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In dieser Lektion von Magna Conflictio, „12. 6 Symbole – Der Weg zum Thron“, taucht Christopher Kramp tief in die symbolische Sprache der biblischen Prophetie ein. Er erklärt, wie diese Symbole uns helfen, die Endzeit besser zu verstehen und Gottes Pläne für seine Herrschaft zu erkennen. Die Lektion beleuchtet die praktischen Auswirkungen dieser prophetischen Bilder für das Leben der Gläubigen und bereitet auf die Wiederkunft Jesu vor.

In dieser Folge von „Magna Conflictio“ taucht Christopher Kramp tief in die Symbolik des Heiligtums ein und erklärt dessen Bedeutung für den Weg zum Thron Gottes. Er beleuchtet, wie das irdische Heiligtum als Schatten auf das himmlische Original hinweist und wie Jesus Christus als Hohepriester und Mittler fungiert. Die Ausführungen reichen von der Funktion der Bundeslade bis hin zur Reinigung des himmlischen Heiligtums und der Bedeutung des Sündenbocks, um die komplexe Heilsgeschichte zu entschlüsseln.


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Serie: Magna Conflictio (Vortragsreihe über die Kirchengeschichte und die Endzeit)

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Transkript

[30:00] erkennen? Nee. Und wie viele Augen ich habe? Können Sie raten, ich werde aber gar nicht erkennen.
[30:06] Das heißt, der Schatten sagt eine ganze Menge aus, aber das Original weitaus mehr. Der Schatten ist niemals gleichwertig mit dem Original. Das heißt, so interessant und spannend auch ein Studium des irdischen Heiligtums ist, es ist nur ein Abbild von etwas, was auf das viel wichtigere Original hinweist. Denn wissen Sie, wo der Schatten hier hinführt? Schauen Sie mal, wo der Schatten lang geht. Nein, nicht bis zum Ende, sondern zu mir. Der Schatten, wenn ich den Schatten studiere und den Schatten jetzt genauer anschaue und schaue, wo geht der Schatten hin, wo führt er hin, wo weist er hin? Der Schatten ist ein Sinnbild auf mich. Und jetzt, wenn ich jetzt da bin, geht der Schatten noch weiter. Hört auf. Genau das ist der Sinn vom Heiligtum. Das Heiligtum sollte auf Christus hinweisen, auf das himmlische Heiligtum und dann aufhören. Hier haben wir es noch mal ein Abbild des Wirklichen. Christus ist nicht in einen von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des Wirklichen, sondern im Himmel selbst. Jesus ist in das Wirkliche, in das himmlische Heiligtum als Hohepriester gegangen, so sagt es die Bibel. Als Mose damals den Auftrag bekam, baut dieses Heiligtum, da sagt die Bibel, dass die Erbauer besonders von Gott gesegnet worden sind. Weiß nicht, ob sie schon mal ein Haus gebaut haben oder ein Haus haben bauen lassen. Da wünscht man sich auch, dass die Bauarbeiter das Pico Bello machen, nicht wahr? Und besonders gesegnete Hände haben. Und dieses Heiligtum war von einer besonderen Schönheit. Wenn man sich allein die Beschreibung anschaut, mit all dem Gold und den Leinwänden, die Cherubim hineingewoben waren und das Licht und der Weihrauch. Es muss eine unfassbar schöne Atmosphäre dort drin gewesen sein. Aber all das war nur ein Schatten, ein Abbild von etwas viel Herrlicherem, nämlich vom himmlischen Tempel.

[32:03] Und da bekommen wir nur einen kleinen Einblick, wenn wir Daniel 7 lesen. Ein Strom von Feuer ging von ihm aus. Tausend mal tausend dient ihm und zehntausend mal zehntausend standen vor ihm. Kein Bild, kein Sinnbild kann wirklich das genau wiedergeben, wie es dort im himmlischen Tempel vor sich geht. Das irdische war nur eine schwache Kopie, ein Abglanz, der trotzdem schon so herrlich war, dass wir eine Idee bekommen, wie sehr Gott auch das Schöne liebt und das Gewaltige. Und so wie es damals diese drei Abteilungen gab und zwei Abschnitte im Heiligen, also im Heiligen und im Allerheiligsten sozusagen, in der Stiftshütte, so muss es also all diese Gegenstände und diese Unterscheidung auch im Original geben. Ansonsten hätte Gott das nicht so angeordnet lassen.

[32:52] Machen wir eine kurze Wiederholung. Mal sehen, ob Sie gut aufgepasst haben. Was ist das für ein Gegenstand hier? Räucheraltar. Und was ist das für ein Gegenstand? Zwiebeln am Geläuchter. Und wie nennt man das hier? Bundeslade. Und was ist das? Brandopferaltar. Und was ist das? Das ist der Zaun zum Verhoffentlichen. Ja, gut, sehr gut. Die Frage war, gibt es all diese Gegenstände auch im Himmel? Fragen wir mal Johannes, denn Johannes hat besondere Insider-Kenntnisse. Er war nämlich im Geist im Himmel. Buchstäblich war er zwar nur auf der Insel Patmos, aber als er die Offenbarung schrieb, wurde er in Vision in den Himmel hineingetragen und hat dort Folgendes gesehen. Zum Beispiel die Offenbarung 4 Vers 5. Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus und sieben lodernde Fackeln brannten vor dem Thron. Frage, sieben lodernde Fackeln. Woran erinnert Sie das? Siebenarmige Leuchter. Oder hier, Offenbarung 8 Vers 3. Und ein anderer Engel kam und trat mit einer goldenen Räucherpfanne an den Altar. Ihm wurde viel Weihrauch gegeben, den er auf dem goldenen Altar vor dem Thron verbrennen sollte. Woran erinnert uns das? An den Räucheraltar. Der ebenfalls golden war, so wie im irdischen Heiligtum auch ein goldener Altar war, direkt vor dem Thron, vor dem Vorhang, wo Räucherwerk verbrannt wurde. Oder hier, der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar. Also Johannes sah, dass es dieses himmlische Heiligtum gab. Es war nicht nur die Idee von Paulus, der das im Hebräerbrief so nebeneinander gestellt hat. Johannes hat es wirklich gesehen. Es ist da, dieser Tempel. Wie groß der ist, wissen wir nicht, aber er ist da. Also Mose baute ein Heiligtum auf der Erde nach einer Kopie, die er gesehen hatte. Nach einem Vorbild. Paulus sagt uns im Hebräerbrief, dass es einen Schatten gab und dass es eigentlich nur darum ging, das wirkliche Heiligtum zu erklären. Und Johannes hat dieses wirkliche himmlische Heiligtum sogar gesehen.

[34:58] Und als sie das entdeckt hatten, war ihnen klar, also irgendwas haben wir als Christen bisher ziemlich vermisst, verpasst. Ein himmlisches Heiligtum. Was geht denn dort vor sich? Und als sie darüber nachgedacht haben, dann wurde ihnen bewusst, dass diese Wahrheiten, die man aus dem irdischen Heiligtum kannte, offensichtlich auch für das himmlische galten. Da war nämlich in der Bundeslade, was war noch mal drin? Die zehn Gebote. Aber die zehn Gebote waren nicht alleine da, sondern im irdischen Heiligtumsdienst wurden ja die Opfer, das Blut der Opfer, wurde dort hineingebracht auf den Sühnedeckel, sodass das Gesetz und das Opfer sich getroffen haben, sozusagen. Das Gesetz, das stand für die Gerechtigkeit Gottes. Wofür stand wohl das Blut, das Opfer? Für die Gnade, für die Liebe Gottes. Das heißt, im irdischen Heiligtum konnte man sehen, wie Gerechtigkeit und Gnade sich küssen, sagen die Psalmen, wie sie zusammenkommen. Gerechtigkeit und Gnade, Liebe und Gesetz kommen beides zusammen. Und schauen Sie mal, wen das besonders interessiert. Die Engel. Die Engel schauen drauf. Ein Symbol dafür, dass im himmlischen Heiligtum, im großen Universum, die Gnade Gottes und die Liebe Gottes, die Gnade Gottes und die Gerechtigkeit Gottes eine Einheit bilden und dass das gesamte Universum, alle Engel, sich dafür interessieren. Und wenn alle Engel das versuchen zu verstehen, was sollten wir dann tun, als Menschen, die vorgeben Gott zu lieben? Wir sollten versuchen, das auch zu verstehen. Genau das haben sie versucht. Wir sollten versuchen zu verstehen, was bedeutet dieses Heiligtum für mich und mein Leben.

