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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Offenbarung 21, Vers 26 ein und beleuchtet die Bedeutung von Ehre und Herrlichkeit, die die Völker in das Neue Jerusalem bringen. Er erklärt, wie das Geben von Ehre an Gott nicht nur eine Reaktion auf seine Taten ist, sondern auch ein Ausdruck von Vertrauen und Dankbarkeit. Die Predigt betont die Wichtigkeit, Gott im Alltag die Ehre zu geben und wie dies unser Leben und unsere Beziehung zu ihm verändern kann.

In dieser Predigt über Offenbarung 21, Vers 26, beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung des Gebens von Ehre und Herrlichkeit an Gott. Er erklärt, wie dieses Konzept in der Bibel verankert ist, von den Königen und Völkern des Alten Testaments bis hin zur endzeitlichen Vision des Neuen Jerusalems. Die Predigt betont die Wichtigkeit von Dankbarkeit und Vertrauen als Ausdruck der Ehre, die wir Gott erweisen, und wie dies unser tägliches Leben und unsere Beziehung zu ihm prägt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet seid oder später das Video anschaut auf www.joelmedia.de.

[1:00] Wir sind fast zu Ende mit Offenbarung 21. Ich habe langsam das Gefühl, wir könnten in diesem Jahr noch fertig werden mit Offenbarung, wenn das weiter so geht in diesem Tempo. Schauen wir mal, wir haben heute den vorletzten Vers, Vers 26 und der wird uns nochmal die Gelegenheit geben, einiges auch nochmal zu wiederholen und zu vertiefen von dem, was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Bevor wir das tun, wollen wir gerne niederknien, wo es möglich ist und Anfangsgebet sprechen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Danke sagen, dass wir die Gelegenheit haben, dein Wort zu studieren und dass wir lernen können, was du uns sagen möchtest. Herr, komm du in unser Herz hinein, erfülle uns mit deinem Heiligen Geist, erkläre uns, was dein Wort bedeutet und gib, dass wir Freude haben, wenn wir es lesen, Freude haben, dass du unser Lehrer bist und vor allem auch, dass wir durch dich befähigt werden, das zu tun, was dein Wort sagt. Herr, wir sehnen uns danach, einmal bei dir zu sein auf der neuen Erde und wenn wir jetzt darüber reden, dann lass uns neu den Entschluss fassen, so zu leben, mit dir zu leben, dass du uns dorthin führen kannst. Das bitten wir im Namen Jesu, Amen.

[2:24] Offenbarung 21 und dort Vers 26. Wir sind ja immer noch bei der Beschreibung von Neu-Jerusalem und haben jetzt in den letzten Wochen, also letzte Woche war ja nicht, aber in den letzten Wochen gelesen einiges auch über die Verse 23, 24, 25 und wir lesen mal Vers 26. Wer es hat, darf mal gerne lesen. Genau, die Pracht und den Reichtum der Völker, hat jemand eine andere Übersetzung? Bei mir steht nicht Pracht und Reichtum, Herrlichkeit und Ehre der Völker in sie reinbringen oder in sie bringen. Diese Idee von Ehre und Herrlichkeit irgendwo in die Stadt hineinbringen, haben wir schon gelesen, oder? Wo kam das schon mal vor, dass Ehre und Herrlichkeit in die Stadt gebracht werden sollen? In Vers 24, genau, da heißt es und die heiden Völker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen. Das heißt in Vers, in Vers 24 und in Vers 26 geht es beide mal um die Ehre und die Herrlichkeit. Aber in Vers 24 geht es um die Ehre und die Herrlichkeit von wem? In Vers 24 geht es um die Ehre und Herrlichkeit der Könige, genau, obwohl es da auch im Vers um die Völker geht, ja, da geht es um die Ehre und Herrlichkeit der Könige und Vers 26 geht es um die Ehre und Herrlichkeit der Völker.

[4:31] Jetzt könnte man sich ja denken, naja, okay, ist einfach noch mal eine Wiederholung, ja, aber in der Bibel gibt es keinen Satz, der einfach nur so als Lückenfüller dasteht. Ja, das ist nie so, dass der Johannes sagt, meine Güte, das Pergament oder das Papyrus ist noch ein bisschen leer hier, da schreibe ich noch einen Satz einfach dazu. Das hat alles seinen Sinn. Wir sollen also erkennen, da gibt es hier diese Parallele zwischen den Königen und den Völkern, das macht ja auch Sinn, weil die Könige regieren die Völker, nicht wahr? Und wir wissen, dass Könige einen starken Einfluss auf die Völker haben. Im Alten Testament, wie ist das da, wie ist das Verhältnis zwischen Königen und Völkern im Alten Testament? Wenn ihr da an das Volk Israel zum Beispiel denkt, welchen Einfluss oder welche Bedeutung hat der König für das Volk? Genau, der König hat eine Vorbildfunktion, ist der König schlecht, ist das Volk mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch schlecht, ist der König gut, da gibt es zumindest bessere Chancen, dass das Volk auch gut ist. Es gibt einige Könige, die waren gut, aber das Volk war schlecht, aber das gibt es, glaube ich, so gut wie nie, dass der König schlecht ist, das Volk gut. Das Volk ist meistens nicht viel besser als der König.

