In diesem Teil der Offenbarungsreihe wird die erste Engelsbotschaft aus Offenbarung 14:7 eingehend beleuchtet, mit besonderem Fokus auf das Thema Anbetung. Es wird erklärt, warum die Anbetung des Schöpfers, Jesus Christus, im Zentrum des großen Kampfes steht und wie sie mit den Geboten Gottes, insbesondere dem zweiten und vierten, verbunden ist. Die Botschaft betont die Bedeutung des Glaubens an die Schöpfung als Grundlage für den Glauben an die erlösende und transformierende Kraft Gottes.
Offenbarung 14:7 Teil 5
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Neues Testament, Offenbarung, Offenbarung, ProphetieWeitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Oder wenn ihr später die Aufnahme euch anschaut, wollen wir euch auch recht herzlich begrüßen zum mittlerweile fünften Teil von Offenbarung 14 Vers 7. Den haben wir jetzt wirklich ja seziert, wir kennen alle Einzelteile und wir haben ja schon gemerkt, wir hätten den noch weiter sezieren können, wir hätten das noch weiter ausbreiten können, aber dann wären wir ja nie fertig. Deswegen wollen wir weitergehen, wollen heute den letzten Abschnitt von Vers 7 anschauen und dann beim nächsten Mal zu Vers 8 weitergehen. Und das ist heute wieder ein Thema, wo ich denke, eines der wichtigsten Themen überhaupt. Es geht um Anbetung. Und was wäre passender bei dem Thema, als Gott anzubeten? Und so wollen wir, wo es möglich ist, gemeinsam niederknien und dann mit dem Thema beginnen.
[0:58] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass dein Wort uns zur Verfügung steht. Hab Dank, dass du uns eingeladen hast, heute von deinem Wort etwas zu lernen. Hab Dank, dass wir deine Gedanken nach dir denken dürfen und dass du uns all das zeigst, was wichtig für uns ist und was wir wissen müssen. Hab Dank, dass wir bei dir nicht einfach ein Mysterium finden, eine geheime Religion, in die wir hineintauchen müssen, sondern dass du alles klar und deutlich machst, alles, was notwendig für uns ist. Wir möchten dich bitten, dass, wenn wir jetzt in der Offenbarung weiterlesen und studieren, dass du uns deutlich zeigst, was sie bedeuten und vor allem, was sie für unser Leben bedeutet. Halte du alles Störende fern und bitte gib, dass wir wirklich verstehen, was es bedeutet, dich anzubeten. Schenke uns Reinheit des Herzens, reine Gedanken und eine völlige Übergabe unseres Ichs an dich. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.
[2:04] Offenbarung 14 Vers 7. Wir sind immer noch bei der ersten Engelsbotschaft. Wir haben gesehen, da ist so ein Engel, der fliegt durch den Himmel. Wir haben gelernt, der Engel ist ein Symbol für die Gläubigen, für die Gemeinde, für die, die das Evangelium verkündigen sollen. Er soll das Evangelium verkündigen auf der ganzen Erde, allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen. Und er sagt als allererstes mit lauter Stimme in Vers 7: Fürchtet Gott. Und fürchtet Gott bedeutet, könnt ihr euch erinnern? Es bedeutet, das Böse zu hassen. Es bedeutet, sich davor zu fürchten, etwas zu tun, was Gott traurig macht. Gott so sehr zu lieben, dass ich mich fürchte, ihn traurig machen zu wollen.
[2:50] Dann heißt es: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Und ihm die Ehre geben bedeutet, könnt ihr euch daran noch erinnern? Seinen Charakter widerspiegeln, ja. Wir haben gelernt, es bedeutet zuzugeben, dass Gott recht hat durch unser Leben, durch unseren Lebensstil, durch das, was Gott sagt. Wir sagen, wir geben zu, Gott hat recht, wenn er sagt, das ist gesund. Wir geben zu, Gott hat recht, wenn er sagt, das ist schädlich. Wir geben zu, Gott hat recht, wenn er sagt, das gehört sich für einen Christen und das nicht. Und zwar nicht aus Zwang, sondern aus Dankbarkeit für das, was er an uns getan hat. Erinnert euch an denjenigen, der aus Dankbarkeit zurückkam von den Zehn, die geheilt worden sind. Nur einer kam zurück und dankte Gott, und Jesus hat gesagt, er hat Gott die Ehre gegeben. Also aus Dankbarkeit das tun, was Gott sagt. Fürchte Gottes. Zu verstehen, wie sehr Gott mich liebt, diese Liebe anzunehmen und mich zu fürchten, zu sündigen, weil er mich so sehr liebt und dann aus Dankbarkeit seine Gebote halten. Das tun, was Gott sagt.
