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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 20:3 beleuchtet Christopher Kramp die tiefere Bedeutung von Satans Gefangennahme im Abgrund. Er erklärt, dass der Abgrund sowohl die leere Erde als auch das Totenreich symbolisieren kann und zieht Parallelen zwischen Jesu Tod und der Gefangennahme Satans. Dabei wird deutlich, dass Satans Macht primär in der Verführung liegt, nicht in schöpferischer Kraft, und dass die Liebe zur Wahrheit der Schlüssel ist, um nicht verführt zu werden.

In dieser Predigt wird Offenbarung 20, Vers 3 im Detail beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, was es bedeutet, dass Satan in den Abgrund geworfen, eingeschlossen und versiegelt wird. Er zieht Parallelen zu biblischen Ereignissen wie Daniels Gefangenschaft in der Löwengrube und Jesu Grablegung, um die Bedeutung dieser Handlungen zu verdeutlichen. Die Predigt betont den Kontrast zwischen Jesu Sieg über den Tod und Satans Ohnmacht, auch während des Millenniums. Abschließend wird die Gefahr der Verführung durch Satan thematisiert und die Bedeutung der Liebe zur Wahrheit als Schutz davor hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später das Video anschaut. Wir wollen heute weiter studieren in Offenbarung 20 und vielleicht habt ihr euch gefragt, was wollen wir eigentlich noch in Vers 3 noch Neues lernen. Schön, dass ihr da seid. Wir werden nämlich einiges Interessantes heute noch sehen. Bevor wir aber beginnen, wollen wir mit einem Gebet starten. Ich lade euch ein dazu, niederzuknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort studieren können, dass wir heute diesen Tag haben, dass du uns geführt hast durch den ganzen Tag hindurch und mit deinem Heiligen Geist erfüllen möchtest. Wir möchten dich jetzt bitten, dass du zu uns sprichst und dass wir in diesen durchaus ja bekannten Versen auch noch Dinge erkennen, die wir bisher vielleicht nicht bedacht haben und noch neue Tiefen auch deiner Liebe sehen. Wir möchten dich bitten, dass du zu uns sprichst und danken dir für die Verheißung, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, im Namen Jesu. Amen.

[1:51] So, wir sind heute in Offenbarung 20 und dort Vers 3. Wir haben ja schon Vers 1 und 2 angeschaut. Das sind die wohlbekannten Verse, die das Millennium beschreiben. Zunächst einmal aus der Sicht vom Satan. Es ist der Satan, der hier im Zentrum steht. Wir werden sehen, dann in den weiteren Versen wird das Millennium noch von verschiedenen anderen Seiten beleuchtet. Wir lesen jetzt erst einmal Vers 3 und es heißt hier: "Und warf ihn in den Abgrund und schloss ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die tausend Jahre vollendet sind und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden." Also wir haben ja schon gelernt, hier geht es darum, dass der Satan 1000 Jahre auf der Erde gebunden ist. Und wir wissen auch, worin seine Bindung besteht, nämlich sie besteht worin? Keine Menschen mehr da, keine Tätigkeit. Und wir wissen auch, wie die Erde aussehen wird, nämlich öde, wüst, leer, finster, Tohuwabohu, Abgrund. Und wir wissen auch, was der Sinn dieser ganzen Sache ist. Warum macht Gott das? Warum lässt er den Satan 1000 Jahre auf der Erde schmoren? Damit er nachdenkt über sein Werk, nicht wahr? Ganz genau. Haben wir alle schon studiert in den ersten beiden Versen? Kennen wir eigentlich wahrscheinlich sowieso aus Evangelisationen. Also was wollen wir heute noch aus Vers 3 verstehen? Eine ganze Menge. Und das wollen wir uns mal im Einzelnen ein bisschen anschauen.

