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In dieser Predigt geht es darum, wie wir Kinder auf die Endzeit vorbereiten können, indem wir ihnen helfen, eine tiefe Beziehung zu Jesus aufzubauen. Chrissi Aeschbacher betont die Wichtigkeit von Gottesfurcht, Liebe zur Wahrheit und fundiertem Bibelwissen. Sie gibt praktische Ratschläge für Eltern und Erzieher, wie sie diese Werte vorleben und an die nächste Generation weitergeben können.


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Serie: Mit Kindern durch die Endzeit

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Transkript

[0:00] Was ist der größte Schatz einer Gemeinde? Die Kinder, ihr habt ganz viele davon, ihr habt einen großen reichen Schatz. Wir haben hier schon ganz ganz viele Interessenten sitzen, unsere Kinder. Wir bemühen uns oft Menschen zu finden, die sich von Jesus begeistern lassen. Hier in unseren Reihen sitzen ganz viele Menschen, die Jesus kennenlernen möchten und sie tun das durch uns. Sie sehen das, wie Jesus ist in unseren Augen, in unserem Umgang mit ihnen. So lasst uns sie ganz besonders mit viel Liebe, Gnade und Güte behandeln.

[1:03] Gestern haben wir begonnen, uns mit dem Thema auseinanderzusetzen, Kinder auf die Endzeit vorzubereiten. Wir haben darüber gesprochen, dass es so wichtig ist, das Richtige zu fokussieren und hatten hier zwei Vorbilder. Jesus, der am Kreuz an das Kind dachte, an sein Kind, an uns und deshalb das Leiden, das größte Leiden, das es überhaupt gab, ausgehalten hat. In Hebräer steht es, dass er auf die vor ihm liegende Freude geschaut hat und so konnte er das aushalten. Es war ihm so wichtig, uns Menschen zu retten. Mose schaut auch auf die Belohnung. Deshalb hat er das Angebot ausgeschlagen, der Herrscher des damaligen Weltreichs zu werden. Er hätte so große Chancen, Karriere gehabt, aber er hat das ausgeschlagen, weil er wusste, dass das, was ihn im Himmel erwartet, noch größer, noch kostbarer ist. Sie haben das Schöne fokussiert, sich auf das Schöne konzentriert, auf die Belohnung, auf die Freude und davon wollen wir lernen, haben wir gesagt. Wir wollen auch lernen, auf den Himmel zu blicken, unser Denken auf den Himmel auszurichten und das auch unseren Kindern vorzuleben, mit ihnen über den Himmel ganz konkret zu sprechen, mit ihnen über den Himmel zu reden. Die, die gestern da waren, sind mit einer Hausübung heimgegangen. Sie sollten vor dem Einschlafen mal darüber nachdenken, worauf sie sich freuen, was wirklich schön ist, was sie erwarten möchten auf der neuen Erde. Überleg dir ganz kurz jetzt mal für dich, worauf freust du dich? Was wird im Himmel wunderschön sein? Wer erwartet dort auf dich? Wem möchtest du begegnen?

[2:55] Wir starten jetzt in das zweite Thema, bleib nah, lebe in Jesus. Gottesfurcht bringt Leben und bevor ich mit dem Thema starte, möchte ich euch noch mal einladen, dass wir kurz beten, um Gottes Gegenwart zu erbitten noch einmal. Himmlischer Vater, ich möchte dich einladen, dass du da bist mit deinem Geist, dass du mich füllst mit deinen Worten und dass du unser Herz öffnest, dass für jeden der Gedanke da ist, dem du heute jeden einzelnen mitgeben möchtest. Ich bitte dich darum, hab Dank dafür. Amen.

[3:32] Ich denke, dass das die wichtigste Vorbereitung ist für Kinder, wenn wir uns über die Endzeit Gedanken machen und wir wollen dann noch einmal von Jochebed lernen. Wir haben gestern gesehen, Mose hat gelernt auf die Belohnung danach zu schauen und das hat ihm seine Mama beigebracht. Er hat ihre Belehrungen nie vergessen. Wir wollen uns noch einmal das Zitat anschauen des Patriarchen und Propheten und hier sehen, wie Jochebed das gemacht hat. Sie gab nämlich Mose für sein Leben auf dem königlichen Hofe, wo er den verderblichen Einflüssen ausgesetzt war und wo er einen sehr großen Auftrag zu erfüllen hatte, das Volk aus der Knechtschaft herauszuführen, zwei ganz entscheidende Werte mit und die wollen wir uns anschauen. Hier heißt es im Patriarchen und Propheten, sie bemühte sich, das Kindes Sinn mit Gottesfurcht und Liebe zur Wahrheit und Gerechtigkeit zu erfüllen.

