[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr dabei seid. Schön, dass ihr dabei seid und dass wir jetzt gemeinsam den Abschluss von Offenbarung 14 Vers 13 machen können. Dann haben wir so diesen Teil der dreifachen Engelsbotschaft in diesem Jahr noch abgeschlossen und nächstes Jahr können wir dann in Offenbarung 14 Vers 14 hineingehen, in die Beschreibung der Wiederkunft. Da freue ich mich schon drauf. Aber jetzt, wie gesagt, das Ende von Offenbarung 14 Vers 13. Bevor wir beginnen, wollen wir gemeinsam beten und dazu lade ich euch ein.
[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir jetzt in der Offenbarung lesen dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, Dinge zu erkennen, die wichtig sind für uns heute, dass wir verstehen, was du uns sagen möchtest dadurch. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns so berührst, dass wir charakterlich verändert werden in deinem Bild, dass wir das, was wir lesen, wirklich ausleben und dass wir Trost und Hoffnung und Mut bekommen können durch das Lesen in deinem Wort. Und wir danken dir dafür von ganzem Herzen. Amen.
[1:12] Gut, kommen wir zu Offenbarung 14 Vers 13. Offenbarung 14 und dort Vers 13. Wir haben festgestellt, die dreifache Engelsbotschaft geht nicht nur bis Vers 12, sondern noch ein bisschen weiter. Und das letzte Mal haben wir gesprochen über diese wundervolle Seligpreisung. Könnt ihr euch daran erinnern? Das hat uns so begeistert, oder? Zu sehen, dass es da eine besondere Seligpreisung gibt für alle jene, die von nun an im Herrn sterben. Wisst ihr noch, welches Datum von nun an war? Genau, also bis 1843 sollte alle, die 1843 erreichen, sollten gesegnet werden und dann, wer ab 1844 stirbt im Glauben an die dritte Engelsbotschaft, in diesem Bewusstsein, ich habe auf das Kommen Jesu gewartet, der wird teilhaben an dieser speziellen Auferstehung, noch vor der ersten Auferstehung, um Jesu nicht nur einfach verwandelt zu werden, sondern um Jesu Kommen zu sehen in den Wolken. Und er wird dort aufgeweckt werden. Und deswegen haben wir festgestellt, die wir heute leben, wenn wir in dem Herrn sterben, gibt es nur zwei Optionen: Entweder wir werden lebendig sein oder wir werden bei der speziellen Auferstehung dabei sein. Das heißt, niemand von uns verpasst auch nur ein kleines Detail von der Wiederkunft. Andere, wie der Abel und der Abraham und der Noah, die werden dann mitten während der Wiederkunft aufgeweckt werden. Wir werden das alles sehen, aber niemand von uns wird irgendein Detail verpassen. Wir werden rechtzeitig, auch wenn wir jetzt schon zur Ruhe gelegt werden, rechtzeitig wieder aufgeweckt werden. Das ist eine ganz tolle Seligpreisung.
[2:57] Nun geht der Vers aber noch weiter. Schaut mal in Vers 13: „Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: Schreibe: Glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühen, ihre Werke aber folgen ihnen nach.“ Nun, dieser zweite Teil hat ein paar interessante Details. Zunächst einmal, wer ist es hier, der zu uns spricht?
[3:32] Wer ist hier der Sprechende? Der Geist. Genau, steht explizit da. Der Heilige Geist spricht. Und was spricht er? Es sind zwei Dinge, die er spricht, zwei Aussagen, die er macht. Der Heilige Geist spricht, darüber sprechen wir gleich. Und dann macht er zwei Aussagen, nämlich: Ja, also das „Schreibe“ ist ja vorhin schon gesagt worden. Sie sollen ruhen von ihrer Mühe, das sind natürlich die Toten, die im Herrn sterben von nun an, also Ruhe von Mühe. Und und Werke folgen nach. Das ist ein interessantes Ding, Werke folgen nach.
[4:20] Also schauen wir uns die drei Dinge mal an: Der Heilige Geist spricht, sie sollen ruhen von ihrer Mühe und die Werke folgen ihnen nach. Das Erste, was interessant ist, ist der Heilige Geist spricht. Das ist einer von den Versen, die deutlich belegen, dass der Heilige Geist eben nicht nur eine elektrische Kraft ist, die irgendwie uns trifft, sondern der Heilige Geist ist eine Person. Er spricht. Jetzt würde mich mal interessieren, ob wir mal ein paar Verse zusammengesammelt kriegen, wo ganz ähnlich vom Heiligen Geist Dinge gesagt werden, die persönlich sind. Also wo er noch spricht oder Dinge macht, die deutlich zeigen, der Heilige Geist ist eine Persönlichkeit. Weil das ja immer wieder angezweifelt wird, denke ich, ist es gut, das mal wieder zu wiederholen und mal im Kopf zu bewegen. Also welche Verse fallen euch ein, welche Geschichten, wo man sehen kann, dass der Heilige Geist tatsächlich eine Person ist, dass er eine Persönlichkeit hat?
