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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 2, Vers 11, beleuchtet Mirjam Giebfried die Bedeutung der Aufforderung „Wer Ohren hat, der höre“. Sie erklärt, was es bedeutet, zu überwinden und wie dies mit dem zweiten Tod zusammenhängt. Die Ausführungen beziehen sich auf biblische Passagen wie Matthäus 13 und Lukas 8, um die Tiefe des Glaubens und die Konsequenzen des Nicht-Hörens zu verdeutlichen.


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Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarung zum Nachdenken. Schön, dass ihr live eingeschaltet habt. Schön, dass wir heute hier seid. Wir fühlen uns fit nach dem Sommer, wieder so langsam rein, Gott sei Dank dafür. Wir waren halt, um weitermachen mit Offenbarung 2, Vers 25. Und bevor wir den anfangen und hoffentlich heute auch beenden, lasst uns gemeinsam beten.

[1:20] Unser Vater im Himmel, willkommen jetzt vor dich. Und wir wissen gar nicht, wie wir danke sagen sollen, wenn wir uns über deinen Charakter Gedanken machen, dann müssen wir eigentlich im Boden versinken, denn du bist so erhaben, so majestätisch und trotzdem so voller Gnade und voller Güte. Ja, wir haben das nicht verdient, aber ich danke dir für die Zeit, die du uns widmest, dass du jetzt auch besonders mit uns bist, du dein Augenmerk auf uns richtig ist, wenn wir dein Wort studieren. Herr, lass es uns richtig verstehen, dass kein falsches Wort oder keine falsche Vorstellung zustande kommt, sondern leite uns durch den Heiligen Geist. Wir bitten dich darum. Amen.

[2:19] Das letzte Mal hatten wir uns Offenbarung 2, Vers 10 angeschaut. Und ich bin freundlicherweise darauf hingewiesen worden, dass es dazu weiterführende Vorträge gibt, auch bei Joelmedia. Schaut gerne mal rein, ich habe das selbst auch diese Woche nachgetan. Das ist sehr viel besser noch und weiter erläutert, wie es in der Geschichte sich wirklich zugetragen hat. Wenn ihr erinnert euch an diese zehn Tage, als Offenbarung 2, Vers 10. Wir können es auch kurz nochmal aufschlagen, den Offenbarung 2, Vers 10 hatten wir ja studiert, dass Jesus der Gemeinde Smyrna sagt: "Versteht nichts von dem, was du erleiden wirst. Hier, der Teufel wird dich ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet und ihr werdet Drangsal haben, zehn Tage lang. Sei getreu bis an den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben." Das hatten wir uns das letzte Mal angeschaut. Und eben die Vorträge dazu heißen Konstantin Kreiser, der Sohn dort Vortrag 2 und 3, wirklich empfehlenswert. Da sieht man aber auch, wie schreckliches sich teilweise damals zugetragen hat, wie die Christen verfolgt worden sind in der Zeit von Diokletian. Es waren aber auch noch andere vor allem andere auch dafür verantwortlich. Und ich empfehle euch auch bei allen von Inform, Schatten zum Licht. Ich glaube, es müsste Kapitel 35 ungefähr sein, da erzählt sie auch ziemlich genau, wie das sich zugetragen hatte, mit als sie hieß und wie sie alle hießen. Nachlesen, mein Lesetipp für euch. Okay.

[4:22] Aber heute wollen wir einsteigen mit Offenbarung 2 und dort Vers 11. Und wer hat darf mal aufschlagen oder würde aufgeschlagen hat, dass man lesen: Offenbarung 2, Vers 11. "Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Wer überwindet, dem wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod. Dankeschön.

[4:55] Der Ohren hat, der höre. Wo haben wir das schon einmal gelesen? Das haben wir breit und ausführlich in Matthäus 13, okay. Das ist auch in Offenbarung 2, Vers 7 von Jesus gesagt worden ist. Und das ist eine Aussage, die Jesus auch öfter getätigt hat, wenn er gleich das zugegeben hat. Ja, ganz genau, du sagst es schon gerade, nach Gleichnissen hat Jesus oft diese Phrase benutzt. Und was hatte die zu bedeuten? Welche Glocken klingen dabei euch, wenn ihr hört: "Wer Ohren hat, der höre"?

