In dieser Predigt wird Offenbarung 14, Vers 10 beleuchtet, der vom „Glutwein Gottes“ spricht. Christopher Kramp erklärt die tiefere Bedeutung dieses Bildes und seine Verbindung zu den sieben letzten Plagen. Anhand von alttestamentlichen Texten und Vergleichen mit anderen Bibelstellen wird verdeutlicht, was der Zorn Gottes bedeutet und wer ihn trinken muss. Es wird betont, dass Jesus diesen Kelch stellvertretend für uns getrunken hat, um uns vor der vollen Konsequenz der Sünde zu bewahren.
Offenbarung 14:10 Teil 1
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Neues Testament, Offenbarung, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Auch wir haben wir vier Wochen Pause gehabt, die drei Engelsbotschaft aber noch nicht abgeschlossen. Wir werden heute weitermachen in Offenbarung 14. Wir haben in der Zwischenzeit mit dem Joshua Camp ja auch schon mal eine gründliche, solide Basis bekommen. Übrigens kann ich euch sagen, auch die ihr jetzt live zuschaut oder die Aufnahme seht, dass die Vorträge, die DVDs fertig sind und bestellt werden können bei Amazing Discoveries und bei Aquelia Vision und bei Memento Medien und die werden jetzt auch den nächsten Tagen und Wochen auf Joel Media hochgeladen werden. Da kann man sie sogar dann einfach so anschauen oder auf der Seite der baden-württembergischen Vereinigung. Also diese ganzen 19 Predigten plus Podiumsdiskussion, alles zur Verfügung, kann man alles da noch mal nachschauen. Ich bin mir nämlich sicher, dass niemand von uns alles nicht gemerkt hat in diesen vier Tagen, in diesen 20 Predigten. Viel Stoff zum Nachschauen und zum Nachhören.
[0:59] Wir machen heute weiterhin Offenbarung 14 und in der dritten Engelsbotschaft in Vers 10, den wollen wir heute beginnen. Aber bevor wir das tun, lade ich euch ein, dass wir, wie gewohnt, wo es möglich ist, niederknien für ein Anfangsgebet und dann hineintauchen ins Thema.
[1:15] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen für die Offenbarung, die du uns gegeben hast und die wir jetzt studieren können, die wir lesen möchten. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem heiligen Geist uns zeigst, was sie für uns bedeutet. Wir glauben ganz fest, dass um uns herum die Dinge sich ereignen, die in der dritten Engelsbotschaft angesprochen sind. So wollen wir verstehen, welche Lektionen wir heute für uns aus diesem Text herausnehmen können, wie wir sie übertragen können in unser Leben, dass wir wirklich die dreifache Engelsbotschaft selbst erleben und dann auch anderen weitergeben können. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[1:57] Offenbarung 14, Vers 10 zeigt uns die Konsequenz dessen, wovor Offenbarung 14, Vers 3 war oder wenn man das übertritt, was Offenbarung 14, Vers 9 warnend ausspricht. Wir lesen vielleicht mal ab Vers 9 des Zusammenhangs willen. Vers 9, Offenbarung 14 und ein dritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme, wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, und jetzt kommt der Vers, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes und dann heißt es weiter und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Heute wollen wir uns mit dem ersten Teil beschäftigen, was bedeutet der Glutwein Gottes, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes. Das klingt ja erst mal ein etwas furchteinflößendes Thema, nicht wahr? Der Zorn Gottes, der Glutwein Gottes. Wollen wir uns ein bisschen rantasten, indem wir mal in Offenbarung 16 schauen, wie das hier verwendet wird. In Offenbarung 16 und dort Vers 19 haben wir fast dieselbe Sprache nochmal. In Offenbarung 16 und dort Vers 19 heißt es, und die große Stadt wurde in drei Teile zerrissen und die Städte der Heidenvölker fielen und Babylon der Großen wurde vor Gott gedacht, damit ihr was gegeben wurde. Der Kelch oder der Becher des Glutweines seines Zornes. Also wir haben den Becher, den Zorn und den Glutwein. Das heißt, die dritte Engelsbotschaft findet hier jetzt ihre Erfüllung. Wer bekommt diesen Glutwein oder diesen Becher mit dem Glutwein Gottes? Babylon.