[5:18] Wahrscheinlich meinst du genau die, dass der Heilige Geist spricht. Der Heilige Geist hat auch etwas den Gemeinden zu sagen. Wenn er hört, was der Geist den Gemeinden sagt. Also das stimmt schon. Er redet hier, er spricht hier und er sagt auch etwas zu den Gemeinden. Das wäre also ein Punkt. In allen sieben Szenen schreiben haben wir das: Der Geist spricht zu den Gemeinden. Was fällt euch noch ein? Genau, du meinst wahrscheinlich die Stelle in Hebräer Kapitel 3 Vers 7. „Darum, wie der Heilige Geist spricht: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt euer Herz nicht.“ Und so weiter und so fort. Der Heilige Geist spricht.
[6:28] Also wir haben jetzt Sprechen, wie zum Beispiel Hebräer 3 Vers 7 oder auch Offenbarung 2 und 3. Was fällt euch noch ein, wo der Heilige Geist persönliche Aktivitäten ausführt? Man kann ihn betrüben. Wo steht denn das?
[7:05] Also gehen wir erstmal zur Apostelgeschichte. Das ist nicht direkt betrüben, aber so ganz ähnlich. Apostelgeschichte Kapitel 5. Apostelgeschichte 5 Vers 3. Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, sodass du den Heiligen Geist... Siehst du, was du betrügt hast? Belogen hast. Also betrüben und belügen sind nicht genau dasselbe. Aber belügen bedeutet, ich erzähle jemandem etwas und ich weiß, es ist nicht wahr. Das kann ich mit einem Menschen machen. Das kann ich mit einem persönlichen Wesen machen, das etwas versteht. Das kann ich nicht. Ich kann nicht die Elektrizität belügen.
[8:03] Die meinst du nicht. Ja, das weiß ich genau. Du meinst mit dem betrüben, den Heiligen Geist betrüben. Also wir haben belügen und jetzt suchen wir noch betrüben.
[8:12] Genau. Also Jesus sagt was auch mit dem Heiligen Geist, aber sagt nicht betrüben, sondern er sagt, wer den Heiligen Geist... Man soll den Heiligen Geist nicht lästern. Ja, also nicht lästern, nicht belügen, nicht betrüben. Jetzt suchen wir mal das Betrüben und finden es in Epheser 4, Vers 30. Also wir haben belogen, Apostelgeschichte 5, Vers 3. Dann haben wir betrübt, und das ist Epheser 4, Vers 30: „Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung.“ Also den Heiligen Geist kann man betrüben. Man kann so handeln, dass der Heilige Geist betrübt ist. Und dann hatten wir Jesus. Wo steht das, dass Jesus sagt, dass man den Heiligen Geist nicht lästern sollte?
[9:25] Also die Sünde gegen den Heiligen Geist, nicht wahr? Schaut mal, Matthäus 12, Vers 31. Matthäus 12, Vers 31. „Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden. Aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden.“ Die sogenannte Sünde gegen den Heiligen Geist. Das ist eine interessante Idee, oder? Sünde gegen den Heiligen Geist. Denken wir mal den Begriff nach. Sünde gegen den Heiligen Geist. Was ist Sünde? Übertretung des Gesetzes. Jetzt, was beinhaltet das Gesetz? Das stimmt, das Gesetz behandelt den Charakter Gottes. Liebe. Okay, danke. Was ist Liebe? Das stimmt, wir sind im Kreis. Aber was ist Liebe?
[10:46] Also welche Art von Liebe wird in dem Gesetz beschrieben? Das stimmt, das stimmt. Liebe zu Gott und Liebe zu Menschen. Das heißt, jetzt denkt scharf mit: Im Gesetz Gottes geht es um eine Beziehung, entweder zu Gott oder zu anderen geschaffenen Wesen. Wenn ich das Gesetz übertrete, dann breche ich diese Beziehung zu entweder Gott oder einem geschaffenen Wesen. Mit anderen Worten, das Gesetz Gottes regelt Beziehung zwischen Personen. Es beschreibt die Beziehung zwischen Gott-Mensch und zwischen Mensch-Mensch. Das Gesetz Gottes beschreibt nicht die Beziehung, die ich zur Schwerkraft habe. Es beschreibt nicht die Beziehung, die ich zur Elektrizität habe. Das gibt es auch Gesetze, die Gott gemacht hat, aber nicht die Zehn Gebote. Das heißt, wenn ich gegen den Heiligen Geist sündige, dann breche ich sozusagen dauerhaft die Beziehung zum Heiligen Geist, weil Sünde ist das Brechen des Bundes. Das Gesetz Gottes beschreibt Liebe und Liebe ist nur möglich zwischen zwei, die sich lieben können. Deswegen sage ich, dass ich meine Frau liebe oder dass man die Kinder liebt oder seine Eltern liebt, aber man kann den Wind nicht lieben. Der kann nicht zurücklieben. Man kann also gegen den Heiligen Geist sündigen, wenn man den Heiligen Geist theoretisch auch lieben könnte. Den Heiligen Geist kann man auch nur lieben, wenn er zurücklieben kann. Das heißt, die Tatsache, dass es eine Sünde gegen den Heiligen Geist gibt, ist in sich direkter Beweis, dass der Heilige Geist eine Person sein kann. Ansonsten könnte ich nicht gegen ihn sündigen, oder? Man kann nicht gegen die Schwerkraft sündigen, man kann aber gegen den Heiligen Geist sündigen und ihn lästern. Das ist also die Tatsache, dass also natürlich wisst ihr, was die Sünde gegen den Heiligen Geist ist. Es ist nicht, dass ich einmal mich vom Heiligen Geist entferne, sondern dass ich dauerhaft, kontinuierlich seinem Wirken widerstehe. Und deswegen kann sie nicht vergeben werden, weil Vergebung nur dann bekommen werden kann, wenn der Heilige Geist einmal wirken darf. Ohne Heiligen Geist kann es keine Vergebung geben, weil der Heilige Geist führt mich zur Buße und die Buße führt zur Vergebung. Aber deswegen muss der Heilige Geist eine Person sein.
