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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt setzt Christopher Kramp die Betrachtung von Offenbarung 20 fort und vertieft das Thema Gog und Magog. Er erklärt die biblischen Ursprünge und die Bedeutung dieser Begriffe aus dem Buch Hesekiel. Die Ausführungen beleuchten die prophetischen Visionen einer Endzeitschlacht, die Rolle verschiedener Völker und die göttliche Intervention. Dabei wird betont, wie diese Ereignisse den Charakter Gottes offenbaren und seine Souveränität unterstreichen.

In dieser Predigt wird die prophetische Vision von Gog und Magog aus Hesekiel 38 und 39 vertieft. Christopher Kramp erklärt die historischen und geografischen Hintergründe der Begriffe und wie sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen. Die Ausführungen beleuchten die Bedeutung dieser Endzeitschlacht im Kontext der Wiederherstellung Israels und der Offenbarung von Gottes Charakter.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:45] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de oder später das Video anschaut. Heute wollen wir fortsetzen, was wir letzte Woche angeschaut haben, nämlich das Studium zu Gog und Magog. Wir werden uns ganz kurz Zeit nehmen, ein paar Dinge zu wiederholen, die wir letztes Mal gemacht haben, um dann das zu Ende zu bringen und heute dann auch auf die Offenbarung zu übertragen.

[1:16] Bevor wir loslegen, wollen wir natürlich gerne noch einmal beten und ich lade euch ein, dass wir gemeinsam dazu niederknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass wir heute erneut die Offenbarung studieren können und möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst und wir die Wahrheit erkennen, wie sie in dir ist. Hilf uns, dass wir aus dieser Wahrheit Dinge verstehen können, die unser persönliches Leben betreffen und dass wir erkennen, wie du Prophetie gemeint hast und was das für Konsequenzen für unser Leben hat. Sprich du zu uns durch deinen Heiligen Geist und halte alle Störende fern. Im Namen Jesu, Amen.

[2:12] Gut, machen wir kurze Wiederholung. Wir haben das letzte Mal gesprochen über Gog und Magog und haben festgestellt, der Unterschied zwischen Gog und Magog ist, Gog ist eine Person und Magog ist ein Land. Wir haben festgestellt, dass Gog und Magog als Begriff aus Hesekiel kommen, aus Hesekiel 38 und 39. Und da wird von einem Gog gesprochen, der aus Magog kommt. Magog ist ein Land, das zurückgeht auf eine Person namens, wer ist der Gründer von Magog? Magog, nicht wahr? Es gibt einen Magog, der ein Sohn von Japhet war und von ihm stammt das Land Magog.

[3:12] Könnt ihr euch noch erinnern, in alttestamentlicher Zeit, welches Volk sich hinter dem Namen Magog verbunden hat oder versteckt hat? Welches Volk war das? Das waren die Skyten. Das war ein Reitervolk, Nomaden in der zentralasiatischen Steppe, wo heute so Russland ist und diese ganzen Turkmenistan und Tatschikistan und Usbekistan, diese ganzen Länder, die Skyten. Und wir haben festgestellt, dass Hesekiel 38 und 39 von einem Feldzug spricht, eines Gog. Und wir haben sogar festgestellt, es gibt eine assyrische Inschrift, wo so ein König sogar erwähnt wird in der Zeit von Ashurbanipal, mit einem ganz ähnlichen Namen, nämlich Gagi. Und dass dort eine Vision gegeben wird von einer Endzeitschlacht, die die Skyten involviert.

[4:11] Und wir gehen vielleicht nochmal direkt zu Hesekiel 38. Wir haben damals ja noch nicht mal die Hälfte geschafft von dem ganzen Vision. Und da wollen wir nachher weitermachen. Vielleicht nochmal ganz kurz nur zur Wiederholung. Das ist ja auch jetzt für die, die da gewesen sind, nochmal wichtig, weil es ist ja nicht so häufig studiert, dieses Thema.

