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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 18, Verse 12 und 13, analysiert Christopher Kramp die detaillierte Liste der Handelsgüter, die mit Babylon in Verbindung gebracht werden. Er beleuchtet die symbolische Bedeutung dieser Gegenstände, von Edelsteinen und feiner Kleidung bis hin zu menschlichen Seelen, und zieht Parallelen zu biblischen Texten wie Hesekiel 27 und den Lehren über Weisheit und Reichtum. Die Predigt betont die falsche Prioritätensetzung Babylons, das weltlichen Gewinn über ewige Werte stellt, und ermutigt die Zuhörer, Geduld und Treue zu Gott zu praktizieren.

In dieser Predigt über Offenbarung 18, Verse 12 und 13, beleuchtet Christopher Kramp die detaillierte Liste von Handelsgütern, die mit dem Fall Babylons verbunden sind. Er zieht Parallelen zur antiken Stadt Tyrus und zeigt auf, wie diese Liste symbolisch für den materiellen Reichtum und die Verlockungen der Welt steht. Die Predigt thematisiert die Wahl zwischen weltlichem Gewinn und geistlichen Schätzen und ermutigt zu Geduld und Treue gegenüber Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:45] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir wollen heute weiter studieren in Offenbarung 18. Und bevor wir beginnen, möchten wir mit einem Gebet starten und dazu niederknien, wo es möglich ist.

[1:03] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für diesen schönen Tag, für deine Gnade und deine Güte, deine Führung, deine Leitung durch den Heiligen Geist und auch für die Gelegenheit, jetzt in deinem Wort in der Offenbarung zu lesen und uns Gedanken zu machen über das, was kommen wird. Wir möchten dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist in unserem Herzen sprichst, dass wir erkennen, was du uns heute zu sagen hast und dass diese Botschaft an unseren Herzen rütteln wird und wir immer näher zu dir gezogen werden. Halte du alle Störende fern und wir danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:40] Wir wollen heute Offenbarung 18, Vers 12 und 13 anschauen. Zwei Verse heute in Offenbarung 18. Allein deswegen schon, weil hier eigentlich in diesen beiden Versen eine Aufzählung gemacht wird, wie wir gleich sehen werden. Offenbarung 18, Vers 12 und 13. Wir haben ja beim letzten Mal mit Vers 11 einen neuen Abschnitt in Offenbarung 18 begonnen. Wir erinnern uns, in Offenbarung 18 geht es um den Fall Babylons. Das Volk Gottes wird aus Babylon herausgerufen und dann wird beschrieben, wie Babylon fällt. Zuerst trauert wer über Babylon? In den ersten Versen, die wir gelesen haben, also in den Versen 7, 8, 9, 10, vor allem 9, 10, 11, 9 und 10, da ist es welche Gruppe von Menschen, die über Babylon trauert? Die Könige. Und mit Vers 11 kommt jetzt eine andere Gruppe, haben wir letztes Mal studiert, nämlich die Kaufleute. Und jetzt in Vers 12 und 13 finden wir eine lange Liste von Dingen, die gehandelt worden sind.

[2:55] Vielleicht lesen wir das mal gemeinsam, Vers 12 und 13. Und allerlei Tujaholz und allerlei Elfenbeingeräte und allerlei Geräte aus wertvollstem Holz und aus Erz und Eisen und Marmor und Zimt und Räucherwerk und Salbe und Weihrauch und Wein und Öl und Feinmehl und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen der Menschen. Eine lange Liste, 27 Gegenstände. Und die Frage, die sich dabei stellt, ist so ein bisschen, warum so eine ausführliche Liste? Es hätte auch gereicht, wenn man gesagt hätte in Vers 11, weil niemand mehr ihre Ware kauft. Aber jetzt wird die Ware ausführlich beschrieben. Und da wollen wir uns jetzt Gedanken machen, warum all diese Dinge aufgezählt werden und was uns das zu sagen hat.

