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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 19:19 spricht Christopher Kramp über die bevorstehende Schlacht von Harmagedon. Er beleuchtet die Bedeutung des „Tieres“ und der versammelten Könige der Erde, die sich gegen Jesus stellen. Dabei wird betont, wie wichtig es ist, den Fokus auf Jesus als Sieger zu legen, anstatt sich zu sehr auf den Feind zu konzentrieren. Die Predigt erklärt, dass dieser Endzeitkonflikt nicht nur ein militärischer Kampf ist, sondern tiefgreifende theologische Fragen um Gottes Gesetz und die Liebe zu Jesus aufwirft.

In dieser Predigt über Offenbarung 19:19 beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung des bevorstehenden Kampfes von Harmagedon. Er erklärt, wer das „Tier“ und seine Verbündeten sind und wie sie sich auf die Schlacht vorbereiten. Dabei wird betont, wie wichtig es ist, den Fokus auf Jesus als Sieger zu legen, anstatt sich nur auf den Feind zu konzentrieren. Die Predigt vergleicht die Endzeitschlacht mit früheren Konflikten und hebt hervor, dass es letztlich um das Gesetz Gottes und die Treue zu Jesus geht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:46] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr heute Abend da seid. Schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder euch später dieses Video anschaut. Wir wollen heute weiter studieren in Offenbarung 19. Viele Verse haben wir nicht mehr, bevor es dann in das Millenniums-Kapitel Offenbarung 20 geht. Aber heute nochmal etwas aus diesem Kapitel über die Wiederkunft Jesu.

[1:09] Und bevor wir beginnen, möchten wir mit einem Gebet starten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir auch heute dein Wort studieren können. Danke für all den Segen, den du uns heute schon geschenkt hast. Danke für das wunderbare Wetter und dass der Sonnenschein uns daran erinnert, dass deine Gerechtigkeit unser Herz erwärmen möchte, jeden Tag aufs Neue. Wir möchten dich jetzt bitten, dass durch deinen Heiligen Geist wir dein Wort verstehen, dass wir erkennen, welche Entscheidung wir heute tagtäglich im Alltag treffen müssen, um dann, wenn einmal diese Ereignisse von Offenbarung 19 sich ereignen werden, wir auf der richtigen Seite stehen. Offenbare du uns die Botschaft, die du in diesen Text hineingelegt hast. Sei du unser Lehrer und führe uns nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu. Amen.

[2:05] Schlag mit mir auf, Offenbarung 19. Und heute haben wir Vers 19. Offenbarung 19, Vers 19. Da heißt es in Vers 19, dass Johannes sagt: "Und ich sah das Tier, und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer."

[2:40] Das Ganze, haben wir gesagt, geht ja los ab Vers 11. Es geht um die Wiederkunft. Und vielleicht machen wir mal einen kurzen Überblick über das, was der Johannes bisher gesehen hat. Johannes sagt immer wieder: "Und ich sah." Und ich sah. Wo hat Johannes in diesen Versen schon mal gesagt: "Und ich sah?" Welchen anderen Versen davor hat Johannes gesagt: "Und ich sah?" Wenn man die Verse vorher nochmal durchschaut, welche anderen Verse hier in Kapitel 19 beginnen mit den Worten: "Und ich sah?"

[3:22] Vers 11. In Vers 11 haben wir: "Und ich sah." Und wen hat er da gesehen? Johannes sagt: "Ich sah ein weißes Pferd und dann Jesus auf dem Pferd." Also in Vers 11 hat er gesagt: "Und ich sah." Wo sagt er noch: "Und ich sah?" Vers 17. Genau. Wen sieht er in Vers 17? Einen Engel stehen. Ja, da haben wir letztes Mal darüber gesprochen. Dieser Engel, der in der Sonne steht und sagt im Wesentlichen, dass Jesus und seine Armee gewinnen wird. Noch bevor der Kampf beginnt, soll das ganze Universum wissen, die Feinde haben keine Chance. Erinnert euch, so wie David gesagt hat: "Ich werde deinen Leichnam und den Leichnam aller Philister den Vögeln zu fressen geben. Sie werden nicht begraben werden." Also in Vers 11 sagen wir: "Und ich sah." In Vers 17 haben wir: "Und ich sah." Und wir haben in Vers 19: "Und ich sah."

[4:20] Also dreimal sagt Johannes: "Ich sah etwas." Erst sieht er etwas in Vers 11 bis 16. Dann sieht er etwas in Vers 17 und 18. Und dann jetzt ab Vers 19. Wenn ihr Vers 11 bis 16 zusammenfassen würdet. Vers 11 bis 16. Wie könnte man das zusammenfassen, was Johannes dort sieht in Vers 11 bis 16? Was sieht er in Vers 11 bis 16? Er sieht Jesus und dessen Armee, oder? Jesus und die himmlische Armee.

[4:55] Was sieht er in Vers 17 und 18? Den Kampf sieht er noch nicht. Noch sieht er den Kampf nicht. Er sieht nur den Engel. Und der Engel sagt, wer gewinnen wird. Er sieht den Engel. Und der Engel sagt, der kündigt den Sieg an. Kündigt den Sieg an.

