[0:30] Hallo und herzlich Willkommen zu unserem Seminar Offenbarung Vers für Vers. Schön, dass ihr da seid und schön, dass ihr jetzt live auf joelmedia.de eingeschaltet habt. Wir wollen gemeinsam den letzten Vers aus Offenbarung 21 uns anschauen und der hat es in sich. Da gibt es einiges zu entdecken. Bevor wir das tun, wollen wir, wie es unsere Gewohnheit ist, gemeinsam niederknien für ein Anfangsgebet und Gott einladen mit uns zu sein.
[1:15] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir zu dir kommen dürfen und von dir lernen können, dass du durch dein Wort zu uns sprichst, dass jeder Vers in der Offenbarung voller Weisheit und Kraft und Botschaft für uns ist. Und wir möchten dich auch bitten, dass wir diesen Vers jetzt gut verstehen können, dass du mit deinem Heiligen Geist unser Herz anrührst und dass wir noch tiefer in unserer Beziehung zu dir wachsen. Wir möchten dich bitten, dass du alle Störende fernhältst und dass deine Worte in unserem Leben ganz wirksam werden. Das bitten wir im Namen Jesu.
[2:03] Schlagt mit mir auf, Offenbarung 21. Vielleicht können wir kurz rekapitulieren, was wir in den Versen vor Vers 27 angeschaut haben. Also vor allem die Verse 24, 25, 26. Also das große Bild kennt ihr. Der Johannes sieht das neue Jerusalem vom Himmel herabkommen und er sieht den Lichtglanz und er sieht die Tore und die Mauern und die Straßen und das Gold und die Edelsteine, er sieht die Bezeichnungen. Und dann haben wir gesehen in Vers 24 bis 26, dass er einige Dinge bemerkt. Was beschreibt er dort in diesen Versen? Und nochmal so als Wiederholung, so damit wir dann in Vers 27 richtig reinkommen. Was beschreibt er in Vers 24 bis 26? Genau, er beschreibt die Völker und die Könige, die ihre Ehre und Herrlichkeit in die Stadt hineinbringen. Also mit anderen Worten, wen sieht er? Die Geretteten. Er sieht diejenigen, die dann neue Jerusalem bewohnen werden, die hineingehen können. Und er sieht auch eine ganz besondere Sache über die Tore. Er sieht, wie die Leute dort hineingehen und ihre Herrlichkeit hineinbringen. Das haben wir ausführlich studiert und er sieht einen Aspekt über die Tore. Nämlich, was haben wir gelernt über die Tore? Die sind offen, die sind immer offen. Und was bedeuten offene Tore so als grundsätzliche Idee? Keine Sünde, keine Angst, keine Notwendigkeit, sich abzugrenzen. Im Himmel sind die Tore, die Türen immer offen. Und das ist sozusagen die eine Seite der Medaille. Vers 24, 25 und 26 beschreibt, die Tore sind dort offen. Jeder kann hinein, jeder, der will. Jeder, der Jesus als König annimmt, kann dort in dieses Reich hineingehen, egal aus welcher Nation, egal von welchem Rang. Aber dann kommt Vers 27 und dieser Vers bildet jetzt quasi die andere Seite der Medaille. Wer von euch mag mal Vers 27 lesen?
[4:24] Genau. Also ihr seht, während die ersten anderen drei Verse beschreiben, wer hineinkommt, wird hier vor allem betont, wer nicht hineinkommt. Und das hängt beides ganz eng miteinander zusammen. Wenn ihr das hier lest, was fällt euch denn so erstmal so als allererstes vielleicht auf, so von der Formulierung? Gibt es irgendwas, was euch ins Auge springt? Mehrere Dinge gleich noch studieren, aber was sind so Dinge, die euch vielleicht so als erstes auffallen in diesem Vers? Oh ja, das Buch des Lebens, da werden wir gleich noch mehr darüber sprechen nachher. Also am Ende, es endet wieder auf einer positiven Note. Die, die im Buch des Lebens sind, die werden dabei sein. Was fällt euch noch auf? Was fällt euch noch auf? Hm? Ah, das geht um Unreine, die verunreinigen, wenn wir gleich noch anschauen, was das bedeutet. Fällt euch noch was auf? Gräuel, ja das ist ein Wort, das wir in der Offenbarung oft finden und auch in Daniel und so. Gräuel, ja auch in anderen Propheten. Lüge, also verschiedene Dinge werden hier angesprochen. Was mir aufgefallen ist, beim Lesen nochmal, ist gleich der Anfang und es wird niemals jemand hineingehen. Er hätte auch einfach schreiben können, Lügner gehen nicht rein, Unreine gehen nicht rein. Aber er sagt nicht einfach nur Unreine werden nicht dabei sein, er sagt, es wird niemals jemand. Also was drückt denn das aus, diese Formulierung? Niemals irgendjemand. Was will er damit sagen? Ja, es gibt in der Ewigkeit keine Chance für die Sünde, ganz genau. Das ist ein Hinweis darauf, dass es keine Sünde mehr geben wird auf der neuen Erde in Neu-Jerusalem. Was steckt da noch mit drinnen? Dieses niemals irgendjemand. Es gibt keine zweite Chance nach der Wiederkunft beim Millennium oder nach dem Millennium, ja ganz genau. Es zeigt glaube ich auch an, wie kategorisch dieser Vers ist. Also niemand kann sagen, naja ich bin ein bisschen unrein, vielleicht kann ich noch irgendwie durchschlüpfen. Ich habe die großen Sünde in Anführungsstrichen vermieden, meine kleinen Lügen werden jetzt nicht so auffallen oder so. Der Vers sagt ganz deutlich, also niemals wird irgendjemand, der diese Dinge tut, hineinkommen können. Das heißt, was hier steht ist sehr sehr wichtig. Selbst wenn ich glaube, dass Jesus gelebt hat und wenn ich glaube, dass Jesus noch existiert und wenn ich glaube, dass Jesus mich lieb hat, aber ich tue diese Dinge bis ans Ende, sagt der Text, wird niemand oder jemals dort hineinkommen oder niemals wird irgendjemand davon hineinkommen. Das heißt, das sind Dinge, die hier beschrieben sind, von denen wir im Leben, also wir müssen absolut sicherstellen in unserem Leben, dass die irgendwann nicht mehr da sind. Denn wenn sie noch da sind, wenn wir sie bis ans Ende noch haben, können wir nicht hinein.