[3:56] Denn, so heißt es, die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Die Stunde seines Gerichts, der Zeitpunkt des Gerichts ist immer noch gewesen, wann? Wann begann das Gericht? 1844. Und seit diesem Zeitpunkt ist diese dreifache Engelsbotschaft besonders relevant. Das ewige Evangelium hat seinen Endzeitschwerpunkt, weil das Gericht, von dem Salomo sagt und von dem Paulus sagt, dass es kommen würde, es hat begonnen. Und wir haben gelernt, in diesem Gericht geht es darum, dass Gott sehen möchte, wer die Erlösung wirklich ausgelebt hat. Dass jeder, der Gnade angenommen hat, auch Gnade gelebt hat. Dass die, die Gerechtigkeit Jesu angenommen haben, auch die Gerechtigkeit in ihr Leben übertragen haben. Und im Gericht wird ein jeder gerichtet nach seinen Werken, gemessen am Maßstab der zehn Gebote.
[5:00] Aber die Engelsbotschaft, die erste Engelsbotschaft ist hier nicht vorbei. Es heißt, der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Ein wesentlicher Aspekt der ersten Engelsbotschaft ist das Thema Anbetung. Frage: Gibt es in der dreifachen Engelsbotschaft noch irgendwo eine Stelle, wo Anbetung eine Rolle spielt? Fangen wir mal so an. Gibt es in der dreifachen Engelsbotschaft noch eine Stelle, in der Anbetung eine Rolle spielt? Beim dritten Engel. Wer soll beim dritten Engel angebetet werden? Oder wer soll nicht angebetet werden? Vielmehr, also wir haben den ersten Engel, da geht es um die Anbetung des Tieres und und so weiter, ja, das Mahnzeichen und das Bild des Tieres, also die antichristlichen Mächte. Ja, die erste Engelsbotschaft sagt, wen wir anbeten sollen. Das dritte Engelsbotschaft sagt, wen wir nicht anbeten sollen. Es geht also in der Endzeit geht es um einen Kampf der Anbetung. Aus irgendeinem Grund, den wir jetzt heute studieren wollen, ist das Thema Anbetung ein Schlüsselthema im großen Kampf und deswegen ein Schlüsselthema in der Endzeit.
[6:27] Nun, gemäß Offenbarung 14 Vers 7 reicht es nicht nur aus, anzubeten. Heute geht es ja oft darum, dass man Anbetung so als, man sagt, der Mensch braucht Spiritualität. Er braucht irgendwie die Gelegenheit, zu irgendjemandem zu beten oder so. Aber es geht nicht nur darum, dass wir beten. Ja, manche Mediziner sagen auch, wer betet, der lebt gesünder. Aber es geht nicht nur darum, dass wir anbeten, sondern wen wir anbeten. Da gibt es Leute, die beten auch, aber die beten in die falsche Richtung und gehen verloren. Wen sollen wir anbeten nach Offenbarung 14 Vers 7? Den Schöpfer, der Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen gemacht hat, also den Schöpfer. Übrigens, die Offenbarung sagt uns, dass diese beiden Themen, die Schöpfung und die Anbetung, ganz eng zusammenhängen. Kennt ihr noch einen Vers in der Bibel, in der Offenbarung, wo Schöpfung und Anbetung ganz eng verknüpft sind, wo sogar gesagt wird, dass man anbetet, weil der, den man anbetet, der Schöpfer ist? Ja, da kommen wir in der Offenbarung, in der Offenbarung. Ein Vers, wo der Grund genannt wird, warum wir überhaupt Gott anbeten.
[7:54] Schaut mal mit mir in Offenbarung 4. Offenbarung 4 und 5 berichtet uns von dem himmlischen Gottesdienst. Wir sehen dort die vier lebendigen Wesen, die 24 Ältesten, den Thron, den Regenbogen, wir hören dort die Stimmen der Anbetenden: Heilig, heilig, heilig. Und in Vers 11, in Offenbarung 4, heißt es: Würdig bist du, oh Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht. Das ist also, du bist würdig. Warum? Denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen. Das heißt, die große Frage ist, wer ist würdig, angebetet zu werden? Und würdig ist nur der, angebetet zu werden, der die Dinge geschaffen hat.
[8:56] Es gibt in der Offenbarung noch einen zweiten Grund für Anbetung und der kommt im nächsten Kapitel, in Offenbarung 5. Ja, wir haben die Schöpfung und dann in Kapitel 5, Vers 9. Da heißt es: Und sie sangen ein neues Lied, in dem sie sprachen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen, seine Siegel zu öffnen, denn du bist was? Du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen. Und dann steht in Vers 12, die Sprache mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum, Weisheit, Stärke, Ehre und Ruhm und Lob. Warum ist das Lamm würdig, angebetet zu werden? Wegen der Erlösung. Aber Offenbarung 4 sagt doch, dass Anbetung mit Schöpfung zusammenhängt. Gibt es eine Verbindung zwischen Schöpfung und Erlösung? Was ist die Verbindung?
