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In dieser Predigt von Eric Flickinger geht es darum, wie man die Vergangenheit hinter sich lassen kann, indem man die Bedeutung und Praxis der Taufe im christlichen Glauben versteht. Er erklärt die biblische Grundlage der Taufe als Symbol für Tod, Begräbnis und Auferstehung mit Jesus Christus und beleuchtet die verschiedenen Interpretationen und Praktiken der Taufe im Laufe der Geschichte. Die Predigt ermutigt die Zuhörer, eine bewusste Entscheidung für ein Leben mit Jesus zu treffen und die Taufe als einen wichtigen Schritt der Hingabe und Erneuerung zu sehen.

In dieser Predigt von Eric Flickinger geht es darum, wie man die Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen kann. Der Fokus liegt auf der Bedeutung und Praxis der Taufe als Symbol für den Tod, die Bestattung und die Auferstehung mit Christus. Es wird erklärt, warum die biblische Form der Taufe durch Untertauchen wichtig ist und wie sie sich von anderen Praktiken unterscheidet. Die Predigt beleuchtet auch die Schritte zur Vorbereitung auf eine Taufe und die Bedeutung der Wiedergeburt im christlichen Glauben.


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Serie: MACHT GLAUBE HOFFNUNG

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Transkript

[0:30] Ich freue mich, heute Abend wieder hier zu sein. Ich war heute Morgen schon hier. Wer war heute Morgen auch mit mir hier? Das sind doch fast alle. Ich freue mich, dass ihr heute Abend wieder gekommen seid.

[1:02] Wie lässt man die Vergangenheit hinter sich? Wie wir es schon gesagt haben, wie lässt man die Vergangenheit hinter sich? Und dann am Dienstag: Wie die Nadel zum Pol, wie besteht man in der letzten Krise? Wie ist es möglich, festzustehen, wenn Herausforderungen uns begegnen, die wir noch nie erlebt haben? Das werden wir am Dienstagabend herausfinden.

[1:30] Und dann am Mittwoch: Das Problem des Todes gelöst, gibt es Licht am Ende des Tunnels? Das ist das Thema, von dem mir viele Menschen gesagt haben, dass es ihnen am allermeisten Hoffnung und Mut gegeben hat, von allen Themen, die ich präsentiere. Und deswegen hoffe ich, dass auch du bei diesem Thema dabei sein wirst.

[2:11] Und dann am Freitag: Die Reformation vollenden, welche Kirche würde Jesus besuchen? Das wird ein äußerst interessantes Thema werden. Heute werden wir uns dieses Thema anschauen. Aber bevor wir da so richtig hineintauchen heute Abend, weiß ich, dass viele von uns schon letztes Jahr im Herbst bei dem Seminar über Martin Luther dabei gewesen sind und deswegen meine Familie schon auf einem Bild gesehen haben. Aber einige waren wahrscheinlich nicht da letztes Jahr, so möchte ich euch auch mit meiner Familie bekannt machen.

[3:11] Also die restlichen Flickengers, die heute hier nicht sein können, persönlich, die sehen wir hier auf der Leinwand. Also Hilde Lisa, seine Frau in der Mitte, und da ist Noelani, die Tochter, und Justin, der Sohn. Sie spielen Geige. Aber ich freue mich, dass sie es tun. Aber ich freue mich, dass wir heute Abend alle hier sind und hoffe, dass das Thema heute ein echter Segen für dich sein wird.

[3:50] Wir möchten verstehen, wie man von vorne anfangen kann. Wir wollen gemeinsam beten, wie wir das schon gewohnt sind. Lieber Vater, wir sind heute Abend dankbar, dass wir erneut hier sein können. Und wir bitten dich, dass du unsere gemeinsame Zeit hier segnen wirst. Bitte ermutige uns, wie du das immer tust. Und wir bitten das im Namen Jesu. Amen.

[4:49] Und du denkst dann nochmal drüber nach und du sagst dir, wenn ich das noch einmal anders machen könnte. Die Bibel sagt, dass es nicht nur unser Verlangen sein sollte, nochmal von vorne anzufangen, sondern dass das für einen Christen absolut notwendig ist.

[5:13] Vor 2.000 Jahren hat Jesus einen Mann mit dem Namen Nikodemus getroffen. Nikodemus war ein sehr bedeutsamer Mensch. Er war ein Pharisäer. Was ist ein Pharisäer? Ein Pharisäer war ein Jude unter Juden. Er war ein Doktor der Theologie. Und er wollte Jesus privat treffen eines Abends, um mit ihm zu diskutieren. Und wir lesen von diesem Treffen in Johannes 3, Vers 1 bis 7.

[6:13] Jesus antwortete und sprach zu Nikodemus: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch. Was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe, ihr müsst von Neuem geboren werden.

[7:00] Jesus sagte Nikodemus, diesem Juden unter Juden: Du musst von Neuem geboren werden. Und Nikodemus wurde enttäuscht. Er sagte: Du weißt nicht, mit wem du redest. Also versuchte er, das Thema der Diskussion zu ändern. Er fragte: Kann ein Mensch nochmals geboren werden, wenn er schon alt geworden ist? Kann er nochmals in den Mutterleib hineinkommen?

