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In dieser Folge von Magna Conflictio, „16.0 Kompromisse – Hinter Feindeslinien“, beleuchtet Christopher Kramp die Gefahren des Kompromissmachens im Glauben. Anhand von Beispielen aus der Kirchengeschichte und biblischen Lehren wird aufgezeigt, wie das Einlassen auf die Welt die Reinheit des Glaubens untergräbt. Die Vortragsreihe konzentriert sich auf die Wichtigkeit von Standhaftigkeit und Treue, besonders in der Endzeit, und warnt vor Verführungen, die zu Kompromissen verleiten.

In diesem Vortrag der Serie „Magna Conflictio“ beleuchtet Christopher Kramp die Rolle und Macht der Engel im großen geistlichen Kampf. Er erklärt, dass Engel keine niedlichen Wesen sind, sondern mächtige Boten Gottes, die Gottes Befehle ausführen. Der Vortrag unterscheidet zwischen den guten und den gefallenen Engeln (Dämonen) und zeigt auf, wie diese im Leben der Menschen agieren und welche Strategien Satan einsetzt, um die Wahrheit zu verdrehen und Menschen zu täuschen.


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Serie: Magna Conflictio (Vortragsreihe über die Kirchengeschichte und die Endzeit)

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Transkript

[1:21] Herzlich willkommen zurück zu Magna Conflictio und unserem nächsten Vortrag. Ich hoffe, Sie haben sich gut gestärkt. Und wir haben eine lange Pause gehabt, 20 Minuten. Länger als geplant. Und deswegen werde ich jetzt 5 Minuten eher aufhören. Mindestens. Sie sehen schon, ich bin kein Prophet. Ich freue mich, dass Sie immer noch da sind, dass Sie auch wieder eingeschaltet sind oder, ja, eingeschaltet haben zu einem Vortrag, der, glaube ich, jetzt sehr, sehr praktisch wird. Und dieses große Thema des Magna Conflictio, des großen Kampfes, das wir gerade betrachtet haben in der Theologie und was im Himmel passiert ist, was auf der Erde passiert ist, jetzt bringt in unser persönliches Leben und ich glaube, für jeden von uns was dabei ist, wo er sehen kann, wo auch der Magna Conflictio in seinem Leben eine Rolle spielt und wie wir erfolgreich Sieger sein können. Deswegen sind wir hier. Wir wollen ja nicht einfach nur wissen, dass es einen Konflikt gibt. Wir wollen wissen, wie wir in diesem Konflikt siegen können.

[2:13] Ich möchte Sie einladen, zu Beginn noch einmal ein Gebet zu sprechen und dann werden wir hineintauchen in das Thema. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein Wort. Möchten dich bitten, dass du uns jetzt Weisheit schenkst und Verstand, dass wir erkennen, was du uns sagen möchtest und dass wir durch dein Wort belehrt werden und erkennen können, wie wir Sieger sein können. Und wenn wir erkennen, welche Anschläge der Satan vorhat, können wir durch deine Kraft, durch deine Waffenrüstung, durch dein Wort, durch dein Gesetz uns dagegen wehren. Denn du bist mit uns. Und das wir danken dir im ganzen Namen. Herr Jesus, Amen.

[2:48] Es gibt heute viele Menschen, die zweifeln daran, ob es überhaupt eine unsichtbare Welt gibt. Ob es so etwas wie Engel gibt, ob das Unsichtbare und das Sichtbare wirklich in Kontakt miteinander stehen. Und dass es böse Engel gibt, wird von den meisten völlig abgelehnt. Und vielleicht gibt es ja so ein paar Engel, nicht wahr? Die meisten haben eher den Eindruck, es sind vielleicht Verstorbene, die zurückkommen oder so, wenn es da mal etwas Unnatürliches gibt, oder Dinge sind, die man nicht erklären kann. Das sind wahrscheinlich die Verstorbenen. Wenn Sie das interessiert, kommen Sie am Dienstag, haben wir interessante Themen für Sie.

[3:27] Aber die Bibel macht ganz deutlich, dass es Engel gibt und dass Engel nicht Verstorbene sind. Denn Engel waren schon da, lange bevor es Menschen gab. Haben wir heute schon gesehen im ersten Vortrag. Die Bibel sagt, als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten, das war wann? Weiß es jemand? Bei der Schöpfung. Als noch kein Mensch da war, waren die Engel schon da und haben sich gefreut über die Schöpfung. Die Bibel sagt auch, dass ein Engel den Weg zum Garten Eden versperrt hat, lange bevor der erste Mensch gestorben war. Das allein sollte uns ausreichend zu zeigen, dass Engel selbstständige Wesen sind, die es gibt und die einen Part zu spielen haben.

[4:09] Die Bibel sagt, dass wir ein wenig niedriger gemacht sind als die Engel. Interessant, nicht wahr? Wenn Sie sich betrachten, dürfen Sie wissen, die Engel sind ein bisschen herrlicher, ein bisschen größer. Aber nicht viel. Engel sind keine Superwesen, wo wir so wie Heuschrecken sind. Wir sind ein wenig niedriger gemacht als Engel.

[4:30] Es heißt hier über die Engel im Psalm 103, Vers 19, 20: Der Herr hat seinen Thron im Himmel gegründet und seine Königsherrschaft regiert über alles. Lobt den Herrn, ihr seine Engel. Ihr was? Starken Herrn. Wenn man an Engel denkt und gemeinhin in der Kirche gewesen ist, was für ein Bild hat man von Engeln? Kleine, süße, pausbäckige. Meistens gucken die ein bisschen komisch. Dann flattern sie ein bisschen. Aber die Bibel sagt nicht, dass das kleine, verquere, fliegende Babys sind. Sondern es sind was? Starke Helden. Was haben sie für ein Bild bei einem starken Helden? Groß, mächtig, ehrfurchtgebietend. Die er seinen Befehl ausführt.

[5:20] Engel sind Boten Gottes, das Wort Angelos meint Bote, die Gottes Befehle ausführen. Gott operiert nämlich sehr strukturiert. Wenn Gott sagt so und so, diesem Menschen soll geholfen werden, dann passiert nicht meistens ein Wunder, sondern Gott sendet einen Engel. Er, der Engel, führt den Befehl Gottes aus. Das heißt hier, lobt den Herrn alle seine Herrschaften, seine... Was ist das nächste Wort? Diener. Das ist interessant. In unserem Kopf sind starker Held und Diener zwei völlig verschiedene Dinge. Starker Held und Diener, das ist der, der den Boden wischt. Im Himmel sind diese beiden Dinge ein und dasselbe. Im Himmel ist ein starker Held ein Diener und ein Diener ein starker Held. Und wenn sie in den Himmel wollen, dann seien sie ein starker Held, aber seien sie auch ein Diener. Seien sie bereit, immer Gottes Willen auszuführen, aber seien sie bereit, ihm zu dienen. Engel sind starke Helden, aber sie tun seinen Willen.

[6:16] Das sind natürlich die guten Engel. Und sie sind dort im Himmel und sie haben ein enormes Interesse, was auf dieser Erde geschieht. Wir haben gestern schon und heute früh gesehen, dass die Engel enormes Interesse haben, wenn es um unsere Erlösung geht. Sie schauen hinein, damals schon dargestellt durch die beiden Cherubim auf der Bundeslade, sie schauen dieses Geheimnis, wie Gnade und Gerechtigkeit zusammenkommen können. Das interessiert sie. Wenn wir auch nur halb so ein Interesse hätten an den Engeln wie die Engel an uns, glaube, wir würden mehr von Gott verstehen.

[6:43] Es heißt in Offenbarung 5, Vers 11: Und ich sah und hörte eine Stimme von den vielen Engeln rings um den Thron. Wie viele? Viele. Und die lebendigen Wesen und die Ältesten und ihre Zahl war Zehntausend mal Zehntausend. Schnelle Mathematiker, Zehntausend mal Zehntausend sind nicht Hunderttausend, das wird gerne gesagt. Wer war gut in Mathe? Was haben wir? Nicht Zehn Millionen, sondern? Hundert Millionen. Aber ich glaube, das ist auch nur mehr sozusagen eine Annäherung. Wie gesagt, es sind nicht genau Hundert Millionen, sondern keiner mehr oder weniger. Es sind viele, Tausend mal Tausend, Zehntausend mal Zehntausend. In Hebräer heißt es sogar, es sind Myriaden. Wie klingt Myriaden? Der ganze Himmel ist angefüllt mit starken Helden, die gleichzeitig dienen.

[7:40] Um wem dienen sie? Sie dienen uns. Denk mal drüber nach. Ich weiß nicht, ob du zu Hause einen Diener beschäftigst. Aber weißt du, dass du einen Diener hast? Ein Diener, der nicht einfach nur, dem man in den Hintern treten muss, damit er was macht, sondern ein Diener, der im Himmel ein starker Held ist, ist ein Diener. Der die Befehle Gottes für dich ausführt. Denk mal drüber nach. In diesem Magna Conflict sind wir nicht alleine. Es gibt dort Leute, Engel, die uns helfen.

[8:11] Diese Engel sind gewaltig. Hier zum Beispiel heißt es, die lebendigen Wesen aber liefen hin und her, so dass es aussah wie Blitze. Schon mal einen Blitz gesehen? Blitze aus. Hell und schnell. Engel sind tatsächlich beides, hell und schnell. Und gewaltig.

[8:31] Hier haben wir einen Engel, der Jesus aus dem Grab gerufen hat. Dieser Engel ist besonders interessant. Denn dieser Engel hatte die schwere Aufgabe, eine ganze Gruppe von römischen Elite-Soldaten in die Flucht zu schlagen. Ich weiß nicht, wer von uns schon mal römische Elite-Soldaten gesehen hat. Wie heißen unsere Elite-Soldaten hier in Deutschland? GSG9. Ich war das nie mit. Da kriegt man das Zittern. Und da stand eine ganze Horde von Elite-Soldaten, von Leuten, die vielleicht früher mal in der Schlacht im Teutoburger Wald gegen irgendwelche wildgewordenen Barbaren ihren Mann gestanden haben und gekämpft haben bis zum Letzten. Die römischen Soldaten haben sich vor nichts gefürchtet. Da konnten selbst die Germanen kommen. Und da standen die und bewachten dieses Grab von Jesus. Und jetzt bekommt dieser eine Engel im Himmel den Auftrag: Geh dorthin und hol Jesus aus dem Grab. Hat er gewartet. Aber wie soll ich das denn machen? Guck mal, hast du gesehen, Gott, wie viele Römer da sind? Bist du wirklich der Meinung, dass ich das schaffe? Hat er das gesagt? Hat er gezögert und sich überlegt, soll ich? Soll ich nicht? Warum ist es, dass wenn Gott uns ein Befehl gibt, wir immer auf die Schwierigkeiten sehen und sagen, soll ich, soll ich nicht, schaffe ich das?

