[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Jetzt nach etlichen Wochen wieder hier mit Zuschauern vor Ort. Herzlich willkommen, schön, dass ihr da seid, auch wenn alles etwas anders ist als vorher. In Corona-Zeiten werden wir leider keine Antworten per Mikrofon aus dem Publikum haben. Wir werden das trotzdem ein bisschen interaktiv gestalten und ich werde dann die Antworten nochmal zusammenfassen für alle, die jetzt live dabei sind. Auch herzlich willkommen euch auf www.joelmedia.de. Wir sind immer noch dabei, in Offenbarung 21 uns die himmlische Stadt anzuschauen und wollen heute uns Vers 23 genauer betrachten. Und bevor wir damit beginnen, wollen wir gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet.
[1:34] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben, dass wir es verstehen dürfen, dass wir es lesen können und dass du mit deinem Heiligen Geist uns in alle Wahrheit führen möchtest. Und Herr, diese Welt mit all ihren Schwierigkeiten und Problemen ist nicht unser eigentliches Zuhause, sondern die Stadt Jerusalem, über die wir schon einiges gehört haben in den vergangenen Monaten. Und wenn wir heute uns einen weiteren Vers anschauen, dann möchten wir dich bitten, dass du in unserem Herzen dieses Verlangen entstehen lässt, einmal dort zu sein und jetzt schon den Himmel im Herzen zu tragen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:25] In Offenbarung 21 haben wir uns ja schon einiges angeschaut und wir fangen mal an, heute in Offenbarung 21 und wir lesen Vers 23. Offenbarung 21, Vers 23, da heißt es: Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm. Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond.
[3:15] Wir haben ja schon gesehen, wenn wir uns ein bisschen zurück erinnern an die Verse am Anfang, als Johannes auf dem Berg steht, auf dem Hügel steht und die Stadt sieht, wie sie ihm gezeigt wird. Wisst ihr noch, was das allererste gewesen ist, das er gesehen hat? Die Herrlichkeit, genau. In Vers 11, da wird gesagt, in Vers 11 über die Stadt, wie sie aus dem Himmel herabkam, welche die Herrlichkeit Gottes hat. Das war das allererste, was ihm aufgefallen ist. Vor allen Toren, vor allen Straßen, Perlen, alles, was sonst da noch beschrieben wird. Das erste war die Herrlichkeit Gottes. Da wird geschrieben, dass es so ein Lichtglanz war, welche die Herrlichkeit Gottes hat und ihr Lichtglanz gleich dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis. Also das war das, was ihm zuallererst aufgefallen ist und wir werden gleich sehen, dass das hier auch jetzt im Zentrum von diesem Vers steht.
[4:09] Jetzt, wie hell das Licht dort sein wird, können wir uns vielleicht gar nicht so richtig vorstellen. Wir wissen aber, dass es dort immer hell sein wird. Heutzutage gibt es Licht und Finsternis Tag und Nacht, aber dort wird es keine Nacht mehr geben. Weiß jemand von euch vielleicht zufällig, wo das hier steht in Offenbarung 21 und 22, dass es keine Nacht mehr geben wird, dass es immer hell sein wird? Weiß jemand von euch, wo der Vers steht? Das kommt ein bisschen später, verrate ich.
[4:55] Das ist in Kapitel 22, dann so in den ersten Versen von Kapitel 22. Das ist in Vers 5. Schaut man auf Offenbarung 22 und dort Vers 5 und es wird dort keine Nacht mehr sein oder keine Nacht mehr geben und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Also es wird dort immer Tag sein und die Lichtquelle ist die Herrlichkeit Gottes.
[5:25] Wird es also noch Sonne und Mond überhaupt geben? Was denkt ihr? Oder werden die einfach abgeschafft werden? Sonne und Mond. Wird es im Himmel noch Sonne und Mond geben, wenn man sie nicht mehr braucht? Denkt ihr nein? Vielleicht. Ja, das ist eine interessante Frage und wir werden jetzt mal ein paar Bibeltexte anschauen, wie das uns ein bisschen genauer erläutert. Schauen wir mal in Jesaja. Das Ganze basiert nämlich auf Prophezeiungen aus dem Propheten Jesaja. Jesaja 24, da fangen wir mal an und dort Vers 23. Jesaja 24 und dort Vers 23. Vielleicht mag jemand von euch mal lesen. Jesaja 24, Vers 23.