[4:01] Habt ihr vielleicht schon eine erste Idee, warum all diese Dinge hier genannt werden? Vielleicht gibt es da eine Art Symbolik dahinter, ja? Das wäre interessant, ja? Ja, ganz genau. Also das wird eingesetzt, um die Menschen zu sich zu bringen, ja? Also erstmal ist es interessant, dass es noch ein Kapitel in der Bibel gibt, wo es so eine lange Liste mit Wagen gibt oder eine lange Liste mit Gegenständen, mit denen gehandelt wird. Und zwar in Hesekiel 27. Hesekiel 27. Und das ist eigentlich so ein bisschen der Hintergrund für diesen Abschnitt hier, für Vers 12 und 13. Hesekiel 27. Und in Hesekiel 27 geht es um wen? Um Tyrus wieder, ja? Und erinnert euch daran, wir haben das letzte Mal bei Vers 11 gesagt, Babylon hat nicht nur Babylon als Hintergrund, sondern auch die Stadt Tyrus. Immer wieder finden wir Anspielungen auf die antike Stadt Tyrus, diese Handelsstadt, die die ganzen Königreiche der Welt reich gemacht hat. Und hier finden wir ab Vers 3 eine lange Liste von Dingen. Aber wir lesen ab Vers 5. Ab Vers 5, ja? Aus Zypressen von Sene haben sie alle deine Planken gemacht. Zedern vom Libanon haben sie genommen, um einen Mast für dich zu fertigen. Aus Eichen von Bashan haben sie deine Ruder hergestellt. Sie haben dein Deck aus Elfenbeinen gemacht, eingefasst in Scherbin-Zedern-Holz von den Inseln der Kitea. Dein Segel war aus feinen Leinen in Buntwirke Arbeit aus Ägypten, damit es dir als Kriegsbanadine und aus blauem und rotem Purpur von den Küsten Elishas war dein Zeltdach. Die Einwohner von Zidon und Awad waren deine Ruderknechte. Deine eigenen Waisen und Tyrus, die in dir wohnten, waren deine Steuermänner. Die Ältesten von Gebel und ihre Waisen sind bei dir gewesen und haben die Lecks deiner Schiffe ausgebessert. Alle Schiffe des Meeres samt ihren Matrosen sind bei dir gewesen, um Tauschhandel mit dir zu treiben. Die Perser, die Leute von Lod und Put, waren in deinem Heer als deine Kriegsleute. Sie hängten ihre Schilde und Helme bei dir auf. Sie verlieren dir Glanz. Die Söhne Awads waren mit deinem Heer ringsum auf deinen Mauern und die Gammadite auf deinen Türmen. Sie hängten ihre Schilde ringsum an deinen Mauern auf. Sie machten deine Schönheit vollkommen. Vers 12. Tharsis hat mit dir Handel getrieben mit einer Menge von allerlei Gütern, mit Silber, Eisen, Zinn, Blei. Sie hat deine Waren bezahlt. Javan, Tubal und Mesech sind deine Kunden gewesen. Mit Menschenseelen und Ehrengeräten haben sie Tauschhandel mit dir getrieben. In Vers 13 ging es auch um Menschen. Ganz am Ende. Das haben wir hier auch wieder. Geräte und Menschen, da kommen wir noch darauf zurück. Dann weiter Vers 14. Die vom Haus Togama haben mit Pferden, Reitern und Maultieren deine Waren bezahlt. Die Söhne Dedans waren deine Kunden. Viele Küsten hinterstanden dir in Handelsbeziehungen mit dir. Sie lieferten dir Stoßzähne aus Elfenbein und Ebenholz als Zahlung. Die Aramea haben mit dir Handel getrieben. Wegen der Menge deiner Erzeugnisse für deine Waren gaben sie dir Kafunkel, roten Purpur, buntgewirkte Stoffe, feines Linen, Korallen und Rubinen. Judah und das Land Israel waren deine Kunden. Sie lieferten dir Weizen aus Minit, Backwaren, Honig, Öl und Balsam im Austausch. Damaskus trieb Handeln mit dir. Wegen der Menge deiner Erzeugnisse, mit einer Menge von allerlei Gütern, mit Wein von Helborn und Wolle von Sacha, Wedern und Javan von Usal gaben dir geschmiedetes Eisen für den Handelsgut. Kassia und Zimtroa hatten sie für dich als Tauschware. Dedan hat mit Satteldecken zum Reiten mit dir gehandelt. Die Araben und alle Fürsten von Geda suchten dich auf mit Schafen, Widdern und Böcken. Damit trieben sie Handeln mit dir. Die Kaufleute von Saba und Rama waren deine Kunden. Sie haben die allerköstlichste Spezerei, allerlei Edelsteine und Gold für deine Ware gegeben. Haran, Kanne und Eden, die Kaufleute aus Saba, Assyrien und Kilmaz sind deine Kunden gewesen. Sie trieben mit dir Handeln mit prächtigen Gewändern, mit Mänteln aus blauem Purpur und buntgewirktem Stoff, mit zweifarbigen Stoffen, mit Schiffstauen und festgedrehten Seilen im Tausch gegen deine Waren. Tarsischiffe zogen für dich dahin mit deinen Tauschwaren und so weiter und so fort.

[8:32] Also ihr seht, lange Liste mit Dingen, die beschrieben werden. Und hier haben wir eine lange Liste mit Gegenständen. Und diese lange Liste wird jetzt aufgegriffen in Offenbarung 18, Vers 12 und 13, wo auch diese lange Liste so eine Erinnerung sein soll an Tyrus, was wieder den Punkt verdeutlichen soll, so wie Tyrus über alle möglichen Gegenstände wirtschaftlich verfügt hat und aller Handel gegenüber Tyrus, so geht aller Handel, alles was irgendwo gehandelt wird, über Babylon. Das ist Punkt Nummer 1. Also ein langes Abschnitt, aber der Punkt ist eigentlich ganz einfach. Babylon ist wieder verknüpft mit Tyrus.