[5:26] Also halten wir fest. Es geht um einen Kampf. Wir wissen, es gibt einen Kampf. Er sieht Vers 11, 12, 13, 14, 15, 16. Sieht er eine Seite. Dann in Vers 16 und 17 sieht er jemanden, der sagt, dass diese Seite auch gewinnen wird. Wen haben wir bis dahin noch gar nicht gesehen? Bis Vers 18. Die Verlierer, den Feind. Das ist jetzt Vers 19. Vers 19 präsentiert den Feind.

[5:55] Wie viele Verse wird jetzt darauf verwendet, dass Johannes den Feind anschaut? Na, eigentlich nur den einen, weil was passiert ab Vers 20? Könnt ihr mal lesen? In 20 und 21, was kommt da? In Vers 20 und 21 haben wir bereits die eigentliche Schlacht. Denn Vers 20 und 21 sehen wir, wie sie aufeinander prallen. In Vers 20 und 21 sehen wir jetzt, dass der Jesus das Tier und alle nimmt und so weiter. Das heißt, in Vers 20 und 21 ist die Schlacht. Alles andere ist Vorbereitung. Und von der Vorbereitung, von diesen neun Versen, verwendet Johannes sechs Verse auf Jesus. Zwei Verse auf die Ankündigung, dass Jesus gewinnen wird. Und nur einen Vers auf den Feind. Nicht wahr?

[6:50] Also, er sieht beide Armeen aufeinander zu laufen. Aber er verwendet sechs Verse für Jesus und seine Armee. Zwei Verse dafür, dass Jesus gewinnen wird. Und nur einen Vers auf den Feind. Warum, meint ihr? Warum macht das der Johannes so? Er hätte auch sagen können: "Und ich sah Jesus mit seiner Armee." Und dann acht Verse lang den Feind beschreiben können. "Ich sah das Tier und das Tier sah so aus. Und ich sah den, die Könige. Und die Könige hatten diese Farben." Warum beschreibt er so viel mehr Jesus als den Feind?

[7:24] Ist das reiner Zufall? Oder gibt es einen Grund dafür? Hm? Er ist Sieger, ja. Man verbringt mehr Zeit mit dem Sieger als mit dem Verlierer. Okay, gibt es noch einen Grund? Also, Jesus ist der Sieger, genau. Könnt ihr euch noch an einen Grund überlegen oder denken? Ja? Ja, wir sollten uns mehr mit dem Positiven befassen als mit dem Negativen.

[8:01] Nun, das Negative, wolltest du das auch sagen? Ja. Wenn man nur auf der Erde ist, würde man denken: Oh, alle Könige zusammen, was für ein großes Spektakel. Aber im Vergleich mit Jesus, wenn Jesus mit all den Milliarden Engeln kommt, dann sind die Könige der Erde eher nebensächlich, ja. Also, es zeigt auch, wie viel größer die Armee von Jesus ist, wie viel herrlicher und wie viel stärker. Aber den Punkt, den Elsie gemacht hat, ist ganz, ganz wichtig, nämlich, wir sollten uns, obwohl wir immer auch den Feind, wir müssen wissen, wer der Feind ist, wir müssen wissen, was der Feind vorhat, wir dürfen ihn nicht vernachlässigen, er soll doch das Hauptaugenmerk unserer Betrachtung, sowohl in unserem persönlichen Leben, als auch beim Bibelstudium, als auch dann in der Frage der Endzeit, auf Jesus liegen.

[8:53] Und manch einer, der die Offenbarung studiert und sich mit der Endzeit befasst, der erwähnt immer, dass er an Jesus glaubt, aber fokussiert sich dann nur noch auf das Negative, nur noch auf den Feind, nur noch auf die schlimmen Ereignisse. Und wir können etwas von Johannes lernen. Er sieht ja hier die Schlacht von Harmagedon. Das ist, was hier passiert. Vers 20, 21 ist die Schlacht von Harmagedon und er sieht jetzt die Vorbereitung auf die Schlacht von Harmagedon. Und er fragt sich, wie werden die einzelnen Parteien sich vorbereiten? Und acht von neun Versen sprechen von dem Sieger und seinem Sieg. Einer von neun Versen spricht von dem Feind.

[9:34] Und jetzt ist die Frage, wenn wir uns persönlich gedanklich vorbereiten auf die Schlacht von Harmagedon, wenn wir uns auf die Endzeitereignisse vorbereiten, wie viel Prozentsatz verbringen wir mit Jesus und seinem Sieg und wie viel mit dem Feind? Und ich glaube, das ist ein Geheimnis, weil Johannes war derjenige, der immer mehr Jesus näher kommen wollte. Er wollte immer näher bei Jesus sein und Jesus hatte viel mehr seine Aufmerksamkeit als der Feind, weil Jesus auch der Sieger ist. Egal, wie viel er über den Feind studiert hätte, der Feind hätte doch verloren. Und wir müssen den Feind kennen, wir müssen wissen, wer das ist, das werden wir heute studieren. Aber allein statistisch ist es interessant, wie viel Raum das Gute, das Evangelium, der Sieg einnimmt.