[8:10] Das heißt, die 144.000 auf Mauer 14 sind die vor oder nach der Wiederkunft? Vor. Das heißt, da sieht man sozusagen, dass diejenigen, die einmal durch die Stadttore Jerusalems hineingehen wollen, schon vor der Wiederkunft eigentlich dazu fähig sein müssen. Das ist so ein bisschen die Idee. Okay, ich frage an euch, geht es denn nur um diese drei Dinge, Verunreinigen, Gräuel und Lüge? Sind das die einzigen drei Dinge, die uns aus Neu-Jerusalem ausschließen? Vielmehr. Woher wisst ihr, dass es noch viel mehr Dinge gibt? Warum stehen die nicht alle da? Okay, Vers 8 war schon eine längere Liste, oder? Schaut mal, Vers 8 nochmal. Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit gräuelnden Flecken und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner. Und was wird ihr, was ist mit ihnen? Ihr Teil ist, wird in dem See sein, der von Feuer und Schäfel brennt. Das ist der zweite Tod. Also wir sehen schon, diese Listen sind eher so exemplarisch. Kennt ihr noch andere Listen im Neuen Testament, wo so bestimmte Sünden aufgezählt werden, wo dann der Schreiber sagt, wer das tut, kann ich hineinkommen?
[9:37] Ja, warte ganz kurz, wir schlagen es mal gemeinsam auf, den lesen wir nämlich jetzt gemeinsam. Kannst du das mal vorlesen? Genau, 1. Korinther 6, Vers 9 und 10, ganz genau. Ja, kannst du gerne lesen.
[10:00] Genau, dann haben wir eine ganze Reihe von Dingen. Einige sind wieder identisch, andere sind noch ein bisschen spezieller. Wie ist denn die generelle Überschrift, über die, er erzählte einige Dinge auf, die offensichtlich nur exemplarisch sind, aber er gibt eine Überschrift, die all diese Menschen eigentlich zusammengefasst werden können, nämlich? Ungerechte. Und der Gegensatz dazu ist natürlich offensichtlich dann gerechter, durch den Glauben gerechter. Paulus sagt, es ist interessant, in Vers 9, wisst ihr denn nicht? Was impliziert diese Frage, wisst ihr denn nicht? Wenn jemand sagt, weißt du denn nicht? Es ist vielleicht nicht so deutlich klar, das ist das eine, das war nicht so deutlich, dann was impliziert es noch, wenn ich sage, weißt du denn nicht? Er hat es schon mal gesagt, man müsste es eigentlich wissen. Also es ist jetzt kein Geheimnis, wo der Paulus sagt, das konntet ihr noch gar nicht wissen, sondern etwas, das eigentlich klar sein sollte, weil er es selbst gesagt hat, weil es schon in den Evangelien steht, weil es schon im alten Testament steht. Etwas, das eigentlich klar sein sollte, ist aber manchmal nicht so klar im Kopf ist. Und ich glaube, so geht es uns auch allen manchmal, dass wir uns manchmal das nicht so ganz bewusst machen, dass solche Sünden uns unfähig machen für Neu-Jerusalem. Kennt ihr noch andere Listen, wo Paulus oder andere so Aufzählung machen von Dingen, wo er sagt, wer das tut, der kann nicht hineinkommen in das oder kann das Reich Gottes nicht erben?
[11:54] Genau, schauen wir mal das an, Galater 5, das ist eine andere berühmte Liste, Galater 5 und dort Vers 19 und 20, die Werke des Fleisches. Wer mag das mal lesen? Galater 5, Vers 19 und 20.
[12:24] Genau, also was sagt er hier mit anderen Worten, was wir gerade auch schon ein bisschen erwähnt haben. Er zählt die Sachen wieder auf und dann sagt er, genau und er sagt noch was, er sagt nämlich, das habe ich euch nicht zum ersten Mal gesagt, sondern wie ich euch schon gesagt habe, das war dem Paulus offensichtlich ein Anliegen. Er schreibt es an die Korinther, er schreibt es an die Galater, er sagt den Galatern auch, ich habe es euch schon mal gesagt. Das war dem Paulus wichtig, das kommt immer und immer wieder vor und interessant ist natürlich hier, hier hatten wir also quasi die Ungerechten und per Implikation die Gerechten. Jetzt haben wir hier die Werke des Fleisches. Frage, kommen alle diese Werke in einer Person immer zusammen vor? Also sind die alle immer gegenwärtig? Eher nicht, also es kann durchaus sein, dass man vielleicht mit einigen Dingen damit ein Problem hat, aber mit anderen nicht und dann vielleicht denkt, mit der Sache habe ich kein Problem, aber das wird hier als eine Einheit gesehen. Was ist denn der Kontrast zu den Werken des Fleisches? Also in Galater ist es, der Gegensatz ist es, die Früchte oder Frucht? Die Frucht des Geistes und was ist der Unterschied zwischen Früchte und Frucht?
