Veröffentlicht am
503 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 1, Vers 12, taucht Christopher Kramp tief in die symbolische Sprache des Buches der Offenbarung ein. Er erklärt die Bedeutung der sieben goldenen Leuchter als Repräsentation der sieben Gemeinden und betont ihre Rolle als Lichtträger in der Welt. Darüber hinaus beleuchtet er die Präsenz Jesu inmitten seiner Gemeinden und die fortwährende Bedeutung der Offenbarung für Gläubige durch alle Zeiten hindurch.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Es ist heute Abend hier dabei, Zeit und dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt auf joelmedia.de oder später das Video anschaut. Wir sind in Offenbarung 1. Wir haben letztes Mal Vers 11 studiert und wollen uns heute mit Vers 12 befassen. Bevor wir das tun, wollen wir wie immer unseren Vater im Himmel einladen, dass er uns führt durch seinen Heiligen Geist. Und dem es möglich ist, den lasse ich mit mir niederzuknien.

[1:24] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für den heutigen Tag, für alles, was du uns geschenkt hast, für allen Segen, für alles, was wir aus deiner Hand nehmen dürfen. Und Herr, wir möchten dich jetzt bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist zu unseren Herzen sprichst, dass du unser Lehrer bist und dass wir aus dem, was wir lesen, Kraft und Hoffnung und Trost schöpfen können für unseren Alltag. Wir möchten dich bitten, dass du alles Störende fernhältst, dass wir uns gut konzentrieren können auf dein Wort und dass wir dadurch gestärkt werden, so wie du es dir wünschst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:14] Ich schlage mir auf Offenbarung Kapitel 1 und dort Vers 12. Offenbarung Kapitel 1, Vers 12. Wir haben uns kurz was wir das letzte Mal gesehen haben: Johannes ist auf Patmos und er hat eine gehört, eine Stimme. Er war im Geist, sagt die Bibel. Und ihr wisst vielleicht noch, an welchem Tag das war. An welchem Tag war er im Geist? Sagt der explizit, er war am Tag des Herrn. Und das bezieht sich auf den Sabbat. Am Sabbat hat er eine Reihe von Visionen, so scheint es der Fall zu sein. Anderen vielleicht wahrscheinlich am gleichen Tag. Wie auch immer, er hört eine Stimme hinter sich. Und wie wird diese Stimme charakterisiert? Diese Stimme ist wie sie ist überraschend, genau so kommt hinter ihm. Ja, er hat sie nicht kommen sehen.

[3:15] Und wird sie beschrieben? Bestimmend, wie eine Posaune, könnte ich sagen, wie eine Kriegstrompete. Und anzudeuten, was Jesus hier sagt, ist nicht einfach nur ein netter Gruß, sondern soll das Volk vorbereiten auf den Konflikt. Das Volk Gottes vorbereiten auf den Konflikt. Die Offenbarung beschreibt ja diesen großen Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gottes Gerechtigkeit und der Sünde, zwischen Gott und Satan. Und in diesem Kampf müssen wir wissen, was konnte dessen vorbereitet sein. Und deswegen auch wie eine Posaune. Und dann haben wir gesehen, dass er den Auftrag erhält von Jesus hier. Haben wir schon dann gesehen, das ist Jesus. Alles, was er sieht, aufzuschreiben in einem Buch. Und dieses Buch soll wohin gesandt werden? An die sieben Gemeinden. Wenn sie aufgezählt werden, wir haben festgestellt, können sie werden genauso aufgezählt, wie ein Postbote, wenn er von Patmos mit dem Boot zum Festland fahren würde und dann die Briefe austeilen würde, genau in der Reihenfolge, wie ein Postbote den Weg gehen würde. Einer nach dem anderen. Schon das ein Hinweis darauf, dass diese Briefe, dieses Schreiben, so eine Größe, eine Folge haben. Eine auf den anderen folgt. Aber dazu dann dazu die noch mehr. Nur das erstmal in Erinnerung im Kopf haben. Die werden nicht alle wahrscheinlich gleichzeitig gegeben, sondern der Postbote hat das dann von einem zum nächsten gebracht. Sowie auch in der Kirchengeschichte eine Epoche auf die nächste gefolgt ist.

[4:59] Er hört also diese Stimme und ich meine, was ist die natürliche Reaktion, wenn man hinter sich eine Stimme hört? Was macht eigentlich so gut wie jeder Mensch? Man erschreckt sich ja. Und werden vielleicht der erste Schreck vorbei ist, was macht man dann? Man dreht sich um. Also in der Regel, wenn man von hinten angesprochen wird, bleibt nicht stehen, sondern man möchte wissen, wer redet da mit mir?

[5:30] Und wir lesen mal jetzt den Vers, der heute uns beschäftigen soll. Wer möchte mal den Vers 12 lesen? Offenbarung 1 und dort Vers 12.

[5:56] Ganz genau. Also er dreht sich um. Ja, wir wissen nicht ganz genau, ob er sich jetzt umdreht, um überhaupt herauszufinden, wer mit ihm spricht. Wahrscheinlich hat er schon an der Stimme erkannt, wer es ist. Und trotzdem möchte er natürlich umdrehen und ihn sehen. Und vielleicht, weiß ich noch nicht ganz sicher. Wir wissen nicht so genau, aber er dreht um.

[6:19] Und jetzt, was würdet ihr das hätte man erwartet, wenn man den Vers jetzt nicht schon kennen würde? Wenn man sieht in Vers 11, Jesus spricht zu ihm und er dreht sich um. Was würde man erwarten, was er als erstes sieht? Man würde Jesus erwarten. Oder das würde ihn nur normale Reaktion. Wir wissen schon, dass es Jesus ist. Nicht, wir haben das studiert, er redet mit Johannes. Johannes dreht sich um und wir würden erwarten, das erste, was er sieht, Jesus. Aber interessanterweise ist das erste, was er sieht, was? Es gibt sieben Leuchter und dann erst im nächsten Vers werden das ist immer drauf kommen. Und mitten unter den sieben Leuchten, Leuchtern einen, der einem Sohn des Menschen. Erst sieht er erst die Leuchte und dann inmitten der Leuchter sieht er Jesus. Das ist kein Zufall.

