[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr live zugeschaltet seid auf www.joelmedia.de oder später das Video anschaut. Wir haben heute den allerletzten Abschnitt von Kapitel 21. Die letzten Worte im Prinzip und nächste Woche werden wir dann in das letzte Kapitel der Offenbarung eintauchen.
[1:09] Aber das Thema heute ist von einer so großen Wichtigkeit, dass man es gar nicht überbetonen kann. Es geht um das Buch des Lebens. Es ist nicht das einzige Mal in der Offenbarung, dass das Buch des Lebens vorkommt. Wir werden heute auch nochmal ein paar Stellen uns anschauen, die wir in vergangenen Monaten und Jahren studiert haben. Aber es lohnt sich immer wieder, sich genau nochmal zu vergewissern, um was es da geht und vielleicht auch ein paar neue Ideen noch mitzulernen. Und das ist ein Thema, das ist nicht nur theologisch, sondern betrifft mich und euch ganz persönlich, ganz existenziell. Steht mein Name im Buch des Lebens und wenn ja, bleibt er dort stehen. Das sind die Fragen, die wir uns heute unter anderem anschauen wollen und wir möchten Gott einladen, dass er mit seinem Heiligen Geist unsere Gedanken führt und dazu wollen wir, wo es möglich ist, niederknien und ihn anbeten.
[1:59] Lieber Vater im Himmel, die Bibel sagt uns, dass du ein Buch führst und wir glauben das, obwohl wir es noch nie gesehen haben. Und die Bibel sagt uns, dass dieses Buch entscheidend ist, wenn wir einmal auf der neuen Erde mit dir leben wollen. Und Herr, so möchten wir dich bitten, dass wir heute in den kommenden Minuten dieses Thema so klar und so deutlich und so gründlich verstehen, dass wir nicht mehr auf Mutmaßungen und Gefühle oder Hoffnung allein ohne Wissen uns verlassen müssen, sondern dass wir klar und deutlich erkennen, unter welchen Bedingungen ein Mensch im Buch des Lebens steht, unter welchen Bedingungen er auch dort bleibt. Wir möchten dich bitten, dass das alles dazu führt, dass wir in unser Herz hineinschauen und dich hineinlassen, wenn wir irgendwo in einer Ecke unseres Herzens dir noch keinen Zugang gegeben haben. Wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist und dass wir durch die Kraft deines Wortes erweckt und verändert werden. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen. Schlagt mit mir auf Offenbarung 21. Wir haben das letzte Mal gesehen, dass Offenbarung 21 uns zeigt, dass nicht jeder das neue Jerusalem betreten kann.
[3:25] Wir haben gesehen, dass in Vers 24 bis 26 die verschiedenen Völker beschrieben sind, die Könige, die hineingehen werden und ihre Herrlichkeit und ihren Glanz in die Stadt bringen, aber als Kehrseite der Medaille, damit niemand glauben könnte, jeder kommt dorthin, wird uns deutlich gesagt, dass es Menschen gibt und auch wahrscheinlich auch sicher sehr viele Menschen, die niemals neues Jerusalem betreten werden, denn es heißt dort und wir lesen es nochmal. Wer mag das nochmal lesen? Vers 27.
[3:59] Genau, also hier werden einige Dinge aufgezählt. Wir haben das letzte Mal ja ausführlich studiert, dass diese Verunreinigungen hier, dass das nur Beispiele sind. Ja, wir haben andere Listen angeschaut. Jemand, der an Sünde festhält, wird die Stadt nicht betreten können. Und hier wird jetzt ein Gegensatz gemacht. Also es werden in Vers 27 verschiedene Sünden aufgezählt, die Verunreinigungen, Unreinheit sozusagen und dem gegenüber steht ein Kontrast. Und was ist der Kontrast? Wer sind diejenigen, die jetzt hineinkommen können? Es sind diejenigen, die im Buch des Lebens stehen. Allein das macht schon deutlich, dass das Buch des Lebens das Gegenteil ist von Sünde. Also das Wort Sünde kommt ja gar nicht vor, aber das ist der Oberbegriff. Aber von allem, was verunreinigt und da können wir gleich nochmal später einhaken. Das hat also etwas hier mit Reinheit zu tun und soviel können wir jetzt schon sagen. Das Buch des Lebens ist wo? Wo befindet sich das? Im Himmel. Genau, im Himmel.
[5:31] Und wir wissen, und da werden wir gleich noch darauf eingehen, dass es im Himmel vor der Wiederkunft ein Werk der Reinigung gibt. Ja, also wir kennen diese Idee aus Daniel 8 Vers 14, da können wir später noch darauf eingehen. Da ist also dieses Buch des Lebens schon in dem Vers, den wir heute uns anschauen wollen, als Kontrast zur Sünde und zur Unreinheit beschrieben. Es gibt hier ein kleines Wort, das entscheidend ist, um diesen Vers richtig zu verstehen. Was ist das kleine Wort, auf das es in diesem Vers wirklich ankommt? In dem Abschnitt, den wir uns heute anschauen wollen.
[6:08] Nur. Genau, was heißt nur? Keine zweite Option, keine andere Alternative, kein Mittelweg oder so. Man kann nicht sagen, okay, ich war trotzdem ein guter Mensch, ich stehe zwar nicht drinnen, aber irgendwie. Es ist sozusagen das Nadelöhr, durch das jeder hindurch muss, unser Name muss im Buch des Lebens stehen und deswegen ist das ein so wichtiges Thema. Nur die. Und ihr habt, wenn ihr euch erinnert, letztes Mal haben wir gesehen, auch im ersten Teil von Vers 27 gibt es so eine kategorische Aussage. Wie heißt das da, am Anfang von Vers 27?
[6:43] Niemals wird jemand hineingehen, der das tut. Also hier haben wir niemals und dort haben wir nur. Ich meine, Johannes hätte ja auch schreiben können, wer verunreinigt, kann dort nicht hinein, aber wer im Buch des Lebens steht, der kann hinein. Und wir hätten den Punkt verstanden und das wäre auch die gleiche Botschaft gewesen. Aber Johannes möchte das quasi unterstreichen, er möchte das ganz deutlich machen, dass niemand das missversteht. Er sagt, niemals wird irgendjemand, der das hier tut und daran festhält, ins neue Jerusalem hineinkommen und nur die, die hier in diesem Buch des Lebens stehen, die werden diese Stadt sehen. Und das sollte uns mehr als Anlass genug sein, wirklich ganz klare und eindeutige Vorstellungen davon zu haben, was das Buch des Lebens ist.
