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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 1, Vers 18, taucht Mirjam Giebfried tief in die Bedeutung von Jesu Aussage „Ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit“ ein. Sie beleuchtet die göttliche Natur Jesu, seine unauflösliche Existenz und die Hoffnung, die seine Auferstehung für uns birgt. Die Ausführungen umfassen biblische Vergleiche, die Bedeutung von Symbolen wie den Schlüsseln des Todes und das Versprechen eines ewigen Lebens.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarungseid. So schön, dass wir heute da sind. Und auch ein herzliches Willkommen an alle, die jetzt live zugeschaltet sind oder auch, wenn ihr euch das Video später anschaut. Wir wünschen euch allen Gottes Segen beim Studium.

[1:01] Wir haben uns das letzte Mal Offenbarung 1, Vers 17 zu Ende angeschaut. Haben mit Offenbarung 1, Vers 18 heute wollen wir das auch beenden. Und weil alle menschliche Rede nicht viel Wert ist und so eingeschränkt an Weisheit, wollen wir jetzt beten und Gott um Weisheit bitten.

[1:31] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir uns heute hier versammeln können. Danke für die Offenbarung. Du sagst, wenn es jemandem an Weisheit mangelt, dann sollen wir dich bitten, und du gibst uns gern von deiner Weisheit. Du gibst uns nicht nur ein bisschen, sondern du gibst uns viel davon. Und ich danke dir, Herr, denn es ist durch deine Gnade, dass wir heute hier sein können. Es ist durch deine Gnade, dass du uns Leben schenkst, dass du uns deine Forge schenkst.

[2:04] Und so bitten wir dich um den Heiligen Geist, dass er jetzt unsere Herzen erfüllt, halte alles, was uns von dir trennt und was stört, jetzt von uns fern. Und Herr, ich danke dir, dass du dieses Gebet schon so oft gehört hast. Im Namen Jesu bitten wir. Amen.

[2:32] Lasst uns damit beginnen, dass wir gleich den ersten Vers, um den es geht, lesen. Und zwar in Offenbarung 1, Vers 18.

[3:00] Dankeschön. Wir hatten ja das letzte Mal gesagt, Offenbarung 1, Vers 18 steigt eigentlich mitten in dieser Rede ein, was Jesus von sich selbst sagt. Was ist denn da dem vorangegangen?

[3:18] Genau, und das letzte Mal haben wir über den ersten in den letzten Nach, genauer gesprochen. Da gibt es heute noch einen kleinen Nachtrag dazu. Ich fand es spannend. Und jetzt sagt er weiter, dass er lebt, tot war und von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt. Was es mit diesem von Ewigkeit zu Ewigkeit auf sich hat, da wollen wir heute uns das auch mal etwas genauer anschauen.

[3:45] Wenn wir das so im großen Ganzen einordnen, was würdet ihr sagen, in Offenbarung 1, was war, was es vielleicht dem vorangegangen, bevor Jesus jetzt selbst spricht und selbst etwas über sich aussagt?

[4:17] Ja, genau. Und jetzt noch so ein bisschen, wenn ihr euch mal die Verse 14 bis 16 anschaut, genau. Und das ist mehr oder weniger, man könnte sagen, die Beschreibung von Jesus, dass es so ist, wie Johannes Jesus sieht. Jetzt sind wir aber gerade in dem Teil, wo Jesus von sich selbst spricht. Und das ist vielleicht ein kleiner Unterschied. Menschen können Jesus wahrnehmen, aber wichtig ist auch, was sagt Jesus über sich selbst. Ich glaube, manchmal haben wir so eine Vorstellung von ihm, aber er ist derjenige, der selbst beim Vater war, der sehr viel mehr weiß auch und mehr Wahrheit erkannt hat.

[5:06] Ja, genau. Das ist zum Beispiel eine Eigenschaft, die würde man dem armen Nazarener nicht unbedingt vielleicht sonst ansehen. Genau. Wir wollen mal bei diesem "Ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit" bleiben. Hatte jemand noch eine andere Übersetzung?

[5:25] Bei euch steht überall "in von Ewigkeit zu Ewigkeit". Okay, man könnte auch sagen, "in die Zeitalter der Zeitalter". Und es ist so eine typische Phrase, die man oft hört, wenn es um die Ewigkeit geht. Damit werden sehr, sehr lange Zeitabschnitte beschrieben. Kommt aber auch vor für Zeitabschnitte, die enden.