[3:34] Wir haben ja das letzte Mal gesehen, der Vers 2 spricht von dem Drachen und zwar werden da vier Begriffe benutzt. Was sind die vier Begriffe, die benutzt werden? Drache, alte Schlange, Teufel und Satan. Vier Begriffe. Und wir haben gesehen, es gibt noch einen anderen Vers, wo diese vier Begriffe vorkommen, nämlich in Offenbarung 12, Vers 9. Und Offenbarung 12, Vers 9 beschreibt das so eher den Anfang, das Zentrum oder das Ende des großen Kampfes. Offenbarung 12, Vers 9. Das ist am Anfang, nicht wahr? Vers 7, da entsteht der Kampf im Himmel, da gibt es die Auseinandersetzung zwischen den Engeln. Satan wird hinausgeworfen, das ist der Anfang des großen Kampfes. Er wird auf die, wohin wird er geworfen? Auf die Erde. Und was macht er auf der Erde? Er verführt die ganze Erde. Okay, jetzt sind wir hier eher so, nicht am Anfang mehr des großen Kampfes, sondern am Ende. Okay, also wir haben gesehen, Offenbarung 20 löst so die ganz großen Fragen des Evangeliums. Habt ihr mal darüber nachgedacht in Vers 3? Und ich muss ja zugeben, ich habe über dieses Kapitel schon enorm viel gepredigt, schon ganz viele Evangelisationen gehalten und gerade gestern erst die Kanzelaria dazu aufgenommen. Aber ich habe mir noch niemals die Frage gestellt, noch niemals zuvor, warum heißt es: "und warf ihn in den Abgrund und schloss ihn ein und versiegelte über ihm"? Habt ihr das gelesen? Weil normalerweise, wenn man diese drei Verse liest, worum geht es normalerweise immer? Also wenn man die Predigt oder wenn man da Predigten überhört, worauf fokussiert man sich meistens? Man fokussiert sich meistens auf das, auf die Kette, oder? Auf das Binden. Ja, der Satan wird gebunden. Und das liest man zwar, aber ich habe noch nie eine Predigt gehört oder gehalten, die darüber spricht, warum er eingeschlossen wird und über ihm versiegelt wird. Habt ihr schon mal was dazu gehört? Also das mit der Kette ist gut bekannt, nicht wahr? Steht im Großen Kampf, kommt in jeder Definition, aber es heißt nicht nur, dass er gebunden wird mit einer Kette, sondern es heißt auch, dass er da hineingeworfen wird in den Abgrund und dann wird abgeschlossen und über ihn wird versiegelt. Was könnte das bedeuten? Interessant, oder? Also Kette, klar, er kann nichts mehr tun, aber er wird hineingeworfen, es wird über ihm zugeschlossen und es wird versiegelt.

[6:12] Jetzt müssen wir noch mal kurz dazu klären, was genau ist der Abgrund? Das habt ihr ja schon lang und breit erklärt, habt ihr schon studiert, ja? Die Erde, genau, in welchem Zustand? Genau, Wüste und leer. Aber wenn das Wort Abgrund vor allem im Neuen Testament vorkommt, steht es immer für eine Wüste und leere Erde? Im Neuen Testament, oder gibt es auch Stellen, wo das noch anders, was anderes bedeutet? Außer Wüste und leere Erde. Schaut mal mit mir in Römer, in Römer 10 und dort Vers 7. Das heißt in Römer 10, Vers 7: "Wer wird in den Abgrund hinuntersteigen?" Nämlich, um Christus von woher zu holen? Aus der Wüste und leeren Erde? Von den Toten. Also der Abgrund, wie könnte man ihn hier bezeichnen, den Abgrund? Der Abgrund ist das Totenreich, oder? Römer 10, Vers 7 sagt, der Abgrund ist das Totenreich, da wo die Toten sind, okay? Kennt ihr noch eine Stelle, wo möglicherweise der Abgrund als ein Symbol für das Totenreich gilt? Fällt euch da noch eine Stelle ein? Sollte euch relativ gut bekannt sein, weil gerade erst frisch studiert. Eine Stelle, wo der Abgrund als ein Symbol für den Ort der Toten ist, sozusagen. In Offenbarung, nicht diese Woche, sondern vergangene Woche haben wir studiert über, wir haben letzte Woche studiert über Offenbarung 17 und 18. Kommt in Offenbarung 17 irgendwo der Abgrund vor? Offenbarung 17, der Abgrund. Schon so lange her, nicht wahr? Wo kommt Offenbarung 17, der Abgrund vor? Schaut in Offenbarung 17. Da gibt es nämlich in Offenbarung, wen gibt es in Offenbarung 17? Wer sind da die Hauptspieler in Offenbarung 17? Eine Hure und auf einem Tier. Wo ist das Tier? Es kommt dann wieder aus dem Abgrund, nicht wahr? Schaut mal in Vers 8. "Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen." Wer ist das Tier? Kommt, wer ist das Tier? Was ist das? Das ist Papsttum. Warum heißt es, das Tier war, ist nicht und wird wieder sein? Was ist damit angesprochen, mit diesem ist gerade nicht? Tödliche Wunde. Wenn man eine tödliche Wunde bekommt, was ist man dann? Tot. Das heißt in Offenbarung 17, Vers 8, haben wir auch den Abgrund als das Totenreich. Da, wo die Toten sind.

