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In diesem Teil des Offenbarungsseminars taucht Christopher Kramp tiefer in die dritte Engelsbotschaft ein und beleuchtet die Bedeutung von Feuer und Schwefel als Symbole der göttlichen Strafe. Er erklärt, wie diese Elemente in verschiedenen biblischen Kontexten, von Sodom und Gomorra bis hin zur Offenbarung, verwendet werden, um die endgültige Vernichtung der Sünde und des Bösen darzustellen. Die Botschaft betont, dass Gottes Liebe, die sich in diesem reinigenden Feuer manifestiert, letztendlich zur Auslöschung der Sünde führt und die Notwendigkeit einer persönlichen Entscheidung für oder gegen Gott unterstreicht.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen, ihr Lieben. Schön, dass ihr da seid zu unserem Offenbarungsseminar. Heute mit Offenbarung 14, Vers 10, zweiter Teil. Wir wollen weiter studieren in der dritten Engelsbotschaft. Letzte Woche haben wir mit dem ersten Teil gesprochen und wir werden jetzt gleich uns in den zweiten Teil hinein vertiefen. Eine Feuer- und Schwefelangelegenheit wird das sein. Und ich bin schon ganz gespannt, was wir gemeinsam herausfinden werden. Zu Beginn möchte ich euch einladen, dass wir gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet und dann starten wir los.

[0:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen können, dass wir in deinem Wort lesen können. Bitte hilf uns, dass wir es jetzt so verstehen, wie du es gemeint hast, dass wir uns ganz auf dich konzentrieren können, dass wir in deinem Wort das lesen, was wir brauchen für den heutigen Tag. Und ich möchte dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist unsere Herzen berührst und wir erkennen, welche Dringlichkeit in dieser Botschaft ist. Bitte sprich du zu uns und lass dein Wort nicht leer zurückkehren. Im Namen Jesu. Amen.

[1:18] Offenbarung 14 und dort Vers 10. Wir sind mitten in der dritten Engelsbotschaft und wir haben gesehen, dass es dort heißt, wenn jemand in Vers 9, wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, Vers 10, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes. Darüber haben wir letztes Mal gesprochen. Könnt ihr euch daran erinnern? Was haben wir letztes Mal herausgearbeitet? Was ist dieser Glutwein des Zornes Gottes, der unvermischt in den Kelch seines Zornes eingegossen ist? Was ist damit gemeint gewesen? Könnt ihr das nochmal mir wiedergeben?

[2:24] Genau, wir hatten gelernt, dass Babylon selbst falsche Lehre den Glutwein ausschenkt und deswegen dann selbst Glutwein trinken muss. Was haben wir noch gesagt? Es ist die Strafe, die der Sünder bekommt. Dieser Kelch, der Zornes-Kelch Gottes ist ein Symbol für die Strafe, die der Sünder bekommt. Was ist das, was euch in Erinnerung geblieben ist? Die Sünde werden offenbart. Genau, die Sünde werden offenbart. Wir hatten festgestellt, dass durch diesen Taumelbecher die Völker nackt werden. Dass es unsere Aufgabe ist, die Kleider zu behalten, das Kleid der Gerechtigkeit festzuhalten, während dann in der letzten Zeit die Sünden Babylons offenbar werden. Und wir haben auch gelernt, dass Jesus den Glutweinbecher aus Holz trinkt. Jesus hat den Zornesbecher getrunken. Er hat gezittert. Er hat gesagt, wenn es dein Wille ist, lass ihn doch vorübergehen, diesen Kelch. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst, hat er gebetet. Und wir haben festgestellt, dass die Menschen am Ende deswegen den Zorneswein trinken, weil sie vorher das Gnadenangebot Jesu abgelehnt haben, der ihn ja für sie getrunken hat. Und wir haben festgestellt, dass dieser Zorneswein sich wann endgültig erfüllen wird, also von welcher Zeitperiode spricht das hier im ersten Teil? Kurz vor der Wiederkunft von den sieben letzten Plagen. Da ist der Zorn Gottes vollendet. Vorher hat Gott öfter mal seinen Zorneswein ausgegossen, aber immer mit Gnade vermischt. Ja, am Beispiel Israels, am Beispiel Babylons haben wir es gesehen. Aber das letzte Mal wird es sein unvermischt mit Gnade. Wenn dann die Gnadenzeit zu Ende ist, werden die Sünder gestraft werden. Zunächst einmal mit den Plagen, aber das ist nur die Hälfte der Strafe, denn der Vers geht weiter und da wollen wir heute einsteigen.

[4:36] Und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Also das eine ist, dass sie den Glutwein trinken werden, das ist vor der Wiederkunft, die sieben letzten Plagen. Aber dann heißt es hier, dass sie mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden. Nun, Feuer und Schwefel, wo kommen die in der Offenbarung noch vor? Wo haben wir noch Verse und Offenbarung, die uns schon mal eine Richtung angeben, worum es hier geht in der dritten Engelsbotschaft? Das stimmt, aber wir bleiben noch in der Offenbarung. In der Offenbarung, wo in der Offenbarung kommen noch Schwefel? Ja, die haben auch Feuer, aber die haben keinen Schwefel. Also Feuer, da kommen wir vielleicht nochmal drauf, das stimmt. Also Feuer kommt ja oft vor, aber Feuer und Schwefel in der Kombination. Wo kommt das in der Offenbarung noch vor? Wer hat eine Idee? Oder vielleicht auch in welchem Zusammenhang, mit welchem Ereignis wird in der Offenbarung von Feuer und Schwefel berichtet? Ja, nicht direkt. Es ist relativ, die Offenbarung 18 geht schon in die richtige Richtung, wenn es auch noch nicht das ist. Noch ein bisschen weiter. Wo sind Feuer und Schwefel ein Hauptelement der Vision? Zum Beispiel in Kapitel 19. Fangen wir mal dort an. Kapitel 19, Offenbarung 19, Vers 20. Wenn ihr das lest, werdet ihr gleich sagen, ach ja, natürlich. Offenbarung 19, Vers 20. Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Mahlzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten. Da haben wir auch wieder das Tier und sein Bild und das Mahlzeichen, so wie in der dritten Engelsbotschaft. Die beiden wurden lebendig wohin geworfen? In den Feuersee, der mit Schwefel brennt. Feuer und Schwefel als Folge, als Strafe für das Tier und das Bild des Tieres und für das Mahlzeichen. Und genauso haben wir in der dritten Engelsbotschaft, das heißt, wer das Tier anbetet und sein Bild und das Mahlzeichen annimmt an seine Stirn oder Hand, der wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden. Also das ist eine klare Parallele. Jetzt wann genau findet das statt? Können wir noch ein bisschen genauer im nächsten Kapitel anschauen. Ich dachte, da würdet ihr darauf kommen. Offenbarung 20 ist ja das Kapitel, wo Feuer vom Himmel fällt, oder?

