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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In diesem Video wird der biblische Begriff des Zeugnisses beleuchtet, beginnend mit Offenbarung 1:2. Christopher Kramp erklärt, wie die Offenbarung Jesu Christi selbst ein Zeugnis Gottes ist und wie Jesus, der Vater, der Heilige Geist, Johannes der Täufer und die Jünger alle Zeugen für Jesus sind. Es wird betont, dass wahres Bibelstudium und ein christliches Leben immer auf Jesus hinweisen sollen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] beim letzten Mal gesehen und gelernt haben wir gesprochen über die Offenbarung Jesu Christi. Das liegt ja schon zwei Wochen zurück. Und wir haben gesehen, dass es das Evangelium ist, ja, die Offenbarung des Geheimnisses von Gott, das Geheimnis Gottes durch Jesus, der der Retter von der Sünde ist, der gesalbte König, Priester und Prophet.

[1:12] Dann haben wir ein paar Dinge in Vers 1 gesehen. Vielleicht könnt ihr ganz kurz noch mal sammeln, noch mal kurz uns in Erinnerung rufen, damit wir dann für Vers 2 gerüstet sind. Woran könnt ihr euch erinnern, was wir in Vers 1 noch gelernt haben?

[1:27] Ja, genau, das haben wir letztes angeschaut: eine Kommunikationskette, und zwar von Gott dem Vater zu Jesus, und dann von Jesus zu zum Engel, der Engel zu zu Johannes, der vom Heiligen Geist inspiriert ist, und Johannes dann zu den Gemeinden, zu den Knechten, damit zu uns. Und wir zu anderen. Herr, das steht nicht mehr im Text, aber das ist sozusagen impliziert.

[1:54] Genau, Jesus spricht nicht aus sich selbst heraus, sondern die Offenbarung Jesu ist also damit auch eine Offenbarung des Vaters. Wir haben gesehen, dass er schon auf Erden immer das gesagt hat, was er vom Vater gehört hat. Er jeden Morgen hat er gesagt: "Wecke mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger hören, um dann mit der Zunge eines Jüngers anderen zu helfen." Er war der große Lehrer, aber er selbst war ein Schüler, ein Schüler vom Vater. Und das hat nicht aufgehört. Auch die Offenbarung ist das, was der Vater eben gezeigt hat.

[2:26] Ganz genau, wichtiger Punkt, ganz praktisch. Und ich hoffe, ihr probiert das jeden Morgen aus: Gott sagt: "Herr, sprichst du heute zu mir?" Was ist euch noch erinnerlich?

[2:54] Ganz genau. Also dieses "rasch" meint nicht ein einzelnes Ereignis, sondern die Offenbarung enthält viele Prophezeiungen, die die gesamte Zeitgeschichte oder die gesamte Geschichte seit Johannes bis weit in die Zukunft abdecken. Und zu jeder Zeit gibt es Dinge, die "rasch geschehen" sollen. Ja, nicht alles in Offenbarung geschieht zum selben Zeitpunkt. Und das ist sozusagen genau die Idee.

[3:16] Ja, wolltest du auch sagen, ganz genau. Noch etwas, woran wir euch erinnern können?

[3:23] Ja, ganz genau. Johannes und Daniel, die beiden, die seit Jugendjahren mit Jesus gegangen sind, die im steten Alter diese großen apokalyptischen Prophezeiungen bekommen haben.

[3:50] Ganz genau. Wir haben gesehen, wir sind nicht Knecht in dem Sinne, dass wir nicht wissen, was er vorhat und einfach uns nur Aufgaben gibt, die wir so blind erfüllen sollen. Sondern er möchte uns, soweit wir es verstehen können, natürlich gibt es viele Dinge, die wir verstehen. Ja, offenbart uns nicht alles, aber alles, was gut für uns ist. Er möchte sich mitteilen, damit wir verstehen, was er tut. Dass er seine Freunde sind. Und du hast das wirklich gesagt: Jesus sagt: "Ich nenne euch nicht Knechte, sondern Freunde, weil ich euch alles gesagt habe."

[4:15] Und wenn also Jesus hier uns offenbart, was die Zukunft bringt, dann will er damit durch dieses Buch sagen: Ihr solltet meine Freunde sein.

[4:22] Und das glaube ich, ein ganz, ganz wichtiger Gedanke, der anders anknüpft. Daniel selbst und auch Johannes waren ja Freunde Gottes. Ja, sie werden die vielen geliebten genannt. Da Johannes, der den Jesus liebte, dann besonders eng mit Gott. Und so haben wir gesehen, dass die Liebe zu Gott und die biblische Prophetie sich nicht ausschließen. Im Gegenteil, wer wirklich Gott lebt, lebt auch die Prophetie. Und wer die Prophetie wirklich liebt, der liebt auch Gott und zeigt diese Liebe in seinem Leben.

[4:58] Man muss bereit sein, ihn zu nehmen und zwar, wie wir gesagt haben, aus Freundschaft und Liebe und Dankbarkeit für das, was er getan hat. Das haben wir also hier gesehen. Offenbarung ist so, wie Christus ihn Gott ihm gegeben hat, und er hat sie seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll.

[5:12] Und er hat sie bekannt gemacht werden, falls bekannt machen dieses Seminar durch Zeichen, ja, durch Symbole, durch mit Tauchern und durch seinen Engel. Sei also den Gaben seinem Knecht Johannes gesandt. Und jetzt geht der Satz weiter.

[5:41] Genau, in Vers 2 geht es jetzt um wen? Wer wird hier näher bestimmt? Wer wird hier genau beschrieben? Es geht um Johannes, um den, der das Ganze empfangen hat und jetzt aufgeschrieben hat. Was lernen wir hier über Johannes? Welche Gedanken stecken hier erst mal so im Vordergrund?

[6:02] Also, es geht um ein Zeugnis. Er bezeugt etwas. Wir sehen, es gibt zwei Dinge, die er bezeugt: das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi.

[6:27] Genau. Wir werden uns gleich ein bisschen verstellen und schon im Johannes-Evangelium oder sonst wo. Johannes schreibt, Johannes hat diese Idee ganz gerne verwendet, dass ein Zeuge sein, etwas bezeugen.

[6:41] Vielleicht sagt euch das griechische Wort etwas, auch wenn ihr kein Griechisch könnt. Und zwar ist das Wort "bezeugen" martyria. Kennt ihr hier irgendein Wort, das so ähnlich klingt wie "martyria", "Märtyrer"? Ja, das ist genau dieses Wort. Ein Märtyrer ist eigentlich vom Wortsinn nichts weiter als ein Zeuge.