[9:16] Schauen wir ein bisschen weiter. Zurück zur Offenbarung. Wenn ihr euch mal die Liste anschaut in Offenbarung 18, Vers 12 und 13, welche Gegenstände, fangen wir mal in Vers 12 an, wenn wir diese ersten Worte hier nehmen. Gold, Silber, Edelsteine, Perlen. Welche Offenbarungsvers fällt einem da ein? Offenbarung 17, Vers 4, ganz genau. Schaut mal in Offenbarung 17, Vers 4. Und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen. Das haben wir damals nur festgestellt, dass sie das war. Aber jetzt wissen wir, sie ist deswegen so gekleidet, weil sie das gekauft hat von den Kaufleuten. Die Kaufleute sind es, die Babylon so reich gemacht haben. Die Kaufleute sind es, die all diese Edelsteine und Perlen und das Gold bewirkt haben. Mit anderen Worten, der Reichtum der katholischen Kirche, der Reichtum des Kirchenstaates hat zu tun mit ganz handfesten wirtschaftlichen Beziehungen. Der Kirchenstaat, der Vatikan, ist nicht zufällig so reich und nicht zufällig so voller Schätze. Und er war im Mittelalter nicht zufällig so ein Monopol an Macht und Autorität und Kunst und so weiter. Da sieht man ganz deutlich an der Ausstattung und aus der Ausschnittung des Babylons die Verbindung mit der Wirtschaft.

[10:50] Bleiben wir nochmal bei Gold und Perlen. Also Babylon kauft gerne Gold und Perlen. Jetzt in Offenbarung 17 ist Babylon durch welches Symbol dargestellt? Also Babylon selbst wird durch welches Symbol dargestellt? In Offenbarung 17, einfache Frage. Sie hat Gold, aber Babylon selbst ist in Offenbarung 17 eine? Eine Frau, genau, eine Frau. Jetzt gibt es Bibelstellen, die davon sprechen, von Frauen und Gold und Perlen. Gibt das Neue Testament uns Ratschläge bezüglich des Gebrauches von Gold und Perlen für Frauen? Schaut mal mit mir in 1. Timotheus. Und das ist vielleicht eine interessante Anwendung eines wenig zitierten Bibelferses hier. 1. Timotheus, Kapitel 2, Vers 9. Ebenso will ich auch, dass sich die Frauen mit ehrhaftem Anstand, mit Schamhaftigkeit und Zucht schmücken. Nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder aufwendiger Kleidung. Also haltet fest, der Paulus sagt hier, wie sollen sich die Frauen schmücken? Mit ehrbarer Kleidung, mit Anstand, oder? Und Schamhaftigkeit und mit Zucht, also mit Zurückhaltung. Und womit sollen sie sich nicht schmücken? Mit Gold und Perlen und aufwendiger Kleidung. Jetzt kostbare Kleidung. Wie ist Babylon geschmückt? Gold, Silber, mit aufwendiger Kleidung, Purpur und Scharlach. Und wie steht es mit dem ehrbaren Anstand? Ist Babylon ehrbar, anständig, schamhaft? Nein, im Gegenteil. Babylon ist eine Hure. Eine Hure ist genau das Gegenteil von anständig, oder? Eine Hure ist genau das Gegenteil von Schamhaftigkeit, von Zucht und Anstand. Das heißt, die Hure Babylon von Offenbarung 17 ist das genaue Gegenteil von dem, wie Paulus sagt, wie eine christliche Frau sich eigentlich kleiden sollte. Was also zeigt, dass sie eigentlich nicht nur ein bisschen vom Weg abgekommen ist, sondern sie ist das genaue Gegenteil von dem, wie die Frau eigentlich sein sollte. Diese Gemeinde Babylon, diese Kirche Babylon ist genau das Gegenteil von dem, was die Kirche eigentlich sein sollte. Die Kirche sollte nicht mit dem Staat zusammengehen, die Kirche sollte nicht reich sein. Und diese Kirche ist genau das Gegenteil von dem, was Paulus gesagt hat. Und das zeigt uns übrigens auch, dass das Thema vom Schmuck in der Bibel nicht unwichtig ist. Heutzutage wird das manchmal so ein bisschen, wie soll man sagen, vernachlässigt. Man redet nicht mehr darüber. Aber die Bibel sagt einiges zum Thema Schmuck. Und wenn wir die Offenbarung studieren, sehen wir auch, dass das prophetische Bedeutung hat.

