[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live eingeschaltet habt oder später das Video anseht auf joelmedia.de. Wir wollen heute weiter studieren in Offenbarung 20, uns beginnen mit Vers 8 zu beschäftigen, einem Vers, der es in sich hat. Wir werden nicht alles heute schaffen, das nächste Mal noch mehr dazu studieren.
[1:14] Und bevor wir beginnen, wollen wir mit einem Gebet starten und dazu niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir sind dankbar, dass du so groß und so gut bist und dass du durch dein Wort zu uns sprichst. Und Herr, wir wissen, dass wir so oft gar nicht das schätzen, was du eigentlich alles für uns tust und was für ein Privileg das ist, dass wir mit dir reden dürfen und dass du zu uns sprichst durch dein Wort. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt unser Lehrer bist, dass wir verstehen, was du uns sagen möchtest. Nimm du alles hinweg, was in unseren Herzen ist, das auf irgendeine Weise dich hindern könnte, uns so zu segnen, wie du es möchtest. Wir möchten dir nachfolgen, dir dienen und dich von Herzen lieb haben. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.
[2:10] Offenbarung 20 und dort Vers 8. In der letzten Woche haben wir Vers 7 betrachtet, wo es heißt, dass nach den tausend Jahren der Satan aus dem Gefängnis losgelassen wird. Könnt ihr euch erinnern? Und wir haben gesagt, dass der Satan aus dem Gefängnis losgelassen wird, ist ein Symbol wofür? Dass seine Untätigkeit zu Ende geht. Es ist ein Symbol für, wodurch wird seine Untätigkeit zu Ende gehen? Durch die Auferstehung der Ungläubigen. Das haben wir letztes Mal betrachtet. Die Ungläubigen werden nach den tausend Jahren auferstehen. Die sogenannte zweite Auferstehung oder auch die Auferstehung des Gerichts.
[3:20] Und jetzt lesen wir Vers 8. Und er, das ist natürlich wer? Das ist Satan. Er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben. Den Gog und den Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. Ein äußerst interessanter Vers und wir werden nächste Woche mehr dazu zu sagen haben. Wir wollen mal anfangen mit Vers 8. Am Anfang geht es um die Heidenvölker, die der Satan verführen möchte. Was meint ihr? Warum sagt Johannes, dass der Satan die Heidenvölker verführt? Also du sagst Heiden. Also Heiden würde ich sagen, also jemand, der nicht an Gott glaubt oder nicht gehorcht, Gottes Wort. Also Ungläubige. Okay, würden die anderen auch übereinstimmen?
[4:29] Okay, nehmt mal Offenbarung und geht zu Offenbarung 21. Wer mag da mal Vers 24 lesen? Offenbarung 21 und dort Vers 24. Und die Völker werden in ihrem Licht erwandeln und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in sie. Sagst du den Anfang nochmal in deiner Übersetzung? Und die? Und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in sie. Das ist im Offenbarung 21. Am Anfang von Vers 24. Und die Völker. Ah, die Völker, okay. Weil bei mir steht hier interessanterweise in der Schlachter, steht bei dir auch? Nationen. Nationen, ah okay. Was hast du für eine Übersetzung? Elberfelder. Elberfelder, okay. Weil hier steht in der Schlachter auch Heidenvölker. Interessanterweise, weil es dasselbe Wort, dasselbe Wort was hier für Heiden steht, steht hier auch in Offenbarung 21. Nämlich das Wort Ethnos. Hier in Offenbarung 21 sind das hier Ungläubige? Das sind Gläubige, aha. Das heißt, diese Formulierung Heidenvölker muss also mehr bedeuten als nur Ungläubige. Ja, es gibt offensichtlich Heidenvölker oder Nationen, die zu den Gläubigen zählen.
[5:56] Kennt ihr ein Beispiel, wo von allen Nationen die Rede ist und die sollen eigentlich gläubig werden? Wo auch dieses Wort, ja, genau, Matthäus 28, Matthäus 24 zum Beispiel auch, oder? Schaut mal, Matthäus 24 und dort Vers 14. Ich bin auf die Übersetzung gespannt, weil hier steht wieder dasselbe Wort, Ethnos. Offenbarung Matthäus 24 und dort Vers 14. Wer mag das mal lesen? Matthäus 24 und dort Vers 14. Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis allen Nationen zu einem Zeugnis und dann wird das Ende kommen. Hier steht wieder Nationen in der Elberfelder. Was steht bei dir? In der Zürcher steht allen Völkern. Und Schlachter sagt wieder allen Heidenvölkern. Das ist dasselbe Wort, also mit anderen Worten, dasselbe Wort, was vor Matthäus 24 verwendet wird. Es soll alle Nationen gepredigt werden. Ist auch dasselbe Wort, was verwendet wird für die Völker, die dann in Neu-Jerusalem sind. Ist dasselbe Wort wie die, die verführt werden. Es ist immer dasselbe Wort Ethnos.
