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In dieser Predigt von Wes Peppers wird die biblische Geschichte von vier Leprakranken in 2. Könige Kapitel 7 beleuchtet. Die Geschichte dient als Metapher für die geistliche Situation der Menschen und die Notwendigkeit, die Botschaft des Evangeliums weiterzugeben. Es wird betont, wie wichtig es ist, eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben, auf seine Stimme zu hören und aktiv im Dienst für andere zu werden, anstatt die Wahrheit für sich zu behalten. Die Predigt fordert die Zuhörer auf, sich von Gott gebrauchen zu lassen, um verlorene Seelen zu erreichen, und ermutigt zu Gebet, Bibellesung und aktivem Zeugnis.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Guten Abend, liebe Freunde. Es ist schön, heute Abend hier bei euch zu sein. Herzlich willkommen für euch, die hier in der Gemeinde seid, und alle, die auch jetzt live zuschauen. Wir freuen uns, dass auch ihr hier zugeschaltet seid. Mein Name ist Wes Peppers. Ich bin ein Pastor in Michigan, in der Adventgemeinde in Lansing. Ich habe eine Frau und zwei Kinder. Sie sind immer noch zu Hause in Michigan. Ich war jetzt am Wochenende in Deutschland und habe beim ATS-Jugendkongress gepredigt. Es war ein großer Segen, dass so viele junge Menschen zusammenkamen und begeistert waren für die Bibel. Ich freue mich, dass ich heute Abend noch bei euch sein kann.

[1:00] Wir sind jetzt im neuen Jahr. Wir möchten darüber nachdenken, unser Leben neu Gott zu weihen, einen neuen Bund mit Gott zu schließen, mehr Zeit in seinem Wort zu verbringen, mehr Zeit im Gebet, für jemanden zu beten, mit dem wir auch über Jesus erzählen können. Wir wollen uns heute Abend eine Geschichte in der Bibel anschauen, die sich mit diesen Dingen beschäftigt. Wir wollen mit einem Gebet starten und dann wollen wir mit dem Bibelstudium beginnen. Lasst uns gemeinsam beten.

[1:47] Gott, voller Vater, wir sind so dankbar für die Liebe, die du uns gegeben hast, für das große Opfer, das du für uns getan hast, dass du dein Leben niedergelegt hast, dass du dein Blut vergossen hast, dass du am Kreuz hängst, dass wir gerettet werden können. Du hast dich zu uns ausgestreckt, als das niemand sonst getan hätte. Du hast etwas für uns getan, was wir niemals für uns selbst hätten tun können. Und du hast die Schatzkammer des Himmels für uns gelehrt. Wir können keinen größeren Freund haben, keinen mächtigeren Erlöser als dich und deinen Sohn Jesus Christus. So bitten wir dich, dass du uns ganz nahe kommst, wenn wir heute Abend studieren. Sende den Heiligen Geist, dass wir dein Wort verstehen. Und wir bitten dies im Namen Jesu. So dass wir auch eine Entscheidung für dich heute treffen können. Im Namen Jesu. Amen.

[3:08] Wir wollen uns in das Buch 2. Könige begeben, in Kapitel 7. Da gibt es eine sehr interessante Geschichte, die uns viele wichtige Punkte für uns heute mitzugeben. Der Hintergrund für diese Geschichte ist der folgende: Es gab eine große Hungersnot im Land. Es gab kein Essen. Die Leute waren an einem Punkt der Verzweiflung angekommen. Sie haben Eselsköpfe gegessen, sie haben Dung gegessen. Zwei Frauen haben sogar miteinander gekämpft, es ging darum, wessen Kind sie jetzt zuerst essen sollten. Die Assyrer hatten die gesamte Stadt umzingelt und belagert. Diese starke Hungersnot hat die Leute jetzt schon mental angegriffen.

[4:36] Das ist ziemlich vergleichbar mit unserer Zeit heute. Satan hat unsere Welt belagert. Er hat eine große Hungersnot nach geistlicher Wahrheit hervorgerufen, und die Leute haben eine Hungersnot bezüglich geistlicher Wahrheit erreicht. So wie damals Menschen Eselsköpfe gegessen haben, so glauben Leute heute jeden möglichen Unsinn auf geistlichem Gebiet. Sie ernähren sich nicht von dem Brot, das ewiges Leben gibt. Sie glauben Lügen und Verführungen. Sie suchen nicht nach der Wahrheit. Selbst in unseren eigenen Gemeinden, selbst in der Adventgemeinde, da verhungern viele förmlich, weil ihnen die Wahrheit fehlt, weil sie vom Satan, vom Feind attackiert worden sind und seinen Verführungen vielleicht auch erlegen sind.

[6:00] In Kapitel 6 wird von diesen beiden Frauen berichtet, die jetzt anfangen, ihre Söhne zu essen. Ist es nicht oft auch so, dass wir uns gegenseitig angreifen und schwer verletzen? Es gibt öfter auch Kämpfe, Streitigkeiten in der Gemeinde, weil wir eigentlich geistlich hungrig sind. Wir haben uns nicht dem Herrn so geweiht, wie wir es eigentlich sollten. Wir sind letztlich unter derselben Belagerung wie damals die Menschen.