[3:54] Übrigens Offenbarung 16 beschreibt was für Ereignisse. Was ist der Inhalt von Offenbarung 16? Es sind die sieben letzten Plagen. Und innerhalb dieser sieben letzten Plagen heißt es, dass Babylon gerichtet wird mit dem Becher des Glutweines seines Zornes. Das heißt, die dritte Engelsbotschaft muss also vor den Plagen gepredigt werden, denn wenn sie erst in den Plagen gepredigt wird, ist es zu spät. Weil in den Plagen wird diese Warnung umgesetzt. Der Becher wird ausgegossen. Babylon trinkt davon. Übrigens Babylon und Wein, wo haben wir das schon mal gehabt in der Offenbarung? 17, ja. Schon in der dritten Engelsbotschaft selbst, starten wir in Offenbarung 14. Das ist ganz interessant. Offenbarung 14, in 17 natürlich auch. Offenbarung 14 Vers 8 heißt es, ein anderer Engel folgte ihm, der sprach, gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat. Also in der Offenbarung, in der dreifachen Engelsbotschaft gibt es zweimal einen Glutwein. In der zweiten Engelsbotschaft gibt es den Glutwein Babylons. Könnt ihr das sehen? Und in der dritten Engelsbotschaft gibt es den Glutwein, von wem kommt der? In der dritten Engelsbotschaft in Vers 10 von Gott. Also erst haben wir Babylon, die den Glutwein ausschenkt und dann haben wir in der dritten Engelsbotschaft Babylon, die den Glutwein bekommt. Sie tränken erst andere und dann trinken sie selbst. Einmal geben sie ihren eigenen Glutwein weiter, dann bekommen sie den Glutwein des Zornes Gottes. Ähnlich können wir das lesen, Offenbarung 18 Vers 3, da haben wir genau diese Idee, Vers 3 und 6, Offenbarung 18 Vers 3, endzeitliche Babylon, denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken und die Könige der Erde haben mit ihrer Unzucht getrieben und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden. Und deswegen steht in Vers 6, vergeltet ihr, wie auch sie euch vergolten hat und zahlt ihr das Doppelte beim Heim gemäß ihren Werken. In den Becher, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr doppelt ein. Also könnt ihr sehen, dass es eine Verbindung gibt zwischen dem Glutwein, den Babylon selbst ausgibt und dem Glutwein, den sie selbst zu trinken hat. Das eine hat mit dem anderen ganz stark zu tun. Warum gießt Gott den Glutwein seines Zornes aus? Weil vorher Babylon ihren Glutwein weitergegeben hat.
[6:40] Jetzt, was bedeutet das konkret? Was ist eigentlich dieser Glutwein Gottes? Also wir haben schon festgestellt, was der Glutwein Babylon ist, oder könnt ihr euch noch erinnern, was der Glutwein Babylon ist? Falsche Lehren. Ganz konkret auch ein falsches Verständnis vom Bund. Könnt ihr euch erinnern, wie wir gesagt haben, der Traubensaft ist ein Symbol für den neuen Bund und der Wein, der vergorene Wein ist eine Perversion des Traubensaftes, eine Perversion des neuen Bundes, wo ein Evangelium ohne Gesetz gepredigt wird. Könnt ihr euch daran erinnern? Das heißt, wir wissen, was der Wein Babylon ist, aber das ist ja nicht genau dasselbe wie der Wein Gottes, oder? Gottes Wein, den er ausgießt, ist ja jetzt nicht unbedingt dasselbe, aber trotzdem hat es eine enge Parallele. Was ist der Wein, der Zorneswein Gottes? Gericht, ja sehr gut. Gibt es irgendeine Stellenoffenbarung, wo das beschrieben wird, was das eigentlich ist? Ja, das stimmt, aber wir wollen jetzt wissen, was ist der, wo wird beschrieben, worin zeigt sich der Zorn Gottes in der Offenbarung? Ja, der Zorn des Lammes, genau, in der Wiederkunft Jesu, Offenbarung 6. Genau, in den Plagen schaut man in Offenbarung 15, Vers 1, da haben wir die Erklärung. Offenbarung 15, Vers 1, und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar, sieben Engel, welche die sieben letzten Plagen hatten, und jetzt kommt die Erklärung, denn mit ihnen, also mit den Plagen, ist was vollendet, der Zorn Gottes. Also Gott hat schon öfter mal seinen Zorn gezeigt, oder? Aber die Vollendung, die letzte, die finale Fassung des Zornes Gottes zeigt sich in den Plagen. Deswegen heißt es am Ende der Plagen, in der siebten Plage, dass der Stadt Babylon gedacht hat vor Gott, dass sie den Zorneswein, den Glutwein des Zornes Gottes in diesem Becher trinken muss. Das heißt, wovor die dritte Engelsbotschaft warnt, auf gut Deutsch sind die sieben letzten Plagen. Und da können wir gleich noch einen Moment was dazu sagen, aber erstmal wollen wir verstehen, warum diese sieben letzten Plagen beschrieben werden als ein Becher voller Wein. Das ist ja was, was das Bild ist, ja, ein Becher voller Wein, der gegeben wird. Um das zu verstehen, gehen wir ein bisschen ins Alte Testament und arbeiten uns ein bisschen durch die Stellen durch, die in der Offenbarung jetzt hier vorausgesetzt werden.
