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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 1:17a spricht Christopher Kramp über die Reaktion des Apostels Johannes auf die Vision von Jesus. Er vergleicht diese Reaktion mit der des Propheten Daniel, der ebenfalls von der Herrlichkeit Gottes überwältigt wurde. Dabei wird die tiefe Verbindung zwischen Liebe zu Gott und dem Verständnis von Endzeitprophetie beleuchtet. Die Predigt zeigt auf, dass die Offenbarung nicht nur ein Buch über zukünftige Ereignisse ist, sondern auch die Liebe Gottes offenbart.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarung-Seminar. Schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Einen weiteren Vers in Offenbarung 1 wollen wir heute gemeinsam studieren.

[1:04] Wir haben in den letzten Wochen sehr viel gesehen, wie Jesus beschrieben worden ist. Heute wollen wir uns anschauen, wie Johannes reagiert. Und bevor wir das tun, möchten wir wie immer mit einem Gebet starten. Wenn es möglich ist, dann lade ich ein, mit mir gemeinsam in der zu knien.

[1:28] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir heute Abend zu dir kommen dürfen durch Jesus, der für uns eintritt, dass wir dein Wort öffnen können und dass du, versprochen hast, dass dein Heiliger Geist uns in alle Wahrheit führen wird. Wir möchten dich bitten, dass du heute in besonderer Weise zu unserem eigenen Herzen sprichst und uns Wahrheit neu offenbart, bzw. in ein neues Licht taucht. Dass wir das erkennen, was schon vielen Generationen Trost und Hoffnung gegeben hat. Erhalte alles Störende fern, erleuchte unseren Verstand, dass wir deine Worte so verstehen, wie du sie gemeint hast. Und dank, dass wir deine Schüler sein dürfen, dein großes Vorrecht, und dafür möchten wir von Herzen danke sagen. Im Namen Jesu. Amen.

[2:25] Und wir wollen aufschlagen Offenbarung Kapitel 1. Offenbarung Kapitel 1. Offenbarung Kapitel 1 und heute lesen wir Vers 17. Offenbarung Kapitel 1 und wir lesen Vers 17. Wie gesagt, in den Versen 13 bis 16, da haben wir die Beschreibung von Jesus gesehen. Erinnert euch, Johannes ist auf der Insel Patmos und mitten am Sabbat hat er eine Vision, hört die Stimme, die wie eine Posaune ihn anspricht, dass eine Nachricht oder ein Buch schreiben sollen, eine Botschaft an die sieben Gemeinden verschicken soll. Er sieht die sieben Leuchter als Symbole für die sieben Gemeinden und mitten unter den sieben Leuchtern sieht er Jesus, der dann beschrieben wird in seiner ganzen Herrlichkeit mit vielen symbolischen Beschreibungen, die wir uns im Einzelnen angeschaut haben. Und jetzt lesen wir in Vers 17, wie Johannes darauf reagiert. Wer mag mal Vers 17 lesen?

[3:35] Offenbarung 1, Vers 17.

[3:59] Ganz genau. Nun, hatte Johannes Jesus schon mal in seinem Leben gesehen? Er hat ihn schon oft gesehen, nämlich als Jesus auf der Erde war. Welche Verbindung hatten Johannes und Jesus dort gehabt? Er war Jünger von Jesus. Das heißt, er hat ihn eigentlich jeden Tag gesehen. Er ist ihm nachgefolgt, sie sind gemeinsam durch die Straßen gegangen, sie haben gemeinsam am Tisch gesessen, sie haben gemacht, wir gestern, haben gemeinsam am See Genezareth spazieren gemacht, sind im Boot zusammen gewesen. Wir lesen in Johannes 13, dass Johannes manchmal so nah bei Jesus war, dass er ihn förmlich Körper an Körper berührt hat. In Johannes 13 und dort Vers 13, das ist im Zusammenhang mit dem letzten Abendmahl. Johannes 13 und dort Vers 13 steht: "Einer seiner Jünger aber, den Jesus liebte, ist eine Beschreibung für Johannes, einer seiner Jünger aber, den Jesus liebte, hatte bei Tisch seinen Platz an der Seite Jesu." Und vielleicht habt ihr auch die Anmerkung, wörtlich steht dort im Griechischen: "Er lagerte an der Brust Jesu." Also damals haben sie ja nicht unbedingt so oft auf Stühlen gesessen, wie wir das heute tun beim Essen, sondern mehr sich so gelegt. Und der, der quasi am nächsten bei Jesus war, so dass er quasi zu seiner Brust lag, das war Johannes.

[5:33] Also, Johannes fällt in der Offenbarung nicht nieder, weil er Jesus noch nie gesehen hat oder erkennt Jesus. Er hat ihn auch wohl sicher erkannt an seinem Gesichtsausdruck. Und trotzdem reagierte er in der Offenbarung anders. Es ist hier in Johannes 13 anders getan hat. Oder das hängt natürlich damit zusammen. Ich frage euch, was denkt ihr, warum ist das so? Warum reagiert Johannes hier in der Offenbarung anders als damals, als er auf der Erde war?

[6:12] Ja, also erkannte Jesus als Mensch. Nun, wir wissen, dass Jesus auch als er Mensch war, Gott war, eine Gottheit war. Verborgen, und sehr wenige Momente lang, draufkommen in sehr wenigen Momenten ist seine Gottheit sozusagen auch sichtbar gewesen für die Menschen. Normalerweise war er einfach der normale Mensch für jeden, der ihn sah. Aber hier wird er mit seinem auferstandenen Körper, mit seiner ganzen Herrlichkeit dem Johannes er gezeigt. Und Johannes fällt nieder. Und zwar sagt er selbst: "Zu seinen Füßen wie tot." Konnte daran erinnern, dass wir gesagt haben, die ganze Szene, ab Vers 12, 13, diese ganze Beschreibung von Jesus hat eine ganz enge Parallele zu einem anderen Kapitel der Bibel. Kann sich daran erinnern, zu welchem Propheten, zu welchem Buch hat diese ganze Beschreibung von Jesus hier eine enge Parallele?

[7:11] Daniel. Genau. Wir haben gesagt, daran. Ja, und wir haben da sogar eine Stelle identifiziert, nämlich in Daniel Kapitel 10. Das war ja, wo auch Jesus erscheint als der, der traurig ist, als er betet und fast, weil es Schwierigkeiten gibt mit dem Werk Gottes. So wie hier auch in Offenbarung. Und dann Jesus als Michael ihm selbst erscheint. Und interessant ist jetzt, dass wir nicht nur in der Beschreibung von Jesus Parallelen haben. Wir haben natürlich, dass man sieben Parallelen des Handels sehen und Offenbarung 1, sondern auch in der Reaktion der beiden Propheten.

