[0:30] Heute wollen wir einen weiteren Vers aus Offenbarung 21 studieren und es wird uns Gelegenheit geben, wieder über ein biblisches Konzept nachzudenken, das wir durch die Bibel verfolgen wollen.
[1:00] Und bevor wir beginnen, möchten wir mit einem Gebet starten. Ich erhalte dich ein, dazu niederzuknien.
[1:11] Lieber Vater im Himmel, wir kommen mit ganz viel Dankbarkeit zu dir, weil du so großartig bist und so viel Gutes und Schönes in unserem Leben tust. Wir kommen jetzt zu dir, weil wir erneut aus deinem Wort etwas lernen wollen. Wir möchten aber nicht nur etwas lernen, wir möchten dir begegnen, dir persönlich begegnen. Wir möchten dich bitten, dass die Worte, die wir lesen werden, ihre Kraft in unseren Herzen entfalten werden und dass wir wirklich gesegnet werden durch deine Gegenwart, durch deinen Heiligen Geist, der unsere Herzen erfüllen möchte. Herr, wir möchten unsere Herzen öffnen und dich bitten, dass du dein Gesetz und deine Verheißung in unser Herz hineinschreibst und wir danken dir für deine Verheißung, dass dein Wort nicht leer zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu, Amen.
[2:07] Offenbarung 21 und wir haben ja das letzte Mal Vers 10 angeschaut. Erinnert euch, in Offenbarung 21 Vers 9, da kam ein Engel von den sieben Plagenengeln und der hat dem Johannes was gesagt? Was hat er dem gesagt? Ja, der sieben Schalke, aber was hat er zum Johannes gesagt? Genau, komm, ich will dir die Frau zeigen und wir haben gesehen, das ist eine Parallele zu Offenbarung 17, wo auch ein Engel von den sieben Plagenengeln sagt, komm, ich will dir die Hure zeigen und er sagt, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes und das bedeutet natürlich die Gemeinde, aber auch den Ort, wo die Gemeinde ist, genauso wie es auch eine falsche Gemeinde gibt und ein Ort der falschen Gemeinde und so zeigt er ihm jetzt die große Stadt, das heilige Jerusalem in Vers 10 und dazu bringt er ihn wohin? Auf einen hohen Berg im Geist und wir haben uns daran erinnert, in Offenbarung 17, da wird der Johannes im Geist gebracht, in Offenbarung 17 wird er gebracht in eine, in die Wüste, genau, in die Wüste und dort hier in Offenbarung 21 auf den hohen Berg und wir haben gesehen, das ist kein Zufall, der hohe Berg spielt öfter eine große Rolle und vor allem haben wir gesehen, in einem Buch der Bibel, auf das wir heute auch noch wieder zu sprechen kommen, finden wir auch am Ende, nach der Schlacht von Gog und Magog, dass der Prophet im Geist auf einen Berg gebracht wird, von dem er dann das neue Jerusalem sieht, welches biblische Buch war das? Hesekiel, genau und wir haben festgestellt, dass die Offenbarung an vielen Stellen eigentlich so nach dem Bauplan von Hesekiel gebaut ist, ja, mit dem Fall Luzifers im Zentrum, mit der Thronvision, ziemlich am Anfang der Herrlichkeit Gottes, der Schlacht von Gog und Magog und all diesen Dingen, die damit eine Rolle spielen und vor allem dann jetzt hier am Ende die neue Erde und wir wollen jetzt uns Vers 11 ein bisschen genauer anschauen, denn da geht es jetzt um dieses neue Jerusalem, die große Stadt und wir lesen mal in Vers 11, wer mag den mal lesen, Vers 11, genau, da beginnen diese Verse, die so diese Herrlichkeit Gottes beschreiben, wir werden ja noch einige im Laufe der nächsten Wochen und Monate studieren, er beschreibt hier zuallererst den Lichtglanz der Stadt, das erste, was man so sieht in dieser Stadt ist, es leuchtet und zwar nicht irgendwie, es leuchtet kristallhell, wie der kostbarste Edelstein und was genau bewirkt diesen Lichtglanz, woher kommt dieser Lichtglanz? Die Herrlichkeit Gottes, ja, er sagt, er zeigte mir das neue Jerusalem und das erste, was er bemerkt ist die Herrlichkeit Gottes und die wollen wir mal kurz uns ein bisschen genauer anschauen.