[9:50] Engel glauben. Die Engel, die im Himmel geblieben sind, die... Wie viel Dritte? Die im Himmel geblieben sind? Zwei Drittel. Die zwei Drittel, die da geblieben sind, sind ja nicht da, weil sie einfach nicht gehen konnten oder gehen durften, sondern weil sie nicht gehen wollten, weil sie Gott geglaubt haben. Die Engel glauben. Und weil sie glauben, sagt dieser Engel, der den Auftrag bekommt: Holt Jesus raus. Er hätte auch sagen können: Moment mal, Jesus ist doch tot. Wie soll das möglich sein? Dieser Engel hat sich die Frage gestellt: Soll ich, schaffe ich es? Er kam auf die Erde. Und als er die Erde berührt hat mit seinem Fuß, gab es ein Erdbeben. Und was ist mit den Soldaten passiert? Lagen alle wie tot. Gott kümmert sich um die Probleme, wenn wir ihm vertrauen.

[10:39] Es heißt: Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee, vor seinem furchtbaren Anblick. Aber er bebten die Wächter und wurden wie tot. Wie viele Engel waren das? Ein Engel. Jetzt stellen wir uns mal vor, was würde passieren, wenn wir jetzt plötzlich alle Engel sehen würden, so in ihrer Herrlichkeit, die jetzt gerade gegenwärtig sind. Puh. Ein Engel hat ausgereicht, eine Gruppe, die mindestens so groß war wie unsere, wobei wir keine römischen Elite-Soldaten sind, es sei denn, jemand von ihnen hat eine militärische Ausbildung, völlig auszunocken.

[11:13] Weiter heißt es hier, von einem Engel. Und es geschah in derselben Nacht, da ging der Engel des Herrn aus. Wie viele Engel? Einer. Und er erschlug im Lager der Assyrer, wie viele waren das? 185.000 Soldaten. 185.000 Mann. Jetzt, die assyrische Armee, war das eine kleine Armee oder eine große Armee? Eine bekannte Armee. Große, bekannte Armee. Es war die Weltmacht. Vergleichbar heute mit den Amerikanern vielleicht. Also stellen Sie sich mal vor, Sie lesen in den Nachrichten: Amerika hat irgendwo im Nahen Osten oder wo immer, die amerikanische Armee hat eine Niederlage erlitten. 185.000 G.I.s lagen tot auf dem Wüstenboden. Ursache: ein Engel war vorbeigegangen. Das wäre so das Äquivalent dazu. Ein Engel.

[12:00] Und diese Engel sind was? Sie sind unsere Diener. Jetzt denkt mal darüber nach. Gott, ich kann das nicht. Ich fühle mich so schwach. Gott, ich will das nicht. Weißt du nicht, dass der X und Y so böse auf mich ist? Ich werde niemals gegen ihn bestehen können. Gott, ich weiß nicht, ob das wirklich so gut ist. Niemand hilft mir. Ich bin ganz alleine hier. Gott sendet Engel. Engel, die sagen: Okay, das sind die Assyrer hier. Kein Problem. Du hast mächtige, starke Helfer in diesem Konflikt.

[12:41] Es heißt hier über diesen Sanherib, der dann mit seiner restlichen Armee nach Hause ziehen musste, dass er mit Schimpf und Schande in sein Land zurückkehrte. Lieber Freund, liebe Freundin, in dem großen Konflikt, in den Kämpfen deines Lebens gibt es Engel, die bereit sind, 185.000 Probleme auf einmal zu lösen. Was sagst du dazu?

[13:05] Also die Israeliten in Jerusalem, als sie gesehen haben am nächsten Morgen, dass die Armee abgezogen war, die haben bestimmt nicht gesagt: Na toll. Die waren außer sich vor Freude. In diesem Kampf, noch bevor wir darüber gesprochen haben, was Jesus alles für uns tut, dürfen wir wissen, dass es Engel gibt, die in der Lage sind, gewaltige Probleme zu lösen und zwar so. Ist dir das bewusst? Manchmal vergessen wir das nicht. Wir denken, da gibt es Gott im Himmel. Aber der ist bestimmt beschäftigt mit all den anderen Universen und allem, was sonst noch zu tun ist im Himmel. Wird er auf mich hören? Wir wissen, Gott hört auf mich. Und Gott kümmert sich um mich, selbst wenn es keinen einzigen Engel gäbe. Aber ist es nicht interessant zu wissen, dass es Engel gibt, die gewaltig sind und Gott dienen und all das tun, was Gott möchte? Möchte er, dass ich überwinde? Wenn Gott möchte, dass ich überwinde und wenn das sein Wille ist, wer würde mir helfen, diesen Willen auszuführen? Die Engel.

[14:01] Und die Engel können eine ganze Menge überwinden. Die Engel waren da im Leben von Abraham, im Leben von Lot, im Leben von Jakob, im Leben von Paulus, im Leben von Petrus. In all den Geschichten der Bibel finden wir immer wieder, wie Engel in den größten Notsituationen, in den größten Konfliktsituationen, als keine Hoffnung mehr schien, eingegriffen haben.

[14:27] Interessanterweise sagt die Bibel hier, als der Satan zum Herrn kommt und sagt: Ist der Hiob umsonst gottesfürchtig? Dann sagt er: Hast du nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingehegt? Was war der Hiob nochmal? Er war gottesfürchtig. Und dann sagt sogar der Satan: Hey Gott, das ist nicht fair, ich komme nicht an den Gläubigen ran, du beschützt ihn. Interessant, oder? Wäre es nicht interessant, wenn der Satan auch über dein Leben sagt zu Gott: Gott, das ist nicht fair, an den Menschen komme ich nicht richtig ran, du beschützt ihn zu sehr. Warum? Warum war er eingehegt? Die Bibel sagt, der Engel des Herrn, die ihnen was fürchten. Wenn du Gott fürchtest, wenn du diese Botschaft der drei Engel: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, in deinem Leben umsetzt, wenn du diesem Konflikt stehenbleiben möchtest für Gott, dann lagern sich Engel um dich her. Und wenn sich Engel um dich her lagern, dann lass doch den Arbeitgeber kommen. Dann lass doch deine Familienangehörigen kommen, die dir so viel Kopfzerbrechen bereiten. Dann lass doch die Schwierigkeiten kommen und schauen, ob diese Schwierigkeiten, diese Menschen, die dir so viele Konflikte machen deines Glaubens wegen, ob die stärker sind als die Assyrische Armee oder römische Militärsoldaten. Lass sie doch kommen. Die Engel des Herrn lagern sich um dich.

[15:57] Weißt du, dass du einen Engel hast, der dich beschützt? Würdest du gerne mal mit deinem Engel reden? Im Himmel? Mal? Ich glaube, die Engel haben auch eine ganze Menge traurige Dinge gesehen, oder? Aber trotzdem helfen sie uns. Bibel sagt, dass sogar die kleinsten Kinder Schutzengel haben. Jesus sagt: Seht zu, dass ihr keinen dieser Kleinen verachtet, denn ich sage euch, ihre Engel, mit anderen Worten, wem gehört der Engel? Es ist dein Engel. Das Kind hat einen Engel, einen Diener, einen starken Helden. Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel. Ist dir bewusst, dass es ein Wesen gibt, das dich Tag und Tag beschützt, das gleichzeitig ständigen Kontakt zum Thron Gottes hat? Stell dir vor, du hättest einen Freund, der ständigen Kontakt zu Angela Merkel hat. Wäre doch gut, oder? Vielleicht in manchen Situationen. Oder zum Scheich von Dubai, oder zu wem auch immer, zu irgendeiner einflussreichen Person, wo man Hilfe bekommen könnte. Connections, nicht wahr? Vitamin B, sagt man heutzutage, oder? Christen haben das beste Vitamin B. Die beste Beziehung. Sie haben einen Freund, der Gott von Angesicht zu Angesicht sieht. Das stimmt, wir können Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, aber unsere Diener können es.

[17:15] Warum haben wir Angst in diesem großen Kampf, wenn Engel da sind, die uns behüten und beschützen wollen? Aber Frage: Wenn wir so eingehegt werden, und so beschützt werden, und so viel Kraft investiert wird, damit wir sicher sind, warum macht Gott das wohl? Also wenn man irgendwo in ein Haus kommt, das gut gesichert ist mit Mauern und mit Stacheldraht und unüberwindlich ist, was weiß man dann auch? Was ist impliziert? Reichtum, okay. Ja. Ist wertvoll, ja. Aber es gibt noch etwas anderes, was sich daraus ergibt. Es ist eine Gefahr, oder? Denn wenn da keine Gefahr ist, wenn da keine Bedrohung von außen ist, dann kann man nichts einschützen und einen einzäunen und einhegen, oder? Gott sendet die Engel nicht einfach, weil er nicht weiß, was er ihnen sonst an Aufgaben geben soll. Es ist keine Beschäftigungstherapie für die Engel. Gott sendet die Engel, weil wir sie brauchen. Denn wir sind in einem was? In einem Magna Conflict, ja.

[18:20] Und das hängt mit denen hier zusammen. Es gibt noch andere Engel. Und diese Engel haben es auf uns abgesehen. Sie kämpfen im Magna Conflictio gegen. Wir sagen meistens: Der Satan hat mich verführt. Aber der Satan als ein Engelwesen kann sich auch nicht zweiteilen. Weil es uns bewusst ist. Der Satan als Engelwesen ist auch nicht allgegenwärtig. Er ist ja nicht Gott. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass jemand von uns wirklich schon mal vom Satan versucht worden ist. Relativ unwahrscheinlich. Bei den vier Milliarden Menschen, die es gibt. Die höchste Wahrscheinlichkeit ist, dass wir von gefallenen Engeln, von Dämonen versucht werden, die dann Satans Willen tun. In unserem praktischen Leben sind es vor allem die Dämonen, die uns angreifen.

