In dieser Predigt geht Eric Flickinger der Frage nach, was Gerechtigkeit bedeutet und wie sie im göttlichen Gerichtsprozess eine Rolle spielt. Anhand biblischer Prophezeiungen und Beispiele aus der Geschichte wird erklärt, wie das himmlische Gericht funktioniert und welche Bedeutung es für jeden Einzelnen hat. Der Vortrag beleuchtet die Rollen von Jesus als Fürsprecher und Richter und betont die Wichtigkeit von Glauben und Gehorsam im Hinblick auf die Ewigkeit.
MACHT GLAUBE HOFFNUNG: 7. Der gläserne Mensch – Was ist gerecht?
Eric Flickinger · MACHT GLAUBE HOFFNUNG ·Themen: Bibel, BibelstudiumWeitere Aufnahmen
Serie: MACHT GLAUBE HOFFNUNG
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Transkript
[0:30] Also, wie schon gerade angesprochen worden ist, wir haben ein ganz interessantes Thema heute Abend: "Der gläserne Mensch – Was ist gerecht?". Und, wie wir alle schon wissen, gibt es auch andere spannende Themen, die uns bald beschäftigen werden. Am Freitagabend, "Das Ende oder Wende der Welt", da ist das Thema "Will it end or transcend?". Und "Sie lebten glücklich miteinander". Dann haben wir am Samstagmorgen "Lernen von den Blue Zones: gesund und fit in acht Schritten". Und dann am Samstagabend "Sterben, um zu leben: Wie lässt man die Vergangenheit hinter sich?". "Dying to live: How do you let the past behind you?". So, we are going to find out how we can begin a brand new life and any of the things that have gone on before in our lives will be left in the past. Wir wollen also verstehen, wie kann man ein völlig neues Leben beginnen und die Dinge, die in der Vergangenheit gewesen sind, hinter sich lassen. Aber, heute wollen wir uns über diesen gläsernen Mann darüber nachdenken. Und, wie kann Gerechtigkeit gefunden werden, kann sie überhaupt gefunden werden? Und, wie wir das vorher schon immer gemacht haben, wollen wir auch heute Abend mit einem Gebet beginnen.
[2:37] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns zusammengebracht hast. Wir schauen heute Abend in die Welt umher und wir sehen, dass wir keine Gerechtigkeit finden. Und, das frustriert uns oft. Aber, wir lieben es, wenn Gerechtigkeit geschieht. Das ist irgendwie in uns eingebaut. Aber, heute Abend wollen wir sehen, wie wir darauf vertrauen können, dass du am Ende alles richtig machst. Deswegen bitten wir dich, dass du unser Studium heute Abend segnen wirst. Und wir danken dir im Namen Jesu. Amen.
[3:31] 2012 gab es Schlagzeilen in den Nachrichten aus Deutschland, die sich schnell in der ganzen Welt verbreiteten. Etwas wurde entdeckt. Mehr als 1500 Kunstwerke wurden in dem Apartment einer Wohnung von einem Mann namens Cornelius Gurlitt gefunden. Und das waren wirklich sehr wunderschöne Gemälde. Leute fragten sich, wo kam das her? Und er sagte, ich habe das von meinem Vater geerbt. Also, wo hat dein Vater all diese Kunstwerke erworben? Sein Vater hatte tatsächlich viele dieser Kunstwerke während des Zweiten Weltkriegs erworben. Und die Frage kam sehr schnell auf, wo genau hat er sie her? Und hat er sie auf legalem Wege bekommen, oder sind sie irgendwie den eigentlichen Eigentümern weggenommen worden? Und wäre es möglich, diese Kunstwerke wieder ihrem eigentlichen Besitzer, den eigentlichen Besitzer ausfindig zu machen, diese Kunstwerke? Und als dieser Fund gemacht worden ist, ist eine Taskforce gebildet worden, die jetzt herausfinden sollte, was wirklich jetzt mit dieser Kunstsammlung vor sich ging. Und für mich persönlich war das sehr faszinierend, diese Geschichte zu folgen. Denn es war meine Tante, die die Aufgabe bekam, diese Taskforce zu leiten.
[5:44] Und da gab es also sehr viel Hin und Her zwischen der Regierung und auch Herrn Gurlitt. Es gab sehr viel Juristisches Hin und Her. Und es gab auch sehr viele Auseinandersetzungen und Streit darüber. Und in den Nachrichten ist das auch immer wieder sehr sorgfältig berichtet und aufgearbeitet worden. Nach zwei Jahren, nachdem das zum ersten Mal in den Nachrichten so aufkam, ist Cornelius Gurlitt gestorben. Und als er dann starb, ist sein Testament in Kraft getreten. Und er hatte in seinem Testament all diese Kunstwerke dem Kunstmuseum Bern vermacht. Und dann hat sich so das Interesse an diesem Thema so verringert, weil jetzt das gelöst war. Die Frage dabei war allerdings, ist wirklich Gerechtigkeit geschehen? Haben die eigentlichen Eigentümer dieser Gemälde wirklich das bekommen, was ihnen zugestanden hätte? Es ist relativ schwierig, das genau herauszufinden, zumindest für uns heute. Aber es wird einen Tag geben, wo all die Geheimnisse offenbar gemacht werden. Alles, was unbekannt gewesen ist, wird dann bekannt werden.