[10:25] Das sehen wir auch in der Bibel. Ich meine, wie viele Stellen gibt es, wo der Satan beschrieben wird? Ausreichend, um genau zu wissen, wer ist, was er tut, wie er arbeitet. Aber wenn ihr mal die Stellen zählen solltet, wo Gott und Jesus und der Heilige Geist beschrieben werden und die Stellen, wo der Satan beschrieben wird, das ist nicht 50-50. Es gibt weitaus mehr Stellen über Jesus und über den Heiligen Geist und über Gott, den Vater, als über den Satan. Der Satan darf nicht vernachlässigt werden. Das wäre seine größte Freude, wenn niemand über ihn redet. Aber wenn man über ihn redet, dann immer ausgewogen, so dass viel mehr Zeit und viel mehr Energie und viel mehr Betonung auf Jesus ist, denn er gewinnt.

[11:04] Gut, also ihr seht so ein bisschen, was jetzt so der größere Rahmen ist von diesem ganzen Abschnitt. Jetzt können wir ein bisschen genauer hineinschauen in Vers 19. Er sieht jetzt hier folgendes. Er sagt: "Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer."

[11:26] Erste Frage an euch. Wer ist dieses Tier? Auf welches Tier bezieht sich Johannes hier in Vers 19? Er sagt: "Ich sah das Tier." In Daniel 7 haben wir wie viele Tiere? Wie viele Tiere haben wir in Daniel 7? Wie viele Tiere gibt es in Daniel 7? Vier Tiere, nicht wahr? Löwe, Bär, Panther, Leopard und das schreckliche Tier. Also würdest du sagen, dieses Tier hier ist eines von diesen vier Tieren? Ah, das kleine Horn. In Daniel 7 ist ja nicht mal ein Tier, sondern ein kleines Horn. Du bist schon ganz richtig. Er sagt ja, das Tier. Da hat er wahrscheinlich nicht Daniel 7 im Kopf, sondern welches Tier denkt er hier? Inhaltlich bist du schon richtig. Aber welches Tier? Er sagt ja, das Tier. Das muss ja irgendwo schon mal vorgekommen sein, das Tier. Sonst hätte er es ja erklären müssen, oder?

[12:30] Ist es das Tier aus Offenbarung 11? Da gibt es ja auch ein Tier in Offenbarung 11, nicht wahr? Die Französische Revolution. Nein, das ist es nicht. Ah, okay, es macht Krieg gegen die Heiligen. Könnte es vielleicht das Tier aus Offenbarung 13, ab Vers 11 sein? Das Tier aus der Erde? Nein, warum nicht? Es gibt mehrere Tiere in Offenbarung. Also, sagen wir mal, welche Tiere kennt ihr in Offenbarung? Wir haben gesagt, Offenbarung 11 kommt ein Tier aus dem Abgrund. In Offenbarung, wo gibt es noch Tiere in Offenbarung? In Offenbarung 13, wie viele Tiere gibt es in Offenbarung 13? Zwei, eins kommt aus dem Meer und eins kommt aus der Erde. Also jetzt haben wir schon drei Tiere. Und dann haben wir noch ein Tier, wo? Wo sieht Johannes noch ein Tier? In Offenbarung Kapitel... Da sieht er nicht nur ein Tier, sondern da sitzt noch jemand drauf. Eine Frau auf einem Tier, das ist in Kapitel 17. Also, wenn man jetzt einfach das zählen würde, hätte man ein Tier in Offenbarung 11, zwei Tiere in Offenbarung 13 und eins in Offenbarung 17.

[13:43] Also fangen wir mal einfach an. Auf welches Kapitel bezieht sich Johannes hier, wenn er sagt: "Ich sah das Tier?" Ah, okay. Weil er sagte: "Ich sah das Tier und die Könige der Erde." Und da gibt es eine Stelle, also dieses Tier, in Offenbarung 17. Schauen wir mal in Offenbarung 17. Schaut mal mit mir ab Vers 12. Ich war dieses Tier mit den sieben Köpfen. Und es heißt hier ab Vers 12: "Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Reich empfangen haben, aber sie erlangen wie Könige Macht wie Könige für eine Stunde zusammen mit dem Tier. Sie werden gemeinsam mit dem Tier kämpfen." Also das Tier kämpft mit den Königen zusammen und deswegen ist das Tier aus Offenbarung 17.

[14:46] Lesen wir weiter. Vers 13. "Diese haben einen einmütigen Sinn und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier." Und was werden diese tun? Vers 14. "Diese werden mit dem Lamm Krieg führen." Wer ist das Lamm? Jesus. Und hier in Offenbarung 19 haben wir, wie sie Krieg führen gegen Jesus. "Sie werden Krieg führen mit dem Lamm und das Lamm wird sie besiegen, denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige." Erinnert euch? Offenbarung 19, Vers 15, Vers 16. König der Könige, Herr der Herren. Und mit ihm sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.

[15:18] Gut. Also dieses Tier ist das Tier aus Offenbarung 17. Das Tier aus Offenbarung 17. Aber lassen wir uns noch einen Moment weiter denken. Geht man mit mir zu Vers 20? In Offenbarung 19 nochmal. Das werden wir das nächste Mal zwar anschauen, aber ich will euch was zeigen hier. In Offenbarung 19, Vers 20 steht jetzt: "Und das Tier wurde ergriffen. Und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten, die beiden wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt." Worauf bezieht sich hier, auf welches Kapitel der Johannes, wenn er sagt von dem Tier und dem Malzeichen des Tieres? Hier spricht er von Kapitel 13, oder? Könnt ihr das sehen?