[6:01] Genau, das ist so ungefähr. Jetzt ist es wichtig, wir hatten damals auch bei Offenbarung 2, Vers 7 gesehen, hier ist es und der Heilige Geist, sie haben dasselbe zu sagen, dass es eine gewichtige Botschaft. Es geht nicht nur darum zu hören, also mit den Ohren zu hören, sondern auch zu verstehen und wirklich aufzunehmen, was hier gesagt wird. Und jetzt habe ich noch bei allen weit ein sehr schönes Zitat gefunden. Manchmal ist sie wirklich Gold, wie sie sich ausdrückt. "Die Gemeinde soll erweckt werden. Wer nur hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden redet." Diese Botschaft betrifft auch alle unsere Gemeinden. Und jetzt sagt sie, das fand ich irgendwie so sieht: "Ihr könnt euer Gehirn besser gebrauchen als nur darauf achten, was Stimme Gottes in seinem Wort zuspricht." Die Ohren sind am besten eingesetzt, wenn wir auf Gottes Wort hören. Okay, mit dem im Kopf, lasst uns uns nochmal Lukas 8 anschauen.

[7:16] Lukas 8 geht auch etwas um "Wer Ohren hat, der höre". Und hier ist ein interessanter Vorsatz dabei. Lukas 8, Vers 8. Das ist am Ende seines Gleichnisses vom Sämann. Wie hat das lesen? "Und anders fiel es auf das gute Erdreich, wuchs auf und brach hundertfache Frucht." Und als er das sagte, rief er: "Wer Ohren hat zu hören, der höre!" Dankeschön. Wir wollen uns jetzt gar nicht mit dem Gleichnis selbst genauer beschäftigen, sondern hier ist etwas, ein kleines Wörtchen, das uns zeigt, welche Dringlichkeit Jesus in diesem in dieser Aussage verpackt hat.

[8:29] Jesus rief: "Wer Ohren hat, der höre!" Auf. Das steht es einfach nur als Satz in einem Vers, aber hier merken wir, da hat er das nicht einfach nur geflüstert und er hat es nicht einfach nur so hingestellt, sondern hat gerufen: "Wer Ohren hat, der höre!" Es ist keine Aussage, die er hier tätigt, sondern ein Appell.

[9:00] Das erste Vorkommnis war eines der ersten Vorkommnisse, die in 5. Mose immer eine Aufforderung des "Höre Israel". Höre, sei in 5. Mose 4 und 5, 6 ist immer "Höre Israel". Das ist, da merkt man, wie der Geist durch Mose spricht, hat hin, was eigentlich die Zehn Gebote wirklich bedeuten, das, was Gott eigentlich wirklich möchte von euch. Genau. Und wir könnten das ja im Deutschen so lesen: "Wer Ohren hat, der höre." Der hört fast iker. Geistigen Gemeinden sagt, aber steht hier nicht, heißt es explizit: "Höre hier." Und da stellt sich doch uns die Frage: Bin ich jemand, der diesem Appell nachkommt? Höre ich wirklich, wirklich, was hier steht?

[9:46] Nach einer Sache und zwar, wenn wir nochmal zur Offenbarung 2, Vers 7 zurückgehen, wo es heißt: "Wer ein Ohr hatte, höre, was der gemacht, der Geist den Gemeinden sagt." Der überwindet, dem wird nichts essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes steht. Und wir finden auch diese Wendung auch wieder in Offenbarung 3, Vers 5 und 6, z.B. Dann können wir uns auch fragen: Ist es wirklich nur eine Aufforderung? Denn das griechische Wort kann auch noch etwas anderes bedeuten. Ich lese ich mal kurz vor: Es kann entweder ein Aufruf sein, eine Aussendung oder aber auch eine Einladung. Was findet ihr hier treffend? Eine Einladung. Jesus sagt ja, ich hab das anzubieten. Kommt, ich würde es euch geben. Ich will euch Blätter vom Baum des Lebens geben oder Früchte. Ich will euch weiße Kleider geben. Das sagte dann später in Offenbarung 3. Und ich will euch auch vor meinem Vater bekennen. Und dann sagte er: "Hört doch auf mich." Jesus lädt uns ein.

[11:15] Jetzt geht es weiter in Offenbarung 2, Vers 11, wo Jesus sagt: "Wer überwindet, dem wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod." Was wissen wir zu "wer überwindet"? Ganz kurz. Die Gemeinde soll überwinden. Das Wort "überwinden" heißt eigentlich "gewinnen". Wer siegt, man könnte auch sagen, wer den Sieg von Jesus in seinem Leben angenommen hat und mit Jesus gesiegt hat.