[9:40] Jetzt Offenbarung 20. Also mit anderen Worten, das Wort Abgrund in der Bibel kann entweder sich beziehen auf die Wüste, leere, chaotische Erde oder auf das Totenreich, da wo Tote sind. Jetzt, was ist die primäre Bedeutung in Offenbarung 20? Ist es primär die Wüste, leere Erde oder primär der Ort, wo die Toten sind? Beides gleichzeitig, weil es fällt in Offenbarung 20 fällt es in eins, denn die ganze Wüste und leere Erde ist voller toter Menschen. Das heißt, wenn er in den Abgrund geworfen wird, dann wird damit gesagt, er wird dorthin gebracht, wo alle Toten sind und die Erde ist wüst und leer und finster, natürlich klar, aber dort, wo die Toten sind. Und das ist jetzt ein interessanter Hinweis, weil das hilft uns ein bisschen besser zu verstehen, was damit gemeint ist, dass über ihm zugeschlossen wird und versiegelt wird. Wie gesagt, das ist etwas, was wir nicht so oft studieren. Warum wird über dem Satan versiegelt? Fällt euch irgendeine andere Geschichte ein, wo irgendwo über jemandem abgeschlossen wurde und versiegelt wurde, wo jemand irgendwo hineingeworfen worden ist und wo man bei Daniel, wo ist Daniel hineingeworfen? Dann hat man zugeschlossen und versiegelt? In der Löwengrube, oder? Alle kennen die Geschichte, oder? Daniel in der Löwengrube. Wo ist die Geschichte? Daniel in der Löwengrube? Daniel 6. Okay, gehen wir kurz dahin. Daniel 6 und dort in Vers 17. "Da befahl der König, dass man Daniel herbringe und in die Löwengrube werfe." Könnt ihr euch vorstellen, das ist ein bisschen, als wenn man irgendwo jemand hineinwirft, oder? Das ist ein Loch unten, da wird hineingeworfen. Wie geht es weiter? "Der König begann und sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der rette dich!" Und man brachte einen Stein und legt ihn auf die Öffnung der Grube, also man hat verschlossen und der König versiegelte ihn mit seinem Siegel und mit dem Siegel seiner Gewaltigen, damit in der Sache Daniel, Achtung, nichts geändert werden würde.

[12:03] Okay, Frage. Aus welchem Grund wurde Daniel in die Löwengrube geworfen? Okay, das war sein Verbrechen, war treu, aber was war die Intention der Perser und der Meder, ihn in die Löwengrube zu werfen? Was wollten sie damit erreichen? Es war ein Todesurteil, oder? Es gab ja damals verschiedene Todesurteile und das Todesurteil an Daniel war Tod durch Löwen. Das heißt, aus Sicht der Perser war er jetzt quasi wo? Im Totenreich, er war im Totenreich sozusagen, in Anführungsstrichen, ja? Denn das sollte sein Grab werden, denn das nächste Mal, wenn sie das aufmachen würden, haben sie gedacht, dass sie höchstens vielleicht noch ein paar Knochen sehen oder so. Da wurde also er hineingeworfen, es wurde zugeschlossen und über ihm wurde versiegelt, damit sich daran nichts ändert.

[12:57] Okay, Frage an euch, gibt es noch eine Stelle in der Bibel, wo auch etwas, was mit dem Totenreich zu tun hat, verschlossen wird und ein Siegel drauf getan wird? Das Grab Jesu. Jetzt wird es sehr interessant, denn war Jesus im Totenreich, ja oder nein? War er im Totenreich? In dem Sinne, wie hier Totenreich gemeint ist. Er war im Totenreich, denn sogar Paulus sagt in Römer 10 Vers 7, dass das Totenreich, in dem Jesus gewesen ist, das war der Abgrund. Also wir können sagen, als Jesus im Grab war, war Jesus im Abgrund sozusagen, in dem Sinne, ja? Ist man auch gebunden, wenn man tot ist? Ist man auch gebunden, wenn man tot ist? Spricht die Bibel von einer Bindung, hat der Tod irgendwie was, was einen festhält normalerweise? Schaut man in Sprüche 18, Psalm 18 und dort Vers 5. Psalm 18 und dort Vers 5. Dort heißt es: "Die, wie geht es weiter, die Fesseln des Todes umfingen mich, die Ströme Belials schreckten mich, die Fesseln des Totenreiches umschlangen mich, es erhalten mich die Fallstricke des Todes." Also, wenn der David über den Tod nachdenkt, welche Metaphern verwendet er für den Tod? Also nehmt eure eigenen Worte, wie versteht er den Tod, wenn er ihn angreift? Wie ein Gefängnis, wie Ketten, wie Fallstricke, wer tot ist, ist gebunden durch den Tod, das ist die Idee. Also habt es im Hinterkopf, weil der Satan wird ja auch gebunden, er ist zwar nicht tot, aber er ist im Totenreich, er ist da, wo die Toten sind und weil alle anderen tot sind, ist er auch gebunden. Jesus wird, er ist jetzt quasi, er ist im Grab und ist das Grab Jesu verschlossen worden, ja oder nein? Es ist verschlossen worden und aus welchem Grund ist es verschlossen worden? Genau, also wer hat das vorgeschlagen, dass man es zuschließt? Die Hohepriester und wer hat die Hohepriester dazu inspiriert? Wer hat sie inspiriert? Satan natürlich. Also Satan inspiriert die Hohepriester, dass sie das Grab verschließen, es ist auch versiegelt worden. Mit was für einem Siegel? Ein römisches Siegel, das heißt, wir haben dort, es ist verschlossen worden, ich war den Stein und wir haben ein römisches Siegel.