[6:30] Genau, der Mond wird erröten und die Sonne wird schamrot werden. Das ist ein interessantes Bild. Das hört man nicht so oft in der Bibel, dass sich Sonne und Mond schämen und so rot werden. Jetzt, wann schämen wir uns? Wann habt ihr schon mal erlebt, dass ihr euch bestimmt schon mal geschämt habt, oder? Wenn so schamrot wird, wann, in welchen Situationen passiert das? Ja, wenn man kritisiert wird vielleicht, ja. Oder wenn man gelobt wird, über den über den Klee gelobt wird, ja, dann so toll war es gar nicht. Was ist denn so? Ja, genau, oder wenn man sich irgendwie verplappert, etwas was Geheimes sollte nicht ausgeplaudert werden und man sagt das und plötzlich merkt man, oh nein, oder man wird bloßgestellt, ja, man wird plötzlich ertappt sozusagen, man schämt sich. Also wir alle haben schon erlebt, dass man sich schämt. Es gibt verschiedene Gründe, warum man sich schämen kann und die Bibel spricht ja auch davon, dass wir uns schämen sollten wegen der Sünde.
[7:57] Aber die Frage jetzt ist, wenn wir uns schämen, welche Haltung nehmen wir dann ein? Also wenn man sich schämt, wie redet man? Was für eine Körpersprache zeigt man? Was gedämpft, ja, man sagt lieber nichts, man ist ein bisschen auf Rückzug, ja, wer sich schämt, der ist nicht besonders mutig oder so, ja, wer sich schämt, der geht jetzt nicht mit Freimut voran, sondern der, wer war der erste Mensch, der sich geschämt hat? Adam, ja und als er sich geschämt hat, hat er sich versteckt, ja, er hat sich zurückgezogen und das ist so ein bisschen die Grundidee. Sonne und Mond schämen sich, sie sind so ein bisschen defensiv sozusagen, sie, das steht nicht, dass sie nicht da sein werden, aber sie werden erröten und schamrot werden. Warum? Nicht, weil Sonne und Mond gesündigt haben, ja, denn die haben auch nichts ausgeplaudert oder so. Warum schämen die sich in Anführungsstrichen? Das ist ja sozusagen nur ein Bild.
[8:53] Was sagt der Vers? Warum schämen die sich? Genau, weil Gott selbst König ist und wo herrscht er? In welcher Stadt? In Jerusalem und das ist natürlich jetzt nicht unbedingt vor allem das irische Jerusalem gemeint, sondern Jesus wird herrschen im himmlischen Jerusalem. Wenn er König ist, wenn er herrscht und er steht ja auch vor seinen Ältesten, ist Herrlichkeit. Wenn diese Herrlichkeit sich zeigt in Jerusalem, dann sind Sonne und Mond so ein bisschen beschämend. Eine Situation, wo man beschämt sein kann, ist, wenn man vielleicht zum Beispiel denkt, ich bin der Tollste, ich bin der Größte und in meinem Gebiet, da kann ich das etwas ganz toll und dann präsentiere ich das und dann kommt jemand anderes, der kann viel mehr und ist viel besser und dann bin ich so ein bisschen beschämt. Das ist so ein bisschen diese Idee, dass wenn Gott regiert, ist seine Herrlichkeit so groß, dass Sonne und Mond im Vergleich sich eher schämen müssen und sagen, also so herrlich sind wir nicht.
[10:25] Ja, also das ist eine gar nicht schlechte Idee. Das sieht man ja in der Bibel immer wieder, dass diese Dinge, die Gott geschaffen hat, zu Götzen umfunktioniert worden sind, dass man plötzlich vor der Sonne niedergefallen ist, dass man vor dem Mond niedergefallen ist und dass Gott sehr deutlich zeigt, ich bin derjenige, der angebetet werden soll. Und Sonne, Mond und Sterne hatten ihre Aufgabe, aber sie sind längst nicht so wichtig, wie Menschen gedacht haben.
[10:54] Vielleicht fragen wir mal, warum hat Gott überhaupt Sonne, Mond und Sterne geschaffen? Wie kam er auf die Idee? Aus welchem Grund? Was sollten die denn machen? Sie sollten Tag und Nacht unterscheiden, also Licht und Finsternis unterscheiden, Tag und Nacht beherrschen, sie sollten Licht geben. An welchem Tag sind Sonne, Mond und Sterne geschaffen worden? Vierten, genau, am vierten. Am ersten Tag wurde das Licht geschaffen, ja Gott sprach, es werde Licht, am zweiten Tag hat er die Ausdehnung geschaffen, die Himmelsausdehnung, am dritten Tag dann das Trockene erstmal, ja, dann wurde es trocken und dann kamen die Gräser und die Büsche und die Bäume und alles mögliche, am vierten Tag Sonne, Mond und Sterne.