[7:50] Aber Jesus hat es nicht zugelassen, dass er abgelenkt wird. Er ist direkt zum Punkt gekommen. Er sagte: Du musst aus Wasser und aus dem Geist geboren werden, wenn du das Reich Gottes sehen möchtest. Also vom Geist geboren zu werden, das repräsentiert Bekehrung. Aus Wasser geboren zu sein, steht für die Taufe.

[8:22] Einige Leute sagen, aus Wasser geboren zu sein, bedeutet einfach, dass man von einer Frau geboren ist, wie wenn man in der amniotischen Flüssigkeit ist. Aber lass mich dir eine Frage stellen: Wie viele von euch sind von einer Frau geboren worden? Das sind ungefähr 90 Prozent von euch. Die anderen 10 Prozent würde ich gerne danach mal treffen. Ich würde mich dafür interessieren, wie ihr auf die Welt gekommen seid. Aber es würde ja gar keinen Sinn machen, wenn Jesus hier gemeint hätte, dass man von einer Frau geboren werden muss, weil das trifft auf jeden zu.

[9:15] Also was Jesus hier sagt ist: Du musst getauft sein und bekehrt sein. Taufe gehört zu den wichtigsten Dingen, die Jesus seinen Nachfolgern mitgegeben hat. Es war tatsächlich somit das Letzte, was er seinen Nachfolgern mitgegeben hat, bevor er in den Himmel aufgefahren ist.

[9:49] In Matthäus 28, Vers 19 und 20 sagt er: So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe, und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen.

[10:10] Also, warum ist die Taufe so wichtig? Taufe ist wichtig, weil sie für etwas steht. Und um herauszufinden, was die Taufe eigentlich symbolisiert, wollen wir uns den Schriften von Paulus zuwenden. Und in Römer 6, Vers 3 bis 8 beschreibt Paulus, was die Taufe bedeutet.

[11:00] Paulus sagt, dass die Taufe drei Dinge repräsentiert. So werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. Wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden.

[11:25] Paulus sagt, die Taufe repräsentiert drei verschiedene Dinge. Es bedeutet zunächst einmal, dass wir unserem alten, sündigen Leben absterben. Dann, dass wir unsere Sünden im Wassergrab begraben können. Und dann aus dem Wasser steigen, um ein neues Leben beginnen zu können.

[11:50] Wenn eine Person getauft wird, ist das ein Zeichen dafür, dass sie glaubt, dass Jesus gestorben, begraben und wieder auferstanden ist. Und auch, dass sie bereit sind, ihrem alten, sündigen Leben abzusterben, dieses alte Leben zu begraben und dann aufzusteigen, herauszusteigen für ein neues Leben.

[12:23] Der Teufel hasst dieses Thema mehr als jedes andere Thema, das man in der Bibel überhaupt studieren kann. Denn er möchte nicht, dass irgendjemand dem Rest der Welt zeigt, dass er an den Tod, das Begräbnis und die Auferstehung Jesu glaubt.

[12:54] Aber wenn man sich über das Thema Taufe unterhält, auch in der größeren Christenheit, stellt man sehr schnell Interessantes fest. Da findet man, dass es sehr viele verschiedene Ideen gibt, wie eine Taufe eigentlich aussehen sollte. Manche glauben, dass man Taufe durch so Besprengen praktizieren sollte. Andere glauben, dass man so Wasser über den Kopf der Person gießen sollte.

[13:29] Manche praktizieren auch das Untertauchen, wo eine Person komplett in das Wasser getauft wird und dann wieder zurückgebracht wird. Ich habe gesehen, wie Leute in Schnee getauft worden sind. Ich habe gesehen, wie Leute mit einem Feuerwehrauto aus dem Feuerwagen getauft wurden. Ein Feuerwehrauto? Ein Feuerwehrauto. Du öffnest es. Feuerwehr.

[13:55] Du hast eine große Gruppe von Leuten zusammengebracht und sie haben sie alle getauft. Ich habe von einem Pastor gehört, der in einen Lebensmittelladen gegangen ist. Er hat sich dann so bei den Getränken umgesehen. Er war eine Frau, sie haben sich begonnen zu unterhalten. Sie fand heraus, dass er ein Pastor war. Sie sagte: Ich bin nie getauft worden, ich würde gerne getauft werden. Er sagte: Ich würde dich am liebsten jetzt gleich hier taufen. Und sie sagte: Wie soll das denn hier jetzt möglich sein? Und er hat sich auf den Regal gegriffen und eine Flasche Coca-Cola genommen. Er hat sie geöffnet und sie über den Kopf gegossen. Taufe durch Coca-Cola.

[14:58] Es gibt also ganz offensichtlich verschiedene Praktiken der Taufe in der christlichen Kirche heute. Aber Paulus sagt in Epheser 4, Vers 5. Was er damit meint ist, dass es eine biblische, echte Methode der Taufe gibt. Und die Methode der Taufe wird eigentlich bestimmt durch die Bedeutung der Taufe gestaltet.