[19:00] Wer sind diese Dämonen? Dämonen sind offensichtlich diese Engel, die damals gesagt haben: Ja, Satan, also Luzifer, das macht schon Sinn. Und als Gott ihnen gezeigt hat: Das ist die Wahrheit, glaubt mir doch. Nein, wir wollen denen nicht glauben. Es sind diejenigen, die nicht glauben wollten. Und sie möchten auch uns zerstören. Naja.

[19:24] Und das ist eine ziemlich wichtige Sache. Denn sie haben eine Strategie. Dieser Kampf der Dämonen ist nirgendwo deutlich in der Bibel beschrieben als hier im Leben von Jesus. Es stimmt, auch im Alten Testament gibt es ab und zu Hinweise auf die Existenz von gefallenen Engeln, aber im Leben von Jesus haben wir nirgendwo mehr Berichte als im Leben von Jesus, wo Dämonen sich manifestiert haben. Ständig hat Jesus Besessene ausgetrieben. Weiß jemand, warum? Als Jesus zur Welt kam, waren faktisch alle Nationen dieser Welt von der Herrschaft Satans bis auf einen Flecken, der noch gekämpft hat. Und das war der Flecken Palästina. Denn in Palästina gab es ja zumindest theoretisch immer noch die wahre Religion, die Bibel. Die Anhänger dieser Religion waren zwar schon mit einem halben Bein mehr auf der Seite Satans, durch Tradition und durch Abfall und so weiter. Aber sie waren nicht vollständig dem Götzendienst hingegeben. Sie haben immer noch an Gott geglaubt. Und so wusste der Satan: Wenn der Jesus dort hinkommt und ungehindert dort dieses Volk wieder auf Linie bringt, dann hat mein Königreich große Gefahr. Also hat er vor allem in dieser Zeit auf diesem Flecken Erde versucht, sein Königreich durchzusetzen, indem er mit großer Macht gewirkt hat, durch Dämonen in diesem Magna Conflictio zwischen Christus und Satan.

[20:52] Einige Beispiele hier. In Markus 5, Vers 9 heißt es, und er fragt ihn, als Jesus dort nach Gadara kommt und zwei Menschen sieht sogar, die seltsam aussehen. Die hatten nichts mehr an, hatten Schaum vor dem Mund und Fesseln, die sie zerrissen hatten und rennen auf ihn los. Und die Jünger haben bei dem Anblick die Panik bekommen, sind weggerannt. Jesus ist ruhig stehen geblieben. Auch eine Lektion. Hast du manchmal Panik vor bösen Engeln? Oder vor Dämonen? Es gibt so Menschen, die haben Angst. Die Jünger hatten auch Angst. Jesus hatte keine Angst. Jesus hat ihn kommen lassen, hat ihn gefragt: Was ist dein Name? Und er antwortet und sprach: Was ist dein Name? Legion. Was ist das Wort Legion? Viele. Woher kommt das Wort Legion? Aus der römischen Armee.

[21:50] Engel arbeiten in Herrscharen, in Armeen. Sowohl die guten, als auch die bösen. Und eine Armee ist meistens relativ organisiert. Da gibt es Befehlshaber, da gibt es dann Schlachtpläne und dann linke Flanke, rechte Flanke, vorwärts auf den Feind. Ist uns bewusst, dass auch Dämonen in Armeen arbeiten? Mit Befehlshabern und so weiter.

[22:14] Übrigens, die Dämonen, würden wir sagen, diese Armeen des Satans, sind die sehr homogen? Sind die sehr harmonisch miteinander? Was glauben Sie? Ich bin der persönlichen Überzeugung, dass diese gefallenen Engel sich furchtbar streiten die ganze Zeit. Denn Friede und Harmonie gibt es nur bei Gott. Sie streiten sich und können nicht miteinander und kämpfen gegeneinander. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum es so viele verschiedene Religionen gibt. Weil sie sich ständig gegenseitig. Aber an einem Punkt finden sie immer zur Harmonie: Gegen Christus. Wir haben es ja gesehen: Der Kaiser und der Papst haben sich gegenseitig bekämpft. Aber als der kleine Martin Luther dort stand und Christus verkündigt hat, standen sie zusammen. Die Römer und die Juden, die sich nicht ausstehen konnten, haben zusammengearbeitet, um Christus umzubringen. Die Sadduzäer und die Pharisäer, die sich die Köpfe eingeschlagen haben, standen zusammen, um Christus umzubringen. Herodes und Pilatus, die sich nicht riechen konnten, wurden Freunde an dem Tag, sagt die Bibel, wo Christus gekreuzigt worden ist. Also, es ist eine Armee, die eigentlich nur durch eine einzige Sache zusammengehalten wird: Nämlich durch den Kampf gegen Christus. Also, solange man nicht bei Christus ist, hat man eigentlich nicht viel von ihm zu befürchten, weil sie selbst streiten. Das ist die Idee dahinter.

[23:40] Wie viele sind in einer Legion? 5.000. Manche sagen 5.000. Es kann wahrscheinlich größer werden. Aber mehrere tausend. Das heißt, mehrere tausend Dämonen waren hier sogar in einer einzigen Person. Er sagt, es sind viele. Und Jesus ist weder eingeschüchtert durch einen Dämon, noch durch einen ganzen Haufen von denen. Das ist für Jesus kein Problem. Er befreit diesen Mann, obwohl er nicht mal sprechen kann mehr richtig, seine eigenen Worte, sondern nur das, was der Dämon ihm einflüstert. Und er sendet diese Dämonen in die Schweine. Weiß jemand, was die Schweine gemacht haben? Was machen besessene Schweine? Die wurden so wild und haben sich selbst umgebracht. Warum? Weil Sünde selbstzerstörerisch ist. Denn auch die gefallenen Engel machen jetzt weiter, als sich selbst umzubringen. Sie haben gegen Gott rebelliert und rennen auf ihr Verderben zu. Das war die Lektion. Gott hat erlaubt, dass die Menschen sehen, als die Schweine, wie wild geworden, in das Wasser springen. Was würde jeder sagen? Sind die nicht ganz dicht, die Schweine? Sowas Unsinniges. Was wollte Gott damit zeigen? Abfall gegen Gott ist genauso unsinnig. Es ist unsinnig, gegen Gott zu rebellieren. Es macht keinen Sinn.

[25:02] Was haben die Menschen stattdessen gesagt? Anstatt zu erkennen, was Gott ihm da zeigen wollte? Wie kannst du nur unsere wertvollen Schweine vernichten? Geh, Jesus, geh. Und Jesus musste gehen. Sie haben ihn weggejagt. Mal ganz davon abgesehen, dass Jesus ihnen zeigen wollte, dass ein Jude, der in die Bibel glaubt und weiß, ein Schwein ist ein unreines Tier, sollte auch keine Schweine halten für andere. Nur so ein Nebenpunkt. Weil manche sagen, das mit dem unreinen Schwein ist das Alte Testament. Im Neuen Testament hat Jesus die Schweine sterben lassen, die fürs Essen bestimmt waren. Zum Essen sind die nicht da. So, als kleiner Denkanstoß. Nebenbei.

[25:46] In Markus 7, Vers 26 heißt es, die Frau war eine Griechin, aus Syrophenizien gebürtig, und sie bat ihn, den Dämon aus ihrer Tochter auszutreiben. Nicht nur die Juden hatten damit Probleme, auch die Heiden. Die Heide kann von Jesus Hilfe bekommen, denn es heißt ihr: Und er sprach zu ihr: Um dieses Wort des Willens, geh hin, der Dämon ist aus deiner Tochter ausgefahren. Oder hier in Matthäus 12, da wurde ein Besessener zu ihm gebracht, der blind und stumm war, und er heilte ihn. Immer wieder sehen wir das gleiche Bild. Jesus ist in der Lage, diese Probleme zu lösen.

[26:16] Hier in Markus 9, da heißt es hier, einer aus der Menge antwortet und sprach: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat einen sprachlosen Geist, und er schäumt und knirscht mit seinen Zähnen, und wird starr. Ganz schön krass, oder? Stellen wir uns vor, jemand kommt mit seinem Kind, mit seinem Sohn, und dann wirft sich dieses Kind hin, und schäumt, und knirscht mit den Zähnen, und wird starr. Ziemlich furchteinflößend, oder? Also das mit dem Dämon ist keine Kleinigkeit. Und es heißt ihr: Und sie brachten ihn zu ihm, und sobald der Geist ihn sah, wälzte er sich und schäumte. Ein enormes Schauspiel hier. Und dann sagt er, er fragt seinen Vater: Wie lange geht es ihm schon so? Er sprach von Kindheit. Es kann manchmal sein, dass wir über Jahre ohne Dämonen gelitten haben. Da heißt es, da schrie er, und zehrt ihn heftig, und fuhr aus, und er wurde wie tot, so dass viele sagten, er ist tot. Aber Jesus ergriff ihn bei der Hand, und er richtete ihn auf, und er stand auf.

[27:20] In all diesen Fällen hat Jesus die Dämonen als intelligente Wesen angesprochen und gesagt: Fahr aus. Hat keine lange Zeremonie gemacht, kein Exorzismus, einfach ganz klar auf den Punkt: Fahr hinaus. Es müssen also intelligente Wesen sein. Und Jesus hat das anerkannt. Und in der Synagoge war ein Mensch, der den Geist eines unreinen Dämons hatte, und der schrie mit lauter Stimme, immer dasselbe, und sprach: Und jetzt Achtung: Lass ab, was haben wir mit dir zu tun, Jesus, du Nazarener? Also der hat schon ziemlich genau gewusst, wer da auf ihn zukam. Als Jesus in diese Synagoge kam, in diese Gemeinde, da konnte er nicht an sich halten, diese Dämonen. Er wusste, das ist der, der uns damals aus dem Himmel geschmissen hat. Also, so in seinem Denken, das ist der, gegen den ich rebelliert habe. Dieser Kampf zwischen Christus und der Gegenseite ist real, egal, wo wir sind, und selbst, wenn wir in der Kirche sind. Die Bibel sagt nirgendwo, dass der Satan nicht in die Kirchentür hinein kann, oder die Dämonen, nur weil da vielleicht irgendwo ein Kreuz hängt. Kommen wir gleich noch zu.

