Veröffentlicht am
1.050 Klicks

In dieser Predigt über Offenbarung 14:7 spricht Christopher Kramp über die Bedeutung, Gott die Ehre zu geben. Er erklärt, dass es mehr ist als nur das Aussprechen von Worten, sondern eine tiefere Haltung des Herzens. Anhand biblischer Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament zeigt er auf, wie Gott die Ehre gegeben wurde und was es bedeutet, seinen Charakter widerzuspiegeln. Die Predigt betont die Wichtigkeit von Dankbarkeit und wie sie sich in unserem täglichen Leben und in der Befolgung von Gottes Geboten zeigt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:00] Ein wunderschönen guten Abend und hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr eingeschaltet habt zur nächsten Folge in unserer dreifachen Engelsbotschaftsbetrachtung.

[0:14] Letzte Woche haben wir gesprochen über die Gottesfurcht. Könnt ihr euch daran erinnern? Und ich denke, wir haben einige interessante Dinge herausgegraben aus der Bibel, was es bedeutet, Gott zu fürchten. Wir haben gesehen, dass Gottesfurcht letztendlich eine Beziehung zu Gott ist, bei der man sich fürchtet, etwas Böses zu tun, weil man ihn so liebt. Man fürchtet sich, ihn traurig zu machen. Und das ist ein ganz, ganz, ganz tiefer persönlicher Gedanke, den wir jeden Tag auch aufs Neue wiederholen sollten.

[0:39] Heute wollen wir einen Schritt weiter gehen. Wir wollen über die Ehre sprechen, die wir ihm zu geben haben. Das heißt ja, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Und bevor wir darüber sprechen, wollen wir das tun, indem wir gemeinsam niederknien und ihm die Ehre im Gebet geben. Lasst uns das gemeinsam tun.

[0:58] Lieber Vater, wir danken dir, dass du so gütig und so gnädig zu uns bist, dass jeden Tag wir leben dürfen, dass du dich um uns kümmerst und dass mit deinem Wort du uns stärkst und kräftigst, dass du uns nachgehst, vergibst, reinigst und wenn wir jetzt dein Wort aufschlagen, um zu sehen, was es bedeutet, dir die Ehre zu geben, dann möchten wir dich bitten, dass du unseren Verstand schärfst, unser Herz weit und offen machst, dass wir sehen, wie wir nach deinem Willen und nach deinem Wort und in deiner Kraft dir die Ehre geben können. Bitte hilfe uns, das so zu verstehen, wie du es gemeint hast und lass uns von dieser Stätte gehen, in dem Bewusstsein, dass wir dir mit unserem Leben die Ehre geben. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[1:56] Lasst uns unsere Bibel aufschlagen. Offenbarung 14 Vers 7 als Ausgangspunkt. Erster Engel, das ewige Evangelium, zwar kündigen allen Nationen, Stämmen, Sprachen und Völkern und er sprach mit lauter Stimme, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.

[2:20] Anfrages ältesten Something jakby. Anfrages ältesten Something. Christ sich. Anfrages ältesten Something. Christ sich. Wasser. Now. an. Christus auf dem Weg, wo Gott ihn haben möchte. Ja, ich meine jetzt, wo jemand ganz spezifisch diese Worte verwendet, in der Bibel. Ja, da gibt es so einen ähnlichen Fall, ja, aber da stehen diese Worte nicht. Das kommt gar nicht so oft vor in der Bibel.

[3:28] Ich zeige euch mal die Stelle direkt, da wirst du nicht so lange rätseln. Schaut mal mit mir in Johannes Kapitel 9. Johannes Kapitel 9, das ist die Geschichte. Weiß jemand, welche Geschichte das ist? In Johannes Kapitel 9, da gibt es ein Heilungswunder, ein ganz besonderes Heilungswunder. Nämlich, da gibt es einen Blindgeborenen, wo die Jünger fragen, wer hat jetzt gesündigt? Er oder seine Eltern? Und Jesus sagt, nein, nein, nein. Niemand, sondern an ihm soll sich die Werke Gottes offenbar werden, ja. Und in diesem Zusammenhang, er wird geheilt, aber die Pharisäer finden das gar nicht toll.

[4:06] Und schaut mal, was sie sagen in Vers 24. In Johannes 9, Vers 24, da riefen sie zum zweiten Mal den Menschen, der blind gewesen war und sprachen zu ihm, gib Gott die Ehre. Ist doch toll, oder? Wir wissen, dass dieser Mensch, gemeint ist wer? Jesus, ein Sünder ist. Da sagen Menschen, gib Gott die Ehre, wir wissen, dass Jesus ein Sünder ist. Haben die das richtige Verständnis von Gott die Ehre geben gehabt, ja oder nein? Nein. Also jemand kann sagen, gib Gott die Ehre und kann gleichzeitig Jesus für einen Sünder halten, ja, das ist das Beispiel. Also nicht jeder, der sagt, gib Gott die Ehre, gib Gott die Ehre. Und das ist das allererste, was wir lernen wollen. Es ist mehr als nur das Wiederholen der Worte, gib Gott die Ehre, oh Gott, wir ehren dich, ja. Die Pharisäer haben buchstäblich gesagt, wir ehren Gott und wir wollen auch, dass du an Gott die Ehre gibst, aber trotzdem haben sie Gott verunehrt, indem sie gesagt haben, Jesus ist ein Sünder. Also lasst uns mal schauen, was die Bibel zu diesem Thema zu sagen hat, Gott die Ehre zu geben.