[7:15] Nimmt die Leuchter und dann haben wir da Jesus. Das kommt öfter in der Offenbarung vor, dieses Prinzip. Ich gebe euch nur noch ein, zwei Beispiele, dass ihr das mal seht, dass das bei Johannes in der Offenbarung öfter vorkommt. Römer Johannes 4 und dort Vers 2. Dass es dort, wo er eingeladen wird in der Vision in den Himmel aufzusteigen, denn den himmlischen Thronraum Gottes, dort, wo der himmlische Gottesdienst stattfindet und die Engelchöre singen. Schaut man auf den Wagen. Viele verzweifeln, sagt er auch wieder. Und sogleich war ich im Geist und vier. Was das erste, was er sieht? Fahren wir anders sein, wenn ihr in den Thronraum Gottes kommen würdet? Okay, stellt euch vor, ihr könntet eine Möglichkeit in einer Vision den Thronraum Gottes im Himmel zu betreten. Wo würdet ihr zuerst hinschauen? Jetzt auf Gott schauen, würde so, wo ist Gott? Oder hier nicht. Und wahrscheinlich hatte aber was das erste, was er sieht, man zwar zugleich war ich im Geist und ziehe ein Thron statt im Himmel. Und dann sagt er: "Und auf dem Thron saß eine." Es ist interessant, oder? Bei uns sehr wahrscheinlich zuerst Gott aufgefallen und dann irgendwann das auf dem Thron sitzen. Aber Johannes hat, ich sage einen Thron und auf dem Thron saß ja noch ein. Beispiel, nur dass ihr seht, dass das so zu sagen, es ist ein Merkmal von der Offenbarung. Hier ist in Offenbarung ist 719. Offenbarung 19, da geht es um den Aufstieg. 19 ab Vers 11, um die Wiederkunft von Jesus. Und sagt ihr mir, wer ist die Hauptperson bei der Wiederkunft Jesu? Jesus. Es geht um Jesus. Oder weil der Wiederkunft Jesu dreht sich alles um Jesus. Und hier hat Johannes hat er mehrmals die Gelegenheit ausgeschüttet, oder Bilder der Wiederkunft zu sehen. Und hier sieht in einer Vision auch wieder etwas über die Wiederkunft und schaut man, was er sagt in Offenbarung 19 und dort Vers 11. "Und ich sah den Himmel geöffnet und sie ein weißes Pferd und der darauf seine Treue und er wahrhaftig und der Gerechte und Ungerechtigkeit richtet und kämpfte." Das ist Jesus. Ja, aber es sieht wieder zu ist das Pferd, dann sieht er Jesus auf dem Pferd. Also das könnt ihr ein Beispiel. Kommen noch neben Offenbarung 14, Vers 14. Offenbarung 14, Vers 14 ist auch die Wiederkunft. Ja, also nur, damit ihr nicht in einer bekommt, das ist Zufall. Ja, den Offenbarung 14 und dort Vers 14 heißt es: "Und ich sah und gewinnen sie Wiederkunft und ich sah und sie eine weiße Wolke, worauf der Wolke ist das eine wirklich einem Sohn des Menschen. Er hat auf dem Haupt eine goldene Krone, in seiner Hand eine scharfe Sicht." Das heißt nicht, dass Jesus hier weniger wichtig wäre, aber es führt natürlich dazu, dass das, was jetzt zuerst genannt, besonders betont wird. Oder Jesus ist immer noch die Hauptperson bei der Wiederkunft und Gott ist immer noch die Hauptperson im himmlischen Heiligtum. Aber die Tatsache, dass er den Thron erwähnt, dass er das Pferd erwähnt und dass er hier den Leuchter erwähnt, soll deutlich machen, welche Bedeutung diese Dinge jeweils am 17. Liga oder sieben goldenen Leuchter.

[11:07] Nun müssen wir uns natürlich die Frage stellen, was soll das eigentlich bedeuten? Sieben goldenen Leuchter. Das waren doch nicht Kerzen, ja, so Wachskerzen im heutigen Sinne. Die hat man erst später erfunden. Das sind wahrscheinlich so was aus Metall oder so Ständer gewesen und obendrauf so Öllämpchen. Was sollen diese sieben Leuchter aus Gold, diese sieben goldenen Leuchter, was sollen die ausdrücken, was sollen das symbolisieren? Könnt ihr in der Bibel einen Vers finden, vielleicht sogar Offenbarung, der sagt, was diese Leuchter darstellen? Genau in solchen Vers steht, dass in fast 20 Jahren. Das ist das Tolle. Manchmal in der Offenbarung gibt es noch im selben Kapitel eine Erläuterung des Symbols. In Vers 20, in Offenbarung 1, Vers 20: "Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in meiner rechten gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter, die du gesehen hast, sind die sieben Gemeinden." Also in sieben Leuchter, sieben Gemeinden.

[12:26] Jetzt lasst uns mal kurz nachdenken, warum sieht wohl Johannes als erstes eine Repräsentation der sieben Gemeinden? Dreht sich um. Das erste, was er sieht, ist ein Symbol für die sieben genannten. Warum ist das so? Es geht um das Leben der Gemeinde. Er hat nämlich genau in Vers 11 gehört: "Schreibe es in ein Buch und sende es an wen? An die sieben Gemeinden." Und er dreht sich um, und das erste, was ihm Gott zeigt, noch vor Jesus, das erste zeigt ist, wie Gott diese Gemeinden sieht. Diese Gemeinden sind nicht irgendetwas in Gottes Augen, in den Augen des Himmels. Sind diese Gemeinden wie Leuchter. Wozu braucht man das? Damit es hell wird, oder die bringen Licht.