[6:43] In Kapitel 7 spricht Elisa über das Ende der Hungersnot. Und es ist ganz erstaunlich, wie Gott diese Hungersnot beendet. Es war wirklich ein Wunder. Er hat nur ein paar Leprakranke benutzt. Wir werden sehen, wie wir uns selbst in dieser Geschichte entdecken können.

[7:18] In Kapitel 7, Vers 1, da sprach Elisa: "Hört das Wort des Herrn. So spricht der Herr: Morgen um diese Zeit wird im Tor von Samaria ein Maß Feinmehl einen Schekel gelten und zwei Maß Gerste einen Schekel." Aber es gab einen Mann, der das nicht glauben wollte, ein Mann, der skeptisch war.

[7:52] Vers 2: Da antwortete der Offizier, auf dessen Arm sich der König stützte, dem Mann Gottes und sprach: "Siehe, selbst wenn der Herr Fenster im Himmel machte, wie könnte dies geschehen?" Er aber sprach, Elisa: "Siehe, du wirst es mit eigenen Augen sehen, aber nicht davon essen."

[8:26] Warst du schon mal in einer Situation, wo du in einer Gemeinde warst und du wusstest, Gott möchte etwas Gewaltiges für deine Gemeinde tun? Vielleicht, weil morgen die 10 Tage des Gebetes beginnen. In meiner Gemeinde tun wir das genauso, und ihr seid begeistert davon. Und ihr betet, dass Gott Erweckung zu eurem Herzen bringen möchte und eine Erweckung auch in die Gemeinde. Aber jemand in der Gemeinde sagt: "Oh, ich glaube, niemand wird überhaupt kommen. Niemand wird sich dafür interessieren. Kann Gott wirklich unsere Gemeinde erwecken?" Es gibt manchmal diese Person, die immer zweifelt, wenn Gott etwas Großes tun möchte. Kennt ihr jemanden wie das? Vielleicht bist du ja so eine Person. Wir wollen doch nicht im Unglauben gefunden werden, oder? Wenn wir ständig so im Unglauben sind, wie dieser Mann, wenn Gott dann wirklich etwas Großes tut, dann geht das an uns vorbei und segnet andere. Sei nicht diese Person des Unglaubens, oder? Wer von euch möchte nicht so eine ungläubige Person sein? Amen.

[10:05] Lasst uns weitermachen. Vers 3: "Es waren aber vier aussätzige Männer am Eingang des Tores. Und einer sprach: Weshalb bleiben wir hier, bis wir sterben? Wenn wir sprechen, wir wollen in die Stadt gehen, wo doch Hungersnot in der Stadt herrscht, so müssten wir dort sterben. Bleiben wir aber hier, so müssen wir auch sterben."

[10:35] Für Aussätzige war das damals eine sehr schlimme Situation. Natürlich waren es den Aussätzigen nicht gestattet, mit der Normalbevölkerung sich wirklich abzugeben, denn Aussatz war sehr ansteckend. So ein bisschen wie die Sünde. Ist Sünde ansteckend? In dieser Hinsicht sind wir alle quasi geistliche Aussätzige. Wer von euch ist ein geistlicher Aussätziger? Ja, dann müssen wir unsere Hand heben, oder?

[11:16] Diese Aussätzigen lebten in kleinen Kolonien außerhalb der Stadt. Aussatz ist in der Bibel tatsächlich ein Symbol für die Sünde. Was passiert ist, dass die Nerven des Körpers zerstört werden und sie verlieren irgendwann das Gefühl in ihrem Körper. Sie können also keinen Schmerz mehr fühlen. Sie können vielleicht so an einen heißen Ofen kommen, aber sie fühlen es nicht mal. Sie schneiden sich, aber sie merken es gar nicht. Und irgendwann fängt das Fleisch dann zu verrotten und abzufallen. Man möchte wirklich keinen Aussatz bekommen. Aber Gott möchte, dass wir erkennen, dass geistlicher Aussatz noch schlimmer ist. Es führt dazu, dass unser geistliches Leben verrottet und wir erkennen dann nicht mehr, wie der Heilige Geist uns anspricht. Wir werden quasi betäubt für das Wirken seines Geistes.

[12:47] Also haben diese Aussätzigen in diesen kleinen Kolonien gelebt. Sie konnten keine Arbeit haben. Sie konnten nichts wirklich tun, mussten dort immer bleiben. Und jedes Mal, wenn sie so Leute trafen, mussten sie rufen aus: "Unrein!" Sie waren total abhängig von ihren Familien, dass sie Essen bekamen. Die Menschen haben also über die Stadtmauer Essen hinabgegeben an diese Aussätzigen. So konnten sie alleine sich ernähren.

