[1:30] Offenbarung 17 Vers 14. Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen. Denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige, und mit ihm sind die Berufenen, Auserwählten und Gläubigen.
[2:19] Erste Frage: Wer sind diese? Das heißt, diese werden mit dem Lamm Krieg führen. Wer sind diese? Ja, genau.
[3:01] Diese sind die 10 Könige, von denen wir gehört haben in Vers 12. Und was haben die gemacht? Wir haben über sie gesprochen in Vers 12. Und in Vers 13 haben wir gesehen, dass sie alle einig sind. Da haben wir letztes Mal drüber gesprochen, könnt ihr euch erinnern? Die Einheit der Feinde Gottes. Das war letztes Mal unser Thema. Einmütigen Sinn ist, wir haben gesehen, die Einheit, die von Gott kommt, die ist dauerhaft, aber die Einheit, die von Satan kommt, die ist nur kurz für den Moment, und dann bricht sie auseinander, wie in Daniel 2. Aber für einen kurzen Moment sind sie einmütig und sie geben ihre Macht und Autorität dem Tier. Wir haben gesagt, so ähnlich wie damals beim Römischen Reich, wo auch die Macht und Autorität und der Sitz dem Papsttum gegeben worden ist, so werden auch diese 10 Könige ihre Macht und Autorität und all das dem Papsttum übergeben. Und gemeinsam werden sie dann Krieg führen. Und zwar heißt es hier mit dem Lamm.
[4:11] Und die Frage ist eine simple Frage, da reiß ich offene Türen für euch ein. Das Lamm in der Offenbarung ist fast immer Jesus. Ich war nur einmal in Offenbarung 13, das Tier, das aussieht wie ein Lamm. Das ist dann nicht Jesus, aber auch natürlich eine Parallele zu Jesus. Die kämpfen gegen Jesus. Und Jesus ist ja öfter mal der Gegenstand des Krieges in der Offenbarung. In Offenbarung 12 haben wir den Luzifer, Satan, der gegen Jesus kämpft. Aber da heißt es nicht, er führte Kampf gegen das Lamm, sondern er führte Kampf gegen Michael, der so ist wie Gott. Hier führen sie Kampf gegen den, der mittlerweile auf die Welt gekommen ist, der Mensch geworden ist, der gestorben ist für die Menschheit.
[5:00] Sie führen Krieg gegen ein Lamm. Das ist erstmal eine sehr merkwürdige Idee, oder? All diese Tiere, diese Biester, Hörner und alles führen Krieg gegen ein Lamm. Johannes 1, Vers 29, das kennt ihr. Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt. Warum führt Satan einen Krieg gegen Jesus? Er hat ihn im Himmel schon geführt, weil Jesus so war wie Gott, oder? Aber am Kreuz hat Jesus, also mit anderen Worten, der Satan hat Jesus schon immer gehasst, weil Jesus so war wie Gott. Aber am Kreuz, als Jesus das Lamm Gottes war, hat er den Charakter Gottes offenbart wie nie zuvor. Und am Kreuz hat Jesus die Macht gezeigt, Sünde zu besiegen und damit eigentlich die Agenda des Satans zu besiegen. Es ist das Lamm, das die Sünden wegnimmt. Es ist der Satan, der die Sünde gebracht hat. Und deswegen hasst der Satan Jesus als das Lamm, weil all das, was der Satan so fabriziert, was er so herstellen kann an Versuchung, an Lüge, an Täuschung, an Sünde, an Rebellion, an Schuld, all das wird von Jesus wieder weggenommen. Und deswegen inspiriert er die Menschen, das Lamm zu hassen.
[6:25] Sie führen Krieg gegen das Lamm. Und dieser Krieg wird auch an anderen Stellen beschrieben. Eigentlich ist diese Stelle hier in Offenbarung 17, 14 nur der Kommentar, die Erläuterung zu anderen. Wir haben ja gesagt, Offenbarung 17 ist größtenteils ein Kommentar zu welchem Kapitel? Zu Kapitel 16. Haben wir denn in Kapitel 16 auch einen Krieg, der dort erwähnt wird? Krieg gegen das Lamm ist ja auch relativ abstrakt. Gibt es da auch einen Krieg, wo wir das vielleicht miteinander andocken können? Ein Krieg in Offenbarung 16.