[5:51] Und was ist so eine erste Lektion, die wir daraus lernen können, eine erste Beobachtung vielleicht, wenn wir sagen, das Volk ist nie kaum besser als die Leiter, die es hat. Was wäre so eine praktische Anwendung, praktische, was man lernen kann daraus? Was wäre für euch so dann die Schlussfolgerung? Keine Schlussfolgerung? Wenn Menschen in der Regel geistlich so weit nur steigen wie ihre, in dem Fall jetzt ihre Könige. Vorbild zu sein ist enorm wichtig, wenn man eine leitende Position hat, egal ob man jetzt Leiter seiner Familie ist oder Leiter eines Hauskreises oder Leiter einer Kindergruppe oder Leiter der weltweiten Adventgemeinde, egal in welcher Sphäre, man hat eine Vorbildfunktion.

[6:57] Das heißt jetzt, was ist Gottes Ziel? Was ist Gottes eigentliches große Ziel, das er hat? Wen will Gott retten? Er möchte alle retten oder? Er möchte alle Völker retten. Wir wissen, dass nicht alle Völker gerettet werden, aber wenn wir also sehen, dass die Könige eine besondere Bedeutung haben, also ist interessant, dass in Vers 24 erst die Könige erwähnt werden und dann in Vers 26 quasi die Völker, so als würden sie, man hat fast den Eindruck, als würden sie dem König so hinterherkommen. Die Könige bringen ihre Herrlichkeit und ihre Ehre und dann zwei Versen später kommen die Völker mit ihrer Ehre und Herrlichkeit. Wenn also Gott Völker, ganze Völker, Millionen Menschen in Neu-Jerusalem haben will, was wird wohl seine Strategie sein oder wie könnte das vor allem bewerkstelligt werden? Er braucht Menschen, die vorangehen. Er braucht Menschen, die Vorbilder sind, Leiter, die andere mitnehmen sozusagen.

[8:15] Jetzt schauen wir mal ein bisschen genauer rein und wir haben ja schon ein bisschen mit den Völkern gesprochen vor einigen Wochen. Wir schauen mal ein paar Bibeltexte an, die uns zeigen, dass schon im alten Testament diese Idee von den Völkern in Neu-Jerusalem oder die Gott die Ehre geben eine Rolle spielt. Schaut mal mit mir in genau. Wann wird sich dieser Vers erfüllen, dass alle Völker kommen werden und vor Gott anbeten werden? Wann wird sich dieser Vers erfüllen? Ja, bei der Wiederkunft noch nicht gleich, ja. Ja, ganz genau, wenn das Neu-Jerusalem runterkommt, dann werden alle Völker vor Gott niederfallen oder werden alle bekennen. Werden sie ihm auch alle die Ehre geben?

[9:48] Also wir wissen, wenn nach den tausend Jahren das Millennium vorbei ist und die Stadt Jerusalem, Neu-Jerusalem von Himmel herabkommt und dann die toten Ungläubigen, also die ungläubigen Toten auferstehen werden, werden dann, wenn sie die Krönung von Jesus sehen, alle niederfallen am Ende und werden bekennen, dass Jesus Herr ist. Sie werden bekennen, dass Jesus Gott ist und dass Gott gerecht ist und dass er verhaftet ist. Aber werden sie ihm auch die Ehre geben? Welche Frage müssen wir dann stellen, um das zu beantworten? Welche Frage liegt auf der Hand, wenn ich die Frage stelle, werden sie ihm die Ehre geben? Habt ihr keine Frage? Also die Frage, die man stellen müsste, wäre doch, was bedeutet es, jemandem die Ehre zu geben, oder? Was bedeutet es, jemandem die Ehre zu geben? Ist das eine wichtige Frage für uns, zu verstehen, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben? Warum könnte das irgendwie von Interesse sein für uns? Wir möchten bei ihm sein, genau, wir möchten bei ihm sein, deswegen ist das wichtig. Warum könnte das noch wichtig sein? Warum ist das noch wichtig, dass wir wissen, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben? Wir sind eingeladen, ihn zu ehren, das stimmt, ja.

[11:16] Ja, genau, bei Johannes dem Täufer heißt es, dass Menschen Gott die Ehre gaben, indem sie sich haben taufen lassen, als Bekenntnis, dass sie die Erlösung annehmen wollen, die Gott anbietet. Sie haben ihre Sünden bekannt gelassen, ja. Es gibt noch einen wesentlichen Aspekt, den wir nicht vergessen sollten, warum es so entscheidend ist, dass wir heute hier verstehen, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben. Das sollte eigentlich so ganz in unserer DNA drin sein. Warum? Warum ist das Thema so wichtig, Gott die Ehre zu geben? Vielleicht ist die Antwort zu einfach. Warum ist es für mich und für euch und für alle, die zuschaut, super entscheidend, also lebensnotwendig zu wissen, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben? Wo verlangt er das? Ah, es ist Teil der dreifachen Engelsbotschaft, das ist eine der wesentlichen Kernelemente, ja. Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Also, wenn irgendjemand auf der Welt wissen sollte, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben, dann diejenigen, die die Botschaft verkündigen, ja. Und wir sagen, weil wir verkündigen dreifache Engelsbotschaft und verstehen manchmal unter alles Mögliche, aber im Kern ist es, fürchtet Gott, gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Krieges ist gekommen, betet den an, der gemacht hat, Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen, dann die zweite und dritte Engelsbotschaft dazu. Also, machen wir so einen kurzen Miniexkurs, was bedeutet es, Gott die Ehre zu geben? Weil dann könnt ihr verstehen, wann dieser Vers hier stattfindet, den wir gelesen haben. Was bedeutet es, Gott die Ehre zu geben? Also, ihr könnt euch sicher sein, das ist eines der Themen, zu denen lohnt es sich auf jeden Fall, es ist nie verschwendete Zeit, die Bibel zu studieren, aber dazu mal ein paar Bibeltexte im Kopf zu haben, das lohnt sich auf jeden Fall, weil das ist so ungefähr so der Kern, es gehört zu den Kernen des Evangeliums. Was bedeutet es, Gott die Ehre zu geben?