[14:24] Ja, ganz genau, die Frau Isebel, die Frau vom Ahab war ganz genau in die Richtung, das ist ja in Offenbarung 2 dann auch der Typus für die katholische Kirche. Jetzt gehen wir zu Jakobus 5 und dort Vers 3. Wir wollen ein bisschen schauen, wie diese Gegenstände, was die uns über Babylon sagen, die hier gehandelt worden sind mit den Kaufleuten. Jakobus 5 und dort Vers 3. Wir hatten ja Gold und Silber, nicht wahr? Hier heißt es in Jakobus 5 Vers 3, euer Gold und Silber ist verrostet und der Rost wird gegen euch Zeugnis ablegen und euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen. Das heißt, der Jakobus spricht hier von Menschen, die sich vor allem auf materiellen Gewinn, auf Gold und Silber verlassen haben und am Ende ist alles umsonst. Und die Parallele zu Babylon sind sehr deutlich, denn Babylon verlässt sich auf materiellen Gewinn, auf Gold und Silber und Perlen und Edelsteine und all das. Und dann ist die Hauptbotschaft von Offenbarung 18, wenn Jesus wiederkommt in den Plagen, ist alles vorbei, alles weg. Und auch das ist eine praktische Lehre für uns wieder, wenn wir in Gefahr stehen, uns zu sehr an den Mammon zu hängen, sollten wir uns daran erinnern, es kann alles sehr schnell weg sein. Ja, alles wird verbrennen, genau.

[16:12] Gehen wir noch zu Sprüche 8. Sprüche 8 Vers 10 und 11 in dem gleichen Kontext. Sprüche 8 Vers 10 und 11. Und da heißt es hier, nehmt meine Unterweisung an und nicht Silber und Erkenntnis lieber als feines Gold. Jetzt, wer redet hier, wenn er sagt, nehmt meine Unterweisung an? Ja, bestimmt Jesus oder Gott. Also vom Kontext her, du hast vollkommen recht, konkreter gesagt spricht hier die Weisheit. Aber die Weisheit ist hier nicht einfach nur ein philosophisches Konzept, sondern wenn man dann weiterliest, wird ganz deutlich, mit der Weisheit ist Jesus Christus hier gemeint. Dann wird es ab Vers 22 sehr deutlich, der Schöpfer. Jesus sagt uns hier zwei Optionen. Er sagt entweder, wir nehmen seine Weisheit, seine Erkenntnis an oder, was Jesus an anderer Stelle sagt, den Mammon, das Gold und Silber. Was würde man denken, wofür würde sich eine christliche Kirche wohl eher interessieren? Für die Worte Jesu, für die Lehren Jesu oder für Gold und Silber? Wofür würde sich eine christliche Kirche normalerweise... Eine christliche Kirche, eine Kirche, die behauptet, dass sie christlich ist. Für die Worte Christi oder für Gold und Silber? Man würde doch denken und erwarten, dass sich eine christliche Kirche lieber für die Worte Christi interessiert, als für Gold und Silber. Dass das nicht der Fall ist, sagt Offenbarung 18. Denn offensichtlich ist die Hure Babylon nicht besonders weise. Sie hat keine kluge Entscheidung getroffen. Und die Gäste machen so viel, die haben so viele Gold und Silber. Die sind voll. Ganz genau. Und die anderen sind arm. Und das ist, glaube ich, ein ganz entscheidender Punkt, dass wir uns bei all dem erinnern. So einfach es ist, festzustellen, wie viel Reichtum deiner Kirche ist, wenn wir nicht selbst die Weisheit Jesu in Anspruch nehmen, nützt es nichts, über den Reichtum anderer zu schimpfen. Das ist auch ein wichtiger Punkt.

[18:41] Das ist Dankeschön. 1. Petrus sagt, wir sind nicht erkauft durch Silber und Blut, sondern durch das kostbare Blut Jesu als eines unfillbaren, eines makellosen Lammes. Was bedeutet, wenn ich mich für Jesus entscheide, kann ich ewiges Leben haben. Wenn ich mich für Gold und Silber entscheide, kann ich ein gutes Leben hier haben auf der Erde, aber kein ewiges Leben. Und das heißt, diese Kirche, Babylon, hat sich für das Naheliegende entschieden, ohne die Ewigkeit zu bedenken. Für den kurzfristigen Gewinn, ohne langfristige Konsequenzen. Für das Gute. Die Kirche hat sich entschieden für schnellen Erfolg, schnellen Reichtum, schnellen Einfluss, aber gegen Jesus. Und das wird hier durch diese Anspielung deutlich. Übrigens, sind denn Gold und Edelsteine und Perlen etwas Schlechtes?

