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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 20:7 spricht Christopher Kramp über die Freilassung Satans nach den tausend Jahren und die daraus resultierenden Ereignisse. Er beleuchtet die Bedeutung der Auferstehung der Ungläubigen und die Gründe, warum Gott diese zulässt, um seine Gerechtigkeit und Liebe vor dem gesamten Universum zu demonstrieren. Die Predigt betont die Wichtigkeit, Gottes wahren Charakter bereits jetzt zu erkennen und zu verkünden.

In dieser Predigt wird Offenbarung 20, Vers 7 im Detail beleuchtet, der die Freilassung Satans nach den tausend Jahren beschreibt. Es wird erklärt, warum die Toten auferstehen, um gerichtet zu werden, und wie dies die Gerechtigkeit Gottes im Angesicht des gesamten Universums demonstriert. Die Predigt betont die Bedeutung des Verständnisses von Gottes Charakter und der Liebe, die sich im Kreuz von Golgatha offenbart.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Die Sendung wird live untertitelt. Gemeinsam, wo es möglich ist, hinterknien für ein Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir wirklich von Herzen Dank sagen für diesen schönen Tag und für all das Gute, was du heute schon für uns getan hast. Danke, dass du mit deiner Gnade und Güte, mit deiner Treue und Liebe uns umfängst und dass du auch jetzt durch deinen Heiligen Geist zu uns sprechen möchtest. Herr, wir kommen als Schüler zu dir, weil du unser Lehrer sein sollst und weil durch deinen Heiligen Geist wir Dinge verstehen möchten, die in unserem Leben wichtig sind. Bitte halte alle Stirne fern, erfülle uns mit deinem Heiligen Geist und schenke uns Freude an der Wahrheit. Im Namen Jesu, Amen.

[1:41] Wir sind in Offenbarung 20 und wollen uns Vers 7 anschauen. Offenbarung 20 und dort Vers 7. Und wer das hat, darf einfach mal lesen. Vers 20, Vers 7. Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden. Genau, Dankeschön. Relativ kurzer Satz, relativ unspektakulär erst mal, aber da steckt eine ganze Menge dahinter und etwas äußerst Spektakuläres, wie wir gleich sehen werden.

[2:31] Wenn die tausend Jahre vollendet sind, wie oft kamen die tausend Jahre in den Versen vorher schon vor? Die werden hier nicht das erste Mal erwähnt, oder? Wie oft kamen die schon vor? Schon fünfmal. Das ist der sechste Vers in Folge, wo von den tausend Jahren die Rede ist. Also in Vers 2 heißt es tausend Jahre, Vers 3 tausend Jahre, Vers 4 tausend Jahre, Vers 5 tausend Jahre, Vers 6 tausend Jahre und jetzt Vers 7 tausend Jahre. Das heißt, diese tausend Jahre sind offensichtlich ein sehr, sehr, sehr wichtiger Zeitabschnitt.

[3:06] Und wir haben ihn ja schon ausführlich studiert aus der Sicht des Satans, der nämlich tausend Jahre wo sein wird? Gebunden wo? Im Gefängnis. Ja, das spricht er ja auch von dem Gefängnis. Gebunden, also wo ist sein Gefängnis? Auf dieser Erde. Und die Erde ist wüst und leer und finster. Alle Ungläubigen sind tot. Und er ist gebunden, wodurch? Haben wir auch lang und breit studiert. Er ist gebunden. Deine Untätigkeit ist ihm buchstäblich, sind ihm die Hände gebunden, weil niemand da ist.

[3:46] Aber wir haben schon in Versen zuvor gesehen, dass diese tausend Jahre zu einem Ende kommen werden. Und es gab schon in den Versen vorher mehrere Andeutungen, was dann passieren würde. Könnt ihr in den Versen vorher ein bisschen schauen, wo da schon etwas angedeutet wurde über das Ende der tausend Jahre. Wo wurde da etwas über das Ende der tausend Jahre angedeutet? Zum Beispiel in Vers 5. In Vers 5, genau. Was wird da angedeutet in Vers 5? Dass die Ungläubigen, die gestorben sind, nicht lebendig werden, bis die tausend Jahre vollendet sind. Ah genau, das heißt die übrigen der Toten wurden nicht lebendig, also sie bleiben tot, bis die tausend Jahre. Das heißt, die Tatsache, dass die Toten tot sind, gilt nur bis zum Ende der tausend Jahre. Also dann sind die Toten offensichtlich nicht mehr tot. Und? In Vers 3 wird auch etwas darauf hingewiesen. Und zwar, und warf ihn in die Unterwelt und schloss zu und versiegelte über ihn, damit er die Völker nicht mehr verführe, bis die tausend Jahre vollendet werden. Das heißt, nach tausend Jahren soll etwas noch geschehen. Genau, und das steht im nächsten Satz. Wie geht der nächste Satz weiter? Nachher muss es auf kurze Zeit losgelassen werden. Genau, nach diesen, also nach den tausend Jahren muss er für kurze Zeit losgelassen werden.