[7:22] Schaut man Offenbarung 20 und dort Vers 10. Offenbarung 20, Vers 10, da heißt es, der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen. Wo das Tier ist und der falsche Prophet, also genau der Feuersee, der mit Schwefel brennt, den wir im Kapitel 19 gesehen haben. Der Teufel wurde dort hineingeworfen und sie werden gepeinigt werden, Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Also das muss das Feuer und Schwefel sein, was in der dritten Engelsbotschaft angesprochen wird. Weil dort werden ja auch die Übertreter, die Sünder mit Feuer und Schwefel gepeinigt vor dem Lamm und vor den heiligen Engeln. Jetzt wann passiert das in einer Zeitleiste? Wann wird der Teufel in den Feuer- und Schwefelsee geworfen? Nach den 1000 Jahren. Also während der Zornesbecher Gottes, der Glutwein seines Zornes, die Zeit kurz vor der Wiederkunft meint, die sieben letzten Plagen, meint diese Formulierung von Feuer und Schwefel, das Gericht Gottes, das endgültige Gericht Gottes, an allen Gottlosen nach den 1000 Jahren. Also dieser Vers 10 beschreibt zwei Ereignisse, die mehr als 1000 Jahre auseinander liegen. Zwei Stufen der Bestrafung.

[8:49] Und nochmal kommt es vor in Offenbarung 21, und da wird es ganz genau definiert. Offenbarung 21 und dort Vers 8. Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln, Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner. Also wie kann man die charakterisieren, diese Gruppe von Menschen? Sünder, also wogegen haben die gesündigt? Gegen das Gesetz Gottes, oder? Ja, das sind die Gesetzlosen, das sind die, die die 10 Gebote übertreten haben, kann man an der Aufzählung ganz deutlich festmachen. Ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt, wieder die gleiche Formulierung, und jetzt wird das definiert. Was ist das? Der zweite Tod. Das heißt also, Offenbarung 14 Vers 10 sagt uns, wer das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen annimmt, der wird zunächst einmal die sieben letzten Plagen erleiden. Das wäre schon dramatisch genug, aber er wird automatisch auch den zweiten Tod erleiden. Mit anderen Worten, diese Sache vom Mahlzeichen und vom Tier und vom Bild, die dritte Engelsbotschaft, ist buchstäblich eine Sache auf Leben und Tod. Und zwar nicht auf dieser Erde, sondern im universalsten Sinne ist eine Sache auf ewig Leben oder ewig Tod. Deswegen sagt auch Ellen White, das ist die feierlichste Warnung, die es gibt. Die Strafe für das Nichtbeachten der dritten Engelsbotschaft ist der ewige Tod, der zweite Tod.

[10:30] Jetzt schauen wir das ein bisschen weiter, jetzt in einem größeren biblischen Kontext. Feuer und Schwefel, um dann das nochmal ein bisschen besser zu verstehen. Und ich glaube, ihr habt es auch schon erwähnt. Wo kommt denn Feuer und Schwefel im größeren biblischen Kontext das erste Mal vor? Sodom und Gomorra. Wo haben wir die Geschichte von Sodom und Gomorra? Moose ist schon mal gut. Welches Moose? Erste Moose, nicht wahr? Das ist zur Zeit von Abraham. Welches Kapitel? Also Sodom kommt mehrmals vor, Sodom und Gomorra. Kapitel 13 kommt es vor, Kapitel 14 kommt es vor. Aber die Geschichte, dass Feuer und Schwefel vom Himmel fallen, kommt in welchem Kapitel vor? Recht bekanntes Kapitel. Also in Kapitel 18 haben wir dann, wie Abraham von den drei Männern besucht wird, von denen einer offensichtlich Jesus ist. Aber da wird nur angekündigt, dass das passieren wird. Und Abraham hat diese Unterhaltung. Aber wann fällt das Feuer und Schwefel? In welchem Kapitel? Kapitel 19. Das ist die Geschichte, wo die beiden Engel dann kommen. Nicht wahr? Diese ganze Szenerie vor dem Haus von Lot mit den Männern, die da die Vergewaltigung einfordern. Und dann in Vers 24. Erste Moose 19, Vers 24 heißt es, da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra vom Herrn vom Himmel herab. Also hiermit zum ersten Mal Menschen, die durch Feuer und Schwefel vernichtet werden. Und das ist kein sinnbildliches Feuer und Schwefel. Das ist nicht nur eine Metapher. Das ist buchstäbliches Feuer gewesen. Der Abraham ist am nächsten Morgen gekommen, der hat es gesehen, der hat das noch geraucht. Das war also nicht nur so ein, naja, sie waren in der Gottferne und waren plötzlich irgendwie nicht mehr da. Nein, da fiel buchstäblich Feuer und Schwefel vom Himmel und das war wohl auch schmerzhaft. Und es heißt in Vers 25 interessanterweise, und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Bewohner, Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war. Das heißt also Sodom und Gomorra, die Menschen dort wurden vernichtet.

