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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 1:9b taucht Christopher Kramp tief in die Bedeutung von Johannes‘ Worten ein. Er beleuchtet die Parallelen zu Daniel, die drei Säulen von Bedrängnis, Reich und Geduld, und erklärt die wörtliche Bedeutung von „Bedrängnis“ als Druck. Die Predigt erklärt auch, warum Johannes auf Patmos war und welche Rolle die Gemeinde Ephesos spielte, bevor er auf die Insel verbannt wurde.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:48] Ganz genau, wir haben uns darüber Gedanken gemacht, was es bedeutet, dass Johannes sagt: "Johannes, komm daran erinnert, wie man eine Parallele gefunden." So, wer sagt auch Daniel: "Dann sollte ich..." Daniel habe ich gesehen, ich Daniel habe gesucht oder so. Und wir haben uns darüber ausgetauscht, dass er Anteil hatte, dass Johannes sagt: "Ich habe Anteil an drei Dingen, nämlich an ihrer Bedrängnis, an ihrem Reich und an der Geduld."

[1:15] Bedrängnis, an genau dann Bedrängnis. Drittens war die Geduld, und dazwischen war noch das Reich. Könnt ihr euch erinnern, was Bedrängnis eigentlich wörtlich heißt? Bedrängnis ist wörtlich Druck. Genau. Er sagt: "Ich habe auch Druck erlebt." Wir haben gesehen, das sind die Dinge, die in Offenbarung eine große Rolle spielen: die Bedrängnis, der Druck von außen, den die Christen erleiden, dann das Reich Gottes, das in Offenbarung eine große Rolle spielt, und natürlich auch das standhafte Ausharren im Druck.

[1:49] Wir haben gesehen, die Dinge hängen eng zusammen. Wir haben gesehen, dass Gott oftmals Druck zulässt, nicht nur zur Zeit von Johannes, auch in unserer Zeit, damit wir lernen, geduldig zu sein und nicht aus der Haut zu fahren, und nicht rebellisch zu werden, geduldig zu sein. Weil diese Geduld uns dann vorbereitet auf das Reich Gottes. Und wir haben gesehen, dass wir nur durch Schwierigkeiten hindurchkommen können zum Reich Gottes. Aber während sie ihr durch Schwierigkeiten zum Reich Gottes sind, durchgeht, sagt die Bibel auch, haben wir schon Anteil am Reich Gottes, jetzt schon.

[2:22] Und das ist diese Idee. Wir haben gesagt, letztendlich möchte Johannes seinen Lesern deutlich machen, was ihr erlebt dort auf dem Festland und der Christenverfolgung. Ich habe das auch erlebt, oder noch weiter gedacht, was ihr in den nächsten Jahrhunderten erleben werdet. Die Begriffe im Mittelalter, liebe Christen, in der Reformation, die wir Christen im 21. Jahrhundert. "Ich habe Anteil daran, ich bin euer Bruder, ich weiß, wie es euch geht."

[2:52] Und er spricht jetzt über sich selbst. Er, Johannes, der diese sind Anteil hat dann in der Bedrängnis, an dem Reich und an dem standhaften Ausharren. Er sagt jetzt etwas über sich selbst hier in Offenbarung 1, Vers 9. Was sagte hierüber sich in zweiten Teil des Verses? Was sagt er?

[3:19] Genau, wir lesen: "Ich war auf der Insel Patmos, auf der Insel Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen." Was fällt euch an dieser Aussage auf? Ist da irgendwas, was euch merkwürdig vorkommt?

[3:39] Genau, das ist mir früher aufgefallen. Er sagt: "Ich war..." Wir würden ja normalerweise immer denken, dass er eigentlich beim Schreiben der Offenbarung auf Patmos ist, oder ist also irgendwo auf seinem Felsen sitzt und sagt: "Ich bin hier gerade auf Patmos und ich schreibe jetzt an euch." Das sagt er nicht. Er sagt: "Ich war auf Patmos." Was also irgendwie impliziert, dass er offensichtlich von Patmos wieder zurückgekommen ist und sie dann die Offenbarung woanders in ihren letzten gültigen Zustand gemacht hat.

[4:23] Jetzt kann er durchaus sein, dass er auf Patmos Sachen aufgeschrieben hat, aber dann letztendlich woanders das ganze dann vollendet. Das ist schon eine interessante Sache. Und dann müssen wir uns jetzt ein bisschen genauer darum kümmern, wie das denn sein kann. Weil ich dachte früher immer, Johannes ist auf Patmos gestorben, also denkt man, muss verbannt dann schreibt die Offenbarung und stifte oder so. Aber das ist offensichtlich nicht der Fall.

[4:49] Und dazu wollen wir ein bisschen in die Geschichte hinein tauchen. Wir haben ja gesehen, er ist auf Patmos gekommen. Warum ist er nach Patmos gekommen? Was war der Grund?

[5:03] Er ist verbannt worden. Genau, das wissen wir aus der Geschichte. Aber was sagt er hier? War er dort hingekommen um des Wortes willen? Und was hat er mit dem Wort gemacht? Er verkündet wird. Das wissen wir.

[5:15] Vers 2 hat gesagt: "Ich weiß es hier in Vers 2, nicht wahr, der das Wort und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat und alles, was er sagen..." Ja, er hat das bezeugt. Und deswegen kommt er auf Patmos.

[5:30] Jetzt würde mich mal interessieren, wann genau ist das gewesen? Oder unter welchen Umständen, warum ist der Johannes wegen seiner Predigt verfolgt worden? Warum? Wie kann das? Weiß das jemand von euch? Wie kam der Johannes dazu, dass er verfolgt worden ist? Das gibt uns einen bisschen den Hintergrund, wie es überhaupt zur Offenbarung gekommen ist.