[5:23] Was fällt euch spontan zur Herrlichkeit Gottes ein? Also, ich erinnere, dass Mose einmal die Herrlichkeit Gottes erleben, das steht im 2. Mose, ja, 33 in dem Fall, aber es ist 34 auch, ja, genau, schauen wir mal in 2. Mose, Kapitel 33 und dort Vers 18 und 19, 2. Mose 33, Vers 18 und 19, da sagt ja Mose, er aber antwortete, so lass mich doch deine Herrlichkeit sehen, ja, also Mose redet mit Gott und sagt, zeig mir deine Herrlichkeit, lass mich deine Herrlichkeit sehen und dann antwortet Gott was? Vers 19 und 20. Und er antwortete, ich will all meine Pracht von deinem Angesicht vorübergehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen, wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig und wesen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. Dann sprach er, du kannst mein Angesicht nicht schauen, denn kein Mensch bleibt am Leben, der mich schaut. Genau, also das ist ganz deutlich, es gibt diese zwei Aspekte, die tatsächliche Präsenz Gottes, ja, sein Angesicht kann nicht gesehen werden, aber, und das ist jetzt sehr entscheidend, du hast es schon gesagt, es geht hier um was in Vers 19? Es geht um die Güte, es geht um seine Gnade, seine Barmherzigkeit, seinen Namen, wie könnte man das zusammenfassen? Seinen Charakter. Der Charakter Gottes wird als Herrlichkeit dargestellt, das ist seine Herrlichkeit.
[7:26] Kennt ihr noch andere Bibelstellen, wo der Charakter Gottes als seine Herrlichkeit dargestellt wird, oder wo die Bibel von der Herrlichkeit Gottes spricht, und da ist wohl sein Charakter gemeint. Ich erinnere mich, dass Jesus sagte in dem Johannes 17, in diesem Gebet, dass ich habe deine Herrlichkeit Ihnen offenbart. Also die Herrlichkeit Gottes des Vaters. Genau, da gibt es ja einige Bibelstellen, die deutlich machen, dass Jesus die Herrlichkeit des Vaters offenbart hat. Schauen wir vielleicht mal in Johannes, fangen wir erstmal in Johannes 1 an, Johannes 1 und dort Vers 14, ganz bekannter Vers, und das Wort wurde Fleisch und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als das Eingeborene vom Vater voller Gnade und Wahrheit. Also da haben wir diese Idee, in 2. Mose 33 haben wir die Herrlichkeit Gottes und da spricht er von der Gnade und der Barmherzigkeit und der Güte und hier spricht es auch wieder jetzt von der Gnade und der Wahrheit.
[8:53] Interessanterweise, wenn die Bibel von dem Charakter Gottes spricht, spricht sie von einer Herrlichkeit und hier in Offenbarung wird ja die Herrlichkeit beschrieben wie ein Edelstein. Wenn man jetzt einen Edelstein so vor sich hat, schaut man ihn gerne an oder schaut man ihn nicht so gerne an? Ja, das ist schön anzusehen, oder? Das heißt, was die Bibel eigentlich beschreiben möchte, ist, dass wenn man Gott bei seinem Handeln zusieht, wenn man ihn bei seinem Wirken beobachtet, ist es eigentlich schön anzusehen. Ja, so wie man vor einem Edelstein steht und sagt, ah, das funkelt richtig, da kann man sich gar nicht satt sehen. Da schaut man hin von allen Seiten und hält ihn gegen das Licht und schaut ihn an und ah, das funkelt und strahlt so schön. Eigentlich sollten wir das tun mit der Bibel und die Geschichten, die man sagt, ah, schau mal hier, schau mal wie Gott ist und schau mal hier, diese Geschichte und dieser Vers und von der Perspektive betrachtet und von der Perspektive betrachtet, wir sollten Freude haben, das Wirken Gottes anzuschauen. Es ist nämlich eine Sache, wenn man sagt, ja, ja, es ist Gottes Charakter und Gottes die Liebe, theologisch richtig, oder man wirklich eine Freude daran hat und sagt, also das ist wirklich beeindruckend, ich möchte gerne mehr von Gott sehen. Der Moser hat ja gesagt, zeig mir deine Herrlichkeit. Und Gott sagt, okay, also du kannst mich zwar nicht buchstäblich sehen, ja, aber ich zeige dir mal so viel, wie du ertragen kannst. Die Frage ist, wie oft beten wir das? Herr, zeig mir deine Herrlichkeit. Ja?
[10:34] Ich würde sagen, auch bei, äh, äh, äh, äh, wie heißt es, das zweite Buch der Moser ist auch geschrieben, bei Ephod war auch dieser Edelstein, bei Ephod, bei dem Hohepriester. Genau, da kommen wir gleich noch zu. Der Hohepriester hat ja auch diese Edelsteine, auch auf der Brust gehabt, nicht wahr? Das Heiligtum und, äh, wir wissen auch von, äh, Hesekiel 28, dass schon der Luzifer im Himmel diese Edelsteine gehabt hat, ähm, kommen wir vielleicht noch gleich noch zu. Aber du hattest noch Johannes 17 erwähnt. An welchen Vers hattest du gedacht? Ähm, vor einem Moment, wo er sagte, dass ich habe deine Herrlichkeit gemacht. Genau, in Vers 5, genau.
[11:24] Ja, Vers 4 schon, ich habe dich verherrlicht auf Erden, ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll, und nun verherrlichst du mich, Vater, weil du selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Vers 22, genau, ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf das sie eins seien, gleich wie wir eins sind.