[13:32] Gibt es irgendwo eine Bibelstelle, die durch ein Feld, wo gesagt wird, dass gläubige Menschen, die Teil der Gemeinde sind, irgendetwas mit Licht zu tun haben? Wir sollen nicht die Welt sein. Genau. Wer sagt das noch mal? Wir sollen das Licht der Welt sein. Jesus sagt das. Schaut mal mit mir in Matthäus Kapitel 5. Das ist in der berühmten Bergpredigt. Matthäus Kapitel 5 und dort Vers 14.

[14:04] Ganz genau. "Ihr seid das Licht der Welt. Ihr sollt gesehen werden." Das Interessante ist also, Johannes jetzt auf Patmos, Jesus kommt zu ihm und sagte: "Ich habe eine Botschaft für dich mit einer Posaune, Posaune, also Krieg, Gefahr, großer Kampf, um eine Botschaft an dich für die sieben Gemeinden." Ja, die einen nach dem anderen kommt eine Sache. Man konnte nach der anderen komplett. Und die ganze Offenbarung ist für die sieben Gemeinden. Und er dreht sich um und er sieht die sieben Gemeinden als Symbol, als Leuchter, die Licht bringen. Es wird oft, und das werdet, werden wir noch sehen, wenn wir dann irgendwann mal zu den sieben Gemeinden kommen, dass es wird oft über die sieben Gemeinden gesprochen und analysiert, wo die jetzt in der Geschichte gewesen sind und was ihre Fehler gewesen sind, dass sie gut gemacht haben. Was oft vernachlässigt wird beim Studium der sieben Sendschreiben, unter anderem auch, leidet er ist der Aspekt, dass eigentlich diese Gemeinden missionarisch aktiv sein sollen.

[15:20] Also, wenn ihr Predigten über die zuhört, dann geht es meistens nur darum, wie geht es uns, ja, was ist also mit uns, das Problem, ja, wie kann uns geholfen werden? Und der missionarische Aspekt scheint er lautet sie ja völlig vernachlässigt. Aber wir dürfen, wir müssen uns heute fest einprägen, wieder vergessen. Alle diese sieben Gemeinden sind Lichtträger und sollen Lichtträger sein.

[15:47] Nun, aber es gibt noch was, sie hier in Offenbarung sehen können, und das ist, lesen wir heute schon mal ein bisschen, greifen wir mal ein bisschen vor, auch wenn wir die Details dann das nächste Mal uns anschauen. In Offenbarung 1, er sieht ja nicht nur die sieben goldenen Leuchter, sondern wie wir schon gesagt haben, in Vers 13 sagt er, dass die sieben goldenen Leuchter nicht alleine sind, sondern das heißt, den Vers 13: "Und mitten unter den sieben Leuchtern..."

[16:19] "...einen, der einem Sohn des Menschen, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel." Wer ist das, der hier inmitten der sieben Leuchter wandelt? Was Jesus. Das heißt, was ist die, was die Botschaft, die eine Botschaft ist. Johannes versteht, dass die sieben Gemeinden, denen er die Offenbarung senden soll, ein Licht sein sollen. Jetzt könnt ihr auch schon überlegen, vielleicht wodurch sie Licht werden, wenn Jesus ihnen durch Johannes die Offenbarung gibt. Ja, noch dazu, nicht nur sollen sie ein Licht sein, sondern wachsen werden wir noch über die Gemeinden. Diese sieben Gemeinden, an die die Offenbarung ergeht.

[17:07] In Vers 13, das was wir gerade gelesen haben. Also sie sollen nicht sein und das stimmt auch, dass es in der Bergpredigt, sollen Salz sein. Genau. Aber hier in Offenbarung 1, Vers 13, er sieht nicht nur die sieben, sondern er sieht auch wen? Aber gesagt, es sieht Jesus. Das heißt, was lernen wir? Die sieben Gemeinden. Jesus ist bei ihnen. Er ist mitten unter ihnen. Das sind ganz wesentliche Sachen, weil erinnert euch, es geht hier um, es ist der Anfang der Offenbarung. Es werden ja die Grundlagen gelegt. Die Offenbarung ist für die sieben Gemeinden und zwar alle 22 Kapitel sind für die sieben Gemeinden. Und Johannes schaut sich das jetzt an, ja. Und er sieht die sieben Gemeinden, das werden erklärt, die sieben Gemeinden als nicht als nicht Träger, sozusagen. Und er sieht noch etwas. Er sieht Jesus inmitten der Leuchter. Was also deutlich macht, Jesus ist nicht nur mit einer oder mit zwei oder mit fünf Gemeinden. Er ist mit allen sieben. Er identifiziert sich mit allen sieben Gemeinden. Und wir werden ja noch sehen, kommenden Monaten und Jahren, dass manche Gemeinden ganz gut dastehen und manche haben große Probleme. Aber Jesus, auch wenn er sogar bei Laodizea sagt: "Ich stehe vor der Tür und klopfe an." Jesus identifiziert sich mit allen Gemeinden.

[18:27] Kennt ihr eine Bibelstelle, wo deutlich wird, dass Jesus bei seiner Gemeinde bleibt und sie nicht verlässt durch die ganze Geschichte der Christenheit hindurch? Weil ich da eine Bibelstelle ein, dass Jesus sagt: "Ich war, ich bin, ich bin nicht nur jetzt bei euch."

[18:50] "Alle Tage bis ans Ende der Welt sein." Und wo sagt er das? So sagt er das. Hat man in Matthäus 28. Direkt. Der letzte Satz sozusagen von Matthäus Evangelium. Jesus ist auferstanden und er gibt quasi den Jüngern ihren Marschbefehl, den Auftrag. Im Englischen sagt man den "commission", den Missionsauftrag, den Befehl, in alle Welt zu gehen, das Evangelium zu predigen, allen Nationen, wie es ist schon mal Matthäus 28 steht auch. Und dann taucht sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ihr euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt. Zeitrahmen. Das noch ein Hinweis darauf, dass die sieben Gemeinden bis ans Ende der Weltzeit gehen. Wir sind indirekt, aber die sieben Gemeinden, weil sie im Leuchter sind. Sieben Gemeinden. Jesus wandelt inmitten all der sieben Gemeinden. Und von der hier heißt es, dass Jesus bei seiner Gemeinde bis ans Ende der Welt sein wird. Und so können wir also auch davon ausgehen, dass die sieben Gemeinden Offenbarung bis ans Ende der Welt gehen und nicht nur die ersten zwei Jahrhunderte abdecken und danach wissen wir nicht mehr, ob Jesus noch bei ihnen ist oder so.