[11:47] War es denn die anderen drei Tage dunkel? Nee, da gab es auch schon Licht, oder? Konnte man an den drei Tagen vorher schon Licht und Finsternis unterscheiden? Klar, schaut mal mit mir in 1. Mose, in 1. Mose Kapitel 1 und dort lesen wir in Vers 14, da heißt es in 1. Mose 1, Vers 14: Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, sie sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten und das geschah so. Also Gott sagt, ich schaffe jetzt etwas, damit sie Licht geben, ja, damit sie leuchten und damit sie Tag und Nacht unterscheiden und dann lesen wir noch in Vers 18, den Tag und die Nacht beherrschen, Licht und Finsternis scheiden, sie sollen zählen, ja, sie sind für die Zählung der Tage und der Jahre und alles möglichen Einheiten.
[12:53] Aber schaut mal jetzt in Kapitel 1, Vers 3: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war und da schied wer? Gott das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht und es wurde Abend und es wurde Morgen, der erste Tag. Brauchte Gott eine Sonne und einen Mond, um Tag 1 zu bezeichnen? Er war selbst das Licht. Eigentlich, wenn man den Schöpfungsbericht genau liest, stellt man fest, Sonne, Mond und Sterne waren eigentlich gar nicht notwendig, weil Gott selbst ja schon das Licht ist und weil Gott selbst Licht und Finsternis scheiden kann. Er kann das alles alleine, er braucht ja die Schöpfung nicht.
[13:43] Warum hat er sie also geschaffen? Das wäre eine interessante Frage. Wenn Gott selbst Licht und Finsternis trennen kann und wenn er selbst zählen kann, erster Tag, zweiter Tag, dritter Tag, warum hat er trotzdem die Himmelskörper geschaffen? Ja, er hat gewusst, dass der Mensch fallen wird, das stimmt, ja, aber selbst wenn der Mensch nicht gefallen wäre, hat er trotzdem die Erde, wahrscheinlich hat er weniger so geschaffen, oder? Ja.
[14:39] Das war sein Plan, ganz genau. Das hat er gemacht, aber die Frage ist ja manchmal, das ist ganz spannend, wenn man sich überlegt, warum macht Gott das so? Er hat ja, ich meine, ganz offensichtlich hätte er ja auch ohne Sonne, Mond und Sterne diese Schöpfung zur Vollendung bringen können. Er wäre selbst das Licht gewesen, er wäre selbst derjenige gewesen, der gesagt hätte, heute ist der erste Tag, der fünfte Tag, der sechste Tag, das hätte Gott alles machen können und trotzdem gibt er etwas von seiner eigenen Aufgabe an die Schöpfung ab. Man könnte sagen, er delegiert das, was er bisher gemacht hat, drei Tage lang hat er das Licht auf die Erde geleuchtet, er hat Licht und Finsternis geschieden, jetzt schafft er Sonne, Mond und Sterne, die diese Aufgabe übernehmen und dahinter steckt ein Prinzip, das man in der Schöpfung immer wieder sieht.
[15:26] Gott sagt, das ist Erde, das ist Licht, das ist Sonne, das ist Meer, er benennt die Dinge, aber wer hat die Tiere benannt? Adam, der Mensch. Nicht, weil Gott die Namen ausgegangen sind, sondern weil er eigentlich gerne abgibt. Gott könnte die ganze Mission alleine tun, die wir tun sollen, aber er möchte gerne mit uns zusammenarbeiten. Er gibt uns Aufgaben, die er selbst hundertprozentig perfekt tun könnte und das ist eigentlich ein ganz interessantes Prinzip. Gott delegiert gerne Aufgaben an seine Schöpfung.
[16:03] Und jetzt kommt das, was du gesagt hast, wir Menschen tendieren allerdings oft dann, die Schöpfung zu sehen und nicht den Schöpfer, der dahinter steht. Ob das jetzt die Sonne und der Mond ist, die angebetet worden sind, ob das vielleicht die Menschen sind. Ja, Gott gibt eine Gabe einem Menschen und dann heben wir manchmal den Menschen höher als Gott und das ist genau dieses Prinzip.
[16:27] Und was wir hier sehen können, ist in der Neuschöpfung oder in der Regierung Gottes in Neu-Jerusalem steht er eindeutig im Zentrum. Nichts wird irgendwie ihm den Rang ablaufen, alles ist sozusagen nur um ihn herum, auch Sonne und Mond.