[7:52] Daniel Kapitel 10. Das kann man nachlesen in Daniel Kapitel 10. Und dort haben wir in Vers 5 und 6 diese großartige Beschreibung, die ganz ähnlich ist, wie die von Jesus in Offenbarung 1. Und ab Vers 7, wenn deine 10, 47, sehen wir jetzt, wie Daniel darauf reagiert hat. Und das heißt hier: "Und ich, Daniel, die Erscheinung allein die Männer, aber die bei mir waren, sahen die Erscheinung nicht. Doch wie viel sie ein so großer Schrecken, dass sie flohen und sich verbeugten. Und ich blieb allein zurück und sah diese große Erscheinung. Es blieb aber keine Kraft in mir und mein Aussehen wurde sehr schlecht und ich behielt keine Kraft. Und ich hörte den Klang seiner Worte. Als ich aber den Klang seiner Worte hörte, ihr natürlich wie das Tosen der Volksmenge. Ich fiel auf mein Angesicht zur Erde nieder und wenn man ohnmächtig ist, ist man wie tot." Tja, also Johannes sagte, ich, dass er tot war, als er auf Patmos war. Er musste wiederbelebt werden von Jesus. Aber er war ohnmächtig. Und genauso hat Daniel reagiert. Das heißt, die Parallele geht noch weiter. Nicht nur ist die Beschreibung von Jesus in Daniel 10 und Offenbarung 1 sehr ähnlich und zeigt, dass Offenbarung 1 auf Daniel 10 aufbaut, auch die Reaktion der beiden Propheten Daniel und Johannes sind sehr ähnlich.

[9:34] Wir können noch mehr dazu lesen, wenn wir weiter lesen in Vers 17 bis 19. Da beschreibt dann Daniel noch, wie es ihm körperlich ging. Denn Daniel 10, Vers 17: "Fragt er dann: Und wie könnte ein Knecht dieses meines Herrn mit diesem meinem Herrn reden? Und nun ist keine Kraft mehr in mir und der Atem ist mir ausgegangen." Ihr wisst, Propheten schreiben manchmal, wenn sie Visionen haben, diese Idee, dass sie nicht mehr selbst, sondern dass der Geist Gottes quasi am Leben hält. Er, der Daniel, sagt, dass sie auch da: "führte mich der welche eine menschlich nochmals an und stärkt mich." Und dann heißt es: "Und er sprach: Was in den nächsten Worten dir..."

[10:21] Jetzt. 15. Ich. Was hat Jesus gesagt? "Fürchte dich nicht." Da sehen wir also eine ganz ähnliche Sache. Da kommen wir gleich noch ein bisschen ausführlicher auf dieses "fürchte dich nicht". Aber er sagt oder sprach: "Fürchte dich nicht, du..." Und wie nennt er ihn jetzt?

[10:38] "...gedacht, fürchte dich nicht, du, du vielgeliebter, du von Gott geliebter Mann." Das ist eine Beschreibung, wie wir bei Daniel mindestens zweimal finden.

[10:52] Mal Daniel wird er genannt, der vielgeliebte. Gibt es da auch eine Parallele zu Johannes?

[10:56] Sie haben Daniel 10 und in, also in Offenbarung 1.

[11:05] Haben wir beide fallen ohnmächtig nieder. In beiden Fällen heißt es, dass jemand zu ihnen sagt: "Fürchte dich nicht."

[11:24] Daniel ist der vielgeliebte. Wie ist Johannes in der Bibel?

[11:29] Der Vers gerade gelesen, wir anders 13, der Jünger, den Jesus liebte. Hatte Jesus die anderen Jünger nicht lieb? Doch, natürlich. Aber was soll das ausdrücken, dass es heißt, Jesus, dass Jesus den Johannes liebte?

[11:43] Hast du? Er war eine besondere Beziehung. Und woran lag das? Lag daran, dass Jesus manche mehr mag als andere? Das lag daran, dass Johannes mehr als alle andere diese Liebe erwidert hat. Und wir alle wissen, echte Liebe, echte Freundschaft ist eigentlich nie eine Einbahnstraße. Sondern man kann zwei Kinder oder drei Kinder gleich lieben, aber mit dem Kind, das einem am meisten zurückgibt, hat man die engste Beziehung her. Die Beziehung wächst und wird tiefer. Also ist es letztendlich in allen Beziehungen. Und da Johannes am allermeisten sich immer in die Nähe von Jesus begeben hatte, jemanden an seiner Seite gedrängt hatte. Erinnert ihr euch vielleicht noch an die primitiv vor ein paar Jahren dazu hatten immer noch mehr und noch mehr und noch näher zu Jesus. Dadurch war Johannes der, der besonders viel von der Liebe Gottes verstanden hat. Und deswegen ist er auch derjenige, der besonders viel von der Liebe Gottes schreibt. Es ist nicht umsonst, dass er nicht zufällig der Fall, dass Johannes es ist, er sagt: "Gott ist die Liebe." Gleich zweimal in erster Linie.

[12:51] 1. Johannes 4. Er war besonders offen dafür. Und Daniel wird ebenfalls als der vielgeliebte genannt. Das heißt, wenn wir zwei Menschen, die in besonderer Weise die Liebe Gottes erfahren haben, besondere Weise die Liebe Gottes verstanden haben. Und was haben die beiden noch gemeinsam? Daniel und Offenbarung.

[13:12] Außer, dass sie beide vielgeliebte genannt werden, haben sie noch gemeinsam...

[13:20] Gibt's noch eine Parallele zwischen Daniel und Johannes?

[13:28] Beide haben so eine besondere Offenbarung der Herrlichkeit Jesu gehabt.

[13:32] Ganz genau, ganz genau. Gibt auch ein paar andere in der Bibel, die das auch erlebt haben.

[13:36] Ja, zum Beispiel. Und ganz genau. Und dann aber haben die beiden hier noch eine Sache gemeinsam, die nur die beiden so in der Form haben. Wo wir sind, die beiden besonders bekannt, Daniel und Johannes.

