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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Bedeutung von „im Geist sein“ in der Offenbarung. Anhand von Vers 10 des ersten Kapitels wird erklärt, was es bedeutet, wenn Johannes im Geist ist. Dabei werden Parallelen zu anderen Stellen in der Offenbarung gezogen und die Rolle des Heiligen Geistes bei prophetischen Visionen beleuchtet. Es wird auch die Frage diskutiert, ob „Tag des Herrn“ sich auf die Wiederkunft Christi bezieht.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass wir live eingeschaltet habt oder später das Video anschaut. Nach drei Wochen Pause wollen wir heute endlich weiter studieren und uns in Offenbarung zum nächsten Vers begeben. Krankheit ist hoffentlich jetzt vorbei, Gott sei Dank. Und wir wollen sein Wort studieren. Wir haben heute einen Vers vor uns, der durchaus für Kontroversen gesorgt hat, aber das muss gar nicht der Fall sein, wenn wir nämlich die Bibel studieren. Denn wir sehen, was der Vers bedeutet und er wird uns interessante Dinge zeigen. Bevor wir anfangen, wollen wir natürlich, wie es üblich ist, gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet.

[1:40] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dankbar sein, dass wir jetzt dein Wort studieren können. Das ist keine Selbstverständlichkeit und wir möchten dich bitten, dass du durch dein Wort sprichst, dass wir Wahrheit erkennen, so wie du sie gemeint hast. Möchte ich bitten, dass du uns verwirrt und unbewusst, aber vor allem, dass du uns hilfst, die Wahrheit auch in unser Herz aufzunehmen, dass sie unseren Charakter verändert und uns hilft, immer mehr so zu sein, wie du es willst. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:18] Schlagt mit mir auf Offenbarung Kapitel 1, Vers 10. Offenbarung Kapitel 1, Vers 10. Das letzte Mal, ich weiß nicht, ob ich mich noch erinnern könnte, da haben wir darüber gesprochen, dass Johannes auf Patmos war. Wir haben über Patmos gesprochen, über die Insel und was da alles so gewesen ist. Aber das wollen wir jetzt einfach mal dann hinter uns lassen. Wir haben gesehen, warum Johannes auf Patmos gewesen ist. Konntet ihr daran erinnern, was sagt er? Was ist der Grund, warum er auf Patmos ist?

[3:04] Genau, wegen dem Wort Gottes und wegen dem Zeugnis Jesu, dem Geist der Weissagung war auf Patmos. Er ist dahin gefahren, um dort Mission zu machen, um das Wort Gottes zu predigen. Nicht direkt, sondern er war dort, weil er gefangen war. Erinnert euch, wir haben uns angeschaut mit Domizian und er sagt ja im Vers 9: "Ich habe Anteil an der Bedrängnis, am Reich und am standhaften Zeugnis." Er weiß, wie es sich anfühlt, wenn man gefangen ist und so. Er beschreibt also seine Situation. Er sagt, er wurde und das ist, was jetzt auch der Beginn des Hauptteils haben wir gesagt. Und jetzt kommt's: Vers 10. Wir wissen also jetzt, wo er ist und jetzt kommt eine andere Information, nämlich wann. Das war, wer, wo, wann. Wer von euch mal Vers 10 lesen? Offenbarung 1, Vers 10.

[4:15] Genau, und was die Stimme sagt, das schauen wir uns dann nächstes Mal an. Aber er sagt: "Ich war im Geist am Tag des Herrn." Jetzt könnt ihr euch ja vielleicht überlegen, was die verschiedenen oder fangen anders an. Er sagt: "Ich war im Geist." Fallen euch noch andere Stellen in der Offenbarung ein, wo es heißt, dass Johannes im Geist gewesen ist? Er sagt: "Im Geist habe ich das oder jedes Gerät der Geist hat mich dorthin geführt." Das drückt ja aus, dass der Heilige Geist hier eine Rolle gespielt hat. Er sagt: "Ich war auf Patmos und ich war im Geist." Von den anderen Stellen in Offenbarung, wo der Heilige Geist eine Rolle gespielt hat in den Prophezeiungen, die der Johannes gegeben hat. Man alle Prophezeiungen vom Heiligen Geist. Der Geist der Weissagung. Aber völlig einstellen, wo das explizit gesagt hat. Sie schon mal ein paar anschauen, dann mit mir eine Offenbarung 4. Wir gucken uns mal drei Stellen an, die deutlich machen, dass mehrmals in der Offenbarung dieser Gedanke betont wird, dass Johannes im Geist war. In Johannes Kapitel 4 und dort lesen wir mal in Vers 2. Johannes 4 und dort Vers 2. Dort heißt es: "Und sogleich war ich im Geist und siehe, ein Thron stand im Himmel und auf dem Thron saß einer." Ja, und da also gibt diese diese Aufforderung in Kapitel 4, Vers 1.

[5:57] Kommt hier auf und ich würde jetzt zeigen, was nach diesem geschehen muss. Und dann sagt er: "Und sogleich war ich im Geist." Und wo ist er dann? Was sieht er dann, als er im Geist ist? Er kommt in das himmlische Heiligtum, er in den himmlischen Tempel, ist den himmlischen Thronsaal. Er sieht, dass er sieht den Vater auf dem Thron. Dann sieht auch das Lamm.

