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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt erklärt Christopher Kramp, wie man die Offenbarung effektiv studieren kann, um wahres Glück zu finden. Er betont, dass die Offenbarung nicht dazu dient, Angst zu verbreiten, sondern uns Freude zu schenken. Dabei werden die Seligpreisungen aus der Bergpredigt als Wegweiser zu einem erfüllten Leben mit Gott beleuchtet und praktische Ratschläge für das Lesen und Verstehen der biblischen Texte gegeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] Herzlich willkommen heute Abend zum Offenbarung. Schön, dass ihr heute am Live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir sind noch in Vers 3. Wir haben letztes Mal uns diesen Vers angeschaut und haben aber einige Details noch nicht so vergegenwärtigt und wollen heute da noch mal eintauchen und ein paar praktische Dinge lernen über die Art und Weise, wie die Offenbarung studiert werden soll. Und bevor wir beginnen, wollen wir noch unsere Gewohnheit, wo es möglich ist, niederknien für ein Anfangsgebet. Dazu lade ich euch ein.

[1:29] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen dankbar sein, dass wir jetzt dein Wort studieren können und dass du bereit bist, uns zu lehren. Herr, hilf uns zu verstehen, wie wichtig es ist, dass jeder einzelne von uns eine persönliche und durch Vertrauen geprägte Beziehung zu dir hat, dass wir deine Stimme hören in unserem persönlichen Leben, dass wir wissen, wie du uns geführt hast und dass wir hier darauf bauen dürfen, dass dies auch weiterhin führen wird. Das möchte ich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist und dass du uns die Wahrheit zeigst, so wie du es dir wünschst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:14] Schlagt mit mir auf die Offenbarung, Kapitel 1, Vers 3. Wir haben dort letztes Mal gesehen, dass wir glücklich sein sollen. Gott wünscht sich, dass wir glücklich sind. Die Offenbarung ist nicht dazu gegeben, uns Angst einzujagen oder Schrecken einzujagen, sondern um uns glücklich zu machen. Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie wird ein Mensch glücklich gemäß Offenbarung 1, Vers 3? Was ist das Geheimrezept fürs Glücklichsein? Wer kann sich noch erinnern, was haben wir das letzte Mal gesagt? Genau, es heißt: "Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist nah."

[3:13] Ist das die einzige Stelle, wo jemand glücklich gepriesen wird in der Bibel? Nein, ganz und gar nicht. Gerne sehen wir, es gibt eine ganze Reihe von dem Alten Testament, die deutlich machen, dass wir glücklich sein können. Kann ich daran erinnern: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern Lust hat an dem Gesetz des Herrn, und an seinem Gesetz nach sinnt Tag und Nacht. Wohl dem, dem die Sünden vergeben und hat daher keine Schuld angerechnet."

[3:44] Wir werden eine ganze Reihe von Bibelversen gesehen, gesehen, dass eigentlich zu all die wesentlichen Elemente des Evangeliums, unsere Botschaft eigentlich dazu da sind. Sei es die Vergebung durch Gott, sei es der Gehorsam, sei es die Furcht Gottes, sei es, dass wir anderen helfen. All das ist dazu angetan, dass wir wirklich glücklich werden. Gott möchte uns niemals Glück nehmen. Er möchte, dass wir dauerhaft glücklich sind, denn das Leben in der Welt ist ja eher so, dass man einem kurzfristigen Glück nachjagt oder nach ist. Alles irgendwie bitter und traurig und enttäuscht. Gott wünscht sich stabiles Glück.

[4:22] Und du hast schon gesagt, wir haben auch in der Bergpredigt diese Seligpreisungen. Ja, könnt ihr euch daran erinnern, wie viel Seligpreisungen gibt es in der Bergpredigt? Es gibt ja genau, je nachdem, was sind eigentlich acht, könnte man sagen, aber da ist einen gewissen angehängt, so dass gleich nochmal sagt für die achte. Genauer weiß immer noch, wie viel Seligpreisungen Offenbarung gibt sie haben wir jetzt mal gelernt, ja, die meisten eher gegen Ende. Das ist hier naturgemäß die allererste Offenbarungs-Seligpreisung und zu ein bisschen zeigt, dass sie auch die Zahl 7 ist, eine vielzahl, die Zahl der heilige Zahl.

[4:59] Vor Gott möchte, dass wir vollkommen glücklich sind. Wir können vielleicht auch mal ganz kurz sein auf dieses auf dieses Glück, will ich eingehen, aber vielleicht noch ganz kurz hier in Offenbarung 1, Vers 3. Was ist denn eigentlich genau das, was hier selig gepriesen wird? Was ist denn der eigentliche Gedanke hier in Vers 1, Vers 3? Könnt ihr euch daran erinnern, was für eine Szene wird hier eigentlich präsentiert in Vers 3?

[5:33] Genauer gesagt, einer liest und die anderen hören. Und das ist dann der Fall, wenn die Offenbarung vielleicht in einer Gemeinde angekommen ist, eine Abschrift und jemand hat sich vorgelesen von vorne vom Pult und die anderen haben zugehört und sie dann durchdacht und bewahrt. Daraus haben wir gelernt, dass es hier nicht nur das private, persönliche Studium geht, dass sie heute dann ein bisschen genauer anschauen wollen und in den Fokus legen, aber eigentlich ist der Vers zunächst eine Seligpreisung für alle diejenigen, die den die Offenbarung im Gottesdienst verwenden, die sie vorlesen bzw. predigen und die sie zu hören als eine Aufforderung, die Offenbarung im Gottesdienst zu benutzen. Ja, selig ist sozusagen die Gemeinde, könnte man sagen, der die Offenbarung gelesen und studiert wird. Und deswegen haben wir uns das ja hier auch vorgenommen.

[6:24] Vielleicht doch, bevor wir jetzt dann dann gehen, uns trotzdem neue Gedanken zu machen, dass wir uns persönlich bedeutet, zu zu lesen und zu führen und zu bewahren. Noch einmal ganz kurz die Erinnerung an die Seligpreisung, weil wir die letzte Mal nicht so ausführlich behandelt haben. Was ist so in der Bergpredigt der Hauptgedanke der Seligpreisung? Wenn ihr mal so vielleicht mit ein, zwei Sätzen zusammenfassen solltet, worum geht es eigentlich in den Seligpreisungen der Bergpredigt in Matthäus 5?

[6:52] Matthäus 5 haben wir die Bergpredigt, wie sie beginnt mit Vers 5, 6 und 7 und gleich als erstes beginnt dieses, ja, diese berühmte Bergpredigt mit diesen Seligpreisungen, wo er sagt: "Nicht wahr, glückselig weiß jemand, wie die erste Seligpreisung? Glückselig sind die geistig Armen." Ja, denn ihrer ist das Himmelreich. Ja, und dann kommt: "Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden." Dann kommt: "Glücklich, denn die Sanftmütigen, ja, und demütigen die Sanftmütigen, genau, denn sie werden das Land erben oder das Erdreich besitzen, je nach Übersetzung." Genau.

[7:34] Dieses Land und dann die vierte: "Glücklich sind die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden." Und was wir hier sehen, diesen vier sind also, ich wollte das mal ganz kurz noch mal in Erinnerung rufen. Die Seligpreisungen sind nicht einfach nur aneinander gereihte Glückwunschkarten, so er, also so einfach so schöne Sprüche, die einfach so zufällig einander stehen sollen. Die haben eine innere Logik.