[13:59] Genau, wenn der Geist in uns wirkt, kann es nicht sein, dass wir voller Liebe und voller Friede sind, aber ohne Freundlichkeit. Man kann nicht sanftmütig sein und nicht selbstbeherrschend, also das wächst alles miteinander sozusagen. Wenn das eine wächst, wächst das andere auch, das ist eine gute Nachricht. Ich muss also nicht denken, meine Güte, ich muss die ganze Zeit um Liebe beten, wenn ich Liebe habe, dann muss ich noch für Sanftmut beten, muss ich noch für Selbstbeherrschung beten, dann muss ich für das noch beten. Ich muss um die Erfüllung mit dem Heiligen Geist beten und der bringt alle diese Dinge gleichzeitig zusammen. Und das sind natürlich dann die Dinge, die für Neu Jerusalem entscheidend sind. Okay, jetzt haben wir Korinther, wir haben Galater, lasst uns noch einen Text anschauen in Epheser. Wer mag mal Epheser Kapitel 5 anschauen und lesen? Epheser 5 und da lesen wir mal Vers 5.
[15:12] Genau, der ist interessant, weil er sozusagen zeigt, was Götzendienst alles sein kann. Er sagt auch Habsüchtige, die alles haben wollen, so egoistisch, Rassen, das ist Götzendienst. Und jetzt schaut mal, was er sagt in Vers 6, das ist auch interessant. Vers 6.
[15:41] Genau, also was ist so seine Idee hier, was will er damit sagen? Er sagt, wer das alles tut, der kommt nicht auf die neue Erde und dann sagt er in Vers 6, was ist so seine Idee. Was ist der Punkt von Vers 6? Also warum schreibt er Vers 6 hintendran? Er sagt, Vers 5, das sind die Dinge, wer die tut, kommt nicht, der kann das Reich Gottes nicht erben. Ja genau, er warnt vor etwas, er warnt vor leeren Worten. Was werden wohl diese leeren Worte beinhalten? Wenn er sagt, ihr sollt wissen, diese Leute kommen nicht in das Reich Gottes, deswegen lasst euch von niemandem mit leeren Worten verführen.
[16:37] Richtig, er warnt vor Menschen, die es damals schon gegeben hat, die gesagt haben, egal, auch wenn du so etwas bist, Jesus liebt dich sowieso, was übrigens stimmt, aber die Liebe Jesu alleine, die Tatsache, dass er dich liebt, reicht nicht, dass du in das neue Jerusalem kommst, denn Jesus liebt alle Menschen und nicht alle werden nach neuem Jerusalem kommen. Denn er sagt, es sind leere Worte, er sagt, wegen dieser Dinge kommt der Zorn Gottes auf die Ungehorsam. Es gibt also offensichtlich die Verführung, dass ich solche Sünden in meinem Leben dulden kann und gleichzeitig hoffe, gerettet zu werden. Und Paulus warnt immer wieder, er sagt, wisst ihr denn nichts? Er sagt, ich habe es euch schon gesagt, ich sage es euch noch einmal. Hier sagt er, lasst euch nicht verführen. In Offenbarung 21 haben wir es schon zweimal gesehen, da wird die Liste in Vers 8 gegeben, hier in Vers 27, später dann noch einmal in Offenbarung 22. Das ist den biblischen Schreibern wichtig. Sie zeigen sehr deutlich, dass durch Jesus alles in seinem Leben getan werden kann. Sie zeigen, dass Jesus alles gemacht hat, aber sie sagen auch auf der anderen Seite sehr deutlich, lasst euch nicht verführen. Nur ein verändertes Leben, nur ein gehorsames Leben am Ende kann wirklich auch durch die Tore von Neu-Jerusalem gehen.
[18:18] Wenn wir noch ganz kurz an der Feser bleiben, jetzt noch ein bisschen davor springen, ist es noch interessant, was er sagt in Vers 3. Wir machen mal Vers 3 lesen. Also wir haben jetzt verstanden, ein Unzüchtiger, ein Unreiner kann nicht nach Neu-Jerusalem hineinkommen. Jetzt sagt er noch was interessantes in Vers 3. Wir machen mal Vers 3 lesen.