[13:21] Genau. Lass uns mal weiter überlegen, noch nach weiteren Texten über die Persönlichkeit des Geistes. Ich fahre mal mit mir zu Johannes 14. Jesus hat in seiner letzten großen Rede zu den Jüngern vor der Kreuzigung ständig über den Heiligen Geist gesprochen. Ellen White sagt sogar, dass es sein Lieblingsthema war, der Heilige Geist. Johannes 14 und dort Vers 26. Johannes 14 Vers 26. Dort heißt es: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird was tun? Alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Also hier sehen wir mehrere Dinge. Erstmal sehen wir, dass der Heilige Geist lehrt und erinnert. Und wir sehen in dem Vers auch, das ist manchmal nicht so ganz auf den ersten Blick klar, wir sehen auch die Dreieinigkeit in dem Vers. Wir sehen den Vater, den Sohn Jesus und den Heiligen Geist. Denn es heißt, der Vater sendet den Heiligen Geist in meinem Namen. Er wird euch an das erinnern, was ich gesagt habe. Jetzt, manche Leute sagen, der Heilige Geist ist Jesus. Das wäre Unsinn, weil dann würde Jesus, also nicht mal, dann würde Jesus sie an das erinnern, was er selbst gesagt hat. Aber der Vater sendet den Heiligen Geist im Namen Jesu. Wenn ich jemand anderen sende in meinem Namen, dann ist genau das die Idee. Der Heilige Geist wird gesendet in der Autorität und in der Vollmacht Jesu, um im Auftrag Jesu etwas zu tun, nämlich zu erinnern und zu lehren, was Jesus gesagt hat. Das heißt, wenn der Heilige Geist hier spricht in Offenbarung 14, dann spricht er das in wessen Namen? Im Namen Jesu. Das heißt, dahinter steht natürlich auch wieder Jesus. Deswegen kann der Heilige Geist, wenn er einen Propheten inspiriert, deswegen wird es auch genannt, das Zeugnis Jesu. Jesus sendet den Heiligen Geist, der inspiriert eine Person und dann ist es der Geist der Weisagung.
[16:02] Johannes 15, Vers 26: „Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde.“ Haben wir wieder alle drei: der Beistand, Jesus und der Vater. „Der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben.“ Also hier haben wir, wie der Heilige Geist Zeugnis gibt von Jesus und er kommt von dem Vater. Johannes 16, Vers 8: „Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht.“ Also er überführt. Was heißt überführen? Überzeugen, richtigstellen, deutlich machen, dass es wirklich Sünde gibt. Menschen darauf aufmerksam machen, hey, du lebst in Sünde. Das hat er vorher sinnvoll auch getan. Ich war an den Menschenherzen gewirkt, um sie davon zu überzeugen, dass sie in Sünde leben.
[17:14] Johannes 16, Vers 13 und 14: „Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Er wird mich verherrlichen, denn von dem meinen wird er nehmen und euch verkündigen.“ Der Vers ist interessant. Er sagt, er wird nicht aus sich selbst reden. Der Vers macht nur dann Sinn, wenn er überhaupt die Möglichkeit hätte, aus sich selbst zu reden. Nur dann ist es wirklich sinnvoll zu sagen: Hey, er wird nicht das reden, was er selbst reden könnte, sondern er wird das reden, was ich ihm sage. Wenn der Heilige Geist nur ein unpersönliches Sprachrohr ist, dann hätte man das gar nicht sagen brauchen. Aber wenn der Heilige Geist ein Stellvertreter ist, ein anderer Beistand, der theoretisch auch sein eigenes sagen könnte, dann macht es Sinn, wenn Jesus sagt, er wird nicht sein eigenes reden, sondern er wird genau das sagen, was ich ihm auftrage.