[13:31] Sie sitzen da also, denken ein bisschen nach. Es gibt eine Hungersnot in der Stadt, von da können wir also kriegen. Von da können wir also kein Essen mehr erwarten. Wenn wir hier sitzen, werden wir auch kein Essen bekommen, dann werden wir auch sterben. Also, was tun wir? Hier gibt es eine sehr wichtige Lektion.

[13:59] Die Aussätzigen waren abhängig von anderen für ihr Essen. Manchmal kann es passieren, dass wir uns geistlich von anderen abhängig machen für unsere Nahrung. Manchmal sind wir vom Pastor abhängig, oder vom Gemeindeältesten, oder von unserem Ehepartner, oder jemandem in unserer Familie, oder vielleicht von Online-Predigten. Und wir wollen immer, dass jemand anders uns die Nahrung gibt, das Brot des Lebens. Wo wir doch eigentlich unsere eigene Erfahrung mit dem Wort Gottes brauchen.

[14:44] Wenn wir nicht unsere eigene Erfahrung haben, dann kriegen wir immer nur das zweitklassige Brot. Es ist ja nichts verkehrt damit, die Predigt vom Pastor zu hören. Aber wir brauchen unser eigenes Brot, das wir essen. Amen. Es ist nichts verkehrt damit, vom Ehepartner einen geistlichen Ratschlag zu bekommen. Aber wenn wir uns allein auf sie verlassen bezüglich unserer geistlichen Erfahrung, dann können wir verloren gehen. Gott hat keine Enkelkinder. Er hat nur Kinder. Man kann nicht in den Himmel kommen, weil der eigene Pastor geglaubt hat. Man kann nicht in den Himmel kommen, weil der Ehepartner oder die Eltern geglaubt haben. Wir brauchen unsere eigene Erfahrung mit Gott. Wir müssen von dem Brot des Lebens essen, das direkt von ihm kommt. Amen.

[16:07] Wenn wir das nicht tun, dann werden wir Ausletzige. Und je mehr wir abhängig von anderen werden, desto schwächer werden wir selbst. Wir müssen alleine vor Gott stehen und ihm antworten können. Wir sind eigenverantwortlich geistlich für uns. Niemand kann im Gericht für dich stehen. Wer von euch ist dankbar dafür? Ich möchte nicht, dass Wes im Gericht für mich steht. Und genauso andersrum auch. Wir möchten, dass Jesus für uns steht. Amen.

[16:57] Nun, sie verstehen also, sie sind in einer wirklich schlimmen Situation. Hier war der Plan. Vers 4 geht es weiter: "So kommt nun, wir wollen zum Heer der Aramäer überlaufen. Lassen sie uns leben, so leben wir. Töten sie uns, so sind wir tot." Sie sagen also: "Schaut, wenn wir hierbleiben, sind wir sowieso tot. Wenn wir dort ins andere Heer übergehen, dann haben wir wenigstens eine 50-50 Chance. Vielleicht sterben wir, vielleicht können wir auch leben. Es gibt dort eine bessere Überlebenschance als hier." Also gehen sie.

[17:48] Vers 5: "Um in das Lager der Aramäer zu gehen. Als sie nun an den Rand des Lagers der Aramäer kamen, siehe, da war kein Mensch da." Sie sind hingekommen und haben sich gefragt: "Wo sind die alle?" Keine Wächter, keine Wachtposten. Niemand ist im Lager. Das ist wahrscheinlich eine Kriegsliste, aber kein Trick, oder? Der Herr hatte etwas außergewöhnlich Großes getan für das Volk Gottes. Und sie waren so blind, dass sie nicht einmal gemerkt haben, dass er unter ihnen gewirkt hatte. Denkt mal darüber nach. Er hatte ihnen den Sieg gegeben. Und nur direkt hinter den Stadtmauern, also vor den Stadtmauern, war das gesamte Essen, das sie essen konnten. Und doch saßen sie immer noch in der Stadt und waren am Verhungern. Warum? Weil sie nicht auf Gottes Stimme gehört hatten. Sie sind nicht den Ratschlägen gefolgt, die er ihnen gegeben hat.

[19:24] Liebe Freunde, manchmal möchte Gott große Dinge in unserem Leben tun. Er möchte Wunder tun. Aber wir sind auf der Seite des Feindes. Wir sind im Lager des Feindes. Ich erinnere mich, als ich ein ganz neuer Christ geworden bin. Ich lernte, wie man in Jesus wächst. Ich hatte nicht immer geerntet, und ich erinnere mich immer noch nicht, dass ich für alles beten muss. Und eines Tages habe ich meine Schlüssel im Auto eingeschlossen. Die Schlüssel waren im Auto, und das Auto war geschlossen. Ich schaute durch das Fenster, ich konnte sie sehen, aber die Tür war geschlossen. Hat jemand das jemals getan? Noch nie? Ja, das ist einfach zu tun. Heutzutage haben wir smarte Autos, und es ist schwieriger, sie zu locken. Aber damals gab es noch nicht mal Zentralverriegelung.