[6:22] Genau. Und er sagte explizit: "Ich war im Geist." Schauen wir noch eine Stelle an in Offenbarung 17. Drei Stellen, Offenbarung 17, jetzt die zweite und dort Vers 3. Offenbarung 17 und dort Vers 3. Und das soll deutlich machen, dass Johannes in all dem, was er hier schreibt, den Prophezeiungen vom Heiligen Geist inspiriert war. Offenbarung 17 und dort Vers 3. Dort heißt es: "Und er brachte mich im Geist wohin? In eine Wüste." Er brachte mich im Geist in eine Wüste und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Weiß ich da doch erinnern können, das schon Jahre her ist, dass das studiert haben. Aber der Punkt hier ist, dass er im Geist versetzt wird in ein bestimmtes Jahr, nämlich in dem Jahr, in dem das Tier seine tödliche Wunde erhält. Das Jahr, in dem die Zeit, in der der Frau in der Wüste zum Ende kommt. Erst das Jahr 1798. Aber das kann man sich dann noch mal in Ruhe in Offenbarung 17 anschauen. Wichtig ist hier sozusagen wieder dieser Punkt: Johannes ist im Geist.

[7:38] Und ein drittes Mal finden wir das in Offenbarung 21. Offenbarung 21 und dort Vers 10. Wie gesagt, das sind Beispiele, wie wir sie vom Anfang bis zum Ende der Offenbarung finden. Offenbarung 21 und dort Vers 10. Und er brachte mich im Geist wohin? Wo bringt ihn der Geist hin? In Offenbarung 21, das sehen einen hohen Berg. Genau. Und was wieder da als auf diesen hohen Berg kommt. Damit auf dem hohen Berg gebracht und er sieht was.

[8:14] Genau, das heilige Kreuz, das Lamm, die die das neue Jerusalem, die heilige Stadt. Komm, ich will dir die Braut, die Frau, dass die Frau, die Braut des Lammes zeigen. Weil er in Vers 9 die Aufforderung gewesen. Also die Idee hier ist, dass Johannes immer wieder so besondere Visionen oder immer wieder gesagt wird, er war im Geist. Was auffällt, dass du das auch aufgefallen ist? Es fällt mir gerade auf, dass es oft davor so eine Aufforderung gibt, ja, komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes zeigen. Oder in Offenbarung 17 heißt es: "Komm, ich will dir das Gericht über die große zeigen." Ja, und dann heißt es: "Und ich war im Geist in der Wüste." Oder in Offenbarung 4 heißt es: "Komm hier herauf, und ich will jetzt zeigen, was nach diesem geschehen muss." Also immer so eine Einladung: "Komm, ich will dir was zeigen." Und nur in Offenbarung 1, glaube ich, steht es hier nicht explizit dieses "Komm", sondern das, was jetzt gleich gesagt wird, kommt danach nicht. Aber letztendlich gilt, dass auch er hat hier ist jemand vom Himmel herab gekommen und will ihm etwas sagen. Sagt: "Ich war einmal zu passiv, komme sozusagen, ich war im Geist am Tag des Herrn."

[9:31] Was bedeutet das konkret, wenn es heißt, dass Johannes im Geist ist? Also, ich muss man sich das jetzt praktisch vorstellen.

[10:07] Ganz klar, also der Heilige Geist gebraucht den Menschen ja.

[10:14] Noch mehr Gedanken dazu, das hatte gesessen.

[10:33] Ja, ganz klar, Sieg ist ein gutes Beispiel. Muss auch erst, dass der Geist ihn genommen hatte und er dann in Visionen Dinge gesehen hat, die besonders waren, die man jetzt mit einem normalen Auge nicht so hätte sehen können. Das ist ja, was du auch gesagt hast, da wird der Mensch sozusagen auch ein Stück, also nicht unbedingt Teil so sehr an der Realität, sondern er hat eine Vision, einen Traum. Es gibt verschiedene Optionen. Also, es hat auch was mit körperlichen Dingen zu tun. Erinnert euch an Daniel zum Beispiel, dass er sogar seine ganze Kraft verloren hatte, als er an der Vision war, ja, nicht mehr atmen, nicht mehr geatmet hat. Was wir ja dann auch noch an anderen Beispielen sehen. Also, ganz genau. Also, es geht darum, dass ein Mensch vom Heiligen Geist so erfüllt wird. Ja, also, wo ist der Unterschied jetzt?

[11:18] Wird ja, also, wo ist der Unterschied jetzt? Unterschied zwischen dieser Art von mit dem Heiligen Geist erfüllt sein und dem, was wir sagen: "Wir wollen mit dem Heiligen Geist erfüllt sein." Wir sagen, dass auch über das der Heilige Geist erfüllen sollen, oder ist das dasselbe? Oder gibt es einen Unterschied?

[11:31] Oder gibt es einen Unterschied? Also, ist diese Art, wie der Johannes sagen: "Ich war im Geist" oder die Siegel sagt: "Ich war im Geist", ist das dasselbe, wie wenn der Heilige Geist in mein Leben kommt? Oder was ist der Unterschied?

