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In dieser vierten und letzten Folge der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ geht es um das vierte Merkmal der Überwinder: den Glauben Jesu. Christopher Kramp erklärt, was wahrer Glaube bedeutet und wie er sich von bloßem Wissen oder Zustimmung unterscheidet. Anhand biblischer Beispiele wird verdeutlicht, dass der Glaube an Jesus untrennbar mit dem Leben nach Gottes Wort und der wirksamen Liebe verbunden ist.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:00] So, hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar zur vierten und letzten Folge zu Offenbarung 14, Vers 12. Wir wollen uns heute den letzten Aspekt, das letzte Merkmal der Überwinder anschauen. Und das ist natürlich etwas, was uns ganz im Allertiefsten betrifft. Weil wenn wir in der Endzeit stehen wollen, wenn alles an uns zusammenfällt, dann müssen wir diese Eigenschaften haben und heute soll es um den Glauben Jesu gehen. Wir hatten das standhafte Ausharren, wir hatten die Heiligkeit, wir hatten die Gebote Gottes und heute geht es um den Glauben Jesu.

[0:40] Und bevor wir beginnen, nach guter Gewohnheit, wollen wir ein Gebet sprechen und wer kann, darf dazu niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir zu dir kommen können, um in der Offenbarung zu lesen, dass wir verstehen dürfen, wie wir zu Überwindern werden können. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist zu uns sprichst, dass wir verstehen, was wir lesen. Dass es uns hilft, dass es uns ermutigt, dass es uns stärkt und dass wir dir zu Ehre leben. Halte alle störende fern und sei du jetzt unser Lehrer. Im Namen Jesu, Amen.

[1:23] Offenbarung 14 Vers 12, wie gesagt, wir haben uns bereits mit drei verschiedenen Kennzeichen beschäftigt. Wir haben das standhafte Ausharren angeschaut, wir haben die Heiligkeit angeschaut, also der Heilige, der am Ende übrig bleibt und wir haben die Gebote Gottes angeschaut das letzte Mal. Und heute soll es um den Glauben Jesu gehen oder den Glauben an Jesus. Interessanterweise, das Griechische kann sowohl übersetzt werden mit dem Glaube Jesu, also der Glaube, den Jesus gehabt hat, als auch mit dem Glauben an Jesus. Was meint ihr wohl, was ist die richtige Antwort? Genau, denn unser Glaube an Jesus muss ja so ein Glaube sein, wie ihn auch Jesus selbst gehabt hat. Also es geht einmal darum, was hat Jesus geglaubt, was sind die Dinge, die für ihn wichtig waren und wie glauben wir an Jesus.

[2:33] Jetzt wollen wir uns mal ein paar Bibelferser anschauen, um das ein bisschen genauer zu verstehen. Was hat Jesus über den Glauben gesagt? Welche bekannten Bibelferser fallen euch ein, wo Jesus über den Glauben gesprochen hat? Hebe dich hier hinfort und es würde passieren. Also da gibt es diese, ich schreibe das mal stichpunktartig auf, wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, dann könntet ihr große Dinge tun. Können wir gleich noch drüber reden, also wenn ich jetzt in die Alpen fahre und ich sehe da sind große Berge und ich sage jetzt zu dem Berg, hebe dich empor und er hebt sich nicht empor. Heißt das jetzt, ich habe keinen Glauben? Okay, also wenn wir gleich noch drüber sprechen, also der Eugene Pruit, der mir mal erzählt, als er so Jugendlicher war in Alaska, da ist er zu den Bergen gegangen und hat gesagt, hebt euch empor. Hat sich gewundert, dass sie dann stehen geblieben sind. Ja, also da kommen wir gleich noch dazu.

[3:50] Also, ja, also, ja, also, ja, also, ja, also, es sind Tote auferstanden, man ist auf Wasser gewandelt, Wasser hat sich geteilt und vielleicht das Größte von allem, nicht das Größte von allem, aber eines der spektakulärsten Dinge, Tote auferweckt und dann der Josua, der sagt, Sonne, steh still. Und die stand still. Sieben Jahre kein Regen, also, aber da kommen wir gleich zu, was das genau bedeutet hier mit dem Senfkorn und mit dem, mit dem, mit dem, mit dem, mit dem, ja, man könnte genau die gleiche Frage stellen, wenn ich jetzt zur Sonne sage, Sonne, steh still, warum bleibst du nicht stehen? Oder wenn ihr auf dem Wasser laufen wollt, werdet ihr wahrscheinlich untergehen. Warum? Aber gehen wir gleich darauf ein, erstmal noch mehr, was hat Jesus gesagt über den Glauben? Was sind noch Dinge, die Jesus über den Glauben erwähnt hat? Lehren von Jesus über den Glauben, Verse über den Glauben?