[7:00] Er bezeugt seinen Glauben, indem er quasi bis zum Tode treu bleibt. Ja, also das hat für uns heute etwas sehr Blutiges und sehr dramatisch ist das Wort "Märtyrer". Aber eigentlich vom Griechischen ist es eigentlich nur ein Zeuge. Jeder Zeuge vor Gericht war ursprünglich sozusagen ein Märtyrer in diesem Sinne.

[7:35] Ja, ganz genau. Jetzt sollen wir jetzt mal ein bisschen an, wo dieses Zeugnis geben, bezeugen von Johannes sonst in seinem Evangelium verwendet wird. Wenn wir feststellen, da entsteht so eine ganz eindeutige Idee.

[7:47] Schauen wir mal in Johannes, das geht los in Johannes Kapitel 1. In Johannes Kapitel 1 und dort lesen wir Vers 7 und 8.

[7:57] Lesen Sie zum ersten Mal in Schritten von Johannes hier in der Bibel, wenn man sozusagen jetzt von vorn nach hinten durchliest, dass jemand Zeugnis gibt.

[8:22] Genau. Um wen geht es hier in Vers 7 und 8? Johannes den Täufer. Also haben wir Johannes dem Täufer, und es wird hier mehrfach betont, dass er ein Zeuge war.

[8:35] Johannes der Täufer. Er kommt zum Zeugnis. Ja, der Sinn seiner Sendung war, dass er Zeugnis gibt. Und zwar wem gegenüber? Wem hat er Zeugnis gegeben?

[8:48] Vom Licht, von Jesus. Genauso Johannes der Täufer, der weist auf Jesus hin, auf das Licht. Und zwar mit welchem Ziel bezeugt er Jesus? Einfach nur, um zu sagen: "Ich habe recht gehabt"?

[9:08] Genau, damit Menschen an ihn glauben. Könnte das sehen in Vers 7: "Dieser kam zum Zeugnis, um von dem Licht Zeugnis zu geben, damit alle durch ihn glaubten." Also ein echter Zeuge im biblischen Sinne, der bezeugt Jesus mit einem Ziel. Nicht einfach, um zu sagen: "Ich habe es gewusst, ich hab's euch gesagt, jetzt macht damit, was ihr wollt." Sondern sein Ziel mit dem Zeugnis, dass andere Menschen glauben.

[9:34] Das war bei Johannes dem Täufer so. Das können wir mehrmals sehen. Auch wenn wir doch, Fest 15 lesen, schaut mal Vers 15.

[9:56] Genau. Wenn Johannes sagte: "Er ist vor mir gewesen. Er ist er gewesen, als ich..." Was du damit zum Ausdruck bringen, dass er von Ewigkeit da ist. Genau. Also was impliziert, dass wir nächstes von Ewigkeit da gewesen sind und Johannes nicht? Ja, Jesus ist viel größer. Also dieses Zeugnis weist auf jemanden hin, der größer ist.

[10:18] Ja, also Johannes, das merkt man in der Bibel immer wieder. Dann hat nie den Wunsch, irgendwie sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

[10:27] Ja, Johannes sagt er selbst: "Ich muss abnehmen. Er muss zunehmen." Ein wahrer Zeuge von Jesus, der möchte gern möglichst aus der Bildfläche verschwinden. Er möchte gern, dass andere Menschen Jesus sehen. Dann möchte ich sagen: "Ich bin der Autor. Offenbarung, hört, was ich zu sagen habe." Er sagt also: "Ich hab mich was mit schaut mal hier und da, dass Jesus nicht aus Milch schaut auf Jesus." Und das ist bei Johannes dem Täufer ganz genau so gewesen.

[10:55] Jetzt schauen wir mal in Johannes 1. Nicht, das haben wir gelesen. Genau. Wie Johannes 5, schon mal in Johannes 5 und da greift Jesus diese Idee auf, dass Johannes der Täufer ein Zeuge für ihn war.

[11:11] Denn manchmal lesen wir Johannes 5, Vers 31 bis 35.

[12:03] Genau. Der Kontext ist, Jesus steht vor dem Sanhedrin, ja, nach anderthalb Jahren seines Dienstes ungefähr, und muss sich verantworten für eine Sabbatheilung. Und Jesus macht jetzt etwas deutlicher. Sagt: "Wenn ich einfach nur mich selbst verteidige, dann würde mir eh nicht geglaubt. Deswegen sage ich euch, es gibt jemand, der mein Zeuge ist." Und auf jeden Fall weiß das natürlich auf den Täufer.

[12:23] Genau. Und was lernen wir aus diesen Worten? Was gibt es hier für neue Informationen, die bisher nicht bedacht haben über dieses Zeugnis von Johannes dem Täufer? Was lernen wir in diesen Versen hier? Was ist so der Gedanke von?

[12:35] Hier, was ist so der Gedanke von Jesus? Jesus sagt, Jesus verweist auf Johannes, weil er sonst nicht weiß, wie er durch den Prozess kommt. Nein, er sagt:

[12:55] Ja, ganz genau. Er sagt: "Das Zeugnis, das ich brauche, das nicht Jesus." Hängt sozusagen, seine Existenz hängt nicht am Zeugnis von Johannes, sondern er sagt: "Dieses Zeugnis von Johannes gibt es, weswegen..."

[13:27] Ja, ganz gehört, damit ihr gerettet werdet. Das Zeugnis ist nicht dazu da, dass Jesus sagt: "Mensch, ich wollte unbedingt mal, dass einer mir mal recht gibt." Das Zeugnis von Johannes hatte das Ziel, dass möglicherweise auch die Pharisäer gerettet werden können. Jesus sagt, dass auf: "Ich weiß, wenn ich jetzt alleine von mir rede, denke vielleicht, ich will mich zu verteidigen, aber schaut mal, was Johannes gesagt hat. Ich brauche Johannes nicht, aber Johannes ist gesandt, damit ihr glaubt."

[13:55] Gott braucht uns nicht als Zeugen, aber er sendet uns als Zeugen, damit andere, die bisher nicht glauben, vielleicht doch noch eine Chance haben zu glauben. Das ist sozusagen die Idee, die dahinter steht. Aber es geht noch weiter.

[14:06] Jetzt in Vers 36 und 37 kommt noch mehr dazu. Wer ist nicht nur Johannes der Täufer?

[14:07] Wer mag mal Vers 36 und 37 lesen?

[14:36] Bis der Hand. Genau. Also wir haben jetzt auch Gott, den Vater, gesagt: "Gott, der Vater selbst bezeugte mich."