[7:36] Bei diesem Thema reicht es nicht, wenn wir so, naja, so eine ungefähre, vage Vorstellung haben und denken, naja, die Prediger können das vielleicht irgendwie noch besser erklären. Das ist ein Thema, das geht uns alle an. Wir müssen es ganz klar, ganz deutlich, ganz richtig verstehen. Fangen wir mal systematisch in der Bibel an, ein bisschen zu suchen. Das kommt ja ein paar Mal vor, dieses Buch des Lebens. Wo denkt ihr, kommt es dann so zum ersten Mal vor, diese Idee, dass dort Gott ein Buch führt, wo Leute eingeschrieben sind?
[8:01] Moose sagt das. Wo sagt das Moose, dass er getilgt werden will? Das ist ja eine bemerkenswerte Aussage. Wo sagt er das, in welchem Zusammenhang? Genau, das Goldene Kalb nach den zehn Geboten. Weiß jemand von euch das Kapitel, wo das steht? Ja, 31 ist dann die, also es ist dann 32, genau, bis 31 geht noch die Darstellung, also das mit dem Heiligtum und ab 32 kommt das Goldene Kalb und dort in Vers 31, wer mag mal lesen, Vers 31 und 32.
[8:53] Bist du in 2. Mose 32? Vers 31, natürlich, sie klingt anders, ja natürlich, Entschuldigung, Verzeihung. Okay, bis dahin, also was lernen wir aus diesen beiden Versen über das Buch, das Gott hier schreibt? Es wird noch nicht das Buch des Lebens hier genannt, sondern nur das Buch. Wir können dann später erahnen, dass es das gleiche Buch ist, weil er auch hier, aber was lernen wir über diesen, aus diesem Vers?
[9:49] Genau, das kommt gleich dann in Vers 33, das lesen wir noch, aber erst mal, was wir bis hier hin lernen, bis Vers 32. Was lernen wir? Man kann getilgt, also Mose sagt, du kannst mich tilgen. Was impliziert denn das, wenn Mose sagt, du kannst mich tilgen?
[10:13] Okay, also wir können sehen, es ist nicht einmal gerettet, immer gerettet, ja, das ist ein Name, der kann getilgt werden. Ja, da werden wir später noch drauf kommen. Okay, also der Name kann, man kann eingeschrieben sein und auch wieder rausgestrichen werden, das ist so prinzipiell möglich. Okay, was lernen wir noch, was ist noch implizit in dem, was Mose sagt? Gott verfügt darüber, das sehen wir gleich in Vers 33, genau.
[10:49] Versetzen wir mal die Lage von Mose, wie kommt er denn auf die Idee, dass er sagt, wenn nicht, tilge meinen Namen aus? Das ist eine ziemlich kühne Aussage in mehrerer Hinsicht. Okay, schauen wir uns das jetzt genau an. Mose sagt, vergib ihnen, er bittet um Vergebung und wann möchte er aus dem Blut des Lebens ausgelöscht werden? Also, wenn Gott nicht so vergibt, sagt Mose, okay, dann bin ich bereit, ein Opfer zu bringen sozusagen, ich verzichte auf etwas und obwohl wir jetzt hier nicht sehen, dass das Blut des Lebens ist, können wir aus anderen Bibelstellen später erahnen, dass es hier um das ewige Leben geht. Mose sagt, dann nimm mein Anrecht auf das ewige Leben quasi als Ersatz, so dass du ihnen vergeben kannst.
[11:35] Jetzt, was sagt Gott dazu? Lesen wir Vers 33. Genau, also Gott sagt, das kann ich nicht machen. Du kannst nicht der Erlöser deines Volkes sein, aber hier zeigt sich natürlich diese Eigenschaft von Mose, der mehr an das Wohl seines Volkes denkt, als an sich. Könnt ihr das sehen? Ihm ist es wichtiger, dass die anderen gerettet werden, als er selbst. Aber es ist noch was, da denkt man wenig darüber nach, aber es ist etwas ganz Erstaunliches an diesem Vers. Hättet ihr den auch so gesagt? Mal abgesehen davon, dass uns vielleicht die Liebe zu unserer Gemeinde fehlt, dass wir sagen, also wenn diese Gemeinde nicht vergeben werden kann, dann möchte ich auf das ewige Leben verzichten, damit diese Geschwister gerettet werden können. Das ist schon ziemlich stark. Paulus sagt es im Römerbrief auch, er sagt, ich habe mir gewünscht, verflucht zu sein für meine Brüder.
[12:51] Aber es ist noch etwas Interessantes, der Mose, also wenn Mose sagt, tilge meinen Namen aus, dann weiß Mose, dass sein Name drinsteht. Mose sagt nicht, also falls mein Name drinsteht, ich weiß es ja nicht, könntest du ihn auslöschen, sondern Mose weiß, dass sein Name drinsteht. Ihr nickt jetzt, ich glaube es gibt ganz viele Adventisten, Christen, deren Name vielleicht sogar drinsteht, die es aber einfach nicht genau wissen, die sich nicht sicher sind, steht mein Name drin oder die überhaupt sich diese Frage stellen, die wenn man sie fragen würde, steht dein Name im Buch des Lebens, die vielleicht sagen würden, hoffentlich. Mose, und das halten wir fest, Mose wusste, sein Name steht drin.
[13:30] Dankeschön, du könntest das Seminar auch halten. Das ist die nächste Frage. Woher wusste das Mose? Hatte Gott ihm das Buch gezeigt? Hatte Gott ihm gezeigt, also hier ist ein Buch und da steht dein Name drin, also das lesen wir nicht von der Bibel, oder? Woher wusste Mose, dass er ein Kandidat für das ewige Leben ist?
[14:04] Er kennt die Bedingungen, okay, aber man kann die Bedingungen kennen und trotzdem nicht wissen, ob man sie erfüllt. Okay, vielleicht hat es ihm Gott gesagt, ja. Er war ein Freund Gottes, ja, wie Abraham, er hatte eine ganz enge Beziehung mit wem? Mit Jesus und das zeigt sich an seiner Haltung, das zeigt sich an seiner Bereitschaft für andere etwas zu geben.