[15:48] Frage, die Staatsmacht Rom, die quasi auf dem Siegel aufgedrückt ist, mit welchem Tier in Offenbarung wird Rom ausgedrückt? Welches Tier in Offenbarung stellt das römische Imperium dar? Wie heißt der in Offenbarung 12? Der Drache. Es ist also quasi, Jesus ist im Abgrund, über ihm ist verschlossen und ein Siegel des Drachen auf dem Grab. Ihr schaut also, wie ihr das schon hundertmal gehört habt. Ich habe gedacht, ich flippe aus heute. Was ist passiert? Wie lange hat dieses Siegel gehalten, das Siegel des Drachen auf dem Abgrund, als Jesus in den Fängen des Todes ist? Wie lange hat es gehalten? Drei Tage. Und was ist dann passiert? Dann ist das Siegel gebrochen worden, der Stein ist weggerollt worden und die Ketten konnten ihn nicht halten. Also mit anderen Worten, wir haben Jesus im Abgrund verschlossen und versiegelt durch den Satan sozusagen. Der hat sein Siegel drauf gedrückt und nach drei Tagen ist alles vorbei.

[17:15] Und jetzt, sagt die Offenbarung, dreht sich das Ganze um. Jetzt wird der Drache genommen und er wird, jetzt wird er in den Abgrund geworfen, jetzt wird über ihm verschlossen und jetzt wird er versiegelt. Und wie lange braucht er, um sich zu befreien? Genau zuhören auf die Frage. Wie lange braucht er, um sich zu befreien? Er wird sich nie befreien. Nach tausend Jahren wird ihm wieder aufgemacht, weil deutlich wird, er würde sich nie alleine befreien. Nach tausend Jahren hat er immer noch nicht das geschafft, was Jesus in drei Tagen geschafft hat. Nun, gibt es einen Unterschied zwischen Jesus im Grab und dem Satan auf der Erde oder war das beides auf der gleichen Ebene? Wer von den beiden hat den größeren Vorteil? Also, wenn man jetzt die beiden vergleicht. Jesus im Grab, über ihm ist verschlossen und versiegelt. Jesus, dann Satan auf der kaputten Erde, über ihm ist verschlossen und versiegelt. Wer hat den größeren Vorteil von beiden? Wer hat den größten Vorteil, erstmal menschlich gesehen? Satan, denn Satan ist noch lebendig. Er ist noch lebendig, aber Jesus ist tot. Aber wie hat Jesus das Grab besiegt und das Siegel gebrochen? Wie hat er das gemacht? Warum konnte Jesus die Ketten des Todes quasi abstreifen? Er war ohne Sünde, ja, das stimmt, weil er Gott ist. Seine Göttlichkeit hat dazu geführt, er hat sich das Leben wiedergegeben, sagt die Bibel und auch Ellen White. Das heißt, dadurch beweist sich hier, dass Jesus Gott ist. Was war Satans Anspruch? Was wollte Satan? Er wollte sein wie Gott. Und wir haben, es ist also nicht nur so, ihr kennt ja diese Idee, dass Gott sagt, hier ist die Erde, wie sie am Anfang der Schöpfung war. Du hast jetzt 1000 Jahre Zeit, mach was oder kann es nicht. Genauso ist es jetzt symbolisch gesprochen, dass er dieselbe Aufgabe hat, wie Jesus im Grab. Jesus im Grab, über ihm ist verschlossen, er ist versiegelt und er gibt sich das Leben selbst. Keine Kette kann ihn binden. Der Satan wird in den Abgrund geworfen, über ihm wird verschlossen und versiegelt und nach 1000 Jahren ist er immer noch da und wenn nicht, ja, wer holt ihn jetzt da raus? Wer holt jetzt den Satan aus dem Abgrund hervor? Holt er sich da selbst raus? Nein.