[18:49] Also er sagt nicht nur, diese Sünden muss aufgegeben werden, er sagt, man sollte nicht mehr darüber reden sozusagen in der Gemeinde. Das sind Dinge, die eigentlich gar nicht erwähnt werden sollten und dann sagt er in Vers 4 interessanterweise auch nicht Schändlichkeit und albernes Geschwätz und Witzeleien, die sich nicht gehören, sondern vielmehr Danksagung. Also Paulus macht sehr deutlich, das sind Dinge, mit denen man nicht einfach spielen kann, die sind tödlich. Jetzt haben wir trotzdem in Offenbarung ja drei Begriffe rausgegriffen, Offenbarung 21 und dort Vers 27, nämlich Verunreinigen, Gräuel und Lüge. Und ich würde mir gerne ein bisschen mit euch über dieses Verunreinigen nachdenken. Da steht alle oder jemand, der verunreinigt. Warum kann jemand nicht nach Neu-Jerusalem, der verunreinigt? Was ist denn die Idee, wenn ich sage, es geht um Reinsein. Gibt es denn irgendwo eine Geschichte oder eine biblische Idee, dass jemand, der nicht rein ist, der unrein ist, irgendwie nicht dabei sein darf? Aussätzige, oder? Wo mussten die Aussätzigen sein? Außerhalb. Können wir ganz kurz mal nachschauen in dritte Mose 13, dritte Mose 13 und dort Vers 46, dritte Mose 13, Vers 46. Und da lesen wir, wer mag das mal lesen? Dritte Mose 13, Vers 46.
[20:58] Also die Vorschrift war ganz deutlich, solange jemand Aussatz hat, konnte er nicht im Lager sein, er musste außerhalb sein. Und zwar solange er diese Plage hatte. Niemand konnte sagen, okay, ich bin jetzt schon so lange mit dieser Plage, jetzt werde ich einfach, nach 30 Jahren außerhalb kriege ich einfach vielleicht eine Wild Card, eine Green Card, ich kann da halt trotzdem reinkommen. Nein, wer Aussatz hatte, blieb draußen. Der Aussatz war ein Symbol wofür? Für die Sünde. Jetzt schauen wir mal in vierte Mose, wir bleiben noch da, in vierte Mose Kapitel 5 und jetzt schauen wir uns den Grund an, warum mussten die Aussätzigen, das war ja eigentlich nur eine symbolische Handlung, ja, weil Gott liebt die Aussätzigen genauso wie die Nicht-Aussätzigen, aber sollte etwas illustrieren, wie alles im mosaischen Gesetz, es ist ja eine Illustration. In vierte Mose 5 und da lesen wir mal Vers 2 und 3. Wer mag mal lesen? Vierte Mose 5, Vers 2 und 3.
[22:23] Genau, also hier werden noch mehrere Beispiele aufgezählt, also Aussätzige, Menschen, die einen Ausfluss haben, die einen Toten angefasst haben, das sind ja Dinge, die zum Teil auch wieder vorbeigehen, ja, also wer einen Toten angefasst hat, der wurde irgendwann auch wieder rein durch entsprechende Opfer und so weiter. Es war ja alles nur symbolisch, aber was ist der Grund, warum die Unreinen draußen bleiben müssen? Sie verunreinigen die anderen, ganz genau. Ja, genau, sie würden die anstecken, sie würden die verunreinigen, das ist die Idee, übrigens ja deswegen ein Symbol für die Sünde, wenn dort Sünder nach Neu-Jerusalem kommen würden, würde die Sünde sich wild ausbreiten, und was ist noch der Grund, was ist der eigentliche Grund? Gott sagt, ich bin mitten unter euch. Also jetzt lassen wir mal kurz nachdenken, wenn zur Zeit von Mose es ein Lager gab, wo die Unreinen, also die kultisch Unreinen, die symbolisch Unreinen, absolut draußen bleiben mussten, weil Gott in ihrer Mitte war, was war dann eigentlich, also was hat Gott eigentlich damit illustriert? Er hat illustriert, wie es im Himmel ist, er hat eigentlich durch das Lager Israels gezeigt, so ist Neu-Jerusalem. Das Lager Israels sollte eigentlich ein Typus sein auf dem Himmel. Mit anderen Worten, Israeliten sollten schon auf dem Weg nach Kanan in der Wüste leben, soweit das sozusagen jetzt in der Wüste geht, weil es gab noch keinen Baum des Lebens und kein Wasser des Lebens und sie waren auch nicht fünf Meter groß und sie haben auch nicht ewig gelebt, aber soweit das in dieser gefallenen Welt geht, sollten sie quasi schon nach den Prinzipien des Himmels leben, im Lager, in der Wüste, an dem quasi unwirtlichsten Ort. Und die Idee dahinter ist natürlich die, dass wir als Gläubige auf dem Weg nach Kanan eigentlich uns überlegen sollten, auch wenn wir nur Zelte haben sozusagen, noch nicht die große Stadt Neu-Jerusalem, dass wir eigentlich schon nach den Prinzipien des Himmels hier leben sollten.
[24:44] Ja, ganz genau. Jetzt schauen wir noch ins 4. Mose 12 und fragen uns, gab es Ausnahmen? Konnte man vielleicht mit viel Reichtum, mit einem hohen Rang, mit viel Wissen irgendwie sich da freikaufen? 4. Mose 12 und dort Vers 15. Wer mag mal 4. Mose 12 Vers 15 lesen?