[15:06] Halten wir mal fest, wir gehen ein bisschen weiter, noch andere Bibelstellen, aber halten wir mal fest, Mose wusste, dass sein Name drin steht und das ist das Besondere an ihm hier auch, er war bereit darauf zu verzichten. Schauen wir noch ein paar andere Texte an, gehen wir mal zu Psalm 69, wir sammeln mal so ein bisschen und das wird sich dann alles so ein bisschen verdichten.
[15:29] Psalm 69 und dort Vers 29. Psalm 69, Vers 29, also wir haben jetzt den den Aufforderungen an Gott gelesen, tilge mich aus dem Buch, ja, Mose sagt tilge mich, aber jetzt haben wir eine andere Aufforderung hier, in Psalm 69 und dort Vers 29.
[15:58] Wer mag mal lesen, Psalm 69, Vers 29. Sie sollen getilgt werden aus dem Buch des Lebens, sie sollen nicht aufgeschrieben werden mit den Gerechten.
[16:09] Okay, also hier, also bei mir steht sogar als Aufforderung, tilge sie aus dem Buch des Lebens, sie sollen nicht eingeschrieben sein mit den Gerechten. Also wir können wieder sehen, dass Namen gezilgt werden können, das ist wieder die Idee.
[16:20] Was können wir noch lernen aus diesem Vers hier? Ah okay, wer sind also diejenigen, die hier eingeschrieben sind? Gerechte stehen hier und die Implikation ist, die, die nicht gerecht sind, sollen auch nicht neben den Namen der Gerechten stehen, ja.
[16:41] Eingeschrieben sind die Gerechten. Das heißt, wenn der Mose wusste, dass er drinsteht, wusste er auch, dass er ein gerechter Mann ist.
[16:53] Woher weiß man, ob man gerecht ist? Ja, und nach der Bibel, wann ist man ein gerechter Mann oder eine gerechte Frau? Andere Menschen sagen das manchmal, ja, mitunter, aber der Noah hatte so gut wie niemanden, dem das sagen konnte. Ich habe einen Hinweis an Lukas, zum Beispiel, Evangelium von Zacharias und Elisabeth.
[17:07] Ja, genau. Ja genau, aber woher weiß ich, ob ich ein gerecht, also woher weiß ich, dass ich gerecht bin? Ja, Johannes sagt, niemand ist gerecht und lebt gegen Gottes Gebote und ignoriert sie, das geht nicht. Ja, man kann sich täuschen, man kann denken, dass man gerecht ist und dann ist man gar nicht gerecht. Aber man kann auch versuchen, ständig die Gebote zu halten, ohne gerecht zu sein. Das heißt, woher weiß ich, dass ich gerecht bin?
[17:33] Ich weiß, wenn ich gerecht bin, wenn ich weiß, dass die Gerechtigkeit Gottes mich bekleidet und in mir wirkt. Das ist die ewige Gerechtigkeit, die Gerechtigkeit, die von Gott kommt, die vor Gott gilt, die Gott wirkt. Wenn ich mit Gott bin, wenn ich weiß, ich gehe mit Gott und nicht entfernt von ihm, nicht gegen sein Willen, sondern ich gehe mit ihm und ich kenne ihn, wie die Bibel sagt, wer den Sohn hat, der hat das Leben.
[18:12] Also Gerechte stehen drin, wir kommen gleich noch ein bisschen mehr darauf zu sprechen, aber Gerechte stehen dort drin. Und wer soll, also um wen geht es denn hier, wenn es hier heißt, wenn David sagt, tilge sie aus dem Buch des Lebens. Wer sind denn diese sie?
[18:31] Ungerechte Sünder, ja genau. Weiß jemand von euch, was so ein bisschen vorher in diesem Psalm steht? Schaut mal ab Vers 20.
[18:50] Du weißt um meine Schmach, um meine Schande und Beschimpfung, meine Widersacher sind alle vor dir. Die Schmach hat mein Herz gebrochen, ich bin elend. Ich wartete auf Mitleid, aber da war keines. Und auf Tröster, aber ich fand sie nicht. Und sie gaben mir Galle zur Speise und Essig zu trinken. In meinem Durst, ihr Tisch vor ihnen soll zur Schlingel werden. Und zum Fallstück den Sorglosen, ihre Augen sollen finster werden. Ihre Lenden gieße dein Grimm über sie aus, die Glut erfasse sie. Ihre Wohnstätte, ihre Zelte, ihre, ihre, ihre, ihre.
[19:36] Also um wer ist diese ihre, wer sind diese sie aus? Das ist ein Psalm, der prophetisch auf den Messias schaut, wo die Feinde des Messias beschrieben sind.
[19:50] Also ein Feind des Messias kann nicht hier drinstehen. Dauerhaft, halten wir das fest.
[20:06] Wer war denn alles schon mal ein Feind des Messias? Wir alle, per Definition, sagt der, sagt der Paulus. Ja, dass solange wir im Fleisch gewesen sind, waren wir Feinde Gottes. Das Fleisch kann dem Gesetz Gottes nicht gehorchen. Es kann nicht untertan sein. Und wie gesagt, dass Jesus für uns gestorben ist, als wir noch seine Feinde waren. Wir hatten kein Recht, hier zu stehen. Das ist ein wichtiger Punkt.
[20:20] Es gibt auch so die Theorie, dass jeder Mensch erst mal so von Geburt an da drinsteht. Und dann, wenn er sich, also nur wenn er halt schlimm sündigt, dann wird er vielleicht ausgestrichen oder so. Der Mensch als solche ist eigentlich Feind Gottes und gehört eigentlich in diese Kategorie und nicht in diese. Und das heißt, es gibt also kein, nicht weil ich geboren bin, habe ich jetzt ein grundsätzliches Anrecht auf die neue Erde. Ganz im Gegenteil.
[20:51] Schauen wir ein bisschen weiter in Jesaja. Da geht es jetzt nicht so ganz direkt um das Buch des Lebens, zumindest auf den ersten Blick. Wir schauen mal in Jesaja 4. Und da lesen wir mal ab Vers 2. Das ist ein ganz schöner Vers.
[21:08] Stopp mal bis dahin, kannst gleich weiterlesen. Nur zum Verständnis, wer ist der Spross des Herrn? Das ist der Messias. Später kommt es ja auch in Jesaja 11, der Spross aus dem Stamm Isai, aus der Wurzel Isai. Also es gibt ein Messias. Der Messias wird herrlich sein. Der Messias, Jesus im Zentrum. Okay, wie geht es weiter? Vers 3.