[5:56] Wie kam es dazu, dass Johannes, wo war der Johannes eigentlich ursprünglich? War er in Patmos?

[6:07] Dass ich vor der Johannes eigentlich gewesen ist, dann so in den Jahren zuvor.

[6:14] Genau, also das sind so ein Teil der Informationen, die wir aus der Kirchengeschichte haben, so und und auch von von frühen Kirchenvätern und so. Aber es scheint so zu sein, dass er in der Gemeinde Ephesos gewesen ist. Das war dann so seine Gemeinde. Und das kann man fragt, ob es denn daran sehen, dass er dann auch also die erste Gemeinde, die es schreibt, ist auch dann darf es aussah, oder Jesus ihnen dann besser gesagt, einen Brief an Ephesos gibt es in Ephesos. Und da wäre wahrscheinlich auch gerne geblieben.

[6:43] Und warum ist es nicht geblieben? Was ist passiert, als er in Ephesos ist? Und da welche wichtige Position hatte er gehabt? Was war so sein Sender?

[6:55] Sein Sender, mein Ältester. Genau, woran kann man das sehen, dass er sie, dass er ein Ältester war?

[7:06] Genau, er schreibt an an die Männer in seinen Briefen. Zwischen dem zweiten Brief, "Ich werde älter", in zweiter Hand ist der Älteste an die auserwählte Frau, ihre Kinder, die ich in Wahrheit liebe. Oder der Älteste an den geliebten Gaius, den ich in Wahrheit liebe. Das dritte Johannes 1. Er war Ältester in der Gemeinde Ephesos. Muss eine das wissen.

[7:26] Über die Gemeinde Ephesos, was war das von der Gemeinde?

[7:33] Sie muss stark im Glauben gewesen sein. Ja, also war ja da im Westen der Türkei.

[7:39] Wie, was kann man etwas aus der Bibel noch über die Gemeinde Ephesos sagen? Sie kommt ja ab und zu vor, nicht wahr?

[7:48] Was kann man über die Gemeinde Ephesos sagen?

[7:50] Sagen, wenn ihr da so ein bisschen noch also, dass man so ein bisschen Gefühl hat, was das von der Gemeinde war, das kann die Gemeinde sozusagen...

[8:07] Was man von euch, wer die Gemeinde Ephesos, hochwertigem einer gegründet und wer hat sie sehr geprägt am Anfang?

[8:14] Hat mich sehr geprägt. Paulus, wisst ihr, wie lange Paulus in Ephesos gewesen ist? Der Apostelgeschichte sagte, er war drei Jahre in Ephesos. Also der Paulus, der oft von Ort zu Ort gereist ist, ja, und viele der hat sich drei Jahre Zeit genommen, die die Gemeinde Ephesos zu prägen. Also die war von Anfang an als dieser eine gute Prägung gehabt. Ja, die war von Anfang an vorne von Paulus geprägt worden.

[8:40] Es gibt auch einen Brief an die Epheser. Ja, das gibt man auch so einen Eindruck, was du die Themen waren, die sie so wichtig für sie waren. Und da hat man jetzt nicht so den Eindruck, dass da alles drunter und drüber geht, ja, wie bei den Korinthern zum Beispiel. Oder dass da ihre Lehren schlimm am wüten waren, die Weine Galan oder so. Sondern also, dieser Gemeinde scheint eine ziemlich stabile Gemeinde zu sein.

[9:02] Das heißt ja auch in der Offenbarung später über die Gemeinde, dass sie für so, so Kennzeichen, wenn ihr daran denkt.

[9:10] Genau. Also ich kenne eine Werke sagt er zu allen untersagt eine, sondern ich weiß zwar, dass von der Gemeinde...

[9:23] Sehr aktiv. Er hat, hat sie sich viel angestrengt, hat viel auf die Beine gestellt, hat viel gearbeitet. Ja, hat also eine sehr aktive, sehr missionarische Gemeinde. Was war so ein bisschen das Problem, was dann auch Jesus in der Gemeinde Ephesos anspricht? Sie haben vor lauter Arbeit, was so ein bisschen aus den Augen verloren, ihre erste Liebe.

[9:43] Na ja, und es ist interessant, weil natürlich ist ihr Ältester hatte, was für ein Hauptthema in seinem Leben?

[9:50] Liebe. Gott ist die Liebe. Ja, also das ganz interessante, ja, das ist, wenn man das ein bisschen sich überlegt. Mich war der FC St. Die haben sie ein bisschen vor lauter Eifer dann, das wissen die Liebe aus den Augen verloren. Und offensichtlich hat Johannes auch gemerkt, gesehen hat jedenfalls immer wieder auch auf die Liebe gekocht und gewusst, dass braucht seine Gemeinde. Ja, also es ist ganz interessant.

[10:12] So, und jetzt ist er dort und er bleibt nicht dort, weil es, weil was passiert? Was, was, was bricht jetzt über die Christen ein?

[10:24] Verfolgung. Genau. In welcher Zeit sind wir so ungefähr, so pi mal Daumen, nicht aufs Jahr genau? Also ungefähr, wo sind wir so ungefähr, so vielleicht aufs Jahrzehnt oder so?

[10:35] Wir sind im ersten Jahrhundert auf jeden Fall. Aber das ist breit, nicht? Was ist von der Geburt?

[10:39] Ja, genau. Wir sind so in den in den Neunzigern, würde ich sagen.

[10:42] Wahrscheinlich. Ja, mancher denkt weiter, in den Achtzigern. Aber so, also wir sind in einer Zeit, in der die allermeisten Apostel schon tot sind. Ja, und zwar schon seit Jahren tot. Also, wenn wir in den Neunzigern sind, dann sind Paulus und Petrus schon seit über 20 Jahren tot. Er ist also jetzt nicht so, dass sie gerade gestern gestorben sind. Ja, sondern das sind schon seit Jahrzehnten, so sagen wir, 20 Jahren oder über 20 Jahren.

