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In dieser Predigt wird die biblische Lehre über die Hölle und Gottes Charakter beleuchtet. Es wird untersucht, ob ein liebender Gott die Existenz der Hölle zulassen kann und was die Bibel über das Höllenfeuer aussagt. Die Botschaft erklärt die verschiedenen Phasen nach dem Tod, das tausendjährige Reich und die endgültige Zerstörung der Sünde und der Ungläubigen. Dabei wird betont, dass Gottes Liebe und Gerechtigkeit im Zentrum stehen und die Hölle nicht als ewige Qual, sondern als endgültige Zerstörung verstanden wird.

In dieser Predigt von Eric Flickinger wird die biblische Lehre über die Hölle und die Natur Gottes beleuchtet. Es wird untersucht, ob ein liebender Gott die Existenz von Höllenfeuer zulassen kann und wie dies mit seinem Charakter vereinbar ist. Die Botschaft erklärt die verschiedenen Phasen nach dem Tod, das tausendjährige Reich und die endgültige Zerstörung der Sünde und der Gottlosen, wobei die traditionelle Vorstellung von ewiger Qual hinterfragt wird.


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Serie: MACHT GLAUBE HOFFNUNG

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Transkript

[0:44] Guten Morgen und einen gesegneten Sabbat. Ich bin ganz froh, heute Morgen mit euch zu sein und ich bin sehr gesegnet, dass ich noch eine weitere Botschaft hier in diesem Seminar mit euch teilen kann. Jetzt sind wir richtig. Das Thema heute Morgen ist sehr wichtig. Dieses Thema heute Morgen verbindet viele andere Themen, die wir uns angeschaut haben. Und durch Gottes Gnade werden wir heute ein Bild von Gottes Charakter sehen. Ich möchte euch auch noch mal für heute Abend einladen, dann für den letzten Vortrag. Es war ein großer Segen, die letzten drei Wochen hier zu sein und wir werden ganz weit oben enden. Heute Abend werden wir uns anschauen, wie es im Himmel sein wird. Aber heute Morgen werden wir uns ein klein bisschen ein anderes Thema anschauen. Die Hölle und der liebe Gott. Und wir werden uns anschauen, ob Feuer Liebe sein kann. Und wir werden sehen, dass das Thema der Hölle einen liebenden Gott offenbaren wird. Heute Abend wird das Thema sein: Harmonie im Himmel – mehr als Hafen und Heiligenschein. Und wir werden klar sehen, es wird im Himmel mehr geben als Hafen, Spielen und Heiligenschein. Und im ersten Teil werden wir alles noch mal wiederholen, was wir die letzten drei Wochen gesehen haben. Wenn ihr irgendeinen Vortrag verpasst habt, dann ist es die Gelegenheit, noch mal eine kurze Wiederholung zu bekommen. Aber heute Morgen werden wir uns den Vortrag anschauen: Die Hölle und der liebe Gott. Aber bevor wir anfangen, lasst uns mit einem Gebet beginnen. Vater, wir sind froh, heute Morgen hier zu sein. Und jetzt, wenn wir dein Wort eröffnen, dann danken wir dir für deine Segnung. Wir wollen deinen Charakter der Liebe noch deutlicher sehen. Ja, und erkennen, was die Zukunft für uns hat. So bitten wir dich um deinen Segen. Im Namen Jesu beten wir.

[4:30] Wie viele von euch genießen die Urlaube? Ich denke, das sind die meisten von uns. Aber es sieht so aus, dass die Urlaube nicht oft genug kommen und wenn sie kommen, dann dauern sie nicht lange genug. Aber wenn jemand wirklich eine Urlaube verdient, dann wäre es der Teufel. Denn er ist ein richtiges Arbeitstier. Er arbeitet 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Er macht nie Urlaub und nicht mal für den Schlaf nimmt er sich Zeit. Und eigentlich hätte er es ja verdient, sich einen Urlaub zu nehmen, aber die Bibel sagt, dass er zum Urlaub gezwungen werden wird. Und diesen Urlaub werden wir uns heute Morgen anschauen. Und wie wir das tun, werden wir eine klare Aussage bekommen, die wir uns heute Morgen anschauen werden. Und dabei werden wir auch ein klareres Bild über Gott bekommen und wie er arbeitet. Und so werden wir das Buch öffnen, in dem wir während diesem Seminar viel Zeit verbracht haben, das Buch der Offenbarung. Und wir schauen uns das Kapitel in die Mitte des Seminars an. Und da werden wir jetzt die Verse 1-8 zusammen lesen. Lass uns das anschauen: Offenbarung 20, Verse 1-8.