[16:43] Schauen wir mal in Jesaja 60, da wird es jetzt ganz deutlich. Jesaja 60 und dort Vers 19. Aber wir können mal ab Vers 17 lesen. Ich lese mal Jesaja 60, da heißt es ab Vers 17, da geht es auch um die Wiederherstellung Jerusalems, da geht es auch so ein bisschen um das, was Gott alles in der Zukunft tun möchte. Wir werden auch sehen später auch andere Verse hier, die sprechen auch dann von Neu-Jerusalem. Vers 11 zum Beispiel. Vers 17 sagt: Statt Erz will ich Gold herbeibringen und statt Eisensilber, statt Holz aber Erz und statt der Steine Eisen. Ich will den Frieden zu deiner Obrigkeit machen und die Gerechtigkeit zu deiner Verwaltung. Das ist ein ganz toller Vers. Heutzutage gibt es sehr viele Leute, die sich über die Regierung beschweren und über die Obrigkeit und sich darüber beschweren, dass alles so schlecht gemacht wird. Hier sagt Gott, es kommt eine Zeit, da wirst du verwaltet und regiert werden von Friede und Gerechtigkeit. Das ist toll, oder? Und dann heißt es: Man wird in deinem Land von keiner Gewalttat mehr hören, noch von Verheerung und Verwüstung innerhalb deiner Grenzen, sondern deine Mauern sollen Heil und deine Tore Ruhm genannt werden.
[18:00] Und jetzt mag man Vers 19 lesen, das ist der Vers, auf dem eigentlich unser Offenbarungsvers basiert. Könnt ihr sehen, dass Offenbarung ganz offensichtlich sich auf diesen Vers bezieht. Das ist eigentlich so das Original. Das hatte Jesaja schon den Israeliten gesagt. Er sagt, wenn ihr treu seid, dann kann Gott so etwas für euch tun. Die Sonne wird nicht mehr dein Licht sein, noch der Mond ihr als Leuchte scheinen. Gott ist ein ewiges Licht, Gott ist dein ganzes. Aber jetzt kommt Vers 20 und Vers 20 ist interessant. Schaut mal, lest mal Vers 20.
[19:06] Also was lernen wir? Wir lernen offensichtlich, die Sonne und Mond werden nicht mehr die entscheidende Lichtquelle sein. Aber was lernen wir auch aus diesem Vers, aus Vers 20? Gott wird die Helligkeit sein, ja, aber sie werden nicht mehr verschwinden. Das heißt, sie sind dann noch da. Sie sind noch da, genau. Das heißt, Sonne und Mond werden nicht vergehen, sie werden da sein, sie werden nur sehr viel schwächer sein. Nicht, dass sie selbst an Licht büßen einbüßen, sondern weil Gottes Helligkeit so groß ist. Ihr kennt das ja vielleicht, ja? Wahrscheinlich, ja, ganz genau.
[19:54] Also ich meine, man kennt das ja manchmal, dass der Mond auch am Tag zu sehen ist, oder? Aber man nimmt ihn fast gar nicht richtig wahr, weil es so hell ist. Und das ist genau dieses Ding, die Helligkeit der Sonne ist so stark, dass selbst wenn der Mond noch ein bisschen zu sehen ist, man sieht ihn, man nimmt ihn wahr, aber ob er jetzt da wäre oder nicht, hätte keine große Auswirkung. Und das ist jetzt noch mal mit der Sonne noch mal genauso. War das eine Meldung, Elsie? Nee, war keine.
[20:32] Also die Himmelskörper sind noch da, aber sie schämen sich sozusagen. Sie leuchten zwar noch, aber ob sie jetzt leuchten oder nicht, das ist wie, wenn man am helllichten Tag noch so eine Kerze hat, kann man machen, hat keine große Wirkung. Die Herrlichkeit Gottes überstrahlt alles, was wir kennen. Und wenn wir mal in das Sonnenlicht schauen, dann wissen wir, das ist schon eine ziemlich starke Herrlichkeit. Mit unseren gefallenen Körpern würden wir wahrscheinlich die Herrlichkeit Gottes gar nicht ertragen. Das macht die Bibel ganz deutlich.
[21:09] Jetzt, was genau ist aber eigentlich die Herrlichkeit Gottes? Das ist ja mehr als nur ein helles Licht. Dieser Begriff Herrlichkeit Gottes, der kommt ja in der Bibel nun doch relativ häufig vor und nicht nur, um helles Licht zu bezeichnen. Fallen euch so spontan ein paar Bibelstellen ein, wo dieser Begriff Herrlichkeit Gottes vorkommt, die Herrlichkeit Gottes. Was würde euch da einfallen? Wo lesen wir, oder habt ihr, auch wenn ihr nicht genau wisst, wo es steht, aber wo es manchmal irgendwie so was gehört hat, so im Hinterkopf? Die Herrlichkeit Gottes.
[22:04] Ja, genau, die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir. Mache dich auf, werde Licht. Denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir. Jesaja 60, sehr gut. Fällt dir noch eine Stelle ein? Herrlichkeit. Es gab mal jemanden, der hat die Herrlichkeit Gottes sehen wollen. Wer war denn das? Mose. Mose hat gesagt, lass mich doch deine Herrlichkeit sehen. Schauen wir mal in 2. Mose 33 und dort Vers 18. Da sagt hier es in 2. Mose 33, Vers 18: Mose aber antwortete oder er beantwortete: So lass mich doch deine Herrlichkeit sehen.