[8:01] Was bedeutet es, geistlich arm zu sein? Warum sind sie glücklich? Die geistlichen sind genau, man könnte endlich sein. Glückselig ist derjenige, der sich bewusst ist, dass er geistlich ist, dem geistlichen sind alles ohne Gott ja nur, viele wissen es nicht, aber durch selig ist der, der sich bewusst ist, dass ihm etwas fehlt, weil der kann vom Reich Gottes profitieren. Wer denkt, er hat alles und braucht nichts, der profitiert von der Predigt nicht. Glückselig ist, wer geistlich arm ist, wer das weiß, mir fehlt was. Und wenn er weiß, mir fehlt etwas und der kommt zu Gott und er hört sich Gottes Worte an, stellt er fest, ich bin den Sündern ein schwerer Sünder. Und das führt dazu, dass er lux tätig sind die Trauernden. Er fängt an über sich selbst traurig zu sagen, traurig über seine Sünde. Und solltet ihr ihn getröstet werden.

[8:47] Und dann heißt das: "Glückselig sind die Sanftmütigen, wie die Demütigen." Was ist so ein, was ist ein Kennzeichen eines sanften, demütigen Menschen? Woran erkennt man einen Menschen, der sanftmütig, demütig ist? Genau, er sieht sich selbst nicht mehr als Mittelpunkt des Universums. Er glaubt nicht mehr, dass er der Wichtigste, sondern er hält andere höher als sich selbst. Und wenn wir wirklich verstehen, wie sündig wir sind, weil wir zu Jesus gekommen sind, wir merken, uns fehlt etwas, wir merken, wir sehen, wir sind voller Sünde, dann sind wir plötzlich nicht mehr so aufgeblasen und denken, wir sind die Besten, die Größten, sondern wir sehen plötzlich, wir brauchen Hilfe von jemand anders, denn wir selbst sind nicht so toll, wie wir gedacht haben.

[9:33] Und dieses "Wir brauchen Hilfe von woanders" ist dann die nächste Seligpreisung. Das heißt: "Glücklich sind die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten." Und dann ist die Verheißung, was soll mit denen sein, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten? Sie sollen satt werden. Und vielleicht habt ihr euch daran erinnern, haben wir vor einiger Zeit mal hier studiert, vor einigen Jahren. Es heißt im Griechischen: Sie sollen gesättigt werden, zugestopft werden. Ja, wieso man so einen Stoff ganz, so richtig, also nicht so gemästet, ja, genau, nicht wie man vielleicht in einem Fünf-Sterne-Restaurant geht, auch so eine kleine Portion auf den Teller oder so, die schön aussieht, aber nicht satt macht, sondern so richtig noch extra Nachschlag gerne, dass mehr Gnade und Gerechtigkeit als überhaupt annehmen können.

[10:16] Und aber da hören die Seligpreisungen nicht auf. Also die ersten vier Seligpreisungen sind quasi: Ich merke, mir fehlt was, ich komme zu Jesus, ich merke, ich bin eine Sünde, ich bin traurig darüber. Dann habe ich nicht mehr so eine hohe Meinung von mir selbst. Ich sehne mich nach der Gerechtigkeit woanders, nämlich bei Jesus, der meine Gerechtigkeit ist. Daher ist unsere Gerechtigkeit. Und dann werde ich wenig gefüllt, dann bekommt die Gerechtigkeit. Und was kommt dann?

[10:40] Fünfte Seligpreisung: "Selig sind die, die barmherzig sind, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen." Das heißt, diejenigen, die jetzt auch, also wer das erlebt hat, man könnte sagen, wer die Erlösung erlebt hat, der fängt jetzt an, auch anderen das weiterzugeben. Ja, der ist auch barmherzig anderen gegenüber.

[11:05] Glücklich, sie beherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Und als nächstes kommt dann was? "Selig sind die Friedfertigen." Kommt als Imbiss, genau. Einer kommt doch davor. "Selig sind die, die reinen Herzens sind." Ja, die, die die Beziehung zu Jesus verändert nicht nur unsere Worte und unsere Taten. Ja, wir werden nicht nur barmherzig handeln und barmherzig reden, sondern unser Denken selbst soll verändert werden. Andere Religionen, die regulieren, wie wir reden und wie wir uns verhalten sollen, aber Jesus kann unser Denken, unsere Motive, das tiefste Innere unserer Persönlichkeit verändern zum Positiven.

[11:52] Gestalten und dann kommt plötzlich sind die Friedfertigen oder die Friedensstifter. Und dann endet es am Ende mit einer interessanten Sache. Also das heißt, du sie sind die, die reinen Herzens hinter die werden Gott schauen. "Glückselig sind die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen." Und dann heißt es am Ende: "Selig sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden." Das heißt, diejenigen, die am Anfang sieht nach der Gerechtigkeit gesehnt haben, haben sie am Ende, ja, kann man sehen, dass das quasi aufeinander folgt, so dass es so eine Entwicklung ist.

[12:26] Jetzt will man diese acht Seligpreisungen so zusammenfassen. Also am Ende heißt es dann wieder: "Nahe ist das Reich der Himmel." Wenn wir die acht Seligpreisungen zusammenfassen, wie könnte man das eigentlich beschreiben, was wir jetzt so in diesen acht Schritten durchgedacht haben? Was ist das eigentlich? Das ist der Lösungsplan, und zwar die praktische Erfahrung der Erlösung von "Ich merke, mir fehlt was" bis zu "Ich bin so gerecht durch Gottes Gnade". Das ist sogar verfolgt dafür, werde aber nach andere merken, ich bin so gerecht, wie muss man verfolgen. Also quasi von hilflosen Sünder zum Märtyrer, also jetzt mal ganz krass überspitzt formuliert, der ganze Lösungsplan. Und in jedem einzelnen Stadium heißt es: Glücklich ist, glücklich ist, glücklich ist, wer diesen Weg geht.

[13:12] Mit Jesus, zu Jesus und mit Jesus. Das ist das Geheimnis des Glücks. Ja, und das ist letztendlich das, was hinter allen anderen Seligpreisungen immer steht: das Evangelium. Das ganze Evangelium dient dazu, dass wir glücklich sein sollen. Oder anders ausgedrückt: Wahres Glück gibt es nur durch das Evangelium.

[13:35] Nun, also jenen 13 heißt es: "Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest und sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist knapp." Also gesehen, deswegen möchte Gott, dass wir die Offenbarung studieren. Haben wir schon gesehen, die Offenbarung ist eigentlich, was noch mal ganz kurz wiederholt, Offenbarung, dass das Evangelium her, die Offenbarung, die Offenlegung des Geheimnisses Gottes, das auf dem die das Evangelium von Jesus Christus. Und wenn das Evangelium glücklich macht, kein Wunder, dass das Studium der Offenbarung glücklich macht. Ja, weil das ist das Evangelium. Das ist die, die der Zusammenhang.

[14:12] Und trotzdem gibt es auch einen praktischen Punkt, den wir bedenken wollen, nämlich diese drei Begriffe: Lesen, Hören und Bewahren. Also die wir letztes Mal schon gesagt haben und gerade wiederholt haben. Primär ist die Bedeutung des Verses, einer liest und die anderen hören zu, ja, in einer Gemeinde. Aber trotzdem glaube ich, erstmal für den praktischen Alltagsleben, wenn wir nicht in der Gemeinde sind, wenn wir nicht im Offenbarungsseminar sind, können wir trotzdem etwas von diesen drei Begriffen auch lernen, was uns praktisch im Umgang mit Offenbarung und auch mit der Bibel im Allgemeinen hilft. Ja, denn diese drei Dinge sollen ja nicht nur im Gottesdienst stattfinden, nicht nur eine Evangelisation und nicht in einem Offenbarungsseminar, sondern täglich.

