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In dieser Vortragsreihe „Magna Conflictio“ beleuchtet Christopher Kramp die Ursprünge des großen Kampfes zwischen Gut und Böse. Er erklärt, wie die Sünde in das Universum kam, beginnend mit dem Fall Luzifers und der Rebellion gegen Gottes Gesetz der Liebe. Der Vortrag verfolgt die Auswirkungen dieses Konflikts durch die Geschichte der Menschheit, von biblischen Ereignissen bis hin zu weltlichen Entwicklungen, und betont die Bedeutung von Gottes Gesetz und der Erlösung durch Jesus Christus.

In dieser Folge von „Magna Conflictio“ mit Christopher Kramp wird die Ursprungsgeschichte des großen Kampfes zwischen Gut und Böse beleuchtet. Es wird erklärt, wie Sünde in das Universum kam, die Rolle Luzifers und die tiefgreifenden Konsequenzen für Himmel und Erde. Der Vortrag beleuchtet die göttliche Strategie, die Sünde zu offenbaren und die Menschheit zu erlösen, und wie dies im Leben Jesu Christi gipfelte.


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Serie: Magna Conflictio (Vortragsreihe über die Kirchengeschichte und die Endzeit)

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Transkript

[1:30] Magna Conflictio.de zu unserem vorletzten Wochenende sozusagen unserer Serie Magna Conflictio, der große Kampf. Wir haben heute zwei ganz, ganz, ganz, ganz besondere Themen. Wir haben bisher sehr viel gesprochen über den Konflikt in den letzten 2000 Jahren in der Weltgeschichte. Wir sind in den letzten Vorträgen auch immer mehr an die heutige Zeit rangekommen, haben uns ein bisschen auch schon Richtung Zukunft gewagt, aber heute wollen wir eine ganz andere Frage stellen. Aber dazu gleich mehr.

[2:00] Ich glaube, ich habe mir heute Morgen ein bisschen in die Bredouille gebracht, indem ich behauptet habe, es würde heute Abend der kürzeste Vortrag werden. Und ich habe nach wie vor vor, dass sich das erfüllt. Beten Sie für mich. Aber zuerst möchte ich genau einmal ganz kurz sicherstellen, dass Sie sich auch beim letzten Vortrag gut aufgepasst haben. Und mit dem letzten Vortrag meine ich in dem Fall den von gestern Abend. Viele von uns waren wahrscheinlich heute Morgen auch hier beim Bonusthema. Wenn Sie es erfasst haben, schauen Sie unbedingt auf Joel Media TV sich dann die Aufzeichnung an. Aber hier sind die Fragen, die wir am letzten Freitag besprochen haben. Was befindet sich in der Bundeslade? Ich glaube, das haben wir schon vorher gewusst. Die zehn Gebote. Wir haben gesehen, dass Jesus ins Allerheiligste gegangen ist und dort an der Bundeslade für uns dient. Und dass deswegen die zehn Gebote von besonderer Bedeutung sind. Und die zehn Gebote sind eben nicht nur die zehn Gebote, sondern sie enthalten ein besonderes Gebot. Und zwar das vierte Gebot. Und da geht es um einen bestimmten Tag. Nämlich um den siebten Tag der Woche. Und auch da haben wir etwas Interessantes gelernt. Nämlich, welches ist der siebte Tag der Woche? Der Samstag, nicht wahr? Und wir haben gesehen, dass erst 1975 in Deutschland das geändert worden ist. Und die Bibel trotzdem weiterhin davon ausgeht, dass der Samstag der siebte Tag der Woche ist, der heilig zu halten ist. Außerdem haben wir gesprochen über das mysteriöse Mahlzeichen des Tieres. Wer kann sich erinnern, was sich dahinter verbarg? Genau. Also noch genauer, es war die Durchsetzung der Sonntagsanbetung durch zivile Gesetzgebung. Wir haben ganz deutlich gesagt, wenn jemand den Sonntag einfach so hält, weil es sich anders weist, ist es nicht das Mahlzeichen des Tieres. Aber wenn Weltmächte, wir haben da vor allem von Papst und von Amerika gesprochen, die in Offenbarung 13 benannt werden, wenn sie sich entschließen werden, dies durch Gesetze durchzusetzen, wenn Kirche und Staat zusammenkommen, dann haben wir genau diese Konstruktion, von der die Prophetie spricht. Wofür waren die Passagini und die Insabbati im Mittelalter bekannt? Das waren Sabbathalter, die im finnischen Mittelalter diese Wahrheit aufrechterhalten haben. Nicht nur sie, auch viele andere, die wir gesehen haben. Aber sie tragen es zum Teil ja sogar im Namen. Letzte Frage. Wann fand die für die Adventbewegung entscheidende Albany-Konferenz statt? Das war die Konferenz zur Erinnerung, wo nachdem man entdeckt hatte, dass das Heiligtum eine Rolle spielt und der Sabbat eine Rolle spielt, die große Mehrheit der Adventgläubigen all diese Wahrheiten abgelehnt hat. Weiß ich noch, wann das war? Ziemlich richtig, also April, Mai hätte es auch getan. Und es war genau in der Zeit, als diese Wahrheiten das Licht des Tages gesehen hatten, aus der Dunkelheit hervorgekommen waren. Das war eine ziemlich dramatische Situation, die wir gesehen haben.

[4:50] Auch heute haben wir wieder fünf Fragen. Und auch heute gilt, wenn Sie es wissen, sagen Sie es am Dienstag. Zum Vortrag ein Drittel der Sterne und dann auch zu dem anderen Vortrag. Heißt es hier zuerst einmal, wie hieß der Satan ursprünglich? Ich denke, das werden Sie wahrscheinlich auch wissen, wenn Sie noch niemals einen biblischen Vortrag gehört haben. Dann, was war seine originale Position? Ich denke, auch viele von uns haben das vielleicht schon einmal gehört. Dritte Frage, wie wird die Gnade Gottes in 1. Mose 3, Vers 15 bezeichnet? Vielleicht kennen Sie diesen Vers, vielleicht auch nicht, wir werden ihn heute kennenlernen. Und da kommt das Wort Gnade nicht vor, aber da kommt ein anderes Wort vor, das für die Gnade steht. Und vielleicht wissen Sie das jetzt schon, ansonsten passen Sie gut auf. Und dann haben wir hier folgende Frage, welche Armee verlor in einer Nacht 185.000 Soldaten durch einen Engel? Und letzte Frage, wer erfand die Theorie vom egoistischen Gehen? Wer weiß das?

[5:59] Ich freue mich, dass ich meistens eine Frage dabei habe, die wirklich neu für alles ist. Unser Thema ist heute ein Drittel der Sterne, wie alles begann. Aber bevor wir beginnen, wollen wir beginnen wie jeden Abend, nämlich mit einem Gebet. Und damit soll der ganze Abend beginnen. Ich möchte Sie einladen, mit mir gemeinsam ein Anfangsgebet zu sprechen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt erneut zusammenkommen dürfen, um dein Wort zu studieren. Wir möchten dich bitten, dass du uns Weisheit schenkst, dass du uns Klarheit schenkst, und dass wir die großen Fragen der Menschheit, die so viele Menschen schon vorher bewegt haben, dass wir sie heute hier durch dein Wort wirklich deutlich beantworten können, für uns Frieden bekommen an diesen Fragen und erkennen, wo wir stehen und auf welcher Seite des großen Kampfes wir uns bewegen sollten. Wir möchten dich bitten, dass du zu uns sprichst und dass du alle Störende fernhältst. Denn einer ist bestimmt nicht froh, wenn dieses Thema verkündet wird, dass der Satan, aber wir danken dir, dass dein Blut uns reinmacht und dass du Sieger bist und uns beschützen und bewahren wirst. In unserem ganzen Leben werden wir dir nachfolgen. So sei du jetzt bei uns nach deiner Verheißung. Amen.

[7:04] Wie angesprochen, wir haben darüber gesprochen über die Reformation im Mittelalter. Wir haben gesprochen über den großen Kampf in der Geschichte. Wir haben heute früh auch darüber gesprochen, über den großen Kampf in unserem Leben, in unserem Herzen. Und heute wollen wir die einfache Frage stellen, warum gibt es überhaupt einen Kampf? Wäre es nicht viel schöner ohne? Und das ist die große berühmte Frage, die wahrscheinlich jeder von uns sich schon mal gestellt hat oder gestellt bekommen hat. Warum gibt es Böses in der Welt, wenn doch der liebe Gott so liebevoll ist? Woher kommt das? Hätte es nicht verhindern können? Und warum müssen Menschen leiden, die doch manchmal gar nicht schuld an der Misere sind? Und so weiter und so fort. Für die allermeisten Menschen ist diese Frage die Haupthürde, an Gott zu glauben oder mit Gott zu gehen. Viele haben versucht, sie zu beantworten. Viele sind daran gescheitert. Viele haben gezweifelt. Und viele wollen Dinge verstehen, die Gott nie offenbart hat. Aber ignorieren die Dinge, die Gott ganz deutlich gesagt hat. Andere wiederum sind verwirrt, weil sie falsche Lehren, falsche Theorien gehört haben. Und der Charakter Gottes für sie völlig verzerrt ist, weil sie nicht genau wissen, was passiert ist.