[20:25] Also ist ein interessanter Gedanke, den das noch ein bisschen verstärkt. Vielleicht sozusagen. Also halten wir fest bis dahin. Jesus zeigt ihm die Botschaft, die du weitergeben wirst an die Christen, also an die sieben Gemeinden in Kleinasien und damit an die kommenden Zeitalter. Diese Botschaften werden an Gemeinden gehen, die Licht tragen in die Welt. Und ich werde bei ihnen sein. Wie heißt noch mal das Buch, das wir studieren? Die Offenbarung Jesu Christi. Und in dem diese Gemeinden die Offenbarung studieren, lernen sie Jesus besser kennen durch die Offenbarung. Ist Jesus bei ihnen? Jetzt kann man natürlich nur so als Fußnote sich die Frage stellen, warum ausgerechnet in der Gemeinde Laodizea Jesus sagt: "Ich stehe vor der Tür und klopfe an." Könnte es daran liegen, dass gerade in der Gemeinde Laodizea das Studium der Offenbarung ziemlich vernachlässigt worden ist? Vielleicht nicht bei jedem, aber doch bei vielen. Und Jesus deswegen sagen muss: "Das Buch, das mich offenbart, ist bei euch nicht geschätzt. Ich stehe vor der Tür, lasst mich ein." Und das wäre ein interessanter Gedanke, den weiter zu verfolgen. Also die Botschaft der Offenbarung ist, und es ist interessant, weil gerade bei den Gemeinden neigen wir dazu im Studium so zu sagen, dass immer nur immer Gemeinde sich zu sehen, ja, was ist los in der Gemeinde, aber die Hauptbotschaft ist, die Gemeinde befindet sich in einem Graben, am Kampf, in einem Krieg, ja, mit der Finsternis. Und Jesus bei ihnen. Und sie sollen leuchten. Das ist eigentlich die Hauptidee.

[22:22] Jetzt müssen wir natürlich ein bisschen uns noch anschauen, woher dieses Bild kommt. Das Bild von den sieben Leuchten und fantastisch und eine gute Idee. So erkennen wir das Bild von den sieben Leuchtern aus dem Alten Testament. Ist Zacharia? Ganz genau. Komme gleich noch zu und hat immer noch eine Idee. Noch vor Zacharia, in 2. Mose und zwar im Heiligtum. Wir kommen gleich zur Sache. Ja, auch eine sehr gute Idee. Ins 2. Mose 25 finden wir die verschiedenen Geräte des Stiftes. Und ihr wisst ja, wozu war die Stiftshütte, das Heiligtum da? Wozu hatte, dass Gott bauen lassen? Ganz klar, damit er dort in ihrer Mitte wohnen kann. Ja, wenn ich, dass Gott wohnungslos ist, ja, Gott wohnt im Himmel und in der Höhe. Und im Heiligtum wohne ich. Und Jesaja 47, festen bei dem, der gedemütigt und zerschlagenen Herz ist. Es ist bei jedem, der sich bekehrt, bei jedem, der Gott sucht. Und alle Menschen, die mit einem demütigen und zerschlagenen Herzen zum Heiligtum kommen, die Opfer bringen im Glauben, dass der Messias für sie sterben würde, die könnten erleben, dass Gott nicht nur im Lager der Israeliten wohnt, sondern in ihrem eigenen Leben Gott wohnt bei ihnen. Das ist die Idee. Und die ganzen verschiedenen Elemente des Heiligtums ist ein eigenes interessantes Studium, dass sich genauer anzuschauen. Vermitteln Ideen und Elemente des Erlösungsplan ist. Und deswegen sind die Gegenstände des Heiligtums sehr ausführlich beschrieben. Also viel ausführlicher als fast alles in der Bibel. Ja, man liest Geschichten von den Patriarchen und von den Königen und Propheten, und da gibt es ein paar Details, ja, aber meistens ist das ja so, ja, so dann doch, also in kurzer kurzer Kapiteln abgefasst. Aber ich hier wird in diesen ganzen Kapiteln bedient, da wird jeder Stoff genau erklärt, jeder Knoten und und und jeder Winkel. Alles wird ganz fein säuberlich beschrieben. Und zwar nicht nur bei der Stiftung, sondern später auch beim Salomonischen Tempel. Er und dann noch weil beim Tempel in Hesekiel. Und ich glaube persönlich, und auch wahrscheinlich wir alle, haben noch uns zu wenig beschäftigt mit den Elementen des Heiligtums. Ich glaube, da gibt es noch manche Dinge, von denen wir jetzt, wir jetzt, die Farben, von dem wir jetzt vielleicht.

[24:52] Die Farben, von denen wir jetzt vielleicht noch gar nicht einmal alles so vollständig verstehen, aber wir wollen jetzt anschauen den goldenen Leuchter.