[14:57] Auch wenn du keine Gemeinde hast, wo einer liest und andere zuhören. Also wollen wir uns mal diese drei Dinge mal kurz anschauen, weil ich glaube, man kann etwas lernen für den Alltag, denn wir wollen ja auch im Alltag wirklich sein, nicht nur am Dienstagabend, wenn wir zum Offenbarungsseminar da kommen oder einschalten. Was bedeutet dieses Lesen? Was verbirgt sich hinter Lesen? Genau, es geht darum, Gottes Wort zu lesen. Ja, wie mache ich das? Also, was heißt denn jetzt Gottes Wort lesen?

[15:40] Ich brauche Zeit, weil wenn ich keine Zeit habe, kann ich nicht verlesen. Es ist ganz offensichtlich, will uns Zeit nehmen. Das fällt noch ein praktisch, was bedeutet es, Gottes Wort zu lesen?

[15:48] Ob man mit Freude. Genau. Ja, also es wissen. Ich weiß nicht, ob wir schon mal versucht habt, längere Abschnitte eines Buches oder eines Artikels zu lesen, an dem man keine Freude gehabt hat. Ja, das ist eine regelrechte Qual, weil man hofft immer, dass die Seiten irgendwie schnell vorbei gehen und sie werden immer länger. Ja, also Freude ist schon ganz, ganz wichtiger Punkt, nicht wahr? Wer seine Lust hat, angesichts dessen haben wir gesagt, dass noch andere Punkte, die aus ihrer Erfahrung so gemerkt hat, was wichtig ist beim Lesen.

[16:28] Ja, glauben wir merken, da kommen wir irgendwann verstehen. Also vielleicht denkt sich Christoph, was willst du jetzt über das Lesen? Ist doch logisch, wir haben doch Lesen gelernt in der Schule. Ja, und viel lesen halt einfach. Ich sage, ich mal meine Beobachtung der letzten zehn Jahre. Ganz viele unserer Geschwister unter Menschen, die einfach Bibel schon bekommen, ganz vielen Menschen fällt es tatsächlich schwer, einen Text zu lesen und tatsächlich zu verstehen, was dort eigentlich steht. Ich meine jetzt noch nicht mal so zu sagen, was ist vielleicht eine symbolische Bedeutung oder was ist eine, was ich weiß, ja, ein so hinter den Kulissen noch irgendwas, Mann, sondern tatsächlich, also macht man den Test, fragt mal jemanden in der Sabbatschule oder wo auch immer im Hauskreis gibt, mal den Text mit deinen eigenen Worten wieder.

[17:23] Es fällt manchmal gar nicht so einfach, weil wir oft einfach drüber lesen. Gehört wir alle dazu.

[17:53] Ja, und deswegen dessen Gespräche darüber, weil es, weil es ganz, ganz vielen von uns so geht. Weil wir sind beim Bibellesen immer bei Schritt 3. Wir sagen: Was ist die Bedeutung? Was ist die Auslegung? Was sind die tiefen Details hier? Und ich glaube, für viele ist eigentlich erstmal der Ausführung zu verstehen, okay, was steht hier eigentlich?

[18:24] Genau, also man muss ein offenes Herz dafür haben, eine Bereitschaft, jetzt auch lernen zu wollen. Jetzt, also, wenn ihr jetzt, und das ist mir ganz wichtig, wenn jetzt also morgen vormittag oder morgens früh oder morgen Abend Ortszeit, ich möchte jetzt mal eine Viertelstunde oder 20 Minuten oder eine heimische Bibel lesen, also wirklich lesen, weil ich glaube, es gibt nichts, bei dem die Theorie so weit der Praxis voraus eilt, wie die Erkenntnis, wir müssen die Bibel studieren. Ich kenne keinen Siebenten-Tags-Adventisten, der nicht der Meinung wäre, dass er die Bibel studieren sollten. Ja, aber ich kenne nicht so viele, die das wirklich systematisch, tatsächlich alleine wirklich tun. Also, zu mindestens so die Eindrücke bekommen.

[19:09] Also, wenn ich jetzt am Mittwochvormittag zu Hause sitze, sage, jetzt habe ich eine halbe Stunde Zeit zum Bibellesen, und damit meine ich nicht: Okay, ich schalte YouTube an und schaue, was jemand gesagt hat, und auch nicht, ich greife zum alten Weit vor, um zu verstehen, was ich jetzt gerade gelesen habe, sondern ich will die Bibel lesen. Was unsere Punkte, wo er sagt, aus ihrer eigenen Erfahrung, das hilft.

[19:32] Beten vorher, ganz gehen. Also, das gehört zur Vorbereitung sozusagen, ja, dass ich mein Herz darauf richte, er, dass ich jetzt nicht sage: Okay, ich habe noch, mache nebenbei noch irgendwie Facebook und Instagram. Unser Weg: Konzentration auf die eine Sache. Beten, natürlich. Genau.

[19:51] Und dann habe ich alles weggetan und ich habe jetzt Zeit und Lust und Freude und habe gebetet. Und was dann? Was man jetzt, wie viel liest man? Was macht man beim Lesen? Etwas, was in eurer Erfahrung, was damit man wirklich da auch was bei merkt, ja?

[20:15] Genau, das erste wichtige Prinzip ist: kleine Abschnitte. Ich würde dir aufgefallen sein, dass wir auch hier in diesem Offenbarungsseminar kleine Abschnitte lesen, und zwar nicht, weil wir langsam sind, sondern weil es Zeit braucht, so einen Vers mal auch von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Natürlich hätten wir auch schon in den paar Wochen schon Offenbarung 1 durchlesen können und ein paar allgemeine Sachen sagen können, wie gesagt, okay, interessant. Ja, aber wer langsam isst und sich kleine Abschnitte vornimmt, der hat mehr Zeit darüber nachzudenken.

[20:52] Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Manche Leute denken, sie müssen immer erst die ganze Bibel durchlesen, bevor sie verstehen können. Das ist Unsinn. Wenn du die ganze Bibel durchgelesen hast und du hast nichts verstanden, das heißt dann gewonnen. Wenn du aber drei Psalmen gründlich studiert hast oder drei Verse in Offenbarung, dass sie wirklich verstanden hast, du etwas schon woran man sich festhalten kannst. Also nimm dir einen kleinen Abschnitt. Es kann also lieber einen Vers am Morgen gründlich studiert als drei Kapitel gelesen und am Morgen Abend vergessen.

[21:22] Dass man Gewissen hat, das kann natürlich variieren nach Zeit und noch auch Erfahrung, aber lieber klein und gründlich. Okay, das was noch Ratschläge, die er so geben würdet, wenn jemand so anfangen möchte, Bibel zu lesen, war Offenbarung zu lesen, also was jetzt machen gilt, ja nicht nur allgemein für die Bibel, sondern auch speziell für die Offenbarung.

[22:06] Okay, also ich kann mir vielleicht sozusagen dann Hilfe holen bei anderen Bibelstellen. Ja, da kommen wir gleich.

[22:10] Bibelstellen. Ja, da kommen wir gleich noch ein bisschen ausführlicher zu.