[36:46] Das Interessante, wie wir gesagt haben, der Mensch als solcher, als Sünder, konnte nur in den Vorhof. Gott selbst offenbarte sich in der Tschechina, dort im Allerheiligsten. Der Mensch konnte nicht hierhin und Gott kam niemals von dort hierhin. Aber es gab jemanden, der war sowohl hier, als auch hier, als auch hier. Zumindest einmal im Jahr. Und das war der Priester. Es gab einen Priester, der konnte hier sein. Er konnte hier das Blut des Opfers nehmen und in das Heiligtum hineinbringen und dann einmal im Jahr sogar ins Allerheiligste gehen, direkt zum Thron. Dieser Priester war der Vermittler zwischen Gott und dem Menschen. Und diese Idee drückt sich aus in einem berühmten Namen, dem Namen Immanuel. Wissen Sie, was Immanuel heißt? Steht da. Gott mit uns. Wissen Sie, wie in der Bibel Immanuel genannt wird? Jesus. Denn Jesus war buchstäblich Gott. Er war buchstäblich einer von uns und er ist buchstäblich der Mittler. Er wurde Mensch. Er ist Gott. Er verbindet diese beiden scheinbar so unüberbrückbaren Gegensätze, Gott und Mensch, und sorgt für eine Einheit. Jesus hat ja mal gesagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das ist der Weg, den er meint. Die sechs Symbole der Weg zum Thron. Er ist das Lamm, das geschlachtet worden ist. Sagt das nicht Johannes? Er bringt das Wasser des Lebens. Er ist das Licht der Welt und er ist das Brot des Lebens. Und durch ihn dürfen wir zum Vater beten, nicht wahr? Und er hat das Gesetz erfüllt und so weiter und so fort. Er ist der Hohepriester. Das Heiligtum deutet eigentlich in jedem einzelnen Teil auf Jesus. Und ich wünsche, wir hätten mehr Zeit, das noch im Detail auszuführen. Man kann nämlich wirklich jeden Haken, jede Öse in irgendeiner Weise mit Jesus verbinden, aber das ist nicht unser Ziel heute. Es reicht mir schon, wenn Sie dieses Grundprinzip verstanden haben, dass das Heiligtum einen Weg darstellt und jeder Mensch zu Gott kommen kann durch dieses Heiligtum Gott mit uns. Jesus hat mit einer Hand den Thron Gottes in der Hand und mit der anderen Hand greift er nach dir. Das ist die Idee des Heiligtums. Im Heiligtum begegnen wir Gott. Und Jesus ist unser Hohepriester. Er ist dieser Vermittler.

[39:25] So hatte man es entdeckt. Und hier gibt es einen interessanten Vers, den ich heute mit Ihnen etwas genauer anschauen möchte. In Zacharias 6 und dort Vers 12 heißt es: Und du sollst zu ihm reden und sagen: So spricht der Herr Zebaoth: Siehe, ein Mann, dessen Name Spross ist, denn er wird aus seinem Ort hervorsprossen und den Tempel des Herrn bauen. Ja, er ist, der den Tempel des Herrn bauen wird und er wird Herrlichkeit als Schmuck tragen und auf seinem Thron sitzen und herrschen und er wird Priester sein auf seinem Thron und der Rat des Friedens wird zwischen beiden bestehen. Sehr interessanter Vers. Jetzt schauen wir uns ein paar Details an. Von diesem Mann, von dem hier geschrieben steht, heißt es, er wird den Tempel des Herrn bauen. Haben Sie schon eine Idee, um welchen Mann es hier geht? Meistens richtig. Im Alten Testament geht es eigentlich immer um Jesus. Aber stimmt, es geht um Jesus. Hat Jesus eigentlich einen Tempel gebaut? Er hat an einer Stelle mal gesagt: Brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn wieder aufbauen. Er meinte mit seiner Kreuzigung. Als Jesus starb und wieder auferstand, baute er einen geistlichen Tempel und zwar seine Gemeinde. Und das sagt auch die Bibel. Das heißt, sie aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist. Apostel, Propheten, Gemeinde. Jesus Christus ist der Eckstein, er ist das Fundament seiner Gemeinde. Aber was heißt hier weiter von diesem Mann, der den Tempel bauen würde? Er wird Herrlichkeit tragen. Trägt Jesus Herrlichkeit? Warum? Warum trägt Jesus Herrlichkeit? Schauen wir uns mal die biblische Begründung an, warum Jesus Herrlichkeit trägt. Hier in Offenbarung heißt es von Jesus Christus, dass er uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut.

[41:14] Ich weiß nicht, wie es dir dabei geht, wenn du weißt, dass Jesus Christus für dich persönlich, für deine Sünde gestorben ist. Dass er alles gegeben hat, um dich zu waschen, dich zu reinigen. Und er hat uns zu Königen und Priestern gemacht für seinen Gott und Vater. Und was ist die Folge daraus? Ihm sei die Herrlichkeit. Also warum trägt Jesus Herrlichkeit? Weil er uns reingewaschen hat, weil er uns erlöst hat, weil er für uns gestorben ist. Das sagt die Bibel. Okay, also er wird Herrlichkeit tragen und er wird auf seinem Thron sitzen. Also Jesus stirbt für uns, baut die Gemeinde und trägt Herrlichkeit, weil er uns erlöst hat, weil er uns errettet hat, weil er für uns gestorben ist. Und jetzt heißt es hier, er sitzt auf seinem Thron. Auf welchem Thron sitzt er denn eigentlich? Auf dem Thron der Gnade. Er hat das Königreich der Gnade eingeführt, da haben wir schon drüber gesprochen. Aber wo genau ist das? Auf dem Baum heißt es: Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Also wenn jetzt zwei auf einem Thron sitzen, was für eine Idee bekommt man dann? Eine Einheit, genau. Die sind nah beieinander. Die sitzen nicht einfach auf zwei getrennten Thronen so nebeneinander, sondern sie sitzen zusammen auf einem Thron. Sie sind sich offensichtlich einig. Jesus kommt also dem Vater wohl sehr nah.

[42:59] Warum? Was macht Jesus dort im Himmel als unser Fürsprecher auf dem Thron mit seinem Vater sitzend? Die Bibel sagt uns in Jesaja 53: Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. All unsere Sünden, all unsere Krankheiten, all unsere Sorgen und Nöte, alles, was dich jeden Morgen oder jeden Abend oder immer wieder niederdrückt und was dich krank macht oder was dich einfach verzweifelt macht. All das hat Jesus auf sich genommen. Kämpfst du mit Problemen in deinem Leben? Kämpfst du mit Sorgen und Nöten? Kämpfst du mit einer Gewohnheit, die du einfach nicht lassen kannst? Jesus sagt: Ich nehme das auf mich. Er ist für uns gestorben und dann heißt es hier: Denn wir haben nicht einen Hohen Priester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten. Nicht nur sagt Jesus: Komm doch her, jetzt nehme ich es dir schon ab. Jesus kommt zu dir und sagt: Ich weiß, wie es dir geht. Vielleicht haben wir dieses Bild von Gott als einem, naja, er macht schon gute Dinge, nicht wahr? Aber so wirklich verstehen kann er mich nicht. Als einem fernen Gott, der dort im Himmel regiert und das ganze Universum unter sich hat, der jetzt fast zu groß ist, als ob er bemerken kann, dass ich einfach es nicht geschafft habe, meine Antwort zu machen. Einfach schwach geworden bin. Aber die Bibel sagt, unser Hohepriester, der dort vor dem Thron Gottes oder auf dem Thron Gottes für uns spricht, der weiß, wie es uns geht. Der hat Mitleid mit uns. Und zwar nicht nur mit uns, sondern mit unseren Schwachheiten. Er ist nämlich in ähnlicher Weise versucht worden wie wir, doch ohne Sünde.

[44:53] Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus hat Mitleid mit dir. Er weiß genau, was es bedeutet zu zittern. Er weiß genau, was es bedeutet, Angst zu haben. Er weiß es, was es bedeutet, wenn man Gottes Willen kennt und sich die Frage stellt, gibt es noch eine andere Option? Diese Frage, hast du dir schon mal gestellt? Hast du jemals schon mal in deinem Leben Gottes Willen genau gewusst und dich gefragt, gibt es eine andere Option? Hast du schon mal damit gekämpft, ob du Gottes Willen tun sollst? Jesus hat mit dieser Frage gekämpft in Gethsemane, als er gesagt hat: Vater, wenn es möglich ist, dass dieser Kelch mir vorübergeht. Jesus weiß, wie es ist, denn er kam nicht in herrlicher, göttlicher Natur, er kam in schwacher, menschlicher Natur mit allen Schwachheiten, die wir haben. Denn woran er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden. Ich glaube, es ist viel, viel großartiger, einen Erlöser zu haben, der wirklich weiß, wie es einem geht, als einem, der nur als großer Held dahergeritten kommt und sagt: Ich befreie dich von allem, was dich unterdrückt. Jesus Christus weiß ganz genau, wie es ist, hungrig zu sein, durstig zu sein, müde zu sein, den ganzen Tag gearbeitet zu haben und wieder kommt einer und fragt: Will was von einem. All das, was unser Leben manchmal so mühselig macht, manchmal sind es ja die Kleinigkeiten, die kleinen Füchse. Jesus Christus kennt das und er ist dort im Himmel, um genau das für dich geltend zu machen, zu sagen: Lieber Vater, du siehst zwar, was da passiert ist, aber ich weiß, wie es ihm geht. Ich war ja auch da auf dieser Erde. Ich weiß, wie schlimm es in dieser Erde ist und er liebt mich und er hat seine Sünden bekannt. Vergib ihm. Jesus weiß genau, wie es ist, versucht zu werden.

