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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird der biblische Vers Offenbarung 2, Vers 13 beleuchtet, der die Gemeinde in Pergamum anspricht. Mirjam Giebfried erklärt, was es bedeutet, dass Jesus weiß, wo die Gemeinde wohnt – nämlich „da, wo der Thron des Satans ist“. Sie geht auf die Symbolik des Thrones Satans ein und vergleicht ihn mit dem Thron Luzifers in Jesaja 14. Dabei wird deutlich, dass es um Herrschaftsprinzipien und die Ausbreitung des Reiches Satans geht, auch innerhalb der Gemeinde.

Die Predigt thematisiert auch, warum Gott nicht immer in der Mitte seines Volkes wohnen kann, indem sie auf die Bedeutung von Gesetzen und Hausregeln Gottes eingeht und wie die Verunreinigung durch Sünde dies verhindert. Es wird die Frage aufgeworfen, wo der Satan wohnt und wie man ihm widerstehen kann, wobei die Rolle des Heiligen Geistes hervorgehoben wird.

Abschließend wird die Bedeutung des Wohnens Gottes in der Mitte seines Volkes beleuchtet, sowohl auf historischer Ebene als auch im Hinblick auf die Gemeinde heute. Die Predigt betont, dass Gott unsere Umstände kennt und dass es wichtig ist, eine klare Entscheidung für Gott zu treffen, um dem Satan keinen Raum zu geben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen zum Offenbarung Seminar. Schön, dass ihr heute da seid, schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt, dass ihr dran geblieben seid. Wir sind heute mit reichlich Verspätung dran und ich danke euch für eure Geduld. Manchmal fährt man rechtzeitig zu Hause los, das heißt aber nicht immer, dass man rechtzeitig ankommt. Aber nichtsdestotrotz wollen wir uns dem Offenbarungsstudium widmen, heute mit Offenbarung 2, Vers 13. Und bevor wir schauen, was Gott da Schönes für uns bereithält, lasst uns gemeinsam niederknien zum Gebet.

[1:33] Unser Vater im Himmel, wir kommen jetzt vor dich durch die Kraft, die du gibst, durch deine Liebe, die uns zieht. Herr, ich danke dir wieder für die Offenbarung, dass du uns dieses wertvolle Buch gegeben hast, das wir studieren dürfen, dass wir besser verstehen dürfen, nicht nur in welcher Zeit wir leben, auch wie wahres Leben funktioniert, sondern dass wir dich besser kennenlernen dürfen, dich besser verstehen dürfen. Herr, wenn wir jetzt zu dir kommen, dann bitte nimm weg, was uns von dir trennt. Halte alles Störende fern, dass wir uns auf dein Wort konzentrieren können und lass nach deiner Verheißung dein Wort nicht leer zu dir zurückkehren, sondern ausführen, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:38] Schlagt mit mir den nächsten Vers auf und wer ihn hat, darf Offenbarung 2, Vers 13 gerne schon lesen.

[2:55] Ich weiß, wo du wohnst, da, wo der Thron des Satans ist, und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt. Danke schön. Bei mir steht am Anfang noch: "Ich kenne deine Werke und weiß, wo du wohnst." Dieses "Ich kenne deine Werke" haben wir schon einmal ausführlich angeschaut, das werden wir auch noch mal aufgreifen, weil es später noch mal vorkommt. Aber jetzt auch ein bisschen der Zeit wegen wollen wir uns anschauen, was es bedeutet, dass Jesus hier sagt: "Und ich weiß, wo du wohnst, da, wo der Thron des Satans ist."

[3:47] Gibt es irgendwo in der Bibel eine Stelle, wo es schon einmal um den Thron Satans geht? Kommt euch da irgendwas in den Sinn, wo es um den Thron Satans geht oder so?

[4:07] Also, es ist nicht der Thron Satans, aber der Thron Luzifers in Jesaja 14, wo es heißt, dass er seinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen wollte.

[4:18] Oh ja, lasst uns gleich diesen Vers, diese Verse lesen in Jesaja 14, 13 und 14. Aber wir können ab Vers 12 lesen, dass der Text bekannt ist. Jesaja 14, 12 bis 14. Ich lese mal kurz: "Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen! Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will mich auf Wolkenhöhen dem Allerhöchsten gleich machen."