[22:13] Vielleicht stellen wir noch einen Schritt zurück. Also wir haben jetzt unseren kleinen Abschnitten, also auf Deutsch, wenn wir jetzt oft angenommen, nehmt euch vor, ich möchte gern die Offenbarung studieren. Ja, oder wir können jetzt irgend ein anderes Buch einsetzen, Sprüche, Richter, Römer, Philipper, was weiß ich. Was er und sagt, okay, ich will jetzt jeden Morgen ein Vers studieren. Ja, hast du den Vers, hast du dich mal die Länge sozusagen bestimmt. Was wäre jetzt wichtig zu tun?

[22:40] Ja, genau, vergleichen kommt gleich. Aber bevor, also wenn man vergleicht, warum vergleicht man dann genau die die Bibelstellen, die anderen Bibelstellen? Liefern Antworten, aber Antworten brauchen doch was. Auf Fragen, was nützt mir denn die Parallelstellen, wenn ich gar keine Fragen an den Text habe, wenn ich gar nichts habe, was mich an dem Text interessiert? Dann ist es nur ein Aufwand. Dann mache ich quasi nur eine Pflicht. Ein Parallelstellen lesen, stell dir Fragen an den Text. Ja, was sind denn so Fragen, die man stellen kann?

[23:17] Welche Fragen kann man stellen, wenn man ja, genau. Wer spielt hier eine Rolle? Was passiert? Wo passiert es? Wie passiert es? Warum passiert das? Ja, also wenn das Wort mit W anfängt, hat das sagen, es ist eine Frage. Ja, wer sagt hier etwas? Was sagt er? Wie sagt er? Warum sagt er? Was sagt er nicht? Wen würde ich vielleicht erwarten hier, der in der Geschichte gar nicht da ist?

[23:53] Ja, also als Beispiel, ja, wenn jetzt den Vers 3 genommen hätten und noch nie gelesen hätten, vorher können wir sagen, aha, glückselig ist, der die Worte der Weisheit liest, die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist nah. Jetzt könnte ich mir also die Frage stellen, ob das sind die Dinge, die getan werden sollen. Warum sollen sie getan werden? Wer ist es, der glücklich ist? Was ist eigentlich Glückseligkeit? Was sind die Worte der Weissagung? Ist es identisch mit der Offenbarung oder was meint es mehr? Warum steht hier, der sie liest und die sie hören?

[24:31] Also, wenn ich das, also wenn ich den Text anschaue, kann ich mir Fragen stellen. Warum steht das hier? Und wenn ich die Fragen dann formuliere, dann kann ich, hier habe ich ja einen Grund darüber nachzudenken und anfangen nachzudenken. Und dann kann ich gucken, ob im Text selbst schon die Antwort darauf ist. Ja, oder vielleicht kann ich dann andere Bibelstellen dafür nutzen.

[24:52] Fragen stellen ist keine Schwäche. Wir neigen, wenn man dazu zu denken, na ja, also lieber, ich weiß ja alles. So, ja, ich kann alles erklären. Wenn man denkt, man kann alles erklären, hat man noch gar nicht angefangen zu studieren. Je mehr man die Bibel studiert, desto mehr Fragen bekommt. Und es ist mit Bedacht so. Das ist gut so, weil je mehr Fragen man hat, desto mehr Antworten kann man bekommen. Ja, also schämt euch nicht, Fragen zu sammeln. Schämt euch auch nicht, mal eine Frage noch offen zu lassen. Lieber drei Fragen mehr haben, als irgendwelche Antworten sich aus den Fingern saugen, die gar nicht stimmen.

[25:32] Ja, also ein Bibelstudent, der regelmäßig die Bibel studiert und keine offenen Fragen hat, die noch nicht gelöst hat, bei dem stimmt was nicht. Natürlich ist die wir nicht richtig. Ja, also, wenn ihr keine offenen Fragen zur Bibel habt, dann muss ich euch sagen, solltet ihr schleunigst anfangen, wieder richtig Bibel zu lesen. Damit meine ich noch gar nicht, in welche Bücher lesen wir die Bibel, sondern einfach nur die Bibel lesen, langsam lesen, aufmerksam lesen, sagt, warum steht das endlich hier? Also, ich kann euch sagen, aus eigener Erfahrung, gebe ich möchte, die Bibel lese, desto mehr Fragen habe ich. Manche Fragen lösen sich gleich, manche Fragen lösen sich Jahre später, manche Jahre auf. Manche Fragen, wenn ich wahrscheinlich auf die tausend Jahre warten muss, ja, weil sie vielleicht von keinem Menschen beantwortet werden können. Ja, wenn es eine Frage ist, wie hat Gott das genau gemacht in der Schöpfung, muss ich warten, bis wir das erklärt. Aber das ist sehr wichtig.

[26:23] Weil nur, wenn wir richtig aufmerksam lesen, allen weit wendet dieses Bild von jemandem, der in einem Schacht, wie ein Bergwerk, in einem Stollen nach Schätzen gräbt. Ja, ich weiß nicht, ob wir mal durch mit Bergbau beschäftigt hat. Da liegt das Gold und mit Teil des Lieblichen auf der Erdoberfläche, oder man muss tief graben. Und wenn man in den Berg hinein gräbt, ist es anstrengend oder leicht? Das kostet, bis in den Berg hinein zu graben, ist anstrengend. Nicht alle Schätze der Bibel liegen immer gleich auf der Oberfläche. Also, manche Sachen sind zu klar, dass man sie missverstehen kann. Ja, denn so ist Gott die Welt geliebt, das 1:1 geworden. Sondern gab auch, dass jeder, der glaubt, nicht verloren geht, so ein ewiges Leben hat. Das ist offensichtlich, das liegt ganz oben an der Oberfläche. Aber da liegen noch andere Schätze darunter. Und wenn ich mir Zeit nehme zu lesen, also wirklich zu lesen, was manchmal auch passiert, ist, man liest die Geschichten, weil wir so halb drüber, weil man sie schon meint zu kennen. Man hat das ja schon tausendmal gehört, in der Kinderstunde, Schule, in einer Predigt. Aber wenn man sich Zeit nimmt zu lesen, jedes einzelne Wort mal, seine Bedeutung haben lassen, ist eher, was sagt Jesus, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, von einem jeglichen Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Als ich, möchte euch wirklich ermutigen, das zu machen.

[27:45] Also, wenn ihr euch nicht einfällt, was ihr studieren solltet, nehmt die Selektion und nehmt euch immer den Vers, der an diesem Tag dran ist, ja, oder die Verse und lest sie gründlich und stellt euch Fragen. Wenn das alle machen würden, hätte man jeden Morgen in der Gemeinde, in der Sonntagsschule, einen Chor von Erkenntnissen und Fragen. Ja, da war ich mal gar keiner, der die Studie leitete.

[28:17] Das ist wichtiger, als wir denken. Es ist total wichtig. Nur wer genau liest, der kann dann auch die anderen Schritte eigentlich erleben. Ja.

[28:30] Also, wenn man es lesen und haben wir das höhere, hast du eine Sache beim Lesen, das vielleicht auch, dass man sich Dinge, also, ja, genau. Also, ich würde immer empfehlen, nachdem ihr euch selbst Gedanken gemacht habt, eure Fragen formuliert habt, selbst Bibelstellen gesucht habt und dann vielleicht noch Allen White gelesen habt. Ja, wenn du was dazu schreibst, mir hinterher sozusagen noch weitere Literatur. Das kann sehr hilfreich sein. Das kann ein Atlas sein, eine Karte, was ich, irgend ein Geschichtswerk, Lexikon, was weiß ich. Ja, da kann man manches helfen. Aber ich würde immer empfehlen, erst mal selbst zu suchen und später noch die Experten dazu zu holen.