[4:28] Die haben gesagt, Hesekiel 38 und 39 ist in ein Kontext eingebettet. Könnt ihr euch erinnern? Das ist Kapitel 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40. Vielleicht ganz kurz als Wiederholung. Was war Kapitel 33? Die Grundidee von Kapitel 33. Das ist ja so eine große Linie, die Hesekiel aufbaut. Kapitel 33 geht es um... Da wird der endgültige Fall Jerusalems beschrieben. Ihr wisst, Hesekiel ist bei der zweiten Wegführung mitgeschleppt worden und hat immer noch gehofft, dass Jerusalem gerettet werden kann. Und er hat Warnungsbotschaft nach Warnungsbotschaft geschickt. Am Ende ist alles den Bach runtergegangen. Und in Kapitel 33 erhält er die Nachricht, Jerusalem ist gefallen. Tempel verbrannt, Palast verbrannt, Mauern geschleift, das Volk endgültig in Babylon. Man hat den Eindruck, es ist alles vorbei.

[5:27] Und dann kommt in Kapitel 34... Kapitel 34 kommt jetzt was? Der gute Hirte. Und das führt dann... Kapitel 35 können wir überspringen, das ist mit Edom. Aber dann 36 kommt welche Idee? Welche Idee kommt in Kapitel 36? Der Heilige Geist, also erst haben wir die Wiederherstellung. Israel wird wiederhergestellt. Wir haben die Wiederherstellung. Und wir haben den Heiligen Geist, die Ausgießung des Heiligen Geistes.

[6:03] Und dann haben wir Kapitel 37. Was haben wir in Kapitel 37? Die Wiederherstellung Israels dargestellt durch die Auferstehung. Das ist die Auferstehung von den Toten. Als Symbol eigentlich für die Rückführung der zerstreuten Israeliten, die wieder eine Armee Gottes bilden sollen und wieder mit dem Heiligen Geist.

[6:27] Und dann haben wir gesagt, und dann kommt die Vision von Gog und Magog. Und danach, ab Kapitel 40, bis ans Ende haben wir was? Der neue Tempel. Der Tempel, der so Dinge enthalten sollte wie das Wasser, das aus dem Thron herausgeht und an dessen Ufern Bäume wachsen, die zwölfmal Früchte tragen, deren Blätter zur Heilung der Nation sind. Dinge, die wir eigentlich sonst aus der Offenbarung kennen. Und in diesem Kontext haben wir in 38 und 39 die Vision von Gog und Magog.

[7:10] Das heißt, was Hesekiel sagt ist, nachdem das Volk gefallen ist, sagt er, es wird einen guten Hirten geben. Und wenn das Volk Gottes den guten Hirten annimmt, wird es wiederhergestellt werden, vom Heiligen Geist erfüllen werden. Israel wird gesammelt werden. Alle Gläubigen werden sich in Jerusalem versammeln. Sie werden das Volk des Herrn genannt werden. Und bevor dann sozusagen der neue Tempel gebaut werden wird, wird es eine Endzeitschlacht geben. Und die Endzeitschlacht, so sagt Hesekiel, würde die Sküten involvieren. Die Sküten würden kommen. Und mit ihnen aber noch andere Völker.

[7:53] Könnt ihr euch erinnern, welche anderen Völker da noch dabei sein sollten? Wir können jetzt mal reingehen in Hesekiel 38. Schaut doch mal in Vers 4 und 5. Wer mag das mal lesen? Vers 4 und 5. Vers 4, 5 und 6.

[8:36] Okay, also noch mal als Erinnerung. Die Perser sind, also wenn wir uns in Israel befinden, ist Magog, die Skyten sind im Norden. Wo sind die Perser? Im äußersten Osten. Wo ist Äthiopien, also Kusch? Im Süden. Und Libyen? Im Westen. Das ist also diese Idee, der gesamte Rahmen sozusagen, der gesamte geografische Rahmen. Die entferntesten Völker kommen. Es ist also nicht einfach eine Schlacht der Skyten gegen Israel, sondern es ist eigentlich die Schlacht aller Völker, die gegen Gott sind, die sich versammeln, unter Führung, interessanterweise, dieser Skyten, die jetzt sozusagen kommen würden.

[9:17] Die Skyten waren ja, haben wir gesagt, relativ bekannt dafür, dass sie immer wieder auch im Alten Orient einmarschiert sind und da alles verwüstet haben. Das war so das Bild von einer unglaublichen, unfassbaren Endzeitschlacht. Und könnt ihr euch erinnern, wann sollte diese Schlacht geschehen? Was sagt Vers 8? Wann sollte die stattfinden? Schaut mal in Vers 8. Wann sollte diese Schlacht stattfinden? Nach langer Zeit, am Ende der Tage. Das ist nur dieser ganz deutliche Hinweis, dass es noch dauern wird.