[5:08] Fangen wir mal im Alten Testament an. Wer ist denn alles eurer Meinung nach dazu aufgefordert, Gott die Ehre zu geben? Alle, alle Menschen, klar, ihr begehrt ja schon aus Offenbarung 14 hervor. Schauen wir das mal im Alten Testament an. Jesaja Kapitel 42. Und dort ab Vers 10. Seid ihr da? Jesaja 42 und dort ab Vers 10. Singt dem Herrn ein neues Lied, besingt seinen Ruhm vom Ende der Erde, die er das Meer befahrt und alles, was erfüllt, was erfüllt, ihr Inseln und ihre Bewohner. Sind das die Israeliten, ja oder nein? Nein, die Israeliten haben nie die Inseln bewohnt auf dem Meer, ja. Das sind die Heiden. Die Steppe mit ihren Städten soll ihre Stimme erheben, die Dörfer, in denen Keda wohnt. Die Bewohner von Selah sollen frohlocken und von dem hohen Berg herab jauchzen. Sie sollen dem Herrn die was geben, die Ehre geben und seinen Ruhm auf den Inseln verkündigen.

[6:25] Also wenn es in Offenbarung 14 heißt, Vers 7, also Vers 6, allen Nationen, allen Völkern, allen Stämmen und Sprachen und dann fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, dann ist das im Prinzip die Wiederholung von diesem Befehl hier, wo der Jesaja sagt, ihr Völker in der Wüste, ihr Völker auf den Bergen, ihr Völker in der Steppe, ihr Völker auf dem Meer, auf den Inseln, ihr Griechen, ihr Araber, wer ihr auch immer seid, ja, gebt Gott die Ehre. Und schon im Alten Testament war das also Gottes Wunsch, dass alle Nationen ihm die Ehre geben.

[6:57] Kennt ihr eine Nation, die nicht israelitisch war, die tatsächlich mal versucht hat, Gott die Ehre zu geben? Im Alten Testament meine ich. Eine Nation, die nicht israelitisch war, also eigentlich Feinde Israels waren, die an einer Stelle mal versucht haben, Gott die Ehre zu geben, im Alten Testament. Ja, also ganz genau, das steht zwar nicht explizit, aber inhaltlich hast du vollkommen recht, die Nineviten, ja, als Jonah gepredigt hat, die haben sich bekehrt, ja, und haben Gott die Ehre gegeben, ja, das stimmt. Nebuchadnezzar hat Gott die Ehre gegeben, ja, das stimmt, also Nebuchadnezzar als König Babylons und dann können wir gleich auch den Darius anfügen, ja.

[7:43] Ich zeige dir noch eine Geschichte, an die man vielleicht nicht so automatisch denkt. Schaut mal mit mir in 1. Samuel 6, weil dort kommen diese Worte interessanterweise spezifisch vor. 1. Samuel, Kapitel 6. Das ist diese interessante Geschichte, wo die Bundeslade von den Philistern geklaut wurde. Jetzt, die Philister hatten welche Beziehungen zum Volk Gottes? Das waren die absoluten Feinde, ja, also Philister, Israeliten, das ging gar nicht zusammen, ja. Und die hatten die Bundeslade gefangen genommen, weil sie, ja, weil Israeliten so abgefallen waren. Ihr kennt die Geschichte mit Eli und seinen Söhnen und wie die dort immer den Leuten das Fleisch aus dem Topf gestohlen haben und sich also allen möglichen Unsinn erlaubt haben und wirklich schlimme Sachen gemacht haben. Und dann haben die Philister die Bundeslade geklaut und damals hat man geglaubt, wenn wir gewinnen, dann ist unser Gott stärker als euer Gott, ja. Und so hat man die Bundeslade als das Zeichen des israelitischen Gottes genommen und hat sie in ihren eigenen Tempel gestellt. Ihr kennt die Geschichte, ja, mit diesem Gott Dagon. Und gesagt, hey, schau mal, du israelitischer Gott, jetzt bist du gefangen hier, nicht wahr? Und dann, was ist passiert? Der Dagon lag auf der Nase, ja, der hat sie auf die Nase gehauen. Und dann hatten sie Angst gehabt.

[8:59] Und schaut man jetzt in 1. Samuel 6, da rufen jetzt die Philister die Wahrsager und sagen, was sollen wir tun? Und die sagen, ja, wir müssen ein Schuldopfer entrichten und so weiter. Und ihr müsst so goldene Beulen machen und goldene Mäuse, ja, sehr interessant. Schaut mal in Vers 5. So sollt ihr nun Nachbildungen eurer Beulen machen und Nachbildungen eurer Mäuse, die das Land verderbt haben und gebt dem Gott Israels die Ehre. Vielleicht wird seine Hand dann leichter werden über euch und eurem Gott und eurem Land. Vers 6. Und warum wollt ihr euer Herz verstocken, wie die Ägypter und der Pharao ihr Herz verstockten? Ist es nicht so, als er seine Macht an Inavister ließen sie jene ziehen und so gingen sie fort. Die Wahrsager der Philister sagen, was interessant ist. Sie sagen, schaut her, wir können weiter versuchen, gegen Gott zu rebellieren. Aber die Geschichte von Ägypten beweist, da verlieren wir alles und am Ende müssen wir sie eh ziehen lassen. Dann lassen wir sie gleich ziehen lassen, ja. Lasst uns nicht unser Herz verstocken gegen diesen Gott.