[29:21] Ja, und dann kann man ja sehen, kommen die auf dieselbe Idee, haben die eine andere Idee. Und vielleicht ist ja meine Idee sogar besser als die der Experten. Ja, auch sein, denn die Bibel sagt, ich finde verständiger geworden als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind... Man überlegen, ja, jeder von euch, vielleicht wird das so bewusst, ist aber jeder von euch, und wenn ich sage jeder, meine ich so jeder, wie man nur meinen kann. Jeder von uns, die jeder auch von allen, die zuschauen, jeder von uns kann Gottes Wort besser verstehen als ein studierter Theologe. Das sagt Psalm 119, 99. Wenn sein Wort unsere überlegen ist, ein wirklich drüber nachdenken.

[29:59] Das hat Gott versprochen. Das Problem ist nur, wir denken, na ja, wir denken über nach und wir denken darüber nach, ob wir studieren die Bibel der Wahl machen. Und deswegen verstehen wir auch so wenig. Aber wenn wir es tun, hat Gott versprochen, dass er zu uns reden wird.

[30:11] Das Herz. Der nächste Punkt, wir sollen nicht nur lesen, wir sollen aufhören, dass mein Team dieses höhere, diesem Kontext. Also, nicht nur die Audio-Bibel im Auto, sondern das heißt, führen jetzt, wenn ich jetzt zu Hause alleine sitze, wenn der Morgenandacht und ich denke über Gottes Wort nach, ich stelle mir Fragen. Was bedeutet jetzt hören? Ja, sieben auch Auszeit nehmen, nachzudenken, dass Gott durch die Worte, die ich gelesen habe, auch zu mir sprechen kann.

[30:46] Wie macht er das? Wie spricht denn Gott zu mir? Was muss das kann ich denn machen? Was muss ich denn machen, damit ich merke, dass Gott zu mir spricht? Also, manchmal, das offensichtlich lag ein Bibeltext auf und ich merke sofort, das ist, das ist für mich. Ja, was war das nicht? Gäste vor der Fall ist. Was kann ich tun, wenn wir die Spiele werden? Ja, das ist wieder auch nicht wahr Konstruktion.

[31:19] Ja, genau, dass man auch bereit ist, etwas Neues zu lernen. Ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt ist, habt ihr auch schon vielleicht schon angedeutet, ist, dass ich alles, was ich lese, letztlich auch auf mein eigenes Leben beziehen. Ja, also zum Beispiel, wenn wir diesen Vers aus Offenbarung 1, 3: "Glückselig ist, der liest, wie die Worte hören und sie bewahren, denn die Zeit ist nah." Jetzt kann ich also all die Fragen stellen: Wer, wie, was, warum? Oder kann ich also biologisch korrekt alles verstehen? Ich kann genau verstehen, was der Vers bedeutet. Ich kann verstehen, was glückselig bedeutet. Kann verstehen, was die Worte der Weissagung sind. Ich kann verstehen, was lesen, hören, bewahren bedeutet. Ich kann verstehen, warum die Zeit nah ist. Kann alles verstehen. Aber wenn ich nicht nur da stehen bleibe, hat Gott noch nicht richtig zu mir gesprochen.

[32:04] Sondern ich muss jetzt die Frage stellen: Bin ich eigentlich glücklich? Bin ich glücklich? Lese ich die Bibel? Ja, bewahre ich seine Worte? Woran kann ich in meinem Leben erkennen, dass die Zeit nah ist? Also, in dem Moment, wo ich anfangen, das auf mich selbst zu übertragen, merke ich an manchen Stellen oder hier hat Gott mir schon gut geführt und hier bin ich vom Weg abgewichen.

[32:35] Wenn man eine Geschichte liest, ja, Brand hat dieses und jenes. Gibt es Situationen in meinem Leben, wo ich auch dasselbe tun? Das heißt, was wir machen wollen, wir wollen sozusagen, dass unser eigenes Herz aufmachen, damit die Worte, die wir lesen, nicht nur an uns vorbeigehen. Sie sollen auch direkt in unser Herz hinein sprechen. Und das tun sie dann auch. Und Gott zeigt uns dann: Christopher, du hast dir dasselbe Problem wie der Paulus, diese Situation. Oder siehst du so, wie ich die Israeliten geführt habe an der Stelle, habe ich dich auch in der vergangenen Woche geführt? Siehst du das? Und dann merke ich, wie durch sein Wort er zu mir spricht. Und dann merke ich auch, übrigens, oft in meinem Leben, dass wenn ich dann in Situationen komme, in denen ich entweder traurig bin oder versucht bin oder Schwierigkeiten, das Bibelverse, die ich gelesen habe, vor kurzem wieder in meinem Gedächtnis kommen und sozusagen mich erinnern. Und dann merke ich, Gott spricht zu mir. Er führt mich wirklich durch sein Wort. Und das macht er mit jedem.

[33:43] Ja, aber nur, wenn wir bereit sind, hinzu. Er ist vielleicht, dass Jesus sagt: "Wer nur hat, der höre." Dass der Geist den Gemeinden sagt. Hier sprechen ja nicht nur Mose und Josua, hier spricht ja der Heilige Geist. Und deswegen sagt Luther, dass wir vor dem Wort Gottes zittern sollen, nicht im Sinne von, dass wir Angst haben, es zu studieren, sondern bewusst wird, denn mit Liebe laufen, schlagen haben wir es mit der tatsächlichen Stimme Gottes zu tun, die zu uns redet, so als ob wir tatsächlich sie hören könnten. Und deswegen ist die Aufmerksamkeit so wichtig.

[34:24] Und dann, wenn wir also hinhören, wenn wir uns überlegen, was will der Heilige Geist mir dazu sagen? Übrigens, das bedeutet nicht, dass nur, weil etwa, lasst mich das anders erklärt. Es gibt auch, man muss auch das mich so erklärt. Eine Geschichte und zwar ein Theologe des 20. Jahrhunderts, eine atheistische Theologe, sein Name bei ML Andreasen, der las bei Allen White folgendes, ein sehr interessanter Theologe hat vieles Interessantes geschrieben, aber es ist jetzt nicht unser Thema. Er las bei Allen White, dass wir zu viel essen. Dass man nicht zu viel essen sollte. Und er las das und merkte, oh wow, ich ja, ich esse zu viel. Und er hat dann die Vorgenommen, ich werde weniger essen. Einige Zeit später, dann wieder auf ein Zitat, Wohlstand wir essen zu viel. So wahrscheinlich erst immer noch zu viel. Nicht erst ein bisschen weniger. Einige Zeit später traf er wieder auf ein Zitat, wo er gesehen hat, Allen White sagt, wir sollen weniger essen. Zunächst nicht uns überessen. Ja, und das ging der Zeit lang so, bis er irgendwann gemerkt hat, ich werde verhungern, weil nicht jedes Mal, wenn Allen White etwas schreibt, meint sie immer direkt mich in der Situation muss ich meine. Das heißt, ich nur, weil etwas dort steht, heißt es nicht, dass ich der Unterdessen schuldig bin. Soll ich muss mir die Frage stellen: Trifft dieser Ratschlag in meiner Situation zu?

[35:58] Ich meine, das heißt, wir müssen auch uns die Frage stellen, wie ist es in meinem Leben gerade? Ja, und wenn man schon ein halber Hungerhaken ist und Allen White schreibt irgendwo über Essen, ist eine schwere Sünde. Ist das eine schwere Sünde? In vielen Fällen, aber nicht gerade in meinem Fall. Und das ist sozusagen hat auch etwas mit dem Hinhören zu tun, dass sich die Sachen, die ich dort lese, auf mein Leben übertragen.