[7:42] Die Bibel spricht von einem Tag, an dem Gott dafür sorgen wird, dass tatsächlich bekannt gemacht wird, dass Gerechtigkeit geschieht. Wir wollen Römer 14 und dort Vers 12 uns anschauen. Dort heißt es: "So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben." Das bedeutet, Herr Gurlitt wird einmal vor Gott stehen. Ich werde vor Gott stehen. Und auch du wirst einmal vor Gott stehen. Jeder einzelne von uns wird einmal Rechenschaft für sein Leben vor Gott abgeben müssen. Je nachdem, ob wir uns in diesem Leben Gutes getan haben oder Gutes Verhalten haben oder nicht so sehr. 2. Korinther 5 und dort Vers 10 heißt es: "Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse." Also alles, was wir getan haben, es sei gut oder böse, wird in diesem Gericht dann ans Tageslicht kommen.
[9:06] Und direkt nach diesem Gericht, wenn es dann stattgefunden hat, passiert Folgendes. In Offenbarung 22 und dort Vers 11 zunächst heißt es: "Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter. Und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit und der Heilige heilige sich weiter." Und direkt danach passiert dann Folgendes in Vers 12: "Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird." In jedem einzelnen Fall für jede Person wird entschieden, ob sie gerettet oder verloren ist. Und wenn diese Entscheidung gefällt ist, dann kommt Jesus wieder. Also dieses Gericht ist wirklich außerordentlich wichtig. Sie ist so wichtig, dass die letzte große Botschaft, die Gott der Menschheit gibt, diese letzten drei Botschaften, genau auch davon sprechen.
[10:17] Wir können uns Offenbarung 14 und dort Vers 6 anschauen. Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Der hatte ein ewiges Evangelium zu verkünden, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Also, was ist diese Botschaft? Es ist eine Botschaft, die wir schon mehrmals angeschaut haben. In Vers 7 heißt es dann im Kapitel 14: "Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat." Also die Botschaft ist, dass die Stunde seines Gerichts gekommen ist. Wir sind aufgefordert, aufgerufen, Gott zu fürchten und ihm die Ehre zu geben. Diese Furcht bedeutet nicht, dass man so sehr Angst hat vor Gott, sondern mehr, dass man ihm Ehre erweist. Wir werden auch aufgefordert, ihn als Schöpfer anzubeten. Und gestern Abend, als wir hier zusammen waren, haben wir herausgefunden, dass Gott uns ein Denkmal seiner Schöpfung gegeben hat. Wir sollen also Gott fürchten und ihm die Ehre geben. Die Bibel sagt, die Stunde seines Gerichts ist gekommen und wir sollen ihn anbeten, der Himmel und Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.
[11:54] Dann geht diese dreifache Engelsbotschaft weiter. Dort heißt es: "Denn anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Wein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat." Wenn wir in diesem Seminar weitermachen, werden wir noch genauer herausfinden, was es bedeutet, dass Babylon gefallen ist. Und dann in Vers 9 heißt es: "Und ein dritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt." Und dann spricht es von all den schlimmen Dingen, die dann passieren werden, denen, die das hier betrifft. In unserer Zeit und in den Tagen, die noch vor uns liegen, da wird alles das, worum es wirklich geht, sich auf eine Sache konzentrieren.
[13:02] Der erste Engel sagt: "Betet den Schöpfer an." Und der dritte Engel warnt uns: "Das Tier nicht anzubieten." Das große Thema am Ende der Zeit, in unserer Zeit, ist Anbetung. Aber wohin führt Anbetung? Was ist die höchste Form echter Anbetung? Die Antwort darauf finden wir in Vers 12. Dort heißt es: "Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren."
[13:51] Die Bibel malt so ein Bild von Menschen, die sich entschieden haben, Jesus vollständig und ganz nachzufolgen. Und ihn anzubeten. Sie nennt sie die Heiligen. Und ein Kennzeichen von ihnen ist, dass sie die Gebote Gottes halten. In anderen Worten, sie haben sich entschieden, ihm zu gehorchen. Nicht nur behaupten sie, dass sie ihn anbeten, sondern ihre Anbetung zeigt sich auch ganz natürlich in ihrem Leben durch Gehorsam. Also sie gehorchen Gott nicht, um irgendwie gerettet zu werden oder sich die Erlösung zu verdienen. Sie haben dieses Geschenk bereits angenommen. Und weil sie dieses Geschenk so sehr wertschätzen, wählen sie aus freier Überzeugung, aus freiem Willen, dass sie ihm, Jesus, nachfolgen wollen.