[9:52] Genau, Erlösung ist Neuschöpfung. Wie hat Gott die Welt geschaffen? Durch sein Wort. Wie schafft Jesus einen Menschen neu? Durch sein Wort. Gott spricht: Es werde Licht, und es wird Licht. Gott sagt: Ich bin das Licht der Welt, und die Frau steht auf und geht. Ihre Sünden sind ihr vergeben. Genau, da kommen wir gleich noch dazu. Aber lasst uns mal festhalten, das heißt, es stimmt, Erlösung ist auch ein Grund für die Anbetung, aber Erlösung ist letztendlich nur Neuschöpfung. Das ist in der Bibel letztendlich ein und dasselbe Prinzip.
[10:30] Es gibt noch einen Text, der davon spricht, dass die Himmelwesen ihn anbeten. Schaut mal mit mir in Nehemia 9, altes Testament, Nehemia. Es gibt viele, viele Texte zu dem Thema. Wir können heute nur ein paar Schlüsselgedanken herausgreifen. Nehemia, Kapitel 9 und dort Vers 6. Nehemia, Kapitel 9, Vers 6.
[11:06] Das ist nach den Königen und nach den Chroniken und dann kommt Esra und dann kommt Nehemia. Nehemia 9, Vers 6. Du bist der Herr, du allein. Du hast den Himmel gemacht, aller Himmel Himmel, samt ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Das ist so ähnlich wie in Offenbarung 14, Vers 7. Himmel, Erde, Meer, Wasserquellen. Du erhältst alles am Leben und schaut hier genau. Das Heer des Himmels betet dich an. Welcher Gedanke ist hier noch drin, der in Offenbarung 4, Vers 11 noch nicht drin war? Also wir hatten Offenbarung 4, Vers 11, der Himmel betet Gott an, aber und zwar, weil er der Schöpfer ist. Und warum betet das Heer des Himmels ihn an hier in Vers 9, Vers 6, Kapitel 9? Er erhält es auch. Also Gott schafft nicht nur, sondern er erhält auch. Früher gab es ja diese Leute, die gedacht haben, Gott ist ein Uhrmacher, der hat die Uhr aufgezogen, hingestellt und hat sich verdünnisiert. Nein, nein, Gott erhält das Leben und deswegen beten wir ihn auch an, weil wenn Gott nicht da wäre, würden wir alle sofort zusammenklappen. Manchmal haben wir so die Idee, dass die Sterne und Planeten alle so von alleine da so sich bewegen. Aber die Bibel macht deutlich, dass alles, was wir sehen und was wir auch nicht sehen, das Leben, die Zelle, das Wachstum der Pflanzen, die Laufbahn der Planeten und Sterne, all das wird kontrolliert von Gott. Und wenn man sich das mal wirklich bewusst macht, dann braucht man keine Theologie studiert haben, um zu sagen, würdig ist er, Gott angebetet zu werden.
[13:08] Nun, lasst uns den Gedanken mal ein bisschen vertiefen. Wir haben gerade gesagt, Gott hat die Welt geschaffen durch sein Wort. Psalm 33, Vers 6: Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht und die Erde durch den Hauch seines Mundes. Vers 9: Denn er sprach, und es geschah, er gebot, und es stand da. Jetzt gibt es einen anderen Vers in der Bibel, der fast das Gleiche sagt, aber doch noch einen neuen Aspekt dazu bringt. Und zwar in Johannes 1, Vers 1 bis 3. Kennt ihr den auswendig? Ansonsten können wir ausschlagen. Johannes 1, Vers 1. Dort steht, Johannes fängt mit den Worten an: Im Anfang. Und da weiß man schon, im Anfang, das kommt nur einmal sonst in der Bibel vor. Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Aber Johannes sagt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Wie geht es weiter? Dieses war im Anfang bei Gott. Und dann geht es weiter: Alles ist durch dasselbe entstanden, was entstanden ist. Und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, das Leben war das Licht der Menschen. Das Licht scheint in der Finsternis, die Finsternis hat er nicht begriffen und so weiter und so fort.
[14:30] Es war ein Mensch von Gott gesandt, sein Name war Johannes. Aber der Punkt ist der, wer ist dieses Wort? Vers 14 macht ganz deutlich, dieses Wort ist Jesus. Jetzt denkt nochmal genau darüber nach. In Vers 14 steht: Das Wort wurde Fleisch, der eingeborene Sohn. Vers 3 sagt: Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. Dort steht nicht einfach geschaffen, sondern entstanden. Und das Wort, griechische Wort für entstanden, heißt dort nicht einfach nur geschaffen, sondern alles, was jemals in die Existenz gekommen ist. Das heißt, alles, was irgendwann mal nicht existiert hat. Versteht ihr? Denn alles, was irgendwann mal in die Existenz gekommen ist, hat, bevor es in die Existenz gekommen ist, nicht existiert. Ich hoffe, ich bin jetzt nicht so philosophisch, aber ich glaube, das ist verständlich, oder?