[8:15] Eines macht die Bibel sehr deutlich. Gott war nicht schuld. Gott hat keinen Anteil an dem Bestehen oder Entstehen der Sünde. Und wenn wir in Gedanken jetzt über viele Jahrtausende zurückreisen, dort zum Zentrum der Regierung Gottes, dann müssen wir eine Sache verstehen und die möchte ich gleich von Anfang an sagen. Für die Sünde gibt es keine Erklärung. Wir sagen, was? Ich bin hierher gekommen, um zu erfahren, wie alles begann. Ich bin hierher gekommen, um zu erlernen, wie ist das alles entstanden? Was ist der Grund dafür? Ich sage Ihnen gleich von Anfang an, es gibt keinen Grund für die Entstehung der Sünde. Jetzt werden Sie sagen, warum? Ganz einfach. Wenn es einen Grund gäbe für die Sünde, was wäre dann das Problem? Dann wäre das Problem nicht die Sünde oder das Böse, sondern das Problem wäre der Grund für die Sünde. Wenn man einen Grund finden könnte, warum es Böses gibt, wäre das Böse nicht mehr böse, sondern entschuldbar. Für die Existenz des Bösen gibt es keinen sinnvollen Grund. Aber wir können genügend wissen, um erstens zu entdecken, dass Gott gnädig ist, dass er gerecht ist und dass er absolut nichts damit zu tun hat. Wenn Sünde eine Erklärung hätte, wäre es keine Sünde mehr. Sünde ist also offensichtlich etwas Merkwürdiges, etwas, was plötzlich da war und was nicht hätte da sein müssen, für das es absolut keinerlei Notwendigkeit gab.

[10:08] Die Bibel gibt uns eine einzige Definition von der Sünde, eine einzige. Hier in 1. Johannes 3, Vers 4 lesen wir, jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit und was ist Sünde? Sünde ist die Gesetzlosigkeit oder andere übersetzen auch die Übertretung des Gesetzes. Und wir haben heute und gestern viel über das Gesetz gesprochen und das Gesetz hat eine wirkliche Grundlage oder einen wirklichen Inhalt. Weiß jemand noch, was im Gesetz Gottes beschrieben wird? Der Charakter Gottes und Gottes Charakter ist was? Liebe. Es ist das Gesetz der Liebe. Sünde ist also das Böse, ist eine Auswirkung eines Prinzips, das in irgendeiner Art und Weise gegen das Gesetz der Liebe kämpft und mit diesem Gesetz im Konflikt ist.

[10:52] Wenn wir also das Thema verstehen wollen, warum gibt es einen Konflikt, müssen wir eigentlich verstehen, warum gibt es Liebe und warum würde jemand gegen Liebe rebellieren? Macht das Sinn, gegen Liebe zu rebellieren? Es gibt keinen Grund, gegen Liebe zu rebellieren. Man kann gegen Tyrannei rebellieren, man kann gegen Ungerechtigkeit rebellieren, das würde ja ein Grund sein. Aber gegen Liebe und gegen Gnade zu rebellieren macht doch eigentlich keinen Sinn, oder? Aber genau das ist die Anfangsgeschichte hinter der Sünde.

[11:22] Wir wollen heute zurückgehen einige Jahrtausende zurück oder wer weiß wie lange in die Anfangsgeschichte dieses Universums. Und den wahren Magna Conflictio ein wenig genauer studieren. Damals gab es nur Harmonie im Universum. Gott hatte das Universum geschaffen, er hatte Engel geschaffen, er hatte Welten geschaffen, überall war Harmonie, es gab keine Sünde, es war alles in Frieden und Freuden. So wie Gott es sich ursprünglich gedacht hatte. Alle waren zufrieden und es gab keinerlei Dissonanz sozusagen in den himmlischen Harmonien. Einer war der geliebteste von allen und das war Jesus. Damals hieß er wahrscheinlich noch nicht Jesus, sondern wahrscheinlich der Sohn Gottes, das Wort, wie auch immer, Bibel hat verschiedene Namen für ihn. Der Sohn Gottes war dort als der König und alle Engel liebten ihn und dienten ihm.

[12:18] Das Besondere an diesem Sohn Gottes war, dass er letztendlich derjenige war, der alle und alles geschaffen hatte. Jeder Engel, jede Welt, jeder Teil des Universums, alles war entstanden durch ihn und für ihn. Es heißt in Kolosser 1, Vers 16: "Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare. Seines Thron oder Herrschaft oder Fürstentum oder Gewalten, alles ist durch ihn und für ihn geschaffen." Wenn jetzt dieser Sohn Gottes im Auftrage Gottes alles geschaffen hatte, war es dann nicht selbstverständlich, dass alle ihn auch ehren sollten. Aber Gott wollte keine Verehrung erzwingen.

[13:06] Denn Gott ist was nochmal? Gott ist die Liebe. Ich weiß nicht, wer von Ihnen hat schon mal jemanden geliebt? Schon mal vorgekommen? Geliebt? Ich sehe einige Menschen, die sich nicht melden. Ich liebe meine Frau. Lachen Sie nicht, das stimmt. Ich liebe sie wirklich. Aber ich kann und will sie nicht zwingen, mich zu lieben. Macht doch Sinn, oder? Wenn Sie Ihre Frau oder Ihren Mann zu Hause einsperren, anketten und ihm regelmäßig was zu essen geben, dann können Sie nicht behaupten, dass er sie liebt. Ich gehe davon aus, dass meine Frau mich freiwillig zurückliebt. Aber ist diese Freiheit, die meine Frau hat, mich zurückzulieben, ein Freiwillig für sie, mich zu betrügen? Nein. Das heißt, obwohl sie frei ist, darf ich doch erwarten, wenn ich sie liebe, dass sie mich zurückliebt, oder? Gott ließ jedem geschaffenen Wesen Freiheit. Aber er hat so viel Liebe und so viel Gnade hinein investiert, dass es nur selbstverständlich war, dass jeder ihn zurücklieben würde. Denn wenn man geliebt wird, hat man doch nur eine Reaktion. Man möchte lieben, oder?

[14:29] Unsere Geschichte beginnt mit einem, der auch geliebt wurde und der auch zurückliebte. Vor einem langen Zeitraum, den wir nicht kennen, hat er Jesus geliebt wie nichts anderes in seinem Herzen, weil er geliebt wurde. Und er war ein besonders Geliebter. Ihm wurde besondere Weisheit, besondere Schönheit, besonderer Glanz verliehen. Er war der höchste Engel direkt unter Jesus. Von allen Geschaffenen der Höchste. Jesus selbst war ja der Schöpfer. Von allen Geschaffenen der Höchste. Sein Name? Lichtträger. Luzifer.

[15:08] Wie gesagt, Menschensohn, stimme ein Klaglied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: "So spricht Gott, der Herr: Oh, du Siegel der Vollendung, voller Weisheit, vollkommener Schönheit. Hinter dem Symbol des Königs von Tyrus wird ja jemand beschrieben, der später den König von Tyrus beherrscht hat. Wir werden das noch sehen. Und dieses Wesen war das Siegel der Vollendung. Weiß jemand, was ein Siegel bedeutet? Wir haben ja gestern schon kurz drüber gesprochen. Was ist ein Siegel? Was versiegle ich? Wenn etwas nicht mehr geöffnet werden soll, oder? Wenn etwas nichts mehr hinzukommen soll, wenn es heißt, du warst das Siegel der Vollendung, heißt es, du warst so vollendet, da konnte man nichts mehr hinzufügen, um es noch vollendender zu machen. Du warst perfekt, voller Weisheit, vollkommener Schönheit. In Eden im Garten Gottes warst du. Jetzt wissen sie auch, dass nicht der buchstäbliche König von Tyrus gemeint ist, er war nämlich nie im Garten Gottes. Und dann wird beschrieben, wie er aussah mit allerlei möglichen Dingen und dann heißt es hier: "Du warst ein gesalbter, schützender Cherub."

[16:00] Weiß jemand, was ein Cherub ist? Ein Engel. Und wir haben drüber gesprochen, dass es auch auf der Erde zwei symbolische Cherubinen gab. Weiß jemand noch, wo die waren? An der Bundeslade. Und an der Bundeslade war der Thron Gottes. An der Bundeslade war der Thron Gottes. Wenn es also von diesem Wesen heißt, er war der vollkommenste und schönste und beste Cherubim, der schützend war, der schützende, der gesalbte Cherubim, dann bedeutete das, dass dieser geliebte Engel am Thron Gottes stand. Und kann mir jemand helfen, was war nochmal im Thron Gottes drin? Das Gesetz der Liebe. Niemand kannte die Liebe besser als er. Und niemand war mehr geliebt als er.

[16:43] Aber aus irgendeinem Grund sagt uns die Bibel: "Du warst vollkommen in deinen Wegen von Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde." Ab einem bestimmten Zeitpunkt war Sünde da. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war ein Prinzip in ihm, dass er zuließ, sich von diesem Gesetz der Liebe zu trennen.

[17:07] Eines dürfen wir nicht vergessen. Der Luzifer hätte für immer im Himmel bleiben können. Wir vergessen das gleich. Vielleicht haben Sie die Geschichte schon mal gehört, von dem Luzifer, der gefallen ist, aus dem Himmel geschlissen worden ist. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass es möglich gewesen wäre, dass Luzifer für alle Zeit im Himmel geblieben wäre? Das wäre möglich gewesen. Das war sogar Gottes Plan. Es wäre sogar recht wahrscheinlich gewesen. Er hätte für alle Zeiten da sein können. Es hätte nie ein Konflikt gegeben. Das war Gottes Ziel.