[20:39] Also habe ich so ein Stück Draht genommen und habe das so zwischen dem Fenster heruntergetan. Und ich sitze dort, und ich ziehe das Ding an. Und die Leute sind vorbeigekommen und haben geschaut. Sie lachen. Und ich habe immer weitergemacht, daran zu arbeiten. Ich wurde ziemlich frustriert. Ich habe 45 Minuten daran gearbeitet. Dann war ich total frustriert. Und dann habe ich irgendwann aufgehört. Und ich habe gesagt: "Was soll ich jetzt machen?" Und ich habe gesagt: "Ich werde nicht mehr arbeiten." Und ich dachte mir: "Was soll ich denn jetzt tun?" Und der Heilige Geist hat in meine Ohren förmlich hineingeflüstert: "Hast du gebetet? Hast du um Hilfe gebeten?" Und ich dachte: "Nein, habe ich gar nicht."

[21:51] Also habe ich gebetet. Ich habe meine Sünde bekannt. Ich habe 45 Minuten im Lager des Feindes verbracht und ich bin immer ärgerlicher und empörter geworden. "Vergib mir diese Sünden. Vergib mir, dass ich dich vergessen habe und mich zu dir gewandt habe in meiner Gesundheit. Bitte hilf mir jetzt. Ich halte mich an, oder ich nehme diese Verheißung in Anspruch. Psalm 50, Vers 15: 'Rufe mich an in der Not, und ich werde dich erretten.'" Ich habe das Gebet gebetet. Im Namen Jesu. Amen. Und ich habe den Draht noch einmal probiert, und die Tür war offen. War das nicht erstaunlich? Und der Herr sagte mir: "Du hättest das 45 Minuten früher gemacht, aber du hast nicht gefragt."

[23:05] Und hier sind die Leute von Israel. Sie sind in der Stadt und haben Hunger. Gott hat sie schon längst vom Feind befreit. Aber weil ihr Herz nicht wirklich auf ihn gehört hat, weil sie nicht mit ihm verbunden waren, so blieben sie also in der Stadt, während es einen fast unermesslichen Reichtum draußen gab. Wie oft geht das uns auch so? Gott möchte es uns so machen, dass wir etwas Großes tun. Gott möchte etwas Großes in unserem Leben tun. Wir haben aber nicht gebetet. Wir haben nicht wirklich täglich Andacht gemacht. Wir haben uns nicht mit ihm verbunden. Deswegen haben wir angefangen, uns von ihm wegzubewegen. Und dann beginnt der Satan, diesen Gedanken einzupflanzen, dass Gott uns vielleicht gar nicht helfen möchte, obwohl Gott uns die ganze Zeit helfen wollte. Aber wir müssen uns selbst ihm ganz hingeben. Wir müssen unser ganzes Herz ihm geben. Wir müssen beten. Wir müssen wirklich eifrig sein.

[24:33] Jesus hat ja gesagt, wir sollen beten und nicht einfach aufhören. Wir müssen treu und konsequent und beständig sein. Heutzutage wollen wir immer das Neueste und das Aufregendste sehen. Den neuesten Film. Das Neueste in den sozialen Medien. Wir wollen immer dieses neue, spannende Erlebnis. Wir wollen immer so eine neue, erregende, aufregende Erlebnis haben. Das war amerikanische Sprache da. Versuch es dir zu erklären. Aber Gott sagt: "Das ist nicht, wo meine Ehre ist. Es liegt nicht in der Stimme Gottes. Es liegt nicht darin, dass uns Engel erscheinen. Es liegt nicht darin, dass man die Stimme Gottes hört. Es liegt nicht darin, dass ein Engel uns erscheint. Nicht dieses helle Licht des Wunders, sondern darin, die stille, leise Stimme Gottes zu hören, die durch sein Wort zu uns spricht, die in unser Ohr hineinwispert, während wir beten. Die Stimme Gottes wird uns eröffnet, wenn wir ständig treu sind."

[25:41] In den kleinen Dingen des Lebens. So wie Elia. Er sagte: "Es gab Feuer, Tornado, Sturm, Erdbeben, aber Gottes Stimme war nicht in all diesen Dingen." Wir wollen diese großen, wunderbaren Programme, aber Gottes Stimme ist hier, in der Einfachheit seines Wortes. Sie haben das verpasst. Sie hätten schon längst durch seine Hand ernährt werden können.

[26:47] Vers 6. Denk darüber nach. Die Bibel sagt, es steht in der Prophetie: "Die Gottlosen fliehen, wenn niemand sie jagt." Gott kann verursachen, dass sie den Lärm von jemandem hören, der gar nicht da ist. Das muss ziemlich ernsthaft gewesen sein, denn sie hatten alles zurückgelassen: ihre Zelte, ihre Pferde, ihre Anziehsachen, alles. Und sie sind um ihr Leben gerannt. Manchmal frage ich mich, ob das Volk Gottes eigentlich die Aramäer waren. Sie hätten nicht fliehen können und die Aramäer verlassen können. Wenn das Volk Gottes die Aramäer gewesen wäre, dann wären sie nicht geflohen und hätten nicht alles zurückgelassen, denn sie hätten auch versucht, alles mitzunehmen, angefangen mit dem Gold und Silber und den Schätzen der Erde. Denn wir sind ja oft so sehr an diese Dinge gebunden. Ist das nicht wahr? Wir finden es ganz schwer, die Aramäer zurückzulassen. Aber diese Leute sind um ihr Leben gerannt.