[11:42] Interessant, ja, was bewirkt die Herrlichkeit, was bewirkt dieser Charakter Gottes? Was bewirkt er? Einheit, ja, also das ist auch ein interessanter Gedanke, der Charakter Gottes, der wirkt Richtung Einheit, also echte Einheit, Einheit im Wort, Einheit im Geist. Die Herrlichkeit Gottes bringt ja Gnade und Wahrheit, damit die Menschen, die Gott folgen, auch eins sind, denn Gott ist ja eigentlich für die Einheit und der Satan ist für die Trennung, ja.
[12:14] Und halten wir das mal fest, schauen wir noch mal zu Jesaja, in Jesaja 60 und dort Vers 1 und 2, auch das ist eine ganz gut bekannte Verse, Jesaja 60 und dort Vers 1 und 2. Wer mag das mal lesen? Jesaja 60 Vers 1 und 2, okay.
[12:49] Steh auf, werde Licht, denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen. Denn siehe, finstern ist bedeckt die Erde und dunkel die Völkerschaften, aber über dir strahlt der Herr auf uns und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
[13:14] Okay, das ist eigentlich ein relativ bekannter Vers, wovon spricht er eigentlich erstmal so Gesang, wovon spricht er? Worum geht es also ganz allgemein Gesang in diesem Vers hier? Ja, genau, geht um Mission, oder? Das Volk Israel wird aufgefordert, nicht einfach nur da zu sitzen, sondern das, was sie erlebt haben mit Gott, weiter zu erzählen, ja.
[13:36] Ja, etwas ähnliches, ich denke jetzt an Offenbarung 18, 1. Ja, ja, ja. Und dort wird die Erde erleuchtet mit der Herrlichkeit, ja. Und die Bibel spricht mehrmals davon, dass die Herrlichkeit Gottes die Erde erleuchtet. Aber halten wir fest, es geht hier darum, um das Licht zu sein, ja. Jesus sagte auch zu seinen Jüngern, ihr seid das Licht der Welt.
[13:58] Nun, interessanterweise sagt er nicht nur, ihr seid das Licht, er sagt, die Herrlichkeit Gottes geht auf über euch. Das heißt, dort, wo ihr seid, ist auch die Herrlichkeit Gottes. Aber Moment mal, was haben wir gerade in Offenbarung gelesen, wo ist die Herrlichkeit Gottes? In unserem Vers hier, in Offenbarung 21, Vers 11? In unserem Ausgangsvers, wo ist die Herrlichkeit Gottes? Wo hat Johannes sie gesehen? Ja, er stand auf dem Berg, aber wo war die Herrlichkeit? Wo war die Herrlichkeit? Die Herrlichkeit war nicht auf dem Berg, sondern die war, wo war die Herrlichkeit? In der Stadt, in der Stadt Jerusalem.
[14:42] Gibt es mehrere Herrlichkeiten Gottes? Gibt es mehrere Herrlichkeiten Gottes, eine Herrlichkeit A und eine Herrlichkeit B? Nein, okay, jetzt denkt mal scharf nach. Wenn Johannes sagt, ich stand auf dem Berg im Geist und ich sah, dass Neu-Jerusalem vom Himmel herabkommt und es war erfüllt mit der Herrlichkeit Gottes. Und uns ist allen klar, wenn wir in Neu-Jerusalem leben, leben wir in der Herrlichkeit Gottes. Jetzt sagt aber Gott zu Jesaja oder durch Jesaja, zu den Menschen, die auf dieser Erde leben, noch nicht in Neu-Jerusalem, mache dich auf, werde Licht, denn die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.
[15:30] Ein Mensch, der das Evangelium weitergibt, der hat schon etwas von Neu-Jerusalem in seinem Leben hier und jetzt. Das muss man sich überlegen, denn die Herrlichkeit, die sich in unserem Leben zeigt, wenn wir das Evangelium weitergeben, das ist dieselbe Herrlichkeit, die in Neu-Jerusalem ist. Nur mit dem Unterschied, dass hier auf der Erde diese Herrlichkeit nicht sich völlig ausbreiten kann, weil es auch Finsternis gibt. Es gibt diesen Kampf zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse. Aber wann immer wir die Wahrheit weitergeben, zapfen wir sozusagen ein bisschen etwas von Neu-Jerusalem an. Wir sind quasi ja schon Bürger in Neu-Jerusalem und wenn wir Bürger von Neu-Jerusalem sind, dann bringen wir einen Vorgeschmack von Neu-Jerusalem in die Welt.
[16:20] Ich denke bei dem gerade, was Pablo schreibt in 2. Korinther 3,18, das ist etwas in diese Richtung. Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wieder und werden dadurch in dasselbe Bild verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie von dem Herrn aus, welcher Geist ist.
[16:37] Ganz genau, es gibt so viele Verse, das ist ein ganz toller Vers. Was machen die Gläubigen hier in dem Vers zuerst? Sie schauen die Herrlichkeit Gottes an und was bewirkt das? Sie reflektieren dieselbe Herrlichkeit.