[11:09] Empfehlen Paulus fehlt, Petrus fehlt. Johannes ist jetzt so der Einzige. Es ist schon eigentlich eine Zeit, wo die allermeisten Christen, die hier leben, schon Jesus gar nicht mehr gesehen haben. Also sozusagen schon jetzt in der zweiten, dritten Generation eigentlich nur noch so von ihren Eltern gehört haben oder ihren Großeltern. Ist eine neue Zeit sozusagen.

[11:31] Und Johannes ist halt jetzt schon sehr alt. Und er war damals zur Zeit von Jesus sehr jung. Ja, also so ein Zeitzeuge, der jetzt quasi fast das eigentlich das ganze Jahrhundert erlebt hat. Und in dieser Zeit gibt es einen Kaiser, wenn du das western, dann habt ihr bei mir hinein einen doppelten Stress.

[11:50] Fast. Ja, sich die Polizei nicht aus. Noch mal bei mir alles nicht. Diokletian ist das 200 Jahre später. Er ist einer, der fast genauso so dominierend. Habe ich letztes Mal Diokletian gesagt. Falls ich letztes Mal die offiziellen gesagt habe, das ist natürlich falsch. Es ist Domizil. Man hat hier auch die genannten, aber es ist offiziell.

[12:11] Und der ist der Bruder, wenn wir das ist, der hat einen berühmten Bruder, sein Bruders, nämlich der Titus gewesen. Und der Titus, das war der, der Jerusalem erobert hat. Und der Titus, der ist dann auch Kaiser gewesen, zuerst, aber nur zwei Jahre. Und dann kam der Domizil. Und der Domizil war ein, na ja, zweite Mal, dass jetzt außerdem Geschichtsquellen wissen.

[12:32] Kann ein böser Kaiser, ein richtig furchtbarer Kaiser und hat die Christen verfolgt. Er war der zweite Christenverfolger. Er war der erste gewesen, der schon die Christen verfolgt hat.

[12:43] Hat. Wer hat schon die Christen verfolgt? Nero. Er war der erste. Domizil ist jetzt der zweite.

[12:51] Und der hört von diesem. So kann man das rekonstruieren. Er hört, das ist noch einen von sozusagen den so richtig alt eingesessenen gibt, einer, der noch so richtig...

[13:03] Ja. Von Anfang an, der war und den beordert er nach oben. Und nur um die Sache kurz zu machen, das, was passiert in Rom? Er wird vor das Gericht gestellt und dann wird ihm der Prozess gemacht.

[13:17] Und wie lautet das Urteil?

[13:19] Das Urteil lautet: Schuldig. Ja, und das war interessanterweise so, dass es derzeit der Gast zu der Zeit vermutlich noch das. Weiß zwar nicht genau, möglicherweise gab es schon zu der Zeit eine rechtliche Handhabe gegen die Christen. Es war dann später auf jeden Fall per Gesetz verboten, Christ zu sein. Also du wurdest nicht bestraft, weil du zum Gottesdienst gegangen bist oder weil du nicht geopfert hast, sondern du wurdest bestraft, weil du Christ bist. Christ an sich sein war ein Verbrechen.

[13:50] Und das ist interessant, weil es gab dann diese Frage: Was macht man mit Leuten, die das Christsein aufgeben? Er ist gab er dann so Fälle, das haben wir dann im Studium auch machen, dass ein ganzes Land es gab Fälle, wo Leute dann aus Angst vor den Strafen den Glauben verlassen haben. Oder wir gesagt haben: "Okay, dann hört jetzt auf, Christus einzureichen. Opfer dem Kaiser, ich opfere den Göttern."

[14:18] Das Problem war aber, sie wurden zum Teil dann, oder die Frage war, soll man sie trotzdem bestrafen? Weil, wenn jemand ein Mörder ist und er sagt: "Ich höre auf zu morden", würde er trotzdem dafür bestraft, dass er mal Mörder gewesen ist? Oder, und sogar Fachleute gesagt haben: "Moment mal, also selbst wenn sie jetzt wieder Heiden werden, die Tatsache, dass sie mal Christen gewesen sind, ist an sich schon ein Verbrechen."

[14:43] Und das wird aber, da gab es dann verschiedene Meinungen darüber. Und man hat sich am Ende entschieden, die Leute, die dann zum Heidentum sich bekehren, dass man die nicht verfolgt. Ja, also das war so ein bisschen auch inkonsequent eigentlich juristisch gesehen. Aber ihr wisst natürlich, allermeisten sind treu geblieben, sind dann zum Teil in all den Arenen, den Tieren vorgeworfen worden.

[15:00] Sind verschiedene Todesarten, manches noch verbannt worden. Es gab zu dem Zeitpunkt hier auch schon so die ersten prominenten Römer, die da gibt es die Leute aus der Oberschicht, die wohl auch Christen gewesen sind, die dann verfolgt worden sind. Aber das ist ein Thema für sich.

[15:22] So, der Domizil, der möchte den Johannes töten. Und er überlegt sich, und das kennt ihr wahrscheinlich, war das letzte Mal schon kurz angesprochen. Er überlegt sich, was für eine Art, wie will er sie umbringen? Wie will er ihn umbringen?

[15:43] Genau, heißt es, das kocht, siedet. Und jetzt wird der Johannes da rein geworfen. Eine ganz, ganz dramatische Szene. Ich weiß nicht, ob ihr das mal gehört habt, aber...