[7:15] Und Ethnos, das kennt ihr eigentlich wahrscheinlich. Gibt es auch ein deutsches oder im Deutschen auch ein ähnliches Wort wie Ethnos? Gibt es da irgendwas, was wir verwenden, vielleicht im deutschen Sprachgebrauch? Ethnisch, genau. Man sagt, es gibt verschiedene Ethnie. Da gibt es verschiedene ethnische Gruppen. Und das ist erst mal noch völlig wertneutral, ob die jetzt gläubig sind oder nicht. Sondern Ethnos heißt eigentlich erst mal Völker, Nationen. Da kommt der Gedanke, aber im Offenbarung 14, dann wird die jetzt noch präziser formuliert. Da steht Völker, Nationen, Sprachen und alles. Genau, vor allem deswegen auch, weil es darum geht, dass das Evangelium nicht nur zu den einzelnen Nationen kommt, sondern auch manche Nationen haben verschiedene Stämme und verschiedene Sprachen und das ist vollkommen recht. Aber die Idee ist sozusagen, das Wort selbst meint natürlich erst mal mehr. Natürlich hast du vollkommen recht, denn Offenbarung 20 sind diese Heidenvölker die Ungläubigen. Aber die Idee ist eigentlich eher sozusagen, dass es nicht ein bestimmtes Volk von Ungläubigen ist, sondern weltweit, sozusagen global. Alle diese Vers haben eigentlich die Idee von global.
[8:23] Und es stimmt schon, manchmal kann dieses Wort auch Heiden bedeuten. Schaut mal mit mir in Matthäus 10 und daher kommt deswegen übersetzt die Schlachter oft Heidenvölker, wegen dem was hier in Matthäus 10 Vers 15 steht. Schaut mal Matthäus 10 und dort, Verzeihung nicht 15, sondern 5. Matthäus 10 Vers 5. Wer mag das mal lesen? Matthäus 10 Vers 5. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen, geht nicht auf eine Straße der Heiden und geht nicht in eine Stadt der Samariter. Genau und hier steht jetzt dasselbe Wort wie der Ethnos. Heidenvölker. Die Schlachter sagen meistens Heidenvölker, Heiden. Und das heißt daher kommt die Idee, dass oftmals die Nationen als Heiden bezeichnet werden. Das kommt aus dem Alten Testament. Denn im Alten Testament gab es ein Volk Israel und die Heiden, das waren die anderen Völker. Deswegen, wenn dann im Neuen Testament von den anderen Völkern die Rede ist, werden oft, werden sie genannt die Heiden. Aber mitunter sind dann im Neuen Testament die Heiden die Gläubigen, nicht mehr die Christen, während die Israeliten dann die Ungläubigen sind.
[9:45] Das heißt, sowohl in Offenbarung 20 als auch in Offenbarung 21 soll eigentlich ausgesagt werden, aus allen Nationen sind dort Menschen vor der Stadt, die vom Satan verführt werden und aus allen Nationen sind Menschen in der Stadt. Ja, das heißt, es wird in der Stadt Italiener geben und außerhalb der Stadt Italiener und in der Stadt Brasilianer und außerhalb der Stadt Brasilianer und in der Stadt Japaner und außerhalb der Stadt Japaner. Aus allen Nationen wird es Menschen geben vor der Stadt und Menschen in der Stadt. Was also deutlich macht, das Evangelium hat nichts mit unserer ethnischen Abstammung zu tun, nichts mit unseren Genen erstmal, denn wie sagt so schön in Johannes Kapitel 1, Johannes 1 und dort Vers 12 und 13, Johannes 1 Vers 12 und 13, wer mag das mal lesen. So viel ihn aber an Aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Nicht aus Geblüt, heißt nicht aus Blut, also nicht von der Blutslinie her, man wird nicht als Gläubiger geboren und das ist genau diese Idee, aus allen Nationen werden Völker, aus allen Völkern werden dort Gläubige oder Ungläubige sein.
[11:32] Ich würde zu dem Heide noch etwas sagen und zwar Paulus, das präzisiert mit einem Wort von Thessalonika im Zweiten, wo steht, wenn Jesus kommt oder auch später, es geht hier, dass diejenigen, die Gott nicht kennen und an denen, die dem Evangelium nicht gehorsam sind, also wir sehen, das sind die zwei Gruppen, die werden von Gott diese Rache erleben müssen. Ja, ganz genau, ganz genau, vollkommen richtig, das ist dann vor der Wiederkunft, das bezieht sich dann auch letztlich auf die, kann man auch anwenden, auf die Zeit nach der Wiederkunft, also nach den tausend Jahren. Also es geht um die, die auferstanden sind, wir wissen, die werden auferstehen zum Gericht, also sie kommen aus allen Nationen und jetzt heißt es, sie kommen von den vier Enden der Erde. Das ist ein interessanter Begriff, den wollte ich mal kurz mit euch anschauen, die vier Enden der Erde. Hat die Erde überhaupt Enden? Haben die Menschen recht, die sagen, die Erde ist flach und hat vielleicht noch vier Ecken oder so. Warum sagt die Bibel, da gibt es vier Enden der Erde?