[15:13] Sie haben denselben Glauben an Jesus. Im Griechischen und im Englischen heißt Glaube an Jesus oftmals auch Glaube Jesu. Also sie haben den gleichen Glauben, den auch Jesus gehabt hat, zum Beispiel im Garten Gethsemane. Im Garten Gethsemane hat ja Jesus gesagt: "Nicht mein Wille, sondern dein Wille, o Vater, geschehe." Und auch wir, die wir in der letzten Phase der Weltgeschichte leben, sind aufgefordert, diese Einstellung zu haben. Wie können wir so einen Glauben haben?
[15:53] Zurück in Offenbarung 14, Vers 7. Da heißt es: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen." Wenn wir wissen, dass die Stunde seines Gerichts gekommen ist, dann wollen wir drei Fragen beantwortet sehen. Wenn du wissen würdest, was im Gericht erscheinen müsstest, dann möchtest du drei Fragen beantwortet sehen. Du möchtest wissen, wo du auftreten musst. Warum du da sein möchtest. Und wann du da sein sollst.
[16:50] Wir wollen genau das gleiche über das himmlische Gericht wissen. Wir wollen anfangen mit der Frage: Wo? Wo findet das Gericht statt? In Daniel 7, Vers 9 finden wir diese Antwort. Daniel 7, Vers 9. Das ist ein Bild von Gott, dem Vater. Und wo ist er? Vers 10. Das ist ein Bild von Heaven. Das ist ein Bild des Himmels.
[17:47] Was sind diese Bücher? Es gibt verschiedene Bücher, die dort im Gericht untersucht werden. Eins ist genannt: das Buch der Verbrechen, der Sünden. Eins ist genannt: das Buch der Erinnerung. Und eins ist genannt: das Buch des Lebens.
[18:21] In Offenbarung 3, Vers 5 gibt es das Buch des Lebens. "Wer überwindet, soll mit weißen Kleidern angetan werden. Und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens. Und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und seinen Engeln." Das Buch des Lebens ist bei weitem das allerwichtigste Buch. Und wenn unser Name nicht im Buch des Lebens ist, dann können wir nicht gerettet werden.
[18:51] Wir wollen uns das andere Buch anschauen. In Maleachi 3, Vers 16 heißt es: "Da redeten die miteinander, die den Herrn fürchteten, und der Herr merkte auf und hörte. Und ein Buch der Erinnerung wurde vor ihm geschrieben, für die, die den Herrn fürchten und seinen Namen achten." Alles Gute, was Sie jemals getan haben. Jede gute Tat, die wir getan haben, um jemand anderen in die richtige Richtung zu führen. Jedes Mal, wenn wir etwas Gutes getan haben, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Jedes Wort der Ermutigung, das wir jemandem anderen gegeben haben. Sie werden hier in diesem Buch der Erinnerung sehr sorgfältig aufgeschrieben.
[19:44] Aber es gibt auch dieses Buch der Sünden. Und in diesem Buch sind all die Dinge aufgeschrieben, die wir jemals falsch gemacht haben. Alles, was wir getan haben, was egoistisch gewesen ist. Jede unfreundliche Formulierung, die wir ausgesprochen haben. Jeder schlechte Gedanke, der unseren Kopf so durchkreuzt hat. All die sind auch aufgeschrieben in diesem Buch.
[20:27] Heißt das, wenn ich mehr Einträge habe im Buch der Erinnerung als im Buch der Sünden, dass ich dann gerettet bin? Natürlich heißt es das nicht. So werden Menschen nicht gerettet. Menschen werden durch Gnade, durch den Glauben an Jesus gerettet. Trotzdem wird alles sehr genau aufgeschrieben.
[20:59] Wir wollen uns ein bisschen genauer jetzt Daniel 7 versetzen. Daniel 7 versetzen. Denn dort erscheint jetzt jemand sehr Besonderes im Gericht. "Ich schaute in Vision der Nacht. Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihnen." Also, nach wem klingt das hier, wer hier auftritt im Gericht? Ganz gewiss.
[21:37] Im Gericht hat er drei verschiedene Rollen oder drei verschiedene Funktionen, die er dort spielt. Als erstes können wir sagen, ist unser Anwalt, unser Fürsprecher, unser Verteidiger sozusagen. Wir finden das in 1. Johannes 2, Vers 1: "Meine Kinder, die schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist."
[22:12] Wir haben ja gerade gesehen vor wenigen Momenten, dass Gott der Vater im Gericht gegenwärtig ist. Aber in Johannes 5, Vers 22 und 27 werden wir sehen, dass er das gesamte Gericht dem Sohn übergeben hat. Es heißt: "Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist."
[22:46] Es gibt noch eine dritte Rolle, die Jesus spielt, und die ist bei weitem die wichtigste. Die findet sich in Römer 5, und dort Vers 8. Hier steht: "Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist."