[12:57] Jetzt, warum sind die vernichtet worden? Sie haben gesündigt, aber viele Menschen vor ihnen und nach ihnen haben gesündigt. Das Maß war voll, da war keine Heilung mehr. Die letzten Engel, die ihre Stadt besucht haben, die wollten sie vergewaltigen. Das ist, wo Ihre Geschichte mit endet. Sie haben sich für Satan entschieden. Und das Einzige, was man noch machen konnte, für alle diejenigen, die nichts, also die immer noch gerecht waren, aber in Sodom lebten, man konnte sie nur noch aus Sodom herausholen. Man konnte Sodom nicht mehr kurieren. Man konnte es nicht mehr reformieren. Man konnte nur noch die Gerechten rausholen, zum Teil fast mit Gewalt, möchte ich sagen, mit Überredung, aber man konnte es nicht mehr reformieren. Es war unheilbar und deswegen wurde es zerstört.

[13:56] Jetzt, wo im Neuen Testament, wird nochmal Bezug genommen auf Sodom und Gomorra. Das ist ja eine Geschichte, die im Neuen Testament noch ab und zu mal erwähnt wird. Ja, also Jesus erwähnt es. Wo erwähnt es der Jesus? Ja, genau. Also als er da über einige Städte in Galiläa spricht, über Korazin und andere und sagt, ich habe all diese Wunder getan, ihr habt trotzdem nicht geglaubt, Sodom und Gomorra, oder er erwähnt auch Tyrus, denen wird es besser gehen im Gericht als euch. Was also deutlich macht, dass Sodom und Gomorra nicht alles Licht der Welt hatten. Es gab andere Städte, denen noch mehr Evangelium gepredigt worden ist. Wo kommt noch Sodom und Gomorra vor? Ja, genau, wo ist denn das? 2. Timotheus. Wo spricht Jesus über die Endzeit? Natürlich bei Matthäus 24. Lukas genau, fast, Lukas 17. Lukas 16 sind die Gleichnisse, aber Lukas 17, schaut mal Lukas 17, und dort vers 28 und 29.

[15:44] Das Feuer hat sicherlich Schmerzen bereitet, aber es hat auch vertilgt. Was heißt, anderes Wort für vertilgen? Vernichten, auslöschen. Wenn Gott unsere Sünden tilgt, dann sind sie nicht mehr da. Und ihr werdet vielleicht sehen, warum ich das so erwähne. Wo kommt es noch vor im Neuen Testament? Außerhalb der Evangelien, Sodom und Gomorra, gibt es eine ganz berühmte Stelle, die verwenden wir in den Evangelisationen immer, wenn es dann um das ewige Feuer geht. Da gibt es die ganz, ganz klassische Stelle, nicht in der Offenbarung, aber kurz davor. Judas, ganz genau, Judas. Und zwar, wenn ihr da hinschaut in Judas, Vers 7. Und die kennt ihr ganz, ganz, ganz bestimmt. Judas 7, dort heißt es, wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, es waren ja nicht nur Sodom und Gomorra, es waren ja noch mehr Städte, die in gleicher Weise, wie diese die Unzucht, und jetzt steht es hier interessanterweise, bis zum Äußersten trieben. Was heißt denn das, bis zum Äußersten? Genau, es war keine Grenze. Also die einzige Grenze, die da war, war die Geduld Gottes. Und als die erreicht war, fiel Feuer und Schwefel. Also sie sind bis zum Letzten gegangen. Sie haben wirklich die Gnade Gottes bis ins Letzte ausgereizt. Sie sind bis zum Äußersten gegangen und an zum Fleisch nachgingen. Das heißt nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben. Interessanterweise steht hier, nicht, dass sie die Strafe eines Feuers erlitten hatten, sondern, dass sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben. Wie ist denn das gemeint? Genau, er sagt ja, die stehen jetzt als warnendes Beispiel da, indem sie, und das ist ja quasi Gegenwart, ja, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben. Es steht nicht, zu erleiden werden in der Zukunft, sondern jetzt erleiden sie die Strafe eines ewigen Feuers. Also, wir wissen nicht genau, wann der Judas den Brief geschrieben hat, auf den Tag, also hier die Einleitung sagt 68 nach Christus, aber egal ob 68, 67 oder 69, zu dem Zeitpunkt, als er schreibt, hat Sodom und Gomorra gebrannt, ja oder nein? Hat nicht gebrannt. Das heißt, sie haben, obwohl es nicht mehr gebrannt hat, immer noch die Strafe eines ewigen Feuers erlitten. Da war es mal ein buchstäbliches Feuer. Das buchstäbliche Feuer hat alles vertilgt und selbst als alles vertilgt war und Sodom und Gomorra ausgelöscht waren, konnte der Judas schreiben, sie erleiden noch immer die Strafe eines ewigen Feuers. Was hat er damit gemeint? Nein, der ist noch nicht gewesen. Jetzt ist er tot, mit anderen Worten, dass die Strafe des Feuers besteht noch nicht mal in dem Feuer selbst, sondern in der Konsequenz des Feuers. Versteht ihr den Gedanken? Das Feuer ist gefallen und weil das Feuer gefallen ist, ist die Stadt vernichtet und sie bleibt vernichtet und sie wird nicht wieder aufgebaut. Die Strafe des ewigen Feuers bestand darin, dass die Stadt ein für alle Mal vernichtet worden ist und selbst Jahrhunderte später war sie immer noch vernichtet, sie wurde nie wieder aufgebaut, es gab nie eine zweite Chance für sie. Sie hat die Strafe eines ewigen Feuers erlitten und das hilft uns zu verstehen, was dann später das ewige Feuer nach den tausend Jahren sein wird.