[11:45] Kommt oder was ist der Unterschied? Worin besteht der Unterschied? Ist, dass der Heilige Geist oder dasselbe Heilige Geist, aber worin besteht der Unterschied?

[12:01] Okay, also wir haben nicht so eine Vision, aber ja.

[12:14] Genau, fangen wir vielleicht mal so an. Es ist eine andere Art von Heiliger Geist ergriffen zu sein. Wozu macht das der Heilige Geist?

[12:20] Also, warum macht er das? Was macht es? Nicht, also, war das nicht bei mir und bei uns gleich, jetzt immer sofort? Also, was ist das Besondere daran? Was ist eigentlich der Sinn?

[12:45] Okay, es geht also darum, vom Heiligen Geist inspiriert zu sein. Also, wir sagen, wir mal so, es war sehr inspirierend, ja, ich fühle mich inspiriert. Aber dass sie sich damit gemeint ist, inspiriert heißt, er

[13:03] Ganz klar, es gibt die Gabe der Prophetie. Nicht alles sind Propheten, alle Gaben des Heiligen Geistes, aber nicht alle sind Propheten. Aber ein Prophet sein, ist das besonders? Ein Prophet, das eigentlich war

[13:10] es.

[13:11] Es ein sehr gerne sieht etwas und was eigentlich so seine seine Funktion als der Prophet hat, welche Aufgabe er ist ein Botschafter. Gott spricht durch den Propheten und zwar so, dass es anders ist, als wenn ich rede. Also, ich kann heute hier stehen und sagen, ich habe die Bibel studiert, ich habe gebetet, ich glaube, Gott hat mir einige Dinge gezeigt und ich sage jetzt, was ich erkannt habe. Oder kann es aber sein, dass ich mich irre, dass ich mal einen Vers falsch verstanden habe, dass ich etwas übersehen habe? Das kann gut möglich sein. Oder deswegen müsst ihr als Zuhörer bei einer Predigt freundlich, ja, liebevoll, aber doch auch kritisch mitdenken. Ja, wie die Beren, die haben das mit, das heißt, sie nahmen es mit.

[13:58] Sie nahmen es aus, nimmt mit. Wie heißt es in Apostelgeschichte mit Wohlwollen oder Moment? Mit Bereitwilligkeit. Nicht diese Bereitwilligkeit auf, aber ging nach Hause und haben es geprüft, weil sie haben gesagt, das kann es sein, dass Paulus in seiner Predigt auch mal einen Fehler macht. Haben geprüft.

[14:18] Aber der Punkt ist jetzt, wenn ein Prophet spricht, sagt er nicht: "Ich habe die Bibel studiert und hier ist, was ich herausgefunden habe." Wenn ein Prophet spricht, sagt er: "So spricht der Herr. Ich habe gesehen, Gott hat mir direkt gezeigt und was ich jetzt sage, ist Gottes Wort und nicht meine Worte." Es ist ein großer Unterschied, ja, weil wenn der Prophet so was sagt und was er dann sagt, stimmt nicht, was ist die logische Konsequenz?

[14:51] Das ist ein falscher Prophet. Da kann nicht dasitzen. Okay, das stimmt. Das stimmt. Das sind vielleicht nicht. Das ist ein falscher Prophet und dann sollte ich ihnen ganz meiden. Ja, also dieses Thema mit der Inspiration ist ganz wichtig.

[15:01] Schauen wir uns noch zwei, drei Beispiele an. Und noch eins aus dem Alten Testament. Matthäus 22. Das spricht Jesus selbst von Inspiration.

[15:15] Matthäus 22 und dort Vers 43. Das heißt, es, er, das ist Jesus spricht zu ihnen, sind die Pharisäer, mit denen er jetzt ein Gespräch hat. Er spricht zu ihnen: "Wieso nennt ihn denn David im Geist Herr, indem er spricht: 'Der Herr hat zu meinem Herrn gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße'?" Ja, also Jesus sagt, als David das aufgeschrieben hat, hat er im Geist gesprochen. Frage: Das heißt, er sang.

[16:06] Das, was Jesus von David zitiert, war das eine Vision?

[16:08] Eine Vision hatte David, eine Prophezeiung.

[16:21] Hmm.

[16:27] Ja. Also, wir können sich mal genau sagen, ich war, weil vielleicht hat er tatsächlich so was gesehen da herunter her. Aber der Punkt ist, Vers 44 dieses Zitat, woher kommt das? Wohl kommt das. Also, aus welchem Buch kommt das? Du wirst es nicht genau wissen, wo genau. Aber sind Feintext und nicht alle Psalmtexte sind Visionen. Oder soll man es einfach wieder und trotzdem sagt Jesus, David hat im Geist gesprochen. Damit sagt das auch selbst. Ja, damit sagt das in einer ganz deutlichen Stelle. Schaut man ins zweite Samuel.

[17:03] Zweite Samuel, am Ende seines Lebens, in Kapitel 23. Und dort Vers 2.

[17:18] Samuel 23, ja, die letzten Worte von David. Oder sagt er: "Der Geist des Herrn hat durch mich geredet und sein Wort war auf meiner Zunge." Das sind aber damit war jetzt nicht ein Prophet im engeren Sinne. Aber David hat Dinge geschrieben, von denen er gesagt hat, das ist eigentlich Gottes Wort. Und das ist ein wichtiger Punkt.