[9:51] Ist denn Hesekiel der Einzige, der von dieser Schlacht berichtet? Wir haben von Joel davon gesprochen, ja? Und gibt es hier in Hesekiel irgendwo einen Hinweis, dass Hesekiel selbst sagt, ich bin nicht der Einzige? Was ich hier sage, auch wenn ich mit Gog und Magog jetzt mal außergewöhnlichste Begriffe wende. Diese Schlacht wird von anderen auch erwähnt. Welcher Vers sagt das, dass Hesekiel sagt, hey, diese Schlacht, diese Endzeitschlacht, die wird von anderen auch erwähnt? Vers 17, genau. Magst du Vers 17 nochmal lesen? So spricht Gott, der Herr. Bist du nicht der, von dem ich vor Zeiten geredet habe, durch meine Knechte, die Propheten Israels, die in jenen Tagen viele Jahre lang weissagten, dass ich dich gegen sie heraufführen werde? Ja, ganz genau.

[10:41] Also Hesekiel sagt, all die anderen Propheten haben auch davon gesprochen. Wir haben beispielsweise Joel erwähnt, ja? Und Joel ist ein gutes Beispiel, weil Joel sagt genau dasselbe wie auch Hesekiel hier. Wer führt denn die Völker nach Israel? Wer führt sie dahin? Gott führt sie, aber was ist die Intention der Völker? Was wollen die eigentlich? Was ist ihr Ziel? Sie wollen angreifen, und was wollen sie beim Angriff erobern? Oder was wollen sie haben? Wenn ihr mal Vers 12, 11, 12, 13, 14 anschaut, was ist ihre Intention bei dem Angriff?

[11:27] Also warum greifen die an? Was suchen sie in Israel? Vers 11, 12, 13? Sie suchen Beute, oder? Sie wollen rauben. Sie haben materielles Interesse. Das heißt, wir haben hier zwei Ebenen. Gog und Magog und sein ganzes Vielvölkerheer haben eine böse Intention, aber Gott benutzt das, um sie nach Jerusalem zu bringen, um dort sich an ihnen zu heilig zu erweisen. Er will ihnen zeigen, wer er ist. Er führt sie nach Jerusalem, obwohl sie selbst eine böse Intention haben. Deswegen sagt er, ich werde dich herumlenken.

[12:13] Das ist dasselbe, was Gott in Joel sagt. In Joel Kapitel 4. Wir können Vers 1 und 2 lesen. Aber Joel 4, Vers 1 und 2. Wer mag das mal lesen? Joel 4, Vers 1 und 2.

[12:42] Er sagt, wenn ich das Geschick Judas in Jerusalem wende, werde ich alle Heidenvölker versammeln und sie ins Tal Josaphat hinabführen. Ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen, wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heidenvölker zerstreut und mein Land verurteilt haben.

[13:03] Halten wir fest, es gibt ein Vielvölkerheer in Israel, in der Führung eines grausamen Herrschers. Dieses Vielvölkerheer hat böse Intentionen gegen Israel. Wir haben Israel, eigentlich Jerusalem. Das greift an, aber dahinter steckt eigentlich Gott. Gott bewirkt das, nicht, weil er mit ihren Plänen übereinstimmt, sondern er nutzt diese Vielvölkerschlacht, diese Endschlacht, um seinen Charakter zu beweisen, um zu zeigen, wie er ist.

[13:48] Wenn alle Völker bei Jerusalem sind, sind alle Völker an einem Ort. Er bringt alle Völker zusammen, damit sie alle ihn sehen und erkennen, wie er wirklich ist. Er bringt alle Völker zusammen, um sich anzuschließen. Aus allen Nationen werden sie kommen, zum Berg des Herrn, zum Haus Gottes. Alle, die sich nicht anschließen, werden auch kommen, um Krieg zu führen. In der Endzeit wird Jerusalem das Zentrum der Welt. Das ist das, was wir in Vers 12 sehen.

[13:33] Jetzt schauen wir uns mal an, wie es weitergeht. Wir halten es im Hinterkopf, weil es uns gleich für Offenbarung 20 helfen wird. Ja?