[19:38] Wird es ein buchstäbliches Feuer sein? Ja oder nein? Es wird ein buchstäbliches Feuer sein, aber wird das buchstäbliche Feuer ewig brennen? Nein, sondern es wird auch die Strafe eines ewigen Feuers sein. Die Gottlosen werden für immer die Strafe des ewigen Feuers zu erleiden haben, obwohl sie schon längst tot sind. In dem Sinne, so wie Sodom zu dem Zeitpunkt immer noch die Strafe des ewigen Feuers zu erleiden hatte, sie waren schon tot, aber was es bedeutet ist, es wird nie wieder aufgebaut, es ist endgültig eine ewige Konsequenz. Das muss man gut verstehen.

[20:17] Nun, gehen wir nochmal zurück ins Alte Testament und schauen uns an, was uns noch gesagt wird über Feuer und Schwefel. Da gibt es ein paar noch etwas unbekanntere Texte, zum Beispiel in 5. Mose Kapitel 29. 5. Mose Kapitel 29 und dort ab Vers 21 und 22. 5. Mose 29, Vers 21 und 22. Dann heißt es hier, und dann werden das zukünftige Geschlecht eurer Kinder, das nach euch aufkommen wird und die Fremden, die aus fernen Ländern kommen, fragen, wenn sie was sehen? Die Plagen dieses Landes und die Krankheiten sehen, die der Herr ihm auferlegt hat. Also warum wird wohl der Herr das Volk mit Plagen und Krankheiten heimsuchen? Steht jetzt nicht genau da, aber weil sie von Gott abgefallen sind. Kontext ist also, sie sind von Gott abgefallen. Vers 22. Und wie er dieses ganze Land mit Schwefel und Salz verbrannt hat. Also auch die Idee mit Feuer, aber mit Schwefel. Dass es nicht besät werden kann und nichts hervorbringt, dass kein Kraut darauf wächst, gleich wie Sodom, Gomorra, Adama und Zebu ihm umgekehrt worden sind, die der Herr in seinem Zorn und Grimm umgekehrt hat. Also hier steht etwas über die Strafe an Sodom, Gomorra und den anderen Städten, was aus dem Text in 1. Mose gar nicht so deutlich hervorgeht. Aber es geht um die Vernichtung mit Schwefel und Salz und Feuer. Dass da nichts mehr wächst. Dass da nichts mehr besät werden kann. Genau, das ist also im Prinzip so etwas wie verbrannte Erde. Das ist alles unfruchtbar. Da hat nie wieder jemand gewohnt aus dem einfachen Grund, weil man konnte nichts mehr anbauen, man konnte nichts mehr sehen. Kein Kraut ist darauf gewachsen. Und das ist diese Idee, die wichtig ist, um das nach den tausend Jahren zu verstehen. Es war ein Gericht, eine Strafe, die unumkehrbar war. Ohne Gnade, ohne eine zweite Chance, ohne wir bauen es wieder auf. Und erinnert ihr euch noch, dass da jemand sogar zur Salzsäule geworden ist? Und bis heute ist wohl diese Gegend unfruchtbar. Man kann da nicht wirklich was bauen. Das ist wie Tod. Für immer. Ein Fluch als Folge von Ungehorsam. Letztendlich, wenn der Mensch die Gnade Gottes ablehnt, wird er bestraft werden ohne Wiederkehr, ohne Umkehr, ohne zweite Chance. Das ist die Idee von Feuer und Schwefel. Feuer kommt oft in der Bibel vor, aber Feuer und Schwefel hat immer diese Idee von Vernichtung ohne zweite Chance. Ohne, das ist dann getan, es ist vorbei.

[23:21] Noch ein Beispiel. Schauen wir mal in Hiob. Das sind mal so die etwas unbekannteren Verse, die uns aber viel helfen im Verständnis. In Hiob Kapitel 18. Da geht es um den Gottlosen auch. Hiob Kapitel 18 und dort Vers 15. Da wird auch der Schwefel erwähnt. Hiob 18 Vers 15. Da heißt es über den Gottlosen, sein Zelt wird von einem Bewohnt ihm nicht zugehört. Auf seine Wohnung wird Schwefel gestreut. Also Schwefel hatte in der Bibel so etwas Fluchartiges. Wir wissen, dass das Schwefel selbst nichts verkehrtes am Schwefel ist. Als wir jetzt in Mexiko waren, da hatten wir die Gelegenheit auch Schwefelbäder zu besuchen. Kennt ihr das? Schwefelbäder? Das soll wohl ganz gesund sein für die Haut. Eine große Freude ist es nicht dort zu sein, weil es riecht wie verrottete Eier. Das ist also ein schöner Anblick, dieses blaue Lagunen und tropischer Regenwald, aber man muss sich mit zugehaltener Nase da hinsetzen. Das ist furchtbar. Aber damals hatte Schwefel offensichtlich, unter anderem auch wegen dieser Funktion, dass es dann bei Sodom und Gomorra alles vernichtet hat. Diese Idee von einer Strafe für den Gottlosen. Seine Wohnung wird dann von einem anderen bewohnt. Auf seine Wohnung wird Schwefel gestreut.