[17:40] Jetzt Inspiration beschränkt sich nicht auf Propheten.

[17:43] Auf Propheten. Kennt ihr noch andere Menschen in der Bibel, die offensichtlich von Gott inspiriert waren und Gottes Wort geschrieben haben und keine Propheten waren?

[17:59] Es sollte die Verbindung der unter den Propheten, genau bestimmt. Zweimal sogar. Zweimal sogar. Aber kennt jemanden, der das Wort Gottes aufgeschrieben hat, ein inspirierter Schreiber, der ziemlich sicher kein Prophet war, der jetzt nicht Visionen gehabt hat?

[18:22] Lukas ist das Paradebeispiel. Lukas ist ein Evangelist. Lukas ist Historiker, er ist Arzt. Er kennt die Apostel. Er war nicht mal dabei, als dieses Gerät. Er sagt sogar selbst: "Ich habe nachgeforscht, ich habe geprüft, ich habe Dokumente gesichtet, wahrscheinlich hat Leute gefragt." Und trotzdem glauben wir, sein Evangelium ist inspiriert. Warum? Weil wir glauben, dass der Heilige Geist ihm geholfen hat zu entscheiden, was richtig, was falsch ist. Und weil er vom Heiligen Geist inspiriert war, ist jedes seiner Aussagen war anders, als wenn einfach irgendein uninspiriertes versucht hätte, das zu recherchieren. Das heißt also, Inspiration ist mehr als nur Prophetie. Prophetie ist eine Form von Inspiration. Aber wann immer ein Mensch von Gott inspiriert ist, gilt das, was wir in zweite Timotheus lesen. Den kennt ihr, oder? Zweite Timotheus 3, Vers 16 ist der fundamentale Vers in der Bibel über die Inspiration.

[19:15] Zweite Timotheus Kapitel 3, Vers 16. Das heißt, wie viel von der Bibel ist von Gott inspiriert? Genau. "Alle Schrift ist von Gott eingegeben." Und das ist ein "eingegeben" ist eigentlich ist "theopneustos", das von Gott eingehaucht.

[19:42] Nützlich zur Belehrung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei zu jedem guten Werk. Völlig ausgerüstet. Das, was inspiriert ist, ist nicht nur eine Meinung. Ja, also, gehört manchmal Christen und eure Leute sagen: "Ja, der Paulus sagt, sie ist einfach seine Meinung." Dann vielleicht nicht. Oder da sagen sie: "Ja, das ist das hier ist Gottes Wort, aber das hier ist nur die Meinung des Schreibers." Das ist sehr gefährlich. Das ist die alte Idee der Schlange: "Sollte Gott gesagt haben?" Und Inspiration zu verstehen ist deswegen sehr, sehr wichtig, weil Paulus hier deutlich sagt: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben."

[20:23] Die andere Passage, die das auch noch mal erklärt, ist in Petrus, zweite Petrus Kapitel 1, Vers 21.

[20:33] 21. Zweite Petrus 1, Vers 21. Dort sagt er: "Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern von den getriebenen vom Heiligen Geist haben die heiligen Menschen Gottes geredet." Jetzt, aber ganz interessant, der Heilige Geist zwingt sie nicht, sondern er treibt sie. Ja, manche haben das verglichen aus dem Griechischen, wie mit so einem Wind, der das Boot antreibt.

[21:14] Hat denn der Schreiber, der inspiriert ist, auch Freiheiten, oder ist er ganz gezwungen vom Heiligen Geist zu schreiben, was der Geist will? Und wenn ja, worin bestehen diese Freiheiten?

[21:28] Freiheiten. Das ist ganz wichtig, weil es gibt auf beiden Seiten sozusagen Extreme, wo Leute das missverstehen.

[21:39] Welche Freiheit hat der Schreiber?

[21:42] Das stimmt. Also, es gibt Propheten, die wollten, dass nicht alle weitergeben, ja. Und die den Gott, Gott die prophetische Gabe, wie recke. Das stimmt, ja.

[22:03] Ja, ganz genau. Also, die Schreiber bleiben ihre Persönlichkeiten. Es ist nicht so, dass Gott sagt: "Und Abraham ging ging zur Therapie oder so." Sondern Mose sieht in dem Fall in der Vision den Abraham wird so zur Rente geht. Und jetzt kann Mose überlegen: "Ich könnte schreiben: Und Abraham ging zur Therapie oder und Abraham ging zur Therapie und auf dem Weg zur Therapie Intel sagte Abraham, dass er hat." Also, verschiedene Möglichkeiten, den Gedanken auszudrücken. Versteht, wie ich meine? Und das ist ganz wichtig.

[22:48] Ganz genau. Mit anderen Worten, er sieht im Himmel diesen feuerroten Drachen mit sieben Köpfen. Und er, vielleicht hätte auch noch beschreiben können, wie die für die Schuppen des Drachen aussehen. Aber das hat nicht mal das Heim nicht wichtig, sondern waren die die Köpfe und die Hörner wichtig. Und dass er hätte vielleicht noch schreiben können, wie die Beine aus Sand oder so. Dass er sieht Dinge, oder hätte auch vielleicht ein anderes Adjektiv statt feuerrot hätte auch sehr gut sagen können, oder dunkelrot oder was weiß ich.