[23:13] Wir finden also, dass im Gericht Jesus auch unser Freund ist. Wenn Jesus im Gericht unser Verteidiger ist, und wenn er in dem Gericht auch unser Richter ist, und er auch noch unser Freund ist im Gericht, dann müsste es für einen echten Christen überhaupt keinen Grund geben, das Gericht zu fürchten. Denn es gibt keinen besseren Verteidiger als Jesus. Und man findet auch keinen gerechteren Richter als Jesus. Und man findet erst recht keinen besseren Freund als Jesus.
[24:09] Also, wir haben jetzt herausgefunden, wo das Gericht stattfindet, es findet im Himmel statt. Die nächste Frage ist: Warum gibt es überhaupt ein Gericht? Und die Antwort finden wir zunächst einmal in 1. Korinther 4, Vers 9. Paulus sagt: "Denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Engeln als auch Menschen." Also, das Universum schaut auf den Planeten Erde und sieht, wie Gott mit der Sünde umgeht.
[24:46] In 2. Korinther 5, Vers 10 sagt es so: "Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses."
[25:05] Das Gericht wird eine sehr gründliche Untersuchung unserer aller Leben sein, um herauszufinden, ob es wirklich sicher ist, uns auch zu retten. Es ist wirklich schwierig, heute herauszufinden, wer gut und wer schlecht ist. Manchmal schauen wir Menschen an, und von außen sehen sie sehr gut aus, aber innen drin ist ihr Herz total verdorben.
[25:41] Ich möchte ein Beispiel geben. Vor einigen Jahren gab es einen Pastor, und er ging eines Abends nach Hause, und er wurde von zwei Männern mit Waffengewalt ausgeraubt. Und als sie seine Brieftasche so schnappten und abhauen wollten, hat er sie gebeten, noch einen Moment zu warten, und er sagte ihnen dann: "Ich möchte nur, dass ihr wisst, ich bin ein Pastor." Und sie sagten: "Okay." Und er sagte dann: "Bevor ich jetzt gleich gehe, könnte ich noch vielleicht für euch beten." Und sie haben sich einen Moment angeschaut, und sie haben geantwortet: "Es würde uns freuen, wenn du für uns betest, denn wir sind ja auch Christen." Nun, waren sie es wirklich? Also sie haben es zumindest behauptet, aber ich denke, wir können wohl sagen, dass sie ganz tief innen es wohl nicht wirklich waren.
[27:01] Also diese Untersuchung, dieses Gericht, wird herausfinden, ob es sicher ist, solche Menschen zu retten. Was es auch zeigen wird, ist, dass Gott in jedem Fall alles getan hat, um möglichst viele zu retten. Der einzige Grund, warum jemand nicht gerettet werden wird, ist, dass sie eine Entscheidung gemacht haben, dass sie nicht wollen, dass jemand nicht gerettet wird. Ist, dass sie eine Entscheidung gemacht haben, dass sie nicht mit Gott für die Ewigkeit zusammen sein wollen. Einige mögen das mit ihrem Mund aussprechen, aber in ihren Herzen haben sie Entscheidungen gemacht, das Gegenteil von Gottes Willen.
[27:58] In Apostelgeschichte 17, 31 sagt es: "Es ist eine Entscheidung, dass sie nicht mit Gott für die Ewigkeit zusammen sein wollen. Es ist eine Entscheidung, dass sie nicht mit Gott für die Ewigkeit zusammen sein wollen."
[28:15] In Apostelgeschichte 17, 31 sagt es: "Weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit, durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass er ihn auferweckt hat aus den Toten."
[28:35] Nach welchem Maßstab werden Menschen dann am Ende gerichtet werden? In Prediger 12, 13 und 14 lesen wir: "Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus." Es wird also eine Untersuchung unseres Lebens geben, um zu sehen, ob wir wirklich Gott ganz nachfolgen oder nicht. Jeder Name wird dann angeschaut werden, mein Name, dein Name.
[29:10] In Vers 14 geht es dann noch weiter: "Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut." Es gibt Dinge, die du verbergen kannst von anderen, und es gibt Dinge, die ich verbergen kann von anderen. Aber wir können nichts von Gott verbergen. Er weiß alles.
[29:36] Wenn wir noch einmal zur Offenbarung 14, 7 zurückkommen, dann heißt es, dass die Stunde seines Gerichts gekommen ist. Und wie wir gesehen haben, ist nach dem Gericht das nächste große Ereignis die Wiederkunft Jesu. Er kommt mit seinem Lohn für jeden. Es macht also nur Sinn, dass der Entscheidung erfolgt, bevor Jesus zurückkommt. Er kommt mit seinem Lohn für jeden. Es macht also nur Sinn, wenn das Gericht vor der Wiederkunft stattfindet. Denn wenn er mit seinem Lohn wiederkommt, dann muss er ja wissen, welchen Lohn er wem geben möchte.