[47:19] Hast du schon mal mit Versuchung zu kämpfen gehabt? Mehr als genug, wir alle nicht. Jesus weiß, Jesus weiß, was es bedeutet, mit dem Satan zu kämpfen. Er weiß, was es bedeutet, dass der Satan vielleicht sogar die Bibel zu dir bringt und sagt: Das ist doch gar nicht so schlimm. Mach's doch mal ganz kurz. Und Jesus hat nicht in der Wüste der Versuchung gesagt: Ich bin Gott, hau ab. Er hat gesagt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Er hat so widerstanden und so überwunden, wie jeder Mensch überwinden kann. Er wollte nämlich wissen, wie es ist, damit wenn er überwindet, wir wissen können, dass auch wir überwinden können. Das will nicht sagen, er war Gott. Das ist ein anderer Fall. Sondern wir wissen, den Weg, den er gegangen ist, den können wir auch gehen. Wir können ihm hinterhergehen. Wir können ihm nachfolgen. Deswegen sagt die Bibel: Meine Kinder, die schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir was? Einen Fürsprecher bei dem Vater. Weiß jemand, was das Wort Fürsprecher bedeutet? Genau, jemanden, der für einen anderen spricht. Spricht jemand für mich. Dort im Himmel, wenn mein Fall beraten wird, wenn Gott der Vater sagt: Was macht der Christopher da? Und ich mit Jesus lebe, dann spricht Jesus nicht gegen mich, sondern für mich. Hast du jemanden auf dieser Erde, der immer für dich spricht? Es ist schön, wenn man jemanden hat, von dem man weiß, den kann ich mich verlassen, der spricht für mich. Wie viel schöner ist es, wenn ich weiß, es gibt jemanden im Himmel, der spricht für mich. Der ist für mich. Fürsprecher. Jesus, unser Priester. Jesus, der Herrlichkeit trägt.

[49:09] Und dann heißt es, und jetzt Achtung, und er wird Priester sein auf seinem Thron und der Rat des Friedens wird zwischen beiden bestehen. Ja, wer ist denn noch gemeint? Also Jesus ist klar, der sitzt auf dem Thron. Aber wer sitzt noch auf dem Thron? Der Vater. Es ist also nicht so, dass dort Jesus als der Mitleidige betteln muss bei dem zornigen Vater, so wie du es dir mal vorstellst. Der Vater sagt: Eine Sünde. Und Jesus sagt: Nein, nein, nein, bitte, bitte, bitte, bitte. Und der Vater sagt: Aber das. Und Jesus sagt: Nein, nein, nein, bitte, bitte, bitte, bitte. Das ist nicht, was passiert. Sondern es gibt einen Rat des Friedens zwischen beiden. Der Vater und der Sohn haben dieselbe Einstellung uns gegenüber. Denn es heißt: Denn er selbst, der Vater, der Gottvater selbst, hat euch was? Lieb.

[50:11] Lieber Freund, liebe Freundin, hier ist die größte, gewaltigste Wahrheit, die es gibt. Der Schöpfer des Universums hat dich lieb. Der, der alles erschaffen hat, alles erhält und alles weiß, alles kann. Er mag dich. Er hat dich lieb. Ich weiß nicht, ob du weißt, was es bedeutet, dass jemand dich lieb hat. Zu dem Fest kommen wir genau in einer Sekunde. Kein Problem. Aber es ist sehr gut, dass sie das sagen. Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt. Und dann heißt es hier: Weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte. Wer hat die Welt mit sich versöhnt? Gott in Christus. Der Vater, der mit Christus zusammengewirkt hat. Er selbst wollte Versöhnung. Er hat nicht nur den Sohn geschickt und sagt: Mach mal, kümmer dich mal drum. Er war selbst mit dabei. Gott selbst möchte sich mit dir versöhnen, der Vater. Und deswegen, ganz genau, ist es schon angesprochen worden, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt. Und damit ist in dem Fall nicht Jesus gemeint, sondern der Vater, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern was hat? Ewiges Leben bekommen könnte.

[51:32] Hat, lieber Freund, liebe Freundin, jeder Mensch, egal ob er christlich aufgewachsen ist oder nicht, egal ob er viel weiß aus der Bibel oder nicht, egal wie viel er Negatives, Böses und Schlimmes in seinem Leben getan hat, jeder Mensch, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern hat ewiges Leben, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt.

[52:07] Und das ganze Heiligtum, der ganze Plan, Vorhof, Heiliges, Allerheiligstes, alle Symbole, alle sechs Symbole, all die Rituale und Zeremonien haben einen Zweck, dir zu zeigen, uns zu zeigen, wir von der Sünde so benebelt sind, dass Gott uns liebt, dass wir nicht uns einfach nur kasteien müssen, sondern dass es einen Weg gibt zu ihm und dieser Weg ist Jesus, in jedem einzelnen Schritt. Er liebt uns. Also man hatte deutlich erkannt, es gibt ein irdisches Heiligtum und es gibt ein himmlisches Heiligtum, ohne jegliche Frage. Und in Daniel 8, Vers 14, jetzt mal ganz logisch gedacht, welches von den beiden Heiligtümern muss dann wohl gemeint sein? Das irdische oder das himmlische? Das himmlische, warum? Wegen der Zeit, nicht wahr? Wegen den 2.900 Jahren, weil die erfüllen sich 1844, da gab es kein irdisches mehr. Also man wusste jetzt, es ging hier um das himmlische Heiligtum, so viel war klar.

[52:59] Jetzt kommt der zweite Schritt. Was bedeutet dann, dass es gereinigt werden wird? Muss man im Himmel irgendwas reinigen? Der Himmel ist doch nicht dreckig. Also dass es eben auf der Erde eine Reinigung des himmlischen Heiligtums gab, das hatte man schon gewusst. Aber im Himmel? Schauen wir uns das mal genauer an. In Hebräer 9, Vers 22 sagt es: Fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung. So ist es also notwendig, dass die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst, aber durch bessere Opfer als diese. Also werden die himmlischen Dinge gereinigt, ja oder nein? Die Bibel sagt, der Himmel selbst muss gereinigt werden. Der Himmel muss gereinigt werden? Wie soll das geschehen? Um das zu verstehen, müssen wir einen Sprung zurück machen und noch einmal den Schatten verstehen, das Abbild, die Kopie. Das heißt ja, dass ein Schatten des himmlischen war. Gehen wir nochmal zurück zum himmlischen Heiligtum und versuchen zu verstehen, was dort wann wie gereinigt wurde.

[54:08] Also nehmen wir an, ich habe eine Sünde getan. Welche Sünde soll ich getan haben? Ich habe jemanden getötet. Okay, schlimme Sünde, okay. Ich habe jemanden vielleicht aus Versehen oder im Affekt umgebracht und das ist eine ziemliche Katastrophe und ich brauche Vergebung von Gott. Und was muss ich tun? Ich muss zunächst einmal hier im Lager mir ein Opfertier besorgen, das dann entsprechend meiner Sünde festgelegt ist. Und ich musste dann dort hier durch das gesamte Lager laufen. Wenn ich da hinten gewohnt habe, musste ich jetzt durch das ganze Lager. Leute haben vielleicht gesehen, hey, der rennt zum Heiligtum, was hat er getan? Und musste dann hier durch die Tür hindurch. Die Tür war übrigens immer offen, Tag und Nacht. Interessant ist das Bild auch für Jesus, dass wir zu jeder Zeit kommen können. Und ich musste hier zum Brandopferaltar. Frage, wo war die Sünde zu dem Zeitpunkt? Bei mir, ich weiß ja meine Sünde, ich habe sie getan. Und weil ich gesündigt habe und das Gesetz übertreten habe, bin ich eigentlich des Todes. Die einzige Möglichkeit aus dieser Logik herauszukommen ist, dass jemand anderes für mich stirbt. Damit aber jemand anderes für mich stirbt, muss meine Sünde auf dieses andere übertragen werden. So hat also dieses Opfertier meine Sünde dann bekommen. Wird es bekommen? Ich habe meine Hand auf den Kopf gelegt und dann gesagt: Hiermit bekenne ich, ich habe getötet. Wenn ich meine Sünde nicht bekenne, kann sie nicht übertragen werden auf das Opfer. Wenn ich meine Sünde nicht bekenne zu Jesus, kann sie nicht auf ihn übertragen werden. Manche Menschen wollen einfach nur Vergebung haben, ohne sich einzugestehen, was sie falsch gemacht haben. Ohne Bekenntnis, keine Übertragung der Sünde. Durch das Bekenntnis wurde jetzt symbolisch, war ja nur ein Schatten, die Sünde übertragen auf das Tier. Wo war die Sünde jetzt? Auf dem Tier. Und dieses Tier war jetzt der Sünder, sozusagen. Und was wurde jetzt auf mich übertragen? Die Reinheit. Genau, das Tier sollte makellos sein. Und was sollte mit dem Tier geschehen jetzt? Es wurde getötet. Wer hat es getötet? Der Priester hat das Blut genommen, aber den Todesschnitt musste der Sünder selbst machen. Stellen Sie sich vor, das ist so ein Lamm oder ein Stier. Und diese Tiere gucken einen böse an? Wie gucken die den an? Ganz unschuldig. Und dann nimmt man das Messer, dieses arme Tier, das ahnt vielleicht nicht, was passiert und man schneidet ihm die Kehle auf und zwar in einer Art und Weise, dass das Blut nur so spritzt. Angenommen, Sie hätten das beobachtet. Was hätten sie wohl gedacht über ihre Sünde? Warum habe ich das getan? Das war auch genau der Sinn, warum Gott das so angeordnet hatte.

