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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird Offenbarung 19, Vers 6 behandelt, der die Stimme einer großen Volksmenge beschreibt, die Halleluja ruft, weil der Herr, Gott der Allmächtige, die Königsherrschaft angetreten hat. Christopher Kramp erklärt die Bedeutung von „Halleluja“ und beleuchtet die Gründe für Gottes Lobpreis, insbesondere seine gerechten Gerichte und die Aufnahme seiner Königsherrschaft. Die Predigt geht tief auf das Konzept der Königsherrschaft Gottes ein, von ihrer ewigen Grundlage bis zu ihrer praktischen Manifestation durch Jesus Christus. Es wird betont, wie Gottes Liebe und sein Charakter durch die Kreuzigung offenbart wurden und wie dies die Grundlage für seine Herrschaft bildet, die schließlich in seiner Wiederkunft als König vollendet wird.

In dieser Predigt wird der Vers Offenbarung 19, Vers 6 unter die Lupe genommen, der die Stimme einer großen Volksmenge beschreibt, die Halleluja ruft, weil Gott die Königsherrschaft angetreten hat. Christopher Kramp erläutert die Bedeutung von „Halleluja“ und taucht tief in das Konzept der Königsherrschaft Gottes ein. Er erklärt, dass Gott schon immer König war, aber dass seine Herrschaft durch Rebellion angegriffen wurde. Die Predigt beleuchtet, wie Jesus durch seine Inkarnation, sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung die Königsherrschaft Gottes auf der Erde etabliert hat und wie diese Herrschaft durch Liebe und Gerechtigkeit gekennzeichnet ist.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich Willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid, auch bei diesen drückenden Temperaturen. Und schön, dass ihr jetzt live zugeschaltet seid auf joelmedia.tv.de. Wir wollen heute das letzte Mal vor der Sommerpause uns der Offenbarung widmen und noch einen interessanten Vers anschauen und zwar Offenbarung 19, Vers 6. Wir wollen aber wie jedes Mal beginnen, natürlich mit einem Gebet. Dazu lade ich euch ein, niederzuknien.

[1:10] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen für diesen wunderschönen Tag, den du uns geschenkt hast, für all den Segen und die Freude, die du uns gegeben hast. Wir danken dir, dass du ein Gott bist, der jeden Tag aufs Neue zu deiner Güte und deiner Treue umgibst, immer wieder auf Neue uns zu dir ziehst und immer wieder auch uns dein Wort offenbaren möchtest. Wir sind heute hier, um in der Offenbarung Dinge zu lesen, die wichtig für uns sind. Wir bitten dich, dass du uns hilfst, sie nicht nur richtig zu verstehen, sondern dass wir sie auch in die Praxis umsetzen können und echte, liebevolle Christen sein können, die dir nachfolgen, wohin du uns auch führst. Wir bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist jetzt gegenwärtig bist und unsere Herzen ansprichst. Im Namen Jesu, Amen.

[2:02] Offenbarung 19 und dort Vers 6. Offenbarung 19, Vers 6. Letzte Woche haben wir gesprochen über die Stimme aus dem Thron. Könnt ihr euch daran erinnern? Die Stimme aus dem Thron, die davon gesprochen hat, dass man Gott loben soll. Nicht mal alle die Knechte und alle, die ihn fürchten. Und wir hatten dann einen Exkurs gemacht über die Furcht Gottes. Könnt ihr euch daran erinnern? Wir sind immer noch hier in Offenbarung 19 bei diesem himmlischen Lob, diesem himmlischen Gottesdienst, angesichts der Tatsache, dass Gott über seine Feinde in der Endzeit triumphiert hat, dass Gott Babylon gerichtet hat. Und in diesem Zusammenhang steht jetzt auch Vers 6.

[2:53] Und ich hörte etwas wie die Stimme einer großen Volksmenge und wie das Rauschen vieler Wasser, wie der Schall starker Donner. Die Sprachen. Halleluja! Denn der Herr, Gott der Allmächtige, hat die Königsherrschaft angetreten. Nun sammeln wir erstmal ein bisschen, was wir in diesem Vers hier vorfinden. Was ist der Inhalt dieses Verses? Schon wieder eine Stimme. Also es mangelt nicht an Stimmen hier, aber an mehrere Stimmen. Hier haben wir wieder eine Stimme. Wie wird diese Stimme beschrieben? Genau, also wie eine große Volksmenge steht bei mir, glaube ich. Oder wie stand das? Ja, eine große Volksmenge, eine große Schar. Habt ihr schon mal eine große Volks... Wer von euch hat schon mal eine große Volksansammlung von Menschen gesehen? Ja, alle schon mal, oder? Also wenn da so hunderte oder tausende Menschen zusammen sind, dann ist das nicht ruhig. Ja, man hat so dieses Gemurmel, dieses vielschichtige Klangerlebnis. Dann wird aber diese Stimme verglichen nicht nur mit einer großen Volksmenge, sondern auch mit einem anderen ähnlichen Klang. Nämlich mit das Rauschen vieler Wasser. Das ist auch so ähnlich. Ja, viel so durcheinander. Vieler Wasser, okay. Und das dritte Element oder die dritte Charakterisierung ist starker Donner. Und das zeigt, diese Stimme ist kein sanftes Säuseln. Ja, Donner kann einen richtig erschrecken. Ein starker Donner. Also diese Stimme ist ziemlich gewaltig. Sie klingt, als ob tausende Menschen gleichzeitig reden, als ob verschiedene Wasser rauschen, das Meer gegen die Felsung brandet oder ob starke Donner zu hören sind.