[12:00] Ganz genau, da hatten wir das auch genauer angeschaut. Wir hatten zum Beispiel Römer 8, 35 bis 37, wo wir gesehen haben, wir überwinden weit durch denjenigen, der uns liebt. Oder 1. Johannes 5, Vers 4 und 5, wo es heißt: "Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat." Und Offenbarung 12 durch das Blut des Lammes. Wissen jetzt noch, was wir überwinden sollten? Wen oder was?

[12:44] Und wir, wir hatten gesagt, das Böse, die Sünde, genau. Und aber auch den Bösen, ja, Satan selbst. Das ist wichtig, wenn es hier heißt, dass der Satan ihr gegen die Gemeinde kennt.

[12:58] Also gut, dann kommen wir mal zu Vers 11 gemacht. Wir haben jetzt schon viel wiederholt. Hier heißt es aber auch: "Dem wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod." Was hat es mit dem zweiten Tod auf sich? Warum der zweite Tod?

[13:22] Okay, da haben wir [Musik] einen Vers in Johannes 5, 24. Lass mal aufhören. Es 5, 24: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben durchgedrungen." Okay. Und jetzt nehmen wir noch dazu Vers 28 und 29. "Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Und wer Gutes getan hat, zur Auferstehung des Lebens. Die aber Böses getan haben, zur Bestimmung des Gerichts." Dankeschön.

[14:34] Also, was bedeutet das jetzt? Das hier steht: Sie werden nicht in Vers 24, sie werden nicht ins Gericht kommen, sondern vom Tod zum Leben hindurchdringen. Ist es zu verstehen? Weil es gibt Menschen, also im Hauskreis mit Nicht-Adventisten erlebt man das öfters. Die kommen dann und sagen: "Na ja, hier steht doch, dass es kein Gericht gibt für diejenigen, die an Gott glauben." Man wird überhaupt nicht gerichtet. Man ist es sozusagen egal, was ich mache, ich muss nur glauben. Steht das hier einen Vers drinnen oder was er gemeint?

[15:29] Wie könnte er gemeint werden? Seien die Zehn Gebote vom Herrn hält, was man ein Sabbat hält und dass man mit dem Herrn zusammenwächst. Eins zu eins mit ihm. Ja, ja, ja. Also Glaube und Emsig, eine Geburt erhalten, schließt sich nicht gegenseitig aus. Also Leben mit Jesus, Glaube reicht nicht.

[15:48] Ja, ja, wie wir sagt ja in Johannes 3, Vers 16: "Also hat Gott die Welt geliebt, ist ein eingeborener Sohn gekauft, dass sich jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern wie das Leben." Das heißt, der echte biblische Glaube ist die einzige und ausreichende Bedingung für ewiges Leben. Das entscheidende, das muss der echte biblische Glaube sein. Wenn wir lesen Jakobus, dass auch die Dämonen glauben. Sie glauben nicht, dass Gott existiert. Und sitzt du? Das heißt, wir müssen uns die Frage stellen, was echter biblischer Glaube ist. Und in Römer 1, Vers 17 sagt Paulus: "Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben." In Matthäus sagt Jesus im Matthäus 4, dass der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern aus einem jeden Wort aus dem Mund Gottes. Echter Glaube bedeutet, ich nehme Gott beim Wort, weil er es gesagt hatte. Und wenn er mir eine Ermutigung gibt, der mich ermutigt, und wenn er einen Psalm wird, dann singe ich ihn. Ja, und wenn er ein Gebot dort schreibt, dann halte ich es als Gehorsam. Im Prinzip nur eine, sozusagen eine Variante von Glauben, weil ich glaube, oder ich lebe so, dass das Wort Gottes die Kraft hat, in meinem Leben das zu tun, was sie selbst tun kann. Und das ist Glaube. Und wer das hat, wird gerettet.

