[0:00] Gestern haben wir über Hiob gesprochen und sein altes Leben vor den Hiobsbotschaften und haben gesehen, dass er jemand war, der tatsächlich Nächstenliebe praktisch umsetzte. Er war nicht nur reich und hatte eine tolle Familie und einen tollen Charakter und war tadellos.
[0:42] Nein, er hat diese Tadellosigkeit eines Charakters praktisch demonstriert, indem er hilfsbedürftigen Menschen tatsächlich praktisch greifbar half. Noch einmal wollen wir in Hiob 29 blicken und den nächsten Vers anschauen, in Vers 16. Dort heißt es: "Ich war der Vater des Armen und die Streitsache dessen, den ich nicht kannte, untersuchte ich."
[1:08] Hiob zeigt hier etwas Außergewöhnliches. Er zeigt ein Interesse an Menschen, die ihm eigentlich normalerweise nichts bedeuten mussten. Hier geht es nicht um gute Bekannte, um Freunde oder Nachbarn, hier geht es um Menschen, wie er sagt, die er nicht kannte. Wahrscheinlich würden viele von uns in so einem Fall sagen: "Was geht mich dieser Fall an? Ich kann ja nicht für alle sorgen. Ich muss mich auch mal auf mich selbst konzentrieren."
[1:36] Aber Hiob war bereit, Zeit und Energie zu investieren, nicht nur in hilfsbedürftige Freunde, nein, in Menschen, die er überhaupt gar nicht kannte, die keinerlei Verbindung zu ihm hatten. Hiob hatte echte Nächstenliebe, wie sie nur Gott geben kann. Und in dieser Hinsicht ist Hiob ein wirklich großartiges Vorbild.
[2:01] Hiob konnte nicht alles tun auf dieser Welt, aber was er tun konnte, das tat er mit Liebe, ganz gleich, wer derjenige war, der seine Hilfe brauchte. Lass uns das doch zum Vorbild nehmen. Heute, wenn wir durch den Tag gehen, jedem zu helfen, egal ob wir ihn kennen oder nicht, so wird die Welt sehen, dass wir mit Gott leben.