[4:51] Jetzt, was sagt diese Stimme? Was ist die Kernaussage dieser Stimme? Halleluja! Das haben wir schon mal gehabt hier, oder? Oder kommt das hier in Offenbarung 19 zum ersten Mal vor? Genau, welchen Vers hatten wir schon mal? Halleluja! Vers 1, okay. Und wo noch? Welche Verse hatten noch ein Halleluja? Vers 6 lesen wir jetzt gerade, genau. Aber welche Verse noch? Vers 4 und Vers 3 auch. Also in Vers 1 kommt eine Stimme, die sagt Halleluja. Und in Vers 3 hören wir Halleluja. Und in Vers 4 hören wir Halleluja. Und jetzt in Vers 6 hören wir Halleluja. Also was ist wohl das Schlüsselwort hier in diesem ganzen Abschnitt? Halleluja! Also dieses Wort, das, was soll ich sagen, naja okay, was soll das schon groß bedeuten, ist enorm wichtig. Es kommt hier zum vierten Mal vor, innerhalb von sechs Versen. Alle rufen Halleluja. Jetzt, wir haben schon gelernt, natürlich, was heißt Halleluja? Genau, fast genau, also Hallelu, also Halleluja heißt eigentlich Halleluja. Hallelu ist Imperativ von Hallel und heißt loben, also lobt, Mehrzahl, lobt. Und ja, genau, kommt von Jahwe, das ist der Name Gottes, also lobt Gott oder lobt den Herrn. Also von daher mit dem Vater gar nicht falsch, aber also wörtlich heißt es lobt den Herrn.

[6:33] Gibt es denn noch ein Vers, der was ganz ähnliches aussagt, obwohl nicht Halleluja dort steht? Also Vers 1, 3, 4 und 6 sagen, also Halleluja, lobt den Herrn. Genau, Vers 5 ist fast genau das Gleiche, da heißt es nämlich lobt unseren Gott. Also wir haben jetzt sechs Verse und von fünf der sechs Verse heißt es im Zentrum lobt den Herrn, lobt den Herrn, lobt den Herrn, lobt unseren Gott, lobt den Herrn. Ohne jede Frage will dieser Abschnitt, dass wir uns darüber Gedanken machen, warum sollen wir Gott loben? Jetzt wird in diesem Abschnitt auch eine Begründung gegeben. Was ist die Begründung in Vers 6? Warum soll man den Herrn loben? Halleluja, warum? Mit diesem vierfachen Halleluja, dem fünffachen Lob Gottes. Warum? Genau, es wird ja eine Begründung gegeben. Könnt ihr das sehen in Vers 6? Denn, denn ist nämlich, also warum? Warum? Also jemand könnte fragen, also man ruft Halleluja, lobt den Herrn. Jemand könnte fragen, warum denn? Und die Begründung kommt, denn der Herr hat was getan? Seine, denn der Herrgott, der Allmächtige hat die Königsherrschaft angetreten.

[8:02] Es geht um die, um einen wichtigen Begriff in der Bibel, die Königsherrschaft. Übrigens hatten wir in den anderen Versen vorher, also wir hatten hier den Grund nach Vers 6, Königsherrschaft. Ja, Gott beginnt als König zu herrschen. Hatten wir schon einen anderen Grund in den Versen vorher, warum Gott gelobt werden soll? Die Versen 1 bis 5 nochmal anschaut. Gibt es noch einen anderen Grund, außer Gott hat die Königsherrschaft angetreten? Ja, genau, er saß auf dem Thron. Also es gibt ja mehrmals Halleluja, Halleluja, denn. Gibt es noch ein anderes denn? Ja, genau. Genau, also Vers 2, der Grund ist, dass Gott gerecht richtet, ein gerechtes Gericht und noch ein Vers 2, noch ein Vers 2, was ist noch der Grund? Genau, er hat Babylon verurteilt, Babylon gerichtet. Also Gott wird gleichzeitig dafür gelobt, dass es eine Königsherrschaft antritt und dass er gerechtes Gericht hält und dass Babylon gerichtet worden ist. Alles im gleichen Zusammenhang oder in diesen Versen, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Warum? Denn Gott hat Babylon gerichtet. Warum? Denn Gott hat gerecht gerichtet. Warum? Denn Gott hat seine Königsherrschaft angetreten. Wenn man die drei Ideen zusammennimmt, wann wird Gott seine Königsherrschaft antreten? Wenn Babylon fällt, oder? Könnt ihr das sehen? Gottes Königsherrschaft beginnt, wenn Babylon fällt, wenn Gott sein gerechtes Gericht spricht. Dazu müssen wir jetzt ein bisschen diesen Begriff genauer erklären.

