In dieser Predigt beginnt Christopher Kramp mit der Auslegung des ersten Verses der Offenbarung, Vers 9. Er beleuchtet die Identität des Autors Johannes und seine Verbindung zum Propheten Daniel. Weiterhin wird die Bedeutung von Gemeinschaft, insbesondere im Hinblick auf Bedrängnis und das Reich Gottes, thematisiert. Kramp erklärt, dass Bedrängnis nicht nur extreme Verfolgung bedeutet, sondern jeglichen Druck, dem Christen ausgesetzt sind. Er betont, dass Jesus selbst Bedrängnis in der Welt angekündigt hat, aber Frieden in ihm versprochen hat.
Offenbarung 1:9a
Christopher Kramp · Offenbarung Vers für Vers ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Offenbarung, OffenbarungPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Offenbarung Vers für Vers
Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.
Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:
Weitere Aufnahmen
Serie: Offenbarung Vers für Vers
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:48] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön ist es, Abend, Arbeit, schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir entschuldigen uns für die doch recht signifikante Verspätung, werden einige technische Probleme, aber jetzt sind wir wieder da, zurück aus der Sommerpause. Ich hoffe, ihr konntet euch alle gut erholen und wir wollen weiter in der Offenbarung studieren. Und nachdem wir vor der Sommerpause die Einleitung der Offenbarung, die ersten acht Verse sehr genau unter die Lupe genommen haben, beginnen wir jetzt mit dem ersten großen Hauptabschnitt. Bringt einiges zu entdecken heute. Und bevor wir da hineingehen, wollen wir natürlich Gott bitten, unsere Gedanken zu führen, und wer es möglich ist, den Nachtisch mit mir gemeinsam in der Zug nehmen.
[1:37] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass du so gut bist und so wunderbar unser Leben führst und dass wir dir vertrauen dürfen und dass du für alles eine Lösung hast. Herr, wir danken dir, dass wir jetzt auch dein Wort in der Offenbarung besonders betrachten können. Wir möchten dich bitten, dass die Herrlichkeit deines Wortes unser Herz berührt, in die tiefsten Kammern unserer Seele hinein strahlt, denn wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis seiner Herrlichkeit im Angesicht Jesu, der ja das ganze Thema dieser Offenbarung ist. Herr, sprich du zu uns jetzt durch dein Wort. Wir möchten, dass du unser Lehrer bist und wollen zu deinen Füßen sitzen. Und danken wir dafür im Namen Jesu. Amen.
[2:27] Am Anschlag mit mir auf die Offenbarung, Kapitel 1 und dort Vers 9. Offenbarung, Kapitel 1 und dort Vers 9. Wir haben gerade schon gesagt, die ersten acht Verse, da haben wir gesagt, ist eine Art Einleitung. Hat die ersten drei Verse sind eigentlich so was wie der Titel und ein Segen, ein allgemeiner Segen, eine Seligpreisung für denjenigen, der das Buch liest und die Worte hört und bewahrt. Und dann haben wir den Briefbeginn, Herr, den Absender und den Briefgruß an den Empfänger, die sieben Gemeinden und den Gruß. Und all das haben wir gesagt, war nicht einfach nicht nur irgendeine kleine Formalität, sondern da ist schon enorm viel Evangelium drin.
[3:14] Gesehen, die ersten acht Verse, so die Quellen über vor theologische wichtigen Aussagen, wo wir Gott besser kennenlernen können. Aber jetzt beginnen wir in Vers 9. Beginnt jetzt quasi ein neuer, eigentlicher Abschnitt, der Hauptabschnitt. Und wir lesen mal in Vers 9. Dort heißt es: "Ich, Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch teilhabe an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren an Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen." Das steckt einiges drin. Es klingt erstmal wie so eine erste Ortsbestimmung, aber wir wollen uns ein bisschen anschauen, was alles in diesem bemerkenswerten Vers 9 drinsteckt. Wie geht das Ganze los? Was ist der Anfang dieses Verses? Er sagt: "Johannes."
[4:10] Und wir wissen natürlich, dass es der Johannes, der schon in Vers 4 gesagt hat: "Ich, Johannes, an die sieben Gemeinden."
[4:23] Ein bisschen merkwürdig, oder? Fällt euch irgendeine andere Stelle in der Bibel ein, wo ein biblischer Schreiber auch sagt: "Ich, Johannes, habe das und das gesehen, ich, Johannes, habe das und jenes gehört oder gemacht?" Das ist ja nicht ganz so häufig in der Bibel. Dass ein biblischer Schreiber sagt: "Ich komme..."
[4:50] ...irgendwo untergekommen, dass jemand sagt: "Johannes ist ja sonst jemand, der eher nicht so sehr auf sich selbst verweist." Oder ihr wisst, in dem anderen Buch, das er geschrieben hat, da spricht er gar nicht von sich selbst. In der, also als Johannes, in welchem Buch ist das, wo er immer von sich nur als dem geliebten Jünger spricht? In welchem Buch schreibt Johannes immer von dem geliebten Jünger, wenn er über sich selbst redet?
[5:20] Ja, in welchem Buch, das Johannes geschrieben hat, schreibt er über sich einfach? Oder welchem Buch, in dem sie alle selbst geschrieben hat, spricht über sich selbst als jemanden, der der Jünger Jesu ist? Johannesevangelium. Oder da ist, sagt er nie: "Ich, Johannes, hier." Sagt er: "Ich, Johannes." Das ist ganz bemerkenswert, weil es gibt noch einen biblischen Schreiber, der diese Formulierung ab und zu verwendet hat. Schaut mal mit mir das Buch Daniel.
[5:44] In Daniel, und dort Kapitel 9. In Daniel, Kapitel 9, und dort Vers 2. Daniel 9, Vers 2. Kennt vielleicht diese Abschnitte. Heißt es: "Im ersten Jahr seiner Regierung achtete ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, von der das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia ergangen war, dass die Verwüstung Jerusalems in 70 Jahren vollendet sein sollte." Wenn ihr weiter schaut in Kapitel 10. In Daniel 10, Vers 2 heißt es: "In jenen Tagen trat ich, Daniel, drei Wochen lang..." Oder wenn wir ein bisschen zurückgehen, denn Daniel 7. In Daniel 7, ganz am Ende, in Vers 28, heißt es: "Dies ist der Schluss der Rede. Mich, Daniel, erschrecken meine Gedanken sehr, und mein Gesicht verfärbte sich, aber die Sache behielt ich in meinem Herzen." Also, es sieht so aus, als ob tatsächlich diese Formulierung "Ich, Johannes" ein kleines Echo ist aus dem Buch Daniel. Also eine kleine Verbindung. Ihr wisst ja, Offenbarung und Daniel gehen eng miteinander zusammen. Und wir werden noch sehr viel mehr Stellen dann, vor allem in ab Kapitel 10, sondern ganz viele Parallelen haben. Ich hier sehen wir schon seinen ersten kleinen Hinweis darauf.