[5:34] Das ist interessant. Hier ist eine Komponente, die es mir vorher noch gar nicht beim Studium aufgefallen, und zwar heißt es hier auch: "Ich will mich über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg."

[5:51] Gibt es ein Wort, das jetzt heute auch noch interessant werden könnte, was so ähnlich wie "niederlassen" klingt? Wenn ihr vorhin den Vers Offenbarung 2, Vers 13 aufmerksam gelesen habt, "wohnen".

[6:06] Genau. Satan sagt hier, oder Luzifer, er will zum Himmel emporsteigen und seinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und sich dann auf dem Versammlungsberg niederlassen.

[6:26] Ja, ja, deswegen ganz interessant, weil da geht es ja um einen Wohnort. Und wir wissen, dass es im Himmel einen Tempel gibt, den Tempel Gottes, und der Tempel ist per Definition dort, wo Gott wohnt. Also, wir wissen, Gott ist überall, ja, das ist nicht der Punkt, aber Gott hat immer auf das Heiligtum auf der Erde als seinen Wohnort bestimmt. Wenn er also sagt: "Ich will dort auf dem Versammlungsberg wohnen oder mich niederlassen", ja, dann sagt er quasi, dass er sich in den Tempel Gottes setzen will. Und das erinnert uns dann wieder an einer anderen Stelle bei Paulus, ja, ja. Aber es ist auch sehr ähnlich wie Offenbarung 2, Vers 13.

[7:08] Denn wir müssen uns die Frage stellen: Satan hat sich das in seinem Herzen vorgenommen, das hat er gestrebt. Hat das wirklich geschafft, seinen Thron über Gott zu setzen?

[7:21] Das hat er nicht geschafft. Aber was hat er in Offenbarung 2, Vers 13 geschafft?

[7:30] Ja, genau, er hat ein Drittel der Engel verführt. Aber in Offenbarung 2, Vers 13 geht es ja um die Gemeinde Gottes, oder um die Gemeinde Pergamum jetzt hier, erst spezifisch. Und das sagt Jesus: "Ihr seid dort, wo der Satan zentriert hat."

[7:50] Ja, genau. Und das gibt ja diese... Vielleicht können wir an der Stelle noch kurz anführen die Stelle bei Paulus in 2. Thessalonicher, wo er sagt:

[8:03] In Vers 2, 9, 4: "Lasst euch von niemandem irgendeiner Weise verführen, denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde offenbart werden, der Sohn des Verderbens, der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt." Und wenn es sich noch darüber...

[8:25] Sprechen, was das jetzt praktisch bedeutet. Aber da sieht man genau das hier tatsächlich, der Satan seinen Thron sozusagen in die Gemeinde versucht, ein aufzustellen.

[8:38] Ja, danke schön. Jetzt hatten wir ja das... Ist ja jetzt schon das dritte Sendschreiben, dass wir durchgehen, und wir hatten immer so fast ähnlichen Aufbau in den verschiedenen Sendschreiben. Was würdet ihr sagen, wenn Jesus und wir gehen da zu Offenbarung 2, Vers 13 zurück, wenn Jesus jetzt sagt: "Ich kenne deine Werke und weiß, wo du wohnst, da, wo der Thron des Satans ist." Ist das ein Tadel? Ist das eine Feststellung? Ist das ein Lob? Wie könnte man das aufnehmen?

[9:17] Kann ich noch ganz kurz was noch zu ergänzen zu dem Thron Satans? Man muss sich überlegen, was verbindet sich eigentlich hinter dem Thron, weil der Thron ist ein Symbol für Königsherrschaft. Und wir wissen, dass der Thron Gottes auf seinem Gesetz basiert.

[9:38] Der Luzifer wollte seine Herrschaft erweitern, aber das war unmöglich, weil er hatte schon das höchste, was man haben konnte. Und so wurde seine Herrschaft, seine Herrschaft des Satans, des Feindes. Das heißt, wir müssen immer auch vor uns vor Augen halten, es geht nicht buchstäblich um den Thron, hier geht es um die Herrschaftsprinzipien Satans und sein Reich sozusagen, das dann, wie wir gesehen haben, eindringen will auch in die Gemeinde.