[5:56] Und dazu gucken wir mal in Offenbarung 20, Vers 10. Es ist ein kleines Weilchen her, dass wir Offenbarung 20, Vers 10 gemeinsam angeschaut haben.

[6:29] Ja, genau.

[6:31] Genau. Wenn ihr euch überlegt, was jetzt das so, dieser Kontext ist von einem Feuer im Spiel. Fest sie ist. Was heißt hier in dem Zusammenhang von Ewigkeit zu Ewigkeit?

[7:21] Ja, danke schön. Also die Fans von dem, was gerade gesagt worden ist, ist manchmal, fühlt es sich auch an wie eine Ewigkeit. Und für diese Menschen, von denen hier die Rede ist, fühlt es sich auch so an. Letztendlich ist es aber so, dass es doch zu Ende kommen wird.

[7:37] Ja, wir hatten auch damals, glaube ich, Offenbarung 22, Vers 5 zum Beispiel, oder Vers 25, 21, 25 angeschaut, wo wir dann gesagt hatten, es heißt, es zwar Tag und Nacht werden sie gereinigt, aber es wird irgendwann keine Nacht mehr geben. Das heißt, es muss doch zu einem Ende kommen.

[8:04] Genau. Also können wir es sehen, manchmal wird in der Bibel von Ewigkeit gesprochen, wenn es sich doch nicht buchstäblich um eine Ewigkeit handelt. Wenn es aber jetzt hier heißt in Offenbarung 1, Vers 18: "Ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit", es dann auch diese begrenzte Ewigkeit gemeint.

[8:30] Gemeint. Warum mit?

[8:36] Ja.

[8:46] Vaters in Hebräer 7. Jetzt okay, gut. Dann schauen wir uns das gleich zuerst an. Hebräer 7, Vers 25. Ich lese es noch einmal.

[8:55] Daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten. Welch ein schöner Fans, was man Jesus unserem Hohepriester.

[9:09] Auch in Vers 16, wenn wir schon das sind, können wir lesen.

[9:18] Hebräer 6, Vers 7.

[9:36] Ja, und das ist so schön formuliert. Jesus hat unauflösliches Leben. Das letzte Mal haben wir es das schon angeschaut, dass er derjenige ist, der lebt. Und dieses Leben kann man nicht auslöschen. Das ist so wunderbar.

[9:50] In Offenbarung 4.

[9:53] Jetzt kommt der Nachtrag vom letzten Mal. In Offenbarung 4, Verse 9 und 10.

[10:03] Da lesen wir: "Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit."

[10:22] So fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und bitten den an, gelebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen: "Würdig bist du, Herr."

[10:38] Was wir hier sehen, ist, Gott wird dafür gelobt, dass er diese ewige Existenz hat, dass er von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt.

[10:49] Und das letzte Mal hatten wir uns ja genauer angesehen, was das bedeutet, dass Jesus der Erste und der Letzte ist.

[11:15] Jetzt habe ich gerade den Vers nicht hier. Da gibt es noch einen Vers, wo es heißt, in Vers 3 ist das, da wird auch gut beschrieben. Und das heißt: "Und der darauf saß, war seinem Aussehen einem Jaspis und einem Stein gleich. Und ein Regenbogen war rings um den Thron, täglich in seinem Aussehen einem Smaragd." Das ist auch noch so ein bisschen in diesem Zusammenhang von Offenbarung 4.

[11:39] Und das ist deswegen interessant, denn hier werden zwei Steine erwähnt. Zwei Steine in Vers 3.

[11:58] Ja, und zwar genau.

[12:01] Und wenn wir also klar, hier heißt es auch, der Regenbogen gleicht einem Smaragd, aber das Aussehen gleicht einem Jaspis und eines Tages.

[12:14] Einmal habe ich mir das angeschaut, wegen, ich muss das jetzt einfach mit euch teilen.

[12:20] In 2. Mose 28 werden auch diese beiden Steine erwähnt. Und zwar, habt ihr eine Ahnung, worum es im 2. Mose 28 gehen könnte?

[12:44] Ja, genau. 2. Mose 28 beschreibt unter anderem die Kleidung des Hohepriesters. Und hier kommt es in Vers ab Vers 17 auf diese Steine zu sprechen.

[12:59] Ihr könnt mal lesen, 2. Mose 28, Verse 17 bis 20.

[13:37] Okay, jetzt muss ich euch das kurz aufzeichnen. Wie kann man sich denn so ein Brustschild vorstellen?