[15:33] Hier ist der Punkt: Wenn alles, was irgendwann mal nicht existiert hat, durch Jesus in Existenz gekommen ist, dann muss Jesus jemand sein, der schon immer existiert hat. Denn ansonsten würde er unter diejenigen fallen, die auch irgendwann mal in die Existenz gekommen sind. Aber Jesus ist nicht in die Existenz gekommen, sondern alles, was in die Existenz gekommen ist, alles, was entstanden ist, ist durch ihn entstanden. Er war schon vorher da. Das ist ein sehr, sehr interessanter Gedanke über Jesus. Aber wichtig ist hier, dass wir sehen, dass Jesus der Schöpfer ist. Könnt ihr noch mehr Bibelstellen nennen, die uns sagen, dass Jesus Christus der Schöpfer ist? Also Hebräer stimmt und der Vers stimmt, nur der Vers passt nicht mit Hebräer zusammen, den du gerade gesagt hast. Also den Vers, den du zitiert hast, ist Kolosser. Schauen wir erstmal dahin. Genau, Kolosser 1. Aber wir kommen dann noch zu Hebräer. Hebräer passt nämlich auch. Du hast also eine doppelt richtige Antwort gegeben, sozusagen.
[16:22] Kolosser 1. Vers. Weiß es jemand, ab welchem Vers geht es los? Kolosser 1. Ab Vers. Ja. Also wichtig wird es ab Vers 16, ja? Vers 16 und 17. Da geht es um Jesus, das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über alle Schöpfung ist. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel ist und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seines Thron oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen und er ist vor allem. Und alles hat seinen Bestand in ihm. Das ist, was wir gesehen haben, ja? Alles hat seinen Bestand. Er erhält alles am Leben. Jesus, der Schöpfer, Jesus, der Lebenserhalter.
[17:25] Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter. Schaut mal mit mir in Hebräer. Das ist den Text, den wahrscheinlich die Leute auch noch nennen wollten. Hebräer 1, schaut mal in Vers 8 und 10. Da hören wir die Worte von Gott, dem Vater. Gott, der Vater, sagt in Hebräer 1, Vers 8: Aber von dem Sohn: Dein Thron, oh Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, das Zepter des Reiches ist ein Zepter des Rechts. Und dann, Vers 10: Und du, oh Herr, hast im Anfang die Erde gegründet und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Kennt ihr einen Bibelfers? Jetzt Frage: Habt ihr es gerade gelesen, was hier steht? In Hebräer 1, Vers 10. Dort sagt Gott, der Vater, von Jesus: Du, oh Herr, also Jesus, hast im Anfang die Erde gegründet und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Kennt ihr einen Bibelfers, wo Anfang, im Anfang, Himmel und Erde zusammenkommen? Wie heißt der Vers?
[18:29] Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und hier sagt Gott, der Vater, zu Jesus: Du, oh Herr, hast im Anfang die Himmel, wie heißt es, du hast die Erde gegründet und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Wenn also 1. Mose 1, Vers 1 sagt: Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und Hebräer 1, Vers 10 sagt, dass Gott, der Vater, zu Jesus sagt: Du hast im Anfang Erde und Himmel gemacht. Das folgt daraus ganz einfach, dass Jesus Gott ist. Ganz einfach. Also, ich meine, das haben wir schon vorher gesehen, ich war schon, aber ich möchte nur zeigen, wie oft das in der Bibel überall vorkommt. Weil manche bezweifeln das und sehen dann nur den einen Vers und sagen, vielleicht ist der eine Vers gefälscht. Aber je mehr man schaut, desto öfter sieht man das. Überall scheint das auf: Jesus ist Gott.
[19:28] Und wenn das so ist, wenn Jesus der Schöpfer ist, wer soll dann angebetet werden in der ersten Engelsbotschaft? Jesus. Die erste Engelsbotschaft ruft explizit, natürlich ruft sie auch zur Anbetung von Gott dem Vater auf, keine Frage, denn die Bibel sagt, dass Gott, der Vater, an der Schöpfung beteiligt war. Es war ja sein Wille, es war sein Plan, den Jesus umgesetzt hat, ohne Frage. Und auch der Heilige Geist hat seine Rolle gespielt. Aber wenn ich die Frage stellen würde, wer war am direktesten mit der Schöpfung beteiligt, wer hat quasi im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig gemacht, dann war es Jesus. Er war der Schöpfer. Und wenn die Bibel sagt: Betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat, dann geht es um die Anbetung Jesu.
