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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ von Christopher Kramp wird der Vers Offenbarung 21:24b beleuchtet, der besagt, dass die Könige der Erde ihre Herrlichkeit in das Neue Jerusalem bringen. Der Sprecher untersucht, was die Bibel über die Könige der Erde lehrt, sowohl in ihrer Rebellion gegen Gott als auch in ihrer zukünftigen Rolle im Neuen Jerusalem. Es wird betont, dass alle Gaben und Fähigkeiten, die Gott uns schenkt, zu seiner Ehre eingesetzt werden sollen, um die Attraktivität des Neuen Jerusalems zu steigern.

In dieser Predigt wird der Vers aus Offenbarung 21:24b beleuchtet, der besagt, dass die Könige der Erde ihre Herrlichkeit in das Neue Jerusalem bringen. Christopher Kramp untersucht die Bedeutung der „Könige der Erde“ in der Bibel, von ihrer Rebellion gegen Gott bis hin zu ihrer potenziellen Erlösung. Die Predigt erklärt, wie weltliche Macht und Ehre in Gottes Dienst gestellt werden können und wie jeder Mensch durch die Hingabe seiner Gaben und Talente zur Attraktivität des Neuen Jerusalems beitragen kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und auch später das Video anschaut. Wir wollen heute in Offenbarung 21 weitermachen. Wir haben das letzte Mal nur die Hälfte von Vers 24 geschafft, haben über die Völker gesprochen und uns fehlen noch die Könige. Über die wollen wir uns etwas Gedanken machen heute. Und bevor wir beginnen, möchten wir, wie es unsere Gewohnheit ist, gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet.

[1:16] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für diesen Tag und für deine Führung, dass wir erleben durften, dass du auch heute an diesem Tag bei uns gewesen bist und dass du uns Schritt für Schritt an deiner Hand führst und dass wir auch jetzt dein Wort studieren können. Wir möchten dich bitten, dass du durch die Worte der Offenbarung zu uns persönlich sprichst, dass wir deine Botschaft begreifen und dass wir erkennen, was das für uns auch persönlich im Alltag bedeutet. Wir möchten dich bitten, dass du alle Stirne fernhältst und dass du durch dein Wort unsere Herzen erreichst und uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst. Und darum bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:06] Offenbarung 21 und wir lesen noch mal den ganzen Vers 24. Wer mag den mal laut vorlesen. Offenbarung 21 und dort Vers 24. Genau, dankeschön. Erinnert ihr euch noch so ein bisschen, was wir letztes Mal über diese Völker gesagt haben? Was ist euch noch in Erinnerung geblieben über die Völker hier in Vers 24? Es ist noch etwas haften geblieben, dass wir uns noch mal zurück erinnern. Was haben wir gelernt über diesen Vers? Die Völker. Genau, wir haben gesehen, das Evangelium ist für alle Völker, alle Nationen. Aus allen Heidenvölkern werden Menschen in Neu-Jerusalem sein. Genau, was haben wir noch uns überlegt? Kurze Wiederholung. Das war ein wichtiger Gedanke. Was haben wir noch gesagt über diese Völker? Sie wandeln im Licht. Ja, sie wandeln im Licht von Neu-Jerusalem und wir haben gelernt, dass im Licht wandeln, das ist schon hier auf der Erde möglich. Was passiert, wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist? Das stimmt, was sagt 1. Johannes 1, Vers 7? Wenn wir im Licht, wir haben Gemeinschaft untereinander und unser Blut reinigt uns von aller Sünde. Die, die dort im Licht des Lammes und im Licht der Herrlichkeit Gottes wandeln, die sind schon hier auf Erden in den Lichtstrahlen gewandelt, die vom Thron Gottes auf ihren Weg schienen und Jesus durfte ihnen alle Sünden vergeben. Er durfte sie reinigen von aller Sünde. Die, die auf dieser Erde von ihrer Sünde gereinigt werden, die sind es, die im Himmel dann in Neu-Jerusalem durch die Straßen gehen. Ganz genau. Was haben wir noch gelernt? Das, was euch hängen geblieben ist? Genau, das Licht, das jetzt schon auf unserem Lebensweg strahlt, das dürfen wir oder sollen wir weitergeben. Wir sind das Licht der Welt und erinnert euch vielleicht, dass wir gesagt haben, das ist der erste Vers, wo überhaupt Menschen beschrieben werden. Erinnert euch, der Johannes, also in dieser Vision, der Johannes steht auf dem hohen Berg, er sieht diese Stadt Jerusalem, von der der Engel sagt, einer der Plagenengel, das ist die Braut des Lammes und das sieht als allererstes die Herrlichkeit und dann sieht er die Tore und die Mauern und die Namen auf den Toren und die Namen auf den Grundfesten und er sieht die Maße und die Edelsteine und das Material und er sieht die Sonne, Mond und all diese Dinge und dann sieht er eigentlich relativ spät die Menschen, die in dieser herrlichen Stadt leben, die Heidenvölker, die gerettet werden, die werden in ihrem Licht wandeln und jetzt sagt er, er sah nicht nur die Heidenvölker, die gerettet worden sind, erinnert euch an die Engelsbotschaft, die das Evangelium von der rettenden Gnade Jesu angenommen haben und wir haben ja gesehen, im Alten Testament gab es schon viele Verheißungen, dass alle Völker das Evangelium annehmen sollten. Wir haben gesehen, schon bei Abram geht das los und bei Mose und dann vor allem bei Jesaja und bei den Propheten, da wird immer wieder davon gesprochen, dass alle Heiden eigentlich das Evangelium verstehen sollen und leider hat das Volk Israel das nie so richtig umgesetzt, aber das ist eine Idee, die sich durch die gesamte Bibel zieht.