[16:54] Wenn die Herrlichkeit Gottes in Neu-Jerusalem ist, wohin werden dann die Gläubigen oft und gerne schauen? Sie werden sich oft mit der unsichtbaren Welt beschäftigen, werden oft an den Himmel denken. Ellenwert sagt, wir sollten mehr über Neu-Jerusalem, über die neue Erde, über den Himmel nachdenken. Je mehr wir darüber nachdenken, desto mehr werden wir in dieses Bild verwandelt. Die Herrlichkeit Gottes, sein Charakter, sein Wesen.
[17:22] Gott wünscht sich, dass wir zuallererst, wie beim Bibelstudium und auch in der Mission, über ihn selbst nachdenken. Und manchmal kann man über alle möglichen anderen Themen nachdenken, die mit Gott verbunden sind. Aber Gott wünscht sich, dass wir uns viel Zeit nehmen, über ihn selbst nachzudenken. Über seine Wohnung und über das Neu-Jerusalem, wo er wohnt. Denn wenn wir von ihm verwandelt sind, wenn seine Herrlichkeit über uns aufgeht, dann kann wirklich das Licht die Finsternis durchdringen.
[17:56] Nun, schauen wir noch einen Bibeltext an, der uns etwas über die Herrlichkeit Gottes sagt. 1. Samuel Kapitel 4 und dort Vers 21. Vers 21. 1. Samuel Kapitel 4, Vers 21.
[18:29] Und sie nannten den Knaben Ichabod. Die Herrlichkeit ist hinweg aus Israel, weil die Lage Gottes weggenommen war und wegen ihres Schwiegers, Vaters und ihres Mannes.
[18:48] Okay, ihr kennt vielleicht die Geschichte. Da geht es hier um die Söhne von Eli und die ganze Dramatik dort. Aber mir geht es um diesen einen Gedanken, diesen Vers hier. Die nennen das Kind Ichabod, das bedeutet keine Herrlichkeit mehr. Und warum gibt es keine Herrlichkeit mehr? Weil die Bundeslade weg ist. Also die Verbindung ist ganz deutlich. Bundeslade weg, Herrlichkeit weg. Das heißt, die Herrlichkeit Gottes wurde ausgedrückt durch die Bundeslade.
[19:14] Was war denn bei der Bundeslade so besonders? Da gab es den Söhnedeckel. Was gab es da noch? Da gab es die tatsächliche Herrlichkeit Gottes, die Tschechische Gloria. Da war Gott gegenwärtig. Aber nicht nur das. Das war das eine. Das war das, was ein Mensch nicht sehen konnte. Wo der Vorhang davor war. Was war noch in der Bundeslade? Das Gesetz Gottes. Das heißt, hier haben wir sowohl seine tatsächliche Gegenwart in Person, als auch, was beschreibt das Gesetz? Seinen Charakter. Und beides ist diese Herrlichkeit. Da sieht man, dass seine Person auch nicht von seinem Charakter getrennt werden kann. Offensichtlich. Und als die weg war, war die Herrlichkeit weg.
[20:07] Jetzt scharf nachdenken. Wenn Jesaja sagt, die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir. Was muss wohl im Leben des Menschen sich zeigen? Das Gesetz Gottes. Und zwar im Herzen. Ganz genau. Und jetzt könnt ihr überlegen, was ist es in Offenbarung 18, Vers 4, dass die Erde erleuchtet mit der Herrlichkeit Gottes. Vers 1, ja natürlich. Vers 1, Offenbarung 18, 1, danke schön. Was ist es? Das Gesetz im Herzen. Und deswegen predigen wir die Furcht, dass Offenbarung 14, Vers 12 sagt, hier sind die Geduld der Heiligen, die erhalten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu. Deswegen ist diese Tatsache, dass es ins Allerheiligste gegangen ist, dort wo die Bundeslade ist, von so großer Bedeutung. Weil Gott sich noch deutlicher zeigt in dieser Endzeit, wie er ist. Wir können noch mehr von ihm verstehen.
[21:07] Ich wollte mit euch noch ein bisschen was über diese Idee der Herrlichkeit studieren. Und zwar wieder in dem Buch Hesekiel. Das Buch Hesekiel hat etwas über die Herrlichkeit Gottes zu sagen, das sehr interessant ist. Wir haben ja schon gesehen, Hesekiel ist hier für die Offenbarung ganz entscheidend. Gehen wir mal in Hesekiel, Kapitel 1. Und ihr wisst vielleicht, in Hesekiel 1, da ist der Hesekiel in einer traurigen Situation. Wo befindet er sich? Das haben wir letztes Mal, glaube ich, schon wiederholt. Hesekiel befindet sich wo? Er ist in babylonischer Gefangenschaft. Er war mitgenommen bei der zweiten Belagerung Jerusalems, 597 v. Chr. Und er ist da jetzt. Und er ist fern von Jerusalem, fern vom Tempel. Und dann passiert etwas in Vers 4. Wer mag mal lesen?