[23:07] Und was macht Gott? Hat Gott einfach jetzt einen Lichtstrahl vom Thron Gottes gesandt, oder was hat Gott ihm gezeigt? Schaut beim Vers 19. Mal jemand von euch beiden lesen, Vers 19. 2. Mose 33, Vers 19.
[23:50] Genau, also Mose sagt, lass mich deine Herrlichkeit sehen. Und Gott antwortet jetzt, womit? Was ist das für eine Antwort, die er hier gibt, in Vers 19. Er sagt, ich will alle meine Güte vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Und wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.
[24:32] Was ist das für eine Antwort? Ganz genau, das ist sein Charakter, das sind seine Eigenschaften, so wie er so ist. Er ist gnädig, er ist barmherzig und damit wird ganz deutlich, sein Charakter, das ist eigentlich die Herrlichkeit Gottes. Das wird an einer anderen Stelle ganz deutlich, die kennt ihr alle ganz gut. Schaut mal in Johannes 1, und dort Vers 14.
[25:18] Genau, Johannes sagt hier: Wir sahen seine Herrlichkeit. Aber hatte Jesus einen Lichtkranz um ihn herum, wenn er durch die Welt gegangen ist? Kein Heiligenschein, sondern was war die Herrlichkeit, von der Johannes hier sagt, wir sahen seine Herrlichkeit? Ja, was haben die an Jesus gesehen? Sein Charakter, seine Gnade, seine Wahrheit.
[24:48] Nun, damit wird sehr deutlich, eigentlich geht es bei der Herrlichkeit Gottes darum, wie er ist. Und alles Licht in Neu-Jerusalem soll eigentlich nur darauf hinweisen. Ja, was nützt das beste Licht, wenn der Lichtgeber böse ist? Gott leuchtet und durch sein Leuchten will er diese Dinge veranschaulichen. Wir alle wissen, wo Licht hinfällt, da sehen die Dinge schöner aus, oder? Im Licht fühlt man sich wohl als in der Dunkelheit. Wenn die Sonne scheint, ist man fröhlicher, als wenn es dunkel ist. Und das soll zeigen, dass der Charakter Gottes uns gut tut, dass es schön ist, dass er unsere Sorgen vertreibt.
[26:45] Die Gnade und die Wahrheit Gottes sind wie ein Lichtstrahl, und zwar ein heller Lichtstrahl, heller als alles, was wir so auf dieser Erde kennen. Wenn wir manchmal vielleicht traurig sind, oder wenn wir deprimiert sind und wir gehen in die Sonne, dann geht es uns vielleicht besser. Aber das ist nur ein ganz schwacher Vergleich zu dem, was passiert, wenn wir uns mit dem Charakter Gottes beschäftigen und den Charakter Gottes im Glauben annehmen, dann geht es uns umso viel besser.
[27:10] Interessant ist, das Wort Herrlichkeit, das ist das griechische Wort Doxa. Habt ihr vielleicht schon mal gehört, Doxa? Da gibt es die Doxologie in der Kirche. Und wenn man so in den Wörterbüchern nachschaut für das Neue Testament, dann steht entweder Herrlichkeit oder Ehre. Das ist auch ein berühmtes Wort, Ehre. Und es ist zum Beispiel interessanterweise das Wort, wo es in Offenbarung 14, Vers 7 heißt: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, gebt ihm Doxa.
[27:53] Was in den meisten Wörterbüchern vielleicht gar nicht drinsteht, weil das Neue Testament ist ja in einem Griechisch geschrieben, das ist so allgemein, das nennt man Koine-Griechisch, das ist so quasi so ein bisschen wie Englisch heute. Ja, so alle haben das gesprochen, aber das ist nicht so das klassische alte Griechisch. Dann gibt es kleine Unterschiede. Das Wort Doxa kommt eigentlich ursprünglich im Altgriechischen von der Idee, eine Meinung haben, eine Meinung. Zum Beispiel haben Menschen eine Meinung von mir oder eine Meinung von euch. Jemand sieht euch, hört euch und bildet sich eine Meinung. Und das war ursprünglich ganz wertneutral. Aber dann kommt es ja oft vor, dass man eine gute Meinung von jemandem hat. Und wenn man eine gute Meinung von ihm hat, dann rühmt man ihn, dann preist man ihn, dann lobt man ihn, dann hat er einen guten Ruf. Und aus dieser Idee eines guten Rufes kommt dann diese Idee von der Ehre. Und dann zur Zeit des Neuen Testamentes ist das Wort nur noch positiv besetzt.