[25:03] Noch ein Vers, Psalm 11. Und den, glaube ich, haben wir letztes Mal auch schon gelesen. Psalm 11 und dort Vers 5 und 6. Könnt ihr euch vielleicht daran erinnern, wenn wir den jetzt lesen. Da haben wir darüber gesprochen, wie Gott im himmlischen Heiligtum ist und Gericht hält. So wie in einer dreifachen Engelsbotschaft. Psalm 11, Vers 5 und 6. Der Herr prüft den Gerechten, aber den Gottlosen und den, der Schwefel liebt, hasst seine Seele. Dann heißt es, er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen. Feuer, Schwefel und Glutwind ist das Teil ihres Bechers. Letztes Mal haben wir es gelesen wegen dem Becher. Könnt ihr euch daran erinnern? Und hier sehen wir, wie also dieser Zorn des Bechergottes und Feuer und Schwefel schon im alten Testament eine Einheit gebildet haben. So auch in der dritten Engelsbotschaft. Die Gottlosen, die das Mahlzeichen annehmen, die das Tier anbeten, die das Bild des Tieres anbeten, sie werden am Bechergottes trinken und sie werden mit Feuer und Schwefel gequält werden, so wie hier in einem Vers zusammengefasst, auch dort in einem Vers, auch wenn es zwei Ereignisse sind, die tausend Jahre auseinander liegen. Warum? Vers 7, denn der Herr ist gerecht, er liebt Gerechtigkeit. Die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen. Also man könnte wirklich sagen, dass Psalm 11, Vers 5 und 6 fast so eine direkte Parallele zur Offenbarung 14 Vers 10 ist. Da gibt es ein Gericht, die Stunde seines Rechtes gekommen. Der Herr prüft die Menschen und alle, die nicht gerecht sind, die nicht Gottes Gesetz folgen, sondern die Ungerechtigkeit lieben. Sie werden den Becher trinken, sie werden mit Feuer und Schwefel gequält werden.

[26:54] Jetzt gibt es noch eine interessante Prophezeiung und zwar in Hesekiel. Das gehört so zu den ganz spannenden Kapiteln im alten Testament. Hesekiel Kapitel 38. Weiß jemand von euch, worum es in Hesekiel 38 und 39 geht? Gok und Magok, genau. Schon mal gelesen? Die Prophezeiung über Gok und Magok. Dann, das ist so die letzte Prophezeiung dieser Art in Hesekiel, denn ab Kapitel 40 geht es um den neuen Tempel, der gebaut werden sollte. 40 bis 48. Das Buch Hesekiel ist interessanterweise übrigens ganz eng verknüpft mit der Offenbarung, vom Aufbau her. Wisst ihr, was im Zentrum von dem Buch Hesekiel ist? Was ist die zentrale Vision von Hesekiel? Wenn einer von Kapitel 1 losläuft und einer von Kapitel 40 losläuft und immer so Vision für Vision durchgeht und die beiden treffen sich in der Mitte am Höhepunkt. Wisst ihr, welche Vision das ist in Hesekiel? Hesekiel 28. Die Vision von dem Engel im Himmel, der gefallen ist, vom großen Kampf. Das ist genau im Zentrum des Buches Hesekiels. Wisst ihr, welche Vision im Zentrum von der Offenbarung ist? Offenbarung 12. Die große Vision von dem Engel, der im Himmel gefallen ist. Wisst ihr, was ganz am Ende von Hesekiel ist? Die letzten Kapitel von Hesekiel. So 40 bis 48 sprechen von Hesekiel 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48. Diese ganzen Kapitel sprechen von dem neuen Tempel und von dem Wasser des Lebens und von dem Baum, der da ist und von den Blättern, die zur Heilung der Nation sind usw. Wovon sprechen die letzten Kapitel der Offenbarung? Vom Tempel, vom Heiligtum, von der neuen Stadt Jerusalem, vom Baum des Lebens, vom Strom des Lebens. Womit fängt denn Hesekiel an? Erste Vision. Diese Vision von der Herrlichkeit Gottes, und zwar er sieht den Menschensohn in seiner Herrlichkeit. Womit fängt die Offenbarung an? Mit einer Vision von der Herrlichkeit des Sohnes Gottes. Wir haben jetzt nicht die Zeit, das alles durchzugehen, aber wir können es sehen, wie fast in der gleichen Reihenfolge die Hauptthemen von Hesekiel alle in der Offenbarung wieder auftauchen. Zum Beispiel so in der ersten Hälfte, so in der Mitte oder fast im ersten Viertel, gibt es in Hesekiel die Vision von der Versiegelung, Hesekiel 9. An einer ganz ähnlichen Stelle in der Offenbarung gibt es die Vision von der Versiegelung, Offenbarung 7 zum Beispiel. So könnte das durchgehen. Und wie gesagt, kurz am Ende, also direkt am Ende von Hesekiel 39, 40 bis 48, ist dieser große Tempel. Und direkt davor ist die Vision von Gok und Magok. Jetzt kommen die auch vor in der Offenbarung, Gok und Magok. Nicht bei Hammergeddon? Aber knapp. Wo kommen Gok und Magok vor? Die kommen nämlich in der Bibel, also in 1. Mose kommen sie mal vor, als Personennamen, dann hier in Hesekiel und dann nur noch in der Offenbarung. Gok und Magok. Das ist Daniel 11, König des Nordens und des Südens. Gok und Magok, lasst mal euren Finger hier drinnen, nur dass ihr dann die Bedeutung von Hesekiel 38 seht.

[30:50] Offenbarung 20 und dort Vers 7 und 8. Und den Vers habt ihr auch schon tausendmal gelesen. Wenn ihr es lest, werdet ihr sagen, ach ja. Offenbarung 20, Vers 7 und 8. Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, also nach dem Millennium, richtig, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gok und den Magok. Habt ihr das schonmal gelesen und euch gefragt, wer Gok und Magok ist? Ich weiß noch, als ich Bibelunterricht bekommen habe, da hat einer meiner Lehrer gesagt, auf die Frage, was Gok und Magok ist, hat gesagt, naja, das könnte man übersetzen mit aus allen Himmelsrichtungen. Ja, aber das ist nicht eigentlich der Sinn hier, sondern wenn da steht Gok und Magok, ist das ein Rückverweis an Hesekiel. Und hier in Offenbarung 20 geht es um die Ereignisse nach den tausend Jahren, wo Feuer und Schwefel vom Himmel fällt, richtig? Weltweit. Und direkt danach kommt die Vision vom himmlischen Jerusalem, vom Baum des Lebens und vom ewigen Frieden. In Hesekiel haben wir in Hesekiel 38 und 39, kurz vor dem Ende, die Vision von Gok und Magok und direkt danach die Vision vom Tempel und vom Frieden und vom Strom des Lebens und so weiter. Also seht ihr die Parallele? Kurz vor dem Tempel, Gok und Magok, kurz vor Neu-Jerusalem, Gok und Magok. Also jetzt haben wir die Bedeutung erfasst, jetzt lesen wir, was dort steht. Wir haben nicht die Zeit, die ganzen beiden Kapitel zu lesen. Könnt ihr mal für euch machen. Nicht alles, was dort steht, bezieht sich auf die Zeit nach den tausend Jahren. Das würde jetzt zu weit führen, das im Einzelnen auszuklappüstern, aber wir lesen mal Hesekiel 38 und dort Vers 22. Da seht ihr gleich diese herrliche Parallele zur Offenbarung. Hesekiel 38 und dort Vers 22.

