Christopher Kramp spricht über die „Mission to the Cities“, einen biblischen Aufruf, der seit über 100 Jahren besteht. Er beleuchtet die Gründe, warum Städte für Menschen attraktiv sind, aber auch die Gefahren und die geistliche Dunkelheit, die sie beherbergen. Anhand biblischer Beispiele wie Lot, Abraham und Hiob zeigt er auf, wie Gott über die Städte denkt und wie wichtig es ist, dass die Gemeinde aktiv wird, um die Menschen zu erreichen. Die Predigt ist ein Aufruf zum Handeln und zur Nachfolge Jesu, indem wir uns den Bedürfnissen der Menschen zuwenden und ihnen das Evangelium bringen.
Mission to the Cities
Christopher Kramp · PredigtenWeitere Aufnahmen
Serie: Predigten
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Transkript
[0:00] Ich freue mich so, wieder bei euch zu sein. Ich freue mich, dass so viele von euch gekommen sind und dass wir gemeinsam Gottes Wort studieren können. Ich bringe euch ausdrückliche und mehrfach genannte Grüße der Gemeinden Wolfrathshausen und München-Sendling und ich glaube auch noch München-Pasing und München-Isertal und Rosenheim und Bad Aibling. Aus den ganzen Gemeinden waren meine Geschwister zugegen, als wir vor zwei Wochen ein Erweckungswochenende dort in Wolfrathshausen gemacht haben, über eine Thematik, über die wir heute auch sprechen werden. Es war sehr gesegnet. Das Haus war mindestens genauso voll wie heute. Ich bringe euch auch Grüße von den Gemeinden in Mönchengladbach, Düsseldorf, Krefeld, Erkelenz, Moers und ich weiß nicht wo sonst noch. Da war ich letzte Woche und da haben wir über Gott mit uns gesprochen. Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, Gott mit uns. Die Serie dort, auch dort. Es war ein großer Segen, dort gemeinsam mit den Geschwistern das Wort Gottes zu studieren.
[1:00] Und wenn ihr im Gebet daran denken möchtet, nächste Woche am Sonntag fahre ich für eine Woche nach Breslau. Weiß jemand, wo Breslau liegt? In Polen. Und da werden wir eine Woche lang Erweckungsveranstaltungen haben für die Gemeinde dort. Auch über die Thematik, über die wir heute nachdenken wollen. Wir haben nämlich heute ein Thema, das so wichtig ist, dass ich so froh bin, dass ihr alle da seid. Ihr habt vielleicht letzte Woche die Ansage gehört, dass wir heute etwas Besonderes machen. Und vielleicht habt ihr euch gefragt, was wird das sein? Und die Predigt wird die Frage beantworten. Die Botschaft, die wir heute haben und die wir in den nächsten Minuten studieren werden, liegt ziemlich schwer auf meinem Herzen. Und es ist eine Bürde, die ich jetzt schon seit einiger Zeit mit mir trage. Und ich möchte, dass wir wirklich mit ganzem Herzen heute zuhören, was Gott uns zu sagen hat. Koste es, was es wolle. Wir haben gerade gesehen, schon technische Probleme haben uns ein bisschen Schwierigkeiten bereitet. Ich möchte euch für ein Anfangsgebet und dann hineintauchen in das Thema.
[2:08] Lieber Vater im Himmel, das, was wir jetzt studieren wollen, ist etwas, was nicht einfach Menschen sich ausgedacht haben. Es ist ein Aufruf, der seit 100 Jahren größtenteils unverhallt, ungehört in unseren Gemeinschaften und Gemeinschaften ist. Es ist ein Aufruf, der seit 100 Jahren ungehört in unseren Gemeinden verhallt ist. Ein Aufruf, der seit 100 Jahren in den Büchern steht, die wir eigentlich lesen sollten. Ein Aufruf, der immer noch nicht umgesetzt worden ist. Und wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du heute, wo wir uns diesem Aufruf zuwenden wollen, dass du unsere Herzen bekehrst. Dass du mich bekehrst, dass du jeden Einzelnen bekehrst. Dass wir verstehen, in welcher Zeit wir leben, dass wir verstehen, dass du alles vorhast und was du uns alles schenken würdest, wenn wir bereit sind, den ersten Schritt zu gehen. Ich bitte dich von ganzem Herzen, dass du mit jedem Einzelnen hier bist, dass wir uns gut konzentrieren können, dass es keine Störung gibt, sondern dass diese deine Botschaft, dein Wunsch, dein Auftrag, so klar und deutlich, so einfach verständlich wie nur möglich, jedem Einzelnen sich einbrennt ins Herz. Ich möchte dich bitten, Herr Jesus, dass du diese Worte an uns richtest. Wir sind nur Staub, aber diese Botschaft ist so wichtig, dass Fleisch und Blut sie gar nicht wirklich predigen können, ohne die Hilfe deines Heiligen Geistes. Und so bitte ich dich, dass du jetzt gegenwärtig bist, dass du zu uns sprichst und dass wir gestärkt und ermutigt aus dieser Predigt gehen können und es umsetzen können, gleich heute. Wir danken dir das alles im Namen Jesu. Amen.
[5:00] Jede Mitgliedschaft beteiligt sich in jedem möglichen Weg für eine umfassende urbane evangelistische Einrichtung der Städte. Ich stehe hier heute als Präsident der Generalkonferenz. Heute will ich nicht von dem Herrn, der die Städte ignoriert, zu verurteilen. Ich stelle mich vor ihm und bitte, dass ich mich für die Städte und für die Städte und für die Städte und für die Städte und für die Städte und bitte, dass ich komplett umgekehrt werden kann zu Gottes Plänen für die Menschen der Städte. Heute, mit mir, will ich, dass du den großen Bedürfnis von Jesus für die Menschen der Städte teilst.
[6:58] Mission to the Cities. Wir können das Licht wieder ein bisschen anmachen. Ein Aufruf an die Gemeinde. Was wir heute in den nächsten 30, 40, 45 Minuten besprechen wollen, wo wir einfach nur einen Text nehmen und uns Gedanken machen, es anwenden und sagen, schön, dass wir das Wort Gottes gehört haben. Heute möchte ich einen Aufruf an euch senden. Einen Aufruf, der 100 Jahre alt ist. Ich habe den Brief gelesen, 1910. Ein Aufruf, der seit kurzem in der ganzen weltweiten Adventgemeinde aufgegriffen worden ist. Wir wollen uns zunächst einmal fragen, in welcher Welt müssen wir überhaupt in die großen Städte gehen und die großen Städte evangelisieren? Hier sind einige Gründe, warum das so ist. Mehr als die Hälfte aller 7 Milliarden Menschen leben in Großstädten. Habt ihr das gewusst? Jeden Tag ziehen weitere 2000 Menschen in eine große Stadt. 200.000, danke schön. Heute sind es 200.000. Morgen werden es 200.000 sein. In den nächsten Jahren wird sich das Verhältnis der Landbevölkerung zu der Stadtbevölkerung immer mehr zugunsten der Stadtbevölkerung verschieben. Großstädte sind Zentren der Sünde, des Lasters und der Probleme unserer Zeit. Es gibt allen Grund, dass wir als Gemeinde unseren Blick richten auf die großen Städte und uns fragen, was können wir tun, wenn die meisten Menschen mit den meisten Problemen in den großen Städten wohnen? Mission to the Cities ist kein Aufruf der Generalkonferenz. Mission to the Cities ist ein biblischer Aufruf. Gemeinsam wollen wir zunächst einmal die Bibel aufschlagen und einige Texte studieren, um zu zeigen, warum es so wichtig ist, die Großstädte zu missionieren.
[9:22] Die erste Frage, die wir stellen wollen: Was macht Städte so attraktiv? Schaut mal mit mir in 1. Mose 13. Vielleicht kennt ihr die Geschichte. Wir wollen gemeinsam die Bibel aufschlagen. Welche Geschichte findet sich in 1. Mose 13? Die Geschichte von Abraham und Lot. Lot. In 1. Mose 13, Vers 12, dort lesen wir, nachdem Abraham und Lot dort eine Auseinandersetzung gehabt haben und sich entscheiden mussten, auf welcher Seite willst du wohnen. Da lesen wir in Vers 12: Abraham wohnte im Land Kanaan und Lot wohnte in den Städten der Aue. Und er schlug sein Zelt auf bis nach Sodom hin. Die Städte Sodom und Gomorra, es gab noch einige andere, das waren große Städte, große Zentren, in denen viele Menschen lebten. Und die Frage ist, was hat Lot dazu bewogen, eben nicht irgendwo in der Kanaanitischen Steppe zu wohnen, sondern in dieser Großstadt Sodom? Es heißt in 1. Mose 13, Vers 10: Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Jordanaue, denn sie war überall was? Bewässert wie der Garten des Herrn, wie das Land Ägypten bis nach Zoar hinab, bevor der Herr Sodom und Gomorra zerstörte. Was ist der Garten des Herrn? Das Paradies. Als Lot auf die Stadt schaute, da sah sie aus wie das was? Das Paradies. Warum ziehen Menschen in große Städte? Weil sie glauben, das ist das Paradies auf Erden. Warum verlassen Menschen ihre Dörfer und ziehen in Massen in die Städte? Weil sie glauben, dort ist ein besseres Leben. Warum verlassen Menschen ihre Dörfer und ziehen in Massen in die Städte? Weil sie glauben, dort ist ein besseres Leben. Was suchen Menschen in den Städten? Arbeit, Geld, Sicherheit. Sie suchen eine Zukunft. Warum ziehen junge Leute aus den kleinen ländlichen Gebieten in die große Stadt? Weil sie eine Zukunft suchen. Warum ziehen junge Leute aus den kleinen ländlichen Gebieten in die große Stadt? Weil sie Lohn suchen. Sie suchen genau das, was Gott ihnen schenken möchte. Menschen, die in die Städte ziehen, suchen Hoffnung, aber Hoffnung kommt von Gott. Menschen, die in die großen Städte ziehen, suchen Lohn, aber Lohn kommt von Gott. Menschen, die in die großen Städte ziehen, suchen Sicherheit, aber Lohn kommt von Gott. Menschen, die in den großen Städten leben, sind ansprechbar für das Evangelium. Die Tatsache bei den allermeisten Menschen, dass sie in einer Großstadt leben, ist Beweis dafür, dass sie etwas suchen. Etwas, das nur wir ihnen geben können.