[13:51] Ich sage, denkt natürlich klar. Beide haben ein Buch über Endzeit-Prophetie geschrieben. Oder sind beides die Propheten Daniel und Offenbarung. Gehören zusammen. Es gibt so viele andere Propheten, Jeremia, Hesekiel, Amos, Hosea, ... alle haben auch wichtige Dinge zu sagen, auch auf die Endzeit bezogen. Aber es sind zwei, die die Reihenfolge der Ereignisse systematisch präsentieren. Das sind Daniel und die Offenbarung. Es ist, glaube ich, total wichtig, interessant, dass die Endzeit-Prophetie, die besonders auch uns betreffen und die sozusagen die gesamte Weltgeschichte von der Zeit des Propheten, also skizzenhaft natürlich, bis zum Ende durch präsentieren, dass diese Endzeit-Prophetie den beiden Menschen der Bibel gegeben worden sind, die besonders von der Liebe Gottes durchströmt waren.

[14:49] Ihr werdet merken, es gibt manchmal auch Menschen, die sagen: "Wir wollen nichts von der Prophetie, wir wollen einfach nur von der Liebe Gottes, ja, einfach nur Matthäus, Markus, Lukas, Johannes lesen, über die Liebe Gottes nachdenken." Aber keine Endzeit-Prophetie, weil das macht uns Angst und das ist so kompliziert und das wollen wir nicht. Aber die Menschen, die die Liebe Gottes am besten verstanden haben in der Bibel, sind die, die auch Prophetie gegeben haben. Erinnert euch vielleicht an Henoch. Von ihm heißt es, dass er mit Gott wandelte. Und hier nochmal der erste, von dem wir wissen, dass er eine Prophezeiung auf die Wiederkunft gegeben hat, in Judasbrief.

[15:28] Berichtet von Noah heißt es, dass er mit Gott wandelte. Das heißt, dass er mit Gott ganz eng zusammen war. Und Noah predigte eine Botschaft des Weltendes. Oder denken wir an Mose zum Beispiel, der eine ganz enge Beziehung mit Gott hat und der doch dem Volk voraussagte, dass es am Ende immer wieder abfallen wird. Die Liebe zu Gott ist kein Ausschlusskriterium, Endzeit-Prophetie zu studieren. Ganz im Gegenteil. Diejenigen in der Bibel, die die Liebe Gottes am besten verstanden haben, haben sich auch für die Endzeit-Prophetie interessiert. Das heißt, Christen, die wirklich von ganzem Herzen wissen wollen, was Gott in der Endzeit tut, sind die, die eigentlich auch Gott am meisten lieben. Man kann die Sache umdrehen. Das bedeutet auch, dass wir, wenn wir uns mit der Endzeit-Prophetie beschäftigen, mit Daniel und Offenbarung, dann sollten wir das immer auch mit der Liebe Gottes im Herzen tun. Es gibt nämlich auch das andere Extrem. Es gibt diejenigen, die einfach nur noch sich für Daniel, Offenbarung interessieren und von der Liebe Gottes gar nichts mehr wissen wollen, weil sie das führt zu flach zu sein. Wir wollen auch die harten Fakten, ja, und die alles zugrunde geht, nicht wahr? Und haben diese diese diese Sensationslust vielleicht dabei. Die Offenbarung ist nicht gegeben und auch Daniel ist nicht gegeben, damit wir unsere Sensationslust befriedigen können, sondern diese Bücher sind gegeben, damit wir die Liebe Gottes noch besser verstehen. Und deswegen sollten wir sie immer so präsentieren, dass, wenn wir über Daniel und Offenbarung reden, die Leute den Eindruck haben, dass sie von der Liebe Gottes reden.

[17:18] So, Endzeit-Prophetie und Liebe gehören ganz eng zusammen. Und das sieht man hier daran, dass genau die beiden, die Endzeit-Prophetie gepredigt haben oder aufgeschrieben haben, auch die waren die insbesondere mit der Liebe Gottes, die waren für die besondere Liebe Gottes bekannt, die sie hatten und die Beziehung zu Gott, die sie hatten. Also wir sehen, dass es hier eine ganze Reihe von Parallelen gibt. Der Johannes wird regelrecht sozusagen wie ein zweiter Daniel eingeführt in Offenbarung. Man hat den Eindruck, wenn man die Offenbarung beginnt, zunächst das erste Kapitel, das soll der Leser denken: "Moment, so einen hatten wir schon. Wir hatten schon einen, der viel geliebt war, wir hatten schon einen, der Jesus in seiner Herrlichkeit gesehen hat, einen, der dann zu den Füßen wieder gefallen ist, der ohnmächtig wurde und der gestärkt worden ist und der dann eine Botschaft hatte für das Volk Gottes. Das war doch Daniel, oder?" Und so ist von Anfang an eigentlich im Buch Offenbarung klar daran, die Offenbarung ist so etwas wie die Fortsetzung und Ergänzung und Erweiterung und Erklärung von Daniel.

[18:23] Nun, hier sind aber die beiden Daniel und Offenbarung, der Daniel und Johannes. Wir sind, glaube, wir haben vergessen, weiter zwischen 13, Vers 19. Ich habe mich, wir haben einen Exkurs gemacht. Und darin Daniel 10, Vers 19. Das heißt, Noah sprach: "Fürchte dich nicht, du vielgeliebter. Mann, Friede sei mit dir, sei stark, ja, sei stark." Und als er so mit mir redete, wurde ich gestärkt. Und ich sprach: "Mein Herr, rede, denn du hast mich gestärkt." Übrigens, interessant, wodurch werden wir, wodurch wird der Daniel gestärkt?

[19:01] Die Gegenwart von Jesus, die Worte, die ihm übermittelt werden, in dem Fall jetzt durch den Engel, aber es sind ja die Worte, die Botschaft von Jesus durch den Engel an ihn. Die Worte Gottes und die Gegenwart Jesu stärken uns jetzt.

[19:14] Endlich, Herr, sagte er, als er das, als er das so mit mir redete, wurde ich gestärkt. Der Daniel war übrigens das Farewell Party. Wir vergessen zu erwähnen, der Daniel war zu diesem Zeitpunkt jung oder alt?

[19:31] Daniel Kapitel 10, war er ein junger Mann oder ein...

[19:41] Ja, ganz gewaltig. Muss mal kurz rechnen. 15, 20, 80 waren mindestens etwas über 80. So ungefähr. Wir wissen jetzt nicht exakt, genau auf den Tag, wie alt er war. Aber man kann ungefähr etwas über 80 wird er wohl gewesen sein. Und auch Johannes, auch bei dem wissen wir nicht genau, wie alt er war. Auch er war er einen Kreis, als er auf Patmos gewesen ist, ja, ein alter Mann. Also beide als...

[20:12] Beide vielgeliebte.