[23:18] Mit an. Und deswegen kann man auch einen biblisches Schreiber an ihrem Stil erkennen. Oder man erkennt, ob Johannes schreibt oder Paulus schreibt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber man, wenn man die haben sie ihre Persönlichkeiten. Im Seminar, der sehen so aufpasst, dann wisst ihr nicht wahr, der Markus, der hat seine Lieblingsorte. Aber sogleich. Und das ist hier jetzt für Johannes auch ganz wichtig, dass wir uns bewusst machen, immer auch. Es ist Johannes, der Dinge sieht und dann beschreibt und auch bestimmte Worte verwendet, die man hätte auch andere Worte werden können. Und dass jetzt auch deswegen wichtig, weil wir jetzt natürlich eine ganz interessante Sache in Offenbarung 1 haben, nämlich es heißt dort: "Ich war im Geist am Tag des Herrn." Jetzt, was könnte "Tag des Herrn" in Offenbarung 1:10 bedeuten?

[24:09] Gehen wir mal, weil diese Formulierung hat für unterschiedliche Auslegungen gesorgt. Was könnte denn "Tag des Herrn" bedeuten?

[24:30] Jetzt sagt der Auferstehung, also das jüngste Gericht, die Wiederkunft. Ja, wird es auch "Tag des Herrn" in der Bibel genannt. Also werden jetzt mal theoretisch die Möglichkeit zu sagen: "Okay, das ist, was gesagt hat." Und wir haben die Möglichkeit zu sagen: "Okay, es könnte auch die Wiederkunft sein." Ja.

[24:46] Könnte auch die Wiederkunft sein. Ja, inklusive Millennium oder so etwas. Und wenn man jetzt überlegt, das ist die Offenbarung, dann wozu haben wohl die meisten Ausleger, oder wozu tendieren die wohl? Nicht alle, aber manche. Was könnte da auf der Hand liegen?

[25:05] Es geht um die Wiederkunft. Thema, weil Offenbarung ist doch Endzeit. Ja, jetzt die Wiederkunft. Oder aber stimmt das auch? Geht es bei dem "Tag des Herrn" hier um sie? Also sagt Johannes im Geist, bin ich in die zweite Wiederkunft versetzt worden? Kann das sein? Und wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

[25:33] Das stimmt. Aber Johannes sieht also, wie in Offenbarung 14 sieht er die Wiederkunft und in Offenbarung 19 die Wiederkunft.

[25:48] Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Wenn es wahr wäre, dass Johannes im Geist sozusagen jetzt zur Zeit der Wiederkunft versetzt worden ist, wovon würde dann die Offenbarung handeln? Von der Zeit der Wiederkunft. Es würde bedeuten, dass alles, was in der Offenbarung steht, mit der Wiederkunft zusammenhängt. Und wie nennt man so eine Auslegung, wenn sich alles nur auf die Zukunft bezieht? Das ist Futurismus. Haben die G7 davon? Das wäre ein Futurismus. Ja, es stimmt zwar, dass in der Offenbarung die Wiederkunft eine große Rolle spielt, aber es gibt auch viele Passagen, die vor der Wiederkunft stattfinden. Als wir glauben, dass man die Bibel, wie nennt man also es, was ist das Gegenteil vom Futurismus?

[26:39] Das ist eine gemeine Frage. Genommen, es gibt jetzt noch zwei andere Optionen. Erwerben sie haben den Futurismus, alles in der Zukunft. Was ist das genaue Gegenteil?

[26:46] Gegenteil. Alles der Vergangenheit. Findet man, dass man sagt, die ganz Offenbarung hat sich der

[26:50] ...

[26:50] Man sagt, die Offenbarung hat sich in der Vergangenheit erfüllt. Alles ist in der Vergangenheit erfüllt. Alles minor und bei Domitian, das ist der Präterismus.

[26:55] Sonder-Tourismus, Futurismus. Aber wir glauben weder den Futurismus noch den Präterismus. Wir glauben, die Offenbarung beschreibt die einzelnen Epochen der Kirchengeschichte Stück für Stück nacheinander, historisch. Und deswegen nennen wir sie historistische Auslegung. Ja, so, dass die klassische Auslegung der Christenheit eigentlich gewesen war. Hunderte und dann macht das keinen Sinn. Ja, das kann sein.

[27:20] Aber was würdet ihr sagen, wenn jemand sagt, na ja, okay, übrigens, wörtlich steht da eigentlich gar nicht "Der Tag des Herrn". Das ist noch hilfreich. So entsteht eigentlich wörtlich der dem Herrn gehörende Tag. Und das macht die Sache noch ein bisschen einfacher, weil "Tag des Herrn" ist eine Formulierung, die man oft bei der Wiederkunft findet. Aber hier geht es wirklich um einen Tag, ein Tag, der dem Herrn gehört, der dem Herrn gehörende Tag.