[18:14] Jetzt schaut mal in Apostelgeschichte 8, Vers 29. Da heißt es: „Da sprach der Geist zu Philippus: Tritt hinzu und halte dich zu diesem Wagen.“ Wir sehen in der Apostelgeschichte ständig, wie der Heilige Geist eingreift, wie er die Richtung vorgibt oder manchmal auch die Richtung verbietet.
[18:50] Anderes Beispiel ist Apostelgeschichte 16. Apostelgeschichte 16 und dort Vers 6 und 7. Das ist ein ganz klassisches Beispiel. Paulus schaut sich die Karte an, sagt: Hey, da sind wir noch nicht gewesen, lass uns da hingehen. Und dann passiert folgendes: Apostelgeschichte 16, Vers 6 und 7. „Als sie aber früh gehen und das Gebiet Galatien durchzogen, wurde ihnen vom Heiligen Geist gewährt, das Wort…“ Also hier steht gewährt nicht mit E, sondern mit Ä. Gewährt mit Ä bedeutet, sie dürfen, aber gewährt mit E bedeutet, sie dürfen nicht. „…das Wort in der Provinz Asien zu verkündigen. Als sie nach Mysien kamen, versuchten sie nach Bithynien zu reisen und der Geist ließ es ihnen nicht zu.“ Das heißt, der Geist sagt nicht nur: Geh dorthin. Der Geist sagt manchmal auch: Tu das nicht. Es kommt also vor, dass wir im Werk Gottes arbeiten und eine tolle Idee haben, aber es ist nicht Gottes Plan. Man hätte sagen können: Es ist doch was daran verkehrt, in Bithynien das Evangelium zu verkündigen. Es soll doch in die ganze Welt gehen, oder? Jetzt gehen wir nach Bithynien. Der Heilige Geist sagt nein. Interessante Lektion. Müssen wir, glaube ich, alle lernen, den Heiligen Geist zu hören, wenn er nein sagt.
[20:07] Genau. Noch ein Vers vielleicht, der interessant ist: 1. Korinther 2, Vers 10. „Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.“ Der Geist ist ein Forscher, er forscht. Er forscht alles. Auch das ist eigentlich ein sehr persönliches Wort, das deutlich macht, der Heilige Geist ist eine Persönlichkeit, genauso wie Gott der Vater. Und der Heilige Geist steht oft im Hintergrund, aus dem einfachen Grund, weil er in den meisten Fällen der Autor der Bibel selbst ist. Er ist derjenige, der die Propheten inspiriert. Er ist der, die Apostel zum Schreiben bringt und dann schreiben die natürlich von Gott dem Vater und von Jesus, vor allem, weil er als göttliches Wesen nicht an sich selbst denkt. Das ist sein Wesen. Genauso wie Jesus vom Heiligen Geist gesprochen hat und vom Vater. Und wie der Vater vom Himmel nicht sagt: Ich bin Gott, sondern er sagt: Das ist mein geliebter Sohn. Jeder der göttlichen Personen weist auf den anderen hin und zeigt damit, was wahre Liebe ist.
[21:41] Jetzt ganz genau, bis in die allerletzten Winkel dessen, was man überhaupt erfassen kann. Jetzt, was heißt es von der Mühe zu ruhen? Dieses Wort Mühe ist interessant. Ich habe mal ein bisschen nachgeschaut, wo das alles so vorkommt und ich lese mir mit euch ein paar Stellen und ihr könnt mir dann sagen, was das für eine Mühe ist, die hier beschrieben wird. Schauen wir mal in 1. Korinther 3, Vers 8. Ein paar neutestamentliche Stellen zu dieser Mühe. 1. Korinther 3, Vers 8. Heißt es: „Der aber, welcher pflanzt und der welcher begießt, sind eins. Jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen, entsprechend seiner eigenen Arbeit.“ Welches Wort ist hier wohl das Wort für Mühe? Arbeit. Kopos ist das griechische Wort. Also, was ist das für eine Arbeit, die hier beschrieben wird in dem Vers? Arbeit für Gott, nämlich Missionsarbeit. Der eine macht den Anfang, der nächste arbeitet weiter mit den Menschen, der eine gießt, der andere pflanzt.
[22:47] Jetzt schauen wir mal weiter in 1. Thessalonicher und dort Kapitel 1. 1. Thessalonicher 1 und dort Vers 3. 1. Thessalonicher 1, Vers 3. „Indem wir unablässig gedenken an euer Werk im Glauben und eure Bemühungen in der Liebe und euer standhaftes Ausharren in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus vor unserem Gott und Vater.“ Welches Wort ist wohl Mühe hier? Bemühungen. Ja. Ja, das Werk. Genau. Das eigentliche Wort ist das Werk im Glauben. Wiederum geht es hier nicht einfach nur um den Alltagsstress, es geht um das, was die Thessalonicher im Glauben für Gott getan hatten.