[20:27] Allerdings ist die Tatsache, dass sie erschrecken oder so ohnmächtig hinterfallen vor dieser Offenbarung der Herrlichkeit Jesu, nichts außergewöhnliches. Sondern wir kennen eine ganze Reihe von anderen Geschichten in der Bibel, wo ebenfalls Menschen mit der Herrlichkeit Gottes konfrontiert werden und mehr oder weniger ohnmächtig niederfallen oder den Eindruck haben, dass sie das nicht aushalten können.

[20:53] Fallen euch da konkret Beispiele ein von Personen außerhalb von Daniel und Offenbarung?

[21:00] Mose zum Beispiel. Schauen wir mal in 2. Mose, ist ein gutes Beispiel. 2. Mose Kapitel 3. Was genau hat Mose dort gesehen? Bei welcher Gelegenheit hat er ist er mit der Herrlichkeit Gottes konfrontiert worden?

[21:16] Genau, da war der brennende Dornbusch. Und er hatte dann sich gewundert, warum er nicht verbrennt. Er hat wahrscheinlich längere Zeit beobachtet, gemerkt, da verbrennt nicht. Geht zu dem Dornbusch. Und als er dem Dornbusch sich nähert, da lesen wir in Vers 4 von 2. Mose 3: "Als aber der Herr sah, hinzu trat, umzuschauen, rief ihm Gott inmitten aus dem Dornbusch zu und sprach..."

[21:39] Mose, übrigens eine ganz interessante Sache. Es gibt zehn Stellen in der Bibel, wo Gott einen Namen zweimal ruft. Dann wären wir vor elf Jahren mal eine Serie dazu gemacht. Da könnt ihr auf Joelmedia finden, wenn ihr das sucht. "Mose, Mose."

[21:58] "Ist ein Teil davon. Er antwortete: Ich hier bin ich. Da sprach er: Tritt nicht näher heran. Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliges Land." Oder sprach: "Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs." Und jetzt kommt die Reaktion dafür. Groß sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Ja.

[22:24] Das sehen wir auch. Also er kam erst recht rechte wohlgemut daher, wurde gucken, was ist los mit diesem Dornbusch. Und dann merkt er, Gott offenbart in dem Dornbusch und er verdeckt sein Gesicht. Also dort steht zwar nicht explizit, dass er sich so nach unten gebeugt hat, aber wird sein Angesicht nicht so verboten, sondern wahrscheinlich irgendwie so oder so.

[22:44] Ganz genau. Also Mose ist ein Beispiel. Fahren durch andere Personen in der Bibel ein, die sozusagen zu Boden gefallen sind, ohnmächtig geworden sind.

[22:53] Ja, ganz genau. Das war ein Engel. Das können wir vielleicht auch anschauen. Das ist ganz interessant. Matthäus 28 ist, dass...

[23:04] Matthäus 28 ist, dass Matthäus 28 und dort Vers 2. Matthäus 28 und dort Vers 2. Matthäus 28, 42. Das ist nach der Auferstehung, oder? Bei der Auferstehung, kurz nach der Auferstehung Jesu. "Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab. Ich rate zu wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf. Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Von seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot."

[23:42] Jetzt, wer waren das? Was soll das für Wächter waren, dass irgendwelche Dorfpolizisten aus der Nähe von Japan oder so, oder aus Jerusalem? Wir haben die Wächter des Herrn Römer. Und das war ein römisches, von römischen Soldaten. Und ein römischer Soldat war jetzt nicht unbedingt bekannt für seine Schwäche oder seine Feigheit, sondern römische Soldaten, die römische Armee, der ganzen Welt erobert, die man so mehr oder weniger damals kannte. Das war ein hartgesottene Legionäre, die haben wahrscheinlich schon an vielen Orten gekämpft. Und dort war einer der gefährlichsten Provinzen überhaupt. Also dort zu stationiert zu sein, sie waren einiges gewohnt. Aber als sie den Engel sehen, waren sofort tot. Die Engel der. Und es war übrigens nur ein Engel in seiner Herrlichkeit. Wisst ihr, was die Bibel sagt, mit wieviel Engeln Jesus wiederkommen wird?

[24:34] Mit allen Engeln in ihrer Herrlichkeit.

[24:36] Mit allen Engeln in ihrer Herrlichkeit. Wenn schon ein Engel in seiner Herrlichkeit so etwas auslöst, dann könnt ihr euch vorstellen, dass erstens, wenn Jesus wiederkommt mit allen Engeln, gibt es in der Bibel, sagt 1000 mal 1000, 110.000, 10.000, viele Millionen. Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Mensch auch nur einen Schutzengel hat, dann sind es alleine schon zig Milliarden. Mit Antwort der Erststimme wird übersät sein mit Engeln in ihrer Herrlichkeit. Und kein Wunder, dass spätestens dann die Gottlosen sagen: "Werden nicht wahr zu den Bergen, fallt auf uns!" und das wir da sterben wollen, weil sie auch so überwältigt sind von der Herrlichkeit, die von in dem Fall von Jesus und seinen Engeln ausgeht. Okay.

[25:21] Also das ist auch eine gute Geschichte. Fahrantritt Personen ein in der Bibel, die vorher Herrlichkeit Gottes, die sich offenbart hat, ja.

[25:36] Ganz genau schauen wir mal. Apostelgeschichte 9 auch ein gutes Beispiel. Apostelgeschichte 9, das ist bloß der mit hebräischen Namen Saulus heißt, aber mit römischen Namen dann Paulus. Und das sind meistens Paulus genannt wird, weil er dann im heidnischen, heidnischen Gebieten unterwegs ist. Der Apostelgeschichte 9, als er noch nicht bekehrt war, ist auf dem Weg wohin? Nach Damaskus. Und das heißt ab Vers 3: "Als aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel, herrlicher Glanz, und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" Das spricht Jesus ihn ja vom Himmel, offenbart sich ihm und er fällt vor Schreck, wahrscheinlich vom Pferd, fällt auf die Erde auf jeden Fall und ist natürlich geschockt. Und ihr könnt ihr die Geschichte hat dann zu einer tiefgreifenden Bekehrung geführt. Als er die Mosel werden jetzt die die Soldaten am Grab von Jesus werden den den Saulus. Kennt ihr noch Geschichten?

[26:57] Das stimmt ja wieder im Mose selbst. Also das stimmt, wir haben Mose hat bei den zehn Geboten auch gezittert, sagt Hebräer, dass auch gezittert hat das Volk. Selbst wollten nicht mehr die Stimme Gottes hören. Ganz genau. Schauen wir vielleicht zwei, drei Stellen an und zwar in Heek hier. Oder fangen jetzt an Jesaja an. Jesaja Kapitel 16. Jesaja 6.