[10:00] Ja, sehr gut. Wir werden das ist jetzt noch genauer anschauen, was es mit dem Thron auf sich hat. Aber es ist schon mal wichtig festzuhalten, der Thron ist so ein Sinnbild eigentlich, wie du gesagt hast, für Herrschaft, für Regierung, für jemanden, der das Sagen hat. Ja, auf dem Thron sitzen nicht einfach Menschen, die wie alle anderen sonst in der Masse untergehen, sondern ein Thron ist etwas Erhabenes, jemand, der über jemand anderem steht.

[10:35] Okay, jetzt noch mal zurück zu der Frage: Was schwingt hier so mit? Ist das einfach nur eine Feststellung von Jesus, dass er sagt: "Ihr wohnt da, wo Satan seinen Thron hat"? Oder wie ist es zu verstehen?

[10:58] Stellt euch mal vor, es sind vier Jahre in einer Adventgemeinde. Stellt euch mal vor, hier würde nicht nur... hier würden nicht nur Adventisten Gottesdienst machen, sondern auch Satanisten. Wie würdet ihr das finden? Schrecklich, oder? Das darf man sich erst gar nicht vorstellen. Aber Jesus sagt hier, ist etwas Ähnliches. Es sagt, da, wo ihr seid, ist auch Satan. Und nicht nur einfach Satan, dass er euch zum Garen versucht, sondern er hat hier seinen Thron aufgerichtet.

[11:31] Und wenn wir jetzt mal kurz in Jakobus 4, Vers 7 schauen, dann merken wir, das ist nicht einfach eine Bestandsaufnahme, die halt so, ja, so typisch ist.

[11:49] In Jakobus 4, Vers 7 geht er daraus hervor, dass Satan eigentlich nicht bei dem Volk Gottes verweilen sollte. Wenn ihr habt... könnt ihr gerne lesen.

[12:18] "So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch." Hier geht es einmal um das Unterwerfen, also schon ein bisschen zum die Herrschaft. Es heißt aber auch, wenn ihr dem Teufel widersteht, ja, wenn ihr dem Teufel widersteht, so flieht er von euch. Der Teufel, ja, er arbeitet besonders an denjenigen, die Gott treu sind. Das stimmt. Aber da, wo wir eine feste Entscheidung getroffen haben, dass wir Gott lieber folgen wollen als dem Teufel, da hat er keine Angriffsfläche mehr.

[12:57] Und dieses... dies ist diese zwei Lager gibt, dass wir eine feste Entscheidung treffen sollen und dürfen.

[13:09] Darum geht es heute noch mehr. Auch wenn wir uns Matthäus 12 anschauen, Matthäus 12, Verse 28 bis 30, macht das recht deutlich.

[13:34] Wo Jesus sagt: "Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken hineingehen und sein Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Erst dann kann er sein Haus berauben. Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut."

[14:01] Das bedeutet, Jesus sagt dir in dem Vers 28, in Vers 29: "Wenn jemand in das Haus eines Starken hineingeht, muss er zuerst den Starken binden." Und er sagt davor noch, wenn er die Dämonen austreibt, wenn Jesus die Dämonen austreibt, so ist das Reich Gottes in dieses Haus gekommen.

[14:32] Das heißt, wie kann der Satan nicht nur durch reines Widerstehen, wie kann der Satan ausgetrieben werden?

[14:46] Wie kann man dem Satan seine richtige Abfuhr erteilen? Ja.

[14:58] Ja, genau. Denn Jesus sagt ja, wenn ich die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, dann hat hier das Reich Gottes Platz genommen. Wenn wir merken, hat der Satan uns im Griff, dass Satan bestimmt über mein Leben, ohne dass ich es eigentlich richtig möchte, aber ich kann ihm nicht widerstehen. Vielleicht ist es eine Sucht, vielleicht ist es irgendwie ein gesellschaftlicher Zwang oder ähnliches, wo wir merken, hat der Satan, der hat hier die Oberhand und ich will das eigentlich nicht. Dann dürfen wir auch wissen, die Lösung besteht darin, dass der Heilige Geist in unserem Leben wirkt. Und wo der Heilige Geist ist, da flieht Satan, da ist kein Platz mehr für ihn.

[15:51] Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass es auch der Gemeinde Pergamum an was fehlt.