[36:21] Manche Menschen rennen in den Burnout, weil sie immer sehen, wir sind, wir machen nicht genug. Ja, und wir müssen mehr machen im Werk Gottes. Und das stimmt auch für die allermeisten, die zu faul vielleicht sind oder zu wenig tun. Ja, aber es gibt ein paar Leute, die schon sehr viel tun und die vielleicht denken, sie müssen immer mehr, immer mehr machen. Und deswegen ist es wichtig, dass wir sozusagen nicht einfach nur blind, einfach alles tun, was dort steht. Dann für uns, besonders freut sich die Frage stellen: Was will Gott mir persönlich sagen? Was brauche ich? Was ist in meiner Situation jetzt das Notwendige? Denn Allen White und auch die Bibel geben sehr viele Ratschläge für sehr viele Situationen, für sehr viele verschiedene Persönlichkeiten. Und Gott hat eine bestimmte Botschaft für mich. Ja, ich verstehe das Prinzip. Das ist auch wichtig, dass man versteht, wie das funktioniert.

[37:06] Und dann ist der letzte und wichtige Punkt noch: das Bewahren. Was bedeutet, dass Bewahren jetzt? Also, haben die Andacht gemacht, wenn man Vers gelesen, zum Beispiel diese Offenbarungstext, wir haben darüber nachgedacht und Fragen gestellt, Antworten gefunden, das auf unser eigenes Leben übertragen, gemerkt, okay, ich sollte dieses Ding, die Sache in meinem Leben verändern. Und meine Erfahrung ist, dass wenn Gott zu mir spricht, dann ist es meistens nicht so, dass ich das jetzt gut oder nicht, sondern es war so deutlich, dass ich, wenn man verwünscht, das ja nicht so deutlich. Ja, weil Gott sehr deutlich sagt: "Also, das musst du ändern." Aber was muss ich jetzt tun, nachdem ich gehört habe, sozusagen gelesen, ich habe gehört? Und das, worauf kommt es jetzt an?

[37:50] Genau, wie sie geschieht dieses Bewahren praktisch, wenn ich ausgehe, dann kann es nicht vergessen. Er war das tust, ja, das ist ein wichtiger Punkt, ja, dass das Umsetzen. Ja, eine der besten Dinge, um Dinge in eurem Kopf zu behalten, ist, findet irgendjemandem, dem ihr davon erzählt. Also, ich habe in meiner, in meinem Leben schon viele Dinge der Bibel auch entdeckt und die habe ich oft meine Bibel geschrieben oder irgendwo anders. Aber wenn ich sie niemandem erzählt habe, weil ich das Thema nicht in der Predigt verarbeitet habe oder jetzt nicht gerade der Gelegenheit dazu hatte, vergesse ich die Sachen wieder. Und manchmal nach Jahren stelle ich das, jetzt habe ich mal gewusst, der völlig vergessen. Aber die Dinge, die ich anderen in der Bibel schon weitergebe oder in Predigtwahl gesagt habe, schon oft erklärt habe, die sind abgespeichert.

[38:40] Also, zum Bibellesen, auch zum Offenbarungen, um die Offenbarung wirklich gut zu verstehen, braucht man nicht eine Bibliothek mit vielen Büchern. Man braucht einen anderen Menschen, die man erklärt, was man aus gefordert. So habe ich die Offenbarung kennengelernt. Als ich meine Frau kennengelernt habe, war sie keine Adventistin und ich war nur ein Namensadventist, sich gegen der Band Gemeinde, hat eigentlich von der Botschaft keine Ahnung, außer dass ich so wusste, Theologie, Glauben. Und einen der ersten Dinge, die wir gemacht haben im Bibelstudium war, sie wollte damit Offenbarung verstehen und ich habe dann immer quasi ein Buch und Daniel studiert oder den Offenbarung. Und das, was ich studiert habe, zwei Wochen später, der Bär erklärt. Ja, und so richtig aufbauend kennengelernt. Ja, und so. Und Daniel. Und ich glaube, wenn wir das tun, wenn wir jemanden haben, dem es erklären können, wir nehmen uns austauschen können, dann mit Offenbarung sehr viel besser verstehen, als wenn wir einfach alle Kommentare gelesen haben.

[39:31] Es gibt also Bewahren geschieht auch durch weitergeben. Also, ausleben, weitergeben. Habt ihr noch einen praktischen Rat, was man tun kann, um es zu bewahren?

[39:42] Das ist, bleibt dennoch eine praktische Sache, auswendig lernen. Ja, das ist vielleicht nicht jedermanns Sache sofort. Dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Aber es kommt darauf an, dass man viel auswendig lernt. Aber einmal, dass anzufangen, ist eine wertvolle Sache. Ich habe festgestellt, viele Bibelverse habe ich erst dadurch richtig verstanden, dass ich versucht habe, sie auswendig zu lernen. Und vielleicht habe ich sogar dann später nach drei Monaten nicht mehr den Vers komplett beisammen. Aber ich habe dann immer, wenn ich den Vers lese, weiß ich eine ganze Menge über den Vers, weil ich mal versucht habe, den auswendig zu lernen.

[40:19] Gott verlangt von uns nicht, dass wir irgendwann kapitelweise die Bibel auswendig kennen. Aber schon der Versuch, einen Vers auswendig zu lernen, führt dazu, dass man ihn sehr genau analysiert. Wenn man immer wiederholt, er immer wieder dieselben Worte sagt, immer wieder drüber nachdenkt. Und auswendig lernen ist eine ganz tolle Sache. Und Sachen, die man auswendig gelernt hat, die kann ihm der Heilige Geist und später auch noch mal bewusst in die Erinnerung rufen.

[40:43] Okay, also das vielleicht so als kleiner als keine Ermutigung für euch. Niemand von uns, also wirklich niemand, muss Griechisch können oder Geschichte studiert haben oder irgendwie was ich ein Theologieprofessor sein, um die Offenbarung zu verstehen. Wir müssen vielmehr diese drei Dinge tun. Und ich kenne einige Menschen, die die Offenbarung sehr viel besser kennen als manch ein Theologieprofessor, weil sie einfach genau das tun. Und das kann jeder von uns tun.

[41:13] Geben doch zum Schluss zu ans Ende von Vers 1, da heißt es ja, der Grund, warum wir das tun sollen, warum sollen wir uns Zeit nehmen für das Studium der Prophetie, warum sollen wir uns mit der Bibel und insbesondere mit der Endzeitprophetie beschäftigen? Was der Grund? Die Zeit ist nah. Ich meine, Bibelstudium sollte immer eine...

[41:39] Bibelstudium sollte immer eine Wichtigkeit sein, auch wenn die Zeit nicht nahe wäre. Ihr wisst, Noah hat 300 Jahre lang mit Gott gewandelt, über 300 Jahre, obwohl kein entscheidender Moment war. Er brauchte nicht diesen Druck, "bald kommt Jesus wieder", und dann: "Okay, ich muss mich vorbereiten." Denn man ist schade, dass wir die Bibel studieren, weil wir nur eins vorbereiten wollen. Würden wir die Bibel auch so studieren, wenn Jesus erst in 500 Jahren kommt und wir noch 69 Jahre zu leben hätten oder so? Also, Druck ist jetzt nicht das einzige, die einzige Motivation, aber umso mehr, weil die Zeit kurz ist, sollten wir uns umso mehr überlegen: Wie nutze ich meine Zeit?