[9:34] In Hiob, Hiob 21. Hiob 21, das ist mittendrin in der Debatte zwischen Hiob und seinen Freunden. Kennt ihr diese Auseinandersetzung? Und Hiob spricht hier in Hiob Kapitel 21 und dort in Vers 19 und 20. Er stellt eine Frage am Anfang, Vers 19 und 20. Spart Gott das Unglück des Gottlosen für seine Kinder auf? Das ist ja die Frage, die viele Menschen haben, ja, das ist die Frage, gibt es eine Erbsünde? Wenn der Vater sündigt, müssen die Kinder deswegen die Schuld tragen, ja. Und dann sagt Hiob seinen Wunsch, er sagt, ihm selbst sollte er vergelten, sodass er es weiß, ja. Also Gott soll den Sünder bestrafen und nicht den nachfolgenden Generationen. Vers 20, seine eigenen Augen sollen sein Verderben sehen und den Zorn des Allmächtigen soll er selbst trinken. Also hier habt ihr zum ersten Mal diese Idee, dass man den Zorn Gottes trinken muss. Und zwar, wer trinkt den Zorn Gottes oder wer soll ihn trinken? Der, der selbst schuldig ist, ja. Hier geht es also nicht darum, um die Konsequenzen von Sünden. Schaut, Sünde hat immer auch Konsequenzen. Zum Beispiel, wenn ein Mann ein Kind vergewaltigt, dann leidet das Kind, ja. Es hat Schmerzen, es hat auch psychologisches Trauma, das ist eine Konsequenz der Sünde, ja. Ist aber keine Strafe, das Kind wird nicht bestraft, richtig. Aber trotzdem, Sünde ist so schlimm, dass immer auch andere getrübt werden, in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber beim Zorn Gottes geht es nicht darum, dass jetzt irgendwelche Nebeneffekte zum Tragen kommen, sondern der Zorn Gottes hier, das Trinken, ist die direkte, tatsächliche Strafe für die Sünde. Das sind also zwei verschiedene Dinge. Es gibt Konsequenzen der Sünde, die auch den Unschuldigen treffen, aber es gibt eine Strafe, eine gerechte Strafe Gottes und die trifft nur den Sünder. Und übrigens sind diese beiden Dinge nicht mehr zu vergleichen. Die Strafe Gottes ist weitaus dramatischer und weitaus schlimmer und furchterregender, als alle Konsequenzen der Sünde, die auch wir erleiden können. Da werden wir gleich in der Offenbarung sehen noch, dass Ellen White sagt, das ist die feierlichste Warnung, die in der ganzen Bibel steht. Sie sagt auch an einer Stelle, dass wir oftmals uns Dinge schlimmer ausmalen, als sie wirklich kommen. Kennt ihr das? Man hört, das wird ganz schlimm, eine ganz schlimme Operation und man malt sich das ganz schlimm aus und am Ende ist es gar nicht so schlimm, wie gedacht. Aber sie sagt, die sieben letzten Plagen, egal wie sehr man sich jetzt ausmalt, es kommt noch schlimmer. Und das ist dieser Zornestrang.