[25:02] Und zwar in Vers 37. Es gab in der Stiftshütte, wieviel Leuchter? Ja, das stimmt. 2. Mose 25, 37: "Und du sollst seine sieben Lampen machen." Wenn man soll seine Lampen aufsteigend anordnen, damit sie das vor ihm liegt, er leuchtet. Es gab also sieben Lampen. Aber wieviel Leuchter gab es? Eine. Es gab einen Leuchter, er hatte sieben Arme. Deswegen wird man auch in den siebenarmigen Leuchter war ein Leuchter und oben drauf waren dann diese sieben Lampen. Übrigens, nur ganz nebenbei, wisst ihr zufällig, wie viele Leuchter es im salomonischen Tempel gab? Es gab zehn Leuchter. Bei dem Tempel von Salomo, dann alles sehr viel größer ist. Ja, da gibt es dann auch mehr Schätze und und das alles größer dimensioniert. Aber heute, unser Thema nochmal so interessant. Ich habe für mich persönlich entdeckt, man kennt noch relativ gut die Stifte und kennt sich da gut aus mit denen, aber so mit dem Tempel in Salomo und vor allem mit dem Tempel in Jerusalem, da hat man sich oft nicht so gut befasst. Und das ist vielleicht auch noch mal eine Anregung, das zu studieren. Aber wir haben also einen Leuchter mit sieben Lampen. Und was wird hier über diese sieben Lampen in Vers 37 gesagt? Was wird von ihnen daher gesagt? In Vers 37, 2. Mose 25, 35, 25, 34. Was hat gesagt? Genau, die sind also, das ist ein bisschen schwierig zu verstehen, ist nicht ganz klar, was das bedeutet, aber es sind nicht alle irgendwie gleich, sondern sie steigen irgendwie auf. Ja, also manche denken, dass es sozusagen so in der Art, naja, also dass vielleicht einer in der Mitte war und dann waren die anderen halt kleiner oder so, dass es so aufsteigend war. Dann könnte man sich auch vorstellen, dass es vielleicht irgendwie so größer wurde. Ja, aber das ist auf jeden Fall so die Idee eines Voranschreitens, auf welche Form auch immer. Er kann man jetzt streiten, aber die Idee ist, die sind nicht alle gleich, sondern dann steigt ein zum nächsten. Und das verstärkt wieder unsere Idee, dass auch die sieben Gemeinden nicht einfach alle parallel zueinander sind, so dass es da eine gewisse Entwicklung gibt, ein aufeinanderfolgen, die sich dann in der Kirchengeschichte auch zeigt. Also, das ist eine Sache. Sollen aufsteigend angeordnet sein. Und was sollen sie noch tun? Ganz offensichtlich. Und zwar, was sollen sie erleuchten? Das vielleicht erstmal selbstverständlich, aber das ist wichtig, weil sie steht dir, was sollen sie erleuchten? Das stimmt, aber erstmal der, der, der Leuchter selbst in der Stiftshütte, was soll da erleuchten? Das, was vor ihm liegt. Das ist natürlich, was auch sonst. Ich mache das ist richtig. Der Leuchter soll erleuchten, das, was vor ihm liegt. Denn da zu sein, wenn der Leuchte, als das ist jetzt physikalisch nicht möglich, da hätten wir das Bild jetzt verwendet. Aber nehmen wir mal an, rein hypothetisch, der Leuchter würde nicht das Heiligtum erleuchten, sondern sein Licht würde vielmehr irgendwie zwei Kilometer woanders leuchten, dann wäre der Leuchter fehl am Platz. Der Leuchter steht da, damit er das, was direkt um ihn herum erleuchtet und nicht irgendwas in weiter Ferne, weil das man hat ihn dort hingestellt. Das scheint uns jetzt für einen Leuchter total selbstverständlich, aber das ist wichtig.

[28:48] Wenn wir es übertragen auf die Gemeinde, wo soll die Gemeinde leuchten? Wo soll der Gläubige leuchten? Da, wo es steht. Er soll das anleuchten, was vor ihm ist. Ja, und wir denken, na ja, ich bin Christ und vielleicht hat irgendjemand irgendwo in der Welt mal einen an einen geistlichen Puls zu bekommen und irgendjemand wird vielleicht schon was mitbekommen haben. Wir sollen die erleuchten, die vorn sind, die uns herum sind, in unserer unmittelbaren Gegenwart, unsere Arbeitskollegen, unsere Freunde und Nachbarn, wer immer das so ist. Ja, wir können zwar niemanden zum Glauben zwingen, das sollen wir auch überhaupt gar nicht tun. Aber die Frage ist die, die ich mir stelle: Müssen wir uns einstellen? Müssen, wenn Menschen mir begegnen, leuchtet es? Wird das Leben von anderen Menschen etwas heller durch mich? Und das, was für den einzelnen Gläubigen gilt, gilt auch für die ganze Gemeinde. Ja, die Gemeinde soll leuchten, wo Gott sie hingestellt hat und nicht warten, dass sie irgendwann später irgendwo mal leuchtet, sondern dort, wo Gott sie hingestellt hat. Das ist eine ganz selbstverständliche Sache und das sieht man auch in Aussagen, die Jesus gemacht hat im Lukas-Evangelium.

[30:02] In Lukas Kapitel 8, da macht er diesen Punkt, und der ist ja eigentlich so selbstverständlich, dass man wahrscheinlich die Engel sich wundern, dass er für uns manchmal nicht selbstverständlich ist. In Lukas Kapitel 8 und dort Vers 16. Lukas 8 und dort Vers 16. Das erste Wort: "Niemand." Und was heißt "niemand"? Niemand, keiner, ohne Ausnahme. "Niemand aber, der ein Licht anzündet, bedeckt es mit einem Gefäß." Warum würde das niemand tun? Warum tut niemand das? Liegt, dass der anzündet mit einem Gefäß bedecken? Dann geht es wieder aus. Oder ist weiter: "Niemand aber, der ein Licht anzündet, bedeckt es mit einem Gefäß oder stellt es unter ein Bett, sondern er setzt es auf einen Leuchter." Warum? Damit die, welche hereinkommen, das nicht sehen. Ja, und jetzt sagt Jesus mit anderen Worten: "Niemand, absolut niemand, sondern endlich dran und dann sieht keiner."

