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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird die biblische Symbolik des Leuchters in Offenbarung 1:20b und anderen Schriftstellen beleuchtet. Mirjam Giebfried erklärt, dass die sieben Leuchter die sieben Gemeinden repräsentieren und Jesus zwischen ihnen wandelt. Sie zieht Parallelen zum Leuchter im Alten Testament und betont die Bedeutung des Heiligen Geistes als „Öl“, das die Gemeinde befähigt, Licht in die Welt zu tragen. Die Predigt unterstreicht, dass Christen dazu berufen sind, ihr Licht auf einem Leuchter zu platzieren, um Gottes Ehre zu dienen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarung. Schön, dass ihr heute da seid. Schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt oder später euch das Video anschaut. Es ist immer schön zu wissen, dass liebe Menschen hinter der Kamera sitzen und hinter den Bildschirmen. Wir wollen heute das erste Kapitel von Offenbarung beenden und da hält noch einiges für uns bereit. Deswegen lasst uns gemeinsam beten, bevor wir anfangen.

[1:28] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir jetzt dein Wort aufschlagen dürfen. Danke, Herr, dass du uns deinen Heiligen Geist schenken möchtest, der uns dein Wort erklärt, der uns aufzeigt, was es für uns und andere um uns herum bedeutet. Herr, wir vernachlässigen viel zu oft die kostbare Zeit mit dir und ich bitte dich, dass du uns jetzt diese besondere Zeit mehr schätzen lässt. Erkläre du uns nicht nur dein Wort, sondern gib uns auch die Kraft, es auszuführen, dir zu folgen. Schenke uns ein Herz voller Liebe zu dir, dass wir es gerne tun. Im Namen Jesu. Amen.

[2:23] Wir haben das letzte Mal aufgehört bei Offenbarung 1, Vers 20. Und hier könnt ihr noch ein paar Notizen sehen, was haben wir denn das letzte Mal so besprochen? Die Boten von den sieben Sternen, die in Offenbarung 1, Vers 20 angesprochen werden. Lasst uns mal den Vers noch einmal lesen. Offenbarung 1, Vers 20: "Die sieben goldenen Leuchter, die sieben Sterne sind Engel, die sieben Gemeinden."

[3:11] Dankeschön. Also wir haben gesehen, die sieben Sterne stehen für die Engel oder Boten der sieben Gemeinden. Und vielleicht könnt ihr euch noch an dieses Bild erinnern, da ging es um das Sternbild, das Siebengestirn oder die Plejaden, wo wir festgestellt haben, Gott hält nicht nur diese sieben Sterne in der Hand, oder Jesus hält nicht nur die sieben Sterne in der Hand, sondern er entpuppt sich auch als der Schöpfer der Sterne, derjenige, der alles kontrolliert. Die sieben Sterne haben auch eine möglicherweise eine Verbindung zueinander. Wir hatten gesagt, in Amos 5, Vers 8, wird eben auch wieder darauf hingewiesen, dass diese Boten der Gemeinde eine besondere Stellung haben und eine besondere Verantwortung vor allem Gott gegenüber und auch der Gemeinde gegenüber.

[4:17] So, jetzt wollen wir weitermachen mit nicht den sieben Sternen, sondern den sieben Leuchtern. Und da, wenn wir jetzt noch einmal in Offenbarung 1, Vers 20 schauen, was er fragt, denn da über die sieben Leuchter?

[4:44] Ja, das ist sozusagen eine Erklärung von Symbol und Auslegung. Die sieben Leuchter stehen für die sieben Gemeinden. Wo kamen denn dieses sieben Leuchter bisher schon einmal vor?

[5:06] In 2. Mose 25, Vers 31 bis 36. Ich lese gerade einmal: "Wandte mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete, und als ich mich umwandte, da sah ich sieben goldenen Leuchter und mitten unter den sieben Leuchtern einen, der einem Sohn des Menschen glich."

[5:23] Diese eine Jesus. Also wir erfahren hier über diese sieben Leuchter, dass sie Jesus umgeben. Ja, Jesus wandelt zwischen diesen sieben Leuchtern. Okay, was erfahren wir noch?

[5:55] Und sich diese Vision, die Johannes jetzt hier sieht, anschaut, dann erkennt man, Jesus wandelt nicht nur zwischen den sieben Leuchten, sondern dieses 7 Leucht, das sind auch das allererste, was Johannes sieht, als er sich umdreht.

[6:11] Also Johannes hört diese Stimme, dreht sich um und sieht die sieben Leuchter. Und damit wird das schon angesprochen, dass es immer wieder vorkommt, wenn Gott redet und Menschen ihn eigentlich sehen wollen oder erwarten, Gott zu sehen, dann wird ihr Blick erstmal auf etwas anderes gelenkt. Ich finde, es hat auch eine interessante Note, dass wenn man Gott sucht, erst einmal die Gemeinde sieht.