[13:27] Kennt ihr Geschichten, also sie haben jetzt schon Johannes den Täufer, diese Idee, sie haben sich bekehrt, ja, sie haben Buße getan. Kennt ihr andere Bibelstellen, die davon sprechen, was es bedeutet, Gott die Ehre zu geben?

[13:39] Also, schauen wir mal uns wenigstens zwei Stellen an, dass wir mal so eine Idee haben, ihr könnt es ja dann ein bisschen noch weiter studieren für euch. Schaut mal mit mir in Lukas 17. Lukas 17 ist eine interessante Geschichte hier und da finden wir ab Vers 11, wie Jesus dort auf dem Weg nach Jerusalem an einem Dorf vorbeikommt, wo ihm aussätzliche Männer begegnen. Wie viele Männer begegnen ihm? Wie viele aussätzliche Männer begegnen ihm? Zehn. Zehn Männer begegnen ihm und sie heben ihre Stimme von ferne und sprechen Jesus meisterbarmittig über uns und wie viele von denen werden geheilt? Alle zehn und Aussatz ist in der Bibel ja oft auch ein Symbol, eine Metapher für Sünde und Jesus heilt alle, ja, sie wollen alle gereinigt werden und sie werden alle gereinigt. Sie sollen zu den Priester gehen, sollen sich zeigen und auf dem Weg, das ist interessant, sie werden nicht einfach geheilt, sondern Jesus gibt einen Befehl, also sie sehen Jesus, sie sagen, hilf uns und er sagt, geht zu den Priestern, aber sie sind noch nicht rein, aber was machen alle zehn? Sie gehen alle zehn los, noch aussätzlich und werden auf dem Weg geheilt. Was heißt das? Was haben die alle gehabt, wenn die alle losgegangen sind? Sie wurden alle gesund. Was haben sie alle gehabt, wenn sie losgegangen sind, noch bevor sie gesund gewesen sind? Sie haben alle Glauben gehabt, oder? Denn wenn man bei Jesus ist und sagt, hier ist mein Problem, hilf mir und Jesus sagt, geh da hin und mir ist noch nicht geholfen und ich gehe jetzt einfach nur auf sein Wort irgendwohin, dann ist das echter Glaube, oder? Sie haben Glauben gehabt, die haben dem Wort Jesu geglaubt, wurden alle geheilt, aber jetzt kommt es in Vers 15, einer aber von ihnen kehrte wieder um, als er sah, dass er geheilt worden war und pries Gott mit lauter Stimme, das heißt alle zehn gehen, alle kommen zu Jesus, alle wollen geheilt werden, alle haben Glauben, alle werden geheilt, alle sehen, dass sie geheilt sind, aber nur einer dreht sich um, dankt Jesus und dann steht in Vers 17, Vers 16, er warf sich auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm und das war ein, das ist jetzt noch quasi die Pointe an der Geschichte, es war ein Samariter, da antwortet Jesus und sprach, sind nicht zehn reingeworden, wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der umgekehrt wäre, nicht im Sinne von Buße in dem Fall sozusagen, der umgekehrt wäre, obwohl können wir sich vielleicht auch überlegen, was damit zu tun hat, aber der umgekehrt wäre, um Gott die Ehre zu geben als zu dieser Fremdlinie.

[16:48] Worin bestand also das Ehre geben? Es bestand im Dank, wofür? Für die Heilung, für die Rettung. Jesus hat etwas getan, ich habe Glauben gehabt, ich bin zu Jesus gekommen, ich habe Glauben gehabt, Jesus hat ein Wunder getan und dafür danke ich ihm. Der Dank wird unterschätzt, was sagt Paulus im Römerbrief? Die Menschen haben verfinsterte Herzen bekommen, weil sie Gott erkannt haben, dass er Gott ist und ihm trotzdem nicht gedankt, sie haben ihn nicht geehrt und deswegen wurden ihre Herzen verfinstert. Also Gott die Ehre zu geben, bedeutet ihm zu danken für das, was er getan hat. Persönlich, jetzt können wir uns schon überlegen, werden die Menschen, die nach den tausend Jahren auferstehen und vor Gott niederfallen und bekennen, dass Jesus Gott ist, werden sie ihm die Ehre geben? Auf jeden Fall werden sie ihm nicht danken, sie werden zugemessen recht hat, aber sie werden ihm nicht danken.

[18:00] Nun, es ist aber interessant jetzt, es gibt noch eine andere Geschichte, die zeigt, dass dieser Begriff etwas weiter gefasst ist und zwar in Joshua 7. In Joshua 7 haben wir welche berühmte Geschichte? In Joshua 7 haben wir die Geschichte von, das kommt dann noch, das kommt dann in Kapitel 10, glaube ich. 10 ist das, wo die Sonne still steht. 7 kann man sich merken mit Doppel A, Ai und Achan. Die Niederlage bei Ai, weil Achan das babylonische Gewand genommen hat. Und ihr kennt die Geschichte auch, da wird dann so quasi gelost und es kommt immer dichter zu ihm und dichter zu ihm und irgendwann ist der übernatürliche Finger sozusagen, der liegt auf ihm. Und dann gibt es eine interessante Stellung oder eine bestimmte Stelle hier in Vers 19, da sagt nämlich jetzt Joshua was in Vers 19. Dann können wir mal lesen.

[19:13] Und Joshua sprach zu Achan, mein Sohn gib doch dem Herrn, dem Gott Israel, die Ehre und lege ein Beständnisbäume ab und sage mir, was hast du getan? Verbirge es nicht von mir.