[4:39] Liebe zur Wahrheit, Gottesfurcht. Wie kann ich einem Kind Liebe zur Wahrheit vermitteln und Gottesfurcht mitgeben? Liebe zur Wahrheit, die Wahrheit, die eine Person ist. Liebe zum Wort Gottes, wie der Adventist zu werden. Dudley, der Autor des Buches, Why Our Teenagers Leave the Church, warum unsere Teenager die Gemeinde verlassen, hat Umfragen unter Jugendlichen gemacht, die erfreulicherweise in unserer Gemeinde geblieben sind. Aber er hat da festgestellt durch die Umfragen, dass nur 13 Prozent von denen, die in der Gemeinde geblieben sind, auch in Gottes Wort lesen. 13 Prozent. Wie können wir das ändern? Kann man dagegen etwas tun? Können wir wieder ein Volk des Buches werden, Adventisten? Wie können wir Kindern die Bibel nahe bringen, dass sie das Wort Gottes wirklich lieb gewinnen?

[5:44] Ich möchte hier vier Punkte uns mitgeben. Erster Punkt ist, wir haben gestern schon darüber gesprochen, es beginnt bei mir selbst, bei meinem Vorbild. Was bedeutet denn mir Gottes Wort? Nicht nur geredet und gesprochen, sondern tatsächlich in meinem Verhalten, in meinen Taten. Zeige deinem Kind, wie sehr du das Wort Gottes liebst und respektierst. Ich bin da meinem Papa sehr dankbar. Als ich mit 14 Jahren nach Bogenhofen kam, weg von meinen Eltern auf eine Internatsschule, da wusste ich so, jetzt liegt es an mir persönlich, meine persönliche Andacht zu machen. Denn ich hatte meinen Vater gesehen, jeden Morgen. Entweder als ich aufwachte, lag da noch die Bibel und das Lektionsheft am Wohnzimmertisch oder er war selber noch gerade dran am Andacht machen. Und so wusste ich, dass zum Christsein ganz entscheidend dazugehört, dass man Andacht macht. Ich hatte es gesehen, er hat es nicht nur im verborgenen Kämmerlein gemacht, sondern es war sichtbar für mich als Kind. Auch von Ruth Graham erzählt man sich, dass sie mit zehn Jahren beschloss, ich muss mir jetzt mal die Bibel hernehmen, ich muss die mal lesen. Ich möchte wissen, warum alle meine Familienmitglieder so begeistert sind von diesem Buch. Und so begann sie selbst zu lesen. Wie ist das bei mir? Muss ich am Sabbatmorgen die Bibel suchen? Oder liegt sie vielleicht noch in der Sabbat-Tasche vom letzten Sabbat? Kann ich, wenn die Kinder kommen und eine Frage haben, kann ich dann aus der Bibel eine Antwort geben zu einer Lebensfrage? Erzähle deinem Kind ganz oft, was du für Schätze herausgehoben hast, bei deiner persönlichen Andacht aus dem Wort Gottes. Und zeige ihnen, dass du jede Minute nützt, um darin lesen zu dürfen. Erster Punkt, unser Vorbild.

[7:49] Der zweite Punkt ist, schaffe fröhliche Familienerinnerungen mit dem Wort Gottes. Mach eine Familienandacht. Weniger als zehn Prozent der christlichen Eltern machen eine Familienandacht. Der Christen, die sagen, sie sind wiedergeboren, die regelmäßig in den Gottesdienst gehen. Aber George Barna hat auch wieder hier Umfragen gemacht und festgestellt, dass die sogenannten Spiritual Champions, die Kinder, die in der Gemeinde bleiben und nicht nur in den Reihen sitzen, um das Gotteshaus zu füllen, sondern die aktiv dabei sind, die sich einbringen, die ihre Gaben der Gemeinde auch schenken, die Mission machen wollen, dass die Angaben, dass die Familienandacht für sie ganz ausschlaggebend war, um sie zu dem zu machen, was sie sind, dass das für ihr geistliches Leben so viel gebracht hat, dass ihre Eltern mit ihnen zu Hause die Bibel gelesen haben. Lass die Familienandacht also ein Höhepunkt des Tages sein. Etwas, worauf die Kinder sich schon freuen, was sie toll finden. Wie kann man das machen? Ellen White empfiehlt, es kurz zu halten, einen kurzen Text auszusuchen, fröhliche Lieder dazu zu singen und dann wiederum kurz zu beten. Kinder mögen keine langatmigen Gebete. Warum nicht? Weil sie sie oft nicht verstehen. Gebrauche auch visuelle und akustische Hilfsmittel, je nachdem auch wie alt die Kinder sind. Passe sie die Andacht auf das Alter deines Kindes an.

[9:40] Im Buch Maranatha steht, die Menschen, die ihren Geist darin geübt haben, an der Beschäftigung mit geistlichen Dingen Genuss zu empfinden, sind diejenigen, die verwandelt und entdrückt werden können. Das wünschen wir uns für unsere Kinder nicht. Also wollen wir vermeiden, dass sie negative Gefühle im Zusammenhang mit der Bibel bringen. Die Familienandacht sollte freudig sein, eine fröhliche Zeit miteinander. Unser Vorbild Familienandacht.