[16:06] Und dann was noch. Ja, erinnert euch, wir haben auch dieses Bild von den Leuchtern gehabt. Ja, ich denke mal, man muss es vielleicht noch ein bisschen konkreter formulieren. Die dir anspricht, die echte Gemeinde Pergamum, die ist zwar dort, wo der Satan wohnt, aber sie haben den Glauben nicht verleugnet. Die sind zwar, also indirekt in der Nähe. Und die Frage, die wir uns stellen müssen: Warum ist das so? Also historisch auch, ja, weil es gibt auch Situationen, wo auch eine Gemeinde genau dort ist, wo der Satan regiert, verfolgt werden oder weil sozusagen vielleicht auch Teile der Gemeinde verdorben sind, aber die, die angesprochen sind, nicht. Und das ist sozusagen die die Fragen.

[16:49] Ganz schnell müssen, also ist also jetzt erstmal, wenn man sich Pergamon selbst anschaut, sollte die Frage: Okay, was war in der Stadt los? Pergamon, Altar des Zeus und so weiter. Aber wenn man sich das jetzt dann in der Kirchengeschichte anschaut, muss man die Frage stellen: Was genau ist der Thron Gottes dort? Und an wen spricht Jesus? Hier spricht Jesus an die Christen, die schon Kompromisse machen oder später zu den Christen, die in der Kirche noch sind, aber den Kompromissen keine... nicht mitmachen wollen, sozusagen.

[17:22] Das ist die Frage. Ja, das stimmt schon. Du hast recht, das Ding werden wir uns auch noch ausführlicher und noch länger damit beschäftigen. Aber ich denke, im Großen und Ganzen muss man schon einmal sagen, es ist einfach so hinzunehmen, dass der Satan hier seine Macht ausüben kann oder es etwas dagegen zu tun und wenn ja, was.

[17:49] Also, worauf ich vorhin hinaus wollte, ist auch der Gemeinde Pergamum fehlt es noch an Heiligem Geist. Es ist, sie sind da noch nicht bis zum Limit voll. Denn wie gesagt, der Heilige Geist, Gott und der Satan, die können nicht in einem an einem Ort, in einem Raum lange zusammen wohnen. Können sie nicht.

[18:16] Deswegen muss man auch einfach so sagen, ist Satan selbst ja auch aus dem Himmel geworfen worden. Er konnte nicht in der Gegenwart Gottes existieren.

[18:29] So, jetzt wollen wir mal noch weitergehen zu dem Begriff "wohnen". Was hat es mit dem Wohnen auf sich?

[18:42] Von ist hier schon so manches angeklungen. Wann in der Bibel geht es noch einmal um Wohnen? Das assoziiert ihr damit?

[19:03] Wann wird Wohnen wichtig in der Bibel? Da gibt es mehr als eine Stelle und es fällt euch bestimmt etwas ein.

[19:21] Ja, Psalm 23. Wo genau meinst du da? Vers 6.

[19:26] Psalm 23, wo genau meinst du da? Vers 6. Ja, "Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des Herrn immer da." Aha, ja.

[19:39] Wo wohnst? Hier ist das gefragt worden: "Wo wohnst du?" Was war seine Antwort? Was war seine Reaktion?

[20:08] Genau. Es gibt noch, ich sag jetzt mal, ein Bild, wo man das Ganze noch viel klarer sehen konnte. Und zwar, es gab eine Wohnung. Es gab eine Wohnung zur Zeit von Israel, als Israel sich auf der Wüstenwanderung befand. Und da gab es einen...

[20:30] Schlag mal mit mir auf 4. Mose 35, Vers 34.

[20:49] Da gab es einen, der gesagt hat: "Ich wohne in eurer Mitte."

[21:39] Ja, Gott wollte in der Mitte Israels wohnen. Und da konnte er das nicht immer tun. Aber wenn wir jetzt auch zu hier seht, ihr 37, gehen. Das ist ein ganz schöner Abschnitt.