[14:45] Und was ist noch ein Zeugnis? Also wir haben jetzt ein eigenes Leben. Ja, das, was er tut, sein eigenes Leben ist auch ein Zeugnis. Also Jesus bezeugt sich durchaus auch selbst. Ja, aber nicht durch seine Worte allein, sondern durch sein ganzes Leben. Er behauptete nicht einfach Dinge, um sich zu rechtfertigen, sondern sein Leben selbst war ein Zeugnis für ihn. Ziemlich interessante Sache, oder?

[15:13] Und das ist auch der Grund, warum laden Johannes 8 sagt: Schaut mal in Johannes 8 und dort Vers 18.

[15:43] Ganz genau. Also hier sehen wir, als Jesus gesagt hat: "Johannes 5, ich zeuge nicht von mir selbst." Meint, wäre es nicht, dass er nicht selbst Zeugnis geben kann? Ja, das hat eine andere Bewandtnis im Sanhedrin, sondern wollte er quasi sagen: "Okay, wenn ich jetzt mein Zeugnis gebe, glaubt mir sowieso nicht. Deswegen schaut mal auf Johannes." Aber Jesus gibt auch selbst Zeugnis. Sein eigenes Leben zeugt von ihm. Seine Werke, wie man das noch mal in Johannes 10 noch sehen kann. Schaut man sich an, das 10 Vers 25.

[16:12] Haben die Offenbarung Jesu Christi. Sie kommt von Jesus und behandelt Jesus. Ja, das ist genau diese Idee. Auch Johannes 10 Vers 25.

[16:33] Ganz genau. Also wir haben, der Vater ist etwas. Vater, ein Zeugnis über Jesus gegeben. Also direkt als Gott der Vater bei der Taufe hat dieses: "Mein geliebter Sohn, ja, an dem ich Wohlgefallen habe." Ja. Es kam kaum einmal kam auch eine Stimme vom Himmel. Ganz genau. Dann erinnert euch an den Berg der Verklärung. Mehrmals hat Gott der Vater Zeugnis abgelegt. Aber auch durch die Werke, die Jesus bei dem Vater gesehen hat und jetzt quasi sozusagen auslebt, wird auch gibt er auch Zeugnis über sich selbst und seine Mission.

[17:09] Noch ein bisschen weiter und zwar jetzt in den ersten Johannesbrief. Erste Johannes 5 Vers 6. Ihr seht, das ist ein Thema von dem Zeugnis, das immer und immer wieder gerade bei Johannes auftaucht.

[17:21] Also nicht nur bei Johannes natürlich, aber es ist so ein Lieblingsmotiv von ihm. Erste Johannes Kapitel 5 Vers 6. Erste Johannes Kapitel 5 und dort Vers 6.

[17:52] Genau. Wen haben wir jetzt als Zeuge? Von den Heiligen Geist. Ja, also ihr seht hier schon, wir haben also Jesus gibt selbst Zeugnis, der Vater gibt Zeugnis, der Heilige Geist gibt Zeugnis. Da seht ihr, dass sozusagen das ganze Wirken auch der Gottheit darauf bedacht ist, den Erlösungsplan durch Jesus zu bezeugen, ja, offenbar zu machen.

[18:16] Aber der Heilige Geist tut es nicht alleine, sondern wir können auch mal zurückgeben zu Johannes und zwar in Johannes Kapitel 15.

[18:22] 15. Das ist jetzt sehr kurz vor der Kreuzigung, in der letzten großen Rede, die Jesus an seine Jünger hält, nimmt zu ihm im Kontext des Abendmahles. Erste Johannes 15 und dort Vers 26 und 27.

[18:59] Genau. Also wir haben wiederum die Idee, der Heilige Geist gibt Zeugnis. Und wer kommt dazu? Die Jünger. Ja, jetzt haben wir also hier die Jünger, die gemeinsam mit dem Heiligen Geist sozusagen ja die gemeinsamen Zeugnis geben. Als ihr seht, wenn man also Jesus fragt, bezeugt er das, was Jesus betrifft. Ja, wenn man Gott den Vater fragt, bezeugt er Jesus. Aber der Heilige Geist fragt, bezeugt er Jesus.

[19:27] Hermann Johannes den Täufer gefragt hat, den größten Propheten aller Zeiten. Da kam der erzeugte, also bezeugte Jesus. Wenn man die Jünger dann fragt, als sie beim Heiligen Geist erfüllt waren, bezeugten sie Jesus. Die Idee ist, wenn wir mit der Gottheit verbunden sind, denn damit Jesus verbunden sind, wenn mit dem Vater verbunden sind, wenn er wirklich unser Vater ist, wenn wir vom Heiligen Geist, dann werden wir auf Jesus verweisen. Und zwar genau so wie Johannes der Täufer und genauso wie die Jünger zu Pfingsten.

[19:58] Wir werden dann aussagen: "Ich muss abnehmen, er muss wachsen." Herausnehmen.

[20:06] Und dann können wir jetzt mal die Frage stellen: Ist unser Leben, sind unsere Worte heute an diesem Tag so ein Zeugnis für Jesus gewesen? Ist unser Leben allgemein unter der Woche, also nicht nur am Sabbat, Formsache, ist unser Leben allgemein ein Zeugnis Jesu? Ich meine, wenn man an Johannes den Täufer denkt, dann das erste, was ankommt, ist, dass er der Vorläufer von Jesus ist. Oder bei Johannes dem Täufer ist nicht die erste Assoziation: "Ach, das war der, der eine neue Mode eingeführt hat" oder der, der irgendwie komische Sachen gegessen hat oder so. Er, die erste Assoziation bei Johannes dem Täufer ist es doch der, der den Weg zu Jesus gewiesen hat.

[20:56] Und ich würde mir wünschen, dass wir alle noch viel mehr dafür bekannt werden, dass, wenn man mit uns Kontakt hat, dass man zu Jesus geführt wird. Ich meine, dass in dem, was wir, dass wir so sehr mit Gott dem Vater, im Heiligen Geist und mit Jesus selbst verbunden sind, dass, sowie Johannes sagen kann: "Ich habe davon Zeugnis abgelegt."

[21:29] Ja, ganz genau. Und das war ja das Geheimnis von Johannes. Er erkannte Jesus wirklich. Und zwar sowohl aus der Zeit als Jünger, als auch dann, als Jesus im Himmel war, hat er eng mit ihm zusammen gelebt. Ja.

[21:42] Jetzt lieber aus, was also mal nicht so einem Johannes-Text, zu Apostelgeschichte, aber wenn wir so eine ähnliche Idee der Apostelgeschichte 10 und dort Vers 43.

[21:50] Apostelgeschichte 10 Vers 43. Wer mag das mal lesen?