[10:19] Hat Gott nicht schon immer als König geherrscht? Also wenn Gott schon immer als König herrscht, warum heißt es jetzt, lobt den Herrn, denn jetzt hat er seine Königsherrschaft, wie heißt es hier, bei mir steht angetreten. Steht das bei euch auch in Vers 6? Halleluja, denn der Herr, Gott der Allmächtige, hat die Königsherrschaft angetreten. Also wenn es heißt, diese Person XY hat ihr Amt als deutscher Kanzler angetreten, dann hat sie davor das Amt nicht gehabt, oder? Also das klingt ja so, als ob Gott vorher nicht als König regiert hat und jetzt tritt er seine Königsherrschaft an. Also wie jetzt? Wie würde ich das erklären? War Gott schon immer König oder wird er irgendwann König? Etwas passiert im Himmel, ohne Frage, also allein schon deswegen, weil die Stimmen so laut sind, dass es klingt wie Donner und wie Menschengetöse. Übrigens, es kommt uns in der Bibel auch vor, dieses Geräusch. Aber jetzt nochmal zur Königsherrschaft. Erklärt mir mal, was zur Königsherrschaft Gottes, irgendwas was ihr wisst, egal was es ist, aber irgendwas was ihr mit der Königsherrschaft Gottes verbindet. Also wir sammeln mal ein bisschen. Wir haben ein Gesetz, das wäre das Gesetz Gottes. Okay, was wüsst ihr noch über die Königsherrschaft Gottes?

[12:06] Also man braucht quasi ein Herrschaftsgebiet, oder? Okay, was wüsst ihr noch über die Königsherrschaft Gottes? Also es braucht Leute, die über dir herrscht. Also quasi untertanen Geschöpfe. Sind denn alle Geschöpfe Gottes in seiner Königsherrschaft? Ja oder nein? Warum sagst du nein? Okay, also nicht jeder hält sich ans Gesetz. Sind sie denn völlig frei von seiner Königsherrschaft? Also wenn es Menschen gibt, die sich nicht an das Gesetz halten, haben sie dann mit der Königsherrschaft nichts zu tun? Ist Gott kein König über sie?

[13:24] Okay, wir müssen dieses Thema von der Königsherrschaft mal aufdröseln. Fangen wir mal vorne an. Wir machen ein Gesamtüberblick über das Thema Königsherrschaft. Seit wann ist Gott König? Seit wann ist Gott König? Okay, schauen wir mal Hebräer 1 Vers 8. Hebräer 1 Vers 8. Aber von dem Sohn, Hebräer 1 Vers 8, dein Thron, oh Gott, wird von Ewigkeit zu Ewigkeit. Also wer sitzt auf dem Thron? Gott. Ja, also Gott ist auf dem Thron. Aber hier wird von dem mit dir gesprochen, du hast es richtig gesagt, von dem wird gesprochen? Von dem Sohn Gottes auch. Es gilt für Gott den Vater, als auch für Gott den Sohn. Beide sind von Ewigkeit zu Ewigkeit, also hier ist die Ewigkeit und da ist die Ewigkeit, sind sie also für alle Ewigkeit auf dem Thron. Jesus und der Vater. Okay, also Gott ist schon immer auf dem Thron.

[15:02] Warum? Wenn also seit Ewigkeiten die auf dem Thron sitzen. Lesen wir das nächste Vers, Vers 9. Es heißt hier, dein Thron, oh Gott, wird von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des? Rechts, anderes Wort für Recht? Gesetz, oder? Also mit dem Zepter regiert man, oder? Ein König hat ein Zepter und damit, also das ist so ein Symbol seiner Herrschaft. Wie regiert Gott? Er regiert mit seinem Gesetz. Wen regiert er? Die Geschäfte. Okay, alles klar. Gut. Vers 9. Du hast Gerechtigkeit was? Geliebt und Gesetzlosigkeit? Gehasst. Darum hat dich, oh Gott, dein Gott gesalbt mit Freuden und mehr als seine Gefährten. Okay, also das Gesetz bedeutet, dass man Gerechtigkeit liebt. Gerechtigkeit liebt. Okay, ist jetzt irgendwas passiert mit dieser Königsherrschaft? Ist irgendwas mit dieser Königsherrschaft passiert? Denn wenn die Bibel sagt, du hast deine Königsherrschaft angetreten, muss ja irgendein Wechsel, irgendwas passiert sein, oder? Die wird angegriffen. Okay, von wem ist die Königsherrschaft Gottes angegriffen worden? Vom Feind. Okay, was hat er genau angegriffen? Er hat das Gesetz angegriffen. Also wenn er das Gesetz angegriffen hat, hat er was angegriffen? Genau, er hat also mit anderen Worten gesagt, Gott, du bist kein richtiger, würdiger König, oder? Jetzt haben wir also den Angriff zwischen Satan.