[10:06] Also obwohl sie relativ wenig von Gott verstanden haben, weil Gott wollte ja nun wirklich keine goldenen Mäuse haben, ja, und auch keine goldenen Beulen, ist zumindest irgendwie deutlich, dass Gott die Ehre geben das Gegenteil von Verstocken des Herzens ist. Also irgendwie Gott recht geben, ja, Gott recht geben.

[10:27] Diese Idee wird auch noch in einer anderen etwas interessanten Geschichte deutlich. Schaut mal in Johannes, in Joshua 7. Joshua 7. Wer weiß von euch, welche Geschichte sich dort befindet? In Joshua 7. Joshua 6 ist die bekannte Geschichte von der Einnahme von Jericho. Da kommen die Mauern herunter durch den Schall der sieben Schofarhörner. Und in Joshua 7, ein Kapitel später, passiert was.

[10:59] Joshua 7. Seid ihr schon da? Welche Geschichte ist das? Mit dem Babylonischen Mantel. Genau, das ist die Geschichte von Achan und der Niederlage bei Ai. Wo der Achan diesen Babylonischen Mantel, diese Dinge, die gebannt waren, geklaut hat, in seinem Zelt versteckt hat und das Ganze voll gleitet. In der Erde vergraben, genau, unter dem Zelt. Und er will es nicht bekennen. Und dann wird dieses Los, nicht gezogen, aber das Los wird gebraucht und es fällt, das ist so, ja, er ist der Stamm und dann die Familie. Es wird immer dünner, immer enger, bis es auf ihn fällt.

[11:56] Und dann schaut mal, was der Joshua sagt, in Vers 19. Joshua 7, Vers 19. Und Joshua sprach zu Achan, mein Sohn, gib doch dem Herrn, dem Gott Israels, die Ehre und lege ein Geständnis vor ihm ab und sage mir, was hast du getan? Verbirge es nicht von mir. Also hier Gott die Ehre geben, bedeutet nicht, ihn zu loben, so sehr. Sondern was bedeutet es hier? Warum sagt er, gib ihm die Ehre, gib Gott die Ehre, lege ein Geständnis ab. Worin besteht hier Gott die Ehre geben? Sei ehrlich, genau, sei ehrlich. Bekenne deine Schuld. Ja, fürchte Gott, ja.

[12:38] Ja. Genau, also was genau ist hier der Punkt? Ihr habt schon einige gute Sachen gesagt. Verschweige mich nicht, aber warum? Warum sagt, also genau, weil Gott hat es ja schon vorher gezeigt. Jetzt das zu bekennen, bedeutet Gott recht zu geben. Versteht ihr? Gott, durch das Los, hat Gott gesagt, Achan was, ja. Und jetzt sagt Joshua, komm, jetzt kann, er ist ja schon ein verlorener Mann. Übrigens, das ist, hier gibt jemand Gott die Ehre, der verloren ist. Seht ihr das? Der Achan wird gleich gesteinigt und verbrannt. Der hat seine Gnadenzeit, die Gnadenzeit ist schon abgelaufen und trotzdem kann er noch Gott die Ehre geben. Das passiert ganz am Ende, also vor allem nach den tausend Jahren passiert das auch, wo dann der Satan und die bösen Menschen niederknien werden und auch in dem Sinne Gott die Ehre geben werden. Sie werden anbeten, weil sie ihm, nicht weil sie ihn lieben, sondern weil sie ihm Recht geben. Er hat Recht.

[13:57] Jetzt Gottes Wunsch ist natürlich, dass wir ihm nicht nur die Ehre geben, sondern ihn auch fürchten, dass wir ihn lieben und ihm Recht geben, ja, aus unserem Herzen heraus. Aber Gott die Ehre geben, bedeutet zuallererst einmal, egal ob ich ihn liebe oder nicht, das Eingeständnis, Gott hat Recht mit dem, was er sagt. Ja, das ist, was die, was die, was die Philister gesagt haben. Das ist, was hier Achan am Ende sagt, ja, Gott hat Recht. Es nützt ihm in dem Moment nichts mehr. Das ist die Grundidee.

[14:23] Aber jetzt für unsere persönlichen Zwecke ist das natürlich nicht ausreichend, weil wir wollen ja nicht zu denen gehören, die am Ende Gott die Ehre geben, um Gott nur Recht zu geben. Wir wollen ihm jetzt schon Recht geben und zwar aus Liebe. Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Schau mal mit mir in Malachi Kapitel 2, Vers 2. Schauen wir uns mal an, wie das zum Ausdruck kommt hier. Malachi Kapitel 2. Malachi ist das letzte Buch des Alten Testamentes. Der letzte Prophet vor einer langen Pause des Schweigens. Malachi Kapitel 2 und dort Vers 2. Das heißt es, wenn ihr nicht hören wollt und ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen die Ehre zu geben, spricht der Herr der Herrscher an. So schleudere ich den Fluch gegen euch und verfluche eure Segenssprüche. Und ich habe sie auch schon verflucht, denn ihr nehmt es nicht zu Herzen.