[6:18] Jetzt geht es hier um die Könige der Erde. Was wird von diesen Königen der Erde gesagt? Sie bringen ihre Herrlichkeit und ihre Ehre in die Stadt und das ist vielleicht etwas, was wir normalerweise bei der Beschreibung von Neu-Jerusalem und der neuen Erde nicht so direkt auf dem Schirm haben, oder? Wir denken eher so an Kinder, die mit Löwen spielen, wir denken irgendwie an himmlische Chöre mit Harfenmusik. Wir stellen uns vielleicht weniger Könige vor, die in die Stadt hineinziehen und ihre Herrlichkeit mitbringen, aber genau das steht hier. Hier steht, dass in Neu-Jerusalem Könige ihre Herrlichkeit und ihren Glanz mitbringen werden. Nun, was lernt denn die Bibel über die Könige der Erde? Kommt diese Phrase Könige der Erde sonst noch in der Bibel vor? Gibt es da sonst noch Könige der Erde? Könige gibt es immer wieder, eine ganze Reihe von berühmten Königen auch. Wir suchen mal ein bisschen nach Versen, wo dieser Begriff Könige der Erde vorkommt, weil das ist ja nicht nur ein König oder zwei Könige, sondern die Gesamtheit der Könige. Und zuerst werden wir fündig in Psalm 2. Psalm 2 und dort Vers 2. Wer mag den mal lesen?

[7:55] Genau, die Könige der Erde lehnen sich auf. Gegen wen rebellieren die Könige der Erde? Gegen den Gesalbten, also gegen wen? Gegen Jesus. Das heißt, eine erste Lehre ist normalerweise oder viele Könige der Erde rebellieren gegen Gott. Und was machen sie in ihrer Rebellion? Schaut mal den Vers genau an. Sie rebellieren nicht nur, sondern genau, das heißt, sie bilden so Allianzen. Sie verbinden sich in ihrem Kampf gegen Gott und gegen Jesus. Die Könige der Erde. Ja, oder es geht halt einfach um den Herrn und seinen Gesalbten, also gegen Gott, den Vater und gegen Jesus. Was sind denn die Bande? Was sind denn die Bande, die sie als Fesseln empfinden? Wenn die Könige der Erde sagen, wir rotten uns zusammen und wir wollen die Bande, die Fesseln von Gott dem Vater. Ja, sein Gesetz. Genau, da geht es darum, dass die Könige der Erde, das ist eigentlich ein Endzeitpsalm, auch so ein bisschen, hat so eine Endzeitbedeutung. Wenn man auch an die siebte Posaune denkt, Offenbarung zum Beispiel, da geht es darum, hier, dass die Völker und die Könige der Erde sich zusammenrotten, gegen Gott, den Vater, gegen Jesus und sagen, wir wollen uns nicht mehr von ihnen fesseln lassen, wir wollen nichts mehr mit dem Gesetz zu tun haben. Das sind dann Gesetze gegen Gottes Gesetz. Aber der Punkt ist hier, schaut mal in Vers 10, das ist ja nicht heute unser Thema Psalm 2, aber in Vers 10 heißt es jetzt, an die Könige. Wer mag das mal lesen, Vers 10?

[9:57] Genau, wie nennt man sowas, was hier steht? Eine Warnung, ja, ein anderes Wort, ein Ratschlag, ja, ein Appell, ein Aufruf. Nun, wenn hier Psalm 2 die Könige der Erde anspricht, was heißt denn das? Und sagt, lasst euch warnen. Das bedeutet erstens, sie machen etwas falsch, was bedeutet es aber auch? Es gibt nur Hoffnung, denn ansonsten, wenn es keine Hoffnung geben würde, brauchte man ja nicht sagen, nehmt Verstand an, ändert euch, hört auf Gott. Also die Bibel beschreibt zwar, dass die meisten Regierenden schlechte Entscheidungen fällen, aber sie sagt nicht, dass sie per se schlecht sind, sondern es gibt einen Aufruf auch an die Könige, nicht nur an die allgemeine Masse, sondern auch an die Könige, Jesus anzunehmen. Ja, ganz genau, da gibt es eine Verbindung auch zu den Richtern, ganz genau.

[11:08] Und jetzt schauen wir mal in Psalm 138, oder warten wir mit Psalm 138, gehen wir noch zu Jesaja 24. Da sehen wir nämlich, dass die meisten Könige, da werden wir sehen, was hier steht, in Jesaja 24 und dort Vers 21 und 22. Jesaja 24, Vers 21 und 22. Wer es hat, darf gerne lesen.