[5:14] Also in Vers 1 bis 3 hatten wir die tausend Jahre beschrieben aus Sicht des Satans und da wurde schon angedeutet, am Ende wird er losgelassen werden. Und dann in Vers 4 bis 6 haben wir die tausend Jahre aus Sicht der Gläubigen vor allem, die im Himmel sind, die regieren. Als König und Priester haben wir studiert, die heilig sind, die mit Christus dort Gericht halten. Und auch dort wurde angedeutet, dass die Ungläubigen nur bis zum Ende der tausend Jahre tot sein werden. Das heißt, wir haben jetzt hier in Vers 7 so ein ganz entscheidendes Ereignis, was jetzt schon zweimal angedeutet worden ist und das jetzt sich entfaltet. Das heißt, er wird aus seinem Gefängnis losgelassen werden.

[5:52] Und wir haben schon ein bisschen gesagt, was das Gefängnis ist. Er ist auf der Erde, er ist alleine mit seinen Dämonen da. Weiß jemand noch, wir haben in Vers 3 damals ein bisschen studiert. Da ging es auch um die Idee, dass er in den Abgrund geworfen worden ist und dass man über ihm versiegelt hat. Könnt ihr euch daran erinnern, dass über dem Satan versiegelt wurde? Könnt ihr euch noch erinnern, woran das erinnert hat, was das für eine Bedeutung hatte? Es war ja wie bei Daniel und wie bei Jesus, da wurde ja auch beides mal über ihn versiegelt. Genau, also es war ein Bild für das Grab. Und Daniel, also in dem Fall ein gedachtes Grab, die Löwengrube sollte jetzt ein Tod herbeiführen und bei Jesus das tatsächliche Grab. Und die Idee war, da kommen die nicht mehr raus. Und Jesus, also Daniel ist sowieso ja nicht gestorben, das war ja nur symbolisch, aber Jesus ist dann aus diesem gesiegelten Grab, wann herausgekommen? Auf der Stellung am dritten Tag. Am dritten Tag war er schon wieder frei und zwar aus eigener Kraft. Und wir haben gesagt, der Satan dagegen bleibt in diesem versiegelten Grab sozusagen an dem Ort, wo die Toten sind, nämlich im Totenreich, da wo die Toten sind, und zwar für 1000 Jahre und kann sich nicht selbst befreien, denn es heißt ja hier, er wird losgelassen werden. Habt ihr das gesehen? Das ist nicht aktiv, das ist passiv. Er befreit sich nicht, wenn der Satan auf seine eigene Macht angewiesen wäre, wäre er immer weiter hier gefangen geblieben. Er wird befreit.

[7:34] Und jetzt wollen wir kurz natürlich verstehen und vielleicht kennt ihr das schon, wie wird er befreit und warum wird er befreit? Also wenn die Kette darin besteht, dass er niemanden hat, den er verführen muss, dann muss die Lösung der Kette worin bestehen? Da muss es wieder Menschen geben, die er verführen kann. Und demzufolge müssen die Toten auferstehen. Das haben wir schon gesehen. In Vers 3 heißt es, er wird losgelassen. In Vers 5 heißt es, die Toten werden nur bis dahin tot sein.

[8:06] Welche anderen Bibelstellen sprechen von der Auferstehung der Ungläubigen? Nicht der Gläubigen, da haben wir einige, aber der Ungläubigen. Ja, gerade ich wollte darauf kommen. In Jesaja 24 ist ein interessanter Scherz, wo steht in Vers 22, die werden zusammengesperrt in die Grube, also die Ungläubigen. Wie man Gefangene einsperrt, und sie werden verschlossen in den Verschluss und nach vielen Tagen zu Strafe gezogen. Also hier ist ein Hinweis, dass doch irgendwo kommt eine Zeit, wo die sollen zu Strafe gezogen werden, nach vielen Tagen. Ja, genau, bei mir steht sogar in der Schlachte, aber nach vielen Jahren werden sie heimgesucht werden. Ja, okay, da haben wir schon so einen ersten Hinweis. Genau, sehr gut.

[8:50] Kennt ihr noch andere Stellen, wo die Bibel von der Auferstehung der Ungläubigen spricht? Also meistens fokussieren wir uns immer auf die Auferstehung der Gläubigen, weil da wollen wir dabei sein, die erste Auferstehung, ja, glückselig und heilig ist, wenn die erste Auferstehung dabei ist. Wir wollen uns darauf vorbereiten, durch die Heiligung, ja, durch das Blut Jesu, Heiligen Geist. Aber auch die Bibel, die Bibel spricht auch von der zweiten Auferstehung. Wo findet ihr etwas über die zweite Auferstehung? Ja, es wird auch im Apostelgeschichte 24, wo Pablo schreibt, dass es gibt eine Auferstehung zwischen dem Gerechten und dem Ungerechten. Und zwar... Genau, im Vers 15, ne? Ja, Vers 15, genau. Dabei habe ich die Hoffnung zu Gott, auf dieseselbe warten, dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird, also zukunftsvoll. Also, Paulus sagt sehr deutlich hier in dieser Rede vor dem Stadthalter, nicht wahr, vor dem Stadthalter Felix, er sagt, es wird eine Auferstehung geben der Gläubigen oder der Gerechten und der Ungerechten.