[21:45] Okay, bis dahin. Wer wird eingeschrieben? Und diese Jesaja-Verse haben wir schon oft gelernt, sind ja also teilweise auf die Zeit von Jesaja bezogen. Und dann haben sie aber immer auch diesen prophetischen Ausblick auf das wahre Jerusalem. Und die endgültige Lösung des Sinnenproblems.
[22:18] Wer sind diejenigen, die eingeschrieben sind zum Leben? Also eingeschrieben zum Leben ist man in einem Buch des Lebens. Die Übrigen. Interessant. Ja, weil wir die Übrigen in der Offenbarung auch finden. Die Übrigen von ihrem Samen. Aber wir finden die Übrigen nicht nur in der Offenbarung. Wo finden wir sie auch im Neuen Testament sonst noch, die Übrigen? Wer sind noch die Übrigen?
[22:51] Also wir haben eine Offenbarung 12, die Übrigen, nicht wahr? Ganz am Ende, nach den 1260 Jahren, die Endzeitbewegung. Paulus sagt auch die Übrigen. Wen meint er? Paulus meint nicht die Adventbewegung, wenn er in Römer sagt, die Übrigen. Wen meint Paulus in Römer, wenn er von den Übrigen spricht? Die Übrigen von wem?
[23:06] Ja, genau. Paulus sagt letztendlich, da war mal das Volk Israel. Und das Volk Israel existierte ja letztendlich nur, um auf den Messias hinzuweisen. Aber die allermeisten haben genau diesen Messias abgelehnt. Aber es gab ein paar, die haben den Messias angenommen, von dem das ganze Alte Testament gesprochen hat. Die sind sozusagen übrig geblieben von dem eigentlichen, wahren Glauben. Das sind die Übrigen. Und die nannte man dann aber nicht mehr Juden, sondern die nannte man dann...
[23:52] Wie nannte man die, die den Messias angenommen haben? Die nannte man? Christen, genau. Also die Christen selbst waren mal die Übrigen. Die Übrigen aus dem Volk Israel. Und auf eine ganz ähnliche Weise, das ist heute nicht unser Thema, wird dann auch in der Endzeit die Adventbewegung, die sind diejenigen, die dann noch übrig bleiben, während der ganze Rest der Christenheit mehr und mehr dann abfällt. Das sind die, die festhalten. Die, die an dem alten, originalen Glauben festhalten.
[24:02] Jetzt lesen wir weiter in Vers 4, wie das kommen wird. Und die Blutschuld Jerusalems aus seiner Mitte hinweg getan hat, durch den Geist des Gerichts und den Geist der Vertilgung. Das ist ein spannender Vers. Schaut ihn mal euch genau an.
[24:37] Also wir sind ja gerade dabei, die Übrigen bleiben in Jerusalem. Die werden eingeschrieben in so ein Buch. Die werden zum Leben aufgeschrieben. Und zwar durch was für eine Handlung werden jetzt hier einige übrig gelassen. Was macht Gott?
[24:56] Ja, er ist natürlich der Geist des Gerichts. Aber was genau macht er? Nicht einfach ein Gericht, sondern es ist eine Handlung im Geist. Er reinigt sie. Und zwar, wovon reinigt er sie? Von der Sünde, von dem Schmutz, von der Blutschuld. Und da haben wir genau diese Idee von Unreinheit und Reinheit. Das Buch des Lebens hat etwas ganz grundsätzlich mit dem Thema Reinheit zu tun.
[25:18] Denn die Bibel sagt uns, wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Gott vergibt und reinigt. Und diese Idee der Reinigung wird manchmal übersehen. Manchmal wird das Evangelium verkürzt dargestellt, als ob Gott einfach vergibt, aber nicht reinigt. Und die Reinigung vielleicht irgendwann später noch nachkommt. Aber die Reinigung ist ganz entscheidend.
[25:54] Und diese Reinigung geschieht, wie es hier steht, durch den Geist des Gerichtes und den Geist der Vertilgung. Frage, was meint der Jesaja damit? Eine Reinigung durch den Geist des Gerichtes. Wodurch werden wir gereinigt? Von unserer Sünde. Wodurch werden wir von unserer Sünde gereinigt?
[26:05] Das Blut Jesu. Als Jesus sein Blut vergaß, gab es damals ein Gericht? Als Jesus sein Blut vergaß? Nein, nein, als Jesus am Kreuz sein Blut vergaß für die Menschheit, gab es da ein Gericht. Kann man sagen, dass Jesus am Kreuz starb durch den Geist des Gerichtes und den Geist der Vertilgung?
[26:25] Es gab ein Gericht über Satan. Das Kreuz war auch ein Gericht. Johannes 12 sagt, dass da ein Gericht ergeht und zwar über den Satan. Es war in dieser Hinsicht auch in gewisser Weise ein Gericht über die Sünde, denn Gott wollte die Sünde der ganzen Welt hinwegnehmen.
[26:56] Und das ist interessant, dass also in der Bibel Gericht und Reinigung ganz eng zusammenhängen. Das ist in unserem Kopf vielleicht nicht so miteinander verbunden. Gericht klingt wie Gerichtsurteil und Reinigung klingt wie Saubermachen zu Hause. Aber hier in diesem Text wird die Reinigung beschrieben als ein Akt im Geist des Gerichtes.
[27:29] Wenn Gott Gericht hält, dann ist das immer auch ein Akt der Reinigung. Sieht man bei der Sintflut zum Beispiel, Gott hält Gericht über die Sünde, aber er reinigt auch die Erde. Sieht man dann auch nach den tausend Jahren, er hält Gericht über die Sünde letztendlich und er reinigt die Erde. Und wenn Jesus in unserem Leben persönlich spricht, dann hält er auch ein Urteil. Er spricht ein Urteil und er verurteilt auch die Sünde, nur wir müssen die Strafe nicht zahlen, weil er sie schon bezahlt hat.
[27:38] Und jetzt kommt es sofort. Kennt ihr noch irgendeine Bibelstelle oder eine biblische Idee, wo Gericht und Reinheit ganz eng verknüpft sind und irgendwie auch noch was mit den Übrigen zu tun haben? Ja, mal Echthedreist gehört genau in diese Richtung. Was ist denn das?