[5:16] Genau, er sagt, wir forschen in den Schriften und sie sind es, die von mir zeugen, ja, also er hat auf die Bibel verwiesen, ganz wichtiger Punkt, kommen wir gleich noch ausführlicher dazu, sammeln noch ein bisschen, was fällt euch an, was Jesus gesagt hat über den Glauben? Glaubt an Gott und glaubt an mich, im Zusammenhang mit der, mit der Wiederkunft, das können wir gleich auch führen, in Johannes 14, 1 bis 3, die Wiederkunft, das passt ja ganz gut auch hier zu Offenbarung 14, denn da geht es auch um die Wiederkunft, ja, wenn alles an zusammenfällt, wenn das Tier und das Mahlzeichen und das Bild alles passiert, könnte man Angst und Schrecken bekommen und Jesus sagt, habt keine Angst, euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich und dann spricht er von den Wohnungen, die er vorbereitet hat und dass er kommen wird, um uns zu holen, das ist der Glaube dieser Leute, ja, Offenbarung 14, Vers 12.

[6:17] Was hat Jesus noch gesagt über den Glauben? Ja, weißt du, wo es steht? Johannes 7, Vers 38, das passt jetzt, Glauben an Jesus, ja, Johannes 7, Vers 38 und das passt sehr schön mit dem, was Erika gesagt hat, mit der Bibel, Johannes 7, Vers 38, wer an mich glaubt, sagt Jesus und jetzt nicht einfach weiter, sondern er sagt, wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen, der Glaube Jesu und der Glaube an Jesus sind an etwas gebunden, nämlich an die Schrift, deswegen sagt er ja, die Schrift ist die von mir zeugt.

[7:06] Heute gibt es viele Menschen, die glauben an Jesus, die glauben, dass Jesus existiert hat, sie glauben, dass Jesus ein guter Mensch war, sie glauben, dass Jesus ein guter Lehrer war, vielleicht war er sogar eine Art Gottessohn, vielleicht war er ein Sozialrevolutionär, was auch immer, aber sie glauben nicht an Jesus, wie die Schrift sagt. Der große Unterschied, ob man Jesus toll findet oder ob man an Jesus glaubt, wie die Schrift sagt. Jesus selbst, wenn er über den Glauben gesprochen hat, hat das im Zentrum gehabt, können wir gleich ein paar Verse lesen, fangen wir mal an mit einem, der sehr sehr bekannt ist, auf den wäre er bestimmt noch gekommen, wenn wir länger gewartet hätten, Johannes 3, Vers 16, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er einen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, nicht zerstört werden, sondern ewiges Leben haben.

[8:06] Das heißt, nach den Worten Jesu ist der Glaube an Jesus die einzige und die notwendige Bedingung für ewiges Leben. Man braucht nichts anderes als Glaube, denn es steht, wer glaubt, wird ewiges Leben haben, oder? Oder braucht man noch was anderes außer dem Glauben? Genau, das ist der entscheidende Punkt. Das Wort Glaube ist durchaus dehnbar. Also wir haben hier in Johannes 3, Vers 16 eine klare Aussage, dass der Glaube an Jesus, so wie er in der Bibel definiert ist, in jedem Fall unter allen Umständen zum ewigen Leben führt. Wir haben aber auch die Aussage in der Bibel in Jakobus von einem Glauben, der nicht ans ewige Leben führt. Schaut man Jakobus 2 und dort Vers 19, Jakobus 2 und dort Vers 19 und heißt es, du glaubst, dass es nur einen Gott gibt, du tust wohl daran, auch die Dämonen glauben es und zittern. Glauben die Dämonen an Gott, ja oder nein? Werden die Dämonen ewiges Leben haben? Nein, ganz sicher nicht.