[8:18] Was ist all dies hier um? Worum geht es hier? Was hat das mit Gog und Magog und dem 1000 Jahren zu tun? Und diesem Feuerpfuhl? Wir werden schauen, was wir heute Morgen miteinander verbinden können. Eine Sache, die deutlich ist, ist, dass der Teufel für die 1000 Jahre gebunden ist. Und es sollte uns klar sein, dass es keine sprichwörtliche Kette ist, die den Teufel gefangen hält. Denn der Teufel ist ein Wesen. Und einen Geist kann man nicht mit einer Kette festbinden. Aber was bedeutet das? Lasst mich euch eine Frage stellen. Habt ihr schon mal jemandem gesagt: "Ich würde dir so gerne helfen, aber mir sind die Hände gebunden"? Heißt das, dass dir die Hände gebunden wurden und du dem nicht helfen kannst? Natürlich nicht. Das sagt man, wenn man einem gerne helfen würde, aber es Umstände gibt, weswegen man nicht helfen kann. Also was bedeutet das, dass dem Teufel die Hände gebunden sind? Was liebt der Teufel zu tun mehr als alles andere? Er mag es, Menschen zu verführen. Und sie zu verführen. Und das ist das, was ihm die größte Freude bereitet. Aber wir werden sehen, dass während den tausend Jahren niemand da war, den er hätte verführen können.

[10:41] Was passiert am Beginn der tausend Jahre? Am Beginn der tausend Jahre finden wir ein sehr bedeutendes Ereignis in der Zukunft dieser Welt. Wir haben vor ein paar Abenden uns das zweite Kommen Jesu angesehen. Und wenn Jesus wiederkommt, dann werden die gerechten Toten wieder aus ihren Gräbern auferstehen. Lass uns das anschauen in Johannes Kapitel 5, Vers 28 und 29. Dort heißt es: "Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Und sie werden hervorgehen, die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse getan haben zur Auferstehung des Gerichts." In Offenbarung 20, Vers 4, das wir gerade eben gelesen haben davor, am Ende dieses Verses heißt es, da heißt es über die Gerechten, dass sie mit Christus zusammen tausend Jahre regiert haben. Und das ist das, was Jesus hier bezeichnet als die Auferstehung zum Leben. Und hier beginnt die tausend Jahre Zeitspanne. Und im nächsten Vers, in Offenbarung 20, Vers 5, "und die anderen sind nicht auferstanden, bis die tausend Jahre zu Ende waren." Also wenn die anderen nicht die Gerechten sind, dann müssen das die Ungerechten sein.

[12:50] Also wir wollen uns hier ein Bild anschauen, wie das da ausgeschaut hat. Wir haben eine erste Auferstehung, die Jesus die Auferstehung zum Leben nennt. Und dann ist hier eine Zeitspanne von eintausend Jahren. Und dann ist hier, also am Ende der tausend Jahre, eine zweite Auferstehung, die Jesus als die Auferstehung zum Leben nennt. Lasst uns hier die Verheißung anschauen, die Jesus denen gibt, dass er wiederkommt. In Johannes 14, Vers 1-3 sagt Jesus: "Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn nicht", sagt Jesus, "ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin." Also sehr bald wird Jesus hier zurück auf diese Erde kommen. Er hat versprochen, wenn er wiederkommt, wird er mit sich die Geretteten in den Himmel nehmen. Und er wird sie in den Himmel nehmen.

[14:33] Was werden sie dort im Himmel machen? In Offenbarung 6, Vers 14-17 erzählt er, was dort auf der Erde passieren wird. Dort heißt es: "Es ist wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird. Und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge. Und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, denn der große Tag des Zornes ist gekommen und wer kann bestehen?"

[15:31] Also wenn Jesus wiederkommt, dann werden die Gerechten mit ihm in den Himmel auffahren. Aber was passiert mit den Ungerechten? Die Bibel erzählt, dass da ein großes Erdbeben sein wird. Die Berge zersplittern und die Inseln untergehen. Und die Ungerechten werden die Berge beten, dass sie auf sie fallen. Sie werden es nicht überleben, die Herrlichkeit von Gott zu sehen, wenn er wiederkommt. Und die Herrlichkeit von Gott wird letztendlich die Ungerechten zu Tode führen. Und stellt euch vor, wie viele Menschen das sein werden. Das werden Milliarden von Menschen sein. Und im Buch Jeremiah finden wir hierfür Jeremiah 25, 33 sagt es so.

[17:03] Also stellt euch das mal vor. Wenn Jesus wiederkommt, alle, die sich nicht vorbereitet haben, ihm entgegen zu gehen, werden umgebracht. Also buchstäblich werden da Milliarden von Körpern, also von Leichen auf der Erde rumliegen. Und die Bibel sagt, dass niemand über sie weinen wird, dass sie niemand begraben wird. Warum nicht? Wenn es da Millionen von Körpern gibt, von Leichen, die auf der Erde sind, warum wird sie niemand begraben? Wo sind die Gerechten, nachdem Jesus wiedergekommen ist? Sie sind mit ihm in den Himmel aufgefahren. Und was ist mit den Ungerechten? Sie wurden zerstört. Und wer könnte die Leichen jetzt zusammensammeln und sie begraben? Es kann niemand machen, weil niemand übrig geblieben ist auf der Erde, der es tun könnte. Die Gerechten sind im Himmel und die Ungerechten sind tot auf der Erde.