[20:24] Und ist es nicht kurios, dass es heute immer wieder Geschwister gibt oder Menschen, die sogar mit der dreifachen Engelsbotschaft argumentieren, um Menschen weiß zu machen, dass Jesus nicht wirklich angebetet werden sollte? Ja, Menschen sagen, Jesus ist nicht wirklich ganz Gott oder man darf ihn nicht anbeten und dann zitieren sie vielleicht sogar noch die dreifache Engelsbotschaft, wo, wenn man sie einfach liest, die dreifache Engelsbotschaft genau sagt, im Kern, in der ersten Engelsbotschaft: Betet den an, der Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen gemacht hat. Und das ist Jesus. Die erste Engelsbotschaft sagt nicht nur, dass man Jesus anbeten darf, sie gebietet die Anbetung Jesu. Könnt ihr das sehen? Und zwar für alle Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen. Das ist das ewige Evangelium. Das ist nicht mal eine Nebensächlichkeit, wo man sagt, okay, naja, also wenn du jetzt unbedingt Jesus anbeten willst, kannst du es ja irgendwie vielleicht für dich machen oder so. Aber Hauptsache, wir beten Gott den Vater an. Nein, nein, nein, nein. Die erste Engelsbotschaft sagt: Bete Jesus an.
[21:21] Warum? Weil darum sich der gesamte große Kampf entziffert hat, wie soll man sagen, entfaltet hat. Wir haben nicht die Zeit dazu, aber Jesus ist, was ist, was ist sein Titel? Jesus hat einen Titel. Sein Titel ist Christus. Genau, er hat viele Titel. Sein Titel ist Christus. Das heißt, die erste Engelsbotschaft gebietet uns, Christus anzubeten. Wer ist denn das Tier hier? Papst, Antranname für den Papst in der Bibel? Antichrist. Aha. Es geht also um Christus und den Antichristus. Und die wichtigste Lehre des Antichristus ist es, Christus klein zu machen. Weil der erste, der gegen Christus war, der erste Antichrist war wer? Satan.
[22:37] Übrigens, wann immer Gott als Schöpfer dargestellt wird, gibt es eine Formel, die in leichter Variation immer ähnlich vorkommt. Nämlich Himmel, wie geht es weiter? Erde, Meer und manchmal kommen dann Wasserquellen oder alles, was darin ist oder unter der Erde oder so. Ja, es gibt so entweder diese drei oder vier, aber das ist so diese Formulierung. In dem Zentrum der Offenbarung, wisst ihr, welches die Kapitel sind, die im Zentrum der Offenbarung stehen? Also die Offenbarung hat wie viele Kapitel? 22, genau. Es ist nicht ganz chronologisch, aber die zentralen Kapitel von Offenbarungen, die so die entscheidenden Botschaften sind, Kapitel 12, 13 und 14, oder?
[23:25] Frage: Wer ist das erste schreckliche Tier in Offenbarung 12? Was für ein schreckliches Wesen sehen wir dort? Einen Drachen. Frage: Wo befindet sich der Drachen in Offenbarung 12? Wo sieht der Johannes den? Er sieht den eben? Im Himmel, ja. Ein schreckliches, ein Zeichen, ein großes Zeichen im Himmel. Der Drache im Himmel. Wo kommt das in Offenbarung 13 dann, das erste Tier her? Da kommt in Offenbarung 13 aus einem Tier, sieht ähnlich aus wie der Drache. Wo kommt das her? Aus dem Meer. Frage: Das zweite Tier in Offenbarung 13, wo kommt das denn her? Aus der Erde. Ist das Zufall? Himmel, Meer, Erde. Und übrigens in Offenbarung 17 haben wir noch mal ein Tier, das ist in der Wüste, aber es ist offensichtlich nicht allein in der Wüste, sondern es heißt, es sitzt an den Wassern. Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen. Der Drachen auf Offenbarung 12, das erste Tier aus Offenbarung, also der Drache, das erste Tier, das zweite Tier und das Tier aus Offenbarung 17, das sitzt an den an den Wassern, an den Wassern Babylons.
[24:48] Also mitten im Zentrum sehen wir, wie der große Kampf, also egal, ob das jetzt der Satan selbst, das Römische Reich, der Vatikan, die USA, das endzeitliche Rom, all das zusammen kämpft gegen den Schöpfer. Im Himmel, Meer, es ist natürlich eine Bildersprache, die deutlich machen soll, es geht um die Schöpfung.
[25:07] Frage: Welche beiden Gebote in den zehn Geboten spielen auf die Schöpfung an? Gut, nachdenken erst und dann antworten. Welche beiden Gebote in den zehn Geboten spielen mit ihrer Sprache auf die Schöpfung an? Das vierte, denn da heißt es ganz deutlich: Denn Gott hat in sechs Tagen Himmel, Erde, Meer und was darin ist geschaffen. Das ist fast wörtlich wie Offenbarung 14. Aber es gibt noch ein Gebot, das fast dieselbe Sprache hat: Himmel, Erde, Meer. Ja, genau, welches Gebot ist das? Das zweite Gebot. Was heißt im zweiten Gebot? Vers 4: Du sollst dir kein Bildnis, noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern unter der Erde ist. Gleiche Sprache, Himmel, Erde, Wasser. Also das zweite Gebot und das vierte Gebot.