[28:09] Genau, der Jom Kippur, der große Versöhnungstag, der Beginn des Untersuchungsgerichtes wird beschrieben in Daniel 8 Vers 14 bis zu 2300 Abend und Morgen. Dann wird das Heiligtum gereinigt werden. Und die Parallele zu Daniel 7 sagt ganz deutlich, das Gericht setzte sich. Und das führt zu der Entstehung der Übrigen und dabei werden interessanterweise die Bücher geöffnet. Und es werden dann auch Namen getilgt, die Geister Tilgung. Also ihr seht, diese Themen hängen alle ganz eng zusammen.
[28:46] Jetzt gehen wir ein bisschen weiter, müssen uns ein bisschen beeilen. Schauen wir mal in Malachi 3. Malachi Kapitel 3. Letzte Buch im Alten Testament natürlich. Wahrscheinlich das letzte, das geschrieben worden ist. Malachi Kapitel 3 und wir lesen Vers 16. Interessanter Vers, Malachi 3 Vers 16.
[29:05] Genau, hier steht nicht das Buch des Lebens, aber hier steht so ein Gedenkbuch. Gott führt Buch. Er führt Namen, aber er schreibt nicht nur Namen auf. Wen schreibt er noch auf? Oder was wird noch aufgeschrieben? Nicht wen, sondern was wird noch aufgeschrieben?
[29:42] Ja, die den Herrn fürchten. Also wir können hier noch die Gottesfurcht als Element dazubringen. Das sind ja auch alles Ideen, die untrennbar miteinander verbunden sind. Worte, es werden Worte aufgeschrieben. Genau.
[29:52] Und warum? Also was ist so diese Idee? Warum heißt das ein Gedenkbuch? Warum schreibt Gott Worte in ein Gedenkbuch? Gott muss sich ja keine Notizen machen, damit er sie vergisst, oder?
[30:03] Als Beweis für das Gericht. Wir kennen ja auch das Gegenstück, oder? Was ist das Gegenstück? Das kennen wir meistens etwas besser. Das Gegenstück. Da reden wir in den einschlägigen Vorträgen meistens mehr darüber. Was ist das Gegenstück zu diesem Gedenkbuch, wo die Worte der Gläubigen aufgeschrieben sind? Was ist das Gegenstück? Oder gibt es im Himmel nur das Gedenkbuch, wo die Bücher, die Bücher mit allen Sünden der Gottlosen.
[30:40] Ja, und da wird, sagt er mir sehr deutlich, das sind alle Taten, alle Worte, alle Gedanken, alle Motive, alle Pläne, die auch nicht ausgeführt worden sind, aber im Kopf geschmiedet worden sind. All das steht in diesen Büchern. Aber Gott führt nicht nur Buch über alle Sünden, er führt auch Buch über jeden Sieg über die Sünde. Über jede Freundlichkeit, über jedes Lächeln, über jede ernste Ermahnung, die zum Wohl eines anderen gewesen ist. Über jede bestandene Versuchung führt Gott ein Buch.
[31:18] Das ist, glaube ich, auch ganz wichtig, weil unsere klassische, ich meine, wir haben oft in den Vorträgen auch nicht so viel Zeit. Da heißt es immer, im Buch des Lebens gibt es Namen und diese Bücher sind voll von den Sünden. Das ist total wahr, aber man darf nicht vergessen, dass obwohl Gott ein Buch mit Namen führt, er auch Bücher führt, in der all das aufgeschrieben ist, was durch ihn auch Menschen getan haben. Und wie gesagt, an anderer Stelle, Gott ist nicht ungerecht, dass er vergessen würde, was er durch uns getan hat und was wir auch mit ihm zusammengewirkt haben. Und das ist also ganz wichtig.
[31:54] Was sind denn das für Leute, die hier den Herrn fürchten? Was machen die denn hier, die den Herrn fürchten? Das ist ein interessantes Merkmal von denen, die da... Sie achten seinen Namen, ja? Sie achten auf seinen Namen. Und was machen sie? Also ganz praktisch, was tun sie da? Weswegen wird geschrieben? Welche Worte werden denn da aufgeschrieben?
[32:22] Ja, zu wem sprechen sie? Sie sprechen miteinander. Für Gott ist es wichtig und wertvoll, dass Gläubige sich austauschen. Also während wir hier sitzen und miteinander reden, also ich mehr als ihr, aber wir versuchen einigermaßen miteinander zu reden, schreiben Engel unsere Worte auf, jetzt gerade. Das ist ein interessanter Gedanke, den denkt man gar nicht so oft, oder? Dass während wir hier sprechen, Engel unsere Worte aufschreiben. Und zwar nicht im Sinne von hoffentlich, wenn wir gleich einen Fehler finden, nein, im Sinne von sie freuen sich, dass Menschen über ihren König sprechen. Sie freuen sich, dass Menschen sich für dieses Thema interessieren und sie schreiben das alles träumend. Also, halten wir das fest.
[33:09] Gut, es geht also um die Namen und die Taten der Gläubigen. Und schauen wir mal in Philippa 4, wir haben ja jetzt von Mose gesehen, dass er wusste, dass er im Buch des Lebens steht. In Philippa 4, genau, haben wir jetzt noch eine interessante Aussage von Paulus. Ja, die haben wir schon vorhin kurz erwähnt. In Philippa 4 und dort Vers 3. Wer mag den mal lesen?
[33:39] Wow, was lernen wir hier? Ja, also wir sehen, das sind aktive Gläubige, die sitzen nicht zu Hause und lassen sich es gut gehen, einfach nur, sondern sie sind in irgendeiner Form, wir wissen nicht genau, was sie gemacht haben, waren ja nicht alle wie Paulus, aber sie waren Mitarbeiter, sie haben sich mit eingesetzt und niemand ist wirklich gerecht und schweigt dann über Jesus. Niemand ist wirklich gottesfürchtig und möchte nicht gern auch Gott helfen. Aber was lernen wir noch, ja?
