Vielleicht ganz kurz nicht den ganzen Vers auch sagen, aber so vielleicht die Referenz. Was ist der Lieblingsvers, den du hast?

[2:55] Hat jemand? Johannes 3, Vers 16. Denn so hat Gott die Welt geliebt, sein eingeborenen Sohn gab auf, dass jeder, der glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3, Vers 16. Hat jemand einen anderen Lieblingsvers? Ja. Philipper 4, Vers 6. Danke schön. Haben wir heute in der Lektion studiert. Noch jemand ein Lieblingsvers, ein Lieblingsthema in der Bibel? Ja. Petrus 5, Vers. Er Petrus 5, Vers 7. Leute, sorgt, denn der sorgt für euch nicht. Wunderbar. 8 Vers 27. Darin verbinden wir beid. Ja, genau. Das ist dann glaube ich so in den 30ern irgendwo. Genau. 34 oder 33. Genau. Wir verbinden weit durch den uns geliebt hat. Römer acht. Sehr gut. Noch jemand Lieblingsvers? Ja. Offenbarung 23. Stehe an der Tür und klopfe an und wer die Tür aufmacht, der hat ein Festmahl mit Jesus. Oder war das hier eine Meldung? 6 Vers 6. Geh zur Arme, du Frau. Sehr gut. Sehr gut ausgezeichnet. Ja. 13. Holli. Ne Korinther Korinther 13. Die Liebe ist langweilig und gütig. Sehr gut.

[4:16] Heute werde ich über mein Lieblingsthema sprechen. Meine Lieblingsprophezeiung wird Hauptgegenstand sein und ich werde beginnen mit meinem absoluten Lieblingsvers. Es ist also für mich eine echte Freude, jetzt gleich loslegen zu dürfen. Aber bevor wir loslegen, bevor wir anfangen, würde ich gerne mit einem Gebet starten. Ihr könnt gerne dazu sitzen bleiben. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du versprochen hast, durch deinen Heiligen Geist heute hier gegenwärtig zu sein. Wir wollen nicht einfach einen Programmpunkt abhaken, nicht einfach eine Predigt hören, weil das jetzt dran ist. Wir wollen uns bewusst machen, dass du jetzt zu uns sprechen möchtest. Wir wollen dich bitten, dass dein Heiliger Geist jeden einzelnen von uns anspricht. Wir brauchen dich nicht einladen, du bist hier. Deine heiligen Engel sind hier. Dein Geist ist hier. Wir wollen dich einladen, in unser Herz zu kommen. Wir wollen dich einladen, unser Denken zu erfüllen. Wir wollen von uns wegschauen auf dich. Hab Dank dafür, dass du uns jetzt segnen wirst, dass du uns ermutigen wirst, dass du uns stärken wirst und auffordern wirst, eine Entscheidung für dich zu fällen. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.

[5:59] Kehrtwende. Wer von euch geht gerne wandern? Wer geht gerne wandern? Ich bin jetzt im Wanderparadies in Bayern, Österreich. Die Alpen sind nicht mehr weit entfernt. Ähm, wandern ist eine tolle Sache. Ich bin früher, als meine Frau und ich alleine waren, wir sind öfter wandern gewesen und äh, obwohl ich mich immer gut vorbereitet hatte, immer eine Karte dabei hatte, hat die Frau irgendwann gespottet. Es gibt jedes Mal den Quotenverirrten. Irgendwo an einer Stelle falsch abgebogen, nicht auf die Karte geschaut, einfach geradeaus gegen gegangen und irgendwann merkt man, ich bin auf dem falschen Weg. Schon mal erlebt? Bin auf dem falschen Weg. Was macht man? Weitergehen und hoffen, dass irgendwann der richtige Weg wieder kommt. Wenn ich meinen Standort vergleiche mit der Karte und feststelle, ich bin auf dem falschen Weg, dann muss ich umkehren. Das ist immer ein bisschen demütigend, wenn man sich eingesteht, den falschen Weg gegangen zu sein, oder?

[7:09] Heute geht es um die Kehrtwende, die Umkehr, umdrehen. Deine wichtigste Entscheidung für die Zukunft. Hier ist mein absoluter Lieblingsvers, meine absolute Lieblingspassage. Ihr könnt euch sicher sein, ich habe ganz, ganz viele Bibelstellen, die ich unglaublich mag, aber wenn ich mich wirklich entscheiden muss, sind es die ersten Verse von 5. Mose 30. Übrigens ein ganz tolles Buch. Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen, werden der Segen und der Fluch. Kennt ihr ein Kapitel in der Bibel, das Segen und Fluch heißt? Segen und Fluch. Kennt ihr so ein Kapitel? Das steht in 5. Mose 28. Das Kapitel heißt Segen und Fluch. Ein ganz einfaches Kapitel. Weiß jemand von euch, wann der Segen kommt? Was muss man tun, um Segen zu haben? Das Kapitel sagt, wenn du Gottes Gebote hältst, dann hast du Segen. Und dann sagt es, wenn du Fluch haben willst, was musst du tun, um Fluch zu haben? Ungehorsam sein. Das Kapitel ist ganz einfach. Wenn du die Gebote hältst, hast du Segen. Wenn du die Gebote nicht hältst, hast du Fluch. Übrigens, wenn ihr das Kapitel lest, dann endet das mit dem Fluch. Es hat mich immer ein bisschen, es war nie mein Lieblingskapitel, oder? Das wird so Segen, Segen, Segen, Segen, Segen und dann kommt Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Fluch, Kapitel Ende. Ein bisschen deprimierend, oder?

[8:45] Deswegen mag ich 5. Mose 30, weil das sozusagen die Weiterführung ist. Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen, werden der Segen und der Fluch. Wenn du also Segen erlebt hast und danach Fluch erlebt hast, weiß nicht, kennst du das? Du hast einmal eine Entscheidung für Jesus gefällt. Du hast erfüllt vom Heiligen Geist dein Leben geändert und du hast erlebt, wie Gott dich segnet. Und dann findest du dich ein paar Monate später wieder so richtig im Schlamm wieder und der Fluch hat dich so richtig überschüttet. Und manchmal, wenn man da im Fluch der Schlamme oder im Schlamm des Fluches, je nachdem, liegt und man sich daran erinnert, wie schön der Segen war, dann kommt manchmal dieses schleichende Gefühl, da komme ich nie wieder hin, oder? Segen habe ich erlebt, aber jetzt bin ich im Fluch.

[9:52] Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe und du es dir zu Herzen nimmst, oder all den Heidenvölkern und die dich der Herr, dein Gott, verstoßen hat. Gott hatte gesagt, wenn ihr mir nicht gehorsam seid, also wenn ihr mir gehorsam seid, dann werde ich euch segnen. Ihr werdet gute Ernten haben. Ihr werdet gesund sein. Es wird gut mit euch sein. Ihr werdet an der Spitze der Völker sein. Ihr werdet ein Segen für andere sein. Aber wenn ihr Fluch, also wenn ihr ungehorsam seid, dann wird all das über euch kommen. Könnt ihr die ganze Liste anschauen. Es endet dann. Ich werde euch in ein fremdes Land werfen. Ich werde dafür sorgen, dass ihr zerstreut seid, im Exil lebt.

[10:37] 5. Mose 30 steht: "Wenn du es dir zu Herzen nimmst und all den Heidenvölkern, unter die dich der Herr, dein Gott, verstoßen hat. Und wenn du umkehrst zu dem Herrn, deinem Gott, wenn du dort in der Verbannung, im Fluch, im Schlamm, wenn du sagst: Moment mal, was mache ich eigentlich hier, wenn du es dir zu Herzen nimmst und diese eine Entscheidung fällst: Ich will wieder zurück. Wenn du umkehrst zu deinem Herrn, deinem Gott und deiner Stimme gehorsam bist in allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so wird der Herr, dein Gott, dein Geschick wenden und sich wieder über dich erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, wohin nicht der Herr, dein Gott, zerstreut hat."

[11:31] Und jetzt kommt der beste Teil. Ich weiß nicht, wie tief du schon gefallen bist. Ich weiß nicht, wie weit du in den Schlamm rein getaucht bist. Manchmal denkt man sich, ich habe so viel Mist gebaut, das kann Gott mir nicht mehr vergeben. Ich habe seine Vergebung immer wieder und immer wieder und immer wieder und immer wieder in Anspruch genommen und jetzt habe ich sie so oft mit Füßen getreten. Der Vers sagt: "Und wenn du auch bis an das Ende des Himmels zerstreut bist, verstoßen bist." Weißt du, wo das Ende des Himmels ist? Das ist der allerletzte Platz. Man kann nicht weiter weg sein als am Ende des Himmels. Und wenn es hier heißt: "Und wenn du auch bis an das Ende des Himmels verstoßen wirst, so wird dich doch der Herr, dein Gott, von dort sammeln und von dort holen."

