[0:00] Wir alle haben in unserem Leben schon Vorbilder gehabt, Menschen, die wir bewundert haben, die wir imitiert haben, deren Worte oder Gesten wir versucht haben, vielleicht sogar nachzuahmen. Jugendliche tapezieren ihre Zimmer mit Postern von Idolen, die sie toll finden und über die sie ständig nachdenken.
[0:46] In der Tat ist es oft dann so, wenn man seine Vorbilder besser kennenlernt, dass die Bewunderung so ein klein wenig bröckelt. Denn egal welches Vorbild wir gehabt haben, es waren dann am Ende doch nur Menschen. Und das, was von der Ferne so fantastisch aussah, hat sich beim näheren Hinschauen als zweifelhaft oft herausgestellt.
[1:14] Und doch sagt uns die Bibel, dass es ein Vorbild gibt, das uns nicht enttäuscht. Im Gegenteil, das uns immer mehr begeistert, je besser wir es kennenlernen, je näher wir uns mit ihm beschäftigen, desto stärker wird unser Wunsch sein, ihm noch näher zu kommen, ihm noch mehr zu ähneln, ihn noch mehr zu imitieren.
[1:35] Die Rede ist natürlich von Jesus Christus. 1. Petrus 2, Vers 21 und 22. Denn dazu seid ihr berufen, weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt. Er hat keine Sünde getan. Es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden.
[2:04] Jesus hatte einen solch reinen Charakter. Er war so vollkommen, dass er wirklich das Vorbild schlechthin ist. Wann immer wir versuchen, ihn zu imitieren, werden wir nicht fehlgehen. Und es lohnt sich, ihn in jedem Teil unseres Lebens zum Vorbild zu haben und mit ihm zu leben.