[12:36] Ja, vielleicht die vier Himmels, das ist eine interessante Idee, suchen wir mal ein paar Bibelfersen. Kennt ihr Bibelfersen, wo es von den vier Enden der Erde spricht? Oder von den Enden der Erde? Vier Winden stehen, ja genau, aber die vier Winden, die kennen wir aus Offenbarung auch, Offenbarung 7, schaut in Offenbarung 7 und dort Vers 1. Offenbarung ist 7 und dort Vers 1, auch den kann mal jemand lesen. Wer mag mal lesen, Offenbarung 7, Vers 1. Danach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde der Erde festhalten, damit kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum. Genau, hier haben wir auch die vier Engel an den vier Enden der Erde mit den vier Winden. Das ist eine Idee, die kommt öfter in der Offenbarung vor, oder in der Bibel öfter vor, auch in der Offenbarung hier zweimal. Wir sollten schon ein bisschen Gedanken machen, was das heißt.
[13:49] Ja, wir können aber nicht nur sagen, naja, das wird schon irgendwas bedeuten. Wir sollten ein bisschen eine konkretere Idee haben, was biblische Schreiber damit gesagt haben. Es reicht nicht einfach nur zu lachen über die Leute, die an die flache Erde glauben, wir sollten es auch ein bisschen biblisch begründen können. Also fangen wir mal an mit der Idee, was heißen denn Enden der Erde, erstmal ohne die vier, erstmal nur die Enden der Erde, weil es kommt oft auch ohne die vier vor, also nur die die Enden der Erde. Wir gehen mal zu Hiob, wir lesen mal ein paar Verse in Hiob 28, Hiob 28 und dort Vers 24. Ich schreibe die Texte mal auf, dann können auch später Leute das nochmal angucken. Hiob 28 und dort Vers 24, dort lesen wir, denn er schaut bis zu den Enden der Erde, unter dem ganzen Himmel sieht er. Also was bedeutet bis ans Ende der Erde? Alles, was unter dem Himmel ist. Ja, das ist sozusagen eine Idee für die ganze Erde.
[14:43] Ja, ganz ähnlich auch in Hiob 37, schaut man Hiob 37 und dort Vers 3, ganz ähnliche Idee. Hiob 37 und dort Vers 3. Unter dem ganzen Himmel lässt er es los und seinen Blitz bis zu den Enden der Erde. Genau, auch hier die gleiche Idee, bis an das Ende der Erde ist, wie unter dem Himmel. Ja, also das ist alles, was unter dem Himmel ist, ist dann bis ans Ende der Erde. Schauen wir einen anderen Text an, Jesaja 41, Jesaja 41 und dort Vers 9, Jesaja 41 und dort Vers 9. Wer mag den mal lesen? Den ich von den Enden der Erde ergründet und aus ihren entferntesten Winkeln berufen habe und zu dem ich gesprochen habe, du bist mein Knecht, ich habe dich auserwählt und nicht verworfen.
[15:59] Ganz genau, also hier steht die Ende der Erde mit einem anderen Begriff noch, nicht nur unter dem Himmel, sondern da steht, wie heißt es hier am Anfang? Aus den fernsten Gegenden, aus den entferntesten Winkeln steht bei mir, also so ganz am letzten Ort der Welt, also am Ende der Welt sozusagen. Das Ende der Erde meint so weit weg, dass man sich es kaum richtig vorstellen kann, am entferntesten Punkt. Und jetzt wird es interessant, schaut man mit mir in Jeremia 6 und dort Vers 22, Jeremia 6 und dort Vers 22, Jeremia 6 und dort Vers 22, so spricht der Herr, siehe es kommt ein Volk aus dem Land des Nordens und eine große Nation erhebt sich von den äußersten Enden der Erde. Frag an euch, zur Zeit von Jeremia, also Jeremia spricht ja zu wem hier? Zum Volk Israel, also zu Juda, zu Jerusalem und er warnt vor einer drohenden Gefahr. Vor wem warnt er denn? Babylon.