[7:12] Johannes. Jetzt schauen wir uns mal ein bisschen genauer an, was wird über Johannes eigentlich hier gesagt in Offenbarung 1, 9?
[7:30] Dieser Johannes, der sich hier, ist ein bisschen mit dem Daniel in Verbindung. Was, was lernen wir, wie Johannes sie in diesem Abschnitt, Vers...
[7:51] Genau, wie ihr lernt, er wurde verband. Also, das steht zwar nicht da, wer ist auf der Insel Patmos?
[8:02] Es auf der Insel Patmos wegen dem Wort Gottes, ja, und wegen dem Wort und wegen dem Zeugnis Jesu. Genau. Woher kennen wir diese Formulierung "Wort Gottes und Zeugnis Jesu"?
[8:15] Na gut, aufgepasst hat letzten Wochen. Woher kennen wir die Formulierung, das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu? Haben wir die schon mal gesehen in Offenbarung 1? Das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu in Vers 2. Ja, das heißt es: "Mich von diesem Johannes, dass er, der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat." Und alles, was er sagt, ja. Also, da haben wir das schon in Vers 2 gehabt.
[8:51] Deswegen ist auf der Insel Patmos etwas. Lernen wir vorher über Johannes hier? Also, in den im ersten Abschnitt des Verses. Er nennt sich Bruder. Er sagt: "Ich bin auch euer Bruder."
[9:15] Und er sagt: "Ich habe Anteil." Er sagt: "Ich habe auch Anteil." Und er sagt, er habe Anteil an drei Dingen. Was sind die drei Dinge, an denen auch Anteil hat? Also, was sie gemeinsam haben. Drei Dinge.
[9:24] Genau. Bedrängnis.
[9:31] Reich und...
[9:31] Ich habe das mal Geduld stand es außer an Standhaftigkeit, Geduld. Also hat das, sagt Johannes.
[9:38] Sagt Johannes. Bin, er schreibt an wen schreibt nochmal? Er schreibt an die eine sieben Gemeinden. Und das angesehen.
[9:45] Und werden noch mehr sehen, ist ein Symbol für alle Christen aller Zeitalter. Er sagt: "Ich bin euer Bruder." Naja, ist also nicht von oben nach unten, sondern ihnen auf Augenhöhe. Bruder. Und er sagt: "Hier waren drei Dinge mit euch gemacht." Drei Dinge gemeinsam, nämlich Bedrängnis, das Reich und die Geduld. Das ist das, was Johannes sagt, er gemeinsam mit seinen Lesern hat. Und dann sagte: "Ich war auf der Insel Patmos wegen dem Wort Gottes und dem Zeugnis Jesu."
[10:12] Das gucken wir uns gleich genau an. Also, natürlich ist euch klar, es ist natürlich, welcher Johannes hier so einfach die Frage, wahrscheinlich. Es ist Johannes, der das Johannesevangelium geschrieben hat. Übrigens, wusstet ihr, dass es in der Geschichte der Christenheit eine große Diskussion darüber gegeben hat, ob das überhaupt der Johannes von dem Johannesevangelium ist? Es gab in der Christenheit eine lange Diskussion, weil natürlich das Johannesevangelium und die Offenbarung sehr unterschiedlich geschrieben sind. So, also wird das Johannesevangelium und Offenbarung sind sehr unterschiedlich vom Stil her. Eine Offenbarung gibt es viele Tiere und Metaphern und Symbole. Oder das gibt es in der Offenbarung Evangelium nun gar nicht. Aber in den ersten beiden Jahrhunderten haben die Christen immer gesagt: "Die Offenbarung ist von Johannes dem Apostel." Erst im dritten Jahrhundert hat ein Kirchenvater namens Dionysius von Alexandria in Ägypten angefangen, mit dem Mystizismus, der hat gesagt: "Aber das kann vielleicht gibt es das kann nicht sein. Der beschreibt so anders als der als der als der Johannes, der das Evangelium geschrieben hat." Und seitdem gab es eine lange Debatte. Und die Offenbarung ist da, das so quasi das letzte Buch, das dann doch in die Bibel auch akzeptiert worden ist, weil das so lange debattiert worden ist. Nur, dass du das mal gehört hast. Aber natürlich wissen wir, das ist derselbe, der die Offenbarung, das Evangelium geschrieben hat. Und er, wie wir gerade gesehen haben, knüpft ein bisschen an Daniel an. Ja, sowie dann, wo hat Daniel seine Vision bekommen?
[11:50] Wo hat Daniel seine Vision bekommen? Ro, Daniel, als er deine 2 und 7 und eine 8 bekommen hat. Und 9 und 10 und 11. Wo war da der Daniel, allgemein gesprochen? Der Mann war, der Lohn waren, weiter auf Urlaub? Nein, warum war in Babylon? Er war im Exil. Oder das heißt, der Johannes sagt von Anfang an, oder fängt von Anfang an an, seine eine Parallele zu Daniel zu ziehen. So wie Daniel im Exil einige der größten Prophezeiungen bekommen hat, die das Volk Gottes jemals bekommen hat. So sagt jetzt Johannes auch: "Ich war, als ich im Exil war, hat Gott zu mir gesprochen." Dass dann was die nächsten Kapitel kommt, oder wenn wir noch mehr, noch mehr Parallelen zu Daniel dann finden.
[12:45] Jetzt interessant ist, er sagt: "Ich habe Anteil." Gemeinschaft. Dieses Wort wurde, das Wort "Anteil" ist abgeleitet von dem Wort für Gemeinschaft. Der, wenn wir das gemeinsam Anteil an etwas. Das Wort Gemeinschaft, das gefällt dem Johannes ganz gut. Schaut mal in 1. Johannes.
[13:01] Dem ersten Johannesbrief, der Johannes hat immer so ein Faible für Gemeinschaft. Herr, weil Johannes ist natürlich jemand, der das besonders das Leben und den Charakter Jesu verstanden hat. Und Jesus ist auch jemand, der für Gemeinschaft ist. Nicht mehr, schaut mal 1. Johannes 3 und dort in Vers 3.