[9:52] Woher hat er denn die Idee? Wer hatte das denn schon deutlich gesagt, dass die Gläubigen und auch die Ungläubigen auferstehen werden? Jesus. Genau, Jesus. Jesus hat das selbst gesagt und zwar wo? In Johannes 5. Gehen wir da mal gemeinsam hin. Johannes 5 ist eine Schlüsselstelle für dieses Thema. Johannes, Kapitel 5. In Johannes, Kapitel 5 und dort Vers 25 erst einmal. Dann sehen wir, um wen es hier geht. Johannes 5 und dort Vers 25. Wer mag den mal lesen? Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, die Stunde kommt und ist schon da, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden und die sie hören werden leben. Also hier geht es erstmal allgemein um die Toten und das heißt hier, die Stimme des Sohnes Gottes, also die Stimme Jesu, wird die Toten auferwecken.

[10:47] Okay, jetzt gehen wir mal zu Vers 28 und zu Vers 29. Vers 28 und 29.

[11:08] Okay, also Jesus sagt, es gibt zwei Auferstehungen. Er sagt die Auferstehung des Lebens und er sagt, es gibt die Auferstehung des Gerichts. Wenn die beiden im Widerspruch zueinander stehen, dann ahnt man schon, dass das Gericht hier etwas, also nicht, dass das Gegenteil von Leben sein muss. Das Leben und das Gericht. Was sagt Jesus nicht in diesem Abschnitt? Wie viel ist Abstand? Genau, er sagt nicht den Abstand. Wenn man nur Johannes 5 haben könnte, könnte man fast vielleicht versucht sein zu denken, das ist gleichzeitig, es ist ja relativ ähnlich, aber die Offenbarung Jesu, von Johannes geschrieben, erklärt jetzt das, was Jesus im Johannes-Evangelium sagt, nämlich es gibt zwei Auferstehungen und dazwischen sind diese tausend Jahre.

[11:50] Aber wichtig ist jetzt, und die Erkenntnis müssen wir natürlich festhalten, dass beide Auferstehungen, die Auferstehung des Lebens als auch die Auferstehung des Gerichts, ausgeführt wird durch wen? Durch Jesus. Das ist das Wort Jesu. In beiden Fällen ist es Jesu Stimme.

[11:59] Nun, was genau mit Gericht gemeint ist, kann man aus Johannes 5 noch ableiten. Schaut mal in Vers 24. Vers 24 macht deutlich, weil wir glauben ja, also das Wort Gericht kann in der Bibel ja verschiedene Dinge bedeuten. Zum Beispiel in Offenbarung 14, Vers 6, da ist das Gericht, das Gericht, in das alle Menschen hineinkommen, das Untersuchungsgericht, wo alle Werke geprüft werden, sagt die Bibel. Aber wie ist es hier mit diesem Wort Gericht, in Johannes 5? Wer mag mal Vers 24 lesen?

[12:59] Also, was soll dieses Gericht hier in Johannes 5 ausdrücken? Wozu stehen die jetzt auf? Was für eine Art von Gericht ist das? Oder was genau ist hier mit dem Gericht gemeint? Tod. Es geht um den Tod. Denn es sagt ja, die Gläubigen, die kommen nicht ins Gericht, denn sie sind vom Tod ins Leben übergangen. Also, mit diesem Gericht ist nicht das Untersuchungsgericht gemeint, auch nicht von der Idee her, dass jetzt quasi geguckt wird, wer ist wie gewesen, ja, wird untersucht, sondern hier dieses Wort Gericht an der Stelle meint Gerichtsvollstreckung. Also, da wird ein Urteil, und zwar das negative Urteil, das Todesurteil vollstreckt.

[13:39] Was uns also zu der interessanten Frage bringt, oder der Feststellung, dass nach 1.000 Jahren, nachdem die Ungläubigen mindestens 1.000 Jahre tot waren, einige sind ja schon 3.000 Jahre tot, die sind ja nicht wieder auferweckt worden, manche sind schon 5.000 Jahre tot, aber alle sind mindestens 1.000 Jahre tot. Also, alle sind länger tot als lebendig gewesen. Ja, ihr wisst, alle anderen, naja, wie auch immer.

[14:04] Und warum weckt Jesus Menschen auf, die tot sind, um sie danach zu töten? Das ist ja merkwürdig, oder? Die sind schon tot, und er weckt sie auf, um sie dann zu töten. Also, da muss man sich mal die Frage stellen, warum? Denn was kriegt der Tote von dem Tod hier mit, wenn er jetzt hier tot ist? Nichts. Also, der merkt nicht, dass er tot ist, weil er im Totenreich ist. Kein Wissen, keine Wissenschaft, kein Loben, kein Denken, nichts. Wenn da hier nachher das Feuer gefallen ist, nach der Auferstehung, und die Ungläubigen vernichtet sind, wie viel kriegen die dann von ihrem Tod mit? Nichts.