[31:25] Sondern wenn man zu Hause eine Kerze anmacht, ein Licht, dann deswegen, weil Leute da sind, die etwas sehen müssen. Wenn Gott mir geschenkt, wenn er mir etwas zeigt in der Bibel, wenn ich ihn besser verstanden habe, dann niemals nur für mich. Niemals, denn niemand, auch Gott nicht, zündet Lichter an und versteckt sie. Stand deswegen ist die Idee des Mittelalters völlig falsch, dass heilige Menschen sich absondern im Klosterleben und jemand kriegt was von ihm mit, außer dass sie um Geld betteln. Völlig falsch. Wenn Gott nicht gibt, dann deswegen, weil andere dies noch nicht gesehen haben, sehen sollen. Und das haben wir nicht nur Lukas 8, haben wir auch in Lukas 11. Und das gleiche fast nochmal in Lukas 11 und dort Vers 33. Lukas 11 und dort Vers 33. Dort haben wir fast den identischen Gedanken, bisschen anders formuliert. Lukas 11, Vers 33: "Niemand aber findet ein Licht an und setzt es an einen verborgenen Ort, auch nicht unter den Scheffel, das ist dieser Rekord, sondern auf den Leuchter, damit die hereinkommenden den Schein sehen." Also, jetzt sagt mit anderen Worten: "Niemand stellt das Licht an einen verborgenen Ort, niemand stellt es unter einen Scheffel, niemand stellt es unter das Bett." Also nochmal, wenn ich das Licht anzünden und an einen verborgenen Ort setze, was habe ich dann gewonnen? Nichts. Dann ist das nicht umsonst. Wenn ich einen Korb darüber stelle, was passiert also in einem Gefäß zu überstehen? Was passiert? Haben schon gesagt, geht es aus. Warum? Der Sauerstoff. Und was passiert, wenn ich es unter das Bett stelle? Dann fängt das Bett an zu brennen. Also, man kann ja quasi eine Steigerung sehen.

[33:14] Ja, wenn ich die Wahrheiten, die Gott mir offenbart hat, und die Schönheit des Evangeliums, der sich erlebt habe, nicht weitergebe, sondern für mich behalte und niemandem davon erzähle, dann ist erstens mein Leben sinnlos. Es ist sinnlos, dass Gott mir das. Also zweitens, ich werde es selbst auch verlieren. Erst wieder ausgehen. Drittens, es dazu führen, dass nicht mehr am Ende ich auf ewig verloren gehe. Das ist sozusagen so ein bisschen die Idee. Niemand macht, dass Gott zündet niemals endlich, um es dann zu verstecken. Gott gründet keine Gemeinde ohne ihnen den Auftrag zu geben, zu leuchten der Welt. Und zu jeder Zeit hat Gott seine Gemeinde gab, von der er sich gewünscht hat, dass ihr Licht leuchtet. Wir werden sehen, ein Hauptthema eigentlich, obwohl das oft nicht so im Detail wahrgenommen wird, ist, wie die einzelnen Gemeinden ihren Missionsauftrag ausfüllen. Das ist noch ein Hinweis, dass das Land jetzt sehr wahrscheinlich daran auch krank, weil es sich immer nur um sich selbst dreht und dabei gar nicht merkt, dass es eigentlich etwas ganz anderes tun sollen.

[34:33] Jetzt kommen wir noch zu Sacharja Kapitel 4. Da haben wir nämlich, es war sehr richtig beobachtet, auch nochmal so sieben Lampen in Sacharja, kleinen Propheten, ziemlich am Ende des Alten Testamentes. Sacharja Kapitel 4. Und wir lesen mal ab Vers 1. Ist eine ganz interessante Vision. Kann jetzt nicht in allen Details hier anschauen, aber das ist wirklich sehr interessant. Sacharja, Vers 1: "Da kam der Engel wieder, der mit mir zu reden pflegte, und weckte mich auf, wie einen, der aus seinem Schlaf geweckt wird." Ja, also der Prophet schläft und aufgeweckt, oder fragte mich: "Was siehst du?" Ich sprach: "Ich sehe und siehe, ein Leuchter, ganz aus Gold. Er passt zu den Offenbarungen, war auch einen goldenen Leuchter und sind Ölgefäß obendrauf und seine, wieviel Lampen? Seine sieben Lampen daran und sieben dies Rohre zu den sieben Lampen, die oben offen sind." Also, er sieht nicht nur einen Leuchter mit sieben Lampen, er sieht auch noch Gießrohre, die zu den Lampen führen. Was meint ihr, wozu braucht man wohl diese Gießrohre? Welche Funktion haben wohl die Gießrohre, die zu den Lampen führen?

[36:01] Die bringen Öl hinzu. Also, weil das war, damals gab es noch keine Glühbirnen. Die Lampen brannten mit Öl und das Öl war irgendwann aufgebraucht. Eine Geschichte, wo das Öl aufgebraucht ist, die zehn Jungfrauen. Die waren auch eingeschlafen. Das Ganze ist eine Parallele. Auch hier der Prophet war quasi eingeschlafen, wird aufgeweckt, lernt: Man braucht genügend Öl. Das ist sozusagen die Idee. Ja, die, die bei den zehn Jungfrauen, so fünf hatten mehr Öl bei sich, andere andere nicht. Hier wird uns gezeigt, wie das Licht am Brennen gehalten werden kann, wie das Öl beständig leuchtet, Licht hervorbringt. Und sah wie Vers 3. Was sehen wir dort? Den Verein.

[37:00] Genau. Es sieht also zwei Räume, was produzierende Öl-Bäume, Öl. Und das Öl, das aus Öl-Bäumen geht, durch die Gießrohre auf die Lampen, die dann leuchten. Hat das ist sozusagen die Idee. Jetzt, was bedeuten diese Öl-Bäume? Schauen wir mal weiter. "Und ich ergriff das Wort und sprach zu dem Engel, damit mir redete: Mein Herr, was bedeuten diese?" Ja, eine gute Frage, weil wir wollen uns auch wissen. Die antwortet der Engel, der mit mir redet und sprach: "Weißt du nicht, was diese bedeuten?" Er sprach: "Ein Mann, Herr." Er antwortet: "Er und sprach zu mir: Das ist das Wort des Herrn an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der Herr Zebaoth." Herr, wie soll die Gemeinde leuchten? Wie wird sie das Evangelium, die Welt tragen?