[13:26] 1. Johannes 1 und dort Vers 3. Dort steht: "Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt." Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Also, Johannes hatte dieses doppelte Ziel. Er wollte Gemeinschaft haben mit Gott und Gemeinschaft mit anderen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er jetzt schreibt, quasi an seine Leser, zunächst einmal die Christen in den sieben Gemeinden, investiert in der heutigen Westtürkei, in Kleinasien. Ich habe Gemeinschaft mit euch, aber auch Gemeinschaft mit uns, die wir heute das lesen. Das interessant, wer der Schreiber der Offenbarung, unter der der Johannesoffenbarung jetzt erhält, der das aufschreibt, der sagt: "Wir haben das gemeinsam." Ich schreibe nicht sozusagen vom Elfenbeinturm, sondern das, um was es jetzt gleich in der Offenbarung gehen wird. Denn die drei Dinge spielen eine große Rolle. Oder Bedrängnis gibt es in der Offenbarung eine ganze Menge. Das Reich Gottes gibt es in der Offenbarung ganz oft. Und das standhafte Ausharren kommt auch öfter vor. Und er sagt, diese Dinge, über die ich jetzt schreiben werde und euch warnen werde und euch ermutigen werde. Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Und das macht die Offenbarung, obwohl sie manchmal sozusagen auch sehr, vielleicht nicht so einfach zu verstehen ist, oder auf den ersten Blick vielleicht etwas kompliziert ist, auch wieder sehr, sehr wertvoll für uns, weil der, das schreibt, hat vieles selbst auch erlebt.
[14:58] Gemeinschaft. Das erste, wo er sagt: "Ich habe Gemeinschaft mit euch, ist die Bedrängnis." Was ist denn eigentlich Bedrängnis? Wie würdet ihr das definieren? Was ist Verfolgung?
[15:10] Drangsal. Das profane hat mal nachgeschaut. Im Griechischen heißt das Wort eigentlich ganz simpel, erst einmal: Druck.
[15:18] Man lebt unter Druck. Und da kommt ja auch dann, wird drängt man, wird bedrängt, man wird eingeengt. Er übt jemand Druck auf mich aus.
[15:30] Wie jetzt ganz genau? Das wollte ich auch darauf hinaus. Das heißt, wenn wir jetzt das Gefühl haben, wir leben in einer Zeit, in der Druck ausgeübt wird. Ja, vielleicht sagen wir, das ist vielleicht noch keine Verfolgung. Wir werden aus unseren Häusern geschmissen, wir müssen noch nicht in Höhlen leben, aber wir erleben doch, wie es was es heißt, wenn Druck ausgeübt wird. Der Eindruck von der von wir alle kennen, was wir jetzt also Druck auch von der Seite der Regierung oder Druck von Seiten vielleicht auch familiär von wem. Druck ausgeübt wird von Menschen, vom Arbeitsplatz. Wir kennen dieses Gefühl, wenn man unter Druck steht, wenn Leute versuchen, einen einzuengen. Und das ist eigentlich das, was Bedrängnis. Bedrängnis ist nicht sozusagen immer nur, wenn sozusagen das Mittelalter ausgebrochen ist und alle zu Tausenden sterben, sondern wann immer wir Druck erleben, der einen einengt, dann ist es Bedrängnis. Und Johannes sagt: "Ich weiß, wie das ist. Ich kenne das aus Erfahrung."
[16:22] Schauen wir uns ein paar Bibelverse an zu diesem Thema vom Druck, von der Bedrängnis, von der Drangsal. In Johannes Kapitel 16. Johannes 16. Wer spricht denn in Johannes 16? Jesus. Genau. Und Jesus sagt hier kurz vor seinem Tod, in Johannes 16, Vers 33: "Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis." Er sagt ganz klar: "Ihr seid in der Welt, ihr werdet keinen Frieden haben." Denn in dieser Welt wird es nicht auf Dauer Frieden geben. Vor der Wiederkunft. Wo werden wir den Frieden finden? Nicht in der Regierung, nicht in den Nachrichten, nicht in weltlichen politischen Allianzen, sondern in Jesus. Er sagt: "Das habe ich geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." Jesus sagt nicht, dass wir keine Bedrängnis haben, wenn er sagt nicht, dass wir nicht unter Druck kommen werden. Er sagt nur, dass wir, obwohl wir unter Druck geraten werden in unserem Leben, in Jesus Frieden haben können. Gott verspricht uns nicht ein Leben ohne Druck. Er verspricht nur, dass wir Frieden haben können, selbst dann, wenn du unter Druck geraten. Und insofern ist eigentlich eine Zeit wie jetzt, wo Druck ausgeübt wird, eine interessante Zeit, weil wir uns jetzt die Frage stellen können: Habe ich trotzdem Frieden in Jesus? Weiß ich, dass hier ist die Welt überwunden habe? Oder bin ich so vom Druck eingeengt, dass ich versuche, irgendwie jetzt Luft zu machen?
[18:03] Ich schaue mir noch eine Stelle an in der Apostelgeschichte 16. Das ist jetzt hier nicht. Das ist jetzt Paulus, der hier spricht. In der Apostelgeschichte 14, 22. Ganz genau. Das habe ich hier falsch notiert. Apostelgeschichte 14, Vers 22 ist auch Paulus, ja, dann ist er auf einer Missionsreise, als sie durch die Gegenden, die gegründeten Gemeinden zurückgehen, da heißt es: "Dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im Glauben zu bleiben und sagten ihnen, dass wir durch viele Bedrängnis in das Reich Gottes eingehen müssen." Also, der Paulus wusste das. Das wusste er aus eigener Erfahrung. Hat es selbst erlebt, oder der Paulus Bedrängnis erlebt. Ist Paulus Druck geraten, immer wieder. Er ist von Regierungsbeamten unter Druck gesetzt worden, von jüdischen Verfolgern unter Druck gesetzt worden, von heidnischen Fanatikern. Er ist mal von der Gemeinde unter Druck gesetzt worden, Dinge zu tun. Paulus wusste, was das heißt, Bedrängnis zu erleben, Druck zu erleben. Und er sagt: "Wir müssen durch Bedrängnisse hindurch, damit wir wo ankommen?"
[19:43] Im Reich Gottes. Hier sehen wir also, gibt's eine Verbindung zwischen Bedrängnissen und Reich Gottes. Aber was sagt Johannes? Er sagt: "Ich habe Anteil an der Bedrängnis und am Reich." Er sagt nie: "Ich habe Anteil an der Bedrängnis, damit wir irgendwann in das Reich Gottes kommen." Schon jetzt, obwohl sozusagen nach der Bedrängnis das Reich Gottes kommt, können wir schon in Bedrängnis Anteil haben am Reich Gottes. Es ist also nicht so, dass Gott sagt: "Okay, streng dich erstmal an, du musst erstmal diese Prüfung bestehen, dann kannst du das Reich Gottes haben." Sondern er sagt: "Du musst zwar durch die Prüfung hindurch, um im Reich Gottes sein zu können, aber schon während der Prüfung kann es im Reich Gottes sein." Wir können jetzt schon geistlich den Frieden Jesu haben in unserem Herzen, den wir nach dem Ende der Bedrängnis dann auf der neuen Erde haben werden oder im Himmel. Und deswegen ist es sehr interessant. Ja, also Paulus sagt: "Durch die Bedrängnisse in das Reich." Aber Johannes weiß auch, wir können jetzt schon am Reich Gottes Anteil haben. Das heißt ja auch im Römer, dass wir Miterben Christi sein werden, wenn wir auch mit ihm leiden. Ja, dass diese Verbindung auch von Reich und Bedrängnis.