[13:02] Was ist der Zustand der Städte? Schaut mit mir in 2. Petrus 2. Und dort Vers 6. Hat Lot das Paradies auf Erden gefunden, als er nach Sodom ging? Obwohl es so glitzerte, so schön aussah, so bequem war dort zu wohnen. Hat er das Paradies gefunden? Ja oder nein? 2. Petrus 2. Und dort Vers 6. Da heißt es: Und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum was? Was für ein Beispiel? Zu einem warnenden Beispiel setzte. Was bedeutet es, wenn etwas ein warnendes Beispiel ist? Was bedeutet das? Da ist etwas passiert, tu es nicht. Das kann sich wiederholen. Die Geschichte von Sodom und Gomorra ist ein warnendes Beispiel. Wir wissen, dass Sodom und Gomorra zutiefst in Sünde verstrickt waren. Judas 7. Judas ist das letzte Buch vor der Offenbarung. Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, es waren mehrere Städte, die wie ein Ballungszentrum eine Masse von Menschen angezogen haben. Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie die Vasti, Unzucht bis zum Äußersten trieben, als warnendes Beispiel, als Warnung dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben. Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die wie ein Zentrum der Sünde waren, wurden von Gott vernichtet. Und zweimal jetzt, sowohl in Petrus als auch in Judas steht, sie sind ein warnendes Beispiel. Gibt es heute Städte, wo Menschen hinziehen in großen Massen und sie glauben, das ist das Paradies auf Erden? Könnte es sein, dass diesen Städten das Gleiche bevorsteht wie Sodom und Gomorra?
[15:58] Schaut mit mir in Lukas 17. In Lukas 17. Jesus spricht von der Endzeit. Lukas 17, ein Teil seiner Wiederkunftsrede. Jesus sagt diese berühmten Worte: Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes. Was meint Jesus mit den Tagen des Menschensohnes? Er meint damit die Zeit, wenn er wiederkommen wird. So wie es bei Noah war, wird es auch sein bei der Wiederkunft. Jetzt springt man zu Vers 28: Ebenso ging es auch in den Tagen Lots. Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten. An dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete das Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle. Jesus sagt, bei der Wiederkunft wird es sein wie zur Zeit Noahs und wie zur Zeit Lots. Es wird gesagt, es wird auch sein, wenn man sich in den Städten beschäftigt, wie ein Hamster im Rad zu laufen, essen, trinken, kaufen, verkaufen, heiraten, pflanzen, bauen. Niemand hatte Zeit für Gott. Jesus sagt, am Ende der Zeit wird es genauso sein. Uns wird gesagt, die geistliche Finsternis, die heute die ganze Erde bedeckt, ist wo? In den stark bevölkerten Zentren, besonders intensiv. Ja, die Sünde ist überall. Aber in den stark bevölkerten Zentren ist sie intensiv. Gerade in den Städten der Nation findet der Evangeliumsarbeiter die größte Unbusfertigkeit und die größte Bedürftigkeit. Wir schauen immer auf den näheren Teil und sagen, sie haben kein Interesse, sie sind so artistisch, wir können sie nicht erreichen. Aber uns wird gesagt, in den Städten herrscht die größte Bedürftigkeit. Warum? Weil Menschen in die Städte kommen, weil sie etwas suchen, weil sie Hoffnung suchen, weil sie Zukunft suchen, weil sie Sicherheit suchen. Die Berichte von Kriminalität und Bosheit in den großen Städten des Landes ist beängstigend. Die Bosheit der Gottlosen ist beinahe unvorstellbar. Wenn Stuttgart in den Augen des Himmels buchstäblich zu Sodom wäre, wäre es möglich, dass Stuttgart in den Augen des Himmels auf dem Weg ist, ein Sodom zu werden. Wäre es möglich, dass München, Hamburg, Berlin, Köln und auch Stuttgart in den Augen des Himmels auf dem Weg sind, Sodom zu werden. Und wenn das so ist, was tun wir, die wir hier sitzen, das Volk Gottes in Stuttgart? Die zunehmende Gottlosigkeit führt dazu, dass viele schnell einen Punkt ansteuern, an dem sie nur noch äußerst schwierig mit der rettenden Erkenntnis der dritten Engelsbotschaft erreicht werden können. Die Dynamik in den Städten führt dazu, dass es schwierig ist, sie zu erreichen, die Menschen. Aber sie sagt, der Feind der Seelen arbeitet in einer meisterhaften Art und Weise, um volle Kontrolle über das menschliche Denken zu erlangen. Und was immer Gottesdiener tun, um Menschen zu warnen und auf den Tag des Gerichtes vorzubereiten, muss schnell geschehen.
[19:54] Liebe Geschwister, Mission to the Cities ist ein Aufruf zur Arbeit, es muss schnell geschehen. Wisst ihr, was die Zukunft der Städte sein wird? Schaut mal in die Offenbarung. Wisst ihr, dass die Offenbarung über die großen Städte der Welt spricht? Offenbarung Kapitel 16. Worum geht es in Offenbarung 16? Da sind die Schalen des Zorns, besser bekannt als die sieben Plagen. Und in der siebten Plage wird uns gesagt, in Offenbarung 16 Vers 19: Und die große Stadt wurde in drei Teile zerrissen und die Städte der Heidenvölker fielen. Babylon der Großen wurde gedacht, damit er ihr den Becher des Glutweines seines Zornes gebe. Wir konzentrieren uns auf Babylon und sagen, schau, wir müssen die Menschen vor Babylon warnen. Und das wird alles mit Babylon passieren in der Offenbarung. Wie geht es dir, wenn neben Babylon die Städte angesprochen werden? Die großen Städte, die Städte der Nation. Wie geht es dir, wenn du darüber nachdenkst, dass hunderte, tausende Städte auf dem Weg sind, ein zweites Sodom und Gomorra zu werden? Ich möchte euch heute zeigen, was Gott denkt. Könnt ihr euch vorstellen, wie Gott empfindet, wenn so viele seiner geliebten Geschöpfe sich zusammenpferchen lassen in großen Städten, in den Zentren der Sünden und nicht erreicht werden durch das Evangelium? Schaut mal mit mir, wie Gott über die Städte denkt. Geht mit mir jetzt zum Buch Jona.
[21:46] Jona Kapitel 4, Vers 11. Gott spricht dort. Ihr kennt die Geschichte. Jona sitzt dort unter seiner Rizinusstaude und beschwert sich. Und dann sagt Gott etwas in Vers 11. Gott sagt: Und ich sollte kein was, Jammer oder Mitleid haben, mit der großen Stadt Ninive, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die ihre rechte Hand nicht von ihrer linken unterscheiden können. Wie viele Menschen leben in Stuttgart? Fünfmal so viel wie in Ninive. Stuttgart ist Ninive mal 5. Wie denkt Gott über Stuttgart? Hat nicht Gott auch Mitleid mit den 600.000 Menschen in Stuttgart? Gott bricht es, das Herz, wenn er all die Menschen sieht, die die Königstraße hoch und runter gehen. Die Meinkaufszentren in Bad Cannstatt hoch und runter gehen. Sie gehen Tag ein, Tag aus, in der Hoffnung, dass ihr Leben besser wird. Und sie wissen nicht den Weg zum Leben. Tausende, Hunderttausende, die neben uns wohnen und keine Hoffnung haben auf ein ewiges Leben mit Gott. Gott hat Mitleid. Wenn du durch die Straßen von Stuttgart gehst, oder wo immer du herkommst, hast du Mitleid mit den Menschen?