[6:52] Also, versteht ihr, Johannes wendet sich Gott zu und in dem Moment sieht er die Gemeinde. Und eine Sache, die ich auch in der letzten Zeit vernachlässigt hatte, bei den Seminaren, jetzt finden wir, wir hatten ja herausgefunden, es gibt verschiedene Grundlagen der Bibel, die schon in dem ersten Kapitel der Offenbarung vorkommen. Auch die Gemeinde ist ein Schwerpunkt, der hier gelegt wird. Vorher hatten wir auch noch Tod und Auferstehung und ja, Dreieinigkeit, vieles mehr.

[7:33] Nun, wo kommt dieses Bild von sieben goldenen Leuchtern her?

[7:41] Was dem Heiligtum. Ja, gut, es gibt auch ein Heiligtum im Himmel. Lasst uns das mal aufschlagen. 2. Mose 25, Vers 31, 32 und 36.

[8:11] Jetzt hat das gerne lesen. 2. Mose 25, 31, 32 und 36. "Du sollst doch einen Leuchter aus reinem Gold anfertigen. Getriebene Arbeit soll dieser Leuchter gemacht werden, sein Fuß und sein Schaft, seine Kelche und Blüten sollen aus einem Stück mit ihm sein. Aus den Seiten des Leuchters sollen sechs Arme herauskommen, drei Arme aus einer Seite des Leuchters und drei Arme aus der anderen Seite des Leuchters. Denn ihre Kelche und Arme sollen aus einem Stück mit ihm sein. Das Ganze soll eine getriebene Arbeit sein aus reinem Gold." Danke schön.

[8:52] Erfahren wir jetzt so etwas über den Aufbau von dem, wohlgemerkt, einem Leuchter. Warum kann man eine Verbindung zwischen diesen einen Leuchter im Heiligtum und den sieben Leuchtern in Offenbarung 1, 10? Was haben die gemeinsam? Oder ja, das eine ist doch ein Leuchter, ist ein Riesen 7. Im Grunde genommen ist es ja auch nur eine Gemeinde. Es ist die einige meiner, die in Offenbarung 12 als die eine vorgeschrieben wird, die sozusagen 7.

[9:27] Also der eine Leuchter hat ja sieben Ausprägungen, jetzt sieben Lampen sozusagen. Das ist leichter. Und genau so ist auch die Gemeinde. Ist zwar sieben Epochen, sieben Fahrer, einige meiner.

[9:39] Genau. Also wir sehen, diese eine Leuchter hat eigentlich schon beinhaltet, was diese sieben Leuchter dann später darstellen, denn er hat schon sieben Arme. Und wohlgemerkt, das nehmen wir vielleicht für selbstverständlich auch manchmal hin. Er ist auch aus diesem edlen, reinem Gold, sowie die sieben goldenen Leuchter.

[10:03] Okay, wir finden noch einmal dieses Bild. Ist läuft das in sagt ja, was eigentlich ziemlich selbstverständlich ist, aber was dann manchmal in Offenbarung übersehen wird, ist, dass hier in 2. Mose 25 bis 37 steht: "Und du sollst deine sieben Lampen machen und man soll seine Lampen aufsteigend anordnen." Interessant auch, ja, dass nicht, also die waren nicht die meisten Bilder sind falsch, ist inzwischen parallel gewesen, damit sie das, was vor ihm liegt, erleuchten.

[10:35] Lampen im Heiligtum, der Beleuchter sollte leuchten. Und das ist genau der Punkt, warum es die Gemeinde gibt. Die Gemeinde existiert aus einem einzigen und sie soll erleuchten, was vor ihr liegt. Und daher später, wenn man die sieben Gemeinden anschaut, dann schaut man etwas sind, dass man sie gut, was man sich schlecht, was die ökologischen Probleme, was nicht weiter und man friert ein bisschen dann diesen Mission Suspekt der Gemeinden aus den Augen. Alle sieben Gemeinden sind nur deswegen da, damit sie nicht geben. Da ihr seid das Licht der Welt.

[11:05] Ganz viel vorgegriffen, was wir uns noch anschauen werden, aber danke. Das ist, denke ich, von vornherein im Blick zu behalten. Es geht jetzt nicht darum, irgendwie, dass wir auch in den späteren Seminaren uns Gedanken machen, was ist gut, was ist schlecht und sozusagen Gericht halten über die sieben Gemeinden. Das wollen wir nicht tun. Wir wollen sehen, wie kann Gottes Licht durch seine Gemeinde leuchten.

[11:42] Auch da kommt bekannterweise der Leuchter vor.

[12:12] Er läuft gerne lesen. Keine Scheu.

[12:19] Und ich fragte mich: "Was siehst du?" Ich sprach: "Ich sehe und sehe einen Leuchter, ganz aus Gold, und sein Ölgefäß oben darauf und seine sieben Lampen daran und sieben Gießrohre zu den sieben Lampen, die oben offen sind, und zwei Bäume dabei, einer zur Rechten des Ölgefäßes, der andere zur Linken." Und ich ergriff das Wort und sprach zu dem Engel, der mit mir redete: "Er, mein Herr, was bedeuten diese?"