[18:43] Und das startet die Zeitperiode der 1.000 Jahre. Also für 1.000 Jahre wird der Teufel in einem total zerstörten Zustand sein. Kein menschliches, lebendes Wesen auf der Erde. Aber einer wird immer noch dort sein. Könnt ihr euch vorstellen, wer das sein könnte? Das wird der Teufel sein, Satan. Die Bibel sagt, dass er 1.000 Jahre gebunden wird. Jetzt beginnen wir zu verstehen, was hier gesagt wird. Er liebt es, Menschen zu versuchen und zu verführen. Aber jetzt 1.000 Jahre lang gibt es niemanden, den er verführen kann. Denn die Gerechten sind im Himmel und die Ungerechten sind tot auf der Erde. Also man könnte sagen, die Hände des Teufels sind gebunden.

[20:03] Was denkt ihr, was macht er die ganzen 1.000 Jahre lang hier auf dieser Erde? Also er wird nicht alleine sein. Er wird auch die anderen verfallenen Engel haben, die sich entschieden haben, ihm nachzufolgen. Sie werden das Ergebnis ihrer Rebellion sehen. Und der Teufel wird viel Zeit haben, darüber nachzudenken, was er gemacht hat. Und er wird auch Zeit haben, darüber nachzudenken, was kommen wird. Und ich kann mir gut vorstellen, dass wenn er dort über diese zerstörte Erde geht, dass er immer wieder auch Menschen entdeckt, an die er sich erinnern kann. Und ich kann mir vorstellen, dass da hier die Leiche von einem jungen Menschen liegt. Vielleicht liegt er auf dem Kopf im Dreck. Ich kann mich an diesen jungen Mann erinnern, sagt er sich dann vielleicht. Und er geht zu einem Fuß unter die Schulter und dreht ihn um. Und er schaut in sein Gesicht. Und er sagt sich: "Ja, ich kann mich an diesen jungen Mann erinnern. Er ist mir gut nachgefolgt, war ein lieber Mensch. Er hatte eine Frau und zwei junge Töchter. Seine Frau war Christin. Und ihre Töchter haben Jesus geliebt. Und ich kann mich erinnern, dass dieser junge Mann sehr besorgt war, auf seine Familie aufzupassen. Seine Frau hat ihn oft eingeladen: 'Komm doch mit uns in die Gemeinde.' Aber er hat ihr immer wieder gesagt: 'Irgendwann werde ich mitkommen. Aber ich muss arbeiten, damit wir unseren Lebensstil, unseren Standard erhalten können. Ich möchte einfach sicherstellen, dass wir in einem schönen Haus leben. Und dass wir ein gutes, zuverlässiges Auto haben. Ich möchte, dass wir unseren Töchtern schöne Kleider kaufen können. Und wenn ich da am Wochenende arbeite, verdiene ich noch ein bisschen mehr und das hilft uns doch. Aber der Tag kommt bestimmt noch und dann gehe ich mit euch mit in die Gemeinde.' Und jeden Abend, bevor die Töchter eingeschlafen sind, haben sie gebetet, dass der Vater sein Herz Jesus übergibt. Aber Tag für Tag ging vorbei. Aber der junge Mann hat sich nur um seine Arbeit gekümmert, aber ist nie mitgekommen in die Gemeinde, in die Kirche. Und dann an einem Tag schaute er in den Himmel und er sah eine riesengroße Wolke, die auf ihn zukommt. Und unter seinen Füßen begann die Erde zu zittern. Und die Berge zerbrachen und die Inseln versanken. Und er schaut auf die Wolke und er sieht, da sind Millionen und Milliarden von Engeln. Und genau in der Mitte von ihnen war Jesus. Es war zu spät. Und so wie die anderen fiel er zu Tode. Und der Teufel schaut ihn an und lächelt. Denn er weiß, für diesen jungen Mann gibt es keine Möglichkeit mehr, ewiges Leben zu bekommen."

[24:49] Wie geht es dir heute Morgen? Hast du die Beziehung zu Jesus? Hast du ihm wirklich alles übergeben? Oder gibt es da etwas in deinem Leben, was du noch zurückhältst? Denn wenn es dort in deinem Leben etwas gibt, was du für dich behalten möchtest und es nicht Jesus übergeben möchtest, dann kannst du dir einer Sache sicher sein: Dann lächelt der Teufel dich an. Denn er weiß, Erlösung beinhaltet, dass wir uns ganz Gott übergeben. Und 80, 90 Prozent Übergabe, Lebensübergabe reichen nicht. Das ist entweder 100 Prozent oder gar nicht. Jesus sagt: "Entweder du bist für mich oder du bist gegen mich." Wie viele von euch wollen sagen: "Herr Jesus, ich möchte mit dir sein?"

[26:11] Also für 1000 Jahre wird der Teufel hier über die Erde gehen. All die Ungläubigen werden tot sein. Aber was ist mit den Gläubigen? Die, die mit Jesus in den Himmel aufgefahren sind, was ist mit denen? Offenbarung 20, Vers 4 sagt das: "Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf und das Gericht wurde ihnen übergeben." Und Paul schreibt in 1. Korinther 6, Vers 2-3: "Sind nicht vielmehr die Angelegenheiten dieses Lebens..." Also für 1000 Jahre werden die Gläubigen, die Gerechten im Himmel sein und dort am Gericht teilnehmen. Und Gott hat vor den 1000 Jahren schon entschieden, wer gerettet und wer verloren geht. Es wird sehr wahrscheinlich Fragen geben von den Gläubigen, warum der eine gerettet oder nicht gerettet ist.