[28:51] Jesus sagte: "Wenn du versuchst, dein Leben zu erhalten, wirst du es verlieren. Aber wenn du dein Leben verlierst um das Evangelium, um das Königreich Gottes willen, dann wirst du es finden." Ich habe Angst, ich fürchte, dass die Aramäer hier einen edleren Charakter hatten als die Israeliten. Denn oft da hängen wir an den Dingen dieser Welt, selbst dann, wenn es uns töten könnte, wenn es unser Leben zerstört. Dann hängen wir oft trotzdem noch dran. Also in diesem Fall sollten wir dann wirklich mehr wie die Aramäer sein.

[29:41] Jetzt sieht man, was hier in Vers 8 passiert ist. "Und als diese Leprakranken an den Rand des Lagers kamen, gingen sie in ein Zelt und tranken und sie nahmen aus dem Zelt Silber, Gold und Kleider. Und sie gingen und versteckten sie. Und sie kamen wieder in ein anderes Zelt und machten das selbe auch. Und sie kamen wieder in ein anderes Zelt und machten das selbst." Und die Leprakranken waren hungrig. Es war jetzt schon etwas. Sie kamen, und sie feiern das Essen. Ich bin sicher, es fühlt sich so gut an, daher essen zu gehen, nachdem monatelang nicht gegessen hat. Und sie haben all dies Schatz und sie haben all diese Schätze gefunden und haben sie verborgen. Ich weiß nicht, was sie gedacht haben, was sie damit mal tun könnten. Denn selbst wenn du alle Schätze der Welt hast, kann man sich nicht von Aussatz damit heilen.

[31:03] Ihr Lieben, wenn wir geistlichen Aussatz haben, nämlich Sünde, dann ist es vollkommen egal, wie viel Reichtum man an weltlichen Dingen hat. Nichts davon kann uns von dieser Sünde, diesem geistlichen Aussatz reinigen. Wir nehmen oft diese Schätze und versuchen sie zu verstecken. Wir verbergen sie. Kennt ihr eine Geschichte, wo die Talente in der Erde oder das Talent in der Erde versteckt wird? Wo der Tag aber kommt, wo Jesus wiederkommen wird und einen Rechenschaftsbericht erfordert: "Wie hast du die Talente vermehrt, die ich dir gegeben habe?"

[31:59] Ich erinnere mich auch noch an eine andere Geschichte, wo ein Mann das Land bearbeitet und er findet den Schatz, diesen unglaublich schönen Schatz im Acker. Und er geht und verkauft alles, was er hat, um diesen Acker mit dem Schatz zu kaufen. Und dann kauft er den Feld, um den Schatz zu bekommen. Du hast das schon gesagt, oder? Er ist vor mir. Das ist das, was Jesus uns aufruft zu tun. Aber anstatt den Schatz auszugraben, haben sie ihn verborgen. Sie haben ihn in den Boden getan, um ihn irgendwie zu verstecken. Wenn wir doch alles geben sollten, um diesen Schatz zu behalten oder zu haben.

[33:11] Ich erinnere mich an Joseph Bates. Er war natürlich der Seekapitän, einer unserer großen Pioniere. Er war ziemlich reich geworden und er hatte eine ziemlich gute Menge Wachstum. Und er hatte, als er die Adventsbotschaft kennengelernt hat, hat er das Schiff verkauft, das er verwendet hatte für den Geschäft. Und er hat so umgerechnet etwa 12.000 Euro dafür bekommen. Das ist relativ viel Geld. Ich würde so viel Geld gerne gehabt haben. Aber in den 1800er Jahren war das noch viel mehr Geld in der Kaufkraft. Er hat alles, was er hatte, in das Werk Gottes gesteckt, damit das vorangehen könnte. Und er saß dann irgendwann in seinem Haus und hatte nicht einen einzigen Penny noch, der ihm gehörte. Er hatte nur noch einen Schilling, und seine Frau kam zu ihm und sagte: "Ich habe nicht mal mehr genügend Mehl, um dieses Brot zu backen." Und dann ging er zum Laden, kaufte ein bisschen Mehl und ging zurück. Seine Frau wusste das nicht, aber er sagte ihr, dass das der letzte Geld war, den er auf der Erde hatte. Und sie sagte: "Was werden wir jetzt tun?" Er sagte: "Der Herr wird sorgen." Sie hat angefangen zu weinen, und sie war wirklich ärgerlich. Sie sagte: "Du sagst das immer."

