Dieser Gottesdienst thematisiert die Frage nach der Lautstärke und dem Respekt im Gottesdienstraum. Es wird betont, dass nicht das Gebäude selbst heilig ist, sondern die Gegenwart Gottes darin. Der Sprecher ermutigt dazu, sich des Bewusstseins der Präsenz Gottes bewusst zu sein und den Ort des Gottesdienstes mit Ehrfurcht zu behandeln, wie es auch in 3. Mose 19,30 gefordert wird.
Mit Gott Leben – 3. Mose19:30
Christopher Kramp · Mit Gott LebenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Mit Gott Leben
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Transkript
[0:00] Wie laut darf es eigentlich in einem Gottesdienstraum zugehen? Über diese Frage ist schon viel und hitzig debattiert worden und nicht zu Unrecht. Denn immer mehr beobachten wir, dass gläubige Menschen ihren Respekt verlieren vor der Würde und der Heiligkeit des Ortes, an dem Gott sich besonders offenbart.
[0:45] Nicht, dass der Raum, das Gebäude an sich irgendwie heilig wäre. Aber als Mose vor dem brennenden Dornbusch stand, war der Staub, der vorher und hinterher nichts weiter als Staub war, so heilig, dass Mose seine Schuhe ausziehen musste. Nicht das Gebäude ist heilig, aber die Gegenwart Gottes im Gebäude. Könnte es sein, dass wir hier etwas nachzuholen haben, etwas aus den Augen verlieren, was für die persönliche Erfahrung so dringend notwendig ist: das Bewusstsein der tatsächlichen Präsenz Gottes.
[1:22] Nichts umsonst finden wir in der Bibel Hinweise dafür, dass wir auch den Ort des Gottesdienstes besonders ehren sollten. Zum Beispiel in 3. Mose 19, Vers 30: „Haltet meine Sabbattage und fürchtet mein Heiligtum. Ich bin der Herr.“ Die Gläubigen sollten keine Angst haben, zum Heiligtum zu kommen. Es sollte ein Ort sein, in dem sie ihre Schuld loswerden können, zumindest im Typus als Gleichnis. Aber sie sollten diesen Ort nicht als einen gewöhnlichen Ort verstehen, sondern als einen besonderen Ort.
[2:00] Die gleiche Art und Weise: Niemand sollte Angst haben, in den Gottesdienst zu kommen. Es sollte ein freudiges Erlebnis sein, aber doch eines, das mit Würde und dem Bewusstsein geschieht, dass Gott gegenwärtig ist. Wenn du das nächste Mal in den Gottesdienst gehst, nimm dir doch einmal vor, ganz bewusst diesen Gedanken im Hinterkopf zu behalten: so auch mit Gott zu leben.
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