[16:50] Jetzt gehen wir mal einen Gedanken weiter. Wozu hat dieser Angriff des Satan geführt? Wozu hat der Angriff geführt? Wer hat rebelliert? Wer genau? Satan und? Wie viel? Also wir haben Satan plus ein Drittel der Engel plus, dann später, die Menschheit. Gehören diese jetzt zur Regierung Gottes, ja oder nein? Sie versuchen, sich dieser zu entziehen. Okay, die Idee ist, eine Königsherrschaft gibt es nur, wenn es einen König und Geschöpfe gibt, die die Herrschaft anerkennen. Also, wenn ich eine Insel in der Südsee kaufe, auf der kein Mensch wohnt und dort mich niederlasse und mir eine Krone aus Kokosnuss bastle und die mir aufsetze und mich kröne zum König Christopher dem Ersten von der Südseeinsel, habe ich dann eine Königsherrschaft. Nein, ich habe nichts, über was ich regieren kann, außer ein paar Kokosnüsse oder so. Eine Königsherrschaft ist nur eine Königsherrschaft, wenn es einen König und Menschen gibt oder also Wesen gibt, die diese Herrschaft akzeptieren. Das heißt, was wir haben ist, es gibt zwar theoretisch eine Herrschaft über alle, die aber von einem Teil herausgefordert wird. Die sagen, wir wollen nicht von dir regiert werden, wir folgen dir nicht. Es ist quasi wie ein Bürgerkrieg.

[18:50] Also, stellt euch vor, Angela Merkel ist ja Kanzlerin von ganz Deutschland, oder? Jetzt stellt euch vor, vielleicht heutzutage gar nicht mehr so schwer vorzustellen, aber keine Politik, stellt euch vor, die Bayern sagen, wir wollen die Angela Merkel nicht mehr. Wir machen einen Bürgerkrieg und wir krönen jetzt den Herrn Söder zum Kanzler. Ist die Angela dann immer noch Kanzlerin in Bayern? Eigentlich ja, nur sie kann nicht so ohne weiteres durch München spazieren, weil wenn es da Bürgerkrieg gibt, dann sie hat zwar ein theoretisches Recht darauf, aber praktisch wird es ihr quasi verweigert, weil die, die sie eigentlich beherrschen sollen, sie nicht als Herrscherin anerkennen. Das ist jetzt genau die Situation. Also, ein Teil des Universums befindet sich quasi im Bürgerkrieg gegen Gottes Regierung und die ganze Frage, die ganze Geschichte der Bibel besteht eigentlich aus einer Frage. Wie schafft es Gott, der auf dem Thron sitzt, das gesamte Universum davon zu überzeugen, den Bürgerkrieg zu beenden und wieder seine Herrschaft nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch anzuerkennen?

[20:13] Welches Mittel hat Gott gewählt, um diese, oder anders gesagt, warum ist das so schwierig selbst für Gott? Warum ist es für ihn so schwierig, seine Herrschaft durchzudrücken? Er ist doch allmächtig. Warum kann er nicht einfach? Ich meine, Angela Merkel kann jetzt, Angela Merkel hätte ein paar Optionen. Ich weiß, sie könnte Bayern bombardieren lassen oder so. Das wäre aber auch keine besonders gute Idee, oder? Also, welche Optionen hat Gott, um seine Königsherrschaft durchzusetzen? Okay, ja, also, wir haben ja gesagt, Gerechtigkeit und Liebe. Gott ist die Liebe. Das ist das große Thema. Er muss die Menschen für sich gewinnen. Genau, ja. Das heißt, er muss überzeugen. Genau, okay. Wie macht er das?

[21:04] Genau, wie überzeugt er sie? Was hat er konkret gemacht? Er kommt selbst auf die Erde. Genau, bevor er zeigt, dass seine Herrschaft gerecht ist, was zeigt er zuerst? Er zeigt sich selbst und er zeigt, dass sein wesentlicher Charakterzug was ist. Er beweist genau das, was ihm diese abgesprochen haben. Die haben gesagt, du bist ungerecht und du bist egoistisch. Also kommt er auf die Erde und präsentiert diese immer schon theoretisch vorhandene Königsherrschaft präsentiert sie als Mensch. Jesus kommt auf die Erde. Ich meine, er hat schon vorher davon gesprochen, vorher erklärt und so weiter. Aber erst ab diesem Zeitpunkt wird die Königsherrschaft tatsächlich hundertprozentig greifbar für die Menschen, weil jetzt ist der König unter ihnen. Deswegen sagt Johannes der Täufer, als Jesus kurz davor steht, getauft zu werden, er sagt, tut Buße und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Das Reich Gottes ist da. Vorher hat man vom Reich Gottes gehört, so prophetisch und mit Voraussagen, aber jetzt ist das Reich Gottes da. Die Königsherrschaft beginnt mit seiner ersten Phase und die endet oder wodurch zeichnet sich diese Phase aus? Ja genau, das entscheidende Element dieser Königsherrschaft ist die Kreuzigung.