[17:17] Ja. Ja. Ja. Das ist gut. Das ist sehr wichtig für uns zu wissen, was Glaube ist und was Glaube bewirkt. Und ihr habt ja jetzt schon in Kürze ein sehr gutes Bild gezeichnet. Trotzdem möchte ich nochmal zu dem Vers 24 zurückkommen, denn ich habe jetzt keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit in meiner in meinem Verständnis. Ich bin nicht der Papst. Aber ich sag euch mal, wie man diesen Text verstehen kann. Wenn ich, wenn steht: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern erst vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Dann werden hier zwei Lager aufgemacht. Oder könnt ihr das sehen? Wir haben einmal diejenigen, die ins Gericht kommen. Im Englischen steht da auch eigentlich "mehr zu verurteilen", die verurteilt werden. Und wir haben diejenigen, die ewiges Leben bekommen. Das sind mir später auch noch an einer anderen Stelle heißt es: "Sie werden vom Tod zum Leben hindurchdringen." Das bedeutet, es gibt Menschen, die sterben vielleicht diesen ja, den den irdischen Tod, aber sie werden leben haben. Es gibt dieses ewige Leben, für das man sich entscheiden kann. Und das hängt dann sehr wohl von dem Glauben ab.

[19:09] Was uns das dann aber auch zeigt, ist, dass es so indirekt befinden, dass an anderen Stellen klar, dass mit dem Tod, also ich meine damit den den Tod, den man stirbt, wenn man wenn heute das Herz versagt oder sonst etwas. Das mit dem Tod nicht alles, dass es kann danach eine Auferstehung geben, wieder zum Leben. Aber es kann eben auch diese andere Option geben, nicht das Leben zu haben, sondern gerichtet zu werden. Und was dann passiert, das schauen wir uns jetzt genauer an.

[19:49] Der zweite Tod. Finden wir diese Formulierung noch woanders? Wenn ihr schon länger hier das Offenbarungsseminar besucht, dann liegt es für euch noch nicht einmal so lange zurück, dass wir uns den zweiten schon einmal angeschaut haben. Heißer Tipp: Blättert mal so ganz hinter auf die letzten Seiten einer Bibel und schaut mal in Offenbarung 20, 21, ob ihr noch einmal den Ausdruck "zweiter Tod" findet.

[20:42] Ja, da wird er sogar auch einmal definiert. Hat es jemand gefunden? Auf dem Offenbarung 20. Sollen wir uns Offenbarung 20, 14 anschauen: "Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod." Was ist der zweite Tod?

[21:17] Der zweite Tod. Wenn hier steht: "Das ist der zweite Tod." Was ist der zweite Tod?

[21:25] Ja, noch ein bisschen genauer. Genau, das der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen werden. Und zudem zweiten Tod gehört aber noch etwas mehr dazu. Denn wem gilt denn dieses gleiche Schicksal, wie jetzt hier dem Tod und dem Totenreich? Satan.

[22:00] "Glückselig und heilig ist, der Anteil hat an der ersten Auferstehung. Über diese hat er, der zweite Tod, keine Macht. Und sie wären Priester Gottes und des Christus und würden mit ihm regieren 1000 Jahre." Das heißt, alle, die nicht die erste Auferstehung erleben, die nicht in Christus gestorben sind, die den zweiten Tod erleben. Ja, ganz genau. Und wir dürfen unseren Vers von heute, Offenbarung 2, Vers 25, nicht außer Acht lassen.

[22:25] Diejenigen, die überwinden, denen sichert, dass sie nicht den zweiten Tod erleben müssen. Ja, was heißt das im Umkehrschluss? Die werden den zweiten Tod erleben. Aha. Das ist auch im Umkehrschluss, dass die, die überwinden, durchaus den ersten Tod sterben können. Und das ist ja der Punkt. Oder man sagt: "Stört euch also, wundert euch nicht, dass, obwohl ich geglaubt habe, trotzdem stimmt." Den ersten Tod, aber den zweiten, der im Dienst am Ende geht, der kann ja nichts anhaben. Das ist gerade für diese Gemeinde, wie viele Menschen sterben ihres Glaubens, ihnen ganz wichtig, dass sie wissen, dass es nur der erste Tod ist, nicht der endgültige.

[23:11] Okay, lasst uns mal noch Römer 6 anschauen. Das ist der Vers, nicht freuen gemeint, habe in Römer 6, 23, wo wir nochmal diese gegenüberstellung finden von Tod und ewigem Leben.

[23:50] Das aber nicht das ewige Leben in Christus Jesus. Jetzt habt ihr gerade schon von Christopher gehört. Es gibt einen ersten Tod und es gibt einen zweiten Tod. Quizfrage: Um welchen Tod geht es hier? Fifty-fifty Chance.