[27:47] Es hat mal jemand gesagt: Wenn wir den Himmel bekommen, dann wird es dort drei große Überraschungen geben. Die erste Überraschung ist, dass wir dort sind. Und das ist eine großartige Überraschung. Die zweite Überraschung ist, dass es einige Menschen gibt, die wir dachten, dass wir dort sein werden, die wir aber nicht finden konnten. Wir werden zum Himmel gehen und uns fragen: "Wo ist meine Mutter? Oder wo ist mein Pastor?" Und wir können sie nicht finden.

[28:35] Die Bibel erzählt von Büchern, die dort im Gericht verwendet werden. Und wenn wir sehen, dass es da Menschen sind, die wir erwartet haben, dass sie im Himmel sind, aber sie nicht dort sind, dann werden wir Fragen haben. Und die Engel werden sagen: "Das ist eine gute Frage. Lasst mich schauen, ob ich das nicht zeigen kann, warum das so ist. Komm, lass uns das Buch anschauen, wo alles aufgeschrieben wurde, was deine Mutter gemacht hat, also über das Leben deiner Mutter." Und das Buch über das Leben deiner Mutter wird geöffnet. Und du wirst dann in der Lage sein, alles zu lesen über das Leben deiner Mutter. Und ihr werdet merken, dass es da ein paar Sachen gibt, die die Mutter verheimlicht hat. Und wenn man dann so durch die Sachen liest, wird man sich denken: "Wow, ich habe das nicht gewusst." Okay, ich kann verstehen, warum sie nicht gerettet wurde. Ich weiß nicht, wie es euch da geht, aber mir ist es sehr wichtig, sicherzustellen, dass ich dort dabei bin im Himmel. Wisst ihr warum? Denn ich möchte nicht, dass ihr mein Buch lest. Es sind ein paar Sachen in meinem Buch, von denen ich möchte, dass niemand von euch davon erfährt. Und ich denke, das könnte für euch auch eine Motivation sein. Warum? Denn ihr wollt nicht, dass ich euer Buch lese. Also das ist die zweite Überraschung. Es werden manche Menschen fehlen, die wir dort erwarten würden.

[30:57] Und die dritte Überraschung ist, es werden da Menschen sein, die wir denken würden, die werden nie in den Himmel kommen. Und wir werden da Onkel Jack dort sehen. Und wir werden uns wundern: "Wie ist der hierher gekommen? Ich hätte mir nie gedacht, dass er hier sein wird." Und die Engel werden dich mitnehmen zum Buch des Lebens. Und sagen: "Was du nicht über Onkel Jack wusstest, war, dass er eine Entscheidung gemacht hat, sein Leben an Jesus zu dedizieren. Und was du nicht gewusst hast, ist, dass er die Entscheidung getroffen hat, sein Leben ganz Jesus zu übergeben." Ihr wisst ja, was ich dort sehen möchte. Mich würde interessieren, wie Stephanus schauen wird, wenn er Paulus das erste Mal im Himmel sehen wird. Ich kann mir vorstellen, dass er sehr geschockt sein wird in diesem Moment. Und ich glaube, er wird den nächsten Engel an seinem Ärmel ziehen. Und er wird ihm sagen: "Ich weiß, dass ihr normalerweise sehr gute Arbeit macht, aber was macht er hier? Denn das letzte Mal, als ich ihn gesehen habe, hat er die Jacken von denen getragen, die mich zu Tode gesteinigt haben." Und der Engel wird lachen und wird mit dem Kopf nicken. Und werden sagen: "Ich werde dir das Buch von Sauls Leben zeigen. Hier ist die Reise, die er nach Damaskus gemacht hat." Und Stephanus wird diese Geschichte lesen. Und er wird lesen, wie aus Saulus Paulus wurde, dieser große Missionar zu den Heiden. Und wie Millionen von Menschen ihr Leben Gott übergeben haben, als Ergebnis von seinem Dienst. Und Stephanus wird sich am Kopf kratzen und wird sagen: "Na ja, dann müssen wir ihn hier reinlassen."

[33:43] Also die tausend Jahre werden auch eine Gelegenheit sein, damit Gott erklären kann, warum er die Entscheidungen so getroffen hat, wie er sie getroffen hat. Und es ist für uns auch eine Möglichkeit, alle unsere Fragen loszuwerden, wo wir hier auf dieser Erde keine Antwort finden. Fragen wie zum Beispiel: Warum hat meine Mutter, als sie noch jung war, Krebs bekommen und ist früh gestorben? Und es ist auch eine Möglichkeit, alle unsere Fragen loszuwerden, warum hat meine Mutter, als sie noch jung war, Krebs bekommen und ist früh gestorben? Oder warum wurde mein Cousin eben querschnittsgelähmt wegen einem Unfall, der durch einen betrunkenen Autofahrer verursacht wurde? Oder warum ist mein Kind ertrunken? Es gibt eine lange Liste von Fragen, wo wir hier in diesem Leben keine Antwort finden. Aber wir werden tausend Jahre lang Zeit haben, diese Fragen zu stellen. Und Gott wird alles aufmachen. Und er wird sagen: "Das ist der Grund, warum ich diese Entscheidungen getroffen habe. Das ist der Grund, warum ich diese Dinge zugelassen habe. Und das sind die Sachen, die du hinter den Kulissen nicht sehen konntest." Und das sind die Sachen, die du hinter den Kulissen nicht sehen konntest.