[9:29] Das heißt, es gibt eine Art Glaube, der nicht zum ewigen Leben führt, eine Art Glaube, der eine Art Wissen ist, wo man etwas für richtig hält, weil man es vielleicht nicht anders kann. Und diese Art von Glaube ist nicht das, was Offenbarung 14, Vers 12 beschreibt. Jetzt, was glauben denn die Dämonen? Was glauben die Dämonen? Ja, also die glauben, dass es Gott gibt. Glauben die Dämonen auch, dass es Jesus gibt? Glauben die Dämonen, dass Jesus am Kreuz gestorben ist? Glauben die Dämonen, dass es ein himmlisches Heiligtum gibt? Glauben die Dämonen, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen hat? Oder gibt es irgendwelche evolutionistischen Dämonen? Nee, die waren alle dabei, die haben es ja gesehen. Glauben die Dämonen, dass der Sabbat der richtige Tag ist? Kein Dämon hält den Sonntag, oder? Die erzählen den Menschen, dass man den Sonntag halten muss, aber sie selbst wissen, dass der Sonntag kein heiliger Tag ist. Glauben die Dämonen, dass Schweinefleisch schlecht für den menschlichen Körper ist? Oh ja, glauben die Dämonen, dass Ellen White den Geist der Weisung hatte? Wenn man das so durchgeht, man könnte ja fast in der Weltgemeinde aufnehmen, oder?

[10:44] Aber der Punkt ist der, mit all dem zustimmenden Glauben, mit dem das halte ich für richtig, das halte ich für wahr und so weiter, haben die Dämonen doch nicht den Glauben von Johannes 3, Vers 16, oder? Denn Dämonen werden nicht ewiges Leben haben, aber sie stimmen vielen Dingen zu. Wenn man sie fragen würde, würden sie sagen, ja, wir wissen, dass es richtig ist. Am Ende werden sie es zustimmen. Das heißt, die Zustimmung zu Glaubenslehren ist noch kein Glaube. Wir nennen zwar die 28 Glaubenspunkte, aber nur wenn ich die 28 Glaubenspunkte abhake und sage, das halte ich für richtig, halte ich für wahr, ich kann es nicht widerlegen, dann ist es noch kein Glaube nach Johannes 3, Vers 16.

[11:30] Jetzt, wir müssen ganz, ganz, ganz schnell hier ein paar Sachen anschauen. Schaut mal mit mir in Römer, Römer 1, Vers 17. Das sind meine zwei Bibelfersen miteinander verglichen, die uns den Glauben definieren. Römer 1, Vers 17. Paulus zitiert hier den Habakuk, 2, Vers 4. Römer 1, Vers 17, denn es wird daran offenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht, Achtung, der Gerechte wird aus Glauben leben. Also Paulus sagt, der Gerechte lebt aus Glauben.

[12:18] Vergleichen wir diesen Vers mit Matthäus, Kapitel 4. Manche von euch haben das vielleicht schon öfter gehört, aber das kann man nicht oft genug wiederholen. Matthäus, Kapitel 4, Vers 4. Matthäus 4, Vers 4, er aber, das ist die Geschichte von der Versuchung Jesu, nicht wahr? Er aber antwortete und sprach, es steht geschrieben, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von was? Von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Also gemäß Paulus lebt der Mensch woraus? Der Mensch lebt aus Glauben und gemäß Jesus lebt der Mensch woraus? Aus jedem Wort Gottes.

[13:13] Wenn man die beiden Verse zusammen nimmt, wer hat jetzt recht? Paulus oder Jesus? Ist dasselbe, oder? Das heißt, was die Bibel uns damit sagt, ist, wahrer Glaube ist nicht, ah, das halte ich für richtig, ich kann das abhaken, sondern wahrer Glaube ist, dass ich aus jedem Wort Gottes lebe, dass ich mein Leben aus diesem Wort heraus beziehe. Deswegen sagt die Bibel, im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott und das, was wir in ihm, war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen, weil im Wort Gottes ist eine Kraft, die meine Worte oder eure Worte oder wer auch immer zuschaut, nicht haben. Wenn ich sage, da hinten steht ein gelber Elefant, dann bin ich ein Lügner, oder? Wenn Jesus sagt, dort hinten steht ein gelber Elefant, in dem Moment steht dort ein gelber Elefant. Gott sprach, es werde Licht und es wurde Licht. Wenn Gott sagt, dann geschieht es. Das Wort Gottes kehrt nicht leer zurück, sagt er, sondern es wird ausführen, wozu ich es gesandt habe.

[14:26] Die Bibel sagt in Titus 1, Vers 2, dass Gott nicht lügen kann. Mit anderen Worten, wenn Gott etwas sagt, dann geschieht es und wenn ich so lebe, wenn ich mein Leben nach dieser verändernden Kraft des Wortes Gottes ausrichte, wenn ich aus dem Leben des Wortes lebe, wenn ich aus dem Leben Jesu lebe, dann ist das wahrer Glaube, dann ist das Glaube an Jesus, wie die Schrift sagt.