[12:39] Jetzt gehen wir mal zu Psalm. Wir sind in Hiob gewesen, gehen wir in die Psalmen. Psalm 11 und dort Vers 6. Auch das ist ein interessanter Psalm. Psalm 11 Vers 6, ein Psalm Davids und der sagt über Gott, er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen. Feuer, Schwefel und Glutwind ist das Teil ihres Bechers. Interessant, oder? Also wer bekommt hier den Becher? Die Gottlosen und ein Teil ihres Bechers sind Feuer und Schwefel. Wie heißt das? Braucht ihr nicht aufschlagen, aber wie heißt es in der dritten Engelsbotschaft? Erst heißt es, dass sie trinken werden vom Zornwein, vom Glutwein des Zornes Gottes in seinem Kelch und dann heißt es weiter und sie werden gequält werden mit Feuer und Schwefel. Also das ist ja auch schon bei David angedeutet, der Feuer und Schwefel. Das ist ja dann nicht bei den Plagen, sondern später, wenn wir nächste Woche darauf zu sprechen kommen. Aber interessant ist, schaut mal, der Kontext dieses Verses. Schaut mal in Vers 7. Denn der Herr ist gerecht, er liebt was? Gerechtigkeit. Warum? Also hier steht denn und denn bedeutet immer so eine Begründung. Warum wird Gott am Ende die Gottlosen mit Feuer und Schwefel quälen? Warum wird er diesen Becher des Zornesweines ihnen geben? Weil er Gerechtigkeit liebt. Er ist Liebe, aber er liebt auch Gerechtigkeit und Gerechtigkeit kann nicht auf Ewigkeit dulden, dass Menschen in Sünde leben und andere schaden. Irgendwann ist die Geduld Gottes aufgemacht. Er liebt Gerechtigkeit und es heißt, die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen. Das ist dieser berühmte Vers. Die Aufrichtigen werden ihn sehen. Die brauchen keine Angst haben vor dem Becher, aber die Gottlosen, die werden diesen Becher bekommen. Und deswegen heißt es in Vers 5, schaut mal in Vers 5, der Herr prüft den Gerechten. Erst in Vers 5 kommt die Prüfung und dann in Vers 6 und 7 kommt das Urteil. Der Becher und die Möglichkeit, Gott zu schauen. In Vers 5 haben wir die Prüfung und was haben wir in Vers 4? Auch eine Prüfung und zwar von wo? Oder wo wird die geprüft? Im Himmel und zwar wo im Himmel? Im heiligen Tempel Gottes. Also schaut mal, Vers 4, Gott ist in seinem heiligen Tempel und dann am Ende von Vers 4 und Vers 5, er prüft die Menschen. In Vers 6, die Gottlosen bekommen einen Becher und in Vers 7, die Gläubigen sehen Gott. In der Offenbarung haben wir genau dasselbe. Wir haben im himmlischen Heiligtum ein Gericht. Seit wann? Seit 1844. Gott prüft die Menschen und nachdem er sie geprüft hat, wird es zwei Gruppen geben. Die einen bekommen den Zorneswein, den Becher, und die anderen werden mit Jesus auferweckt werden oder dann verwandelt werden, mit Jesus zu Gott gebracht werden, um Gott zu sehen. Und das haben wir in der Dreiviertelengelsbotschaft auch. Die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Das heißt, was hier in dem Psalm so poetisch anbeschrieben ist, wird in der Offenbarung sehr deutlich als Fahrplan gesagt. Die Stunde seines Gerichts ist gekommen, deswegen bekehrt euch, weil bald ist das Gericht zu Ende und dann wird ausgeteilt der Becher oder das Angesicht Gottes.
[16:17] Nun, gehen wir ein bisschen weiter in Psalm 60. Psalm 60, Vers 3, ab Vers 3. Auch das von David nach der Melodie Lilie, die wir leider nicht kennen, deswegen müssen wir das Lied sagen und nicht singen. In Psalm 60, ab Vers 3. O Gott, du hast uns verworfen, du hast uns zerstreut, du bist zäunlich gewesen, stelle uns wieder her. Du hast das Land erschüttert und zerspalten, heile seine Brüche, denn es wankt. Du hast dein Volk Hartes sehen lassen, du tränkest uns mit Taumelwein. Psalm 60, habe ich 62 gesagt? 60, 60, 6, 0, 60. Vers 3 bis 5. Jetzt, hier verwendet der David auch seine eigene Erfahrung, das Bild, Gott, du hast uns diesen Wein gegeben, du hast uns diesen Taumelwein eingeschenkt. Was war die Konsequenz davon, dass er von diesem Wein getrunken hat, symbolisch gesehen, den Gott ihm geschenkt hat oder dem Volk? Was war die Konsequenz? Vers 3 und 4. Genau, sie waren verworfen, sie sind zerstreut gewesen, denn Gott ist zäunlich gewesen, das Leid gebrochen, zerspalten, erschüttert, Hartes gesehen. Wenn also Gott diesen Taumelwein ausgießt, dann hat das zerstörerische Konsequenzen. In dem Fall war das natürlich jetzt nicht auf derselben Skala wie am Ende der Zeit, das ist eher begrenzt, national und auch, wie wir gleich sehen werden, auch noch weniger heftig als am Ende der Zeit.