[15:38] Also, was sind die drei Dinge, die die Taufe repräsentiert? Tod, Begräbnis und Auferstehung. Es gibt nur eine Taufmethode, die alle diese drei Dinge symbolisieren kann. Und es ist auch die einzige Taufmethode, die in der Bibel praktiziert worden ist.

[16:02] Schauen wir uns an, wie Jesus getauft worden ist, weil er ein wirklich großartiges Vorbild für uns ist. Wir schauen uns Matthäus 3, Vers 13 und 14 an. Da kommt Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wehrte ihn und sprach: Ich habe es nötig von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir. Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt so geschehen, denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da gab er ihm nach.

[16:44] Und als Jesus getauft war, stieg er so gleich aus dem Wasser. Und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme kam vom Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

[17:02] Nachdem Jesus getauft worden ist, stieg er aus dem Wasser. Man kann ja nicht aus dem Wasser heraus kommen, wenn man nicht zuvor in dem Wasser drin gewesen ist. Also als Jesus getauft worden ist, ist er unter das Wasser getaucht worden und dann aus dem Wasser wieder heraus gekommen. Als Symbol für Sterben, Begräbnis und Auferstehung. Und die Stimme kam vom Himmel, die gesagt hat: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.

[17:54] Nun, wo ist Jesus eigentlich getauft worden? Die Antwort auf diese Frage hat eine durchaus berechtigte Bedeutung. Also, ich weiß, viele von uns werden das wohl wissen. Wo ist er getauft worden? Im Fluss Jordan.

[18:19] Die nächste Frage ist: Wo genau Jordan? Und das ist nicht mehr ganz so bekannt. Aber auch hier ist die Antwort wirklich bedeutsam. Die Antwort findet sich in Johannes 3, Vers 23. Aber auch Johannes taufte in Enon, nahe bei Salim, weil viel Wasser dort war. Und sie kamen dorthin und ließen sich taufen.

[18:53] Also Johannes der Täufer hat gerade an diesem Ort die Menschen getauft, weil dort viel Wasser war. Er wusste nämlich, dass um eine biblische Taufe auszuführen, er viel Wasser brauchte. Wenn es einfach mit Besprengen oder mit Begießen getan gewesen wäre, hätte er einfach mit so einer kleinen Flasche Wasser durch Galiläa laufen können. Aber er wusste, er brauchte genügend Wasser, um jemanden wirklich untertauchen zu können und ihn dann wieder herauszubringen.

[19:29] Das griechische Wort, was für Taufe verwendet wird, ist Baptizo, und das bedeutet eigentlich, jemanden unter Wasser zu tauchen.

[19:44] So wurde Jesus getauft. Wie haben das seine Nachfolger dann praktiziert mit der Taufe? Wir schauen uns jetzt die einzige detaillierte Beschreibung einer Taufe nach der Kreuzigung an. Hier in dieser Geschichte trifft sich Philippus, einer der Diakone, ein Nachfolger Jesu, und der Kämmerer aus Äthiopien.

[20:18] Dieser äthiopische Kämmerer war auf dem Weg von Jerusalem zurück in seine Heimat nach Äthiopien. Und er las gerade in so einer Schriftrolle, die wir heute erkennen würden als das Buch Jesaja. Er las gerade einen Textabschnitt, den wir heute als Kapitel 53 kennen. Und er war auf dem Weg von Jerusalem zurück in seine Heimat nach Äthiopien.

[20:52] Und er hatte eine schwierige Zeit, es zu verstehen. Und so kam Philippus zu seiner Taufe und fragte ihn, ob er es ihm erklären könnte. Lass uns diese Geschichte in Vers 35 erklären.

[21:21] Und er antwortete ihm: Das Evangelium von Jesus. Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser. Und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser. Was hindert mich, getauft zu werden? Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.

[21:45] Und er ließ den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer. Und er taufte ihn. Man kann sich das so vorstellen, wie das so am Straßenrand passierte. Diese Karawane des äthiopischen Kämmerers, die hält an in der Nähe dieser Wasserstelle. Er steigt aus dem Wagen. Und er und Philippus gehen in das Wasser hinab.

[22:22] Und Philippus hebt seine Hand über den Kopf des Kämmerers. Und er sagt: Ich taufe dich jetzt im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und dann legt er ihn in das Wasser. Was stellt das nochmal dar? Tod und Begräbnis.

[22:53] Und dann bringt er ihn wieder zurück aus dem Wasser. Und das stellt dann die Auferstehung dar.

[23:01] Manchmal sagen Menschen, manchmal fragen Leute, wenn jetzt Menschen durch Untertauchen getauft werden, warum nicht mit dem Angesicht zuerst, mit dem Kopf nach vorne? Einmal kurz drüber nachdenken. Was stellt nochmal die Taufe dar? Tod und Begräbnis.