[13:47] Ungefähr so ein bisschen zur Ecke und dann hatte man zwölf Steine, die man vielleicht erst so angeordnet.

[14:05] Jetzt ist es so, hier heißt es in deiner, was war der erste Stein in deiner Übersetzung?

[14:20] Letztendlich ist das hier dieser gleiche Stein wie der Star. Also in anderen Übersetzungen könnte man das auswechseln. Ich weiß es nicht so genau auf die Hebräer vielleicht in die Richtung gedacht haben. Gehen wir mal davon aus.

[14:34] Haben wir hier in Sarda.

[14:47] Was jetzt geht dir eins durch? Was ist denn der letzte Stein in der letzten Reihe, der letzte Stein?

[14:58] Jaspis. Wo hatten wir Sarda und Jaspis gerade eben?

[15:20] Ja, genau. Und wofür werden Sarda und Jaspis hier gebraucht?

[15:46] Kommt dir darauf, worauf ich hinaus möchte? Also wir hatten dieses Brustschild, und wie gesagt, der Hebräer denkt wahrscheinlich in die andere Richtung, als wir es fängt an mit allen Stars. Selbst auf mit einem Jaspis, die beiden Steine, die Gottes Aussehen sozusagen verbildlichen.

[16:09] Wenn ich, wenn ich damals Israelit gewesen wäre und dieses Brustschild angeschaut hätte, dann hätte mich das wohl oder übel daran erinnern können, dass Gott der Erste und der Letzte ist.

[16:28] Das ist so dieses Sinnbild. Und ich finde es einfach so schön. Gott hat das so eine Liebe zum Detail reingelegt. Er hat nicht einfach nur gesagt, ich nehme kostbare Steine, ordne irgendwie an, vielleicht noch zwölf für die zwölf Stämme, sondern er hat auch gesehen, erst kam der Sarda und die ganzen Reihe hindurch bis zum Jaspis.

[16:57] Das heißt, Gott ist der Erste und der Letzte. Okay, aber wir wollen uns nicht länger daran aufhalten.

[17:02] Jetzt haben wir noch einen Vers in Psalm 90, Vers 2, den wir uns anschauen möchten.

[17:15] 90, Vers 2.

[17:44] Ja, hier haben wir wieder diese Parallele zwischen Jesus und Gott. Und am Anfang dachte ich mir, muss man das immer so sehr betonen, aber man stellt doch fest, es gibt viele Menschen in der Welt, die heute immer noch meinen, Jesus sei nicht Gott. Aber das ist eindeutig die Eigenschaft Gottes.

[18:20] Genau. Das ist eigentlich im Deutschen "Session" ausgedrückt, von einer Ewigkeit, sozusagen in bis in die nächste Ewigkeit. Gottes die ganze Zeit da.

[18:41] Da geht es auch noch einmal darum, dass Jesus das Leben hat und das Leben ist.

[19:02] Erst bist du in 1. Johannes, 1. Johannes 1, und da Vers 2. Kein Problem.

[19:45] Genau. Und du hast schon richtig betont, erst das ewige Leben. Hier ist es nicht nur das Leben, das er auch weitergeben kann, sondern er ist das ewige Leben. Er hat diese, wie wir vorhin schon gesehen haben im Hebräer, hat die Kraft des unaufhörlichen Lebens.

[20:02] Es gibt noch viele weitere Verse, die wir uns jetzt anschauen könnten, wo ausgedrückt wird, dass das diese göttliche Eigenschaft ist. Jesus hat ja auch einige menschliche Eigenschaften, könnte man sagen, also von gerade seine menschliche Natur. Aber das Leben, das in ihm ist, das ist eindeutig göttlich.

[20:26] Wie können auch wir jetzt Teilhaber dieses Lebens werden? Dazu schauen wir uns an.

[20:33] Johannes 3, Verse 34 bis 36. Weil wir wollen ja nicht nur, dass Jesus irgendwie abseits von uns ist, sondern wir wollen mit ihm in Verbindung stehen.

[20:57] Und dazu Johannes 3, Vers 36. Habe ich nicht. Hab doch hier.

[21:19] Ja, was ist sozusagen die Bedingung, um auch von Jesu Leben etwas abzubekommen? An ihn zu glauben. Es ist doch so eine leichte Bedingung, oder nicht?

[21:28] Auch Johannes 5, Vers 24. Jetzt vier Seiten weiter, da heißt es: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgegangen."