[15:55] Aber wusste, dass allen weiter beschreibt, was der Johannes dort im brennenden Öl gesagt hat. Ich weiß nicht, was ihr sagen würdet, wenn ihr in brennendem Öl seid. Erst mal vielleicht, erstmal, also vor Schreck wahrscheinlich gar nichts mehr. Aber stellt euch mal vor, ihr werdet hineingeworfen und es passiert euch nichts. Also auch ziemlich spektakulär.

[16:22] Nicht überlegen, was man dann sagen würde. Ja, übrigens, ihr wisst, ihr was Johannes heißt, oder was heißt Johannes übersetzt? Dass wir von euch, Johannes heißt übersetzt: Gott ist gnädig. Ja, kommt nicht von Johanna. Und wenn man den Namen einfach umdreht, was man im Hybrid Honda machen kann, hat man kann ja. Und das ist der Name, ran an die gleiche namentlich für Johannes.

[16:46] Sieht eindeutig noch nicht so aus. Und Hannah hatte was erlebt, zusammen mit seinen Freunden Asaja und Michael.

[16:53] Ist vorgeworfen worden. Also ich manchmal denke ich, ich weiß nicht genau, aber vielleicht hat sich der Jo, der Johannes daran erinnert, dass sein Namensvetter Anja ins Feuer geworfen worden ist und gerettet worden ist. Jedenfalls, was sagt Johannes? Was sagt er?

[17:08] Johannes im Feuer gibt es ganz bewegende Stelle bei allen weit das sagt, ist aus dem Wirken der Apostel da. Sagt sie folgendes: "Johannes wurde in einen Kessel mit siedendem Öl geworfen, aber der Herr bewahrte das Leben seines treuen Dieners, wie es einst mit den drei Hebräern im feurigen Ofen getan hatte, als es hieß: So sollen alle umkommen, die an den Betrüger Jesus Christus von Nazareth glauben."

[17:40] Erklärte Johannes: "Achtung, mein Meister ertrug geduldig alles, was Satan und seine Engel denken konnten, um ihn zu kränken und zu quälen. Er gab sein Leben, um die Welt zu retten. Es ist mir eine Ehre, um seinetwillen leiden zu dürfen. Ich bin ein schwacher, sündiger Mensch."

[18:08] Das war Wahnsinn. Der steht als Märtyrer im siedenden Öl und sagt: "Mich, schaut auf mich, wie sehr Gott mich hier irgendwie verherrlicht." Er sagt: "Ich bin ein schwacher, sündiger Mensch. Schaut weg von mir." Sondern er sagt: "Christus aber war heilig, unschuldig und makellos. Er tat keine Sünde und kein Falsch wurde jenes seinem und gefunden."

[18:32] Also, als er dort Märtyrer, denkt er nicht an sich und sagt: "Meine Güte, wie toll bin ich jetzt hier, dass ich hier überleben oder so." Er sagt: "Ich bin ein schwaches Argument auf Jesus." Und das ist natürlich die Grundhaltung von Johannes sein ganzes Leben gewesen, ja.

[18:42] Hin zu Jesus, nicht, wenn er noch näher zu Jesus.

[18:50] Es heißt dann hier: "Diese Worte verfehlten ihren Eindruck nicht." Und Johannes wurde von denselben Männern, die ihn in den Kessel geworfen hatten, wieder rausgezogen.

[19:00] Zum Glück haben sie überlebt, nicht verbinden, nicht wie bei den Boca, wo sie dann noch selbst gestorben sind. Nicht wahr? Haben rausgezogen und da war die Frage: Was macht man mit ihnen? Ja, und jetzt kommt natürlich die Szene und jetzt kommt die Situation. Er wird nach Patmos gebracht.

[19:15] Und jetzt muss ich euch ein paar interessante Sachen über das Patmos erzählen. Was habt ihr bisher bei Patmos gehört? Was oder wo ist Patmos?

[19:29] Eine Insel. Eine Insel. Und zwar, wo liegt die Insel?

[19:30] Die Insel. Wo liegt die ungefähr in der Ägäis? Also in Griechenland liegt die mehr Richtung Türkei oder mehr Richtung Griechenland?

[19:37] Der Türkei. Genau. Hier liegt so ziemlich fast so ein bisschen gegenüber von Samos. Also ist gar nicht so weit entfernt.

[19:47] Und warum nach Patmos? Dachte ich auch mal, was war dein Tag? Muss von der Insel.

[20:02] Also, ich sage, was ich immer geglaubt habe, was ich immer gepredigt habe, seit bestimmt zehn Jahren immer gepredigt: Patmos war eine Strafkolonie. Ja, so und so eine Gefängnisinsel, oder wie Alcatraz später bei den Beinen. Das habe ich immer gepredigt, weil das auch so in unseren Büchern steht.

[20:20] Und letzte Woche habe ich das studiert und hat mal geschaut, also in unseren Kommentaren steht, wie bei dem römischen Geschichtsschreiber so und so steht. Und wisst ihr, was man machen sehr agiles und desillusionierend sein kann, wenn man dann wirklich mal die Quelle nachschaut und es nachliest? Und dann stellt man fest, dass steht da gar nicht. Das steht überhaupt gar nicht da.

[20:42] Also, ich weiß gar nicht, wie ich das wieder gutmachen kann. Ich habe, ich weiß nicht, wie viele Predigten überhaupt, das ja eine Gefängnisinsel gewesen. Das stimmt gar nicht. Also, das nur so als kleine Ermutigung, nicht alles glauben, was in einem Kommentar steht. Ist jetzt in dem Fall jetzt nicht so, dass alle dramatisch auf der Welt nicht mehr, weil hat jetzt für die Offenbarung keine direkte Bedeutung.

[21:01] Ja, aber das hat mir wieder gezeigt, nicht wahr, man denkt ja, ja, das hat schon bestimmt, wie man studiert. Aber er hat wahrscheinlich auch nur abgeschrieben. Von irgendjemand, erst abgeschrieben hat. Und irgendwann Patmos war eine soweit man das archäologische sehen kann, eine bewohnte Insel, eine ganz bewohnte Insel.