[23:36] Hast du schon mal jemanden gesehen, wie jemand mit dem Angesicht nach unten, in einem Sarg, Dankeschön, begraben worden ist? Vermutlich nicht. Warum nicht? Warum werden Leute immer mit dem Gesicht nach oben begraben? Hier ist der Grund.

[23:58] Wenn Jesus sehr bald wiederkommen wird, dann sagt ja die Bibel, dass die gerechten Toten aus den Gräbern aufstehen werden, weil Jesus sie auferwecken wird. Also, wenn sie dann aus den Gräbern aufstehen werden, dann schauen sie schon in die richtige Richtung, dort, wo Jesus herkommt. Also, wenn jemand mit dem Gesicht nach unten begraben wird, dann ist das eigentlich eine Beleidigung dieser Person.

[24:30] Also, ihr könnt euch noch mal vorstellen, wie Philippus das wohl gemacht hat. Er hat ihn in die Flasche gelegt, die Flasche öffnet sich schnell über ihn, und er bringt ihn wieder hoch. Es braucht also nicht lange, um so eine Taufe durchzuführen. Normalerweise.

[24:45] Aber ein junger Mann, ein paar Jahre her, kam zu einem Seminar, das ich gemacht habe. Er hat gesagt, dass er nicht lange braucht, um eine Taufe durchzuführen. Aber ein junger Mann, ein paar Jahre her, kam zu einem Seminar, das ich gemacht habe. Und er war in seinen Mittzwanzigern. Aber er hatte schon sehr viel Leben genossen. Er hatte sich mit Drogen auseinandergesetzt. Und er hat sich dann auch mit kriminellen Machenschaften beschäftigt, um seine Drogengewohnheiten zu unterstützen. Er hat viele Dinge von seiner Familie gestohlen. Sie haben ihn dann aus dem Haus geschmissen. Er war dann wohnungslos. Sein Leben war eine totale Katastrophe. Aber Gott hat sich seiner angenommen und hat sein Herz erreicht. Und hat ihn zu dieser Vortragsreihe in Texas gebracht.

[25:56] Und dieser junge Mann sagte: Ich muss von vorne anfangen. Ich möchte nochmal so richtig alles nochmal weiß waschen und von vorne beginnen. Er fragte also den Pastor, ob er getauft werden kann. Und der Pastor sagte: Es würde mich freuen, wenn ich dich taufen kann. Und dieser junge Mann sagte: Ich verstehe nicht, warum ich nicht getauft werde. Und der junge Mann sagte: Ich verstehe ja jetzt, wie die Taufe funktioniert, aber ich hätte da diesen besonderen Wunsch.

[26:36] Und der Pastor fragte nun: Was wünschst du dir? Der junge Mann sagte: Ich würde mir wünschen, dass wenn ich von dir ins Wasser gelegt werde, dass du mich einfach da unter Wasser einen Moment lässt, während ich dann bete unter Wasser. Denn ich möchte sicherstellen, dass mein ganzes Leben reingewaschen ist, bevor ich wieder aus dem Wasser aufsteige. Und wenn ich mit meinem Gebet dann zu Ende bin, dann werde ich dich an der Hand und am Arm so ein bisschen drücken, und dann kannst du mich aus dem Wasser herausholen.

[27:16] Der Pastor hat sich so am Kopf gekratzt. Er sagte: Das ist jetzt nicht so die Normalität. Also, klar, wir können das ja mal so machen. Und so kam der Tag für die Taufe. Und der junge Mann und der Pastor sind dann in das Taufbecken gestiegen. Und der Pastor hat seine Hand über seinen Kopf gehoben und hat gesagt: Ich taufe dich jetzt im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und er hat ihn in das Wasser hineingelegt. Und hat ihn dort gehalten. Und immer noch gehalten. Und ihn immer noch ein bisschen gehalten.

[28:16] Und die Leute in der Gemeinde haben sich so ein bisschen unruhig auf dem Stuhl bewegt. Denn sie dachten jetzt, sie werden einem Ertrinkungstod beiwohnen. Sie sahen schon die Schlagzeilen in den Nachrichten am nächsten Tag. Nach einiger Zeit hat der junge Mann dann an dem Arm so ein bisschen gezwickt. Und er hat ihn dann zurückgebracht, und alles war okay. Das war allerdings eher außergewöhnlich.

[28:49] Es reicht vollkommen aus, wenn man ins Wasser hineingetaucht wird und sofort wieder herauskommt. Aber wie wichtig ist eigentlich die Taufe? Schauen wir uns mal Markus 16, Vers 15 und 16 an. Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung. Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

[29:20] Es ist also wichtig, dass man glaubt und getauft wird. Und die Taufe, die Gott hier anerkennen möchte, ist die, die biblisch ist, nämlich die Tod, Begräbnis und Auferstehung symbolisiert.

[29:39] In Kolosser 2, Vers 12 heißt es unter anderem: Da ihr mit ihm begraben seid in der Taufe. Und in Römer 6, Vers 11 heißt es: So auch ihr haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unserem Herrn.