[21:58] Und ich sah und siehe, ein Sturmwind kam vom Norden her, eine große Wolke und ein Feuer, das hin und her zückte. Und Glanz war links um sie her, und aus der Mitte des Feuers strahlte es wie das Funkel vom glänzenden Metall.
[22:19] Okay, jetzt versetzen wir uns in der Lage, er ist ein Prophet Gottes. Oder er wird jetzt hier ein Prophet Gottes. Kannte er schon die anderen Propheten, so Jesaja, Jeremia? Oh, ganz bestimmt. Wenn Jesaja und Jeremia in Visionen einen Sturm gesehen haben, der aus dem Norden kommt, was hat das meistens bedeutet? Krieg, Gericht, Assyrer, Babylonier, Sturm aus dem Norden war immer schlechte Nachricht. Also könnt ihr euch überlegen, als der Hesekiel da sitzt und weint und trauert, und dass er da jetzt in Gefangenschaft ist, und er sieht jetzt eine Vision, und das Erste, was er sieht, ist ein Sturm aus dem Norden. Dann hat er wahrscheinlich gedacht, oh nein. Es gab ja auch allen Anlass, traurig zu sein, weil die Israeliten, die noch in Jerusalem waren, waren abgefallen. Es gab ja mehr als Grund genug zu glauben, dass es noch mehr Gerichte geben wird, wie es auch das Buch Hesekiel später sagt. Aber je länger er diesen Sturmwind anschaut, desto erstaunter ist er, es ist nämlich gar kein Gericht erst mal, sondern es ist Gold, Feuer.
[23:30] Und jetzt, wie beschreibt jetzt Kapitel 1? Wir brauchen nicht alle Verse lesen, aber was beschreibt er in diesen Versen jetzt? Das ist schon die Depredation erst mal, was sieht er? Was sieht er? Er sieht dann diese Herrlichkeit, im Vers 4 steht dieser strahlende Glanz, und unglaubliche Feuer, und in der Mitte blinkt es wie Glanzerz. Genau, also in den ganzen nächsten Versen sieht er, er sieht lebendige Wesen, er sieht Räder, Rad in Rad, kein Mensch richtig versteht, was er da gesehen hat, weil es ist alles so schwer physikalisch zu verstehen. Und die bewegen sich in alle verschiedenen Himmelsrichtungen, bleiben doch gemeinsam, und dann sieht er diese Himmelsausdehnung darüber, und er sieht diesen Thron, und er sieht einen Menschensohn auf dem Thron, und er fasst zusammen in Vers 27 und 28, ich sah auch etwas wie Goldschimmer, wie das Aussehen eines Feuers inwendig ringsum, von der Erscheinung seiner Lenden nach oben hin, von der Erscheinung seiner Lenden nach unten hin, sah ich wie das Aussehen eines Feuers, und ein Glanz war ringsum ihn, ja dieser Mensch, auf dem Thron, Vers 28, wie der Bogen aussieht, der an einem Regentag in den Wolken erscheint, so war auch der Glanz ringsum anzusehen, so war das Aussehen der Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn. Und als ich sie ansah, fiel ich auf mein Angesicht, und ich hörte die Stimme von einem, der redete.
[25:05] Er sieht die Herrlichkeit Gottes. Woher kommt sie? Das würde man denken, dass sie aus Jerusalem kommt, aber was hat er gesagt? Woher kommt sie? Aus welcher Himmelsrichtung hat er die Wolke gesehen? Aus Norden. Aber Jerusalem, wenn man jetzt in Babylon ist, liegt Jerusalem im Norden? Nee. Jerusalem liegt eigentlich wo? Ja, das neue Jerusalem liegt im Himmel, genau. Aber das irdische? Ja, eher so westlich, oder? Also, Hesekiel ist ja Priester, er weiß, die Herrlichkeit Gottes ist im Tempel, aber die Herrlichkeit, die er jetzt sieht, die kommt gar nicht so aus der Richtung von Jerusalem, die kommt aus Norden. Und das scheint anzudeuten, dass Hesekiel von Anfang an lernen soll, die Herrlichkeit Gottes ist nicht an einen physischen Platz gebunden, nicht an einen speziellen Tempel oder Ort, weil er jetzt nämlich gleich sehen wird, in den nächsten Kapiteln, dass es mit Jerusalem bergab gehen wird. Er wird darauf vorbereitet. Und das Erste, was er lernt, ist nicht, Jerusalem wird zerstört. Das Erste, was er lernt, ist, die Herrlichkeit Gottes ist unabhängig von einem Tempel, von einem Ort, von einer Stadt. Gottes Herrlichkeit ist sozusagen beweglich, der Thron Gottes ist beweglich.
[26:23] Und dann kommen natürlich die berühmten Kapitel in Kapitel 8 und 9 und 10. Und wir lesen mal in Hesekiel 9, er wird jetzt im Geister nach Jerusalem gebracht, in der Vision wird er nach Palästina gebracht und er sieht dort all die Gräuel im Tempel. Und das heißt jetzt in Hesekiel 9, Vers 3.