[7:06] Schon wieder so lange her, dass wir Offenbarung 16 gemacht haben. Vers 14, genau. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde, um des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln, an jenem großen Tag Gottes des Allmächtigen. Und dann Vers 16. Vers 16. Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Harmagedon heißt. Das heißt, dieser Krieg, der hier beschrieben wird, ist die Schlacht von Harmagedon. Wir haben ja damals schon darüber gesprochen. Harmagedon, der Berg bei Megiddo, das ist eigentlich der Berg Karmel. Da findet keine Endzeitschlacht statt. Das ist ja viel zu klein für die gewaltigen Heere, die sich manche ausdenken. Es ist kein Krieg zwischen zwei politischen Parteien, die um das Öl im Nahen Osten kämpfen. Es ist ein Krieg gegen das Lamm. Das macht jetzt Offenbarung 17 nochmal sehr deutlich. Es ist ein Krieg gegen das Evangelium. Ein Krieg gegen den Sünden vergebenden Erlöser.
[8:10] Und das hat verschiedene Facetten. Übrigens, können denn die Weltmächte, das Papsttum und die USA, all die, die wir hier gesehen haben in Offenbarung 16, 17, die da eine Rolle spielen, können die denn tatsächlich gegen Jesus Krieg führen? Wie?
[8:30] Sie können Gesetze erlassen, verändern, modifizieren. Also erstmal können sie sich gegen Jesus stellen, indem sie seine Gesetze ändern. Gesetze erlassen, die gegen Jesu Gesetze sind. Sie können, und das ist vielleicht eine der effektivsten Dinge, sie können das Evangelium behindern, nicht indem sie Jesus Schachmatt setzen, aber indem sie die Verbindung der Menschen zu Jesus unterbrechen, indem sie sagen, komm doch zu mir, ich vergebe dir die Sünden, gehst nicht zu Jesus. Und dann ist zwar Jesus immer noch völlig unversehrt im himmlischen Heiligtum, aber die Menschen kommen nicht zu ihm. Das Evangelium hängt ja davon ab, dass Menschen Jesus haben wollen. Das Evangelium, ja.
[9:12] Und dann, hast du richtig gesagt, ein Krieg gegen Jesus kann auch so aussehen, dass ein Krieg gegen seine Nachfolger veranstaltet wird. Schaut mal erst mal in Matthäus 25, da haben wir diese Idee erstmal ganz allgemein niedergelegt. Matthäus 25, Vers 40. Das hat nichts mit Krieg hier zu tun. Matthäus 25, Vers 40. Das ist in diesem Gleichnis von dem Gericht. Da heißt es Matthäus 25, Vers 40. Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
[9:58] Was ist die simple Lehre, die wir aus diesem Vers ziehen können? Jesus identifiziert sich mit seinen Gläubigen. Kennt ihr eine Geschichte, wo Jesus das so offensichtlich zeigt, dass ein Angriff oder eine Verfolgung seines Volkes eher als einen Angriff auf sich selbst wertet? Kennt ihr eine biblische Geschichte, wo er das deutlich sagt? Ich fühle mich angegriffen. Wo er zu einem Verfolger spricht. Saulus.
[10:33] Lies mal kurz. Apostelgeschichte Kapitel. Weiß jemand, wo das steht, Apostelgeschichte? Neun, genau. Zwei ist noch Pfingsten. Dreieinhalb Jahre später. Apostelgeschichte neun. Kapitel sieben ist die Steinigung von Stephanus. Und dann in neun, da heißt es hier in Vers drei. Als er hinabzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte, und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel. Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Aber Saulus hatte nie vorgehabt, in den Himmel zu gehen, oder? Er hatte vorgehabt, nach Damaskus zu gehen, um dort Christen zu verfolgen. Aber im Himmel war die Verfolgung von Christen in Damaskus ein Krieg gegen das Lamm.