[15:21] Was lernen wir hier über Gott die Ehre geben? Welche Dinge könnt ihr sehen, die man aus diesem Vers entnehmen kann über die Ehre, die Gott gebührt? Genau. Das spricht davon, aber wenn man genau liest, kann man daraus Schlussfolgerungen auf was passiert, wenn man ihm die Ehre gibt. Das Gegenteil. Ja, das stimmt. Das Gegenteil, genau. Also was ist das Problem hier? Meine Frage ist ganz einfach. Was können wir daraus lernen in Bezug auf Gott die Ehre geben? Er sagt ja, wenn ihr nicht hören wollt und ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen die Ehre zu geben. Ah, meinem wem die Ehre geben? Meinem Namen.

[16:18] Das ist interessant, oder? In Offenbarung heißt es, gebt Gott die Ehre, aber hier heißt es, seinem Namen die Ehre. Übrigens gibt es das gleiche bei der fürchtet Gott. Fürchtet Gott, und manchmal heißt es, die meinen Namen fürchten. Also seine Namen, es kommt öfter vor. Das heißt, in der Bibel ist es gleichbedeutend, ob wir Gott fürchten oder seinen Namen fürchten, ob wir Gott die Ehre geben oder seinem Namen die Ehre geben. Was ein starkes Indiz dafür ist, dass sein Name sein Charakter ist, eigentlich ein Symbol seines Wesens ist. Denn wir ehren ja nicht einfach nur eine Buchstabenkombination. Aber Gott, er sagt ja, mein Name, das ist ich bin, der ich bin, so wie ich bin. Das ist mein Wesen, mein Charakter, meine Natur, wer ich bin, und dem geben wir die Ehre.

[17:10] Also das ist eine Sache. Und das Zweite ist, er sagt, ihr wollt es euch nicht zu Herzen nehmen. Zur Zeit von Malachi haben die Menschen nicht mehr Götzen angebetet. Die waren strikte Sabbathalter, haben strikt ihren Zehnten gegeben und haben sich an alles äußerlich gehalten, aber sie haben ihrem Herzen Gott nicht die Ehre gegeben. Er sagt, weil ihr es euch nicht zu Herzen nehmt. Gott wünscht sich ja nicht nur einfach ein äußerliches, ja Gott, du hast recht, sondern ein innerliches von Herzen kommen. Das ist, was er sich eigentlich wünscht.

[17:44] Schauen wir uns mal eine interessante Geschichte im Neuen Testament an, die vielleicht, wie keine andere, beschreibt, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben. In Lukas Kapitel 17. Lukas Kapitel 17 beschreibt eine, glaube ich, denke ich, ganz bekannte Geschichte. Ab Vers 11. Lukas Kapitel 17 und dort ab Vers 11. Da kommen diese zehn Aussätzigen, ja? Ab Vers 12 vielleicht. Bei seiner Ankunft in einem Dorf begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von ferne stehen blieben. Vers 13. Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen, Jesus, Meister, erbarme dich über uns. Und als er sie sah, sprach er zu ihnen, geht hin und zeigt euch den Priestern. Was geschah? Während sie hingingen, wurden sie rein. Hatten diese zehn Menschen Glauben, ja oder nein? Alle zehn hatten Glauben. Sie hatten erwartet, gleich geheilt zu werden. Jesus sagt, nein, nein, ihr geht einfach los. Und als sie losgingen im Glauben, die waren immer noch genauso aussätzig, während sie Jesus glaubten und losgingen, wurden sie geheilt. Jesus hat alle zehn geheilt, weil alle zehn hatten Glauben.

[19:00] Vers 15. Einer aber von ihnen kehrte wieder um, als er sah, dass er geheilt worden war und Priestgott mit lauter Stimme warf sich auf sein Angesicht zu Jesus und dankte ihm. Und jetzt kommt natürlich der Skandal der Geschichte. Das war ein Samariter, einer, der eigentlich gar nicht viel von der Bibel wusste, nur von den ersten fünf Büchern Mose. Zehn Aussätzige, alle zehn kommen zu Jesus. Alle zehn bitten Jesus um Vergeben, also um Heilung. Alle zehn glauben dem Wort Jesu. Alle zehn handeln gemäß des Wortes Jesus. Alle zehn werden geheilt und nur einer ist dankbar.

[19:36] Wie oft geschieht es, dass wir mit einem Problem zu Gott kommen und sagen, Herr, hilf mir. Und dann glauben wir, dass der Herr uns geheilt hat und wir glauben, dass der Herr uns vergeben hat und wir handeln auch so und wir erleben in unserem Herzen wirklich, dass Gott uns vergeben hat. Und dann machen wir so weiter, als wäre nichts geschehen und haken es einfach ab. Statt zurückzugehen und sagen, jetzt brauche ich nicht mal zum Priester gehen, jetzt renne ich erstmal zu Jesus und ich bedanke mich. Was kann ich für dich tun? Danke, danke, danke, danke. Nur einer von zehn.

[20:11] Vers 17. Da antwortete Jesus und sprach, sind nicht zehn reingeworden, wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre, um Gott die Ehre zu geben? Was bedeutet es, Gott die Ehre zu geben? Ihm zu danken, Gott die Ehre zu geben, ist eine Reaktion auf das, was Gott getan hat.