[35:33] Und am Ende der tausend Jahre werden wir sehr zufrieden sein, dass Gott in jedem Fall die richtige Entscheidung getroffen hat. Und dass er alles getan hat, um so viele Menschen wie möglich zu retten. Also während den tausend Jahren werden die Heiligen im Himmel sein und die Erde wird brach liegen. Aber was passiert am Ende der tausend Jahre?

[36:09] Lasst uns Offenbarung Kapitel 20, Vers 7 anschauen. "Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden." Lasst uns die Frage stellen: Was war es, was ihn die tausend Jahre lang gebunden hat? Er hatte niemanden, um sie zu verführen. Also was könnte ihn wieder befreien von seinen Fesseln? Also er müsste jemanden haben, den er verführen kann.

[37:01] Und hier am Ende der tausend Jahre sieht man die zweite Auferstehung, und die Jesus genannt hat die Auferstehung zum Gericht. Und hier wird über die Ungläubigen gesprochen, und hier heißt es: "Die übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet waren." Dies ist die erste Auferstehung. Also wir haben die Toten, die wieder auferstanden sind. Und was passiert an der zweiten Auferstehung? Werden sie genauso auch ganz herrliche neue Körper bekommen? Natürlich nicht. Gott hat diese für die Gerechten reserviert. Aber er wird sie genügend zusammensetzen, eben was um sie herum passiert. Also sie werden genauso noch ihre Schmerzen und Beschwerden haben. Aber wenn sie wieder auferstehen werden, dann sagt die Bibel, etwas ganz Besonderes wird passieren.

[38:29] Lass uns Offenbarung Kapitel 20 aufschlagen. Und das heißt hier in Vers 7 und 8: "Es heißt, und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis." Und wir lesen es weiter bis Vers 9. "Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzerrte sie."

[39:19] Also wir sehen, dass diese Stadt hier keine irdische Stadt ist. Denn all die Städte, die auf der Erde waren, wurden zerstört, als Jesus wiedergekommen ist. Also welche Stadt ist es hier? Offenbarung 21 Vers 2 verrät uns das. Dort heißt es: "Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann." So das neue Jerusalem, diese himmlische Stadt, kommt vom Himmel herunter auf die Erde. Und wenn sie runterkommt, dann werden die Toten, die wiederauferstanden sind, die Ungläubigen, werden sich um die Stadt versammeln. Und Vers 9 sagt: "Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzerrte sie."

[40:39] Und all die Ungläubigen, die jemals gelebt haben, werden wiederauferstehen und der Teufel wird vor ihnen stehen und sagen: "Ihr habt das, was jetzt gerade passiert, nicht verdient. Ihr habt etwas Besseres verdient. Wir sind eine wunderschöne Stadt aus Gold. Und wir hier draußen sind viel mehr wie die Leute drinnen in der Stadt. Wir können diese Stadt einfach einnehmen." Und all diese Individuen, die dem Teufel in ihrem ersten Leben gefolgt sind, werden ihm nach der Auferstehung und sie gehen hin und sie umringen diese Stadt. Und die Bibel sagt, dass Feuer vom Himmel heruntergekommen ist und diese Stadt verzerrt.

[41:49] Und dieses Feuer, was hier beschrieben ist, nennen wir oft Höllenfeuer. Aber was ist mit dem Höllenfeuer? Wie kann es ein Höllenfeuer geben, wenn Gott doch Liebe ist? Was ist das Ziel des Höllenfeuers? Manche haben die Idee, dass der Teufel für das Höllenfeuer verantwortlich ist. Dass er da steht vor diesen kochenden Pötten mit einer Gabel in seiner Hand und dass er immer die Ungläubigen in diese Töpfe runterdrückt, dass sie auch ganz durchgebacken werden. Aber das ist nicht das Bild, was die Bibel uns über die Hölle zeigt. In der Tat sagt die Bibel, dass die Höllenfeuer für den Teufel und für seine Engel angezündet wurde.

[43:07] Und es gibt viele Leute, auch viele Christen, die die Vorstellung haben, dass dieses Höllenfeuer eine ganze Ewigkeit lange brennt. Und diese falsche Verständnis kommt von einem falschen Verständnis, was passiert, wenn man tot ist. Denn wenn eine Person glaubt, dass man eine unsterbliche Seele hat und wenn diese unsterbliche Seele nicht zum Himmel geht, dann muss sie in die Hölle gehen. Dann weiß er, dass diese Seele eine ganze Ewigkeit lang brennt. Aber die Bibel sagt an keiner Stelle, dass wir eine unsterbliche Seele haben. In Matthäus 10, Vers 28 heißt es: "Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen. Fürchtet euch vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle." Also die Bibel sagt, dass die Seele in der Hölle zerstört werden wird. Wenn man das Wort Seele sich in der Bibel anschaut, dann sieht man, dass das das Leben eines lebenden Menschen ist. Und so wie wir uns das auch angeschaut haben, hier in dieser Reihe, sieht man, dass wenn jemand stirbt, dass er dann einfach unter der Erde schläft.