[27:15] Ja, reicht schon, reicht schon, genau. Achso, ja, genau. Verzeihung, genau. Mach noch das Ende. Genau. Also was passiert denn mit der Herrlichkeit in Jerusalem, die Herrlichkeit Gottes? Sie erhebt sich, genau. Sie erhebt sich. Und vielleicht wisst ihr, was jetzt in den nächsten, in diesen beiden Kapiteln passiert, in Kapiteln 9 und 10. Ja, da gibt es die Sichtung, ja. Alle, die das Siegel nicht haben, werden getötet. Und was passiert mit der Herrlichkeit Gottes? Sie verlässt den Tempel. Und sie stellt sich dann außerhalb der Mauern, östlich von Jerusalem auf, kann man auch lesen, in Hesekiel 10. Und dort Vers, Hesekiel 10, Vers 19. Ja, oder Vers 18, 19, genau.
[28:00] Und die Herrlichkeit des Herrn ging von der Schwelle des Tempels hinweg und stellte sich über die Cherubim. Da schwangen die Cherubim ihre Fügel und erhoben sich von der Erde, vor meinen Augen, als sie hinausgingen auch die Räder, die mit ihnen vereint waren. Aber beim Eingang des östlichen Tores am Haus des Herrn blieben sie stehen und oben über ihnen war die Herrlichkeit des Gottes Israels. Und das geht immer so weiter. Die Idee ist, die Herrlichkeit verlässt den Tempel. Warum?
[28:32] Das Volk Israel hat die Gesetze Gottes, das Gesetz Gottes mit Füßen getreten. Die Herrlichkeit verlässt den Tempel. Auch wir sind ein Tempel des Heiligen Geistes, oder? Und die Bibel sagt, die Herrlichkeit des Herrn geht auf über uns. Es gibt einen Vers, der spricht von der Herrlichkeit, von dem, was in uns sein soll. Vergleicht, kennt ihr auswendig, Klosse 1, Vers 29. Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit, Christus in uns.
[29:13] Heißt also, Jesus möchte gern in uns wohnen durch den Heiligen Geist. Und wenn er in uns wohnt, dann sind wir sozusagen ein Verbindungsstück zwischen Neu-Jerusalem, zwischen dem Himmel und der dunklen Welt und können das Licht, das in Neu-Jerusalem ist, sozusagen in diese Welt hineintragen. Aber wenn wir uns gegen Gott wenden, wenn wir seinem Gesetz mit Füßen treten, dann zieht er seinen Geist auch wieder zurück.
[29:44] Mir kommt ein Gedanke, als Mose war auf den Bergen Sinai, da kam er in Kontakt mit Gott, mit den Zehn Geboten und sein Angesicht strahlte. Und die Israeliten konnten nicht mehr schauen in seinem Angesicht, weil sie es nicht getragen haben, diese Herrlichkeit. Ja, ganz genau.
[29:59] Ganz genau. Das Interessante ist, also das Buch Hesekiel ist ja an der Stelle ziemlich traurig. Der Hesekiel, der muss sehen, wie aus seinem geliebten Volk die Herrlichkeit Gottes entschwindet. Und wenn die Herrlichkeit Gottes nicht mehr da ist, ohne Gott können wir nichts tun. Das ist alles vorbei. Also es gibt nichts Schlimmeres, als wenn Gottes Geist sich zurückziehen muss, weil wir ihn immer und immer wieder wegtreiben.
[30:25] Ganz genau. Das ist genau dieser Punkt, warum in Hesekiel 9 es dann auch darum geht, um die Versiegelung. Und alle, die das Siegel nicht haben, die gehen verloren dann. Und der Hesekiel ist ganz dramatisch. Er sagt, ja, ich bleibe alleine übrig. Und er hat gedacht, da werden wahrscheinlich viele gerettet. Und es sind viel weniger, als er dachte. Und in dem Kontext haben auch Hesekiel 8 dann die Sonnenanbetung im Tempel. Also wo man Sonntag und Sonntagsgesetz und Sabbat, das hat alles damit zu tun. Aber das Interessante ist, also so tragisch das ist, das Buch endet ja nicht hier, sondern nach vielen, vielen Kapiteln kommt dann genau dieser letzte Abschnitt, wo wir letztes Mal darüber gesprochen haben. Der Hesekiel nach der Schlacht von Gokk und Magok sieht er auf dem Berg die Stadt Jerusalem. Und in dem Fall sieht er erstmal natürlich die Stadt Jerusalem, wie sie in Israel hätte wieder aufgebaut werden können. Also nicht nur nach den 1000 Jahren, sondern schon auch hier zumindest in gewissem Maße auf diese Erde.
[31:26] Und jetzt schaut mal in Hesekiel 43. Also er sieht jetzt diesen Tempel und er sieht die Maße und die Mauer und alles. Und jetzt schaut mal in Hesekiel 43 ab Vers 1. Hesekiel 43 ab Vers 1. Erstmal Vers 1 oder bis Vers 3.