[20:33] Wenn am Ende, nach den tausend Jahren, Satan und seine Dämonen niederknien werden und sagen, Gott, du bist gerecht, dann ist es eine Reaktion auf das, was Gott getan hat. Das nur noch eine äußerliche Intellektuelle ist, keine Herzens, aber intellektuell müssen sie darauf reagieren, weil sie müssen Gott Recht geben. Aber hier ist jemand, der sogar in seinem Herzen Gott Recht gibt. Herr, ich danke dir. Gott die Ehre zu geben, ist unsere Reaktion auf das, was Gott getan hat.

[21:05] Fürchte Gott, es ist das, was Gott für uns tut. Die Liebe, die Gott zu uns hat und unsere Einstellungen zu Gott, dass wir ihn lieben und ihm nicht mit einer Liebesbeziehung führen, dass wir ihm nicht wehtun wollen. Aber ihm die Ehre geben bedeutet ja zu sagen, okay, alles was du sagst, damit hast du recht und ich will es aus Dankbarkeit auch tun.

[21:26] Und das bringt uns natürlich zu jenem berühmten Vers in Prediger Kapitel 12. Schauen wir mal, Prediger Kapitel 12. Haben wir letzte Woche angeschaut. Prediger Kapitel 12 und dort Vers 13 und 14. Die Hauptsumme aller Lehre, genau. Prediger Kapitel 12, Vers 13 und 14. Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören. Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus. Denn Gott wird jedes Werk vor einen Gericht bringen, samt allem Verborgenen ist er gut oder böse.

[22:16] Also vergleichen wir mal Prediger 12 mit Offenbarung 14. Was steht als erstes in Prediger 12, Vers 13? Die Summe aller Lehre. Dann kommt Fürchte Gott, dann kommt Halte Gebote, dann kommt für alle Menschen, genau. Und dann? Ein Gericht, ja. Ein Gericht. Jetzt Offenbarung 14, Vers 6. Was haben wir da? In Vers 6 und 7 gibt es irgendwas, was so ähnlich ist wie Summe aller Lehre. In Offenbarung 14, Vers 6 und 7. Gibt es etwas, was dem entspricht, Summe aller Lehre? Ein Gegenstück dazu. Mit großer Stimme, ja. Ewiges Evangelium, ganz genau. Ist ja auch die Summe aller Lehre, oder? Das Evangelium, die Lehre, die gute Nachricht. Gibt es ein Gegenstück zu Fürchte Gott? Fürchte Gott, ja. Gibt es ein Gegenstück für alle Menschen? Genau. Jede Nation, Volk, Sprache und so weiter. Gibt es ein Gegenstück zu Gericht? Die Stunde seines Gerichts.

[24:09] Seht ihr, dass also wirklich Offenbarung 14 fast eine Kopie ist von Prediger 12? Wenn ich also lese, die Summe aller Lehre, fürchte Gott und halte seine Gebote. Das ewige Evangelium, fürchte Gott und gebt ihm die Ehre. Vom Parallelen her. Was muss es bedeuten, Gott die Ehre zu geben? Die Gebote zu halten. Seht ihr das? Fürchte Gott und halte seine Gebote. Fürchte Gott und gebt ihm die Ehre. Und zwar genau aus derselben Motivation, wie der eine, der zurückkam, Gott die Ehre gegeben hat. Nämlich, was war seine Motivation? Dankbarkeit.

[24:58] Das ist der entscheidende Punkt einer dreifachen Engelsbotschaft. Dass die dreifache Engelsbotschaft uns lehrt, dass wir Gottes Gebote halten. Nicht damit er uns liebt, sondern weil er uns schon heil gemacht hat. Und das interessante, es gibt viele Christen, die wollen geheilt werden und die werden auch geheilt. Ihre Sünden werden vergeben, aber nur wenige wollen umkehren und wollen aus Dankbarkeit Gottes Gebote halten. Und Jesus wird mal die Frage stellen, wo sind all diejenigen, denen ich vergeben habe? Das ist übrigens die Frage im Untersuchungsgericht. Wo sind die, denen ich vergeben habe? Wo sind die, die doch zu mir gekommen sind ans Kreuz? Wo sind sie? Warum danken sie mir nicht? Warum halten sie nicht meine Gebote? Wo sind sie hin? Das ist die Frage im Untersuchungsgericht, denn Gott wird jedes Werk an Gericht bringen und so weiter.

[25:51] Also Gott die Ehre zu geben, bedeutet seine Gebote halten. Und das bezieht sich nicht nur auf die 10 Gebote. Schaut mal mit mir in 1. Korinther 10. Und da wird es wirklich interessant. 1. Korinther 10. 1. Korinther Kapitel 10 und dort Vers 31, ganz bekannter Text. Den kennen wir gut. Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles.