[23:56] Schauen wir mal, wie der andere Hauptdarsteller im Buch, neben Gott, nämlich Jona, gedacht hat über die Stadt. Schauen wir mit mir in Jona Kapitel 1 und wir springen zu Vers 1 und 2. Und er sagt, wenn er 120.000 Einwohnern sah und solch ein Mitleid hatte, fragte er sich, wen soll ich senden? Und es ist ein Prophet, ein Mann Gottes, der den Sabbat hält, der das Heiligtum kennt, der für Prophetie sich begeistern kann, der an den Geist der Weissagung glaubt, der die Gesundheitsvorschriften kennt. Und er sagt zu Gott: Mach dich auf. Geh nach Ninive in die große Stadt und verkündige gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor mein Angesicht heraufgekommen. Gott ist ganz eindeutig. Er sagt: Jonah, du bist mein Mann, mach dich auf, geh. Verkündige das Wort Gottes. Und schauen wir, was passiert in Vers 3. Er wird aktiv. Er gehorcht Gott. Er macht sich auf, er wird aktiv, aber nicht um zum Missionssabbat zu gehen, sondern um irgendeinen Grund zu finden, nicht hinzugehen. Keine Zeit, kein Geld, keine Lust. Hab was anderes vor, hab schon Leute eingeladen. Ich bin eingeladen nach Tarsis, dort in Spanien. Ich muss leider verreisen. Wisst ihr, dass Jona... Was ist mit Jona passiert, als er auf dem Weg war? Er kam in einen größten Sturm seines Lebens. Es gibt Stürme des Lebens, die lässt Gott zu, weil er uns prüfen möchte, aber es gibt auch Stürme des Lebens, die könnten wir vermeiden. Könnte es sein, wenn Gott sagt, geh in die Stadt Stuttgart und verkündige das Evangelium, dass wir extra Stürme einladen, die Gott nicht senden wollte. Der sicherste Weg, so wenig Stürme wie möglich zu erreichen und zu haben, ist, das zu tun, was Gott sagt. Und wenn er sagt, geh nach Stuttgart, verkündige das Evangelium, dann tu das. Jona musste die Lektion erst lernen, als er dann drei Tage von der Magensäure eines Fisches angefressen, wahrscheinlich sein Leben lang blau geblieben ist. Doch nachdem er von Gott gerettet wird, bekommt er den Auftrag ein zweites Mal.
[27:08] Schauen wir mal in Jona 3, Vers 1 und 2. Und das Wort des Herrn ging zum zweiten Mal an Jona folgendermaßen: Mache dich auf, geh nach Ninive in die große Stadt und verkündige ihnen die Botschaft, die ich dir sagen werde. Vers 3. Wie lange dauert es, wenn man um Stuttgart herummarschieren will? Oder durch? Und ihr kennt das Kapitel, ihr wisst, Jona predigt die Botschaft. Die ganze Botschaft. Ihr werdet sterben, ihr werdet untergehen. Und dann, als er alles getan hat, der Missionsarbeit vorbei ist, faltet er die Hände und sagt: Jetzt habe ich getan, was Gottes Wille war. Ich habe die Bücher weitergegeben, ich habe die Flyer ausgeteilt, ich habe meinen Auftrag erfüllt, Gott, jetzt bist du dran. Aber dummerweise geht die Stadt nicht unter. Könnt ihr mir sagen, was hat Jona gefehlt? Obwohl er genau den Auftrag ausgeführt hat, den Gott ihm gegeben hat. Die Liebe, das Mitleid, das Gott empfindet. Gott möchte nicht einfach nur Städte warnen, Gott hat Mitleid. Jeder Mensch, der Gottes Werk tun will, muss Mitleid haben mit den Menschen. Diese Lektion musste Jona lernen. Könnte es sein, dass wir ganz oft in der Mission, gerade in den Städten, in zwei Kategorien fallen: Entweder wir tun es gar nicht, oder wir gehen einfach nur von Briefkasten zu Briefkasten, schmeißen irgendwelche Faltblätter rein, wo alles draufsteht und sagen, wir haben uns eine Botschaft getan. Wie viel bist du bereit einzusetzen für die Menschen?
[29:56] Sie sagt: Überall gibt es Männer, die sich in aktivem Dienst befinden sollten, indem sie die letzte Warnungsbotschaft einer gefallenen Welt bringen. Jetzt haltet euch gut fest, was hier steht, das ist der Wahnsinn. Das Werk, das schon seit langem in aktiver Ausführung zur Gewinnung von Seelen für Christus hätte sein sollen, ist nicht getan worden. Die Bewohner der gottlosen Städte, die schon bald durch Katastrophen heimgesucht werden, sind grausam vernachlässigt worden. Sie sagt, schon lange, und wann hat sie gelebt? Wisst ihr, dass all diese Dinge, die sie schreibt, die wir jetzt lesen werden, zwischen 1900 und 1915 geschrieben sind, den letzten Jahren ihres Lebens, nachdem sie ein ganzes Leben diese Kirche aufgebaut hat, hat sie eine Botschaft: Erreicht die großen Städte, geht in die großen Städte. Kaum jemand hat auf sie gehört. Sie sagt dann: Das hätte schon lange passieren sollen, aber es ist nicht getan worden. Wenn wir nicht das tun, was Gott sagt, dann ist das ein Beweis dafür, dass wir was sind? Grausam. Wenn wir die Städte vernachlässigen, von denen Gott gesagt hat, sie sollen missioniert werden, dann haben wir sie grausam vernachlässigt.
[30:12] Schaut mal, was sie sagt. Könnt ihr euch das vorstellen, dass Städte wie München oder Berlin oder Hamburg oder Stuttgart tatsächlich wie Sodom und Gomorra weggefegt werden? Und mit ihnen alle, die vor diesen kommenden Gerichten gewarnt werden sollen, aber wer gibt zur Ausführung dieses Werkes seinen Dienst von ganzem Herzen, so wie Gott es verlangt? Und jetzt haltet euch gut fest. Wir tun nicht ein Tausendstel von dem getan, was in der Arbeit für die Städte getan werden sollte und das getan werden würde, wenn Männer und Frauen ihrer ganzen Pflicht nachkommen würden. Liebe Geschwister, ich glaube, das ist die Wahrheit. Wir tun nicht ein Tausendstel von dem, was wir tun könnten, mit den Gaben, die Gott uns schon längst gegeben hat, mit der Zeit, die er uns schon längst gegeben hat, mit den Ressourcen, die er uns schon längst gegeben hat, mit den Methoden und den Dingen, wir tun nicht ein Tausendstel.
[31:16] Ich möchte euch jemand anderes vorstellen, der mit Sodom und Gomorra zu tun hatte: Abraham. Schlagt mir mal ganz kurz auf in 1. Mose 14.
[31:34] 1. Mose 14, wir lesen ab Vers 1. 1. Mose 14, Vers 1. Wir finden hier Sodom und Gomorra, die Städte der Ebene, im Krieg mit den Städten Babylons. Und dann, wenn ihr das Kapitel lest, werdet ihr feststellen, dass die Weltherrscher von Babylon damals kommen, um Tribute einzubringen, und sie kommen zu Sodom und Gomorra und nehmen die Leute gefangen und führen sie weg, inklusive Lot. Sodom und Gomorra waren in einer prekären Situation. Die Einwohner von Sodom und Gomorra waren gefangen, und man könnte gut sagen, zurecht, waren die Bösen. Was hat Abraham gemacht, als er festgestellt hat, dass die Bewohner von Sodom und Gomorra in eine ausweglose Situation geraten sind? Er hat sie befreit. Er hat zu Gott gebeten und gesagt: Gott, wir bitten dich, dass du ihnen hilfst. Er hat alle seine 318 Soldaten, die er hatte, genommen und hat mit seinen 318 Soldaten und ein paar Befreundeten gegen die Babylonier gekämpft. Er hat alles eingesetzt. Für wen? Für Menschen aus Sodom und Gomorra? Seine gesamten Ressourcen, alles, was er hatte, eingesetzt, aktiv, gegen Widerstand, um Menschen aus Sodom und Gomorra zu helfen? Das lohnt sich doch gar nicht, oder? Doch, das lohnt sich. Wie viele Soldaten hast du zur Verfügung, die du einsetzen kannst, um das Werk Stuttgart zu erreichen? Abraham musste kämpfen. 318 Soldaten, vorwärts, auf sie mit Gebrüll. Abraham hat aktiv den Menschen in Sodom und Gomorra geholfen.
[33:52] Aber nicht nur das. Schaut mal in Kapitel 18. Ihr kennt die Geschichte. Und einer von ihnen ist wer? Jesus selbst. Und Jesus sagt: Schau her, Sodom und Gomorra sind kurz davor, zerstört zu werden. Und was sagt Abraham? Richtig so. Schau mal, was sie tun. Diese Sünder sind nicht mal dankbar dafür, was ich ihnen alles getan habe. Was sagt er? Schaut mal mit mir in 1. Mose 18. Und dort Vers 23. Da heißt es in Vers 23: Und Abraham trat näher und sprach: Willst du auch den Gerechten mit dem Gottlosen wegraffen? Vielleicht gibt es 50 Gerechte in der Stadt, willst du die wegraffen und den Ort nicht verschonen? Und der 50 Gerechten willen, die darin sind, ihr wisst, er fängt an, mit Gott zu handeln. Als Gott sagt: Okay, 50, dann verschone ich die Stadt. Was sagt er dann? Gott, vielleicht sind es 45? Als Gott sagt: Okay, 45, was sagt er dann? Vielleicht sind es 40? Und so weiter und so fort. Abraham bittet für die Stadt. Wann war das letzte Mal, dass du im Gebet gerungen hast für Stuttgart, für die Menschen in der Großstadt? Wir haben so viel zu tun. Wir sind so beschäftigt mit unserem eigenen Leben, so beschäftigt mit innergemeindlichen Angelegenheiten. Wer soll denn da noch beten für die 600.000 Menschen in Stuttgart? Abraham hat mit allem, was er hatte, aktiv ihnen geholfen und hat für sie gebetet. Und wir nennen uns die Kinder Abrahams. Wisst ihr, was Jesus sagt? Wenn ihr die Kinder Abrahams seid, dann würdet ihr die Werke Abrahams tun. Wenn du ein Kind Abrahams bist, dann hilf den Menschen in Sodom und bete für die Menschen in Sodom. Hilf den Menschen in Stuttgart und bete für die Menschen in Stuttgart.