[21:59] Apostelgeschichte 10 Vers 43. Wer mag das mal lesen?

[22:18] Genau. Also hier ist jetzt wer genannt? Alle Propheten legen natürlich von dem Zeugnis ab. Von. Okay, also ihr könnt jetzt etwas tun. Wenn es in diesem Kontext um Zeugnis geht, ist eigentlich immer der Fall, egal wen man fragt, ob Gott dem Vater, den Heiligen Geist, dass Jesus selbst, Johannes den Täufer, die Jünger, Neues Testament, die Propheten im Alten Testament. Wenn sie Zeugnis geben, geben sie immer von jemandem Zeugnis, nämlich von Jesus.

[22:43] Und zwar, vielleicht könnt ihr euch erinnern, dass Jesus selbst auch darauf Bezug genommen hat, als er mal gesagt hat in Johannes 5:39: "Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von dir Zeugnis geben." Genau das heißt die Bibel. Ja, also das war ja in dem Fall zur Zeit von Jesus das Alte Testament. Die ganze Bibel zeugt von Jesus. Ihr wisst vielleicht, als Jesus auf dem Weg nach Emmaus mit den zwei Jüngern dort sprach, hatte er ihnen aus der Schrift viele Dinge gezeigt. Das hieß es: "Fing an bei Mose und durch alle Propheten und zeigte ihnen, was sich auf ihn bezieht."

[23:29] Echtes Bibelstudium, liebe Geschwister, echtes Bibelstudium bezeugt Jesus. Wenn Bibelstudium nur in Rechthaberei ausartet, was manchmal leider der Fall ist. Ich habe das kannte ich, aber das ist ganz du liegst falsch, ich sage richtig. Ja, hin und her. Und ich meine, wie oft geschieht es, dass Christen und leider auch mal Adventisten, sie bestimmte Auslegung streiten. Ja, dann ist eigentlich die ganze Sache schon völlig am Ziel vorbei. Dann echtes Bibelstudium führt uns näher zu Jesus.

[24:03] Echtes Bibelstudium sagt: Ich will nicht im Mittelpunkt stehen, nicht meine Ideen über den Text, nicht meine Auslegung, nicht meine Gedanken, sondern wie viel, wie viel können wir eigentlich hier von Jesus lernen? Auch eine Offenbarung.

[24:16] Die Offenbarung ist naturgemäß ein Buch, muss viele Ansichten gibt. Habt ihr vielleicht schon gemerkt, oder? Weil natürlich, man kann natürlich jetzt in den Evangelien kann man sagen: "Entweder ich glaube, dass Jesus den Laden erweckt hat, oder ich glaube es nicht." Aber da gibt es jetzt nicht viel Interpretationsspielraum mehr, weil entweder es ist wahr, es ist falsch. Man kann jetzt nicht irgendwie groß ruminterpretieren. Aber wenn er einen Drachen steht und eine Frau und Hörner, dann gibt es viele Optionen.

[24:42] Gesagt, was könnte das sein? Angesagt, das könnte das sein. Ja, und da ist also naturgemäß die Gefahr, dass Menschen, die jetzt vielleicht irgendwie Interessen der Bibel haben, aber nicht wirklich mit Gott verbunden sind, sich selbst irgendwie verwirklichen wollen, ja, selbst irgendwie ihre eigene Meinung durchdrücken wollen. Und die Gefahr, wir alle, weil wer von uns hat kein sonniges Herz von Natur aus irgendwie mit in seinem Körper?

[25:09] Also der Punkt ist, was Johannes hier sagt, es ist eher als er die Offenbarung schreibt, ist jetzt Teil eines Programms, das wir in der ganzen Bibel finden können, dass wo immer sozusagen Gott am Wirken ist, sei es durch Einzelpersonen, sei es durch die Bibel, sei es im Alten, Neuen Testament, durch seine eigenen Taten, es immer darum geht, Jesus zu erhöhen. Also damit wird ganz deutlich, dass Zeugnisse, was es geht. Es geht um Jesus.

[25:36] Aber jetzt haben wir noch eine interessante Formulierung. Offenbarung 12, da werden mir zwei Dinge jetzt speziell genannt. Also wir wissen schon jetzt aus unserem Studium von bezeugt, dass letztendlich um Jesus geht. Aber das wird jetzt etwas konkretisiert. Nämlich, wenn zwei Dinge genannt, die ihr konkret bezeugt hat, nämlich erstens das Wort Gottes und dann...

[26:08] Genau. Nun beide Dinge, das Zeugnis Jesu Christi. Beide Dinge sind natürlich direkt mit Jesus verbunden. Wenn wir gleich sehen, haben wir werden sehen, wie beiden diese beiden Dinge wir trägt, also mit Jesus zusammenhängen. Aber vielleicht schauen wir erst mal konkret, was ist eigentlich erstmal jetzt hier mit dem Wort Gottes gemeint? Was meint das Wort Gottes?

[26:30] Gottes. Okay, ja, ganz genau. Das ist das, was ich oft hinaus wollte, später Jesus selbst, das Wort. Aber also das ist die eine, der eine Aspekt dieses letzten Wortes. Aber gibt's noch einen anderen Aspekt? Was ist das Wort Gottes?

[26:42] Wenn wir so im Allgemeinen von dem Wort Gottes reden, wir von der Bibel. Ganz genau so. Klar hat es ist die Bibel. Woher wissen wir, dass die, oder woran erkennt man, dass die Bibel wirklich Gottes Wort ist? Das wird manchmal zu unter Christen so als so selbstverständlich.

[27:02] so als selbstverständlich herausgegeben. Wir sind Christen, das Wort Gottes. Aber woran weiß ich, egal ob ich jetzt christlich aufgewachsen bin oder vielleicht eher später dazugekommen bin, woran weiß ich, dass die Bibel Gottes Wort ist? Weil ich würde mal behaupten, fast niemand von uns hat alle Verse gründlichst analysiert. Manche von uns haben recht, wie wir manchmal ganz komplett durchgelesen. Aber was jetzt auch nicht mal die größte Dramatik wäre, weil es ja nicht drauf ankommt, dass wir alles mal gelesen haben, sondern dass wir dem folgen, was wir kennen. Aber woher können wir sicher sein, dass die Bibel Gottes Wort ist?

[27:46] Also Paulus sagt: "Alles Schrift ist von Gott eingegeben, ist von Gott eingehaucht, inspiriert." Ja, natürlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit. Ja.