[16:06] Denn, dasselbe Tier, wird hier beschrieben, mit dem falschen Propheten, der die Zeichen und Wunder tut, vor dem Tier. Und das ist eine Sprache aus Offenbarung 13. Schaut mal in Offenbarung 13. Und Offenbarung 13, und dort Vers 12. "Es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus, vor dessen Augen, und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, und sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat, und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen." Und so weiter und so fort. Dann kommt das Malzeichen des Tieres.

[16:48] Und das Tier hier, in Offenbarung 13, ist natürlich das erste oder zweite Tier? Das Tier aus dem Meer, oder das Tier aus der Erde? Also, wenn es hier heißt: "Und es wurde, ich verschwöre es nochmal, und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun gegeben sind, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat, und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen." Das erste Tier. Ja, ja, genau. Ja, ja, ja, ja. Das zweite Tier macht das, aber das Wort Tier, das Wort Tier bezieht sich auf das erste Tier, oder? Ja, ja, genau. Das Wort Tier. Das Wort Tier bezieht sich auf das erste Tier.

[17:34] Also, wenn wir hier von dem Tier reden, ja, dann meint das, in dem Fall, das erste Tier aus dem Wasser. Es stimmt, das zweite Tier macht die Wunde, ja, ja, genau, das ist der falsche Prophet, das falsche Tier, aber das erste Tier ist dieses Tier. Ja. Ganz genau, ganz genau.

[17:58] Nun, das bedeutet, wenn in der Offenbarung später, in den späteren Kapiteln, von dem Tier die Rede ist, dann meint das das Tier aus Offenbarung 17 und das Tier aus Offenbarung 13, und das ist wiederum ein interessanter Punkt, denn das bedeutet, dass das Tier aus Offenbarung 17 dasselbe Tier ist wie das Tier aus Offenbarung 13. Ja, das haben wir damals bei Offenbarung 17 schon mal studiert, weil manche haben da unterschiedliche Ansichten, wer ist dieses Tier, und wenn wir Offenbarung 19 lesen, ist ganz eindeutig, das Tier aus Offenbarung 17, wo die Hure drauf sitzt, mit den sieben Köpfen, ist dasselbe Tier wie das Tier aus Offenbarung 13, weil in Offenbarung 19 macht er keinen Unterschied. Er sagt, dieses Tier mit den zehn Königen, also mit den Königen, wie in Offenbarung 17, und er sagt, das Tier, wo der falsche Prophet die Wunder und Zeichen tut, wie in Offenbarung 13, das ist ein Tier.

[18:52] Und dieses Tier ist natürlich wer? Das Papsttum, nicht wahr? Der Kirchenstaat, das römische Papsttum, in Offenbarung 13 das erste Tier, auch in Offenbarung 17, und insbesondere der politische Aspekt des Papsttums, den wir gelernt haben, denn die Hure steht für die Kirche, und das Tier steht für den Kirchenstaat, für die staatliche Macht.

[19:20] Nun, schauen wir mal in eine andere Stelle, noch in der Offenbarung, Offenbarung 16, und dort Vers 14, das ist noch die andere Parallelstelle hierzu, Offenbarung 16, und dort Vers 14. Ihr wisst, da heißt es ja vor, dass aus dem Maul des Drachen, und aus dem Maul des Tieres, aus dem Maul des falschen Propheten, kommen unreine Geister raus, die sind gleich? Vers 14. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde und des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes des Allmächtigen. Das ist dieser Tag, den Johannes in Offenbarung 19 sieht, der große Tag Gottes des Allmächtigen.

[20:16] Und, interessant ist, sie werden versammelt im Kampf. Genau das lassen wir in Offenbarung 19 auch finden, dass dort die Völker miteinander, die Könige miteinander versammelt sind zur Schlacht. Es wäre interessant zu sagen, wieso, welche Weise werden sie versammelt und wie, und welche Zeichen werden sie versammelt. Das ist die Antwort in Kapitel 13, in Vers 13, glaube ich. Drei mächtige Drache, Protestantismus, Katholizismus und Spiritismus. Ja, genau, durch all diese satanischen Einflüsse, die da eine Rolle spielen, ganz genau, diese dämonischen Geister, sie sind es, die die ganze Erde zusammenführen, die werden alle miteinander versammelt. Die Feinde Gottes werden versammelt zur Schlacht, wenn wir das hier in Offenbarung finden.

[21:14] Nun, gehen wir noch ein bisschen weiter in Vers 16, da heißt es: "Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Harmagedon heißt." Das heißt, diese Sammlung, die bezieht sich auf die Schlacht von Harmagedon. Ja, die berühmte Schlacht. Und wenn in Offenbarung 19 steht: "Und ich sah, das Tier und die Könige versammelt, um Krieg zu führen gegen Jesus", dann ist das die Schlacht von Harmagedon. Also Offenbarung 19 beschreibt eigentlich, nur mit anderen Symbolen, als in Offenbarung 16, die Schlacht von Harmagedon. Das wird dort beschrieben. Ganz genau.