[12:44] Der antwortete der Engel, der mit mir redete und sprach zu mir: "Weißt du nicht, was diese bedeuten?" Ich sprach: "Mein Herr." Der antwortete er und sprach zu mir: "Das ist das Wort des Herrn an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist", spricht der Herr der Herrscher.

[13:04] Das ist ein sehr eindrücklicher Text. Findet, wo liegt hier der Schwerpunkt? Ich glaube, es lohnt sich, diesen Text auch genauer ins Detail anzuschauen. Wir wollen uns halt darauf fokussieren, was will dieser Text aussagen?

[13:32] Werden die wenigen Israeliten, die aus Babylon zurückgekehrt sind, werden die die Stadt wieder aufbauen können? Werden die den Tempel wieder aufbauen können? Das sind Ermutigungen und die Idee ist sozusagen, dass es der Geist Gottes ist, der das bewirkt, was Menschen mit ihrer eigenen Kraft nicht bewirken können. Und deswegen ist dieser Abschnitt auch ein sehr guter Hinweis darauf, dass dieses Öl, was da aus den Gießrohren da kommt, dass das letztendlich der Heilige Geist ist. Genau.

[14:06] Das heißt, hier als Höhepunkt sozusagen in Vers 6: "Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist." Das ist der Schlüssel, den Gott uns hier gibt. Wenn wir wollen, dass in der Gemeinde etwas vorangeht, wenn wir wollen, dass in der Mission etwas vorangeht, dann nicht durch unsere menschliche Kraft, sondern durch den Geist Gottes.

[14:32] Ja, und ich meine, für uns ist das heute nicht mehr ganz so klar, weil wir machen den Lichtschalter an und es ist hell. Aber für die Menschen damals, die brauchten das Öl, ansonsten war die Lampe nicht funktionsfähig.

[14:49] Das war sozusagen das Schlimmste, was mit dem Leuchter passieren konnte, dass das Öl ausging, dass das Licht ausging. Da kommen wir auch gleich hin. Zuvor möchte ich euch noch ein Zitat von Albert vorlesen, das ist als sehr wertvoll empfunden habe.

[15:07] Aber kein Mensch kann etwas weitergeben, was er nicht selbst empfangen hat. Im Werk Gottes kann der Mensch nichts vollbringen, nichts hervorbringen. Kein Mensch kann sich aus eigener Kraft zu einem Lichtträger für Gott machen. Es war das goldene Öl, das von den himmlischen Boten, die goldenen Röhren geleert wurde, um von der goldenen Schale in die Lampen des Heiligtums geleitet zu werden, dass ein fortwährendes, helles und strahlendes Licht erzeugt. Es ist die Liebe Gottes, die ständig auf den Menschen übertragen wird, die ihn befähigt, Licht zu spenden in die Herzen aller, die durch den Glauben mit Gott verbunden sind. Schließt das goldene Öl der Liebe ungehindert ein, um in guten Werken, in echtem, von Herzen kommenden Dienst für Gott wieder aufzustrahlen.

[16:11] In der großen und unermesslichen Gabe des Heiligen Geistes sind alle Ressourcen des Himmels enthalten. Ist es nicht wunderbar? Also manchmal, mir wurde zwar gesagt, man darf den Bogen nicht so sehr überspannen, wenn man einmal zitiert, aber sie bringt es doch so auf den Punkt.

[16:34] Kann ich nicht mehr dazu sagen. Ja, was war denn jetzt? Es wurde schon auch angesprochen, was war die Aufgabe des Leuchters im Heiligtum zu leisten? Genau, ganz einfach. Aber es gibt auch noch ein, ja, eine kleine News, was sollte er leuchten?

[17:04] Shuttle mit mir noch mal in 2. Mose 54, 37. Wir hatten es gerade 25, 37. "Und du sollst deine sieben Lampen machen und man soll seine Lampen aufsteigend anordnen, damit sie das, was vor ihm liegt, erleuchten."

[17:32] Da haben wir schon mal ein bisschen einen Fokus darauf gelegt, das, was vor ihm ist. Das heißt, was unmittelbar vor dem Leuchter ist, soll erleuchten. Und auch in 4. Mose 8, 2 lesen wir: "Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, zu sollen alle sieben Lampen gerichtet nach vorne, vor den Leuchter werfen." Das noch mal explizit ausgedrückt, vor dem Leuchter sollte alles erleuchtet werden.

[18:19] Und dass das gibt uns einen Hinweis. Wenn Gott Licht einsetzt, dann gibt es auch einen Wirkungskreis von diesem Licht.

[18:34] Und wenn wir jetzt wissen, sieben goldenen Leuchter stehen für die sieben Gemeinden, dann gibt es auch einen Wirkungskreis für die Gemeinde.