[25:17] Wow. Wer war Miriam? Die Schwester von Mose und? Von Aaron, ja. Also die Schwester vom, sie war die Schwester vom Führer des Volkes, vom Hohenpriester und selbst eine Prophetin. Wahrscheinlich die einflussreichste Frau im ganzen Lager, kann man schon sagen. Die First Lady in mancher Hinsicht. Die Frau von Zipporah, die Frau von Mose hat es ja nicht leicht gehabt, auch wegen der Miriam, das ist eine andere Frage, aber und die hat jetzt Auswärts und das ganze Lager, zwei Millionen Israeliten sterben und keiner sagt, naja, aber sie ist ja unsere, also die ist ja die Miriam, nicht wahr? Also das wird ja irgendwie, wir gehen einfach weiter, ja Augen zu. Gott macht kein, und das illustriert dadurch natürlich, ja die Miriam geht ja nicht verloren, es ist ja nur ein symbolisches Strafrecht, aber Gott illustriert, es ist vollkommen egal, wen es betrifft. Gibt es in der Bibel noch andere Beispiele dafür, dass es für Gott vollkommen egal ist, wie hoch jemand in seiner Stellung ist, dass wenn er Sünde hat und an Sünde festhält, nicht bei ihm sein kann? Na, dann Abihu, ja ganz genau, ja die Söhne, dann von, und das ist ja wirklich auch eine krasse Geschichte, ja wo dann Gott dem Aaron sagt, trauer nicht. Hosea? Josia? Ach Josia, danke, ja natürlich, ja der König, ja genau, der kriegt Aussatz sogar, obwohl der König ist. Vielleicht krasseste Geschichte ist die von Luzifer. Niemand war höher, näher an Gott und Sünde hat ihn von Gott entfernt. Das heißt, was Gott illustrieren möchte, das Thema Sünde ist so entscheidend, dass es keinen Weg drumherum geht. Niemand kann sagen, weil ich schon so viel mit Gott erlebt habe, oder weil ich so viel weiß, oder weil ich irgendwie sonst so gut bin, kann Gott hier ein Auge zudrücken. Beim Thema Sünde kann Gott kein Auge zudrücken.
[27:31] Jetzt schauen wir mal in Jesaja 52 und gucken mal eine andere Stelle an. Jesaja 52 und dort Vers 1 und da sieht man, das ist wahrscheinlich der Vers, auf den Offenbarung 21, 27 sich eigentlich bezieht. Wer mag mal lesen? Jesaja 52 und dort Vers 1.
[27:56] Interessant, oder? Da sagt es hier der Jesaja zu Jerusalem, mach etwas, denn ab jetzt kommt kein Unreiner mehr in dich hinein. Und wir haben ja schon gelernt, immer wieder gesehen, diese Prophezeiung von Jesaja, auf welche Zeit beziehen die sich? Und wenn Jesaja so Prophezeiungen gibt hier in den 50er und später in den 60er, in Jesaja 65 und 66, wenn er so eine Prophezeiung über Jerusalem gibt, worauf bezieht er sich? Also natürlich bezieht er sich erst mal auch auf das tatsächliche Jerusalem zu seiner Zeit und die Erfüllungen sind dann meistens nur teilweise. Aber dahinter schimmert immer schon das Letztendliche durch. Erinnert euch vielleicht, wo er dann sagt, ich werde einen neuen Himmel machen, eine neue Erde. Und wo er auch davon spricht, dass die Tore von Jerusalem immer geöffnet sein werden und die Könige ihre Herrlichkeit reinbringen werden. Das hätte sich teilweise schon auf der Erde erfüllt, aber findet in Offenbarung ihre letzte Erfüllung. Und so ist es hier genauso. Das heißt, hier haben wir wieder etwas, was eigentlich auf die allerletzte Zeit sich bezieht, aber eigentlich schon teilweise in der Zeit von Jesaja hätte passieren können. Also schauen wir uns mal, übrigens, das ist ja ein Aufruf hier. Jesaja 52 sagt ja nicht mal Jerusalem, mach dich auf. Es gibt eine gute Nachricht. Jetzt bevor wir den Vers genau anschauen, was ist denn die gute Nachricht? Wenn man jetzt Jesaja ein bisschen weiter schaut, so den nächsten Kapitel, was ist denn jetzt die gute Nachricht, die dazu führt, dass es eine Hoffnung für Jerusalem gibt, dass Jerusalem wieder heilig sein kann? Was ist die Hoffnung? Der Messias, Jesaja 53. Denn der Messias wird alle Sünden auf sich nehmen. Und weil Jesaja 53 sagt, dass der Messias alle Sünden auf sich nimmt, deswegen gibt es Hoffnung für Jerusalem. Deswegen kann die Stadt wieder heilig sein. Deswegen sagt sie, wache auf. Und dann sagt es hier zwei Dinge. Sie sollen zwei Dinge anziehen. Was soll Jerusalem anziehen? Also Kleider und was sollen sie anziehen? Stärke anziehen und die Ehrenkleider. Jetzt in diesem Kontext von dem kommenden Messias, was bedeutet das denn? Was ist die Stärke und was sind die Ehrenkleider, die Jerusalem anziehen sollen? Also ganz praktisch. Ja, das Kleid ist die Gerechtigkeit Jesu, die bekleidet und die Stärke, spricht die Bibel irgendwo von Kraft und Stärke.
[31:04] Ja, nehmen wir uns davon? Der Heilige Geist, ja. Also was ist die Kraft Gottes? Paulus sagt, die Kraft Gottes ist das Evangelium. Die Kraft, die ein Leben verändert, die Sünde hinweg nimmt, die wirklich reinigt, die Gehorsam schenkt. Alles vermag ich durch den, der mich stark macht, ziehe deine Stärke an, ziehe deine Ehrenkleider an. Das heißt, diese ganze Idee, dass da kein Unreiner mehr hineinkommt, hängt an dem Evangelium, weil Gott seine Stärke und seine Gerechtigkeit sendet, die jeder haben kann. Und deswegen sieht man ja dann, wie in Offenbarung 21 die Völker, die Könige ihre Herrlichkeit bringen, weil sie diese Kraft und diese Herrlichkeit angenommen haben. Deswegen wird dann kein Unreiner mehr hineingehen.