[17:17] War Babylon am äußersten Ende der Erde? Also was wir hier ganz deutlich sehen, der Begriff ist nicht ein kartografisch-geografischer Begriff, physikalisch im Sinne von, wenn man noch einen Schritt weiter geht, fällt man runter von der Erde. Jeremia wird wahrscheinlich auch gewusst haben, dass wenn man jetzt von Jerusalem Richtung Osten, also Jerusalem Richtung Osten schaut, da kommt zwar Babylon, aber dahinter kommen noch die Perser und andere Völker noch. Das heißt, die Babylonier sind nicht tatsächlich am Rand der Erde. Die Babylonier leben nicht am Rand und fallen danach runter, wenn sie nach links gehen oder so, sondern das ist einfach ein Begriff von, ein allgemeiner Begriff für weit entfernt. Das ist ganz wichtig zu wissen, weil wenn Leute kommen und sagen, ah die Bibel sagt doch hier das Ende der Erde, da muss ein Ende haben, dann kann man diesen Vers nehmen und sagen, schaut her, Babylon liegt nach der Bibel am Ende der Erde, aber selbst die Bibel weiß, dass es nach Babylon noch andere Völker gibt, die Elamiter und die Perser und so weiter. Also das zeigt, das muss eine gewisse bildliche Bedeutung haben, eine metaphorische Bedeutung. Ende der Erde meint sozusagen einfach weit entfernt.
[18:35] Noch ein ähnlich dafür in Jeremia 50. Schaut mal Jeremia 50 und dort Vers 41. Jeremia 50 und dort Vers 41. Siehe, ein Volk kommt von Norden, gewaltige Scharen und viele Könige erheben sich von den Enden der Erde. Genau, das ist immer noch dasselbe Buch, aber Jeremia spricht jetzt nicht von der Vernichtung Israels durch Babylon. In Jeremia 50 sind wir schon ein bisschen weiter sozusagen, im Thema. Wer wird jetzt vernichtet in Jeremia 50? Wer soll vernichtet werden in Jeremia 50? Babylon. Das ist jetzt ein Gericht an Babylon. Also schaut mal in Jeremia 6, sagt er zu Jerusalem, deine Feinde kommen vom Ende der Erde und meint die Babylonier. Und jetzt geht es aber um Babylon, die ja am Ende der Erde sind und er sagt, deine Feinde kommen vom Ende der Erde. Nämlich wer sind die Feinde, die jetzt die Babylonier besiegen? Die Meder und Perser. Also da seht ihr sehr schön, dass dieser Begriff variabel ist. Er meint einfach nur von Ferne.
[19:54] Interessant ist dieser Begriff Enden der Erde wird oft mit Heidenvölkern kombiniert. Schaut mal mit mir zwei Beispiele an in Psalm 2 und dort Vers 8. Und dann haben wir gleich eine interessante Verbindung zur Offenbarung 20, Vers 8. Psalm 2 und dort Vers 8. Fordere von mir und ich will dir zum Erbteil geben die Nationen und zum Besitztum die Enden der Erde. Genau, hier sind die Enden der Erde. Ich wollte noch die anderen Verse aufschreiben, das haben wir gesagt. Isaiah 41, Vers 9 und Jeremia 6, Vers 22 und 50, Vers 41. Und jetzt haben wir hier was Interessantes. Wir haben nämlich jetzt die Enden der Erde. Der Erde plus, bei dir stand Nationen oder so oder Völker oder was stand? Nationen. Ratet, was die Schlachter übersetzt. Die sagt nämlich Heidenvölker. Genau dasselbe Wort, die bleibt sich da treu. Das ist genau dasselbe, was sozusagen jetzt hier, also zwar hebräisch, aber dieselbe Idee wie in Offenbarung 20, Vers 8.
[21:11] In Offenbarung 20, Vers 8 lesen wir, dass die Heidenvölker kommen von den vier Enden der Erde. Erinnert ihr euch? Offenbarung 20, Vers 8, die Heidenvölker von den vier Enden der Erde. Und hier in Psalm 2 heißt es über den Messias, er wird die Enden der Erde besitzen und die Heidenvölker bekommen. Da werden also Heidenvölker und Enden der Erde miteinander verbunden. Ganz ähnlich in Psalm 22. Schaut mal in Psalm 22 und dort in Vers 28. Psalm 22, Vers 28. Es werden daran gedenken und zum Herrn umkehren. Alle Enden der Erde vor dir werden niederfallen, alle Geschlechter der Nationen.
[22:04] Genau, hier Nationen, auch wieder der Heiden. Ihr seht auch alle Enden der Erde, alle Heiden. Das ist also eine Idee, die kommt im Alten Testament oft zusammen vor. Das ist also ganz wichtig zu wissen. Wenn also hier in Offenbarung 20, Vers 8 steht, da kommen die Heidenvölker von den vier Enden der Erde, bezieht sich das eigentlich zurück auf diese Stellen in den Psalmen, wo von dem Messias gesagt wird, er wird die ganze Welt besitzen. Alle werden kommen und vor ihm anbeten. Passiert das in Offenbarung 20? Erfüllt sich das in Offenbarung 20, dass alle kommen werden und vor ihm anbeten werden? Ja, natürlich. Sie werden alle ihre Knie beugen, haben wir gelernt. Sie werden alle ihre Knie beugen, denn wir haben ja gelernt, Gott möchte nicht, dass sie ewig tot sind, ohne vorher seine Güte und Größe gesehen zu haben und zu wissen, dass Gott selbst keine Schuld an ihrem Elend trägt oder an ihrem Tod anträgt. Sie werden alle kommen und anbeten und Jesus wird die ganze Erde in Besitz nehmen, so wie wir es im Psalm 2 gesehen haben.