[57:05] Die Sünde war jetzt auf dem Tier gewesen. Das Tier musste sterben und die Bibel sagt uns: Denn das Leben des Fleisches ist im Blut und es erwirkt Sühnung für eure Seelen. Der Priester hat jetzt das Blut aufgefangen und da das Leben im Blut ist und die Sünde ja von meinem Leben auf sein Leben, also auf das Leben des Tieres übergangen war, wo war jetzt die Sünde dann? Sie war erst im Tier und dann? Im Blut. Da war die Sünde jetzt. Und jetzt hat der Priester etwas gemacht. Er hat dieses Blut genommen und ist mit dem Blut ins Heiligtum hineingegangen und hat das Blut dort vor den Vorhang gesprengelt oder aber er hat das Tier gegessen oder ein Teil vom Tier und ist damit ins Heiligtum gegangen. Also es gab verschiedene Möglichkeiten. Auf jeden Fall ist dieses Blut oder diese Sünde ins Heiligtum gewandert. Übrigens jeder, der damals ein Opfer gebracht hat, hat damit bekannt, dass die zehn Gebote gültig waren. Denn wenn die zehn Gebote nicht gültig waren, gibt es keinen Sinn, dorthin zu wollen. Denn der Weg, der führt ja direkt zur Bundeslade. Dieser Erlösungsweg war ein Weg hin zur Bundeslade, zu den zehn Geboten. Wenn ich die nicht anerkannt hätte, wäre ich niemals zum Heiligtum gegangen. Nur so nebenbei. Also der Mensch kommt mit seiner Sünde. Hier ist sie noch bei ihm. Hier wird die Sünde auf das Tier übertragen, dann auf das Blut und dann geht die Sünde wohin? Dahin. Man kann sich das fast so vorstellen. Ich habe es, glaube ich, schon in einem Vortrag gesagt. Als wäre das wie ein Mülleimer. Die Sünde geht weg von mir. Der Müll meines Lebens wird auf jemand anders übertragen und wird dort abgeladen. Die Sünde ist jetzt da. Bin ich frei? Ja. Aber das Problem war, die Sünde ist noch nicht weg.

[59:00] Vergebung löscht die Sünde nicht aus. Das macht das Heiligtum ganz deutlich. Manchmal haben wir diese Idee und sie wird in vielen christlichen Kirchen so verbreitet, dass wenn ich zu Jesus um Vergebung bete, dann ist die Sünde einfach auf mysteriöse Art und Weise wie eine Seifenblase weg. Das ist mir nicht der Fall. Sünde ist wie Müll. Wenn Sie Ihren Müll anstupsen, löst sich der auch nicht plötzlich auf. Wäre schön, oder? Einfach nur den Müll anstupsen und der ist plötzlich weg. Nee, man muss den Müll in den Mülleimer tun. Und dann, wenn der Mülleimer voll ist, muss man entleeren. Sünde ist hartnäckig und muss sorgfältig ausgerottet werden. Sünde löst sich nicht einfach schnell weg. Und so gab es einen besonderen Tag. Einmal im Jahr musste dieses Sündenbehältnis, sozusagen das Heiligtum, gereinigt werden. Die Bibel macht das deutlich. In dem Vers, so soll er Sühnung erwecken für das Heiligtum. Warum? Sühnung erwirken? Es muss gereinigt werden, weil die Sünde ja da ist. Das muss jetzt entsündigt werden sozusagen. Hat zwar selbst nicht gesündigt, aber es hat die Sünden aufgenommen. Das war einmal am Tag und wissen Sie, an welchem Tag das war? Großer Sühnungstag am 10. des siebten Monats, ganz genau. Und an diesem Tag allein ist der Hohepriester dort ins Allerheiligste gegangen und er sollte nicht nur das Heiligtum als Ganzes reinigen, sondern auch zum Beispiel den Altar, den Weihrauchaltar und auch ihn reinigen mit dem Blut. Einmal im Jahr an diesem Tag ist der Hohepriester hineingegangen in das Allerheiligste und zwar mit zitternder Hand. Ich weiß nicht, stellen Sie sich vor, ich würde Ihnen sagen, rein hypothetisch, okay, wenn Sie durch diese Tür dann durchgehen, dann sehen Sie, da ist Gott persönlich in seiner Herrlichkeit. Würden Sie da einfach so rein spazieren? Ich hoffe nicht, das wäre nämlich lebensgefährlich. Dieser Hohepriester hat sich tagelang gründlichst vorbereitet. Es musste ein eigenes Opfer für ihn gebracht werden, um ihn von aller Sünde zu befreien, symbolisch. Und dann ist er mit Rauch, mit Räucherwerk hineingegangen und das Rauch hat so ein bisschen das vernebelt. Und dann musste er bis an den Thron Gottes den Finger dort in die Bundeslade tun.

[1:01:25] An diesem großen Versöhnungstag fand ein besonderes Ritual statt. Es gab zwei Böcke. Wie viele? Zwei Böcke. Und es heißt hier in 3. Mose 16 Vers 8: Und Aaron soll Lose werfen über die beiden Böcke, ein Los für den Herrn und ein Los für die Verwendung als Sündenbock. Kennt ihr das Wort Sündenbock? Wann sagt man, man ist ein Sündenbock? Wenn man die Schuld von anderen tragen muss. Naja, wir nennen das Wort heute nicht mehr ganz im Sinne, wie es damals gemeint war. Aber im gewissen Sinne ist es immer noch so. Wir verwenden es heute meist negativ. Nicht wahr? Oh, da musste ein Sündenbock her. Aber wir werden gleich sehen, das hatte seine Berechtigung hier. Es gab also ein Bock, der für den Herrn stand und ein Bock, der irgendwie als Sündenbock herhalten musste. Das müssen wir gleich noch genauer anschauen. Das Blut des einen Bockes, der geschlachtet worden ist, wurde in das Allerheiligste hineingebracht. Und durch das Blut dieses einen Bockes, der geschlachtet wurde, wurde das Heiligtum selbst symbolisch gereinigt. Das heißt, die Sünden wurden jetzt alle durch dieses eine Blut Sünden herausgenommen aus dem Heiligtum. Und wer hat sie jetzt wohl gehabt? Der Priester. Der Priester sollte es ja reinigen. Der Priester ging rein und kam dann wieder raus. Der Priester nahm also symbolisch alle Sünden jetzt mit sich und hat sie dort herausgenommen, sodass das Heiligtum wieder rein ist. Und dann heißt es: Und Aaron soll seine beiden Hände auf den Kopf des lebendigen Bockes stützen und über ihm alle Schuld der Kinder Israels und alle ihre Übertretungen in all ihren Sünden bekennen. Also die Sünden, die eben gerade noch im Heiligtum waren, wurden durch dieses Opfer herausgenommen, symbolisch. Und der Priester geht jetzt heraus zu dem zweiten Bock. Das ist der Sündenbock. Und auf den werden jetzt alle Sünden übertragen. Also machen wir nochmal die Reise der Sünde. Die Sünde ist am Anfang bei mir. Dann wird sie übertragen auf das Tier, geht dann in das Blut. Von dort geht es in das Heilige oder das Allerheiligste, das Heiligtum. Und dann wird es gereinigt, indem der Priester es dort rausnimmt und auf den Sündenbock tut. Und dieser Sündenbock sollte, wohin geschickt werden? In die Wüste, weit weg. Im Hebräischen meint es im Urtext in ein abgeschiedenes Land, so dass er niemals zurückkommen sollte. Hier sehen wir die Übertragung. Dann heißt es: Der Bock soll all ihre Schuld, die auf ihm liegt, in ein abgeschiedenes Land tragen. Er sollte nie wieder zurückkommen.

[1:03:58] Also stellen wir uns vor, als normaler Israelit, ohne dass wir das Neue Testament kennen usw. Ich komme mit meiner Schuld. Ich sage meine Schuld auf dieses Tier. Das Tier stirbt dafür. Mir ist deutlich, dass die Schuld ist da. Und jetzt geht der Priester mit dem Blut ins Heiligtum. Jetzt weiß ich die ganze Zeit, die Schuld ist da. Von einem Ort, wo ich hinziehe zum nächsten, Gott ist immer gegenwärtig, die Schuld ist da. Preist den Herrn, die Schuld ist da. Sie ist nicht hier, sie ist da im Heiligtum. Und dann einmal im Jahr geht jemand hinein und holt die ganze Schuld heraus und tut sie auf einen Bock. Und dann wird der Bock in die Wüste geschickt, dass man ihn nie, nie, nie, nie wiederfinden kann. Wäre das ein toller Tag oder ein schlechter Tag? Ein grandioser Tag. Die Sünde ist weg und sie kann nie wieder kommen. Das war die Idee. Die Idee war, das Volk von der Sünde zu trennen. Er sollte in ein abgestiegenes Land gebracht werden. Und an jenem Tag, weil das so ein wichtiger Tag, so ein feierlicher Tag, sollten die Menschen sich demütigen, sie sollten fasten und sie sollten keinerlei Arbeit tun, sollten sich wirklich ganz darüber im Klaren sein. Denn jeder, der das nicht tun würde, könnte nicht länger zum Volk Gottes gehören. Es war die Frage an diesem Tag, ob man wirklich diese Vergebung, die man schon in Anspruch genommen hat, ernst gemeint hat.