[21:02] Noch einen Text, 2. Timotheus. In 2. Timotheus 2, Vers 3. Wer hat sagte Timotheus geschrieben? Paulus, natürlich. Ebenfalls Paulus. Und er schreibt an den jungen Timotheus, ja, an seine Mitarbeiter. Wohl der letzte Brief, den Paulus geschrieben hat. Ein bisschen auch so eine Art Vermächtnis. Was gibt man der nächsten Generation weiter, wenn man weiß, man hat nicht mehr lange zu leben? Das ist so ein bisschen die Idee, und ein Ratschlag oder eine Bitte, die er an Timotheus richtet, einen Wunsch, eine einen Aufruf sozusagen, den finden wir in 2. Timotheus 2, Vers 3. In 2. Timotheus 2, Vers 3, das sagt er: "Dulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi." Was gehört aber noch zu Streiter?
[21:50] Ein Kämpfer, genau. Oder Krieger. Oder modern ausgedrückt, ein Soldat. Oder er sagt: "Du bist ein Kämpfer, ein Soldat in der Armee von Jesus." Und was würdet ihr von Soldaten halten, die jedes Mal sagen: "Das ist mir zu schmutzig, oder dass wir zu steil, der Berg ist mir zu gefährlich?" Solche Soldaten kann man im Krieg nicht gebrauchen. Oder ein Soldat weiß, er muss Schwierigkeiten mit Gegnern. Und ich meine, nicht, war zum Glück nicht bei der Bundeswehr und hatte auch das nie vor. Aber wenn man sich an den in einem irdischen Militärdienst vorbereitet, dann muss er wirklich auch mit Widrigkeiten lernen umzugehen. Er, deswegen ist auch die Ausbildung eines Soldaten meistens nicht so angenehm, wie werde nicht in Watte gepackt, gebadet. Nicht, weil sie müssen durch den Schlamm kriechen, und die müssen werden auch hart behandelt. Warum? Weil es im Krieg widrig ist. Und das nutzte Paulus als eine Metapher, weil er sagt: "Wir sind auch im Krieg, und zwar in einem geistlichen Krieg, und da wird es Widrigkeiten geben." Und er sagt: "Nicht bete darum, dass es keine Widrigkeiten gibt, sondern er weiß, die wird es geben. Bete darum, dass sie tapfer erträgst." Er dulde ist.
[23:08] Damals schon den Hinweis hier zum nächsten. Nicht mal die Bedrängnis muss erduldet werden, da braucht man Geduld.
[23:18] erduldet werden. Da braucht man Geduld. Noch einen Text, nochmal Paulus in
[23:21] noch einen Text, nochmal Paulus in Philippi, Kapitel 4, Vers 14.
[23:24] Philippi, Kapitel 4, Vers 14.
[23:27] Philippi, Kapitel 4, und dort Vers 14.
[23:42] Philippi 4, und dort Vers 14. Dort sagt der Paulus: "Doch habt ihr recht
[23:45] gehandelt, dass ihr Anteil nahmt an
[23:48] meiner
[23:50] meiner
[23:50] meiner Bedrängnis." Was, was sagt dann mit anderen
[23:52] Bedrängnis? Was, was sagt dann mit anderen
[23:53] Worten?
[23:53] Was, wofür lobt er die Philippi?
[24:00] Wir haben die Anteilnahme. Also, was heißt das praktisch? Das haben die gemacht.
[24:02] Dass er sagt: "Ihr habt Anteil an meiner
[24:04] Bedrängnis gehabt."
[24:10] Genau, sie haben ihn in seinen Schwierigkeiten unterstützt. Sie haben
[24:12] nämlich gesagt: "Na ja, du hast
[24:14] Schwierigkeiten, wir sind froh, dass es
[24:15] uns gut geht." Sondern sie haben Anteil
[24:17] genommen, sie haben sich um ihn gekümmert.
[24:20] Sie waren für ihn da, sie haben ihm
[24:22] geholfen. Und das ist etwas, was wir als
[24:24] Christen, was unser Privileg sein
[24:26] sollte, dass wir bereit sind, wenn jemand anderes ist unter Druck,
[24:28] durch wen auch immer und in welchen
[24:31] Umständen auch immer, dass wir aneinander
[24:33] Anteil nehmen. Das ist füreinander da
[24:35] sein. Dass wir die Idee mit der
[24:37] Gemeinschaft.
[24:39] Paulus und
[24:41] Johannes schreiben beide von diesem
[24:44] aneinander Anteil nehmen, dem füreinander da
[24:47] sein. Und gerade auch in so einer Zeit, in
[24:50] der wir jetzt leben, ist es wichtig, dass
[24:53] wir füreinander da sind und miteinander
[24:54] zusammenstehen und nicht einer über den
[24:57] anderen redet und vielleicht noch irgendwie sich gegenseitig den Rücken
[25:00] fällt.
[25:03] Noch ein Beispiel: Zweite Timotheus
[25:04] fällt.
[25:06] Noch ein Beispiel: Zweite Timotheus, Kapitel 1, Vers
[25:08] 8. Zweite Timotheus, Kapitel 1, und dort Vers 8.
[25:19] Ist wieder Paulus, nicht mehr an Timotheus, und er
[25:25] sagt hier: "So schäme dich nun nicht des
[25:26] Zeugnisses von unserem Herrn, auch nicht
[25:30] meinetwegen, der ich sein Gefangener bin,
[25:34] sondern leide mit
[25:36] dem Evangelium in der Kraft Gottes." Das ist
[25:39] interessant, oder?
[25:42] Paulus wusste, dass sein jüngerer
[25:44] Mitarbeiter vielleicht in der Versuchung
[25:46] sein könnte, so sagen: "Oh, das war ja schön
[25:48] für Gott zu arbeiten, als alle begeistert
[25:51] waren, als die Gemeinde voll war, als die
[25:53] Leute dem Paulus applaudiert haben." Aber
[25:56] jetzt, wo der Paulus im Gefängnis sitzt,
[25:58] jetzt, wo die Leute auf ihn herab schauen,
[26:01] jetzt immer noch zu sagen: "Ich bin ein
[26:03] Mitarbeiter von Paulus."
[26:05] zu Jesus zu stehen, dann wenn es unpopulär
[26:11] ist. Zu Jesus zu stehen, dann wenn die
[26:14] Sache des Evangeliums schwach
[26:17] aussieht.
[26:18] Zu Jesus zu stehen, dann wenn man den
[26:21] Eindruck hat, alle, die was zu sagen haben,
[26:23] verlassen die Gemeinde, dann zu Jesus zu
[26:27] stehen. Das hat was mit der Kraft Gottes
[26:29] zu tun. Paulus sagt: "Er leide
[26:32] mit uns für das Evangelium in der
[26:35] Kraft Gottes." Musst du dir das alles weiß?