[34:50] Wer im Buch des Lebens steht, lebt noch nicht in Neu-Jerusalem. Er hat nur einen Anricht auf Neu-Jerusalem, aber er lebt noch nicht da. Er lebt noch immer in einer Welt der Sünde, er lebt noch immer in einer Welt der Versuchung, er kann auch fallen, ja, auch Mose hat noch später gesündigt, nachdem er das gesagt hat, obwohl sein Name im Buch des Lebens stand, hat er gesündigt und brauchte Vergebung. Wir kämpfen auch, auch wenn wir wissen, das heißt übrigens, auch wenn wir vielleicht einmal gesündigt haben, müssen wir nicht automatisch zweifeln, ob unser Name überhaupt im Buch des Lebens steht, ja. Keiner von denen, die wir heute hier angeschaut haben, ist nach der Aussage, mein Name steht im Buch des Lebens, sündlos gewesen von dem Moment an, ja. Aber da kommen wir gleich noch ein bisschen, vielleicht noch mehr dazu.
[35:09] Aber noch etwas, wer spricht denn hier? Wer spricht? Paulus. Und über wen spricht er? Und was sagt er über seinen Mitarbeiter? Woran weiß das Paulus? Paulus wusste, war sich sicher, nicht nur, dass er im Buch des Lebens steht, sondern, dass seine Mitarbeiter im Buch des Lebens stehen. Also es ist schon eine große Sache, wenn ich sagen kann, mein Name steht im Buch des Lebens, wie viel interessanter ist es noch, wenn ich sagen kann, dein Name steht im Buch des Lebens. Und zwar nicht, weil ich das hoffe oder vermute oder denke, das müsste ja so sein, sondern weil ich weiß, so wie du lebst und wie du Jesus kennst, steht dein Name im Buch des Lebens.
[35:57] Das heißt, wir können nicht nur Gewissheit haben für uns selbst, wir können auch Gewissheit haben für andere. Wir haben keine Gewissheit, dass das so bleibt. Wir haben keine Gewissheit, dass wenn jemand einmal drin steht, dass er immer da drin bleiben wird. Menschen können jeden Tag sich neu entscheiden. Aber wir müssen auch nicht völlig unwissend und zaghaft durch den Nebel warten und denken, naja, hoffentlich steht irgendeiner von uns vielleicht im Buch des Lebens.
[36:36] Ja, aber warum bist du jetzt für den Heiligen Geist? Er war nicht für dich. Du sollst nicht weinen. Wo Endrus, seine Tochter, was ich nicht weiß, sagt, er war sehr traurig, und er nicht mehr sagte, ich weiß nicht, aufstehen. Das kann nur jemand sagen, der vom Heiligen Geist gespürt ist. Niemand von uns ist in der Lage zu sagen, du bist oder nicht. Ja, also, ihr versteht mich schon, und damit will ich nicht sagen, dass ich als Prophet jetzt Leuten sagen kann, ob sie gerettet sind oder nicht.
[37:08] Aber der Paulus, das ist interessant, der Paulus konnte also nicht nur über sich selbst, der Moser hat über sich selbst gesprochen, aber Paulus war sich sicher, dass auch andere im Buch des Lebens stehen. Und das hat damit zu tun, dass der Eintrag ins Buch des Lebens ja kein Mysterium ist. Sondern, wie du richtig gesagt hast, der Eintrag ins Buch des Lebens ist eine Sache, die biblisch klar definiert ist. Und wenn ich die Bedingungen kenne, kann ich auch wissen, ob ich dort drinstehe oder nicht. Und wir können irgendwann auch wissen, ob wir dann drinbleiben oder nicht.
[37:26] Schauen wir ganz kurz weiter in Offenbarung 3 Vers 5. Das heißt es, da geht es jetzt um die nicht, wie ich hineinkomme, sondern wie ich drinbleibe. Offenbarung 3 Vers 5 sagt, wer mag mal lesen? Wer mag mal lesen, Offenbarung 3 Vers 5?
[37:56] Okay, also halten wir fest. Wer wird im Buch des Lebens stehen bleiben? Wer überwindet? Überwinden heißt eigentlich was? Sieger sein. Sieger sein über was? Über Sünde, Ungerechtigkeit, Unreinheit, über das eigene Ich. Sieger sein, weil Jesus Sieger ist. Seinen Sieg in Anspruch nehmen, mit ihm siegen.
[38:48] Und wer, weil wir überwinden, aber das ist nur der eine Teil, der eigentlich entscheidende Teil ist. Wer bleibt im Buch des Lebens stehen? Weil Jesus, was sagt er in dem Vers? Jesus, was tut? Das auch, er gibt weiße Kleider. Und er bekennt den Gläubigen vor seinem Vater. Er ist sein Stellvertreter, sein Fürsprecher.
[39:06] Woher weiß ich, ob Jesus mich bei dem Vater bekennt? Ich meine, ich bin ja nicht dabei. Ich sehe es ja nicht, ich höre es nicht, ich spüre es vielleicht nicht. Woher kann ich wissen, dass Jesus das tut? Ganz genau, das ist Matthäus 10. Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde ich vor meinem himmlischen Vater bekennen. Wer mich verleugnet, den werde ich verleugnen.
[39:39] Das heißt, wir dürfen wissen, Ellenweil hat so eine interessante Aussage, ich paraphrasiere sie nur, wo sie letztendlich sagt, dass wenn wir unsere Sünde bereut haben und sie lassen und in unserem Leben merken, dass Gott etwas verändert, dass er uns Gehorsam schenkt, auch wenn wir vielleicht noch nicht alles verstanden haben, was es für Verstehen gibt, aber wenn wir das sehen, dürfen wir wissen, dass wir vom Tod ins Leben hindurchgedrungen sind. Gott hat keine Freude an Menschen, die ständig denken, na ja, vielleicht bin ich jetzt schon im Buch des Lebens, vielleicht auch nicht, ich taste mich mal weiter. Er wünscht sich, dass wir das auch wissen, weil wie kann ich sonst anderen davon erzählen, wenn ich selbst mir nicht mal sicher bin, ob ich das erlebt habe. Er wünscht sich, dass wir das wissen.
[40:11] So, jetzt gehen wir ganz kurz weiter in Offenbarung 13, Vers 8. Dieses Thema hat für die Endzeit eine entscheidende Bedeutung, denn es heißt hier in Offenbarung 13, Vers 8, ich lese mal, und alle, die auf der Erde wohnen, werden es, das ist das Tier aus Offenbarung 13, das Papsttum, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens Islames, weil es geschlachtet worden ist vor Grundlegung der Welt an.