[1:05:22] Also schauen wir uns das mal systematisch nochmal an. Die Lehren aus dem Heiligtum waren: Erstens, für den Sünder wird ein Stellvertreter akzeptiert. Zweitens, das Blut des Opfers löscht die Sünde nicht sofort aus, haben wir gesehen. Drittens, das Blut überträgt die Sünde in das Heiligtum. Dann anerkennt der Gläubige die Autorität des Gesetzes. Er bekennt seine Schuld. Er glaubt an die Vergebung durch den zukünftigen Erlöser, im Alten Testament. Und er ist noch nicht völlig von der Verurteilung des Gesetzes frei, denn wenn er am großen Versöhnungstag einfach sagt: Interessiert mich nicht, dann wird er doch verurteilt. Die Vergebung war also gewährt, aber sie konnte wieder zurückgenommen werden. Das war im israelitischen Heiligtumsdienst ganz deutlich. Heute gibt es einige Menschen, die sagen: Wenn ich einmal Vergebung bekomme, kann sie mir nie wieder zurückgenommen werden. Haben Sie nicht mal erlebt, dass sie jemanden vergeben haben und es zeigt sich hinterher, dass er trotzdem so weitermacht wie vorher? Das kommt vor. Und es kommt ganz oft vor mit uns als Christen, dass wir um Vergebung beten und trotzdem das weitermachen. Die Sünde oder was auch immer. Deswegen war der große Versöhnungstag da. Es heißt hier, das Blut vom Priester wurde direkt auf die Bundeslade gebracht und dadurch wurde die Forderung des Gesetzes völlig erfüllt. Es war also ein wichtiger Tag. Und dann heißt es: Alle Sünden wurden vom Heiligtum auf den Hohen Priester übertragen und der Hohe Priester überträgt die Sünden dann auf den Bock. Der Bock wird dem in die Wüste geschickt und die Sünden für immer sind sie dann vom Volk getrennt.

[1:06:51] Als Jesus jetzt nach seiner Kreuzigung und Auferstehung in den Himmel gefahren ist, ist er wohin gegangen? Ins Heilige oder ins Allerheiligste? Was würden sie denken? Wenn es da zwei Abteilungen gibt auf der Erde, wird es auch zwei geben im Himmel. Jesus ist also nicht gleich ins Allerheiligste gegangen, sondern erst mal in das Heilige und hat das getan, was die Priester getan haben, jeden Tag. Für die normalen Sünden in Anführungsstrichen. Wo also die Sünden übertragen werden, ins Heiligtum. Das war sein Werk, das er getan hat. Deswegen sagt die Bibel in Hebräer 9,24: Er ist in den Himmel gegangen, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen. Und wir beten zu ihm, oder wir Menschen haben über Jahrhunderte zu ihm gebetet. Sie haben gesagt: Herr, vergib mir, ich habe gesündigt, ich habe getötet, ich habe gelogen, ich habe die Ehe gebrochen. Und Jesus hat gesagt: Ich vergebe dir, ich nehme die Sünde von dir und tue sie wohin? Ins Heiligtum. Jedes Mal, wenn Menschen, egal ob im dritten oder fünften oder achtzehnten Jahrhundert, gesagt haben: Herr, vergib mir, dann hat Jesus die Sünden von ihnen genommen und sie ins Heiligtum gemacht. Und deswegen sagt die Bibel: Diese Hoffnung halten wir fest als einen sicheren und festen Anker der Seele, der auch hineinreicht ins Innere, hinter den Vorhang. Das ist der erste Vorhang, also ins Heilige hinein. Wissen Sie, dass die Israeliten niemals hineingucken konnten in das Heiligtum? Es waren ja Decken vorne. Man konnte also nicht wissen, was der Hohepriester da wirklich macht. Man konnte es nur glauben. Erlösung war auch damals schon aus Glauben. Im Alten Testament genauso wie im Neuen. Heute sagen manche, das war damals aus Werken. So ein Quatsch. Im Alten Testament mussten die Menschen glauben, dass ihre Erlösung funktioniert, wie es in der Bibel steht. Genauso wie die Menschen das Opfer sehen konnten, das für sie gestorben ist, aber den Hohen Priester nicht mehr sehen konnten. Genauso hat die Menschheit Jesus gesehen, wie er für sie stirbt, aber den Hohen Priester, an den muss sie glauben. Hinter dem Vorhang im Himmel, wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, der Hohepriester in Ewigkeit geworden ist, sagt uns die Bibel. Und er ist nicht mit dem Blut von Kälbern oder Böcken gekommen, sondern mit seinem eigenen Blut ein vor allemal in das Heiligtum hineingegangen. Das hat er getan seit seiner Himmelfahrt. Aber eins muss ganz klar sein. Die Sünden, die dort übertragen worden sind ins Heiligtum, die waren da noch. Die sind da noch. Sünde löst sich nicht einfach auf. Sie ist noch dort im himmlischen Heiligtum gewesen. Wenn man das also quasi versinnbildlichen würde, wenn mein ganzes Leben ein Buch ist und da stehen alle meine Taten drauf. Jedes Mal, wenn ich Vergebung sage, nehmen wir an, ich bin ein Mönch oder ein Mensch, ein Bauer im 11. Jahrhundert und ich sage: Herr, bitte vergib mir meinen Ehebruch, dann steht in der Aufzeichnung meines Lebens Ehebruch daneben vergeben. Sünde ist noch da, aber es ist von mir genommen worden, es ist übertragen worden.

[1:10:01] Aber dann sagt die Bibel bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum gereinigt werden. Das, was einmal im Jahr im hohen irdischen Schatten passierte, soll wirklich tatsächlich buchstäblich nach den 2900 Jahren passieren. Jesus würde ins Allerheiligste gehen. Also im irdischen wurden die Sünden symbolisch ins Heiligtum übertragen, weil die Böcke und Stiere konnten ja nicht wirklich davon sterben. Aber im wirklichen, im neuen Bund, werden die Sünden tatsächlich in das wirkliche, wahrhaftige Heiligtum übertragen. Und so wie damals die Sünden symbolisch weggenommen worden sind, so müssen jetzt die Sünden buchstäblich ausgetilgt werden. Das ist spannend, oder? Die Sünden, die dort im Heiligtum hineingemacht wurden, müssen buchstäblich weggetilgt werden. Und das involviert ein Gericht. Genauso wie die Israeliten am großen Versöhnungstag sich die Frage stellen mussten: Habe ich das wirklich angenommen, will ich das, wenn sie sich gedemütigt und gefastet haben. Genauso wird heute oder ist an diesem großen Versöhnungstag im Himmel die Frage: Diese Sünde, die er bekannt hat, der Christopher, ist sie auch aus seinem Leben gewichen oder ist immer noch da? Denn wenn er Vergebung bildet, aber sie weiter praktiziert, kann sie nicht getilgt werden. Die große Frage ist also, hat derjenige, der um Vergebung gebeten hat, die Vergebung auch angenommen, hat er die Kraft Gottes zur Reinigung auch angenommen oder hat er nur davon gesungen und geredet und gepredigt? Diese Frage muss geklärt werden, denn wenn Jesus kommt in der Wiederkunft, ist sein Lohn schon mit ihm dabei. Dann ist die Frage geklärt. Wenn Jesus wiederkommt, ist jeder Fall entschieden und deswegen müssen wir dieses Gericht erleben.

[1:12:06] Es ist ganz wichtig, nur durch Gottes Gnade können wir das verstehen und genau das war es, was Hiram Edson nur einen Tag später, so in Kurzfassung, ihm in den Sinn kam, dass Jesus ins Allerheiligste gegangen sein könnte. Es hat Monate gedauert, bis sie das biblisch alles ausstudiert hatten, aber Gott hatte schon Licht gesandt und nun verstand man, Jesus ist unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum und Satan wird bald völlig gerichtet werden, so wie dieser Bock, auf den alle Schuld gelegt worden ist, der Sündenbock, in die Wüste geschickt worden ist. So würde Satan dann am Ende, würde alle Schuld auf ihn gelegt werden und er müsste dafür die Strafe bezahlen. Wenn Sie wissen wollen, was für eine Strafe das ist, dann verpassen Sie nicht übernächsten Samstagabend. Da bleiben wir noch einige Minuten im Allerheiligsten.

[1:13:05] Das Heiligtum war also der Schlüssel, um diese Enttäuschung zu erklären und so wie die Jünger sich gefreut hatten, dass sie endlich verstanden haben und das Licht in ihre Herzen gekommen war, so haben sich jetzt auch diese Adventgläubigen gefreut. Sie haben nicht verstanden, dass die Botschaft, die Miller gepredigt hatte, ja eigentlich gar nicht verkehrt war, denn Daniel 8, Vers 14 hat ja niemals gesagt, dass Jesus wiederkommt, sondern dass das Heiligtum gereinigt werden soll und Offenbarung 14, Vers 7 hatte niemals gesagt, dass Jesus wiederkommt, sondern die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Die Texte, die man gepredigt hatte, haben ja genau davon gesprochen, man hat es noch nicht begriffen. Sie hätten genau davon gesprochen, nicht von der Wiederkunft. Sogar die Enttäuschung war in der Bibel vorhergesagt worden und es gab auch andere Texte, die genau das beschreiben, was 1844 buchstäblich im Himmel passiert ist. Daniel 7 sagt: Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen. Helfen Sie mir, wer ist der Sohn des Menschen? Jesus. Und er gelangte bis zu dem Betag. Er kam mit den Wolken des Himmels, nicht zur Erde, sondern zum Vater und wurde vor ihn gebracht. Ins Allerheiligste. Noch ein anderer Text macht das deutlich. Maleachi 3, Vers 1: Siehe, ich sende meinen Boten, der vor mir den Weg bereiten soll. Und Achtung, plötzlich wird zu seinem Tempel kommen der Herr, den ihr sucht. Hatten die Israeliten Jesus gesucht? Aber dieser Jesus würde wie kommen? Plötzlich, überraschend, unerwartet. Hier hatte man ihn gesucht, aufzuhalten am Himmel. Jesus, wo kommst du? Man hatte ihn nicht dort gesucht. Er war gekommen, aber nicht zur Erde, sondern ins Allerheiligste. Er war gekommen, nur an einen Ort, an dem man ihn nicht gesucht hatte. Man hatte nicht zum himmlischen Heiligtum gesucht. Man hatte auf der Erde gehofft, dass er kommt und war überrascht worden, enttäuscht worden. Jesus war tatsächlich gekommen ins Allerheiligste.