[26:37] Im Englischen sagt sie: "The offering." Wir sollten das, das
[26:43] das Offering. Wir sollten das, das
[26:46] das Offering. Wir sollten das, das Leiden eigentlich erstreben. Damit meinen
[26:50] sie nicht, dass wir uns selbst kasteien
[26:52] und dass wir irgendwie da irgendwann
[26:54] selbst Leid zufügen sollen, sondern es
[26:56] gibt eigentlich nichts Höheres, dass wir
[26:58] unser Leben geben, als wenn man auch etwas
[26:59] leidet für das Evangelium. Ja, weil man
[27:02] dann plötzlich merkt, wie Gott geht.
[27:03] Denn Gott leidet am allermeisten. Wir
[27:04] sollen fröhliche Christen sein. Ja, Gott
[27:06] wünscht sich, dass wir ein sonniges Gemüt
[27:08] haben. Aber jeder wahre Christ wird
[27:09] Dinge aufgeben. Er wird sein Ich
[27:12] kreuzigen. Er wird nicht das einfach tun,
[27:13] was er wozu Lust und Laune hat,
[27:15] sondern er wird auch Dinge leben, die
[27:17] einfach das eigene Ich kreuzen. Und das
[27:21] ist, was der Paulus, jemand gibt es eine
[27:24] Offenbarung.
[27:27] Offenbarung, Hinweise auf eine Drangsalzeit, eine
[27:28] Trübsalszeit, Bedrängnis. Die Offenbarung
[27:31] thematisiert wird. Schreibt Johannes,
[27:34] Offenbarung irgendwo, dass es mal
[27:36] Drangsal geben wird, Bedrängnis.
[27:37] Genau. Das sagt aber Daniel nicht an.
[27:46] Genau. Das sagt aber Daniel nicht an. Daniel, Daniel 12, vergehen. Aber das ist
[27:48] auch diese Drangsal, ja, ganz genau diese
[27:50] die letzte Trübsalszeit, die so groß
[27:52] sein wird, wie sie nie zuvor gewesen ist.
[27:54] Ganz genau.
[27:57] In der Offenbarung kommt er aus was vor
[27:59] von einer Drangsalzeit, einer Trübsal-
[28:02] zeit.
[28:10] Ob man an Grenzen wird geschrieben, was da los ist am Ende der Zeit, nicht wahr?
[28:11] Und wenn man das steht zwar das Wort
[28:13] Drangsal nicht, aber wenn man nicht mehr
[28:16] kaufen noch verkaufen kann, dann ist da
[28:18] ordentlich Druck, oder? Wenn man sogar mit
[28:21] dem Tode bedroht wird. Mit Offenbarung 13,
[28:24] Jahre mit dem Todesbefehl, dann ist das
[28:26] der größte Druck, den man sich vorstellen
[28:28] kann. Und entsprechend nennt auch die
[28:30] Bibel diese Zeit eine langsame
[28:33] Offenbarung, Kapitel 7.
[28:35] Offenbarung, Kapitel 7. Offenbarung 7, da heißt es in Vers 14.
[28:38] Offenbarung 7, Vers 14. Und ich sprach zu ihm: "Herr, du weißt es." Er sprach zu mir:
[28:41] "Das sind die, welche aus der großen
[28:43] Drangsal kommen, und sie haben ihre
[28:46] Kleider gewaschen und sie haben ihre
[28:48] Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes."
[28:50] Er spricht von einer großen Drangsal.
[28:53] Sollen ihr wissen, Offenbarung 7 geht es
[28:54] darum, die 144.000. Während das werden die
[28:56] 144.000.
[28:59] So, ganz allgemein mal kurz
[29:01] zusammengefasst.
[29:04] Das sind die Treuen. Und zwar wann? In
[29:05] welcher Zeit?
[29:09] Genau in der Zeit, in der sozusagen dann
[29:10] auch Jesus das himmlische Heiligtum
[29:14] verlassen hat, in der letzten Zeit. Das
[29:15] ist die letzte Generation, die Jesus dann
[29:18] lebendig wieder kommen sieht. Das sind
[29:19] die
[29:22] 144.000. Und hier heißt es: "Sie kommen oder..."
[29:24] Das bezieht sich nicht nur auf 144.000.
[29:27] Sich aber da, das spricht zu dieser
[29:29] letzten, großen, von dieser großen Trübsal-
[29:31] zeit, durch diese hindurchgegangen sind.
[29:33] Sie haben ihre Kleider weiß gemacht, also
[29:35] dem ganz am Ende in der Offenbarung
[29:37] eindeutig eine Trübsalszeit, eine große
[29:39] Trübsalszeit. Wir haben auch am
[29:41] Anfang der Offenbarung sozusagen eine
[29:43] Trübsalszeit, ziemlich am Anfang schon.
[29:45] Mal den Offenbarungen 2, Offenbarung 2
[29:46] und dort Vers 8 und 9. Da geht es um die
[29:49] Gemeinde Smyrna. Wir werden ja dann
[29:52] irgendwann in einigen Wochen, Monaten, die
[29:54] einzelnen Gemeinden der Offenbarung
[29:56] durchnehmen und dann die Zeitepochen
[29:58] uns genau anschauen. Aber eines können
[30:00] wir jetzt schon vielleicht festhalten:
[30:02] Die Gemeinde Smyrna, das ist die Zeit
[30:03] der verfolgten Christen. Ja, ziemlich am
[30:05] Anfang der christlichen Geschichte, als
[30:08] im römischen Reich es ein Verbrechen
[30:11] war, Christ zu sein. Die Leute wurden
[30:12] deswegen verhaftet, nicht weil wir das
[30:14] getan haben, sondern weil sie Christen
[30:15] waren. Ein Christ zu sein war an sich ein
[30:16] Kapitalverbrechen.
[30:19] Und Verbrechen, zumindest.
[30:28] Genau, den Märtyrer, die Zeugen, wie es
[30:30] wörtlich heißt, Vers 8 und 9. Und
[30:31] dem Engel der Gemeinde von Smyrna
[30:33] schreibe: Das sagt der Erste und der
[30:36] Letzte, der tot war und lebendig geworden
[30:38] ist. Das ist natürlich, wäre das ist
[30:41] Jesus. "Ich kenne deine Werke und deine
[30:45] deine Armut, du bist aber reich." Und die
[30:46] Leistung von denen, die sagen, sie seien
[30:48] Juden und sind
[30:49] das nicht, sondern eine Synagoge des
[30:50] Satans. Am Anfang der christlichen
[30:52] Geschichte finden wir Drangsal. Die
[30:54] Christen werden verfolgt.