[22:46] War die Kreuzigung eine Niederlage? Ganz genau, wenn er erhöht wird, geht also eine Kraft aus, die eigentlich nicht nur die Menschen betrifft, sondern auch das ganze Universum. Denn durch die Attacke der Engel, das ganze Universum hat ja angefangen zu überlegen, wer hat jetzt wirklich recht. Und ihr wisst, Ellenwhite sagt, bis kurz vor der Kreuzigung gab es noch Engel, die zumindest ansatzweise noch ein letztes Sympathien mit Luzifer hatten. Und deswegen ist das Kreuz so entscheidend. Was hat er vorher schon gemacht, bevor er gestorben ist am Kreuz? Was hat er getan? Wie hat er hier seine Königsherrschaft ausgelebt? Genau, er hat auf alles Äußerliche verzichtet, was normalerweise eine Königsherrschaft ausmacht.

[23:46] Nun, hat Gott im Himmel ein Thron? Ja oder nein? Ja, hat er ein Zepter? Hat er eine Krone? Ist er voller Herrlichkeit? Hat er eine große Armee? Also all das, was man mit einem König verbinden würde, hat er. Er hat den größten Thron, den es gibt, er hat die größte Armee, die es gibt, er hat den besten Chor, den es gibt, den schönsten Palast, er hat das tollste Zepter, er hat alles. Aber das allein macht seine Herrschaft nicht aus. Wenn Jesus mit all dem gekommen wäre, mit der größten Armee, mit den Milliarden Engeln und mit seinem eigenen Thron sich auf die Erde gesetzt hätte, wären die Menschen ihm nachgefolgt? Oh, natürlich werden sie ihm nachgefolgt. Sie hätten sich nämlich ganz große Dinge von ihm versprochen, aber sie werden ihm aus den falschen Motiven nachgefolgt. So hat Jesus also in dieser Phase des Planes, in dem er all das abgelegt hat, was äußerliche Königsherrschaft suggeriert, quasi den innersten Kern gezeigt dessen, worum es bei Gottes Königsherrschaft eigentlich geht, nämlich um die Liebe. Und das offenbart sich am allermeisten am Kreuz.

[25:00] Der Bibel sagt, denn so sagt Gott, wie sagt Römer 5, Römer 5, Vers 8 sagt das, Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus von uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Hier beweist sich die Liebe Gottes am allerdeutlichsten. Was stand über seinem Kreuz? König der Juden, er war ein König. Das war natürlich gemeint als Spott, aber genau deswegen war es eigentlich der Beginn seiner Königsherrschaft. Und deswegen sagt die Bibel, schaut mal in, Moment, was wollte ich gerade sagen? Königsherrschaft. Welchen Vers wollte ich gerade sagen? Sag mal, was habe ich davor gesagt gerade? Er war ein König, der Juden, also er war ihr König. Und trotz darauf, dass es in der Zeit der Königsherrschaft war, hat es sich nicht geändert.

[26:11] Ja genau, jetzt hast du es wieder, Dankeschön. Offenbarung 12, und dort Vers 10. Offenbarung 12, und dort Vers 10. Und ich höre eine laute Stimme im Himmel sagen, nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus. Denn hinabgestürzt wurde der Verkläger, unser Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte, Tag und Nacht. Das heißt, was ist ab diesem Zeitpunkt hier passiert? Ab diesem Zeitpunkt ist das Universum vollständig Teil der Königsherrschaft, oder? Das Universum ist für immer sicher, die Königsherrschaft Gottes über das Universum ist für immer gesichert, es bleibt jetzt nur noch die Menschheit übrig, oder? Ab diesem Zeitpunkt ist schon ein Teilerfolg errungen. Der ganze Rest außer dem Bürgerkriegsgebiet ist vollständig, hundertprozentig, unwiderruflich von der Rechtmäßigkeit der Königsherrschaft Gottes überzeugt.

[27:28] Und deswegen ist das ein Teil, deswegen ist Jesus als Messias, ihr wisst ja, der Messias ist eigentlich ein König, oder? Was heißt Messias übersetzt? Gesalbter, und Gesalbter, das war natürlich die Idee von einem König, schaut mal mit mir in Daniel 9. Daniel 9, und dort Vers 25. Daniel 9, Vers 25. So wisse und verstehe vom Erlass des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten, Messias, was sind die nächsten beiden Worte, dem? Bis zu dem Gesalbten, dem? Dem Fürsten, könnt ihr das sehen? In Vers 25, bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten. Anderes Wort für Fürst, König.