[28:04] Zweite Petrus 1, Vers 21: "Denn keine Weissagung ist eine eigenmächtige Bedeutung, denn getrieben vom Heiligen Geist, da haben die Männer Gottes geschrieben." Ja, ganz genau. Aber woher weiß ich, dass das so ist, dass wir quasi Behauptungen sozusagen, also ich glaube, das ist wahr. Aber ich glaube ja auch deswegen, dass es wahr ist, weil es im Wort Gottes steht. Ja, woher weiß ich ja? Also da wissen wir, Johannes 1, das Jesuswort ist ja, okay.

[28:44] Also, was ist die Schlussfolgerung aus dem Vers? Ja, genau. Also, okay, ihr habt eine Frage sehr gut beantwortet, die Frage: Was sagt die Bibel über sich selbst? Da ist jetzt absolut klar. Meine Frage geht noch weiter: Woher weiß ich, woher kann ich prüfen, ob das auch so stimmt, was jetzt die Bibel über sich sagt? Also, versteht, was ich meine? Weil der Koran sagt auch, dass er das Wort Gottes ist. Und jemand, der in Saudi-Arabien aufwächst, hört immer, dass der Koran Gottes Wort ist. Und deswegen sagt er natürlich, den Koran des Gottes Wort, weil hier steht in Sure So und So, dass der Koran das Wort Gottes ist. Und das gleiche können wir jetzt auch für irgendwelche anderen Schriften sagen.

[29:30] Also, woher weiß ich persönlich, dass das auch wirklich Gottes Wort ist? Ihr merkt, das ist ein ganz wichtiger Punkt, der das Jesus, also Gott sagt an der Stelle in Jesaja, dass er sagt: "Sagt doch mal den anderen Göttern, sagt doch mal die Zukunft voraus. Mal sehen, ob wir das auch so genau kennt wie ich." Ja, das ist ein Erkennungsmerkmal, dass Gott selbst bestimmt, dass er sehr präzise Vorhersagen macht in der Bibel über die Zeitalter, die wir nachprüfen können. Ja.

[30:10] Also, Gott macht nicht nur vage Aussagen, sondern er macht sehr klare, deutliche Aussagen auf die Zukunft hin, die man prüfen kann, die wahr oder falsch sind. Ja, das ist also ein wichtiger Punkt. Was du dir noch sagen, woher? Also, das kann nicht prüfen kann, sozusagen die Geschichtsbücher herausnehmen, muss noch ein bisschen graben, daher kann es vergleichen, sei tatsächlich. Ja, das hat Liebe vorher gesagt, das ist so eingetreten.

[30:45] Ja, ja, genau, ganz genau. Man kann also auch, es gibt Dinge, die man ausgraben kann. Ja, und dann gibt es eine Stele in Moab gefunden, erzählt die gleiche Geschichte wie Zweite Könige 3, zum Beispiel. Ja, ganz, ganz spannend. Da kann man also bestimmte Details verifizieren. Ja, ja.

[31:03] Das kommt jetzt der Sache schon viel näher. Also noch mehr, weil was er sagt, ist vollkommen richtig. Nur ist es gerade mit der Archäologie so, man hat nicht alles gefunden. Also, man kann einige Dinge finden, ja, und das passt. Aber man kann durch die Archäologie keinen mathematischen Beweis führen. Ja, weil es immer Sachen gibt, die man nicht finden wird oder die noch unklar sind und so weiter.

[31:23] Es gibt also eine Sache, die noch etwas näher an unser Herz konnte, und das ist Erste Thessalonicher 2, Vers 13. Er ist ein ganz wichtiger Punkt, weil selbst wenn ich alle Beweise der Archäologie kenne und alle prophetischen Erfüllungen gesehen habe, folgt noch nicht automatisch, dass ich wirklich die Bibel Gottes Wort anhänge.

[31:46] Hier ist sozusagen eine der wesentlichen Punkte, die hier wichtig sind. Erste Thessalonicher 2, Vers 13. Paulus schreibt ja auch an die Katholiken, an Griechen, ja, die jetzt nicht so vertraut sind mit dem Alten Testament. Woran erkennen sie, dass was er schreibt, Gottes Wort ist? Er manchmal lesen erst das wohl nicht.

[32:29] Genau, und das ist der entscheidende Unterschied. Weil es gibt auch Mathematikbücher, die enthalten relativ wenig Fehler, weil es einfach Wahrheit geschrieben ist. Aber ein Mathematikbuch bewirkt nicht viel, außer vielleicht Kopfschmerzen irgendwie vor der Prüfung. Sind aber die Bibel hat noch mehr als einfach nur wahre Informationen, die man jetzt gegenchecken kann mit Archäologie und Geschichte.

[32:53] Die Bibel hat eine Kraft in sich, die aus Menschen völlig andere Charaktere machen kann, wenn sie das annehmen. Und das macht die Bibel völlig außergewöhnlich. Der Koran sagt auch viele gute Dinge, was man nicht tun sollte und wie man leben sollte und so. Aber der Koran bietet keine Kraft an, das wirklich vom Herzen aus zu tun, allenfalls irgendwie sich einzurichten, das irgendwie äußerlich zu machen.

[33:22] Ja, es ist allein die Bibel, und das ist etwas, was man nur allein erfahren kann, dass durch die Verheißungen Gottes hier tatsächlich Gott direkt zu mir spricht und mein Leben verändert wird. Und ich denke, ihr habt schon solche Erfahrungen in eurem Leben gemacht. Das ist eigentlich jetzt der Hauptgrund, warum ich persönlich glaube, dass die Bibel Gottes Wort ist, weil ich weiß, wie oft und wie genau dieses Buch zu meiner Seele gesprochen hat, wie genau es meine Probleme analysiert hat, mir gezeigt hat, wo der Fehler liegt, und wie oft es mich getröstet hat, immer dann, wenn ich es genau gebraucht habe, ohne dass jemand anders davon wusste.

[34:00] Die Bibel ist in der Hinsicht absolut außergewöhnlich. Ja, und Paulus sagt: "Daran erkennt ihr, hier wirkt mehr als nur ein paar Worte eines Menschen. Hier wirkt der Geist Gottes."

[34:10] Jetzt ist noch ein Unterpunkt. Johannes schreibt er hier, das nicht an die Offenbarung. Und die Offenbarung ist ein prophetisches Buch. Ja, Johannes ist also ein Prophet. Und trotzdem verweist er zuallererst auf das Wort Gottes.

[34:24] Es gibt heute auch manche Propheten oder Leute, die sich so prophetisch gebärden, die dann so den Eindruck erwecken, na ja, jetzt hat Gott mir eine neue Offenbarung gegeben. Ja, jetzt habe ich hier tolle Dinge gesehen. Was brauchen wir noch den alten Plunder? So nach dem Motto, ja, also jetzt gibt es neues Licht. Ja, ich habe neue Offenbarung, Gott direkt zu mir. Was braucht noch die Bibel?