[10:14] Der dritte Punkt, gib deinem Kind profundes Bibelwissen mit. Wenn ich in der Kindesarbeitsschule der Grundschüler frage, zähle mir fünf alttestamentliche Propheten auf und dann bricht das große Schweigen aus, dann tut mir das leid. Und ich denke mir, ja, wenn dann nur die Kindesarbeitsschulstunde in der Woche als einzige Zeit übrig bleibt, wo Kinder mit dem Wort Gottes in Verbindung gebracht werden, dann wundert es nicht, warum sie dann nichts wissen darüber. Und somit möchte ich jetzt hier ein kurzes Plädoyer für Adventistische Schulen abgeben, wenn ihr erlaubt. Oft denkt man sich, ja, Adventistische Schulen, die sind halt dazu da, damit man das vermeiden kann, was an öffentlichen Schulen schlechtes läuft. Und mittlerweile würde ich dazu wirklich ganz kräftig mit dem Kopf nicken. Ich denke, dass sogar vor zehn Jahren es noch anders war als jetzt. Ich denke, dass die Entwicklungen der letzten Jahre ganz stark es aufzeigen, dass wir unbedingt auch zur Vermeidung dessen, was an öffentlichen Schulen geschieht, Adventistische Schulen brauchen. Aber das noch viel größere Argument, warum wir Adventistische Schulen brauchen, ist, weil man dort so viel mehr Kindern weitergeben kann. Jeden Tag darf man sich Zeit lassen in der Früh, um miteinander Andacht zu halten. Was kann man da alles weitergeben den Kindern? Ich durfte in Linz, meiner ehemaligen Gemeinde, meiner Heimatgemeinde, auch mithelfen in einer Adventistischen Schule. Und kürzlich kam dann die ältere Schwester einer Schülerin, die nun schon ein Teenager ist, zu mir her und sagte, weißt du, meine Schwester hat es wirklich gut. Ich als ältere Schwester konnte nicht mehr die Adventistische Schule besuchen, denn bei mir gab es sie damals noch nicht. Aber meine Schwester hatte es so gut, was die an Bibelwissen hat. Und welche Beziehung die zu Jesus hat, weil sie bei euch im Unterricht war.

[12:31] Erfahrungen und Gefühle werden am Ende nicht ausreichen, so wichtig Erfahrungen mit Jesus sind. Aber am Schluss werden wir getäuscht werden. Und dann ist es wichtig, dass wir lernen uns nicht auf unsere Gefühle zu verlassen, sondern dass wir lernen uns auf das zu verlassen, was wir gelernt haben. Wir müssen den Unterschied zwischen Wahrheit und Halbwahrheit erkennen. Wann kann ich das, wenn ich das gelernt habe? Und wir sollten die Kinder nicht unterschätzen. Wir sollten sie lernen über Jesu zweites Kommen, über Satans Verführung, den Sabbat, das Gericht, die neue Erde, Gottes Gesetz, Jesu Erlösung. Das sind ganz wichtige Themen, wenn es um die Endzeit geht. Kinder sollen den großen Kampf, der hinter den Kulissen tobt, verstehen können. Wir sollten hier sehr sorgfältig ihnen aufzeigen, wie sich Prophetie vor unseren Augen erfüllt. Sie sollen wissen, auch was uns Bethlehem zu sagen hat. Sie sollen die Zeichen der Zeit kennen, um vorbereitet zu sein.

[13:43] Ein etwas längeres Zitat aus dem großen Kampf. Die Protestanten stehen gegenwärtig den Erscheinungsformen der römisch-katholischen Welt wohlwollender gegenüber als in den früheren Jahren. In den Ländern, in denen der Katholizismus nicht im Zunehmen begriffen ist und die päpstlichen eine versöhnliche Haltung einnehmen, um Einfluss zu gewinnen, herrscht eine wachsende Gleichgültigkeit gegenüber den Lehren, die die protestantischen Kirchen von der päpstlichen Hierarchie trennen. Es setzt sich immer mehr die Ansicht durch, dass wir in den wichtigsten Punkten nicht so weit auseinander gehen, wie vermutet wurde, und dass uns ein geringes Zugeständnis in ein besseres Verhältnis zur Ruhm bringen werde. Es gab eine Zeit, da die Protestanten hohen Wert auf die Gewissensfreiheit legten, die so teuer erkauft worden war. Sie lehrten ihre Kinder, das Papsttum zu verabscheuen und waren der Auffassung, dass es der Untreue gegen Gott gleich käme, nach Übereinstimmung mit Rom zu streben. Wie weit weicht die Gesinnung davon ab, die sich heute kundtut?