[23:44] Noch ein Beispiel, Johannes 4. Johannes 4 und dort Vers 38. Johannes 4 und dort Vers, genau, ja. Ja, es ist, was man hinein investiert quasi, ja. Das heißt, es ist nicht einfach nur eine Arbeit im Sinne von, das ist mein Job, sondern es hat mir diesen Aspekt von, ich habe Zeit und Energie und vielleicht auch Geld oder verschiedene Dinge hinein investiert, ich habe Aufwand gemacht, ja. Es ist also kein Zuckerschlecken, aber es ist Arbeit, es ist ein Wirken für Gott. In Johannes 4 wird das schön deutlich, ja. Johannes 4, Vers 38: „Ich habe euch ausgesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt. Andere haben gearbeitet und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.“ Das heißt, auch hier ist es wieder die Arbeit für Gott, wo schon andere vor den Aposteln investiert hatten, ja. Der eine, der investiert und der nächste, der kommt dann und führt sie zur Taufe, ja. Aber jeder bringt etwas hinein.
[25:05] Noch zwei Beispiele, zweite Korinther. Zweite Korinther 6 und dort Vers 5. Da kommt das Wort Mühe tatsächlich auch so vor. Zweite Korinther 6, Vers 5. Zweite Korinther 6, Vers 5. „In Keuschheit, in Erkenntnis, in Langmut, Verzeihung, Vers 5. Unterschlägen, in Gefängnissen, in Unruhen, in Mühen, im Wachen, im Fasten.“ Der Paulus beschreibt hier also, was er alles erlebt im Werk für die Korinther und für andere Christen. Und das ist genau der Aspekt. Er arbeitet nicht nur einfach als sein Job, sondern er investiert, er hat Aufwand damit. Es macht ihm Mühe. Menschen für Jesus zu gewinnen, ist mühsam. Den Auftrag Gottes auszuführen, ist eine mühsame Arbeit. Und der Paulus macht das sehr deutlich. Es ist eine Mühe. Und das heißt, es geht hier nicht nur darum, dass man sagt: Oh, na ja, jetzt ist mein Leben stressig und ich habe so viel um die Ohren und wenn ich dann tot bin, habe ich Ruhe. Hier geht es eigentlich darum, dass die Menschen, die selig gepriesen werden, die im Herrn sterben, die haben vorher investiert in die Rettung von anderen. Sie haben einen Aufwand betrieben. Sie haben nicht geschaut, wie komme ich am besten dabei weg, wie habe ich am meisten Freizeit, wie kann mein Konto am besten geschont werden und wie kann ich am meisten Spaß dabei haben.
[26:45] Ich habe einfach nachgeschaut, wo das griechische Wort Kopos vorkommt. Also ich habe nachgeschaut, welches griechische Wort das ist. Das hat mich einfach interessiert und habe einfach jetzt die Worte gesucht, wo das vorkommt. Weil, wie gesagt, dieses Wort hat verschiedene, es lässt sich mit einem Wort nicht gut wiedergeben. Es hat zwar Mühe, es hat aber auch Werk, Arbeit für Gott. Es sind verschiedene Aspekte, die da drin sind. Habe ich einfach gesucht und jetzt ein paar rausgesucht. Genau.
[27:06] Und trotzdem hat es wehgetan, oder? Das ist wohl wahr. Dankeschön. Schaut mal mit mir in Galater. Das ist jetzt ein interessanter Vers. In Galater 6, Vers 17. Vers 17. Galater 6, Vers 17. Da spricht der Paulus von einer anderen Mühe. Also das eine ist diese Mühe, die ich erstmal von mir selbst aufbringen muss, dass ich weniger Zeit für mich habe. Das ist anstrengend, das ist körperlich anstrengend. Zu reisen vielleicht, oder das zu tun, oder jenes zu tun, was auch immer. Aber schaut mal in Galater 6, Vers 17, was er dort beschreibt. Er sagt: „Hinfort mache mir niemand weitere Mühe, denn ich trage die Malzeichen des Herrn Jesus an meinem Leib.“ Das schreibt er ganz am Ende seines Briefes. Er schreibt seinen Brief und sagt: Ich grüße euch. Und dann schreibt er so: PS, hinfort soll mir niemand mehr Mühe machen. Was für Mühe hatte er gerade hier mit den Galatern? Kennt jemand sich? Ja, er hatte Arbeit. Aber was war los mit den Galatern? Er sagte: Hinfort möchte ich nicht mehr Mühe mit euch haben. Genau. Kennt jemand von euch den Galaterbrief? Was war da los?