[28:38] Der Messias war auch bei seinem ersten Kommen ein echter König. Schaut mal in Matthäus. Matthäus, Kapitel 1, Kapitel 2, Entschuldigung, Matthäus, Kapitel 2, Vers 1. Das ist ganz interessant. Als nun Jesus geboren worden war in Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe da kamen Weisen aus dem Morgenland nach Jerusalem. Die sprachen, wo ist der Neugeborene? König der Juden. Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und wir sind gekommen, um ihn anzubeten. Vers 3, als der, dass der König Herodes hörte, erschrak er und ganz Jerusalem mit ihm. Und er rief alle obersten Priester und Schriftgebeten des Volkes zusammen und er fragte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. Könnt ihr sehen, dass alle gedacht haben, der Christus ist ein König? Die fragen nach dem König und er sagt, ok, wo ist der Christus geboren? Christus war ein König. Das heißt, die Königsherrschaft beginnt hier ganz eindeutig. Wir haben es ja in der Bergpredigt gesehen, wovon spricht Jesus in der Bergpredigt die ganze Zeit? Er sagt, Sie sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Das Königreich. Und, denn dein ist das Reich. Dein Reich komme. Das Reich der Himmel gleicht 10 Jungfrauen, gleicht einem Schatz im Acker, gleicht dem Seemann. Es geht immer um die Königsherrschaft.

[30:11] Nach seiner Kreuzigung und Auferstehung kommt Jesus in den Himmel. Was tut er dort? Im Himmel ist er jetzt unser hoher Priester. Das heißt, er ist wieder Diener, aber er ist jetzt schon in dem Palast. Er ist schon im Tempel. Er ist schon im Heiligtum. Er ist nicht mehr auf der Erde, er ist schon im Heiligtum. Und er wird auch dort wieder gesalbt. Er ist jetzt quasi ein... Was für ein Priester ist er? Nach welcher Art ist er Priester? Nach welcher... Nach der weißen Melchisedex. Was war an Melchisedex anders als an den Leviten? Richtig, es war auch ein König. Es war ein Priester-König. Ja, also wir haben hier einen König-Erlöser und einen König-Priester. Er war nicht ein Priester nach der weißen Melchisedex. Er ist ein Priester nach der weißen Melchisedex. Obwohl er Priester ist, ist er auch wieder ein König. In all dem offenbart sich die Königsherrschaft Gottes.

[31:27] Was ist seine Hauptaufgabe als Priester? Er tritt für die ein, die jetzt Teil seines Reiches werden wollen. Er holt sich quasi aus dem Bürgerkriegsgebiet möglichst viele Menschen wieder zurück auf seine Seite. Also wenn man sich das vorstellt, nicht wahr? Also um in unserem Bild zu bleiben mit Angela Merkel und Bayern, das wäre so. Also Angela Merkel sich als bayerische Hausfrau verkleidet und als Bäuerin und jetzt versucht in Einzelgesprächen, die einzelnen Bayern wieder auf ihre Seite zu ziehen. Möglichst viele. Das ist sozusagen die Idee. Ein bisschen komisches Beispiel, aber... Er wird Mensch und versucht Menschen von seiner Königsherrschaft zu überzeugen. Und dann, nachdem er gestorben ist und auch verstanden ist, vertritt er jetzt diese Menschen, die Teil seiner Königsherrschaft werden sollen, im Himmel.

[32:23] Und dann kommt der Moment, wo er tatsächlich wieder zum König, also zum König-König gekrönt wird. Was endet in dem Moment? Ja, der endet noch nicht ganz, weil er ist jetzt schon König, aber die Bösen gibt es immer noch. Die werden erst noch in über 1000 Jahren vernichtet. Die Priesterschaft endet und was endet damit? Genau, es gibt jetzt keine Möglichkeit mehr, wenn ich nochmal sein Reich verlassen habe, wieder zurückzukommen. Denn in dieser Phase und in dieser Phase kann ich im Reich Gottes sein und ich kann das Reich Gottes verlassen und ich kann trotzdem wieder zurückkehren, oder? Hier, bei diesem Wechsel vom Priester zum König, sind alle, die zum Reich Gottes gehören, endgültig im Reich Gottes. Und wer jetzt nicht zum Reich Gottes gehört, wird auch nie wieder zum Reich Gottes gehören. Deswegen ist dieser Wechsel kurz vor der Wiederkunft zwischen seinem Dienst als Priester und seinem Dienst als König so entscheidend. Weil ab diesem Zeitpunkt sind alle Untertanen versiegelt.