[23:11] Und vielleicht noch ein Beispiel für die vier Enden der Erde, wo das konkret als vier Enden steht und zwar in Jesaja Kapitel 11. Jesaja Kapitel 11 und dort Vers 12. Und da heißt es, wir können es mal lesen. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.
[23:55] Okay, also wen sammelt er von den vier Enden der Erde? Also diejenigen, die vom Nordreich und vom Südreich vertrieben worden sind. Wo sind denn hin vertrieben worden? Wo waren denn so die Verstreuten Juden da zur Zeit von Jesaja? Ja, wo? Gib mal Beispiele. In Syrien, Tiobien, in Babylon, in Medien, in Persien, in Griechenland, in Ägypten. Waren noch welche an der Antarktis? In der Antarktis? Nicht in der Antarktis. Waren die in Nordamerika, die Juden, verstreut? Nee. Was will ich damit sagen? Wenn es hier heißt, von den Enden, zu den vier Enden der Erde, ist das wieder relativ. Kein Jude war am Nordpol und keiner war am Südpol, sondern die waren halt weit verstreut. Und das ist, was der Text sagen will.
[24:57] Das heißt, wenn euch jemand mal kommt und sagt, nicht wahr, mit der flachen Erde und den vier Enden der Erde, dann habt ihr solche Texte im Hinterkopf, dass, wenn das wirklich buchstäblich gemeint ist, dann würde das bedeuten, dass die Erde vier Ecken hat und an den Ecken selbst müssten die Juden gelebt haben, die von Nordfriesland zurückgebracht werden. Das ist natürlich Unsinn, weil das ist eine bildliche Sprache und das einfach nur als Exkurs. Aber wir gehen zurück zu Aufmerksamkeit 20, weil wir wollen noch ein bisschen anschauen, was macht jetzt der Satan mit diesen Auferstandenen, die ja durch wen auferstanden sind? Das haben wir letztes Mal geklärt. Sie stehen auf durch Jesus. Und der Text sagt, als sie auferstehen, wir haben letztes Mal gelernt, was ist das Erste, was sie ausrufen, wenn sie Jesus sehen? Was rufen sie aus? Was haben wir letztes Mal gelernt? Was werden die Toten, wenn sie auferstehen, die zur Auferstehung des Gerichts, wenn sie Jesus sehen, was werden sie rufen? Genau, gepriesen sei, der kommt im Namen des Herrn.
[25:58] Ja, aber dann wird Jesus sich wieder entfernen und es kommt dann zu dem, was hier im Vers 8 steht, nämlich und er wird, wie heißt es hier so interessant, er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben. Also die sind auf der ganzen Welt. Es sind ja wahrscheinlich auch Milliarden von Menschen, eine riesige Menge und das wird wahrscheinlich auch eine Zeit dauern, die alle zu verführen. Das ist nicht wahrscheinlich in fünf Minuten gemacht, sondern der muss die überreden, der muss mit ihnen sprechen, der muss argumentieren, der muss wahrscheinlich von Ort zu Ort gehen wahrscheinlich und er wird sich verführen.
[26:35] Und das gibt uns die Gelegenheit, nochmal darüber nachzudenken, worin eigentlich die Verführung besteht, denn was wir hier sehen, wird die allerletzte Verführung sein. Danach wird es keine Verführung mehr geben, weil nach dieser Verführung wird alle Verführungen für immer vernichtet. Es hat bis dahin viel Verführung gegeben, aber das ist die letzte Verführung, das ist quasi Satans letzte Chance sozusagen. Das weiß er auch. Ellenweit beschreibt, dass solange er die tausend Jahre in der Finsternis war, war er ziemlich depressiv sozusagen. Das sind jetzt meine Worte, aber so lustlos und konnte nichts tun, ja und ist völlig niedergeschlagen. Aber als er plötzlich all die Menschen wieder sieht, dann keimt die Hoffnung, also die in Anführungsstrichen die Hoffnung wieder auf und er denkt, jetzt kann ich es vielleicht doch noch rumreißen. Ja, jetzt die letzte Chance. Mit seiner Verzweiflung will er sie auf seine Seite ziehen und er wird sie verführen.
[27:33] Jetzt, was sagt die Bibel allgemein über Verführung? Wenn euch jemand fragen wird, worin besteht eigentlich Verführung, was würdet ihr antworten? Welche Bibelstellen fallen euch vielleicht ein? Ja, okay, der Satan verführt durch Lüge. Okay, ja, was sagen die anderen? Ehepaar, da haben wir die erste Verführung eines Menschen, genau. Lass uns mal ein paar Bibeltexte aufschlagen über Verführung und zwar in 5. Mose Kapitel 11. 5. Mose Kapitel 11 und dort Vers 16. Wer mag den mal lesen? 5. Mose 11, Vers 16. Hütet euch aber, dass euer Herz sich nicht betören lasse und dass ihr nicht abfallet und anderen Gütern dienet und sie anbetet.