[22:00] Eigentlich kann man sagen, dass, wenn man sich jetzt die Plagen anschaut, ihr wisst ja, die Plagen, das beginnt in Offenbarung 15, mit der Einleitung, und in welchem Kapitel haben wir die Plagen? Das ist Kapitel 16, oder? 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7. Plage. Und dann kommt 17 bis 19. Und Kapitel 17 bis 19 ist quasi eine Erklärung zur Schlacht von Harmagedon. Wer ist Babylon? Wie wird Babylon fallen? Wie wird Jesus wiederkommen bei dieser Schlacht von Harmagedon? All das, Kapitel 17 bis 19, ist im großen Ganzen eigentlich eine Zusatzerklärung zur Schlacht von Harmagedon. Und dann ab Kapitel 20 geht es weiter. Ab Kapitel 20 kommt ja dann das Millennium und alles, was dann nach der Wiederkunft passiert.

[22:46] Kennt ihr noch andere Bibelstellen? Vielleicht auch im Alten Testament, die ebenfalls von dieser Endzeitschlacht sprechen, wo alle Völker der Erde sich versammeln werden, um gegen Gott zu kämpfen. Joel ist ein ganz wichtiges Kapitel. Schauen wir da mal hin. In Joel Kapitel 4. Wir können mal schon ab Vers 1 lesen. Da gibt es einige Verse in diesem Kapitel in Joel 4 und dort ab Vers 1. Da heißt es: "Denn siehe, in jenen Tagen und zu jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wende, da werde ich alle Heidenvölker versammeln und sie ins Tal Josaphat hinabführen. Ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen, wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heidenvölker zerstreut und mein Land verteilt haben."

[23:48] Also wenn die Heidenvölker alle versammelt werden, in dem Fall wird jetzt das Bild von dem Tal Josaphat gebraucht, nicht wahr? Wenn sie alle versammelt werden, was ist Gottes Intention? Was möchte er machen, wenn all die Völker sich zusammenrotten gegen ihn? Er möchte mit ihnen, was sagt der Text? Er möchte mit ihnen ins Gericht gehen. Er wird sein Gericht ausgießen über sie. Und warum? Weil sie sein Volk schlecht behandelt haben. Das heißt, die Schlacht von Harmagedon ist nicht ein militärischer Kampf um das Öl im Nahen Osten, wie manchmal Leute geglaubt haben, sondern es geht eigentlich um das Volk Gottes, es geht um das Evangelium, es geht um die Frage, wer zu Gott steht. Und weil hier am Ende all die verschiedenen Völker, all die verschiedenen Nationen sich gegen Gott stellen werden, oder vielmehr gegen Gottes Volk und Gottes Volk verfolgen werden, deswegen wird Gott einschreiten. Stichwort auch Malzeichen des Tieres, Offenbarung 13, nicht wahr? All das spielt eine Rolle.

[24:56] Gehen wir noch ein bisschen weiter in Joel 4. Ab Vers 9 ruft dies unter den Heidenvölkern: "Rüstet euch zum Heiligen Krieg, weckt die Helden auf, alle Krieger sollen einrücken und hinaufziehen. Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern um und eure Rebmesser zu Spießen. Der Schwache spreche: Ich bin stark. Eilt und kommt herbei, all ihr Heidenvölker ringsum und versammelt euch. Dorthin führe, o Herr, deine Helden hinab. Die Heidenvölker sollen sich aufmachen und in das Tal Josaphat hinaufziehen. Dort will ich zu Gericht sitzen über alle Heidenvölker. Legt die Sichel an, denn die Ernte ist reif, kommt und tretet, denn die Kelter ist voll, die Kufen fließen über, denn ihre Bosheit ist groß." Das ist dieses Bild von der Wiederkunft, nicht wahr? Die Ernte, Jesus kommt wieder in den Wolken des Himmels, um zu ernten. Spielt Offenbarung 19, da kommt wieder Vers 14: "Scharen um Scharen treffen ein im Tal der Entscheidung, denn nahe ist der Tag des Herrn im Tal der Entscheidung." Harmagedon ist die Entscheidungsschlacht, das Tal der Entscheidung. Immer und immer wieder präsentieren die Propheten im Alten und im Neuen Testament, dass alles in der Geschichte auf diesen einen großen, finalen Konflikt zuläuft, direkt vor der Wiederkunft.

[26:12] Und hier in Offenbarung 19 wird jetzt also die feindliche Seite beschrieben, wie sie alle zusammenkommen, so wie in Joel beschrieben, so wie in Offenbarung beschrieben. Wir können auch Daniel 11 aufschlagen. Schlagt man Daniel 11 auf? Daniel 11 beschreibt jetzt nicht so sehr das Sammeln der Völker, aber Daniel 11 beschreibt auch diesen letzten Krieg, diese letzte Auseinandersetzung. Gegen Ende dann des Kapitels in Daniel 11 Vers 44 und 45, da gibt es diesen König des Nordens, der identisch wohl ist mit, identisch ist mit dem, diesem Tier hier, Offenbarung 13, Offenbarung 17, dieser, des Königs des Nordens sagt den Vers, ja genau, das Papsttum in Vers 44 und 45, aber Gerüchte aus Osten und Norden werden ihn erschrecken. Daher wird er in großer Wut aufbrechen, um viele zu verderben und zu vertilgen. Also da seht ihr diesen Wunsch, Krieg zu führen. Er wird aufbrechen, um viele zu verderben und zu vertilgen. Und dann heißt es: "Er wird seinen Prachtzelt Tisch in dem Meer und dem herrlichen Berg des Heiligtums aufschlagen, da wird er sein Ende finden und niemand wird ihm helfen." Und dann ist das die Zeit, wo der Fürst Michael aufsteht. Der, sofort, der für die Kinder deines Volkes einsteht. Wer ist Michael? Ist Jesus. Jesus steht auf, er kommt mit seiner Armee. Warum? Weil er für das Volk Gottes kämpft.