[18:41] In 1. Petrus 5, Vers 2 heißt es, das wird im Deutschen nicht so ganz deutlich. Deswegen könnt ihr es gerne aufschlagen. Da geht es darum, dass die Gemeinde Gottes angeleitet werden soll. Und im Englischen heißt es da: "Peter for now, which is a morning you in..." Deutschland habe ich das jetzt nicht direkt gefunden, aber da geht es darum, ihr sollt euch um die Herde Gottes kümmern, die um euch herum ist, nicht irgendwo, sondern Gott hat euch an den richtigen Platz gesetzt. Dann seid auch da wirksam.

[19:26] Und ich sagte es deswegen so ausführlich, weil ich immer wieder höre oder sehe, dass manche Gemeindemitglieder auch gerne hier und da und überall sind und sie suchen sich vielleicht manchmal gar keine feste Gemeinde, sondern gehen überall dahin, wo vielleicht, wo es mal angenehm ist, wo ein guter Sprecher da ist. Und dann geht ihnen das verloren, dass sie dort wirken können, wo Gott sie eingesetzt hat.

[20:06] Der zweite Punkt von diesem, oder zusammen mit dem Leuchten ist, der Leuchter sollte unaufhörlich leuchten. Das finden wir im 2. Mose 27, 24.

[20:48] "Und du sollst den Kindern Israels gebieten, dass sie dir reines Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter bringen, damit beständiges Licht unterhalten werden kann."

[21:06] Es gibt eine Geschichte, wo es sogar heißt, kurz bevor der Leuchter erlosch. Wisst ihr, vielleicht seid ihr mal drüber gestolpert, das ist ein Detail, weil ich finde es ganz interessant. Wisst ihr, in welcher Geschichte das gewesen sein könnte? Ganz berühmte Kindergeschichte, eigentlich.

[21:28] Da heißt es: "Und er wird gegen frühen Morgen, wahrscheinlich kurz bevor die Leuchter läuft, ja, das erste sammelte."

[21:42] Ja, ganz genau. Was ist der Zusammenhang? Mehr als Gott Samuel ruft und Samuel nicht versteht, dass Gott ihn ruft und er immer wieder zu religiös die Lampe nicht ganz erloschen ist. Das ist genau die Lampe war nach nicht ganz erloschen und wir können annehmen, dass sie auch nicht ganz erloschen ist. Aber das ist sehr interessant, wenn man sich die ganze Geschichte anschaut.

[22:06] Weil es ist, glaube ich, wahrscheinlich mit Bedacht eingefügt war. Das heißt dann, dass das Wort Gottes, was genau heißt, aber das Wort Gottes war selten. Es gab keine Offenbarung. Ja, das ist so quasi so ein Hinweis darauf, auch es gab wenig Prophezeiungen. Und dann wird Samuel berufen als neuer Prophet. Genau.

[22:26] Genau. Ich finde, es ist wirklich eigentlich schöne Hinweis, der doch hier eingefügt worden ist. Das zeigt, wie nachlässig die Priester eigentlich zurzeit geworden waren. Sie haben nicht treu ihre Pflicht erfüllt, sondern der Leuchter im 2. Mose musste schon darum bangen, dass der Leuchter irgendwann ausgeht. Aber gleichzeitig ist es auch sein schönes, so ein schöner Trost von Gott, dass er dann in dieser dunklen Zeit.

[22:58] Du hast schon angesprochen, es gab wenig Prophezeiungen, es gab wenig Menschen, die so nah bei Gott waren, dass sie ihn direkt hören konnten. Und dann aufstehen, sage ich jetzt mal, und benutzt Samuel, der doch damals noch ein Kind war.

[23:17] Welche praktische Lehre können wir daraus ziehen?

[23:32] Ja, genau. Gott schaut nicht, ob man 80 Jahre ist wie Mose oder noch fast ein Kind wie Jeremia, sondern Gott schaut, ob er dich gebrauchen kann. Ob du bereit bist, auch wenn es um dich herum dunkel und düster ist und selbst die Hohen in der Gemeinde, von denen man ja meinen müsste, von ihnen sind Performance erwartet. Selbst wenn das nicht der Fall ist, dann kann Gott dich benutzen, wenn du dafür offen bist.

[24:11] Es gibt noch darauf einzugehen, was dann 2. Mose 27, woher diese das Öl kommt. Den zerstoßenen Oliven. Oder greife ich dann vor?

[24:19] Das ist ja interessant, weil man konnte nicht irgendein Öl nehmen. Es sollte, es sollte reines Öl sein, aus zerstoßenen Oliven. Und dass man kalt gibt, es war kalt gepresstes Öl, das war das Wertvollste, was es gibt. Und habe schon gesehen, dass Öl ist ein Symbol für den Heiligen Geist, das Feuer der Liebe, das dann leuchtet, missionarisch, anbrennen hält.