[28:39] Also, was wird eigentlich genau verführt bei uns? Unser Herz. Beim Thema Verführung geht es um das Herz und das Herz ist Sitz der Gedanken und Gesinnung. Verführung greift immer unser Gehirn an, unser Denken, unsere Entscheidungen. Das muss uns bewusst sein, weil man, das Problem ist ja, die meisten Verführten wissen gar nicht, dass sie verführt sind, weil sie nicht denken, dass sie verführt sind. Das ist genau das Problem. Das heißt, um nicht verführt zu werden, müssen wir worauf zuallererst achten? Auf unser Herz. Behüte dein Herz, sagt die Bibel, nicht wahr? Denn mehr als alles andere. Behüte dein Herz, von ihm geht das Leben aus. Wir müssen uns überlegen, was wir in unser Herz hineinlassen und auch was wir in unserem Herz dulden. Also, es gibt einmal das Problem, dass da Dinge von außen unser Denken verunreinigen wollen, aber es gibt auch im Herzen selbst viele böse Dinge, die, wenn sie nicht ausgerissen werden, alles überwuchern. Wir müssen darüber nachdenken, was wir denken, wie wir denken, wie wir mit Gott kommunizieren, denn unser Herz ist der Angriffspunkt für die Verführung. Das ist Punkt Nummer eins.
[29:58] Okay, schauen wir noch in Amos 2, Vers 4. Das geht auf einen Punkt, den Kornel gerade schon gesagt hat. In Amos, Kapitel 2 und dort Vers 4. Gehe ich es dir mal vor. So spricht der Herr wegen drei und wegen vier Übertretungen von Juda. Werde ich es nicht abwenden, weil sie das Gesetz des Herrn verachtet und seine Satzungen nicht bewahrt haben, sondern sich durch ihre Lügen verführen ließen, denen schon ihre Fehler gefolgt sind. Also, man wird verführt durch Lügen. Das heißt, wenn der Satan am Ende die Ungläubigen verführen wird, dann spricht er ihr Denken an. Sie sollen jetzt Gedanken bekommen. Sie sollen ihr Denken, dass sie die Stadt erreichen können oder dass sie die Stadt erobern können. Sie sollen denken, dass sie unrechtmäßig von der Stadt ausgeschlossen sind. Sie sollen denken, dass Gott als Tyrann in dieser Stadt herrscht und er lügt sie an, damit sie jetzt ihm folgen.
[31:01] Ja, mir kommt der Gedanke, dass wir wissen, dass der Satan hat schon im Himmel verführt. Engel und im Offenbarungsstudio Schwanz. Und Schwanz ist ein falscher Prophet. Ja, ein Lügenprophet. Genau, das ist aus Jesaja 9. Schaut mal mit mir in Römer 16. Römer 16 und dort Vers 18. Römer 16 und dort Vers 18. Und das ist auch sehr schön, interessant hier zu sehen. Denn solche dienen nicht unserem Herrn Jesus Christus, sondern ihrem eigenen Bauch und durch wohlklingende Reden und schöne Worte verführen sie die Herzen der Artlosen.
[31:42] Also wodurch werden Herzen verführt? Durch schöne, sympathische, wohlklingende Rede. Ihr wisst vielleicht, was Ellenwhite schreibt, wie der Satan durch die Schlange die Eva angesprochen hat. Der hat nicht gesagt, hier ist der Satan. Oder? Was sagt sie? Er hat durch eine melodische, musikalische Stimme zu ihr gesprochen. Er sagt ja auch, dass er sie überweckt hat, lügt er sie an. Ganz genau. Er wird sie also anlügen und behaupten, dass er, Satan, sie zum Leben erweckt hat und damit sich als Wohltäter auslässt. Er wird behaupten, dass da Gott die Stadt ihnen vorenthält, aber er selbst ihnen das Leben gegeben hat. Und jetzt, da er ihnen das Leben geben konnte, kann er ihnen auch helfen, die Stadt zu erobern. Das ist sozusagen dann die Argumentation. Ja, wenn du von der melodischen Stimme sprichst, da komme ich der Gedanke auch von Ellenwhite, er wird nach Amen Jesus, er wird auch mit einer melodischen, schönen Sprache sprechen und viele verführen. Ja, auch schon vor der Wiederkunft natürlich, ganz genau.