[19:29] Genau, dann kommt Vers 20, da antwortet Achan dem Joshua und sprach wahrlich, ich habe mich an dem Herrn, dem Gott Israels, versündigt, denn dies habe ich begangen. Wie nennt man das, was er in Vers 20 macht? Wie nennt man das? Wenn man sagt wahrlich, ich habe gesündigt. Das ist ein Bekenntnis, ein Sündenbekenntnis. Normalerweise wird man auch denken, wenn man Sündenden bekennt, dann erhält man was? Vergebung, oder? Erhält der Achan hier Vergebung? Ihm wird nicht vergeben. Warum wird ihm nicht vergeben? Also ihr kennt die Geschichte oder was passiert mit ihm? Er wird gesteinigt, er stirbt. Also warum wird ihm nicht vergeben?

[20:11] Er hat, sein Bekenntnis ist nicht von Herzen kommt, ja es ist quasi erzwungen. Man hat ihn, er hat vielleicht Angst vor den Konsequenzen, obwohl nicht mal das vielleicht so sehr. Vielleicht auch das, aber es ist erzwungen. Wodurch ist es erzwungen worden?

[20:39] Wodurch ist es erzwungen worden? Es gab keinen Ausweg. Gott hat alles offenbart. Gott hat selbst gesagt, du bist schuldig. Das heißt, was konnte Achan jetzt nur noch tun? Er konnte sozusagen nur noch zugeben, dass das, was Gott sagt, wahr ist. Ist das, was die Menschen nach den tausend Jahren tun werden?

[20:53] Ja, also wir sehen in dem Sinne könnte also dieses Ehre geben sich auf die Zeit nach den tausend Jahren beziehen. Also es ist im Grunde genommen, kann man sagen, Gott die Ehre geben ist letztendlich immer eine Reaktion. Wenn es sehen ist eine Reaktion. Entweder eine Reaktion auf die Gnade, die ich erlebt habe oder dann eine Reaktion quasi auf die überwältigende Macht der Fakten. Aber nur die erste Form des Ehregebens ist wirklich hilfreich.

[21:31] Und wie macht man denn das? Also wenn wir uns jetzt noch mal überlegen, wir wollen ja nicht Gott erst die Ehre geben, wenn alles zu spät ist und bekennen, dass er wahr ist, sondern jetzt schon. Mit anderen Worten, wo es eigentlich geht ist, dass wir Gott dann recht geben, wenn man noch zweifeln könnte. Ja, es gibt manche, manche Menschen werden Gott erst recht geben, wenn es keinen Zweifel mehr möglich ist. Aber Gott wünscht sich, dass wir ihm jetzt recht geben, auch wenn man noch zweifeln könnte, weil noch nicht alles offenbar ist.

[22:12] Was beweist das, wenn man Gott recht gibt, obwohl man noch nicht von den Fakten überwältigt ist? Wenn man Gott recht gibt, obwohl noch theoretisch Platz zum Zweifeln wäre, was offenbart man damit? Ja, ich vertraue jemandem, ja. Magst du vorlesen oder kurz zusammenfassen?

[22:54] Ja genau, das heißt, wenn ich Gott recht gebe, auch wenn ich noch nicht alles sehe und verstehe, wenn ich das tue, dann offenbare ich eigentlich im Grunde genommen Vertrauen. Ich vertraue ihm, weil ich Dinge mit ihm erlebt habe und ich vertraue ihm auch in den Dingen, die er auch noch nicht völlig verstehen kann. Und diese Eigenschaft, Gott zu vertrauen, auch dann, wenn ich Dinge nicht ganz verstehe, ist das absolute Fundament, überhaupt im Himmel leben zu können. Denn auch im Himmel wird es immer Dinge geben, die ich nicht ganz verstehe. Es wird immer Dinge geben, die ich noch nicht sehen kann, weil sie in der Zukunft sind. Es wird immer Dinge geben, die größer sind als ich, weil Gott immer größer ist als ich. Um also sicher im Himmel sein zu können, ohne dass die Sünde wieder aufkommt, gibt es diese eine einzige Grundvoraussetzung. Wir müssen Gott glauben, dass das, was er sagt, wahr ist. Und deswegen hat Gott eigentlich nur ein Ziel. Er will uns helfen, solchen Glauben zu lernen, solchen Glauben auszuüben, solchen Glauben wachsen zu lassen, damit er unser ganzes Wesen bestimmt. Denn wer ihm glaubt, den kann er retten. Und so ein Glaube führt dann zu einem echten Dank, wie wir dann sehen können.

[24:32] Wenn ich diesen Glauben nicht habe, wenn ich sozusagen ihm nicht vertraue, dann entsteht keine Beziehung. Dank ist immer Ausdruck einer Beziehung. Was heißt das praktisch, ihm die Ehre geben? Kennt ihr einen Bibeltext, der irgendwie deutlich macht, wie das klingt, der vielleicht ein bisschen theoretisch, theologisch Gott die Ehre geben. Was bedeutet das dann jetzt so praktisch? Wie kann ich ihm denn danken? Heißt es einfach nur, dass wir immer ein Danklied am Sabbat auch singen sollten im Gottesdienst? Oder worin zeigt sich der Dank? Auch jetzt im Kontext der drei von Engels Botschaft, worin zeigt sich der Dank? Dass ich dankbar bin für das, was Gott für mich getan hat. Ja, wir sind tagtäglich Dank sagen, ja immer wieder, immer was erlebt haben.