[30:55] Und dann kommt dann ein langer Abriss
[30:58] der christlichen Geschichte in der Buch-
[30:59] Offenbarung. Erst gibt's schlimme Zeiten,
[31:02] das geht manchmal auch ein bisschen bessere
[31:04] Zeiten, aber am Ende steht wieder eine
[31:06] große Drangsal. Ja, man könnte also sagen,
[31:09] so von A bis Z ist es eigentlich vor
[31:10] allem eine Geschichte der Bedrängnis, die
[31:12] Christen, die wahren Christen sind fast
[31:14] immer unter Druck, vor allem am Anfang,
[31:16] vor allem am Ende. Und Johannes sagt:
[31:18] Bevor ich das alles jetzt aufschreiben,
[31:21] was ich gesehen habe, sage ich euch:
[31:24] Ich habe auch Anteil daran. Ich weiß, wie
[31:26] es ist. Ich schreibe als einer, der auch
[31:29] Bedrängnis erlebt hat. Denn wie wir sie
[31:30] wahrscheinlich wisst, und da wären wir das nächste Mal dann ausführlicher
[31:32] noch in Turin, dass Johannes auf diese
[31:35] Insel gekommen ist, weswegen?
[31:36] Was war da los zu der Zeit, als Johannes
[31:39] auf die Insel Patmos kommt?
[31:45] Er wurde verbannt. Genau. Und von dem, wo
[31:46] er verbannt
[31:46] wurde. Und warum, wo er verbannt
[31:50] wurde? Einfach nur so.
[31:53] Wer hat? Weiß man von euch, wer den
[31:55] Johannes verbannt hat? Wer dafür
[31:57] verantwortlich war? Das gucken wir uns
[31:59] nächstes Mal dann ausführlicher. Nur das
[32:00] ist schon mal gehört haben: War der
[32:02] Kaiser Domitian.
[32:04] In der Kaiser Domitian war der zweite
[32:05] große Christenverfolger. Er war der erste,
[32:06] den Christen verfolgt hat, Nero oder etwas.
[32:09] Der Brand mit Rom. Und Nero war derjenige,
[32:11] der Paulus und Petrus auf dem Gewissen
[32:12] hat. Aber der zweite, ein paar Jahrzehnte
[32:14] später, war Domitian. Und die Geschichte
[32:18] hinter schauen uns das mal genauer an.
[32:19] Aber Domitian hat damals eine Reihe von Christen
[32:21] verfolgen lassen, einige umgebracht. Auch
[32:23] unter anderem auch hat er den Johannes
[32:25] nach Rom beordert, ihn dort töten wollen,
[32:28] das nicht gelungen ist und dann nach
[32:31] Patmos gebracht. Johannes selbst hat so
[32:33] eine Verfolgungszeit erlebt, mindestens
[32:35] eine. Er war hat sicherlich auch die Nero-
[32:36] also bewusst, die auch von Neros
[32:38] Verfolgung einige Jahrzehnte früher.
[32:40] Johannes hat selbst erlebt,
[32:41] was er ihr zweiter gegeben hat. Und das
[32:45] ist interessant, weil Gott kann uns oft dann
[32:48] besonders gut eine Botschaft weitergeben
[32:51] lassen, wenn wir selbst eine Erfahrung
[32:54] mit der Botschaft haben. Oder jemand, der
[32:57] selbst etwas erlebt hat, kann auch
[33:01] anderen daran helfen. Oder wenn ich
[33:03] selbst Missions-Einsätze
[33:06] gemacht habe, kann ich anderen etwas
[33:08] sagen, der Mission. Wenn ich selbst sehe,
[33:09] solche Gespräche geführt habe, kann ich
[33:12] anderen sagen, wie sie das tun sollen.
[33:14] Wenn ich selbst
[33:16] Schwierigkeiten in der Familie gehabt
[33:18] habe, kann ich anderen helfen, das erlebt
[33:21] haben.
[33:23] Wenn Gott uns
[33:26] Also vielleicht das krasseste Beispiel
[33:27] ist der Hiob, nicht wahr? Hiob
[33:29] konnte durch seine Erfahrung, durch sein
[33:32] Buch
[33:33] unzähligen Menschen helfen.
[33:36] Wenn Gott uns Schwierigkeiten eher
[33:38] dulden lässt im Leben, dann deswegen, weil
[33:41] er uns auch
[33:42] ausrüsten möchte, ausbilden möchte, damit
[33:45] wir anderen Menschen dann zu sehen sind,
[33:48] damit wir helfen können. Ich komme ganz
[33:50] kurz
[33:51] noch auf diese Idee von dem Reich, das
[33:55] heute nicht viel darüber sagen, aber er
[33:56] sagt: "Ich habe Anteil an dem Reich." Was
[33:58] meint er mit dem Reich? Was ist das für
[34:01] ein Reich, von dem er hier spricht?
[34:03] Sagt, dass er gleich genau wie nennt
[34:07] benennt, wie wir dieses ewige Reich,
[34:10] wie nennt, dass
[34:12] das ewige Reich,
[34:14] das ewige Reich, das ewige Leben. Ja, man spricht auch von
[34:17] dem Reich Gottes. Oder sie spricht von
[34:19] dem Reich der Himmel. Dieses Reich der
[34:21] Himmel, das Hauptthema von Jesus. Oder
[34:24] Jesus sagt immer: "Glückselig sind
[34:26] die geistig Armen, denn ihrer ist das
[34:29] Reich der Himmel." Und die ganzen, die
[34:33] ganzen Gleichnisse von Jesus, die das
[34:35] Evangelium beschreiben, schreiben das
[34:37] Reich Gottes. Der Paulus sagt: "Das Reich
[34:39] Gottes besteht nicht aus Essen und
[34:40] Trinken, sondern das Reich Gottes ist was
[34:43] man von 1. Korinther 4, 17: Gerechtigkeit,
[34:46] Friede und Freude im Heiligen Geist.
[34:54] Und sie ist unter uns. Werden diese drei
[34:57] Dinge, wenn Gerechtigkeit war, also
[34:59] Gerechtigkeit, Friede und Freude im
[35:01] Heiligen Geist. Also nicht so Freude, so
[35:03] unter der Gürtellinie, sondern echte
[35:04] Freude im Heiligen Geist. Wo die drei
[35:06] Dinge zusammen sind, das ist Reich Gottes.
[35:07] Auf der neuen Erde wird es Gerechtigkeit,
[35:10] Friede und Freude im Heiligen Geist geben.
[35:12] Und wenn in meinem Herzen Gerechtigkeit,
[35:14] Friede und Freude im Heiligen Geist ist,
[35:16] das Reich Gottes direkt in meinem Herzen.
[35:18] Und wenn in der Gemeinde oder in einer
[35:20] Familie Gerechtigkeit, Friede und Freude im
[35:21] Heiligen Geist ist, dann ist da das Reich
[35:23] Gottes. Und das ist die Idee. Es ist schon
[35:24] unter uns. Könnt schon Anteil haben.