[27:28] Jesaja Kapitel 6 oder in die Wahlkabine 6. Wird welche Geschichte erzählt? Eine ganz bekannte Geschichte aus dem Buch Jesaja Kapitel 6, die Geschichte von der Berufung Jesajas. Soll, als er im Todesjahr des Königs Hiskia den Herrn im Tempel sieht, eine Offenbarung des Gottes Israels im Tempel. Und da das findet die Seraphim, nicht wahr, mit ihren Flügeln rufen einander zu: "Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth! Ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit!" Und gesagt, er sagen die Pfosten der Schwellen, erbebt, das ganze Haus wurde voll Rauch. Und dann wagt er in Vers 5, schaut seine Reaktion an: "Da sprach ich: Weh mir! Ich vergehe!" Übrigens, das ist ganz interessant, wenn ihr das Kapitel vorher lest, in Kapitel 5. Das sagt Jesaja: "Wehe denen, die sie früher morgen aufmachen und berauschende Getränke nach zu lange. Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse. Wehe denen, die Helden sind im Wein trinken. Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind. Ja, wehe denen, die ihre Schultern lügen strecken, hinter sich her schleppen und die Sünde wie ein Wagen sein werden, wie man es von den Propheten kennt, oder wehe denen, wir den Sündern, wehe den Gottlosen, wehe denen, die von Gott abfallen." Aber als er im Tempel mit der Herrlichkeit Gottes konfrontiert wird, sagte: "Licht, weh mir!" Er sagt: "Weh mir!" Das interessante Punkt ist, es ist eine Sache zu erkennen, dass andere falsch liegen und dass sie gegen Gott sündigen. Und es ist auch die Bibel sagt, wir sollen Sünde beim Namen nennen. Ja, und Menschen werden von Gott immer wieder auch beauftragt, um andere zu tadeln oder zur Buße zu führen. Aber noch entscheidender ist, dass wir unsere eigene Schwäche erkennen, unsere eigene Sünde. Wie er mir, und das erkennt man nur dadurch, dass man eine Offenbarung der Herrlichkeit Gottes in seinem Leben hat. Dass man Gott besonders erkennt, wie Gott wirklich ist. Keiner der Glaubensmänner der Bibel, wenn er einmal die Herrlichkeit Gottes gesehen hat, hat gesagt: "Ja, klar, das macht mir nichts." Sie alle sind zu Boden gefallen, haben gesagt: "Weh mir! Ich vergehe, denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne oder einem Volk, das unreine Lippen hat, denn meine Augen haben den König, den Herrn der Heerscharen, gesehen." Konfrontiert mit der Herrlichkeit Gottes, sagt er: "Ich bin so wie der Rest des Volkes."

[30:01] Wir denken vielleicht manchmal, na ja, wir sind schon sehr viel besser als andere. Aber je näher wir Gott kommen, desto mehr werden wir unsere eigene Sündhaftigkeit erkennen. Die Bibel sagt, so dass je näher wir Gott kommen, desto mehr wird unser Charakter vervollkommnet. Aber das bedeutet nicht, dass wir denken, dass wir besser sind. Wir werden zwar tatsächlich Gott, immer Jesus, immer ähnlicher in unserem Charakter, aber gleichzeitig werden wir immer mehr merken, wie sehr wir ihn brauchen und dass wir alleine ohne ihn gar nichts können. Was übrigens auch ein Teil dieser Sache ist, dass wir seinen Charakter bekommen, dass wir uns fest an ihn klammern. Weil wer sich an den klammert, der wird belohnt. Wer bittet, dem wird aufgetan. Trotzdem wird aufgetan, der bitte der empfängt. Wann werden wir aber Jesu Hilfe in Anspruch nehmen, wenn wir uns hilflos fühlen, den Eindruck haben, dass wir hilflos sind, dass sie schwach sind? Und deswegen offenbart Gott uns unsere Schwäche immer mehr, nicht um uns zu entmutigen, sondern damit wir den Arm Jesu noch stärker festhalten. Deswegen, wenn jemand sich selbst besonders toll hält, besonders geistlich und besonders heilig, dann ist das ein ziemlich guter Beweis dafür, dass er relativ weit weg von Jesus ist.

[31:18] Jesaja sagt: "Wer mir noch ein Beispiel in Hekel, in die Segel ist einer der großen Propheten, auch wenn sein Buch immer ein bisschen weniger vielleicht studiert wird als andere, was eigentlich schade ist. Auch ist natürlich nicht ganz so eingängig geschrieben, ich vielleicht Jesaja oder so. Aber in Hekel 1 Vers 26, Hekel 1, da sieht er diese gigantische Vision vom Thron Gottes, die so kompliziert ist, dass man Mühe hat, über nachzuvollziehen, was da passiert ist, mit den Rädern in den Rädern er und dass er das sprengt so ein bisschen unser Verständnis von Physik, was dort er sieht und beschreibt. Aber es heißt in Vers 26: "Und oberhalb der Himmelsausdehnung, die über ihren Häuptern war, war das Gebilde eines Throns anzusehen, wie ein saftiger Stein. Oben auf dem Gebilde des Throns, aber seine Gestalt anzusehen wie ein Mensch." Das ist genauso wie in Offenbarung, der Menschensohn in seiner Herrlichkeit. Ich so etwas wie Gold schimmert, wie das Aussehen eines Feuers inwendig ringsum von der Erscheinung seiner Lenden nach oben hin und von der Entscheidung sind Agenten nach unten hin sah ich wie das Aussehen eines Feuers und einen Glanz verringert und ihn her wieder Bogen aussieht, der an einem Regentag in den Wolken erscheint. Also diese diese Lichtbrechung, ja, diese verschiedenen Farben des Spektrums. So war auch der Glanz ringsum anzusehen. Ihr wisst ihr, der Bogen, der Regenbogen ist eigentlich ein Symbol, wofür? Genau, das ist keine simple Gegebenheit, dass Gott einen Bund geschlossen hat mit der Erde. Da geht es also auch hier, diese Regenbogen nach Offenbarung ist der auch um den gesamten Thron Gottes herum, sagt Offenbarung. Für Gott, der Bund ist die Grundlage des der Regierung Gottes. Dann heißt es hier: "So war das Aussehen der Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn, als ich sie sah." Was macht er? "Fiel ich auf mein Gesicht." Und ich hörte die Stimme von einem, der redete. Also wir sehen, Daniel fiel auseinander gesägt. Ja, Jesaja sagt: "Weh mir, ich vergehe!" Mose verbirgt seine Augen. Müssen alles Gottesmänner gewesen, gesegnet, sagt: "Ich fiel auf mein Angesicht."