[26:36] Also was sind das für Aktivitäten, die beschrieben werden? Essen, trinken, Alltagsdinge, oder? Also was immer wir tun, tut alles zur Ehre Gottes. Heißt also, was immer wir tun, tut es so, dass es Gottes Geboten entspricht. Was immer er tut, tut es aus Liebe, Dankbarkeit. Denn es ist ja, Liebe fürchtet Gott, liebt ihn und gibt ihm die Ehre. Ist so wie dieser eine Samariter, der zurückgekehrt ist und in Gedanken hat. Danke Herr für das, was du getan hast. Deswegen möchte ich so trinken, das es dir gefällt. Deswegen möchte ich so essen, wie es dir gefällt. Deswegen möchte ich mich so anziehen, wie es dir gefällt. Deswegen möchte ich mich so kleiden, wie es dir gefällt. Deswegen möchte ich das anhören musikalisch, was dir gehört. Deswegen möchte ich mir das anschauen im Fernsehen, was dir gefällt. Deswegen möchte ich mir das anschauen im Internet, was dir gefällt. Deswegen möchte ich so reden, wie es dir gefällt. Deswegen möchte ich die Worte wählen oder halt auch die Worte nicht mehr sagen. Entsprechend, wie es Gott gefällt und nicht gefällt.

[27:43] Aus Dankbarkeit. Wenn wir Gott nicht dankbar sind, dann haben wir die ganzen Probleme mit dem Lebensstil. Eigentlich sind die ganzen Debatten um den Lebensstil und wie man leben sollte als Christ eine Frage von Dankbarkeit. Bin ich Gott wirklich dankbar für das, was er getan hat? Für die allermeisten Christen sind ja solche Lebensstilfragen eher so. Muss ich das wirklich tun? Das erinnert an die eigene Kinderzeit, wo man sagt, muss ich das wirklich tun? Und man gar nicht weiß, wie dankbar man seinen Eltern sein kann für das, was die alles getan haben. Aber wenn ich wirklich dankbar bin, wenn ich wirklich weiß, wie tief das Loch war, aus dem mich Jesus gerollt hat und wenn ich sehe, wie tief die Kette runtergelassen worden ist und wie sehr er sich schmutzig gemacht hat und wie tief er gekommen ist und wie wunderbar mich rausgeholt hat, werde ich nicht sagen, muss ich das wirklich tun? Muss ich da wirklich drauf verzichten? Ich aus Dankbarkeit lebe ich so, wie ich es möchte. Mal ganz davon abgesehen, dass es ohnehin für mich nur zum Besten ist.

[28:46] Also in diesem Gebt Gott die Ehre steckt also das gesamte Spektrum auch vom christlichen Lebensstil drin. Also egal, ob das jetzt Essen, Trinken, Unterhaltung, Geld, was auch immer es ist, ja, steckt alles da drin. Gebt Gott die Ehre. Und die Frage ist halt wirklich, wenn wir so durch den Tag gehen und durch den Tag uns bewegen, Montag, Dienstag, Mittwoch und so weiter, geben wir Gott die Ehre? Ist das wirklich eine Ehre für Gott? Das ist ja, was es bedeutet. Also wenn ich sage, das ist ja eine Ehre, dann ist es ja irgendwie auch bedeutend, oder? Kann Gott sagen, okay, also durch dieses Leben fühle ich mich geehrt? Ich fühle mich doch geehrt, wenn jemand was für mich tut, oder? Ich fühle mich geehrt, wenn jemand etwas Besonderes macht. Kann Gott sagen, ich fühle mich geehrt, wenn ich dein Leben sehe?

[29:42] Danke. Jetzt, du hast einen wichtigen Punkt gemacht. Er hat noch mehr gegeben. Schau mal mit mir in Johannes 17. Du hast mich auf einen wichtigen Punkt gemacht. Johannes 17, denn es ist ja nie so, dass Gott etwas von uns verlangt, was er nicht zuerst selbst getan hat, oder? Er hat zuerst den Sabbat gehalten, deswegen halten wir den Sabbat. Er hat zuerst die Feinde geliebt, deswegen kann er sagen, liebt ihr die Feinde. Er war zuerst demütig, deswegen sagt er, seid ihr demütig. Und so ist es auch mit der Ehre.

[30:11] Schaut mal, das ist sehr interessant, das habe ich im Studium erst mal heute, ist mir so richtig das bewusst geworden. Schaut mal in Johannes 17, Vers 22. Dazu muss ich euch noch Folgendes erklären, bevor wir das lesen. Das Griechische einmal ganz kurz. Im Hebräischen gibt es ein Wort für Ehre, das ist das Wort Kabott. Und Kabott heißt eigentlich Gewicht, auf etwas Gewicht legen, gewichtig. Das bedeutet, wenn ich Gott die Ehre gebe, beim Essen zum Beispiel, dann ist es für mich wichtig, es ist für mich gewichtig, was ich esse. Gottes Meinung hat für mich Gewicht. Das bedeutet, ihm die Ehre geben. Hat also nichts mit Goldmedaille zu tun oder so, mit äußerer Ehrlichkeit, sondern mit, ja.

[31:00] Das andere Wort im Griechischen ist Doxa. Und Doxa heißt auch Herrlichkeit. Kommt eigentlich auch vom Denken. Herrlichkeit. Ihr kennt, es gibt viele Bibelstellen in der Bibel, wo Gott von seiner Herrlichkeit spricht. Und in diesem Sinne können wir jetzt Johannes 17 lesen, Vers 22. Johannes 17, Vers 22. Und ich, also wer betet hier in Johannes 17? Jesus. Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins sein, gleich wie wir eins sind.