[21:50] Auch das ist das Leben, das Jesus uns schenkt.

[21:55] Nach 1. Petrus 2, Verse 1 bis 3 bis 5.

[22:23] Ja, gelobt sei der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns auch unser Dank, großer Herzlichkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung und die Auferstehung Jesu Christi aus dem Grab, zu einem unvergesslichen und ungerechten und unfairen weltlichen gerne, dass im Himmel auch gewartet wird, uns, die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden, glauben.

[22:49] Dankeschön. Also hier erfahren wir, dass Gott darauf wartet, seinen Kindern ein ewiges und unvergängliches Erbe, wie es hier heißt, zu geben. Das aber am Ende der Zeit, dass sie erst dann bekommen.

[23:04] Hier so Auferstehung. Jetzt heißt es: "Wir haben diese lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi."

[23:18] Das, also Jesu Auferstehung versichert uns dann, dass auch wir eine Auferstehung haben können, dass dieses Erbe auf uns wartet. Das ist sozusagen so ein bisschen wie das Pfand dafür, dass Jesus für uns gestorben ist. Und es ist gut, dass Gott es an Jesus bindet und nicht an irgendeinen Menschen, wo es da nicht sicher sein könnte, ob es wirklich eine Auferstehung gibt.

[23:50] Zurück zur Offenbarung 1, Vers 18. Sie sehen, das hatte danach durchkam Offenbarung 1, Vers 18. Da heißt es auch: "Ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit." Amen.

[24:04] Und ihr besucht jetzt das Offenbarung schon lange genug, dass ihr mir sagen könntet, was bedeutet dieses kleine Wörtchen "Amen"?

[24:29] Ja, ganz genau. Das "Feier" mit dem Boden, der so fest ist, dass da nichts. Also, wenn man so ein Herz schlägt, dann wird er nicht gelöst. Darauf kann man sich verlassen. Und wenn Jesus das sagt: "Ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit", dann können wir uns auch darauf verlassen.

[24:48] Doch seine Auferstehung ist sicher.

[24:58] Etwas schreibt unter anderem: "Seien also Jesu göttliches Leben lässt sich nicht mit menschlichen Maßstäben errechnen. Die Existenz Christi vor seiner Menschwerdung wird nicht in Zahlen gemessen. In Christus ist das Leben und ursprünglich umgebaut und umgeleitet. Das hat sich im Deutschen nicht schön, aber das heißt, er hat es nicht von irgendwoher bekommen, sondern er selbst ist das Leben."

[25:30] So, jetzt gibt es hier in dem Vers 18 noch einen etwas seltsamen Ausdruck. Vielleicht heißt es: "Und ich habe die Schlüssel des toten Reiches und des Todes." Habt ihr euch mal damit auseinandergesetzt, was fast soll das? Was soll das? Diese Schlüssel des dritten Reiches und des Todes.

[26:08] Idee ist ja sozusagen dieses. Kann sich das Grab auch so quasi als Metapher, wie ein Gefängnis. Und jetzt legt er Verstand es. Gibt Menschen, die bereits vorher, dass man Gott aus dem Grab heraus rufen nun. Sind aber hier ist sagt auch er stand über wirkliche ausgerückt.

[26:40] Also hier wurde jetzt gesagt, dass Jesus sozusagen aus diesem Gefängnis des Todes mit dem selbst. Er hatte den Schlüssel und erkannte selbst aus den Toten auferstehen.

[26:54] Auferstehen. Genau.

[26:59] In Psalm 68, Vers 21.

[27:06] Merkten wir, Gott hat es schon immer den Schlüssel des toten Reiches.

[27:11] 2. Mose 68, Vers 20.

[27:36] Da, wo für die Menschen die Lösungen aufhören, wo der Mensch unfähig ist, da hat Gott immer noch Auswege. Es ist nicht schön.

[27:42] Schön. Es gibt dieses Kinderlied: "Gott hat immer einen Weg", und sogar über den Tod hinaus.

[27:49] Psalm 49, 14 und 16.

[28:03] Bis 15.

[28:40] Soweit. Also hier sehen wir dieses Bild, dass es sozusagen ein bisschen so ein Mann hatte die Vorstellung von einem eher toten Reich. Das ist das, was hier schon gesagt worden ist. Der Tod wurde nicht als Zustand allein gesehen, sondern man hatte so ein bisschen die Idee, es ist wie ein Reich der Toten, das abgeschirmt ist von dem Reich der Menschen.