[29:00] Und das heißt, wenn wir eigentlich von der Herrlichkeit Gottes reden, ist eigentlich so ein bisschen die Idee, sein guter Ruf. Er hat einen guten Ruf. Und die dreifache Engelsbotschaft ruft uns auf, dass wir der ganzen Welt zeigen, wie gut Gott ist, dass wir uns darum bemühen, dass Gott einen guten Ruf hat. Weil es kann ja sein, dass man jemand die Bibel kennt, aber trotzdem Gott nicht mag. Die Wahrheit ist, Gott hat nicht immer einen guten Ruf in dieser Welt, weil Christen durch Irrlehren oder auch durch ihr falsches Verhalten Gott quasi in Verruf bringen. Aber Gott wünscht sich, dass wir seinen guten Ruf in die Welt bringen.
[29:37] Und die Bibel sagt uns, dass das geschehen wird. Schaut mal in Offenbarung 18 und dort Vers 4, kurz vor der Wiederkunft. Offenbarung 18 und dort Vers 1.
[30:02] Offenbarung 18, Vers 1, da steht: Genau, von seinem Glanz, habt ihr eine andere Übersetzung? Genau, von seiner Herrlichkeit. Das ist wieder diese Doxa. Der Glanz natürlich, ja, es leuchtet, aber dieses Leuchten ist ein Symbol dafür, dass der Charakter Gottes, das Wesen Gottes in der Welt verbreitet wird.
[30:36] Jesus sagt ja, ich bin das Licht der Welt, aber er sagt auch zu seinen Jüngern: Ihr seid das Licht der Welt. Je mehr wir uns mit dem Wesen, mit dem Charakter Gottes beschäftigen, desto mehr können wir anderen auch präsentieren, wer er ist. Und dann können wir den guten Ruf Gottes verbreiten.
[31:00] Und in Neu-Jerusalem werden alle nur die allerhöchste Meinung von Gott haben. Denn alle, die dort sind, werden wissen, wie viel Gott für sie getan hat. Sie werden wissen, was Jesus alles auf sich genommen hat für sie. Und sie werden Gott die Ehre geben aus Dankbarkeit. Deswegen leuchtet alles so.
[31:21] Schauen wir mal in Johannes 17, und dort Vers 24.
[31:52] Genau. Jesus sagt: Vater, ich will, dass du mir, dass diejenigen, die du mir gegeben hast, meine Herrlichkeit sehen. Johannes hat ja schon gesagt, wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes hat gesagt, hier auf der Erde haben wir schon seine Herrlichkeit gesehen. Und trotzdem sagt Jesus, ich wünsche mir, dass du ihnen meine Herrlichkeit zeigst.
[32:16] Was denkt ihr, was hat er damit gemeint? Er bietet ja hier kurz vor Golgatha, das ist dieses berühmte hohe priesterliche Gebet. Warum sagt Jesus, ich wünsche mir so sehr, dass sie meine Herrlichkeit sehen? Was denkt ihr?
[32:46] Ja, dass sie durch das, was sie sehen, überzeugt werden.
[33:05] Ja, ganz genau. Also das ist ja kurz vor der Kreuzigung, wo sich vielleicht auf eine, auf die deutlichste Art und Weise das Wesen Gottes gezeigt hat, oder? Ich denke wir können, Paulus sagt, Gott beweist seine Liebe dadurch, dass Jesus Christus von uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
[33:43] Lass uns mal kurz darüber nachdenken, warum ist das Kreuz von Golgatha der stärkste Beweis der Liebe des Charakters Gottes? Was würdet ihr sagen, warum ist das Kreuz von Golgatha der stärkste, der leuchtendste Beweis der Herrlichkeit Gottes? Warum? Warum ist Golgatha so quasi besonders hell, leuchtend, die Herrlichkeit Gottes? Es zeigt die Liebe Gottes? Ja, ja natürlich, es zeigt die Liebe Gottes. Hat denn Jesus die Menschen vorher weniger geliebt? Also als er eine Bergpredigt hat, hat er sie weniger geliebt, als er am Kreuz war?
[34:53] Ja, also diese Idee, sich selbst zu geben, sich selbst zu opfern, ja, das ist ganz genau. Also hier zeigt sich letztendlich das, was er die ganze Zeit schon vorgehabt hat. Also halten wir fest, Jesus hat die Welt nicht mehr geliebt am Kreuz, als vor oder hinterher. Seine Liebe ist ja immer dieselbe, oder? Er ist immer der gleiche.
[35:15] Ich denke, ein Grund auch, warum am Kreuz die Herrlichkeit so hell leuchtet, ist, weil sie im Kontrast gesehen wurde zur Finsternis. Denn am Kreuz treffen sich Gottes Charakter und der Charakter Satans ganz scharf nebeneinander. Ja, die ganze, die ganze Ablehnung von Jesus, seine Kreuzigung, der Satan inspiriert die Menschen, ihn zu verachten. In dieser größten Krise leuchtet die Herrlichkeit Gottes besonders. Das ist so wie mit einer Kerze, die leuchtet immer gleich, aber wenn plötzlich alles dunkel ist, leuchtet sie mehr.