[1:15:07] Warum? Wer aber wird den Tag seines Kommens ertragen und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer des Silberschmelzes und wie die Lauge der Wäsche. Was macht Lauge beim Waschen? Sie schäumt, ja, das stimmt, und sie reinigt gründlich. Jesus, wenn er kommt zum Allerheiligsten, sagt die Bibel, wird er gründlich reinigen und läutern. Genau, er wird die Söhne Levis läutern und reinigen, wie das Gold und das Silber. Wenn man Gold läutert, was will man herausbekommen? Schmutz, Schlacke, Unreinheiten. Wenn Jesus in das Allerheiligste gegangen ist, was ist jetzt sein Ziel dort im Allerheiligsten? Er will nicht nur das Heiligtum reinigen, er will die Gläubigen reinigen. Denn hier ist das, was die Adventgläubigen jetzt verstanden hatten. Wenn der hohe priesterliche Dienst irgendwann mal zu Ende ist, dann würde es einen kurzen Zeitpunkt geben vor der Wiederkunft, wo Menschen auf dieser Erde leben müssen, ohne Fürsprecher im Himmel. Und um sie darauf vorzubereiten, darauf waren sie gar nicht vorbereitet 1844, um sie darauf vorzubereiten, müsste es ein besonderes Werk der Reinigung geben. Durch Gottes Gnade und durch ihre eigenen fleißigen Bemühungen sollten sie diesen Charakter entwickeln, der sie vorbereitet auf die letzte Auseinandersetzung. Magna Conflictio. Das war die Botschaft der drei Engel. Und wenn das geschehen würde, wenn diese Reinigung des Herzens vollständig gewesen ist, dann wird die Opfergabe von Juda und Joseph dem Herrn wohlgefallen. Und dann, so wie die Bibel sagt, wenn sie weder Flecken noch Runzeln habe, sondern wenn sie heilig und tadellos ist. Gottes Gemeinde, das ist das Ziel. Jesus ging ins Allerheiligste, um seine Gemeinde vorzubereiten für die Wiederkunft. Dann wird sie sein, wie das Morgenrot und schön wie der Mond und klar wie die Sonne. Die Frau der Offenbarung. Und wenn das geschehen ist, sagt Jesus, dann werde ich mich euch nahen zum Gericht. Dann werde ich zu euch kommen und das Gericht ausführen. Das ist jenes Gericht, von dem schon Henoch gesprochen hat, die der Herr hat kommen mit seinen heiligen Zehntausenden, um Gericht zu halten über alle.

[1:17:28] Das heißt, hier, wenn Jesus wiederkommt, wird das Gericht ausgeübt werden. Es gibt also zwei getrennte Ereignisse, die wir gut verstehen müssen. 1844, Jesus kommt zum Tempel, ins Allerheiligste, um das untersuchende Gericht zu beginnen und Sünden zu tilgen, was wir gerade angeschaut haben. Und Jesus kommt danach zur Erde bei der Wiederkunft, um das Gericht auszuführen und die Gläubigen zu holen. Zwei getrennte Ereignisse, die die Milleriten als ein Ereignis gesehen hatten. Und als man das getrennt hat, hat man verstanden, wo man sich eigentlich befand. Dieses, dieser Vers und dieser Vers und dieser Vers sprechen alle von demselben Ereignis. Jesus ging ins Allerheiligste, um dort für Menschen zu wirken. Und auch im Gleichnis von den zehn Jungfrauen, das wir am Samstag angeschaut haben, fand sich dasselbe Bild. Denn dort hieß es: Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam. Auch das ist dieses Kommen Jesu in das Allerheiligste. Diese Botschaft vom Mitternachtsruf war ja diese siebte Monatsbewegung. Jesus kommt am 22. Oktober 1844. Weiß ich immer noch, wie er hieß? Aber Nachnamen? Genau, Samuel Snow und George Storrs hatten gepredigt, Jesus kommt. Und sie hatten recht gehabt. Er ist gekommen, nur nicht zur Erde, sondern ins Allerheiligste, zum Vater, zur Hochzeit. Siehe, der Bräutigam kommt. Genau. Und einige sollten es verstehen und einige sollten es nicht verstehen. Denn er kam zur Hochzeit. Vor der Hochzeit kommt Jesus. Erst kommt er ins Allerheiligste und dann findet die Hochzeit statt.

[1:19:15] Jetzt, was ist die Hochzeit? Schauen wir uns das mal genauer an. Was ist die Hochzeit? Wenn man heiratet und man ist ein Mann, was braucht man, um zu heiraten? Eine Braut. Ohne Braut, also so sollte es sein. Ohne Braut lässt sich nicht heiraten. Und Jesus braucht eine Braut. Und hier wollen wir uns die Frage stellen, wer ist denn eigentlich die Braut? In Offenbarung 21 heißt es: Es kam zu mir einer der sieben Engel und er sagt dann Folgendes: Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes, zeigen. Das ist immer ein spannender Moment, wenn man die Braut sehen möchte. Wie sieht die Braut aus? Wer ist die Braut? Achtung, hier kommt die Braut. Die Bibel sagt: Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herab kam. Die Braut ist das neue Jerusalem. Jesus heiratet das neue Jerusalem. Das ist eine Braut.

[1:20:16] Und wir? Ich dachte, ich bin die Braut. Naja, wir sind auch mit dabei. Wir sind die jungen Frauen, die geladen sind zur Hochzeit. Das heißt, wir Glückselige sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Wir haben die Einladungskarte, darfst auch dabei sein. Wir werden ja wohnen im neuen Jerusalem, deswegen sind wir wichtig. Aber man muss auch verstehen, dass in der Bibel sich nicht alles um die Menschen dreht. Wir sind eingeladen, dabei zu sein, beim Hochzeitsmahl des Lammes. Und wann oder wie findet diese Hochzeit statt? Wir haben gesehen, 1844 hat sich Jesus ins Allerheiligste begeben, um dort vor den Vater gebracht zu werden, in einer besonderen Art und Weise, zu einer besonderen Zeremonie. Es heißt hier in Daniel 7, Vers 14: Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und was verliehen? Königtum verliehen. Worüber wird er wohl regieren? Mit seinem Volk? Okay, über was noch?

[1:21:15] Worüber regiert Jesus dann? Welches Königreich wird ihm übergeben? Das Königreich der Gnade? Ne, das hat er ja schon. Welches Königreich wird ihm übergeben? Der Himmel. Über den Himmel hat er vorher schon regiert. Über die Erde. Und weiß jemand, was seine Hauptstadt sein wird auf der neuen Erde? Jerusalem. Also wenn ihm hier das Königtum verliehen wird, dann wird gesagt, jetzt ab jetzt bist du offiziell rechtmäßig König. Und wenn er das bekommt, was macht er dann? Dann sagt er, dann hole ich mir meine Erde. Dann kommt er zur Erde. Er wartet darauf. Erst muss die Hochzeit stattfinden, bevor er dann gehen kann. Um sich die Erde, in Anführungsstrichen, zu holen. Und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.

[1:21:58] Das heißt, Jesus kommt ins Allerheiligste, um das Heiligtum zu reinigen, die Sünden rauszunehmen, um dort vor dem Vater zu erscheinen und um dort zu heiraten. Das ist, was der Text sagt. Wen heiratet er? Das neue Jerusalem.

[1:22:17] Die zubereitet ist für ihren Mann, wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Die Milleriten hatten gedacht, Jesus kommt 1844 wieder. Sie hatten gewartet und gewartet und gewartet. Ich kann mir vorstellen, wie Jesus auf seine treuen Nachfolger geschaut hat und gesagt hat: Ihr wartet auf das Falsche, ich kann doch nicht dahin, ich muss jetzt erstmal dahin. Sie haben gebetet: Herr Jesus, komm, wir freuen uns so, dass du morgen kommen wirst, wir freuen uns so. Ich kann doch nicht, ich muss erst zur Hochzeit.

[1:22:51] Er musste erst zum Vater, er musste erst das Heiligtum reinigen, denn das Volk, das gebetet hatte: Herr, komm, war ja noch gar nicht bereit. Es heißt hier: Und die, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit. Die Frage ist jetzt, wenn du und ich bereit sind, wie können wir mit ihm hineingehen zur Hochzeit? Können wir mit ins Allerheiligste gehen, um dort beizuwohnen, wie er das Königtum bekommt? Wer sagt ja? Wer sagt nein? Wer sagt, ich habe nicht aufgepasst?