[42:19] Die Zeit ist nah. Schauen wir mal in Römer 13 und dort Vers 11. Paulus spricht auch über dieses Thema. Mehrere der Apostel im Neuen Testament sprechen über diesen Gedanken, dass die vorrückende Zeit der Weltgeschichte uns aufwecken sollte. Ich weiß nicht, habt ihr den Eindruck, dass die letzten Jahre und Jahrzehnte dazu geführt haben, dass die Wiederkunft näher kommt? Also, ich würde sagen, ganz, ganz definitiv. Wir sehen viele, viele Zeichen um uns herum. Jetzt hoffen wir, dass der Paulus sagt, hier schon im Römerbrief, in Römer 13, und dort Vers 11, wir mal lesen.

[42:17] Genau. Also, was sagt Paulus hier? Was sollen wir tun? Genau, wie sollen wir die Zeit erkennen? Wir wollen wissen, welcher Zeit wir leben, um was zu tun.

[43:27] Aufzustehen. Und zwar, auf wovon? Was für ein Schlag? Ein geistlicher Schlaf. Wenn man was ist, jetzt erklärt mir mit eigenen Worten, was bedeutet es, geistlich zu schlafen?

[43:47] Das bedeutet, geistlich zu schlafen. Das wird oft so oft gesagt. Wir sagen, die Gemeinde schläft. Aber die schläft er nicht. Also, was willst du heute? Heute geistig zu schlafen. Ja, das ist der Grund.

[43:58] Gehabt, was bedeutet das praktisch, wenn wir eine Gemeinde schläft? Ja, sie sind so ein bisschen indifferent. Ja, man merkt irgendwie nicht die Zeichen der Zeit. Laufen, wobei es juckt ein irgendwie nicht. Man merkt nicht, was Gott alles tut in der Welt. Man ist nicht aktiv. Man schlief, weil es nicht tot. Haben wir denn mit so vor sich hin und...

[44:26] Paulus sagt, wir müssen aus diesem Geld, wenn wir diesen geistlichen Zustand haben, dann müssen wir heraus. Vor allem dann, wenn die Zeit nahe ist, wenn wir erkennen, die Zeit der Wiederkunft rückt näher.

[44:39] Näher. Sollen wir uns überlegen: Schlaf ich geistlich oder bin ich wach? Und Johannes sagt, wenn wir erkennen, dass dieses oder Jesus sagt durch Johannes, wenn wir erkennen, dass die Zeit nahe, sondern was tun?

[44:53] Tut, sagt Johannes, Offenbarung, was soll ich tun? Lesen, hören, waren.

[45:04] Also, Paulus sagt, wir sollen aufwachen vom geistlichen Schlaf. Johannes sagt, wir sollen lesen, hören, bewahren. Jetzt habt ihr das Geheimrezept für Erweckung. Denn Erweckung heißt ja nichts weiter als aufwecken vom geistlichen Schlaf. Deckung und Reformation. Ja, und das würden wir mal so behandelt, als ob das irgendwie so ein Mysterium wäre. Man muss viele Veranstaltungen machen, weil Wirkung zu erzielen. Erweckung hat ein einfaches Rezept: Lesen, hören, bewahren.

[45:31] Ich kenne niemanden in der Adventgemeinde, niemanden, der persönlich täglich liest, hört und bewahrt, der nicht erweckt wird.

[45:42] Gelegt. Also, den müssen wir zeigen, dass... sagt der, sagt über Wochen und Monate: "Lese und höre und wahre, und Jesus spricht nicht zu mir." Das gibt es gar nicht. Die Tatsache, dass wir so oft das Gefühl haben, haben keine Erweckung, liegt nicht daran, dass der Heilige Geist plötzlich weg ist. Es liegt auch nicht an der bösen Leitung und es liegt auch nicht an der schlimmen Welt. Es liegt hier an: Lesen, hören, bewahren. Das kann jeder von uns tun. Und jeder, das tut, wird Erweckung erleben. Punkt. Und je mehr...

[46:05] Ist, desto größer die Rettung sein. Und das betone ich, deswegen, weil wir immer denken, Erweckung kommt, indem ich einfach tolle Prediger auf YouTube schaue oder indem ich einfach den richtigen Prediger Spenden gebe oder einfach da auf seiner Seite stehe oder gegen eine Meinung bin und für eine Meinung bin. Das bringt keine Wirkung. Ist das auch alles gut und schön, dass hier bringt der Wirkung? Lesen, hören, bewahren. Es ist so simpel, aber ich sage euch aus Erfahrung über die Jahre, es geschieht weniger, als man denkt, weil Lesen, hören und bewahren ist eine tägliche Sache. Und keine Predigt, kein gemeinsames Treffen in der Gemeinde kann das ersetzen. Wer das tut, wird erweckt.

[46:51] Und die Deckung suchen. Und deswegen sagt, dass wir hier auch gleich am Anfang schon, wir noch ein Vers zu tun sollen. Erste Petrus. Also, Paulus spricht von der Zeit. Wenn wir sehen, das Ende naht.

[47:02] Petrus spricht davon in erste Petrus Kapitel 4 und dort Vers 11.

[47:28] Okay, was sagt Petrus? Was wir tun sollen? Was sagt er?

[47:31] Was sagt er? Bis Sommer sein. Was ist denn besonnen sein? Fach aufmerksam.

[47:40] Also, er sagt, zwei Dinge sollen was sein: besonnen und verwaltet. Mit dem einen an...

[47:46] Was heißt denn nüchtern? Was heißt nicht wach? Ja, genau. Also, aber nicht alle, die wachsam sind, auch nicht das Geläut ist frisch.

[48:01] Also, das Gegenteil von nüchtern wäre so was wie schläfrig, berauscht. Nüchtern ist sozusagen, ich habe, bin jetzt nicht alkoholisiert oder so, oder auf nüchternen Magen. Heißt nichts anderes als nächstes dritte.

[48:16] Eher nüchtern, hellwach. Ganz genau. Wir sollen uns nicht von falschen Emotionen her einlullen lassen. Wenn man jetzt das prophetisch betrachtet, gibt es in der Prophetie ein alkoholisches Getränk, das der Welt verabreicht wird.

[48:38] Kennt ihr da ein alkoholisches Getränk in der Prophetie, dass da alle Völker trinken? Ist der Wein Babylons, ja, der der beschriebene, die ganzen falschen Lehren, die ganze Tumeur. Und wir sollen, wenn wir merken, das Ende naht, sollen wir uns bewusst sein: Glaube ich wirklich die Wahrheit oder bin ich von irgendwelchen Irrtümern, von irgendwelchen falschen Lehren, die so populär sind, die von den Kirchen verbreitet werden, davon infiziert? Das ist eine, also nicht an sein, dass andere das auch für dich...

[49:06] Besonnen. Wenn jemand besonnen ist, was was kennzeichnet ihn? Wenn ein Mensch besonders dann ist es wichtig.

[49:14] Besonders sein, vor allem im Sinn bei Entscheidungen. Zwar bei was für Entscheidungen? Also, wenn es in den Alltag denkt, man muss jemand besonnen reagieren.

[49:31] In welchen Situationen ist es wichtig im Alltag, jetzt mal unabhängig von der Bibel? In welchen Situationen ist es wichtig, besonnen zu reagieren?