[12:06] Und 22 noch. Genau, kann jemand von euch mir erklären, worum geht es hier bei dieser Stelle, wenn es heißt, die Könige der Erde werden eingekerkert werden. Es geht um das Millennium, um die tausend Jahre. Der Tag des Herrn kommt, Gott wird heim suchen und zwar das Herr in der Höhe, das sind die Dämonen, das sind die bösen Engel und die Könige der Erde und sie werden eingesperrt werden. Sie werden in dieser dunklen, chaotischen Welt gefangen, der Satan und seine Dämonen gefangen, weil sie nichts tun können. Die toten Menschen sind tot. Das heißt, die meisten oder viele der Könige der Erde werden den Ratschlag aus Psalm 2 nicht angenommen haben. Viele Könige gehen verloren. Wir dürfen nicht den Eindruck haben, nur weil dort steht, die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit nach Neu-Jerusalem, heißt das nicht, dass alle Regierenden in Neu-Jerusalem sind. Das heißt auch nicht, nur weil es heißt, die Völker der Erde sind dort, dass alle Menschen gerettet werden.

[13:29] Ganz genau, also schauen wir mal direkt in die Offenbarung. Es gibt ein paar mehr Stellen in der Offenbarung, wo dieser Begriff Könige der Erde vorkommt und der ist eigentlich immer so im Endzeit-Kontext. Wir fangen mal in Offenbarung 6 an schon. Offenbarung 6 und dort Vers 15, den kennt ihr, oder? Das ist in der Zeit des sechsten Siegels, als dann der Himmel zusammenrollt wie eine Buchrolle. Da heißt es in Offenbarung 6 und dort Vers 15 und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Herführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge. Warum verbergen sie sich? Sie verbergen sich vor dem Angesicht von Jesus. Warum haben sie Angst vor dem Angesicht von Jesus? Sie haben nicht den Heiligen Geist. Warum haben sie Angst vor dem Angesicht Jesu? Ja, aber nicht alle haben Angst vor dem Angesicht Jesu. Manche sagen ja auch, seht, das ist unser Gott. Warum hat ein Mensch Angst vor Gott? Es ist zu spät. Es ist zu spät. Weshalb hat ein Mensch Angst vor Gott? Ja, die Liebe treibt die Angst aus. Es ist die Sünde, die Angst macht. Adam und Eva haben gesündigt, noch am selben Tag hatten sie Angst vor Gott. Es sind die Israeliten, die Angst hatten, weil sie noch an der Sünde festgehalten haben, als Gott am Sinai sprach, während Mose gerne auf den Sinai gegangen ist, obwohl er natürlich auch als sündiger Mensch gezittert hat. Aber der Punkt ist, es ist die Sünde und in dem Fall die unvergebene Sünde, die Rebellion, die dazu führt, dass sie Angst haben vor dem Angesicht Jesu, der ja immer noch genau der gleiche liebevolle Jesus ist, wie er auf der Erde auch war. Also hier sehen wir die Könige der Erde und wir sehen, diese Könige der Erde gehen verloren. Und du hast schon richtig gesagt, in Offenbarung 16 kommen sie auch vor, dort in Offenbarung 16 und dort Vers 14. Es sind nämlich dämonische Geister, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der Erde, des ganzen Erdkreises, um sie zum Kampf zu versammeln an jenem großen Tag Gottes des Allmächtigen. Das ist letztendlich die Endzeiterfüllung von dem, was wir in Psalm 2 gelesen haben, wo die Könige der Erde sich versammeln gegen Gott, gegen seinen Gesalbten.

[16:35] Wir sehen auch bei den Königen genau dasselbe, wie bei allen anderen Bevölkerungsgruppen. Die Mehrzahl wird wahrscheinlich verloren gehen, aber überall finden wir in der Geschichte Beispiele von Leuten, die gerettet worden sind. Noch zu den Königen ganz kurz, Offenbarung 17 finden wir sie in Offenbarung 17 Vers 2, als diejenigen, da heißt es hier in Offenbarung 17 Vers 2, mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben. Mit wem haben sie Unzucht getrieben? Genau, mit der Hure, mit Babylon. Und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnt, getrunken geworden sind. Und dann können wir noch in Vers 18, Offenbarung 17 Vers 18, die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die Herrschaft ausübt über die Könige der Erde. Babylon, das endzeitliche Babylon regiert, hat die Herrschaft über die Könige, über die Regierung. Dann haben wir Offenbarung 18 und dort Vers 3, denn von dem Glutwein ihrer Unzucht haben wie viele Völker getrunken? Alle Völker getrunken und die Könige der Erde. Seht ihr, das ist immer parallel, die Könige und die Völker, weil die Könige sind nur die Repräsentanten der einzelnen Völker. Die Völker sind trunken geworden mit dem Wein Babylons. Die Könige haben Unzucht getrieben.