[14:57] Kinder sollen wissen, worin wir uns unterscheiden in der Lehre zu anderen Christen. Und wer weiß, ob nicht Gott genau unsere Kinder dazu verwenden möchte, um anderen das Evangelium zu bringen. Propheten und Könige steht, wir wissen nicht, zu welchem Dienst unsere Kinder einmal berufen werden. Sie alle sind gleicherweise dazu berufen, Missionare für Gott und Verkündiger der Gnade an die Welt zu sein. Sie sollten deshalb eine Erziehung erhalten, die sie befähigt, im selbstlosen Dienst einen Platz an der Seite Christi auszufüllen.

[15:35] Wie werden Kinder sattelfest in der Bibel? Wir müssen ihnen davon erzählen. Dazu heute Nachmittag dann noch mehr Ideen. Ja, und zu diesen Gedanken gehört auch, dass sie verstehen, warum sie in diese Gemeinde gehen. Nicht, weil man sich hier so wohl fühlt, nicht, weil hier so nette Freunde sind. Das ist alles wichtig, keine Frage. Aber sie sollen lernen, dass sie hier in diese Gemeinde gehen, weil hier die Wahrheit gelehrt wird. Und dann, wenn die Sichtungsstürme kommen, dann können sie fest hier bleiben. Sie sollen lernen, dass es in der Aache auch manchmal stinkt und man trotzdem in der Aache bleibt, damit nicht irgendeine Lieblosigkeit sie hinaustreibt.

[16:36] Der erste Punkt, unser Vorbild. Der zweite Punkt, fröhliche Familienandachten. Der dritte Punkt, Bibelwissen. Nun der vierte Punkt. Wissen alleine reicht noch nicht aus. Es ist ganz wichtig, Wissen zu sammeln, aber noch wichtiger ist es, das gehört auch anzunehmen und umzusetzen. Warum ist das Halten so wichtig? 3. Mose 18, Vers 5. Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte, denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben. Ich bin der Herr. Ellen White schreibt, sie haben die Wahrheit gehört und ihr zugestimmt, aber sie haben sie nicht auf ihr Alltagsleben übertragen. Das Öl der Gnade speist ihre Lampen nicht und sie sind nicht vorbereitet. Hier spricht sie von den zehn Jungfrauen. Wann sind wir vorbereitet auf die Endzeit? Wenn wir gelernt haben, das Gehörte auch umzusetzen. Wir sollen sie tun, dann werden wir leben. Deshalb ist es so wichtig. Ellen White gibt dazu wieder ein paar Tipps. Sie sagt, sprich einfach, wenn du über die Bibel redest. Kurz, dafür häufig. Verwende audiovisuelle Hilfsmittel, sagt sie. Erzähle Erfahrungen und Geschichten zu den Prinzipien, die du verdeutlichen möchtest. Unterrichte fröhlich, liebevoll. Belohne das Positive. Vermeide langatmige Erklärungen und Gebete, die sie müde, die langweilen. Verknüpfe die Bibel mit den Interessen der Kinder. Tue selbst, wovon du sprichst und verknüpfe die Bibel mit den Problemen und Nöten deines Kindes. Dann können sie lernen, die Bibel auf ihr Leben anzuwenden. Wenn wir, wenn sie mit einer Frage, wenn sie mit einem Problem kommen, die Bibel zu Rate ziehen. Tu alles in deiner Macht stehende, damit die Kinder das Wort Gottes lieb haben lernen. Nicht Angst davor haben, sich nicht eingeschränkt fühlen von den Geboten Gottes, sondern den Schutz spüren, der uns die Gebote gibt, die uns die Gebote geben. Ob ich am Ende das Gesetz leben möchte, hängt davon ab, ob ich es heute schon lebe. Ob mir das Sabbat wichtig sein wird am Ende, hängt davon ab, ob ich ihn heute schon hochhalte. Mache ich jetzt schon Kompromisse? Esse ich vom Topf des Königs? Falle ich vor dem Standbild nieder? Bete es einfach nur in Gedanken nicht an, aber ich falle davor nieder? Bete ich im verborgenen Kämmerlein, damit mich niemand mehr sieht und öffne nicht mehr mein Fenster dreimal am Tag? Wir haben ganz tolle Vorbilder in der Bibel, die zeigen, was es heißt, wirklich treu zu sein und Gottes Wort hoch zu halten.

[19:26] Wie schaut das bei uns aus, bei unseren Kindern? Schreiben sie die Klassenarbeit am Sabbat? Fahren sie am Sabbat vom Schullager heim? Trinken sie bei einer Geburtstagsparty eines Freundes doch ein Gläschen mit, das ihnen angeboten wird, wo aber nichts Gutes drinnen ist? Unbestechlichkeit lernen. Mir gefällt ja die Geschichte von Eric Liddell, kennt ihr die? Wo er die Chance hätte, bei den Olympiameisterschaften zu gewinnen und er sagt, nein, dieser Lauf, diese Disziplin, wo ich eigentlich ganz stark bin und trainiert habe, die findet an Gottes Ruhetag statt. Gottes Ruhetag ist mir viel wichtiger, dann kann ich nicht teilnehmen. Und alle zerreißen sich den Mund über ihn und sagen, das kann doch nicht sein, er sollte für sein Land jetzt laufen. Er ist so ein guter Läufer, was macht er nur? Er macht das verkehrt und falsch. Er sagt, ich kann das nicht, ich möchte nicht. Gottes Ruhetag ist wertvoller. Und er sagt, gut, ich trete bei einer anderen Disziplin an, die an einem anderen Wochentag stattfindet. Dafür bin ich zwar nicht ausgebildet, ich bin dafür nicht trainiert, aber ich möchte Gott die Treue halten. Das ist mir wertvoller als zu gewinnen. Und die Leute sagen, das wird er nie schaffen. Das ist nicht seine Stärke, diese Art von Lauf. Wer tritt an? Wer gewinnt? Eric Liddell und das mit einem neuen Weltrekord. Gott belohnt unsere Treue. Er schenkt uns den Himmel, wenn wir treu sind.