[25:25] Ist euch das schon mal passiert, dass ihr Dinge mit Gott erlebt habt und hinterher fällt euch ein, ihr habt ihm gar nicht richtig gedankt? Oh, das ist mir schon öfter passiert, wo man dann vielleicht sogar sich freut, aber ihm gar nicht richtig Danke sagt, ja und das fast wie selbstverständlich nimmt. Und meine Erfahrung ist, dass man oft dann, wenn man irgendwie wieder eine geistliche Krise gehabt hat, merkt, da gab es Segnungen, für die war ich nicht dankbar. Das ist genau das, was Paulus sagt, ja. Wenn wir ihm nicht danken, verfinstert sich unser Herz. Also täglich danken, aber wie genau danke ich ihm jetzt im Alltag? Soll ich immer sagen, danke Herr, danke Herr, danke Herr? Wie kann ich diesen Dank ganz praktisch ausleben? Hat jemand eine Idee? Kennt ihr einen Bibeltext, wo dieses Gott die Ehre geben ganz praktisch vorkommt?

[26:16] Schaut mal, den kennt ihr bestimmt, vielleicht kommt ihr jetzt nicht drauf. In 1. Korinther, 1. Korinther 10, Vers 31. Ob ihr nun esst oder trinkt oder was immer ihr auch tut oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes. Dieser Vers sagt nicht, für jede Phase des Alltags gibt es eine Regel, die du einhalten musst. Das ist so das Denken der Pharisäer. Dieser Vers sagt, Jesus hat so viel für dich getan, Gott hat dich so lieb, wenn du ihm dankbar dafür bist, kannst du es durch alle möglichen Dinge tun. Du kannst es beim Essen, du kannst so essen, dass du Gott zum Ausdruck bringst, ich bin so dankbar dafür, dass du mich gemacht hast, oder? Also denkt mal darüber nach. Gesund zu essen kann ich entweder machen mit der Einstellung, oh ich darf jetzt das nicht und ich darf das nicht, oder trinken oder anziehen, oder ich kann sagen, Gott ich bin so dankbar für Erlösung, ich bin so dankbar für den Körper, den du mir gegeben hast, ich bin so dankbar für mein Gehirn und deswegen möchte ich das auch so gut wie möglich in Form halten sozusagen.

[27:42] Also Lebensstil als Ausdruck von Dankbarkeit für die Erlösung, die ich erlebt habe, das ändert ziemlich viel im christlichen Alltag, wenn ich dankbar bin und Gott sucht solche Menschen, deswegen sagt er fürchtet Gott und gibt ihm die Ehre, er sucht dankbare Menschen, er sucht Menschen, die wirklich von Herzen sagen können, Jesus hat etwas in meinem Leben getan und deswegen lebe ich jetzt anders, nicht weil ich irgendwie ihn versuche zu überzeugen, sondern weil er das getan hat, ich bin so dankbar, ich bin so dankbar für dieses Geschenk und ich wünsche mir und hoffe, dass wir alle noch viel dankbarer sein können, weil uns viel bewusster wird, was Jesus für uns getan hat.

[28:17] Diese Völker bringen ihren Dank sozusagen, ihre Ehre und ihre Herrlichkeit, all das bringen sie zu Gott in die Stadt Jerusalem. Warum? Weil sie versuchen, da irgendwie ihm wohlgefällig zu sein, irgendwie ihn zu überzeugen. Nein, nein, nein, sie sind so dankbar, weil er sie erlöst hat, weil er sie gerettet hat und jetzt schauen wir mal in Daniel, Daniel 7 und dort Vers 14. Wir haben ja gesehen oder gelernt in Offenbarung 14 Vers 7 fürchtet Gott und gibt ihm die Ehre. An wen er geht denn diese Botschaft fürchtet Gott und gibt ihm die Ehre. An die Menschheit, genau genommen, was sagt Offenbarung 14 Vers 6? Ich sah einen anderen Engel fliegen inmitten des Himmels, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen und zwar den, der auf der Erde wohnt und zwar jeder Nation und jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk, ja allen Völkern und jetzt in Daniel 7 finden wir eine ganz ähnliche Formulierung.

[29:30] Schaut mal in Daniel 7 Vers 13 und 14. Ich sah in den Nachtgesichten und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen. Wer ist das? Jesus und er gelangte bis zu dem Hof betagten, das ist wer? Der Vater und wurde vor ihn gebracht und ihm wurde was verliehen? Herrschaft und Ehre und Königtum verliehen und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, sie wird nicht vergehen und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.