[18:45] Gute Frage. Wenn die Bibel von Königen spricht, meint sie nicht nur Könige im allerengsten Sinne, weil schon zur Zeit von der Bibel gab es Herrscher, die keine Könige waren. Zum Beispiel die Römer wurden nicht von Königen regiert, sondern von Kaisern und das waren ganz bewusst keine Könige. Ja, das war das größte Sakrileg für einen Römer, ein König zu haben oder zu sein, weil das hat mit ihrer Geschichte zu tun. Die wollten nie was mit Königen zu tun haben, deswegen haben die dann die Herrscher ab Augustus so getan, als wäre es immer noch eine Republik. Sie sind nur die Erste und der Gleichen sozusagen. Das waren Repräsentanten sozusagen, das waren dann die Cäsaren, die Kaiser, die Prinkeps und trotzdem werden die biblisch auch als Könige beschrieben. In der Prophetie ist auch das Römische Reich ein Königreich, obwohl es technisch gesehen keinen König gab. Es gab den Senat, es gab den Kaiser, es gab dann sogar mehrere Kaiser manchmal. Das heißt, wenn die Bibel von Königen spricht, ist sie kein politisches, wissenschaftliches Handbuch. In Griechenland gab es lange Zeit keine Könige, sondern Einzelstaaten. Der Punkt ist, Könige kann mehr bedeuten. Es bedeutet letztendlich immer Führer der Nation, die Repräsentanten. Wir sehen ja hier auch die Kaufleute dann in Offenbarung 18. Da steht es für die Wirtschaft, die Könige stehen für die Politik. Ob es jetzt ein Kaiser ist oder ein König oder ein Fürst oder ein Baron oder ein Bundespräsident oder Kanzler, das spielt am Ende erstmal eine untergeordnete Rolle, weil am Ende ja letztendlich das Prinzip der Herrschaft, auch wenn die Begründung anders ist und wenn die Details anders sind, nicht mehr dasselbe ist. Ein paar Menschen lenken den Staat mit einer größeren Machtfülle als andere.

[20:34] Ganz genau. Schauen wir doch auf Offenbarung 19, Vers 19. Offenbarung 19, Vers 19, das ist ja genau die Idee, weswegen der Satan auch zur Zeit Israels immer die Könige angegriffen hat, weil man sieht ganz deutlich, ist der König schlecht, ist meistens auch das Volk schlecht. Es kommt ganz selten vor, dass ein König schlecht ist und das Volk trotzdem gut. Es gibt manchmal, dass der König gut ist, das Volk schlecht, aber das Volk geht selten über den Standard hinaus, den die Regierenden setzen. Schauen wir uns Offenbarung 19 noch an. Offenbarung 19, Vers 19, dort heißt es, und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen. Mit wem? Mit dem, der auf dem Pferd sitzt und das ist Jesus. Das ist letztendlich wieder Psalm 2. Sie sind versammelt, um Krieg zu führen gegen Jesus. Das ist hier quasi direkt in der Schlacht von Harmagedon und mit seinem Heer.

[22:04] Die meisten Könige der Erde rebellieren gegen Gott, verbünden sich am Ende gemeinsam, haben zu tun mit Babylon, haben von dem Zornwein getrunken, sind von den Dämonen verführt worden, werden eine weltweite Allianz schmieden gegen Gott und gegen sein Gesetz. Das ist, was die Bibel deutlich lehrt. Ja, du hast recht, wenn sie gegen

[22:35] Ja, also natürlich ist es auch so, allein durch die Tatsache, dass sie das Gesetz Gottes abschaffen und ändern wollen, ist ein direkter Angriff auf Jesus. Das lehrt Daniel 7, Daniel 8. Der Angriff auf das Gesetz ist ein Angriff auf Jesus. Aber du hast vollkommen recht, sie greifen Jesus auch letztendlich dadurch an, dass sie seine Nachfolger angreifen. Das ist eine ganz biblische Idee, den Saulus zu dem Zeitpunkt, also Saulus, Paulus ist ja eine andere Frage, aber zitiert.

[23:03] Jetzt sehen wir also, die meisten Könige gehen verloren und trotzdem sagt die Bibel, im neuen Jerusalem werden Könige hineinziehen und zwar nicht nur ein oder zwei, sondern die Könige der Erde, so wie es aus allen Völkern und Nationen und Stämmen und Sprachen Menschen geben wird, die dort sein werden, wird es auch viele Könige geben und das geht zurück auf einige alttestamentliche Verheißungen. Schauen wir mal an in Psalm 72 und dort Vers 10 und 11. Kennt jemand von euch Psalm 72? Worum geht es eigentlich in Psalm 72 so im Großen und Ganzen? Es ist ein Psalm für oder von Salomo. Um wen geht es hier eigentlich ganz konkret? Also es geht unter anderem um Salomo, aber geht es nur um Salomo? Schaut mal, wenn es heißt zum Beispiel über den König in Vers 4, er schaffe den Elenden des Volkes Recht, er helfe den Kindern der Armen und zertrete den Gewalttätigen, so dass man sich fürchtet, solange die Sonne besteht und der Mond von Geschlecht zu Geschlecht, er wird herabkommen wie Regen auf die Aue, wie Regenschauer, die das Land bewässern. In seinen Tagen wird der Gerechte blühen und Fülle von Frieden wird sein, bis der Mond nicht mehr ist und er wird herrschen von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde. Trifft das auf Salomo völlig zu? Nee, das ist mehr als Salomo oder? Um wen geht es hier? Es geht um den Messias, es ist einer der messianischen Psalmen. Es geht so um Salomo, aber hinter Salomo scheint schon der Messias auf, denn Salomo ist wessen Sohn? Der Sohn Davids und so wird der Sohn Davids zum Typus für den Sohn Davids, denn Gott hat ja gesagt, ich will dir ein Haus bauen und dein Sohn, der wird auf dem Stuhl sitzen für ewig und das ist nicht Salomo gewesen, der ist nur ein Typus. Auf den Messias und über diesen Messias heißt es jetzt bildlich gesprochen, schaut mal in Vers 10 und 11. Vers 10 und 11.