[14:54] Schaut mal in Römer 10, Römer Kapitel 10, Römer 10 und dort Vers 17. Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Glaube kommt immer aus dem Wort Gottes und wenn das Wort Gottes verstanden wird und zwar nicht nur das, was mir gefällt, sondern alles, was Gott mir sagt in seinem Wort, das heißt nicht, dass ich die Bibel auswendig können muss, sondern das heißt, was immer mir Gottes Wort zeigt, was immer ich verstanden habe aus dem Wort Gottes, das muss ich umsetzen und zwar nicht, weil ich es schaffen muss, sondern weil Gottes Wort die Kraft hat. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

[15:58] Ja, ganz genau, mit anderen Worten, wenn ich verstehe, dass das Wort Gottes Kraft hat, das zu tun, was es sagt, wenn also Gott sagt, es werde Licht, dann wird es Licht. Wenn Gottes Wort sagt, es wird mal, ich gebe ein paar Beispiele. Wir lesen in der Bibel und jetzt überlegen wir, wie sieht Glaube aus. Nehmen wir zwei oder drei Beispiele, um das mal zu illustrieren, was du gerade sagen wolltest.

[16:40] In 1. Johannes 1, 1. Johannes 1, Vers 9, wir lesen jetzt in der Bibel, angenommen, wir machen uns um Morgenandacht und wir lesen 1. Johannes 1, Vers 9, wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Der Glaube der Dämonen sagt jetzt, Gott vergibt Sünden, das verstehe ich und so oft machen wir das, dass wir sagen, ja, ich glaube, dass Gott Sünden vergibt, das halte ich für richtig, aber das nützt mir ja gar nichts. Das nützt schon ein bisschen was, sondern wahrer Glaube sagt, hier steht, dass wenn ich meine Sünden bekenne, dass du Gott, dass du treu bist, dass du gerecht bist und egal, was ich getan habe, denn es gibt keine Bedingungen, ja, bestimmte sind, dass du mir die Sünden vergibst und dass du mich von aller Ungerechtigkeit reinigst, deswegen werde ich dir jetzt meine Sünden bekennen und dann warte ich nicht, ob ich ein Vergebungsgefühl habe, ob es mir danach besser geht, sondern dann lebe ich so, als ob du mir vergeben hättest, weil es dort steht und die Tatsache ist, genau dann ist mir vergeben, wenn ich ihn beim Wort nehme.

[18:14] Anderes Beispiel, ich lese eine Offenbarung, eine Offenbarung, sagen wir mal Offenbarung 13 und wir lesen Offenbarung 13 und dort Vers 15, als Beispiel, ja, Offenbarung 13, Vers 15. Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Das ist jetzt keine Verheißung, wie vorher, das andere war eine Verheißung. Was ist das jetzt hier für eine Art von Text? Was ist das für eine Art von Text? Ist das ein Gedicht? Was ist das? Eine Prophezeiung, oder? Also jetzt habe ich eine Prophezeiung. Glaube sagt, wahrer Glaube sagt, alles was hier steht, wird genauso eintreten.

[19:24] Ich schaue jetzt in die Welt und ich sehe noch nicht, dass Amerika Menschen verfolgen wird, die den Sonntag missachten. Das kann man noch nicht so richtig sehen. Ich sehe auch noch nicht, dass der Vatikan seine Ablehnung der Todesstrafe rückgängig macht. Das sehe ich noch nicht, aber ich sehe in der Bibel, dass das so sein wird und deswegen lebe ich jetzt so, als ob das mal passieren wird, weil ich das glaube. Versteht ihr, was ich meine? Ich lebe jetzt so, als ob die Prophezeiung sich erfüllen wird.

[19:56] Nächster Punkt. Drittes Beispiel. 2. Mose 20. Was haben wir in 2. Mose 20? Gesetz. Also wir hatten jetzt eine Verheißung, jetzt hatten wir eine Prophezeiung, jetzt haben wir ein Gesetz. Das ist alles Wort Gottes, oder? Aber das Wort Gottes sind halt verschiedene Kategorien sozusagen und für jede Kategorie gibt es quasi eine Anwendung des Glaubens. Die Verheißung wird durch den Glauben so angewandt, dass ich sie in Anspruch nehme. Die Prophezeiung wird so in Anspruch angeglaubt, dass ich jetzt davon ausgehe, dass es so passieren wird.