[12:32] Dann heißt das, und damit möchte ich heute diese Predigt beginnen mit dieser wunderschönen Idee. Es gibt keinen Ort, der zu weit von Gott weg ist, als dass er dich nicht holen könnte. Es gibt keinen Ort, wo Gott sagt: "Wow, es wäre so schön gewesen, dass du bei mir bist, aber von dort kriege ich dich nicht mehr zurück." Egal, wo du bist, du kannst immer umkehren. Egal, wo du dich gedanklich befindest, wo du dich emotional befindest, egal, wo du in deinem Verhalten gerade bist, du kannst immer umkehren und wenn du auch bis an das Ende des Himmels verstoßen wärst.

[13:17] Es gab einen Mann, der hat das sich zu Herzen genommen. Der befand sich buchstäblich im Exil, der befand sich buchstäblich in der Gefangenschaft und er wusste, ich bin hier in der Gefangenschaft, weil wir als Volk Gottes gesündigt haben, weil wir Gottes Gnade missbraucht haben, verachtet haben, mit Füßen getreten haben, bis es soweit kam, dass wir in die Gefangenschaft gekommen sind. Ihr kennt den Mann, glaube ich. Sein Name war Daniel.

[13:53] Und als er es sich dort zu Herzen nahm, hat er die Bibel aufgeschlagen, hat gesagt: Wie komme ich von hier wieder weg? Wie kommen wir hier aus diesem Fluch wieder zurück in die Heimat? Da sagt er, dass er die Bibel aufgeschlagen hat, auf die Worte vom Propheten Jeremia geachtet hat, der gesagt hatte, wenn die 70 Jahre erfüllt sind, werde ich mich euer annehmen und mein gutes Wort euch an diesen Ort zurückzubringen, an euch erfüllen. Daniel liest in der Bibel, da gibt es eine Verheißung, dass Gott mich wieder zurückbringt. Wie oft liest du solche Verheißungen, wenn es dir schlecht geht? Ich habe angefangen, mir all diese Verheißungen zu unterstreichen. Das Alte Testament ist voll davon.

[14:46] Daniel liest das und sagt hier, Jeremia hat gesagt, wir kommen wieder zurück. Wir können wieder zurückkehren, denn Gott hatte gesagt, ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir flehen und ich will euch hören. Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr was? Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangt werdet.

[15:07] Wisst ihr, es gibt einen Unterschied, ob man feststellt, ich stecke hier irgendwie im Schlamm, aber na, wahrscheinlich wird es auch nicht viel besser werden, oder? Ich wäre ja schon gern da drüben, aber ob das jemals klappt. Oder ob man sich von ganzem Herzen wünscht: Ich möchte hier weg, ich möchte wieder zurück. Ich weiß nicht, ob es irgendwas gibt in deinem Leben, wo du sagst, eigentlich möchte ich das nicht. Es gefällt mir nicht, dass ich immer so schlecht über andere denke. Gefällt mir nicht, dass ich andere immer wieder enttäusche. Gefällt mir nicht, dass ich bei jeder Kleinigkeit aus der Haut fahre und hinterher mich schäme, dass ich wieder ausgetickt bin. Es gefällt mir nicht, was immer es ist. Ich glaube, jedem Menschen gefällt es nicht, wenn er Dinge tut, von denen er weiß, dass sie schlecht sind. Aber die meisten wünschen sich nicht von ganzem Herzen, dass sich etwas ändert. Von ganzem Herzen.

[16:09] So stand es in Jeremia. Daniel liest dieses Kapitel. Er liest hier: "Wenn du von ganzem Herzen umkehrst." Wisst ihr was? Viele Menschen haben nie eine echte Begegnung mit Jesus, weil sie nie von ganzem Herzen ihn kennenlernen wollen. Aber wenn du heute hier sitzt, egal wer du bist, und du möchtest von ganzem Herzen Jesus kennenlernen, von ganzem Herzen wieder zurückkehren, sagt Jesus: Du wirst mich finden dort, wo du bist, am Ende des Himmels.

[16:57] So hat Daniel gebetet. Daniel mit Gebet und Flehen, nicht einfach nur als, na ja, jetzt ist mal wieder Zeit zum Gebet. Er hat wirklich von Herzen gebetet und gesagt: "Ach Herr, du großer und furchtgebietender Gott, der den Bund und die Gnade denen bewahrt, die ihn lieben. Und seine Gebote waren: Wir haben gesündigt." Hätte auch sagen können: Ja, wir sind hier im Exil, weil die Babylonier uns hier gebracht haben. Die bösen Babylonier. Oder: Herr, ich bin halt so aufbrausend, weil mein Vater so war. Das musst du jetzt schon entschuldigen, oder? Ich denke mal schlecht über andere, weil in der Schule habe ich das so vor den anderen gelernt. Nein, wer wirklich von Herzen eine Veränderung sich wünscht, der muss zugeben: In meinem Leben läuft was verkehrt. Es liegt auch vor allem an mir. Wir haben gesündigt. Wir haben gesetzlos gehandelt. Die Bibel sagt uns, Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Und hier kommt ein einfacher Zusammenhang. In der Bibel wird das Gesetz Gottes als das Gesetz der Freiheit beschrieben. Wer also gegen Gottes Gesetz handelt, wird was? Unfrei. Oder wenn das Gesetz Gottes die Freiheit beschreibt, ich das Gesetz Gottes übertrete, dann bin ich ein Knecht der Sünde. Und wenn du das noch nie dir durchdacht hast, überleg mal, warum es dir so schwer fällt, schlechte Gewohnheiten zu überwinden. Warum es uns so schwer fällt, Dinge, von denen wir eigentlich sagen, ist nicht so gut, hätte ich gern anders. Warum wir oft einfach uns wie gekettet fühlen. Das liegt genau daran. Wer die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.

[18:40] Daniel weiß, dass wir hier gefangen sind, in dem Fall sogar buchstäblich gefangen sind in Babylon, hat nur einen einzigen Grund. Es ist Gottes Methode, uns deutlich zu machen: Die Sünde selbst hält uns gefangen. Und für Daniel ist das dramatisch, denn Daniel weiß ja, das Volk, das hier gefangen ist, ist eigentlich Gottes Volk. Es sind die Gläubigen, die mal vor Jahrhunderten in Jerusalem gelebt haben, als Licht der Welt waren zur Zeit von David und Salomo. Oder

[19:11] Daniel betet und dann fällt ihm was ein. Ihm fällt ein, was er in der Kindersabbat-Schule gelernt hat. Etwas, was Gott schon vor Jahrhunderten getan hat. Er sagt nämlich: "Nun aber, Herr, unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus dem Land Ägypten herausgeführt hast." Wenn wir die Bibel lesen, wir brauchen ja nur ein paar Monate mit dem Bibelleseplan, oder wir lesen das so durch, nicht wahr? Geschichte nach Geschichte. Für uns sind das nur ein paar Seiten dazwischen oder zwischen dem Auszug aus Ägypten und dem Leben von Daniel. Hat das, kann das jemand schätzen, wie viel Zeit dazwischen vergangen ist zwischen dem Auszug aus Ägypten, Geschichte von Mose, Aaron, Miriam, nicht wahr, Pharao und Daniel? Wie viel Zeit, wie viel Jahrzehnte liegen da ungefähr dazwischen? Oder so, wie viel Jahre? Was denkt ihr so, Pi mal Daumen? Jetzt nicht auf das Jahr genau, nicht wahr, das weiß ja keiner, nicht wahr, aber so 2000 Jahre ist ein bisschen, bisschen, bisschen, bisschen viel. 500 Jahre. 900 ist schon gar nicht, gar nicht schlecht. Wann war der Exodus? Pi mal Daumen 1450 vor Christus, so ungefähr. Wann schreibt der Daniel? 550, so 530. 900 Jahre ist keine schlechte Idee. Das war schon 900 Jahre alt mit Mose. Was war vor 900 Jahren hier? 900 Jahren irgendwie Hochmittelalter, Kreuzzüge oder so. Ja, also für den, für den Daniel war die Geschichte mit Mose auch schon, er erkannte weder, also sein Vater hat es nicht erlebt, sein Großvater erkannte niemanden, der es erlebt hat. Oder es war nur in der Bibel, es war eine Kindersabbat-Schule Geschichte, das war in den Kinderbibeln drin.

[21:00] Vor fast 1000 Jahren hatte Gott etwas Großes getan. Er hatte das Volk aus Ägypten herausgeführt. Und Daniel denkt sich: Moment mal, wenn Gott das vor 1000 Jahren tun konnte für unser Volk, wir sind zwar nicht in Ägypten, das stimmt. Es gibt ja auch keine Pyramiden in Babylon, das stimmt. Der König heißt doch nicht Pharao, aber im Prinzip ist es doch genau dasselbe, oder? Seht ihr, so muss man die Bibel lesen. Man muss so die Bibel lesen. Ich heiße zwar nicht Abraham, ich bin noch nicht unter einer Terebinte bei Mamre, aber ich habe trotzdem genauso das Problem, an eine Verheißung zu glauben, wie Abraham es gehabt hat. Oder ich heiße nicht Petrus, ich bin noch nicht an einem Kohlenfeuer, es sind keine Legionen um mich herum, aber trotzdem habe ich manchmal Angst, zum Glauben zu stehen. Oder wir müssen die Bibel so lesen, dass die Prinzipien der Geschichten auf uns anzuwenden sind. Daniel hat das gemacht.