[1:23:28] Frage nochmal. Es heißt hier: Die, die bereit waren, gingen mit ihm hinein. Denn Jesus ging ja ins Allerheiligste, um die Sünden zu tilgen und zur Hochzeit, um das neue Jerusalem zu bekommen, damit ihm Königtum und Würde verliehen wird, damit er danach als König wiederkommen kann, zur Erde. Wer von uns denkt, wir können dort mit hinein, ja oder nein? Wer sagt, wir können nicht mit hinein? Wer sagt, ich weiß es immer noch nicht?

[1:23:53] Also eins steht fest, buchstäblich können wir nicht mit hinein, nicht wahr? Denn ein anderer Text sagt, dass wir Menschen gleich sein sollen, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird. Also wann kommt Jesus für uns wieder? Wenn die Hochzeit zu Ende ist. Wir warten auf der Erde so lange, bis die Hochzeit dort im Allerheiligsten zu Ende ist. Wenn er sein Königtum bekommen hat, im Allerheiligsten, dann kommt er wieder. Also buchstäblich sind wir nicht da, sondern hier, wir warten auf ihn. Aber im Geiste, durch Glauben, können wir verstehen, was dort passiert. Im Glauben können wir mit ihm hineingehen und sehen, er ist im Allerheiligsten, er tilgt die Sünden, er schaut sich die Bücher an, er reinigt unser Leben. Er bekommt neues Jerusalem als seine Braut.

[1:24:43] Ein anderes Gleichnis in Matthäus spricht ebenfalls von der Hochzeit und sagt, dass alle, die hinein wollen im Glauben, geprüft werden, ob sie an der Hochzeit teilnehmen. Waren Sie schon mal bei einer Hochzeit? Wer von uns war schon mal bei einer Hochzeit? Was zieht man sich so gewöhnlich zur Hochzeit an? Was Schönes? Ein hässliches Gewand? Ach, ein festliches Gewand. Ich wollte gerade sagen, das wäre doch merkwürdig. Ein festliches Gewand, etwas Schönes, etwas dem Anlass entsprechendes. Niemand würde mit Jogginghose kommen und Turnschuhe. Gibt es wahrscheinlich auch, genau. Aber jemand, der Achtung vor der Szene hat, wahrscheinlich nicht. Die Bibel sagt: Als aber der König hineinging, um sich die Gäste anzusehen, jene, die mit hineingehen wollen, sah er dort einen Menschen, der kein hochzeitliches Gewand anhatte. Also stellen wir uns die Szene vor. Nehmen wir mal an, Sie alle sind die Gäste, Sie warten jetzt im Warteraum, hineingelassen zu werden zur Hochzeit, nicht wahr? Und ich bin der König. Und ich sehe jemanden, der kein... Ich gucke jetzt keinen an. Also sagen wir mal, der Ronny hat kein festliches Gewand an. Ich war es der Einzige, wo ich mir das jetzt traue zu sagen. Aber das ist offensichtlich nicht schlimm. Was wird denn deutlich? Was habe ich gemacht vorher wohl? Ich habe geprüft. Ich habe mir jeden angeschaut. Was trägt der? Ja, das ist gut. Ja, das ist in Ordnung.

[1:26:00] Im Himmel findet also vor der Wiederkunft, im Zusammenhang mit der Hochzeit, eine Untersuchung statt. Und was wird da untersucht? Nicht die Haare, sondern? Das stimmt, aber erstmal im Text, was wird untersucht? Die Kleider. Und die Kleider sind ein Symbol für unsere Gerechtigkeit, nicht wahr? Für das, was wir auch nach außen tragen. Wie können wir ein festliches Kleid bekommen? Die Bibel sagt: Sie haben ihre Kleider gewaschen. Ich meine, man muss seine Kleider waschen, wenn man einen festlichen Anlass hat. Und Sie haben Ihre Kleider weiß gemacht, wo? Im Blut des Lammes. Heute gibt es viele Mittel, die gepriesen werden, das ist weißer als weiß. Und wenn Sie das Mittel in Ihre Waschmaschine tun, dann wird es so weiß, wie nichts anderes, nicht wahr? Sie können kaum noch raufschauen, so werden Sie geblendet vom Weiß. Wissen Sie, das weißeste Weiß, was es gibt, kommt von keinem Waschmittel dieser Welt. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Waschmaschine, oder Sie haben eine Badewanne, nicht wahr? Und Sie machen in die Badewanne lauter Blut hinein. Dann nehmen Sie Ihre dreckigen weißen T-Shirts oder Hemden oder Blusen, was immer Sie haben, und tun diese dreckigen Blusen, Hemden, T-Shirts in das Blut hinein. Jetzt nach aller Logik, wie müssten die wohl herauskommen? Also mindestens rosa, wahrscheinlich blutrot. Aber hier ist das Traumhafte des Bildes. Man tut die dreckigen Kleider in das Blut hinein, und es kommt wie heraus? Weiß, schneeweiß. Das ist ein Wunder. Und das ist ein Bild dafür, dass es ein Wunder ist, wenn Jesus mein Leben verändert. Das kann man nicht erklären. Das kann man nicht einfach so abarbeiten. Es ist ein Wunder, wenn wir zu Jesus kommen und ihn nach unserem persönlichen Heiland annehmen, dann kann er Dinge tun, die kein Waschexperte, kein Psychotherapeut, kein Philosoph, kein Lebensberater tun kann. Jesus kann nicht einfach nur ein bisschen waschen und schrubben. Jesus macht etwas völlig weiß. Er macht unser Leben total weiß. Er ist von uns gestorben, und er bietet uns dieses neue weiße Kleid an. Und das himmlische Gericht vor der Wiederkunft prüft also, ob wir diese Gnade des Blutes wirklich angenommen haben, oder ob wir sie nur behauptet haben.

[1:28:18] Es macht also einen Unterschied, ob ich sage, ich habe in meiner Wohnung auch dieses neue Mittel, dieses blutrote Mittel, oder ob ich es tatsächlich auch in meiner Waschmaschine tue. Sicher? Niemand bekommt ein weißes Kleid, indem er sich einfach das Waschmittelblut kauft. Man muss seine Kleider wirklich rein tun. So viele Christen sind Christen, die davon singen, dass sie dieses Waschmittel haben, und die davon beten, dass sie das Waschmittel haben, und sich preisen, dass es dort auf ihrem Regal steht. Aber sie tun ihre Kleider niemals rein. Es reicht nicht aus, zu sagen: Jesus ist mein Heiland. Oh, ich liebe Jesus. Jesus ist am Kreuz von mir gestorben. Ist dein Charakter verändert worden durch diese Wahrheit? Denn das würde das Blut tun. Darum geht es. Und das Gericht prüft, wer sagt, er ist ein Christ, und wer ist ein Christ. Wer will im Himmel sein, und wer ist würdig für den Himmel. Ein Gericht. Das ist eine ernste Botschaft. Und dieses Gericht geht so lange, bis jeder Fall eines jeden Menschen entschieden ist. Und wenn das der Fall ist, dann sagt die Bibel: Schließt die Tür.

[1:29:37] Und die Tür wurde verschlossen. Man muss dazu sagen, dass die frühen Adventgläubigen, die das entdeckten, für einen kurzen Moment geglaubt hatten, dass diese Tür schon geschlossen war. Sie glaubten für einen kurzen Moment, dass am 22. Oktober die Tür aufging und wieder zuging und damit alles vorbei sei. Aber sie haben kurze Zeit später gesehen, dass das nicht der Fall sein kann. Warum?

[1:30:00] 3. Mose heißt es, in 3. Mose 16, wenn der Hohepriester ins Allerheiligste ging, wie viele Menschen durften im Heiligen sein? Keiner. Also war noch irgendein Dienst im Heiligen zu verrichten, ja oder nein? Aber war das deswegen Israel jetzt ohne Hohepriester? Nein. Auch wenn es keinen Priester mehr im Heiligen gab, gibt es jetzt einen im Allerheiligsten. Es gibt heutzutage seit 1844 keinen himmlischen Fürsprecher mehr im Heiligen. Aber das heißt nicht, dass wir verzweifeln müssen, unser Priester ist jetzt im Allerheiligsten. Die Tür ist aufgetan. Ab diesem Datum ist Jesus dort unser Hohepriester und wir können genauso wie vorher zu ihm kommen, wenn wir diese Wahrheiten verstehen und annehmen, wenn wir ihm glauben, ihm folgen.

[1:30:46] Ich möchte es mit der geschlossenen Tür nochmal illustrieren. Hier heißt es in Offenbarung 3 Vers 7: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand zuschließt und zuschließt, sodass niemand öffnet. Er sagt: Ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben und niemand kann sie schließen. Kann mir jemand sagen, was das für eine Tür? Welche Tür wurde hier geöffnet? Zum Allerheiligsten. Die Tür zum Heiligen war geschlossen, die Tür zum Allerheiligsten war geöffnet.

[1:31:14] Was bedeutet das mit dieser geschlossenen Tür? Ich möchte es mal illustrieren am Beispiel Israels. Für die Israeliten war die einzige Möglichkeit, eine Lösung zu bekommen, zum Heiligtum zu kommen, richtig? Wenn ich Israelit war, wenn ich gesündigt hatte, hatte ich keine andere Chance, als zu dieser Stiftshütte zu gehen, mein Opfer zu bringen und im Glauben darauf zu warten, dass Jesus für mich sterben würde. Das war meine einzige Tür. Aber als dann Jesus kam und starb, war dann nach seinem Tod diese erste Tür der Gnade, die Stiftshütte, immer noch da? Konnte ich immer noch durch die Opfer gerettet werden?