[30:26] Die nächste Frage dann ist: Wann genau findet dieses Gericht statt? Und um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zu dem Buch von Daniel gehen. Und um diese Frage beantworten zu können, wollen wir in das Buch von Daniel gehen. Und dazu gehen wir zu Daniel 8, und dort Vers 14, um herauszufinden, wann das Gericht begann.
[30:56] Der Engel Gabriel sprach dort zu Daniel und sagte: "Er sprach zu mir: Bis zu 2300 Abenden und Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden." Also, was hat das mit dem Gericht zu tun? Was hat das jetzt eigentlich mit dem Gericht zu tun? Um das miteinander in Verbindung zu bringen, müssen wir uns ein klein wenig mit dem sogenannten Heiligtumsdienst beschäftigen.
[31:23] In Exodus 25, Vers 8, hier ist, was es sagt. In 2. Mose 25, und dort Vers 8 heißt es: "Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne." Gott hatte dem Volk gesagt, dass sie ein Heiligtum machen sollten, damit er bei ihnen, mit ihnen wohnen könnte.
[31:49] Also, wie sollte dieses Heiligtum jetzt so genau aussehen? Wir schauen uns Vers 9 an: "Genauso, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt ihr es machen." Und als du durch die Bücher von Mose liest, siehst du, dass Gott sehr detaillierte Anweisungen gemacht hat, was das Heiligtum aussehen sollte. Wenn man sich durch die Bücher Mose hindurchliest und hindurcharbeitet, dann findet man sehr genaue, sehr detaillierte Anweisungen, wie dieses Heiligtum gebaut werden sollte und wie es aussehen sollte.
[32:28] Dieses Heiligtum sollte eine Illustration des Erlösungsplanes Gottes sein. Man kann mindestens eine kleine Idee davon bekommen, hier auf der Leinwand. Es gab so einen Vorhof, der mit so einem Zaun umspannt war. Und wenn man in diesen Vorhof hineinkam, war das Erste, was man sehen konnte, so einen großen Brandopferaltar.
[33:00] All of these things were to illustrate Jesus Christus. All diese verschiedenen Dinge sollten bestimmte Aspekte von Jesus illustrieren. Denn Jesus ist natürlich unser Opfer. Man würde danach zu diesem Waschbecken kommen. In diesem Waschbecken war Wasser drin, mit dem sich der Priester vor dem Eintreten in das eigentliche Heiligtum waschen würde. Ein Symbol für die Taufe.
[33:36] Dann konnte der Priester durch den Vorhang in das Heiligtum hineingehen. In die erste Abteilung des Heiligtums zur rechten Hand hatte man den Schaubrot-Tisch. Jesus wird ja das Brot des Lebens genannt. Auf der linken Seite war der siebenarmige Leuchter. Jesus wird das Licht der Welt genannt. Direkt geradeaus war der Rauchaltar. Die Gebete gehen dann zum Vater hinauf.
[34:29] Dann gab es einen dicken Vorhang, der den ersten vom zweiten Abteilung trennte. Die erste Abteilung war genannt das Heilige und die zweite wurde Allerheiligstes genannt. Hinter dem Vorhang befand sich die Bundeslade, wo die zehn Gebote aufbewahrt wurden. Über dieser Bundeslade war eine goldene Platte, die der Sühnedeckel genannt wurde. Darüber befanden sich zwei goldene Engel. Die englischen Engel waren die Heiligen. Zwischen diesen beiden Engeln befand sich die Schechina, die Herrlichkeit Gottes, die sichtbare Manifestation der realen Gegenwart Gottes.
[35:46] Damals in alttestamentlichen Zeiten, wenn man gesündigt hatte, stützte man seine Hand auf den Kopf des Tieres und man hat seine Sünden bekannt. Symbolisch wurden so die eigenen Sünden auf dieses Opfertier übertragen. Dann würde man mit einem Messer die Kehle des Tieres durchschneiden. Das Blut würde herausspritzen und viel von dem Blut würde in so einer Schüssel aufgefangen werden. Dann nahm der Priester etwas von diesem Blut und er ging damit in das Heiligtum hinein, und zwar in die erste Abteilung, in das Heiligtum. Er hat dann etwas von dem Blut genommen und vor den Vorhang gesprengt als Beweis der Sünden, die begangen worden waren.
[37:06] Tag für Tag, Opfer für Opfer würde der Priester mehr von diesem Blut dort hineinspringen. Aber dann einmal im Jahr, des sogenannten großen Versöhnungstag. An diesem Tag ging der Hohepriester hinter den Vorhang in das sogenannte Allerheiligste und dort hatte er einen ganz bestimmten Dienst ausgeführt. Der genannt wurde die Reinigung des Heiligtums. Er wurde auch der Tag des Gerichts genannt.