[40:42] Und hier haben wir diese Idee, es ist das Buch des Lebens Islames. Und damit haben wir den entscheidenden Punkt definiert. Es geht darum, dass Jesus für jede Sünde gestorben ist. Und alle, die das annehmen, werden in das Buch eingeschrieben. Alle, die bei diesem Glauben bleiben, werden auch drinstehen und werden selbst in der größten Endzeitverführung standhaft sein.
[41:06] Wer allerdings nur einen technischen, theoretischen, formalen Glauben hat, wer nur viele Bibeltexte kennt, wer vielleicht ganz gut Prophetie ausrechnen kann, aber nicht das Lamm als Freund, Erlöser, Schöpfer und Hohepriester hat, der wird sich am Ende beugen. Und deswegen ist das Thema so wichtig. Jetzt in Offenbarung 17 kommt es nochmal vor, in derselben Bedeutung. In Offenbarung 20 erkennen wir es auch. Nach den tausend Jahren wird das Buch des Lebens nochmal geöffnet. Es wird verglichen mit den Büchern.
[41:47] Aber ich möchte am Ende noch auf einen wesentlichen Punkt. Wir haben ja gesagt, es ist nur wer im Buch des Lebens steht, der auch Neue Jerusalem betreten kann. Kennt ihr noch einen Bibeltext, der sozusagen die einzige Bedingung gibt, der nur eine einzige Bedingung gibt, an der das ewige Leben hängt? Wo ein Text steht, der sagt, wenn du das hast oder das bist, dann weißt du, dann hast du das ewige Leben.
[42:09] Also wenn mich jemand fragen würde, was ist die Sache, die ich unbedingt tun muss oder haben muss? Johannes 17,3. Was steht da? Dass das ewige Leben sich nicht erkennt. Ja genau, dass dich, der du wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Das ewige Leben sich nicht erkennen. Jesus erkennen.
[42:39] Genau. Ganz genau. Kennt ihr noch einen Text vielleicht, also gibt es ja nicht nur einen, wo sozusagen die Bedingung und wo also nicht, also es gibt ja Texte, wo deutlich wird, dass man verschiedene Dinge tun darf und kann, aber wo die Bedingung ganz deutlich festgelegt ist. Johannes 3, Vers 3. Johannes 3, Vers 3, genau.
[43:06] Gehen wir zu Johannes 3, Vers 16, weil das ja bekannt ist. Johannes 3, Vers 16 sagt, denn so hat Gott die Welt geliebt, dass es einen eingeborenen Sohn gab, auf das jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
[43:27] Das heißt, wenn die Bibel sagt, jetzt gut nachdenken, wenn die Bibel sagt, jeder, der glaubt, hat ewiges Leben. Also biblisch glaubt, nicht wie in Jakobus, die Dämonen glauben und zittern, sondern wer biblisch glaubt, hat ewiges Leben. Und dann sagt die Bibel, dass nur wer im Buch des Lebens steht, Neu Jerusalem betreten kann. Was ist dann die logische Schlussfolgerung?
[43:55] Was ist die logische Schlussfolgerung? Jeder, der biblisch glaubt, steht im Buch des Lebens. Ein ganz entscheidender Punkt. Es ist nicht so, dass ich sagen muss, okay, ich glaube wirklich von Herzen, ich glaube mit ganzem Herzen und Seele. Was muss ich jetzt tun, dass mein Name eingeschrieben wird? Nein, weil du glaubst, stehst du drin. Und du stehst so lange drin, bis du getilgt wirst.
[44:13] Es kann sein, dass du auch nicht mehr glaubst, aber du stehst noch drin, weil der Name bleibt drin stehen bis zum Gericht. Das ist ein interessanter Punkt. Er wird eingeschrieben, weil wir glauben. Aber selbst dann, wenn ich den Glauben verlasse, wird der Name nicht sofort ausgetilgt, sondern er wird dann erst ausgetilgt, wenn im Gericht das gesamte Leben dann überprüft wird. Das ist ein interessanter Gedanke, dass auch wenn wir den Glauben verlassen, wir wieder zurückkommen können. Der Name wird erst getilgt im Gericht.
[44:44] Aber, und das ist jetzt der richtige Punkt, wie kommt er hinein? Er kommt nicht hinein, weil wir Menschen sind, weil wir geboren sind, sondern jetzt können wir Johannes 3, Vers 3 lesen. Das ist ja genau das gleiche Thema. Johannes 3, Vers 3 sagt, als Nicodemus mit Jesus spricht, da sagt Jesus, wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, eigentlich wörtlich von oben gezeugt, und das ist Galater, Paulus sagt, Neu Jerusalem ist unsere Mutter. Unser Bürgerrecht ist im Himmel. Jeder, der vom Heiligen Geist erfüllt ist, der vom Geist angesprochen ist, der dem nachgegeben hat, der neu geboren ist, wenn jemand das nicht hat, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
[45:37] Und dann erklärt er es noch ein bisschen genauer. Er sagt nämlich in Vers 5, wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus, Vers 5, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren ist. Da geht es also darum, was der Geist tut und dann durch die Taufe das äußere Symbol. Durch unsere Bekehrung werden wir eingeschrieben. Und wenn ich in meinem Leben eine Bekehrungserfahrung gehabt habe und weiß, Jesus hatte mir alle meine Sünden vergeben, dann darf ich wissen, dann muss ich wissen, mein Name steht dort.
[45:57] Und selbst wenn ich momentan vielleicht mich auf Abwägen befinde, wenn ich vielleicht schwach geworden bin im Glauben oder lau, ist es ja eine interessante, gute Nachricht, dass mein Name da noch steht, dass Gott mich noch zurückholen möchte. Es ist nicht so, dass die Engel ständig schreiben, wieder tilgen, schreiben, tilgen, schreiben, tilgen mit Tipp-Ex, weil ich vielleicht eine Sünde begangen habe, sondern ich habe mich zu Jesus bekannt und jetzt steht mein Name da.
[46:39] Ihr lacht. Eines der wesentlichsten Probleme in unserer Gemeinde ist die Unsicherheit, bin ich erlöst, bin ich nicht erlöst, bin ich erlöst, bin ich nicht erlöst. Aber wenn ich weiß, sofort, dass mein Name dort steht, dann weiß ich eine Sache. Ich weiß, dass Jesus mich retten möchte. Wenn ich nicht mit ihm lebe, wird mein Name am Ende ausgetilgt werden. Das stimmt. Jesus wird niemanden hineingeben, der an der Sünde festhält. Aber er wird es erst, er ist langmütig. Er nimmt mein Bekehrungserlebnis an und wartet dann, ob ich wirklich es wieder wegwerfen will. Er will wissen, ob ich es wirklich wegwerfen will oder ob ich vielleicht verführt gewesen bin und noch zurückgewonnen werden kann.