[30:07] Jetzt muss man, der Vers für sich alleine genommen, ist schon ziemlich eindrucksvoll, aber jetzt muss man sich mal den Kontext vorstellen. Worum geht es in Daniel 7 bis dahin, so den Versen vorher? Worum geht es in Daniel 7? Also wenn ihr, jetzt nicht alle Details, nicht die vier Dierdochen mit Namen, aber was ist so die große Storyline, was ist so der rote Faden von Daniel 7, wenn ihr es mal zusammenfassen würdet? Vier Königreiche, genau, also was ist so das große Überthema? Ja, vier Königreiche, genau, aber die vier Königreiche werden ja auferzählt, um welchen Punkt zu machen? Es geht um die Wiederkunft Jesu, das Gericht, genau, das ist ja auch ein Punkt. Ja, wenn man jetzt, wenn man noch nie Daniel 7 gelesen hat und jemand fragt euch, hey, also wenn ich das jetzt lese, was ist so das eine Hauptthema von Daniel 7? Was würdet ihr sagen zu dieser Vision? Die ist ja nicht einfach gegeben, um vier Königreiche auszuwählen, sondern was ist, warum sind es gerade diese vier Königreiche, warum nicht andere Königreiche? Es gab ja viel mehr Königreiche, oder? Es hätten ja auch Eder, Moab und Ammon sein können und Ägypten oder so. Warum diese vier? Okay, die folgen nacheinander, das stimmt, aber es gibt auch einige Königreiche, die nacheinander folgen. Warum, warum Babylon, Mittelpersien, Griechenland und Rom? Ah, es geht um die Weltherrschaft, das ist das Kapitel, das ist eines der Kapitel der Bibel, das Thema ist Weltherrschaft, nicht, dass diese Mächte jeden Zentimeter des Planeten beherrscht hatten, aber es war immer die dominierende Weltmacht. Erst Babylon, dann Mittelpersien, dann Griechenland, dann Rom, dann das Papsttum und jedes Mal sind alle möglichen Völker, Stämmen und Sprachen irgendwie diesen Königen zugeordnet, oder? Könnt ihr lesen in Daniel, wenn der babylonische König Nebukadnezzar einen Befehl gibt, dass man den Gott von den drei Hebräern nicht beschimpfen soll, dann gibt er einen Befehl an alle Völker, Nationen, Stämmen und Sprachen. Wenn der Darius der Meder eine Verordnung gibt, dann schreibt er an alle Völker, Stämmen, Nationen und Sprachen. Diese Könige hatten die Herrschaft über all die Völker und das ist die Idee diesem Kapitel, also die Babylonier haben die Herrschaft, aber sie verlieren sie, an wen? An die Mittelperser und auch die verlieren sie, nämlich an die Griechen und die verlieren sie an die Römer und die verlieren sie dann an das Papsttum und das Papsttum verliert ihn an Jesus und das ist der ganze Punkt, dieselben Völker, die vorher von den Babyloniern regiert wurden, dann von den Mittelpersern, den Griechen und den Römern und dem Papsttum, diese selben Völker, nicht irgendwelche anderen Völker, sondern diese Völker, diese Menschheit wird jetzt regiert von welchem König? Von Jesus und das ist der ganze Punkt, ein Mensch, ein Menschensohn, ein einzelner Mensch wird diese ganze Welt regieren und zwar wie lange? Bis in alle Ewigkeit und alle Macht, die vorher bei den Königrechten gewesen ist, alle Herrschaft, alle Ehre der Völker, alle Ehre, alle Macht, alle Stärke, die sonst irgendwie bei den anderen Völkern gegeben gewesen ist, das wird jetzt alles Jesus gegeben.

[33:38] In diesem Sinne geben also auch die Völker ihre Ehre und ihre Herrlichkeit wem? Jesus, also das ist so eine Idee, die man vielleicht gar nicht so oft nachdenkt, aber die Prophetie hat eigentlich so als, wir machen ja viele prophetische Details und Daten und dies und jenes, aber die Hauptidee ist eigentlich, wer regiert die Welt und was die Bibel sagt, am Ende werden alle Völker Gott die Herrschaft übergeben und zwar wird es, wenn die gesamte Menschheit und zwar jetzt gut zuhören, die gesamte Menschheit wird am Ende sozusagen die Krone Jesus geben, also Gott geben und zwar eine Hälfte, jetzt also nicht 50 Prozent, 50 Prozent, aber eine Hälfte gezwungen, im Sinne von oder also im Sinne von, dass sie von den Fakten überwältigt ist. Sie werden nach den tausend Jahren sagen, es stimmt, Gott ist der beste König. Sie werden zugeben, dass Jesus Gott sein soll, weil niemand ein besser König sein kann, übrigens bei der Krönung von Jesus. Aber der andere Teil, der gibt das, weil sie gerne von ihm regiert werden möchten. Die übergeben, dieser Teil übergibt die Königsherrschaft an Jesus und sagt, aber wir wollen nicht von dir regiert werden. Du sollst König sein, aber nicht über uns. Aber da du der rechtmäßige König bist, haben wir keine Grundlage zu existieren. Die sagen also, das ist das krasse eigentlich, die sagen Gott, du musst König sein, aber wir wollen nicht in deinem Königreich sein und indem sie quasi selbst Gott die Ehre geben sozusagen, indem sie zugeben, dass Gott recht hat, aber sie nichts mit Gott zu tun haben wollen, indem sie recht geben, dass Gott über die gesamte Erde regieren soll, sie aber selbst nicht unter ihm sein wollen, sagen sie selbst, es ist richtig, wenn wir nicht mehr existieren.

[35:48] In dem Sinne geben sie ihm die Ehre, sie geben ihre Macht und Herrlichkeit sozusagen in diesem Sinne. Und auf der anderen Seite sind es dann die Gläubigen, die sagen, ja wir wollen gern von dir regiert werden, wir sind dankbar, dass du uns erlöst und wir möchten gern mit dir leben. Deswegen werden die einen sterben und die anderen werden ewig leben. Aber die Grundlage ist letztendlich dieselbe. Alle entscheiden einstimmig, Gott soll der Weltherrscher sein sozusagen. Er soll das finale Glied in dieser Reihe von Weltmächten sein und zwar das, was für Ewigkeit gilt. Und im Grunde genommen ist jetzt, wenn wir also lesen in Offenbarung 21, Vers 24, und die Völker bringen ihre Herrlichkeit in sie hinein, das ist jetzt nur die praktische Umsetzung davon. Das ist jetzt quasi immer noch in diesem Gedanken, diese Völker, die gerettet worden sind, die jetzt da wandeln, die bringen ihre Herrlichkeit, die wollen jetzt wirklich von Jesus regiert werden. Und warum wollen sie das? Weil sie in ihrem Leben erlebt haben, schon auf der Erde, dass Jesus der beste König ist.