[14:48] Es wird geschehen in den letzten Tagen, dass der Berg mit dem Haus des Herrn, an der Spitze der Berge, und die Hügel werden übertragen. Alle Völker werden zu ihm hinströmen. Ist das die gleiche Idee? Am Ende der Zeit, sagen die alten Propheten, wird der Berg Zion ein großer Anziehungspunkt sein für alle Gläubigen. Alle, die Interesse an Gott haben. Sie werden ihre Schwerter zu Flugscharen machen. Und bei Joel heißt es umgekehrt, die Völker, die Krieg führen, werden ihre Flugscharen zu Schwertern machen. Das sind zwei Bewegungen. Die einen, die sich mit Jerusalem beschäftigen, weil sie Gott kennenlernen wollen. Die anderen, die sich mit Jerusalem beschäftigen, weil sie gegen Gott kämpfen. Das werden wir in der Endzeit auch erleben.

[15:51] Wir sind bis Vers 17 gekommen. Schauen wir mal ab Vers 18. Und zwar Vers 18 und 19. Wer mag das mal lesen? Vers 18 und 19. Hesekiel 38, Vers 18 und 19.

[16:12] An jenen Tage aber, an dem Tage, da Gott über das Land Israel kommt, spricht Gott der Herr, da wird mein Grimm aufladen. Und in meinem Eifern, im Feuer meines Zornes, sage ich es wahrlich, an jenem Tage wird im Lande Israels ein großes Erdbeben sein.

[16:33] Okay, also was sagt Gott jetzt? Jetzt kommen diese vielen Völker, die Perser, die Kuschiter und die Luder, unter der Führung der Skyten und greifen Jerusalem an. Was sagt Gott? Was offenbart sich? Sein Zorn, wir haben den Zorn Gottes. Und das führt zu einem Erdbeben. Wie stark ist dieses Erdbeben?

[17:00] Schauen wir mal Vers 20. Wer mag Vers 20 lesen? Da werden von mir erbeben die Fische im Meer und die Vögel des Himmels, die Tiere des Feldes und alles, was auf dem Erdboden kriecht. Auch alle Menschen, die auf der Erde sind, die Berge werden zusammenbrechen, die Felswände werden einstürzen und jede Mauer zum Boden sinken.

[17:30] Okay, was ist das für eine Sprache? Die Fische im Meer, die Vögel des Himmels, die Tiere des Feldes, das Gewürm, woher kennt er diese Sprache? Fische im Meer, Vögel im Himmel, Schöpfung. Was er sagt, ist, dieser Zorn wird die ganze Schöpfung erbeben lassen. Das ist Schöpfungssprache. Und zwar die ganze Schöpfung wird jetzt von dieser Endzeitschlacht in Beschlag genommen. Die Berge stürzen ein. Das hat alles was mit Hesekiel zu tun. Die Berge stürzen ein.

[18:12] Und jetzt geht es weiter. Vers 21, das ist jetzt sehr interessant. Wie geht diese Schlacht aus? Vers 21. Ich werde wieder in jegliches Schrecknis aufrufen. Sprich Gott, Herr. Jedem Schwert wird wieder der andere sein.

[18:33] Okay, also. Wie geht diese Schlacht jetzt aus? Hesekiel sagt, wenn das alles so gekommen wäre, dann wären die Skyten mit all den anderen Völkern aller Nationen in aller Himmelsrichtung gekommen. Hätten wie eine Finsternis das Land um Jerusalem bedeckt. Die Israeliten wären wahrscheinlich in der Stadt gewesen. Hätten gezittert, zu Gott gebetet. Und dann wäre was passiert mit der Armee?

[19:03] Das ist jetzt ein ganz entscheidender Punkt. Was wäre mit der Armee der Skyten passiert? Und allen anderen Völkern? Die würden sich selbst bekämpfen. Da würden die Feinde gegeneinander kämpfen. Wo kämpfen wir das noch im alten Testament? Bei einer Schlacht. Ihr kennt die Geschichte. Die Feinde kämpfen sich gegenseitig. Das ist in der Bibel. Und dann kommen die an den Hügel. Und dann haben die schon miteinander gekämpft. Oder kennt ihr noch eine Geschichte? Das gibt es mehrmals. Dass die Feinde sich gegenseitig bekämpfen. Elisa? Ja, genau. Und dann auch bei Gideon. Als die 300 Mann in die Hörner blasen, die Tonkrüge zerstellen. Dann kämpfen die Midianiter gegeneinander. Das Vielvölkerheer kämpft gegeneinander.