[11:36] Ja, und in demselben Sinne wird auch jede Verfolgung von wahrhaft Gläubigen in der Endzeit als ein Krieg gegen das Lamm gewertet, im ganz biblischen Sinne. Das heißt, dieser Vers Harmagedon beschreibt letztendlich eigentlich die Verfolgung der Gläubigen. Das ist, was Harmagedon eigentlich de facto ist. Sicherlich wird es auch Krieg geben in Damaskus, sicherlich wird es auch Krieg geben am Ende, es wird Blutvergießen geben auch zwischen den Nationen, wie bedeutet das andernweit auch. Aber die Schlacht von Harmagedon ist ein Krieg gegen die Gläubigen.
[12:14] Aber schaut mal, nicht nur beschreibt Offenbarung 17, dass es zu diesem Krieg kommen wird, dass Harmagedon die Verfolgung der Gläubigen sein wird, sondern das heißt hier auch: Diese werden mit dem Lamm Krieg führen und das Lamm wird sie besiegen. Nicht vergessen, das sind diese Könige, das Tier, diese drachenähnlichen Gestalten, werden alle besiegt von einem Lamm. Das Lamm wird sie besiegen.
[12:45] Das erinnert so ein bisschen. Schaut mal, kennt ihr noch eine Stelle, wo plötzlich die Menschen Angst haben vor einem Lamm? Plötzlich sagen: Oh nein, das Lamm, wir müssen fliehen, fliehen. Das Lamm kommt. Kennt ihr eine Stelle in der Offenbarung, wo das Lamm dann kommt und die Menschen fliehen, wie sie in einer Schlacht fliehen würden vor einem übermächtigen Feind? Ihr werdet gleich sagen: Ah ja, natürlich. Schaut mal, Offenbarung 6, Vers 15 und 16 und 17. Offenbarung 6 ab Vers 15: Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Herrführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge. Und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt und vor dem Zorn des Lammes.
[13:44] Sie werden Krieg führen gegen das Lamm und dann wird das Lamm kommen. Und wenn das Lamm kommt, werden sie Reißaus nehmen. Sie werden fliehen, wie eine unterlegene Armee vom Schlachtfeld flieht. Sie werden sich verstecken wollen. Das Lamm kommt. Vers 17: Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen. Und wer kann bestehen?
[14:06] Es gibt einige Stellen interessanterweise, vor allem auch im Alten Testament, die von diesem Sieg Jesu in der Endzeit sprechen oder dann im Zuge dieser letzten Schlacht. Schaut mal in Psalm 2. Wir greifen mal ein paar hier raus, die also so ein bisschen das alttestamentliche, den alttestamentlichen Hintergrund auch zeigen. Psalm 2 und dort ab Vers 7. Da heißt es hier: Ich will den Ratschluss des Herrn verkünden. Er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn. Heute habe ich dich gezeugt. Er bitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum. Schön, da fährst du übrigens, um zu zeigen, dass Jesus in diesem Sinne erst gezeugt worden ist, als die Heidenvölker schon auf der Erde waren. Und dann Vers 9: Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen. Da haben wir also diese Idee, dass Jesus in dieser Endschlacht mit den Heidenvölkern Sieger sein wird als der Sohn Gottes.
[15:13] Wir können auch Psalm 21 lesen. Psalm 21 und dort ab Vers 8. Auch sehr poetisch, wie die Psalmen das immer ausdrücken. Psalm 21 ab Vers 8.
[15:46] Jetzt kommt der Grund. Vers 12. Ist das nicht interessant? Warum besiegt Gott sie? Weil sie Böses gegen ihn planen und weil sie Pläne schmieden, die sie gar nicht ausführen können. Versuch mal Gott zu besiegen. Das Unglaubliche ist ja, dass eigentlich Menschen sich anmaßen, gegen Gott kämpfen zu können. Sie planen etwas. Sie rotten am Ende die gesamte Menschheit zusammen. Alle Religionen, alle Weltanschauungen werden zusammengerottet, um gegen Gottes Gebote rebellieren zu können. Und Gott sagt: Ihr plant etwas, das könnt ihr gar nicht ausführen. Das ist umsonst. Kann gar nicht bestehen. Vers 13: Denn du machst, dass sie zur Flucht wenden. Mit deinem Bogen zielst du auf ihr Angesicht. Hebe dich her in deiner Kraft, so wollen wir deine Stärke besiegen und preisen. Du machst, dass sie sich zur Flucht wenden. Das sieht man oft in der 6. Siegel, wo sie dann zu den Bergen fliehen und sagen: Fallt auf uns.