[37:55] Zehn Tage vor diesem großen Versöhnungstag und diesem Tag des Gerichtes wurden von den Priestern Silbertrompeten geblasen, damit das Volk wusste, der Tag des Gerichts naht. So dass, wenn der Tag des Gerichts dann kommen würde, man sicher sein konnte, dass alle Sünden, die man begangen hat, auch schon für sie Sühne erwirkt worden waren. Und wenn man das vernachlässigt hatte oder das nicht getan hatte, dann wurde man abgeschnitten vom Volk Gottes.
[38:38] Warum ist das so wichtig? Denn dieser einzelne Tag ist ja wie gesagt der Tag der Versöhnung, der Versöhnungstag oder auch der Tag des Gerichts. Also, wenn in Daniel 8 Vers 14 es dort heißt: "Er sprach zu mir: Bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt worden." Dieses Wort "gerechtfertigt" und dieser Tag heißt auch "reinigen" oder "ins Recht bringen" oder "wiederherstellen". Dann würde der Tag des Gerichts beginnen.
[39:24] In Hebräer 9 Vers 6 und 7 heißt es: "Da nun dies so eingerichtet ist, betreten zwar die Priester allezeit das vordere Zelt zur Verrichtung des Gottesdienstes, in das zweite aber geht einmal im Jahr und zwar nicht ohne Blut, da er für sich selbst und für die Verirrung des Volkes darbringt." Und in Vers 24: "Der nicht in einem mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des Vorhandenen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen."
[40:02] Also, vor vielen Jahren gab es dieses irdische Heiligtum, aber das existiert nicht mehr. Es war eigentlich nur ein Abbild des himmlischen Heiligtums, und das ist immer noch in Existenz. Damals im Alten Testament gab es Hohepriester, die im Heiligtum ihren Dienst taten. Heutzutage haben wir einen Hohepriester, nämlich Jesus, der für uns im himmlischen Heiligtum eintritt.
[40:54] Also, wenn es hier in Daniel 8 Vers 14 heißt: "Bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt oder gereinigt werden", aber im himmlischen Heiligtum, nicht von einem irdischen. Wir schauen einige weitere Verse in Daniel 8 dann. Vers 17. Wenn es jetzt auf die Zeit des Endes bezieht, sprechen wir hier nicht über ein himmlisches Heiligtum. Denn das irdische Heiligtum existiert ja nicht mehr. Es ist vor viel, langer, langer Zeit zerstört worden.
[42:00] Vers 18: "Und er sprach: Siehe, ich verkünde dir, was in der letzten Zeit des Zornes geschehen wird, denn es bezieht sich auf die bestimmte Zeit des Endes." 26: "Was aber über das Gesicht von den Abenden und Morgen gesagt worden ist, das ist wahr. Und du sollst das Gesicht verwahren, denn es bezieht sich auf fernliegende Tage."
[42:26] Also Gabriel sagte dem Daniel: Diese Vision, die ich dir jetzt erkläre, die hat dann am Ende ihre Erfüllung ganz in der Zukunft. In Daniel 8, Vers 14 heißt es ja: "2.300 Abende und Morgen." Ja, also Abende und Morgen bedeutet dann letztendlich Tage, wie in 1. Mose 1: "Aus Abend und Morgen wurde der erste Tag." Aber wir wissen ja, dass in der Prophetie ein Tag wofür steht? Ein Jahr.
[43:06] Das heißt, diese 2.300 Tage der Prophetie stehen für tatsächliche, eigentliche 2.300 Jahre. Also am Ende dieser 2.300 Jahre, sagt die Bibel, würde das Gericht beginnen.
[43:31] Daniel wollte wirklich verstehen, worum es dabei eigentlich ging. Und so kam der Engel Gabriel nach einigen Jahren noch einmal zu ihm, um ihm das zu erklären. In Daniel 9, Vers 23 heißt es. Und dann beginnt Gabriel, die Erfüllung dieser Prophetie zu erklären. Und wenn wir schon an den früheren Abenden dabei gewesen sind, ist uns das jetzt nicht so neu, weil wir das schon einmal behandelt haben. Vers 24 steht.
[44:27] Also, er spricht hier über die Eröffnung des Allerheiligsten oder des Messias. Das ist Jesus.
[44:53] Also, wie lange dauert das, bis das stattfinden wird? Also, es heißt ja, dass es sich um 70 Wochen handelt, oder wie wir gelernt haben, 490 Jahre. Wann würde diese Zeitperiode beginnen? In Vers 25 steht. Er geht weiter.
[45:31] Wir haben das schon einmal angeschaut. 7 Wochen und 62 Wochen wären 69 Wochen. Und 69 Wochen sind 483 Tage, die aber prophetisch natürlich für Jahre stehen. Und wir haben auch schon diesen Erlass entdeckt, der dem Volk Israel erlaubte, wieder zurückzugehen und wieder zu retten.
[46:31] Dieser Befehl ist auch bekannt als der Erlass des Artaxerxes. Weil er historisch verifizierbar ist. Der Tag, an dem dieser Befehl fortgeführt wurde, ist 457 B.C.