[17:36] Aber die Bibel sagt: "Dein Herz hat sich überhoben, wegen deiner Schönheit." Es heißt sogar: "Weil du dein Herz dem Herzen Gottes gleichgestellt hast." Und in Jesaja heißt es: "Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel in den Port steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen." Weiß jemand, wofür die Sterne in der Bibel stehen? Die Sterne stehen für die Engel. Er wollte insgeheim sich erhöhen über die Sterne. "Ich will im Vorfahren auf Wolkenhöhe dem Allerhöchsten nicht gleich machen."

[18:06] Was war los mit diesem Wesen? Wenn einmal begann er eifersüchtig zu werden. Wenn es heißt, ich will mich über die Sterne Gottes erhöhen. Wer war denn eigentlich der Befehlshaber? Ich will mich über die Sterne Gottes erhöhen. Wer war denn eigentlich der Befehlshaber über alle Engel? Jesus, der Sohn Gottes, der, der alle geschaffen hat. Er wollte an Jesu Stelle treten. Er wollte sich selbst erhöhen.

[18:45] Ich möchte mir eine Frage stellen. Was hat wohl Gott gemacht, als sein geliebter Engel, seine rechte Hand, anfängt, schlechte Gedanken gegen ihn zu haben? Was hat Gott wohl gemacht? Wenn Ihr Partner anfängt, sich von Ihnen zu entfernen, was machen Sie? Sie kämpfen um ihn, oder? Ich bin mir ganz sicher, Gott hat um diesen Luzifer gekämpft. Jesus hat mit ihm gerungen, er hat mit ihm gekämpft. Was du da vor hast, macht keinen Sinn. Was du behauptest, macht keinen Sinn. Gott ist gnädig, es gibt keinen Grund, Unmut zu haben, eifersüchtig zu sein. Ich bin doch euer Diener.

[19:39] Luzifer war ein bisschen voller Unmut. Es gab da Dinge, die er nicht verstehen konnte. Manchmal, wenn Gott, der Vater, seine geheime Beratschlagung gehabt hat mit dem Sohn, wo halt eben nur Gott sein kann und kein Geschäft, da hat sich der Luzifer wahrscheinlich gewünscht, da wäre ich auch gern dabei. Gott hat versucht, ihm zu erklären, dass es keinen Grund gibt. Jesus hat versucht, ihm zu erklären, dass die Gesetze nur Liebe sind, dass es kein Grund gibt, sich zu rebellieren.

[20:14] Aber wie so oft auch in unserem Leben, wenn wir an unser eigenes Ich denken, unser eigenes Ich erhöhen, wie empfindet man dann Korrektur? Als Tadel, oder? Man fängt an, sich zu verhärten. Und sich in diesen Tadel hineinzufressen. Nein, das will ich nicht. Es gibt nur die zehn Gebote. Gott hat diese Idee entwickelt. Wenn ich ein heiliger Engel bin, und wenn ich so viel kann, warum muss Gott dann Regeln aufstellen? Ist das nicht komisch? Komisch, oder, dass es Regeln gibt? Könnte es vielleicht sein, dass dieser Gott, der immer von Selbstverleugnung redet, vielleicht sich selbst erhöhen möchte? Was bedeutet das eigentlich, wenn die zusammenkommen, Gott der Vater und Gott der Sohn, und keiner darf mit dabei sein? Und wenn man nachfragt, heißt es, das verstehst du nicht. Warum muss man Regeln aufstellen, wenn wir doch alle frei sein können? Wenn das das Gesetz der Freiheit ist, warum kann man das Gesetz überhaupt schaffen? Das Gesetz der Freiheit.

[21:47] Die Bibel sagt, er hat es verkauft. Eine andere. Die Bibel sagt sehr viel über Gottes Charakter. Weiß jemand, was die Bibel über Gottes Charakter sagt? Wie ist er? Langmütig und gnädig. Daraus können wir schlussfolgern, dass Luzifer nicht sofort aus dem Himmel gekickt worden ist, sondern dass er von seinem geliebten Luzifer hat gewartet, ihm angeboten, komm zurück, ich vergebe dir. Derselbe Gott, von dem es heißt, dass er gestern, heute oder in Ewigkeit derselbe ist, der hat auch damals um seinen verlorenen Sohn gekämpft. Und ich glaube, dass Luzifer am Anfang seiner Rebellion selbst nicht wusste, was die Folge ist. Denn es war das erste Mal. Bis dahin hat es niemals Sünde gegeben, niemals Böses. Er selbst wusste nicht, in welche Richtung er tendiert.

[22:50] Und Gott macht ihm deutlich: "Schau her, in den zehn Geboten ist absolut nichts, was Tyrannei befördert. Und ich habe noch niemals irgendjemanden unterdrückt. Es gibt keinen Grund, mir misstrauisch gegenüber zu sein." Und intellektuell, glauben Sie, der Luzifer war intellektuell einigermaßen auf der Höhe? Ich bin mir ganz sicher, intellektuell hat er verstanden, dass es nicht so ist. Ich glaube ganz sicher, dass da der Zeitpunkt da war, wo er eigentlich überzeugt war, ja, eigentlich hat der Gott recht. Es gibt keinen Grund. All die Gebote Gottes sind gerecht, die sind gnädig. Gott hat noch nie etwas Verkehrtes getan. Warum sollte ich eigentlich rebellieren? Vielleicht ist es ja wirklich mein Fehler.

[23:35] Wie jeder andere auch in diesem großen Kampf stand auch Luzifer einmal an dieser Wegschaltung. Er hat es ja gesehen. Er wusste, dass Gott gnädig ist. Und er wusste, dass er eigentlich zurückkommen müsste. Er hatte seinen Platz verlassen als Cherubim. Noch war er im Himmel, aber er wusste, er müsste zurückkommen. Bist du schon einmal in der Situation gewesen, wo du wusstest, ich habe einen Fehler gemacht und eigentlich müsste ich mich bekehren, umkehren, zurückkehren? Aber gibt es etwas, was das verhindert? Nicht, dass du nicht weißt, dass du verkehrt gewesen bist, nicht, dass dir das nicht deutlich geworden ist, sondern du fühlst dich zu stolz, als dass man das aufgeben könnte.

[24:22] Die Bibel sagt ganz deutlich, es war nicht ein Mangel des Verständnisses, es war kein Missverständnis, es war der Stolz, der ihn zurückgehalten hat. Dann würden ja die anderen Engel sehen, dass ich falsch gesehen glaube, dass ich einen Fehler gelegen habe. Wie würden sie über mich denken? Luzifer entschied sich für die Rebellion. Nicht, weil es ein Missverständnis war, nicht, weil Gott zu wenig offenbart hatte. Er wusste alles, aber er hatte mit der Sünde gespielt. Und als er vor der Wahl stand, das eigene Ich zu überwinden, hat er verloren.

[25:04] Der erste Verlierer im großen Kampf war Luzifer. Er hat die Bewegung der Verlierer. Denn alle, die ihm folgen, sind diejenigen, die den Kampf mit dem eigenen Ich verlieren. Und lieber ihren eigenen Stolz an die erste Stelle setzen, statt Gott und seinem Gesetz. Er gründet eine Bewegung der Verlierer. Aber das ist ihm natürlich nicht mehr klar.

[25:28] Und er fängt an, so sagt uns die Bibel, seine Theorien weiterzuverbreiten im Universum. Hast du schon gehört? Ist euch eigentlich bewusst, dass Gott ein Gesetz hat? Ja, klar. Warum hat er eigentlich ein Gesetz? Warum soll es die Grenze haben? Aber wir bräuchten doch eigentlich kein Gesetz, oder? Wir bräuchten ein Gesetz. Du bist doch heilig, oder? Oder hast du schon eine Sünde getan? Nein. Meinst du wirklich, ohne Gesetz wärst du nicht mehr heilig? Nein.

[26:10] Und dann fängt er an, die klarsten Aussagen Gottes in ein Licht zu hüllen, undeutlich zu machen, mysteriös zu machen. Und zwar auf eine Art und Weise, dass selbst die loyalen Engel nicht wirklich verstehen, was dahinter steckt. Die Bibel sagt, dass er die Engel mit dem Schwanz verführt hat. Der Schwanz ist ein Symbol für den Lügenpropheten. Er ist ein Symbol für Gott. Er hat den Engeln erzählt: "Ich habe das Gefühl, dass die Regierung Gottes gut ist. Aber ich denke, man kann es noch ein bisschen verbessern. Wir wollen ja alle, dass es Gott gut geht. Wir wollen alle, dass wir Harmonie haben im Himmel, oder? Lasst uns einfach hier einen kleinen Änderungsvorschlag machen. Gott ist schon gut, Gott ist schon toll. Aber ich denke, hier müssten wir ein bisschen dran arbeiten. Wir sind ja alle gemeinsam gefordert, dass der Sohn Gottes immer mit dem Vater geheime Dinge bespricht. Wisst ihr, was der da mit dem bespricht? Ne, wissen wir nicht. Ich will ja nichts sagen, aber was wäre, wenn die da Dinge besprechen, die uns nicht gefallen? Wäre es nicht unser gutes Recht, auch dabei zu sein? Warum dürfen wir nicht dabei sein?"