[21:17] Es gab sogar dann so hat ein paar Gebäude ausgegraben und man hat dort aber tatsächlich Kriminelle hin verbannt. Ja, also es war jetzt keine, kein kein Gefängnis in dem Sinne, dass wir jetzt auch keine und wieso Minenarbeiter oder so die dreharbeiten mussten, soweit wir das jetzt erstmal zu eruieren können. Aber es war üblich im römischen Reich tatsächlich.

[21:40] Und da, da ist es dann schon richtig. Es war üblich, dass man oftmals politische Gefangene verband hat. Das hat man später auch noch gemacht. Wisst ihr, wer berühmt, welche berühmte Person zweimal in ihrem Leben verbannt worden ist auf eine Insel ist?

[21:54] Der später im 19. Jahrhundert verbannt worden ist. Napoleon. Genau. Wohin verbannt worden?

[22:09] Erst nach Elba im Mittelmeer, nicht wahr? Da hat man gedacht, heute bleibt, aber da ist er ja nicht geblieben. Dass wir wieder erfolgreich zurückgekommen her hat er nochmals einen Krieg angefangen.

[22:15] Hat man gesagt: "Okay, wir verbannen ihn ganz weit weg nach St. Helena unten im Südatlantik." Wurden also, da ist er dann geblieben. Das war es ein bisschen so die...

[22:24] geblieben. Das war es ein bisschen so die gleiche Praxis, jemanden irgendwohin verbannt, wo er nicht so schnell wieder wegkommt. Ja, was hat man mit Kriminellen gemacht? Auch und so war Patmos tatsächlich, das sagt er in weiter, es war eine Insel, wo man Kriminelle hin verbannt hat. Zwar jetzt nicht so, so, so wie vielleicht irgendwie modern sozusagen, so eine Gefängniskolonie, wo die Leute da irgendwie aller KZ irgendwie so Strafarbeiten machen mussten.

[22:47] Deswegen der Johannes hat vermutlich gar nicht so viel, ich dachte mir, hat es schwer gearbeitet dort, aber vermutlich war er einfach da und hat dargelegt, sozusagen, ja, war verbannt in der Verbannung, sozusagen im Exil. Und das ist Patmos, eine relativ interessante Insel. Westlich, wenn man auf der Karte gesehen hat, 34 Quadratkilometer groß, also gar nicht so groß. Da konnte man also das relativ gut überschauen, ein bisschen hügelig und sehr wenig Bäume, also eine ziemlich karge Insel. Ja, viele Felsen und man hat ein paar interessante Beobachtungen gemacht.

[23:30] Man hat zum Beispiel beobachtet, dass es auf Patmos eine vulkanische Insel ist. Das heißt, es gibt da machen wir auch so Erdbeben, ja, es gibt dann auch vielleicht auch Vulkanausbrüche gegeben oder so. Man hat bemerkt, dass auf Patmos immer noch lebt, dass bestimmte Phänomene gibt, die oft auftauchen. Zum Beispiel sieht man oft weiße Wolken, die sozusagen dort auftauchen, also direkt über dem Meer, so zu sagen. Man hat oft so Hagelphänomene und es ist ganz interessant, wenn sagen die Sonne untergeht, ich war, dann hat man den Eindruck, als ob das Meer so schimmert.

[24:14] Es gibt einige Forscher, die davon ausgehen, dass manches von den Bildern, die in der Offenbarung verwendet werden, ja, die kleine weiße Wolke, Erdbeben, Hagel, solche Dinge, das gläserne Meer, dass manche dieser Dinge sozusagen auch deswegen gegeben worden sind, weil das sozusagen das ist, womit Johannes umgeben worden ist, was er sozusagen tagtäglich gesehen hat. Und das hilft uns zu verstehen, warum die Bibel bestimmte Dinge verwendet.

[24:41] Also was zum Beispiel auffällt ist, dass Johannes oft übers Meer spricht, nicht wahr? Sprich da nicht weit vom gläsernen. Er sagt, nicht wahr, dass die Tiere aus dem Meer hervor. In Offenbarung sagt er denn irgendwann, nicht wahr, es wird kein Meer mehr sein. Irgendwann fragt sich, okay, warum jetzt ausgerechnet das? Aber für Johannes war das Meer die Trennung zwischen ihm und seinen Freunden. Ja, das war für ihn also, warum kann ich zu meinen Freunden wegen dem Meer?

[25:07] Also was sagt Gott ihm in der Offenbarung? Es wird kein Meer mehr sein. Du kannst dann wieder zu deinen Freunden. Und das ist also gar nicht so verkehrt, sich mal ein bisschen quasi auch mit der Geografie von Patmos zu beschäftigen, dass man so eine Idee bekommt, wie es eigentlich gewesen ist. Es gibt zum Beispiel auf der ganzen Insel, ganz interessant, nur einen einzigen Sandstrand.

[25:30] Also wenn ich irgendwann mal die Gelegenheit nach Patmos zu gehen, dann muss ich da unbedingt hin. Und welches Kapitel müsste man wohl lesen, wenn man mal sehen, ob wir die Offenbarung gut kennt, wenn man in Patmos diesen Sandstrand es gibt, also ansonsten ist alles Felsenmeer und so ist eine Bucht, da ist Sandstrand. Und wenn man dort ist, welches Kapitel muss man auf jeden Fall dann lesen?

[25:56] Ja, vielleicht auch, aber es gibt ein Kapitel, das muss man unbedingt lesen, wenn man in Patmos auf dem Sandstrand ist. Also, nimmt, stellt euch vor, ihr seid jetzt nicht mehr Touristen auf Patmos.