[20:31] In 2. Mose 20 habe ich die zehn Gebote. Da heißt es zum Beispiel in Vers 13, du sollst nicht töten. Und wir wissen, du sollst nicht töten, meint nicht nur, du sollst nicht jemanden ermorden, sondern du sollst auch nicht schlecht über jemanden reden, zum Beispiel. Und jetzt lese ich in Vers 1, und Gott redete alle diese Worte und sprach. Es ist also das Wort Gottes. Der Gott, der gesagt hat, es werde Licht, sagt auch, du sollst nicht töten. Er sagt, es werde Licht und es wurde Licht. Er sagt, du sollst nicht töten, also muss er auch die Kraft haben, dass ich nicht töte, weder mit Worten, noch mit Taten, noch mit Gedanken.

[21:09] Und jetzt lebe ich einfach so, als ob er die Kraft hat. Ich lebe jetzt so, als ob ich davon ausgehe, dass er es schaffen kann, dass ich nicht töte. Das ist Glaube. Glaube ist nicht, dass ich sage, ich glaube, dass Gott existiert und er hat gesagt, ich soll nicht töten, deswegen strenge ich mich jetzt an, ich darf nicht töten. Das ist, wie wir es meistens sehen. Ich glaube, dass Gott existiert. Ich glaube, die zehn Gebote sind wahr. Ich glaube, ich soll nicht töten, deswegen muss ich mich nicht anstrengen, mich zu töten. Oh, ich habe es schon wieder getan. Glaube ist, wenn ich davon ausgehe, dass Gott es in mir bewirkt und das ist meine Kooperation. Ich muss so leben, dass er es kann.

[21:50] Das bedeutet, dass ich jetzt nicht mehr meinen eigenen Willen habe. Jetzt kann ich nicht mehr aus lauter Lust an der Freude und andere lästern, sondern ich muss jetzt meinen Willen ihm übergeben und dann kann er es schaffen. Das heißt, Gehorsam ist im Grunde genommen nichts weiter als die Anwendung des Glaubens. Das ist quasi die andere Seite der Medaille. In unserem Denken ist ja oft, hier ist der Glaube und da sind die Werke und irgendwie müssen wir die zusammenkriegen. Der Glaube und die Werke. Nein, nein, nein. Das ist eher so, wenn ihr hier so eine Seite habt, dann ist die eine Seite der Glaube und die andere Seite die Werke. Man kann sie nicht trennen. Man kann nicht die eine Seite von der anderen Seite trennen. Das ist ein und dasselbe. Nur das eine ist der Schritt Nummer eins und das andere ist die natürliche Folge, die daraus sich immer gibt. Man kann gar nicht glauben, ohne Gehorsam zu sein. Das geht gar nicht. Es gibt keinen Glauben.

[22:51] Also die Sache ist die, es gibt immer die Leute, die sagen, oh, ohne Werke, ohne Werke, Glaube ohne Werke. Ja, versuch mal, keine Werke zu tun. Denk mal nach, wie kann man keine Werke tun? Versuch mal für eine Sekunde, kein Werk zu tun. Selbst wenn man nur da sitzt, ist es ein Werk, weil man meditiert ja. Man sitzt, man denkt. Das heißt, man kann gar nicht keine Werke tun. Man kann sich immer nur entscheiden, ob ich meine Werke tue oder ob ich Gott wirken lasse.

[23:23] Schaut mal, das ist ganz toll beschrieben in Epheser. Epheser 2. Oh, da könnte man so viel zu sagen. Das wird immer so missverstanden. Epheser 2 und dort Vers 8. Epheser 2 und dort ab Vers 8. Paulus, der hat ja so viel zu sagen gehabt. Epheser 2, Vers 8 bis 10. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben und das nicht aus euch Gottes Gabe ist es. Nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Also nicht aus eigenen Werken, oder? Aber jetzt Vers 10. Denn wir sind seine Schöpfung, wie hat Gott die Welt geschaffen? Durch sein Wort, genau. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus, der das Wort Gottes ist, zu was? Zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

[24:18] Also Gott hat die guten Werke, es sind seine Werke, wir sollen ihm einfach nachfolgen, wir sollen ihm glauben, dass es so richtig ist. Wenn ich mich an ihm festhalte, wenn ich ihm beim Wort nehme, wenn er sagt, ich will mein Gesetz in dein Herz schreiben, ich will bewirken, dass du meine Gesetze hältst, ich will das tun. Wenn ich das glaube, dann kann ich sogar auf Wasser laufen. Ja und zwar, wenn Jesus das sagt. Wenn Jesus sagt, geh auf dem Wasser, dann kann ich das. Wenn ich jetzt aus eigenem Antrieb sage, ich will auf dem Wasser gehen, geht nicht.