[30:02] Das alte Leben muss verschwinden, damit das neue Leben entstehen kann. Das ist so ein wenig wie bei einem Schmetterling. Also diese Verwandlung von der Raupe zu dem Schmetterling, das ist ein ganz neues Leben plötzlich. Das Leben ist jetzt ganz anders als das Leben zuvor. Und genau so ist es auch für einen Christen.

[30:44] Wenn wir die Entscheidung fällen: Ich möchte getauft werden, dann sagen wir Jesus: Ich möchte mein Leben jetzt für dich leben.

[30:54] Nun, alle christlichen Kirchen hatten früher die Angewohnheit, durch Untertauchen zu taufen. Aber heute gibt es Hunderte Kathedralen und Kirchen, die große Taufbecken haben. Hier zum Beispiel ein Bild aus Pisa. Die meisten von uns kennen vermutlich den Schiefen Turm. Die meisten Leute wissen aber nicht, dass dieser Turm eigentlich ein Glockenturm ist. Und genau über dem Garten von diesem Turm gibt es ein rundes Gebäude. Das ist ein Baptisterium.

[31:46] Und wenn man sich in diesem Baptisterium anschaut, was man in diesem Gebäude findet, dann findet man, dass es dort ein Baptisterium gibt, das etwa vier Meter tief und etwa 15 Meter weit ist. Das ist ein Baptisterium im Innenraum. Also damals hat man die Menschen noch durch Untertauchen getauft.

[32:14] Also das war auch in der katholischen Kirche ganz üblich. In dem bekannten Buch "Faith of Our Fathers" von James Gibbons finden wir auf Seite 275 folgendes interessante Zitat. Er sagt, dass die Taufe durch Untertauchen praktiziert, aber seit dem 12. Jahrhundert hat sich die Praxis der Taufe durch Übergießen in der katholischen Kirche durchgesetzt, weil diese Art und Weise weniger Umstände macht als die Taufe durch Untertauchen.

[32:50] Also, was man hier quasi sagt ist, dass es ein bisschen zu umständlich war, die Taufe auf biblische Art und Weise durchzuführen. Man hat dann auch angefangen, Säuglinge zu taufen. In der Bibel findet man keine Säuglinge, die getauft worden sind.

[33:13] Der Grund, warum man überhaupt mit der Säuglingstaufe begonnen hat, ist sehr interessant. Es gab eine Augustinus-Doktrin, die viele Jahre zuvor in der Kirche entwickelt wurde. Es war eine Lehre, eine von Augustinus her stammende, die in der Kirche entwickelt worden ist. Das war die Lehre der Erbsünde, dass Menschen vor ihrer Geburt automatisch die Schuld auch haben der Sünde Adams. Das war keine biblische Lehre, aber die Menschen glaubten das.

[33:59] Also die Idee war, man hat gesagt: Wenn wir schon bei der Geburt schon schuldig sind wegen Adams Sünde, dann müssen wir so schnell wie möglich getauft werden, um diese Sünde wegzwaschen. So hat man deswegen dann Babys getauft.

[34:20] Aber wenn man jemals ein Baby gesehen hat, das genommen wird und in das Wasser getauft wird, dann sind sie normalerweise nicht so erfreut darüber. Und meistens fangen sie dann an zu schreien und mit ihren Ärmchen und Beinchen sich zu wehren. Das war jetzt nicht so besonders würdevoll. Also hat man sich überlegt, wir müssen irgendwie eine andere Methode finden, Leute zu taufen. Und sie haben dann so angenehmere Wege gefunden.

[34:58] Die Frage ist allerdings: Sollten wir Leute taufen einfach so, wie es am allerangenehmsten ist? Oder sollten wir Menschen so taufen, wie es in der Bibel uns gezeigt wird? Unsere einzige Sicherheit besteht darin, den Menschen zu taufen, dem zu folgen und so zu taufen, wie es die Bibel lehrt und nicht dem zu glauben, was einzelne andere Menschen behaupten.

[35:28] Also, wenn jemand getauft werden möchte, was sind so die einzelnen Schritte in der Vorbereitung auf eine Taufe? Es gibt drei wesentliche Schritte.

[35:40] Der erste Schritt ist: Bereue deine Sünden. Wegen deiner Sünden wird dir das Ziegen auf die Küsten geben. Soll er lachen oder wird er schreien oder sie lacht oder irgendwelche Stimmungen, die... Und Petrus antwortete. Er sagte: Rechne und bleib gebeten und wasche deine Sünden ab.

[36:28] Also Schritt Nummer eins ist: zu rechnen. Schritt Nummer zwei ist: zu glauben. Wir haben ja gerade die Geschichte von Philippus und dem äthiopischen Kämmerer gelesen. Der Äthiopier hat ja gefragt: Was hindert mich daran, getauft zu werden? Und Philippus hatte gesagt: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, dann kannst du getauft werden. Und er sagte: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.

[37:04] Also Schritt Nummer eins ist: bereue. Schritt Nummer zwei ist: glaube. Nimm Jesus als deinen persönlichen Erlöser an.