[19:44] Ah, du meinst wahrscheinlich... Genau, da wollte ich jetzt auch hin. Wir haben den gleichen Gedankengang. Sind Gold und Silber und Perlen und Edelsteine schlecht? Nein, Offenbarung 21 Vers 19 zeigt uns, dass es auf der neuen Erde nur so wimmeln wird von diesen Dingen. Offenbarung 21 und dort Vers 19. Und die Grundsteine der Stadtmauer waren mit allerlei Edelsteinen geschmückt. Der erste Grundstein, ein Jaspis, der zweite, und da kommen die ganzen Edelsteine. Das heißt, Neu-Jerusalem wird viele Edelsteine haben. Und dann Vers 21. Und die zwölf Tore waren zwölf was? Perlen, zwölf Perlen. Jede der Tore aus einer Perle und die Straßen der Stadt waren aus reinem Gold, wie durchsichtiges Glas. Jetzt also, jetzt lasst uns kurz drüber nachdenken. Babylon hat auf dieser Welt Gold, Silber, Edelsteine, Perlen erhalten. Die Übrigen, die Treuen, die Nachfolger Jesu, werden ebenfalls Gold, Silber, Edelsteine, Perlen erhalten. Was ist der Unterschied? Ja, das Gold hier auf der Erde ist auch von Gott gemacht. Und das ist der Unterschied, wann Jesus kommt. Schaut, das Interessante ist, Menschen sündigen für etwas, was sie eigentlich auch im Reich Gottes haben könnten. Und bei welcher biblischen Geschichte wird das ganz deutlich, dass jemand Sünde tut, weil er etwas sucht, was er eigentlich bei Gott im Paradies haben könnte. Bei welcher Geschichte in der Bibel wird deutlich, dass jemand sich für die Sünde entscheidet, weil er denkt, ich brauche das, obwohl die Bibel deutlich macht, dass das, was er denkt oder sie denkt, was sie braucht, Gott schon in Fülle vorbereitet hat. Wer war die erste Person, die gesündigt hat? Eva. Warum hat Eva gesündigt? Sie sah die Frucht, dass sie sehr schön war, dass sie gut zu essen war und dass sie weise macht. Gab es noch andere Früchte, die schön aussahen im Garten Eden? Der ganze Garten Eden war voller schöner Früchte. Gab es dort Früchte, die gut geschmeckt haben? Wollte Gott, dass Adam und Eva weise werden? All das war alles da. Das heißt, der Punkt ist, wir denken oft, dass wenn wir Sünde tun, wir etwas gewinnen. Man gewinnt aber nichts durch die Sünde, denn alles, was gut ist, ist bei Gott schon da. Und der Satan hält uns nur etwas vor, gibt uns den Eindruck, dass wir etwas Neues, etwas Gutes gewinnen. In Wirklichkeit verlieren wir aber nur. Und die große Herausforderung des Christentums besteht darin, einfach Gott zu glauben, dass in seiner guten Zeit er uns alles Gute geben wird. Wir mögen jetzt vielleicht nicht Gold und Silber und Perlen und Edelsteine haben, aber wenn wir ihm treu sind, werden wir eine ganze Ewigkeit Gold, Silber, Edelsteine, Perlen, all das haben, ohne dass wir etwas dafür bezahlen müssen, umsonst. Wir werden dann ein ewiges Leben haben, werden all diese Schätze haben, während wenn wir sie jetzt unbedingt auf der Erde haben wollen, dann meistens nur durch Unterdrückung von anderen, durch vielleicht Mord oder Diebstahl oder auf jeden Fall oftmals dadurch, dass man nicht Gott treu ist.

[23:54] Ganz genau, das ist nicht nur geistlich gesehen alle Schätze, alles Gute. Und das finde ich so interessant. Die Bibel stellt uns nicht vor die Wahl Schätze oder Jesus, sondern die wahre Wahl ist Schätze für ein paar Jahre auf der Erde ohne Jesus oder eine Ewigkeit mit Jesus mit ewigen Schätzen. Das heißt, aus der Perspektive betrachtet, hat Babylon eine kluge oder eine dumme Wahl getroffen? Sehr dumme Wahl, oder? Es ist sehr unklug, sich für die Schätze auf dieser Welt zu entscheiden, wenn die nach wenigen Jahren alle weg sind. Ja, dankeschön.