[31:52] Also hier steht dasselbe Wort Doxa, wie gebt Gott die Ehre. Also auf dem Magen 14, Vers 6 heißt und 7, fürchtet Gott und gebt Gott die Doxa, die Ehre. Und hier steht, ich, Jesus, habe ihnen, die Doxa, die Herrlichkeit, die Ehre gegeben, die du mir gegeben hast. Also eigentlich haben wir, wer ist der Erste, der hier irgendwelche Ehre gibt oder Doxa? Gott gibt sie an, an Jesus. Und Jesus gibt sie an, an die Menschen, an die Jünger. Und dann sagt er, und dann, dann sagt er hier nichts mehr, aber dann sagt er in Offenbarung, wo soll die Ehre jetzt hingehen? Zu Gott zurück.

[32:32] Es ist eigentlich ein Kreislauf. Ja, denn von alleine können wir Gott ja gar nichts geben. Ja, was sollen wir ihm denn geben? Wir haben doch nichts von alleine. Ja, also wenn wir Gott lieben, das ist ja bei der Liebe genauso. Wer hat uns zuerst geliebt? Gott hat uns durch, Jesus geliebt und deswegen lieben wir ihn zurück. Und Gott hat zuerst die Furcht, nicht wahr, diese Gottesfurcht ausgelebt und deswegen können wir es zurück tun. Und Gott hat zuerst uns die Herrlichkeit gegeben, die Ehre. Und wir können es zurückgeben. Er hat uns das Leben gegeben durch Christus und wir leben dann, geben dann unser Leben ihm wieder zurück. Und dadurch entsteht dieser Kreislauf. Das ist wie in der Natur, so ein Wasserkreislauf oder so. Das ist, das ist das Gesetz des Lebens, ja, zu geben, um zu empfangen. Ja, ich habe dich zuerst geliebt, darum habe ich zu mir gezogen und deswegen wünscht er sich, dass wir ihn wieder zurückleben. Immer wieder das Gleiche.

[33:40] Und was passiert, wenn ein Mensch, statt das zurückzugeben, sagt, nein, ich liebe mich, statt dass ich Gott liebe, ich liebe mich selbst. Du musst dich erst selbst lieben, damit du andere lieben kannst. Der Fluss ist unterbrochen. Du musst dich nicht selbst lieben, damit du andere lieben kannst, sondern du wirst ja von Gott geliebt. Dadurch kannst du andere lieben und du kannst Gott lieben. So läuft der Fluss. Und das ist ja die Lüge von Satan gewesen, der gesagt hat, Gott ist nicht ausreichend. Gott tut nicht alles, was nötig ist. Ich muss mich selbst um mich kümmern. Gott ist ja gut, Gott ist gut. Wir wollen jetzt gegen Gott sagen. Ich muss erstmal um mich selbst kümmern und dann können wir mal sehen, wie es weitergeht. Boom, großer Kampf.

[34:29] Nein, das Gesetz des Lebens ist, Gott liebt uns durch Christus. Wir lieben ihn zurück. Er gibt uns das Leben durch Christus. Wir geben unser Leben ihm zurück. Er gibt all die Wohltaten. Er gibt uns Geld. Wir geben zurück. Und im Grunde, man muss ehrlich sagen, der Fluss ist immer stärker als der. Das sind 90 Prozent und 100 Prozent gehen zurück. Wir können niemals das ganze Ausmaß der Liebe zurückgeben. Das ist nur eine Reflektierung. Es ist immer nur ein bisschen zurück. Wie ein Vater, der natürlich auch mehr Liebe auf das Kind schüttet, als ein Kind überhaupt zurückgeben kann. Aber darum geht es ja gar nicht. Es geht nicht um das Maß, wie viel, sondern einfach nur um diesen Fakt.

[35:23] Und genauso ist es mit der Ehre. Genau das Gleiche, was passiert, wenn ein Mensch sich selbst liebt, ist, wenn ein Mensch sich selbst ehrt, sich selbst die Ehre gibt, sich selbst ehren möchte. Das ist genau dasselbe Prinzip. Statt Gott die Ehre zu geben. Und manchmal passiert das. Manchmal passiert das sogar unter Christen, dass wir Leute über ihr Maß ehren und sagen, oh der Mann oder ich, was ich heute getan habe. Oh, schau mich an. Nein, Gott, gib Gott die Ehre. Wir sind nur, es ist nur ein Instrument, ein Kanal, wo es durchgeht. Und dadurch wachsen wir. Und das ist eigentlich, was die Treffe Engels Botschaft ist. Und das ist der wahre Gehorsam.

[36:03] Auch die zehn Gebote. Die zehn Gebote sind ja Gottes Charakter. Er hat uns die zehn Gebote gegeben und wir halten sie und geben quasi dadurch seinen Charakter wieder zurück. Spiegeln wir zurück. Schaut mal wir noch zum Ende. Ja, also ihr seht, wenn ihr weiter darüber nachdenkt, irgendwie alle, alle, alle Gleise der Bibel kommen diesem Bahnhof zusammen. Schaut mal mit mir in 2. Mose, da sind wir am Ende angelangt. In 2. Mose Kapitel 33. Er beantwortete, so lass mich doch deine Herrlichkeit sehen. Das ist der Mose, nicht wahr? Der Mose sagt zu Gott, lass mich deine Herrlichkeit sehen. Das ist auch die, diese, nicht wahr? Kabott, diese Herrlichkeit, diese Ehre.