[33:39] Noch ein Beispiel in Habakuk. Habakuk Kapitel 3. Und dort Vers 16. Habakuk Kapitel 3. Vorzufahren nach nach oben haben wir den Habakuk, der ungefähr zur Zeit von Jeremia oder kurz davor gelebt hat und gewirkt hat. In ihr in Hamburg 3, da wird ihm in Kapitel 3, das ist ein ganz interessantes Buch und Kapitel 3 ist dann so eine Beschreibung, wie Gott sich aufmacht zum Gericht in seiner Herrlichkeit. Und schaut mal, was er beschreibt in Vers 16. Dann das eine sehr poetische Beschreibung, übrigens. Und dann heißt es in Vers 16 in Habakuk 3: "Als ich das hörte, er zitterte mein Leib wegen dieser Stimme, bebt meine Lippen. Dann richtig feines Drang in meinen gefallen und meine Füße zitterten." Also Habakuk sagt, als ich diese Herrlichkeit Gottes in der Vision, sagt er, schreibt ein Vers 3: "Gott kommt von Teman her, oder Heilige vom Berg Sinai. Eine Pracht bedeckt den Himmel und die Erde ist voll von seinem Ruhm." Und so geht immer so weiter, ja. Und dann sagt er: "Als er meine meine Minuten bieten das war wie Fäulnis in meinen Beinen, meine Füße zitterten." Habakuk war außer sich. Und so können wir uns also vorstellen, warum Johannes zu seinen Füßen fiel wie tot. Es ist also keine Johannes spezifische Sache, sondern hat etwas damit zu tun, wie immer schon Personen in der Bibel auf die Gegenwart der Herrlichkeit Gottes reagiert. Und das das Geheimnis, denn Johannes sieht hier Jesus nicht einfach nur als Mensch. Er sieht es als verherrlichten Menschen, der gleichzeitig Gottes. Erinnert euch an die Beschreibung, das Haupt wie reine Wolle, das war eine Anklage 307. Das ist das, was den Vater auszeichnet, Gott den Vater. Jesus ist also genauso mächtig und stark und allwissend wie Gott, der Vater. Und das sieht man sehr schön an der einen Stelle, wo auch Johannes schon viele Jahrzehnte vorher einmal wieder gefallen ist, als er Jesus gesehen hat. Und zwar in Matthäus 17. Es war ihnen nämlich schon mal so passiert in Matthäus 17 und dort Vers 6. Matthäus 17 haben wir eine berühmte Geschichte, nämlich in Matthäus 17 und dort Vers 6 haben wir welche Geschichte?

[36:22] Es ist die Geschichte von der Verklärung Jesu. Jesus ist auf dem Berg und er nimmt nicht alle seine Jünger mit, sondern nur drei. Welche drei Jünger nimmt er mit? Petrus, Jakobus und Johannes. Dasselbe Johannes, liebe später in Offenbarung haben. Und er nimmt sie mit zum Beten und sie beten oder eine ganze Zeit lang und als die drei Jünger schon eingeschlafen sind, passiert etwas außergewöhnliches mit Jesus. Was passiert? Genau. Es heißt in Deutschland wird verklärt. Das ist uns manchmal gar nicht so klar, was das eigentlich heißt. Der im Krieg ist, er hat er wurde verwandelt. Die Göttlichkeit, die in ihm war, wurde immer mehr sichtbar. Mensch, aber seine Göttlichkeit, die vor stark verborgen war, wurde jetzt sichtbar und sichtbarer. Und es heißt hier in Vers 2: "Er wurde von ihnen verwandelt oder verklärt, umgestaltet. Ein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht." Kennen das Offenbarung 1? Oder ist ein Gesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft. Und Mose und Elia erscheint ihm. Und dann heißt es hier in Vers 6: "Als Jünger das hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und füllten sich sehr." Dass auch die Stimme Gottes, die erscheint ja aus der Wolke, die Johannes hat schon einmal sich gefürchtet und ist auch sein Angesicht gefallen, nämlich als die Gottheit Jesus sich offenbart hat in Jesus. Deswegen können wir sehr davon ausgehen, dass auch hier eine Offenbarung 1 der entscheidende Faktor, der ist, dass Jesus eben nicht nur Mensch ist, sondern auch Gott. Und die natürliche Reaktion eines sterblichen Menschen, wenn er in der Gegenwart Gottes ist, ist, dass er zu Boden fällt.

[38:16] Wenn man das einmal vor Augen führt, dann muss man sich Gedanken machen, was das eigentlich für unseren Gottesdienst bedeutet. Nicht, dass wir vielleicht alle sofort auf den Boden fallen sollten, auch wenn wir wirklich glauben, dass Gott gegenwärtig ist, dann sollten wir eigentlich eine sehr demütige Haltung einnehmen. Dem Gottesdienst eine Haltung, die wir uns nicht selbst präsentieren, sondern in der wir uns unserer eigenen Schwachheit und unserer eigenen Sünde bewusst sind. Und gerade um Hilfe bitten. Das ist eigentlich die Reaktion, wie Menschen, die mit Gott gelebt haben, sich Gott genähert haben.

[38:59] Also, wie wir gesehen haben, Johannes sieht hier Jesus in seiner Göttlichkeit. Der fällt nieder wie tot. Aber damit endet es ja nicht. Die haben gelesen Offenbarung 1 und dort Vers 17. Dort hatten wir gelesen: "Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot." Aber hat Jesus jetzt was hat er es jetzt gemacht? Johannes folgen wieder fällt ist ein Freund. Johannes nicht der, diese Herrlichkeit kaum ertragen kann als sterblicher Mensch. Was macht Jesus? Er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: "Fürchte dich nicht." Es ist zwar wahr, dass wir als sterbliche Menschen aus uns selbst heraus vor Gott nicht bestehen können, aber es ist auch wahr, dass Jesus und seine Herrlichkeit nicht offenbart, um uns zu erschrecken. Er zeigt uns zwar den Unterschied, der zwischen ihm und uns ist, aber offenbart seine Herrlichkeit, damit wir ihm vertrauen, damit wir seine Kraft in Anspruch nehmen. Wir wissen, dass obwohl wir schwach sind, er stark ist. Das sehen wir in all diesen Beispielen. Mose hat zwar sein Angesicht verborgen, aber Jesus war nicht gekommen dort im brennenden Dornbusch, um ihnen zu strafen, sondern um zu sagen: "Hey, ich möchte dein Volk, ich möchte dein folgenden." Daniel bekommt die Vision in den Szenen nicht von Gott, in Strafen möchte, sondern ihm zeigen möchte, wie er das Volk Gottes bis ans Ende führen wird. Und Jesaja bekommt diese Vision im Tempel nicht, weil Gott ihn strafen möchte, sondern ihn befähigen möchte zum Propheten und zum Verkündigung des Evangeliums. Und so sehen wir, dass in der Bibel immer wieder es gibt einen, der mehrmals wieder gefallen ist und mehrmals von einer Hand berührt worden ist. Und das ist Daniel, interessanterweise.