[26:13] Genau, was sagt letztendlich dieser messianische Psalm? Was sagt er? Sein Ruhm wird auf der ganzen Welt verkündigt werden und Könige aus allen Gegenden werden kommen. Wo lag Tarsis? Wo liegt Tarsis? Weiß jemand von euch, wo Tarsis ist? Ist ja eine berühmte Stadt. Wer wollte nach Tarsis fliehen? Jonah wollte nach Tarsis. Wo liegt Tarsis? Spanien. Am äußersten Ende von dem, was die damals so als Welt kannten, da hat ja noch keiner gewusst, dass es Amerika gibt, nicht wahr? Also da so am äußersten Ende der Richtung, Atlantischen Ozean. Und wo liegen Saba und Seba? Das ist in Arabien, ganz weit unten, Südarabien. Heute wo Jemen, Oman, ist vielleicht sogar auf der afrikanischen Seite, da in Äthiopien, Somalia, da unten. Also wenn man jetzt so Israelit ist, man kennt so seine Nachbarn, Moab, Edom, Ammon, die Philister, Ägypten, Assyrien ist schon weit weg. Dann ist das unvorstellbar weit. Arabien da unten und dann Spanien da im Westen. Das ist quasi so, dass, als wenn die damals Karten gehabt haben, gingen die Karten wahrscheinlich nicht weiter. Keiner wusste, was danach kommt. Das war quasi von A bis Z, die ganze Welt. So war das so. Das ist so die Idee. Sie alle sollen kommen. Das war die Idee, wenn der Messias kommt, ist das nicht nur lokal oder nicht nur für ein Volk, sondern die Segnung des Messias sind für alle Völker, für alle Könige.

[28:06] Und jetzt kommt mal mit mir zu Jesaja 60. Jesaja 60 kennt ihr wahrscheinlich ganz gut. Ein ganz berühmter Aufruf an die Israeliten, den die Israeliten nie umgesetzt haben. Ein Aufruf, der dann auf die Christen übertragen worden ist, von dem Ellen White sagt, dieser Aufruf gilt in einem besonderen Maße für Siebentagsadventisten. Also Jesaja 60, dort heißt es ab Vers 1, mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt. Das ist die Idee. Gott leuchtet uns an, wir sollen weiter leuchten. Dein Licht kommt und was geht auf über dir? Die Herrlichkeit des Herrn, seinen Charakter, sein Wesen, haben wir schon studiert. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tief ist dunkel die Völker. Würdet ihr sagen, das ist wahr heutzutage? Oh, das ist sehr wahr. Aber über dir geht auf der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Während die ganze Welt im Dunkeln liegt, wünscht sich Gott, dass Jesus in unserem Leben sichtbar wird, über uns aufgeht, quasi wie so ein Sonnenaufgang und Strahlen verbreitet. Und was ist die Folge, wenn in unserem Leben, wenn wir nicht nur Worte sagen und Traktate verteilen, sondern wenn in unserem Leben Jesus sichtbar wird. Was ist die Folge, Vers 3?

[29:19] Genau, Könige und Heidenvölker. Wo haben wir diese Kombination schon gesehen? Die Heidenvölker und die Könige. Offenbarung 21, das heißt, Offenbarung 21 ist die Erfüllung von Jesaja 60. Sie werden alle kommen nach Jerusalem, wenn die Herrlichkeit des Herrn in seinen Gläubigen wirklich sichtbar ist. Dann kommt Vers 4. Hebe deine Augen auf und sieh um dich. Diese alle kommen versammelt zu dir, nicht nur einzeln, so einer mal kleckerweise, sondern in größeren Massen. Ellen White sagt ja, am Ende vor der Wiederkunft werden noch viele Menschen zu uns kommen. Wir haben das noch mal gar nicht auf dem Schirm. Sie sagt große Menschenmassen. Es werden immer noch die Minderheit sein im Vergleich zur Weltbevölkerung. Aber trotzdem, viele Menschen werden noch kommen. Deine Söhne werden von Ferne kommen. Deine Töchter auf dem Arm herbeigetragen werden. Und was ist dann die Reaktion des Volkes Gottes, wenn sie sehen, dass dort Menschen aus allen Nationen, Völkern und Stämmen zur Wahrheit kommen? Was ist ihre Reaktion? Sie freuen sich. Wenn du die siehst, wirst du vor Freude strahlen und dein Herz wird klopfen und weit werden. Denn der Reichtum des Meeres wird dir zugewandt. Die Schätze der Heidenvölker werden zu dir kommen. Habt ihr mal das erlebt, dass ihr für Gott gewirkt habt und Menschen haben sich für Gott entschieden? Das ist die größte Freude, die man überhaupt im Leben haben kann. Wenn man sieht, wie Menschen ihr Leben Gott geben, wenn sie zur Wahrheit kommen, das Evangelium annehmen. Und das geht ja noch die ganze Zeit so weiter. Schauen wir noch Vers 11. Deine Tore sollen stets offen stehen. Also an wen spricht der Jesaja ganz konkret? Es spricht Jerusalem an. Also erstmal hier in Jesaja Jerusalem, aber als Typus für Neu-Jerusalem. Deswegen sagt er, die Völker werden zu dir kommen. Die Könige werden hineingehen zu dir sozusagen. Sie werden zu dir kommen. Das ist genau das, was dann Offenbarung 21 aufgreift. Deine Tore sollen stets offen stehen und Tag und Nacht nicht zugeschlossen werden, damit der Reichtum der Heidenvölker herzugebracht und ihre Könige herbeigeführt werden können. Könnt ihr sehen, das ist direkt die Vorlage für Offenbarung 21, Vers 24.