[28:34] Und dann sagt er: Ich weiß, wer du bist, der heilige Gott ist. Die Dämonen wissen manchmal mehr als die Menschen. Dämonen wissen, dass Gott mächtig ist, und dass Jesus sie besiegen wird. Und es gibt keine sichere Position für einen Menschen auf dieser Erde, als bei Jesus zu sein. Viele Menschen haben manchmal Angst vor dem Okkulten, Angst vor Dämonen, und Angst, dass irgendetwas passieren könnte, aber die Wahrheit ist: Wo Jesus ist, brauchst du niemanden zu fürchten, denn Jesus hat in allen Fällen nicht mehr als wenige Momente gebraucht, und die Person war befreit. Kein Exorzismus von drei Stunden, und langes Prozedur, und das und jenes. Ganz einfach, klar und nüchtern, weitaus größere Gewalt. Wenn du bei Jesus bist, brauchst du dich nicht zu fürchten, brauchst keine Angst zu haben.

[29:20] Wir sollten wissen, dass Dämonen da sind, denn es ist eine schlimme Sache, sich von Jesus zu trennen. In diesem Kampf. Jesus befahl ihm und sprach: Verstumme und fahre aus. Da warf ihn der Dämon mitten unter sie, und fuhr aus von ihm und tat ihm keinen Schaden. Wenn Jesus spricht, kann kein Dämon, kein gefallener Engel, selbst der Satan nicht. Und sie reden untereinander und sprachen: Was ist das für ein Wort, das er mit Vollmacht und Kraft den unreinen Geistern gebietet, und sie ausfahren?

[29:50] Was hat die Dämonen ausfahren lassen? Das Wort. Heute gibt es einige Menschen, die meinen, viel Zeit damit verbringen zu müssen, Exorzismus zu betreiben oder Absage zu teilen und so weiter und so fort. Die Bibel macht ganz deutlich: Das Wort Gottes, das sprach: Es werde Licht und es wurde Licht. Das Wort Gottes, das sagt: Fahre aus und er fuhr hinaus. Das Wort Gottes macht uns frei. Und es könnte sein, dass auch jemand von uns oder jemand, der zuschaut, mit dem Okkulten gespielt hat, vielleicht Bindung eingegangen ist. Und die Frage ist: Ja, wie geht das? Was mache ich jetzt? Das Wort Gottes ist einfach klar und deutlich. Jesus hat nicht lange gewartet, Jesus hat einfach frei gemacht. Und ich glaube, derselbe Jesus, der gestern und heute und in Ewigkeit derselbe ist, kann auch heute das Gleiche tun. Derselbe Jesus, der uns Ehebruch vergeben kann, derselbe Jesus, der uns Mord vergeben kann und der uns Lüge vergeben kann, kann uns auch den Kontakt mit dem Okkulten vergeben und uns frei machen. Amen.

[30:50] Sehr deutlich. Und das müssen wir wissen, denn ansonsten haben wir es wirklich nicht verstanden. Die Dämonen haben viel vor, aber ihr größtes Ziel ist, ihren Meister so lächerlich darzustellen, dass wir ihn gar nicht verstehen, dass wir ihn gar nicht wirklich ernst nehmen, oder? Wenn man heute mit dem Teufel redet, dann sagt man: Naja, das ist dieser, wird so lächerlich dargestellt mit dem Pferdefuß. Und die allermeisten Menschen, die heute intellektuell irgendwie ernst zu nehmen sind, sagen: Ein Teufel? Also, an einen Gott kann man ja vielleicht als höchstes Wesen glauben, aber dass alles Böse sich in einer Person konzentrieren soll, das ist uns zu einfach. Und ich glaube, niemals war der Satan erfolgreicher als mit der Theorie, dass es ihn gar nicht gibt.

[31:38] Übrigens, dahinter ist eine ganz, ganz tiefe Lehre. Der Satan hatte was für ein Ziel im Himmel. Was war sein Ziel? Selbsterhöhung. Jetzt, wenn man sich selbst erhöht, warum möchte man sich selbst erhöhen? Aus welchem Ziel? Also, wenn jemand von Ihnen jetzt sich auf den Stuhl stellt und sich hinstellt, mit welchem Ziel macht er das wohl? Um gesehen zu werden, oder? Damit man ihn sieht. Das Dumme ist nur, durch die Erhöhung hat er gesündigt. Und um die Sünde vorzuführen, muss er sich ständig verstecken. Dass ihn keiner sieht. Das ist paradox, oder? Also, das, was ihn erhöhen soll, führt dazu, dass er sich ständig verstecken muss. Da sieht man, wie unsinnig die Sünde ist. Wenn er nicht so böse wäre, könnte er mir fast leid tun. Dass er gar nicht erreicht, was er möchte.

[32:30] Ist uns bewusst, dass der Satan überhaupt nicht zu irgendeinem Zeitpunkt seiner Karriere als Rebell etwas erreicht hat von dem, was er wollte? Er ist niemals erhöht worden. Er ist niemals mehr geliebt worden. Seitdem er rebelliert, muss er sich verstecken. Er war vor seiner Rebellion weitaus geehrter. Und erhöhter. Das ist eine wichtige Lektion für uns. Denn manchmal denken wir, dass wir durch Sünde etwas erreichen und das Gegenteil eingetreten ist. Es tritt genau das Gegenteil ein. Und das glauben wir immer nicht. Aber wenn wir die Bibel mal ernst nehmen würden, würden wir sehen, dass es genau so ist. Sünde bringt immer das Gegenteil von dem, was wir uns eigentlich gehofft haben.

[33:12] Die Bibel ist allerdings ganz klar. Die Bibel sagt, es ist ein mächtiger General. Und die Bibel macht ganz deutlich, dass seine Dämonen ernst zu nehmen sind und dass wir wirklich in einem Kampf sind. Und deswegen sollten wir der Bibel trauen und nicht der modernen Vorstellung. Und was deutlich ist, ist, dass Jesus unser Erlöser ist und dass wir bei ihm keine Angst haben brauchen.

[33:32] Heute gibt es so viele Menschen, die, wenn sie das hören, dass es einen Satan gibt, irgendwie Angst bekommen. Mit den normalen Sünden kann man da irgendwie fertig werden. Aber das ist ein komischer Bereich, oder? Wenn das dann zu konkret wird. Aber wir müssen verstehen, dass Jesus uns Schutz bietet und dass wir keine Angst haben brauchen. Wir verschließen unsere Türen, wir verschließen sogar unseren Computer. Wer verschließt seine Seele vor den Einflüsterungen der Dämonen?

[34:02] Was ist wohl am wertvollsten? Unser Auto, unser Computer, unser Haus oder unser Gehirn? Wir stellen so sicher, dass wir unser Haus abgeschlossen haben und dass niemand an unseren Computeraccount kann. Aber wir füttern unser Gehirn mit so vielen okkulten Dingen, okkulter Musik, okkulten Filmen, okkult alles wirklich, was diese Richtung tendiert und angehaucht ist. Wir wundern uns dann, dass wir Angst haben, dass wir nicht genau wissen, ob wir Gott vertrauen können, dass wir Zweifel haben usw. Und weil wir nicht darüber nachdenken, dass es Dämonen gibt, halten wir diese Einflüsterungen für unsere eigene Weisheit, unsere eigenen Ideen. Und genau so arbeitet der Satan. Das sollten wir wissen und vorbereitet sein. Denn die Engel, die ihm unterstehen, haben nur ein Ziel: unsere Vernichtung und Zerstörung. Und Gott möchte uns auf das Gesetz verweisen, damit wir sicher sind. Und wenn wir sein Gesetz halten, dann können wir so ruhig schlafen wie dieses kleine Kind. Und wir müssen uns keine Angst machen und keine Furcht haben, denn unser Schutzengel hat die Assyrer besiegt. Und unser Schutzengel hat die Römer besiegt. Und wissen Sie, was das Beste ist? Der Schutzengel war dabei, als all die gefallenen Engel rausgeworfen wurden. Er war auf der Siegerseite, im Himmel. Wird er nicht auch hier auf der Erde siegen?

[35:28] Was sind also die Fallen Satans in unserem praktischen Leben? Der Satan, wie wir gesagt haben, hat ein Ziel. Er möchte uns in der Finsternis lassen, denn er weiß, solange das Untersuchungsgericht, solange der große Versöhnungstag noch stattfindet, solange ist Gefahr für ihn. Deswegen möchte er uns in Finsternis lassen, damit wir es nicht mitbekommen oder nicht annehmen oder hinauszögern bis zu dem Zeitpunkt, wo es zu spät ist. Sein Lieblingssatz ist: Morgen. Nächste Woche kannst du dich für Jesus entscheiden. Nächsten Monat fängst du an beim Bibelstudium und nächstes Jahr lässt du dich taufen. Warte noch ein bisschen. Und je länger wir warten und warten und warten, desto größer ist seine Hoffnung, dass hoffentlich bald dieses Gericht schon vorbei ist und möglichst viele keine Entscheidung für ihn gefällt haben. Aber noch ist das Gericht nichts vorbei. Noch bittet Jesus am Gnadenthron für Sünder. Noch kannst du zu ihm kommen. Lass dich nicht verführen.

[36:24] Wann immer der Heilige Geist unser Leben kommt und wann immer er uns erneuert, wann immer er uns diese Transformation schenkt, von der wir heute gesprochen haben, ist der Satan aufgeregt, denn er versucht das zu unterbinden. Wann immer Menschen sich zu Jesus bekehren, kriegt er die Krise. Ist dir bewusst, dass in jedem Fall, wenn du dich für die Wahrheit interessierst, der Satan böse wird? Dass deine Alarmglocken gehen? Dass deine Alarmglocken gingen, als du heute hergekommen bist?

[36:50] In Hiob 1, Vers 6 heißt es: Es geschah bei eines Tages, dass die Söhne Gottes vor den Herrn traten. Unter ihnen kam auch der Satan. Weiß jemand, was der Satan dort vorhatte? Im Himmel. Gegen wen richtete sich sein Plan? Gegen Hiob. Warum gegen Hiob? Weil er gottesfürchtig war. Wenn derselbe Satan heute noch existiert, und das tut er, gegen wen richten sich dann heute seine Pläne? Gegen Gottesfürchtigen. Wo finden sich die Gottesfürchtigen? Hier. Wo sind die Hiobs heute? Sind sie nicht dort, wo Gottes Wort gepredigt wird? Sind die Gottesfürchtigen nicht dort, wo zu Gott gebetet wird? Sind die Gottesfürchtigen nicht dort, wo wir in Wahrheit glauben?