[29:17] Hier sah ja 38, 10 bis 12. Sieht hier aber einen Kontrast, wo es heißt: "Ich sprach", also hier ist er, ist derjenige, der hier redet. "Ich sprach: In meinen besten Jahren muss ich zu den Toren des Toten Reiches eingehen. Ich bin des Rests meiner Jahre beraubt. Die Sprache: Ich werde denn hier nicht mehr sehen den Herrn im Land der Lebendigen. Bei den Abgeschiedenen werde ich keinen Menschen mehr blicken. Meine Wohnung wird abgebrochen und rentierten Zeit von mir weggeführt. Ich habe mein Leben ausgewogen wie ein Weber. Er wird mich vom Kettcar abschneiden. Erde Tag zur Nacht wird machst du ein Ende mit mir."

[30:03] Drückt ihr so aus. Es gibt die Lebenden und es gibt die Toten. Aber Gott ist bei den Lebenden.

[30:07] Das spricht auch gegen die Vorstellung, dass wenn man stirbt, dann zu Gott in den Himmel kommt. Gott ist bei den, ist im Land, im Land der Lebendigen. Genau.

[30:25] Heißt es hier. Auch bei hier können wir schon sehen, dass es hier schlagen, das jetzt nicht auf, aber auch hier spricht schon von dem Tod, aber schon von der Auferstehung nach dem Tod.

[30:46] Doch wir gehen dahin und zwar nehmen wir den hier.

[30:53] Dass es den Vers hatten wir schon das letzte Mal, aber es geht so schön weiter hier ab 19, 25 bis 27. Das hat das lesen.

[31:36] Dieses, ich habe das auch noch in einer anderen Übersetzung gelesen. Ist es danach sehnt sich mein Herz in mir, heißt eigentlich so wörtlich: "Auch wenn meine Nieren vergehen." Und die Nieren, das ist ein Bild, das öfters in der Bibel vorkommt. Es heißt zum Beispiel im Jeremia, dass Gott Herzen und Nieren prüft, also so das Innerste von Menschen. Und es ist eigentlich auch ein sehr plastisches Bild, wenn man weiß, wer man schon mal mit den Nieren zum Beispiel Probleme hatte, dann weiß man, das sind große, große Schmerzen, die man da auszuhalten hat. Und trotzdem sagt hier: "Auch wenn meine Nieren vergehen", sehne ich mich danach, Gott zu sehen.

[32:31] So als ob alles in mir zu gehen will. Das so gut er hat, er hatte ja auch ein schweres Leben, aber so sehr sehne ich mich danach, Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Und ich weiß, in einem Fleisch, das ist auch interessant, denn das spricht gegen diese Vorstellung, dass die Seele irgendwo hingeht und dann bei Gott ist.

[32:56] Das heißt hier bei der Auferstehung, Gott wird den Menschen aus dem Grab erheben und dann wird man mit dem Fleisch sozusagen vor Gott stehen.

[33:19] So im Psalm 9, Verse 14 und 15. Weiter fortfahren.

[33:25] Da wird jetzt noch einmal dieser Gegensatz, dieser Kontrast gebildet zwischen dem Totenreich und war etwas anderes, was auch dann wieder letztendlich mit der großen Auferstehung zu tun hat. Psalm 9, Verse 14 bis 15.

[33:54] Bis 15.

[34:05] Was sind hier diese beiden Pole, die aufgemacht werden? Wir haben einmal das Totenreich und ja, genau, die Tore des Toten Reiches. Apropos Tore, dafür braucht man wohl Schlüssel, um die zu öffnen. Und die Tore sind. Und Gott möge uns führen, dass wir einmal Situation sich halten können und durch seine Gnade vielleicht niemals die Tore des Todes.

[34:44] Wir können Gott dafür danke sagen und zwar danke, so wie es derzeit ist im Psalm 137.

[35:09] Lies mal die, die in Finsternis und Todesdaten saßen, gebunden in Elend und Eisen. Und Vers 4 ab Vers 14: "Er führte sie heraus aus Finsternis und Todesschatten und zerriss ihre Fesseln. Sie soll dem Herrn danken für seine Gnade und für seine Wunder an den Menschenkindern."

[35:32] Wenn wir diese Erfahrung machen, dass Gott auch im 2. Mose 16, Vers 18 ist es, glaube ich, da heißt es, dass Gott die Menschen auch vor dem Tod bewahrt.