[27:34] Die Schlacht von Harmagedon hat damit zu tun, dass die Völker sich alle versammeln, so wie in Offenbarung 13 beschrieben, mit dem Malzeichen des Tieres, gegen Gottes Treue. Wie in Offenbarung 17, wie in Joel 4 beschrieben, sie kämpfen gegen Gottes Volk und Michael steht auf, um sein Volk zu retten. Deswegen eine Schlacht. Jesus kommt, um seine Getreuen aus dieser Notsituation heraus zu befreien.

[28:04] Das ist eine interessante Frage. Könnte man ausführlich studieren, aber ich würde sagen, um das kurz zusammenzufassen, die Frage war an den Livestream: Gerüchte aus Osten und Norden. Der Osten in der Bibel ist ein Symbol für... Was kommt im Osten? Jesus kommt aus dem Osten. Wiederkunft hat mit dem Osten zu tun. Was kommt noch aus dem Osten? Bibelisch gesehen in der Prophetie. Uns wird gesagt, dass der Versiegelungsengel vom Aufgang der Sonne kommt. Uns wird gesagt, dass die Sonne der Gerechtigkeit aufgeht. Der Sonnenaufgang wird verglichen mit der Gerechtigkeit, das Evangelium. Heilung ist unter ihren Flügeln. Die Idee ist also, der Osten ist verbunden, auch die Rettung. Die Könige vom Aufgang der Sonne, die kommen dann in der Schlacht von Harmagedon, um zu retten. Der Osten ist in der Bibel verknüpft mit der Rettung. Jesus kommt, Jesus bringt seine Gerechtigkeit, Jesus bringt seine Versiegelung.

[29:06] Der Norden ist in der Bibel verbunden mit... Was ist in der Prophetie, womit ist der Norden verbunden? Der Norden, der äußerste Norden ist der Thron Gottes. Der Thron Gottes ist im äußersten Norden. Und was wird noch mit dem Norden verbunden? Die Bibel sagt, in Jesaja Jeremia immer, dass die Gerichte Gottes vom Norden kommen. Wenn das Volk Israel im Abfall ist und Gott ein Gericht sendet, seien es die Assyrer, seien es die Babylonier, sie kamen immer von Norden. Sie konnten nicht von Osten kommen, weil da war die Wüste. Sie mussten nur von Norden kommen. Das Gericht Gottes wird auch von Norden kommend beschrieben.

[29:52] Was ist die Verbindung zwischen Gericht und Thron Gottes? Gibt es eine Verbindung? Gericht und Thron Gottes? Was ist die Verbindung zwischen dem Gericht Gottes und dem Thron Gottes? Das Gericht Gottes findet am Thron Gottes statt, oder? In Daniel 7, wo das Gericht beschrieben wird, heißt es: Throne wurden aufgestellt. Am Thron Gottes findet das Gericht statt. Das heißt, der gesamte Dienst im himmlischen Heiligtum ins Allerheiligste verlegt, weil dort das Gericht stattfindet. Das heißt, der Osten steht für das Evangelium, für die Gute Nachricht, für die Wiederkunft, für die Versiegelung. Der Norden steht für das Gericht.

[30:32] Kennt ihr eine Botschaft? Denn das Wort Gerücht ist eigentlich das Wort Botschaft. Eine Botschaft, die das Evangelium und das Gericht miteinander kombiniert. Auf Markus 14, die Trafeengelsbotschaft, ist ein Engelfliegen, der das ewige Evangelium hatte, allen Völkern. Und was ist das Evangelium? Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Es ist eine Botschaft von Osten und Norden. Evangelium, Jesus kommt wieder, aber auch Gericht. Und diese Botschaft wird den Nordkönig erschrecken. Und wenn sie gepredigt wird mit Vollmacht und mit der Kraft Jesu und der Kraft des Heiligen Geistes, dann wird es den Nordkönig erschrecken. Das Tier wird alle zusammenziehen, die ganzen Könige zur Schlacht.

[31:18] Jetzt lasst uns kurz nachdenken in Offenbarung 19. Noch mal zurück. Und mal kurz dieses Bild uns vor Augen führen. Offenbarung 19, Vers 19. "Ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer." Also Johannes sagt, ich sah zwei Heere. Das eine Heer, das war das Tier und alle Heere, die Könige der Erde, sie kämpfen gegen den, der auf dem Pferd sitzt. Wer ist das, der auf dem Pferd sitzt? Jesus. Und auch Jesus hat ein Heer. Das Tier und sein Heer. Jesus und sein Heer. Hier haben wir, also es sind vor allem Engel, die hier kämpfen. Beide führen einen Krieg miteinander.