[37:40] Das heißt, der Satan, jetzt versuchen wir uns in seine Lage zu versetzen, ohne es zu sehr zu machen, muss also einen Weg finden, hierher seine Machenschaften hineinzubringen. Wie macht er das? Könnte es sein, dass der Satan es schafft, dass jemand zwar hier heute, in diesem Raum sitzt, aber doch gedanklich ganz woanders ist, mit seinem Facebook-Account oder bei dem Spielfilm, den er nachher noch schauen möchte, oder bei der leckeren Torte, die er morgen backen wird, oder bei dem Nachbarn, dem gestern so über den Mund gefahren ist. Manchmal sitzen wir dort, wo Gottes Wort gepredigt wird und wir bekommen gar nichts mit, weil unsere Gedanken in alle möglichen Richtungen abschweifen. Könnte es sein, dass das ein Wirken des Satans ist. Der Satan ist manchmal subtiler, als wir glauben. Der Satan kommt nicht immer mit Donner und Schwefel. Es reicht schon, wenn wir in der Gemeinde sitzen und gar nicht aufpassen.

[38:42] Andere Methode. Sehr praktisch. Wenn der Sprecher das Thema vorbereitet und sich Gedanken macht, was soll ich predigen, und sich Notizen macht, dann kriegt das auch der Dämon mit. Der gefallene Engel. Am nächsten Dienstag wird über das Thema des Todes gepredigt. Der Wahrheitszustand des Todes. Nun, es gibt bestimmte Leute hier in der Gruppe, die wissen schon, was die Wahrheit ist. Aber es gibt bestimmte Leute, die wissen es nicht. Stellt sicher, dass die auf jeden Fall nicht am Dienstag kommen können. Euch wird schon was einfallen. Da wird vielleicht jemand krank. Oder muss man vielleicht doch zur Arbeit. Oder man hat vergessen einzukaufen. Irgendwas wird schon möglich sein, um diesen Vortrag zu verpassen. Als Vortragsredner habe ich schon so oft erlebt, dass Menschen Vortrag für Vortrag gekommen sind und genau bei dem Vortrag, wo sie die größten Fragen hatten, nicht konnten. Nicht, weil sie nicht wollten, sondern weil irgendetwas dazwischen kam. Und ich glaube, wir sollten das wissen, dass wenn Schwierigkeiten kommen, das nicht bedeutet unbedingt, dass wir nicht gehen sollten, sondern dass nur jemand versucht, ein Hindernis hineinzulegen.

[40:06] Übrigens. Ich kenne einen Prediger, der das zum Ziel genommen hat. Ausgehend von dieser Tatsache, sich zum Ziel gesetzt hat, die ganze Bibel auswendig zu lernen und in seinen Predigten keine Notizen mehr zu machen. Naja. Aber ich habe es noch nicht geschafft, die Bibel auswendig zu lernen. Was passiert, wenn der Sprecher vor dem Vortrag, am Tag oder am Abend vorher, betet und sagt: Herr, gib, dass dieser Gast kommt. Gib, dass dieser Mensch diese Wahrheit versteht. Der Satan ist alarmiert. Was passiert, wenn wir darum beten, dass unser Nachbar, unser Freund, unser Familienangehöriger zu Christus findet? Wenn plötzlich der Satan merkt, da gibt es jemand, der meint es wirklich ernst, der hat ein Verlangen dafür, einen anderen Menschen zu retten, dann geht da die Krise.

[41:04] Es gibt eine Gruppe von Menschen, die sind die besten Helfer Satans. Jetzt bin ich mal gespannt. Was würden Sie denken? Wer ist der beste Helfer Satans? Welche Gruppe von Menschen, welche Charaktereigenschaft an einem Menschen ist der beste Helfer Satans? Heuchlerische Christen. Das ist schon ziemlich gut. Egoisten. Auch ziemlich gut. Laue. Das geht so nicht. Heuchler. Ja, schon gut. Aber wir haben es noch nicht. Die Gleichgültigen. Die Schweine. Die, die sich nicht trauen, für die Wahrheit einzustehen. Die Selbstsicheren. Die Eingebildeten. Die Stolzen. Die Ratschlägegebenden. Die, die kritisieren. Denn die Bibel sagt uns, dass der Satan ein Verkläger unserer Brüder ist. Und sein bestes Mittel sind die Christen, die die Wahrheit so gut kennen, dass sie so eine Bürde haben, die Fehler beim anderen zu finden. Weil diese Menschen, weil sie die Wahrheit so gut kennen, niemals man vermuten würde, dass sie für den Satan arbeiten. Unwissentlich natürlich.

[42:36] Hast du schon mal jemanden getroffen, der alles besser wusste und hast du selbst schon mal Fehler gesucht bei anderen? Es gibt keine Methode, die so gut funktionieren kann, als ihnen ihre Fehler aufzuhören. Warum hast du denn das? Wie? Das isst du noch? Was hast du getan? Also unfassbar. Also ich hätte das nicht gemacht. Manchmal ist der Magna Conflict so viel menschlicher, als wir glauben. Manchmal ist es ja nur unsere Einstellung, dass wir uns über den anderen erheben und sagen: Also, das hätte ich nicht gemacht. Das ist ungefähr genau das, als er über Gott denkt. Also so ein Gesetz hätte ich nicht gemacht. Das ist eine satanische Einstellung. Und wir rechtfertigen das und sagen: Aber wir wollen ja nur die Wahrheit verteidigen. Die pure, reine Wahrheit. Es geht aber nicht nur um die Fakten der Wahrheit, es geht um die Einstellung. Und manchmal können wir die ganze Wahrheit wissen und durch unsere Attitüde, durch unsere Einstellung auf der Seite Satans wirken.

[43:38] Im großen Kampf, im Magna Conflict. An ihren Früchten, sagt die Bibel, wenn wir sie erkennen. Wie kann man die Gemeinde Gottes, die Christen in Verwirrung bringen? Bringe die hinein, die gar keine echten Christen sind. Und das ist ein Thema, über das wenig gesprochen wird. Aber der Satan hat auch eine Missionsstrategie. Und mit seiner Missionsstrategie meint er nicht damit, dass er alle Leute zu Satanisten machen möchte, denn die allerwenigsten Nachfolger Satans sind Satanisten. Nur eine ganz kleine Gruppe von wirklich sehr extremen und kühnen betet offen zum Satan. Denn die Bibel ist sehr deutlich: Jeder, der kein entschiedener Nachfolger Jesu ist, ist ein Nachfolger Satans. Es tut mir leid, aber das ist die Wahrheit. Entweder ich bin ein entschiedener Nachfolger Satans oder durch meinen Einfluss, entschiedener Nachfolger Jesu, Verzeihung, oder durch meinen Einfluss wirke ich für Satan. Und so hat er diese Strategie, Menschen in die Kirche hineinzubringen, in die Gemeinde, die äußerlich schon den ein oder anderen Wahrheiten zustimmen können, nur nicht wirklich im Herzen bekehrt sind. Deswegen haben wir heute früh über die echte Herzensreformation gesprochen. Wir haben gesehen, dass heute viele, viele Menschen Christen werden. Nicht wahr? Und sagen: Ja, gut, Jesus ist für mich gestorben. Aber niemals wirklich in ihrem Herzen verändert worden sind. Und wenn die jetzt auch in der christlichen Kirche sind, dann üben sie einen Einfluss aus wie Sauerteig im Brot.

[45:02] Der Satan ist dir auf den Kopf gefallen. Es sieht so gut aus, ist einfach subtil. Der Satan macht das nicht zufällig, aus Versehen, sondern mit Strategie. Zu allen Zeiten hatten die Menschen Gottes mit Irrlehrern zu kämpfen, die sich in die Gemeinde eingeschlichen haben. Zur Zeit von Elia war fast das gesamte Volk Gottes am Abgrund. Und wie viele waren noch auf Gottes Seite? Also sichtbar war es nur noch einer. Unsichtbar war es nur noch einer. Also sichtbar war es nur noch einer. Unsichtbar waren es 7000. Aber fast das gesamte Volk war irregeleitet worden durch Leute, die sich den Israeliten angeschlossen haben, aber gar keine Israeliten waren.

[45:44] Ach übrigens, bevor ich es vergesse zu sagen, was ist unsere Aufgabe, wenn wir das Gefühl haben, da ist jemand in unserer Kirche, der vielleicht gar nicht wirklich so richtig Jesus nachfolgt? Was ist unsere Aufgabe? Rausschmeißen? Jesus sagt: Lasst Weizen und Unkraut wachsen bis zur Ernte. So wie Jesus im Himmel Weizen und Unkraut hat wachsen lassen, bis es sichtbar wurde. Seid langmütig und geduldig wie Gott selbst.

[46:16] Paulus hatte damit zu kämpfen gehabt. Egal in welche Stadt er kam, ob in Korinth oder bei den Galatern, überall, wo eine Gemeinde gegründet hat, kaum war er abgereist, kamen andere, die gesagt haben: Das ist gut, was Paulus gesagt hat, das ist auch gut, das ist auch gut, das müsste man ein bisschen anders sehen, das ist auch gut, was Paulus gesagt hat. Paulus hat so viel Mühe verwendet. Einige seiner Briefe sind nur deswegen geschrieben worden, weil die Gemeinden in Verwirrung kamen, weil da Leute hineinkamen, die falsche Dinge gepredigt haben. Es ist ein Teil der satanischen Strategie, Irrlehren in Gottes Gemeinde zu bringen. Bist du darauf vorbereitet?

[46:52] Die Tatsache, dass es heute so viele Kirchen gibt, diese Auslegung der Bibel, hat wohl wer zu verursachen? Der Heilige Geist? Der in alle Wahrheit führt? Oder ist es nicht auch seine Strategie, zu teilen und Uneinigkeit zu stiften? Und wenn wir die Bibel nicht kennen und studieren, dann sind wir wirklich in Gefahr. Viele lesen die Bibel, aber beten nicht. Schon mal die Bibel gelesen, ohne zu beten? Ich empfehle es nicht. Manche lesen die Bibel, um zu sehen, ob es stimmt, was da steht. Viele Theologen lesen die Bibel, um Widersprüche zu finden. Ich kann Ihnen versprechen, wenn Sie die Bibel lesen, ohne wirklich ernsthaft um Licht zu beten, dann wird ein gefallener Engel an ihrer Seite stehen und sagen: Das musste man so auslegen. Wenn man im Himmel seinen Erfolg damit gab, dass er Gottes Worte missdarstellte, und damit die Engel verführte, glauben Sie, er verzichtet auf diese gute Methode in ihrem Leben? Wenn wir nicht Gott um Hilfe bitten und sagen: Gott, hilf mir die Bibel zu verstehen, dann werden wir durchs Bibellesen verführt. Weil der Satan, der im Himmel Gottes Worte falsch darstellen konnte, kann auch uns, die wir so viel weniger verstehen als die Engel, falsche Auslegungen geben.