[24:42] Jetzt gibt es einen Ort in der Bibel, der heißt buchstäblich Ölpresse. Und das ist gut zehnmal war Beck's. Es hat dort, wo das Öl gepresst worden ist. Und das ist ein sehr interessantes Spiel. Denn als Jesus dort in Gethsemane war, sind die Sünden der Welt auf ihn gelegt worden. Also er quasi gepresst worden. Und was aus ihm heraus kam, mal die Liebe für die Menschen, ist dieses reine Öl. Und diese Liebe, die Gott zu uns hat, die wird durch den Heiligen Geist, sagt Römer 5, 5, in unsere Herzen gegossen. Und dadurch kann auch wieder leuchten. Und wenn das fehlt, dann leuchtet mir nicht mehr. Das ist sozusagen punktieren der Hund, der schon raus kommt.

[25:26] Vielen Dank. Also ist das Thema, ich finde auch, es ist wirklich so wertvoll zu studieren und so ergiebig, vor allem, weil man kann so viel damit verbinden. Jetzt wollen wir mal ins Neue Testament schauen.

[25:40] Und auch da wird unter anderem von Leuchter gesprochen. Fällt euch eine Stelle im Neuen Testament ein, wo es vielleicht nicht in erster Linie um ein Licht, sondern um ein Leuchter, sondern um ein Licht geht?

[26:11] Also zumindest nicht, worauf ich das möchte. Es gibt jemanden, der davon spricht, dass ein Licht angezündet wird.

[26:20] Jesus.

[26:22] Ja, oder Matthäus 5. Wir schauen uns uns in Matthäus 5, Vers 15 und 16. Oder Vers 14 gehört dazu. "Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter. So leuchtet es allen, die im Haus sind."

[26:59] "So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen."

[27:09] Was wird mit dem Licht gemacht, das angezündet wird?

[27:17] Ja, genau. Es leuchte. Aber was wird mit diesem Licht gemacht? Es wird bewusst und eine Stelle gesetzt. Es wird also nicht zufällig irgendwo lassen, sondern wer ein Licht anzündet, überlegt sich, wo stellt er das Licht hin. Und das zeigt auch, dass Gott sich mal überlegt, wohin er uns persönlich setzt und wohin auch seine Gemeinde jeweils dann sitzt.

[27:37] Genau. Wir können nämlich konkret in diesem Vers sagen, das Licht wird auf einen Leuchter gesetzt.

[27:47] Es gibt Christen, die meinen, ich lasse Jesus in meinem Herzen wirken und dann bin ich ganz für mich alleine und ich wirke und ich verbreite das Evangelium und Gott wird schon alles richten. Aber nein, Gott weiß, ein Licht, das in einem Menschen angezündet wird, wenn ein Mensch den Heiligen Geist bekommt, dann ist ein Platz nicht irgendwo, nicht unter einem Scheffel, sondern sein Platz ist auf dem Leuchter in der Gemeinde.

[28:18] Und da soll er leuchten für alle, die im Haus sind. Also nicht nur für den Leuchter selbst, sondern darüber hinaus.

[28:33] So kann Gott uns benutzen. Kommt auch dann gegen Ende noch einmal dahin.

[28:43] Genau. Hier heißt es ja auch noch dann: "Werden die Leute, dass die Leute Gottes Werke sehen und was tun?"

[28:50] Vater im Himmel preisen. Wenn Gott in unserem Leben wirkt, dann ist das nicht nur für uns und unsere Mitmenschen, dann ist das zu seiner eigenen Ehre. Und ich würde sagen, vor allem zu seiner Ehre, denn keiner von uns, so wie wir gelesen haben, bei Albert, könnte sagen: "Ich bin toll, ich habe nicht, ich bin irgendwas." Nein, keiner.

[29:16] Wir wollen uns noch Markus 4 und dort Vers 21 bis 25 anschauen.

[29:37] Das ist im Grunde genommen die gleiche, also vom vom Thema her das gleiche, wo es heißt: "Und er sprach zu ihnen: Kommt etwa das Licht, damit es unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird und nicht vielmehr, damit man es auf den Leuchter setzt?"

[29:57] "Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar gemacht wird. Nichts geschieht so heimlich, dass es nicht einen Tag kommt. Wer Ohren hat zu hören, der höre."

[30:08] Dass es eine Straße, die wird uns in nächster Zeit noch ganz oft begegnet. Und er sprach: "Achtet auf das, was ihr hört. Mit demselben Maß, mit dem wir anderen zumisst, messt wird auch euch zugemessen werden und es wird euch, die ihr hört, noch hinzu gelegt werden."

[30:28] Okay, also was hier auch angesprochen wird, ist das Licht offenbart Dinge. Und es geht auch sehr wohl darum, nicht nur was passiert, wenn alles sehen, sondern was auch ich sag.

[30:43] alles sehen, sondern was auch, ich sag jetzt mal, im stillen Kämmerlein passiert.

[30:46] Jetzt mal im stillen Kämmerlein passiert, auch dann unterscheidet sich nicht von Finsternis. Und wir meinen manchmal, wir müssen schön scheinen und lachen und fröhlich sein, wenn wir in der Gemeinde sind. Das ist nicht, was Gott für uns vorhat. Entweder Licht oder Finsternis. Licht in der Finsternis geht sehr wohl. Und vor allem dann wird es besonders hell scheinen.