[37:44] Die den Heiligen Geist nicht durch Methoden, nicht durch Programme, nicht durch Strategie, nicht durch menschliche Weisheit, sondern ich, das Wirken des Heiligen Geistes. Ihr wisst, damals, vielleicht zur Zeit von Sacharja, waren diejenigen, die aus Babylon zurückgekommen waren, nur eine kleine Menge. Und sie hatten nämlich eine große Aufgabe, den Tempel wieder aufzubauen. Aber es waren so entmutigt, weil das waren so wenige und haben sich gefragt, ob sie es schaffen können. Und Gott sagt: Nicht durch Herr, nicht durch Macht, nicht durch militärische Stärke, nicht durch viel Geld, sondern durch meinen Geist. Das, was die Gemeinde leuchten lässt, ist der Heilige Geist. Und das ist sehr interessant, weil in Offenbarung finden wir diesen Gedanken dann wieder. Schaut mit Offenbarung 4. Wieder sind wir also jetzt in Offenbarung 4, wo Johannes dann in den himmlischen Thronraum Gottes gebracht wird, wo er den himmlischen Gottesdienst und schaut mal, was er dort ist. Sagt in Vers 14, beschreibt er die verschiedenen Dinge, die dort sind und die Wesen vor dem Thron und um den Thron und dann auch Jesus in Kapitel 5. Wir schauen, weinfest in Kapitel 4, Vers 5. "Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus. Und sieben Feuerfackeln brannten vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind." Und sieben Geister Gottes heißt nicht, dass es den Heiligen Geist siebenmal gibt, sondern sieben ist eine in der Bibel hat oft die Symbolik von Vollkommenheit, heilig. Ja, der siebte Tag ist der geheiligt worden ist und so haben wir hier ein Symbol für den Heiligen Geist. Divis vielleicht als Jesus getauft worden ist, der Rute, der Geist auf ihm. Und das wird beschrieben in Jesaja 11, Vers 2. "Der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit, der Geister Kraft." Werden sieben Eigenschaften des Heiligen Geistes erwähnt. Im Himmel gibt es sozusagen auch einen siebenarmigen Leuchter in Anführungsstrichen. Es gibt sieben Feuerfackeln im himmlischen Heiligtum, die den Heiligen Geist repräsentieren. Und es gibt auf der Erde, dort, wo Johannes jetzt ist, gibt es sieben Gemeinden, die auch durch sieben Leuchter dargestellt werden, um deutlich zu machen, es gibt nicht nur eine Parallele, sondern geradezu eine untrennbare. Ja, das Werk der Gemeinde und das Werk des Heiligen Geistes. Das heißt, zwei Dinge: Erstens, die Gemeinde kann nur leuchten, wenn der Heilige Geist in der Gemeinde wirken kann. Und das kann nicht durch einen Ausschussbeschluss gesehen werden. Das kann nicht durch eine dadurch, dass der Prediger sagt: "Und jetzt wird der Heilige Geist." Sondern wie wirkt der Heilige Geist in der Gemeinde? Je mehr Geschwister, je mehr Gläubige, je mehr Mitglieder sich für Gott wirklich interessieren, wir leben ins Reine bringen und Gottes Kraft in Anspruch nehmen für die Überwindung von Sünde und für Vergebung, so mehr kann der Heilige Geist wirken. Und je mehr Geschwister mit Gott nehmen, desto größer ist die Kraft des Heiligen Geistes in der Gemeinde. Der Prediger kann dazu predigen, kann dazu aufrufen, aber die Kraft des Heiligen Geistes, die muss die Gemeinde erfüllen. Das alles heißt also, die Gemeinde kann nur leuchten, wenn der Heilige Geist anwesend ist. Das heißt aber andersrum auch, der Heilige Geist möchte durch die Gemeinde wirken. Ja, nicht nur, dass die Gemeinde den Heiligen Geist braucht, der Heilige Geist wirkt auch durch die Gemeinde. Es gibt, es gab schon immer und gibt auch heute Leute sagen: "Ach, was brauchen wir die Gemeinde? Was brauchen wir eine Organisation? Was brauchen wir die Struktur? Ich bin einfach mit Gott verbunden und der Heilige Geist spricht zu mir und ich mache, was ich denke, was der Geist gesagt hat." Aber das ist nicht das Wirken des Heiligen Geistes. Da hat der Geist einen Geist der Ordnung, nicht der Unordnung. Gottes Geist möchte die Welt erreichen, nicht durch einzelne, die jeder individuell so vor sich herlaufen und sagen: "Gott hat mir gesagt, und ich denke, ich muss jetzt was verkündigen", sondern Gottes Geist wird durch seine organisierte Gemeinde, ja, in jedem Zeitalter, manchmal stark organisiert, weil in Freiheit leben, manchmal ein bisschen mehr zurückgezogen, weil es schwer verfolgt, aber Gemeindeorganisation hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Der Heilige Geist wird nicht neben der Struktur und um die Struktur herum, sondern mit der Gemeinde-Struktur, auch wenn die wie in Laodizea zu wünschen übrig lässt. Und das dürfen wir niemals vergessen. Der Satan schafft es, diese beiden Dinge oft auseinander zu dividieren, indem er nämlich den Geschwistern oder indem er zum einen Leute dazu bringt zu glauben: "Hauptsache, ich bin Mitglied. Ob ich jetzt da wirklich jeden Tag mit Jesus so ganz eng lebe, das ist nicht so wichtig. Hauptsache, Mitglied." Ja, ich glaube, dass Jesus existiert. Und das ist eine tödliche Gefahr, wenn wir das Wirken des Heiligen Geistes im Alltag nicht zulassen. Aber das andere Extrem ist, wenn wir denken: "Ich brauche einfach nur den Heiligen Geist, Gemeinde nicht nur." Wenn beides zusammenkommt, dann kann die Gemeinde leuchten. Gemeinde und Heiliger Geist.

[43:13] Jetzt haben wir gesehen, Sacharja sind. Zum Abschluss noch das: Wie viel Öl-Bäume standen dort? Zwei. Und es ist sehr interessant, dieses Bild, das wird in der Offenbarung später auch noch mal verwendet. Wir können mal lesen in Offenbarung 11 und dort ab Vers 3. Offenbarung Kapitel 11 und dort ab Vers 3. "Und ich will meinen zwei Zeugen geben, dass sie weissagen werden 1260 Tage lang, bekleidet mit Sacktuch." Das sind die zwei Bäume und die zwei Leuchter, die vor dem Gott der Erde stehen. Wer sind diese beiden Zeugen, die weissagen und die das Öl?