[32:10] Kennt ihr eine andere Passage in der Offenbarung, wo wir ein ähnliches Bild haben, wo zwei Parteien Krieg miteinander führen? Offenbarung 12, welcher Vers? Vers 7. Da heißt es nämlich, dass Michael Kampf führte. Und wer? Der Drache. Und beide hatten auch gekämpft mit ihren Engeln. Da war Michael und sein Heer, seine Engel. Und der Drache kämpft und seine Engel. Das heißt, die Schlacht von Harmagedon wiederholt den Kampf, den es schon vor der Schöpfung der Welt im Himmel gab.

[32:52] Es ist also kein militärischer Krieg, einfach nur um die Vorherrschaft in Syrien oder im Nahen Osten. Sondern so wie damals im Himmel, Offenbarung 12 Vers 7, es entstand ein Krieg, als die Sünde entstand im Universum, weil Luzifer zu Satan wurde und sich gegen Gott gerichtet hat. Denn ihr wisst, der Michael heißt, übersetzt, wer ist so wie Gott? Michael ist der, der für das Volk Gottes eintritt. Jesus tritt für uns ein. Und am Ende gibt es den selben Konflikt. Der selbe Jesus mit seinem Heer kämpft gegen den Drachen. Und der Drache kämpft jetzt interessanterweise durch dieses Tier. Da könnt ihr sehen, wie eng der Drache mit dem Tier verbunden ist. Und Offenbarung 13 heißt es, dass der Drache dem Tier seine Vollmacht gab und seine Autorität und all das.

[33:44] Das heißt, wir sollen erwarten, dass der Kampf von Harmagedon um dieselben Dinge geht, wie der Kampf im Himmel. Worum wurde denn, in Offenbarung 12-7, gekämpft? Was war denn der Streitgegenstand? Es ging um das Gesetz Gottes, oder? Damals ging es um das Gesetz, denn Michael heißt, wer so ist wie Gott. Und wie ist Gott? Gott ist die Liebe. Und Gott ist immer derselbe. Und wenn Gott die Liebe ist und er ist immer derselbe, dann ist das sein Gesetz. Sein Gesetz drückt seinen Charakter aus. Der Luzifer, der Satan, ist der Erfinder der Sünde, sagt die Bibel. Er hat von Anbeginn an gesündigt. Er war der Erste, der gesündigt hat. Und Sünde ist was? Gesetzlosigkeit. Also die Idee vom Satan war, gegen das Gesetz gerichtet. Darin bestand der Kampf im Himmel. Und er hat sehr viele sündlose Engel auf seine Seite gezogen, um gegen Jesus zu rebellieren und gegen Gottes Gesetz der Liebe.

[34:54] Wenn das dasselbe Bild ist, dann dürfen wir erwarten, dass am Ende der Zeit, in der großen Endzeit-Auseinandersetzung, es wieder um das Gesetz Gottes geht. Es ist kein Wunder, dass in Offenbarung 14 uns gesagt wird, nicht wahr, die Stunde seines Gerichts kommt. Das Gericht Gottes hat mit dem Gesetz zu tun. Wir werden gewarnt vor dem Malzeichen des Tieres, dass gegen Gottes Gesetz gerichtet ist. Die Frage vom Gesetz spielt eine entscheidende Rolle.

[35:24] Ein interessanter Text, den habe ich schon vor Jahren entdeckt, in Psalm 94. Das ist einmalig, Vers 20. Da steht: "Hat Gemeinschaft mit dir der Thron des Verderbens, denn das Gesetz missbraucht man Unheimschaft." Hier ist von dem Thron des Verderbens ein Bezug auf Gesetz, wo man das Gesetz missbraucht. Der Satan ist der, der das Gesetz missbraucht, der einen Thron des Verderbens hat. Es heißt, er gab seinen Thron dem Tier, wo das Gesetz missbraucht wird und verändert wird. Das ist genau das, was Daniel 7 sagt, dass er sich unterstehen wird, Zeiten und Gesetz zu ändern.

[36:06] Der große Kampf, der große Konflikt am Ende ist die Frage, kann man Gottes Gesetz halten, darf man Gottes Gesetz halten, soll man Gottes Gesetz halten und wie viel ist man bereit aufzugeben, um Gottes Gesetz zu halten, weil man Jesus liebt. Jesus sagt: "Liebt ihr mich, solltet ihr meine Gebote." Im Umkehrschluss, wenn wir Gottes Gebote mit Füßen treten, zeigt das, dass wir nicht ihn lieben, sondern auf der Seite Satans stehen. Und damit warnt uns die Bibel, dass die große Auseinandersetzung, der Endzeitkonflikt, eigentlich auch in unserem Herzen stattfindet. Ganz egal, ob wir in der Armee dienen oder nicht, denn dieser Konflikt wird alle Menschen betreffen.

[36:50] Schaut mit mir in Offenbarung 12, Vers 17, dort wird der letzte Kampf des Satans beschrieben. In Offenbarung 12, Vers 17 heißt es: "Und der Drache wurde zornig über die Frau." Die Frau steht für eine Gemeinde. Nach 2. Korinther 11, Verse 2 und 3. "Und ging hin, um Krieg zu führen mit wem? Mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben." Der Drache und seine Mächte kämpfen am Ende gegen die, die an Gottes Wort festhalten. Sie kämpfen gegen diejenigen, die Gottes Gebote befolgen. Sie kämpfen gegen diejenigen, die das Zeugnis Jesu Christi haben. Sie kämpfen so sehr gegen Gottes Volk, dass Offenbarung, Johannes sagt: "Ich sah, wie sie gegen wen kämpfen." Sie kämpfen gegen Jesus selbst.