[47:06] Und deswegen ist die Botschaft von dem Buch des Lebens so entscheidend. Ja, aber wir sind uns einig, dass ohne Wiedergeburt geht es nicht. Und er sagt, dass ein Neugeburt eine seltene Erfahrung ist. Sind wir uns einig, dass nur die Wiedergeborenen eine Stimme oder ohne Wiedergeburt eine Stimme nennen? Jesus ist ganz deutlich. Wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht...
[47:37] Das heißt, man kann in Gemeinsam sein ohne Wiedergeburt oder nicht und trotzdem freut man sich. Man kann sogar ein Lehrer Israels sein und das Thema nicht einmal verstehen. Man kann sogar einer der höchsten Theologen sein und von dem Thema keine Ahnung haben. Nicodemus. Aber jetzt kommt noch ein allerletzter Punkt und dann sind wir fertig.
[48:10] Warum ist es denn so, dass diese Sache, die so wichtig ist, die so entscheidend ist, dass unser ewiges Leben davon abhängt, in einem Buch steht, das wir gar nicht sehen können? Ich meine, es wäre doch viel schöner, wenn Gott irgendwie jedem Gläubigen mal eine Vision zeigt und wir das Buch sehen können und sagen können, mein Name steht drin. Gott hätte tausend Wege, uns irgendwie das sichtbar zu machen, dass wir drinstehen, oder? Aber unser Name steht in einem Buch, das wir nicht sehen können und es auch nicht gezeigt wird bis zur Wiederkunft. Erst nach der Wiederkunft, wenn wir schon längst erlöst sind, dann werden wir es vielleicht sehen. Aber bis dahin werden wir es nicht sehen. Warum? Kann mir jemand sagen, warum das Gott so macht? Warum schreibt Gott unseren Namen in einem Buch, das wir gar nicht sehen können?
[48:46] Wir bleiben bis am Ende. Sonst wirst du in Gefahr sein, weil du bist schon heute. Das ist eine Versuchung für dich. Ja, ja, ja. Denk mal ganz schlaff nach. Was haben wir gerade gesagt? Wer kommt in das Buch des Lebens? Alle, die? Glauben. Die glauben. Was ist denn Glaube? Auf Jesus schon?
[49:11] Jetzt können wir mal die, ja? Ja, genau. Hier passt mal diese klassische Definition von Paulus und Breher mal wie die Faust aufs Auge. Jetzt kann man es mal richtig begreifen. Man ist überzeugt von Dingen, die man nicht sieht. Zum Glauben gehört es auch, davon überzeugt zu sein, dass mein Name im Buch des Lebens steht, auch wenn ich es nicht sehen kann, weil ich erlebt habe, was Jesus für mich persönlich getan hat. Das kann ich für mich persönlich sagen. Ich hoffe und ich denke, ihr auch.
[49:46] Und wenn wir sehen, wie Jesus unser Leben verändert, welche Sünden er uns nimmt, wie er uns Überwindungen schenkt, wie wir Teil der Übrigen werden, wie er uns Freude schenkt, aktiv zu sein, zu arbeiten und so weiter und so fort. Wenn wir sehen, wie er uns reinigt, dann dürfen wir wissen. Und die Tatsache, dass wir das für wahrhalten, dass wir davon überzeugt sind, ist ein Beweis des Glaubens.
[50:12] Also die Modalität mit dem Buch des Lebens drückt selbst den Glauben aus, der der entscheidende Faktor ist. Der wahre rettende Glaube, der von dem überzeugt ist, was Gottes Wort sagt, weil wir es in unserem eigenen Leben erlebt haben. Wenn sozusagen die Erfahrung mit dem Wort Gottes abgeglichen wird und man sieht, ja, das Wort Gottes sagt das, dann glaube ich es, weil es Gottes Wort sagt. Das ist wie wenn ich glaube, dass ich meine Sünden bekannt habe und ich jetzt glaube, dass Gott mir vergeben hat. Das kann ich nicht sehen, aber ich kann es glauben. Und genauso ist es mit dem Buch des Lebens.
[50:49] Glaube. Glaube, dass die Gerechtigkeit, die Jesus anbietet und der Heilige Geist, die Jesus anbietet, und das bleibt es letztlich nicht. Es bleibt geschehen, und man musste auch nur glauben. Der Heilige Geist, die Augensblase, ganz genau. Und deswegen ist das Thema so wichtig und deswegen, sagt Johannes nur.
[51:13] Was heißt das für uns? Das heißt für uns, dass wir mehr Zeit mit diesem Lamm verbringen müssen. So wie Mose, oder? Der irgendwann die Eigenschaften des Lammes und der Heiligen Geist.
[51:37] So, niedergehen. Lieber Vater im Himmel, niemand von uns ist würdig, ein ewiges Leben bei dir zu leben. Wir alle haben so schwer gesündigt und so viel Schande verbreitet, dass es allein aufgrund deiner Gnade ist und allein aufgrund deiner Güte, weil du uns gerne dabei haben möchtest und weil du wirklich den ganzen Himmel buchstäblich in Bewegung gesetzt hast, um uns irgendwie herauszuholen aus dem Loch, in das wir selbst uns gebracht haben. Und Herr, wir danken dir, dass du so geduldig mit uns bist, dass du so gnädig mit uns bist und dass du uns immer wieder Kraft schenkst, deinen Verheißungen zu vertrauen.
[52:39] Herr, wir möchten lernen, konstant bei dir zu bleiben, dass wir nicht nur eingeschrieben sind in das Buch des Lebens, sondern dass wir dort auch drin stehen bleiben, weil wir denselben Glauben, mit dem wir zu dir gekommen sind am Anfang und dieselben Erfahrungen der Erlösung, die wir gemacht haben, immer und immer wieder erleben, bis durch die Endzeit hindurch. Und Herr, darum bitten wir dich um einen konstanten Glauben, der ein biblischer Glaube ist, erfüllt von deinem Heiligen Geist. Und dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.