[20:08] Wir müssen verstehen, worin besteht der Abgrund nochmal? Der Abgrund besteht ja darin, dass alle tot sind. Also wie müsste er sich aus dem Abgrund befreien? Wie könnte er die Ketten abstreifen? Indem er den Menschen das Leben gibt. Dadurch würde er beweisen, dass er Schöpfer ist und dadurch würde er beweisen, dass er Gott ist. Aber das macht er nicht. Das heißt, wir sehen hier, versteckt in Offenbarung 20 Vers 3, einen direkten Kontrast zwischen Jesus und seiner Auferstehung und Satan während des Millenniums, weil nämlich deutlich werden soll, dass hier noch einmal die ganz großen Themen des Evangeliums eine Rolle spielen, denn der Sieg über den Satan ist errungen worden, wodurch? Jesus tot. Gibt es eine Bibelstelle, die es ganz deutlich macht, dass durch Jesus Tod der Sieg über Satan errungen worden ist? Also sein Tod und seine Auferstehung? Okay, ja, es ist um 3:15 Uhr, sagt das ja an oder verkündigt das an, dass auf der der der Satan der Kopf zertreten wird. Wenn wir in Offenbarung 12 bleiben. Schaut mal in Offenbarung 12. Offenbarung 12 und dort Vers 10 und 11. Da heißt es: "Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus, denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte Tag und Nacht. Und sie haben ihn überwunden um des Blutes Jesu, des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod." Durch das Blut des Namens, durch das, was Jesus am Kreuz getan hat, wird der Satan besiegt. Und selbst bis zum Millennium wird deutlich, selbst im Millennium wird deutlich, dass der Satan nicht das tun kann, was Jesus am Kreuz und im Grab getan hat. Und deswegen wird das so beschrieben. Natürlich, der Satan ist nicht in einem buchstäblichen Grab, aber die Sprache, er wird hineingeworfen, es wird über ihm verschlossen und versiegelt, soll deutlich machen, in welchem Kontrast er zu Jesus steht. Ja, genau.

[22:17] Schauen wir uns, weil in Offenbarung 3 haben wir jetzt ja sogar das Ende der tausend Jahre. Schauen wir zurück zu Offenbarung 20, Vers 3. Dort haben wir ja in Vers 1, haben wir erst mal, Vers 1 und 2, der Anfang der tausend Jahre, dann gehen es tausend Jahre und am Ende von Vers 3 sind wir schon am Ende der tausend Jahre. Dann heißt es: "Und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden." Nicht er selbst befreit sich, sondern quasi, nicht, dass Jesus mitleidet mit ihm, das klingt jetzt falsch, aber quasi, er hat in tausend Jahren jetzt da schmoren lassen. Okay, wenn wir darauf warten würden, dass du dich befreist, dann dauert es Millionen, wird ja nie fertig. Wir befreien dich jetzt. Aber jetzt ist die interessante Frage, also wer weckt die Toten auf? Jesus. Gibt es einen Bibelvers, der deutlich macht, dass es die Stimme Jesu ist, die die Ungläubigen aufwecken wird? Also, wenn ich jemanden fragen würde, woher wissen wir, dass die Ungläubigen nach den tausend Jahren durch die Stimme Jesu auferweckt werden? Welchen Bibelvers würdet ihr an... Ja, Thessalonicher spricht von den Gläubigen, aber du meinst wahrscheinlich Johannes 5, 25. Genau, schaut mit mir in Johannes 5 und dort Vers 25. "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden und die sie hören werden, leben." Und dann heißt es weiter in Vers 28: "Wundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden und sie werden hervorgehen, die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens." Das ist wann? Vor dem Millennium, ja. Und die aber das Böse getan haben zur Auferstehung des Gerichts nach dem Millennium. Also Jesus weckt die Ungläubigen auf, richtig? Er weckt sie auf, das heißt, Jesus nimmt dem Satan die Kette wieder ab.

[24:21] Und jetzt ist die Frage, warum macht Jesus das eigentlich? Habt ihr gelesen, Offenbarung 20, Vers 3, dass dort steht, dass er es machen muss? Das ist ein bisschen merkwürdig, oder? Schaut man in Offenbarung 20, Vers 3, da heißt es ja: "Und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden." Wenn man das liest, könnte man sich ja denken, meine Güte, preist den Herrn, Satan ist gebunden, ja, da kann er bleiben, wo der Pfeffer wächst, nicht wahr? Lass ihn da. Nein, es heißt, er muss noch einmal losgelassen werden. Warum das? Also die Sünde ist noch nicht offiziell komplett vernichtet, das stimmt. Ja, also hat Gott vor, also ich möchte unbedingt noch mal, dass der Satan die Menschen verführt. Ist das Gottes Ziel? Das sagt, also ohne eine weitere Verführung kann ich das Ganze nicht beenden. So denkt Gott? Denkt Gott so? Also bevor ich die Sünde vernichte, muss ich noch mal eine richtige Verführung sehen. Nein, nein, nein, so denkt er nicht. Also er will ja nicht, dass Satan verführt, oder? Also was will Gott denn? Warum muss er das tun? Warum kann er nicht alles so lassen?