[35:48] Es gibt noch jemanden, den ich euch zeigen möchte. Was denkt ihr, wenn ihr das Wort Hiob hört? Was kommt euch für ein Bild in den Sinn? Ein Strafgericht. Was noch? Trübsal. Seht ihr nicht auch so einen armen Mann voller Beulen, stinkend, mit einer Scherbe im Staub, der weint und klagt und nicht weiß, was ihm passiert ist? Das ist ja auch der Inhalt des Buches Hiob. Aber wisst ihr, dass im Buch Hiob in Kapitel 29 ein Kapitel steht, in dem Hiob beschreibt, was sein früheres Leben gewesen ist? Schaut mal Hiob 29. Das ist die unbekannte Seite von Hiob. Übrigens, wisst ihr, dass es Hiob die allermeiste Zeit seines Lebens sehr, sehr gut ging? Er war lange, lange Zeit sehr gesegnet. Dann kommt sofort, in einer Sekunde quasi, in einem Moment, kommen all diese Hiobsbotschaften. Dann trauert er sieben Tage. Dann hat er dieses Gespräch mit den Freunden. Das wird wahrscheinlich nicht viele Monate gedauert haben. Und danach wird ihm wieder alles wiederhergestellt. Die Trübsalzeit von Hiob war eine sehr kurze. Die meiste Zeit war sein Leben so, wie es in Kapitel 29 steht.
[37:00] Schaut mal in Hiob 29. Und dort Vers 7. Bildlich vorzustellen, was Hiob hier in Vers 7 sagt, in Kapitel 29. Er sagt: Wenn ich damals zum Tor ging, zur Stadt hinauf und meinen Sitz auf dem Marktplatz aufstellte. Also wir sehen, wie Hiob in die Stadt geht. Seid ihr schon mal in der Stadt gegangen? Seid ihr schon mal in Stuttgart gewesen? In die Königstraße gegangen? Wo auch immer. Stellt euch vor, ihr geht in die Stadt. Hiob geht in die Stadt. Er kommt von außen. Er geht in die Stadt hinein. Und was passiert, als Hiob in die Stadt geht? Vers 8: Und mich die Jungen sahen, so verbargen sie sich. Und die Greisen standen auf und blieben stehen. Die Fürsten hörten auf zu reden und legten die Hand auf ihren Mund. Die Stimme der Vornehmen verstummte und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen. Hiob geht in die Stadt und die Kinder sagen: Hiob kommt. Die Alten, die mit grauen Haaren, die Weisen der Stadt, die vorher debattiert haben, Verträge ausgehandelt haben, sagen plötzlich: Hey, stopp. Lass uns aufstehen. Hiob kommt. Die Fürsten der Stadt, die Bürgermeister sagen: Stopp, stopp, das ist Hiob. Hiob, Hiob kommt. Wann war das letzte Mal, dass du in der Königstraße gegangen bist und die Leute haben gesagt: Hey, hast du ihn gesehen? Das ist ein Sieben-Tage-Adventist. Wann war das letzte Mal, dass Leute gesagt haben: Das ist einer von denen, der Weltgott ist tot? Ein Sieben-Tage-Adventist. Hast du ihn gesehen? Wenn Jesus durch die Städte ging, musste er einen Stand aufbauen und Flyer verteilen und sagen: Hey, kommt mal zu meiner Predigt morgen am Berg. Musst du ihm sagen: Hallo, ich bin Jesus, ich komme aus der Straße so und so. Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, komm doch. Warum nicht? Komm mal gleich zu. Wenn Jesus durch die Straßen ging, egal ob es kleine Dörfer oder Städte waren, waren die Leute aufmerksam. Und wisst ihr was? Wenn ihr nach Ghana geht oder nach Kamerun oder auf die Philippinen und sagt, ihr seid ein Sieben-Tage-Adventist, wisst ihr, was die Leute sagen? Wow, du bist Sieben-Tage-Adventist? Wenn ihr wissen wollt, warum das so ist, wartet, in 5 Minuten kommen wir drauf. Es gibt einen Grund, warum hier in Deutschland die Leute fragen: Sieben-Tage-was? Noch nie gehört. Wer bist du denn? Gottes Ziel für seine Kinder ist nicht, in dem Hinterhof irgendwo zu sitzen und zu hoffen, dass irgendeiner mal dich hierher verirrt. Gottes Ziel für seine Kinder ist, dass wenn wir in die Stadt gehen, jeder sagt: Wow, das ist hier op. Mal sehen, was er heute zu sagen hat. Und wisst ihr, dass Gott uns dazu die größten Mittel gegeben hat? Er hat uns eine Gesundheitsbotschaft gegeben, dass wenn wir sie gepredigt hätten und umgesetzt hätten, wir wären die bekanntesten Menschen der Welt. Er hat uns ein Erziehungswesen gegeben, dass wenn wir es nur umgesetzt hätten mit den besten Schülern Deutschlands, wir wären auf allen Tageszeitungen. Aber wir sind halt so klug nicht. Zu klug für Gottes Methoden.
[40:32] Hiob. Schaut mal, warum Hiob so bekannt war, dass selbst die Bürgermeister, die Fürsten, die Könige der Stadt gesagt haben: Da kommt Hiob. Vers 10: Die Stimme der Vornehmen verstummte und ihre Zunge klebte an ihrem Gaumen. Dessen Auge mich sah, der stimmte mir zu. Vers 12: Denn ich rettete den Elenden, der um Hilfe schrie, und die Weise, die keinen Helfer hatte. 13. Der Segenswunsch des Verlorenen kam über mich, und ich brachte das Herz der Witwe zum Jauchzen. Die Gerechtigkeit, die ich angelegt hatte, bekleidete mich. Als Talar und Turban diente mir mein Recht. Vers 15: Ich war das Auge des Blinden und der Fuß des Lahmen. Ich war der Vater des Armen und die Streitsache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich. Warum? Es hilft mir. Warum? Er hat den Menschen geholfen. Er hat das getan, was die Menschen brauchten. Er hat ihren Bedürftigkeiten abgeholfen und als er dann kam, haben sie alle zugehört und er konnte ihm das Evangelium predigen, was immer er wollte. Er hat den Menschen geholfen. Glaubt ihr nicht, Hiob hat dafür Zeit investieren müssen? Hat er dafür Geld investieren müssen? Hiob war ein Städtemissionar. Habt ihr das gewusst? Und schaut mal, was er sagt in Vers 23 über die Menschen, die ihn dann erlebt haben. In Vers 23 heißt es: Sie harrten auf mich wie auf einen Regen und sie harrten ihren Mund auf wie nach einem Spätregen. Was ist der Spätregen geistlich gesehen? Die Ausgießung des Heiligen Geistes. Wir beten um den Spätregen. Erfülle uns mit dem Geist. Wann kommt der Spätregen? Wenn wir das tun, was Hiob getan hat. Der Spätregen bedeutet, wir tun das, was Jesus, Hiob und Abraham getan haben. Wartest du auf den Spätregen? Möchtest du Teil am Spätregen sein? Dann lebe so wie Hiob. Lebe so wie Jesus.
[43:02] Schaut euch Jesus an. Jesus kommt an die größte Stadt Palästinas, damals Jerusalem. Wahrscheinlich größer als Stuttgart. Zu Festzeiten bis zu 2 Millionen Einwohner. Und als er näher kam und die Stadt sah, was hat er getan? Er weint über sie. Wann war das letzte Mal, dass du spazieren warst auf den Weinbergen, du hast runtergeschaut auf die Stadt und geweint? Wann war das letzte Mal? Wir wollen ein Charakter haben wie Jesus. Wie Jesus bedeutet, auf Stuttgart zu schauen. Was muss geschehen, um sie zu retten? Jesus weinte, als er die Stadt sah. Jesus weinte. Er sprach: Wenn auch du erkannt hättest, wenigstens noch an diesem Tag, was zu deinem Frieden dient. Das bedeutet, auch wenn du so viele Chancen abgelehnt hast, jetzt wäre noch die Gelegenheit, ich wünsche mir so sehr, dass du dich jetzt noch in letzter Minute bekehrst. Es gibt so viele Menschen, die sich bekehren, die sich bekehren, die sich bekehren.