[21:02] Wie kommt es jetzt nun dazu, dass Kinder das Wort Gottes halten und tun? Die Liebe zur Wahrheit hat ganz viel mit dem zweiten Wert zu tun, den wir uns anschauen wollen und den wir von Jochebed lernen wollen. Der Gottesfurcht. Gottesfurcht versus Menschenfurcht. Von Jochebed heißt es, sie bemühte sich des Kindes Sinn mit Gottesfurcht zu füllen.

[21:29] Was heißt das nun? 5. Mose 31 Vers 12. Hier heißt es, versammle das Volk, die Männer, Frauen und Kinder und den Fremdling, der in deinen Städten lebt, damit sie es, das Gesetz, hören und lernen und den Herrn, auch in Gott, fürchten. Und alle Worte dieses Gesetz halten und tun. Wir haben gerade besprochen, dass unser Ziel es ist, dass das Gesetz gehört, geliebt, gelernt wird. Wie kommt es zum Halten und Tun? In diesem Bibeltext steht vorher das Hören und Lernen, ganz unten das Halten und Tun und in der Mitte steht das Fürchten. Zwischen dem Hören und Lernen und Halten und Tun steht das Fürchten. Es braucht also die Gotteserkenntnis. Diesen Zusammenhang zwischen Fürchten und Handeln sieht man auch bei den hebräischen Hebammen in Ägypten. 2. Mose 1 Vers 17. Aber die Hebammen fürchteten Gott und taten nicht, wie der König von Ägypten ihnen gesagt hatte. Weil sie Gott fürchteten, handelten sie gut, taten sie das Richtige. Die Furcht des Herrn bedeutet, Böses zu hassen. Ein ganz wichtiger Text.

[22:55] Wie kommt es nun zu dieser Gotteserkenntnis? Wie kommt es, dass wir Gott fürchten? Was bedeutet das? Was die Furcht vor Gott ist, wird immer wieder thematisiert. Ich will diese Frage nur ganz kurz streifen. Erstens, es bedeutet Selbsterkenntnis. Wer bin ich? In Sprüche 3 Vers 7 heißt es, dünke dich nicht weise zu sein, sondern fürchte den Herrn. Dünke dich nicht weise zu sein. Wer bin ich? Im Psalm 9, 21 steht, wir sollen erkennen, dass wir Menschen sind. Im Gegensatz zu 1. Mose 3 Vers 5, wo die Schlange der Eva verspricht, ihr werdet sein wie Gott.

[23:41] Es ist wichtig, Kinder zu lernen, woher ihr Wert kommt. Dass sie lernen, ihr Wert kommt nicht aus ihnen selbst heraus, nicht aus ihren Taten, nicht aus ihrem Sein, überhaupt nicht aus ihnen heraus. Ihr Wert wird ihnen verliehen von Gott, von dem, der uns erschaffen hat, von dem, der uns erlöst hat. Das gibt uns den Wert. Deshalb sind wir wertvoll, weil uns Gott erschaffen hat und weil er uns erlöst hat. Das macht uns so kostbar. Gott sagt in Jesaja 43 Vers 4, weil du in meinen Augen so wertgeachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. So sieht Gott unsere Kinder und es ist wichtig, ihnen das zu vermitteln, dass sie kostbar sind und dass sie aber auch dazu nichts tun können. Johannes 15 Vers 5 heißt, ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Ohne mich könnt ihr nichts tun.

[24:48] Ich kann mich also noch so anstrengen, ein guter Mensch zu sein, kurzfristig Masken aufsetzen und so tun als ob, aber es ändert mein Herz nicht. Nur Gott kann Herzensveränderung in uns bewirken. Und wie? Indem wir mit ihm Zeit verbringen, uns mit ihm beschäftigen. Hören die Kinder diese Botschaft von uns? Sehen sie das auch in unserem Leben und behandeln wir sie auch so? Ich kann von einem Kind nicht erwarten, dass es sich verändert bei Verhaltensproblemen, wenn es sich nicht Jesus übergibt.