[28:57] Okay, eine 30 Sekunden Einführung in den Galaterbrief. Der Galaterbrief wurde von Paulus selbst geschrieben. Die meisten Briefe sind von Paulus nur diktiert worden. Aber den Galaterbrief hat er selbst geschrieben, weil es ihm ein Herzensanliegen war. Diese lieben Galater, die gerade erst zu Christus gefunden hatten, wurden von ihren Lehrern weggesogen. Also Paulus hatte sich Mühe gemacht, war extra nach Galatien gekommen, hatte die Menschen über das Evangelium aufgeklärt und kaum war er weg, da haben die Galater im Internet gesucht nach mehr Information und sind auf diese Gruppe getroffen, die ganz viel Bibelzitate hatten, Altes Testament, Neues Testament und immer wieder geschrieben haben, dass man dem Paulus nicht vertrauen kann. Jetzt betreibe ich ein bisschen Nerv, so ungefähr. Und haben jetzt ein paar Irrlehren reingebracht und die Galater, die jetzt noch relativ, die kennen sich noch nicht so gut aus, die haben gedacht, das ist ja spannend und wer hätte das gedacht, der Paulus ist nicht immer fehlerfrei. Ja, das kann man schon vorstellen. Und haben jetzt angefangen, sich von dem originalen Glauben wegzubewegen. Und der Paulus hört das. Und das macht ihm jetzt Mühe. Das heißt, das eine ist erstmal die Menschen zu Christus kriegen, aber dann gibt es die extra Mühe, dass dann der Satan Leute schickt, die die erstmal gewonnenen Menschen wieder abziehen will durch Irrlehren. Sei es jetzt auf der liberalen oder auf der extremen Seite. Menschen, die jetzt kommen und sagen: Ja, das kannst du auch anders sehen, das musst du anders sehen und hast du schon gehört? Und der Paulus sagt: Ich hoffe, dass mir niemand mehr in dieser Art und Weise Mühe macht. Es war ihm, also wenn man Menschen für Christus gewinnt, dann sind Irrlehrer, das kann ich aus Erfahrung sagen, das macht einen manchmal wirklich, vor allem das Problem mit diesen Irrlehrern ist, man kann ja nicht mal mit ihnen reden, man kann nicht immer sagen: Schau mal her, so und so und so. Die sagen: Ja, ja, danke und dann drehen sich um und verführen den Nächsten. Das ist wie eine Plage. Und Paulus hat diesen Brief geschrieben und zum Glück hat er Frucht getragen. Das war mühevoll. Ellen White sagt mal, viel mehr Menschen würden im Himmel sein am Ende, wenn es nicht Irrlehrer geben würde und Irrlehrer, die so viel wieder kaputt machen und dass er denen den Paulus zusetzt. Es sah wie eine Meldung aus.
[31:32] Gut, aber es hört mir noch ein Vers an und der ist noch interessanter in diesem Zusammenhang und zwar in Matthäus 26 und dort Vers 10. Also wir haben die Mühe der Missionsarbeit und dann die Mühe, dass es Widerstand gibt von Irrlehrern, theologischen Widerstand und dann schaut mal in Matthäus 26 Vers 10. Und jetzt bin ich mal gespannt. Matthäus 26 Vers 10. „Als es aber Jesus bemerkte, sprach er zu ihnen: Warum bekümmert ihr diese Frau? Sie hat doch ein gutes Werk an mir getan.“ Welches Wort hier steckt sprachlich zusammen mit der Mühe in Offenbarung? Man könnte denken das Werk, aber es ist nicht das Werk. Es ist ein anderes Wort. Bekümmert ihr diese Frau? Also die Frau tut ein gutes Werk und das ist auch eine gewisse Mühe. Sie hat einen Aufwand oder es kostet Geld und es ist auch ein gewisser Aufwand, diese Hemmschwelle zu überschreiten, sich dort hinzuwerfen und diesem Rabbi die Füße zu trocknen mit den Haaren. Aber dann heißt es, sie wurde bekümmert, ihr wurde Mühe gemacht. Wodurch? Dadurch, dass Leute, die viel heiliger waren als sie oder hätten heiliger sein sollen, die viel mehr von der Bibel wussten als sie, dass die schlecht über sie geredet haben. Ja, das macht dich schwer, das bedrückt dich sozusagen. Du wolltest etwas Gutes tun und du kriegst eine Breitseite von Gemeindegliedern. Und das ist wieder Aufwand. In dem Fall ist es nicht so ein körperlicher Aufwand, wie beim Paulus, als er geschlagen wird. Es ist jetzt mehr mentaler, psychischer Aufwand, den sie leisten muss. Und wie oft geschieht das nicht auch in unserem Leben, dass wenn wir Gott treu sein wollen, wir nicht nur körperliche Mühe haben, sondern auch mentale Mühe haben, weil andere uns einfach nicht verstehen wollen. Sie war ja total unverstanden. Niemand hat ihre Motivationen verstanden und hat sie fälschlich angeklagt und hätte Jesus sie nicht verteidigt, niemand hätte sie sonst verteidigt.