[37:16] Und Schritt Nummer drei ist: auch Dinge zu lernen. In Matthäus 28, Vers 19 und 20, da sagt Jesus ja: Geht hin und lehrt und tauft. Bevor man also getauft wird, sollte man wenigstens ein wenig über das Bescheid wissen, was eigentlich im christlichen Leben so gemeint ist.

[38:00] Also der Taufkandidat sollte sagen: Ja, ich verstehe, was die christliche Kirche lehrt und ich möchte auch tatsächlich nach diesen Richtlinien mein Leben ausrichten.

[38:12] Also, kommen wir nochmal kurz zu dieser Frage mit den Säuglingen. Kann ein Säugling seine Sünden bereuen? Kann man einem kleinen Baby die Lehren des Christentums beibringen? Also, kann man dem kleinen Baby jetzt sagen: Also, liebes Baby, bitte keinen Ehebruch begehen. Wird das kleine Baby das verstehen? Es hat ja keine Ahnung, wovon man redet.

[38:48] Denkt noch einmal an Jesus in der Bibel. Wann ist Jesus getauft worden? Er ist getauft worden zu einem Zeitpunkt, als er für sich selbst eine Entscheidung fällen konnte. Als er ein kleines Baby war, haben seine Eltern ihn zum Tempel gebracht, um ihn dem Herrn zu weihen. Das ist sehr angemessen, wenn wir unsere kleinen Kinder dem Herrn weihen. Aber die Taufe ist etwas völlig anderes.

[39:35] Wenn wir unsere Sünden bereuen, wenn wir an Jesus glauben und auch die Dinge des christlichen Lebens lernen, dann können wir eine Entscheidung fällen, uns auch taufen zu lassen.

[39:47] Hier finden wir noch einmal, was Petrus damals der Volksmenge, die versammelt war, in der Apostelgeschichte 2,38 gesagt hat. Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße. Und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.

[40:08] Paulus sagt in Galater 3,27: Denn ihr alle, die ihr in Christus Jesus hineingetauft seid, ihr habt Christus angezogen.

[40:18] Es ist fast so ein bisschen, als würde man Jesus heiraten. Heißt das also, dass wir erst perfekt sein müssen, bevor wir getauft werden können? Muss man perfekt sein, bevor man heiraten kann? Wenn man erst vollkommen und perfekt sein muss, bevor man heiraten kann, dann würde es bedeuten, dass jeder Einzelne, der von uns hier ist, der sollte dann eigentlich Single sein. Denn niemand von uns ist perfekt.

[40:57] Aber wenn man jemanden heiratet, dann sollte man nicht gleichzeitig noch mit anderen ausgehen und Dates haben. Man sollte bereit sein, sich dieser einen Person ganz hinzugeben. Und genauso ist es auch mit der Taufe.

[41:20] Wir sollten nicht aktiv immer noch mit dem Teufel unsere Dates haben. Wir sollten bereit sein, sagen zu können: Jesus, ich möchte mit dir leben.

[41:33] Also, was passiert bei der Taufe? Nummer eins: Wir haben dann die Gewissheit, dass unsere Sünden vergeben sind. Nummer zwei: Der Heilige Geist wird uns gegeben. Und Nummer drei: Wir werden in Gottes Familie adoptiert. Und es ist ein wunderbares Gefühl, zu wissen, dass Jesus seine Arme um uns geschlungen hat und gesagt hat: Du gehörst zu mir.

[42:09] Manchmal fragen Menschen, ob es auch möglich und angemessen ist, noch einmal getauft zu werden. Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich sie vorstellen, indem ich sage: Niemand sollte jemals zu dir kommen und sagen: Du musst noch einmal getauft werden. Aber es gibt verschiedene Menschen, die sich manchmal dafür entscheiden, persönlich noch einmal getauft zu werden.

[42:46] Wir wollen uns hier ein Beispiel anschauen von einigen Menschen in der Bibel, die dann noch einmal getauft, die noch einmal wieder getauft wurden. Das finden wir in Apostelgeschichte 19, Vers 1 bis 5.

[43:26] Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an den Christus Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.

[43:41] Paulus findet hier ein paar Jünger und er redet mit ihnen über den Heiligen Geist. Und sie sagen: Wir haben noch nie etwas vom Heiligen Geist gehört. Also hatten sie etwas wirklich sehr Wichtiges völlig verpasst. Und sie sagten auch: Wir sind ja schon getauft worden durch die Taufe von Johannes dem Täufer. Und wir wissen auch, dass Johannes durch Untertauchen getauft hatte. Aber die Bibel lehrt hier deutlich, dass sie wieder getauft worden sind, noch einmal getauft worden sind. Sie hatten nämlich etwas wirklich Entscheidendes gelernt und haben dann die Entscheidung getroffen, ihr Leben noch einmal Gott durch die Taufe zu weihen.