[37:46] Eigentlich heißt es hier noch auf Offenbarung 12, 17, der Satan und seine Mächte, die kämpfen ja gegen das Volk Gottes, gegen die, die die Gebote halten. Aber die Verfolgung des Gebote haltenden Gottes wird von Johannes so beschrieben, als ob sie gegen Jesus selbst kämpfen. Wir stellen im Neuen Testament, wo jemand sagt, oder wo Jesus sagt: "Wenn du gegen die Gemeinde bist, bist du gegen mich." Schaut mal mit mir in Apostelgeschichte. Apostelgeschichte, Kapitel 9. Saulus musste das hören von Jesus, als Jesus ihm auf dem Weg nach Damaskus erscheint. Saulus hatte ja eigentlich nicht vor, gegen Jesus zu kämpfen, weil er dachte, Jesus ist tot. Er wollte gegen die Nachfolger kämpfen. Aber in Apostelgeschichte 9, da erscheint ihm Jesus und es heißt hier, in Vers 3 und 4: "Als er aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?"

[38:56] Jesus nimmt es persönlich, wenn seine Gläubigen verfolgt werden. Wenn jemand einen Nachfolger Jesu misshandelt, schlecht behandelt, verfolgt, dann nimmt das Jesus so, als ob es ihm persönlich geschehen wird. Ganz genau, das sagt Gott auch nicht. Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an. Was also uns sagen soll, Jesus identifiziert sich so sehr mit seiner Gemeinde, dass diese Gleichheit so möglich ist. Die, die gegen Gottes Gemeinde kämpfen, kämpfen gegen Jesus. Warum kann Jesus sich so sehr mit seiner Gemeinde identifizieren? Weil sich seine Gemeinde so sehr mit ihm identifiziert. Weil sie ihr Leben ihm gegeben haben. Weil sie, das ist das, was Jesus ihr Laodizäer sagt: "Wenn du nicht mit mir lebst, dann kann ich nicht für dich sprechen, dann musst du dich aussprechen, dann kann ich mich nicht mit dir identifizieren." Aber die Endzeitgemeinde, die so viel Konflikt erleben wird, weil die Mächte der Finsternis sich versammeln werden gegen sie, sie ist so eng mit Jesus, dass Jesus sich mit seiner Gemeinde identifiziert.

[40:16] Also, wenn wir diesen Blick auf das Tier und sein Heer richten und wenn wir sehen, dass sie sich versammeln und wir diesen einen Vers haben über den Feind, dann auch deswegen, damit wir verstehen, sie kämpfen zwar gegen uns, aber eigentlich kämpfen sie gegen Jesus und das ist ein Beweis dafür, dass wir mit Jesus verbunden sind. Sie würden nicht gegen uns kämpfen dann am Ende, wenn nicht Jesus in uns sichtbar wird. Und in der Hinsicht ist dann am Ende die Verfolgung der Endzeit sogar ein indirekter Beweis, wie sehr Jesus unseren Charakter verändert hat. Denn der Satan kämpft immer gegen Jesus und wenn wir Jesus nicht widerspiegeln, dann hat er relativ wenig mit uns am Hut. Aber je mehr wir Jesus näher kommen, je mehr wir mit Jesus verbunden sind, desto mehr kommen wir in seine Zielscheibe, aber keine Angst, nur ein Vers über den Feind, acht Verse über Jesus. Er ist der Sieger und er wird so sicher siegen, wie wir das letzte Mal studiert haben.

[41:32] Deswegen wollen wir uns vornehmen, jeden Tag einen Schritt näher zu Jesus, jeden Tag mit Jesus zu gehen, dass wir so eng mit Jesus verbunden sind, dass, wenn es am Ende heißt, dass Menschen gegen uns kämpfen, Johannes recht hat, wenn er sagt, sie kämpfen eigentlich gegen Jesus. Wollen wir uns das vornehmen, noch gemeinsam niederknien für ein Abschlussgebet.

[42:04] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir in deinem Wort lesen konnten, dass wir verstehen konnten, dass es am Ende der Zeit, kurz vor der Wiederkunft, in dem Endzeitkampf nicht um Öl im Nahen Osten gehen wird, oder irgendwelche politischen Szenarien, sondern es wird um die großen Fragen des Evangeliums gehen. Es wird um dein Gesetz gehen und darum, wie sehr wir mit dir verbunden sind. Und Herr, wir möchten dich bitten heute, dass wir diese Lektion lernen, dass so wie Johannes zwar genau wusste, wer der Feind ist und ihn beschrieben hat, aber die meiste Zeit gedanklich sich fokussiert hat auf Jesus und seinen Sieg. Wir auch in unserem Leben genau wissen, wer unser Feind ist, dass der Satan versucht uns in die Sünde zu locken, dass er versucht uns zu verführen, dass wir seine Schlingen und Strategien kennen, aber dass wir noch viel mehr Zeit damit verbringen, was Jesus für uns bedeutet, was er für uns getan hat und welche großartigen Siege er uns schenkt. Wir danken dir, dass du uns hilfst, unseren Blick auf Jesus zu richten und bitten in seinem Namen. Amen.


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