[33:00] Und ich will ihn richten mit Pest und Blut, mit einem überschwemmenden Regen und Hagelsteine, Feuer und Schwefel will ich regnen lassen auf ihn und auf seine Kriegsscharen, auf die vielen Völker, die mit ihm sind. Was sagt Offenbarung 20 über die Ereignisse, wenn Feuer und Schwefel vom Himmel fallen wird? Wer wird dort vernichtet werden? Die Gottlosen, all die vielen Völker, die sich versammeln. Ja, wozu versammeln die sich in der Offenbarung? Zum Krieg gegen Neu-Jerusalem. Und hier wird ein Bild von Gog und Magog. Magog, das ist wohl wahrscheinlich, wenn man das alttestamentlich anschaut, das war diese Region, so was heute so Kasachstan ist, die ganze oasische Steppe, wo die Sküten gelebt haben, die Barbaren, wie man sie genannt hat. Das waren die Nachfolger von Gog und von Magog. Aber das ist jetzt nicht so entscheidend. Das war eigentlich ein Volk, das damals existiert hat und das jetzt zum Symbol wird für die weltweite Rebellion nach den tausend Jahren. Genauso wie Babylon, eine buchstäbliche Stadt, ein buchstäbliches Königreich zum Symbol wird für die weltweite Rebellion vor der Wiederkunft.

[34:24] Wir sehen also, dass im ganzen Alttestament, in Erstemose, Hiob, in den Psalmen, hier in der Prophetie diese Idee präsent ist, dass Feuer und Schwefel vom Himmel regnen werden und die Aufbauung greift das natürlich auf. Und wer das auch aufgreift, ist Jesus. Schaut mal mit mir in Matthäus 25.

[35:00] Und da ist ein interessanter Gedanke drin, den wir uns kurz überlegen sollten. Matthäus 25 und dort Vers 41. Das ist eine Endzeitrede, Jesu und ich, oder? Das heißt es, dann wird er auch denen zur Linken sagen, geht hinweg von mir, ihr Verfluchten. Wohin in das ewige Feuer, das für wen geschaffen worden ist? Für den Teufel und seine Engel. Jetzt zu wem sagt er das? Zu den Verfluchten, ganz genau. Und wer sind die Verfluchten? Die Gesetzlosen, ja. Das sind Menschen, oder? Bitte beachtet diese Feinheit. Das ewige Feuer ist bereitet worden für den Teufel und seine Engel. Und doch wird Jesus am Ende Menschen sagen, dass auch sie das ewige Feuer zu erleiden haben. Mit anderen Worten, die Idee war, oder ist, ursprünglich sollte das ewige Feuer nur den Satan und die Engel vernichten, weil theoretisch ja jeder Mensch, also erstmal sowieso hätte gar nicht Sündigen brauchen, die Welt hätte gar nicht in Sünde fallen müssen und dann hätte jeder Mensch gerettet werden können. Es bestand also kein und es besteht keine Notwendigkeit für irgendeinen Menschen gepeinigt zu werden mit Feuer und Schwefel. Es gibt diese Idee bei einigen christlichen Kirchen, die vom Calvinismus her geprägt sind, dass Menschen schon vor ihrer Geburt festgelegt sind, manche sind gerettet und manche sind von vornherein verloren. Das ist die sogenannte Prädestinationslehre. Manche sind prädestiniert für den Himmel und manche sind prädestiniert für die Hölle und dann hat der Calvin gesagt, naja, wenn du in den Himmel kommst, dann ist es allein Gottes Verdienst, aber wenn du in die Hölle kommst, ist es allein dein Verdienst. Aber trotzdem ist es schon vorher festgelegt und das ist ein bisschen widersprüchlich und natürlich sehr sehr unfair. Aber das glauben einige, dass Menschen von vornherein bestimmt sind für das ewige Feuer. Aber der Bibeltext macht ganz deutlich, dass der Satan und die Dämonen, nachdem sie gesündigt haben, für sie ist das ewige Feuer erfunden worden sozusagen. Aber kein Mensch hätte dort sein müssen. Gottes idealer Plan war gewesen, dass der Teufel und alle seine Dämonen vernichtet werden und dass alle Menschen und alle Sünder mit ihm auf der neuen Erde sind. Dafür hatte er Vorsorge getroffen und am Ende der Zeit werden alle verstehen, dass das auch möglich gewesen wäre. Jeder, der am Ende verloren geht, wird wissen, er hätte auch in der Stadt sein können. Deswegen sagen am Ende alle Ungläubigen auch, wahrhaftig und gerecht sind deine Wege, oh Gott.