[44:46] Schau mal, Matthäus 9, Vers 35. Was hat Jesus getan, um die Städte zu erreichen? Matthäus 9, Vers 35. Jesus durchzog, wie viele Städte? Alle Städte. Wie viele Städte gibt es im Umkreis Stuttgart, kleinere Städte und Dörfer, die noch keine Adventgemeinde haben? In denen noch niemals jemand gehört hat. Ihr Lieben, unsere Aufgabe ist größer, als wir denken. Jesus durchzog alle Städte. Es gab mal eine Zeit, wo Geschwister gesagt haben: Hier gibt es nur eine Gemeinde, was soll ich hier noch zur Gemeinde gehen? Ich ziehe ins nächste Dorf, in die nächste Stadt und bin da Missionar für die nächsten 10 Jahre und gründe dort eine Gemeinde. Und wenn ich dort eine Gemeinde gegründet habe, was mache ich dann? Ich ziehe in das nächste Dorf, in die nächste Stadt und gründe dort eine Gemeinde. Wie kann ich 10 Jahre meines Lebens investieren für eine Gemeindegründung? Ich habe doch auch meinen Beruf, ich habe doch meine das und jenes und ich will da auch ein bisschen leben und ich will doch auch mein Haus und hier und jenes und das sparen für das Häusle. Gott kann doch nicht von mir verlangen, 10 Jahre einfach immer umzuziehen. Das ist doch auch anstrengend, oder? Um Gemeinden zu gründen. Ja, die Häuser sind sehr wichtig, die wir haben. Die Autos sind so wichtig. Der Beruf ist so wichtig. Mit der Ewigkeit, im Vergleich mit den goldenen Häusern dort im Himmel, sind diese Häuser, die wir hier bauen müssen, die Autos, die wir hier fahren müssen, die Hobbys, die wir hier pflegen müssen, so unendlich wichtig, oder? Dass wir uns es nicht leisten können, ein substanzielles Opfer zu bringen für die Mission in den Städten.
[46:42] Wir singen so gern vom neuen Jerusalem. Jesus zog durch alle Städte und das heißt hier, schaut mal, was er getan hat. Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lernte in ihren Synagogen, verkündigte das Evangelium von dem Reich Gottes und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen im Volk. Jesus hat drei Dinge getan. Was hat er getan? Er hat gelehrt und gepredigt und geheilt. Was ist die Mission zu den Städten? Predigen, lehren, heilen. Heilen, lehren, predigen. Jesus war ein Gesundheitsmissionar. Jesus hat mit den Menschen eins zu eins Bibelstunden gehalten. Und Jesus hat auch öffentlich gepredigt. Also, was sollen wir tun? Gesundheitsmissionsarbeit, Bibelstunden eins zu eins, lehren und predigen. Und eine der drei Dinge kannst du auch, mindestens. Vielleicht kannst du nicht Bibelstunden geben, aber du kannst ein Gesundheitsmissionar sein. Du musst vielleicht kein Medizin studiert haben, aber du kannst auch Menschen beibringen, wie man Wasser und gesunde Luft und Bewegung und gesundes Essen anwendet, oder? Die meisten Krankheiten werden da schon besser.
[48:02] Jesus in dir wohnt. Glaubt ihr, dass Jesus in uns wohnen möchte? Wenn Jesus in mir wohnt und Jesus auf der Erde die Gewohnheit hatte, wann immer er eine Stadt sah, in die Stadt zu gehen, um die Stadt zu missionieren, indem er heilte, lehrte und predigte. Was wird Jesus tun wollen, wenn er in mir wohnt? Jesus, wenn er in mir wohnt und plötzlich die Stadt Stuttgart sieht, hat er einen Wunsch: Hinein da in Stuttgart. Lehren, predigen, heilen. Das ist sein Wunsch. Jesus heilt, lehrt und predigt. Merkt euch diesen Satz sehr gut. Die Methode Jesu wird wahren Erfolg geben, um Menschen zu erreichen. Vielleicht kennt ihr das Zitat. Wenn nicht, dann lernt es heute auswendig. Es sind fünf Punkte, die wir uns merken wollen. Der Erlöser tat als erstes was? Er mischte sich unter die Menschen. Warum war Hiob später so bekannt? Weil er zu den Menschen ging. Er mischte sich unter Menschen. Er half den Armen, den Blinden, denen, die keine Hoffnung haben. Und deswegen war er so berühmt. Er war einer, der ihr Bestes sucht. Das war der Unterschied zu Jona. Jona kam auch zu den Menschen, aber er hat nicht ihr Bestes gesucht. Er wollte nur seinen Auftrag erfüllen. Er hat nicht das Beste gesucht. Jesus mischte sich unter die Menschen als einer, der ihr Bestes suchte. Zweitens, er zeigte ihnen was? Seine Sympathie. Drittens, er diente ihren Bedürfnissen. Was sind die Bedürfnisse der Menschen? Was sind die Bedürfnisse der Menschen in Stuttgart? Glaubt ihr, die haben Bedürfnisse? Was sind die Bedürfnisse? Sicherheit. Was? Verständnis. Gibt es Menschen in Stuttgart, die nicht verstanden werden von ihren Mitmenschen? Okay, was brauchen sie noch? Gibt es Menschen in Stuttgart, die krank sind? Mehr als genug. Was noch? Die keine Liebe empfangen. Die Liebe brauchen. Die Hoffnung brauchen. Die Trost brauchen. Das sind ihre Bedürfnisse. Sie haben keine Ahnung, dass das überhaupt eine Rolle spielt. Versteht ihr? Aber um den Menschen Trost zu geben, um ihnen Liebe zu geben, um ihnen zu helfen, muss ich wo sein? Bei ihnen? Wenn ich Sabbat für Sabbat hierher komme und bete: Gott, erreiche Stuttgart, und ich nie zu ihnen gehe, dann wird Gott sagen: Du glaubst nicht, was du betest. Dein Glaube ist tot, weil er keine Werke hat. Er zeigte seine Sympathie, diente ihren Bedürfnissen und gewann ihr Vertrauen. Warum kommen so wenig Menschen in unsere Organisation? Weil sie uns nicht kennen. Ist doch logisch. Oder würdest du zu einer Organisation gehen, die du gar nicht kennst? Darum wachsen die Gemeinden in Afrika, in Asien. Weil wenn man dort sagt: Diese Organisation, Sieben-Tags-Adventisten, hält eine Versammlung ab, dann sagen die: Das sind diejenigen, die unsere Kinder erziehen, die dafür sorgen, dass unsere Kinder eine tolle Schulausbildung haben, die tolle Gesundheitsarbeit machen, bezahlbar, und die uns sich so um unsere Bedürfnisse kümmern. Da gehen wir hin. Die kennen wir, da haben wir Vertrauen. Deswegen müssen wir diese Arbeit tun.
[51:18] Dann bat er sie, folge mir nach. Merken wir uns? Erstens, er mischte sich unter die Menschen, als einer, der das Beste suchte. Zweitens, er zeigte ihnen seine Sympathie. Drittens, er diente ihren Bedürfnissen. Viertens, er gewann ihr Vertrauen. Fünftens, folge mir nach. Erstens, er mischte sich unter die Menschen. Zweitens, er zeigte seine Sympathie. Drittens, er diente ihren Bedürfnissen. Viertens, er gewann ihr Vertrauen. Fünftens, folge mir nach.
[51:50] Schauen wir in Matthäus 11, Vers 1. Matthäus 11, Vers 1. Und es geschah, als Jesus die Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hatte, zog er von dort weg, um in ihren Städten zu lernen und zu verkündigen. Was war notwendig, damit Jesus in andere Städte gehen konnte? Nach dem Vers. Vers 1. Was war notwendig, damit er in eine andere Stadt gehen konnte zum Predigen? Er musste von woanders wegziehen. Er zog von dort weg, um da zu predigen. Jetzt möchte ich euch etwas sagen, was euch vielleicht wehtut. Gottes Plan für Bad Cannstatt ist nicht, dass wir irgendwann 3000 Geschwister hier haben. Gottes Plan für Bad Cannstatt ist es nicht, dass diese Gemeinde wächst, wächst, wächst und wächst. Sondern Gottes Plan ist, dass aus dieser Gemeinde Leute wegziehen, um andere Gemeinden zu gründen. Das ist die Wahrheit. Weil alle großen Gemeinden irgendwann geistlich zusammenbrechen. Das ist Gottes Plan.
[53:02] Wie viele Gemeinden hättet ihr eigentlich gerne in Stuttgart? Schaut mal in Stuttgart, wie viele Flecken ohne Gemeinde sind. Und dann um die Städte drumherum. Wir müssen ja vielleicht gar nicht nach Indien ziehen. Wir wollen vielleicht im Nachbarort von Stuttgart eine neue Gemeinde gründen. Oder in diesem Stadtteil von Stuttgart eine kleine Gruppe gründen, um dort Menschen zu erreichen, wo sie sind. Jesus ging bewusst in die Städte. Jesus ging in andere Städte. Haben die Urchristen das auch gemacht? Apostelgeschichte 8, Vers 40. Dort spricht es von Philippus, einem Diakon. Apostelgeschichte 8, Vers 40. Philippus aber wurde in Aschdod gefunden und zog umher und verkündigte das Evangelium. Wo? In allen Städten, bis er nach Cäsarea kam. Eine Stadt nach der anderen.