[31:19] Wer ist denn das wahre Licht? Jesus.

[31:21] Jesus. Lasst uns das in Johannes 8:12 lesen.

[31:27] Johannes 8:12. Damit haben wir uns auch schon Johannes 7:8 beschäftigt. Johannes 8, Vers 12.

[31:43] Ich bin das Licht der Welt.

[31:58] Ja, danke schön. Was erfahren wir hier? Fass es mal mit euren eigenen Worten zusammen.

[32:24] Ja, genau. Er wird das Licht des Lebens haben. Das ist so eine schöne Formulierung. Er erlaubt sogar ein ganzes Kapitel im Leben Jesu über das Licht des Lebens.

[32:34] Lebens. Genau. Jesus nachfolgen.

[32:38] Genau. Jesus nachfolgen, das ist, was jeder von uns tun kann und tun soll. Denn auf diese Weise bekommen wir auch den Heiligen Geist, bekommen dieses Licht, dass Gottes Herrlichkeit durch uns scheint.

[32:54] In Philippi kommen wir dann doch zu dem Fall Philippa 2. Da werden uns ganz praktische Ratschläge gegeben. Ganz praktisch, dass wie es dann heißt: "Ihr leuchtet als Lichter in der Welt." Wie können wir das erreichen? Wollen wir jetzt Herr, tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr uns sträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines vertreten und verkehrten Geschlechts, oder welchen ihr leuchtet als Lichter in der Welt, indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.

[33:56] Habe.

[33:57] Habe. Dankeschön. Wir wollen beim Sammeln, welche praktischen Ratschläge werden uns hier gegeben.

[34:31] Kommt euch das irgendwie, also könnt ihr da diese praktische Verbindung ziehen? Nicht morgen, dass das ein Licht heller macht oder etwas aufhellt. Ich denke, es ist einleuchtend, wie schon vom Licht stechen, dass nicht murren einen doch so viel fröhlicher und glücklicher erhält, auch um einen herum. Wenn jemand immer so unzufrieden ist, dann ist das wie so eine dunkle Wolke, die ihn umgibt. Und ja, man kann ihn da vielleicht auch gar nicht so leicht herausheben. Nicht nur, um was hattest du noch gesagt?

[35:15] Keine Bedenken.

[35:15] Keine Bedenken, das können wir darunter verstehen.

[35:31] Heißt es bei euch allen ohne Bedenken, oder gibt's da noch? Okay.

[35:38] Ja, Bedenken, das hat auch so ein bisschen etwas mit Misstrauen vielleicht zu tun, mit Zweifel.

[35:46] Zu tun mit Zweifel. Wir sollen stark im Glauben vorangehen.

[35:51] Was steht hier nach neun Jahren? Punkt. Bedenken kann man vor allem immer dann erleben, wenn man Missionen machen möchte. Da gibt es mir gesagt, aber das funktioniert nicht, das haben wir schon probiert. Das ehrliche und es geht ja bei dem Licht ja vor allem darum, dass das Licht verbreitet. Und deswegen, wenn man ständig Bedenken hat und sagt, aber das ist zu teuer, das geht nicht, das wirklich funktioniert, damit das Licht verbreitet.

[36:12] Ja, genau. Dankeschön.

[36:22] Okay, ich helfe euch ein bisschen. Was ich je nach herausgefunden habe, ist, es heißt, wir sollen als untadelige Kinder Gottes inmitten eines vertreten und verkehrten Geschlechts leben.

[36:33] Als Kinder Gottes ist soll ein untadeliges Leben führen. Das ist eine hohe Latte, die wir wie erreichen können? Nur durch den Glauben mit Jesus.

[36:47] Und es heißt hier noch: "In dem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus." Ja, das ist sehr interessant, weil wir haben ja vorher gelesen, wo die zwei Ölbäume aus den zwei Räumen kommen. Und diese beiden Ölbäume, die findet man offenbar öfter wieder. Sind die zwei Zeugen, das Alte und Neue Testament. Das heißt, die Idee ist, wo kommt das Öl her? Der Heilige Geist, der die Gemeinde bewegt zu leuchten, kommt nicht einfach durch Erfahrungen, ja, oder so im Sinne von, da, ich habe jetzt irgendwie erlebt, wie das manche glauben, sondern kommt aus dem Wort Gottes.

[37:32] Dort ist die Quelle des Öls. Und deswegen spricht er auch davon, das Wort Gottes weiterzugeben. Das Leuchten besteht darin, dass man das Wort Gottes, das ein Licht auf unserem Weg ist, präsentiert und nicht sozusagen einfach nur ein Gefühls-Evangelium ohne das Wort.

[37:49] Und deswegen ist es ganz wichtig, dass man das hier auch dann bedenkt, dass das Wort Gottes, die Bibel, die Grundlage dafür ist, dass wir die Botschaft weitergeben können. Ja, ja, genau.