[31:46] Jetzt schauen wir uns noch einen interessanten Vers an und zwar in Psalm 138. Psalm 138 und dort Vers 4 und 5. Übrigens Vers 3 ist auch ein ganz toller Vers. Vers 3 sagt, an dem Tag, da ich rief, hast du mir geantwortet, du hast mir Mut verliehen, in meine Seele kam Kraft. Ganz toller Vers, habe ich heute neu entdeckt für mich. Der Psalm ist von David, aber wir lesen jetzt Vers 4 und 5. Wer mag mal Vers 4 und 5 lesen?

[32:42] Okay, also um wen geht es hier? Um die Könige der Erde. Das sind jetzt nicht die Könige, die am Ende gegen Gott rebellieren werden, sondern andere Könige. Es gibt ja viele Völker, die verloren gehen, aber trotzdem gibt es Menschen aus allen Völkern, die gerettet werden. Hier geht es um Könige, die zu Gott kommen werden. Was machen sie in Vers 4? Was werden sie tun? Ja, sie hören das Wort Gottes. Erinnert euch vielleicht an Jesaja 2, haben wir letzte Woche gelesen. Da spricht es von den Völkern, die sagen, kommt, lasst uns gehen zum Berg Gottes, zum Berg Zion, zum Tempel, denn dort wird das Gesetz gelehrt, dort ist die Wahrheit. Also sie hören das Wort Gottes und was ist ihre Reaktion hier in Vers 4? Sie singen? Ja, in Vers 5 ist sie, aber in Vers 4, was machen sie, wenn sie das Wort Gottes hören? Sie danken. Sie danken Gott, sie preisen Gott und bedanken sich, dass das Wort Gottes solche Kraft hat und dann, hab ich gesagt, tun sie noch etwas. Die Könige danken nicht nur, sie singen. Wovon singen sie denn? Sie singen von den Wegen des Herrn, wie Gott sie geführt hat und sie singen hier über die Herrlichkeit des Herrn.

[34:16] Das heißt, Moment mal, was haben wir gelesen Offenbarung 21? Was bringen die Könige mit, wenn sie in die Stadt Jerusalem hineingehen? Ihre Herrlichkeit, und zwar ihre Herrlichkeit, weil Könige haben eine gewisse Ehre. Sie haben eine Krone, sie haben eine Macht, sie haben vielleicht große Taten getan, sie haben eine gewisse Ehre. Könige sind schon immer so ein bisschen beweihräuchert worden. Ja, genau, sonst kommen sie gar nicht rein. Aber Könige sind berühmt, die kennt man. Wir werden wahrscheinlich im Himmel, werden wir die meisten, natürlich erst die, die wir kennen, kennen wir, weil sie in der Bibel schon stehen. Wir kennen dann irgendwie Abraham und Mose und Daniel und dann werden wir vielleicht ein paar Leute gerettet kennen, weil wir sie aus der Geschichte kennen, wie Nebukadnezar oder wie ein paar andere. Können wir noch darüber sprechen. Aber der Punkt ist, sie bringen ihren Ruhm, ihre Ehre, aber was ist in ihrem Kopf? Was werden sie tun? Singen sie von ihrer eigenen Ehre? Singen sie von ihrem eigenen Ruhm? Singen sie von ihrer eigenen Herrlichkeit? Nein, wovon singen sie? Sie singen von der Herrlichkeit des Herrn und das ist etwas Interessantes und das müssen wir verstehen. Warum sind Könige vielleicht so schwer zu bekehren? Alle Menschen sind schwer zu bekehren, weil alle Menschen sind Sünder, aber ja, sie werden ja von allen gelobt und manchmal also so fast angebetet. Ja, das ist gar nicht so einfach für einen König, zu akzeptieren, dass er hilflos ist. Denn das ist ja letztendlich das, was ein Mensch erkennen muss, wenn er Jesus annimmt. Ich bin hilflos. Deswegen musste auch Nebukadnezar sieben Jahre lang Gras fressen, um zu erkennen, ich bin hilflos. Also, woher bekommt ein König seine Ehre? Von Gott.