[44:59] Und Jesus hat in einem Gleichnis über das Höllenfeuer geredet, in Matthäus Kapitel 13. Und er erzählt, dass ein Bauer rausgegangen ist, um Samen auf seinem Feld zu säen. Und dann kam ein Feind und hat Unkraut zwischen die Samen gesät. Und beide sind zusammengewachsen. Und er wurde gefragt: "Sollen wir gehen, um die Samen zu säen?" Und der Landwirt sagte: "Nein, lasst es wachsen. Dann, wenn alles groß gewachsen ist, dann bei der Ernte, werden wir das dann trennen." Und die Jünger von Jesus kamen zu ihm und sagten: "Kannst du uns bitte dieses Gleichnis erklären?"

[46:01] Und in Matthäus 13, ab von Vers 36 bis Vers 43 erklärt er dieses Gleichnis. Und dort heißt es: "Da entließ Jesus die Volksmenge und ging in das Haus. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Wer die guten Samen sät, ist der Sohn des Menschen. Der Acker aber ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs und das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der das sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Weltzeit, die Schnitter sind die Engel. Gleich wie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein Ende der Weltzeit. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich versammeln und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat, der höre."

[47:27] Die Ernte ist das Ende der Weltzeit und die Schnitter sind die Engel. Und dann spricht er darüber, wann die Weiden in dem Feuer verbrannt werden. Er sagt, sie werden am Ende der Weltzeit verbrannt. Er sagt, es wird ganz am Ende der Zeit, am Ende der Weltzeit sein. Und was repräsentiert das Unkraut? Und Jesus sagt, das Unkraut repräsentiert die Ungläubigen. Also, wann werden die Ungläubigen im Höllenfeuer brennen? Wann werden sie brennen, sagt Jesus? Am Ende der Weltzeit. So, Frage dann: Wie viele Menschen brennen jetzt gerade in der Hölle? Niemand. Denn, so wie Jesus es gesagt hat, hat das Höllenfeuer noch nicht begonnen.

[48:45] Aber wo sind die Toten? In John 5, 28 und 29 sagt Jesus uns wieder. In Johannes 5, 28 sagt Jesus: "Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Und sie werden hervorgehen, die Gutes getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben zur Auferstehung des Gerichts." Und zum Unglück der Ungläubigen treffen sie in diesem Leben Entscheidungen, die sie im zukünftigen Leben auf die falsche Seite stellen werden. Und sie versuchen, mit aller Kraft diese Stadt einzunehmen, und dann beschreibt die Bibel, wie das Feuer vom Himmel herunterkommt und sie verzerrt.

[49:41] In 2. Petrus 3, 7 heißt es: Gott hat diese Erde einmal mit Wasser gereinigt. Das ist in der Vergangenheit passiert. Aber in der nahen Zukunft wird er diese Erde ein zweites Mal mit Feuer reinigen.

[50:27] Will Gott die Ungläubigen zerstören? Natürlich nicht. Was will er zerstören? Er möchte die Sünde zerstören. Aber wenn die Ungläubigen die Sünde festhalten und sie nicht gehen lassen wollen, dann hat Gott keine andere Möglichkeit, die Ungläubigen mit der Sünde zu zerstören, die sie festgehalten haben. Aber Gott macht es sehr einfach, dass wir von der Sünde loskommen können. In 1. Johannes 1, Vers 9 heißt es:

[51:28] Aber für die Ungläubigen werden sie die ganze Zeit weiter rebellieren, bis zum Ende der Erde. Und so kommt Feuer vom Himmel herunter und verzerrt sie. Und ihnen wird klar sein, sie hatten genügend Möglichkeiten, um eine Entscheidung für Jesus zu treffen. Aber sie haben weiter und weiter gegen ihn rebelliert.

[52:04] Das Höllenfeuer brennt direkt hier auf dieser Erde. Lass uns darüber nachdenken, warum Gott überhaupt die Ungläubigen zerstört. Weil sie nicht Jesus als ihren Erlöser angenommen haben und sich entschieden haben, ihr Leben nach ihren eigenen Maßstäben zu leben.

[52:32] Wie lange wird das Höllenfeuer brennen? Es kommt darauf an, wer da gerade drin ist. Manche werden vielleicht länger brennen wie andere. Denk mal darüber nach. Was war der Name des ersten Mörders? Das war Kain. Von dem, was wir wissen, wie viele Menschen hat er umgebracht? Wir wissen nur von einem. Und am Ende des Lebens von Kain ist er gestorben. Aber lasst uns nochmal 5.000, 6.000 Jahre später schauen. Und wir schauen uns ein paar andere Mörder an: Josef Stalin und Adolf Hitler. Wie viele Menschen wurden umgebracht? Millionen von Menschen. Wenn der allgemeine Glaube über die Hölle korrekt ist, dann würde nach dieser Theorie Kain, der einen umgebracht hat und gestorben ist, und er, der angefangen hat zu brennen, und Stalin und Hitler, die 5.000 Jahre später Millionen umgebracht haben, und sie dann sterben und beginnen würden zu brennen, wenn das wahr wäre, dann würde das heißen, dass Kain, der eine Person umgebracht hat, 5.000 Jahre länger brennen würde, als Hitler und Stalin, die Millionen umgebracht haben. Das klingt nicht gerecht, oder?