[24:51] Das ist der Punkt, wenn ich in die Alpen fahre und sage, Berge erhebt euch, passiert nichts. Aber wenn Gott zu mir in einer Vision sprechen würde, so wie der dem Mose gesagt hat, sage, dass das mir sich teilen soll. Wenn Gott mir ein Wort Gottes gibt und sagt, lass den Berg sich erheben, dann bräuchte man tatsächlich nur ein Senfkorn an Glauben, weil Gottes Wort die Kraft hat. Versteht ihr, was ich meine?

[25:17] Das heißt, der entscheidende Punkt ist, tue ich es, weil Gottes Wort es sagt oder tue ich es aus anderen Motiven? Das muss man verstehen bei dem Senfkorn Beispiel. Und Gott hat uns jetzt nicht gerufen, jeden Tag die Berge zu verschieben. Gott hat uns andere Dinge gerufen. Aber sollte irgendwann irgendwo mal die Notwendigkeit sein, dass Gottes Wort mir deutlich zeigt, ich muss diesen Berg verschieben, dann kann ich sagen, Herr, ich habe keine Kraft, den Berg zu verschieben, aber du hast gesagt, dass der Berg verschoben werden muss, deswegen bitte ich dich, tu, was du selbst gesagt hast. Das ist Glaube.

[26:17] Du hast einen guten Punkt gesagt. Lass uns ganz schnell, weil die Zeit nach vorne geht, genau den Punkt aufgreifen mit der Liebe. Schauen wir mal in 1. Petrus 1, Vers 7. Wir kommen gleich dazu. 1. Petrus 1, Vers 7. Damit die Bewährung eures Glaubens, der viel kostbarer ist, als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird, und dann geht es so weiter. Ist das hier der echte Glaube, der beschrieben wird oder der Glaube der Dämonen? Das ist der echte Glaube, genau.

[26:54] Womit wird der echte Glaube verglichen? Mit welchem Symbol? Mit Gold. Mit was für einem Gold? Mit geläutertem Gold. Frage, ihr lieben Prophetie-Studenten, wo kommt denn noch mal Gold, das im Feuer geläutert ist, vor? In Offenbarung. Da gibt es eine ganz berühmte Stelle, wo jemand Glauben, also Gold, das im Feuer geläutert ist, in den sieben Gemeinden, ja genau, wo jemand das anbietet, Gold, das im Feuer geläutert ist. Jesus in der Laodizeerbotschaft, ganz schnell, Offenbarung, Offenbarung 3, Vers 18.

[27:47] Offenbarung 3, Vers 18. Ich rate dir. Frage Nummer 1, wer ist ich an dem Vers? Jesus. Was heißt raten? An dem Fall meint es nicht, ich rate mal, ich weiß nicht genau, sondern was meint es? Ich empfehle dir, ich gebe dir einen Ratschlag und wenn Jesus einen Ratschlag gibt, dann sollten wir besser hinhören, weil wenn er uns etwas rät, dann hat das einen Grund und dann heißt es, ich rate dir, wer ist dir? Wir, ich, du, Gemeinde Laodizea, wir, ich rate dir, was rät er uns? Von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist.

[28:34] Frage, wenn Jesus sagt, ich rate dir Gold zu kaufen, was können wir implizieren? Gleich kommen wir sofort zur Interpretation, erstmal ganz allgemein. Wenn jemand vor der Tür steht, wenn Jesus vor der Tür steht und sagt, ich rate dir, von mir das hier zu kaufen, es ist sehr wichtig und wir haben es nicht. Jesus ist nicht wie die Vertreter, die von Haus zu Haus gehen und Dinge verkaufen, die wir gar nicht brauchen, weil wir sie schon haben. Nein, er verkauft Dinge, die wir wirklich brauchen und zuallererst, das allererste, was er sagt, ist, du brauchst Gold, das im Feuer geläutert ist.

[29:09] Übrigens, habt ihr schon mal eine Predigt über Laodizea gehört? Eine Predigt über Laodizea? Die meisten Predigten über Laodizea, die ich gehört habe, die gehen meistens so, wir sind so lauwarm, wir müssen Emissionen machen, wir müssen mehr Daniel studieren, wir müssen mehr Gesundheitsbotschaften machen, aber zum Glück glauben wir wenigstens an Jesus. Aber Jesus sagt in der Laodizeerbotschaft nicht, als allererstes studiere mehr Daniel oder beschäftige ich mich nochmal mit der Gesundheitsbotschaft oder mache mehr Emissionen, obwohl all diese Dinge super super super wichtig sind. Er geht noch eine Ebene tiefer und sagt, was du wirklich brauchst ist Glaube.