[32:07] Schauen wir noch gemeinsam in Joel, in Joel Kapitel 4. Da haben wir noch dieselbe Idee, so ein bisschen. In Joel Kapitel 4 und dort Vers 17. Joel 4 Vers 17 und da heißt es. Und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr euer Gott bin, der ich in Zion wohne, auf meinem heiligen Berg. Jerusalem aber wird heilig sein und Fremde sollen es nicht mehr betreten.
[32:44] Genau, da haben wir dieselbe Idee. Jerusalem wird heilig sein, Gott wird dort wohnen und hier heißt es jetzt Fremde werden es nicht mehr betreten. Wer ist denn mit Fremden gemeint? Also sind damit Heidenvölker gemeint? Erinnert euch an Offenbarung 21. Es sind damit, also heißt es hier, dass nur Israeliten Jerusalem betreten dürfen. Die Heidenvölker dürfen ja sogar nach Jerusalem hinein. Das ist ja der ganze Punkt an der Sache, dass die Heiden auch zum Volk Gottes gehören. Also wer sind eigentlich die, wer sind denn die Fremden, wenn es nicht die Heiden per se sind? Die nicht erlösten, genau. Das sind diejenigen, die fremd zu Gott sind, die aus Gottes Sicht Fremde sind. Und zwar nicht aus, das ist das Interessante, ja, wenn also ich hier, ihr, Joel, man könnte auf den ersten Blick denken, das ist ein bisschen fremdenfeindlich, ja, nur die Israeliten, die Ausländer sind irgendwie böse oder so. Das ist gar nicht der Punkt, sondern fremd ist bezogen auf Gott. Kennt ihr eine Aussage in der Bibel, wo Gott sagt zu denen, die verloren gehen, dass sie mit anderen Worten ihm fremd sind? Ich kenne euch nicht, ja. Kennt ihr, wo er sagt, nicht jeder, der wird sagen, Herr, Herr, wird er ins reiche Himmel kommen und Gott, Jesus sagt dann, ich kenne euch nicht. Er sagt, ihr seid Fremde für mich. Das heißt, die Frage mit dem Verunreinigen und den Lügen und so weiter ist eigentlich die Frage, sind wir Fremde für Gott oder sind wir Freunde von Gott?
[34:28] In Matthäus 7 ist es ja so, dass die glauben, dass sie Freunde sind, oder? Haben wir nicht in deinem Namen geweißt, gepredigt, Wunder getan, Dämonen ausgetrieben und Jesus sagt, ich kenne euch nicht, weicht von mir ihr Gesetzesübertreter. Jesus hält uns nicht für seine Freunde, wenn wir seinen Namen im Mund führen. Jesus hält uns für seine Freunde, wenn wir so sind, wie er. Wenn wir Freude haben an den Dingen, wie er ist, an seinem Gesetz und diese Dinge, die wir aufgezählt haben hier, diese Sünden demonstrieren am Ende, dass wir ihn nicht kennen, wenn wir daran festhalten.
[35:26] Ja, ganz genau. Jetzt haben wir nicht nur dieses Verunreinigen, wir haben auch die Gräuel und wir haben jetzt keine Zeit, das ausführlich zu studieren, aber woher kennt ihr die Gräuel? Wo kommen Gräuel vielleicht in der Offenbarung auch vor? Gibt es da irgendwo? Das Schwein ist ein Gräuel, ja genau. Daniel spricht das Gräuel der Verwüstung. Gibt es in der Offenbarung Stellen, wo Gräuel angesprochen werden? Wir haben sogar eine Offenbarung, nicht nur die Gräuel, wir haben sogar die Mutter der Gräuel. Babylon ist nicht nur die Mutter der Huren, sondern schaut man auf den Offenbarung 17. Da steht in der Offenbarung 17 und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, Geheimnis Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde. Und deswegen steht in Vers 4 auch, und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelstein und Perlen und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von was? Voll von Gräuel. Okay, jetzt machen wir eine einfache Sache, die ganz logisch ist, ihr habt sowieso schon gewusst, aber wenn Babylon für die abgefallenen Kirchen steht und sie Gräuel haben und Mutter der Gräuel sind und dann Offenbarung 21 sagt, dass alle die Gräuel tun, nicht in die Stadt hineinkommen können, was ist dann die ganz simple Schlussfolgerung? Diese Kirchen führen nicht nach Neu-Jerusalem per Definition, die führen nicht nach Neu-Jerusalem und deswegen will Gott alle seine Kinder, die noch drin sind, herausrufen. Und das muss bewusst sein, das ist ja also nicht ein Exklusivanspruch irgendwie für die Adventgemeinde, sondern das ist ganz bitter ernst sozusagen und das hat hier seinen Punkt.
[37:25] Jetzt wollte ich euch noch was zeigen und das ist interessant, schaut noch mal in Offenbarung 21 und zwar in Vers 27 nochmal. Ich möchte noch mal ganz kurz eingehen auf das Wort Unrein, die Unreinen. Das steht nämlich eigentlich im Griechischen, das kann man schon für unreinig übersetzen, aber eigentlich steht dort wörtlich, es wird niemals jemand hineingehen, der gemein ist. Steht eigentlich nicht unrein, sondern gemein. Was meint gemein?