[18:12] Schaut mal mit mir in Psalm 75, noch ein Psalm und der ist auch interessant. Psalm 75, da lesen wir ein bisschen den Kontext schon, Psalm 75, 7, 5, ab Vers 6 oder Vers 5. Und da wird uns jetzt gezeigt, was das zugrunde liegende Thema eigentlich ist, was da eine Rolle spielt. Psalm 75, ab Vers 5. Ich sprach zu, das ist jetzt von Asaph, nicht von David, ich sprach zu den Übermütigen. Wer ist ein Übermütiger? Was ist ein Übermütiger? Wie Ruhmredigen. Einer, der sich selbst rühmt, der sich übermütig gebärt. Ich sprach zu den Übermütigen, seid nicht übermütig und zu den Gottlosen erhebt nicht das Horn. Das Horn ist ja so ein Symbol für Macht und Kraft. Also er sagt, seine Aussage ist, zu den Gottlosen, zu den Übermütigen, erhebt euch nicht zu sehr, denn alle Sünde, alle Gottlosigkeit kommt ja von der Selbsterhöhung, richtig? Das war Luzifers Sünde, Selbsterhöhung. Und hier geht es um dieses Thema. Jetzt schaut mal weiter ab Vers 6. Erhebt euer Horn nicht hoch, redet nicht mit frech emporgerecktem Hals, der weder von Ost noch von Westen, auch nicht von der Wüste her kommt Erhöhung, sondern Gott ist der Richter. Die Idee, dass Gott Richter ist, den einen erniedrigt, den anderen erhöht er. Wen erhöht Gott eigentlich? Wen erhöht Gott im Gericht? Die, die sich, die sich erniedrigen, die erhöht Gott. Und die sich erhöhen, was macht Gott mit denen? Erniedrigen. Klassischer Fall, der Satan hat sich erhöht und dann heißt es, oh wie bist du vom Himmel gefallen, der du dich erhöht hast. Und von Jesus heißt es, er hat sich erniedrigt, ist Knecht geworden und Sklave geworden und treu bist an den Tod. Und Gott hat ihn hoch erhoben über alle anderen Namen.
[20:18] Jetzt Vers 9. In diesem Kontext, dass Gott ein Gericht hält und fragt, wer ist demütig, wer folgt dem Gesetz und wer erhöht sich selbst, in diesem Kontext heißt es, denn ein Becher ist in der Hand des Herrn. Gefüllt mit was? Das ist interessant, mit schäumendem Würzwein. Das ist natürlich nur ein Symbol. Nicht, dass ihr denkt, der Gott hat wirklich diesen schäumenden Würzwein in der Hand. Davon schenkt er ein. Sogar seine Hefen müssen schlürfen und trinken, alle Gottlosen auf Erden. Jetzt müssen wir verstehen, was bedeutet das? Was, wo, wenn in diesem antiken Gefäß, in diesem antiken Becher der Würzwein, der schäumende Würzwein ausgegossen worden ist, wo war denn die Hefe? Unten, das war der Bodensatz. Und wenn es heißt, die Gottlosen müssen sogar die Hefe schlürfen, was heißt das auf Deutsch? Sie müssen den Kelch bis zum letzten Zug austrinken. Also der Zorn des Kellengottes, an dem wird nicht nur ein bisschen genippt, so nach dem Motto, koste mal. Gott warnt, wenn es soweit kommt, dann wird die ganze volle Strafe ohne Abzug, ohne Verkürzung vollständig ausgegossen werden. Sogar die Hefe, so das Unterste, das Letzte, der letzte Schritt noch, muss ausgegossen, getrunken werden. Und dann heißt es weiter, ich aber will es ewig verkünden, dem Gott Jakobs will ich lobsingen und alle Hörner der Gottlosen will ich abhauen. Das ist doch verständlich. Aber die Hörner des Gerechten sollen erhöht werden. Das heißt, der Zorn Gottes richtet sich nicht gegen schwache Gläubige, sondern gegen die Stolzen, die sich selbst erhöhen.
[22:11] Übrigens Babylon, was war das Kernelement von Babylon? Rebellion hoch in den Himmel. Ist das nicht das Babylon, das ich erbaut habe? Ihre Sünden reichen bis zum Himmel her. Selbsterhöhung. Deswegen bekommt Babylon diesen Becher.