[27:54] Und was würdet ihr sagen, wenn jemand sagt: "Okay, das muss also der Sonntag sein, weil sagen nicht viele Christen, dass der Sonntag der Tag des Herrn ist, weil an ihm Jesus auferstanden ist?"

[28:18] Ist der Tag des Herrn, der dem Herrn gehörende Tag, der Sonntag? Warum nicht? Was wäre eine biblische Antwort?

[28:43] Wir müssen die Frage stellen: Wo in der Bibel finden wir einen Tag, einen Wochentag, von dem es heißt, dass er dem Herrn gehört? Ja, das schauen wir uns mal 23 Bibelstellen an. Und zwar in 2. Mose 20, ganz klassisch 2. Mose 22, Vers 10, in den zehn Geboten und dort im vierten Gebot.

[29:40] Genau. Er sagt: "Sechs Tage sollst du arbeiten, aber am siebten sollst du ruhen." Warum? Weil der siebte ist der Sabbat. Das ist der Tag, der gehört dem Herrn.

[29:50] Und dann haben wir sozusagen die Idee eines Tages und dass dieser Tag dem Herrn gehört. Das ist in den zehn Geboten. Und das geht noch weiter im Alten Testament in Jesaja 58.

[30:00] Jesaja 58 und dort Vers 13. Jesaja 58, eine ganz großartige Vision und am Ende. Es geht ja eigentlich mehr so um um medizinische Missionsarbeit und darum, dass man anderen Menschen hilft. Ja, und am Ende dieser großen Reformbewegung steht aber der Gipfel der Reform, nämlich das Wiederaufrichten des Sabbats. Und dort in Vers 13 finden wir folgendes: "Wenn du am Sabbat, Jesaja 58, Vers 13, wenn du am Sabbat einen Fuß zurückhältst, dass du nicht an meinem heiligen Tag das tust, was dir gefällt. Wenn du den Sabbat deine Lust nennst und den heiligen Tag des Herrn ehrenwert, wenn du ihn erst so, dass du nicht deine Gang erledigt und nicht seine Geschäfte, heißt noch nicht die gewohnte Redest."

[30:56] Also hier haben wir einen Tag wieder, der dem Herrn gehört, der Tag, der dem Herrn gehört, der heilige Tag des Herrn.

[31:02] Und das finden wir also nicht nur im Alten Testament, sondern auch im Neuen Testament. So hat jeder, kennt er eine Bibelstelle, wo Jesus über den Sabbat spricht und auch das Wort Herr in den Mund nimmt. Hätte ich eine Spiegelstelle, ein, wo Jesus vom Sabbat redet und auch das Wort Herr benutzt?

[31:32] Eine ganz berühmte, genau, ist Markus Kapitel 2 und dort Vers 27 und 28. Kennt ihr bestimmt. Markus 2, 27 und 28. "Und er sprach zu ihm: Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbat willen." Also ist der Sohn des Menschen, das ist der, der König über die Menschheit sein soll, Daniel 7, der Sohn des Menschen, Jesus ist Herr auch über den Sabbat.

[32:03] Haben wir also wieder die Idee, dass ist der Sabbat, dem Herrn gehört. Der Sabbat wurde für die Menschen gemacht. Also, wenn die und also, wieso Logik ist so: Gott hat den Menschen für, Gott hat den Sabbat für den Menschen gemacht, oder nicht? Erst abgeschafft und dann überlegt, okay, jetzt brauche ich noch irgendwelche Menschen halten. Er hat den Menschen geschaffen, gesagt, okay, der Mensch, noch den Sabbat. Er hat den Sabbat für den Menschen gemacht.

[32:32] Und dann sagt Jesus: "Es wird einen Menschen, es wird jemanden geben, der über alle Menschen herrschen wird, der König der Menschen." Wer ist das? Das ist der Sohn des Menschen, ist es der, denn Daniel 7, das Königreich bekommt für alle Ewigkeiten, der für Ewigkeiten König sein wird, auf dem Thron Davids, einer anderen Prophezeiung. Und wenn der, der König es über die Menschen und den Menschen gegeben ist, dann gilt der Sabbat auch für den König der Menschen. Ja, dann ist das auch sein Tag. Das ist die Logik. Dann ist der Sohn des Menschen auch Herr über den Sabbat.

[33:03] Das heißt, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament, wenn von einem Tag gesprochen wird, der dem Herrn gehört, und es ist nicht die Wiederkunft gemeint, die können wir sowieso ausschließen hier in dem Zusammenhang, dann ist das immer der Sabbat.

[33:15] Sabbat. Ich meine, man kann natürlich sagen, auf eine gewisse Art und Weise gehören alle Tage Gott. Ja, man kann sich sagen, dass ich an dem Tag ihm nicht gehören, ja, denn er hat den Tag und die Nacht gemacht. Wie gesagt, alles gehört eben auch natürlich Tag und Nacht. Und jeder einzelne Tag, der Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, alle gehören ihnen. Aber so wie alle Menschen ihm gehören und trotzdem das Volk Israel sein besonderes Eigentumsfolk war, so gehören ihm alle Tage. Aber das ist ein besonderer Tag, der Tag des Herrn.