[35:27] Selbst in der Bedrängnis kann ich im
[35:30] Reich Gottes sein. Das ist sozusagen die
[35:32] Idee. Das Reich Gottes ist das, was Gott
[35:34] schon vor dem von Israel sich
[35:35] gewünscht hat. Ja, ihr sollt ein
[35:37] Königreich von Priestern sein, ein
[35:41] geistliches Reich. Es ist doch zum Schluss
[35:44] kurz diesen letzten Punkt an die Geduld,
[35:46] das standhafte Ausharren.
[35:48] An anderen Stellen in der
[35:50] Offenbarung, wo diese Standhaftigkeit,
[35:53] diese standhafte Ausharren beschrieben
[36:00] wird, wo es
[36:00] Genau. Das ist Offenbarung 14, Vers 12. Oder
[36:01] am Ende der drei von Engelsbotschaft
[36:03] ist das standhafte Ausharren der Heiligen.
[36:05] Hier sind die, welche die Gebote Gottes
[36:07] und den Glauben Jesu. Wir waren ganz am
[36:10] Ende, brauchen der Geduld. Es gibt noch
[36:12] zwei Stellen mindestens in Offenbarung,
[36:13] wo das vorkommt. Und Offenbarung
[36:15] 13.
[36:19] In Offenbarung 13, und dort Vers 10.
[36:23] Offenbarung 13, dort Vers 10. Dort heißt es:
[36:26] "Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so
[36:27] gehe dann die Gefangenschaft. Wenn jemand
[36:29] mit dem Schwert töten
[36:32] soll er mit dem Schwert getötet werden."
[36:35] Hier ist das standhafte Ausharren und der
[36:37] Glaube der Heiligen. Damals wieder, oder
[36:39] wir noch ein bisschen früher gehen in
[36:42] Offenbarung 3, Vers 10. Auf Morgen 3,
[36:44] Vers 10. Das ist die vorletzte Gemeinde.
[36:47] Das ist die Gemeinde Philadelphia.
[36:51] Offenbarung 3, Vers 10: "Weil du das Wort
[36:54] vom standhaften Ausharren auf mich
[36:56] gewartet hast, werde auch ich dich
[36:58] bewahren vor der Stunde der Versuchung,
[37:00] die über den ganzen Erdkreis kommen wird,
[37:02] damit die versucht werden, die auf der
[37:05] Erde wohnen."
[37:07] Interessant ist also, wir haben hier
[37:09] immer so diese Geduld verbunden mit
[37:11] einer Trübsal oder mit einer Bedrängnis.
[37:14] Er sagt hier, es wird eine eine eine
[37:15] Stunde der Versuchung kommen, und
[37:18] den ganzen Erdkreis. Ja, aber dann, dann
[37:20] spricht er von der von der von dem
[37:22] standhaften Ausharren der Offenbarung 14.
[37:24] Haben wir gesehen, oder sehen wir auf 13,
[37:27] 14 gibt diese Endzeitkrise, eher mit dem
[37:28] Tier und dem X-Zeichen und dem
[37:31] Bild des Tieres. Und dann heißt es hier:
[37:33] "In dieser Krise, in der Bedrängnis ist
[37:36] das standhafte Ausharren jedes Christen,
[37:39] der am Ende im Himmel sein wird, wird
[37:42] erlebt haben, dass er in Schwierigkeiten
[37:45] geraten ist, dass Gott ihm in den
[37:48] Schwierigkeiten nahe gewesen ist, ihn
[37:51] gestärkt hat, und er dadurch in den
[37:53] Schwierigkeiten aushalten konnte."
[37:56] Ich glaube, dass jeder, der mal im Himmel
[37:57] sein wird, auf irgendeine Art und Weise
[38:00] diese Erfahrung gemacht hat, weil das ist
[38:03] ja der Weg, den Jesus uns vorher gegangen
[38:05] ist. Oder er hat Schwierigkeiten erlebt,
[38:08] ist durch Gott gestärkt worden und ist
[38:11] dabei geblieben, darunter geblieben, Hypo-
[38:13] monnet, wie das Griechische sagt.
[38:18] Schauen wir in Römer 5 und dort Vers 1
[38:21] bis 4. In Römer 5 finden wir diese drei
[38:23] Elemente: Bedrängnis, Reich und Geduld.
[38:27] Jetzt alle miteinander
[38:33] kombiniert.
[38:33] Noch nicht im nächsten Fenster. Sorry.
[38:35] Aber ich schaue zuerst 35, 1, 1. Christian.
[38:40] Nicht ganz praktisch im Römer 5 und dort
[38:43] Vers 14. Das sagte Paulus: "Da wir nun aus
[38:46] Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir
[38:48] Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus
[38:49] Christus,
[38:51] durch den wir ihm Glauben auch Zugang
[38:53] erlangt haben zu der Gnade, der wir
[38:56] stehen. Und wir rühmen uns der Hoffnung
[38:58] auf die Herrlichkeit Gottes." Dann sagt
[39:01] der Folge: "Aber nicht nur das, sondern wir
[39:04] rühmen uns auch in den Bedrängnissen."
[39:07] Warum?
[39:07] Weil
[39:10] Genau, weil wir wissen, dass die
[39:12] Bedrängnis standhaftes Ausharren lehrt.
[39:15] Sagt: "Wir freuen uns, wenn es Druck gibt."
[39:17] Fünf Wochen gesagt: "Ich war der Druck ist
[39:19] eine Zeit." Diese Botschaft von dem Druck
[39:21] ist eine Botschaft für uns heute.
[39:24] Freuen wir uns über den Druck, den wir
[39:31] heute erleben.
[39:31] Aber das, was der Paulus sagt, das ist, was
[39:33] er sagt. Er sagt also nicht, dass er das
[39:35] gerne möchte, im Sinne von: "Ich, ich, ich
[39:37] kann es gar nicht erwarten." Aber als es
[39:39] Druck gab im Leben von Paulus, sagt er:
[39:41] "Wir rühmen uns des Drucks, weil wir wissen,
[39:43] durch diesen Druck, wenn wir ihn mit
[39:45] dem Reich Gottes erdulden,
[39:48] während wir standhaft es ausharren
[39:49] entwickeln. Und das standhafte Ausharren
[39:51] brauchen wir, warum? Es kommt eine Endzeit.
[39:53] Dann brauchen wir ganz dringend hierfür
[39:55] standhaftes Ausharren der Heiligen." Oder sagt:
[39:57] Warum, warum ein standhaftes Ausharren das
[40:00] standhafte Ausharren, aber Bewährung, die
[40:11] Genau. Wenn man etwas für etwas
[40:13] verändern will, dann muss man Druck
[40:16] ausüben. Oder wenn ich bin irgendwie tun
[40:18] habe und den will ich formen, dann muss
[40:22] ich den Ton drücken. Wenn ich wissen will,
[40:25] was in einer Tube ist, ja, angenommen ihr
[40:26] habt eine Tube, wisst, irgendwas drin ist,
[40:28] aber ihr wisst nicht, was genau drin ist.