[38:01] Ganz genau, also geht es nicht um fies, gemein, ja so du bist aber gemein, sondern da geht es darum, dass es nicht heilig ist. Also es gibt in der Bibel durchaus die Idee von Sachen, die sind unrein in sich, dann gibt es Sachen, die sind so eher so normal, die sind gemein. Und da gibt es Sachen, die sind heilig und der Punkt hier ist nicht einfach nur, dass sie unrein sind, sondern der Punkt ist, sie sind nicht heilig. Sie hätten geheiligt werden müssen, sind es nicht. Das heißt, der Grund, warum sie ausgeschlossen sind, ist nicht einfach, weil sie unrein sind, sondern weil sie nicht heilig sind. Es gibt interessante Ellen White Zitate, wo sie sagt, am Ende werden wir nicht verloren gehen, weil wir eigentlich gesündigt haben, sondern weil wir das Evangelium abgelehnt haben, weil wir die die Gnade Gottes verleugnet haben, weil wir die Chance aus der Unreinheit herauszukommen nicht wahrgenommen haben. Und das zeigt also, wie entscheidend es ist, heilig zu sein, denn nur die, die heilig sind, werden hineinkommen. Und da gibt es einen interessanten Bibelferst, der deutlich macht, den kennt ihr wahrscheinlich, wie notwendig Heiligung ist.
[39:24] Hebräer 12, 14, genau, lasst uns das mal anschauen. Hebräer 12, Vers 14.
[39:30] Genau, ohne die kann niemand den Herrn sehen, deswegen sagt Johannes hier, niemals wird jemand hineingehen, der gemein ist, der nicht geheiligt ist. Das sind so dieselbe Ideen, nur anders ausgedrückt.
[39:51] Ja, zum Schluss, lasst uns ganz kurz gehen zu Johannes 3. Johannes 3 kennt ihr wahrscheinlich mehr als gut. Da steht der Nikodemus vor Jesus und der Nikodemus war jetzt kein unreiner Mensch nach den Maßstäben von Menschen, kein unreiner Mensch nach den Maßstäben von Pharisäern. Ein sehr angesehener, scheinbar sehr heiliger Mensch. Und Jesus sagt nicht zu ihm, du bist so ein gottloser, unreiner Sünder. Sondern was sagt Jesus zu ihm in Vers 3? Er sagt, wahrlich, wahrlich sage dir, wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen, er kann da nicht hineingehen. Und dann macht Jesus später einen Vergleich. Er sagt, es gibt etwas, das ist vom Fleisch und etwas, das ist vom Geist. Woher kommt das Fleisch? Woher kommt die fleischliche Geburt? Woher kommt die fleischliche Geburt? Also was heißt es, vom Fleisch zu sein?
[41:22] Ja, ich bin geboren, ich bin einfach der normale Sünder, der gemeine Mensch, dem der Heilige Geist fehlt. Und der tut dann die Werke des Fleisches und ist deswegen ungerecht. Aber der Punkt ist gar nicht, er ist gar nicht verabscheuenswürdig, unrein. Er ist einfach nur gemein, er ist einfach geboren. Und Jesus sagt, das ist der Punkt jetzt in Offenbarung 21, das reicht nicht aus. Du kommst niemals in den Himmel einfach nur, weil du ein Mensch bist, weil du geboren bist, weil du ein normaler Mensch bist und ein paar gute Dinge getan hast und irgendwie versucht, das nicht so durchzuschlagen. Was du dringend brauchst, ist die Heiligung und diese Heiligung beschreibt Jesus in Johannes 3 wie? Durch den Geist, durch den Heiligen Geist. Die Heiligung kommt durch den Geist, deswegen hat es dann die Frucht des Geistes und das sind dann die Gerechten, die von oben gezeugt sind. Und das heißt, am Ende ist dieser berühmte Vers 16, denn so hat Gott die Welt geliebt, dass es seinen eingeborenen Sohn gab, auf das jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ein ewiges Leben hat. Eigentlich der Vers, der genau das beschreibt. Manchmal denken wir vielleicht, Offenbarung Johannes 3, Vers 16 beschreibt irgendwie so die Rechtfertigung, ja so das ist so, dann bin ich erst mal Christ und dann kommt die Heiligung. Aber als ob die Heiligung was anderes wäre als Johannes 3, Vers 16. Aber Johannes 3, Vers 16 ist ja gerade gegeben, um das hier zu erklären. Man kann nicht sagen, da gibt es die Rechtfertigung und dann irgendwann als was völlig anderes die Heiligung. Es stimmt schon, Rechtfertigung und Heiligung sind zwei bestimmte Aspekte, aber die gehören so zusammen, man kann sie nicht voneinander trennen. Jemand, der am Ende nicht geheiligt ist, war oder ist auch nicht oder anders jemand, der nicht geheiligt ist, ist am Ende auch nicht gerechtfertigt. Weil es gibt immer diese Idee, die sagt, naja hauptsächlich bin gerechtfertigt und die Heiligung ist dann sozusagen wie die Sahne auf dem Kuchen sozusagen. Schön ist wenn man es hat, aber auch nicht notwendig. Unsere Rettung ist allein die Rechtfertigung, die Heiligung ist nice to have, wenn wir es in der Heiligung haben, ganz toll. Aber Jesus sagt was ganz anderes und die Offenbarung sagt was ganz anderes. Wer nicht geheiligt ist, Brea sagt, kann Jesus nicht sehen, Offenbarung sagt, kann nicht hineingehen. Jesus sagt, kann das Reich Gottes nicht sehen. Wer am Ende heilig ist, beweist, dass er gerechtfertigt ist. Oder wer wirklich Rechtfertigung in seinem Leben erlebt, täglich, Ellenwein sagt, das ist ja auch ein täglicher Prozess, wird auch geheiligt sein, denn Rechtfertigung bedeutet ja eben nicht nach dem Fleisch zu leben, sondern nach dem Heiligen Geist. Und was macht der Heilige Geist? Der heiligt.