[14:50] Also, im Grunde genommen, aus Sicht des Toten sozusagen, unterscheidet sich der erste Tod von dem letztendgültigen zweiten Tod eigentlich gar nicht so viel. Außer, dass er hier am Ende noch am Anfang mehr Schmerzen haben wird, natürlich, sicherlich. Aber ansonsten ist der Tod genauso wie da ein Nicht-Existenzsein.

[15:08] Und jetzt die Frage, wenn die schon tot sind, warum weckt Jesus sie noch einmal auf, um sie danach wieder in den selben Zustand zurück zu befördern? Versteht ihr? Also, was würdet ihr sagen?

[15:21] Also, ein Grund, glaube ich, ist die Verantwortung von Gott. Denn viele sind im Tod gegangen als Gerechte. Die waren eigentlich gestorben, aber die haben schlechte Dinge getan. Und die müssen Gott für ihr Leben Rechenschaft geben. Das ist auch eine Tatsache. Weil Gott ist auch ein Richter. Okay, also, weil Gott Gericht halten möchte, und sie sollen selbst auch Rechenschaft geben. Okay, ja, interessante Idee. Hatten wir noch eine Idee?

[15:48] Ja, war das eine Meldung? Ja. Für das ganze Universum muss es auch sehen, ja. Gott ist gerecht. Ja, Gott ist gerecht. Ja, das ganze Universum soll das sehen. Also, die Gerechtigkeit Gottes wird noch einmal offenbar. Das ist ja ganz deutlich, ja, dass die Bibel immer wieder spricht auch an der Offenbarung, dass die Gerechtigkeit Gottes sichtbar wird.

[16:10] Schaut mal mit mir einen interessanten Bibeltext an. In Jesaja 45. Jesaja 45 und dort Vers 23. Jesaja 45 und dort Vers 23. Und dort heißt es, interessanter Vers. Jesaja 45 und dort Vers 23. Ich habe bei mir selbst geschworen. Aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen. Ein Wort, das nicht zurückgenommen wird. Ja, mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge schwören.

[16:59] Frage, erste Frage, wer spricht hier? Gott, Jesus, genau. Hier spricht Gott. Er fängt diesen Satz interessant an. Mit welcher Idee fängt er den Satz an? Das ist so der erste Gedanke in diesem. Er hat gesagt, ich habe geschworen. Bei wem hat er geschworen? Bei sich selbst. Warum schwört Gott bei sich selbst? Es gibt keine höheren, wenn du schwören kannst. Sag dir Hebräer 6, das passiert immer wieder. In 1. Mose 22 sagt Gott, ich habe bei mir selbst geschworen. Auch wenn in Daniel 12 und Offenbarung 10 der Engel schwört, bei dem der ewig lebt, von Ewigkeit zu Ewigkeit, dann schwört Jesus bei sich selbst. Die Idee ist, dass Gott deutlich machen will, was ich sage, damit verbürge ich mich mit meiner eigenen Existenz.

[17:48] Dann sagt er ein Wort, das wird nicht zurückgenommen werden. Alle Worte von Gott werden nicht zurückgenommen. Aber Gott will hier ganz besonders betonen, was ich jetzt sage. Darauf könnt ihr euch doppelt, dreifach verlassen. Da gibt es keinen Kompromiss, keine 2. Chance. Da gibt es keine eventuelle oder bedingte Prophetie. Das wird so passieren.

[18:13] Was ist das, was er geschworen hat? Er sagt, jedes Knie soll sich vor mir beugen. Und jede Zunge soll bekennen, also soll schwören. Jeder Mensch, Gott hat geschworen. Diese Geschichte geht nicht zu Ende, bevor nicht jeder sich vor mir gebeugt hat.

[18:38] Jetzt ist die Frage, warum das denn? Davon wusste auch Babel und das war im Philippa 2. Dann kommen wir jetzt zu dem. Warum will Gott, dass jeder sich vor ihm beugt? Ich sage, damit das Universum, die Engel sehen, dass es Gott gerecht ist. Alle Knie sollen beugen. Ein Gedankengeschlecht, ein Schauspiel für die Engel. Das Universum soll das sehen, okay. Was könnte ich noch für Gründe denken? Warum Gott unbedingt möchte, dass nicht einfach nur jetzt die Toten tot bleiben und der Rest lebt in Ewigkeit, sondern er möchte, dass jeder Mensch sich einmal vor ihm beugt.

[19:26] Es geht um die Ehre und alle sollen Jesus anbeten oder Ergänzungen machen. Das wissen wir nach tausend Jahren, wie es so passiert. Okay, also ist es dann so, jetzt stelle ich eine Frage, ist es dann so, dass Gott sagt, okay, ich kann nicht schlafen, bevor nicht jeder Mensch einmal vor mir gekniet hat. Deswegen werde ich die Toten aus dem Totenreich holen und werde ihnen dann befehlen, kniet nieder und sie werden niederknien und dann bin ich zufrieden. Ist das so gemeint? Nein, natürlich nicht.