[36:01] Und so kann man auch verstehen, wie wir am Ende, Ellen White spricht ja davon, dass wir am Ende eine besondere Offenbarung der Herrlichkeit Gottes geben werden in der Welt. Das heißt nicht, dass wir plötzlich andere Christen sein müssen, als Christen früherer Zeiten oder, dass wir heiliger sein müssen, als der ganze Rest der Welt es jemals gewesen ist, sondern wir wissen, dass es in der Endzeit auch eine große Krise geben wird, oder? Die Welt wird besonders dunkel werden und derselbe Glaube, den schon Paulus gehabt hat und den Mose gehabt hat und den Abel gehabt hat und alle haben, dieser Glaube wird dazu führen, dass in der Endzeit, wenn die ganze Welt gegen Gott rebelliert, der Charakter Gottes sichtbar wird und besonders hell leuchtet. Das heißt, das Kreuz spielt eine wichtige Rolle bei der Herrlichkeit.
[36:49] Schauen wir noch in Vers 5, da sagt Jesus in Johannes 5 schon: Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Und da zeigt sich, dass Jesus nicht herrlicher wurde, er hatte schon immer diesen Charakter und er wird ihn auch immer haben.
[37:08] Nachdenken über Jesu Wesen und über seine Gnade und über seine Wahrheit, das ist eigentlich das, was uns wirklich erleuchtet. Schauen wir mal in Johannes 1 und dort Vers 4. Johannes 1 gibt es ein paar Verse zu dem Thema, denn wir sehen ja, es ist die Herrlichkeit Gottes und es ist das Lamm, das die Welt, das dann in Offenbarung 21 alle erleuchtet. Schauen wir mal in Johannes 1 und dort Vers 4.
[37:44] Genau, er ist das Licht der Menschen und was macht er in Vers 9?
[37:56] Genau, bei mir steht das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Die Idee ist, Jesus leuchtet auf jeden. Es gibt keinen Menschen in dieser Welt, der nicht irgendwie von dem Charakter Gottes angeleuchtet worden ist.
[38:23] Auf welche Art und Weise leuchtet Gott denn auf jeden Menschen? Was sind denn so seine Optionen, die er hat? Womit offenbart er seinen Charakter? Durch seinen Heiligen Geist, der an den Menschen direkt wirkt. Wodurch noch? Ja, durch inspirierte Worte, vornehmlich die Bibel, Geistesoffenbarung. Wodurch leuchtet er noch?
[38:59] Durch die Schöpfung, die Schöpfung, die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, heißt es in Psalm 19. Das heißt, auch in der Schöpfung können wir etwas sehen, auch wenn es vielleicht nicht mehr so klar sichtbar ist wegen der Sünde. Auch in der Schöpfung können wir etwas über die Herrlichkeit Gottes sehen.
[39:19] In zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Liebe, die Menschen zueinander haben, ist so ein Abglanz von der Liebe, die Gott ist. In all dem, in der Schöpfung, in der Bibel, in den zwischenmenschlichen Beziehungen, durch das Wirken des Heiligen Geistes zu unserem Gewissen, durch die Gedanken, durch all diese Möglichkeiten offenbart Jesus sich und zeigt etwas von seiner Herrlichkeit.
[39:43] Und jeder Mensch, der eine mehr, der andere weniger, aber jeder Mensch weiß etwas von Gott. Paulus sagt das ganz deutlich. Er sagte, niemand ist ohne Entschuldigung. Man kann etwas über Gott erkennen und die Frage ist, mag man das Licht oder mag man es nicht?
[40:04] Jesus sagt, ich war, das ist das, schauen wir in Johannes 3, da sagt er, denn jeder in Vers 20 oder Vers 19. Johannes 3, Vers 19: Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht und ihre Werke waren böse. Das Problem ist nicht, dass es kein Licht gibt. Das Problem ist, dass wir oft das Licht nicht sehen wollen, es nicht wahrhaben wollen. Aber Jesus, das wahre Licht erleuchtet jeden Menschen.
[40:36] Also zurück zur Offenbarung 21 zum Schluss. Offenbarung 21 und dort Vers 23. Dort wird die Herrlichkeit Gottes alles überstrahlen. Heißt also, wer kann nur in dieser Stadt wohnen, wenn diese Herrlichkeit, von der wir jetzt gesprochen haben, überall sein wird, noch heller als das Sonnenlicht? Wer kann dann allein in dieser Stadt wohnen? Oder anders ausgedrückt, wer kann nicht darin wohnen?