[38:01] Wie es hier eben heißt: "In dem ihr das Wort des Lebens darbietet, Menschen, die durch die Gott sein Licht leuchten lassen kann." Sind immer Menschen, die auf sein Wort hinweisen und aus seinem Wort leben.

[38:15] Leben. Da finden wir auch sein ein ganz interessantes Bild. Also manchmal lohnt sich das wirklich, sich die Geschichten so wie in einem Bilderbuch oder in einer Kinderbibel auszumalen, vor dem geistigen Auge.

[38:29] Denn wir müssen es jetzt nicht aufschlagen. Was mich kurz schauen, das war in Daniel 5:5. Da ist wird auch ein Leuchter erwähnt und der Leuchter erhält etwas und zeigt etwas. Vielleicht lass uns ist doch kurz aufschlagen. Daniel 5, Daniel 5:5.

[38:55] Daniel 5. Haben wir ja die Geschichte es, das Gastmahl des Belsazar. Und jetzt gibt es hier einen Leuchter, der erwähnt wird.

[39:13] Daniel 5:5. Im selben Augenblick erschienen Finger einer Menschenhand, geschrieben gegenüber dem Leuchter auf die getäerten Wand des königlichen Palastes. Und der König sah die schreiben der Hand.

[39:28] Was bewirkte der Leuchter hier in der Geschichte?

[39:41] Naja, ihr müsst euch das so vorstellen, da gibt es eine große Wand und auf dieser Wand wird jetzt etwas geschrieben. Sie hatten damals nicht so Lampen wie wir. Und wir wissen es auch nicht, wie hell der Raum sonst war, aber der Leuchter oder der Leuchter bewirkt, dass Gottes Wort gesehen werden kann. Also ganz praktisch gesagt, ja, ganz genau.

[40:09] Beleuchtet, verweist auf das geschriebene Wort Gottes und genau bewirkt, dass es gelesen werden kann, dass es verstanden werden kann.

[40:20] Dann später noch. Und so darf auch die Gemeinde das Wort Gottes hochhalten und auf Gottes Wort verweisen. In dem Fall war es eine keine schöne Gerichts-Botschaft, die der Leuchter dann erhellen musste. Auch Gerichts-Botschaften, wie zum Beispiel in Offenbarung 14, müssen aber von der Gemeinde erhellt werden.

[40:53] Okay, wir wollen jetzt langsam zum Ende kommen. Und ich habe mir überlegt, ihr kennt das ja schon so ein bisschen. Ich erzähle immer gerne Geschichten, einfach, weil sie einem noch anders ins Herz gehen.

[41:08] Und jetzt diese Woche war es auch für mich so, wie ich gedacht habe, wie können wir das Ganze noch ein bisschen festigen? Wir haben ja jetzt auch gesehen, es ist nicht nur der gesamte Leuchter, die gesamte Gemeinde, die eine Rolle spielt und Licht für die Welt ist, sondern auch der einzelne, der die einzelne Kerze ist, das sozusagen die auf den Leuchter gesetzt wird.

[41:32] Übrigens, nach einer Sache ist wichtig. Wer ist denn dafür zuständig, dass das Licht auf dem Leuchter hell bleibt?

[41:49] Der Priester.

[41:52] Jetzt gibt es wieder beleuchtet. Es gibt auch einen Leuchter im Heiligtum. Wer ist denn dafür zuständig, dass das Licht hält bleibt?

[42:07] Jesus.

[42:07] Jesus. Ja, genau. Der Heilige Geist, haben wir schon gesagt, das Öl, das beständig gegeben werden muss. Jesus, unser Hohepriester, er kümmert sich darum.

[42:20] Und das darf uns sicher geben, wenn wir jetzt alle auch die per die sieben Gemeinden anschauen, durch die Zeitalter hindurch, diese verschiedenen Charaktere der Gemeinden, sage ich jetzt mal, dürfen wir uns bewusst sein, Jesus selbst ist derjenige, der sich darum kümmert, dass doch immer ein Licht am Leuchter brennt.

[42:51] Bei allen bald auch wieder. Von Christus heißt es, dass er mitten unter den sieben goldenen Leuchtern mantel, das flüsschen bildet seine enge Beziehung zu den sieben Gemeinden. Mit seinem Volk steht er in ständiger Verbindung. Erkennt dessen wahren Zustand, er achtet auf die Haltung, Frömmigkeit und Hingabe seiner Kinder.

[43:17] Wenn er auch Hohepriester und Mittler im himmlischen Heiligtum ist, wird er doch als der dargestellt, den mitten seiner Gemeinden hier auf Erden einhergeht.

[43:28] Und jetzt wird es so schön, haltet euch fest, mit unermüdlicher Wachsamkeit und unablässiger Sorgfalt beobachtet er, ob die Fackeln irgendeines seiner Wächter nur schwach brennt oder gar am Erlöschen ist.

[43:48] Werden die Leuchten menschlicher Fürsorge überlassen, dann würden die flackernden Flammen bald verglimmen und sterben.