[36:47] Das ist eine interessante Frage. Haben wir in unserem Leben erlebt, dass Jesus ein guter König ist? Also das eine ist ja zu sagen, okay, Jesus hat mich erlöst, aber habe ich auch erlebt, dass Jesus ein guter König ist, dass er sich um meinen Alltag besser kümmert als ich mich selbst. Das macht man nicht so einfach, weil man muss sozusagen die Kontrolle über den Alltag abgeben. Kennt ihr das? Wenn man sagt, ich möchte aber das jetzt machen, aber irgendwie wird deutlich, Gott möchte eigentlich was anderes. Und ich weiß nicht, ob ihr das schon erlebt habt, ich habe das oft schon gemerkt, wenn ich dann meine eigenen Pläne aufgegeben habe für den Tag und Gottes Pläne akzeptiert habe, ist daraus oft, eigentlich immer, so ein Segen entstanden, dass ich mir das gar nicht hätte vorstellen können. Und im Nachhinein sagt man sich, ja Gott, du hast recht, du bist ein guter König. Aber genau diese Erfahrung muss man machen, damit man dann hier ihm die Ehre geben kann.

[37:46] Also schauen wir uns noch was an. Warum können denn eigentlich diese Menschen Jesus Ehre und Herrlichkeit geben? Wo kommt denn diese Herrlichkeit und Ehre her, die sie ihm jetzt geben? Von Gott selbst. Kennt ihr Bibeltext, wo steht, dass die Ehre und Herrlichkeit, die wir Gott geben, eigentlich von ihm selbst kommt? Daniel 2, ja. Welchen Vers meinst du da? Ja, er gibt Weisheit und Kraft, meinst du das? Ja, sein ist ewig, ja und Macht und Weisheit, ja das stimmt. Es gibt Bibelstellen, da spricht die Bibel davon, dass Gott uns Menschen Ehre und Herrlichkeit gegeben hat. Vielleicht, den kennt ihr bestimmt, seid jetzt nicht drauf gekommen. Schaut mal, Psalm 8, genau, sehr gut, ausgezeichnet.

[38:49] Psalm 8 oder Hebräer 2, da wird es dann immer zitiert. Psalm 8. Vers 4, ihr kennt es ja, wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast, was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst und der Sohn des Menschen, dass du auf ihn achtest, du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel, jetzt kommt es, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt. Also Gott gibt Ehre und Herrlichkeit dem Menschen und wie nennt das der Psalmist, es ist David, glaube ich, ja genau, wie nennt das David, diesen Vorgang, dass Gott dem Adam und der Eva Ehre und Herrlichkeit gegeben hat, wie nennt er das? Eine Krönung, wen krönt man? Könige, also was passiert, wenn Menschen dann im Umkehrschluss Ehre und Herrlichkeit Jesus geben, dann ist das letztendlich so etwas wie die Krönung. Natürlich, nicht, dass wir uns missverstehen, Jesus hat nicht unsere Ehre und Herrlichkeit nötig, denn er ist sowieso König der Könige und Herr der Herren, er ist schon immer Gott, aber in diesem Sinne ist es interessant, dass es solche Krönung von Jesus auch gibt, nach den tausend Jahren, ganz genau, hier sagt er 60, wo es heißt, mach dich auf, wenn du nicht, denn die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir, genau, haben wir letztes Mal schon angeschaut, aber ganz gut erfährst auch, was deutlich macht, da geht es ja letztendlich um den Charakter Gottes, um sein Wesen, um die Prinzipien seiner Regierung, das heißt, denk mal drüber nach, wenn wir mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt sind, durch Jesus und er sich wünscht, dass wir ihm die Ehre und Herrlichkeit geben und das eine Krönung ist, wie man sieht, nach den tausend Jahren, dann können wir noch zu einem interessanten Gedanken kommen, nämlich,

[41:03] warum Gott oder welche Bedeutung es hat vor der Wiederkunft, dass Menschen ihm nicht nur fürchten, sondern ihm auch die Ehre geben, gibt es denn auch eine Krönung von Jesus vor der Wiederkunft?

[41:23] Wir haben gesehen, nach den tausend Jahren wird Jesus gekrönt und selbst die Ungläubigen werden ihm in diesem Sinne die Ehre geben, dass sie quasi zugestehen, er soll regieren, aber gibt es vor der Wiederkunft eine Krönung von Jesus? Die Frage ist wahrscheinlich einfacher zu beantworten, als ihr denkt, weil wir den Vers schon gelesen haben. Gibt es vor der Wiederkunft eine Krönung von Jesus? In Daniel 7, denn das muss vor der Wiederkunft sein, weil er wird dort gekrönt und bei der Wiederkunft kommt er dann als König der Könige.

[42:04] Wann wird denn eigentlich Jesus gekrönt im himmlischen Heiligtum? Ist er als gekrönter König in das Allerheiligste hineingegangen? Nein, aber er kommt als gekrönter König heraus. Wie ist er hineingegangen? Als hoher Priester. Was macht der hohe Priester? Der vermittelt, weil sein Volk einen Vermittler braucht. Der wendet das Blut an für diejenigen, die Vergebung brauchen. Aber was macht der König? Der König macht sich auf für sein Volk, um es zu befreien. Der König kümmert sich nicht mehr um das Problem der Sünde. Das macht der hohe Priester. Wann wird Jesus gekrönt? Wann wechselt Jesus quasi in seiner Funktion vom hohen Priester zum König?