[35:20] Nicht lange danach hatten sie überhaupt kein Essen mehr übrig, aber er schrieb ein Buch über das Leben der Menschen. Und sie sagte: "Aber er schrieb ein Buch über den Sabbat." Der Herr hatte ihn beeindruckt, das zu tun. Und sie sagte: "Was sollen wir machen? Wir haben kein Essen mehr." Also hatte er diesen Eindruck, er sollte zum Postamt gehen. Und als er dort ankam, befand sich ein Brief dort für ihn. Das hatte er aber nicht mehr. Und er sagte dem Postbeamten: "Ich kann den Brief nicht annehmen." Er sagte: "Dann öffne ihn wenigstens." Und als er es öffnete, waren dort zehn Dollar. Und eine Notiz, die sagte: "Gott hat mich beeindruckt, dir dieses Geld zu senden. Und ich wusste, du musst es irgendwie brauchen, deswegen habe ich es sehr schnell gesendet." Er hat das Porto für den Brief bezahlt, ist zum Laden gegangen, hatte viel Mehl gekauft und Kartoffeln und Zucker und alles mögliche, und hat das alles dann zu seinem Haus bringen lassen. Und er sagte dem Mann: "Da wird eine Frau am Haus sein, die sagt, das gehört uns nicht, aber höre nicht auf sie." Und dann ging er zum Drucker und handelte aus, dass 1.000 Bücher über den Sabbat gedruckt werden.

[37:07] Er ging zurück zu seinem Haus, durch die Hintertür hinein und setzte sich an seinen Tisch. Seine Frau kam später ins Zimmer und wusste nicht mal, dass er weg gewesen war. Und sie sagte: "Siehst du all das vorne vor der Tür?" Und sie fragte: "Wo kommen all diese Dinge her?" Er sagte: "Der Herr hat sie gesendet. Er hat für uns gesorgt." Sie hat schon wieder geweint und sie sagte: "Das sagst du immer." Sie ist aus dem Zimmer gestürmt und sie kam dann später zurück und hat ihren Unglauben bekannt und hat sich bei ihm entschuldigt. Ich weiß gar nicht mehr, warum ich dir die Geschichte erzählt habe, hat irgendwas mit der Predigt zu tun. Aber nichtsdestotrotz, Gott kümmert sich. Wenn wir alles für den Herrn geben, wenn wir bereit sind, etwas zu opfern, dann sorgt der Herr.

[38:42] Wir kommen jetzt zum Ende der Geschichte. Vers 9: "Aber einer sprach zum anderen: Wir handeln nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft, und wir bleiben still. Wenn wir schweigen und warten, bis es heller Morgen wird, so wird uns Strafe treffen. So kommt nun, wir wollen gehen und es dem Haus des Königs melden." Das ist der machtvollste Vers in der ganzen Geschichte. Sie sagen: "Schaut doch uns an. Wir essen und trinken. Wir haben all dieses Gold. Das ist ein Tag guter Nachrichten, und wir sind still darüber? Das ist nicht richtig. Wir müssen das anderen sagen."

[39:51] Liebe Freunde, als Siebenten-Tags-Adventisten, da sitzen wir am Festmahl des Königs. Wir haben, wir sind schon übergewichtig von Wahrheiten. Wir nehmen immer hinein und lassen es niemals hinaus. Wir sind wie diese Aussätzigen im Lager der Aramäer. Und wir haben all dieses wunderbare Essen, das uns eigentlich zur Verfügung steht. Und sie sagen: "Es ist nicht richtig, wenn wir das alles für uns selbst behalten." Ist dasselbe nicht auch wahr für Siebenten-Tags-Adventisten? Behalten wir diese Wahrheit für uns alleine und sagen es nicht dem Haus des Königs, der ganzen restlichen Welt? Denn während wir uns an dieser Wahrheit erfreuen, stirbt der Rest vor geistlichem Hunger. Das ist nicht richtig.

[41:21] Wenn wir warten, bis es heller Morgen wird, so wird uns Strafe treffen. Das Morgenlicht ist ja auch in der Bibel ein Symbol für die Wiederkunft Jesu, das Gericht. Und wenn wir diese Wahrheit für uns alleine behalten, dann ist das keine gute Sache für uns.

[41:48] Ich erinnere mich eines Tages, ein Mann hat eine Karte eingeschickt und um Bibelstunden gebeten. Da hat ein Mann eine Karte eingesandt und um Bibelstunden gebeten. Ich bin dann zu ihm gegangen, habe ihn besucht. Mehrmals bin ich bei ihm gewesen. Und entweder war er nicht zu Hause oder hatte gerade zu tun. Und wenn er abgewiesen hatte, bin ich dann für längere Zeit nicht mehr zu ihm gekommen. Und eines Tages bin ich dann wieder hingegangen. Aber da waren dann all diese Menschen, die sich um seine Tür versammelt hatten. Ich fing an mit ihnen zu sprechen. Es war seine Familie. Und sie sagten mir, dass er an diesem Morgen an einem Herzinfarkt gestorben war. Und ich bedauerte es, es nicht früher erneut versucht zu haben. Ich habe diese Wahrheit zurückgehalten. Und das hat mir wirklich weh getan.