[33:02] Schauen wir noch in Epheser 5 und dort Vers 6. Was heißt es in Epheser 5 und dort Vers 6? Lasst euch von niemand mit, wie geht es weiter, mit leeren Worten verführen. Das heißt, die Verführung klingt zwar schön, sehr sympathisch, aber sie ist leer. Das ist anders als das Wort Gottes. Das Wort Gottes bringt Kraft mit sich. Das Wort Gottes klingt nicht, es ist oft sehr, sehr schön, aber manchmal auch unangenehm für uns, wegen der Sünde. Aber es ist immer heilsam und es hat immer Kraft. Die Worte Satans klingen zwar schön, sind aber leer. Wenn der Satan behauptet, dass man die Stadt Jerusalem erobern kann, dann weiß er ja eigentlich selbst, dass das nicht funktioniert. Das ist eine leere Versprechung. All die Verführungen Satans sind immer leere Versprechungen. Als der der Eva sagt, ihr werdet sein wie Gott, ist das eine leere Versprechung, denn er wusste ja, dass es da jetzt keine höhere Existenz gibt, die er dadurch erreichen kann. Er betrügt sie, er belügt sie.
[34:24] Das ist, glaube ich, wichtig auch für unser persönliches Leben, denn wir wollen etwas hier lernen, nicht nur, was passiert nach den tausend Jahren, sondern wie verführt der Satan mich. Er versucht, mein Denken zu verändern, indem er durch angenehme, wohlklingende, freundliche Worte mir leere Versprechungen macht, gegen Gott etwas zu tun. Und wie oft in unserem Leben sind wir vielleicht schon darauf eingefallen, weil wir nicht gedacht haben, dass eine so nette, so freundliche, so anziehende, attraktive Stimme vom Satan kommen könnte. Aber das ist genau der Punkt, vor dem die Bibel uns hier waren möchte. Unsere einzige Sicherheit, glaube ich, ist, in Gottes Wort verankert zu sein. Und es wurde eigentlich uns zum Schutz gegeben, damit wir diese Maske vom Satan erkennen können.
[35:13] Genau, wir müssen die Stimme Gottes kennen und die Kraft seiner Verheißung, weil dagegen fallen die leeren Versprechungen Satans immer völlig ab. Aber wer die Stimme Gottes nicht kennt, der lässt sich täuschen. Wir müssen das Original kennen, wir müssen Zeit uns nehmen, Tag für Tag auf die Stimme Gottes zu hören, sein Wort zu kennen, was er sagt, wie er über Dinge denkt, denn dann wissen wir, was die Wahrheit ist. Schauen wir noch in ganz kurzem Ende in Matthäus 24 und dort Vers 24, noch ein Punkt, der auch gerade in Bezug auf die Endzeit immer wieder auch erwähnt wird. Matthäus 24 und dort Vers 24, da heißt es, denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten, also im Namen von Jesus und werden große Zeichen und Wunder tun, um wenn möglich auch die Außerwählten zu verführen.
[36:21] Der Satan wird also auch ganz am Ende, wenn er die Heidenvölker da verführt von den vier Enden der Erde, er wird ihnen schöne Worte sagen, er wird sie anlügen, er wird ihnen leere Versprechungen machen und es ist sehr wahrscheinlich, dass er auch Zeichen und Wunder tun wird, um diese Menschen, die ja meistens auch als abergläubische oder heidnische Menschen ins Grab gegangen sind, die immer auf Zeichen gehofft haben und gewartet haben, die ihr ganzes Leben lang irgendwie so nach Zeichen ausgehalten haben, dass wenn die jetzt aufstehen, jetzt plötzlich ist da jemand, der Zeichen machen kann vielleicht, auch das einer der Punkte sein wird wahrscheinlich, mit dem der Satan diese Massen verführen wird.
[36:58] Und für uns heißt es natürlich praktisch, dass wir diese Verführungsstrategien Satans kennen müssen, aber noch viel entscheidender, dass wenn wir sie im Alltag erkennen, wir ihnen durch die Kraft Jesu im Heiligen Geist entgegenstehen. Ja, mir kommt der Gedanke, dass der Paulus sagt, warum werden die verführt, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben. Deshalb Gott lässt zu, dass sie an die Lüge glauben. Ganz genau. Und diese Liebe zur Wahrheit, dieses Interesse an dem Wort Gottes, dieses Interesse an dem, was wirklich wahr ist, das kann man einem anderen nicht einimpfen. Das kann man auch nicht irgendwo kaufen. Dieses Interesse an der Wahrheit, das kann man nur Stück für Stück lernen, indem man täglich sich mit der Wahrheit beschäftigt und sie immer mehr lieb gewinnt, immer mehr Jesus und sein Wort lieb gewinnt. Dann kann dann irgendwann der Satan einfach nichts mehr anhaben, weil man auf die Stimme des guten Hirten hört.