[32:17] Genau, fangen wir mit Vers 3 an. Er sagt, diese, was ich dort gesehen habe, war genauso wie was? In Vers 3. Er sagt, die Erscheinung, der Anblick, was ich gesehen habe, war wie der Anblick. Genau, er sagt, sie war wie als ich kam, um die Stadt zu zerstören. Auf welche Prophezeiung spielt das an, die wir schon gelesen haben? Was meint er damit, wenn er sagt, den ich sah, als ich kam, um die Stadt zu zerstören.
[32:56] Genau, das sind diese Prophezeiungen in Jesaja 8, 9, 10, weil dort ging es um die Zerstörung von Jerusalem. Und der Hesekiel sagt, dieselbe Herrlichkeit, die ich gesehen habe, ganz am Anfang, die Herrlichkeit Gottes, und dieselbe Herrlichkeit, die ich gesehen habe, dass sie den Tempel verlässt. Was ist mit ihr? Sie kommt wieder.
[33:22] Was beweist, selbst wenn der Heilige Geist uns verlässt, kann er wiederkommen, wenn wir ihn einladen. Die Sünde gegen den Heiligen Geist besteht ja nicht, dass wir irgendwann zu viel gemacht haben, der Geist nicht mehr will. Die Sünde gegen den Heiligen Geist besteht daran, dass wir ihn nie wieder zurück einladen. Die Herrlichkeit, die den Tempel verlässt, kommt wieder. Und wenn die Israeliten das hier geglaubt hätten, und den Tempel so gebaut hätten, wie er hier steht, wäre er größer oder kleiner gewesen, als der Tempel von Salomo. Größer.
[33:55] Das heißt, selbst nach all dem, was sie getan haben, nach all der Sünde, nach all diesem Abfall, wenn sie das geglaubt hätten, dass die Herrlichkeit wiederkommen kann, hätten sie eine noch herrlichere Beziehung mit Gott haben können, als vorher. Und der Satan, der will uns immer einreden, dass wenn wir gesündigt haben, oder wenn wir von Gott abgefallen sind, es ist eh zu spät, und dann kann man nicht mehr zurück, oder wird es, wenn überhaupt, nur noch halb so gut. Im Gegenteil. Gott ist ein Gott der Wiederherstellung.
[34:25] Und das zeigt natürlich auch hier, auf die neue Erde hin, denn auf der neuen Erde werden alle diejenigen, die den Heiligen Geist wieder zurück eingeladen haben in ihr Leben, eine engere Beziehung zu Jesus haben, als Adam sie vor dem Fall gehabt hat. Ist das nicht wahr? Sie werden eine engere Beziehung zu Gott haben, als es die Engel je gehabt haben, weil sie erlebt haben, dass Gott rettet und wiederherstellt.
[34:56] Wenn also diese Idee von der Herrlichkeit in Neu-Jerusalem eine Rolle spielt, dann hat das mit dem Evangelium zu tun. Schaut mal in Römer 1. In Römer 1 und dort, nicht Römer 1, Römer 3 ist das, Römer 3 und dort Vers 23, auch ganz klassischer Satz, Römer 3, Vers 23.
[35:28] Was heißt das? Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten. Mit anderen Worten unsere Sünde. Jeder Mensch hat durch seine Sünde die Herrlichkeit eigentlich vertrieben. Aber Gott kann und will die Herrlichkeit wieder zurückbringen.
[35:47] Wie macht er das? 2. Korinther Kapitel 4, Vers 6. Wie können wir die Herrlichkeit Gottes wieder erkennen? Wir haben es am Anfang schon besprochen. 2. Korinther 4, Vers 6. Wer mag mal lesen? 2. Korinther 4, Vers 6.
[36:06] Den Gott, der gesagt hat, aus der Finsternis soll Licht ausstrahlen, er ist es, der es in unserem Herzen hat ausstrahlen lassen, sodass wir erleuchtet wurden durch die Erkenntnis von der Herrlichkeit Gottes auf dem Angesicht Christi.
[36:22] Genau, wo kann man die Herrlichkeit Gottes wieder sehen, auch wenn man sie verloren hat? Da kommt sie hin, aber wo kann man sie sehen? Im Angesicht Jesu. Wenn ich zu Jesus komme, denn er offenbart ja die Herrlichkeit Gottes. Er kam in diese Welt, die dunkel war von der Sünde, getrennt von Gott kam er als Mensch, damit wir die Herrlichkeit Gottes ertragen können, damit wir sie sehen können, damit wir nicht verzerrt werden von der physischen Gegenwart, der dieser Licht strahlen, aber dass wir den Charakter Gottes sehen und wieder ein Verlangen danach bekommen, mit Gott zu leben.