[38:14] Übrigens, was ist das Kriterium hier in diesem Vers? Warum sind das ewige Feuer ähnlich wie bei Sodom und Gomorra? In diesem Kontext hier, in diesem Vers, was ist das Kriterium? Er sagt in dem nächsten Vers, den Vers 42 denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich nicht gespeist ich bin durstig gewesen, ihr habt mich ihr nicht zu trinken gegeben, ich bin ein Fremdling gewesen ihr habt mich nicht beherbergt und so weiter und so fort und dann sagen sie, her, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder zrembling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient und dann sagt er, wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan. Das Kriterium nach dem Gott Gerechtigkeit misst ist unser Verhalten im Alltag das, was Christen vielleicht sogar als nebensächliche Dinge entscheiden würden also wenn wir darüber eine Diskussion in der Gemeinde haben würden, würden wahrscheinlich alle sagen, das ist keine Erlösungsfrage, oder? Einem anderen zu helfen, ihm Kleidung zu geben ihn zu besuchen das ist keine Erlösungsfrage bei uns sind Erlösungsfragen viel theologischer naja, aber ich meine für Jesus ist das das entscheidende Kriterium nicht weil wir durch gute Werke uns den Himmel verdienen ihr wisst, dass diejenigen, die in den Himmel kommen die wissen gar nicht, dass sie es getan haben aber diese Werke zeigen etwas sie demonstrieren, dass Gott in unserem Leben wirkt.

[40:02] Das Problem ist also, dass diejenigen die das Tier anbeten und sein Mahlzeichen annehmen und das Bild des Tieres anbeten dass sie es versäumt haben, auf Jesus zu schauen, denn wenn sie auf Jesus geschaut hätten, dann hätten sie ein Leben gelebt, wie Jesus es sich andeutet und dann wäre das Mahlzeichen des Tieres für sie kein Problem gewesen. Das ist der entscheidende Gedanke, also deswegen ist soziale Arbeit und diakonische Dienst und miteinander in der Gemeinde so eng verknüpft mit Offenbarung 13. Ja, in unserem Kopf sind das vielleicht zwei verschiedene Dinge, ja, der diakonische Dienst am nächsten und Offenbarung 13, aber in der Bibel führt beides direkt zur Frage mit dem ewigen Feuer, ja. Die, die anderen nicht helfen werden in das ewige Feuer gehen, die das Tier anbeten und sein Bild und das Mahlzeichen werden das ewige Feuer erleiden.

[41:02] Das selbe ist ganz interessant jetzt schaut mal mit mir in Psalm 91 Vers 8, das heißt ja, dass sie gequält werden werden im Beisein der Heiligen Engel und des Lammes schaut mal mit mir in Psalm 91 Psalm 91 und dort Vers 8 das ist im Prinzip, dass sich an der Stelle auf die Zeit der Plagen bezieht, aber auch wie übertragen können auf die Zeit nach den tausend Jahren ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen und zuschauen wie den Gottlosen vergolden wird Psalm 91 Vers 8 mit eigenen Augen wirst du es sehen und zuschauen, wie den Gottlosen vergolden wird, wenn das Feuer und Schwefel vom Himmel fällt werden wir es sehen, ja oder nein wir werden alle auf der Zinne der Stadt stehen, hoffentlich nicht wahr, dass wir, wenn nicht Gottes Gnade, alle dort in der Stadt stehen und wir werden sehen, wie das Feuer und Schwefel vom Himmel fallen werden. Gott wird nicht nur die Bücher vorher auftun und transparent sein Urteil begründen er wird das Urteil auch transparent ausführen und das ist Teil der Gerechtigkeit Gottes, dass wir es sehen werden, also nicht nur vor den Engeln, nicht nur vor dem Lamm, sondern auch vor uns werden sie gequält werden.

[42:34] Und übrigens, diese Qual ist nicht nur eine metaphorische Qual, wir haben die Zeit nicht, aber ihr könnt euch ein paar wir können ein paar Verse ganz schnell aufschlagen wo dieses Wort für Qual vorkommt im Neuen Testament, mal nur in schneller Reihenfolge, Matthäus 8 Vers 6 Matthäus 8 Vers 6 da heißt es und sprach da ist der Hauptmann aus Kapernaum der römische Hauptmann er sprach, Herr, mein Knecht liegt daheim gelähmt danieder und ist furchtbar geplagt, was für eine Art von Plage ist das? Schmerzen, körperliche Schmerzen, Krankheitsschmerzen hören Krankheitsschmerzen irgendwann auf? ja, also entweder wenn man gesund wird oder wenn man stirbt also Krankheitsschmerzen ist kein ewiger Zustand, sondern es ist ein Zustand der irgendwann aufhört. Noch ein Beispiel, Offenbarung 12 Vers 2 gleiches Wort, auch wenn es natürlich um einen anderen Kontext da geht Offenbarung 12 Vers 2, da spricht es von der Frau der symbolischen Gemeinde der symbolischen Frau, die Gemeinde und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt, das Wort Schmerzen ist Plagen, Pein, was sind das für Schmerzen hier, sind keine Krankheitsschmerzen, sondern Geburtsschmerzen auch ganz leibhaftig spürbar, aber auch die gehen irgendwann vorbei nämlich in aller Regel, wenn das Kind geboren ist. Noch ein Beispiel und zwar 2. Petrus 2 Vers 8.

[44:22] das hilft uns zu verstehen, was es für eine Pein sein wird, für eine Qual sein wird die Gottlosen erleben werden 2. Petrus 2 und dort Vers 8 2. Petrus 2 und dort Vers 8 da geht es um Lot der in Sodom gelebt hat denn dadurch, dass er es mit ansehen und mit anhören musste quälte der Gerechte der unter ihnen wohnte Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken was ist das für eine Qual? eine seelische Qual eine mentale Qual also diese Peinigung in der 3. Engelsbotschaft ist sowohl eine körperliche Pein als auch eine mentale Pein, aber eine Pein, die wie auch bei diesen anderen Dingen letztendlich zu Ende gehen wird, eine Zeit lang so wie ein Mensch vielleicht körperliche Schmerzen hat und irgendwann stirbt so werden die Menschen nach den tausend Jahren wenn das buchstäbliche Feuer vom Himmel fällt sie werden Schmerzen haben es wird ihnen wehtun sie werden eine mentale Pein haben auch weil sie wissen, dass sie verloren sind, dass sie kein ewiges Leben haben werden und es wird irgendwann zu Ende sein es wird furchtbar sein, aber es ist nicht ohne Ende.