[20:16] Jetzt. Es kämpft gegeneinander. Und dadurch gewinnt Israel. Weil Gott die Feinde in Verwirrung bringt.

[20:32] Vers 22. Und ich will ihn richten mit Pest und Blut. An den überschwemmenden Regen und Hagelsteine. Feuer und Schwefel will ich regnen lassen auf ihn. Und auf seine Kriegsscharen. Auf die vielen Völker, die bei ihm sind. Genau.

[20:54] Was wird alles hier auf dieses Vielvölkerheer hinabgeschleudert? Wir haben Regen, Hagel, Feuer. Schwefel, Pest, Blut. Das klingt wie... Plagen. Das klingt wie Plagen. Blut, Feuer. Hagel. Pest. Schwefel. Eine ganze Menge.

[21:30] Und jetzt Vers 23. So will ich mich groß und heilig erweisen und mich zu erkennen geben vor den Augen vieler Völker. Und sie sollen erkennen, dass ich der Herr bin.

[21:45] Wozu diese ganze Endzeitschlacht? Es ist eine Reihe von guten Nachrichten. Der gute Hirte kommt. Der Heilige Geist wird ausgegossen. Es wird ein neues Tempel geben. Mittendrin ist diese Endzeitschlacht. Bei Endzeitschlacht ist alles apokalyptisch. Aber vom Kontext her muss es eine gute Botschaft sein. Es wird wieder alles gut. Selbst wenn alle Völker der Welt sich gegen euch verschwören, werden sie doch nicht gewinnen. Warum?

[22:27] Was ist das Ziel? Sie werden den Charakter Gottes erkennen. Seine Heiligkeit. Die Endzeitschlacht Gottes beweist seinen heiligen Charakter. Vorher sagte er auch hier, ich will meinen Geist ausgießen und meinen Namen wieder zurückgeben. Ich will meinen Namen heiligen, den ihr entweiht habt. Die Wiederherstellung Israels durch den Heiligen Geist führt dazu, dass Gottes Charakter geehrt wird. Die Endzeitschlacht führt auch dazu, dass Gottes Charakter geehrt wird. Der Tempel führt auch dazu, dass Gottes Charakter offenbar wird.

[23:19] Der Name Gottes wird ganz bewusst in Hesekiel 48 deutlich. Der allerletzte Satz von Hesekiel zeigt, wie sehr es um Gottes Charakter geht, um sein Wesen. In Hesekiel 48 heißt es, der ganze Umfang beträgt 18.000 Routen und der Name der Stadt soll künftig lauten, der Herr ist hier. Gott ist gegenwärtig. Das soll der Name der Stadt sein.

[23:52] Zurück zu Hesekiel 39. In Hesekiel 39 wird das aufgegriffen. Hesekiel fängt an, wie der Gog anzusprechen. Du wirst die Endzeitschlacht führen und verlieren mit vielen Völkern. Schaut mal in Vers 4. Auf den Bergen Israels wirst du fallen. Du und all deine Herrscharen und die vielen Völker, die bei dir sind. Den Raubvögeln, allem was Flügel hat und dem Getier des Feldes gebe ich dich zum Fressen.

[24:37] Gott sagt, die Vögel fressen die Leichnamen. Die werden gefressen von den Vögeln, von den Tieren. Offenbarung 19. Die Tiere fressen die Leichnamen. Wir sind aber immer noch in dem, wie es gewesen wäre, wenn Israel den Messias angenommen hätte.

[25:10] Vers 6. Gott sendet Feuer. Wohin sendet er das Feuer? Nicht gegen die Armee, die vor Jerusalem steht, sondern er sendet das Feuer in das Land Magog und in das Land der Inseln. Welche Inseln sind da gemeint? Mittelmeer. Welches Volk lebt da auf Inseln? Im Mittelmeer? Ja, die lebten an der Küste, aber in den Inseln der Ägäis lebten die Griechen. Gott sagt, in dieser Endzeitschlacht werde ich nicht nur das Vielvölkerheer vernichten, sondern meine Zerstörung geht auch dorthin, wo sie hergekommen sind. Ich werde Feuer senden in die zentralasiatische Steppe, ich werde Feuer senden nach Griechenland. Mit anderen Worten, die Erde wird brennen. Das ist die Idee. Das Feuer geht bis an die Enden der damals bekannten Welt. Bis in das Land Magog. Gott sagt, ich werde überall Feuer haben.