[27:28] Ich weiß nicht, ob du schon mal mit solchen Argumenten konfrontiert worden bist. Aber solche Argumente haben ungeheures Potenzial. Es ist ja auch nicht so, dass man sich nur für den Gott behauptet. Der Gott hat uns ja auch behauptet, für Gott zu arbeiten, und hat ganz geheim Zwidrat gesehen. Unheil. Und naja, es ist ihm gelungen. Kein Engel hat damals gewusst, was das Böse wirklich ist. Kein Engel hat gesehen, dass die Übertretung des Gesetzes Gottes in Mord und in Totschlag und in Ausrottung enden wird. Das wusste keiner. Und das tut es nicht. Man musste Gott glauben. Und die Bibel macht deutlich, es gab eine ganze Menge von Engeln, die glaubten Gott, und es gab einige, die meinten, naja, vielleicht sollten wir es doch lieber selbst prüfen. Kann man Gott wirklich vertrauen?

[28:28] Es ging um die zehn Gebote. Von Anfang bis Ende. Satan ist nicht durch den Himmel gegangen und gesagt: "Wir müssen auch ein miserables Leben führen. Wer von euch möchte Streit und Rebellion ernten? Wer von euch möchte irgendwann mal im Feuer brennen?" Das hat er nicht gesagt, oder? Ich glaube, kein einziger Engel wäre ihm hinterhergerannt. Er meinte: "Wir wollen Frieden haben, wir wollen Harmonie haben." Und ich glaube, es ist wichtig, dass wir unsere Freiheit betonen und nicht so sehr Restriktionen. Klingt fast so wie eine moderne christliche Predigt. Nicht das Gesetz. Sehr christlich. Gar nicht christlich.

[29:16] Und so wurde im himmlischen Rat entschieden: Luzifer muss hinaus. Warum hat man ihn damals nicht gleich zerstört? Wenn man es sah, wenn der Gott gesehen hat, wohin das alles führt, warum hat er ihn nicht sofort zerstört? Ich möchte das ganz einfach mal illustrieren. Nehmen wir mal an, wen nehme ich denn jetzt? Der Bogdan, da hinten, der lächelt so. Nehmen wir mal an, der Bogdan, der erzählt Ihnen jetzt, oder hat Ihnen heute erzählt, im Laufe des Tages, dass ich ihm 100 Euro gestohlen habe. Aber er sagt: "Erzählen Sie es keinem weiter. Wir wollen ja nicht, dass der Sprecher in ein schlechtes Licht gerückt wird." Nur so nebenbei. Ein bisschen komisch ist das schon, aber wir sind ja dafür. Lass uns beten für die Vortragsreihe. Und jetzt bekomme ich das mit, dass er mit ungefähr 50 Leuten von Ihnen gesprochen hat. So ganz nebenbei: "Der Herr Kramp, der stiehlt Geld. Aber sagen Sie es keinem weiter. Wir wollen einfach nur sehen, seien Sie vorsichtig." Ich würde das hier erklären und sagen, der Bogdan hat folgendes wohl gesagt, und Bogdan, bitte verlass den Raum. Und komm hier nie wieder rein. Und wehe, du sprichst mit irgendeinem von meinen Gästen. Was würden Sie wohl denken? Zumindestens, das ist komisch. Sie würden mich wahrscheinlich mit anderen Augen sehen.

[31:02] Und genau das wäre passiert, wenn man den Satan einfach an die Wand gestellt hätte, wenn man ihn exekutiert hätte. Dann hätten die Bewohner anderer Welten gesagt: "Aha, das passiert also, wenn man das gerechte Gesetz Gottes übertritt. Okay." Gott, wir lieben dich. Aber Gott ist langmütig. Und Gott wusste, es gibt nur eine Chance, dem Universum zu zeigen, was Sünde ist. Sünde muss erkennbar werden. Sie muss auswachsen, dass man sieht, was wirklich dahintersteckt. Kein Engel hat es sehen können. Das Gesetz Gottes muss gezeigt werden als gerecht und gnädig. Und Gott wusste, wenn einmal das Ganze sich offenbart, dann wird für alle Zeiten, für alle Zeiten, bis in alle Ewigkeit das Universum sicher sein. Wenn einmal das Universum sehen kann, was Sünde fördert und was Sünde bewirkt, dann wird es für alle Ewigkeiten nie wieder Sünde geben. Und das war es ihm wert, das Universum ein für alle Mal zu heilen.

[32:11] Sie wurden hinausgeworfen. Die Bibel sagt, dass der Satan ein Drittel aller Engel mit sich gerissen hat. Ich weiß nicht, ob Sie ahnen, was das bedeutet. Nehmen wir mal an, wir sind alle Engel. Das bedeutet, eins, zwei, raus. Eins, zwei, raus. Stellen Sie sich vor, ein Drittel hier verlassen den Raum. Was würden Sie denken? Wenn einer geht, dann würde man sagen, aber wenn ein Drittel geht, was denkt man dann? Das fühlt sich komisch an, oder? Wenn ein Drittel der Gruppe geht, aus Protest? Das alles waren Engel, die niemals vorher gesündigt hatten. Offensichtlich dem Luzifer folgen konnten seine Argumentationen. Sie wurden allesamt hinausgeworfen.

[33:09] Zu jedem Zeitpunkt, kurz vor dem Rauswurf, sagt die Bibel, entstand der, ist dieser Kampf offen ausgebrochen. Luz wird gesagt: "Ich möchte das Gesetz Gottes abschaffen. Ich habe Verachtung für dieses Gesetz. Ihr seht ja, was so weit passiert. Wer gegen das Gesetz spricht, wird rausgeworfen. Ihr seht ja, er ist ein Tyrann. Wenn er nicht gewarnt hätte." Da war er jetzt. Auf der Erde.

[33:40] Und dieses Prinzip, das im Himmel begann, haben wir gesehen in den letzten Vorträgen, hat sich auf der Erde fortgeführt. Vielleicht können Sie sich erinnern an den Dienstagvortrag, vor einer Woche, als wir über diese Tafeln gesprochen haben. Weiß ich immer noch, welche Tafeln das sind? Das sind die Menschenrechte. Frage. Ich habe es damals schon gefragt. Die Menschenrechte. Würde man das als etwas Positives, oder als etwas Negatives einschätzen? Positives, oder? Das war ein Meilenstein der Demokratie. Für mehr Freiheit. Für mehr Kultur. Die Menschheit ist einen höheren Schritt gegangen. So wird es dargestellt. Aber in Wirklichkeit war es eine Absetzung der Zehn Gebote.

[34:24] Und wissen Sie, wo es geendet ist? Hat jemand 1789 geahnt, wo es enden wird? Ich habe es damals gesagt. Das waren alles feine, kultivierte Franzosen. Keine Barbaren. Kultivierte Franzosen, die Gesetze Gottes abgeschafft haben und gesagt haben: "Wir brauchen mehr Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit." Wo ist es geendet? Da. In den Wirren der Revolution. Kopf ab, Kopf ab, Kopf ab. Das war die Devise der Herrschaft Satans.

[34:56] Seit den Tagen Abels ist die Erde übersät mit Blut. Wegen dem Satan. Er hatte Adam und Eva verführt. Weiß jemand, mit welchem Argument? Sollte Gott gesagt haben. Aber übrigens, da gibt es diesen einen Baum. Warum dürft ihr davon nicht essen? Ist doch komisch, oder? Warum nicht? Er trifft sich ja auch immer mit seinem Sohn im geheimen Rat und lässt uns nicht wissen, was da los ist. Aber ich verspreche euch was. Wenn ihr mir folgt, ich mache euch so wie Gott. Ich mache euch alle frei. Frei von dem Gesetz, von diesen Restriktionen. Du brauchst nicht Gottes Gebote befolgen. Du bist selbst heilig.

[35:46] Hatte sie irgendeine Ahnung, dass hinter dieser Frucht sich Hiroshima verbirgt? Und das Mittelalter mit all seinen Gräueln und Auschwitz und all die Milliarden Menschen, die gestorben sind? Hat sie das geahnt? Nein, sie hat es nicht geahnt. Aber es war trotzdem die Folge. Die Engel haben damals auch nicht geahnt. Luzifer selbst hat nicht geahnt, wohin er driftet, als er gesagt hat: "Ich brauche Gott nicht." Aber trotzdem kamen die Folgen.

[36:18] Und als die Folgen da waren, die allerersten, und als ihre Natur von Adam und Eva sich verändert hatte, als sie ein anderes Denken plötzlich hatten, da riefen sie aus: "Oh Gott, es tut uns so leid, lass uns wieder zurückkommen." Haben sie das gesagt? "Die Frau, die du gemacht hast. Du bist schuld." So wie Satan im Himmel gesagt hat: "Gott, du bist schuld. Dein Gesetz ist schuld." Es ist immer das selbe.

[36:54] Aber die Bibel sagt, dass dieser Gott, barmherzig und gnädig, ist langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue. Derselbe Gott, der den Satan lange, lange, lange im Himmel gelassen hatte, um ihm noch eine Chance zu geben. Er würde die Menschheit nicht einfach so aufgeben. Er würde den Satan aus dem Himmel geworfen mit seinen Engeln. Aber er würde seine Gnade und seine Barmherzigkeit beweisen, indem er einen Plan schaffen würde, die Menschheit zurückzuführen.

[37:26] Jesus Christus kam selbst, der Angeklagte im Himmel, der, um den sich alles gedreht hat. Er kam auf diese Erde, um die Menschheit aus den Fängen Satans wieder herauszuholen. Und er starb am Kreuz von Golgatha.