[41:19] Ja, wer jetzt auf dieser Erde lieber in der Finsternis wandelt, als zum Licht Gottes zu kommen, für den wäre Neu-Jerusalem eine Tortur. Denn die Wahrheit ist, in dieser Welt leuchtet das Licht, aber ich kann mich auch davor verstecken. Ich kann die Bibel einfach zumachen. Ich kann einfach mein Herz zumachen und durch den Wald gehen und die Blumen anschauen und überhaupt gar nicht an Gott denken. Ja, das ist möglich. Das Licht scheint zwar, aber ich kann ihm aus dem Weg gehen. Ich kann durch meine Sünden das Wirken des Geistes eindämmen, sozusagen. Ich kann die die Tür zumachen. Ich kann sozusagen mich vor dem Geist Gottes verstecken, weil in dieser Welt sowohl Gott wirkt, als auch der Satan wirkt.
[42:11] Aber dort, auch im Neuen Jerusalem, gibt es kein Rückzugsgebiet vom Geist Gottes. Dort gibt es keine Gegend, wo ich mich hinfliehen kann, um vor der Herrlichkeit Gottes irgendwie in Anführungsstrichen sicher zu sein. Was natürlich Quatsch ist, weil man muss nicht sicher sein vor ihr, sondern sie gibt Sicherheit. Heißt auf Deutsch, ein Sünder würde es im Himmel nicht ertragen. Jemand, der an Sünde festhält, der die Gnade und Wahrheit nicht liebt, für den wäre der Himmel die Tortur. Denn egal, wohin er blicken würde, egal auf was er schauen würde, jedes Detail des Lebens ist angeleuchtet dort von der Herrlichkeit Gottes.
[43:00] Nur diejenigen können den Himmel schön finden, die schon jetzt immer daran Freude haben, wenn die Herrlichkeit Gottes irgendwo hinstrahlt. Also wenn ich die Herrlichkeit Gottes in der Bibel sehe, wenn ich sehe, wie Menschen sich versöhnen, wenn ich in der Natur sehe, die Handschrift Gottes, wenn mir das Freude macht und ich mehr darüber wissen will, dann ist der Himmel eine große Freude. Aber wenn die Herrlichkeit Gottes mich abstößt, weil ich meine Sünde nicht abgeben will, dann wäre der Himmel eine Katastrophe für mich.
[43:26] Und deswegen lässt Gott heute schon etwas von seiner Herrlichkeit auf diese Erde leuchten, damit wir uns wieder an den himmlischen Glanz gewöhnen sozusagen, damit wir lernen, im Himmel zu leben, lernen, das zu schätzen, damit wir einmal bei ihm sein können. Das heißt, jedes Mal, wenn Gott zu uns spricht, in seinem Wort, wenn wir den Geist der Weissagung lesen, wenn wir in der Natur merken, Gott spricht zu uns, wenn wir das Gefühl haben, dass Jesus zu unserem Gewissen redet, jedes Mal ist das wie ein Lichtstrahl, der vom himmlischen Jerusalem auf uns fällt. Und wenn wir wirklich uns auf den Himmel freuen, dann freuen wir uns schon über jeden Lichtstrahl, der in unser Herz hineingeht.
[44:11] Wollen wir Gott bitten, dass er noch viele Lichtstrahlen seiner Herrlichkeit in unser Herz strahlen lässt und dass wir dann diese Lichtstrahlen weitergeben, denen, die in der Finsternis sind. Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir. Die Finsternis bedeckt die Menschheit und in dieser Zeit ganz besonders. Und deswegen können wir dankbar sein über jeden Lichtstrahl, der uns sagt, Gott ist gut, Gott ist immer dasselbe. Er begnadigt uns und er schenkt uns seine Gerechtigkeit und seine Wahrheit. Und auch gemeinsam beten wir darum.
[44:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns sprichst und dass wir jetzt schon, obwohl wir in dieser sündigen dunklen Welt leben, so viele Lichtstrahlen der Ewigkeit, die von deinem Thron kommen, in unserem Leben realisieren können. Wann immer wir die Bibel aufschlagen, wenn wir in die Natur gehen, wenn wir sehen, wie dein Geist an Menschen wirkt, dann sehen wir Lichtstrahlen der Herrlichkeit. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass wir selbst zu solchen Lichtträgern werden, dass wir schwach und hilflos, wie wir sind, doch etwas von dem Glanz weitergeben können, der auf uns fällt. So wie Sonne und Mond und Sterne auch nur Licht weitergeben, das letztlich von dir kommt. Wollen wir das Licht weitergeben, was du in uns hineingegeben hast. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen und bitten dich um deinen Segen. Amen.