[54:08] Wisst ihr, was in Offenbarung 18, Vers 1 steht? Wer weiß im Kopf, was in Offenbarung 18, Vers 1 steht? Schaut mal in Offenbarung 18, Vers 1. Und nach diesem sah ich einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Vollmacht. Und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit. Habt ihr gesehen, was Ellen White im Anfangsklip gesagt hat? Es würde eine Bewegung entstehen, wie wir sie noch nie gesehen haben. Meine lieben Freunde, mein einziger Wunsch momentan ist, dass diese Bewegung beginnt. Diese Bewegung, die noch von niemandem in der Adventgemeinde gesehen worden ist. Habt ihr gelesen, was die Notwendigkeit wäre? Wenn wir die Städte so durcharbeiten würden, wie Gott es möchte, würde eine Bewegung entstehen, wie wir sie noch nie gesehen haben. Das muss geschehen, es ist keine Option. Das, was hier steht, kann nur passieren, wenn wir uns endlich bekehren und sagen, wir müssen das tun, was Jesus und die Bibel und Ellen White schon seit langem Zeit uns sagen. Mission to the Cities ist ein biblischer Aufruf, eine Generalkonferenz. Schaut mal mit mir ein Zitat an. Ellen White sagt: Ich sah einen auf einer hohen Plattform mit ausgestreckten Armen stehen. Er wandte sich und zeigte in jede Richtung. Dabei sagt er: Eine Welt geht in Unkenntnis des heiligen Gesetzes Gottes verloren und Sieben-Tags-Adventisten schlafen. Sie schlafen vielleicht konservativ und hören keine schlechte Musik dabei, aber sie schlafen trotzdem.
[56:00] Habt ihr jemals schon mal angefleht? Was bedeutet flehen? Bitte! Gott sagt nicht: Eigentlich müssten wir auch mal die Städte missionieren. Gott sagt: Bitte, bitte, bitte, Gemeinde Bad Cannstatt, gibt es irgendjemanden? Gott fleht! Gott fleht in einer Gemeinde seit über 100 Jahren und sagt: Gibt es jemanden? Denn es gibt ein großes Werk zu tun. Die Zeit ist gekommen wie nie zuvor. Das schreibt sie wann? 1904. Die Zeit ist gekommen, wo wie nie zuvor Sieben-Tags-Adventisten sich aufmachen und leuchten sollen, denn ihr Kampf ist gekommen und die Herrlichkeit Gottes ist über ihnen aufgegangen. Wir müssen nicht auf Gott warten, Gott wartet auf uns. Die Wahrheit von Ort zu Ort geht, wird bald zur rechten und zur linken von Gefahren umgeben sein. Wir müssen unsere Arbeit, was? Das liebe ich, das Zitat. Wir müssen ja unsere Arbeit offen ins Gesicht schauen. Gott verspricht uns kein Zuckerschlecken. Er verspricht uns nicht, dass alles wunderbar werden wird und ganz einfach und aus dem Ärmel geschüttelt. Mission war schon immer anstrengend. Glaubt ihr, Paulus hat ein leichtes Leben gehabt? Glaubt ihr, die Waldenser haben ein leichtes Leben gehabt? Aber sie sagt, wir müssen unsere Arbeit offen ins Gesicht schauen. Und heute möchte ich euren Blick auf die Arbeit lenken und sagen: Schaut der Arbeit offen ins Gesicht. Das ist, was getan werden muss. Und so schnell wie möglich. Was ist schnell wie möglich? Sofort, ohne Aufschub, nicht noch was anderes erst machen. So schnell wie möglich, angriffsbereit und kämpfend voranschreiten. Bist du angriffsbereit? Bist du fertig? Bist du losgehbereit? Oder sagst du: Gott wartet nicht auf Männer. Gott kann keine Geschwister gebrauchen, die man anschubsen muss. Gott sucht Menschen. Wir sagen ja. Angriffsbereit, kämpfend, voran. So wie Abraham, der gesagt hat: Ich weiß, wenn ich jetzt den Menschen von Sodom und Gomorra helfe, dann muss ich mit den Babyloniern kämpfen. Egal, vorwärts. Vorwärts im Namen des Herrn.
[58:20] Vielleicht sagst du: Meine Güte, Stuttgart hat 600.000 Einwohner, wie sollen wir die alle erreichen? Das ist doch nicht deine Aufgabe, das zu wissen. Vorwärts. Vielleicht sagst du: Wo sollen die Krankenhäuser herkommen, die wir eigentlich bauen sollen? Wo soll die Schule entstehen? Wir haben kein Geld. Ist doch egal. Vorwärts. Glaubst du das?
[58:44] Die Generalkonferenz hat eine Initiative gestartet, 2011. Über 100 Jahre, nachdem Ellen White diese Dinge geschrieben hat, haben wir endlich einen Generalkonferenzpräsidenten, der sagt, wie ihr es vielleicht am Anfang gehört habt: Ich möchte nicht vom Herrn angeklagt werden, das ignoriert zu haben. Ich möchte euch sagen, wir sind hier eine Gemeinde in einer großen Stadt. Und ich möchte auch nicht vom Herrn angeklagt werden, das ignoriert zu haben. Denn wir können so viel andere gute Dinge tun und uns beschäftigen mit geistlichen Dingen. Die eigentliche Aufgabe für diese Zeit strebt die Verlassenssitzung. Die Generalkonferenz hat weltweit einige Städte ausgewählt, die besonders als Modelle dienen sollen: Kinshasa, Kiew, Moskau, Genf, Prag, Hamburg, München. Und für alle, die jetzt zuschauen oder später die Aufnahme anschauen und ihr vielleicht aus dem Raum Hamburg oder München seid, nehmt das als Aufruf, etwas zu tun. Wien, Mexiko-Stadt, Bogotá, New York City, Tokio, Cancun, Miami, Dallas, Luanda, Sydney, Port Moresby, Suva usw., Manila, Mumbai, London, Lagos. Das sind nur einige. Es soll ausgeweitet werden auf mehr als 650 Weltstädte. Ellen White sagt: Der Geist Gottes hat mich bewegt, den Arbeitern im Werke des Herrn zu sagen, dass die günstige Zeit, unsere Botschaft in den Städten zu verkündigen, wo wir gegangen sind.
[1:00:00] Ihr Lieben, ich habe schlechte Nachrichten für euch, es wird nicht einfach. Das ist die Tatsache. Ellen White sagt uns, die Zeit, wo es gut war, wo es einfach war, ist vorbei. Aber deswegen muss es trotzdem gemacht werden. Wir können uns nicht beschweren und sagen, unsere Vorfahren hätten das machen müssen, unsere Pioniere hätten da mehr machen müssen. Jetzt ist an uns. Ich fühle mich, sagt sie, verantwortlich dafür, dass wir nun die versäumte Zeit aufholen sollten. Glaubt ihr, wir haben etwas aufzuholen?
[1:00:36] Wisst ihr, wann die Gemeinde Stuttgart-Bad Cannstatt gegründet worden ist? Kurz vor 1900. Wir waren die erste Gemeinde hier in Stuttgart, 1894. Wir waren die erste Gemeinde in Baden-Württemberg, die allererste. Wir waren die Pioniere. Jetzt sind wir mehr als 120 Jahre danach. Und wir haben 70 Geschwister. Preis den Herrn. Und wenn ihr mit drei Straßen weitergeht und sagt, wir sind Sieben-Tags-Adventisten, dann fragen euch die Menschen, wer das ist. 120 Jahre. Und ich selbst und jeder Einzelne von uns, der schon länger in der Gemeinde ist, hat nur einen kleinen, aber einen Anteil daran. Wir müssen die versäumte Zeit aufholen.
[1:01:36] Was will passieren? Schaut mal, was sie sagt. Die Städte müssen was? Durchgearbeitet. Was für ein Bild habt ihr bei durchgearbeitet? Systematisch. Wisst ihr was? Ich möchte mich bei euch entschuldigen und bekennen, die letzten ein, zwei Jahre haben uns Missionsarbeit sehr sträflich vernachlässigt. Das wusste ich, dass du das sagst. Ja, wir haben uns gesammelt. Die Mutigen, die immer kommen. Einige wenige, die bei Wind und Wetter, auf die man sich verlassen kann. Und wir haben ein paar Flyer verteilt. Immer die Straße, die Straße, die Straße. Gegen das schlechte Gewissen. Aber wir haben nicht die Städte durchgearbeitet. Meine Lieben, heute ist der Tag. Heute ist der Tag X. Heute fangen wir an, Stuttgart durchzuarbeiten. Amen.
[1:02:32] Millionen in überfüllten Orten sollten die dritte Engelsbotschaft hören. Diese Arbeit hätte in den vergangenen Jahren bereits mit größter Eile vorangetrieben werden müssen. Ellen White sagt: Wenn ich an die noch ungewarnten Städte denke, kann ich nicht schlafen. Kannst du gut schlafen, wenn du an die großen Städte denkst? Ellen White sagt, die Prophetin des Herrn sagt: Ich kann nicht schlafen. Es ist schmerzlich zu wissen, dass sie so vernachlässigt worden sind. Es ist nicht so, dass nichts passiert ist, doch verglichen mit den großen Nöten und den vielen Gelegenheiten ist nur wenig getan worden. Wo ist euer Glaube, meine Brüder? Wo sind die Diener? Wir wollen nicht in Frage stellen, dass schon einiges getan worden ist. Ja, wir haben einige Gemeinden, wir haben einige internationale Gemeinden, wir haben einige deutsche Gemeinden. Es ist schon etwas geschehen. Preist den Herrn für jeden, der sich bekehrt hat. Aber es ist nichts im Vergleich mit dem, was hätte getan werden können. Wo ist euer Glaube, meine Brüder und meine Schwestern? Wo sind die Diener? Sollten wir nicht Planungen durchführen, Botschaften an solche Ortschaften zu entsenden und sie freiwillig zu unterstützen? Sollten nicht Diener Gottes in die, wohin? In die Massenviertel gehen und ihre Stimme warnend erheben, in einer Zeit wie dieser sollte...