[21:55] Erinnert sich, wie Gott aus Ägypten geführt hat. Wie war das damals? Damals war Gott herabgekommen im brennenden Dornbusch. Wir erinnern uns, wir haben das ja gestern kurz angesprochen und hatte gesagt: "Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten sehr wohl gesehen und ich habe ihr Geschrei gehört über die, welche sie antramen. Ja, ich kenne ihre Schmerzen."

[22:23] Weißt du, dass Gott dein Elend sieht, dass er dein Geschrei hört, dass er deine Probleme kennt? Wenn wir zu Gott kommen und sagen: Schau mal, mir geht es so und so, sagt Gott nicht: Aha, interessant. Danke, dass du mit mir redest. Wenn wir unsere Probleme vor Gott ausbreiten, sagt er nicht: Hätte ich das mal eher gewusst. Gott weiß genau, wie es dir geht. Vielleicht weiß es nicht mal dein Ehepartner. Vielleicht weißt du es manchmal selbst gar nicht genau, wie es dir geht, weil wir uns selbst vor uns selbst belügen, oder? Aber Gott weiß ganz genau, wie es uns geht. Und er kommt nicht einfach nur, um uns zu beobachten. Er sagt: "Ich bin gekommen, um sie zu erretten."

[23:09] Hat Gott die Israeliten gegen ihren Willen aus Ägypten herausgeschleift? Hat er sie an Eisenketten rausgezogen? Ja oder nein? Nein, aber er war gekommen, um ihnen das Angebot zu machen. Wenn ihr wollt, hier mitten in Ägypten. Wenn ihr wollt, mache ich euch frei, um sie zu erretten.

[23:34] Mose stellt sich vor den Pharao und sagt: "Ich habe ein Anliegen. Gott hat hier ein kleines, unbedeutendes Volk, das weltgeschichtlich keine Bedeutung bisher gehabt hat. Es ist äh ungebildet, arm und lauter Sklaven." War das die Wahrheit? Ja oder nein? Was ich gerade gesagt habe, das ist eine schwierige Frage, weil das hat Mose nicht gesagt, oder? Aber wenn er es gesagt hätte, wäre es die Wahrheit gewesen. Israel hatte keine Rolle gespielt. Sie waren Sklaven, ungebildet, ohne einen größeren Wert. Und Gott nennt sie: "Israel ist mein erstgeborener Sohn." Wer von uns ist hier der Erstgeborene? Erstgeboren. Er. Sehr gut. Ich auch. Ich bin auch. Ich werde auch das doppelte Erbe bekommen. Nicht wahr, in der Bibel bekommt der Erstgeborene das doppelte Erbe. Die Erstgeburt wird was ganz Besonderes. Gott sagt: "Unter allen Völkern ist dieses Volk mein Erstgeborener." Und der Pharao wird sich gedacht haben: Was?

[24:35] Also, wenn es damals schon Sozialhilfe gegeben hätte, wenn es damals schon Hartz 4 gegeben hätte, wenn es damals Armenspeisungen gegeben hätte und Tafeln, die Israeliten wären die Kandidaten gewesen. Schlimmer noch. Sie waren geknechtet, ausgebeutet, verachtet. Gott sagt: "Du bist mein erstgeborener Sohn." Israel ist mein erstgeborener Sohn.

[25:00] Der Pharao hat nicht so richtig dran gedacht, sie gehen zu lassen. Ihr kennt die Geschichten, wir werden jetzt das nicht ausführlich behandeln, aber es kam der Zeitpunkt, wo sich alles änderte. Es kam zu einer Zeitenwende. Und weil das eine echte Zeitenwende war, hat Gott den Israeliten gesagt: Lasst tatsächlich bei dieser Zeitenwende auch die Zeit sich wenden. Damit ihr wisst, das ist ein echter Neuanfang, sollt ihr ein Neujahr feiern. Man geht davon aus, dass die Hebräer bis dahin immer im Herbst ihr Neujahr hatten. Ja, also auf die Idee, mitten im im Winter Neujahr zu machen, sind erst die Römer gekommen. Völlig absurd. Man hat immer quasi von Herbst zu Herbst das Jahr gehabt, oder? Das geht es mit der kalten Jahreszeit los und dann kommt dann der der der Frühling und Sommer, das wieder neues Jahr, also Herbst. Aber Gott sagt jetzt hier: Ab jetzt feiert ihr im Frühjahr Neujahr, weil was ich jetzt mache, ist so entscheidend, das ändert sogar euren Kalender. Die Zeit ändert sich. Neuanfang.

[26:06] Das soll der erste, dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein. Er soll der erste Monat des Jahres sein. Jeder nimmt sich ein Lamm. Am 10. Tag des Monats. Weiß nicht, wer von uns Haustiere hat. Es gibt tolle Haustiere, es gibt auch weniger tolle Haustiere, aber jeder, der Haustiere hat, mag seine Haustiere, oder?

[26:34] Was werden wohl die Kinder gesagt haben, als Papa mit einem kleinen Lamm kam? Was werden die gesagt haben? Wie schön. Wir nennen es keine Ahnung, wie nennt man ein Lamm? Keine Ahnung. Ich habe es noch nie einem Lamm Namen gegeben, aber Benny. Ja, klein Benny. Benjamin, das kleine Lamm Benjamin. Mit dem haben sie gespielt. Das haben sie vielleicht mit ins Bett genommen.

[27:03] Drei, vier Tage lang und dann sollte klein Benny sein Leben verlieren zur Abendzeit. Wörtlich im Hebräischen zwischen den Abenden, das heißt so zwischen Mittag und Sonnenuntergang, wohl gegen 15 Uhr. Benny wurde getötet. Die Kinder werden geweint haben. Mit Sicherheit haben die Kinder geweint. Seid ihr sicher? Also die Kinder haben geweint. Vielleicht haben sogar die Mamas geweint. Vielleicht hat sogar der Papa eine Träne vergossen. Dieses kleine Lamm. Was hat es denn verbrochen? Man hat das Blut aufgefangen und die Türpfosten gestrichen und das was dann passiert haben die Israeliten ihr Leben nie vergessen an dem Tag, da sie das Blut an den Türpfosten gestrichen haben. In der selben Nacht waren sie plötzlich frei.

[28:11] Was weder die Frösche, noch der Hagel, noch die Finsternis, noch die Beulenpest bewirken konnten, bewirkte das Blut von klein Benny, von dem kleinen Lamm. Also symbolisch, oder? An dem Tag, wo sie sich zu dem Blut des Lammes öffentlich bekannten, an dem Tag waren sie frei, sofort und es ging los. Sie kamen aus Ägypten heraus. Ihr kennt die Geschichte. Gott sagte zu ihnen: "Mache dich auf, werde Licht. Zeig anderen, was Gott dir gezeigt hat." Er sagt über sie: "Einen Weinstock hast du aus Ägypten herausgebracht." Die Israeliten waren Gottes erstgeborener Sohn. Sie waren ein Weinstock, voll von köstlichen Weintrauben. Sie sollten Licht sein für die ganze Welt, als diejenigen, die erlebt haben, was passiert, wenn Gott eine Zeitenwende schenkt. Wenn man aus Ägypten rauskommt, wenn die Ketten abfallen, wenn man plötzlich frei ist, weil man sich zum Blut des Lammes bekannt hat.

[29:16] Und dann kam es wieder alles anders. Sie hatten den Segen erlebt und dann kam der Fluch. Sie hatten im Taufwasser gestanden, wenn ich dazu sagen darf, hatten Jesus bekannt und hatten dann trotzdem die Gemeinde wieder verlassen. Sie waren aktiv gewesen, hatten Bücher verteilt für den Glauben und waren am Ende wieder in tiefe Sünde gelandet. Sie waren aktiv im Gottesdienst gewesen, hatten so viel für Gott gemacht, um am Ende so weit abzurutschen, dass es schlimmer war als jemals zuvor.

[29:59] Und Daniel weiß, wir können jetzt hier nicht irgendwie mit irgendwelchen Taten glänzen, oder? Nicht um unserer eigenen Gerechtigkeit willen, sondern um deiner großen Barmherzigkeit willen. Herr, höre, Herr, vergib, Herr, achte darauf und handle und zögere nicht. Wo sind heute noch die Menschen, die wie Daniel beten? Herr, bitte vergib mir, zögere nicht, handle. Du hast versprochen, ich habe nichts, was ich bringen kann, aber von ganzem Herzen will ich umkehren. Von ganzem Herzen will ich umkehren.

[30:40] Die Bibel sagt: "Während Daniel noch redete und während er betete, da kam die Antwort schon." Ich möchte vorschlagen, dass das Geheimnis von erhöhtem Gebet nicht in der Länge des Gebetes besteht, auch nicht in den polierten Sätzen, die wir, ne, ihr kennt ja, es gibt so Leute, die können so unglaublich schön beten. Ja, das möchte man am liebsten aufnehmen, abdrucken oder so, aber Gott ist nicht beeindruckt und sagt: "Wow, das war wirklich ein schönes Gebet." Diese Metaphern und dieser Satzbau. Kein einziges äh, ich glaube, das sollte ich erhören, oder? Denkt Gott so im Himmel? Nein.