[26:52] Vers 7. Ich werde meinen Heiligen Namen künftig nicht mehr entweihen lassen, sondern die Heidenvölker sollen erkennen, dass ich der Herr der Heilige in Israel bin. Wieder diese Idee, ich werde meinen Namen offenbaren.

[27:20] Jetzt kommt ein längerer Abschnitt. Den lesen wir komplett. Vers 9-16. Die Bewohner der Städte Israels werden herauskommen und ein Feuer anzünden und die Waffen verbrennen. Kleinschilde und Großschilde, Bogen und Pfeile, Keulen und Speere und werden sieben Jahre lang damit heizen. Man wird kein Holz mehr vom Feld holen und keines in den Wäldern hauen, man wird die Waffen als Brennstoff benutzen. Sie werden diejenigen berauben, die sie beraubt haben und diejenigen plündern, die sie geplündert haben, spricht Gott der Herr.

[28:15] Und es wird zu jener Zeit geschehen, dass ich für Gog einen Ort zum Begräbnis in Israel anweisen werde, wo wir den umherziehenden Weg versperren. Dort wird man Gog und seinen ganzen Herrhaufen begraben und man wird es das Tal des Herrhaufens von Gog nennen. Das Haus Israel wird an ihnen sieben Monate lang zu begraben haben, um das Land zu reinigen. Und zwar wird das ganze Volk des Landes sie begraben und das wird ihnen zum Ruhm gereichen. Es ist die Zeit, da ich mich verherrlichen werde, spricht Gott der Herr. Und man wird Männer bestellen, die beständig das Land durchstreifen, um zur Reinigung mithilfe der Umherziehenden die auf der Erdoberfläche liegen gebliebenen Toten zu begraben. Nach Verlauf von sieben Monaten werden sie Nachforschung halten. Und wenn sie das Land ein Menschengebein sehen, so werden sie dabei ein Mahl errichten, bis die Totengräber es im Tal des Herrhaufens von Gog begraben haben. Dort wird auch eine Stadt namens Harmona sein. So werden sie das Land reinigen.

[29:36] Ganz interessante Stelle. Jetzt sagt also der Hesekiel, wenn diese Schlacht vorbei ist und alle Toten sind, was werden die Israeliten machen? Was sollten sie dann gemacht haben? Sie sollten begraben. Aber es sind so viele, dass man ewig nach ihnen suchen muss. Man muss sieben Monate nach Leichnamen suchen. Da habt ihr eine Idee, wie groß die Armee ist. Wenn man da sieben Monate durchs Land streifen muss, um überhaupt alle Soldaten zu finden, die gestorben sind, dann hast du die Idee von einer sehr großen Armee. Und wenn man sieben Jahre lang mit ihren Waffen heizen kann. Überlegt mal. Mit den Waffen der Soldaten kann man sieben Jahre lang heizen. Das ist auch eine Idee, dass es eher viele sind, die da umgekommen sind.

[30:36] Hier sieht man, dass es sehr real gedacht war. Der Plan A war tatsächlich, dass die Endzeitschlacht auf den Hügeln Judäa stattfindet. Und das Völke aus allen Nationen, Stämmen und Sprachen unter Führung so eines Gog der Skyten, die ganze Welt versammelt gegen das Volk Gottes, gegen Israel, das den Messias angenommen hat, das Volk Israel, das vom Heiligen Geist erfüllt ist, wo alle Menschen aus allen Völkern, Stämmen und Sprachen nach Israel gezogen worden wären, die dann in Jerusalem das Evangelium kennengelernt hätten von Jesus. Und das hätten die anderen Völker so aufgeregt, die wären alle gekommen und hätten dann diese ganze Endzeitschlacht dort in Palästina gemacht. Und tatsächlich hätten dann die Gläubigen danach sie alle begraben. Und das wäre passiert, wenn wenn wenn das Volk Israel den guten Hirten angenommen hätte. Ja.


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