[37:46] Als er dort in der Wüste als Mensch Satan erneut begegnete, war das der große Konflikt auf dieser Erde. Kein anderer Konflikt war jemals auf dieser Erde so entscheidend, wie diese paar Stunden oder Minuten dort in der Wüste, als der Luzifer, der dann schon Satan war, auf ihn zukommt und sie sich wieder gegenüberstehen, wie damals im Himmel. Damals im Himmel, was hatte Luzifer gesagt? "Wir wollen einfach nur, dass du ein bisschen das Gesetz änderst. Gott, wir mögen dich schon. Wir lieben dich. Wir wollen ja nur das Beste für das Universum. Wir wollen ein bisschen Harmonie. Und ganz sicher, ich möchte mich nicht selbst erhöhen." Also, ihr lieben Engel, eine Sache seid mir versichert. Es geht mir nicht um mich. Es geht mir um den Gesamtfrieden. Es geht mir um das Universum. Es geht mir nicht um mich. Nein, nein, nein. Es geht mir einfach um Gerechtigkeit. Ist das nicht eine faire Sache? Ja.

[38:42] 4.000 Jahre später sehen die Engel, wie dasselbe Wesen zur selben Person sagt: "Fallen die da. Bete mich an. Und dann gebe ich dir, was du möchtest." Und die Engel sagen: "Moment mal, das hat er damals nicht gesagt. Im Himmel hat er nicht gesagt zu seinem Schöpfer: Bete mich an. Er hat gesagt: Wir würden gerne ein bisschen mehr an deiner Regierung etwas verändern. Seid doch so gut." Plötzlich sehen sie, worum es wirklich ging. Plötzlich sieht man, was er wirklich von Jesus gedacht hat. Schon damals. Was er damals niemandem gesagt hat. Aber nicht nur das. Man sieht plötzlich einen Hass und eine Rebellion gegen Christus, die man damals kaum für möglich gehalten hätte.

[39:32] Was wäre wohl passiert, wenn der Luzifer ganz am Anfang schon im Himmel zum Sohn Gottes gekommen wäre und ihm ins Gesicht gespuckt und geschlagen hätte? Was hätten wohl die Engel gemacht? Alle von ihnen. Die hätten gesagt: "Wer bist du denn? Raus mit dir." Damals war es nicht sichtbar. Aber es wurde sichtbar. Satan benutzt Menschen, um Jesus zu quälen, um ihn zu jagen von Ort zu Ort, um ihn zu widerstehen. Denn der Satan hatte Angst, dass Jesus jetzt der Menschheit den wahren Charakter Gottes zeigt. So wie Gott im Himmel seinen Charakter offenbart hat und gezeigt hat, es gibt keinen Grund, kam jetzt Jesus, um auch den Menschen zu sagen, es gibt keinen Grund für die Sünde. Schaut mich an. So wie ich lebe, kann jeder Mensch leben. Ihr müsst nicht sündigen. Ihr könnt überwinden. Ihr müsst nicht dem Satan folgen. Hier bin ich als Beispiel. Der Satan hat gezittert.

[40:26] Und so versuchte er das Werk Jesu aufzuhalten. Bis am Kreuz von Golgatha sich der ganze Hass gegen Christus offenbart. Kann mir jemand sagen, was für ein Motiv hat er wohl gehabt? Eifersucht? Aber nicht nur Eifersucht, Eifersucht war schon im Himmel da. Als er jetzt ihn auf der Erde sieht, der ihn damals aus dem Himmel geworfen hat, was für ein Motiv wird er wohl gehabt haben? Rache. Da ist er jetzt endlich wieder in meiner Gewalt. Ich war damals im Himmel. Da war er der König und ich war der Engel. Ich wurde rausgeworfen, weil er nicht meinen Vorschlag umgesetzt hat. Aber jetzt ist er der Mensch und ich bin der Engel. Wer ist höher? Wer hat mehr Macht? Der Engel oder der Mensch? Und Jesus ist nur Mensch. Er benutzt nur seine Menschlichkeit.

[41:22] Das Problem war nur, dass genau durch diese Rache, die er selbst kontrollieren kann. Denn die Wahrheit ist, wenn man sich von Gottes Gesetz distanziert, dann wird man unbeherrscht. Die Frucht des Geistes ist Selbstbeherrschung. Wenn jemand sich von Gottes Gesetz distanziert, wird er unbeherrscht. Und seine Gefühle, seine Leidenschaften machen mit ihm was, was sie wollen. Ich glaube, es war eine Unbeherrschtheit des Satan, die diese Rache und diesen Hass ausgeschleudert hat. Denn niemals in seinem Leben hat er etwas Dümmeres gemacht, als Jesus ans Kreuz zu bringen. Denn als Jesus Christus, der niemals auch nur einen einzigen Fehler gemacht hat, dort blutet und stirbt und leidet, da fragen sich das ganze Universum, hätte er das auch im Himmel mit Christus gemacht? Ist das sein Charakter? Die Wahrheit ist ja.

[42:22] Plötzlich sieht das ganze Universum, wer Satan wirklich ist und wohin Sünde unweigerlich führt. Aber dann kommt die größte Szene von allen und die ist ziemlich unbekannt. Jesus Christus steht auf und weiß jemand, wann er in den Himmel aufgefahren ist? 40 Tage später ist er in den Himmel aufgefahren, aber was die wenigsten wissen, er war vorher schon im Himmel. Weiß das jemand? Woher weiß ich das? Als Jesus aufsteht und Maria Magdalena begegnet im Garten, dann möchte sie ihn anfassen und er sagt: "Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren." Einige Tage später sieht ihn Thomas und Jesus sagt: "Pass mich an." Ergo muss er im Himmel gewesen sein zwischenzeitlich. Ohne Pomp, ohne große Engelszeremonie. Er wollte wohl wissen, ob sein Opfer angenommen worden ist, ob er der Sieger ist im großen Kampf oder ob es möglich war. Er hatte alles gegeben, hat ein Leben gelebt, das sündlos war, hatte für die Menschheit seinen letzten Atem ausgehaucht, war das Äquivalent zum zweiten Tod gestorben, ist auferstanden und jetzt möchte er eine Sache wissen. Ist der Kampf gewonnen, ja oder nein? Und so geht er in den Himmel.

[43:36] Kein Engel bildet ihn an. Alle stehen nahe, mit Staunen nahe und sehen ihn, wie er vor den Vater kommt und warten ab. Ist das Opfer ausreichend? Und Jesus steht da vor dem Vater und sagt: "Vater, ich will, dass wo ich bin, auch die bei mir sein, die du mir gegeben hast." Vor dem sprachlosen Universum sagt er: "Hier bin ich. Gib mir die Menschen, die ich erlöst habe. Darf ich sie zurückholen? Darf ich sie auf deine Seite holen?" Das ganze Universum schaut mit offenem Mund. Was wird der Vater sagen? Wird er das Opfer annehmen?

[44:24] Die Antwort kommt voller unendlicher Liebe und Güte vom Thron her und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten: "Du bist Sieger. Du hast gewonnen. Du hast den Preis bezahlt." Ein Jubel im Himmel und Verzweiflung bleibt Satan. Denn er weiß, jetzt hat er verloren. Sein Kampf ist zwar noch nicht zu Ende, aber jetzt wird deutlich. Das ganze Universum hat verstanden. Das, was er auf der Erde gemacht hat, hätte er auch im Himmel gemacht, wenn er geblieben wäre. Hätte man Satan im Himmel gelassen, dann hätten sich diese Seelen hier im Himmel abgespielt. Wollte man darüber nachgedacht? Es hätte viel schlimmer kommen können. Einen Hitler im Himmel?

[45:16] Er hatte gesagt, dass seine Änderungen zur Freiheit führen, aber auf der Erde führten sie nur zu Unterdrückung und zu Sklaverei und Unterjochung. Plötzlich sehen die Engel, als sie die Geschichte Israels betrachten und all die Dinge, die sie dort sehen auf der Erde, der Satan hätte uns selbst in die Sklaverei gebracht. Wir wären im Joch gewesen.

[45:40] Und es zeigt sich, dass gegen alle Theorie vom Satan Gott selbst demütig ist. Es heißt hier: "Weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte." Luzifer hatte gesagt: "Gott ist selbstherrisch, er fordert von uns Selbstverleugnung, aber er ist da so für sich." Als Jesus am Kreuz stirbt, als der, der Gott gleich ist, wird deutlich, dass Gott kein Opfer zu hoch ist.

[46:18] Gott ist gnädig. Er wollte sich selbst erhöhen, hat es mit allen möglichen Dingen versucht zu entschuldigen, aber Jesus, dem er vorgeworfen hat, dass Jesus sich erhöhen würde, der hat sich erniedrigt. Es ist eine interessante Beobachtung, die ich ganz oft gemacht habe, dass Menschen, die auf der Seite Satans stehen, meistens die Dinge dem anderen vorwerfen, die sie selbst betreffen. Der Luzifer hat Jesus vorgeworfen: "Du erhöhst dich selbst." In Wirklichkeit war er es selbst. Aber Gott musste Zeit geben, Gott musste Zeit lassen, bis die Menschen sehen, wie sehr Jesus sich selbst erniedrigen würde und wie er das Kreuz auf sich nehmen würde. Und als das sichtbar war, hatte Satan keine Argumente mehr.