[44:15] Genau. Das ist, das ist letztendlich die Bibel, das Alte und das Neue Testament. Die beiden Zeugen für Jesus, die beiden Zeugen für das Wirken des Heiligen Geistes. Denn wer hat das Alte und das Neue Testament inspiriert? Der Heilige Geist. So wie aus den Bäumen das Öl rauskommt, so spricht der Heilige Geist. Nicht unbedingt durch Eindrücke. Ja, und ich habe jetzt den Eindruck gehabt, das hat mir zum ist, das kann auch schon mal sein, aber das sollte man immer prüfen in der Bibel. Aber eins ist sicher: Aus der Bibel spricht der Heilige Geist. Wenn ich mir wirklich die Bibel zu Herzen nehme, dann spricht der Geist zu mir. Wenn ich Öl haben will, muss ich zum Ölbaum gehen. Wenn ich Heiligen Geist haben möchte, wenn ich mit dem Heiligen Geist erfüllt sein möchte, muss ich zur Bibel. Und das Kuriose, das Traurige, dass es gibt so viele Christen, die sich wenig um die Bibel scheren, die glauben, wenn sie nur viele geistliche Musik hören, also vermeintlich geistliche Musik, ja, oder irgendwie von Geist irgendwie so, also irgendwelche Veranstaltungen besuchen, wo der Geist auf sie fällt, dass dadurch der Geist kommt. Der Heilige Geist kommt in unsere Lampe durch die beiden Zeugen. Er hat durch die beiden Zeugen, die beiden Öl-Bäume. Wir dadurch kommt das Öl in unser Leben. Und das bedeutet, dass der Heilige Geist, wie in der Gemeinde zu Gemeinde, zum Leuchten bringt, in dem die Gemeinde das Wort Gottes ruckelt, das ganze Wort Gottes ohne Abstriche und ohne Zusätze. Wer das Wort Gottes komplett hochhält und nichts davon wegnimmt und nichts hinzufügt, der lässt Gottes Heiligen Geist leuchten. Was sagt die Bibel? Psalm 119, Vers 105. "Sein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Ärgernis." Könnte sind dagegen die Symbole alle zusammen: das Licht und der das Wort Gottes in der Heilige Geist.

[46:19] Durch das Wort Gottes werden wir erleuchtet. Und was sollte Johannes in den Gemeinden senden? Die Offenbarung Jesu Christi. Glücklich ist, wer diese Worte hört, also liest und hört und sieht, bewahren das Wort Gottes, das Johannes von durch den Engel von Jesus bekommen hatte, dass er von Gott den Vater bekommen hatte. Dieses Wort sollte die Gemeinden erleuchten. Und wenn wir deswegen ist es nicht ohne Grund gesagt worden, dass das Studium von Daniel und Offenbarung zur Erweckung führen wird. Deine persönliche Wertung: Jeder, ich glaube, jeder, der sich mit Daniel, Offenbarung von Herzen befasst, wird in seiner Beziehung zu Jesus wachsen. Jeder, der sich mit einer Offenbarung befasst, wird in seinem Verständnis des Wortes wachsen, wird auch einen größeren Drang haben, das Wort Gottes weiterzugeben. Und wenn wir ein Licht sein wollen dieser Welt, dann müssen wir uns mit der Prophetie beschäftigen, mit Gottes Wort.

[47:28] Das nächste Mal schauen wir uns dann Vers 11 an und gucken, wie Jesus dort beschrieben wird. Aber halten fest: Gott wünscht sich von jeder einzelnen Gemeinde, von der Zeit von Patmos bis zur Zeit der Wiederkunft, von allen, die wirklich dem Lamm nachfolgen wollen, er wünscht sich, dass sie sich mit dem Wort Gottes so beschäftigen, dass der Heilige Geist ihr Leben erfüllen kann.

[47:50] heiligen Geist ihr Leben erfüllen kann und sie dadurch zu einem Licht werden in der ganzen Welt. Wie sagt Offenbarung 18, dass er am Ende sah er die Erde erleuchtet mit der Herrlichkeit, ich hatte Herrlichkeit des Engels, der dann die Herrlichkeit Gottes auf die Welt bringt oder durch die in die Welt bringt. Erinnert euch, zeigt an Jesaja 60: "Mache dich auf, werde Licht!" Ja.

[48:12] Und ich glaube, ihr werdet mir fest zustimmen: Die Erde ist ein dunkler Ort, und er wird nicht heller, er wird dunkler und immer konfuser. Wir brauchen Menschen, die nicht die Dunkelheit analysieren. Wir brauchen Menschen, die das Wort Gottes aufnehmen und leuchten. Leuchten als Kinder des Lichts inmitten eines verkehrten Geschlechts, bis der Herr sagt: "Wollen wir uns vornehmen von ganzem Herzen, nicht davon abzulassen, den Heiligen Geist durch das Lesen und Nachdenken über die Bibel in uns wirken zu lassen, dass du dich noch ihre Live zuschauen, dass wir ein Licht sind und dass wir andere erleuchten können, unsere Familienangehörigen, unsere Nachbarn, Freunde, Kollegen, unsere Gemeindeglieder, die vielleicht das nicht so gut verstanden haben. Ist, lasst uns ein Licht sein dieser Welt. Ist das vornehme? Lasst uns gemeinsam noch in der Küche und beten.

[49:20] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir wirklich von ganzem Herzen danke, dass du mit deinem Heiligen Geist in unseren Herzen wirkst, dass wir dein Wort verstehen können und dass du uns zeigst, worauf es ankommt in dieser Zeit. Herr, wir wünschen uns so sehr, dass wir täglich erfüllt werden mit deinem Heiligen Geist, dass du uns vor den Gefahren der Endzeit bewusst.

[49:53] Lasst uns ein Licht sein für Menschen um uns herum. Lasst uns leuchten, wo immer du uns hingestellt hast. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2021 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.