[36:55] Und was sagt Gott? Vers 19, 2. Mose 33, Vers 18 und 19. Er beantwortet, so lass mich doch deine Herrlichkeit sehen. Und der Herr sprach, ich will alle meine Güte. Ihr habt recht, was ihr gesagt habt, aber es steht wörtlich Güte, denn es ist eine Herrlichkeit, nicht wahr? Ich will alle meine Güte vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen, will den Namen des Herrn vor dir aussuchen. Könnt ihr euch erinnern? Gebt dem Namen des Herrn die Ehre und wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig. Und wenn ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.

[37:28] Was von Gott kommt, seine Herrlichkeit, ist sein Charakter. Und da ist alles mit eingefasst. Seine Liebe, seine Güte, seine Barmherzigkeit, seine Gerechtigkeit, all das kommt zu uns. Und Gott möchte, dass wir aus Liebe seinen Charakter widerspiegeln, dass wir ihm diesen Charakter zurückspiegeln, dass wir ihm diese Ehre, die er uns gegeben hat, seine Herrlichkeit, dass wir sie zurückgeben. Jesus sagt, damit ihr eins seid, so wie ich und der Vater eins sind, dass es sich verbindet, dass es ein Fluss ist. Gebt ihm die Ehre, spiegelt seinen Charakter wieder. Denn die Gebote sind ja nichts weiter als der Charakter Gottes. Und das meint die Bibel mit, haltet seine Gebote, nicht einfach nur zehn Regeln, gut, wenn du sie abhacken kannst. Nein, nein, nein, es geht viel tiefer. Das ist, was es meint.

[38:19] Dieser Fluss, der von Gott kommt und den wir zurückgeben. Fürchte Gott, ist die Einstellung, ihn so sehr zu lieben, dass ich nichts Böses tun will. Gebt ihm die Ehre, ist die Bereitschaft, all das, was er mir gibt, wieder zurückzugeben. Sei es durch das Halten des Sabbats, sei es dadurch, dass ich seine Gesundheitsgesetze beachte oder in allen meinen Wortentaten, in der Musik, meiner Kleidung deutlich mache, ich liebe Jesus. Gib es zurück.

[38:43] Und das ist ein ganz toller Gedanke, das ist super praktisch, kann man sagen. Jede Minute darüber nachdenken, kann ich gerade Gott die Ehre wieder spiegeln mit dem, was ich tue? Spiegelt es gerade wieder zurück. Und je mehr wir ihn anschauen, desto mehr werden wir verwandelt werden von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Also je mehr wir auf ihn schauen, je mehr wir von ihm empfangen, desto deutlicher und klarer und ungehinderter wird dieser Kreislauf. Am Anfang ruckelt es vielleicht noch ein bisschen, weil da immer noch wir was abzwacken für uns selbst, für unsere eigene Ehre, nicht wahr? Aber je mehr wir auf ihn schauen, von ihm nehmen, desto mehr geben wir zurück. Weg von uns selbst hin zu ihm, unser Charakter.

[39:22] Also wollen wir uns vornehmen, morgen, heute Abend, morgen früh, morgen Nachmittag, wann auch immer, immer wieder, wenn Gott uns daran erinnert, darüber nachzudenken, wie wir Gottes Charakter in unserem Leben ihm zurückspiegeln können. Aus Dankbarkeit für all das, was er für uns getan hat. Wollen wir uns das vornehmen? Amen? Dann lasst uns noch beten.

[40:08] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du durch dein Wort deutlich gesprochen hast, dass es uns klar gemacht hast und dass wir sehen dürfen, dass ein Leben mit dir viel weiter geht als nur zwei Stunden oder drei Stunden am Sabbatmorgen. Ein Leben mit dir bedeutet in jeder Sekunde unseres Lebens all die Segnungen, die du uns geschenkt hast, wieder zurückzuspiegeln, wieder zurückzugeben. Nicht, dass du irgendetwas von uns brauchen würdest, aber du hast so viel investiert, du möchtest, dass es zurückkommt, weil das eine echte Beziehung, eine eine echte Einheit ist. Wir danken dir von ganzem Herzen, dass du uns zuerst geliebt hast, dass du uns zuerst Ehre und Herrlichkeit geschenkt hast, dass du zuerst deinen Charakter offenbart hast. Wir hätten es niemals zuerst getan, das weißt du.

[41:00] Deswegen bist du den ersten Schritt auf uns zugegangen, aus lauter Liebe und Güte und aus Dankbarkeit. So wie diese eine Samariter, auch wenn wir nicht viel wissen, aber aus Dankbarkeit wollen wir dir die Ehre geben, in den großen und in den kleinen Dingen des Lebens. Wir bitten dich, um die Weisheit und die Kraft, auch dort Veränderungen vorzunehmen in unserem Leben, sei es beim Essen, beim Trinken, in der Unterhaltung, in der Freizeit, in was auch immer, so dass wir deinen Charakter besser widerspiegeln können, allen Menschen, die um uns herum sind. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[41:37] Also, ihr Lieben, nächste Woche sehen wir uns wieder. Dann geht es weiter mit der Adventgeschichte und mit der Stunde seines Gerichts. Und da bin ich gespannt, was ihr euch so aus den Evangelisationen alles behalten habt. Dann werden wir sehen, wie gut wir unseren Glauben kennen und wir werden das gemeinsam mal gut analysieren. Bis dann, Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


Lizenz

Copyright ©2015 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.