[25:07] Also das heißt, die haben das so reagiert, weil sie sich nicht die Herrlichkeit, die Ewigkeit schauen. Ja, ganz genau. Jetzt gehen wir mal zu Lukas 16, Vers 19 und schauen uns an. Lukas 16, Vers 19. Hier in Vers 12 und 13 haben wir nicht nur das Gold und die Silber und die Edelsteine und die Perlen, wir haben auch kostbare Kleidungsstücke. Purpur, Scharlach, feine Leinwand, königliche Gewänder. Schauen wir mal in Lukas 16 und dort Vers 19. Lukas 16, Vers 19. Es war aber ein, was für ein Mann? Ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und mit Freuden. Das heißt, Purpur, Leinwand sind die Kleidung von reichen Menschen. Das heißt, dieselbe Idee wie bei dem Gold und den Metallen da. Es geht um Reichtum. Jetzt Purpur insbesondere war eigentlich die Farbe von welchem Berufsstand? Könige. Das war ganz bekannt im griechischen und vor allem auch im römischen Reich. Die Kaiser haben Purpur getragen. Päpste haben auch Purpur getragen. Wisst ihr, was man Jesus umgehängt hat, als man ihn verspottet hat? Auch Purpur. Man wollte ihn verspotten und ihm sagen, du bist ein König. Aber Purpur war die königliche Kleidung. Gibt es ein geistliches Gegenstück zu dieser feinen Leinwand? Was tragen die Gläubigen? Die priesterliche Kleidung ist ganz ähnlich. Was tragen die Gläubigen am Ende? Schaut mal in Offenbarung 19. Ganz genau, Offenbarung 19 Vers 8. Und es wurde ihr gegeben, sich in was zu kleiden? Offenbarung 19 Vers 8. In feine Leinwand zu kleiden. Rein und glänzend. Denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Oder die gerechten Taten. Da gibt es also die königliche Kleidung, die man für Geld kaufen kann. Oder man kann die feine Leinwand der Gerechtigkeit Jesu anziehen. Die sich in gerechten Taten zeigt. Dann hat man vielleicht nicht die Anerkennung der Menschen. Aber die Anerkennung Gottes. Dann ist man wirklich ein König. Durch Jesus Christus werden wir zu Königen und Priestern. So werden wir auch Gotteskönig. Und so werden wir auch königliche, priesterliche Kleidung haben.

[28:08] Nun, gehen wir noch mal zurück zu Offenbarung 18. Und schauen uns noch mal ein bisschen weiter um. Also wir haben jetzt hier diese Gold, Silber, Edelsteine, Perlen, feine Leinwand, Purpur, Seide. Seide war übrigens vor allem auch für Frauen ein Luxusartikel. Scharlach, allerlei Thujaholz. Da weiß man heute nicht ganz genau, was es ist. Aber Thujaholz ist vermutlich aus einem afrikanischen Baum. Das muss sehr wertvoll gewesen sein. Geschichtsschreiber sagen, die Römer waren verrückt nach diesem Thujaholz. Die haben Geld ausgegeben ohne Ende, weil das so populär war. Und dann Elfenbein ist auch sehr wertvoll. Kommt aus Afrika oder aus Indien. Von den Elefanten. Dann wertvollstes Holz, Erz, Eisen, Marmor. Und dann Zimt. Zimt kennt man meistens aus der Küche. Aber hat Babylon Interesse am Kuchenbacken, dass sie sich jetzt für Zimt interessieren? Oder wofür steht der Zimt? Schaut mal, wusstet ihr, dass Zimt im Heiligtum eine Rolle spielt? Schaut mal mit mir in 2. Mose 20, äh 2. Mose 30. Zimt, 2. Mose 30 und dort Vers 23. 2. Mose 30 wird hier beschrieben, wie das heilige Salböl hergestellt wird, das eben im Heiligtum verwendet wurde. Nimm du dir auserlesene Spezerei, 500 Schäkel feinste Mürre und halb so viel wohlriechenden Zimt. 250 und wohlriechenden Kalmus auch 250. Also Zimt wurde mit anderen Gewürzen verwendet für das Salböl im Heiligtum. Und wenn man jetzt also zurück geht zur Offenbarung 18, diese Liste sieht mit Zimt und wie es dann gleich weitergeht, warte. Offenbarung 18, das sind ja mehrere dieser Begriffe. Zimt, Räucherwerk, Salbe, Weihrauch. Da hat man so fast ein bisschen die Idee, dass es hier so um das Heiligtum gehen könnte. Das ist ganz interessant sogar. Wenn man ein bisschen weiter liest, dann Wein, Öl, Feinmehl, Weizen, Vieh, Schafe. Kennt ihr einen Menschen in der Bibel, der mit all diesen Gegenständen was zu tun hatte? Einen Menschen in der Bibel, der Gold besaß, Silber, Edelsteine, Perlen, feine Leinwand, Purpur, Seide, Scharlach, teures Holz, Marmor, Geräte aus allen möglichen Gegenständen. Zimt, Räucherwerk, der einen großen Tempel gebaut hat, wo all das eine Rolle gespielt hat. Salomo, ganz genau. Der Salomo war unglaublich reich. Der Salomo hatte unglaublich tolle Kleider. Sagt nicht Jesus, dass er menschlich gesehen relativ gut gekleidet war, auch wenn die Blumen auf dem Feld noch schöner gekleidet waren. Der Salomo hat einen Tempel gebaut, nur mit den besten Materialien und auch dort natürlich Räucherwerk gehabt. Der Salomo hat übrigens sehr viele Pferde gehabt, Wagen gehabt. Es sieht fast ein bisschen so aus, als ob Babylon den Salomo imitiert. Als ob Babylon den Salomo imitiert, weil der Salomo war der berühmteste König Israels, oder? Er war der weiseste König Israels. Vom Antichristen heißt es, dass er sehr weise sein wird, sagt Hesekiel 28. Beim Salomo kommt auch die Zahl 666 vor. Also gibt es ganz interessante Parallelen. So als ob man quasi ein Gegenstück zum Salomo haben möchte, ein Königreich, ein geistliches Königreich.