[46:57] Also, wenn man in 457 B.C. beginnt und dann der Engel Gabriel sagte, 483 Jahre zurückzugehen oder 483 Jahre nach vorne zu gehen, also man startet dann also in 457 B.C. und der Gabriel sagt ihm, dass man jetzt 483 Jahre vorwärts gehen sollte. Und da kommt man dann in das Jahr 27 B.C. Wenn man natürlich bedenkt, dass in beide Richtungen volle Jahre sind.
[47:36] In Lukas 3, Vers 1 wird uns gesagt, was in diesem Jahr 27 B.C. passierte. In diesem Jahr war Johannes der Täufer aktiv und hat Menschen getauft. In Vers 21 und 22 wird einer von diesen Personen beschrieben, der getauft worden ist.
[48:35] Das passierte im Jahr 27. Denn, wie wir gelesen haben, war es im 15. Jahr von Tiberius Caesar.
[48:57] Also, obwohl in den meisten Geschichtsbüchern steht, dass er im Jahre 14 Kaiser wurde, hat er bereits 2 Jahre zuvor als Korrigent mit Augustus regiert und für die Provinzen und für die Armeen, weswegen Lukas ihn ab dem Jahr 12 schon als Kaiser zählte. Und die Zitate dafür sind hier. So war Tiberius die letzte Hoffnung für Augustus, der sorgte dafür, dass sein adoptierter Sohn die Vollmachten des Zensus und Tribunen erhielt und diktierte ein Gesetz, dass dem zukünftigen Herrscher die Provinzen und die Armeen verlieh, die seiner eigenen ebenbürtig waren. Tiberius bewies denselben hellen Mut, als er Germanien betrat. Auf den Wunsch seines Vaters, dass er in allen Provinzen und über alle Armeen eine ihm ebenbürtige Vollmacht haben sollte, wurde dies vom Senat und dem römischen Volk so beschlossen. Nach seiner Rückkehr nach Rom feierte er einen Triumph über die Pannonia und Dalmata. Das war dann Anfang 13. nach Christus.
[50:01] Also im Jahr 27, im 15. Jahr des Kaisers Tiberius, wurde Jesus getauft. Er wurde genau im richtigen Jahr getauft.
[50:21] Es passierte noch etwas ganz Wichtiges und Besonderes direkt zur richtigen Zeit. Dreieinhalb Jahre nachdem Jesus seinen Dienst begonnen hatte, passiert etwas sehr Entscheidendes in seinem Leben. Er wurde gekreuzigt.
[50:45] Daniel 9, Vers 26 steht: "Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und ihm wird nichts zuteil werden." Als er ausgerottet wurde, hat er seinen Dienst beendet.
[51:04] In Daniel 9, Vers 27 lesen wir dann: "Und er wird mit den vielen einen festen Bund schließen, eine Woche lang." Eine Woche, das sind dann prophetisch sieben Jahre.
[51:18] Starting in the year AD 27, die im Jahre 27 nach Christus beginnen, then going three and a half years, which would be half a week. Then after verse 27b, in the middle of the week, the slaughter and sacrifice will be stopped. This means that the week of seven years in the middle has exactly three and a half days, which are three and a half years. So that would be the year AD 31. In AD 31 Jesus was crucified, considering that he was baptized in the fall. He became the sacrifice. He was crucified in AD 31 and became our sacrifice.
[52:07] And when that happened in the temple we just talked about, the curtain of the most holy from top to bottom was torn apart. And with that, the whole system of the sacrifice came to an end.
[52:23] Why is all this so important? We want to take a look at the beginning of this prophecy. 457 B.C. was the order of Artaxerxes. If you go forward 483 years, you come to the baptism of Jesus in the year 27 after Christ. Three and a half years later, Jesus was crucified in the spring of AD 31. With that, three and a half years are left to complete these 490 years.
[53:19] What happened three and a half years after the crucifixion of Jesus? The story of Acts 8, we find an interesting story. It's the story of Stephen. Stephen was a deacon in the Christian church. And he was a powerful preacher. And he was called in to talk with and to visit the Sanhedrin, the High Jewish Council. And when he did, he gave one of the most powerful sermons showing that Jesus is the Messiah. But the Jewish leaders didn't like what he had to share. They said, "We do not believe that Jesus was the Messiah. Three and a half years ago, we crucified him to show that we don't believe that. Now three and a half years later, you are standing here in front of us trying to convince us that he is the Messiah again. And we still don't believe that he is the Messiah." And to emphasize the fact that we are now going to kill you. And they took him outside and they stoned him to death.
[55:08] So in A.D. 31 they rejected Jesus. Three and a half years later, in A.D. 34, they ratified their rejection of him. So in A.D. 34, they ratified their rejection of Jesus.
[55:30] Let's look at Acts 7, 54-60. We want to look at Acts 7, 54-60. Paul and Barnabas said, "Freely, you had to be told the word of God, but you rejected it and did not consider yourselves worthy. Behold, we turn to the heathens."