[34:09] Absolut. Ja, aber in diesem Vers, ja Maria stimmt, aber in diesem Vers macht ganz deutlich, warum bekümmert ihr diese Frau? Die Mühe, die jetzt wichtig ist für uns, die Mühe, die hier wichtig ist, die kam, du hast vollkommen recht, die Sünder hat sie auch, aber hier kommt sie aus Dankbarkeit, aus Dankbarkeit kommt sie. Aber es ist die Mühe, die ihnen die Geschwister machen, die anderen Menschen, die dort sitzen, die sie jetzt bekümmert. Und Jesus fragt sie: Warum bekümmert ihr sie? Ich glaube, das ist auch eine Frage, die Jesus uns stellt, wenn wir durch unser Verhalten anderen Kummer beibringen: Warum bekümmerst du ihn? Warum bekümmerst du sie? Die Frage, die wir uns stellen müssen: Bekümmern wir andere mit unseren Worten? Und das ist eine Lektion, die wir lernen können. Du hast vollkommen recht, sie hat auch vollgesündigt gehabt. Genau. Ja, das stimmt.
[35:07] Das stimmt, absolut. Jetzt ganz kurz noch, bevor wir zum Ende kommen, die Werke folgen ihnen nach. Nur zwei der Verse dazu. Das ist nämlich sehr interessant. Schaut mal mit mir in Matthäus 25. Da lesen wir nicht alles, ihr kennt die Geschichte. Matthäus 25 und dort Vers 35. Kennt die Stelle? Matthäus 25, Vers 35. Jesus sagt: „Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremdling gewesen und ihr habt mich beherbergt. Und ich bin ohne Kleidung gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen, ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen und ihr seid zu mir gekommen.“ Hier folgen die Werke nach, oder? Frage an euch: Zu welchem Zeitpunkt der Weltgeschichte ereignet sich dieses Kapitel und dieser Abschnitt? Wann findet das statt?
[36:11] Gericht ist ein weiter Begriff. Meinst du das Gericht vor der Wiederkunft, das Gericht in der Tausend Jahre oder das Gericht nach den Tausend Jahren? Bei der Wiederkunft? Nach den Tausend Jahren? Aber nach den Tausend Jahren müsste doch Gott nicht mehr zu den Gläubigen sagen: Jetzt kommt hinein, weil ihr seid treu gewesen. Bei der Wiederkunft werden da die Ungläubigen auch hören: Ihr habt das und das und das getan? Was passiert mit den Ungläubigen bei der Wiederkunft? Die meisten werden gar nicht dabei sein, weil die meisten Ungläubigen ja noch tot sind. Das heißt, ob ihr es glaubt oder nicht, dieser Abschnitt... Naja, das Endgericht, meinst du das Endgericht nach den Tausend Jahren? Ich meine, eins ist deutlich: Am Anfang steht die Wiederkunft, oder? Wenn der Sohn des Menschen in seine Herrlichkeit kommt mit Vers 31, alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen. Was danach kommt, ist eine symbolische Beschreibung, warum die einen gerettet werden und die anderen nicht. Wenn Jesus wiederkommt, sitzt er nicht auf seinem Thron und tut die, also jetzt nicht buchstäblich und tut die Welt in zwei Gruppen aufteilen und sagt: Ihr kommt jetzt mal hier und ihr kommt hier hin. Denn wenn Jesus wiederkommt, dann werden die Gläubigen ihm entgegen gerückt werden und die Ungläubigen werden erst tausend Jahre später auferweckt werden, um ihn zu treffen. Das heißt, was hier in einem Kapitel zusammengefasst ist, findet eigentlich an verschiedenen Zeiten der Weltgeschichte statt. Die Idee ist, Jesus benutzt ein Gleichnis. Er stellt es quasi symbolisch zusammen, um deutlich zu machen: Wenn Gott richten wird, dann tut er das aufgrund der Werke. Es sind die Werke, die demonstrieren, warum jemand in den Himmel kommen wird und auf die neue Erde und warum jemand im ewigen Feuer verbrennen wird. Die Werke folgen ihnen nach.
[38:30] Und wo wird darüber entschieden eigentlich? Wann wird darüber entschieden? Ja, also naja, also wann beginnt das Gericht? Es beginnt 1844. Also wir haben gesagt 1844, dritte Engelsbotschaft. Selig sind die, die dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, denn ihre Werke folgen ihnen nach. Der Mensch stirbt, aber die Werke, die werden weiter verfolgt. Im Gericht werden diese Werke jetzt angeschaut. Die Werke folgen ihnen nach. Man kann also, wenn man stirbt, ist man nicht von seinen Werken getrennt. Man kann mit dem Toten einfach sagen: Naja, jetzt ist vorbei, sondern die Werke, die holen einen ein. Und wenn man dann wieder kein, so ungefähr 5.000 Jahre später wieder aufersteht, dann sind die Werke immer noch da. Sie folgen einem buchstäblich nach, wie eine Klette. Das, was man getan hat, das bleibt an einem. Und deswegen ist es entscheidend, dass durch Gottes Hilfe wir unsere Werke ändern, dass wir nämlich Gottes Werke tun, denn die folgen einem genauso nach. Und die anderen, die haben das aus Liebe gemacht. Und dann fragen sie: Wann haben Sie das getan? Und die anderen werden fragen: Wann haben wir nicht getan? Das ist ein großer Unterschied. Das heißt, es wird gut, aber nicht herzlich. Das, was wir tun, soll mit Herzen sein, glauben in Jesus Christus. Und das ist das Wichtigste. Und die anderen haben auch getan, aber nicht von Herzen. Genau.