[24:14] Mit zweitem, sagst du? Warum?

[24:28] "Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben." Seht ihr den Kontrast? Als da ist er wieder, entweder Tod oder ewiges Leben. Man kann den ersten Tod haben und das ewige Leben, aber man kann nicht den zweiten Tod haben und das ewige Leben. Ja.

[24:46] Ja. Also der Lohn der Sünde ist der Tod. Und da kann ich euch wirklich empfehlen, ich glaube, es war Offenbarung 21, 48. Ich meine es, oder was? Aufgaben, schaut euch einfach auch für diejenigen im Livestream oder wenn ihr später das Video anschaut, schaut euch noch zusätzlich dazu Offenbarung 20, Vers 6 an in unserer Joelmedia Mediathek. Ich habe es heute erst genossen und kann sagen, das hilft, um sein ganzes Bild zu bekommen.

[25:35] Okay, es gibt nach einer Stelle im Neuen Testament, wo Paulus recht viel vom Tod spricht. Fällt euch da ein Kapitel?

[25:44] Weil das schließt jetzt so, dass wir hatten gesagt, der Feuersee ist für die Sünde, für den Satan, für den Tod, auch für die Menschen. Also, man darf das jetzt nicht zu traditionell sind, mit der Hölle, das ist nicht biblisch, aber es gibt trotzdem einen verzehrenden Feuer am Ende. Und jetzt ist die Frage: Ist das wirklich so? Oder warum werden auch Menschen, warum werden Menschen auch dort in diesem Feuer sie vernichtet werden?

[26:41] Gehen wir zu dem Kapitel in 1. Korinther 15 und dort Vers 51 bis 57: "Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle schlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, plötzlich in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Vergängliche muss Unvergänglichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen. Werden aber dieses für wesentliche Unbeweglichkeit anziehen und diese sterbliche Unsterblichkeit anziehen, wird dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: 'Der Tod ist verschlungen im Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?'" Bis auf 57: "Der Stachel des Todes aber ist die Sünde. Die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus." Okay, lass es uns ein bisschen aufschlüsseln.

[28:21] Was steht hier? Also, wir können hier sehen, es gibt nicht nur Menschen, die zweimal sterben. Es gibt auch Menschen, die gar nicht sterben. Menschen, die werden als 450.000 lebendig verwandelt werden. Alle werden gläubige werden, verwandelt. Genau. Dann sehen wir hier, dass der erste Tod seine Macht nicht halten kann. Und das ist ja so interessant. Diese heißt es, wenn sie dann sagen: "Tod, wo ist dein Stachel?" Also, ich stelle mir immer bildlich dann vor, wenn dann die Menschen aus dem Grab aufsteigen und da wir wissen, dass man dem Tod nichts merkt, ist das letzte, waren sie sich erinnern, wie sie die Augen zumachen. Ja, sie sind auf dem Totenbett, haben Schmerzen, vielleicht eine gewisse Ja, was kommt jetzt? Mal die Augen zumachen, die Augen auf und sind auferstanden. Und dieser Moment ist er gar nichts, wusste tot gewesen. Und das ist doch das, was das heißt. Alles schmerzhafte war vorher im Leben, aber und dem Tod gar nichts mehr. Und das ist, was hier zum Ausdruck kommt. Also zu die Hinterbliebenen ist natürlich schrecklich, aber für den Menschen selbst, das gar nichts.

[29:27] Ja, diese Sache mit dem Stachel ist tatsächlich interessant, denn in 4, 5, 6 heißt es ja auch: "Der Stachel des Todes, aber ist die Sünde." Und vorher die Frage gestellt wird: "Tod, wo ist dein Stachel?" Wann kann man auch die Frage stellen: "Tod, wo ist dein Stachel?" Und der Stachel des Todes wird nicht mehr gefunden. Wenn jetzt die Puzzleteile zusammen setzt, wie die wir gerade hatten.

[31:50] Genau, also zum einen bei den Heiligen, die verwandelt werden, die erlöst werden, da finden wir keine Sünde. Aber wann ist auch keine Sünde mehr zu finden? Nach 1000 Jahren. Dann, dann, was vernichtet wird? Die Sünde, der Tod, Totenreich, Teufel, genau. Und die Anhänger.