[34:43] Das Interessante, das wahre Propheten, obwohl sie Träume und Visionen gab es, haben immer auch die Bibel schultern. Fallen euch Propheten ein, von denen es heißt, dass sie die Bibel studiert haben, obwohl man sehen kann, sie haben die Bibel benutzt und studiert, obwohl sie selbst von Gott Visionen bekommen haben?

[35:04] Naja, wäre es vielleicht kein Prophet im engeren Sinne, aber so ja, also als Reformator. Ja, das stimmt. Ich meine jetzt mit Propheten, Menschen, die so richtig Visionen und Träume gehabt haben. Also die so inspiriert, was natürlich im Allgemeinen recht Daniel oder Daniel sieht Träume, er sieht Visionen, Gott spricht direkt zu ihnen. Und trotzdem gibt es Stellen, wo deutlich wird, dies selbst dirigiert er, ließ die Revier und studiert ihre Mieter zum Beispiel.

[35:37] Oder TL, das ist das moderne Beispiel. Ja, sie hat auch Visionen und Träume. Hätte auch sagen können, ja, Gott spricht zu mir. Was soll ich noch die Bibel studieren? Im Gegenteil, je mehr sie Visionen gehabt, desto mehr hat sie die Bibel studiert. Und nach dem Motto Paulus, denkt an Paulus. Der Paulus sagt, er war im dritten Himmel gewesen, hat Dinge gesehen, die man gar nicht aussprechen kann. Und trotzdem seht ihr, der Paulus immer auf die Bibel verweist und sagt: "Da steht da und hier wie im Propheten steht, ja, und wie bei Mose zu sehen ist und so weiter."

[36:01] Ein wahrer Prophet wird immer die Bibel hochhalten. Und dann kann man auch wahre Propheten unter anderem erkennen von falschen Propheten. Ein wahrer Prophet wird immer die Bibel bezeugen. Ja, Johannes sagt: "Ich habe das Wort Gottes bezeugt." Ja, ich habe nicht das Wort Gottes irgendwie abgeschafft, sondern die Offenbarung ist Teil der Bibel.

[36:21] Und jetzt kommen wir noch zu dem anderen Begriff, nämlich das Zeugnis Jesu Christi. Und das ist natürlich interessant, weil dieser Begriff wird später in der Offenbarung noch einmal aufgegriffen und zwar ganz genau in Offenbarung 19, Vers 14. Da finden wir eine Erklärung für diesen Begriff. Und es ist uns aber nicht so bewusst, dass schon gleich am Anfang der Offenbarung dieser Begriff "Zeugnis Jesu Christi" wichtig wird.

[36:49] Also, manchmal denkt man eher, das Offenbarung, die so christ... dieses Zeugnis Jesu Christi, Entschuldigung, das kommt dann halt am Ende irgendwie. Das ist so ein Kennzeichen am Ende. Aber Johannes sagt gleich am Anfang im ersten Satz, im zweiten Vers: "Das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi." Jetzt, wer mag mal lesen?

[37:25] Okay, also hier eine ganz deutliche Definition: Das Zeugnis Jesu Christi ist der Geist der Weissagung. Und was heißt jetzt eigentlich Geist der Weissagung? Also, genau, Geist der Weissagung ist nicht identisch mit allen Fernoffenbarungen. Sagen ja, wenn wir aus Büchern zitieren, von allen weiteren Geisterbergung spricht, heißt es nicht, dass der Geist Erweiterung erster Zeit und existiert.

[37:57] Der Geist der Weissagung ist eigentlich wer ganz konkret? Der Heilige Geist ist. Der Heilige Geist, der prophetische Gaben gibt und der auch durch Menschen, die Propheten sind, sprechen.

[38:15] Selbst dann, wenn sie nicht Teil des biblischen Kanons sind. Oder kennt ihr in der Bibel selbst Propheten und Propheten, die nie selbst ein biblisches Buch geschrieben haben, die aber trotzdem reale Propheten waren?

[38:36] Genau, der Simon, ja, die vier Töchter von Philippus in der Apostelgeschichte. Jetzt stellt euch das mal vor, nicht wahr? Sagt Tanja, der Prophet Nathan. Nathan, Katja, genau. Dann gibt's die Bilder, nicht wahr? Ich meine, gibt es ein Buch in der Bibel, Elisa, Johannes der Täufer? Also, je länger man darüber nachdenkt, also man abwehrt von Leuten, wie Bus zum Beispiel, ja. Es gibt Propheten wie Sand am Meer in der Liebe, die kein Buch in der Bibel geschrieben haben.

[39:18] Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Also, ihr wisst, es gibt quasi zwei Kategorien von inspirierten Schriften. Es gibt die inspirierten Schriften, die Teil des biblischen Kanons geworden sind. Und es gibt andere Propheten, die genauso gewirkt haben, die zum Teil sogar Bücher geschrieben haben. Denn wir wissen aus Königen und Chronik, es gab ein Buch von Gottes Gab, ein Buch von Nathan. Ja, es gab auch noch andere Bücher, wohl von Jesaja, der ist gut, so Hinweise darauf. Aber der Heilige Geist hat dafür gesorgt, dass bestimmte Bücher, und das wäre ein anderes Thema, wie das also, was der Grund dahinter ist, dass bestimmte Bücher, die besonders praktisch sind für uns, die besonders viele Nutzen für Menschen aller Zeitalter haben, dass die zusammengenommen werden.

[39:57] Also, die Bibel ist nicht die Sammlung aller Aussagen, die jemals von inspirierten Menschen gemacht worden sind, sondern eher ein praktisches Handbuch, weil Gott nämlich so praktisch ist und so pragmatisch, gibt uns ein paar wenige Bücher, die entscheidend sind und sagt: "Das braucht ihr mit. Das reicht schon." Ja, Gottes kein, wie sagt man, musealer Aktiver. Sagt: "Okay, wir sammeln alles, was irgendwann irgendjemand mal gesagt hat." Ja, sonst hätten wir alle Bücher von Henoch oder was weiß ich was.

[40:28] Von den. Ja, aber jetzt und sofort. Jetzt ist der wichtige Punkt: Die Schreiber der Bibel, also z.B. Mose, Johannes der Evangelist, Paulus, David und die Schreiber, die jetzt oder die Propheten, die keine Bücher in der Bibel haben, wie z.B. Nathan, Ganzarbus, wie die professionelle heißen, ja, oder auch Ellen White. Gibt es jetzt hier einen Unterschied, wie sehr sie inspiriert sind? Die einen mehr inspiriert als die anderen?