[40:31] Was macht ihr? Ihr drückt unter Druck.
[40:35] Kommt raus, was drin ist. Oder
[40:38] wenn plötzlich Zeitdruck ist, wenn man
[40:41] von Menschen gedrückt wird, dann kommt
[40:42] wirklich raus, was in einem ist. Ja, wenn
[40:45] man dann aus der Haut fährt, ja, dann
[40:46] merkt man eigentlich, was man wirklich im
[40:49] Herzen trägt. Wenn man dann ruhig ist, wie
[40:51] Jesus, oder gewaltigem Druck war, und es
[40:54] kam nur Frieden und und und und und
[40:56] Liebe heraus, da konnte man sehen, was
[40:59] wirklich im Herzen war. Und deswegen sagt
[41:01] der Paulus: "Wir rühmen uns der Bedrängnis."
[41:02] Nicht, weil sie schön sind, ich war so
[41:04] toll sind, sondern weil es eine
[41:08] Gelegenheit ist, im Glauben wachsen. Und
[41:09] jetzt kommt, dass die Stelle, die meinte,
[41:12] und damit enden wir heute, eher in Zweiter
[41:14] Thessalonicher 1, Vers 4 und 5. Übrigens,
[41:16] ihr wisst ja, dass Paulus sagt, dass wir
[41:18] das standhafte Ausharren benötigen, damit
[41:21] wenn wir den Willen Gottes getan
[41:23] haben, auch die Verheißung empfangen.
[41:25] Wir müssen, wir müssen dran bleiben.
[41:27] Ohne standhaftes Ausharren können wir
[41:29] die Verheißung nicht empfangen. In Zweiter
[41:36] Thessalonicher 1, Vers 4 und 5. Zweiter
[41:37] Thessalonicher 1, Vers
[41:40] 4
[41:40] und 5.
[41:45] Dort heißt es: Zweiter Thessalonicher 1, Vers
[41:46] 4 und 5.
[41:51] Sondern wir selbst uns im Hinblick so
[41:53] Verzeihung, so dass wir selbst uns im
[41:56] Hinblick auf euch rühmen in den
[41:58] Gemeinden Gottes, wegen eures
[42:01] standhaften Ausharrens und eurer
[42:02] Glaubens Treue in allen euren
[42:05] Verfolgungen und
[42:08] Bedrängnissen, die zu ertragen habt. Sie
[42:11] sind ein Anzeichen des gerechten Gerichts
[42:14] Gottes, dass ihr das
[42:16] Reich Gottes
[42:18] würdig geachtet werdet, dass sie auch
[42:20] leiden können. Sehen, das sind alle drei
[42:22] Dinge: die Bedrängnis, das Reich und das
[42:25] Geduld, zusammengefasst. Der Paulus sagt:
[42:29] Diese Geduld gezeigt angesichts der
[42:30] Verfolgung,
[42:32] angesichts des Drucks, der sich ausgibt,
[42:34] wird der Beweis
[42:38] die Geduld, die Standhaftigkeit, das
[42:40] Ausharren, das Dranbleiben, Drunter-
[42:44] bleiben, das beweist, dass ihr Anteil habt
[42:45] am Reich Gottes.
[42:47] Diese drei Dinge sind nicht mehr zu
[42:50] trennen: Druck von außen, das Reich Gottes
[43:05] Genau. Denn der Satan lebt noch, oder?
[43:08] Und wenn das Evangelium klar und
[43:10] deutlich gepredigt wird, gibt es Probleme,
[43:12] weil der Satan dagegen kämpft. Dann wird
[43:15] Druck ausgeübt.
[43:18] Aber Gott benutzt jedes jede Gelegenheit,
[43:20] wo Druck ausgeübt wird, um uns seine
[43:23] Kraft zu zeigen. Denn er sagte: "Seine
[43:24] Kraft kommt im Schwachheit zur
[43:27] Vollendung." Oder? Und deswegen reicht uns
[43:28] die Gnade Gottes, dass wir uns auf sie
[43:31] verlassen in der Zeit des Drucks. Und
[43:34] dadurch werden wir
[43:37] geformt für die Ewigkeit. Ihr Leben, wenn
[43:39] wir sagen: "So Gott, Herr, bitte gebt doch
[43:42] was ich geduldiger werde, geliebter,
[43:44] gibt auch, dass ich standhaft werde, gibt
[43:47] doch, dass ich
[43:50] werde." Dann hat Gott eine Methode. Er
[43:53] zeigt uns, wie er ist, und dann bringt uns
[43:56] in Situationen, wo Druck ausgeübt wird,
[43:58] damit wir in der Situation an ihm
[44:00] festhalten und dadurch lernen der
[44:02] Standhaftigkeit. Das ist Gottes Methode,
[44:05] um uns auf die Endzeit vorzubereiten. Und
[44:07] wir sollten dankbar sein, eigentlich.
[44:09] Sollten wir dankbar sein für eine Zeit,
[44:12] in der wir Druck erleben. Ist eine gute
[44:14] Gelegenheit ist,
[44:17] im Charakter zu wachsen. Nur Gott dafür
[44:19] danken. Lasst uns auch wieder clean und
[44:28] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir
[44:30] von Herzen Dank sagen,
[44:32] dass du durch deine Worte gesprochen
[44:35] hast. Und Herr, auch wenn es sich nicht
[44:38] schön anfühlt und nicht besonders
[44:40] angenehm ist, wollen wir uns jedoch
[44:43] danken auch für die Bedrängnisse und den
[44:46] Druck, den wir auch in unserem Leben
[44:48] erleben, sei es durch gesellschaftliche
[44:50] oder politische Ereignisse,
[44:52] das heißt, durch andere negative Dinge in
[44:55] unserem Leben, die uns herausfordern,
[44:58] näher zu dir zu kommen, die uns
[45:00] offenbaren, was eigentlich wirklich in
[45:03] unserem Herzen ist, und dir eine
[45:07] Gelegenheit geben zu zeigen, dass du uns
[45:09] hindurch tragen kannst, so dass wir
[45:12] echtes Vertrauen auf dich entwickeln. Und
[45:15] Herr, dafür danken wir dir und bitten dich,
[45:18] dass du in uns diese standhafte Auswahl
[45:21] entwickelst, durch den Glauben an dein
[45:23] Reich, das in uns sein kann. Und darum
[45:26] danken und bitten wir dich im Namen Jesu.
[45:28] Amen.
Lizenz
Copyright ©2021 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.