[30:01] Das fehlt dir und Glaube ist das Einzige, was notwendig ist, um gerettet zu werden. Deswegen ist die Botschaft an Laodizea so ernst, weil Laodizea viel weiß, aber das meiste, was sie wissen, wissen sie mehr im Sinne von, naja, wir haben es ja erkannt, aber sie leben nicht daraus. Es fehlt der echte Glaube und übrigens, Jesus sagt, ich rate dir von mir Gold zu kaufen, das eben vorher geläutert ist, damit du was wirst. Reich, damit du reich wirst, oder?

[30:35] Jetzt was sagt Laodizea über sich selbst? Ich bin reich, das heißt Laodizea hat kein Problem zuzugeben, oh ja, wir müssten gesünder leben, oh wir essen noch das und jenes, oh das stimmt schon, ja das und oh ja, wir sollten Daniel 11 mehr studieren, haben eigentlich keine Ahnung von das, das stimmt, da geben wir recht und ja, ja und wir sollten auch mehr von Haus zu Haus gehen, das stimmt schon, aber wir glauben ja an Jesus, wir glauben, wir sind reich, wir haben ja den Glauben an Jesus, das reicht doch, oder? Und Jesus sagt, genau das fehlt dir. Das ist der eigentliche Punkt.

[31:06] Die Laodizeer Botschaft zeigt und schau, mach mal den Test, geht mal in die Gemeinde, geht mal in die Gemeinde und sagt, hey, ihr müsst glauben, da sagen alle, tun wir doch schon, oder? Tun wir doch schon. Wenn man jetzt sagt, ihr müsst mehr als 17 studieren, da sagen alle, oh stimmt, ja das müssen wir, aber wenn man sagt, ihr müsst glauben, da sagen alle, ja machen wir doch, oder? Vielleicht nicht. Das heißt, das Hauptthema von Laodizea ist Glaube und in Offenbarung 14 Vers 12, da gibt es die Gruppe, die die Laodizeer Botschaft angenommen hat, die von Jesus den Glauben gekauft hat. Sie haben den Glauben Jesu, sie haben ihn gekauft.

[31:46] Übrigens, wie viel Gulden, wie viel Dollar, wie viel Euro muss man bezahlen für den Glauben Jesu? Es ist umsonst, man muss ihn kaufen. Er sagt, ich rate mir von dir zu kaufen. Er wird nicht als Postwurfsendung einfach jedem in den Briefkasten gesteckt, sondern man muss ihn kaufen, aber er ist umsonst. Kaufen, weil ich muss mich dafür entscheiden, ich muss sagen, ja, ich möchte das haben. Es wird mir nichts hinterhergeschmissen. Ich muss es haben wollen, dann wird es mir umsonst verkauft.

[32:12] Übrigens, Glaube, haben wir gesagt, steht für das Gold, das im Feuer geläutert wird. Wofür steht eigentlich das Feuer in der Bibel? Heiliger Geist, ja? Die Liebe, die Liebe Gottes. Der Heilige Geist bringt die Liebe Gottes in unser Herz, sagt die Bibel. Schaut mal, das ist der letzte Vers heute, Galater 5 Vers 6 und das mit der Liebe sehr schön zusammen. Galater 5 Vers 6, Galater 5 Vers 6, denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der was? Der Glaube, der durch die Liebe wirksam ist.

[33:00] Gold, das im Feuer geläutert ist. Glaube, der durch die Liebe wirksam wird. Mit anderen Worten, dieser wahre Glaube, dieses Leben aus jedem Wort, der wird wirksam, der breitet sich aus, der wird einen Effekt haben, wenn durch das Wort Gottes die Liebe Gottes in mein Herz kommt. Es ist dann keine Rechthaberei mehr, ich weiß mehr als du über die Bibel, sondern es ist diese Liebe, die sagt, was ich im Wort Gottes gelesen habe, das hat mich so verändert, ich möchte, dass du es auferstehst. Das ist der Glaube Jesu und das ist der Glaube an Jesus. Dieser Glaube, der vergibt Sünden, dieser Glaube macht gerecht, dieser Glaube schenkt einem Gewissheit, dieser Glaube tröstet einen, dieser Glaube macht einen fest in Anfechtung, dieser Glaube vollendet, dieser Glaube macht gerecht. Alles ist durch den Glauben, die Rechtfertigung ist durch den Glauben, die Heiligung ist durch den Glauben, die Vollkommenheit ist durch den Glauben, es ist immer das Wort Gottes, es ist immer die Kraft Gottes, aus der ich Tag für Tag leben muss.