[32:45] Gehen wir noch zu Vers 13 weiter unten. Also wir könnten über all die Begriffe sprechen, aber das meiste ist natürlich relativ bekannt. Vieles von dem, Wein, Öl, Feinmehl, Weizen, Vieh, Schafe, all das wird gebraucht im Heiligtum, oder? Alles wird gebraucht im Heiligtum. Aber was interessant ist, ist dann am Ende die Leiber und Seelen der Menschen. Was bedeutet es, dass Babylon mit Menschen handelt?

[33:35] Also geistlich haben wir auf jeden Fall die Tatsache, dass dort mit dem Seelenheil der Menschen Handel getrieben wurde. Man konnte Geld bezahlen und so weiter. Was könnte noch damit zusammenhängen, mit diesem Menschenhandel hier? Also ein Aspekt ist sicherlich, dass geistlich hier das Wohl und das Heil der Menschen verschachert worden ist. Ja, aber ganz praktisch. Also ohne Frage hat das alles einen geistlichen Hintergrund. Aber das meiste in dieser Liste ist ja alles buchstäblich, oder? Es ist buchstäbliches Gold, das in Babylon ist. Es ist buchstäbliches Silber, buchstäbliches Holz, buchstäbliche Leinwand, Purpurseide. Es ist alles relativ buchstäblich. Das Papst ist buchstäblich sehr reich und hat ein buchstäbliches Heiligtum mit buchstäblichem Weihrauch und all das. Und auch buchstäblich mit Menschen gehandelt. Und hier wird das Thema der Sklaverei angesprochen. Übrigens Ellen Weiss verwendet den Vers, um gegen Sklaverei zu sprechen. Auch in Amerika. Ihr wisst ja, dass in Amerika lange Zeit Sklaverei gewesen ist. Und sie verwendet den Vers und sagt, dieser Vers zeigt, dass Sklaverei nicht von Gott ist, sondern vom Satan.

[35:23] Ist in der Bibel Sklaverei erlaubt? Erlaubt die Bibel Sklaverei? Ja. Also die Bibel anerkennt, dass es Sklaverei gibt und sie erlaubt auch eine bestimmte Form von Sklaverei. Aber um das besser zu verstehen, müssen wir mal einen Text anschauen, der das verdeutlicht. Schaut mal in 2. Mose 21. Weil heutzutage heißt es oft, in der Bibel gibt es Sklaverei und deswegen können wir die Bibel nicht mehr ernst nehmen. Oder man muss in der Bibel das kulturell verstehen, weil damals gab es noch Sklaverei und die Bibel sagt nichts dagegen. Schaut mal, was die Bibel sagt in 2. Mose 21 Vers 16. 2. Mose 21 Vers 16. Wer einen Menschen raubt, sei es, dass er ihn verkauft oder dass man ihn noch in seiner Hand findet, der soll unbedingt was? Sterben. Also wenn ein Europäer nach Afrika gekommen ist und einen Afrikaner geklaut hat, auf ein Schiff genommen hat und ihn in Amerika als Sklave verkauft hat, war das mit Gottes Wort in Übereinstimmung, ja oder nein? Nein, es war eine Todsünde. Das Interessante ist, dass die Sklavenbesitzer in Amerika oft mit der Bibel argumentiert haben und gesagt haben, wir dürfen noch Sklaven haben, oder? In der Bibel gibt es auch Sklaven, aber sie haben die Bibel nicht verstanden. Die Bibel verbietet gewaltsame Sklaverei und zwar als Todesstrafe, verbietet sie gewaltsame Sklaverei.

[37:16] Nehmen wir noch ein Beispiel, 5. Mose 24. 5. Mose 24 Vers 7. Wird jemand ertappt, dass er einen von seinen Brüdern unter den Söhnen Israel stiehlt und ihn zum Sklaven macht und ihn verkauft, so soll jener Dieb was? Sterben und du sollst das Böse aus deiner Mitte ausrotten. Wiederum, wenn man also gewaltsam einen Sklaven hat und ihn verkauft, Menschenhandel treibt, ist das bei Todesstrafe verboten. Die Bibel macht sehr deutlich, kein Mensch darf gegen seinen Willen unfrei gehalten werden.