[47:04] Er hatte behauptet, dass die Menschheit nicht gerettet werden können, weil sie das Gesetz Gottes übertreten haben und deswegen auf seiner Seite sind. Und wenn man das Gesetz nicht ändern kann, kann man sie nie in den Himmel lassen. Aber als Gott selbst die Strafe auf sich nimmt, steht das gesamte Universum da und sagt: "Wow, das haben wir nicht für möglich gehalten. So gnädig ist Gott." Und Satan hat keine Argumente mehr. Gott selbst stellt sich vor den Menschen und sagt: "Ich nehme die Strafe für sie." Wie will da noch jemand sagen, Gott erhöht sich selbst? Wie will da noch jemand sagen, Gott ist selbstherrisch und Gott macht so geheimne Skrämerei, Gott will uns unterdrücken? Wenn es ein Argument gibt gegen die Theorien Satans, dann ist es das Kreuz von Golgatha.

[47:58] Jesus kam nicht nur auf die Erde, um die Menschheit zu erlösen. Er kam auch auf die Erde, um deutlich zu machen, dass das Gesetz Gottes gültig ist. Warum hat nochmal der Luzifer angefangen, im Himmel die Rebellion zu machen? Das Gesetz nicht. Diese Restriktion. Aber dieser Jesus kommt auf die Erde und zeigt, dass wenn man das Gesetz Gottes im Herzen hat, man der fröhlichste und beste Mensch aller Zeiten ist. All die Menschen, die Gottes Gesetz übertreten haben, sind gestorben und haben Leid gehabt und das und jenes und solches. Aber Jesus lebt ein heiliges Leben, weil er das Gesetz Gottes hält. Und das ganze Universum sieht, die Menschen, die Gottes Gesetz übertreten haben und der Mensch, der Gottes Gesetz gehalten hat, wer hat das bessere Leben gelebt? Jesus.

[48:48] Jesus beweist, dass das Gesetz Gottes gültig ist. Und als er am Kreuz stirbt, war das der beste Beweis, dass das Gesetz Gottes niemals geändert werden kann. Er hat den Satan besiegt. Und ich glaube, wenn der Satan am Ende der Zeit gefragt werden wird: "Sag mal ganz ehrlich, warum hast du rebelliert?" Dann wird es die furchtbarste Antwort geben aller Zeiten: "Ich weiß auch nicht. Es gibt keinen Grund." Objektiv gesehen gibt es keinen Grund.

[49:30] All das Leid, all die Sorgen, all das ohne Grund. Lieber Freund, liebe Freundin, die traurigste Nachricht heute Abend ist, das ganze Leid, das wir erleben, hat eigentlich gar keinen Grund. Es gibt keinen Grund dafür. Es ist sinnlos. Und genau deswegen hasst Gott die Sünde, weil sie sinnlos ist. Und sinnlos Menschen sterben und sinnlos Menschen leiden und sinnlos Menschen verloren gehen ohne Grund. Er hasst die Sünde, wie er nichts anderes hassen kann.

[50:00] Warum lieben wir die Sünde? Sie ist grundlos, nutzlos, sinnlos, hat das Leben Gottes gekostet in seinem Sohn. Das alles nur, weil irgendjemand sich erhöhen wollte und gelogen hat. Mit all den schrecklichen Folgen. Und Satan wusste, als Jesus dort am Kreuz hing und den Sieg errungen hatte, dann war das seine Totenglocke.

[50:36] Weiß jemand, wann der Zweite Weltkrieg entschieden wurde? Wann begann der Zweite Weltkrieg? Mal einen kurzen Geschichtseinschub. Wann begann der Zweite Weltkrieg? Wann war der Zweite Weltkrieg zu Ende? 8. Mai 1945. War der Zweite Weltkrieg 1945 entschieden? Schon lange. Wann wurde er wirklich entschieden? Stalingrad. Aber Stalingrad war nicht 1945, sondern wann? 42, 43, im Winter. Das heißt, für mehrere Jahre ging dieser Krieg hin und her und beide Seiten hätten gewinnen können. Es sah so aus, als ob Hitler gewinnen würde. Aber in Stalingrad wurde ein entscheidender Sieg errungen und jetzt war klar, rein technisch, militärisch, kann Hitler diesen Krieg nicht mehr gewinnen. Hat er aufgegeben? Nein. Er hat noch jeden Zentimeter mit Blut getränkt, weil er nicht aufgeben wollte, weil er zu stolz war. Und lieber wollte er sich selbst ruinieren und noch so viele mitreißen, wie nur möglich, als nur einen Schritt zurückzugehen. Und dasselbe machte Hitler.

[51:44] Seit 2000 Jahren weiß er, er hat verloren. Er hat seinen Stalingrad gehabt, sozusagen. Aber er will jeden Zentimeter, den er zurückgehen muss, mit Blut tränken. Und er möchte dich mitreißen. Aber er weiß, er muss vernichtet werden. Denn die Bibel sagt, dass Jesus durch den Tod den außer Wirksamkeit setzte, der die Macht des Todes hatte, nämlich den Teufel. Er hat seine Wirksamkeit verloren.

[52:06] Und die Bibel sagt, dass er gesagt hat: "Ich will zum Himmel emporsteigen, um die Sterne Gottes zu erhöhen." Das war sein Ziel. Wo wird es enden? "Ich habe dich zur Asche gemacht auf der Erde und bist für immer dahin." Es wird ganz traurig mit ihm enden. Er wird zur Asche werden. Der schönste Engel, das höchste Geschöpf, brillant wie niemand anderes, wird zur Asche werden. Das ist keine gute Karriere. Das hat sich nicht gelohnt. Das ist sinnlos.

[52:42] Denn die Bibel sagt, wenn sie der Tag kommt, brennend wie ein Ofen, da werden alle Übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein und der kommende Tag wird sie verbrennen, sprich der Herr der Heerscharen, sodass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig bleibt. Wir werden nächste Woche mehr darüber erfahren.

[53:00] Und das, was am Anfang des großen Kampfes Furcht ausgelöst hätte, löst jetzt nicht aus. Denn glauben Sie nicht, dass das Universum, nachdem das all diese Jahrtausende gesehen hat, was Satan auf der Erde gemacht hat, dass man jetzt froh ist, in Lust zu sein? Dieselbe Vernichtung hätte am Anfang Furcht ausgelöst. Und was macht Gott? Aber nachdem seine gesamte Gerechtigkeit, seine Gnade, seine Liebe deutlich geworden ist und es einen enormen Beweis dafür gab, dass Gott tatsächlich gerecht und gnädig ist, ist man froh, diesen Luzifer loszuwerden, diesen Satan. Die Bibel sagt, das Experiment wird ein Gutes haben. Die Drangsal wird sich nicht zum zweiten Mal erheben. Nie wieder.

[53:56] Es lohnt sich, diesen Kampf zu Ende durchzustehen, denn wenn er beendet ist, wird er nie wieder aufflammern. Es wird für alle Zeiten Glück und Ehrlichkeit geben. Und das Gesetz, von dem der Satan gesagt hat, nur unnötige Restriktionen brauchen wir nicht, von dem er heute sogar viele christliche Kirchen inspiriert, zu sagen, es ist ein Ballast aus dem Alten Testament, dieses Gesetz wird noch in aller Ewigkeit als das Gesetz der Freiheit anerkannt werden. Das garantiert, dass man Friede und Freude und Frieden hat. Das Universum wird in aller Ewigkeit Gottes Güte schätzen.

[54:36] Die Frage, die wir euch heute stellen wollen, ist: Was bedeutet dieser große Kampf, den wir gerade gesehen haben, dort im Himmel der kosmischen Ebene für mich? Damals, als Adam und Eva gesündigt hatten und Adam nichts mehr herausbringen konnte, kein Wort der Entschuldigung, kein Wort im Sinne von: "Es tut mir leid, mach doch irgendwas, Gott", sondern nur: "Die Frau, die du geschaffen hast." Da wusste Gott, dass er die Initiative gehen musste. Und genauso ist es mit uns. Wenn wir in Sünde gefallen sind, gibt es da nichts in uns, was zu Gott tendiert. Aber Gott wollte ein Lichtstrahl in das Leben von Adam und Eva werfen. Und er sagt es in 1. Mose 3, Vers 15: "Ich will Feindschaft setzen zwischen dir, der Schlange, und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen."

[55:30] Vielleicht schon mal gehört, diesen Vers. Man nennt es das erste Evangelium. Und in diesem Vers ist ein Wort interessant. Welches Wort ist wohl interessant? Kopf ist interessant. Okay, noch mehr Wörter. Was ist noch interessant? Samen ist interessant. Feindschaft. Denn es geht ja um den Magna Conflictio. Gott sagt: "Ich will einen Konflikt setzen." Adam und Eva hatten gesündigt und Gott wollte ihnen helfen. Ich glaube, dass dieser eine Vers eine Prophezeiung ist, die bis ans Ende der Welt geht. Gott hatte verheißen: "Ihr seid zwar auf die Seite Satans gesprungen, aber ich möchte euch eine Chance geben. Ich möchte euch noch einmal die Möglichkeit geben, gegen ihn zu kämpfen bis ans Ende der Welt."

[56:18] Warum? Gott sagte: "Ich will Feindschaft setzen." Warum sagt er, dass er Feindschaft setzen will? Wir haben gesehen, im Himmel, wer hat die Feindschaft begonnen? Satan. Satan hat den Konflikt begonnen. Aber hier sagt Gott: "Ich will einen Konflikt beginnen." Ja, was für einen Konflikt meint er denn? Als Adam und Eva gesündigt hatten, mit wem waren sie in Harmonie? Mit Satan, oder? Sie waren völlig in Harmonie mit Satan. Er war abgefallen, sie waren abgefallen. Er hatte gesündigt, sie hatten gesündigt. Er war mal rein, sie waren mal rein. Sie hatten absolut alles gemeinsam.