[37:51] Und ihr wisst vielleicht, Jesus oder das wisst ihr garantiert, Jesus ist das beste Beispiel, wie man einer fast übermächtigen Versuchung widerstehen kann. Er hat 40 Tage in der Wüste gefastet, gehungert und hatte die Möglichkeit, Brot zu, also Steine zu Brot zu machen. Er sollte sich vom Tempel stürzen und hätte Kraft seiner Gottheit das überleben können. Und er war ja auf die Welt gekommen, um die ganze Welt zurückzuobern und er hätte jetzt hier scheinbar sein Ziel erreichen können, ohne Schmerzen, ohne Leid, ohne Kreuz. Die Verführung war wirklich überwältigend stark, aber Jesus, Ellenwald sagt, er hat nicht mal in einem Gedanken damit gespielt, ob er es machen soll oder nicht. Was hat er gemacht, als er das Unreine an diesem Vorschlag gehört hat, als er das Wenn-Du gehört hat, als er gemerkt hat, wer dazu spricht? Mit der Bibel geantwortet, steht geschrieben, steht geschrieben, steht geschrieben und zwar immer aus 5. Mose, aus dem Buch, wo es darum geht, sich immer wieder mit Gottes Wort zu beschäftigen, zurückzuschauen, was Gott alles schon getan hat, höre Israel. Ja, mit diesem Buch hat er immer wieder der Versuchung widerstanden und die Bibel sagt uns, dass so wie Jesus überwunden hat, so können auch wir überwinden.
[39:18] In der Endzeit, mit der es so viele Versuchungen und Verführungen geben wird, müssen wir lernen, wie Jesus dem Wort Gottes zu folgen, koste es, was es wolle. Ja, in dem großen Kampf, schreibt Ellenwald, dass am Ende werden nur die bestehen und sich nicht verführen lassen. Die haben früher ihre Seele mit dem Wort Gottes ernährt. Ja, ganz genau. Wir müssen unser Denken, mit dem sie sagt, glaube ich, so die Bibel, ich weiß nicht genau, aber so ungefähr, die die Wahrheiten der Bibel in ihrem Denken angesammelt haben, auf die der Heilige Geist zurückgreifen kann, damit wir dann in der Situation wissen, was wir sagen können. Und vielleicht habt ihr schon mal erlebt, was passiert. Ich kenne das aus meinem Leben, dass wenn man versucht ist und plötzlich eine Bibelferst zitiert, wenn plötzlich Gott einen Gedanken gibt an den Vers, den man früher mal gelesen hat und sagt, das ist die Lösung. Ja, jetzt weiß ich wieder.
[40:13] Das kann er aber nur dann machen, wenn es da Verse gibt, auf die er, auch wenn sie vielleicht gerade vergessen sind, aber auf die er irgendwie zurückgreifen kann. Wir müssen mindestens das Interesse haben an seinem Wort und dann kann er uns vor der Verführung bewahren. Und das ist das Entscheidende eigentlich, was wir heute lernen wollen. Gott wird uns nicht davor, Gott kann, Gott wird es zulassen, dass wir, dass der Satan uns verführt, aber er gibt uns genügend Kraft, dass wir diese Verführung nicht oder nicht versuchen, ich muss besser sagen, dass wir versucht werden, aber er gibt uns genügend Kraft, dass wir nicht verführt werden, dass wir nicht dieser Versuchung nachgeben müssen.
[40:51] Und das lernt man in den kleinen Dingen des Alltags. Wenn wir uns vornehmen, auf Jesus zu schauen, auf sein Wort zu hören und wenn wir merken, dass die Versuchung kommt, dass wir wie Jesus im simplen Vertrauen, wie ein Kind den Vater bitten, uns zu helfen und sein Wort zitieren, dann sagt uns die Bibel, dann wird der Satan von uns fliehen. Ja, uns das vornehmen, gemeinsam beten.
[41:25] Lieber Vater im Himmel, danke so sehr, dass dein Wort uns ganz ehrlich und aufrichtig warnt vor den Verführungen des Satans. Da gibt es so viele verschiedene, aber dein Wort zeigt uns nicht nur eine Liste der verschiedenen Verführungen, sondern zeigt uns vor allem, wie die Prinzipien funktionieren und wie wir durch deine Kraft überwinden können. Herr, wir alle wissen aus eigener Erfahrung nur zu gut, wie mächtig Versuchung sein kann und wir wissen auch aus Erfahrung, dass du noch viel mächtiger bist und wir möchten dich um Vergebung bitten, wo wir diese Kraft nicht in Anspruch genommen haben oder wo wir es versäumt haben, uns täglich zu bewaffnen mit deinem Wort, um in den Kämpfen des Alltages bestehen zu können. Herr, schenk jedem Einzelnen von uns jeden Tag aufs Neue das Verlangen, dein Wort zur Priorität zu machen, dir zu folgen, von deinem Geist erfüllst, und wir danken dir so sehr, dass du das tust, dass du treu bist, dass wenn wir uns an dich klammern, weder Hölle, noch Teufel, noch Tod uns von dir wegreißen können. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.