[26:16] [Gelächter] Ist eine Phase kommt an diesem Sandstrand, gibt es irgendwas, wo Johannes etwas von Sand am Meer spricht?

[26:26] Das ist ja schon alle, da kommt man sich, darauf schaut man, wie eine Offenbarung Kapitel 12, 18. Und da heißt es: "Und ich stellte mich auf den Sand des Meeres." Und weil auf der ganzen Insel sonst nirgendwo Sand ist, kann man sozusagen genau sagen, er stand genau an dieser Bucht.

[26:53] Namen vergessen haben könnte, könnte mal Google, genau dort stand er. Und was sieht er dort? Entsteht und am Sand des Meeres. Und dann sagt er der Vision: "Und ich sage aus dem Meer ein Tier hervorkommen." Also, wenn ich jemals in Todtmoos finde ich, also und wenn die mal nach Bad Muss vor mir, dort hinkommt, macht das unbedingt.

[27:11] Nehmt euch eure Bibel, stellt euch an den Sandstrand und dann lest die Offenbarung 13, habe das Tier direkt aus diesem herauskommt. So in der Vision, ganz interessant. Also, was ich damit sagen, natürlich ist das jetzt nicht das allerwichtigste für das Studium der Offenbarung, aber es kann interessant sein, so ein bisschen sich auch hineinzuversetzen in den Johannes, womit er zu tun hatte.

[27:31] Ja, der hatte mit Wetterphänomenen zu tun, der hatte mit dem Meer zu tun, der hatte mit solchen Dingen zu tun. Und wenn man sich ein bisschen da hinein versetzt, dann bekommt man auch so ein Gefühl, weil Gott oft Symbole verwendet, mit denen wir etwas anfangen können. Er denkt an Daniel, Löwe mit Adlerflügel, das hat er jeden Tag an der Prozessionsstraße sehen können. Ja, diese Löwen da, die entlang gehen. Oder denkt an den demokratischen Standbild, das war das, was da außerdem aus dem, aus dem auch sein Heiligtum kannte. Oder denkt an Mose mit der Stifter, das waren die Israeliten gekannt.

[28:08] Ja, und so, so ist also die Offenbarung sozusagen ein Buch auf einer griechischen Insel gegeben und das merkt man an manchen Details dann schon. So, aber es heißt ja, ich war auf der Insel. Das heißt, er musste wieder runtergekommen sein. Ist ja geflohen, hat er wie so mancher Krimineller dann irgendwie ein Tor, sondern hat werden, wie es dann wieder runter.

[28:36] Also, man vermutet, es gibt so verschiedene, das ist aber nur eine Spekulation, dass er ungefähr im Jahre 94, das war das 14. Jahr von Domitian, Jahre 94 auf die Insel kam. Und wenn ihr Spezialist und römischer Geschichte seid, dann werdet ihr wissen, dass Domitian regierte bis in das Jahr 96. Und dann ist Domitian dann war tot und dann kam sein Nachfolger. Das ist jetzt nicht so wichtig, der hieß Nerva.

[29:13] Und was ist wohl passiert? Der Domitian war nicht beliebt, ja, der hat sich ja fast gemacht, nicht nur die Christen verfolgt, er hat auch die Leute im Senat, der die ganze Natur gegen sich aufgebracht. Und wenn jetzt so ein böser Kaiser stirbt, der sich mit den Senatoren angelegt hat, was machen wohl die Obersten dann bei seinem Tod?

[29:34] Was sie sich vorher nicht getraut haben, weil sie sonst umgebracht worden wären. Sie heben alles auf, was er vorher beschlossen hat. Ja, sie zerstören seine Inschriften, sie löschen ihn aus der Geschichte aus und alles, was er bestimmt hat, wird aufgehoben. Und so kann man davon ausgehen, dass im Jahr 96 dann Johannes auf die Insel gekommen ist, wäre 96 ist er wahrscheinlich wieder freigekommen, weil er, weil jetzt sozusagen dieser Befehl von Domitian wieder aufgehoben wird.

[30:01] Und dass die Kirchengeschichte ist sehr eindeutig, dass er dann wieder zurück nach Ephesus gegangen ist und dort in Ephesus höchstwahrscheinlich dann die Offenbarung zu Ende aufgeschrieben hat und vermutlich dann erst in Johannes, auch das Johannes-Evangelium geschrieben hat. Und wenn das stimmen sollte, ist es natürlich interessant, dass er sozusagen wissen, was auf die Kirche zu kommen wird in den nächsten 100 Jahren, dann sagt: "Okay, sie müssen Jesus noch besser kennen, um das durchzustehen. Ich muss ihnen Jesus noch besser zahlen."

[30:39] Ja, das ist so zu der geschichtlichen Hintergrund. Also, es ist nicht so, dass er auf die Insel geht und da seinen Lebensabend verbringt, sondern es ist eigentlich eher ein möglicherweise relativ kurzer Zeitpunkt, wird zwei Jahre da in die absolute Verbannung gebracht, wo einsam ist, wo Gott aber ihn stärkt, für ihn da ist, die Vision gibt und er dann aber die letzten Lebensjahre wieder mit seinen Liebsten verbringen kann.

[31:00] Es gibt die Theorie, dass er wohl erst im Jahre 100, 101, also da war dann schon der nächste Kaiser, Kaiser Trajan, wohl eher hat nach kirchlicher Tradition wohl bis ins Jahr 100, 101 gelebt hat, also wohl noch bestimmt 45 Jahre dann noch in Ephesus gelebt. Und genau, jetzt schauen wir ganz kurz an das heißt, "um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses Jesu Christi".