[45:50] Gott ist kein Sadist der Freude hat sie zu quälen und die letzte Frage ist warum muss es Feuer sein? schauen wir mal gemeinsam und ihr kennt es wahrscheinlich in Hohelied, Kapitel 8 Vers 6 vorletzter Vers heute Hohelied das Hohelied geschrieben von Solomon ganz genau Hohelied, Kapitel 8 Vers 6.

[46:44] setze mich wie ein Siegel auf dein Herz wie ein Siegel an deinen Armen denn die Liebe ist stark wie der Tod und die Eifer unbezwinglich wie das Totenreich ihre Glut ist Feuerglut eine Flamme des Herrn das Feuer Gottes die Flamme des Herrn ist was? Die Liebe Gottes Feuer ist Liebe und das Feuer, das am Ende nach den tausend Jahren die Gottlosen vernichtet kommt von wem? Es kommt von Gott das Feuer, das vom Himmel fällt ist Ausdruck seiner Liebe ja was, wozu, warum ist denn Liebe Ausdruck, oder warum ist Feuer Ausdruck von Liebe? ja, also was macht denn das Feuer normalerweise? es verzehrt die Bibel sagt denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer, die Bibel sagt auch Gott ist die Liebe und was verzehrt die Liebe? die Sünde das Böse, denn die Liebe will Vereinigung und Sünde trennt die Sünde trennt uns von Gott das sagt die Bibel ganz deutlich und die Liebe will, dass wir mit Gott verbunden sind deswegen will die Liebe und wir haben es schon oft gesagt die Liebe will die Sünde ausrotten und es ist ähnlich wie mit dem Kelch der Kelch, der Zorneskelch ein Symbol für die Liebe Gottes, weil er das alles auf sich genommen hat ähnlich ist das Feuer ein Symbol für die Liebe Gottes, dass Gott die Sünde auf sich genommen hat, dass Jesus am Kreuz gestorben ist damit wir wieder mit ihm Gemeinschaft haben das heißt was die Mensch am Ende vernichtet ist das, was sie eigentlich hätte retten können die Liebe Gottes, denn als sie sich endgültig und unabwendbar für die Sünde gegen Gott entschieden haben und Gott sich entscheidet, die Sünde aus dem Universum zu vertilgen, vertilgt er sie mit das ist der entscheidende Punkt das heißt jeder Mensch wird in der dritten Engelsbotschaft im Wesentlichen dazu aufgerufen entweder Gott zu lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und ihm zu gehorchen, egal was der Staat sagt oder egal was die Gesetze sind oder die Sünde zu lieben und jeden Vorwand zu nutzen Gottes Gesetz zu übertreten diese Entscheidung müssen wir fällen und die dritte Engelsbotschaft offenbart dann die Frucht dessen.

[49:16] Ihr Lieben, letzter Vers hier an dieser Stelle Römer 5 Vers 5. Die Liebe Gottes, das Feuer fällt heute schon nicht buchstäblich und nicht um uns zu vernichten, sondern in Römer 5 Vers 5 heißt es Die Hoffnung aber lässt nicht zustanden werden denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Als der Heilige Geist zu Pfingsten vom Himmel fiel, mit welchem Symbol kam er? Im Feuer! Übrigens könnt ihr euch erinnern, was wir gesagt haben das Feuer Gottes hat Nineveh zerstört nicht Nineveh zerstört Sodom und Gomorrah zerstört und wie oft danach ist Sodom und Gomorrah aufgebaut worden? Wenn also Gott am Ende der Zeit nach den tausend Jahren die Sünde mit Feuer und Schwefel vernichtet wie oft wird die Sünde sich danach erheben? Und wenn Gott mit seinem Feuer in unser Herz kommen möchte um die Sünde zu vertilgen was ist dann wohl sein Ziel? Dass die Sünde dauerhaft ausgelöscht wird Manchmal haben wir die Idee, dass Gottes Feuer ist wie so eine Boxhand die auf ein Aufmännchen einschlägt schlägt die Sünde tot und dann steht sie wieder auf so geht es immer hin und her so haben wir die Erfahrung, die wir machen Gott nimmt mir die Sünde und dann steht sie wieder auf aber Gottes Feuer möchte mehr er möchte die Sünde nicht nur ab und zu niederringen, er möchte die Sünde auslöschen sodass dort, wo die Sünde gewesen ist also für die Sünde kein Kraut mehr wachsen kann dass es für immer unfruchtbarer Boden für Sünde wird das ist Gottes Ziel mit seinem Feuer das ist die Liebe Gottes, das bewirkt der Heilige Geist und das brauchen wir in unserem Alltag Tag für Tag.

[51:14] Wollen wir darum beten, dass wir vor dem Angesicht der heiligen Engel und dem Lamm mit diesem Feuer dieses Feuer in unserem Herzen haben damit es uns dann nicht am Ende verbrennen wird die Sünde ausbrennen durch Gottes Gnade Lass uns beten.

[51:36] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein wunderbares Wort und für die Erkenntnis dass deine Liebe ein verzehrendes Feuer ist, die wir wiederholt haben und vertieft haben und gesehen haben dass wo dein Feuer brennt du gründliche Arbeit leistest Sodom ist nach tausenden von Jahren nie wieder aufgebaut worden und die Bibel sagt uns, wenn du die Sünde nach den tausend Jahren ausradieren wirst, dass sie nie wieder sich erheben wird und du versprichst uns dieses Feuer deiner Liebe dass es in unser Herz kommen kann, um die Sünde zu vernichten Stück für Stück und wir möchten dich bitten dass du das auch in unserem Leben tust du hast es verheißen und dafür danken wir dir von ganzem Herzen Amen.


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