[33:44] Heißt also, dass Johannes seine erste große Vision, mindestens, wenn nicht sogar alle, an einem Sabbat bekommt. Und das ist ganz interessant und ganz wichtig, weil das Thema Sabbat in der Offenbarung eine Rolle spielen wird. Immer und immer wieder das Thema Sabbat wird in der Offenbarung mehrfach aufgegriffen und es wird gezeigt werden, wie der Sabbat eine entscheidende Rolle in der Endzeit spielt. Und deswegen ist es nicht unwichtig, dass Jesus am Sabbat diese Dinge dem Johannes offenbart.

[34:37] Dass man den Tag des Herrn als, dass man den Sonntag Tag des Herrn genannt hat, das kommt erst sehr viel später. Erst fast 100 Jahre später hat man den ersten Beleg dafür in dem sogenannten Petrus-Evangelium. Das ist natürlich eine apokryphe Fälschung. Dort wird dann zum ersten Mal der Sonntag Tag des Herrn genannt. Dann fast 100 Jahre später. Johannes hat davon noch nichts gewusst.

[35:10] Haben wir noch was hier? Genau, das wollten wir sagen. Vielleicht könnt ihr euch erinnern, dass wir gesagt haben, in der Offenbarung, in Kapitel 1, gibt es verschiedene Hauptthemen, die dort aufgeführt werden. Konntet ihr euch dann erinnern, so ein bisschen wie eine Zusammenfassung der wichtigsten Lehren der Bibel?

[35:29] Könnt ihr euch erinnern, was so die Hauptlehre Vers 1 bis 3 war? Man wiederholen und Offenbarung 1, in den ersten drei Versen, welche biblische Hauptlehre wurde dort präsentiert oder angerissen, zumindestens?

[35:49] Genau, das Wort Gottes. Ja, das war es eigentlich, die fundamentalste biblische Lehre, weil auf der basiert alles. Ja, Gott spricht durch sein Wort. Und dann haben wir in Vers 4 und 5 eine andere biblische Lehre. Vier und fünf, da haben wir welche biblische Lehre thematisiert?

[36:12] Die Dreieinigkeit. Ja, da haben wir nämlich die Dreieinigkeit präsentiert. Also, wie gesagt, es wird nicht jeder einzelne Aspekt ausgeführt über das Thema. Aber wenn man sieht, wie Johannes in diesem Kapitel 1 so Stück für Stück die einzelnen Dinge angeht.

[36:27] In Vers 5 und 6 haben wir welche andere wichtige Lehre thematisiert?

[36:32] Die Erlösung. Die Lehre von der Erlösung. Wie erlöst uns Jesus? Warum erlöst uns Jesus? Was bewirkt das mit uns? Ja, die Erlösung. Was ist die nächste große Lehre, die thematisiert wird?

[36:45] Nach 4, 6. Die Wiederkunft. Und das in Vers 7 oder in Vers 10 haben wir die Wiederkunft. Also, ihr seht, das ist hier im Prinzip, könnte fast sagen, das ist so ein ganz komprimiertes Glaubensbekenntnis.

[37:06] Ja, also und das geht jetzt gleich weiter. Also im Vers 8 haben wir diese diesen Satz: "Ich bin das Alpha und das Omega." Dann Johannes setzt sich vor, 1, 10. Und in Vers 10 haben wir den Sabbat.

[37:17] Sabbat. Also, wenn noch jemand fragt: "Was glaubst du eigentlich?" Könnte sagen: "Ich glaube genau das, was in Offenbarung 1 steht." Ja, ich glaube das Wort Gottes, ich glaube an die Dreieinigkeit, ich glaube an die Erlösung durch Jesus Christus, ich glaube an die Wiederkunft, ich glaube an den Sabbat. Und so geht es im Kapitel immer weiter.

[37:33] So, dass man eigentlich, wenn man zur Offenbarung 1, ja, sagen kann, dann hat man die Hauptbotschaft der Bibel verstanden. Nämlich, sehr schön. Ich habe immer den Eindruck, das ist ein bisschen so, als ob quasi Offenbarung 1 wie ein Scheckheft ist, wo man kurz nochmal sich vergewissern kann: Weiß ich das, was ich, dass ich das, weil wenn ich diese Dinge nicht weiß, habe ich in der Offenbarung keine Chance.

[37:55] Wenn ich das nicht kenne, wenn ich nicht weiß, dass es eine Dreieinigkeit gibt, wenn ich die Erlösung nicht verstanden habe, wenn ich weiß, dass Jesus wieder kommt, wird die Offenbarung keinen Sinn machen. Aber wenn ich diese Dinge weiß, dann kann der ganze Rest Offenbarung jetzt, dann kann ich verstehen, was Gott mir sagen möchte. Damit das Fundament und interessanterweise spielt also der Sabbat hier eine wichtige Rolle.

[38:16] Und vielleicht kann man sich jetzt fragen: Na ja, aber warum wird der Sabbat nicht einfach Sabbat genannt? Er hat das können sie ihre Fragen oder formte das "Wasserbad" genannt. Und das hängt mit einer wichtigen Sache zusammen, die wir das nächste Mal anfangen, dann ausführlicher zu studieren.