[44:00] Ganz genau, der Anspruch und die Befähigung, genau. Nächste Woche werden wir noch weiterschauen über das Buch des Lebens, haben wir heute nicht geschafft, aber da geht es dann genau weiter hier mit dieser Idee. Aber lasst uns das im Hinterkopf behalten, lasst uns das niemals in unserem Kopf so haben, dass wir denken, naja, hier ist die Rechtfertigung und da ist die Heiligung, ja und irgendwie wollen wir das gegeneinander ausspielen. Es gibt nur einen Weg, es gibt nur einen Weg und das als allerletztes Zitat Jesaja 35, manchmal wird das Ganze auch so kompliziert gemacht, dass Leute denken, meine Güte, ich muss Theologie studieren, um zu wissen, wie ich in den Himmel komme, aber die Bibel sagt, nein, nein, nein, es ist ganz einfach. Dieses mit Rechtfertigung und Heiligung sind ja nur so theologische Begriffe, um so Aspekte darzustellen, aber eigentlich ist es eine ganz simple Sache und das wird ganz deutlich hier. Schaut man Jesaja 35 Vers 8, da heißt es, und eine Straße wird dort sein ein Weg. Man wird ihn wie nennen? Den heiligen Weg, das steht jetzt nicht da, aber das sage ich, dieser heilige Weg führt direkt nach Neu-Jerusalem. Das ist der heilige Weg, das ist der Weg, den Ellenweid auch gesehen hat, ich war in der ersten Vision, der bis nach Neu-Jerusalem führt und dann steht hier, wie viele Unreine werden auf dem Weg gehen. Kein Unreiner wird auf dem Weg gehen. Jetzt denkt mal nach, warum kommen die Unreinen nicht nach Neu-Jerusalem hinein? Weil sie gar nicht auf dem Weg gehen. Das ist also nicht so, dass Leute auf dem Weg gehen, Unreine, die gehen, und dann dürfen sie aber nicht rein, sie gehen schon gar nicht auf dem Weg und werden deshalb auch nie da ankommen. Aber wer wird dort gehen? Kein Unreiner wird auf ihm gehen, sondern er ist für sie, die auf dem Weg wandeln, selbst Einfältige, gibt man ein anderes Wort für Einfältige. Einfache, nicht besonders hoch gebildete, demütige, ja im Englischen heißt es Fools, also die so ein bisschen, in Anführungsstrichen, dumm sind, also die jetzt nicht so besonders klug sind oder so. Sie werden nicht irre gehen. Entscheidend ist nicht, dass ich alles weiß über die Erlösung, entscheidend ist, dass ich auf diesem Weg gehe. Und wer ist der Weg? Wer ist dieser Weg? Jesus. Und durch den Heiligen Geist kann Jesus mein Leben verändern, mir vergeben, um mich zu erfüllen und deswegen kann niemand bei Jesus sein, der das hier nicht erlebt hat.
[46:36] Wollen wir Jesus bitten, dass wir jeden Tag aufs Neue uns daran erinnern, dass jeder von uns auf diesem Weg gehen kann, dass dieser Weg für niemanden zu schwer ist, aber dass wir ihn gehen müssen. Dass wir nicht denken können, naja ich weiß, da gibt es so einen Weg und vielleicht werde ich trotzdem auch irgendwie anders gerettet. Dass wir alle uns täglich neu besinnen. Wir müssen mit Jesusleben auf dem Weg gehen und dann werden wir gerettet, aber ohne das geht es nicht. Wollen wir uns noch gemeinsam niederknien und beten?
[47:07] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns in deinem Wort zeigst, dass jeder von uns gerettet werden kann, dass es für niemanden zu schwer ist, weil du alles tust, was in unserem Leben getan werden muss, aber du tust es nur dann, wenn wir mit dir gehen. Du tust es nur dann, wenn wir zu dir kommen und wenn wir auf dich vertrauen und wenn wir mit dir kooperieren und wenn wir dich in unser Leben hineinlassen und dir nachfolgen Schritt für Schritt. Herr, bitte bewahre uns vor der Täuschung, dass du uns trotzdem rettest, obwohl wir nicht mit dir zusammenarbeiten. Lass uns immer bewusst sein, dass wir tatsächlich auch das erleben müssen, was wir glauben, dass es real sein muss in unserem Leben und Herr, vergib uns, wo wir uns vielleicht zu sehr an Sünde in unserem Leben gewöhnt haben und die Sündhaftigkeit der Sünde nicht mehr sehen. Herr, wir brauchen dich von ganzem Herzen und wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass auch wenn wir einfältig sind, dass wenn wir mit dir gehen und dir glauben und uns von deinem Geist erfüllen lassen, dass du uns bis hinein in das neue Jerusalem hineinführen wirst und dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.