[31:23] Der Daniel war noch nicht mal fertig mit dem Gebet. Er hatte noch nicht mal Amen gesagt. Während ich noch betete, kam der Engel Gabriel und er sagt ihm: "Pass mal auf, ob du es glaubst oder nicht, als du angefangen hast zu beten, da ging schon der Befehl los."

[31:49] Ich treffe immer wieder Menschen, wenn ich Bibelstunden gebe, die sagen: "Christopher, ich möchte nicht beten, also nicht öffentlich, nicht laut, nicht in einer Gruppe, weil ich nicht weiß, was ich sagen soll." Vielleicht ist es dir auch schon mal so gegangen. Ich weiß nicht, wie ich das formulieren soll. Und dann zeige ich ihn immer Daniel 9. Der Engel sagt: "In dem Moment, wo du deine Hände gefaltet hast, in dem Moment, wo du deine Lippen aufgemacht hast und versucht hast, die erste Silbe rauszukriegen, in dem Moment kam im Himmel ein Befehl. Gott, der Vater sagte: Gabriel, antworte ihm." Warum? Weil Gott gesehen hat, wie ernst es dem Daniel war.

[32:38] Und nur Gott sieht, wie ernst es uns wirklich ist mit der Umkehr. Wie ernst ist es dir umzukehren? Der Daniel wollte wirklich echte Umkehr für sein Volk und die Antwort kam sofort. Die Antwort ist sehr interessant. Es heißt: "Über dein Volk, über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt, um der Übertretung ein Ende zu machen, die Sünden abzutun, um die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit herbeizuführen." Diese Antwort sagt mit anderen Worten: Hier kommt die ultimative Lösung für das Problem der Sünde. Über dein Volk, über deine Heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt. Wie hieß das Volk von Daniel? Weiß das jemand? Das wissen wir bestimmt, oder? Das Volk von Daniel hieß, das Volk von Daniel hieß Israel. Genau. Und die Stadt von Israel, das war Jerusalem. Ausgezeichnet. Fantastisch.

[33:39] Nun, wenn man diese 70 Wochen hier verstehen will, dann muss man zunächst etwas ganz Simples tun. Man muss sich erstmal fragen, wie viel Tage sind 70 Wochen? Das ist unsere einfachste mathematische Übung, nicht wahr? Das kriegen wir am Sabbat vormittag hin, ohne an die Schule denken zu müssen. 70 mal 7 sind 490. Ausgezeichnet. Und in der Bibel steht ein Tag für ein Jahr. Jerusalem ist die Stadt, um die es geht. Israel, das Volk, um das es geht.

[34:17] Und dieses Foto, das speichert jetzt gedanklich ab und bringt es heute Abend in eurem Gehirn wieder mit. Okay, wenn dort steht 70 Wochen sind bestimmt, dann steht dort im Hebräischen das Wort Nachtak und Nachtak ist die Nifalform von Ratak. Und Ratak heißt abgeschnitten. Klingt schon wie Ratak oder Ratak abgeschnitten. Diese 490 Tage und ein Tag steht für ein Jahr. 490 Jahre sind Ratak abgeschnitten. Wenn ihr fragt, ja, was ist das Gesamtbild? Heute Abend mehr dazu, wenn es um den Kreichgau in der biblischen Prophetie geht. Mehr verrate ich jetzt noch nicht.

[35:04] Wann begannen diese 490 Jahre? Vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems, dann sollte es losgehen und das bringt uns in die Geschichte zu den Königen von Persien. Da gibt es mehrere, oder den Kuras, den Kyros, ja, und den Darius Darwaus und den Nord, also den Arakxes, oder? Und einer von denen hat letztendlich den Befehl gegeben, dass man Jerusalem wieder so aufbauen darf, wie es ursprünglich mal gewesen ist. Er sagt selbst: "Um eine Untersuchung über Juda und Jerusalem durchzuführen nach dem weisen Gesetz deines Gottes, das in deiner Hand ist." Dieser König Atsasta oder Aakserxis gibt den Befehl, man soll Jerusalem wieder so herstellen, wie es die Bibel sagt.

[35:56] Das Ganze war im 7. Jahr des Axerxes. Das war das Jahr 457 vor Christus. Und wenn ihr mein Auto einmal sehen solltet, dann werdet ihr wissen: Esra 457 steht nicht für Esra 4 Vers 57, sondern für dieses Datum. 457 vor Christus. Vielleicht erscheint das jetzt nur wie eine Zahl. Ja, schwer zu merken.

[36:31] In Wirklichkeit ist diese Zahl der Anfangspunkt einer kosmischen Uhr, die darauf tickt, dass das Problem der Sünde für alle Zeiten gelöst wird. Als das losging, als der Erlass gegeben wurde, begann dieser Zeitraum 490 Jahre. In dieser Zeit sollte die Sünde für immer abgetan werden. Vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten, vergehen 7 Wochen und 62 Wochen.

[37:02] Jetzt kommt die höhere Mathematik. 7 + 62 ergibt 69. Super. Ja, das haben wir noch hingekriegt, nicht wahr? Das war das Aufwärmprogramm. Jetzt kommt's. Achtung, festhalten. 69 mal 7. Eine kriege Z. Krass. Was, was ich habe gedacht, dass ich das in meinem Leben nie wieder tun muss, oder? Doch. Es holt ein, ein. Mathe holt ein irgendwann immer ein. 69 mal 7. Gibt es irgendjemand? Ein guter Versuch, aber nein. 69 mal 7. Ja. 481. Wir kommen der Sache, ne? Aber nein. Gibt es irgendjemand, der mal in Mathe eine Eins hatte und jetzt 483. Sehr gut. Der Geheimtipp für alle, die das Leben einfach machen wollen, man muss einfach nur 490 - 7 rechnen. Nicht 70 mal 7, einmal 7 abziehen. 483. Also. Oh, oh. Na, aber zum Glück schlafen wir nicht ein. Nicht wahr, Mathe hält uns wach. 457. Achtung, vor Christus.

[38:19] Wenn man jetzt vor Christus hat, wie geht dann die Zeit? Geht die dann? Also, wenn die Zeit vorwärts geht, dann kommt ja danach kommt ja 456, oder? Also, man geht ja quasi rückwärts sozusagen. Ja. 457 vor Christus plus 483 Jahre. 26. Christus. Das ist absolut korrekt.

[38:42] Wenn man den Zahlenstrahl anschaut, oder seht ihr hier den Zahlenstrahl? 0, -1, -2, -3, -4, -5, -6, oder? Ja, also wenn jetzt wir im Jahre, sagen wir minus, also wenn man jetzt hier -3 wäre, ja, und dann 4 dazu rechnet, kommt man -2, -1, 0. Das Dumme ist nur, Jahre sind keine Punkte, oder? Also, je älter man wird, desto mehr erscheint einem das ja wie ein Punkt. Das fliegt so dahin, nicht? Aber Jahre sind Zeiträume, oder?

[39:19] Das heißt, das Jahr 1 vor Christus ist nicht dieser Punkt. Es ist das ganze dazwischen. Das ist das Jahr, oder? Und weil es kein Jahr null gibt, springt man quasi von dem Jahr 1 vor Christus zum Jahr 1 nach Christus. Jetzt machen wir den Test. Im Jahre -3. Wenn ich jetzt hier im Jahre -3 bin, ich rechne 4 vor, dann komme ich wohin? 1, 2, 3, 4. Also -3 + 4 ergibt 2. Das ist doch erstaunlich, oder?

[39:55] Das heißt, noch mal. Okay, noch mal, noch mal Fall. Okay, hier im Jahre -3. Jetzt rechne ich vier Jahre vorwärts. 1, 2, 3, 4. -3 + 4 in Jahren ist + 2. Klingt wie Zauberei. Ist aber ganz einfach, oder habt ihr es verstanden? Das heißt, man kommt ein Jahr später raus, als man vom Rechnen her denken würde, weil wir rechnen ja immer mit Punkten, oder? Wir rechnen mit, okay, ein Jahr später. Das heißt, obwohl du Elon richtig gesagt hast, 26 war doch falsch. So kann es gehen, nicht wahr? Man hat richtig gerechnet, liegt doch falsch. Mit der Bibel ist immer ganz, ganz interessant.

[40:32] 27 nach Christus, da enden die 483 Jahre. Und was soll da passieren? Es heißt: "Bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten." Geht mir ein anderes Wort für Fürst. Was heißt Fürst noch? Fürst heißt König. Genau. Ein König, ein Gesalbter. Wir haben darüber letzte Woche schon gesprochen.