[25:24] Es braucht also Selbsterkenntnis und es braucht Gottes Erkenntnis vor Bewunderung, vor Verehrung, vor Ehrfurcht, vor Respekt uns Gott zu nähern, seine Werke zu sehen, seinen Charakter und sein Handeln. In Offenbarung 15 3 bis 4 heißt es, groß und wunderbar sind deine Werke, Herr allmächtiger Gott, gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen, denn du allein bist heilig. Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden.

[26:13] Wenn wir Jesus, die Wahrheit kennen und lieben, dann werden wir in der Endzeit keine Kompromisse schließen wollen. Wie ist mein Gottesbild? Es beginnt wieder bei mir. Ich habe schon gesagt, das wird sich durchziehen wie ein roter Faden, dass wir uns überlegen, wenn wir uns Gedanken machen, wie wir Kinder auf das Ende vorbereiten, sind wir überhaupt schon vorbereitet? Lassen wir uns vorbereiten. Wie ist denn mein Gottesbild? Wie wurde mir Gott vermittelt? Wie könnte ich meine falschen Vorstellungen, die ich vielleicht habe, wie könnte ich die heilen lassen? Welches Gottesbild vermittle ich durch meine Worte, meine Taten? Welches Gottesbild möchte ich vermitteln, damit Vorfreude auf Jesus bei meinen Kindern da ist? Wie kann ich das machen? Jesus zu kennen, Jesus zu haben, ist das wirklich für mich das herrlichste Los dieser Welt? Lebe ich das? Vermittle ich allen, dass Jesus uns erlösen möchte? Zeige ich, was Jesus am Kreuz für uns geleistet hat? Betone ich die Vergebung, auch in meinem Umgang mit Kindern?

[27:32] Wie kann ich Jesus erkennen, zur Gotteserkenntnis kommen und in der Folge Ehrfurcht vor Gott haben? Denn das ist die automatische Folge, wenn ich Jesus kennen lerne, dann kann ich nur staunen über ihn. Wie können wir Kindern jetzt helfen? Drei Punkte. Das eine ist Gottes Wort. Es heißt in Johannes 5, Vers 39, ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin und sie ist, die von mir zeugt. Also Jesus im Mittelpunkt jeder biblischen Geschichte. Wie handelt hier Jesus? Was tut er hier? Was können wir von ihm lernen? Sein Handeln zu sehen. Jesus im Mittelpunkt aller unserer Ansprachen in der Gemeinde. Also Gottes Wort. Durch Gottes Wort können wir Jesus kennenlernen. Was für ein Geschenk, das uns die Bibel gegeben hat.

[28:29] Der zweite Punkt ist auch, durch Äußerlichkeiten können wir lernen, Gott zu fürchten. 2. Mose 19, 10 bis 11. Hier heißt es, und der Herr sprach zu Mose, geh hin zum Volk und heilige sie heute und morgen, dass sie ihre Kleider waschen und bereit sein für den dritten Tag. Denn am dritten Tag wird der Herr vor allem Volk herabfahren auf den Berg Sinai. Man kann auch durch Äußerlichkeiten zeigen, dass Gott heilig ist. Die Israeliten sollten sich waschen, ihre Kleider waschen, vorbereitet sein auf die Begegnung mit Gott. Wie können wir das jetzt machen mit den Kindern? Wir könnten uns besonders vorbereiten auf den Sabbat. Alles zurechtlegen. Sabbatkleidung tragen. Wie verhalten wir uns im Gotteshaus? Lernen. Den Umgang mit der Bibel lernen. Das ist ein besonderes Buch, das schätzen wir. Das behandeln wir anders als andere Bücher. Vorbereiten auf die Begegnung mit Jesus. Also durch das Wort Gottes können wir Jesus erkennen, auch durch unsere äußerlichen Vorbereitungen und durch weitergegebene Erfahrungen.

[29:39] Hier ein längeres Zitat aus 5. Mose 4, 9 bis 14. Hier heißt es, hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben und dass es nicht aus deinem Herzen kommt, ein ganzes Leben lang. Und du sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun den Tag, da du vor dem Herrn, deinem Gott standest, an dem Berge Horeb, als der Herr zu mir sagte, versammle mir das Volk, dass sie meine Worte hören und so mich fürchten lernen, alle Tage ihres Lebens auf Erden und ihre Kinder lehren. Da tratet ihr herzu und standet unten an dem Berg. Der Berg aber stand in Flammen bis in den Himmel hinein und da war finsternis, Wolken und dunkel und der Herr redete mit euch mitten aus dem Feuer. Seine Worte hörtet ihr, aber ihr saht keine Gestalt, nur eine Stimme war da und er verkündete euch seinen Bund, den er euch gebot, zu halten, nämlich die zehnten Worte und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln. Und der Herr gebot mir zur selben Zeit, euch Gebote und Rechte zu lehren, dass ihr danach tun sollt in dem Lande, in das ihr zieht, es einzunehmen. Hier in diesem Bibelwort finden wir wieder diese Verben hören, lernen, fürchten, halten und tun. Und Gott sagt zu uns als Erziehende, vergiss nicht, vergiss nicht die Begegnung, die du hattest mit mir und erzähle deinen Kindern davon.