[40:59] Und der Punkt ist: Nein, sie sind genauso gleich inspiriert, haben die gleiche Autorität in dem Sinne, dass es derselbe Heilige Geist ist. Weil man kann genauso wenig ein bisschen inspiriert sein, wie man ein bisschen schwanger sein kann. Entweder bist du schwanger, ist nicht lange her, da kann ich sagen, wir ein bisschen steigern. Entweder du bist inspiriert, entweder eine Aussage ist das Wort Gottes, das ist es nicht.

[41:21] Und das ist sozusagen die Idee, dass Johannes hier von Anfang an auch deutlich macht, in diesem Zusammenhang. Vielleicht, vielleicht hat sich gemeldet, Entschuldigung, einfach keine Meldung. Von der praktischen Seite aus, wer zur Zeit von Johannes, als Johannes jetzt schrieb, wie sah die Bibel aus, die die allermeisten Christen in dem Gottesdienst verwendet haben, als wir im ersten Jahrhundert die Apostel wirken? Wie sieht die Bibel aus? Was ist das schon die Bibel?

[41:52] Die Schriftrollen. Ja, genau. Also, was gehörte zur Bibel zur Zeit von Paulus? Das Alte Testament. Das war quasi ihre Bibel. Ja, von Mose bis Maleachi. Bei ihnen damals war es anders umgestellt, das war von erster Mose bis Chronik. Aber das war die Bibel. Und dann gab es aber schon inspirierte Schriften, die im Umlauf waren, die noch nicht jetzt so als Bibel zusammengefasst waren, zum Beispiel das Evangelium von Matthäus oder irgendeinen Brief von Paulus an die Thessalonicher, der jetzt weitergereicht worden ist, ja, oder der erste Petrusbrief, der verschickt worden ist. Ja, und dann kam es vor, dass im Gottesdienst vielleicht in Laodizea Gottesdienst gewesen ist. Ja, und sie haben jetzt aus der Bibel gelesen. Ja, sie haben jetzt Jesaja gelesen und Maleachi gelesen und zweite Mose gelesen.

[42:35] Und dann sagt der Gemeindeleiter: "Und wir haben letzte Woche einen Brief bekommen. Ja, die Gemeinde in Konsell, Herr, die Kolosser haben uns einen Brief geschickt, den hat Paulus an die Kolosser geschickt. Und das schreibt er sogar, den sollen sie auch noch an uns schicken." Und jetzt haben wir nun zu lesen wir den Brief der Kolosser hervor. Da haben sie sozusagen diesen Brief. Das war sozusagen in dem Zeitpunkt der Geist der Weissagung. Es war inspiriert, aber es war noch nicht in ihrer Bibel drinnen. Ja, weil das konnte man noch nirgendwo als Bibel kaufen.

[43:04] Und in diesem Punkt war das hat aber genauso inspiriert. Und mit der Zeit wurde das alles zusammengenommen. Ich sage, dass deswegen, damit wir verstehen, dass hier eigentlich von der Autorität kein Unterschied ist, aber sozusagen, dass eine sozusagen das, was man schon hat, und das andere kommt jetzt quasi dazu.

[43:21] Noch ein bisschen lose. So, und in diesem Sinne kann man sich auch ein bisschen besser vorstellen, was die Rolle von Ellen White gewesen ist. Ja, weit ist, sowie der Abos oder wie die Töchter des Philippus oder wie der Nathan oder gar keine wahren Propheten, aber ihre Bücher sind nicht Teil der Bibel. Genau so wie es viele andere sind. Und Johannes sagt: "Aber ist jetzt sehr wichtig, als Prophet Gottes bezeugt er beides, und zwar die Bibel, das Wort Gottes, als auch den Geist der Weissagung."

[43:55] Das Ganze ist ja sehr komisch, wenn er als Prophet sagt: "Ich bin gegen den Geist der Weissagung", weil er ja selbst den Geist der Weissagung hat. Aber das zeigt uns schon am Anfang der Offenbarung, dass diese beiden Dinge auch zusammengehören. Und ihr wisst vielleicht, in Offenbarung 12 wird uns gesagt, dass ganz am Ende das noch mal eine große Rolle spielen wird. Der Mann, Offenbarung 12, Vers 17.

[44:42] Genau, wir haben natürlich jetzt Offenbarung 12, herzlich aus Zürich studiert, aber ich denke, wird der Drache ist ein Symbol für den Satan und die Frau ist ein Symbol für die Gemeinde. Und der Satan kämpft gegen die Endzeitgemeinde, die Übrigen, ja, gegen die am Ende der Zeit noch übrig bleiben, die den wahren Glauben aufrechterhalten. Und was sind ihre Kennzeichen hier?

[45:07] Sie haben die Gebote Gottes. Ja, die kommen sich aus der Bibel. Ja, sie hatten die Bibel hoch und die Gebote Gottes. Und sie haben es sollte es eher so, dass am Ende der Zeit gibt es Menschen, die übrigen, die genauso denken wie Johannes auf Patmos. Denn Johannes hatte bezeugt: "Das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi." Ja, und hier gibt es also Menschen, man könnte also sagen, die Übrigen aus Offenbarung 12 sind sozusagen die direkten Nachfolger von Johannes auf Patmos. Deswegen lieben auch die wahren Übrigen die Offenbarung, weil sie sozusagen genau das gleiche Glaubensgebäude haben wie Johannes auf Patmos.

[45:47] Und übrigens, der Satan kämpft gegen die Bibel, und er kämpft auch gegen den Geist der Weissagung. Ja, also ich meine, da muss man das Internet anschalten. Meint ihr, der Teufel hat auch gegen die Offenbarung gekämpft? Denn die Offenbarung war ja, als sie geschrieben wird, ja auch Geist der Weissagung und zu einem echten Sinne. Da war ein Prophet, der schreibt jetzt ein neues Buch, das war frisch jetzt auf Papyrus oder Pergament da in die Gemeinden. Ja, und das war noch nicht Teil der Bibel im Sinne des Buches.

[46:19] Hat der Satan gegen die Offenbarung geschossen? Oder wurde die wurde die schnell akzeptiert von einer? Ich hab jetzt schon mal aufgefallen, das ist doch relativ viele gläubige machen auch in der Adventgemeinde, einige gibt, die so ein bisschen distanziert sind zu allen weiter aufgefallen, die so ein bisschen da sagen sie sagen: "Also die Bibel wunderbar, aber Ellen White, wir sind..."