[26:27] Jetzt habe ich eine Frage an euch, ihr seid doch gute Bibelstudenten, Prophetenstudenten. Wenn ihr hört zweites und viertes Gebot, was haben die beiden Gebote gemeinsam? Die sind sehr lang, sind die längsten, richtig? Und was haben sie noch gemeinsam? Zweites und viertes Gebot? Ja, als Prophetenstudenten, zweites und viertes Gebot, das springt einen doch an. Es sind die Gebote, die der Antichrist verändert hat, oder nicht? Das zweite Gebot weggenommen, das vierte Gebot so verändert, dass man es nicht mehr erkennen kann. Zufall. Das zweite und das vierte, beide Gebote, die mit der Schöpfung zusammenhängen und beide, die zusammenhängen mit Anbetung. Denn das zweite Gebot sagt, du sollst nicht falsche Götter anbeten. Da geht es um die, also wen du anbetest. Und im vierten Gebot geht es, wann du anbetest, nämlich am Sabbat und nicht am Sonntag oder Dienstag oder Mittwoch.
[27:30] Und diese beiden Gebote, ich meine, der Satan mag alle zehn Gebote nicht, oder? Aber er hätte nicht alle zehn abschaffen können, weil das wäre nun wirklich auffällig gewesen, wenn er sagt, okay, wir sind ja die christliche Kirche, wir schaffen alle zehn Gebote ab. Ja, wir haben jetzt, wir halten uns an die null Gebote. Weil der Satan immer Wahrheit mit Irrtum mischt. Und der Satan ist clever, der Satan wird nur so viel Irrtum reinbringen, wie absolut notwendig ist, oder? Und den Rest, den er duldet, den Rest Wahrheit. Ja, auch wenn er die Wahrheit nicht mag. Am liebsten würde er nur Irrtum haben. Aber weil er dann niemanden verführen könnte, muss er so viel Wahrheit wie möglich noch drin lassen. Aber er braucht so viel Irrtum, wie es seinen Zwecken dient. Und wisst ihr, wie viel Irrtum es brauchte für seine Zwecke? Er muss das zweite und vierte Gebot entfernen. Das ist, was notwendig war. Fünfte Gebot kann er tragen. Sechste Gebot kann er tragen. Siebte Gebot kann er tragen. Aber das zweite und vierte muss weg, weil das zweite und vierte weist auf den Schöpfer hin. Und der Schöpfer ist wer? Jesus. Und den hasst er. Den hasst er. Gegen den hat er schon im Himmel gekämpft. Gegen den hat er auf der Erde gekämpft. Gegen seine Gemeinden hat er gekämpft. Er kämpft gegen Christus. Nicht mal, weil Christus, weil Jesus Jesus ist, sondern weil Jesus Gott ist. Er konnte im Himmel es nicht ertragen, dass Jesus eine höhere Position hat als er selbst. Oder? Er konnte es nicht ertragen, dass Jesus Gott war, dass er mit dem Vater eins war und er nur ein Engel war, der geschaffen war. Und daher kommt die ganze, ganze Debatte, der ganze Krieg.
[29:12] Übrigens haben Jesus und der Satan sich noch mal auf der Erde getroffen. Und als der Satan dann nach zwei Fehlversuchen noch einen Ass im Ärmel hatte und alles auf eine Karte gesetzt hat, was war die Versuchung? Das Geschöpf hat zu seinem Schöpfer gesagt: Ich besteche dich mit allem, was ich habe. Alles, was ich mir in meinem Leben bisher erarbeitet habe, die ganze Welt, mehr hat er nicht erarbeitet. Den Rest des Universums konnte er nicht erobern. Die wollten nicht, aber die Erde hat erobert. Alles, was ich habe, gebe ich dir, damit du einmal mich anbietest. Der Satan ist verrückt nach Anbetung. Und er besticht Leute, er täuscht Leute, er zwingt Leute, er ist bereit, sie umzubringen, zu quälen, zu, ach, ich weiß nicht was. Hauptsache, dass er irgendwie angebetet wird. Das Geschöpf sagt seinem Schöpfer: Bete mich an. Und das ist die Essenz des großen Kampfes.
[30:20] Und die erste Engelsbotschaft ruft die Menschen auf, all das zu durchschauen und sagen: Schaut mal, Jesus ist Gott. Und weil er durch sein machtvolles Wort gesagt hat: Es werde Licht, kann er auch in dein Herz sprechen: Es werde Licht. Er kann die Welt schaffen, er kann dir ein neues Herz erschaffen und er kann die Welt erhalten, er kann auch dich erhalten vor dem Satan. Das ist die Botschaft der ersten Engelsbotschaft.