[36:32] Nebukadnezars Geschichte macht das ganz deutlich. Daniel wird nicht müde zu sagen, Gott hat dir das Königreich gegeben. Gott hat dir die Macht gegeben. Gott hat dir die Herrlichkeit gegeben. Gott hat dir alles gegeben. Das heißt, die Herrlichkeit kommt von Gott. Die Herrlichkeit kommt von Gott. Und was macht normalerweise ein König mit der Herrlichkeit, die Gott ihm schenkt? Für sich. Er lässt sich anbeten, er lässt sich verehren, er will sich selbst erhöhen. Und das sehen wir nicht bei Nebukadnezar, das sehen wir bei der ganzen Geschichte. Aber die Könige, denen Gott so viel Herrlichkeit und Ehre und Macht und Ruhm gegeben hat, die gerettet werden, was haben sie mit der Herrlichkeit, der Macht und dem Ruhm getan? Wenn wir Psalm 138 anschauen, was tun sie? Sie geben alles für die Ehre Gottes. Das ist ganz buchstäblich gemeint. Sie bringen ihre Herrlichkeit zu Gott. Sie bringen ihre Herrlichkeit in die Stadt hinein, um zu sagen, das gehört mir gar nicht, das gehört Gott. All die Macht und den Ruhm und die Stärke, die ich auf dieser Erde gehabt habe, kommt von Gott und deswegen will ich es zu seiner Ehre und zu seiner Herrlichkeit einsetzen. Ja, Gott ist es, der sie einsetzt und Gott ist es, dem die Macht gibt und das ist das, was Nebukadnezar so lange nicht verstehen will, aber als er es versteht, als er versteht, Gott gibt das Königreich und er hat die Macht und alles, was ich besitze, kommt letztendlich von ihm, als er das anerkennt, ist ein geretteter Mensch und damit werden die Könige der Erde eigentlich zu einem Beispiel für jeden Menschen, weil wir sind zwar jetzt keine buchstäblichen Könige, also ich nicht, wir haben kein Königreich, wir haben keinen Thron, wir haben kein Zepter, wir haben irgendwie nicht keine Polizei oder keine Armee, aber wir alle haben Dinge von Gott geschenkt bekommen, oder? Wir alle haben Gaben, Fähigkeiten, Talente, der eine mehr, der andere weniger, aber jeder hat etwas bekommen und die Frage ist genauso wie mit den Königen, nehme ich das, was Gott mir gegeben hat, zu meiner eigenen Selbstbeweihräucherung oder bringe ich meine Gaben zu Gott, singe ich von seiner Herrlichkeit und von seiner Größe, bringe ich meine Gaben nach Neu-Jerusalem hinein zu Gott und dann kann man auch ein König sein, dann kann man auch reich sein, das ist das Gleiche mit den Reichen, die Reichen bekommen ihren Reichtum von Gott und diejenigen, die diesen Reichtum wieder für Gott einsetzen, sind auch gerettet, aber die meisten benutzen den Reichtum, den Gott ihnen gegeben hat, für sich selbst.