[43:10] Wenn die Gnadenzeit vorbei ist, dann gibt es diese interessante Vision von Ellen White, wo sie beschreibt, wie Jesus die hohen priesterlichen Gewänder auszieht und die königlichen anzieht. Das Ende der Gnadenzeit. Mit unserem Studium heute haben wir noch einen interessanten Aspekt dazu. Was könnte denn mit einer Rolle spielen, wann Jesus den hohen priesterlichen Dienst beendet?

[43:45] Welcher Aspekt spielt offensichtlich eine Rolle bei der Krönung von Jesus und damit dem Ende der Gnadenzeit?

[44:08] Was haben wir gesehen, wodurch wird Jesus hier gekrönt? Indem Menschen ihm die Ehre geben. Könnte es sein, dass die Aufforderung fürchtet Gott und gibt ihm die Ehre, schon diese beiden, weitaus mehr mit dem Thema Charaktervervollkommnung, Ende der Gnadenzeit, wann kommt Jesus wieder, zu tun haben, als wir denken. Denn die Begründung ist ja, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und in dieser Stunde des Gerichts seit 1844 nach Daniel 7 wird er ja gekrönt werden.

[45:01] Aber wisst ihr, wer krönt denn einen König? Wer ist denn dafür verantwortlich, dass jemand zum König gemacht wird? Sind es nicht letztendlich diejenigen, die von ihm regiert werden wollen? Interessanter Gedanke. Wir denken oft, das hat nichts mit uns zu tun. Im Himmel geschieht irgendwas und irgendwann ist das Ende der Gnadenzeit und wir sind völlig ahnungslos. Aber bei Ellen White und auch in der Bibel wird sehr deutlich, nicht dass wir das bestimmen könnten im Sinne von, dass Gott uns hörig ist, aber weil es ja eine Beziehung ist, setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, dass es auch mit uns zu tun hat. Wir denken an Petrus, wenn alles aufgelöst werden soll, wie sollte ich, auszeichnen durch heiligen Wandeln, indem ihr das Bekommen beschleunigt, das Bekommen des Herrn beschleunigt, wodurch Jesus wird am Ende dadurch krönen, dass es Menschen gibt, die ihn nicht nur als Erlöser und holen Priester in Anspruch nehmen, sondern die mit ihm so eng leben, die so dankbar sind für die Erlösung, dass sie jetzt in ihrem Leben ihm die Ehre geben, dass sie ihm dankbar sind, in allem was sie tun, und zwar nicht nur im Essen und im Trinken, sondern in allem was sie tun, sodass sie tatsächlich zeigen, dass er ihr König ist, und wenn er ihr König ist und nicht nur ihr hoher Priester, wenn sie nicht nur Vergebung brauchen, sondern wenn sie ihm gehorsam sind, König, gehorsam, 10 Gebote, dann kann er irgendwann den hohen priesterlichen Dienst beenden, weil es gibt Menschen, die ihn als König sozusagen erwählt haben, und er kommt dann als König, um sie zu retten aus der ganzen Verfolgung, sie haben ihn zum König gemacht sozusagen, und was ich damit deutlich machen will, ist, dieses Thema gibt ihm die Ehre, ist tiefer und hat mehr vielleicht auch mit der Endzeit unseren Themen zu tun, mit denen wir uns oft so Gedanken beschäftigen, als wir das glauben.

[47:07] Es lohnt sich immer wieder neu auf die Dreiviertelengelsbotschaft zu schauen, und damit schließen wir, am Ende kommen die Menschen nach den tausend Jahren in diese Stadt und sie bringen die Ehre und Herrlichkeit für all die Millionen Jahre, die sie dann leben werden, weil Jesus ihr König ist, sie sind dankbar für das, was er gemacht hat. Sie haben keinen Zweifel, dass er sie liebt, weil sie das alles erlebt haben, und sie sind dankbar, dankbar, und mit all dem, glaube ich, können wir eine Sache uns heute vornehmen, die Augen ganz weit aufmachen und schauen, was Jesus für mich tut. Man anfängt zu überlegen, was hat er alles für mich getan, was tut er alles, heute, gestern, vorgestern, und dann, wenn man auf Jesus schaut und sich überlegt, was alles Gutes für mich tut, da fängt etwas an im Herzen zu wachsen, nämlich echte Dankbarkeit, und wenn wir die fördern, die kultivieren, dann sind wir auf dem direktesten Weg nach Neu-Jerusalem.

[48:06] Und noch gemeinsam beten, lasst uns nicht hinterknien.

[48:16] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir in deinem Wort studieren konnten und dass du unser Lehrer bist und dass du uns Dinge zeigst, die uns immer wieder neu zum Nachdenken bringen. Herr, wir sehen, dass wir ganz oft Nutznichtse deiner Gnade sind, deinen Segen in Anspruch nehmen und dann oft vergessen, dir zu danken und nur einseitig nehmen, ohne es zu geben. Herr, wir wissen, dass wir dich nicht bezahlen können oder dass wir dir gut machen könnten, was du für uns getan hast, aber wir möchten dir doch dankbar sein und aus Dankbarkeit unser Leben dir anvertrauen, weil wir wissen aus Erfahrung, dass du es am besten führst. Herr, vergib uns, dass wir so oft versuchen, unser Leben selbst zu führen. Wir möchten dich bitten, dass wir lernen, wirklich lernen, Tag für Tag immer mehr uns ganz von dir abhängig zu machen, dass du unser König bist, dass wir in allem, in allem, was wir tun, sagen, denken, dir die Ehre geben, damit du im himmlischen Heiligtum gekrönt werden kannst als unser König. Das bitten wir in deinem Namen, Herr Jesus. Amen.


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