[1:03:36] Nein, nicht meine, oder? Wer hat noch eine Hand? Darf ich mal sehen? Diese Hand, die du gerade gehoben hast, muss eingespannt werden. Aber wir haben noch Walter Veith und Nikola Taubert und Olaf Schreuer, die machen das doch über das Internet. Nein, nein, nein, nein.
[1:04:04] Wisst ihr, dass die Milleritenbewegung, wenn ihr am Dienstag kommt, wisst ihr das, gemerkt haben, kurz vor dem Datum, dass wenn immer nur Miller und Litsch und Heims predigen, wird es niemals Amerika erreichen. Jeder muss ran. Und das hat die Bewegung angefacht. Und Ellen White sagt, dieselbe Kraft, die damals in den letzten Jahren, 42, 43, 44, 1844, sich entwickelt hat wie ein Tornado. Und wenn ihr wissen wollt, was passiert ist, kommt am Dienstag. Ihr werdet es nicht bereuen. Diese Kraft, sagt Ellen White, wird sich nochmal entfalten. Heute ist der Tag X. Heute beginnt Mission to the Cities, Mission to Stuttgart.
[1:04:44] Moment mal, Christopher, Stuttgart ist ja keine Großstadt, oder? Keine Millionenstadt, das ist ja nicht wie New York City, oder? Das gilt nicht. Das haben mir Leute gesagt, ich habe mit Leuten gesprochen, wir müssen was für Stuttgart tun. Aber Stuttgart ist keine Großstadt. Dann lasst euch zeigen, was Ellen White an den Großstädten versteht. Als sie 1910 schreibt, waren das die Einwohnerzahlen der Großstädte: New York, Boston 76.000, Portland 60.000, Buffalo 420.000, St. Louis 96.000, New Orleans. Das sind die Städte, die sie sagt. Das sind die Großstädte. Sind wir mit 600.000 Einwohnern in dieser Kategorie, ja oder nein? Ellen White, wenn sie heute leben würde, würde sagen Stuttgart in ihren Briefen.
[1:05:24] Was sollen wir tun? Jetzt passt gut auf. Wer von euch kann gut zählen? Zählt mal mit. Wenn ihr wissen wollt, was wir tun sollten, lest mal dieses Zitat an. Zählt mal mit, wie viele Aktivitäten sie aufzählt. Sie sagt, die Adventgemeinde war wie ein Bienenstock. Habt ihr mal einen Bienenstock gesehen? Ganz viele Bienen arbeiten gleichzeitig.
[1:06:10] Eine Schule für Kinder. Eine medizinische Mission. Behandlungsräume. Ein Naturkostladen. Ein vegetarisches Café. Am Hafen wurde Missionsarbeit für die Schiffe angeboten. Zu verschiedenen Zeiten wurden in den großen Versammlungsgebäuden von unseren Predigern durchgeführt, dadurch wurde die Warnungsbotschaft an viele weitergegeben. Eine Gemeinde, San Francisco. Wie viele habt ihr gezählt? 17 Aktionen. 17 Projekte. Christoph, bist du wahnsinnig? Ja, das stimmt. Vielleicht können wir nicht alle auf einmal machen. Aber das ist die Vision. Das ist, was sie sagt. Und ihr seht die Breite. Für Weise, für Arbeitslose, Haus-zu-Haus-Arbeit, gesunder Lebensstil, Kurse. Die Schule. Eine Schule für Kinder. Warum wollen wir eine Schule gründen? Warum wollen wir ein Gesundheitszentrum haben? Warum wollen wir eine Mission machen? Nicht, weil wir einfach nur ein Projekt machen wollen. Nein, deswegen. Das ist die Vision.
[1:07:34] Als ich vor kurzem mit einem jungen Adventisten, Jesse Flicker war das, gesprochen habe, über diese Vision und ihm erzählt habe, weil er ist auch damit beschäftigt in Amerika, wir machen ein Gesundheitszentrum, wir machen Gesundkostenladen, wir machen das und jenes, wir wollen vorangehen. Da hat er mich angeschaut und gefragt: Christoph, habt ihr einen Zehn-Jahres-Plan? Was? Ein Zehn-Jahres-Plan? Habt ihr einen Plan, wie ihr in den nächsten zehn Jahren die gesamte Stadt erreichen wollt? Ein Plan, wann welche Institution, wo gegründet wird? Hältst du es überhaupt für möglich, dass in zehn Jahren, das ist 2024, jeder Mensch in Stuttgart das Evangelium gehört hat? Vielleicht sagst du: Moment mal, ich will gar nicht zehn Jahre auf der Erde bleiben, ich will, dass Jesus in sechs Jahren wiederkommt. Wunderbar. Was soll ich, die in zehn Jahren geplant ist, in sechs Jahren tun? Das ist die Wahrheit. Zehn-Jahres-Plan. Ich habe für mich einen persönlichen Zehn-Jahres-Plan gemacht. Ich möchte in zehn Jahren, dass jeder Mensch in Stuttgart das Evangelium gehört hat. Und wenn Gott Menschen hinzusendet, dass das nicht plötzlich schneller geht und wir in drei Jahren schon fertig sind, dann preis den Herren, ich werde mich nicht beschweren. Das ist eigentlich mit Fellbach und all die Städte drumherum. Ja, da gibt es auch andere Gemeinden, klar. Schaut mal euch eine Karte von Baden-Württemberg an, wo überall Gemeinden sind. Ihr werdet feststellen, auf der gesamten Schwäbischen Alb gibt es keine einzelne Gemeinde. Langes Gebiet, fast keine einzelne Gemeinde. Oben in Ulm und dann wieder unten in der Albstadt. Irgendwann mal hinziehen in diese vielen Dörfer und dort die Adventisten erreichen. Als Adventist dort Menschen erreichen. Nur mal so als Gedankenidee. Oder sind wir noch gar nicht bei der Weltmission.
[1:09:38] Was sollen wir tun? Schaut mal, was sie sagt. Und jetzt kommen wir gleich zum Schluss. In jeder Stadt, die betreten wird, sollte ein was gelegt werden? Ein gründliches Fundament. Also, wenn wir all diese Dinge haben, wir wollen ein Sanatorium, wir wollen ein Restaurant und eine adventistische Schule und ein adventistisches Café und alles Mögliche. Aber wenn wir das haben wollen, brauchen wir ein Fundament, auf dem das liegt. Und jetzt fängt es heute an. Die Methoden des Herrn müssen angewandt werden, um ein gutes Fundament zu legen. Was ist die Methode des Herrn? Nein, Christopher, sag es nicht. Nein. Durch Haus zu Haus Arbeit. Die Bibellesung, also Bibelstunden halten. Wenn wir für die Menschen in Stuttgart Projekte anbieten wollen, müssen wir wissen, wie die Menschen ticken. Wir müssen wissen, wo die Leute sind, die Interesse haben. Und dazu müssen wir zu ihnen hingehen. Und zwar von Haus zu Haus, zu Haus, zu Haus. Das hat Jesus gemacht.
[1:10:46] Das ist Cannstatt. Weißt du, wo die Gemeinde ist? Hier, oder? Als ich frisch in der Gemeinde Cannstatt war, haben wir ab und zu noch hier Missionsarbeit gemacht. Im Geiger. Vielleicht könnt ihr euch noch die alten Hasen erinnern. Aber haben wir hier jemals Mission gemacht? Wie viele tausend Menschen leben hier, die vom Evangelium nichts gehört haben? Wir werden ja, wenn man hier eine Gemeinde hat, auch noch hier eine haben. Warum nicht? In Rio de Janeiro gibt es alle 500 Meter eine Adventgemeinde. Warum nicht in Stuttgart?