[33:47] Es wird in den über 1000 Jahren, in denen der große Kampf noch weitergeht, von dem Zeitpunkt bis zum Ende des großen Kampfes, sind noch über 1000 Jahre, oder? Da kommt noch die Wiederkunft, 1000 Jahre Millennium, dann noch die Auferstehung der Gottlosen und all das. Aber über 1000 Jahre hinweg wird kein einziger mehr das Reich Gottes verlassen oder hinzukommen, oder? Jetzt wird nur noch der äußere Kampf gemacht, sozusagen. Jetzt geht es darum, dass Gott auch tatsächlich das durchsetzt, was ihm schon immer gehörte. Nämlich jetzt wird er dann kommen mit Krone und mit Zepter und mit großer Armee. Das heißt, er hat das nie aufgegeben. Er hat es nur vorübergehend abgelegt, damit die Menschen sein Innerstes erkennen können und nicht durch das Äußere abgelenkt sind. Es geht also, Gott hätte natürlich von vornherein gleich kommen können mit seiner Armee, aber er wollte seinen Charakter zuerst offenbaren. Und jetzt hat er seine Königsherrschaft angetreten. Jetzt wird er mit einer Krone gekrönt. Er war zwar immer schon König, aber er hatte ein priesterliches Diadem auf, sozusagen, an diesem Turban. Er war immer schon König, aber hier hatte er eine Dornenkrone. Und mit anderen Worten, jetzt beginnt er auch für die Erde, seine Königsherrschaft durchzudrücken. Und das beginnt, also Anspruch zu nehmen, das beginnt damit, dass er vom Himmel herabkommt, in den Wolken des Himmels, mit einer riesigen Armee. Und wen rettet er? Warum kommt er? Weshalb kommt er in den Wolken des Himmels? Um alle, die zu seinem Reich gehören, erstmal zu retten vor dem Feind. Er nimmt sie tausend Jahre zu sich, um dann in der Endschlacht den Feind zu besiegen.

[35:44] Und das ist sozusagen in wenigen Stichworten die Idee der ganzen Bibel. Ich frage an euch, kennt ihr eine Geschichte im Alten Testament, wo jemand genau das innerhalb weniger Monate oder Jahre erlebt hat, was wir jetzt gerade an Jesus studiert haben? Wo jemand rechtmäßiger König ist und dann es einen Bürgerkrieg gibt und der König nicht einfach seine Königsherrschaft durchsetzt, sondern sich erst einmal zurückzieht. David und Absalom. Auch dort haben wir einen König, der erst einmal das Feld überlässt, der sich weinend zurückzieht, übrigens weinend auf einem Ölberg, so wie Jesus, der weinend den Bösen, den Rebellen, den Absaloms dieser Welt das Feld überlässt. Aber heißt das, dass man den Absalom ewig gewähren lässt? Es kommt am Ende doch zur Schlacht.

[36:41] In der Zeit, als Absalom in Jerusalem saß auf dem Thron, wer war der rechtmäßige König von Israel? Es war immer David. Aber David konnte seine Königsherrschaft nicht ausüben, weil die Menschen in Jerusalem Absalom als König, weil sie glaubten, dass Absalom König ist. Und wenn alle Menschen in Jerusalem glauben, unser König ist Absalom, dann ist es für den Moment erst einmal irrelevant, oder zumindest praktisch ohne Bedeutung, dass der wahrhaftige König irgendwo im Wald als König David sitzt. Aber er war immer der rechtmäßige König. Aber irgendwann, nachdem der Krieg dann vorbei ist, kommt er zurück nach Jerusalem. Und was macht er dann? Er tritt seine Königsherrschaft wieder an, die ihm zwar auf dem Papier immer gehörte, die er aber nicht ausüben konnte oder nicht ausüben wollte.

[37:38] Und genau das ist gemeint in Offenbarung 19 Vers 6. Ab dem Moment, wo der hohe priesterliche Dienst Jesu endet, wo Babylon gerichtet wird in den sieben letzten Plagen, beginnt die Königsherrschaft Gottes in der Praxis. Schaut mit mir in Offenbarung. Offenbarung Kapitel 11 und dort Vers 15. Offenbarung 11 Vers 15. Der siebte Engel stieß in die Posaune und da ertönte eine laute Stimme im Himmel. Was war in Offenbarung 19 Vers 6? In Offenbarung 19 Vers 6 hatten wir eine Stimme wie? Rauschen vieler Wasser und das Donnern, starker Donnern. Eine laute Stimme, oder? Hier auch eine laute Stimme. Und was rufen diese lauten Stimmen? Die Königreiche der Welt sind uns im Herrn und seinem Christus, dem Gesalbten, zu Teil geworden und er wird herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er herrscht schon von Ewigkeit zu Ewigkeit, nicht wahr? Aber jetzt sind diese rebellischen Bürgerkriegsgebiete, werden jetzt dem König wieder unterstellt.