[32:22] Dann wird man auch wieder sagen können: "Ja, Tod, und wo ist die Sünde hin?" Sie ist nicht mehr der Sünde. Es wird einen Zeitpunkt geben in der Weltgeschichte, wo die Sünde nicht mehr zu finden ist. Und nach der Sünde wird auch noch der Tod vernichtet. Das finden wir in 1. Korinther 15, Vers 26. Ein paar Verse davor, da heißt es: "Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. Zuerst wird die Sünde verschlungen, dann..."

[32:53] zuerst wird die Sünde verschlungen, dann wird aber auch der Tod wechseln.

[33:00] Okay, jetzt ist aber noch so die Frage. Wir hatten das vorhin schon mit dem Glauben. Wir haben gesagt, es gibt diese zwei Seiten: das ewige Leben, der zweite Tod. Das ist so das endgültige Schicksal, das einen Menschen erwarten kann.

[33:22] Jetzt soll das aber auch eine Hoffnung bewirken. Du hast schon gesagt, wir sind hier jetzt noch im Kontext der Gemeinde, mir in Offenbarung 2, und das ist eine Gemeinde, die durch fast gekennzeichnet ist, durch Verfolgung. Jetzt sagt das etwas sehr Ermutigendes und glaubenstärkendes, dass für alle verfolgten Menschen, denen sogar der Tod droht, schlag mit mir auf Lukas.

[34:21] Das alles von vorhin, Lukas 12, Vers 14. Da steht Lukas 24, Vers 5: "Ich sage aber euch meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können. Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, welcher nach dem er getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werfen. Ja, ich sage euch, den fürchtet!"

[34:58] Taktisch sehen wir wieder diese zwei Seiten, ja, es gibt diese Hölle, Totenreich, wie man es nennen möchte. Aber was ist hier die Botschaft? "Fürchtet euch nicht." Hatten wir das auch in Offenbarung 2 letzten Mal? Ja, man könnte fast sagen, die Botschaft ist: Fürchte den Richtigen. Aha, fürchtet euch nicht vom Menschen, oder fürchtet Gott.

[35:23] Und erfüllt nicht euch, dass wir jetzt 2020, erfüllt nicht euch vor Gott, sondern fürchtet gerade recht die Gottesfurcht. Und das zeigt auch, dass der Satan unser bedrohen kann, aber wir uns festhalten kann, uns nie bewältigen, weil selbst wenn er uns tötet, haben wir doch das ewige Leben mit Jesus.

[35:48] Festhalten. Ja, genau. Ich muss euch hier mal ein bisschen zu einem Exkurs in die Sprache mitnehmen. Und zwar habe ich nachgeschaut, was denn dieses ursprüngliche Wort für Seele ist. Wir wissen ganz genau, wir wissen doch als Adventisten, es gibt keine unsterbliche Seele, wie das auch bei anderen die Auffassung ist. Aber was könnte dann damit gemeint werden?

[36:27] Gott hat ja den Menschen geschaffen und hat dann seinen Atem in ihn geblasen, und er wurde eine lebendige Seele. Das heißt, wenn der Mensch diese Atemzüge nicht mehr hat, ist das Leben zu Ende.

[36:39] Ich würde sagen, wenn man im Neuen Testament das Wort Seele anschaut, dann muss man sich überlegen, das sind Leute, die aus dem Alten Testament kommen. Das heißt, die benutzen zwar das Wort Seele hier zum Beispiel, dass sie meinen natürlich das, was im Alten Testament steht, und da ist ja das Lebewesen. Auch die Tiere sind ja auch Lebewesen. Doch bevor es von Menschen heißt, du hast es von den Menschen, ist sie also die deutschen bzw. wendige Seele haben, aber das ist ein Lebewesen. Und das Lebewesen besteht aus verschiedenen Elementen: Geist und Körper.

[37:16] Und verschiedene Taxis, was es sagt, aber ist alles zusammen ist letztendlich genau das Lebewesen als Ganzes. Ja, genau. Es geht eigentlich hier um das Leben, um die Lebenskraft, wie du gesagt hast.

[37:32] Und wenn sie werden, Jesus sagt, sie können euch das Leben nehmen und doch nicht nehmen. Dieses zu verstehen. Sie können den Leib töten, also das Leben nehmen, aber danach können sie nichts weiter tun.