[54:56] Wo wird das Höllenfeuer brennen? In Revelation 20 heißt es, dass es direkt hier auf der Erde brennt. Aber Jesus hat diese Erde für die Gerechten versprochen. Es heißt in Matthäus 5, Vers 5, dass die Demütigen die Erde empfangen sollen. Eine brennende Erde klingt jetzt nicht gerade nach einem großartigen Erbe. Und wenn wir Offenbarung 21 lesen, dann sehen wir, dass Gott eine wunderschöne Stadt und eine wunderschöne neue Erde schafft, nachdem sie von dem Feuer gereinigt wurde. Und er wird nicht irgendwo mitten in dieser Erde so einen kleinen Ort namens Hölle zurücklassen, der dort brennt.

[56:03] Ich möchte, dass ihr euch etwas vorstellt. Stellt euch vor, in einer Million Jahre werden du und ich über so ein wunderschönes Feld auf der neuen Erde laufen. Und wenn wir da über dieses Feld laufen, dann rieche ich etwas. Und es riecht nach verbrannter Bratwurst. Und ich frage mich: "Was ist das für ein furchtbarer Gestank?" Und du sagst: "Ja, hier auf der anderen Seite des Feldes, da ist ein großes Loch, ein großer Pfuhl, und der geht runter bis zum Mittelpunkt der Erde. Und wenn man da über die Kante von diesem großen Loch schaut, also stolper nicht und fall. Und wenn man da reinschaut, dann kann man dort direkt in die Hölle reinsehen. Und da sind Milliarden von Menschen dort drin. Und die brennen hier schon seit einer Million Jahre. Und sie werden dort noch weiter brennen für weitere Millionen, Millionen und Millionen Jahre." Und dann wirst du wahrscheinlich zu mir sagen: "Das ist doch ziemlich unfair." Denn für die Sünden von vielleicht 60, 70, 80, vielleicht auch 90 Jahren, dafür sollen sie eine ganze Ewigkeit brennen, also Millionen und Millionen von Jahren.

[58:16] Habt ihr euch schon mal überlegt, wie lang die Ewigkeit ist? Wir können uns das gar nicht vorstellen, wie lang die Ewigkeit ist. Und trotzdem haben wir diese bekannte Idee in der Christenheit, dass Gott die Ungläubigen eine Ewigkeit lang brennen lassen wird und sie auf wunderbare Art und Weise am Leben erhält und aus dem einfachen Grund, um sie zu quälen, zu foltern. Und wenn man sich so einen Gott vorstellt, dann sieht der Teufel eigentlich neben so einem Gott aus wie ein Heiliger. Und wenn man sich so einen Gott anschaut, dann kann man ja eigentlich verstehen, warum Satan gegen ihn rebelliert hat. Und wenn man sich so einen Gott anschaut, dann kann man ja eigentlich verstehen, warum Satan gegen ihn rebelliert hat.

[59:23] Lasst mich euch eine Frage stellen. Und es wird vielleicht einige unangenehme Erinnerungen in euch hochbringen. Hat jemand von euch hier auf dieser Erde einen Menschen in Flammen gesehen und es gab für euch keine Möglichkeit, zu helfen? Hat jemand von euch so etwas schon mal gesehen? Ich war Feuerwehrmann. Und lasst mich euch etwas sagen. Es gibt nichts, was furchtbarer ist, als ein lebender Mensch zu sehen, eingehüllt in Flammen, und es gibt nichts, was man tun kann, um zu helfen. Und trotzdem haben wir irgendwie diese Idee in unseren Köpfen, dass das, was Gott den Ungläubigen tut, dass er sie einfach immer durch die ganze Ewigkeit durchquält und foltert. Das ist nicht Gott.

[1:00:50] Hier ist, was Gott machen will. Er sagt: "Ich gebe das ewige Leben denen, die entschieden haben, Jesus nachzufolgen." In 1. Johannes 5, Vers 12 heißt es: "Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." Und in Ezekiel 18, Vers 4 heißt es: "Die Seele, die sündigt, soll sterben." In Römer 6, Vers 23 heißt es: "Der Lohn der Sünde ist der Tod und nicht ewige Qual." Offenbarung 20, Vers 14, da wird die Hölle als der zweite Tod bezeichnet. Und in Ezekiel 28, Vers 18 wird beschrieben, dass sogar der Teufel in der Hölle zerstört werden wird. In Malachi 4, Vers 1 und 3 Gott beschreibt, was passiert zu den Ungläubigen. Wie sie gebrannt werden.