[31:01] Nun, bevor wir zum Ende kommen, schaut mal mit mir in Apostelgeschichte, Apostelgeschichte 14, Vers 15. Wenn wir gesehen, der Paulus hat in seinen Missionsreisen immer die erste Engelsbotschaft verkündigt. Er hat gesagt, die Stunde des Gerichts wird kommen. Jetzt hat man hier die erste Engelsbotschaft verkündigt. Apostelgeschichte 14, Vers 15. Kennt ihr die Geschichte? Aber die Geschichte ist einfach zu herrlich, die müssen wir lesen. Die sind da in Lystra, die sind auf der Missionsreise, kommen nach Lystra und da ist ein Gelehmter und der wird geheilt. Und die sagen, steh auf und er springt umher. Und die Volksmenge ist total begeistert. Wann ist das letzte Mal vorgekommen, dass jemand geheilt wird von seiner Krankheit? Und sie sprechen auch lykonisch: Die Götter sind Mensch geworden, sind uns gleichgekommen. Und sie nennen dann den Barnabas Zeus und den Paulus nennen sie Hermes, den Götterboten. Und dann bringen die ihre Stiere daher und fangen an zu tanzen mit ihren Flöten, griechischen Flöten und fangen da so Remmidemmi zu machen und wollen jetzt opfern, den Paulus und den Barnabas.
[32:13] Und die sagen dann folgendes, die zerreißen ihre Kleider, Vers 15, und sprachen: Ihr Männer, was tut ihr da? Auch wir sind Menschen von gleicher Art wie ihr und verkündigen euch das Evangelium. Was steht Markus 14, Vers 6? Allen Nationen, Völkern, Stämmen und Sprachen, auch den in Lystra. Wir verkündigen euch das Evangelium, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt, zweites Gebot, zu dem lebendigen Gott, der was gemacht hat? Den Himmel und die Erde gemacht hat und das Meer und alles, was darin ist. Das ist wie ein fast wörtliches Zitat aus dem vierten Gebot, zweites, viertes Gebot. Paulus hat bei seiner Missionsverkündigung das ewige Evangelium verkündigt. Er hat den Menschen gepredigt, es gibt einen Schöpfer, der die Welt geschaffen hat und der euch retten kann und den ihr anbeten sollt und der einen Tag des Gerichts hat. Alles das, was die erste Engelsbotschaft hat, findet sich bei Paulus auch.
[33:08] Jetzt, was bedeutet das für uns praktisch? Was bedeutet das für uns? Ein kurzer Gedanke noch. Versteht ihr jetzt, warum seit 1844, der Stunde des Gerichts, ein Mann namens Charles Darwin solchen Erfolg gehabt hat mit einer Theorie, die schon damals nicht wissenschaftlich belegt war und heute nicht wissenschaftlich belegt ist? Weil der Satan weiß, er muss den Gedanken an die Schöpfung eliminieren. Er hat das zweite Gebot eliminiert, das vierte Gebot verändert, damit ja diese Idee von der Schöpfung nicht mehr da ist. Und jetzt hat er durch die Evolution ist dann noch weiter gegangen, hat den Menschen irgendwie diese Erkenntnis genommen, dass Gott der Schöpfer ist. Und deswegen muss man das deutlich sehen, die Evolutionstheorie ist nicht einfach nur eine Theorie. Im Licht der Offenbarung ist sie ein Werkzeug in der Hand Satans, um Menschen von Gott zu entfernen. Ganz eindeutig. Und auf diese Seite hier zu ziehen. Und das spielt auch eine wichtige Rolle. Deswegen müssen wir, ohne dass wir jetzt Biologie studieren und Chemie studieren, einen deutlichen Standpunkt für die Bibel einnehmen. Denn Gott hat die Welt in sechs Tagen auf 24 Stunden geschaffen. Und zwar durch sein Wort.
[34:53] Übrigens, woher wissen wir, dass das so ist? Ja, wir können es lesen. Aber warum wissen wir, warum können wir das glauben? Das habe ich schon gesagt. Hebräer 11,3 sagt: Durch Glauben verstehen wir, dass Gott die Welt durch sein Wort bereitet hat. Und zwar aus dem Nichts. Das kann man nur durch den Glauben verstehen, weil man nur durch den Glauben an Jesus, zu Jesus kommen kann. Und das grundsätzliche Element des Antichristen ist, dass er nicht glaubt, dass er zweifelt, dass er sagt: Sollte Gott gesagt haben? Ist es wirklich so? Das heißt, hier auf dieser Seite haben wir Glauben, auf der Seite haben wir Zweifel, Rebellion und Unglaube.