[37:04] Und dieser Jesus, der die Herrlichkeit Gottes uns gezeigt hat, möchte sie auch in uns bringen, deswegen heißt es ja, Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Und je mehr wir uns mit der Herrlichkeit Gottes beschäftigen, je mehr wir das Leben Jesu studieren, er empfiehlt uns ja Ellenweit, jeden Tag uns Zeit zu nehmen, das Leben Jesu nachzudenken, jeden Tag Zeit mit Gott zu verbringen, je mehr wir das tun, passiert das, was wir in 2. Korinther 3 gelesen haben, durch das Anschauen der Herrlichkeit werden wir verwandelt durch den Geist des Herrn in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, dann geht die Herrlichkeit über uns auf und wir werden ein Licht, ein Licht für die Menschen, weil jetzt quasi die Lichtstrahlen von Neu-Jerusalem, die Christus auf dem Berg gesehen hat, die Herrlichkeit Gottes, die kristallklar funkelt, jetzt durch unser Leben hindurchstrahlt.
[37:56] Wisst ihr, Gott sehnt sich nicht nach Menschen, die einfach nur wissen, was in der Bibel steht und sagen können, was in der richtigen Reihenfolge ist, er sehnt sich nach Menschen, die Jesus lieben, ihn wirklich lieben und die von seiner Herrlichkeit so begeistert sind, dass man ihn sieht und ihn zuhört, man das Gefühl hat, dass irgendwie die Strahlen von Neu-Jerusalem so ein bisschen dahindurch funkeln. Das ist, was er sich wünscht. Und ich glaube, je mehr wir über Gott nachdenken, desto strahlender und funkelnder wird sein Charakter in unseren Augen sein. Und dort in Neu-Jerusalem wird alles nur noch leuchten.
[38:40] Die Bibel sagt uns, dass auch am Ende der Zeit eine Herrlichkeit, aber es wird nur für einen Moment sein, denn nach der Wiederkunft wird sie wieder in die tiefste Finsternis gestürzt werden. Es wird ein Moment sein, weil der große Kampf dann noch nicht vorbei ist. Aber auf der neuen Erde, in Neu-Jerusalem, wird es eine Herrlichkeit sein, ohne Ende. Und wer wird dort in diesem Lichtglanz sein, der heller leuchtet als Kristall und Jaspis? Diejenigen, die jetzt schon in ihrem Leben den Charakter Gottes, der so hell leuchtet, in ihr Herz gelassen haben.
[39:16] Ein schöner Gedanke von Daniel 12. Da ist zwar nicht vom Herrlichkeit, aber doch etwas in dieser Richtung. Die Weisen aber werden leuchten wie der Glanz der Himmelfeste. Also das sind diejenigen, die führen auch Menschen zur Gerechtigkeit. Ganz genau. Das ist die Idee, ihr seid das Licht der Welt.
[39:34] Ihr Lieben, wollen wir uns vornehmen, mehr über Gott einfach nachzudenken. Weil je mehr wir über Gott nachdenken, je mehr wir über ihn reden, desto mehr sind wir beeindruckt mit dem Charakter Gottes. Mir ist das in meinem Leben ganz oft so gegangen. Deswegen mache ich auch so gerne die Serie über das Leben Jesu. Je mehr ich mich mit Jesus beschäftige, je mehr ich mich mit Gottes Wort beschäftige, desto beeindruckter bin ich von ihm. Und an Tagen, wo ich nicht viel Zeit dafür mir nehme oder wenn ich das vernachlässige, dann verschwindet auch so ein bisschen die Schönheit des Bildes in meinem Kopf. Das heißt, was wir uns jeden Tag vornehmen können ist, Zeit mit Gott zu verbringen, über ihn nachzudenken und diese Herrlichkeit unseres Herzens zu lassen. Weil dann werden wir das auch allen anderen Menschen gegenüber aufstrahlen.
[40:24] Wollen wir noch Gott bitten, dass er das in unserem Leben tut? Lass uns ihn decken.
[40:28] Lieber Vater im Himmel, wie schön wird es sein in Neu-Jerusalem. Wir würden uns so wünschen, vielleicht etwas von dieser Herrlichkeit zu sehen, diesen Strahlen. Aber nachdem wir das heute gelesen und studiert haben, wissen wir, auch die hellsten Lichtstrahlen von Neu-Jerusalem werden wir nicht sehen. Wir werden nicht sehen, aber die hellsten Lichtstrahlen von Neu-Jerusalem würden uns nicht mehr helfen, als das, was du schon jetzt über deinen Charakter offenbart hast. Danke, dass du deine Herrlichkeit uns so gezeigt hast, dass wir sie ertragen können als arme, schwache Sünder. Und dass wir so viel von dir verstehen können, dass wir ein Verlangen bekommen, mehr über dich nachzudenken und mehr so zu werden, wie du bist. Herr, schenk du uns Gemeinschaft mit dir jeden Tag aufs Neue. Und lass uns von deiner Herrlichkeit erfüllt sein. Das bitten wir im Namen Jesu, der uns deine Herrlichkeit gezeigt hat. Amen.