[1:02:30] "Und wie der Wurzel noch Zweig übrig bleibt. Und ihr werdet die Gesetzlosen zertreten, denn sie werden wie Asche sein unter euren Fußsohlen an dem Tag, den ich machen werde, spricht der Herr der Herrscharen." Aber für die Gläubigen hat Gott eine wunderbare Botschaft. Dort heißt es: "Und Gott wird abwischen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein. Weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen." Und in Nahum 1, Vers 9 sagt er: "Die Trangseil wird sich nicht zum zweiten Mal erheben." Ja, wenn eben diejenigen, die gegen Gott rebelliert haben, im Feuer zerstört wurden, dann wird es so etwas nicht ein zweites Mal passieren.

[1:03:32] Aber es gibt ein paar Texte in der Bibel, die für Verwirrung sorgen. Und ich möchte das wiederholen, ich möchte die ganz kurz durchgehen. Sagt die Bibel nicht, dass das Höllenfeuer brennt von Ewigkeit zu Ewigkeit? Was heißt für immer? Es heißt verschiedene Sachen in verschiedenen Zusammenhängen. Wenn eine Lady einem jungen Mann sagt: "Ich liebe dich für immer." Wie lang ist für immer? Es hängt von der Person ab. Für manche Menschen könnte es sein, so lange sie leben. Für andere könnte es vielleicht bedeuten, einen Monat. Vielleicht auch nur einen Tag. Es kommt ganz darauf an, auf denjenigen, der für immer sagt.

[1:04:56] Und in der Bibel sehen wir, dass für immer an vielen Stellen verwendet wird, die aber ein Ende haben. In 2. Mose 21, Vers 6 heißt es, dass ganz am Ende, wenn ein Sklave, soll ihm für ewig dienen. Das ist, solange er lebt. In 1. Samuel 1, Vers 22 bringt Hannah ihren Sohn Samuel, dort im Tempel, für immer, für ewig diene. Und dann die Geschichte von Jona, im Wal. In Jona 2, Vers 7 heißt es: "Zu den Gründen der Berge sank ich hinunter. Die Erde war auf ewig hinter mir verriegelt. Da hast du, Herr mein Gott, den Grab heraufgeführt." Also wie lang ist ewig in diesem Kontext? Lass uns Jona 2, Vers 1 anschauen. "Und der Herr entsandte einen großen Fisch, der Jona verschlingen sollte, und Jona war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte lang." Wie lange ist für immer in der Geschichte von Jona drei Tage und drei Nächte?

[1:06:40] Also biblisch gesehen, wie lange ist für immer, wenn wir über die Hölle reden? Das ist so lange, wie dieser Körper dieses sterblichen Menschen in dieser Hölle aushalten kann, bis er verbrennt. Und dann sagt die Bibel, sie werden zu Asche verbrennen und sie werden nie wieder sein. Judas 7 erzählt von dem Schicksal der Ungläubigen. Dort heißt es: "Wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese die Unzucht bis zum äußersten trieben und anderem Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben." Was ist mit Sodom und Gomorra passiert? 2. Petrus 2, Vers 6: "Und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte." Sodom und Gomorra brennen heute nicht mehr. Sie wurden mit ewigem Feuer zerstört. Und die Auswirkungen sind ja heute immer noch sichtbar. Diese Städte gibt es nicht mehr. Aber das Feuer brennt nicht mehr.

[1:08:26] In Offenbarung 20, Vers 9 heißt es: "Auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzerrte sie."

[1:08:44] Gott liebt die Ungläubigen genug, um sie nicht eine Ewigkeit lang zu quälen. Aber er weiß auch, dass sie nicht glücklich wären, im Himmel zu leben mit Dingen, an denen sie keine Freude hätten. So in seiner Gnade macht er sie so, als wären sie nie gewesen. Er macht sie zu Asche und zu Rauch. Sie werden verschwinden.

[1:09:22] Aber was ist mit den Gläubigen? In 1. Johannes 5, Vers 12 heißt es: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Und wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." Wenn wir ewiges Leben haben wollen, dann gibt es nur einen einzigen Weg. Und das ist, dass wir unser Leben Jesus übergeben. Und die Frage heute Morgen ist: Was möchtest du tun? Es gibt am Ende nur zwei verschiedene Möglichkeiten. Die eine ist ewiges Leben mit Jesus. Und die andere ist Zerstörung. Heute Morgen möchtest du mich da begleiten, indem wir sagen: "Herr Jesus, hilf, dass wir in der Ewigkeit geboren werden." Lass uns beten.

[1:10:28] Vater, hab du Dank, dass du uns die Möglichkeit gibst, ewiges Leben zu bekommen. Und wir wissen, dass selbst wenn es dein Herz bricht, dass du der Entscheidung der gottlosen Nachkommen musst, um sie zu zerstören. Und du sagst: "Kehre um, kehre um, du Haus Israel. Warum möchtest du sterben?" Und wir sehen, dass du dich danach sehnst, dass deine Kinder nach dir umkehren. Du möchtest, dass wir dir vertrauen. Und so bitten wir dich, dass du unseren Glauben stärkst und dass du uns hilfst, dir alles zu übergeben. Und wir bitten das im Namen Jesus. Amen.


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