[43:06] Diese Aussätzigen sind ein Symbol für uns alle. Wir sind sündig. Wir haben geistliche Leprosität. Wir sind sündig, wir haben geistlichen Aussatz. Wir sind von Satan, dieser Welt, umzingelt. Aber Gott hat den Satan schon besiegt. Christus hat den Sieg uns schon gegeben, als er am Kreuz starb. Der Feind ist schon besiegt. Wir müssen nur noch uns aufmachen und den Schatz nehmen. Und der Schatz dieses Lebens, das sind all die Seelen, denen von Jesus erzählt werden muss. Werden wir es für uns alleine behalten? Oder werden wir vorangehen und es anderen sagen? Werden wir vorangehen und es sagen?

[44:16] Sie haben also den Torhütern es gesagt. Sie haben ihnen die Tore geöffnet. Die Leute sind förmlich heraus geflutet und auch der König kam hinein. Und es war genau so, wie die Aussätzigen es berichtet hatten. Und durch vier Aussätzige hat Gott das ganze Königreich Israel gerettet. Und das Wort des Propheten Elisa hatte sich erfüllt. Wenn Gott die ganze Nation durch vier Aussätzige retten kann, kann er dich heute benutzen, eine verlorene Seele durch dich zu erreichen. Wer von euch glaubt, das kann er heute wirklich? Glaubt ihr das? Möchtest du ihm erlauben, das durch dich durchzutun?

[45:19] Ich möchte euch heute Abend eine Herausforderung mitgeben. Ich möchte euch herausfordern, jeden Tag in der Bibel Zeit mit Gott zu verbringen. Frage Gott jeden Morgen etwas Neues dir zu offenbaren. Ich möchte dich ermutigen, jeden Tag Zeit auf deinen Knien mit Gott zu verbringen und mit Gott zu ringen. Ihn zu bitten, dich von deinen Sünden zu erretten. Und ihn auch zu bitten, der Gemeinde Erweckung zu senden. Und so ein Führer zu sein. Sei die Person, die zur Gebetstunde kommt. Sei die Person, die jeden Tag, jede Woche treu zur Sabbatsschule rechtzeitig kommt. Sei die Person, die auch ganz kühn in der Öffentlichkeit über Christus spricht, selbst wenn andere dich auslachen. Es wird immer Menschen geben, die Interesse haben an dem, was du zu sagen hast. Vielleicht wirst du ab und zu abgelehnt werden, aber Gott wird dir helfen.

[46:45] Und ich habe noch eine Herausforderung für euch. Würdest du heute anfangen zu beten, dass Gott dich gebrauchen möchte in 2017, einen Menschen für Gott zu gewinnen? Also, ich möchte dich heute Abend fragen, wenn du diese Herausforderung annehmen möchtest, und auch die, die ihr jetzt live zuschaut, das gilt euch ganz genauso. Wenn ihr sagen möchtet: "Herr, gebrauche mich in diesem Jahr, um einen Menschen zu Jesus zu führen." Wenn du das tun möchtest, dann hebe doch mal deine Hand. Und du verstehst heute, dass du das nicht mit eigener Kraft, eigener Macht tun kannst, sondern durch seine Kraft. Er wird das Werk durch dich tun. Man muss sich ihm nur zur Verfügung stellen.

[47:59] Wir möchten mit einer Geschichte noch beenden. Ich weiß noch, als ich ein Schüler war, das war im Jahre 2004, da sind wir auf Missionseinsatz gewesen, haben an den Türen geklopft, haben die Menschen eingeladen, Bibelstunden zu nehmen. Ich war an diesem Tag schon viele Stunden unterwegs gewesen. Es war finster bereits geworden, es war kalt, viel Schnee am Boden, und ich war wirklich bereit nach Hause zu gehen. Ich war eigentlich fertig an diesem Tag. Ich wollte nach Hause gehen. Mein Freund und ich hatten eine Tradition, dass wir nach dem Missionseinsatz in dieses schöne Thai-Restaurant gehen und zusammen essen. Adam und mein Outreach-Partner, wir hatten diese Angewohnheit, nach dem Missionseinsatz in dieses schöne Thai-Restaurant zu gehen. Pad Thai-Nudeln, heiß und stehend. Pad Thai, es ist ein Nudelgericht. Es war so lecker. Und all das, was ich erinnern kann, war dieses Nudelgericht.