[48:18] Eine Methode, die er angewandt hat, schon im Mittelalter war: Erkläre den Menschen, was sie glauben sollen, und nichts anderes. Und das haben wir ausführlich angeschaut. Und das ist heute auch der Fall, dass Menschen einfach sich mit dem zufrieden geben, was ihnen ein Guru, ein Pastor, ein Prediger vorgibt. Das ist eine satanische Täuschung. Ich möchte es ganz deutlich sagen. Wenn ich mich mit dem zufrieden gebe, was ein anderer mir sagt, und es nicht selbst studiere, und es nicht selbst prüfe, dann ist es vielleicht besser, keine biblische Unterweisung zu haben. Bevor ich verführt werde, und mein ganzes Seelenheil an einer Person abhänge, dann besser keine biblische Unterweisung.

[49:06] Damals hat man, Moment, vielleicht sagt jemand, aber das ist so schwer, dann ist es wahrscheinlich besser als die schwersten. Offenbarung und Daniel. Daniel und Offenbarung. Sind das wirklich schwierige Bücher? Als Daniel und Johannes diese Dinge gesehen haben, diese Weltreiche, da heißt es hier in Habakuk 2: Schreibe die Offenbarung nieder, grabe sie in die Tafel ein, dass man sie wie? Geläufig lesen kann. Wir haben darüber gesprochen, über die Miller-Bewegung, die das erlebt hat. Die Kapitel der Bibel sind nicht schwer. Es gibt jemanden, der uns einflüstern möchte: Es ist schwer, versuch es gar nicht erst. Wer ist das? Wenn du das Gefühl hast, das kann ich nicht, oder das brauche ich nicht, oder das will ich nicht, sei dir gewiss, ein Dämon flüstert gerade. Und ganz oft, weil wir nicht daran mehr nachdenken, dass wir in einem großen Kampf sind, halten wir das für unsere eigene kluge Idee. Weil wir so demütig sind und uns nicht so stolz fühlen wollen, dass wir die Bibel verstehen. Getäuscht.

[50:12] Wenn wir die Bibel unter Gebet beten, dann wird Gott uns Licht geben. Glaubst du das auch? Frage. Erlebst du, dass Gott dir Licht gibt, Tag für Tag? Dass du jeden Tag etwas Neues entdeckst in seinem Wort? Was wir brauchen, sind Christen, die voranschreiten in der Erkenntnis Gottes. Die voranschreiten, die das Licht immer heller werden lassen. Aber das ist oftmals nicht mehr der Fall in den Kirchen unserer Zeit. Stattdessen wird das Gesetz Gottes mit Füßen getreten.

[50:40] Eine weitere Methode Satans ist die falsch angewendete Wissenschaft. Oh, jetzt kommt es. Jetzt holen die Christen die Keule raus. Die Wissenschaftsfeindlichkeit. Nein, ein Christ ist nicht wissenschaftsfeindlich. Christen haben einen hohen Respekt vor der Wissenschaft. Wissen Sie, was in diesem Jahr alles an wissenschaftlichen Entdeckungen gemacht worden ist, 2013? Kennt jemand irgendeine wissenschaftliche Entdeckung 2013? Ich zeige es Ihnen mal. 2013 hat man neue Entdeckungen gemacht in Bezug auf unsere Milchstraße und hat neue Planeten entdeckt. Haben Sie das gewusst? Man hat 2013 neue Therapien entwickelt für die Krebsbehandlung durch Sichelzellen. Man hat 2013, da können Sie sich noch erinnern, diesen Meteoriteneinschlag beobachten. Das war ein großes Ding in der Wissenschaft. Man konnte das genauestens analysieren. Das war für die Wissenschaft ein großer Erfolg. Man hat 2013 zum ersten Mal den Gletscherrückgang in den Anden gemessen und hat dadurch sehr wichtige Rückschlüsse finden können. Man hat neue Roboter gebaut. Neueste Modelle 2013. Sieht lustig aus, oder? Man hat große Fortschritte gemacht hier durch Knochenmarktransplantation. Wissenschaft ist gut. Wissenschaft kommt von Gott. Aber wenn Wissenschaft das Wissen übersteigt und sich über das Wort Gottes erhebt, dann wird es gefährlich.

[52:06] Wissen Sie, dass es keinen einzigen wissenschaftlichen Fakt gibt, der der Bibel widerspricht? Alles, was heute als Wissenschaft verkauft wird, was der Bibel widersprechen sollte, ist Theorie. Mögliche Annahme, Gedanken, Darstellungen, aber keine Fakten. Nichts Nachprüfbares. Kein Christ braucht sich zu schämen, was Satan macht. Er hat viele Menschen verführt, dass sie an die Wissenschaft glauben, als ihren Gott. Und dann hat er einen Druck entwickelt, dass ich mich als Christ oftmals schon fast schäme, wenn ich sage, ich glaube an die Bibel. Weil die Leute denken, sowas Absurdes, sowas Mittelalterliches. Das ist Strategie vom Satan. Der Satan ist ja, wie gesagt, nicht doof. Ziemlich kluges Wesen.

[52:54] Die Bibel sagt: O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut und lass die Widersprüche der fälschlich so genannten Erkenntnis. Es gibt eine wahre Erkenntnis, und es gibt eine fälschlich so genannte. Die Bibel sagt, es gibt eine Wissenschaft, und es gibt eine fälschlich so genannte Wissenschaft. Haben Sie es gewusst, dass es Wissenschaft gibt, die gar keine Wissenschaft ist, weil sie keine Wissenschaft, sondern nur Probleme? Gott hat die Welt gemacht, und Gott ist souverän. Das Problem ist, dass wir viele Dinge verstehen wollen, die Gott eben nicht offenbart hat. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel wissen will, wie ist die Welt entstanden, dann lese ich halt in 1. Mose 1, Vers 1. Sie wissen, was da steht, oder? Was steht da? Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde, und dann steht da auch, was er geschaffen hat. Da steht aber nicht genau, wie das passiert ist, oder? Wird doch spannend zu wissen, oder? Ja, wie hat er das jetzt gemacht, und wie sah das Licht aus, und wie hat sich das jetzt gedreht, und wie sind die Pflanzen, und welche Pflanzen waren da, wie sahen die aus, wie war das Klima, das würde ich doch alles gerne wissen, und Gott hat es nicht offenbart. Warum ist er da in seinem Ratschluss, und ich darf nicht hinein? Hatte damals Luzifer gesagt. Hier stehe ich, Gott hat mir das offenbart, aber ich würde gerne wissen, was da ist. Und dieser Gedanke hat dazu geführt, dass er das, was er hatte, verworfen hat, und alles verloren hat.

[54:18] Das, was heute man als Wissenschaft bezeichnet, wo man Dinge verstehen will, die Gott nicht offenbart hat, ist nichts weiter als einfach eine direkte Kopie dessen, was im Himmel passiert ist. So einfach ist das. Er war auch unzufrieden, und hat dann gezweifelt, ob man das wirklich ernst nehmen kann, was Gottes Wort sagt, ob man das nicht verbessern muss. Heute gibt es so viele Theologen sogar, die so geblendet sind von der sogenannten Wissenschaft, dass sie die Bibel verbessern wollen, weil es damals sechs symbolische Tage gewesen sind. Und so weiter und so fort. Das, was einfach ist, wird mysteriös gemacht. So wie es damals im Himmel auch passiert ist. Und derselbe Fall passiert auf der Erde auch.

[55:02] Eine andere Methode, auch sehr beliebt, ist, Wahrheit anzureichern oder zu verknüpfen oder zu verändern durch Fabeln oder durch interessante Geschichten, die unwahr sind. Die katholische Kirche hat im Mittelalter daraus absolutes Kapital gemacht. Weiß jemand, womit sie am meisten ihr Geld gemacht hat? In dem Ablass, genau. Aber um den Ablass erstmal wirklich zu bekommen, musste man den Leuten ja was erzählen. Hat man denen die Bibel vorgelesen: Wenn eure Sünden bekennt werden? Nein, nein, nein. Man hat denen erzählt, Legenden von Heiligen, die so heilig sind, dass wenn man Geld spendet, bekommt man was davon ab. Fabeln, Geschichten, spannend ausgeschmückt. Irgendwelche Legenden von Rittern und Heiligen, die man verehrt hat durch erfundene Geschichten.

[55:58] Jetzt möchte ich mal ganz deutlich werden. Durch erfundene Geschichten hat man die Wahrheit verändert. Was ist wohl eine Menschen... Was haben die Menschen im Mittelalter mehr geliebt? Das Wort Gottes oder die erfundenen Geschichten? Was lieben die Menschen heute auch mehr? Das Wort Gottes oder die erfundenen Geschichten im Kino und in den Romanen und in den Büchern, die wir lesen? Das sind ja alles Lügen, nicht wahr? Es sei denn, es ist eine wahre Geschichte, kommt ja immer nach vorn. Aber in der Regel sind es diese Fantasiegespinste, wo man sich so richtig hineinversetzen kann, nicht wahr?

[56:42] Denn eins müssen wir wissen, der Gott, der uns eine Vorstellungskraft gegeben hat, hat sie mit einem bestimmten Zweck gegeben. Weiß jemand, warum wir die Vorstellungskraft haben? Warum wir so gut uns Dinge vorstellen können, visualisieren können? Warum? Hat jemand eine Idee? Wenn ich die Bibel lese und lese, dass Jesus am Kreuz von Golgatha gestorben ist, dass ihm die Nägel in die Hände geschlagen worden sind, sondern dass ich mir vorstelle, dass wenn ich lese, wie Adam und Eva aus dem Garten rausgeworfen worden sind, dass ich mir vorstelle, wie sah der Garten Eden aus? Wie sind sie hinausgegangen?

[57:22] Der Satan weiß, dass die Vorstellungskraft des Menschen ihm helfen könnte, biblische Wahrheiten greifbar zu machen und deswegen versucht er, die Vorstellungskraft zu pervertieren. Alles, was Gott uns gegeben hat, wird von ihm pervertiert. Ob das der Sexualtrieb ist, ob es der Appetit ist, alles, was wir bekommen haben, wird von ihm pervertiert. Das ist auch die Vorstellungskraft. Wie kann man die Vorstellungskraft pervertieren? Man muss sie so überreizen, bis das, was sie eigentlich anreizen sollte, fade wird. Wenn du immer hochspannende Geschichten liest, die völlig absurd sind oder Science-Fiction oder was auch immer oder hochromantische Liebesromane oder was auch immer, dann kommst du zur Bibel und es ist nicht mehr so reizend. Es ist so, wie man immer zu scharfes Essen isst, sein Leben lang, dann wird ihm das normale Essen irgendwann fade.