[41:59] Wir schauen uns mal die Beispiele an und zwar drei Kapiteln hintereinander passiert das in Daniel Kapitel 8. Und ihr seht, wie das richtig so ein Muster ist, dass ich immer wieder wiederholt. In Daniel Kapitel 8, als er gerade diese große Vision empfangen hat, in Daniel 8, da heißt es in Vers 17: "Da kam er an den Ort, wo ich stand. Ist also Gabriels kommt, um das Gesicht zu erklären. Als er kam, erschrak ich so sehr, dass sie auf mein Gesicht fiel und er sprach zu mir: Du solltest wissen, Menschen, so dass das Gesicht sich auf die Zeit des Endes bezieht. Als er aber mit mir redete, stand ich wie unwichtig oder wie tot und möchte zur Erde auf ein Angesicht. Ja, genau wie auch wir in Offenbarung gelesen haben, oder später in der 110. Und dann heißt es: "Er aber."

[41:49] Aber genau, er rührte mich an und richtete mich wieder auf. Meine an Manager auf an meinen Standort an meinem Stand mit anderen Worten, also Daten hat eine Vision, der Engel Gabriel kommt, um es ihm zu erklären. Daniel sinkt ohnmächtig nieder und der Engel Gabriel berührt ihn und sagt: "Fürchte dich nicht, ich helfe dir auf das."

[42:12] Dann lacht jetzt in deinen 9. Nächstes Kapitel und dort haben wir Daniel, der hat zwar keine Vision, aber er studiert das Wort Gottes erst einmal, ja und er betet dann, er betet intensiv darum, dass Gott es möglich macht, dass die treten wieder Babylon verlassen können und wieder nach Jerusalem gehen können, den Tempel aufbauen können. Und während er noch beten, heißt es hier in Vers 21: "Denn deine 9, Vers 21, ja, während ich noch redete und betete, rührte mich der Engel Gabriel an, den ich anfangs im Gesicht gesehen hatte, also Daniel 8, als ich völlig erschöpft war, um die Zeit des Abend auf was." Also wir haben wieder Daniel, der betet und der er sich seiner eigenen, seine Sünde bekennt und da kommt der Engel Gabriel und rührt ihn an. Und dann in Daniels 10, was wir schon gelesen haben, ja, Daniel sieht jetzt diese Herrlichkeit Jesu offenbart und alle anderen fliehen und er fällt wie oder fällt ohnmächtig auf sein Angesicht. Und schafft, was passiert in der Nacht ist er berührt worden. In der 9 ist er berührt worden. Was passiert in deiner 10? In einer Szene dort Vers 10: "Und siehe, eine Hand hörte mich an, so dass ich mich zitternd auf meine Knie und Hände stützen konnte." Er lag auf dem Boden, gehört in eine Hand an und er fängt an, so auf allen Vieren zu krabbeln, bis irgendwann später einmal steht. Interessanterweise ist Daniel dreimal von vom Engel Gabriel berührt worden. Aber interessanterweise in Offenbarung ist es nicht der Engel Gabriel, den dort, sondern in Offenbarung ist es wer? Jesus selbst. Sogar der ihn anfasst, denn Jesus ist nicht nur der Verherrlichte, der als in seiner Göttlichkeit erscheinen, sondern er ist ja auch Mensch. Er ist der Freund und Bruder von Johannes und rührt ihn an und sagt: "Ich bin bei dir."

[44:07] Und es ist interessant, dass Gott hier sieht, nicht nur offenbart, indem er seine Herrlichkeit zeigt, sondern dem Johannes auf die Schulter fasst. Weil wir alle wissen, wenn uns jemand auf die Schulter fasst und sagt: "Hey, mach dir keine Gedanken, das wird schon nicht so traurig sein, sei nicht verzagt, sei mutig." Das gibt ein besonderes Gefühl, weil es gibt Kraft, das gibt ein Gefühl von Zugehörigkeit, von Nähe, von Freundschaft. Das ist genau das, was ich ausdrücken möchte. Gott möchte auch dir auf die Schulter klopfen und sagen: "Hab keine Angst, fürchte dich nicht." Nur diese Formulierung "Fürchte dich nicht", die kommt in der Bibel immer und immer wieder vor. Oder Katja, spontan ein paar Beispiele, wo jemand von Gott gesagt bekommt: "Fürchte dich nicht."

[44:51] Bekommt: "Fürchte dich nicht." Gibt immer wieder Personen, die sich fürchten in der Emigration und dann sagt: "Fürchte dich nicht."

[45:00] Spontan ein Beispiel, wo jemand Angst hat. "Fürchte dich nicht."

[45:05] Dann schauen uns kurz ein paar Beispiele an. In erster Mose 15, das ist Abraham, nachdem er gerade diese diese Auseinandersetzung mit den Königen gehabt hat und da in die in diese Sache eingreifen musste, als ist dieser Schlachter neuen Könige gab und Abraham macht sich Sorgen. Ja, er macht sich Sorgen um seine eigene Sicherheit im Land Kanaan, macht sich Sorgen darum, dass wir immer noch keinen Sohn hat und Gott antwortet ihm sozusagen in erster Mose 15, Vers 1: "Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort des Herrn an Abraham in einer Offenbarung ging: Fürchte dich nicht, ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn." Gott sagt zu Abram: "Fürchte dich nicht, auch wenn die Situation, die politische Situation schwierig ist in Kanaan, auch wenn du noch keine Zukunftsaussichten hast, was dein Erbe betrifft, fürchte dich nicht, ich bin bei dir."