[35:47] Klar, manche trifft der Tod, aber oft ist es auch so, dass wir sehr gut mit dem Leben davonkommen. Und dafür dürfen wir Gott danken.

[35:57] Dürfen Gott aber auch danken, dass er die Auferstehung für uns bereithält. So wie wir gesagt haben, durch Jesu Auferstehung haben wir die Sicherheit, dass es auch für uns eine Auferstehung geben kann.

[36:15] Und dieses Thema von der Auferstehung, ich muss vielleicht noch kurz das klären, neben mit dem Schlüssel, Schlüssel des Todes, Totenreichs und des Todes. Das bedeutet eben, Jesus hat die Macht, den Tod, die Menschen vom Tod zu befreien.

[36:35] Und es wird dieser Tag kommen, wo Jesus sozusagen sein Schlüssel nimmt, diese Macht benutzt, uns die Gräber zu öffnen und die Menschen zur Auferstehung zu rufen.

[36:53] Und diese große Hoffnung. Oft können wir sie nicht richtig schätzen. Einmal waren wir in der Stadt haben zur Bücher Mission gemacht, und da gab's ein Ehepaar, das vorbei gelaufen ist und die haben gesagt: "Wir wollen nichts von Religionen davon. Wollen wir nichts wissen."

[37:19] "Einzige, was uns interessiert, ist der Tod. Darüber machen wir uns Gedanken." Kommt so, könnte man mit ihnen zumindest über den Tod reden und später dann auch auf den Glauben zu sprechen kommen.

[37:29] Eine andere Erfahrung, die ich noch kurz mit euch teilen möchte, ist die wohl eine der schönsten Erfahrungen, die ich bisher machen durfte. Auch wenn sie die traurige Komponenten hat. Und zwar war das vor einigen Jahren im Französischunterricht, da haben wir immer sehr tiefgehende Gespräche gehabt.

[38:01] Und es kam dann einfach auf einen Todesfall in meiner Familie zu sprechen. Und leider muss ich sagen, dass ich damals dann unter Tränen den Klassenraum verlassen habe, weil es einfach ja so viel Emotionen aufkommen.

[38:22] Und meine beste Freundin ist mir gefolgt, hat mich dann den Arm genommen und getröstet.

[38:35] Eigentlich gerade völlig falsch, dass du mich jetzt hier so viel weinst. Weil ja, ich vermisse die Person, aber es hatte der Tod von dieser Person hat mit den Himmel so wertvoll gemacht. Und du weißt gar nicht, dass ich kann, kann mir kein Opfer vorstellen, nichts, was auf dieser Welt gäbe, was es nicht wert wäre, in den Himmel zu kommen.

[39:02] Dann werde ich mit den Menschen zusammen sein. Und dann wird Gott wirklich alles Leiden und alles weg tun.

[39:14] Und es hat mich angeschaut und hat gesagt: "Ich wünschte, ich hätte auch so ein Glauben wie du."

[39:25] Wenn euch jemand diese Worte sagt: "Ich kann es euch sagen, da kriegt man Gänsehaut." Wünscht ich, ich hätte auch deinen Glauben. Und wir haben diesen Glauben. Lasst es uns noch mehr schätzen. Und auch wir wollen Gott dafür danken, dass wir diesen Glauben haben.

[39:54] Dürfen nicht mal der Tod ist sicher, nicht mal der Tod hat Macht über uns. Nein, die Macht Jesu ist größer.

[40:03] Lasst uns dir, Vater im Himmel, danken. Ich danke dir, danke dir, dass Jesus die Schlüssel des Totenreichs und des Todes in seiner Hand hält. Dass er so erhaben, uns so mächtig und wie nichts zu fürchten brauche.

[40:35] Herr, wir wissen nicht, was im Leben noch auf uns zukommt, aber wir wissen, dass du sehr große, unvergängliche Güter für uns bereithält. Wir wissen, Herr, dass du derjenige bist, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt. Und auch wir dürfen die Hoffnung haben, ewig bei dir zu sein.

[40:59] Vater, mach uns bereit dazu. Schenke uns noch stärkeren Glauben, bitte. Schenke uns noch reinere Herzen und lass uns ein Leben haben, das von dir zeigt. Dass diese Worte, diese Hoffnung zu anderen Seiten trägt.

[41:20] Ich danke dir, dass du mit jedem von uns sein möchtest und danke für die Fülle an Siegen, die du für uns bereithält.


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