[22:24] Schaut mal mit mir, Jesaja 51. Jesaja 51 und dort Vers 17. Und das ist ein interessanter Vers hier. Jesaja 51, Vers 17. Dort heißt es, erwache, erwache, stehe auf Jerusalem, die du von der Hand des Herrn, den Becher seines Zornes getrunken hast, die du den Taumelkelch getrunken und ausgeschlürft hast. Frage, wann hat Jerusalem, also das ist ja Zeit Jesaja, wann in dieser Zeit, entweder kurz danach oder kurz davor oder wann auch immer, wann hat Jerusalem einen wirklich bitteren Kelch trinken müssen? Als die Gefangenschaft ging, als Jerusalem zerstört worden ist durch die Babylonier, oder? Das war der Taumelkelch. Und es heißt sogar an einer Stelle in der Bibel, dass Babylon ein Becher in der Hand des Herrn ist. Das heißt, Gott hat die Babylonier benutzt, um Gericht zu halten an den Israeliten. Jetzt, war das das Ende für Jerusalem, oder nein? Nein, das heißt, es war ein Becher, ein Zornesbecher, aber der Wein war gemischt. Da war noch Gnade dabei, denn nach einer gewissen Zeit konnte das Volk wieder zurückkehren, die Stadt konnte wieder aufgebaut werden. Das heißt, Gott hat schon öfter in der Geschichte einen Würzwein ausgegossen, einen Becher gegeben, ein heftiges Gericht, aber es war immer bisher verbunden mit Gnade. Man konnte danach wieder zurückkehren, man konnte wieder aufbauen, man konnte. Es gab immer noch Gnade, aber in der dritten Engelsbotschaft heißt es, dass der Becher am Ende, der finale Becher, wo es heißt, dass der Zorn Gottes vollendet ist, er wird ausgegossen, unvermischt, ohne Gnade. Das heißt, dort beschreibt die Bibel einen Zeitpunkt, wo die Gnadentür geschlossen ist, wo das Ende der Gnadenzeit erreicht ist und Gott dann auf die Gottlosen nur noch durch die Augen des Gesetzes blickt und nicht mehr durch die Augen des Blutes von Golgatha, weil sie dieses endgültig abschließend und unwiderruflich abgelehnt haben.
[24:49] Und da kommen wir gleich dazu. Schaut mal mit mir in Jeremia 25. Jeremia 25 und dort Vers 15. Und da geht es jetzt gegen Babylon. Also Babylon war erst ein Becher in der Hand des Herrn, aber dann kommt der Becher selbst an Babylon. Jeremia 25 und dort Vers 15, das ist interessant hier. Denn so sprach der Herr, der Gott Israel zu mir, nimm diesen Kelch voll Zornwein aus meiner Hand. Ihr seht, das ist also ein ziemlich häufiges Bild in der Bibel, oder? Und gib ihnen, wem zu trinken? Allen Völkern zu trinken, zu denen ich dich sende, damit sie trinken und taumeln und sich wie toll gebärden vor dem Schwert, das ich unter sie sende. Mit anderen Worten, was es auslöst, Gottes Gericht ist Zerstörung, Krieg, nicht wahr, sich gegenseitig ausrotten. Dann nahm ich den Kelch aus der Hand des Herrn und ließ alle Völker trinken, zu denen der Herr mich gesandt hatte, nämlich Jerusalem, die Städte Judas. Dann in Vers 19 auch den Pharao, den König von Ägypten. Vers 20, das ganze Völkergemisch und alle Könige des Landes Uth und alle Könige des Philisterlandes, Ascalon, Gaza, Ekron, Astort. Vers 21, Edom, Moab, Ammoniter, die Könige von Tyrus, die Könige von Sidon. Vers 23, Dedan, Thema, Bus und alle mit gestutztem Bart, welche Nation auch das immer ist. Vers 24, alle Könige Arabiens und so weiter und so fort. Wir können das alles durchgehen. Und dann in Vers 26, dazu alle Könige des Nordens, die Nahen und die Fernen, einen wie den anderen und alle Königreiche der Erde, die auf dem Erdboden sind und der König von Shishak soll nach ihnen trinken. Also hier sagt Gott zu Jeremiah, nimm diesen Kelch und er wird global ausgeteilt. Alle Nationen, alle, die hier in der Nähe sind und alle, die auch so fern sind, dass wir sie mit Namen gar nicht kennen, alle werden ausgeteilt bekommen und wer soll als letztes trinken? Steht bei dir Babylon? Ein Deckname, genau. Und Shishak, im Hebräischen ist das dadurch entstanden, dass die Buchstaben von Babylon vertauscht worden sind. Und das ist ein schönes Bild für Babylon, denn Babylon ist was? Babylon ist Verwirrung, Konfusion. Die Buchstaben sind vertauscht. Und Babylon trinkt als letztes.
[27:13] Bei den Plagen ist es übrigens genauso. Die Plagen, die sind ja in verschiedenen Teilen der Welt und erreichen irgendwann mal jeden. Eine Plage die, die andere Plage die. Aber wer trinkt als letztes? Als letztes trinkt Babylon. In der siebten Plage heißt es, das Gott ihrer Gedenkt. Und das ist hier angedeutet.