[40:06] Dankeschön. 1. Korinther 15, schaut mal ganz schnell, wir müssen gleich zum Ende kommen. 1. Korinther 15, Vers 58. 1. Korinther 15 und dort Vers 58. Das ist eine ganz tolle, ganz schöne Ermutigung. 1. Korinther 15, Vers 58. „Darum, meine geliebten Brüder und Schwestern, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn.“ Könnt ihr euch erinnern an Lukas 2, Vers 52? Er nahm zu an Gnade und Weisheit und so weiter. Nehmt immer zu, das ist, was wir gesehen haben in 5. Mose 28, dass das Leben immer zunimmt. Nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn. Ja, sie ruhen von ihrer Mühe. Die, die unter der dritten Engelsbotschaft gestorben sind, sie ruhen von ihrer Mühe. Sie haben so viel Aufwand betrieben, die Welt zu warnen. Sie haben Predigten gehalten, sie haben Hauskreise geleitet, sie haben Freunde eingeladen, sie haben Traktate verteilt, sie haben Flyer eingesteckt, sie haben Bücher verschenkt, sie haben Leute eingeladen, sie haben in der Gemeinde, sie haben so viel investiert. Irgendwann sterben sie vielleicht, aber sie brauchen keine Angst zu haben, dass ihre Bemühung umsonst war, denn ihre Werke folgen ihnen nach. Da wird dann jemand im Himmel sein, wegen dem Flyer, wegen dem Buch, wegen dem Gespräch, wegen was auch immer. Da wird jemand im Himmel sein, die Werke folgen ihnen nach.
[41:39] Letzter Vers, Galater 6, Vers 7 und 8. Galater 6, Vers 7 und 8. Galater 6, Vers 7 und 8. „Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten, wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten.“ Was wir tun, hat entweder mit dem Fleisch oder mit dem Geist zu tun. Entweder wir leben nach dem Fleisch und haben die Werke des Fleisches oder wir leben nach dem Geist und haben dann die Frucht des Geistes. Die Werke, die der Geist tut, Liebe, Freude und so weiter. Und das, was wir säen, werden wir ernten, denn die Werke folgen ihnen nach. Deswegen endet die drei Engelsbotschaft auf dem mit: Um deutlich zu machen, schaut, wenn ihr jetzt euer Leben ändert, wenn ihr jetzt euer Leben in Harmonie mit Gott bringt, dann wird das auch diese Ernte bringen. Denn das nächste, was dann kommt in der Offenbarung 14, Vers 14, ist die Ernte, die Sichel. Die Frage ist, was säen wir heute? Säen wir auf das Fleisch oder säen wir auf den Geist? Denn was immer wir säen, das werden wir ernten, denn unsere Werke folgen uns nach. Wenn wir uns vornehmen, dass wir, so wie es der Paulus sagt, nicht an unseren eigenen Werken gehen, sondern in den Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln. Dann lassen wir uns auch gemeinsam in die Knie zum Gebet.
[43:25] Lieber Vater, hab Dank, dass wir heute diese Ermutigung lesen durften, dass unsere Werke uns nachfolgen werden. Das, was immer wir im Glauben für dich investiert haben, sei es Geld, Zeit, Energie, Freude, was immer wir aus Liebe zu dir getan haben, dass es nicht umsonst gewesen ist. Auch wenn es manchmal so aussieht, als ob scheinbar wir versagt haben, ist es doch niemals ein echtes Versagen, denn Noah hatte wahrscheinlich auch gedacht, dass er versagt hat. Aber wie viele Menschen werden im Himmel sein wegen der Geschichte von Noah? Und so möchten wir dir Danke sagen, dass wir wissen dürfen, dass wenn wir von ganzem Herzen aus Liebe zu dir etwas für dich tun, dass das immer seinen Effekt haben wird. Und dass wir, wenn wir auf den Geist sehen, auch vom Geist ernten werden. Plenkt uns die Bereitschaft, jeden Tag aufs Neue zu investieren, zu säen. Und wenn es mit Tränen ist, damit wir mit Freuden ernten können. Im Namen Jesu. Amen.
[44:26] Amen. Damit verabschieden wir uns für dieses Jahr von unserem Dienstagabendseminar und wünschen euch noch ein gutes Restjahr sozusagen. Kommt gut dann in das neue Jahr und dann sehen wir uns Anfang Januar dann irgendwann zum nächsten Seminar am Dienstagabend. Dann geht es los mit dem eigentlichen Dienst von Jesus im Seminar, der Ersehnte und mit Offenbarung 14 Vers 14, der Wiederkunft und all dem, was damit zusammenhängt. Da freue ich mich schon. Und ich hoffe, ihr euch auch. Bis dann wünsche ich Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.