[25:35] Ah, er möchte der ganzen Welt zeigen, wie er wirklich ist. Das heißt, wer weiß zu dem Zeitpunkt schon, wie er ist? Wer weiß das schon? Also alle Gläubigen wissen das schon, oder? Das ganze Universum weiß es, Satan und die Dämonen wissen es auch, aber wer weiß es nicht? All die ungläubigen römischen Soldaten, die im Teutoburger Wald gefallen sind, die haben nie was vom Evangelium gehört. Und all die vielen Heiden, die heidnisch gelebt haben und die gestorben sind und die das nie richtig gesehen haben. Ihnen möchte Gott zeigen, wie er ist. Und weil er das möchte, weil er seinen Charakter offenbaren möchte und weil er ihn deutlich machen möchte, ich möchte, dass ihr versteht, warum ihr nicht ewig leben könnt. Deswegen weckt er sie noch einmal auf. Was schade daran ist, ist, dass dadurch auch der Satan wieder die Möglichkeit hat, sie zu verführen. Das ist aber eigentlich aus Gottes Sicht nur ein notwendiges Übel. Es ist ein Zufall, was dann leider mit dazu kommt, aber eigentlich nicht gewünscht ist. Wenn Gott eine Möglichkeit fände, dass die einfach alle aufstehen, ohne verführt zu werden, würde er das sicherlich auch machen. Aber die Tatsache, dass Menschen dann wieder existieren, gibt dem Satan die Möglichkeit, sie zu verführen.

[27:25] Ja, ganz genau. Also halten wir fest, dass Gott die Ungläubigen am Ende noch einmal aufwecken wird. Und das griechische "muss" gibt sozusagen auch eine ethische, eine moralische Notwendigkeit an. Er möchte sie nicht auf ewig tot sein lassen, ohne ihnen gezeigt zu haben, wie er ist. Und deswegen kommen dann noch mal die ganzen Sachen, die dann kommen. Aber in dem Moment, wo er sie lebendig macht, setzt er sie quasi dem Satan aus. Und da sie nicht mit ihm zusammenleben, sind sie dem Satanschutz ausgeliefert. Und er wird ihnen natürlich was erzählen. Du hast es schon gesagt, er wird ihnen erzählen, dass er sie aufweckt. Und also, ich meine, wir lesen das jetzt so, aber ich glaube, für die Universumsbewohner, stell dir mal vor, ihr seid Universumsbewohner und ihr seht 1000 Jahre da jemand durch die dunkle Erde rennen, der nach und nach versucht, da irgendwas zu machen. Es passiert überhaupt nichts, nichts, nichts, nichts. Und ihr wisst, der könnte noch 3000 Jahre dort leben, es würde nichts passieren. Und dann kommt Jesus und weckt Milliarden von Menschen auf. Und dann ist es just der, der sagt, ich habe euch alle auferweckt. Da fasst man sich an den Kopf, oder? Da würde man sich doch denken, meine Güte, was für ein unfassbarer Lügner. Der kann seine eigene Schwäche nicht eingestehen. Und das werden wir natürlich dann alles noch später dann studieren, was dort passieren wird. Aber ich würde gerne mit euch noch ganz kurz über diesen Aspekt der Verführung nachdenken am Ende.