[40:52] Jesus wurde im Jahre 27 getauft. Woher wissen wir das? Ist das Jahr 27 war. Vielleicht fragt ihr euch, wo steht denn das? In der Bibel steht, wann Johannes der Täufer begonnen hat mit seinem Dienst, nämlich im 15. Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius. Das sind die Verse, die man meistens überliest, weil man sich denkt, na ja, irgendwas wird da schon stimmen, nicht wahr? Irgendwie wird das schon sein. Das sind die Verse, wo meine Aufmerksamkeit immer so: "Wow, Kaiser Tiberius, lass uns nachrechnen, oder so."

[41:22] Jetzt, jetzt schocke ich euch. Hat jemand von euch jemals in seinem Leben einfach mal spaßeshalber nachgeschaut, wann Tiberius angefangen hat zu regieren? Einfach mal so auf Wikipedia mal nachgeschaut, ob das, was man vielleicht so mal in einem Vortrag gehört hat, ob das überhaupt stimmt. Hier kommt der Schock eures Lebens. Tiberius übernahm die Krone, also es gab ja keine Krone, aber den Thron von Kaiser Augustus, als der starb im Jahre 14 im Jahre 14 nach Christus. Jetzt rechnen wir kurz: 14 nach Christus, 15. Jahr, da kommt man irgendwie bei 28 oder 29 raus, ne?

[42:09] Und deswegen, als ich die KI fragte auf Spaß, wann denn Jesus getauft sei, sie mir ganz stolz verkündigte, Jesus sei entweder im Jahre 28 oder 29 getauft. Wenn ihr also der KI Glauben schenken wollt, dann tut das, aber ihr tut es ohne jegliche Grundlage, denn KI weiß etwa oder ist halt zu dumm, das zusammenzukriegen, was wir mit natürlicher Intelligenz gut rauskriegen können.

[42:43] Die Geschichtsschreiber sagen uns nämlich, dass Kaiser Tiberius schon kurz vor dem Tod von Augustus mit Kaiser wurde, aber nicht in Rom und nicht in Italien, aber für alle Provinzen. Also in Rom gab es nur den Kaiser Augustus, in Italien gab es nur den Kaiser Augustus. Aber in jeder Provinz, ob in Gallien oder Nordafrika oder Syrien oder Palästina, galten der schon sehr alte Augustus und Tiberius bereits als Kollegen. Er sollte die Provinzen mit Augustus gemeinsam verwalten, sagt Sueton. Vileius Patakulus, der Zeitgenosse, sagte, dass der Senat und das Volk von Rom, weil sein Vater Augustus gefordert hatte, dass er ein gleiches Recht in allen Provinzen und beim Heer, wie er selbst hatte. Also

[43:35] das ist noch mal jetzt mein mein mein kleiner Pixer an KI. KI kriegt das nicht raus. Ja. Aber und das ist seit vielen Jahrhunderten Bibelforschern gut bekannt. Tiberius hatte bereits eine Korregentschaft mit Augustus. Das 15. Jahr fällt tatsächlich in das Jahr 27.

[43:56] Jesus kommt aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich taufen zu lassen. Und übrigens, als Jesus kam, um sich taufen zu lassen, hatte Jesus dort eine Umkehr nötig. Hat Jesus zu Johannes gesagt: "Weißt du was? Ich bin zwar in der Gemeinde groß geworden, aber ich habe mich dann doch ein bisschen gegen Gott entschieden und jetzt muss ich wieder zurück." Hat das Jesus gesagt? Jesus hatte nicht eine einzige Sünde und trotzdem hat er sich taufen lassen und er sagt hier: "Um alle Gerechtigkeit zu erfüllen." Er war gekommen, um die Sünden abzutun und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen.

[44:43] Er wollte Gerechtigkeit bringen. Wisst ihr warum? Wie funktioniert eigentlich das Evangelium? Ist ein ganz simpler Tausch. Du hast Sünde. Jesus hat Gerechtigkeit. Und wenn du deine Sünde ihm gibst, gibt er dir seine Gerechtigkeit, die er aber auf der Erde erstmal haben musste. Er musste erstmal gerecht leben, damit er dir diese Gerechtigkeit geben kann. Und deswegen hat er in allem dem Vater gehorcht. Hat alle Gerechtigkeit erfüllt. Er wurde getauft mit dem Heiligen Geist und mit Kraft. Und als er dann umherzog, war das seine Botschaft: "Die Zeit ist erfüllt." Mit anderen Worten, Daniel 9, die 483 Jahre haben sich auf das Jahr erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe, tut Buße. Und das Wort Buße bedeutet nichts anderes als Umkehr.

[45:50] Jesus sagt den Leuten nicht, ihr habt euch verlaufen im Gebirge von Judäa. Jesus wollte nicht sagen: Schaut auf eure Landkarten. Jesus meinte: Metanoeite, denkt euer äh ändert euer Denken.

[46:04] Zeitenwende. Die Zeit ist erfüllt. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.

[46:15] Und dann gibt es etwas Interessantes im Leben Jesu. Schaut mal, wie Gott der Vater ihn nannte. "Dies ist mein geliebter Sohn." Jesus sagte: "Ich bin das Licht der Welt." Jesus sagt: "Ich bin der Weinstock." Kurze Rekapitulation. Wer war von Gott als erstgeborener Sohn bezeichnet worden in Ägypten? Die Israeliten oder das Volk Gottes. Wen hatte Gott einen Weinstock genannt? Das Volk. Von wem hat er gesagt: "Macht euch auf, werdet Licht?" Das Volk. Gott hatte gesagt, das Volk ist mein Sohn. Das Volk soll Licht sein. Das Volk ist der Weinstock. Jetzt kommt Jesus und sagt: "Ich bin der Sohn. Ich bin der Weinstock. Ich bin das Licht."

[47:03] Heißt auf Deutsch: Jesus identifiziert sich mit dem Volk. Er kommt nicht als der Außenstehende und sagt: "Ihr müsstet mal so leben. Ändert mal euch." Jesus kommt und identifiziert sich hundertprozentig mit seinem Volk. Das Volk des Sohnes ist, jetzt ist er Sohn. Das Volk des Lichtes ist, er ist Licht. Das Volk des Weinstocks ist, er sagt: "Ich bin der wahre Weinstock. Ich identifiziere mich mit meinem Volk und ihr seid das alles eigentlich nur deswegen, weil ich mit euch verbunden bin." Denn er ist der wahre Weinstock. Er ist das wahre Licht. Er ist der wahre Sohn. Er ist der wahre Sohn Gottes.

[47:43] Als Jesus begann zu predigen: "Tut Buße und kehrt um." Dann war ja die Frage: Ja, wenn ich jetzt umkehren soll, wohin soll ich dann hingehen? Oder noch bevor er seine erste Predigt hielt, da waren es zwei junge Männer, Andreas und Johannes, die so ein bisschen verstohlen hinterhergingen. Die hatten einfach ein Interesse an Jesus. Sie wurden nicht von ihren Eltern mitgeschleift. Jetzt komm mal zu Jesus. Sie hatten so ein inneres Bedürfnis, Jesus kennenzulernen, Jesus nahe zu sein. Ich weiß nicht, wie oft du dieses innere Bedürfnis hast, Jesus nahe zu sein.

[48:41] Hey, ich weiß, wir kommen in Gottesdienst, wir hören eine Predigt an, schauen uns auf YouTube ein Vortrag an. Wie oft hast du das Bedürfnis in der Nähe von Johann von von Jesus zu sein? Die Menschen, die dort waren, aus denen diese zwei Leute hier kamen, das waren alles Leute, die zum Gottesdienst gegangen waren. Johannes hatte gepredigt, große Evangelisation. So groß, man musste das draußen stattfinden lassen, oder? Die waren alle gekommen, um Prophetie zu hören. Die waren alle gekommen, um Johannes zu hören, um sich taufen zu lassen. Und trotzdem waren nur zwei interessiert, Jesus kennenzulernen. Gut, zwei.

[49:20] Und als Jesus fragt: "Was sucht ihr?" Da sagen sie zu ihm hier: "Rabbi, wohnst du?" Hätten auch sagen können: Rabbi, wir hätten gerne Unterschrift hier auf die Autogrammkarte, dann können wir den Leuten erzählen in Bethanien, wir haben Jesus mal gesehen. Jesus, können wir kurz ein Selfie machen? Ja, für als Erinnerung? Ja, komm, lass uns kurz einmal mit dir ablichten. Sie wollten bei ihm zu Hause sein. Sie wollten mit ihm gemeinsam Potluck essen, auf seiner Couch sitzen, Zeit mit ihm verbringen.

[50:04] Wisst ihr, da waren tausende Menschen, die den größten Prediger der damaligen Zeit gehört haben, Johannes den Täufer. Und die allermeisten von denen waren total begeistert. Leute haben sich taufen lassen, haben Entscheidung gefällt. Wir werden auf den Messias warten. Wir werden bereit sein, wenn er kommt. Oder tausende Leute. Und von diesen tausenden Leuten sind zwei nach der Predigt zu Jesus gegangen.

[50:30] Wie viele gehen heute Nachmittag zu Jesus? Wie viele von uns gehen heute Nachmittag, morgen zu Jesus und sagen: "Herr, wohnst du?" Jesus sagt: "Kommt und seht."