[58:08] Aber wir denken, das ist ja nicht schlimm, dieser Film ist ja nicht brutal. Da kommt ja eine Nonne und ein Esel vor. Das ist doch ein guter Film. Das Problem ist nicht die vielen Sünden, die in diesem Film oder diesem Buch dargestellt werden. Das Problem ist allein schon dadurch, dass unsere Vorstellungskraft verändert wird und wir dann zur Bibel... Wer von uns, ganz ehrlich, hat sich gewundert, warum so oft in seinem Leben er die Bibel aufschlägt und er möchte die Bibel verstehen und trotzdem ist es langweilig. Nicht melden, aber ganz ehrlich. Die Bibel ist nicht so spannend, wie man es sich eigentlich wünschen würde. Dieses Gefühl liegt nicht daran, dass die Bibel nicht spannend ist, sondern weil wir unsere Vorstellungskraft, unsere Imagination überreizt haben. Und wenn wir damit weitermachen und sie weiter überreizen, werden wir niemals die Bibel spannend finden. Und wenn wir tausendmal beten, und wenn wir tausendmal zum Magna-Konflikt kommen und jedes Mal sagen: Jetzt muss ich die Bibel lesen, und meine Imaginationen füttern mit Dingen, die nicht gut sind, lacht sich der Satan ins Fäustchen. Denn wir wollen die Bibel lesen und kommen nicht rein. Sozusagen.

[59:08] Alles Methoden des Satans, über die heute kaum einer spricht. Und wir verstehen den großen Kampf, wir verstehen, ah, da gab es den Luzifer, der ist gefallen und wir sind Sieger, aber trotzdem macht uns die Bibel kein Spaß, weil wir die praktische Applikation in unserem Leben nicht kennen oder nicht verstehen.

[59:24] Eine andere Methode Satans ist der Spiritismus. Da kann ich nicht so viel drüber sagen, weil wir am Dienstag ein ganzes Thema drüber haben. Bitte, bitte nicht verpassen, 1600 Verse, das Geheimnis des Todes. Mehr dazu am Dienstag.

[59:36] Eine andere Methode des Satans ist, die Göttlichkeit Jesu anzuzweifeln. Heute gibt es viele Menschen, die sagen: Ja, Jesus war ein guter Lehrer, wir müssen zugeben, er hat gelebt, aber dass er Gott ist, dass er vorher gelebt hat, dass er im Himmel mal gewesen ist, glaube ich nicht. Und oftmals habe ich es erlebt, man versucht Menschen zu überzeugen oder zu argumentieren, aber in diesem Magna Conflict, so geht es nicht um Argumente. Es geht nicht darum, dass einer mehr weiß als der andere, sondern es geht um eine geistliche Einstellung. Die Bibel sagt, er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss. Früher hat man das oft gemacht, dass Christen mit Ungläubigen Debatten geführt haben, wer die besseren Argumente hat. Können Sie gerade vergessen. Es geht nicht um die besseren Argumente, es geht um eine geistliche Einstellung. Denn der Satan im Himmel wusste, dass er falsch liegt. Aber er hat trotzdem rebelliert. Gott hat ihm alle Argumente gezeigt, die es gab im Universum. Man konnte nicht mehr zeigen. Er hat trotzdem rebelliert. Manchmal, wenn wir das Gefühl haben, wir möchten einen Menschen für Gott gewinnen, machen wir den Fehler, dass wir einfach nur Argumente bringen, statt sein Herz zu Christus zu führen. Wenn das Herz sich verändert, wenn sich das Herz transformiert, wie wir es heute Morgen gesehen haben, dann gibt es Konflikte. Nicht durch Argumente. Und schon gar nicht, wenn man sich die Köpfe einschlägt.

[1:01:02] Manche, wie wir schon gesehen haben, glauben, dass es den Satan gar nicht gibt. Das ist eine seiner besten Methoden. Manche glauben, dass es keine Wiederkunft gibt, sondern dass wir einfach sterben und dann vielleicht irgendwas passiert. Manche glauben, dass Gebet nichts nützt und dass man nicht beten braucht, wie es heute Christen tun. Viele Christen glauben an die Bibel, aber sie glauben nicht mal an die Wunder. Wie? Rotes Meer hat sich geteilt. Das war bestimmt so eine Pfütze, wo die durch sind. Jesus ist auf dem Meer gegangen, auf dem See. Da war bestimmt eine Sandbank. Und so weiter und so fort. Aber der Gott, der mein Herz verändern konnte, hat ein größeres Wunder getan, als auf Wasser zu gehen. Ich glaube an Wunder. Und es gibt keinen Grund, daran nicht zu glauben.

[1:01:56] Manche zweifeln an Jesus' hohepriesterlichem Dienst. Sie glauben, Jesus ist für mich gestorben, aber dass er jetzt Hohepriester ist, ist unwichtig. Und so gibt es eine Irrlehre nach der anderen, theologische Art und praktische Art, die alle darauf zielen, uns in den Mangel zu nehmen. Und es kann sein, dass Jesus Wunder getan hat. Das ist mir vollkommen klar. Und dass Gebete erhört werden müssen, da bin ich absolut einer Meinung. Und dass Jesus Hohepriester ist, habe ich keinen Zweifel daran. Aber wenn mir all diese Schlingen umgehen, aber in der Schlinge der erfundenen Geschichten stecken bleiben, das habe ich gewonnen. Der Satan ist halt geschickt. Er legt viele Schlingen aus. Er weiß, der eine wird in die Schlinge gehen, der andere in die. Aber die nicht loslassen willst? Wenn du nur mit einer Kette am Boden festhältst, kannst du in den Himmel kommen? Eine Kette reicht aus. Eine Schlinge reicht.

[1:02:56] Gebet bewirkt vieles. Und manchmal ist es so, und das ist eine besonders infame Strategie des Satans.

[1:03:06] Wir sind gleich am Ende angelangt, dass er die Kirchen so absurd werden lässt mit ihren verschiedenen Vorstellungen, dass Leute, die sehr intelligent sind, zu der Überlegung kommen, es kann eigentlich gar kein Gott geben.

[1:03:16] Weiß jemand, wer das links ist? Das ist Voltaire. Voltaire gilt als ein Aufklärer, der größte Mann der Aufklärung. Und seine Schriften sind hochphilosophisch, geschrieben in Frankreich, in Frankreich der Aufklärung. Weiß jemand, was seine Schriften bewirkt haben? Französische Revolution. Köpfe ab. Hätte keiner vermutet. Er hat eloquente Briefe geschrieben, hat halt nur ab und zu unterschrieben mit "Zerdrückt den Schuft, Christus", nicht wahr? Hochintelligent. Manche Leute denken, dass Intelligenz sie vielleicht vor Bösem schützt. Ich glaube, je intelligenter ein Mensch, desto böser kann er sein. Und darüber nachdenken. Mal ein Beispiel. Kann eine Kuh sehr böse sein? Ein bisschen, nicht wahr? Wer kann mehr böse sein? Eine Kuh oder ein Hund? Wer kann bösere Dinge tun? Der Hund, nicht wahr? Weil der Hund auch bessere Dinge tun kann, oder? Wer kann bösere Dinge tun? Der Hund oder der Mensch? Weil der Mensch auch in der Lage ist, Besseres zu tun. Wer ist der allerböseste von allen? Der Satan. Das bedeutet, er hatte die Möglichkeit, das Allerbeste zu tun und zu sein. Gerade die, die Gott mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet hat, wenn sie sich gegen Gott richten, werden zu den größten Agenten Satans. Talent, Kultur, Intelligenz – Gaben Gottes. Sie müssen Gott geweiht sein.

[1:04:52] Salomo war der weiseste Mann aller Zeiten. Wir kennen die Geschichte, wie er weise war, und wie er dann der Königin von Saba seine Weisheit gezeigt hat, und wie er diesem Gerichtsurteil seine Weisheit gezeigt hat. Und was viel weniger wissen ist, dass als er abgefallen ist, er immer noch weise war. Der weiseste Mensch auf Erden. Und er durch seine tyrannische Herrschaft den Samen gelegt hat, dass das Volk Gottes sich für alle Zeiten getrennt hat. Es war Salomos Regierung, die den Grundstein dafür gelegt hat. Der weiseste Mann aller Zeiten hat dafür gesorgt, dass Gottes Volk nie wieder geeint war.

[1:05:26] Weiß jemand, wer das hier rechts ist? Ich bin gespannt, wer weiß das? Das ist Richard Dawkins. Wer hat von Richard Dawkins was gehört? Das ist einer der modernsten Evolutionsbiologen unserer Zeit. Und Richard Dawkins hat so einen Hass auf Gott, dass er Bücher schreibt mit dem Titel "Der Gotteswahn" und "Die Schöpfungslüge". Und er hasst Gott wirklich aufrichtig in einer Art und Weise, wie ich es kaum beschreiben kann. Wir haben zu Hause ein Buch von ihm, man hat uns geschenkt. Ein Mann zum Atheismus hat ihr dieses Buch geschenkt. Und ich dachte, das ist einer der geschätztesten Philosophen unserer Zeit. Er gilt als ein brillanter Mann. Ich dachte, dann lese ich mal das erste Kapitel, mal sehen, was er so an starken Argumenten hat. Er war ziemlich enttäuscht. Aber es gibt etwas Interessantes. Er hat eine Theorie entwickelt, die die Evolution auf eine neue Stufe bringt. Das fand ich sehr interessant. Er sagt nämlich, Evolution ist nicht einfach nur Selektion und Auslese und so weiter, sondern es gibt einen Mechanismus, der vom Gen aus geht. Wir alle sind eigentlich nur Überlebensmaschinen für das Gen. Das Gen selbst versucht zu überleben. David hat auch geglaubt, der Mensch versucht zu überleben. Und der Affe versucht zu überleben. Und der Leopard versucht zu überleben. Aber er geht noch einen Schritt weiter und sagt, es ist gar nicht der Mensch. Der Mensch ist nur die schutzlose Hülle. Es ist das Gen. Das Gen will unter allen Umständen überleben. Und er nennt es, Achtung, das egoistische Gen. Er sagt, das ganze Leben basiert darauf, dass es Gene gibt, die egoistisch sind und die uns treiben und die uns zwingen, das zu tun, was wir tun. Klingt interessant, oder? Wenn Sie aufgepasst haben, dann haben Sie schon eine Ahnung, wo das hingeht.