[37:52] Wichtig den, der nach dem er getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werfen. Worauf spielt es hier an? Auf den zweiten Tod. Es sagt, es gibt Menschen, die können euch den ersten Tod zufügen, aber die Menschen, die haben darüber hinaus keine Macht mehr.

[38:13] Kennt ihr vielleicht die Geschichte von John Wycliffe? Der hat mich immer begeistert. Ich habe immer gedacht, so einer, der hat für Gott gearbeitet. Und wenn man die Geschichte liest, dann denkt man, jetzt ist es aus, jetzt wird er, jetzt nehmen sie ihn fest, und er kann nicht mehr Gott dienen. Er hat immer gesagt: "Nein, das könnt ihr nicht machen, weil meine Zeit ist noch nicht gekommen. Gott hat noch was mit mir vor."

[38:45] Was, was für ein Glaubensheld? Oder und bei dem war es so, der, obwohl es zu eng aussah in seinem Leben, ist er als alter Mann einen natürlichen Tod gestorben. Sie haben nicht gekriegt. Und die Menschen damals, die waren aber so, also die, die waren so aufgebracht gegen diesen Reformatoren, die haben gesagt: "Es kann doch nicht sein, jetzt ist er sozusagen durch die Lappen gegangen." Er ist einfach gestorben, ohne dass wir ihm was zugefügt haben. Was haben sie gemacht?

[39:22] Seine später seine Gebeine wieder aus dem Grab geholt und die Gebeine zerstört, weil sie dachten, da haben wir ihn gekriegt. Haben sie ihn gekriegt? Nein. Sie konnten ihm nichts zufügen. Und so, wie Gott bei John Wycliffe das irdische Leben bewahrt hat, so bewahrt Gott das ewige Leben für diejenigen, die ihm treu sind.

[39:56] Lasst uns zum Schluss. Wir müssen zum Schluss. Kann man vor es so viel Freude macht. Was er 13, Vers 14 lesen. Wo er 13, Vers 14 einfährt, den ich vorher irgend, also der mir nicht so bekannt, nicht häufig war, aber ich fand ihn so schön und passend als Abschluss für unser heutiges Thema.

[40:19] Das er 13, Vers 14: "Aus der Gewalt des Totenreiches, vom Tod will ich sie los kaufen. Tod, wo ist dein Sieg? Verderben, Totenreich, wo ist dein Sieg?" Doch der Trost ist von meinen Augen verborgen.

[40:48] Im Englischen war es nach Schönheit, einen deutschen, da wurde alles gesagt: Gott erlöst sein Volk fort von dem Tod. Aber er wird trotzdem sicher den Tod auslöschen. Und auch wenn das zwar unschön klingt, aber der Gedanke, dass es den Tod nicht mehr geben wird, keine Trennung mehr, kein Mensch stirbt mehr, der ist doch eigentlich wunderbar.

[41:23] Weit sagt, wären Gott den Gottlosen gegenüber einen verzehrenden Feuer, erst ein auslösendes Feuer. So ist er doch für seine Frau keine Sonne und ein Schild, in der beschützt sie. So ist Jesu Einladung an dich und dann mich.

[41:43] Überwinden durch den Sieg, den Jesus schon errungen hat, denn dann kann Gott uns auch vor dem zweiten Tod beschützen.

[41:51] Und da wollen wir ihm jetzt im Gebet noch für seine Macht über den Tod danken. Lasst uns niederknien.

[42:10] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir für die Worte in der Offenbarung, die wir gerade lesen durften, und auch überhaupt in der Bibel. Hier stellt sich der Gemeinde Smilla als die Erste und der Letzte vor, derjenige, der zwar tot war, aber auferstanden ist, weil er das Leben selbst ist.

[42:34] Und welche Hoffnung gibt sich darin für uns? Hier, hilf uns, dass wir die Wahrheit von dem ersten und zweiten Tod noch in einem klareren Licht sehen.

[42:49] Schaker und seine Sehnsucht danach, dass wir entweder zu den Ersten gehören, die Jesus zu Lebzeiten kommen sehen wird, zumindest zu denen, die die erste Auferstehung miterleben. Herr, du willst uns nämlich vor dem endgültigen Aus bewahren.

[43:10] Und ich danke dir so sehr dafür, denn du liebst uns, deswegen bist du mit uns Gemeinschaft in Ewigkeit haben. Dir sei Lob und Dank dafür.


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