[17:01] Noch ein Psalmtext. Und zwar in Psalm 110. Psalm 110 und dort Vers 5. Das ist vielleicht die präziseste Parallele zur Offenbarung 17. Der Herr zerschmettert die Könige am Tag des Zornes. Der Tag des Zornes ist der Tag, wenn Jesus kommt und sich aufmachen wird, um sein Volk zu retten und zu befreien, das verfolgt ist. Und Könige sind es, die gegen ihn kämpfen. Und er wird die Könige besiegen. Das ist am Ende natürlich auch so ähnlich wie in Daniel 2. Das kennt ihr. Zur Zeit dieser Könige wird der Herr ein Königreich aufrichten, das nimmermehr untergehen wird. Und auch in Daniel 7, dass das Papsttum besiegt wird und dass dann die Heiligen das Land erben werden.
[18:08] Interessant ist, wenn man zurückgeht zur Offenbarung 14. Aufmachung 17, Entschuldigung. Interessant ist, wie das Lamm beschrieben wird. Schaut mal, es heißt hier: Diese werden mit dem Lamm Krieg führen und das Lamm wird sie besiegen, denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige.
[18:30] Herr der Herren und König der Könige. Wo finden wir diesen Titel in der Bibel noch? Kennt ihr noch eine Stelle, wo gesagt wird: Herr der Herren oder König der Könige? Es drückt auf jeden Fall große Macht aus, oder? Aber kennt ihr noch eine Stelle, wo das vorkommen könnte? In der Offenbarung, genau. Nur zwei Kapitel später, wo diese Schlacht, die hier so beschrieben wird, noch konkreter ausgeführt wird. Nämlich das Kommen Jesu. In Vers Kapitel 19, da heißt es in Offenbarung 19 und dort Vers 16, da wird davor beschrieben, ich war mit seinen Namen, als der Treue und der Wahrhaftige und das Wort Gottes und er kommt mit seinen weißen Pferden, das Heer des Himmels hinter ihm. Aus dem Mund geht ein scharfes Schwert und da heißt es in Vers 16 und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: König der Könige, Herr der Herren. Das ist die Parallelstellung. Jesus kommt. Das heißt, der Sieg in Harmagedon geschieht durch die Wiederkunft.
[19:40] Es gibt aber noch andere Stellen, die diesen Titel tragen, die sind sehr interessant. Schaut mal 5. Mose. 5. Mose Kapitel 10. 5. Mose 10 Vers 17. Da steht es ein bisschen anders, aber so ähnlich. Die Idee ist eigentlich genau dieselbe, kann man deutlich sehen. Und das gibt uns jetzt einen Hinweis über die eigentlich, was damit ausgedrückt werden soll, wenn das heißt, dass Jesus der König der Könige und der Herr der Herren ist. Schaut mal in 5. Mose 10 Vers 17. Da heißt es: Denn der Herr, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große und furchtgebietende Gott, der die Person nicht ansieht und kein Bestechungsgeschenk annimmt. Kann man sehen, das ist eine ähnliche Formulierung. Herr der Herren, Gott der Götter. Von wem wird das gesagt hier? Von? Von? Was wird gesagt von? Also von Gott dem Herrn, oder? Das heißt, denn der Herr, euer Gott, er ist der Gott der Götter, der Herr der Herren.