[40:14] Petrus sagt auch, wir alle sind Könige in einem gewissen Sinne, nur sind wir nicht alle berühmte Könige vielleicht und keine politischen Könige, aber der Punkt, den ich machen möchte, ist sehr sehr wichtig, man kann die größte Macht und die größte Weisheit haben und die größte, was auch immer, finanzielle Kraft oder wie auch immer und trotzdem gerettet werden, wenn man all das, was man von Gott bekommt, zu Gott zurückbringt. Die Könige, die hier durch Neu-Jerusalem, durch die Tore von Neu-Jerusalem hineingehen, die haben ihre Ehre noch, aber sie bringen sie zu Gott. Wir müssen nicht unsere Talente aufgeben, im Gegenteil, wir sollen unsere Talente, unsere Gaben Gott weihen, wenn wir reich sind, unseren Reichtum Gott weihen, wenn wir intelligent sind, unsere Intelligenz Gott weihen, wenn wir gut mit sozial, also gut soziale Kontakte knüpfen können, unsere Fähigkeit, mit Menschen schnell zusammenzukommen, für Gott nutzen, wenn wir gut organisieren können, sollen wir das für Gott nutzen, egal was es ist, weil die Geschichte und unser eigenes Leben lehrt uns, in der Regel benutzen wir unsere Talente, unsere Gaben, unsere Herrlichkeit, warum andere Menschen uns mögen vielleicht, für uns selbst, aber wir sollen das, was Gott uns geschenkt hat, nicht für uns selbst benutzen, sondern zu Gott bringen und dann werden wir gerettet sein. Manasse ist ein gutes Beispiel, Nebukadnezzar, wie du richtig sagst, sind ausgezeichnete Beispiele, die uns zeigen, nicht jeder König von Babylon wird gerettet sein, aber selbst der König von Babylon kann gerettet werden und er war wirklich an der allerhöchsten Position, Ellen White sagt uns, nie wieder ist ein Weltreich so herrlich gewesen, wie Nebukadnezzar, man könnte vermutlich sogar sagen, dass der menschlich weltlich gesehen herrlichste König, den es je gab im Himmel sein wird. Nebukadnezzar war nicht einer so drittrangig oder viertrangig, Nebukadnezzar war der wichtigste babylonische König, Babylon das größte Weltreich oder das herrlichste Weltreich, nicht das größte von Territorium, aber das herrlichste, dieses goldene Haupt, was uns deutlich macht, das ist sehr wichtig, der Mensch mit dem größten weltlichen Erfolg kann gerettet werden, wenn er endlich einsieht, was ich habe, kommt von Gott und es gehört Gott geweiht und dann kann selbst der Reichste, der Größte, der Klügste, der Beste gerettet werden und das was für Nebukadnezzar gilt, gilt für jeden von uns, wir alle werden auf dieselbe Weise gerettet, wenn wir erkennen, dass alles von Gott kommt und alles Gott gehört und alles, was er uns gegeben hat, wir zu seiner Ehre bringen, dann können wir auch irgendwann einmal im neuen Jerusalem neben Nebukadnezzar und Manasse und vielen anderen Königen, ja, wer weiß, welche Könige noch alle dabei sein werden, hineingehen und das, was Gott mir persönlich und dir persönlich geschenkt hat, ihm zur Ehre bringen und die Stadt ist reicher, schaut mal, das ist ganz wichtig, die Stadt ist reicher und attraktiver, um jeden Menschen, der seine Persönlichkeit und seine Individualität zur Ehre Gottes reinbringt, es ist nicht so in der Gemeinde, jeder Mensch, der seine Gaben und Fähigkeiten einbringt, macht die Gemeinde zu einem besseren Ort, man ist doch froh über jeden, der sich einbringt oder man ist dankbar für jeden, der seine Gaben und Fähigkeiten für Gott einsetzt und jede Person, die das tut, macht die Bevölkerung von Neu-Jerusalem noch attraktiver und deswegen bringen diese Menschen wirklich Schätze mit, die bringen jetzt nicht Geld mit, ja, weil der Schatz, den sie mitbringen, ist ihr Charakter, der durch den Heiligen Geist verändert worden ist, der aber trotzdem individuell ist, wir werden dann nicht einfach alle heilige Maschinen sein, die alle gleich ticken, sondern jeder von uns hat seine bestimmte Denkweise immer noch, seine bestimmte Charakterzüge, Persönlichkeitszüge und alles geweiht dem Herrn. Es ist doch so interessant, das Lob Gottes aus verschiedenen Mündern zu hören oder zu sehen, wie verschiedene Menschen mit verschiedenen Hintergründen, verschiedenen Biografien Gott erlebt haben und jeder Mensch, der Jesus angenommen hat und sein Leben Gott gegeben hat, macht die Stadt Jerusalem attraktiver. Mit anderen Worten, wenn du dabei bist, ist die Stadt Neu-Jerusalem attraktiver als ohne dich, weil wenn du nicht dabei bist, fehlst du und niemand kann dich ersetzen, deswegen ist jeder Mensch, nicht nur jeder König, sondern jeder Mensch, der sich selbst in die Stadt bringt, weil er Jesus folgt, jemand, der diese Stadt bereichert und zwar im buchstäblichen Sinne, deswegen sind wir ja auch Edelsteine an der Krone von Jesus oder? Wollen wir uns heute vornehmen, all das, was wir haben und sind und können, Jesus zu weihen, weil er es uns ohnehin geschenkt hat, damit er uns so verändern kann, dass wir einmal als Schatz all das ihm nach Neu-Jerusalem hineinbringen können.

[46:02] Und noch gemeinsam beten und ihn erknien. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast. Du fährst nur ein halber Vers in der Offenbarung und doch steckt da so viel Schönes und Ermutigendes und Kräftigendes drin. Herr, danke, dass du uns individuell geschaffen hast, dass wir nicht nur eine Massenproduktion sind, sondern dass jeder Einzelne von uns ganz besonders ist und durch die Verbindung mit dir zu einem unverwechselbaren Edelstein wird. Herr, danke, dass wir etwas dazu beitragen können, dass Neu-Jerusalem ein schöner Ort wird, dass wir nicht nur passive Zuschauer sind, sondern dass wir selbst Teil der Attraktivität dieses Ortes sein können, weil wir nämlich erkennen, dass alles, was wir sind und haben, von dir kommt und uns gegeben ist, damit es uns am besten geht, wenn wir es für dich und mit dir zusammen einsetzen. Herr, wir wollen heute dir unser Leben neu geben, dass du es formen kannst und danken dir, dass wenn wir unser Herz dir ausschütten und dich hineinlassen, dass deine Herrlichkeit und dein Charakter, dein Wesen, wie es sich in den zehn Geboten ausdrückt, über uns erscheinen wird und uns zu einem Licht machen wird, dieser dunklen Welt, das für andere anziehend und attraktiv sein wird. Das danken wir im Namen Jesu. Amen.


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