[45:59] Drittes Beispiel, zweiter Mose 14, 214 und dort Vers 13. 2014 auch bekannte Geschichte, da geht es nämlich darum in 2014. 2014 sind diese Riten in höchster Gefahr und höchster Bedrängnis. 2014 beschreibt die Geschichte, wie nach dem Auszug aus Ägypten der Pharao mit seiner ägyptischen Armee hinterher kommt und sie einschließt. Vor ihnen das Rote Meer, links und rechts in die Berge, hinter ihnen die ägyptische Armee. Sie haben keine Chance. Was hat Gott in 2014, Vers 13, durch Mose, Mose aber sprach zum Volk: "Fürchtet euch nicht."

[46:42] Nicht. Steht fest und seht die Rettung des.

[46:45] steht fest und seht die Rettung des Herrn, die euch heute bereiten wird. Denn diese gibt er dir heute. Sieh, die werdet ihr nicht wiedersehen in Ewigkeit. Eine Todesgefahr. Gott sagt durch Mose: "Fürchte dich nicht!"

Noch ein Beispiel: 2. Mose 20. Das ist jetzt noch ein bisschen näher an unserem Beispiel. Denn in 2. Mose 20, da geht das Volk, was ist die berühmte, der berühmte Inhalt von 2. Mose 20? Die 10 Gebote. Gott offenbart sich selbst, sein Wesen, seine Herrlichkeit durch die Zehn Gebote. Und das ist die Reaktion des Volkes. Jetzt hab ich schon gesagt, sie fürchten sich. Oder aber, anstatt sich trösten zu lassen und sich ermutigen zu lassen, lehnen sie es denn dann ab, weiter Gott zu hören.

Aber schau mal, was Gott durch Mose ihm sagt. Dem 2. Mose 20, Vers 20. Mose sprach zum Volk: "Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei, damit ihr nicht sündigt." Fürwahr, Gott will euch nicht erschrecken. Er will euch nur helfen, was zu verstehen. Er will auch zeigen, dass ihr Sünde habt, die überwinden dürft durch die Gnade Gottes und dass er in euch bewirken kann durch seine Kraft, die sich offenbarte am Sinai. Dass sie nicht sündigen. Aber das wollten sie erst mal nicht.

Und dann kommt diese traurige Geschichte, dass Mose vorschickt, Aaron soll mit Gott reden. Noch ein Beispiel in Jesaja 41. Und dort, der Vers ist einer der schönsten Verheißungen in diesem Zusammenhang. Jesaja 41, Vers 14. Dort sagt Gott nicht nur den Israeliten, sondern zu jedem einzelnen von uns: "Fürchte dich nicht, warum? Denn ich bin mit dir." Warum braucht man sich fürchten, sagt Gott? "Fürchte dich nicht. Du bist klug genug", sagt er. Fühlst du dich nicht? Ist alles nicht so schlimm in der Welt, sagt Gott. "Fürchte dich nicht. Du hast da in dir eine Kraft, die das finden musste, niemals", sagt Gott. "Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir."

"Ich sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir. Auch ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit." Als, warum sich Gedanken macht, wie es weitergehen soll in der Zukunft, sagt Gott: "Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Ich werde dir helfen. Ich werde deinen Sohn geben. Du wirst die Erfüllung der Verheißung sehen." Als Israeliten eingeschlossen sind, nicht wissen, es geht nicht vorwärts und rückwärts, da Gott: "Fürchte dich nicht."

"Fürchtet euch nicht, denn ich bin bei euch. Ich will euch helfen. Ich will für euch da sein." Als die Israeliten Angst haben bei den Zehn Geboten, sagt Gott: "Fürchtet euch nicht. Ich bin bei euch. Ich bin für euch. Die Zehn Gebote nicht gegen euch, sondern für euch."

Und dieses Prinzip: "Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir." Das gilt auch dem Johannes in Offenbarung 1. Wenn wir also, wenn wir also denken, wir darüber nach, Johannes sieht Jesus, seine Herrlichkeit, hat eine Offenbarung Jesu. Das macht ihm zunächst Angst. Aber dann sagt Jesus ihm: "Hab keine Angst." Erfüllte sich nicht. Wenn wir die Offenbarung Jesu studieren, kann es sein, dass wir auf den ersten Blick Angst bekommen oder todes-befehl-tiere, mal Zeichen, Plagen, Verfolgung, alles Mögliche. Wir können auf den ersten Blick vielleicht erschrocken sein. Aber Jesus sagt: "Fürchte dich nicht. Ich zeige diese Dinge, die er nicht damit du Angst hast. Ich zeige diese Dinge, weil ich bei dir bin und mit dir bin."

Und so, wie er Johannes gestärkt hat, gesagt hat: "Du fürchtest dich nicht", und ihm auf die Schulter geklopft hat, so klopft Jesus auch durch die Offenbarung uns auf die Schulter. Wenn wir das Gefühl haben, wir sind zu schwach, sind wir bei Jesus genau richtig. Wenn wir das Gefühl haben, wir verstehen nicht alles, wir können nicht alles, wie es ist, überwältigt uns so, wenn man Jesus genau richtig, der uns an der Hand nimmt und sagt: "Fürchte dich nicht."

Und dafür wollen wir heute danke sagen. Dass wir heute wissen dürfen, dass uns nicht fürchten müssen, denn Jesus ist mit mir, mit dir und mit uns allen. Wollen wir noch gemeinsam niederknien und beten.

Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir dein Wort haben, das uns ermutigt, das uns stärkt, das uns daran erinnert, dass wir keine Angst haben müssen, sondern wissen dürfen, dass auch die Dinge, die uns auf den ersten Blick überwältigen und vielleicht verzweifeln lassen, in Wirklichkeit nur dazu da sind, damit wir wissen: Du bist für uns da. Bei uns alle Kraft und Gewalt im Himmel auf Erden ist zu uns zur Verfügung.

Wir haben gesehen, dass Jesus nicht kam, um Johannes zu erschrecken, sondern ihm eine Botschaft für das Volk zu geben, um ihnen zu versichern, dass er bis ans Ende der Welt da ist bei seiner Gemeinde. Und so sehen wir, dass die Offenbarung ein Trost und eine Stärkung für uns ist, auch wenn wir vielleicht auf den ersten Blick erschrocken sind, vielleicht auf den ersten Blick überwältigt, denn wir sehen, was dein Ideal für unser Leben ist. Vielleicht auf den ersten Blick überwältigt, wenn wir sehen, was ein Gläubiger eigentlich, wie ein Gläubiger leben sollte. Aber all das zeigt sie uns nicht, um uns zu erschrecken. Offenbar ist deine Herrlichkeit nicht, damit wir Angst haben, sondern damit wir wissen, dass all diese Herrlichkeit für uns kämpft. Und dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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