[27:30] Schauen wir noch gemeinsam in Klagelieder 4, wo schon Jeremiah sind. Kurz zu den Klageliedern. Klagelieder 4 und dort Vers 21. Und da ist ein interessanter Gedanke, den wir jetzt unter noch ganz kurz anschauen wollen, bevor wir zum Schluss kommen. Klagelieder 4, Vers 21. Jubel nur und sei schadenfroh, du Tochter Edom, die du im Land Utz wohnst. Der Kelch wird auch an dich kommen. Also die Idee ist, die Jerusalem ist gerade besetzt worden, zerstört worden und die Edomiter freuen sich darüber und sagen, hey, das habt ihr verdient. Und der Jeremiah singt in seinem Klagelied, freu dich nur, ihr Edomiter werdet auch noch den Kelch trinken. Und was wird dann passieren? Auch du wirst trunken und entblößt werden. Wir haben ja schon gesehen bei der zweiten Engelsbotschaft, dass der Wein und die Nacktheit oder die Hurerei ganz eng verknüpft sind. Und Nacktheit in der Bibel ist symbolisch ein Symbol für Untreue Sünde. Das heißt, die Sünde wird aufgedeckt.
[28:55] Jetzt, was, wenn die Sünde offenbar wird zu einer Zeit, wo es keine Gnade mehr gibt? Und das, was Offenbarung beschreibt, dass Babylon offengelegt wird, dass ihr die Kleider vom Leib gerissen werden sozusagen, dass sie entblößt wird. Und schaut mal, ihr Lieben, geht man in Offenbarung 16 genau dort in die Plagen, in diese Zeit, wo dieser Zorneswein ausgegossen wird, was Gott dort zu seinen Gläubigen sagt, in Offenbarung 16, Vers 15. Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht entblößt einhergeht und man seine Schande sieht. In der Endzeit, nach dem Ende der Gnadenzeit, brauchen wir das Kleid der Gerechtigkeit. Dann können wir nicht mit unvergebenen Sünden durch die Welt spazieren. Und deswegen sagt die Bibel, glückselig ist, wer wacht. Es gibt einen anderen Vers, da heißt es, wir sollen ... und wachen, seid ... und wacht, nüchtern. Und was ist das Gegenteil von nüchtern? Betrunken. Diejenigen, die vom Wein Babylons trinken, sind betrunken, werden nackt sein, werden das Kleid der Gerechtigkeit nicht haben. Und wenn dann die Gnadenzeit schließt und Gott nur noch keine Gnade mehr ausgießt, sondern nur noch sein Gesetz walten lässt, dann sind sie ohne Schutz. Und der Zorn des Weingottes, den werden sie dann trinken. Sie werden das trinken, was sie ... sie werden ernten, was sie gesät haben. Sie haben Wein getrunken, sie werden Wein ernten. Das ist diese Idee, gebt ihnen von der Frucht ihres Tuns Sprüche. Seid nüchtern. Denn wenn wir von dem Wein Babylons jetzt nichts trinken, warum wir auch von dem Zorn des Weingottes nichts trinken? Wer jetzt vom Wein Babylons trinkt, wird dann auch die Konsequenz tragen müssen, wird vom Weingottes trinken.
[31:14] Und das alles bringt uns zu der entscheidenden Frage, was um alles in der Welt ist eigentlich dieser Wein? Letzter Vers für heute und das ist eigentlich der wichtigste von allen, Matthäus 26. Der wichtigste, die wichtigste Einsicht überhaupt in diesem ganzen Thema. Matthäus 26, Vers 39. Und er ging ein wenig weiter, das ist Jesus, und warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach, mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber. Stoppen wir mal hier. Was für ein Kelch war das, von dem Jesus hier spricht? Es waren nicht notwendigerweise die Sünden, die waren ja bereits auf ihn gelegt. Was war der Kelch? Der Leidenskelch, die Strafe für die Sünde, nicht die Konsequenzen für die Sünde, nicht die Dinge, die auch andere mit Leidenschaft ausziehen, sondern die direkte göttliche Strafe für die Sünde. Und wenn wir uns die Plagen anschauen, wenn Gott ohne Gnade straft, ist das absolut furchtbar. Und Jesus wusste, jeder Mensch, der vom Wein Babylons trinkt, muss auch den anderen rein trinken. Jeder, der sündigt, muss auch die Strafe der Sünde erhalten. Es sei denn, dass er selbst diesen Kelch trinkt. Jesus wusste, entweder er trinkt ihn für uns, oder wir trinken ihn.