[19:59] Also warum werden die jetzt vor ihm knien? Jetzt kommen wir zu Philippa 2. Jetzt kommen wir zu Philippa 2, weil das gibt den Grund für diesen Schwur. Philippa 2. Ihr kennt Philippa 2, es ist eines der ganz großartigen Kapitel der Bibel. Ich meine, alle Kapitel sind großartig, aber das ist ganz wunderbar, weil eigentlich geht es in Philippa 2 worum? In diesen Versen ab Vers 5 und 6. Was ist so die Hauptidee eigentlich in Philippa? Ja, Philippa 2 ab Vers 5. Was ist so die Hauptidee eigentlich in diesen Versen? Vers 5 bis 9 eigentlich. Was ist die Kernidee von Philippa 2 Vers 5 bis 9, einer der ganz großen Schlüsselabschnitte der Bibel?

[20:46] Philippa 2 Vers 5 bis 9, darum sollte es so gesinnt sein, wie Christus Jesus auch war, nicht wahr? Er hat sich erniedrigt. Da geht es um die Erniedrigung Jesu. Er war eine Gestalt Gottes und wurde wie ein Mensch, nicht wahr? Er nahm Knechtsgestalt an, wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. Das heißt, die Kernidee ist, das ist das große Gegenstück zu Jesaja 14. Jesaja 14, es war ich, ich, ich, ich, hinauf, hinauf, hinauf. Hier in Philippa geht es darum, dass Jesus sich erniedrigt hat. Er hat sich erniedrigt, erniedrigt, erniedrigt. Er hat, er war alles und wurde nichts sozusagen, ja. Er war der König des Universums und wurde der Knecht der Menschen. Er wurde, er war der Schöpfer und starb am Kreuz.

[21:35] Und jetzt sagt Vers 9, was ist das erste Wort? Daher oder darum, weil Jesus sich selbst erniedrigt hat. Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, über allen Namen. Also deswegen wird Jesus so geehrt. Nicht, weil Gott sagt, schau mal her, meine großen Muskeln, sondern weil Gott sagt, schaut mal meine große Liebe. Damit, also Gott erhöht ihn, warum? Damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.

[22:28] Also warum werden alle Menschen sich beugen? Ja, genau, was bewirkt? Also wenn einer von den Ungläubigen am Ende dann nach den tausend Jahren aufersteht, was bewirkt in ihm, dass sich seine Knie beugen? Ja? Die Anerkennung, dass Gottes Charakter immer Liebe ist und es sich in Jesu Tod gezeigt hat. Er sieht die Liebe Gottes so offensichtlich dargestellt, dass obwohl er Gott immer noch hasst, wenn wir sehen in den nächsten Wochen, ja, der Charakter ändert sich nicht, obwohl er Gott immer noch hasst, er zugeben muss, dass alle Schuld bei ihm ist und nicht bei Gott und dass Jesus tatsächlich dieses große Opfer gebracht hat.

[23:23] Das heißt, Gott möchte eigentlich, dass kein Mensch in der Ewigkeit verschwindet, ohne dass er das Kreuz von Golgatha verstanden hat, weil viele Menschen sind gestorben und werden verloren gehen, obwohl sie gar nicht alles gewusst haben. Sie haben zwar genügend gewusst, um gerettet zu werden, denn Erlösung ist nicht durch Wissen, sondern durch Glauben. Ja, und sie hätten allein anhand der Natur oder an anderen Dingen Gott erkennen können. Und es werden viele im Himmel sein, die auch nicht wussten, dass es ein Kreuz von Golgatha gibt. Aber bevor Gott das ganze Drama der Sünde beendet, will er jedem Menschen zeigen, was er getan hat. Obwohl er weiß, dass dann natürlich den Ungläubigen das auch nicht mehr das Herz ändern wird. Aber Gott möchte, dass jeder Mensch in die Ewigkeit, also all die Ungläubigen in die Ewigkeit verschwinden, nicht mit dem Gedanken, ja, ja, Gott, der war so böse oder der hat sich...

[24:32] Viele Menschen sind vielleicht gestorben mit der Idee, dass Gott böse war. Aber jetzt werden sie sehen, Gott ist gut, ich bin böse. Die allermeisten Leute, die verloren gegangen sind oder die verloren gehen und die gestorben sind schon, sind ja nicht gestorben auf dem toten Bett und haben gesagt, eigentlich ist alles Schuld bei mir und Gott ist gut, oder? Die meisten Menschen, die verloren gehen, alle sind in der Rebellion zu Gott und sie geben Gott die Schuld, oder? Das ist das Wesen der Rebellion. Was hat Adam gesagt, als Gott ihn besucht hat im Garten Eden nach dem Sündenfall? Die Frau, die du mir gegeben hast. Und genau das ist die Idee, ein Sünder, der an der Sünde festhält, wenn der stirbt, glaubt er zumindest teilweise, dass Gott Schuld hat, oder? Und Gott ist solch ein liebevoller und solch ein gerechter Gott, dass er nicht möchte, dass irgendjemand verloren geht und als letzten Gedanken noch hatte, Gott könnte Schuld daran gewesen sein.