[57:00] Der sündige Mensch hat keinerlei Feindschaft gegen Satan normalerweise. Aber Gott sagt: "Ich will da etwas tun. Ich will da etwas hineinpflanzen in dich. Etwas ganz Besonderes." Warum hatte der Satan die Menschen verführt? Hat er sie so lieb gehabt, dass er ihnen etwas Gutes tun wollte? Nee, der Satan ist ein ziemlich strategischer Politiker. Ihm war deutlich, er braucht noch mehr Anhänger auf seiner Seite. Denn wenn er schon ein Drittel der Engel, die am Thron Gottes dienen, mitführen kann, kann er nicht auch all die anderen Welten mit sich nehmen? Das wäre doch was. Die ganzen geschaffenen Welten auf der Seite zu haben und dann mit einem Drittel der Engel auf die Hauptstadt des Himmels zumarschieren. Er hatte die Engel schon auf seiner Seite, ein Drittel, und die Menschheit wollte er auch. Und er hatte gehofft, dass durch diesen Biss in die Frucht er sie für alle Zeiten für immer haben könnte.

[58:06] Ist uns bewusst, dass durch die Sünde, normalerweise, wenn Gott nicht eingegriffen hätte, wir für alle Zeiten unteilbar, sozusagen ohne Hilfe, Satan hätten folgen müssen. Ohne Hoffnung. Und es gibt Sklaven, die nichts anderes tun können als ihm folgen. Denn der sündige Mensch ist völlig hilflos, dem Satan ausgeliefert. Das wusste Gott. Aber Satan hört in dieser Prophezeiung: "Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau." Und da versteht er: Irgendetwas wird Gott tun. Irgendetwas wird er machen, damit die Menschen noch eine Chance haben, mir zu widerstehen.

[58:42] Weiß jemand, was diese Feindschaft ist? Diese Feindschaft ist etwas ganz Besonderes. Wir werden gleich erklären, was es ist. Eine Frage möchte ich vorher noch stellen. Warum hasst eigentlich der Satan uns so sehr? Wenn er uns schon nicht liebt. Warum hasst er uns eigentlich? Weil Gott uns liebt. Weil wir Gottes Eigentum sind. Weil Gott sich so sehr um uns bemüht hat. Weil wir sein Ebenbild reflektiert haben. Denn wenn er uns gesehen hat, die Menschheit, was hat er gesehen? Gott selbst. Sein Charakter. Sein Wesen. Er hasst die Menschen. Er hasst dich. Und deswegen möchte er das Bild Gottes entstellen. Ist nicht modisch. Je mehr der Mensch vom Natürlichen sich wegbewegt, desto mehr freut sich Satan.

[59:46] Und genau an dieser Stelle, als der Mensch keine Hoffnung hatte, hat Gott etwas Besonderes getan. Er hat versprochen: "Ich will Feindschaft setzen." Was ist diese Feindschaft? Das ist etwas, was so gewaltig ist, dass man es wirklich verstehen muss. Wenn wir zum Kreuz von Golgatha kommen und wenn wir die Gnade Gottes sehen, dann passiert etwas Übernatürliches in deinem Herzen. Du fängst an, die Sünde zu hassen. Hat jemand schon mal diese Erfahrung gemacht? Dass er über Jesus nachgedacht hat, dass Jesus gestorben ist und er sich plötzlich fragt: "Warum habe ich das getan?" Genau das ist übernatürlich. Es ist vollkommen unmöglich. Es sei denn, Gott pflanzt diese Feindschaft hinein. Mit dem Prinzip, mit dem wir plötzlich einen Konflikt haben, wo es vorher nur Frieden war. Vorher waren wir im Frieden mit dem Satan. Plötzlich wirft Gott etwas hinein und sagt: "Pass auf, ich gebe dir eine Chance. Du kannst wieder im Konflikt mit ihm sein." Bist du im Konflikt momentan mit dem Satan oder bist du im Frieden mit ihm? Denk mal drüber nach in deinem persönlichen Leben. Bist du im Frieden mit dem Satan oder spürst du den Konflikt?

[1:01:04] Magnerkonflikt. Jesus schenkt Feindschaft. Ein Prinzip, das übernatürlich ist, aber das jeder von uns erleben kann. Wir alle können diesen Magnerkonflikt erleben. Wir können raus aus der Sklaverei. Und Jesus schenkt uns diesen Sieg.

[1:01:24] Nirgendwo ist dieser Konflikt zwischen der Feindschaft, die Gott schenkt und der Feindschaft, die Satan initiiert hat, deutlicher geworden im Leben Jesu. Weiß jemand, warum man Jesus abgelehnt hat? Warum hat man Jesus so verachtet und gegen ihn gearbeitet? Warum? Hat man ihn verachtet, weil er so arm war? Ein bisschen auch, aber nicht hauptsächlich. Hat man ihn verachtet, weil er nicht auf rabbinischen Schulen gelehrt hat? Hat man ihn verachtet, weil er kein König war? Es gab einen Grund, warum man ihn gehasst hat. Man hat ihn gehasst, weil er so heilig war. Weil er so sündlos war. Weil er Gottes Gesetz gehalten hat. Und dagegen regt sich die Feindschaft Satans und die Feindschaft der Sünde. Es gibt einen großen Konflikt zwischen Reinheit und Sünde. In unserem Leben, im Leben von Jesus.

[1:02:24] Es war der Satan, der die Menschen angestiftet hat, zu sagen: "Kreuzige ihn." Und Menschen haben voller Begeisterung zugestimmt, das getan. Und dieser selbe Konflikt gegen Jesus ist der Konflikt, der auch später stattfand, gegen seine Nachfolger. Wir haben etliche Vorträge gehabt über die Märtyrer des Mittelalters und des Kaiserreiches in Rom. Warum wurden Menschen den Löwen vorgeworfen? Weil das Löwenfutter ausgegangen ist? Weil es keine Gladiatoren mehr gab? Jemand anderes erhalten musste? Nein, weil wann immer ein Mensch heilig lebt, es einen Konflikt gibt. Wann immer ein Mensch Gottes Worten folgen möchte, gibt es Feindschaft. Wann immer ein Mensch die Wahrheit in sein Leben bekommt, ist er in einem Konflikt.

[1:03:20] Man kann friedlich da oben sitzen, als Zuschauer. Frieden mit dem Satan, ohne Probleme. Aber in dem Moment, wo du erkennst, Frieden mit Satan ist angekettet an eine Galerie, die in den Untergang fährt, ich möchte raus und Gott dich befreit, in dem Moment bist du im Konflikt. Solange du in der Masse hinter dem Satan stehst und zuschaust, passiert dir nichts. Du rennst halt nur in dein Verderben. Aber in dem Moment, wo du die Chance ergreifst, das ewige Leben zu ergreifen, kommst du in das Visier von Satan.

[1:03:54] Warum wurden Märtyrer verfolgt? Und verbrannt. Gejagt. Und wir haben über viele von ihnen gesprochen. Und ich denke, heute Abend verstehen sie besser, was der Grund dahinter war. Es war nicht einfach nur Kirchenpolitik. Es ist nicht einfach nur Politik, die einen Menschen dazu bringt, einen anderen anzuzünden. Es ist ein satanischer Hass. Nicht nur im 15. Mittelalter, wir haben gesehen, bis in die Neuzeit hinein wurden und werden Christen verfolgt.

[1:04:26] Weiß jemand, wo momentan die meiste Christenverfolgung stattfindet? Ich habe vor wenigen Tagen, weiß nicht, ob sie es auch gelesen haben, eine Nachricht gelesen. In Nordkorea sind Menschen umgebracht worden für ein Kapitalverbrechen. Wissen Sie, was das Kapitalverbrechen war? Besitz einer Bibel. Wissen Sie, wie die Menschen umgebracht worden sind? Man hat ein Stadion angemietet. Die Behörden haben die Bevölkerung gezwungen, in das Stadion hineinzugehen. Schulklassen, Menschen aller Altersgruppen, diese acht Menschen, wurden auf eine Art Scheiterhaufen gebracht. Ihnen wurde ein weißer Sack um den Kopf genommen. Dann haben sich Beamte aufgestellt, vor den Tausenden von Menschen mit Maschinengewehren und haben so lange geschossen, bis man die Leichen nicht mehr erkannt hat. Weil sie eine Bibel gehabt haben.

[1:05:22] Wissen Sie, dass Nordkorea eines der Länder ist, die den Atheismus am deutlichsten predigen? Wo man das Gesetz Gottes ganz bewusst beiseite hebt? So ein modernes Frankreich der französischen Revolution. Das ist nicht nur im finsteren Mittelalter, wo immer Menschen bewusst das Gesetz Gottes beiseite legen, wird geschossen oder gebrannt oder was auch immer. Es geht nicht anders. Es gibt einen großen Kampf.

[1:05:48] Was wird wohl passieren, wenn in unseren Ländern das Gesetz Gottes bewusst beiseite gelegt wird. Und jemand dich mit einer Bibel findet oder was auch immer. Es ist eine Feindschaft. Die Bibel sagt, und alle, die im Mittelalter leben, alle, die zur Zeit Roms und Neros gelebt haben, alle, die in der dritten Welt leben, in fernen Ländern. Wer von uns möchte Gottes für dich leben? Alle, die Gottes für dich leben wollen in Christus werden Verfolgung erleiden. Das ist keine Option für die besonders Heiligen. Das ist ein Grundgesetz der geistlichen Welt, denn es gibt eine Feindschaft und solange Sünde existiert, solange wird Heiligkeit und Wahrheit immer Verfolgung und Kampf bedeuten. Immer.