[31:28] Jetzt, bei dem Wort Gottes, das ist ja eine ziemlich klare Sache, oder? Was meint er mit Wort Gottes? Die Bibel. Oder aber, was meinte dann mit Zeugnis Jesu? Aus der Offenbarung, wenn wir sagen, ist der Geist der Weissagung. Aber wer ist zurzeit von Johannes? Wer wäre da der Geist der Weissagung?

[32:24] Sage, dass wir so jedes Mal, wenn ein Prophet, eine Prophetin etwas inspiriertes sagt, schreibt, ist es Jesus. Spricht ja auch schon bei 1. Mose. Trotzdem diese quasi Zweiteilung, Wort Gottes, Zeugnis Jesu, was letztendlich ja nicht bedeuten soll, dass es eine weniger ist als das andere, aber es gibt sondern, dass das ist das Wort Gottes und dann gibt es das Zeugnis Jesu. Und wir richtig gesagt hast, das ist noch offen.

[32:44] Nach welcher Versagt, dass das Zeugnis Jesu der Geist der Weissagung ist? Das ist ganz, ganz, ganz wichtig. In Offenbarung Kapitel 19, 10, denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. Ganz am Ende, ja, das ist so die klassische Stelle, um zu erzählen oder um zu erklären, dass das Zeugnis Jesu der Geist der Weissagung ist.

[33:38] Okay, aber was ist jetzt der Geist der Weissagung konkret? Nicht im 21. Jahrhundert oder im 19. Jahrhundert, sondern eben 1. Jahrhundert.

[33:56] Das ist eine gute Idee, die Offenbarung. Umsetzungsproblem. Er sagte, ich bin wohin gekommen? Ich bin nach Patmos gekommen, wegen dem Wort Gottes und wegen dem Zeugnis. Das heißt, das muss schon vorher gewesen sein. Und die Offenbarung gibt es erst der zweite Start. Muss ist ja, also Idee ist nicht schlecht, aber die Offenbarung selbst kann es eigentlich nicht sein, weil die ist jetzt sozusagen erst dann gegeben.

[34:21] Wann hast du die anderen sagen, dass Gäste Weissagung hier? Der Heilige, ganz klar, natürlich, das stimmt. Wenn wir jetzt mal an unsere Situation denken, das Wort Gottes und wenn das Zeugnis Jesu den Geist der Weissagung und man mit anderen Worten ausgedrückt, was heißt Geist der Weissagung in diesem Kontext? Also, das bedeutet inspirierte Schriften der Gegenwart oder und inspirierte Schriften, die jetzt sozusagen an der Bibel geprüft werden müssen.

[35:01] Das ist die Idee. Wie war das zurzeit von Johannes? Was war zurzeit von Johannes? Das geprüfte, von allen akzeptierte Wort Gottes, das alte Testament. Oder das war das, womit also, wenn ein Paulus oder ein Petrus oder auch in Johannes, wenn die von Ort zu Ort gegangen sind und gesagt haben: "Lasst uns das Wort Gottes aufschlagen", dann haben alle in der Synagoge das alte Testament aufgemacht. Hat niemand den Römerbrief aufgeschlagen, weil den gab es ja noch nicht in der Bibel sozusagen.

[35:34] Das heißt, Wort Gottes ist eigentlich hier an der Stelle das alte Testament. Das ist das, was alle, die überhaupt an Gott geglaubt haben, seien sie jetzt Christen oder auch Juden, als Wort Gottes akzeptiert haben. Und was ist dann das Zeugnis Jesu? Der Geist der Weissagung.

[35:58] Das ist dann das, was jetzt quasi zur Zeit von Johannes bestimmten Menschen durch Inspirationen gegeben worden ist, was jetzt am alten Testament geprüft werden muss. Oder das sind zum Beispiel Evangelien gewesen, ja, das sind Briefe gewesen, ja, die Apostelgeschichte, solche Dinge. Das heißt, Johannes hat nicht nur das alte Testament gepredigt, er hat auch gepredigt, was im Römerbrief steht oder was im Markus-Evangelium steht.

[36:27] Aber wenn er jetzt sozusagen, das jetzt quasi die Idee, wenn jetzt in eine Synagoge gegangen ist, um Menschen zu Christus zu bringen und er gesagt: "Lasst uns mal den Römerbrief aufschlagen", dann haben die gesagt: "Römerbrief haben wir nicht." Das ist neu. Wir müssen erst mal schauen, ob der Römerbrief überhaupt mit 1., 2., 3., 4. Briefen übereinstimmt. So wie man heute vielleicht sagt, daher Schritte zu Jesus, okay, du wirst erst mal gucken, ob das mit der Bibel übereinstimmt.

[36:48] Das ist ein bisschen dieses Verhältnis ist verständnis. Und Johannes sagt immer deutlich, dass er beides verkündigt hat und wegen bei einem auch dann angeklagt worden ist. Aber das zeigt sozusagen auch sozusagen, wie die Dynamik, wie die Bibel entstanden ist.

[37:04] Zurzeit von Johannes in allgemeine Ephesus gab es die Bibel, das war das alte Testament. Und es gab wahrscheinlich dann von manchen Briefen Abschriften. Aber ob die im Jahre 90er Jahren schon alle Leute ist, dann wenn ich den Brief immer gehabt haben in Abschrift, dass das kann man vermuten, weiß man aber nicht. Kann auch sein, dass vielleicht gar nicht gehabt haben. Ja, und den gab es auch woanders.

[37:26] Und das ist sozusagen, glaube ich, so ein bisschen diese Idee hier hinter, auch die man dann sehen kann. Genau, nächste Woche schauen wir dann ein bisschen weiter, dann gucken wir uns nämlich an, was da, was er in Vers 10 sagt. Das wird auch sehr interessant, da gibt es auch verschiedene Theorien, man dann ein bisschen gegeneinander abwägen.