[1:07:14] Das Interessante ist nur, wenn unsere Gene egoistisch sind, dann müssen wir auch egoistisch sein und dann müsste die Gesellschaft aus den Fugen geraten. Wir müssen nämlich gegen unsere Gene kämpfen. Und jetzt wird es interessant. Er sagt, das Gen ist egoistisch, aber wir sind in einem großen Konflikt, in einem großen Kampf gegen unsere eigenen Gene. Unsere Entscheidung muss gegen das Gen gehen. Und dann befreien wir uns. Das ist seine Theorie. Frage: Wer hat eigentlich das Gen geschaffen? Gott. Er sagt, es ist das Gen, das egoistisch ist. Wir müssen kämpfen gegen das Gen. Gegen das Gesetz des Lebens. Denn im Gen sind die Gesetze des Lebens enthalten. Er sagt, es ist egoistisch. Wir müssen dagegen ankämpfen. Wir müssen uns davon befreien. Interessant, oder? Der Satan hat nicht aufgehört zu wirken. Seine Theorie kommt immer und immer wieder in anderem Gewand und beeinflusst Tausende. Und heute gibt es viele Christen, die sagen, die Wissenschaft hat bewiesen, Evolution, was sollen wir denn machen? Wenn sie nur den großen Kampf wüssten, würden sie sehen, wo das herkommt. Und sie würden das meiden.

[1:08:32] Naja, nicht wie der Teufel das Weihwasser, aber wir müssen die Bibel kennen und die Bibel studieren. Wenn wir das tun, dann werden wir wissen, es gibt manche Dinge, die können wir nicht verstehen. Es gibt manche Dinge, die können wir nicht ergründen. Denn Gott ist unergründlich, seine Gerichte sind unausforschlich, aber wir müssen wissen, dass Gott die Welt in der Hand hält, dass er für uns alles ist und dass der Heilige Geist in unserem Leben wirken möchte. Und wir dürfen dann das Licht, das wir haben, umsetzen. Die Bibel sagt, das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet. Weißt du, lieber Freund, liebe Freundin, dass Gottes Licht dich erleuchtet. Egal wer du bist, egal woher du kommst, egal wie alt du bist, Gottes Licht erleuchtet dich. Deine Aufgabe ist es, Gottes Licht umzusetzen, damit du mehr Licht bekommst. Das ist der einzig sichere Weg in diesem großen Kampf. Denn wer sucht, der wird finden. Und wenn jemand seinen Willen tun will, wenn jemand gehorsam sein möchte, wenn jemand Gott glaubt, wird er erkennen, ob diese Lehre von Gott ist. Wir müssen keine Angst haben, wir müssen nicht alle Irrlehren dieser Welt studieren, man würde eh nicht fertig werden. Das war nur eine kleine Auswahl von Musterbeispielen, die heute besonders wichtig sind. Aber wenn wir die Lehre erfüllen, all die Irrlehren zu kategorisieren und sagen, was daran falsch ist, am Ende kommt es auf eine Sache an: Bin ich bereit, Gottes Willen zu tun? Denn dann werde ich immer erkennen, ob diese Freizeitbeschäftigung gut ist. Dann werde ich erkennen, ob diese Lehre gut ist. Dann werde ich erkennen, ob diese Ideen, die mir da angeboten werden, für mich gut sind.

[1:10:06] Satan macht seine Pläne. Gott hält die Welt in seiner Hand. Und wenn du jemals dir die Frage gestellt hast, ob ich Gott besiegen kann, kann ich ihn wirklich überwinden, dann sei Sacharja 4, Vers 6 für dich eine Ermutigung. Es heißt: "Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist", spricht der Herr der Herrscher. "Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Flehn." Und dann kommt diese tolle Frage: "Wer will euch Schaden zufügen?" Ist das nicht toll? Gott sagt, wer soll dir Schaden zufügen können? Wenn du Gottes Willen tust, kann niemand dir Schaden zufügen.

[1:10:42] Letzte Geschichte. Das Volk Israel war auf dem Weg nach Ägypten. Äh, Kanaan. Keiner protestiert. Auf dem Weg nach Kanaan. Und ein König, der das sah, der diese Zehntausende, Hunderttausende sah, bekam das Zittern. Und wir müssen etwas gegen sie finden. Eine Strategie, eine satanische Strategie. Wie wäre es mit einer okkulten Verwünschung? Wir suchen einen falschen Propheten, und der wird sie verwünschen. Einen okkulten Anschlag auf dieses Volk. Bileam wurde gesucht, gefunden und hergebracht. Und für Geld wollte er das Volk Gottes verfluchen, hat sich auf den Berg gestellt und wollte jetzt eine Verwünschung herausstecken. Bibel sagt, als er den Mund aufmacht, hat er gesagt: "Wie sollte ich den verfluchen, den Gott nicht verflucht? Wie sollte ich den verwünschen, den der Herr nicht verwünscht?" Er sagt dann: "Mein Ende soll dem ihren gleichen." Er sagt dann an anderer Stelle: "Er hat gesegnet, ich kann es nicht abwenden, denn der Herr, sein Gott, ist mit ihm." Wenn wir mit Gott sind, kann der Satan seine ganze Armee in der Reihe aufstellen, mit Scharfschützen auf uns. Er kann nichts tun. Das einzige Problem in unserem Leben ist, wenn wir uns von Gott entfernen. Wenn du mit Gott bist, das heißt dir so, hilft denn keine Zauberei gegen Jakob und keine Wahrsagerei gegen Israel. Du brauchst keine Angst haben vor versteckten Angriffen. Manchmal haben wir so die Angst vor Verschwörungen und vor versteckten Angriffen und was der Satan im Geheimen plant. Der Satan hat ja viel im Geheimen geplant, hat alles nichts gebracht. Aber vor einer Sache sollten wir Angst haben. Denn als die Israeliten all das nicht mal mitbekommen haben, was dagegen sie geplant worden ist und was Gott schon verhindert hat, was du gar nicht weißt, als die Israeliten all das gar nicht mitbekommen hatten und in Frieden da lebten, hat der Satan noch eine andere Methode gehabt. Bring die jungen Frauen, lass sie sich, nicht wahr, entkleiden und bring sie zu den israelitischen Männern. Lass sie sündigen und dann lass mal sehen, ob Gott sie noch segnet. Und als das Volk sich dann von Gott entfernt hat, wie sieht es aus? Unsere Angst sollte nicht der Okkultismus sein oder die Dämonen. Wir sollten wissen, dass es sie gibt, aber unsere Angst sollte es sein, uns von Gott zu entfernen.

[1:13:16] Bist du bei deinem Hirten als Schaf? Es mag sein, dass du wie ein Schaf kurzsichtig bist, du siehst nicht, was die Zukunft bringt, aber bist du bei deinem Hirten und vertraust du ihm? Kannst du heute voll Vertrauen zu Jesus beten? "Herr, führe mich nicht in Versuchung." Macht euch bereit, Jesus kommt wieder. Halleluja! Der große Kampf nähert sich dem Ende. Hat lange gedauert, aber mittlerweile ist deutlich geworden, in all diesen Jahrtausenden, wer Gott ist und wer der Satan ist. Und jeder Einzelne von uns hat einen eigenen Fall. Jeder Einzelne von uns hat ein eigenes Leben. Jeder Einzelne von uns kann eine einzelne Entscheidung fallen. Kann ich auf der Seite Satan stehen oder auf der Seite Gottes? Wer von uns möchte sagen, ich möchte meinem Hirten nachfolgen? Und wenn der Wolf kommt, wird mein Hirte sich darum kümmern. Und wenn der Bär kommt, wird mein Hirte sich darum kümmern. Und wenn der Löwe mich auch schon im Maul hat, wird mein Hirte mich wieder rausreißen. Soll der Satan mit all seinen Legionen, Assyrern, Römern kommen? Wer von den Engeln wird mich beschützen? Ich habe keine Angst. Ist das unser Wunsch? Amen. Lasst uns gemeinsam beten.

[1:14:34] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir heute Einblicke bekommen in verschiedene Aspekte des Magna-Konfliktes, des großen Kampfes. Wir haben gesehen, was im Himmel passiert ist. Wir haben gesehen, was hier auf der Erde passiert ist. Wir haben gesehen, was für eine Feindschaft du uns gegen den Satan, was für ein Hass auf die Sünde du uns schenken möchtest. Wir haben gesehen, dass mehr ist zwischen Himmel und Erde, als viele denken. Und dass es praktische Auswirkungen hat auf unseren Leben, auf unseren Lebensstil, auf das, was wir in der Freizeit tun, auch das, was wir in der Gemeinde tun. Wir haben gesehen, dass der Satan oft mit Methoden arbeitet, die wir als zufällig achten würden, die in Wirklichkeit sehr geplant sind, um uns von der Wahrheit abzuhalten. Und ich bitte dich von ganzem Herzen, Herr Jesus, dass du uns einen Blick auf dich richtest. Dass wir uns bewusst sind, dass wenn wir dir folgen, es Konflikte gibt, aber dass wir auch, wenn wir bedrängt werden, dass wir verrückt werden, dass wenn wir vielleicht umgeworfen werden, aber niemals umkommen. Und dass du als unser guter Hirte alle Gefahr bannen wirst. Hab Dank, Herr Jesus, dass wir freudig in diesen Kampf hineingehen können, voller Mut ihn kämpfen dürfen und in der Gewissheit leben dürfen, dass du uns den Sieg schenken wirst. Weil du auf Golgatha schon den Endsieg, den entscheidenden Sieg errungen hast, so bitten wir dich, dass du heute und morgen und jeden weiteren Tag in unserem Leben präsent wirst. Und dass wir in diesem großen Konflikt, den wir täglich erleben, deine Hilfe spüren und echte Fortschritte machen, der Heiligung, von der wir heute gesprochen haben, damit du bald wieder kommen kannst. Bring uns bald gesund zusammen wieder am Dienstag, dass wir dein Wort weiter studieren können und einige der entscheidenden Themen dieser Endzeit studieren können. Im Namen Jesu. Amen.

[1:16:20] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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