[1:32:03] Diese Tür, die vorher offen war, war jetzt geschlossen. Aber war ich deswegen ohne Hoffnung? Es war jetzt eine andere Tür auf, die noch herrlicher war. Das bedeutet eine geschlossene Tür und eine offene Tür.

[1:32:16] Jahrhundertelang konnten die Menschen im Volk Israel durch das Opfersystem Vergebung vor Gott bekommen. Dann ist Gott in seinem Heilsplan einen Schritt weiter gegangen und das, was erst galt, galt nun nicht mehr, sondern jetzt galt Jesus. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben und er ist mit seinem Tod in das Heilige zuerst gegangen. Zuerst ins Heilige und jetzt haben über Jahrhunderte hinweg Menschen zum Gebet verstanden, was passiert ist am Kreuz von Golgatha. Aber für die Juden, die weiterhin Opfer gebracht haben, war die Tür geschlossen. Sie haben nämlich diese Tür nicht anerkannt, sie haben den nächsten Schritt im Heilsplan nicht folgen wollen. Und deswegen war das, was früher der einzige Weg zur Rettung war, nicht mehr ausreichend.

[1:33:09] Wahrheit ist nämlich progressiv und diese Illustration bezieht sich genauso auf das Verhältnis vom Heiligen zum Allerheiligsten und jetzt wird es kribbelig in den letzten Minuten. Denn über Jahrhunderte haben Christen und christliche Kirchen die Wahrheit gepredigt, wenn es darum ging, dass Jesus in den Himmel aufgefahren ist, dass er im himmlischen Heiligtum für uns dient. Aber niemand von diesen Kirchen hat jemals wirklich das Heiligtum so gründlich studiert, dass man erkannt hat, dass es dort zwei Abteilungen gab. Und für Jahrhunderte war das vollkommen in Ordnung, denn es war noch nicht so entscheidend, aber als Jesus vom Heiligen ins Allerheiligste ging, da wird es jetzt entscheidend, ihm auch zu folgen. Und das, was früher einfach ausgereicht hat als Evangelium, reicht so nicht mehr. Wir müssen Jesus folgen, Schritt für Schritt. Denn gegenwärtige Wahrheit ist da, wo Jesus ist. Und Jesus ist jetzt eben Allerheiligst, den wir gesehen haben. Und deswegen schließt sich auch dann dort eine Tür.

[1:34:23] Wir haben ja letzten Samstag schon etwas über Babylon gesprochen. Das Heiligtum ist der Schlüssel zu alledem. Wenn es wahr ist, damit schließen wir, dass wir am großen Versöhnungstag leben, sollte man nicht dann auch das erleben, was die Israeliten damals erlebt haben? Was haben sie noch mal gemacht am großen Versöhnungstag, am Tag der Reinigung des Heiligtums? Sie haben sich gedemütigt. Sie haben die oberste Priorität, an diesem Tag lag darauf, bin ich gerecht vor Gott? Wie stehe ich vor Gott? Sollte da nicht, wenn das beim Schatten so war, der ja nur Symbolcharakter hatte, sollte das nicht vielmehr jetzt für jeden Christen gelten, der nach 1844 lebt, wenn Jesus ab dieser Zeit im Allerheiligsten ist? Sollte es nicht vielmehr für uns gelten, dass wir uns fragen, wie stehe ich vor Gott? Habe ich die Gnade wirklich angenommen oder nur behauptet? Habe ich das Blut wirklich wirken lassen oder nur davon gesungen?

[1:35:19] Natürlich ist jeder, der sowas verkündigt und damals schon verkündigt hat, mit der gleichen Art und Weise behandelt worden wie Noah, der gesagt hat, macht euch bereit, es währt nicht mehr ewig. Denn diese Botschaft vom Allerheiligsten ist auch eine Botschaft von macht euch bereit, es währt nicht mehr ewig. Gott hatte dem Noah noch mal eine gewisse Zeit gegeben und alle, die hineinkamen, wurden was? Gerettet. Wer sagte, nö, nö, brauchen wir nicht. Hat bisher schon die letzten tausende Jahre funktioniert oder hunderte Jahre, sind verloren gegangen. Denn irgendwann war die Tür geschlossen und dann war sie zu und dann ist sie auch nie wieder aufgegangen.

[1:36:06] Das himmlische Heiligtum ist wie ein Krankenhaus, das irgendwann schließt. Stellen sie sich vor, ihr Krankenhaus schließt irgendwann, aber wir bieten Kurse an, das ist rein hypothetisch jetzt, wir bieten Kurse an, wenn sie die befolgen, sie lernen gesund zu bleiben. Brauche ich nicht. Genau das passiert im Allerheiligsten, das Allerheiligste ist ein Krankenhaus, das schließen wird. Aber gleichzeitig bietet Gott die Kraft und die Gnade und das Blut Jesu an, um uns so zu reinigen, dass wir reinbleiben können. Die, die es nicht geglaubt haben, haben ihr Schicksal erlebt. Das gleiche ist mit dem Volk Israel passiert. Jesus hat es ihnen angeboten, aber sie haben nein gesagt und dann war ihr Haus verwüstet zurückgelassen worden.

[1:36:57] Wie wird es am Ende sein, wenn die Menschen die Liebe zur Wahrheit nicht annehmen werden? Hast du, liebe Freunde, liebe Freundinnen, hast du Liebe zur Wahrheit oder glaubst du der Lüge? Hast du wohlgefallen an der Ungerechtigkeit? Jesus Christus ist dein Hohepriester und wenn wir im Glauben hineingehen in das Allerheiligste, sehen wir dort fantastische Wahrheiten, großartige Wahrheiten, eine ganze Kette von Wahrheiten, die sich offenbart und wir werden vorbereitet auf die Wiederkunft Jesu. Durch diese Erfahrung, durch dieses Studium, hatte man jetzt wirklich die Bedeutung der ersten und zweiten Engelsbotschaft wirklich verstanden. Aber da kommt ja noch ein dritter Engel. Wenn sie interessiert, was der dritte Engel so sagt, kommen sie am Freitag.

[1:37:49] Für heute wollen wir darüber nachdenken, ob in unserem Leben alles rein mit Gott ist, dass wenn Jesus Christus unser Hohepriester jetzt im himmlischen Heiligtum ist und wenn jetzt wirklich der große Versöhnungstag ist, ob wir bereit sind für seine Wiederkunft. Ich weiß nicht, ob das, was sie heute gehört haben, liebe Freunde, liebe Zuschauer, neu für sie war oder vielleicht auch schon das ein oder andere bekannt, aber eine Sache sollte uns alle berührt haben. Jesus Christus weiß, wie es uns geht und er bietet uns alles an, was in seiner Macht steht und bei ihm ist alle Macht im Himmel und auf Erden, um uns zu retten. Er ist den Weg gegangen. Die Frage ist, wollen wir ihm folgen, ihm glauben? Wollen wir diesen sechs Symbolen Schritt für Schritt auch folgen bis zum Thron oder sind wir mit einem Drittel Evangelium oder zwei Drittel Evangelium zufrieden? Ich möchte nicht erleben, dass irgendwann die Tür sich schließt und es zu spät ist in meinem Leben. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich möchte mit meinem Erlöser zusammen sein. Sie auch?

[1:39:02] Dann wollen wir noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir in diesem intensiven Bibelstudium so viele interessante Dinge kennenlernen durften aus deinem Wort, die uns viele Dinge auch im Evangelium klarer verständlich gemacht haben. Wir danken dir, dass du durch die Stiftshütte uns ein Beispiel gezeigt hast, wie wir ganz systematisch erklären können, wie Vergebung funktioniert und wie du einen genialen Plan ausgearbeitet hast, wie der Mensch wieder völlig rein sein kann vor dir. Hab Dank, dass wir dir vertrauen dürfen, Herr Jesus. Hab Dank, dass du Mitleid mit uns hast und dass du uns in unseren Schwachheiten kennst und uns aufhilfst. Hab Dank, dass du jemand bist, der für uns ist, dass du für uns sprichst. Hab Dank, lieber Vater, dass du selbst uns lieb hast und dass du alles in Bewegung setzt, um uns zu retten.

[1:39:53] Und hier sind wir. Wir wollen uns einfach vor dir demütigen, wir wollen uns vor dich werfen und wollen dich bitten, dass du uns hilfst, dass unsere Kleider, die oft so schmutzig und zerknittert sind, in deinem Blut rein und weiß und ohne Flecken und Runzeln sind und dass wir vorbereitet sind für diese Hochzeit und dass, wenn du von der Hochzeit kommst und wiederkommst und zu dir nehmen kannst, wie wir es schon gesehen haben. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du auch weiterhin diesem Seminar uns führst und dass wir Wahrheiten erkennen, die von größter Wichtigkeit sind für unsere Zeit, denn wir leben in der letzten Auseinandersetzung und ich bitte dich von ganzem Herzen, dass du uns ganz bald wieder am Freitag gesund wieder zusammenbringst, um mehr aus deinem Wort zu erfahren. Im Namen Jesu. Amen.


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