[49:25] Also ging ich zum Auto. Also bin ich zum Auto gegangen und ich habe all meine Sachen ins Auto getan. Es gab aber noch drei Häuser an der Straße, die ich noch nicht abgearbeitet hatte. Und ich habe dort im Auto gewartet auf meinen Missionspartner. Und Gott beeindruckte mich irgendwie, diese drei Häuser noch zu Ende zu machen. Und ich sagte: "Nein, das werde ich dann beim nächsten Missions-Einsatz machen. Ich bin jetzt bereit, die Nudeln zu essen. Ich bin kalt, ich bin müde, ich bin nass." Aber Gott hat mich beeindruckt, doch zu gehen. Also bin ich dann doch gegangen. Habe an der ersten Tür geklopft. Die Tür geht auf, ein junger Mann. Und ich bin so in der Hälfte, gerade von den paar Sätzen, die ich mir halt immer überlegt hatte. Und er sagte gleich: "Ich habe kein Interesse. Geh nach Hause." Hat die Tür zugeknallt.

[50:46] Bin zur nächsten Tür gegangen. Habe an der Tür geklopft. Eine Frau öffnet die Tür. Ich sage: "Ja, ich bin der Wes. Ich komme von Amazing Facts und wir machen eine kleine Umfrage." Und sie sagt: "Es ist kalt, es ist finster, es schneit. Warum bist du hier?" Und sie knallt die Tür zu. Jetzt, wenn sowas passiert, ich sage: "Ja, ich weiß, es ist kalt und es schneit, aber was ich dir sagen möchte, ist so wichtig, dass ich hinausgehe, um es dir zu sagen." Das würde ich jetzt sagen, aber das habe ich damals nicht gewusst.

[51:39] Also bin ich zum dritten Haus gegangen. Habe an der Tür geklopft. Die Frau macht auf. Bin mit ihr durch diese Umfrage gegangen, habe die Umfrage gemacht. Sie hat sich beteiligt. Und am Ende habe ich immer gefragt: "Hätten Sie Interesse an Bibelstunden?" Sie wurde sehr ruhig. Nach wenigen Minuten fing sie an zu weinen. Ich dachte: "Oh nein, was habe ich jetzt getan?" Die haben mich angeschrien, jetzt weint sie. Und ich sagte: "Geht es Ihnen gut? Habe ich sie irgendwie empört?" Und sie sagte: "Nein, es ist alles okay. Sie können es ja nicht verstehen. Wissen Sie, als ich aufwuchs als ein Kind, da war mein Vater immer sehr misshandelnd. Aber wir sind jede Woche in die Gemeinde gegangen, und in der Gemeinde, da hat er dann immer gelacht und war immer freundlich. Aber wenn wir dann nach Hause kamen, hat er uns angeschrien und uns geschlagen. Und ich bin aufgewachsen mit so einem Verständnis von Gott, und ich bin sehr ärgerlich und bitter gegenüber Gott geworden. Ich wollte mit ihm nichts mehr zu tun haben."

[53:22] Und jetzt, viele Jahre später, ist mein Leben wirklich schlecht. Und ich habe Gott gebeten, ich habe ihm erlaubt, ich habe ihm noch eine letzte Chance gegeben. Ich habe folgendes Gebet gebetet: "Gott, wenn du wirklich da bist, wenn du dich um mich kümmerst, dann gebe ich dir 60 Tage, um dich mir zu offenbaren. Du musst jemanden zu meinem Haus senden, und der muss mit mir über dich reden. Und wenn ich das in 60 Tagen nicht sehe, dann werde ich Selbstmord begehen." Und sie sagte: "Heute ist der letzte Tag dieser 60 Tage. Wenn ich an diesem Tag nicht gegangen wäre, wenn ich am nächsten Tag an der Tür geklopft hätte, dann hätte es keine Antwort mehr gegeben."

[54:26] Ihr seht, Freunde, wir leben in der letzten Stunde der Entscheidung. Die Zeit rennt aus. Jesus kommt sehr bald wieder. All the prophecies are culminating and we are nearing the time when the clouds will burst open. And Jesus tells us to work while the night or the day is still with us, for the night is coming in which no man will work. On the day when he comes, we want to be able to present to him the souls that we have won. We don't want to be empty handed on that day. We want to know that we have done our best with God's help. We are not working for our salvation. We are working because we have received salvation and because we have a love for those whom Jesus has died for, and we love them because he loves them, and he loves them the way that he loves us.

[56:00] How can we neglect such a work to reach to those around us? They are our brothers and sisters, and they have left the path, they are on the wayward path, but we are called to bring them home. So do not become discouraged this year and the mission that God has given you to win a soul for him. If you pray, he will give you the wisdom on how to do it. Three keys to the Christian experience: prayer, Bible study, and soul winning. Let this be your focus for 2017, and God will bless you.

[57:04] Shall we pray? Father in heaven, I pray for this church. I pray for those who are watching online, that Lord, you would use them to do a mighty work in Germany, a mighty work here in Stuttgart, or wherever they may be. Each one of us has a gift that we can use to bring others to you. May we not rest until we have reached that soul, or even more. May we labor untiringly for your kingdom, and may our reward be those whom we see in heaven for eternity. This will be our great reward, to see precious souls there for whom we have given ourselves for, and we will be together forever. May your spirit be poured out upon us. May we experience revival and reformation, and may you continue to move us forward until we see Jesus coming in a cloud. And in his name we pray. I let everyone say, Amen.


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