[38:04] Jetzt, was ist dann die Sklaverei, die in der Bibel erlaubt ist? Die Sklaverei, die in der Bibel erlaubt ist, kurzum, ist, wenn ich große Schulden habe, die ich nicht bezahlen kann, dann kann ich für eine gewisse Zeit meine Arbeitskraft dem Schuldner zur Verfügung stellen. So genannte Schuldsklaverei. Wobei die Bibel sehr klare Richtlinien gibt, was der Besitzer dann darf und was er nicht darf. Und das Ziel war immer, dass man nach einiger Zeit wieder frei kommt. Das heißt, da ging es eigentlich mehr um die Abbezahlung einer Schuld, als darüber, dass ein Mensch über einen anderen Menschen verfügen darf. Diese Idee, dass ein Mensch über einen anderen Menschen verfügen darf, sei es in der buchstäblichen Sklaverei oder auch in der katholischen Theologie, wo der Priester verfügen darf, du gehst in die Hölle, du gehst in den Himmel. Diese Idee ist eigentlich Gotteslästerung, weil jeder Mensch ist im Bilde Gottes gemacht. Jeder Mensch hat das Potenzial, mit Gott direkt in Verbindung zu treten. Und wenn ein Mensch sich dazwischen stellt und über den Menschen verfügt, stellt er sich an die Stelle von Gott. Denn nur Gott hat völlige Kontrolle über unser Leben. Und das zeigt auch ein wenig die Arroganz, die diesem System zugrunde liegt. Sich über Menschen zu stellen und Menschen zu verschieben wie Figuren auf einem Schachbrett. Sei es geistlich, sei es buchstäblich. Und das Thema ist, glaube ich, ganz interessant, das mal weiter zu vertiefen. Nächstes Mal schauen wir dann weiter in Offenbarung 18. Soviel heute zu dieser Liste. Und ihr seht, Babylon ist zur Hälfte Tyros. Das muss man wirklich in den Kopf kriegen. Und Babylon ist in gewisser Weise eigentlich ein Gegenstück zu Salomo. Ein unheiliges Gegenstück zu Salomo. Ein falsches geistliches Königreich. Und Babylon entscheidet sich für das menschlich naheliegende, aber geistlich Unkluge. Nämlich für den schnellen Reichtum, die schnelle Anerkennung hier auf dieser Erde. Aber die Bibel sagt uns, wenn wir treu sind zu Gott, wenn wir auf Dinge verzichten, auf dieser Erde, zugunsten der Liebe zu Gott und zu seinen Geboten, dann werden wir im Himmel mit ewigen Schätzen belohnt werden. Und deswegen lohnt es sich zu warten. Deswegen spricht die Bibel von der Geduld der Heiligen, oder? Die warten. Die nicht mitmachen, wenn die Welt sagt, wenn ihr jetzt dieses Bild anbetet, dann werdet ihr mit Schätzen überhäuft. Und dann sagen die Gläubigen, nein, wir können warten auf die wahren Schätze. Hier ist die Geduld der Heiligen. Die warten, bis Gott ihnen die Schätze gibt. Wenn Gott die Schätze gibt, dann halten die Schätze für Ewigkeit. Wenn die Schätze nur von Kaufleuten kommen, verbrennen sie in den letzten Plagen.

[41:14] Ganz genau. Mose hat auf die himmlische Belohnung geschaut. Abraham hat auf die Stadt geschaut. Abraham hat auf das Leben in der Stadt verzichtet in Ur. Nicht, weil er Städte nicht mochte, sondern weil er wusste, es kommt eine himmlische Stadt, oder? Eine goldene Stadt. Ganz genau. Sie haben es von Ferne begrüßt, haben darauf gewartet. Und haben sich nicht leicht verführen lassen, in dieser Welt schon alles schnell haben zu wollen. Und diese Geduld brauchen wir auch. Und von der wollen wir lernen.

[41:45] Noch gemeinsam beten und dazu niedergehen. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir auch aus dieser Liste in Offenbarung 18, Vers 12 und 13 von Handelsgegenständen doch so viel lernen können für unser praktisches, geistliches Leben. Hilf uns, dass wir die richtigen Entscheidungen fällen. Dass wir geduldig auf das warten, was du für uns vorbereitet hast. Dass wir dir glauben, dass du nur das Beste für uns willst. Und dass wenn wir dir treu sind, du uns mit Reichtümern und mit Schönheiten und mit einem ewigen Leben belohnen wirst. Dinge, die wir uns kaum richtig vorstellen können. Schenk uns die Geduld und die Weisheit, deinen Weg zu wählen und die Angebote und die Verführung der Welt abzulehnen. Wir wissen, dass wir das nur durch Jesus Christus können. In seinem Namen beten wir. Amen.


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