[38:32] Er hört ja eine Stimme und ich meine, ihr kennt die Offenbarung, ihr wisst ja schon, nicht mal, was kommt, als er sich dann umdreht. Wen, wie teer, wer hat ihm auf der Insel Patmos einen Salatbesuch abgestattet?

[38:48] Jesus Christus. Oder das heißt, was jetzt passiert in Offenbarung 1, setzt, dass in diesen ganzen Lehren, ja, so Wort Gottes, Dreieinigkeit, Erlösung, Wiederkunft, Sabbat, und da kommen noch ein paar mehr dazu, jetzt bis ans Ende des Kapitels. Mittendrin erscheint Jesus. Und der Punkt, der eigentlich dieses Kapitel machen möchte, ist, dass alle diese Lehren mit Jesus sind.

[39:21] Ist also nicht eine isolierte Liste mit einzelnen Punkten, ja, davon gesagt, abschrecken, aber eigentlich ist es gar nicht so der Punkt. Also nicht einfach nur so abhaken, sondern all das hat mit Jesus zu tun. Deswegen wird auch gesagt: "Das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu." Erinnert euch auch, von wem kommt das Wort Gottes? Offenbarung sagt: "Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab." Jetzt kommt alles von Jesus.

[39:42] Dreieinigkeit. Haben wir Jesus als einen der drei wichtigsten, also der Person der Erlösung, sagt Johannes Offenbarung 1, nicht wahr? Einst gelebt hat. Ja, er hat uns erlöst. Dann sieh, er kommt in den Wolken. Jesus kommt. Und der Sabbat ist der Tag des Herrn, ist der Tag von Jesus. Das heißt, jede einzelne Lehre wird so formuliert, dass sie Jesus im Zentrum steht.

[40:08] Ein bisschen schreibt er nicht, sagt der Tag des Herrn, der Sabbat ist der Tag, der Jesus gehört. Und wenn ein Mensch Jesus liebt und sich von Jesus führen lässt, wird er auch den Tag, an dem der Jesus gehört, so wie es in der Bibel steht. Das ist die Idee. Ja, der Sabbat hat der Tag des Herrn.

[40:27] Und er ist eigentlich sehr tragisch, dass der Satan es geschafft hat, die Menschen zu verwirren an dem Punkt, ja, weil "Tag des Herrn" eigentlich den Sabbat und Jesus ganz toll verbindet.

[40:41] Und vielleicht kommt zum Schluss sagen, es zeigt was über Jesus. Nicht nur, dass er seinem guten Freund Johannes einen Rabattbesuch abstattet. Der Johannes, der war wahrscheinlich ziemlich einsam dort auf Patmos, hat sich vielleicht gewünscht, mal wieder den Chor von Ephesus zu hören oder so. Und da sitzt er da auf seinen, auch seinen Felsen irgendwo am Rand, am Strand von Patmos, und dann hört diese Stimme und dann dreht er sich um und dann merkt er, dass Jesus selbst vom Himmel gekommen ist, um ihn zu besuchen.

[41:14] Und das zeigt uns auch, egal wie einsam wir uns fühlen mögen, egal wie abgeschnitten wir vielleicht von unseren restlichen Geschwistern sind. Es kommt die Zeit, wo wir vielleicht auch auf uns alleine gestellt sind. Es kommt die Zeit, wo uns nicht jeden Sabbat versammeln können. Jetzt kommt die Zeit, wo wir vielleicht alleine irgendwo in einer Höhle sitzen. Dann dürfen wir wissen und auch uns daran erinnern, dass derselbe Jesus, der dem Johannes im Exil auf Patmos erschien, derselbe Jesus ist, der, wenn wir fest zur Wahrheit halten, er fest uns festhalten und uns stützen und tragen. Egal, ob es sind, dass man dankbar sein.

[41:53] Oder ich bin dankbar für Jesus. Ja, auch und auch gemeinsam in der Küche und beten.

[42:05] Lieber Vater im Himmel, wir möchten wir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben und dass wir heute das lernen konnten über den Sabbat und dass der Sabbat Tag des Herrn ist, der Tag, der Jesus gehört, weil Jesus selbst den Sabbat gemacht hat, an den Liebe sagt, ja, dass alles, was er geschaffen hat, geschaffen worden ist von Jesus geschaffen worden. Nicht eines ist entstanden, was nicht durch das Wort entstanden ist. Und Jesus hat den Sabbat gemacht oder den für uns gemacht, für die Menschen.

[42:41] Lange bevor es irgendeine Nationalität gab, hat er den Sabbat für die Menschen gemacht. Und er ist selbst Sohn des Menschen geworden und seitdem sammelt auch für sich gemacht.

[42:51] Und die war Vater, wir danken wir, dass wir den Sabbat erkennen durften. Aber noch mehr bitten wir dich, dass wir dadurch in unserer Beziehung zu Jesus noch mehr gestärkt werden. Hilf uns, dass wir schon am nächsten Sabbat uns von ihm noch Zeit mit Jesus zu verbringen und diesen tiefen Segen zu erleben, den du auf den Sabbat gelegt hast und uns darauf vorbereiten, dass, wenn wir auch einmal getrennt sind von allen Geschwistern, wir nicht getrennt sein müssen von der. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[43:23] Amen. [Musik]


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