[37:48] Also, was im Vorfeld man mitnehmen ist, es lohnt sich manchmal auch die Theologie, wenn es den Sitz im Leben mal zu schauen, also wie waren eigentlich die Umstände, als das geschrieben worden ist. Ja, wenn man Daniel studiert, lohnt es sich darüber nachzudenken, wie war das in Babylon, das war die Situation vom Volk. Ja, was haben sie sich gefühlt und so.

[38:05] Es lohnt sich manchmal auch die Offenbarung zu lesen und sich zu denken: Aha, das ist jemand, da sitzt alleine in der Ägäis und um ist, umgeben von Natur. Und mit diesem Blick sieht man dann auch manche Details in der Offenbarung auch noch mal ein bisschen anders. Und wenn man sich bewusst macht, was die ganze Geschichte dahinter ist, dann ist es sehr interessant, weil es gibt noch ein anderes großes Buch, das im Exil geschrieben worden ist. Und welches Buch, was zwei Bücher, dem Exil geschrieben worden sind? Welche beiden biblischen Bücher sind im Exil geschrieben worden von Leuten, die Exilanten waren?

[38:45] Abt Paulus war mehr so, das stimmt, der war in Rom gefangen. Genau, in Rom, das stimmt. Ansonsten hat er von überall geschrieben, wollte hat waren die Wahl in Korinth, Rom und so. Aber Leute, die eigentlich eine Heimat hatten und auch in ihrer Heimat gern gelebt hätten, aber aus ihrer Heimat weggerissen worden sind und jetzt woanders lebten.

[39:02] Und jetzt Max, Daniel hat im Exil gelebt. Ja, der war ja eigentlich lebt er in Jerusalem oder zumindestens und er ist jetzt in Babylon gewesen und erst noch sein ganzes Leben lang gewesen. Ja, das Buch Daniel ist ein Buch aus dem Exil. Und welches andere Buch?

[39:18] Jeremia, Disney, der Fabeln gekommen. Ich werde erst dann am Ende nach Ägypten mitgeschleppt worden, aber er schreibt eigentlich aus Jerusalem oder aus Ostsee Kiel. Genau. Und das Interessante an Hesekiel ist, dass wir das mal gehört habt, sehen wir dann sicherlich mal im Laufe des Offenbarungstudiums noch sehen.

[39:39] Hesekiel ist eigentlich so was wie die Grundlage der ganzen Offenbarung. Also, wir sagen ja natürlich mehr Daniel und Offenbarung gehen ganz eng zusammen, weil sie offensichtlich zusammen gehören. Aber der Johannes hat sich ganz oft in der Struktur der Offenbarung an Hesekiel orientiert. Nur ein Beispiel, was ist genau das Zentrum der Offenbarung? Was ist genau Mittelpunkt?

[39:57] So, wenn man die ganze Offenbarung anschaut, was ist direkt in der Mitte? Welche die große Vision? So, direkt im Zentrum Offenbarung 12, die Vision vom großen Kampf her zwischen Gott und Satan. Hesekiel, genau in der Mitte, Hesekiel 28, der Fall Luzifers. Ja, und dann gibt es die Säcke, gibt es eine Versiegelung. Herr, alle, die die Seufzer und Klagen über die Sünden, dann gibt es Offenbarung eine Versiegelung.

[40:27] Also auch er am Anfang. Dann gibt es, es endet mit der neuen Erde, den Tempel der Offenbarung, entweder noch Erde. Direkt davor gibt es in Offenbarungen das Millennium, während die Siegel gibt's Bock und Martha und die Auferstehung der Toten. Ja, und so kann man also sehen, da gibt es ganz viele Parallelen, wo man sieht, okay, Daniel, Hesekiel und die Offenbarung des Johannes aufgeschrieben hat, die haben paar interessante Dinge gemeinsam und sie sind alle im Exil geschrieben und sie handeln alle eigentlich sozusagen davon mal, also auch von der neuen Erde sozusagen.

[41:02] Ja, und das ist eigentlich eine ganz interessante Parallele. Nächstes Mal, also dann mehr, dann zu Vers 10. Genau. Und für heute nehmen wir mit, wir schauen uns die Offenbarung auch immer ein bisschen drunter an, was waren so die historischen Umstände. Und es ist interessant zu wissen, er kam wieder von der Insel runter und er hat dort wahrscheinlich visionär, hat nicht, er hat Visionen gehabt, hat sie wahrscheinlich aufgeschrieben, aber dann wahrscheinlich in Ephesus oder vielleicht auch woanders hat er dann die letzten, das alles zusammengenommen hat.

[41:37] Effekt, das kann man sich überlegen, vielleicht hat er ja die Botschaften, die er hier in den Gemeinden bekommen dann schon von Patmos ausgesandt. Ich war als sein Schreiben, aber das komplette Buch als Ganzes ist wohl erst danach entstanden. Jedenfalls macht dieses war das.

[41:53] Legt das nahmen. Gut, dann machen wir hier einen Punkt und lassen doch gemeinsam niederknien und beten. Was möglich ist. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass sie ein bisschen auch den Hintergrund der Offenbarung uns anschauen konnten und lernen konnten, was passiert ist. Herr, wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Wir wissen nicht, was wir noch von uns gefordert wird zu erdulden und her zu leiden.

[42:28] Aber wir wissen, dass du, der du bei Anja im Feuerofen gewesen bist und bei Johannes dem brennenden Öl, dass du heute auch für uns da sein möchtest. Und wir möchten dich bitten, dass wir dieses feste Vertrauen haben, diesen Blick auf Jesus, dass wir sagen können: "Ich bin zur neuen schwacher, sündiger Mensch, aber Jesus ist mein Erlöser, Jesus ist mein Retter und Jesus ist für mich gestorben." Das wollen wir für uns persönlich in Anspruch nehmen und danke dir dafür. Im Namen Jesu. Amen.


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