[44:37] Also, welche Menschen entscheiden sich oft noch einmal getauft zu werden? Nun, eine Gruppe sind Individuen, die nie wirklich getauft wurden durch Immersion. Vielleicht wurden sie getauft durch Sprinkeln oder Gießen als Kind. Vielleicht haben ihre Eltern das Beste dabei gedacht. Sie haben das Beste getan, was sie wussten. Aber dann, wenn man aufgewachsen ist, sieht die Person: Ich verstehe jetzt, dass die Taufe eigentlich durch Untertauchen sein sollte. Und so werden sie dann auch dann getauft.

[45:25] Es gibt auch Fälle, wo Leute in jungem Alter durch Untertauchen getauft worden sind, aber im Grunde genommen gar nicht überhaupt verstanden haben, was sie dort getan haben. Vielleicht waren sie Teil einer kirchlichen Schulklasse, alle anderen sind getauft worden. Aber erst später im Leben lernen sie Jesus überhaupt richtig kennen und ihn lieben. Und dann sagen sie: Ich möchte diese Entscheidung jetzt noch mal ganz persönlich für mich treffen.

[46:01] Eine dritte Gruppe von Menschen, die noch mal getauft wurden, sind diejenigen, die sich von Jesus entfernt haben. Die, die noch mal getauft werden oft, sind Menschen, die wirklich sich von Jesus ganz weit entfernt haben. Sie haben vielleicht früher mit Jesus gelebt und auch getauft worden. Und dann ist irgendetwas in ihrem Leben passiert, sie haben gesagt: Ich möchte nicht mehr mit Jesus leben, ich möchte alleine für mich leben ohne Gott. Und sie sind von ihm weggelaufen. Aber Jesus ruft sie dann zurück. Und sie schauen zurück in ihr Leben und sagen: Ich möchte diese schlechte Geschichte eigentlich wegwischen. Und auch sie entscheiden sich auch dann noch mal wieder getauft zu werden.

[46:57] Und dann gibt es eine vierte Gruppe. Das sind Menschen, die ganz vor kurzem wirklich entscheidende Dinge des Christentums ganz neu gelernt haben. Zum Beispiel, wenn man sein ganzes Leben noch nie was richtig vom Sabbat gehört hatte und den bisher die ganze Zeit gebrochen hatte. Und sie sagen: Oh, das wäre so interessant, das ist ja ganz erstaunlich, ich möchte jetzt wirklich getauft werden, auch in alle zehn Gebote und nicht nur in neun.

[47:34] So, wie wir gerade gelesen haben, heißt es hier in Vers 5: Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.

[47:46] Wie schon gesagt, Taufe ist im Grunde genommen so etwas wie eine Hochzeit mit Jesus. Es ist eine Entscheidung, mit ihm für immer zu bleiben.

[47:56] In Apostelgeschichte 2, Vers 41 lesen wir: Diejenigen, die nun bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen, und es wurden an jedem Tag etwa 3.000 Seelen hinzugetan. An diesem Tag haben 3.000 Menschen gesagt: Wir wollen Jesus folgen.

[48:21] Warum sollten wir getauft werden? Willst du mir, Eric, sagen, dass ich getauft werden muss? Taufe sollte nicht sein, wo wir das Gefühl haben: Oh, das muss ich jetzt unbedingt machen. Es sollte etwas sein, was wir uns eigentlich wünschen.

[48:45] Manchmal werden Leute getauft, um verschiedene Gründe, und nicht alle sind gut. Ich möchte euch ein Bild von einem Schild zeigen, das ich vor einigen Jahren in den USA fotografiert habe. Hier ist das Bild. Da heißt es: Für jede Taufe gibt es ein kostenloses Handy. Ist das ein Grund, warum man sich taufen lassen sollte? Um ein neues Handy zu bekommen? Das ist kein guter Grund. Das ist eine falsche Motivation.

[49:28] Aber wenn du dein vergangenes Leben abwaschen möchtest, und nochmal von vorne beginnen möchtest, dann ist das ein wunderbarer Grund, getauft zu werden. Dann kannst du der Welt nämlich sagen, dass du Jesus liebst. Dass du für ihn leben möchtest.

[49:57] Vor vielen Jahren hat dieser Saulus sein Leben so gelebt, wie er meinte, dass es gut sei. Aber in seinem Denken war es das Beste, Gott zu gefallen, wenn er die Christen verfolgen und töten würde. Als er auf dem Weg nach Damaskus war, passierte etwas plötzlich. Jesus erschien ihm. Und Paulus war überzeugt, dass er nicht die richtige Person sein sollte. Und nachdem er Jesus getroffen hatte, änderte er sein Leben um und ging in die andere Richtung. Und er wurde Paulus, der eine große Mehrheit des Neuen Testaments geschrieben hat. Und er ist natürlich der Saulus, der dann die überwältigende Person sein soll.

[50:48] Als Paulus die Entscheidung traf: Ich möchte Jesus nachfolgen, entschied er sich auch für die Taufe. In Apostelgeschichte 22, Vers 16 heißt es: Und nun? Was zögerst du? Steh auf, ich werde dich nicht töten. Ich werde dich nicht töten.