[34:11] Um es mal so zu illustrieren, wenn ihr ein, ich weiß nicht, ob ich das Beispiel schon mal gebraucht habe, stell dir vor, es ist ein tiefes Loch, eine Zisterne oder irgend so ein Brunnen, jemand ist reingefallen, er kommt aus eigener Kraft nicht alleine raus und dann wirft jemand einen, ein Seil hinunter und man zieht jetzt den, der da unten reingefallen ist, heraus. Wer hat die größere Arbeit, der, der zieht oder der, der sich festhält? Der, der zieht, für den ist das sehr, sehr anstrengend und so ist es für Gott. Gott hat unglaublich viel zu tun, er muss uns erstmal Buße schenken, er muss uns erstmal zur Umkehr bringen, er muss den Heiligen Geist an uns wirken lassen, er muss uns ständig erinnern, er muss uns ermahnen, er muss uns ständig, muss uns wieder neu einfangen, weil wir links und rechts weggelaufen sind und er muss immer wieder uns erinnern und verändern und immer wieder neu uns vergeben und es ist so anstrengend für ihn, uns letztendlich dieses, diese Vollkommenheit zu schenken und es ist so anstrengend.

[35:06] Aber was, was haben wir zu tun? Festhalten und zwar die ganze Zeit. Es reicht nicht aus, wenn ich sage, am Anfang halte ich mich fest und den zweiten Teil versuche ich selbst zu krachsalen. Nein, ich muss mich festhalten von Anfang bis ans Ende, weil solange ich mich festhalte, solange kann die Kraft mir helfen. Wenn ich loslasse, dann kann er zwar ziehen, dann ist die Kraft noch da, aber sie bringt mir nichts mehr. Das heißt, Gottes Kraft ist immer da, nur wenn ich nicht glaube, nützt sie mir nichts. Nur wenn ich Gott glaube, wenn ich der Kraft in seinem Wort, wenn ich daraus lebe, dann zieht sie mich hoch, Schritt für Schritt. Das geht nicht über Nacht, aber es dauert, aber wenn ich festhalte, komme ich oben aus. Deswegen ist die Herausforderung geliehen.

[35:53] Damit enden wir jetzt. Wir brauchen diesen Glauben an Jesus, der uns dazu befähigt, die Gebote Gottes zu halten. Dann werden wir heilig sein und wir werden standhaft ausharren. Diese vier Dinge gehören zusammen. Geduldig ausharren, warten, bis er uns ganz rausgezogen hat und das ist der Glaube. Und die Frage ist, Jesus hat ja mal gefragt, wenn der Menschensohn kommen wird, wird er Glauben finden auf Erden? Und die Antwort steht in Offenbarung 14 Vers 12. Da heißt es nämlich von einer Gruppe von Menschen, hier sind die, hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen, hier sind die, die halten die Gebote Gottes und den Glauben Jesu. Und die Frage ist, wenn Jesus heute Abend fragt, wer von uns möchte sagen, hier. Wollt ihr es auch sagen? Dann lasst uns doch gemeinsam reden.

[36:54] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir in deinem Wort lesen durften, dass wir verstehen konnten, was wahrer Glaube ist und dass uns das ermutigt, an deinem Wort dran zu bleiben, aus deinem Wort zu leben und die Dinge, die in deinem Wort stehen, immer besser anzunehmen und umzusetzen. Wir möchten darauf vertrauen, dass du wirklich das tun kannst, was in deinem Wort steht. Dass es nicht nur ein theologisches Buch ist mit Regeln und mit Theorien, sondern dass es in Wirklichkeit die Kraft enthält, unser Leben zu verändern, weil in der Bibel Christus selbst offenbart wird, der das Wort Gottes ist und die Kraft. So möchten wir dich bitten, dass du uns hilfst, jeden Tag aufs Neue aus deinem Wort zu leben, aus der Vergebung zu leben, aus der Gnade, die du so überreichlich dort hineingelegt hast. Und wir danken dir, dass du uns, wenn wir festhalten, ganz herausziehen wirst aus allem Schlamm, aus allem Dreck, bis wir einstmal unverklagbar und untadelig vor dir stehen werden. Im Namen Jesu. Amen.


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