[49:40] Bei Gefahr oder wenn es eine Krise gibt. Eine Gefahrensituation gibt, dann braucht man jemand, der sehr besonnen reagiert. Das heißt, er lässt sich nicht von der Krise überwältigen, der nicht Panik bekommt, der nicht durchdreht. Ja, also, wenn ihr Flugzeug fliegt und das Flugzeug da fängt einen Flügel an zu brennen oder so, und ihr hofft, ihr müsst ihr hoffen, dass der Pilot besonnen ist und dass er nicht anfängt Panik zu kriegen und schreit: "Wir werden alle sterben." Ja, dass er ganz kühl und nüchtern und besonnen jetzt das Flugzeug versucht zu landen. Ja, oder was wir dann machen, muss ich keine Ahnung.

[50:13] Das heißt, wir sollen nicht nur uns von dem Wein Babylons und der Verbrauchs...

[50:17] Schon festhalten, fernhalten. Hier sollen auch uns nicht von der Krise überwältigen lassen, nicht ausflippen.

[50:25] Sage ich auch mit Bedacht, weil wir in der gegenwärtigen Krise manchmal ein bisschen wenig Besonnenheit sehen können unter unseren Geschwistern. Ich darf das mal so deutlich sagen, dass wir schon bei den ersten Anzeichen einer globalen Krise völlig ausrasten. Aber Gott möchte, dass wir besonnen sind und uns nicht verlieren und nicht über die Stränge schlagen und nicht irgendwie Panik kriegen und nicht übertreiben. Sondern dass wir sagen: "Okay, das sehen wir. Das sind Zeichen. Jesus kommt bald wieder." Aber wir bleiben jetzt auf dem Weg. Wir lassen uns nicht in die eine noch in die andere Richtung abdrängen, weder fanatisch zu werden, noch irgendwie einlullen.

[51:04] Die Offenbarung will genommen. Ist das das tun? Ja, die Offenbarung. Wenn wir lesen, hören und bewahren, weil die Zeit nahe ist, werden wir besonnen und nüchtern werden.

[51:14] Es gibt zwar diejenigen, die die Offenbarung gar nicht studieren, die werden vom Wein Babylons trinken und werden nicht nüchtern sein.

[51:23] Diejenigen, die immer nur die Offenbarung konsumieren, indem die Sache sagt er und was sagt er? Was ist deine Meinung? Könnte vielleicht auch ein Zeichen sein.

[51:34] Ja, ich habe den Träger gehört. Die werden vielleicht ein bisschen was von der Offenbarung wissen, aber nicht besonnen sein. Besonnenheit kommt nämlich dadurch, dass der Heilige Geist unsere Herzen kontrollieren kann.

[51:43] Und das kommt nicht dadurch, indem ich weiß, wo der XY sagen, dass, sondern indem ich selbst eine Erfahrung mit dem Text habe. Ich habe ihn selbst gelesen, Jesus hat selbst zu mir gesprochen. Und das macht nicht besonnen. Ja, ganz wichtig.

[51:58] Und letzte Vers Jakobus 5. Also, hätten jetzt Paulus, werden Petrus und haben auch hier Jakobus im Angesicht der nahenden Zeit. Ja, und wir letzten damals schon gesehen, ja, zu jeder Zeit gab es Dinge, Offenbarung, die rasch geschehen sollten. Erinnert euch, ja, es gab, es gibt immer Dinge, die gegenwärtige Wahrheit sind, auch für uns bei uns jetzt. Die Wiederkunft z.B. hat es sonntags gesetzt. Und die Dinge, die in Offenbarung 13 stehen, für andere war es vielleicht die zweite, dass die zweite Gemeinde ist, zweite Siegel oder die fünfte Posaune oder so.

[52:33] In Jakobus Kapitel 5 und dort Vers 8 und 9.

[52:40] Da heißt es: "Wartet auch ihr geduldig, stärkt eure Herzen, denn die Wiederkunft ist ja das, was sie ist." Läuft's nicht gegeneinander, Bruder?

[52:50] Damit ihr nicht verurteilt werdet. Siehe, der Richter steht vor der Tür.

[52:55] Also, wir sollen Erweckung erleben, ja, durch Lesen, Hören, Bewahren. Dem gesehen, wir sollen besondere, nüchtern sein, zum Gebiet haben. Noch...

[53:01] Vergessen zu erwähnen, ja, eher zum Gebet. Und was sollen wir hier tun?

[53:06] Angesichts der nahenden Endzeit, was empfiehlt uns der Jakobus Vers? Was tun?

[53:20] Wir sollten geduldig warten, unsere Herzen stärken. Genau. Was sollen wir in der Gemeinde tun? Nicht gegeneinander.

[53:29] Das heißt, angesichts der sich entwickelnden Weltlage ermutigt uns die Bibel, dass wir uns genau überlegen, wie leben wir mit unseren Geschwistern? Sind wir mit einigen im Streit? Sind wir mit einigen unzufrieden?

[53:50] Läuft's nicht gegeneinander, sagt die Bibel.

[53:53] Wenn wir also lesen und hören und bewahren, weil die Zeit nahe ist, werden wir nicht nur erweckt, wir werden nicht nur besonnen und nüchtern, wir werden auch auf Frieden innerhalb der Gemeinde bedacht sein. Nicht übereinander lästern, nicht übereinander klagen, sondern wenn man ein Problem mit jemand hat, erst mit ihm besprechen und zu ihm gehen und das versuchen auszuräumen. So viel an uns liegt, auch das wird ein Resultat echter Offenbarungsstudiums sein.

[54:29] Das ist ganz wichtig, weil wenn die Offenbarung, das Studium der Offenbarung uns nicht dazu führt, dass unser Charakter sich verändert, wozu die Offenbarung Schritte nur, damit man weiß, was in der Zukunft passiert, das ist der eigentliche Grund, das eigentliche Ziel. Nächstes Mal, wenn wir da nicht weiter gehen, uns Kapitel 4 anschauen. Aber für heute wollen wir, und ich möchte das wirklich auch allen, die jetzt zuschauen, später sich das anschauen, ans Herz legen.

[54:54] Ich weiß gar nicht, was ich wichtiges sagen könnte, als euch zu sagen: Jesus wünscht sich jeden Morgen, dass ihr euch ein wenig, ein bisschen Zeit nehmt für ihn, um etwas zu lesen, zu hören, was der Geist gleich persönlich sagt, und das zu bewahren. Um es jeden Tag macht, seid ihr auf dem Weg nach Jerusalem. Auf diesem Weg gibt es kein Verderben. Auf diesem Weg kommt ihr ans Ziel an. Wir werden während Erweckung erleben, wenn das Werk abschließen. Das ist genau das, was die Offenbarung will.

[55:24] Was ist euer Vornehmen? Schon morgen früh ein bisschen Zeit zu nehmen und Gott, das Wort, Jesus besser kennenzulernen. Lasst uns gemeinsam den...

[55:29] ...decken und bieten.

[55:40] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dankbar sein, dass wir ein Wort haben, dass wir es verstehen dürfen und dass du zu jedem einzelnen persönlich redest und sprichst, dass niemand von anderen abhängig, sondern jeder direkt zu dir kommen kann. Herr, wir danken dir, hast du für jeden einzelnen von uns eine persönliche Botschaft hast, dass du gut zu uns bist, dass du uns lieb hast und dass du uns Schritt für Schritt führst und dass jeder von uns die Offenbarung besser verstehen kann als viele Gelehrte, die sich nur technisch damit beschäftigen, aber nicht für dich interessieren. Und Herr, wir möchten nicht bitten, dass wir erleben aus eigener Erfahrung, wie glücklich es macht, dein Wort zu studieren. Das bieten wir im Namen Jesu. Amen.


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