[31:06] Wir brauchen also Gottes Begegnungen, du und ich, wir als Erzieher brauchen Gottes Begegnungen. Wir müssen Gott ganz nahe kommen, wir müssen Gott erkennen, Gott im Alltag erleben, ihn hereinlassen in unseren Alltag. Das wird sich auf unser Leben auswirken und auch auf unseren Umgang mit den Kindern und die Kinder werden es sehen. Sie werden auch Gott bewundern. Wir werden Antworten haben und wenn eure Kinder zu euch sagen werden, was habt ihr dafür für einen Brauch? Dann sollt ihr sagen, es ist das Passahopfer des Herrn, der an den Israeliten vorüberging. Und wenn dich heute oder morgen dein Sohn fragen wird, was bedeutet das? Dann sollst du ihm sagen, der Herr hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten aus der Knechtschaft geführt. Wenn eure Kinder später einmal ihre Väter fragen, was bedeuten diese Steine? Dann sollt ihr ihnen kundtun und sagen, Israel ging auf trockenen Boden durch den Jordan. Können wir das auch unseren Kindern erzählen, dass er uns aus der Knechtschaft der Sünde herausgeführt hat, dass er unser Passahlamm ist? Können wir ihnen erzählen, welche großartigen Wunder er für uns tut? Wann haben wir das letzte Mal unserem Kind eine Erfahrung erzählt, die wir mit Jesus machen durften?

[32:26] Was wird das bewirken? Was wird Gottes Frucht bewirken? In Jesaja 11 ist klar die Rede von Jesus. Jesus ist unser Vorbild und auf Jesus ruht der Geist des Herrn. Hier liest man Jesaja 11 1 bis 4 und es wird ein Reis aus dem Stamm Isai und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. Auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn. Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des Herrn. Er wird nicht richten, er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten.

[33:26] Was heißt das jetzt? Wenn wir Gott fürchten, wenn wir den Geist der Furcht des Herrn haben, werden wir Kinder gerecht richten. Wir werden nicht mehr urteilen nach dem, was wir sehen, was wir hören, sondern wir werden gerecht mit ihnen umgehen. Das werden sie spüren. Wir werden anders mit ihnen umgehen. Wir werden erkennen, wie wir in Streitsituationen, in Konfliktsituationen am besten mit ihnen umgehen können.

[33:56] In 3. Mose 25 Vers 17 heißt es, zu übervorteilen nun keiner seinen Nächsten, sondern fürchte dich vor deinem Gott. Nehemia 5 Vers 15 ist derselbe Gedanke, denn die früheren Stadthalter, die vor mir gewesen waren, hatten das Volk belastet und hatten für Brot und Wein täglich 40 Silberstücke von ihnen genommen. Auch ihre Leute waren gewalttätig mit dem Volk umgegangen. Ich aber tat nicht so. Warum? Um der Furcht Gottes willen.

[34:28] Wenn wir als Erzieher Gott fürchten, werden wir gerecht, gut mit unseren Kindern umgehen. Und es wird ewiges Leben bringen. Johannes 17 Vers 3, das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen. Wenn wir Gottes Erkenntnis haben, Gott fürchten, dann werden wir ewiges Leben haben. Wenn wir in der Endzeit wissen, wer Jesus ist, werden wir nicht von ihm lassen. Auch nicht, wenn sie uns nach dem Leben trachten.

[35:05] So verspricht uns Gott, ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben uns scheiden kann von der Liebe Gottes, sagt Paulus in Römer 8. Wer Jesus liebt und ihm vertraut, hält auch in Problemen an ihm fest. So ist unsere wichtige Aufgabe, die Beziehung unserer Kinder mit Jesus festzumachen und zu zeigen, welch ein Freund unser Jesus ist. Dazu möchte ich euch jetzt diese zwei netten Herren vorstellen.

[35:52] Das ist Andi. Andi geht es im Moment nicht so gut. Sein Chef in der Arbeit macht ihm das Leben schwer. Zu Hause geht es auch drunter und drüber. Seine Frau sagt, sie möchte sich von ihm scheiden lassen. Das ist alles zu viel und er geht innerlich daran richtig kaputt.

[36:26] Tim geht es ähnlich. Er hat erfahren, dass seine Frau eine unheilbare Krankheit hat. Sie haben drei kleine Kinder zu Hause. In seiner Arbeitsstelle wollen sie die Arbeitsstelle kürzen. Das heißt, er muss damit rechnen, dass er seinen Job bald verlieren wird. Das alles macht ihm sehr, sehr zu schaffen und es wird ihm auch dabei sehr heiß. Er bekommt davon Narben. Aber interessanterweise geht Tim daran nicht kaputt, innerlich. Warum?