[50:53] Wenn du von ganzem Herzen umkehren willst, wenn du von ganzem Herzen bei Jesus sein willst, sagt Jesus: "Komm, komm, komm, komm, komm, komm zu mir, komm und sieh."

[51:03] Und dann hat es nur einen Tag gebraucht, nur einen Tag mit Jesus. Und sie waren sich sicher: Wir haben den Messias gefunden. Nur ein Tag.

[51:20] Es heißt in Daniel 9, dass der Gesalbte nicht nur kommen würde, um mit den Menschen zu leben, zu predigen, ihnen den Weg zu weisen. Es heißt, er würde ausgerottet werden. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Er würde mit den vielen einen festen Bund schließen. Welches Wort steckt im Wort Bund drinne? Welches Verb? Welches Tunwort steckt im Wort Bund drinne? Binden oder eine Verbindung? Jemanden an sich binden, einen festen Bund.

[51:59] Geht es dir auch manchmal so, dass das Gefühl hast, ich habe zwar mit Jesus Kontakt, aber es ist mehr so on off, so mal ja, mal weniger, mal näher, mal ferner. Ich würde mir wünschen, mehr mit ihm verbunden zu sein. Verbunden, ein fester Bund.

[52:21] Und Jesus hat in den letzten Stunden vor seinem Tod genau das angeboten. Hat gesagt: "Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das zu vielen vergossen wird zur Vergebung der Sünden."

[52:41] Möchte eine Frage stellen. Ist eine echte Frage. Lebst du in diesem Bund, den Jesus uns anbietet? Ich weiß, es gibt Millionen Menschen, die glauben, dass Jesus am Kreuz von Golgatha gestorben ist. Sie glauben, dass er der Sohn Gottes ist. Sie halten die biblischen Geschichten für wahr. Wenn man sie fragt, ob das so passiert ist, sagen sie: "Ja, selbstverständlich." Aber ich stelle dir heute die Frage, egal wer du bist, auch wenn du live zuschaust, ich stelle dir die Frage, ob du diesen Bund, diese Verbindung, die das Blut Jesu bringt, kennst.

[53:27] In diesem Bund, sagt Jesus, sagt die Bibel, wird Gottes Gesetz in den Sinn gegeben und im Herzen geschrieben. In diesem Bund kennen alle Gott persönlich. Sie gehen nicht zum Pastor und sagen: "Könntest du bitte für mich beten, damit jemand irgendwie mit Jesus über ein Problem redet?" Weil sie selbst wissen, dass Gott sie hört. Sie gehen nicht zu YouTube und suchen sich irgendjemand heraus, der erklärt, wie die Bibel zu verstehen ist, weil sie wissen, dass Gott selbst zu ihnen spricht. Also nichts gegen den Pastor, der für mich betet und nichts gegen YouTube. Aber sie kennen Gott selbst. Sie haben selbst seine Erfahrung mit ihm. Sie wissen, dass er für sie selbst da ist. Warum?

[54:27] "Denn ich werde gnädig sein gegen die Ungerechtigkeiten und an ihre Sünden und Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken."

[54:35] Ich weiß, mit das Schwierigste, was es ist für einen Prediger ist es, zu einer Gruppe von gläubigen Christen über Sündenvergebung zu sprechen, weil in unserem Gehirn folgendes passiert: Ja, klar, natürlich weiß ich. Ja, glaube ich. Ja, klar. Erzähl mir jetzt ein bisschen mehr über Prophetie. Ja, ja, klar kennen wir das.

[55:01] Ich möchte eine Frage stellen. Sie ist wirklich sehr ernst gemeint, aber bitte antworte nicht. Okay, keine Hand heben oder laut. Weißt du, ob Jesus dir heute alle Sünden vergeben hat, dass du ganz rein vor ihm stehst? Ich weiß aus persönlicher Erfahrung und aus vielen Gesprächen, dass die Antwort in unseren Herzen oft ist: Ich hoffe, ich gehe mal davon aus, oder? Ja, ich ganz. Kann man sich sicher sein?

[55:48] Versteht mich nicht falsch. Ich weiß nicht, was ich in 5 Wochen entscheide. Oder ich weiß nicht, ob ich in 5 Wochen immer noch den gleichen Weg gehen möchte. Ich bin kein Prophet. Ich kann also nicht garantieren heute, dass ich einmal bei der Wiederkunft auf der Seite der Gläubigen. Das kann ich nicht garantieren. Gott wird mich ja nicht festbinden. Aber obwohl ich nicht weiß, wie ich mich in Zukunft entscheide, muss ich doch heute wissen, ob wenn Jesus heute wiederkommen würde, ich heute dabei sein würde. Wenn ich das nicht weiß, wozu das Evangelium, wenn ich die ganze Zeit hoffe, dass vielleicht ich Glück habe und dabei sein kann. Ich muss doch heute wissen, dass ich heute mit Jesus Vergebung habe und heute mit ihm ganz zusammen bin.

[56:39] Und deswegen frage ich dich, egal ob du ganz frisch im Glauben bist, dich dafür interessierst oder ob du schon seit vielen Jahren in der Gemeinde bist, ich frage dich, wenn Jesus heute wiederkommen würde, wärst du dir sicher, dass du heute, ich nenne es, völlige Vergebungsgewissheit hast? Weil so oft schleppen wir Sünden mit uns rum und sagen: "Ja, es tut mir schon irgendwie leid, es sollte ich nicht tun. Ich versuch es jetzt besser zu machen, oder?" Aber manchmal haben wir sie nicht wirklich alle komplett Jesus gegeben und sind uns sicher, dass er diese ganzen Sünden, diese Worte, diese Taten, diese Gedanken, dass er sie alle vergeben hat, weil wir immer noch an sie denken, immer noch von ihnen erzählen, sie immer noch in unserem Kopf mitschleppen.

[57:29] Aber ehrlich, wenn Gott sie vergisst, warum sollst du noch daran denken? Wenn Gott sie wirklich vergessen hat und nicht mehr daran denkt, dann bedeutet es doch im Glauben zu leben auch nicht mehr daran zu denken. Ja, zu wissen, ich kann wieder fallen. Ja, zu wissen, ich bin nicht noch nicht vollkommen. Ja, ja, ja, ja. Aber zu wissen, heute hat das Blut Jesu mir vergeben.

[57:54] Vielleicht gibt es heute jemand hier, der umkehren muss, der umkehren muss. Ich habe am Anfang gesagt, 5. Mose 30 ist meine Lieblingsstelle in der Bibel. Das ist meine zweitlieblingsstelle. Die ist so toll. Die ist eigentlich nicht Platz 2, die ist Platz 1,5. Und ich glaube, der einzige Grund, warum sie auch nicht eure Lieblingsstelle ist, ist, weil sich diese Referenz so schwer zu merken ist. Jeremia 32, Vers 37. Wer merkt sich denn sowas nicht? Irgendwo da in diesem Propheten drinne. Es ist eine unfassbar tolle Passage.

[58:37] Schaut mal her. "Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern. Das übrigens 5. Mose 30 oder aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in meiner großen Entrüstung verstoßen habe und ich werde sie wieder an diesen Ort zurückführen." Gott möchte uns wieder nach Hause bringen und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

[58:53] Weiß jemand, wie man im alten Orient geheiratet hat? Wer von uns ist verheiratet? Sehen verheiratet. Verheiratet. Okay. Einige sind verheiratet. Wer plant zu heiraten von den Jugendlichen? Niemand. Okay, alles klar. Ein paar. Wenn man heute heiratet, dann heiratet man auf einem Standesamt, man heiratet in einer Kirche. Es gibt so ein eine Zeremonie, es gibt ein weißes Brautkleid, es gibt großes Pomp, es gibt den Pastor, der dann sagt: "Bis dass der Tod euch scheidet." Oder im alten Israel, im alten Ägypten, im alten Babylon war das anders.

[59:31] Da war das so, wenn man einen Bund schließen wollte, hat man Zeugen genommen und hat gesagt: "Du bist meine Frau." Und die Frau hat gesagt: "Du bist mein Mann." Fertig. Wenn man sich scheiden lassen wollte, muss man Zeugen nehmen und musste sagen: "Du bist nicht meine Frau." Und die Frau musste sagen: "Du bist nicht mein Mann." Wenn man jemanden adoptieren wollte, ja, wenn ich jetzt den Elon adoptieren wollen würde, was ich natürlich nicht darf, aber dann müsste ich zu ihm sagen: "Du bist mein Sohn." Und er müsste sagen: "Du bist mein Vater, adoptiert." Ja, wenn ich die Adoption lösen will, muss ich sagen: "Du bist nicht mein Kind, du bist nicht mein mein Vater, meine Mutter."