[39:05] Vers 16. Und die 24 Ältesten, die vor Gott auf ihrem Thron saßen, fielen auf ihr Angesicht und beteten Gott an. Offenbarung 19 haben wir auch die 24 Ältesten, nicht wahr? Und sprachen, wir danken dir, oh Herr, Gott, du Allmächtiger. Könnt ihr sehen, Offenbarung 19 Vers 6 war auch Gott, der Allmächtige. Der du bist und der du warst und der du kommst, dass du deine große Macht an dich genommen und die Königsherrschaft angedreht hast. Schau mal, dieser Vers ist ganz interessant. Dass du deine große Macht an dich genommen hast. Also die Macht, die dir gehört, hast du an dich genommen. Könnt ihr das sehen? Er hat jetzt wohl offensichtlich vorher die große Macht, die ihm gehörte, freiwillig nicht immer so praktiziert. Er hat sie jetzt, diese große Macht, an sich genommen.

[39:50] Und wann, ab welchem Moment, und das ist jetzt sehr entscheidend, ab welchem Moment spielt er seine gesamte königliche Autorität aus? Ab dem Moment, wo seine Liebe völlig offenbar ist und jeder einzelne, jetzt kommt es, jeder einzelne Mensch auf dem Planeten davon gehört hat. Die Offenbarung seiner Liebe geschah auf Golgatha und deswegen ist das für das Universum schon ausreichend. Denn als Jesus auf Golgatha starb, haben wie viele Engel das mitbekommen? Alle. Wie viele ungefallene Welten? Alle. Man brauchte keinen Engel mehr senden und sagen, predigt das Evangelium von Golgatha zu den ungefallenen Welten dort, oder? Sie wussten es alle, deswegen ist das hier schon fertig. Aber wie viele Menschen haben das gesehen? Eine Million vielleicht? Nicht mal jeder Jude war dabei. Und solange nicht jeder Jude und jeder Grieche und überhaupt jeder Mensch diese Offenbarung der Herrlichkeit Gottes gesehen hat, solange kann er nicht wiederkommen. Weil er kann, das ist die Idee, er kann erst in seiner königlichen Pracht mit Zepter und Armee und all den Dingen und Krone kommen, wenn jeder vorher verstanden hat, dass er die Liebe ist. Und erst wenn das Evangelium vom Kreuz überall gepredigt ist, dann endet die Gnadenzeit und dann kommt er mit seiner vollen königlichen Ausrüstung.

[41:16] Genau, das ist die Herrlichkeit Gottes. Und das zeigt also wie eng, also das ist nicht einfach ein geistliches Königreich und ein tatsächliches Königreich, das ist auch richtig, das hängt ganz miteinander zusammen, das ist nicht das eine hier, das andere dort, sondern dieser geistliche Aspekt, sein Charakter und der äußerliche Aspekt, seine tatsächliche Macht und Autorität, die gehören so untrennbar zueinander, dass wenn das eine ganz vollendet ist, das andere automatisch einsetzt. Und deswegen predigen wir das Evangelium vom Reich in der ganzen Welt und dann wird das Ende kommen, weil dann kommt er als König wieder.

[41:50] Und in diesem Sinne wollen wir hier heute Schluss machen und uns daran erinnern, wenn Jesus gepredigt hat, hat er immer über das Reich Gottes gepredigt. Das ganze Buch Daniel auch basiert auf dieser Idee von dem kommenden Reich, nicht wahr, der König, der Menschensohn, der Daniel sieben gekrönt wird, Daniel neun dann, der Fürst und so weiter. Die Stimme ruft Halleluja, denn Gott, der Allmächtige, hat seine Königsherrschaft angetreten. Unsere Aufgabe jetzt besteht darin, das Evangelium vom Reich der Liebe und der Gnade überall bekannt zu machen, damit wenn Jesus mit einer Armee und mit einer Krone und einem Zepter kommt, es keinen Menschen gibt, der denkt, oh je, der will nur kommen, um mich zu zerstören ohne Liebe. Sondern jeder, der ihn dann kommen sieht, wird wissen, dass bevor Jesus die Armee und die Krone rausgeholt hat, ist er vorher für jeden Einzelnen gestorben. Wer dann nicht auf seiner Seite ist, wollte nicht. Und das ist sozusagen die Idee. Lasst uns Jesus als unseren König annehmen und lasst uns das Evangelium vom Reich predigen.

[43:08] Wollen wir noch gemeinsam beten? Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort studieren konnten, dass wir etwas lernen konnten über die Königsherrschaft Gottes. Wir möchten dich bitten, dass das nicht nur eine Theorie ist in unserem Kopf, sondern dass in unserem Herzen dieses Reich ganz praktische Gestalt annimmt, dass Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist unser persönliches Leben kennzeichnen. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, ein Licht zu sein in dieser Welt, dass wir die Botschaft von deinem Reich allen Menschen weitersagen, damit du, Herr Jesus, bald in den Wolken als König kommen kannst. Im Namen Jesu, Amen.


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