[20:46] Jetzt meine Schlussfolgerung. Wenn das Lamm genannt wird, König der Könige und Herr der Herren, das ist ein Titel des Gottes Israel. Das ist das, was die Israeliten über ihren Gott gesagt haben, der sie aus Ägypten geführt hat. Und hier heißt es, das Lamm, er ist dieser König der Könige, dieser Herr der Herren, dieser Mächtige der Mächtigen. Das ist er. Also das ist nur eine von den hunderttausend Stellen mittlerweile, die man gefühltermaßen findet, wo irgendwo deutlich wird, wenn man die Parallelstellen findet, immer wieder hat Jesus Titel, die letztendlich auf Gott verweisen, auf Jahwe, auf den Herrn.
[21:34] Übrigens in 1. Timotheus 6, Vers 15 haben wir das auch nochmal, aber das lassen wir jetzt. Und dann heißt es hier, und damit wollen wir schließen: Jesus kämpft nicht alleine. Da sind welche mit ihm. In Offenbarung 17, Vers 14. Und mit ihm sind die Berufenden, Auserwählten und Gläubigen. Und dieses Wort "Gläubige" kann auch übersetzt werden, die Treuen, die Gott vertrauen. Mit ihm.
[22:04] Kennt ihr noch eine Stelle in der Offenbarung, wo Menschen beschrieben werden, die mit dem Lamm sind, die bei dem Lamm sind? Bingo! In Offenbarung, wo finden wir die 144.000? Mit dem Lamm? In 7 finden wir sie, aber dort sind sie als die Versiegelten. Da sind sie nicht mit dem Lamm, sondern mit dem Lamm sind sie in Offenbarung, Offenbarung 14. Gleich am Anfang Vers 1. Offenbarung 14. Vers 1. Und ich sah und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion. Und mit ihm 144.000, die trugen den Namen ihres Vaters, seines Vaters auf ihren Stirn.
[22:56] Wir haben damals, als wir das vor Jahren studiert haben, gesagt, die Kapiteleinteilung ist nur zufällig und manchmal ohne Sinn und Verstand. Was kommt denn direkt vor diesem Vers, der Vision von einem Lamm mit den 144.000? Was ist direkt davor? Das Malzeichen und das Tier und das Bild des Tieres und der Todesbefehl. Richtig? Das wird in Offenbarung 13 beschrieben. Das Tier, das tödliche Wunde bekommt, das zweite Tier, das dann ein Bild des Tieres macht, tödliche Wunde heilt alles und dann werden sie alle sich zusammenbringen lassen, um ein Todesbefehl auszuführen. Schlacht von Harmagedon. Richtig? Und eigentlich geht die Vision weiter. Die hört nicht in Offenbarung 13 Vers 18 auf mit der 666. Das geht weiter. Als nächstes sieht man ein Lamm und mit ihm 144.000.
[23:52] In Offenbarung 17 ist eigentlich genau dasselbe. Da sieht man jetzt in diesem Bild dieses siebenköpfigen Tieres. Ne, zehnköpfige Tiere, Entschuldigung. Ne, siebenköpfige. Siebenköpfige, ja. Und wieder die gleichen Mächte, die am Ende diese Verfolgung bringen, diesen Krieg führen wie in Offenbarung 13 mit dem Sonntagsgesetz, mit dem Todesbefehl und dann heißt es wieder: Und das Lamm wird sie besiegen und die mit ihm sind.
[24:22] Jetzt müssen wir an Offenbarung 14 denken. Wer ist mit dem Lamm? Die 144.000. Das sind die Berufenden, die Auserwählten, die Treuen. Das heißt, ohne dass hier die 144.000 erwähnt werden, vom Kontext sind es die 144.000. Das heißt, eigentlich beschreibt die Offenbarung immer wieder so die gleichen Grundthemen. Immer wieder mit anderen Symbolen, ja. Es sind nicht ständig neue Dinge, sondern eigentlich wird hier in Offenbarung 17 in einem Vers ein bisschen das zusammengefasst, was in Offenbarung 13 und 14 eine ganze Reihe von Versen nimmt.