[1:00:16] "Und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein." Das kommt ständig vor in der Bibel. Das Volk wird sagen: "Du bist mein Gott." Ich werde sagen: "Du bist mein Volk." Das ist immer Ehre, das ist immer Bund. Verbindung. "Sie sollen mein Volk sein. Ich will ihr Gott sein. Ich will ihnen ein Herz und einen Wandel geben, dass sie mich allezeit fürchten, ihnen selbst zum Besten und ihren Kindern nach ihnen. Ich will einen, was ist das nächste Wort? Einen ewigen Bund." Einen Bund, der ewig bleibt. Also nicht, ich habe mit Gott eine Verbindung und dann verlasse ich sie wieder und dann komme ich vielleicht wieder zurück und dann verlasse ich ihn wieder. Sondern was ich Gott wünsche ist, dass wir bei ihm bleiben, einen ewigen Bund schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun. Ich übersetze. Gott sagt: "Ich höre nicht auf, das Beste für dich zu machen. Ich höre einfach nicht auf. Solange du mit mir verbunden bist, gebe ich dir das Beste, das Beste, das Beste, das Beste. Ich höre nicht auf und ich werde die Furcht von mir in Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele."

[1:01:30] Das sind keine leeren Worte. Wir hören, wir sagen mal, wir wollen Gott lieben von ganzem Herzen oder von ganzer Seele. Wenn Gott sagt, ich will einen Bund mit ihnen schließen, mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele. Wisst ihr, was Gott gegeben hat? Er hat sich ans Kreuz schlagen lassen. Er hat alles gegeben, mit seinem ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele, damit wir einen Bund mit ihm haben können, damit wir umkehren können, damit wir zurückkehren können in das Vaterhaus. Mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele.

[1:02:02] In der Mitte der Woche, nach dreieinhalb Jahren, wurde Jesus zunächst gefeiert, dann kritisiert, dann verraten, dann gefangen genommen, dann gefoltert und dann mit der Dornenkrone gekrönt und für dich und mich getötet. Und das Blut, das er vergossen hat, das Blut des neuen Bundes, wirkt so wie das Blut an den Türpfosten. Wer dieses Blut für sich in Anspruch nimmt, wird frei. Und zwar nicht dann kurz vor der Wiederkunft, nicht in 35 Wochen, wenn ich noch gleichzeitig eine Therapie gemacht habe. Er wird frei.

[1:03:02] Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass es einen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Ich frage dich heute, egal wer du bist, glaubst du, dass Jesus dein Erlöser ist, für dich gestorben ist? Möchtest du sein Blut an deine Türpfosten streichen?

[1:03:25] Was denkt ihr wohl, was die Ägypter gedacht haben, als ihre Nachbarn anfingen, Blut an die Türpfosten zu streichen? Stell dir mal vor, ihr seid so ein Ägypter. Da kommen die die Israeliten mit dem Blut und streichen Blut an ihre Türpfosten. Was die Ägypter gedacht haben, haben gedacht, die jetzt geht's ja, also jetzt haben sie es völlig, nicht wahr? Was wäre gewesen, wenn ich gesagt hätte: Na ja, also ich möchte auch einen guten Einfluss auf die Ägypter ausüben. Ich möchte jetzt nicht als völlig fanatisch dastehen. Ich schlachte das Lamm, aber wir behalten das Blut bei uns im Schlafzimmer. Und das sieht ja der Engel auch, oder? Der Engel sieht doch ins Verborgene. Gott sieht doch das Herz an, oder? Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Das Blut muss dann die Türpfosten. Ein öffentliches Bekenntnis. Ich glaube, dass das Blut mich rettet.

[1:04:13] Dass Gott mich rettet. Als Jesus gegen 15 Uhr starb, endete der Opferdienst und sein Grab ist heute leer. Bibel sagt: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben." Und es gibt zu viele Menschen, die in eine Kirche gehen, aber nicht den Sohn haben. Zu viele Menschen, die eine Bibel haben, sie manchmal sogar aufschlagen, aber nicht den Sohn haben. Zu viele Menschen, die sogar zu Gott beten, aber nicht den Sohn haben. Zu viele Menschen, die glauben, dass Jesus existierte, vielleicht sogar, dass er der Sohn Gottes ist, aber ihn nicht haben in ihrem Leben als ihren persönlichen Erlöser.

[1:04:54] Ich möchte schließen mit einer letzten Geschichte und dann sind wir am Ende. Geht ganz kurz. Jeremia 31, Vers 3: "Mit ewiger Liebe habe ich dich zu mir habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade." Es war ein junger Mann. Der dachte sich: Ich habe alles gehört. Die Kindersabschule war ja ganz nett, aber jetzt möchte ich selbst leben. Vater, gib mir den Teil des Vermögens, der mir zufällt. Und ihr wisst wahrscheinlich, wann erbt man? Nicht nur damals, auch heute, wann kriegt man das Erbe? Papa, für mich bist du tot.

[1:05:32] Viele Menschen leben so, als ob Gott eigentlich tot ist. Und all das, was sie von Gott bekommen haben, ihre Gaben, ihre Talente, ihre Fähigkeiten, vergeuden sie im Leben der Sünde. "Er reist ein fernes Land und dort verschleudert er sein Vermögen mit ausschweifendem Leben. Eine gewaltige Hungersnot kommt über jenes Land. Er fing an Mangel zu leiden und hat jetzt festgestellt, wie gut seine Freunde wirklich mit ihm befreundet waren. Er begehrte seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, welche die Schweine fraßen und niemand gab sie ihm."

[1:06:11] Vielleicht gibt's heute jemand hier, vielleicht jemand, der zuschaut, vielleicht jemand, der später das Video sieht und du hast das Gefühl, den Schweinen geht es besser als mir. Ihr lacht. Manchmal sitzt man hier gut angezogen und keiner merkt es, wie sehr das Herz am Sterben ist, weil man diese Heuchelei nicht mehr aufrechterhalten kann. Man sitzt nicht immer buchstäblich an dem Schweinedruck. Manchmal sitzt man auch dort und keiner sieht es und man muss die ganze Zeit so tun, als wäre alles okay. Niemand gab's ihm.

[1:06:50] Und dann heißt es in Lukas 15:17: "Er kam aber zu sich selbst." Könnt ihr euch noch an 5. Mose 30 erinnern? "Wenn du es dir zu Herzen nimmst, wenn du sagst: Moment mal, was mache ich hier? Warum vergeude ich Stunde um Stunde an TikTok? Warum mache ich das? Warum lasse ich mich schon wieder über meine besten Freunde? Warum mache ich das? Ich will das nicht mehr. Warum fahre ich schon wieder aus der Haut, nur weil meine, weil mein Kind mich geärgert? Warum? Ich will das nicht mehr." Er kam zu sich selbst und sprach: "Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber verderbe vor Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen."

[1:07:32] Vielleicht wartest du, dass irgendjemand dich zu Gott trägt, aber heute darfst du die Entscheidung fällen. Ich will mich aufmachen und ich möchte diese Sache zu Gott bringen. Er hatte keinen großen, kein großes keine große Meinung mehr von sich. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Mache mich zu einem deiner Tagelöhner. Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater.

[1:08:06] Als er aber noch fern war. Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du heute diesen Wunsch hast, es soll sich etwas in meinem Leben ändern. Diese eine Sünde, diese eine falsche Gewohnheit, dieser Charakterfehler, das soll sich ändern. Du kannst dich nicht selbst ändern, aber du möchtest das Blut Jesu heute für dich in Anspruch nehmen. Gott sieht das. Er sieht die erste Regung deines Herzens. Wenn auch niemand anderes, er sieht das und er steht dir zur Seite.

[1:08:44] Wir haben wir gelesen 5. Mose 30. Und wenn du bis an das Ende des Himmels verstoßen bist, von dort wird dich Gott holen. Er hatte Erbarmen. Er lief ihm entgegen. Es heißt in Jeremia: "Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade." Der Vater lief und fiel ihm um den Hals.

[1:09:00] Weiß jemand, wie Männer damals gekleidet waren im alten Orient? Hatten die so schicke Hosen an? Die hatten Kleider. Waren die Kleider kurz oder lang? Lang. Waren lange Kleider, oder? Wenn man mit einem langen Kleid laufen will und zwar schnell laufen muss, was muss man tun? Das Kleid etwas hochziehen, oder? Wie haben wohl die Menschen darüber gedacht, wenn ein alter Mann sein Kleid hochzieht und man so dreiviertel seiner Beine sieht? Das ist eigentlich eine Peinlichkeit. Der Vater läuft, er steht nicht dort und sagt: "Jetzt bin ich mal gespannt, ob du den ganzen Weg bis hierher kommst." Er muss sein Gewand hochziehen. Er läuft auf ihn zu. Es ist ihm vollkommen egal, was Nachbar X und Y sagen, weil er den Sohn haben möchte.

[1:10:02] Jesus hat am Kreuz von Golgatha nicht nur das Kleid hochgezogen. Er hat sich verächtlich gemacht, damit du bei ihm sein kannst. Er lief, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Weißt du, dass Gott dich wirklich gern hat? Er hat dich viel mehr gern, als du dir jemals das vorstellen kannst. Er mag dich wirklich und er will dich unbedingt bei sich haben.