[33:23] Der einzige Grund, warum wir als gläubige Menschen diesen Kelch des Zornes Gottes nicht trinken müssen, ist, weil ihn schon jemand getrunken hat. Und zwar bis zur Neige, bis zur Hefe. Und dass das wirklich der Zorn meines Gottes war, wird deutlich, als Jesus sagt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Gott hat ihn so angeschaut, als ob er das alles getan hätte. Das heißt, was erleben die Ungläubigen in der Plagenzeit? Sie erleben denselben Zorn Gottes, den Jesus am Kreuz erlebt hat. Allein deswegen, weil sie nicht geglaubt haben, dass man davon befreit werden könnte, weil Jesus es schon getan hat. Jesus hatte es schon gekostet, aber sie bestehen darauf, trotzdem den Zorn des Weins selbst trinken zu wollen. Und das ist die große, große, große Tragödie, dass dieser Wein eigentlich schon getrunken worden war. Jesus hatte den Preis schon bezahlt, aber sie glauben nicht, sie wollen nicht. Sie haben sich von dem Evangelium Roms irritieren lassen, von dem Glutwein Babylons. Der Glutwein Babylons war ein Evangelium ohne Gesetz. Der Zorn Gottes ist das Gesetz ohne Evangelium. Interessant, diejenigen, die ein Evangelium ohne Gesetz predigen, werden irgendwann das Gesetz ohne Evangelium von Angesicht zu Angesicht sehen. Während, wenn wir ein Evangelium mit Gesetz predigen, dann werden wir im Untersuchungsgericht zwar vor das Gesetz gestellt werden, aber mit dem Erlöser des Evangeliums daneben, der uns dann durchträgt. Also wir haben die Wahl, entweder wir predigen ein Evangelium mit Gesetz und dann kommen wir vor das Gesetz mit dem Evangelium, mit dem Kleid der Gerechtigkeit, oder wir predigen ein Evangelium ohne Gesetz, mit verändertem Gesetz, mit abgeschafftem Gesetz, nicht wahr? Und dann kommt das Gesetz Gottes ohne Evangelium in all seiner Gerechtigkeit. Da gibt es gar nichts noch zu deuteln. Und das ist eigentlich ein ganz, ganz, ganz, ganz interessantes Thema. Und ich denke, es ist ein Thema, was uns auch wieder ein bisschen nüchtern macht. Weil manchmal dann, da sind wir so ein bisschen so leicht angeschipst von der Welt. Wir können doch geradeaus gehen. Wir sind noch nicht völlig taumelnd, aber es ist uns so leicht benebelt. Und dieses Thema, wenn wir das studieren, macht uns wieder ein bisschen nüchtern. Jesus hat das für uns erlebt. Er hat diesen Zorneswein getrunken, damit wir nicht trinken müssen. Und dafür dürfen wir ihm dankbar sein, oder?
[36:09] Im Gebet dafür danken. Lass uns ihn erklingen.
[36:26] Lieber Jesus, wir haben gerade in der Bibel studiert, was es bedeutet, den Zorneswein zu trinken. Und im Grunde genommen haben wir zwar theologisch einiges verstanden, aber erfahrungsmäßig können wir das gar nicht wirklich nachvollziehen, was du für uns am Kreuz durchgemacht hast. Eins und allein, damit wir es eben nie erleben müssen. Aber das, was wir in der Bibel lesen, das, was du dort hinein hast schreiben lassen, zeigt uns, was für eine gewaltige Tat das für uns gewesen ist. Und dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Wir möchten dich um Vergebung bitten, wo wir vergessen haben, nüchtern zu sein, vergessen haben, zu wachen. Uns haben verführen lassen, hier und dort. Bitte schenkt uns Nüchternheit und Wachsamkeit, dass wir uns von all dem fernhalten, was Satan durch verschiedene Dinge unser Leben hineinbringen möchte. Dass wir diese Warnung der dritten Engelsbotschaft wirklich ernst nehmen und immer Evangelium und Gesetz in Harmonie haben, nicht das eine und das andere überbetonen. Damit du auch im Untersuchungsgericht Gesetz und Evangelium zusammennehmen kannst zu unseren Gunsten. Damit wir das Kleid der Gerechtigkeit bekommen und tragen und dass es von dir rein erhalten wird. Hab Dank, dass du das alles für uns tust und dass du uns immer wieder gnädig darauf aufmerksam machst. Hab Dank, dass deine Geduld so unglaublich lang ist und dass du wartest, solange es noch irgendeinen Menschen gibt, der unentschieden ist. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.
Lizenz
Copyright ©2015 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.