[55:57] After the stoning of Stephanos, the gospel began to spread to the heathens. There was a big persecution of the Christians in Jerusalem, and so they dispersed in need. And so they began to carry the gospel to other regions and then to the heathens.
[56:31] This prophecy is by far the most powerful time prophecy in the Bible because it shows that Jesus is the Messiah. There is no way that this could happen by chance. The commandment came in the right year. Jesus was baptized at the right time. He was crucified at the right time. And the gospel went to the heathens. And that brings us to the year A.D. 34. But this particular prophecy about Jesus is part of the longer prophecy that we started looking at this evening. And that is the 2300 year prophecy.
[57:36] So when we pull it all together, it looks like this: We have 457 B.C., the decree of Artaxerxes. We add 490 years, that brings us to A.D. 34, the gospel going to the gentiles. Then we add the remaining years of the 2300 years minus 490, that's 1810, it brings us down to the year 1844.
[58:17] So why is 1844 significant? Daniel 8:14 said, "Under 2300 days, then shall the sanctuary be cleansed." Or in other words, then the judgment will begin. Daniel 8:14 said, "Under 2300 days, then shall the sanctuary be cleansed." Or in other words, then shall the judgment begin.
[58:49] So the judgment began in heaven in the year 1844. And in that year, names began to be brought up in the judgment. And in that year, names began to be brought up. That names began to be brought up.
[59:20] Revelation 14:7 says, "To fear God and give glory to Him, for the hour of His judgment has come." 1. Peter 4:17 says, "Because the time is there that the judgment begins in the house of God, but first in us."
[59:40] How will the end of those? So probably starting with Adam and Eve and working down through time, names have been brought up in the heavenly sanctuary in judgment, and the books are being opened to see whether people are safe to save or not. And before Jesus comes back, every single name is going to be brought up, including my name and your name.
[1:00:28] Well, how are we going to fare in the judgment? Keep in mind something very important, and that is who can represent us in the judgment. Hebrews 7:25 says. Hebrews 4:14 says.
[1:01:06] So if Jesus is our intercessor and He is our high priest, look what verse 16 says. So let us now with free will to the throne of grace, so that we may receive mercy and find grace. To the throne of grace. We are told that we can come boldly to the throne of grace today.
[1:01:45] Today we can come to Jesus and ask forgiveness for our sins. And His promise in 1. John 1:9 is: "If we confess our sins, He is faithful and just to forgive us our sins and cleanse us from all unrighteousness."
[1:02:10] So when we confess our sins, those sins that are written in the book of sins or the book of iniquities, they are stricken through, then they are stricken through or covered.
[1:02:30] Here is what happens in the judgment. So let us say Bob or Sally are now in the judgment. And the book is opened, the life of Bob or Sally. And the question is asked: Should they be saved? If they have confessed their sins to Him, then when their name is called in the judgment, Jesus stands up. And He says, "Bob, Sally, they have accepted Me as their savior. And so my life stands in place of their life." And so when the book of iniquities or the book of sins is opened for Bob and Sally's lives, Bob and Sally. And so each one of those sins that they have committed is stricken through. Then one will find out that the sins are covered with the blood or are covered by the blood of Jesus.
[1:04:04] But if Bob and Sally have not accepted Jesus as their savior, if they have not confessed their sins to Him, then Jesus does not stand on their behalf. And their books are opened. And the only thing left for the universe to see is the long list of their sins.
[1:04:39] Now that is not just the imaginary Bob and Sally. That's me and you. In other words, the most important thing to think about in the judgment is this: Will Jesus stand for you in the judgment? Or will He not stand for you in the judgment? Because if He stands for you in the judgment, there is no way that you can lose. But if He does not stand for you in the judgment, there is no way that you can win or pass.
[1:05:34] So what it boils down to is one question: Will He stand for you or not? Ultimately, the universe is going to have justice. Justice in every single case. There will be no more secrets. Everything will be made open to everyone. My life will become transparent, and your life will become transparent. And a decision for eternity will be made for each one of us.
[1:06:25] So how will we fare in the judgment when everything is made open? My hope and prayer is that Jesus will stand for us. But that will only take place if we make a decision for Him today.
[1:06:49] So I'd like to ask you a question this evening. Knowing that everything will be made transparent very soon, and that my name and your name will come up in the courts of heaven, how many of you would like to join me tonight in asking Jesus to stand for us in the judgment? Is that your desire? Let's pray.
[1:07:28] Father, we realize that the world is unfair today. We wonder whether people are treating us justly or unjustly, and it's often difficult to tell. We see things happen in the world today, and we wonder whether justice was done or not. And it's difficult for us to know. But we know that you are a God who loves justice. And in the end, justice will truly be done. So help us, Lord, through our lives to show that you are doing everything you can to save as many people as possible. And help us to be ready for Jesus' soon return. And we ask this tonight in Jesus' name. Amen.
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