[28:56] Das heißt ja, damit er die Völker nicht mehr verführen kann. Schaut mal bitte auf Markus 12, Vers 9 nochmal. Markus 12, Vers 9. "Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen." Jetzt, wenn man sich die tausend Jahre anschaut, dann stellt man etwas Erstaunliches fest. Nämlich, und das hilft uns, unser praktisches Leben ist aber auch eine echte Warnung, die wir wirklich verstehen müssen. Während der tausend Jahre, wie viel kann der Satan machen? Wie viel kann er machen? Nichts. Der Satan kann nichts tun. Nichts, nichts, nichts. In dem Moment, wo es hier wieder Menschen gibt, was kann er tun? Er kann sie verführen. Das heißt, die einzige Macht, die der Satan hat, gut nachdenken, ist, dass er verführen kann. Er kann nichts Neues schaffen. Verglichen mit Gott ist er wirklich ein Winzling. Wir haben ja oft die Idee, also manchmal hat man so unbewusst die Idee, da ist Gott, nicht wahr? Der ist stark und die kämpfen so und ringen so, aber das Millennium offenbart zum weiteren Male, dass zwischen Gott und Satan buchstäblich ein himmelweiter Unterschied ist. Der Satan kann nicht mal ansatzweise so viel wie Gott. Der kann gar nichts, eigentlich. Aber er kann eine Sache, er kann Menschen etwas Falsches erzählen. Seine Macht besteht sozusagen nicht in seiner schöpferischen Kraft, dass er uns irgendwie verzaubern kann, dass er irgendwelche Worte spricht, die dann wahr werden. Viele Leute haben ja so Angst, dass sie vielleicht irgendwie unter einem okkulten Einfluss stehen, weil vor fünf Generationen irgendjemand was Falsches gesagt hat oder so, ja und dann irgendwie so eine Macht auf sie wirkt. Aber die wahre Kraft des Satan besteht darin, dass er einfach Menschen, die eigenständig entscheiden können, in falsche Dinge erzählt und man ihm glaubt. Darin besteht die Macht des Satan. Und das hat er seit Anfang der Welt gemacht. Er hat die Welt verführt.

[31:27] Frage, wie hat er denn die Eva verführt? Hat er Gewalt angewendet? Hat er sie verzaubert? Hat er irgendwelche okkulten Sprüche auf sie losgelassen, dass man irgendwie Angst haben müsste, oh nein, ich bin nämlich nicht gewalttätig. Wohin hat er sie verführt? Eine Lüge erzählt, genau. Und vorher? Er hat gesagt, was Gott sagt, stimmt nicht und ich sage was anderes und hat es angenehm gemacht. Die ganze Macht des Satan besteht darin, dass er Gottes Wort leugnet und uns andere Dinge erzählt, die wir nur allzu gerne glauben. Und wisst ihr, was interessant ist? Viele Menschen haben enorm, viele Christen haben enorm viel Angst vor Okkultem und dass sie irgendwie vielleicht okkult belastet sein könnten, aber haben nicht so viel Angst davor, dass sie Worte Gottes ignorieren. Dabei besteht die Kraft des Satan eben genau nicht darin, dass er uns irgendwie von außen pushen könnte, irgendwas uns zwingen könnte, was wir nicht wollen. Seine Kraft besteht darin, dass wir ihm glauben mit seinen Lügen.

[32:35] Jetzt schaut mal in 2. Korinther 11. Wolltest du vielleicht auch sagen? Ja, genau. Also der Satan, der lässt weg, er setzt ein Fragezeichen dahinter, er betont nur eine Seite, wodurch dann unausgewogen wird, in alle Richtungen. Aber schaut mal, was der Paulus sagt. Der Paulus schreibt in die Korinther, der schreibt in eine Gemeinde der Urchristen. Wir waren erfüllt vom Heiligen Geist. Da sagt Paulus: "Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte, mit ihrer was? Mit ihrer? Nicht mit ihrer Kraft, sondern mit ihrer List. Auch was verdorben werden? Auch eure Gesinnung verdorben werden und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus." Paulus hat gesagt, ihr müsst keine Angst haben vor der Kraft des Satan oder vor seinen, was er alles vielleicht machen könnte. Wovor ihr Angst haben solltet, ist, dass ihr euer Denken verführen lasst, so wie die Eva. Paulus sagt, ich fürchte mich, dass ihr, die ihr Christen seid, euch von Satan verführen lasst.

[34:06] Wird das in der Endzeit auch ein großes Thema sein mit der Verführung? Auch für Christen, auch für bibeltreue Christen, auch für Leute, die mit Jesus zusammenleben? Worin besteht die Gefahr? Daran, dass der Satan uns irgendwas aufzwingt? Matthäus 24, Vers 24. Matthäus 24, Vers 24: "Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen." Und zwar nicht, indem man sie irgendwie zwingt oder mit irgendwelchen magischen Dingen in eine Ecke drängt, sondern indem man ihnen Dinge erzählt, die nicht dem Wort Gottes entsprechen.

[35:01] Das heißt, solange es Menschen gibt und der Satan auf dieser Erde ist, hat er immer die potenzielle Möglichkeit zu verführen, einfach weil er Dinge anders darstellt, als sie im Wort Gottes sind. Und ich glaube, wir unterschätzen die Gefahr der Verführung in unserem persönlichen Leben.