[25:47] Also möchte er, bevor sie dann endgültig verloren gehen, ihnen zeigen, ich habe alles getan, was ich tun konnte. Dass ihr verloren geht, ist allein eure eigene Schuld. Und genau das wird passieren. Denn kein Engel wird dort stehen und den Ungläubigen einpeitschen und sagen, jetzt müsst ihr euch wieder knien. Jetzt aber nicht, sondern sie werden freiwillig niederknien, weil sie sehen, Gott ist wirklich gut.

[26:24] Und das ist genau die Demonstration vor dem Universum. Denn wenn sogar der Satan und seine Dämonen zugeben, dass Gott nur Recht hat und nur gut ist und nur die Liebe ist, dann gibt es keinen Grund mehr, die Rebellion am Leben zu halten. Denn dann ist klar, Gott trifft keine Schuld. Mit anderen Worten, Gott zeigt am Ende, dass alles, was er gesagt hat, wahr ist. Dass jede Verheißung gestimmt hat. Dass jede Prophezeiung so eingetreten ist. Dass jedes Wort über den Charakter Gottes wirklich glaubhaft und vertrauenswürdig gewesen ist.

[27:08] Und das bedeutet praktisch für uns, wir sollten nicht erst warten auf jenen Tag, bevor wir das glauben. Denn ob wir es glauben oder nicht, es kommt der Tag, wo jeder einzelne Mensch überzeugt sein wird, dass Gott nur die Liebe ist und nur das Beste wollte. Der Tag kommt. Das Problem ist nur, wann wir diese Erkenntnis haben. Denn wenn wir sie erst dann haben, dann ist es zu spät. Wenn wir sie jetzt haben, kann sie unser Herz verwandeln, weil noch Zeit ist. Aber denkt daran, jeder Mensch wird irgendwann diese Erkenntnis haben. Die Frage ist nur, habe ich sie, weil ich Gott glaube und eine Erfahrung mit ihm habe, oder habe ich sie, weil quasi die Fakten mir ins Gesicht starren, ich es nicht mehr leugnen kann. Das macht den Unterschied.

[27:57] Ja, und diese Tatsache, was wir jetzt sprechen oder wissen, sollte eine Triebkraft sein zur Mission, dass wir uns wirklich bemühen, den Menschen auf irgendeine taktvolle, feine Weise zu erklären, worum es wirklich geht. Denn jeder Mensch, so wie wir jetzt sprechen, wird ihn eines Tages sehen, aber es ist zu spät. Heute ist es noch nicht spät, aber dann ist es zu spät. Und das zeigt uns ja auch, wie stark eigentlich die Überzeugungskraft des Evangeliums ist. Denn wenn die Menschen den gesamten Plan der Erlösung sehen werden, auch wenn sie sich dann nicht mehr bekehren, werden sie aber doch feststellen, dass Gott zumindest recht hat. Das ist eine interessante Sache. Egal wie viel Sünde ein Mensch oder ein Dämon gemacht haben kann, die Tatsachen des Erlösungsplanes werden doch zumindest intellektuell überzeugend sein, dass Gott recht hat.

[28:45] Nun, also wir sehen, es gibt einen sehr guten Grund, warum Gott Tote auferweckt, die danach wieder sterben sollen. Denn es macht schon einen Unterschied, wie der Ungläubige verloren geht. Was sein letzter Gedanke ist, geht er verloren in der Idee, mit der Idee, dass Gott möglicherweise mit Schuld ist, oder geht er verloren und weiß, ich gehe verloren allein deswegen, weil ich die Gnade Gottes ignoriert habe. Und, ja? Mir kommt an den Gedanke, und Jesus sprach vor dem zweiten Tod über, wie die Zähne knirschen. Also es ist ein Unterschied zwischen dem ersten Tod und dem zweiten Tod. Ja, ganz genau, das Heulen und das Zähneknirschen, das stimmt schon. Obwohl bei manchen auch wohl beim ersten Tod schon die Zähne geknirscht haben.

[29:30] Psalm 33, wie macht Jesus das? Wie weckt Jesus die Toten auf? Ihr kennt wahrscheinlich Psalm 33, da geht es um die Schöpfung, da geht es um das allgemeine Prinzip, mit dem Gott die Welt geschaffen hat. Psalm 33, Vers 6, Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht, ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes. Denn er sprach, und es geschah, er gebot, und es stand da. Ja, Jesus wird auch die Ungläubigen durch sein Wort auferwecken.