[24:58] Die Berufenden, die Auserwählten. Lesen wir ganz zum Schluss noch in Römer 8. Ein schöner Vers hier. In Römer 8 und dort Vers 30. Römer 8 Vers 30. Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen. Die Berufenden, die Auserwählten. Die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt. Die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. Wenn es hier von den Berufenen heißt, dann sind es die, die durch Jesus Vergebung erlebt haben und die durch Jesus verherrlicht werden. Und schaut mal, was von denen gesagt wird in Vers 37. Aber in all dem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
[25:56] Die Berufenden, die er vorhergesehen hat, die er berufen hat, die er auserwählt hat, die er gerechtfertigt hat, die er verherrlicht hat, die durch seine Gnade treu sind, durch den Geist Gottes treu sind, die werden überwinden. Die werden weit überwinden, selbst in der Schlacht von Harmagedon. Selbst in der Schlacht gegen die 10 Könige und gegen das Malzeichen und all das, denn sie sind mit dem Lamm. Nicht, weil sie selbst so treu sind, nicht weil sie selbst so klug sind, aber sie sind mit dem Lamm und das Lamm wird die Feinde überwinden und sie sind mit dem Lamm.
[26:30] Und ich glaube, das ist die große Botschaft von 17 Vers 14 hier, dass die Schlacht von Harmagedon richtet sich gegen Jesus. Jesus wird sie schlagen, Jesus wird sie gewinnen und wenn wir mit Jesus sind, werden wir überwinden. Man könnte also sagen, eigentlich Römer 8 spricht auch von den 144.000. Steht nur nicht da, weil es allgemein gehalten ist. Aber wenn wir zu den 144.000 gehören, zu denen, die die Berufenen, die Auserwählten und die Gläubigen sind, dann ist Römer 8 eigentlich das Programm, die vom Heiligen Geist geführt und geleitet werden. Man könnte auch an die Auserwählten, ihr seid ein auserwähltes Volk, denken 1. Petrus 2 Vers 9. Gibt viele Stellen, die das beschreiben: Berufen, Auserwählt und Gläubig.
[27:14] Das nächste Mal werden wir weiter da an dieser Stelle dann weitermachen. Aber halten wir fest: Jesus wird in der Endzeit Sieger sein. Und ich glaube, bei aller Wichtigkeit, wie es ist, die Zeichen der Zeit immer wieder vor Augen zu halten, das Wichtigste ist, nicht nur zu wissen, was das Tier macht, was das Bild des Tieres macht, wie weit es mit dem Malzeichen ist, sondern am wichtigsten ist es, beim Lamm zu sein. Denn wenn ich beim Lamm bin, Tag für Tag aufs Neue, wenn ich ihm folge, wohin es auch geht, sodass er mich verändern kann, bis kein Falsch in meinem Mund mehr gefunden ist, dann werden wir weit überwinden durch ihn, der uns geliebt hat.
[27:56] Wollen wir noch gemeinsam beten? Dann lasst uns niederklingeln. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir sehen können, dass bis in die letzten Endzeitereignisse, bis in die Schlacht von Harmagedon, von der wir zwar manches jetzt schon verstehen, aber viele Details noch gar nicht kennen, weil es ja noch zukünftig ist, bis in die letzten Auseinandersetzungen, wenn der Satan alle Mächte der Welt zusammenführen wird, selbst dann, bis dahin, wird es immer darum gehen, Jesus als Erlöser festzuhalten. Und wenn wir das tun, so haben wir heute gesehen, dann kann kommen, was der will, dann kann die Welt zusammenbrechen, dann werden wir überwinden. Danke, dass wir heute erneut sehen konnten, dass unsere größte Aufgabe es ist, beim Lamm zu sein, bei dem, der unsere Sünden vergibt, bei dem, der uns immer wieder zu sich zieht, der für uns gestorben ist. Habt Dank, dass wir inmitten dieser auseinanderbrechenden Welt, inmitten der Krisen innerhalb und außerhalb der Gemeinde unseren Blick richten dürfen auf Jesus, der derselbe ist gestern, heute und in Ewigkeit. Wir möchten dir Danke sagen, dass du uns so ermutigst, dass du uns stärkst und dass wir voller Vertrauen in die Zukunft blicken können. Herr, hilf, dass unsere Herzen immer mit Jesus verbunden sind. Durch deinen Heiligen Geist, in seinem Namen bitten wir. Amen.
[29:44] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!