[46:39] Es ist komisch, ja, das ist so die Endzeitprophetie, dass das wollen wir nicht. Wir wollen lieber Evangelien lesen. Kurioserweise gab es genau das gleiche auch in der frühen Christenheit, in den ersten Jahrhunderten. Gab es etliche Christen, die gesagt haben: "Also Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, wunderbar. Römerbrief, Galater, das wollen wir haben. Aber die Offenbarung, das erscheint uns irgendwie merkwürdig, dass das wollen wir irgendwie nicht." Ja, ist also kein anderer von, bei fast keinem anderen Buch im Neuen Testament war die Debatte so lange hin und her, ob man das wirklich als Teil der Bibel akzeptieren sollte oder nicht.

[47:20] War, dass etliche Leute gab, die gesagt haben: "Das wollen wir nicht." Ja, das ist also ganz interessant, dass die Offenbarung hier so ein bisschen eigentlich zur Zeit von den frühen Christen so ein bisschen behandelt worden ist, wie oft die Schriften von Ellen White heute auch in der Gemeinde zum Teil behandelt worden sind.

[47:35] Es gibt Gewinnst sogar noch eine ganze Kirche, eine christliche Kirche, die syrisch-orthodoxe Kirche, die bis heute die Offenbarung nicht in der Bibel hat. Wir haben alle anderen haben die Offenbarung nicht in der Bibel, heißt nicht akzeptiert. Und in der griechisch-orthodoxen Kirche wird es das einzige Buch, das nie vorgelesen wird im Gottesdienst. Ja, wird alles andere gewesen, aber die Offenbarung wird ist von der Bibel, aber wird nie vorgelesen.

[47:57] Und da sieht man also, dass gerade im Osten auch, wo es auch relativ viele Christen gab, es einige Leute gab, die mit der Offenbarung ihre Probleme gehabt haben. Und das zeigt uns, dass jetzt, wenn es Angriffe auch auf unsere modernen Propheten gibt, das ist keine neue Erfindung. Ja, das ist eine Sache, die es immer und immer wieder schon gegeben hat, auch schon zur Zeit von Johannes.

[48:22] Ja, ganz genau, ganz genau. Das ist auch übrigens etwas, was man früher auch zwei Fällen weit gesagt, erst zu kompliziert, wurde das ist so schwer zu verstehen, braucht ihr nicht lesen und so. Ja, wann immer und denn, wenn der Geist der

[48:33] Immer und denn wenn der Geist der Weissagung das Zeugnis Jesu Christi ist.

[48:36] Wenn bezeugt dann oder um wen geht es dann beim Geist der Werbung um Jesus Christus? Genau dasselbe hier, also die Bibel und auch der Geist der Weissagung bezeugen Jesus. Und wer Jesus liebt, wird sich gerne damit beschäftigen. Und wer sich wirklich gut damit beschäftigt, wie man sich damit beschäftigen sollte, der wird Jesus besser verstehen.

[49:01] Man kann die Bibel missbrauchen und kann sie weit missbrauchen. Ja, aber wenn man sie so verwendet, wie Gott sie gegeben hat und gemeint hat, dann ist sie ein großer Segen.

[49:12] Hat mal gesagt, die letzte große Täuschung wird es sein im engen Ecken auf dem neuen Effekt, ja, dass man sozusagen ihre Schriften so da so behandelt, dass sie keinen Einfluss mehr haben, dass sie so wie wirkungslos machen. Und das Gleiche sehen wir bei der Offenbarung. Die Offenbarung ist, dass viele Christen heute wirkungslos sie lesen sie nicht, da sie stets an ihrer Bibel, aber die meisten Christen lesen die Offenbarung gar nicht. Und deswegen hat die Offenbarung keine Wirkung auf ihr Leben. Hat also ganz enge Parallele.

[49:49] Jetzt genau diese Seligpreisungen schon ein guter, ein guter Übergang ganz zur nächsten Woche darüber. Genau die Seligpreisung lesen, Vers 3. Zum Schluss, nur ein letzter Gedanke. Das heißt ja, eine Offenbarung 12 er hat das Wort Gottes bezeichnet und das Zeugnis Jesu Christi.

[50:04] Alles, was er sah, Johannes hat nichts in dem Berg gehalten. Alles, was er gesehen hat, alles, was er wusste von Gott, hatte er auch bezeugt. Und das sind ganz wichtige Gedanken. Manchmal denken wir da, ja, Gott hat uns diese ganze Botschaft gegeben, die 3/4 Engelsbotschaft, wir teilen mal ein Drittel davon oder die Hälfte, den Rest halten wir irgendwie zurück, weil das ist zu kompliziert, zu schwer, das verstehen die Leute nicht. Johannes hätte auch sagen können, na ja, ich erzähle den Leuten einfach, was ich gesehen habe von dem Lamm Gottes, ja, und von der neuen Erde. Aber das mit den sieben letzten Plagen, das lasse ich mal zurück, weil das ist ja so, so angsteinflößend. Ja, aber Johannes sagt nicht, ich erzähle euch einiges. Er sagt, ich habe alles bezeugt, was ich sah.

[50:49] Und die Frage ist, wenn wir verstehen, dass alles, was Gott offenbart, sich letztlich um Jesus Christus dreht, sollten wir dadurch auch wirklich alles, was wir wissen von der dreifachen Engelsbotschaft, von der biblischen Botschaft, von dem ewigen Evangelium, vollständig den Leuten bezeugen? Natürlich Schritt für Schritt, ja, nicht alles auf einmal. Aber alles nicht zurückhalten, die ganze Botschaft, weil nämlich alles in jedem Detail Jesus Christus bezeugt ist.

[51:16] Vornehmen lassen doch gemeinsam die Kinder und beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass die ganze Bibel an jedem einzelnen Punkt letztlich ganz deutlich von dir zeugt und her. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass wir sowohl das Wort Gottes, die Bibel, als auch den Geist der Weissagung so schätzen, wie auch Johannes eben geschätzt hat. Und das wird zu denen gehören, die die Gebote Gottes halten und dieses Zeugnis Jesu nicht nur im Schrank stehen haben, sondern wirklich unserem Herzen tragen, weil wir erleben, dass auch durch die Schriften von allen weiter persönlich zu uns sprichst und dass sie uns immer mehr zur Bibel führen.

[52:14] Und hätte möchte ich bitten von ganzem Herzen, dass wir verstehen, wie sehr uns sowohl ihre Schriften als vor allem auch die Bibel zu dir hin führen, dass alles, was wir tun und denken, immer mehr mit dir verbunden ist. Herr, das bitten wir im Namen Jesu, der für Kids eintritt. Amen.


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