[37:29] Tim hat sich füllen lassen. Er hat das Wasser des Lebens in sich. Es heißt nicht, dass wir nicht mit Problemen zu kämpfen haben als Christen. Das wird uns nicht versprochen, aber es wird uns versprochen, dass wir einen haben, der uns zur Seite steht, der gesagt hat, ich bin bei dir jeden Tag bis an das Ende der Welt. Ich bin bei dir.

[38:04] Das zweite kommende Jahr war zu allen Zeiten die Hoffnung seiner wahren Nachfolger. Die Abschiedsverheißung des Heilandes auf dem Ölberg, dass er wiederkommen werde, erhellte seinen Jüngern die Zukunft und erfüllte ihre Herzen mit einer Freude und einer Hoffnung, die weder Leid dämpfen noch Prüfungen schwächen konnten. Inmitten von Leid und Verfolgung war die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilandes Jesus Christus die selige Hoffnung. Aus dem Kerker, vom Scheiterhaufen und Schafott herunter, wo Heilige und Märtyrer für die Wahrheit zeugten, vernimmt man durch die Jahrhunderte hindurch die Äußerung ihres Glaubens und ihrer Hoffnung. Sie waren bereit in das Grab hinab zu steigen, damit sie frei auferstünden. Sie warteten auf das Erscheinen des Herrn in den Wolken, in der Herrlichkeit des Vaters, der den Gerechten in das Himmelreich bringen würde.

[39:04] It will be Jesus. Das Schönste am Himmel wird Jesus sein. It will be Jesus. Es ist nicht wichtig, was am Ende auf uns zukommt. Es ist wichtig, wer am Ende kommt. Und je besser ich Jesus kenne, desto mehr werde ich mich nach ihm sehnen. Desto mehr wird mein Blick nach oben gerichtet sein. Desto weniger werden die Dinge, die auf Erden hier passieren, mir wichtig sein.

[39:39] So sollte ich mich jetzt also fragen, sind meine Kinder am glücklichsten in Jesu Gegenwart? Meine Kinder sind am glücklichsten, wenn ich um sie herum bin. Und sind sie auch am glücklichsten mit Jesus? Wie kann das so werden?

[39:56] Schwindende Menschenfurcht. Fürchte dich nicht. Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein. Wenn wir Gott fürchten, fürchten wir uns nicht vor Menschen. Wir brauchen uns vor nichts anderem dann zu fürchten, weil wir den Stärksten auf unserer Seite haben. Jesaja 43 Vers 2 heißt es dann noch, wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen. Und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen. Und die Flamme soll dich nicht versengen. Wenn man Gott fürchtet, muss man keine Menschen fürchten. Das ist wichtig für die Endzeit. Gottes Furcht versus Menschenfurcht. Gott ist stärker. Er ist mächtiger als Menschen. Daniels Freunde fürchteten Gott im Himmel mehr. Sie durften Jesus sehen.

[40:50] Wir werden uns von Menschen nicht mehr manipulieren, nicht mehr unter Druck setzen, nicht mehr einschüchtern lassen, ihnen auch nicht mehr gefallen wollen. Das kann man heute schon lernen. In Kolosser 3, 23 bis 24 schreibt Paulus, alles was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn, nicht den Menschen. Denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Ihr dient dem Herrn Jesus. Das wollen wir uns heute Nachmittag auch noch näher anschauen.

[41:25] Zum Schluss möchte ich uns jetzt noch diesen Vers mitgeben. Prediger 12 Vers 13. Lasst uns die Hauptsummen aller Lehren hören. Fürchte Gott, die wichtigste Lehre, die wir unseren Kindern mitgeben können und ihnen vorleben müssen. Fürchte Gott, die Übergabe an eine Person, Jesus Christus, nimmt den Platz des legalistischen Gehorsams des Gesetzes ein. Was ist das Rezept? Wurzle dich jetzt fest ein in Jesus.

[42:02] Welche Wirkung wird es auf die wahrhaft Gehorsamen und Gerechten haben, wenn die Welt das Gesetz Gottes für ungültig erklärt? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen fortgerissen? Weil sich so viele unter das Banner des Fürchten der Finsternis stellen, wird dann auch das Volk, das Gottes Gebote hält, von ihrer Treue ablassen? Niemals! Nicht einer, der in Christus bleibt, wird versagen und fallen. Also wir wollen unsere Kinder zu Jünger Jesu machen, zu Fans, dass sie begeistert sind von Jesus.

[42:48] Ein paar Fragen jetzt für uns zum Nachdenken. Ich möchte uns jetzt allen zwei, drei Minuten der Stille geben. Lest euch mal diese Fragen durch.

[43:27] Die Frage ist, was ist das Gesetz? Welche Wirkung wird es auf die wahrhaft Gehorsamen und Gerechten haben, wenn die Welt das Gesetz Gottes für ungültig erklärt? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen stellen? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen fallen? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen stehlen? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen fallen? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen stehlen? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen fehlen? Werden sie von der gewaltigen Flut des Bösen stehlen?


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