[1:11:34] Also, das werden wir heute tun. Wir werden heute hier beginnen. Wir werden heute gemeinsam als ganze Gemeinde dort hingehen, wo Jesus als erstes hingegangen wäre. Den Haltschlag. Wisst ihr, im Haltschlag wohnen 7000 Menschen. Und wenn wir den Haltschlag durchgearbeitet haben, dann gehen wir zum nächsten und zum nächsten. Und wenn wir Cannstatt fertig haben, dann gibt es noch mehr Stadtbezirke in Stuttgart. Aber Christopher, ich dachte, wir machen etwas Neues. Wir haben das schon sonst Umfragen gemacht. Die Botschaft kann nicht neu sein. Die Methode kann auch nicht neu sein, denn die kommt von Gott. Wisst ihr, was neu heute ist? Neu ist, dass du mitmachst. Neu ist, dass du heute mit... Ich habe mir das Ziel gesetzt, dass wir heute mit mindestens 50 Leuten rausgehen. Das hat es in Cannstatt noch nie gegeben. Und mit großer Wahrscheinlichkeit wird das dann auch dich treffen. Wir haben alles vorbereitet. Wir haben 25 Gebiete fest markiert. Wir haben 25 Klammer von Joel Media mit Flyer drauf. Wir haben 15.000 Flyer. Wir haben Info-Videos zum Sonderpreis, die wir weitergeben können. Wir haben alles bereit. Es wird so militärisch organisiert sein wie niemals zuvor. Wir brauchen mindestens 10 Autofahrer, die uns alle gemeinsam dorthin fahren. Wisst ihr, was eine Freude sein wird, wenn wir uns als ganze Gemeinde hier treffen, beten, dann hinausgehen und als ganze Gemeinde zurückkommen? Statt 5 oder 6 oder 7, die sowieso immer gehen und sich so ein bisschen verteilen. Könnte es sein, dass das die Bewegung beginnt, die wir noch nie gesehen haben. Es kommen noch mehr Dinge. Wir haben große Pläne. Wir wollen mit medizinischer Missionsarbeit anfangen. Der erste Schritt, bevor wir etwas anderes tun, ist, dass wir alle gemeinsam etwas tun. Mit etwas, wo wir schon Erfahrung haben. Aber vielleicht sagst du: Ich kann nicht reden. Gott kann einen Esel zum Sprechen bringen. Vielleicht sage ich: Ich habe keine missionarische Gabe. Jeder wahre Jünger wird in das Königreich Gottes als Missionar berufen. Vielleicht sagst du: Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Dann sorge dich nicht, der Geist wird dich lehren. Er wird dir eingeben zu der Stunde, was du sagen sollst. Vielleicht sagst du: Ich bin zu schwach dazu. Dann höre, was der berühmte China-Missionar Hudson Taylor gesagt hat: Gott benutzt Menschen, die schwach genug sind, sich auf ihn zu stützen. Vielleicht sagst du: Ich arbeite mehr in der Gemeinde. Niemand hat das Recht, das Evangelium zweimal zu hören, solange es jemanden gibt, der es noch nicht einmal gehört hat. Es gibt in Stuttgart zu viele Menschen, die das Evangelium noch nie gehört haben. Lasst uns auf die fokussieren.
[1:14:50] Wenn die Gemeinde gemeinschaftlich Missionen macht, wird es so wenige Probleme geben, dass sie sich nur wenig darum kümmern müssen. Wir sollten nicht über unsere Schwachheit reden. Wir sollten niemals an Misserfolgen in ihrer Arbeit denken, geschweige davon reden. Wenn du jetzt daran denkst, an heute 14:30 Uhr, dann freu dich, dass du teilhaben kannst an der letzten Bewegung von Paulus und Petrus. Freu dich, dass du dabei sein kannst. Freu dich, dass du gesegnet werden kannst, weil du das tust, was Gott möchte. Glaubt ihr, dass Gott das schon vorbereitet hat? Hat Gott schon gewusst, dass wir heute diese Predigt halten? Weiß Gott, dass wir heute rausgehen werden? Glaubt ihr, Gott hat seine Engel schon gesandt? Gott hat jeden verfügbaren Engel gesandt, um die Menschen im Haltschlag vorzubereiten. Er weiß sogar, wer von euch an welcher Tür sein wird. Viele Menschen werden nicht da sein, manche werden kein Interesse haben. Kraft, dem Bösen zu widerstehen, gewinnt man am besten durch aggressiven Dienst. Vorwärts, kampfbereit. Und wenn du 99 von 100 Fällen versagst, jedes Mal versprichst, die Türen zu gehen, aber eine Seele vor dem Ruin rettest, was wird Gott sagen? Die Quote ist zu klein. So geht das nicht. Was wird er sagen? Hast du ein edles Werk für die Sache deines Meisters getan. Du gehst an 100 Türen heute und 99 gehen die Türen zu und einer möchte ein Buch haben und ist begeistert, möchte, dass du wiederkommst. Gott sagt: Preis den Herrn.
[1:16:34] Letztes Zitat für heute. Viele, die Gott für ein, was ein, nicht nur ein gerade so akzeptables, für ein exzellentes Werk befähigt hat, erreichen sehr wenig. Warum? Weil sie wenig versuchen. Gott hat dich schon längst befähigt. Du bist schon längst geeignet für diese Aufgabe, ohne dass du es weißt. Du musst es versuchen.
[1:16:58] Jesaja 6, wenn uns die Geschichte berichtet, wie Jesaja in den Tempel kommt, in das Haus Gottes und plötzlich eine Vision sieht, mit der er nicht gerechnet hat. Vielleicht geht es dir genauso, dass du heute in das Haus Gottes kommst und plötzlich eine Vision hier siehst, mit der du nicht gerechnet hast. So groß und so breit und so...
[1:17:18] Und dann fragt Gott diese Frage, nachdem Jesaja seine Unwürdigkeit spürt und weiß, er muss gereinigt werden und Gott ihn reinigt, dann fragt Gott diese Frage: Wen soll ich senden? Er fragt die Frage heute auch: Wen soll ich senden? Wer wird gehen?
[1:17:34] Und wisst ihr, was so toll an Gott ist? Als Gott seine zwölf Jünger ausgesandt hat und dann gesagt hat: Geht in alle Welt. Er hat nur gesagt: Geht in alle Welt. Aber er wusste schon, in wenigen Jahren wird sich der größte Theologe aller Zeiten bekehren und wird ihnen helfen. Er wusste schon, dass der reichste Mann Jerusalems, Nikodemus, ihr Sponsor sein würde. Das hat er ihnen nicht gesagt. Sie sollten im Glauben vorangehen, aber er wusste, Paulus und Nikodemus würden der Bewegung gewaltig helfen. Glaubt ihr nicht, dass es vielleicht einen Menschen gibt hier in Stuttgart schon, der geheim schon mit dem Evangelium spielt, aber der noch wartet, so wie Nikodemus, bis da eine Bewegung entsteht, die er unterstützen kann? Glaubt ihr nicht, dass einige der größten und besten Denker und Theologen und Philosophen unserer Zeit sich zum Adventismus bekehren können und dann noch viele Menschen bekehren, als wir alle zusammen? Das ist möglich. Ich glaube, das wird passieren. Aber es fängt mit dir an. Denn eine Bewegung ist nur so stark, wie jedes einzelne geht.
[1:18:34] Ich möchte schließen mit einem Aufruf. Ohne, dass ihr euch meldet, ohne, dass ihr aufsteht, ohne, dass ihr in den Vordergrund kommt. Denn die Aktion zum Aufruf macht ihr heute Nachmittag, indem ihr kommt. Ich möchte als erstes diejenigen ansprechen, die Verantwortung tragen in der Gemeinde. Das heißt, die Ausschussmitglieder und die Gemeindeleiter und Leitungsfunktionen, Saal, Diakonie, Leitung und so weiter und so fort.
[1:18:54] Wisst ihr, woran die Stärke der britischen Armee bestand? Die britische Armee im Vergleich zu allen anderen Armeen hat die Angewohnheit, dass die Offiziere nicht hinten im Zelt sitzen und sagen: Macht mal das und das. In der britischen Armee kämpfen die leitenden Offiziere an erster Front. Was wir brauchen, sind leitende Brüder und Schwestern, die an der ersten Front von Tür zu Tür mitgehen.
[1:19:14] Zweiter Aufruf. Alle, die schon lange dabei sind und zu jedem Missions-Abendmahl kommen. Ich kenne euch ganz genau. Ich weiß, ihr werdet auch heute kommen. Sucht euch heute beim Portluck oder nach dem Gottesdienst jemanden, den ihr noch nie beim Missions-Abendmahl gesehen habt und fragt ihn: Kommst du mit mir? Ich will jetzt zeigen, wie es geht.
[1:19:32] Dritter Aufruf. Alle Jugendlichen, die sich noch jung fühlen und auch junge Kinder schon, soweit sie das verstehen. Gott möchte das Werk durch Jugendliche abschließen. Bist du dabei?
[1:19:46] Und viertens an alle diejenigen, die ganz selten kommen oder noch nie beim Missions-Abendmahl gewesen sind. Heute ist deine Chance. Wenn dich das nicht motiviert, dann weiß ich nicht, was ich noch predigen soll. Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe keine Ahnung. Aber wenn dich das heute motiviert und du ein bisschen Hoffnung hast, dass Gott auch dich vielleicht, auch wenn du stotterst und über deine eigenen Beine stolperst, doch vielleicht gebrauchen kann, dann komm und sieh.
[1:20:11] Heute um 14:30 Uhr treffen wir uns pünktlich hier. Wir werden mit mindestens 50 Leuten rausgehen. Ich bin fest davon überzeugt. Wir haben 25 Klemmer vorbereitet. Wir haben Material genug für alle. Wir brauchen 10 Autofahrer und dann werden wir uns um 15 Uhr, wenn wir hier losfahren, kommt nicht zu spät, ansonsten werdet ihr es verpassen. Und dann werden wir uns gemeinsam hier zurückversammeln und werden auswerten, welche Menschen Bücher genommen haben, welche Erfahrungen wir gemacht haben und wo Menschen vielleicht sogar bereit sind, dass wir sie wieder besuchen, neu einladen zur Veranstaltung, um die Menschen kennenzulernen, um zu sehen, was ihre Nöte sind. Und ich werde euch dann heute Nachmittag konkret einweisen, was ihr zu tun habt, wie das geht.
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