[30:00] Das heißt, das Wort Jesu hat enorme Kraft. Das ist das, was Jesus in Johannes 5 sagt. Er sagt, nicht wahr, die Stunde kommt, wo die Toten die Stimme Gottes hören werden. Und diese Tatsache, dass Jesus durch seine Stimme den Tod besiegt, ist eigentlich sehr interessant, weil das zeigt uns auch, dass er, wenn er in der Lage ist, mit seinem Wort tote Menschen lebendig zu machen, dann wird er auch in der Lage sein, durch sein Wort geistlich Tote, wieder geistlich lebendig zu machen. Die einzige Hoffnung, wenn man geistlich tot ist, wenn man sich im Abfall befindet, wenn man geistlich irgendwie, wie soll man sagen, nachlässig geworden ist, ist das Wort Gottes. Ja?

[30:58] Ja, ganz genau, das ist das, was wir gesagt haben schon. Danke nochmal, dass die, wenn die Ungläubigen dann das erkennen, dass jetzt sozusagen kein Grund mehr ist, die Rebellion noch weiter am Leben zu halten, weil wenn der Satan es zugibt und wenn die Dämonen es zugeben und die Ungläubigen es zugeben, dann kann man sie auch vernichten. Und dann ist es auch tatsächlich für alle Zeit klar. Dankeschön nochmal für die Ergänzung. Aber jetzt nochmal zurück zu den Auferstandenen.

[31:25] Also die werden jetzt durch die Stimme Jesu auferweckt. Was werden die wohl als, wie kommen die aus dem Grab heraus? Ja, ihr kennt die Aussage vom großen Kampf, also vom Schatten zum Licht. Da sagt sie, also bei der ersten Auferstehung ist es anders. Wie wird es bei der ersten Auferstehung sein? Verwandelt sein, ja, mit einem neuen Körper. Sie haben noch ihre Körpergröße, die sie kannten, aber dann werden sie im Himmel hochwachsen auf adamische Größe. Aber die anderen, die kommen jetzt, wie sie ins Grab gegangen sind, mit Krankheiten, mit Verletzungen und natürlich auch mit demselben Charakter, mit demselben Gedanken.

[32:11] Und das zeigt uns eine sehr wichtige Sache, die wir schon vor zwei Wochen oder so studiert haben. Unser Charakter ändert sich in der Auferstehung nicht mehr. Ellen White sagt das so interessant. Wo sagt sie das hier? Nee, sagt sie nicht an der Stelle. Aber sie sagt es an einer anderen Stelle, dass sogar dieselben Gedanken ihnen wieder in den Sinn kommen, mit denen sie gerade gestorben sind. Und das zeigt uns, wenn Gott in der Lage wäre, in der Auferstehung noch Charakter zu verändern, dann könnte er es ja hier tun, aber das macht er nicht. Und wenn er es bei den Ungläubigen nicht macht, dann macht er es auch nicht bei den Gläubigen. Deswegen haben wir gesagt, heilig ist, wer in der ersten Auferstehung teilhat. Die Menschen haben ihr Leben ganz Jesus übergeben, sie sind fit für den Himmel durch den Heiligen Geist.

[33:05] Was werden die sagen, wenn die auferstehen? Das muss ja eine spektakuläre Szene sein. Die Erde ist lange Zeit dunkel gewesen, ein bisschen Licht wird sein, weil Jesus ja gekommen ist. Man wird wieder was sehen können. Und jetzt stehen die auf, nicht 10 oder 100, sondern Milliarden von kranken, verkrüppelten, manche sind auch einigermaßen gesund, seltsam aussehenden Menschen. Was ist das Erste, was die sagen werden? Na gut, ich glaube, sie werden sich zuerst fragen, wie komme ich dazu? Und die Heilige Schrift sagt ihm offenbar, warum glaube ich, dass Satan in sich verführte? Bedeutet das eine Verführung? Ja, das kommt, aber das kommt erst in Vers 8. Ja, das stimmt, sie werden die Stadt sehen und sie werden sehen, dass sie viel mehr sind.

[34:03] Aber bevor sie all das sehen, bevor sie den Satan hören, bevor sie die Stadt sehen und die Gläubigen in der Stadt, sehen sie wen zuerst? Denn Jesus zuerst. Was werden sie sagen, wenn sie Jesus sehen? Interessante Frage. Wenn die Ungläubigen aufstehen, was werden die sagen, wenn sie Jesus sehen? Hier gibt es ein Bibelfers, von dem Jesus sagt, das werdet ihr sagen. Schaut mal, Matthäus 23. Und Ellenwhite erwähnt explizit diesen Vers im Schatten zum Licht, als dann das, was die Ungläubigen sagen werden, nach den 1000 Jahren, wenn sie Jesus kommen sehen.

[34:41] In Matthäus 23. Und dort in Vers 38, 39. Ihr wisst, das ist diese berühmte Klage, nicht wahr? Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind. Vers 38.