[35:39] Schaut mal mit mir in 2. Thessalonicher 2. Du hast die Augensalbe schon angesprochen. Es gibt ein Kriterium, es gibt eine Eigenschaft, die, wenn wir die haben, uns bewahren wird vor jeder Versuchung. Schaut mal in 2. Thessalonicher 2 und dort, ab Vers 9, ja, genau, 2. Thessalonicher, Kapitel 2, ab Vers 9. Dort heißt es: "Ihn, dessen Kommen aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt unter Entfaltung aller betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder und aller Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können. Darum wird ihnen Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge glauben." Was ihnen fehlt, ist die Liebe zur Wahrheit. Ellen White hat mal gesagt, Menschen werden im Untersuchungsgericht nicht verdammt werden, weil sie bewusst eine Lüge geglaubt haben, also gewissenhaft eine Lüge geglaubt haben, sondern weil sie die Wahrheit nicht gesucht und geschätzt haben. Und wir sagen immer, Gott übersieht die Zeit der Unwissenheit, aber um in der heutigen Informationsgesellschaft die Wahrheit nicht zu finden, muss man schon irgendwo sich tief im Urwald verstecken. Also wer nach Wahrheit sucht und Wahrheit finden möchte, der kann sie finden. Gott sagt ja nicht, wenn ihr mich sucht von ganzem Herzen, werdet ihr mich finden.

[37:18] Also, was ist die einzige, es gibt also nur zwei Möglichkeiten, nicht verführt zu werden. Was sind die beiden Möglichkeiten, um nicht vom Satan verführt zu werden? Entweder man hat Liebe zur Wahrheit oder man ist tot. Entweder man hat die Liebe zur Wahrheit und wird vom Heiligen Geist geführt oder man ist tot. Da kann man auch nicht verführt werden. Oder man könnte es auch anders ausdrücken, entweder man ist tot oder tot. Entweder man ist dem eigenen Ich gestorben und vom Heiligen Geist erfüllt oder man ist buchstäblich tot. Aber solange man lebendig ist und sich nicht völlig Gott übergibt und die Wahrheit sucht, hat der Satan alle Macht.

[38:12] Also, was lernen wir? Offenbarung 20 beschreibt das Millennium auf eine sehr interessante Art und Weise. Nicht nur wird beschrieben, was dort passiert, sondern durch die Art und Weise, wie das dort geschrieben wird, mit dem Versiegeln wird deutlich, dass der Satan in jeglicher Hinsicht kein Gegner für Jesus eigentlich ist. Jesus hat Macht, Jesus hat den Tod besiegt. Satan sitzt von einem Herr von Toten untertan und kann niemandem auch nur ein bisschen helfen. Er kann sich seine eigenen Fesseln nicht entledigen. Es sollte uns zeigen, dass wir eigentlich den Satan nicht fürchten müssen. Was wir fürchten müssen, ist nur unsere eigene Schwachheit, ihm zu glauben. Und wenn wir Jesus folgen und Jesus lieben, dann werden wir die tausend Jahre nicht in der Finsternis verbringen, im Totenreich, sondern im Licht.

[39:19] Nächste Woche werden wir dann studieren über die tausend Jahre im Licht in Vers 4, was wir als Gläubige, die wir dann an Jesus festgehalten haben, erleben werden. Und da werden wir dann das ganze Millennium aus der anderen Perspektive sehen. Aber lasst uns festhalten, dass Jesus unser Sieger ist. Jesus hat das Totenreich besiegt. Er konnte von den Ketten nicht gefesselt werden. Satan hat gegen all das keine Chance.

[39:42] Und noch gemeinsam niederklingeln und beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du zu uns gesprochen hast durch dein Wort. Und danke, dass wir sehen können, dass das Evangelium und die Ereignisse von Golgatha bis in die letzten Kapitel der Offenbarung die zentrale Rolle spielen, die tragende Stütze sind, um zu verstehen, was eigentlich die Offenbarung uns sagen will. Danke, dass wir sehen können, dass überall dort, wo Jesus gesiegt hat, der Satan keine Chance hat. Und danke, dass wir verstehen dürfen, dass wenn wir unser Leben dir ganz übergeben und echte Liebe zur Wahrheit haben, die Verführung, auch wenn sie noch so stark ist, uns nicht in die Knie zwingen muss. Wir möchten dich bitten, Herr Jesus, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass wir verstehen, was es bedeutet, dass du für uns gestorben bist und dass du den Tod besiegt hast. Dass du ganz Mensch geworden bist und trotzdem gleichzeitig ganzer Gott und dass alle Kraft und alle Macht und alle Herrlichkeit dir gehören. Und dass es so ein unfassbares Vorrecht ist, zu dir zu gehören und von dir zu lernen und auch diese Zeit des Bibelstudiums zu haben. Habt Dank dafür von ganzem Herzen. In deinem Namen beten wir. Amen.


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