[51:33] Jesus klopft an die Tür von jedem Menschen. Und er lädt sie ein, dass sie ihr Herz ihm geben. Er hat bereits sein Leben für dich gegeben. Er hat den Preis für deine Sünden bezahlt. Was wir zu tun haben, ist lediglich dieses Geschenk des ewigen Lebens von ihm zu empfangen. Und das ist, indem wir getauft werden durch Wasser und durch den Geist. Bekehrung und Taufe.

[52:29] Ein großes Vorrecht, das ich habe, wenn ich so in der Welt umherreise und diese Themen präsentiere, die Gelegenheit habe, vielen Menschen die Gelegenheit zu geben, ihr Leben vollständig und komplett Jesus zu übergeben. Und da kommen dann Menschen zu diesen Vorträgen, die schon Jesus seit geraumer Zeit kennen. Menschen, die sich von Jesus entfernt haben in der Vergangenheit. Oder auch Menschen, die erst gerade begonnen haben, über Jesus und seine Opfer etwas zu lernen. Aber jeder von uns kann einen Schritt vorwärts machen in dem Leben mit Jesus.

[53:26] Ich möchte heute eine besondere Gelegenheit uns geben. Unsere Saalordner haben eine Karte vorbereitet, die jetzt ausgeteilt werden wird. Während jetzt die Karten ausgeteilt werden, möchten wir jeden einladen, den Stift zu nehmen, der heute auf dem Stuhl gewesen ist und diese Karte auszufüllen. Und wir haben genügend Karten heute Abend, dass jeder eine bekommen kann.

[54:10] Und ich möchte uns einladen, diese Karte zu nehmen und dann das hier auszufüllen. Man kann unten dann den Namen aufschreiben und auch Kontaktinformationen. Und wir werden jetzt ganz kurz über die einzelnen Punkte dieser Karte hinübergehen. Und wenn eine dieser Aussagen auf dich zutrifft, dann kannst du sie einfach ankreuzen. Und jeder kann seine Karte bekommen, einen Stift sich nehmen und dann das gemeinsam jetzt ausfüllen.

[54:54] Die erste Aussage sagt: Ich möchte mich Christus ganz hingeben. Also, wenn du dein Leben ganz Jesus hingeben möchtest, dann bitte kreuze das an. Und ich hoffe, dass jeder von uns eigentlich das heute ankreuzen kann.

[55:29] Das zweite sagt: Ich möchte nach dem Vorbild Jesu durch Untertauchen getauft werden, wie es die Bibel lehrt. Wenn das dein Wunsch ist, dann bitte kreuze das an.

[55:49] Das dritte sagt: Da heißt es: Ich bin getauft worden, möchte aber wieder getauft werden. Wenn das dein Wunsch ist, dein Verlangen ist, in einer der Kategorien du fällst, von dem wir gerade gesprochen haben, und du dir wünschst, in der nächsten Zukunft wieder getauft zu werden, dann kannst du das dort ankreuzen.

[56:25] Die vierte Box sagt: Ich habe ein paar Probleme in meinem persönlichen Leben und möchte Gottes Hilfe in Anspruch nehmen, um sie zu überwinden. Du musst also nicht genau jetzt angeben, worin das Problem besteht, aber du kannst einfach dieses Gebetsanliegen ankreuzen.

[56:53] Und beim letzten heißt es: Ich würde gerne besucht werden. In meiner Zeit hier in Deutschland werde ich noch etwas Zeit haben, um Menschen auch vielleicht zu besuchen, wenn sie Fragen zu Dingen haben, die wir in dieser Vortragsreihe gelernt haben. Und wenn du da spezielle Fragen hast, dann kreuze es an und wir können uns dann auch persönlich treffen und sprechen.

[57:19] Ich möchte noch einmal kurz zur zweiten Aussage hier, zum zweiten Punkt kommen. Vielleicht gibt es einige, die sich noch nicht ganz bereit fühlen, getauft zu werden. Aber vielleicht ist es etwas, wo du sagst: Das würde ich gerne so in der absehbaren Zukunft tatsächlich tun. Wenn du darüber nachdenkst, dann kannst auch du das ankreuzen.

[57:49] Ich möchte gerne, dass wir diese Karten noch einen Moment festhalten. Ich werde gleich noch einmal dann sagen, wenn sie eingesammelt werden, aber jetzt noch nicht. Wir wollen darüber noch gemeinsam dann beten. Du möchtest sagen: Jesus, ja, ich möchte dir alles weihen. Ist das dein Wunsch? Dann wollen wir heute Abend beten.

[58:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen für das Vorrecht, das Privileg, alles dir zu weihen. Wir möchten, dass es nicht möglich ist, ewiges Leben zu haben ohne Jesus. Wir möchten dich bitten, dass du unsere Herzen berührst und anrührst. Und uns den Mut schenkst, ihn, Jesus, in jede Ecke unseres Lebens einzuladen. Bitte segne uns in unseren Entscheidungen heute Abend. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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