[35:11] Und Ellenwhite sagt, wenn all die Ungläubigen aufstehen werden, werden sie überwältigt von der Göttlichkeit Jesu sozusagen ausrufen, gepriesen ist, gepriesen sei, wie sagt sie, gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn. Nun, sie werden bald ihre Meinung ändern, nicht wahr? Denn der Satan wird bald zu ihnen reden. Aber der erste Eindruck, in der zweiten Auferstehung wird die überwältigende Macht Jesus sein. Das ist interessant.

[35:50] Und Jesus sagt damit eigentlich leider auch ihnen hier voraus, dass sie in der zweiten Auferstehung teilhaben werden. Er sagt, ich werde euch jetzt verlassen, ihr habt eure Chance gehabt. Und wenn ihr mich das nächste Mal seht, werdet ihr das sagen, aber es wird dann bald euer Ende sein.

[36:06] Und dann passiert noch etwas. Also ihr habt schon gesagt, Jesus kommt und er kommt mit all seinen Heiligen. Schaut mal in Judas. Da gibt es einen Vers, den wir oft auf die Wiederkunft beziehen. Ich denke auch nicht zu Unrecht, aber den man durchaus auch mit gewisser Berechtigung auf die Zeit nach den tausend Jahren betrachten kann. In Judas Vers 14 und 15. Wer mag das mal schnell lesen? Judas 14 und 15.

[36:42] Von diesen hat aber auch Henoch, der siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach, siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden, um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen unter ihnen zu strafen wegen all ihrer gottlosen Taten, womit sie sich vergangen haben und wegen all der harten Worte, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben. Jesus kommt mit all den Heiligen, mit all den Zehntausenden, um Gericht zu halten. Die kommen alle vom Himmel und mit ihnen kommt die Stadt Jerusalem. Das ist das, was auf Morgen 21 beschrieben wird. Aber das passiert jetzt eigentlich hier auf Morgen 20 Vers 7. Es wird nicht erwähnt. Das wird dann später vorausgesetzt in Vers 9, wo es heißt, dass die Stadt umzingelt wird.

[37:34] Die Stadt kommt jetzt herab. Weiß jemand, wo die Stadt landen wird? Weiß jemand, wo das steht, dass die Stadt auf dem Ölberg landen wird? Saghaja 14, ganz genau. Gehen wir kurz zum Ende noch hier hin. Saghaja 14, eine von den eher weniger studierten Prophezeiungen. Saghaja 14, und da lesen wir in Saghaja 14 ab Vers 4.

[38:00] Saghaja 14 und dort Vers 4. Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen. Das bezieht sich auf den Messias, der vor Jerusalem nach Osten zuliegt. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tal. Und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden. Da werdet ihr in das Tal meiner Berge fliehen. Denn das Tal zwischen den Bergen wird bis nach Arzel reichen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr geflohen seid vor dem Erdbeben in den Tagen Osiris, des Königs von Judah. Dann wird der Herr, mein Gott, kommen und alle Heiligen mit. Ihr könnt das sehen. Also Gott kommt und alle Heiligen und er wird dort auf dem Ölberg, diesen Ölberg spalten. Dann kommt Vers 9.

[38:43] Vers 9. Und der Herr wird König sein über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Herr der Einzige sein und sein Name der Einzige. Da kommt Jesus als der endgültige Sieger. Und das nächste Mal werden wir dann sehen, was passiert. Denn auch jetzt noch wird der Satan den Kampf nicht aufgeben. Und das werden wir uns dann die nächsten Wochen jetzt genau anschauen.

[39:07] Was wir heute lernen können, ist, dass Gott die Ehre seines Charakters sehr ernst nimmt. Er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht und falsche Gedanken über ihn hat. Und wenn das so ist, dann können wir uns vorstellen, wie sehr er sich wünscht, dass auch jetzt schon die Menschen wissen, wie er wirklich ist und wie traurig er ist, wenn Menschen ein falsches Bild von ihm haben. Und wir sollten uns wirklich bemühen, Gott kennenzulernen, wie er wirklich ist und dann anderen erzählen, wie Gott ist, wie wir ihn kennengelernt haben und auch andere sehen, wie Gott in Wirklichkeit ist. Weil so viele verwirrt sind. Wollen wir uns vornehmen, Gott zu suchen und anderen von ihm zu erzählen, wie wir ihn kennengelernt haben.

[39:58] Und auch gemeinsam wieder knien für ein Abschlussgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir wirklich von Herzen danken, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast und danke, dass dein Wort solche wunderbare Kraft enthält und dass wir so viele Dinge lernen dürfen. Und danke, dass wir sehen konnten, wie wichtig es ist, deinen Charakter, dein Wesen, deine Persönlichkeit wirklich zu kennen. Und Herr, danke für das Vorrecht und die Gelegenheit, dass jeden Tag wir etwas mehr von dir lernen können, dass wir dich immer besser kennenlernen können, dass du dich uns offenbarst und dass du unser Freund wirst. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass wir diese Erkenntnis nicht erst nach den tausend Jahren haben müssen, sondern heute schon. Und dadurch unser Herz ausrichten können, damit du uns verändern kannst. Durch deinen Heiligen Geist, dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.


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