[43:54] Nun aber ist er selbst der treue Wächter im Hause, bisher der zuverlässige Hüter der Tempelhöfe. Seine beständige Sorge und Erhalten die Gnade sind die Quelle des Lebens und des Lichtes.

[44:16] Ist es nicht schön, dass es so ein Versprechen, dass Gott uns gibt? So jetzt, aber zu der Geschichte. Es war auch seine Erfahrungen, wo ich eine Geschichte zufällig gelesen habe und gesagt habe, hier, das ist, was wir brauchen.

[44:35] Wie kann Gottes Licht noch besser durch uns leuchten?

[44:40] Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde Polen von Deutschland und russischen Mächten bekämpft. Und da gab es ein kleines Dorf, das recht gut davon gekommen ist. Nur die letzte Granate hat Schaden angerichtet. Und zwar schoss die in ein langes Gebäude, da war noch ein Stall dran, mit viel Heu drinnen. Könnt euch vorstellen, das hat gelodert, da war nicht wenig mehr zu retten.

[45:25] Und die Dorfbewohner, die sich vorher in Schutzwällen verkrochen hatten, kletterten jetzt langsam heraus. Sie merkten, okay, der Beschuss ist vorbei. Sie haben sich um dieses Haus herum geschaut und haben beobachtet, was passiert.

[45:42] Da gab es einen polnischen, ja, Ortvorsteher sozusagen, der sagt, du, nur da ist nichts mehr zu retten, das müssen wir jetzt abbrennen lassen.

[46:01] Und die Menschen standen und schauten. Aber ein deutscher Soldat schoss los und lief in dieses Haus rein, brachte nach kurzer Zeit ein kleines, etwa vierjähriges Mädchen heraus. Er brachte sie heraus, setzte sie ab, übergoss sich ein bisschen Wasser über ist seinen Körper und lief noch mal hinein.

[46:30] Die Leute sagten, der ist doch völlig verrückt, das Dach fällt ja schon fast ein, das ganze Haus steht in Flammen. Aber er lief trotzdem.

[46:42] Und merkst du dann, das sind noch Leute im Haus. Da war noch eine Frau, da waren noch Kinder, da war vielleicht noch ein Mann. Versuchte alles ab, kam wieder heraus.

[46:54] Und als er wieder kam, das sagten die Leute, lasst gehen, du bringst dich nur selbst in Gefahr. Aber er ging in das Haus rein und man konnte dann nach kurzer Zeit sehen, was sich drinnen abspielt, denn außen war die Mauer und alles war schon so zerstört.

[47:19] Bis dann, bis er um Hilfe rief.

[47:24] Sagte: "Bringt mir noch Wasser, erhaltet und löscht diesen Brand. Hier sind noch Leute da."

[47:34] Kamen dann auch die Dorfbewohner, da kamen noch andere Soldaten dazu und sie haben mitgeholfen, dass die Familie gerettet werden konnte. Und diese kleine Wendung in der Geschichte hat mich nachdenklich gestimmt. Was hat diese Geschichte mit unserem Thema heute zu tun?

[47:59] Wenn du in deine Gemeinde schaust, du siehst Baustellen, so viele wie auf den Straßen Stuttgarts vielleicht. Du siehst, was alles verändert werden muss. Dann ist Gottes Botschaft an dich heute: Sei du ein Vorbild. Was Gott zuerst durch dich wirken, bitte du um den Heiligen Geist. Wenn dein Licht leuchtet, dann kann es auch andere anzünden.

[48:27] Dann können werden andere dazukommen, werden helfen.

[48:34] Und so wollen wir jetzt Gott besonders in unserem Herzen, aber jetzt auch im Gebet bitten: Herr, schenke mir den Heiligen Geist, schenke mir von deiner Liebe, dass das Licht dieser heilsame Einfluss in der Gemeinde und durch die Gemeinde hindurch auch in der Welt leisten kann.

[49:07] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir. Danke, dass wir uns jetzt mit einem Wort beschäftigt konnten. Danke für den Heiligen Geist, den du uns in Fülle schenken möchtest. Du möchtest dein Licht durch uns leuchten lassen. Und was für ein ehrenhafter Vergleich ist es, dass die Gemeinde nicht mit einem Krankenhaus oder ähnlichen verglichen wird, sondern mit einem Leuchter, wir in deinem Heiligtum steht.

[49:43] Wir wissen oft gar nicht, wie wertvoll du uns achtest. Und Herr, ich danke dir, dass du uns auch sehr hohe Aufgaben anvertraust. So lasst uns die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Lasst uns deine Liebe täglich erleben und sie dann auch an unsere Mitmenschen weitergeben.

[50:13] Hier sind wir und wir wollen uns heute aufs Neue dir übergeben. Wir kennen uns und bleibe du in uns, dass wir einmal nicht nur geistig, sondern wirklich mit dir verbunden sein dürfen. Führe die uns weiterhin an deiner Hand. Das bitten wir im Namen Jesus. Amen.


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