[1:10:33] Der Sohn sprach: "Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin nicht mehr wert, deinen Sohn zu heißen." Er hatte sich das genau überlegt. Er wollte jetzt Knecht sein, oder der Vater sagt: "Nein, stopp, bring das beste Festgewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seiner Hand und Schuhe an die Füße." Wenn du umkehrst, wenn du dich holen lässt von Gott, wenn du ihm sagst: "Ich will etwas in meinem Leben ändern, hilfst du mir. Dein Blut soll mich retten."

[1:11:04] Weißt du, dass du ein neues Gewand bekommst? Ein weißes Gewand, ein herrliches Gewand. Wisst ihr, wie Menschen reagieren, wenn sie mit so einem herrlichen Gewand bekleidet werden? Also, habt ihr mal jemand gesehen? Meistens nicht immer, aber des öfteren Frauen, nicht wahr, shoppen gehen und ein richtig tolles, schönes, klasse Gewand anprobieren oder vielleicht sogar gekauft haben, wie schauen die dann drein in ihrem neuen schönen Kleid? Die strahlen.

[1:11:40] freuen sich. Jesaja sagt, ich freue mich sehr in dem Herrn, bin fröhlich in meinem Gott. Warum? Denn er hat mir Kleider des Heils angezogen. Ich frage mich, wenn wir wirklich das Kleid der Gerechtigkeit tragen, wo ist unsere Fröhlichkeit?

[1:11:55] Denn wenn ich weiß, heute hier, wie ich hier sitze, vor Gott stehe, steht keine Sünde mehr zwischen mir und ihm, dann muss ich doch fröhlich sein, oder? Aber wenn ich hier herkomme und sage, ja, es wäre schon gut im Gottesdienst zu sein, ja, das ist eigentlich richtig. Ich will mich da irgendwie durchbeißen und habe, dass ich diese Sünde noch überwinden kann, damit ich mal mehr für Gott arbeiten kann und ah, dann sitze ich so ein bisschen bedröppelt da.

[1:12:23] Kann es sein, dass uns wirklich echte Vergebungsgewissheit fehlt? Die Gewissheit, der Vater hat mich von dieser Sünde weggeholt. Ich bin an seinem Arm gewesen. Ich habe ihn umarmt und obwohl ich es gar nicht verdient habe, hat er mich trotzdem überreich beschämt. Ich kann euch sagen, ich stehe hier, weil ich das in meinem eigenen Leben erlebt habe. Gott ist weitaus besser, als wir uns das vorstellen können.

[1:12:55] Und ich lade dich ein, dieses Gewand zu tragen. Es nicht nur dann in den Kleiderschrank zu tun, ne? So, falls man später mal Hochzeitsparty ist im Himmel, nicht wahr, dann zieh ich das an. Nein, trag es heute. Zieh dieses Gewand an, das Gott dir schenkt. Ich weiß, ein krasser Gedanke, aber in diesem Gewand schaut uns Gott an, als ob wir nie gesündigt hätten.

[1:13:22] Und ich frage dich ganz ehrlich, wie oft gehst du durch den Alltag mit dem Bewusstsein: Gott schaut mich an, als ob ich nie gesündigt hätte. Nicht, weil du so toll bist, sondern weil du sein Gewand trägst. Das ist der Bund, den er uns anbietet. Und vielleicht gibt es mehr, die heute umkehren müssen, als sie am Anfang gedacht haben. Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden. Er war verloren und ist wieder gefunden worden.

[1:13:58] Vielleicht ist es dir heute auch durchs Herz gedrungen. Vielleicht hast du heute gemerkt, okay, Gott hat zu mir gesprochen. Und vielleicht stellst du diese Frage: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder? Damals war die Antwort von Petrus: "Tu Buße, kehrt um. Kehrtwende umdrehen, zu Jesus kommen. Und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden." Ich weiß nicht, ob es heute hier jemand gibt, der noch keine Entscheidung für Jesus in der Taufe gefällt hat. Ganz sicher gibt es heute hier Menschen, die sich erneut für Jesus entscheiden sollen, wer immer du bist.

[1:14:41] Während wir jetzt ein Musikstück hören und die Musik auf uns wirken lassen, stell dir die Frage: Welche Entscheidung wünscht sich Jesus heute von mir? An welchem Punkt muss ich umkehren? An welcher Stelle meines Lebens brauche ich das Blut Jesu für mich? Was soll Gott für dich heute tun?

[1:15:15] Bin mir sicher, dass Gott zu deinem Herzen gesprochen hat. Vielleicht gibt es heute jemand hier, der sagen möchte: Ich möchte wirklich von Herzen an einem Punkt meines Lebens umkehren. Vielleicht gibt's heute jemand hier, der sagt: Ich möchte auf jeden Fall, wenn Jesus kommt, dabei sein. Ich möchte einen ewigen Bund mit Jesus haben. Ich möchte mit ihm verbunden sein. Wenn es dein Wunsch ist, Jesus zu sagen: Ja, du bist für mich gestorben, ich will für dich leben. Dann lade ich dich ein, das Jesus zu zeigen und aufzustehen und sagen: "Ja, ich will auch öffentlich zu diesem Blut, dass du für mich vergossen hast. Ich will dazu stehen." Wenn es dein Wunsch ist, dann lade ich dich ein aufzustehen.

[1:16:08] Bevor wir beten und Gott diese Entscheidung vorlegen, möchte ich ganz kurz und ohne es in die Länge zu ziehen, aber doch die Gelegenheit geben, wenn es jemand heute hier gibt, der sagt: In meinem Leben braucht es wirklich eine konkrete Veränderung. Musst nicht sagen, was es ist, wo, aber du weißt es und der Herr weiß es. Du möchtest tatsächlich an einem Punkt oder vielleicht mit deinem ganzen Leben umkehren, eine echte Kehrtwende. Du möchtest das heute Jesus sagen, dann würde ich gerne ein besonderes Gebet für dich sprechen. Und wenn du mutig bist und das auch zeigen möchtest, dann lade ich dich ein, hier zu mir nach vorne zu kommen und dann wollen wir gemeinsam dafür beten. Gibt's jemand, der sagt: Ich möchte in meinem Leben eine Kehrtwende haben? Komm hier ruhig nach vorne.

[1:17:04] Vielleicht ist eine kleine Sache, an der ihr schon lange kämpft, eine große Sache. Jemand möchte noch eine Kehrtwende erleben, eine Entscheidung für Jesus fällen. Gibt es noch jemanden? Woll es nicht lange in die Länge ziehen, aber ich denke mir nach so einer Predigt gibt's bestimmt jemand, der sagt: "Ja, ich möchte Veränderung."

[1:17:27] Möchte euch einladen, wenn es euch möglich ist, dass wir zu diesem besonderen Gebet kurz in die Knie gehen.

[1:17:41] Lieber Vater im Himmel, du hast zu uns ganz deutlich gesprochen. Deine Botschaft ist eigentlich ganz einfach: Tut Buße. Kehrt um, dreht euch um, kommt zu mir zurück, sagst du. Und Herr, wir möchten dir von Herzen bekennen, dass in unserem Leben, obwohl wir so viel Segen erlebt haben mit dir schon, oft auch viel Fluch gewesen ist, weil wir es alles selber besser gewusst haben, weil wir alle Dinge getan haben, gedacht haben, gesagt haben, die uns weit weg von dir gebracht haben. Und Herr, heute möchten wir zurückkehren. Wir wissen, dass wir nicht aus eigener Kraft zurückkehren, sondern du sagst uns, dass es deine Liebe ist, die uns zieht. Allein der Wunsch bei dir zu sein ist überhaupt nur möglich, weil du für uns gestorben bist, Herr Jesus, weil du uns dieses Angebot machst, weil du mit deinem Geist an uns gewirkt hast. Herr, ich möchte danke sagen für die kostbaren Menschen, die jetzt gerade den Mut gehabt haben, auch öffentlich zu sagen, dass in ihrem Leben sie eine Kehrtwende brauchen. Vielleicht gibt es auch noch den einen oder anderen, der sie nicht getraut hat, nach vorne zu kommen, aber der denselben Wunsch hat und du siehst es auch das. Vielleicht gibt es auch jemand, der im Internet oder beim späteren Anschauen des Videos diese Entscheidung fällt. Herr, ich bitte dich für alle diese Entscheidungen. Versiegle sie und schenk uns genau das, was du versprochen hast, das weiße Gewand der Gerechtigkeit, dass wir wissen dürfen und glauben dürfen, dass wenn wir von hier gehen, dass wir nicht dieselben sind, dass auch wenn wir vielleicht kein besonderes Leben gelebt haben, du uns Erstgeborene nennst, deine Kinder, Licht und Weinstock für andere Menschen, dass wir freuen dürfen, uns freuen dürfen, dass du uns anschaust, als ob wir nie gesündigt hätten, weil Jesus für uns den Preis bezahlt hat. Hab Dank, dass du uns persönlich eine Zeitenwende schenkst und Herr, wir möchten Tag für Tag unser Leben in deine Hand geben und danken dir, dass du uns so unfassbar lieb hast, dass du uns an dich bindest. Das alles bitten wir im Namen Jesu. Amen. Amen.


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