[35:30] Als Gott gesprochen hat, die Bibel sagt, in ihm war das Leben und im Wort war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Das heißt, im Wort Gottes ist das Leben. Und die Bibel sagt, wenn wir Gottes Wort glauben, dann leben wir durch den Glauben. Sagt das Licht der Paulus? Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben. Das heißt, die erste Engelsbotschaft präsentiert eigentlich Gerechtigkeit aus dem Glauben. Warum? Weil der Gerechte weiß, Gottes Wort hat schöpferische Kraft, denn er selbst ist der Schöpfer. Und deswegen glaube ich ihm, weil das, was er sagt, wird ja in meinem Leben wahr. Er hat gesagt, er vergibt mir, das glaube ich, deswegen kann er mir vergeben. Er sagt, er wird mich stützen und bei mir sein, und das glaube ich, und deswegen ist es auch so. Aber das kann ich nur verstehen, wenn ich an die Schöpfung glaube. Denn wenn ich nicht glaube, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen kann, wie soll ich glauben, dass er mein Herz verändern kann? Ja, ich glaube dann vielleicht noch, dass es einen Gott gibt, dass er, dass Jesus vor 2000 Jahren existiert hat, aber den Kern der transformierenden, der schöpferischen Kraft Gottes, der ist verloren gegangen. Und deswegen bringt die erste Engelsbotschaft das Thema Schöpfung so sehr in den Fokus und den Schöpfer, Jesus Christus.
[36:59] Übrigens, dieser große Kampf wird irgendwann zu Ende gehen und die Welt sagt uns, was dann passiert. Letzter Vers in Offenbarung 5, Vers 13. Wenn der ganze große Kampf zu Ende ist, um die Anbetung Jesu, wenn am Ende alle einsehen, dass Jesus tatsächlich Gott ist und dass Satan von Anfang an gelogen hat, dann heißt es hier in Offenbarung 5, Vers 13: Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist und was auf dem Meer ist und alles, was in ihnen ist, hört ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm, gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ganz am Ende wird wieder die gesamte Schöpfung von dem höchsten geschaffenen Engel bis zu dem kleinsten Insekt werden wieder in Harmonie Gott loben und wissen, dass Gott der Schöpfer ist, dass Jesus der Schöpfer ist und werden ihn danken.
[38:09] Und unsere Aufgabe jetzt ist es, noch so viele Menschen wie möglich zu finden, die bereit sind, das zu glauben, um dann eine Ewigkeit mit ihrem Schöpfer zu verbringen. Und das ist die erste Engelsbotschaft und die sollten wir verkündigen mit lauter Stimme. Wollen wir uns vornehmen, darüber mehr nachzudenken, dass Jesus unser Schöpfer ist, unser Erhalter, unser Erlöser, unser Hohepriester, unser Richter, unser wiederkommender König, unser Alles und dass wir vielen Menschen, so wie Paulus, bekannt machen, dass sie sich bekehren sollen von ihren nichtigen Götzen und zurückkommen können zu dem Gott, der in seinen Zehn Geboten seine Schöpferkraft niedergeschrieben hat. Wollen wir uns das vornehmen? Dann lasst uns doch gemeinsam beten.
[38:53] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass dieses Wort sehr deutlich und klar zu uns gesprochen hat. Und wir sehen auch, dass die erste Engelsbotschaft eine klare Botschaft, eine deutliche Botschaft, die auch genau auf die Bedürfnisse unserer Zeit zugeschnitten ist. In einer Zeit, in der so viele Menschen nicht mehr wissen, woher sie kommen, wohin sie gehen, was der Sinn im Leben ist. Da können wir deutlich sehen und auch anderen zeigen, dass alles einen Sinn hat, dass es einen Plan gibt und dass es einen klaren Anfang und ein klares Ziel gibt.
[39:40] Lieber Herr Jesus, wir möchten dir danken für alles, was du für uns getan hast, für das, was du tust und auch was du noch tun wirst. Du hast uns geschaffen, du hast uns erlöst und jeden Tag tust du alles, damit es uns gut geht und damit wir Frieden in dir haben. Und manchmal lässt du uns durch Schwierigkeiten gehen, nicht, weil du nicht aufpasst, sondern weil du weißt, dass das für uns das Beste ist. Und auch wenn wir es nicht mehr verstehen, wollen wir doch glauben, einfach glauben, dass du das Beste für uns möchtest. Weil wir sehen, dass du diese Welt so wunderbar gemacht hast. Und wir wollen dich anbieten und dich loben und preisen für das, was du bist und wer du bist und wie du bist. Amen.
[40:25] Also, liebe, nächste Woche, 19:30 Uhr hier, Papst Franziskus und der dritte Engel, nicht verpassen, unbedingt dabei sein. Wir freuen uns, wenn ihr euch dann wieder einschaltet auf www.joelmedia.tv.de. Bis dahin wünsche ich Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.
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