[1:06:52] All das war vorhergesagt in den Worten: "Ich will Feindschaft setzen." Der Satan weiß, die Zeit ist knapp. Der Satan kennt die Bibel. Ich weiß nicht, wie gut sie die Bibel kennen. Ich weiß nicht, wie gut sie die Prophetie kennen, Daniel und Offenbarung und so weiter. Der Satan kennt sie ziemlich gut. Und der Satan weiß, er hat unglaublich wenig Zeit. Die Bibel sagt sogar.

[1:07:16] Und der Satan wirft in dieser letzten Zeit alles in die Waagschale. Meinen Sie mich auch? Hat nicht der Hitler am Ende auch alles in die Waagschale geworfen? Alles, was irgendwie noch laufen konnte, was nicht zu klein war und nicht zu alt, wurde alles an die Front geworfen. Alles mobilisiert, um irgendwie vielleicht doch noch etwas zu gewinnen gegen besseres Wissen. Der Satan wirft alles in dieser Zeit in die Waagschale und ich frage mich, warum wird ihm so wenig Widerstand entgegengesetzt? Warum sind so viele Christen schläfrig? Gleichgültig? Viele reden gar nicht über den Satan. Meinen Sie, wann haben Sie das letzte Mal eine Predigt gehört mit dem Satan? Auf und zu wird er mal erwähnt, nicht wahr? Man predigt viel und lang und dann sagt man, es gibt ja auch den Satan, aber zum Glück ist er besiegt. Nächstes Thema.

[1:08:14] Was uns vielleicht nicht ganz klar ist, dass der Satan immer noch nichts an seiner Intelligenz eingebüßt hat. Er hat seinen Platz am Thron Gottes eingebüßt, ja. Er hat seine Würde und sein himmlisches Licht eingebüßt, ja. Aber sein Intellekt hat er nicht eingebüßt. Er ist immer noch wahrscheinlich eines der intelligentesten Geschöpfe, die jemals geschaffen worden sind. Er ist ein Meistergeneral. Und wir tun so, als ob er einfach so ein naja, dummer Schuft ist, über den man nicht viel nachdenken muss. Der Satan legt sehr brillante Pläne. Weißt du das? Weißt du, dass der Satan in den Heimen ist? Dass der Satan in den Straßen ist? Dass der Satan in den Ländern ist? Dass er Krieg verursacht? Dass er Hunger verursacht? Dass er Misere verursacht? Weißt du, dass der Satan in den Parlamenten ist? Dass der Satan in den Gerichtshöfen ist? Dass er versucht,

[1:09:12] Einfluss zu nehmen. Und wir schauen uns das an und wundern uns und sagen: Naja, hoffentlich geht das alles bald zu Ende. Wahrscheinlich muss das so kommen. Und wir sehen nicht die Beweise dafür, dass jemand mit allergrößter Präzision einen Plan ausführt, der gegen Gottes Glauben gerichtet ist.

[1:09:32] Was muss geschehen, damit wir erkennen, dass wir in einem Kampf sind, dass wir in einer Feindschaft sind? Und preis den Herrn, dass wir diese Feindschaft haben! Ich möchte lieber diese Feindschaft haben, als hilflos dem Satan hinterherzutrotten, wie es mit ihnen. Aber wir sollten wissen, dass die Gnade Gottes nicht einfach uns aus diesem Kampf herausnimmt und irgendwo in Schlaraffenland packt, sondern dass wir in einen Kampf gesteckt sind, in einen Magna Conflictio.

[1:09:58] Könnte es sein, dass ganz oft, das bei uns auch passiert, dass der Gott dieser Welt uns die Sinne verblendet, dass wir über alles Mögliche nachdenken, nur nicht das Offensichtliche sehen? Dass jemand, der sich selbst erhöhen möchte, der das Gesetz Gottes beiseiteschiebt, alles versucht, um uns auf seine Seite zu ziehen. Könnte es sein, dass viele Kirchen und Christen dieser Welt schon halb in seinem Sack sind, wenn nicht sogar noch mehr? Weil sie versuchen, sich mit der Welt zu verbinden, kleine Prinzipien, die Prinzipien Satans mit einzubauen und vielleicht die Welt zu gewinnen.

[1:10:36] Ich möchte was ganz Deutliches sagen: Weltliche Methoden bekehren niemals die Welt zu Gott, die Welt zur Kirche, sondern immer die Kirche zur Welt. Und der Satan weiß, die einzigen, die ihm wirklich gefährlich werden können auf dieser Welt, sind die Christen, die bibeltreuen Christen. Alle anderen haben eh keine wirkliche Ahnung, wer er ist und was er tut. Aber die einzigen, die ihm wirklich gefährlich sind, sind die, die Jesus Christus nachfolgen, die die Wahrheit kennen, die die Bibel kennen und wissen, wer er ist und was er plant. Und genau deswegen greift er wohl wahrscheinlich nicht die anderen Religionen am meisten an, sondern die, die der Bibel folgen.

[1:11:12] Und sein bestes Mittel war schon immer und ist immer gewesen: Bring das Volk Gottes in Gemeinschaft mit der Welt, sodass sie Gott vergessen, wie beim alten Volk Israel. Oder damals in der Antike, als man gesagt hat: Ah, wir müssen mit den Heiden ein bisschen auf sie zugehen, damit sie gewinnen, nicht wahr? War das nicht damals das Argument? Wir müssen die Heiden gewinnen, lasst uns ein paar heiligen Statuen aufbauen, damit wir die Barbaren gewinnen, die Germanen, das wird ja nicht so schlimm sein. Und es endete wo? Im Papsttum. Mittelalter, finsteres Mittelalter.

[1:11:42] Der Satan verwendet heute genau dieselbe Strategie. Kommt, lasst uns auf die Welt zugehen, lasst uns weltliche Musik, lasst uns weltliche Dinge in die Kirchen bringen, lasst die Christen einfach mit weltlichen Dingen beschäftigt sein, lasst sie dadurch sagen, dass sie Christen sind, dass sie keine echten Christen sind. Und wenn sie weltliche Christen sind, werden sie meine besten Helfer sein.

[1:12:08] Es kann sein, dass wir in Versuchung kommen. Jeder von uns kommt in Versuchung. Aber wenn du in Versuchung kommst, lass die Versuchung auf dich zukommen. Wenn du versucht bist, dann sollte etwas sein, was du nicht verantworten kannst. So wie Daniel, der dort hingebracht wurde und nichts mehr konnte, dass er jetzt in dieser Versuchung ist. Und wenn wir so in Versuchung gebracht werden, wird uns Gott immer beistehen und uns Kraft geben. Wir brauchen nicht zu fürchten.

[1:12:34] Aber es gibt einen Unterschied, ob die Versuchung zu mir kommt, oder ob ich der Versuchung hinterherrenne. Denn wenn wir der Versuchung hinterherrennen, könnte es sein und wird es passieren, dass es uns irgendwann trifft. Irgendwann zuschnappt. Manchmal rennen wir nicht vor der Versuchung weg, sondern wir krabbeln weg in der Hoffnung, dass uns die Versuchung doch noch einholt. Spielen nicht mit der Versuchung. Der Satan ist zu intelligent.

[1:13:09] Wie wird gesagt: Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaft, gegen die Gewalt, gegen die Weltbeherrschung der Finsternis dieser Weltzeit. Wir kämpfen gegen andere Mächte. Wie wird gesagt: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Das heißt, er geht nicht einfach nur, naja, belanglos durch die Welt. Er schaut genau, wen kann er verschlingen. Wen möchte er am liebsten verschlingen? Menschen, die ein Wissen von ihm haben.

[1:13:35] Aber es gibt Menschen, die ein Wissen von ihm haben, die kann er nicht verschlingen. Weißt du, wer das ist, lieber Freund? Die Bibel haben. Und die Bibel leben. Die kann er nicht verschlingen. Deswegen sucht er, wen er verschlingen kann. Er guckt.

[1:13:57] Deswegen zieht die ganze Waffenrüstung an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Satans. Der Satan macht seine Pläne. Und er weiß, dass er wenig Zeit hat. Und er versteht nicht... Er versteht sich nicht. Und er versteht sich nicht und er kennt sich nicht.

[1:14:27] Jesus hat den Sieg errungen. Und die Frage, bevor wir in die Pause gehen, ist ganz einfach die: Möchtest du Sieger sein in diesem Konflikt? Möchtest du in diesem Magna Conflictio hineinlegen, dass du frei wirst? Wirst du diese Chance nutzen? Und wirst du es ernst nehmen, dass du im Kampf bist?

[1:14:51] Wir wollen jetzt eine Pause haben und nach der Pause werden wir darüber sprechen, was der Satan heute tut. Wir wollen hinter die Feindeslinien gehen und konkret einige Theorien anschauen und einige Prinzipien anschauen, mit denen er heute versucht zu verführen. Das wird, denke ich, sehr spannend werden. Und nach einer 15-minütigen Pause werden wir darüber sprechen im Thema Null Kompromisse hinter Feindeslinien. Bis dahin. Gottes Segen und bis zum nächsten Mal.


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