[21:50] Abschnitt. Ezekiel 37. Dort in den Versen 21 bis 28. Wir lesen jetzt nicht alle, aber da sehen wir, dass Gott das zerstreute Volk Israel sammeln möchte und er möchte sie zu einem Volk machen. Er sagt aber auch in den Versen 27 und 28: "Meine Wohnung wird bei ihnen sein, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. Und die Heidenvölker werden erkennen, dass ich der HERR bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in Ewigkeit in ihrer Mitte sein wird." Also, Gott möchte in der Mitte seines Volkes wohnen. Gott möchte inmitten seiner Gemeinde wohnen. Er möchte bei seiner Gemeinde sein.

[22:52] Aber er kann es eben auch nicht immer. Was ist, was ist ein Grund, warum Gott nicht in der Mitte seines Volkes wohnen kann?

[23:16] Naja, ja. Wir haben in Hesekiel die Beschreibung, dass Gott irgendwann sein Heiligtum verlässt, wegen der Gräuel, die dort geschehen.

[23:55] Da heißt es in Vers 7: "Und er sprach zu mir: Menschensohn, dies ist der Ort für meinen Thron und die Städte für meine Fußsohlen, wo ich inmitten der Kinder Israels ewiglich wohnen will. Und das Haus Israel wird künftig meinen heiligen Namen nicht mehr verunreinigen, weder sie noch ihre Könige durch ihre Hurerei, durch die Leichname ihrer Könige und ihre Höhen. Und Vers 9: Nun werden sie ihre Hurerei und die Leichname ihrer Könige von mir entfernen, und dann will ich ewiglich in ihrer Mitte wohnen." Und Vers 12 heißt: "Dies ist das Gesetz des Tempelhauses auf der Höhe des Berges: Soll sein ganzes Gebiet ringsum hochheilig sein. Siehe, das ist das Gesetz des Hauses."

[25:01] Hier gibt es ein Gesetz des Hauses. Ja, Gott hat Hausregeln. Und was passiert, wenn die sich jemand nicht an die Hausregeln hält?

[25:18] Naja, also, wenn ein Gast kommt und es gibt bestimmte Regeln, wie zum Beispiel, dass man, ich weiß nicht, seine Hände wäscht, bevor man zum Essen geht, oder dass man beim Essen nicht schmatzen soll oder so etwas, und jemand hält sich wiederholt nicht an die Hausregeln, dann wird er ermahnt oder... und es kann sogar sein, in unserer deutschen Gesetzgebung gibt es auch so etwas wie Hausverbot. Wenn es ganz gravierend wird, dann bleibt er raus aus dem Haus.

[25:52] Das bedeutet hier, Gott hat ein Gesetz, und das will gehalten werden, denn Gott selber, das ist ja auch Gottes Charakter, ist ein Gesetz, spiegelt er sein Charakter wieder. Und wir können nicht bei Gott bleiben, wenn wir gegen sein Gesetz rebellieren. Und das hat Satan eben gemacht.

[26:19] So, jetzt waren wir bei dem Wohnen stehen geblieben. Er hat uns jetzt gerade von einem Haus, wir hatten das auch von dem Wohnen, Gott möchte unter uns wohnen. Aber die Frage ist noch nicht ganz geklärt, wenn wir uns überlegen, wo wohnt denn der Satan am Ende des Verses von Offenbarung 2, Vers 13? Hier ist es ja, da, wo der Satan wohnt. Und was zwischendrin steht, das schauen wir uns das nächste Mal an. Aber dieses Wohnen, das will noch geklärt werden.

[26:57] Ja, also ich glaube, es gibt verschiedene Ebenen, um das anzusprechen. Die erste und vielleicht einfach das erstmal sich zu fragen: Okay, da gab es eine echte Gemeinde in Pergamum, und als sie den Brief bekommen haben, wenn ich ganz simpel gelesen habe: Gott weiß, dass wir in einer schlimmen Stadt wohnen. Ja, das glaube ich auch ganz wichtig, dass Gott auch unsere Umstände kennt. Er weiß, ob ich in Jerusalem wohne oder Nazareth. Ja, was kann das Gutes kommen? Und Pergamum war halt berühmt für den Pergamonaltar, da war diese riesige Zollstatue, und offensichtlich sind auch Christen dort verfolgt worden, also jetzt in der Zeit von Johannes. Und Gott sagt: "Ich weiß, wo du wohnst." Und ich glaube, das ist auch eine ganz wichtige Lehre für uns, dass Gott weiß auch, wo wir wohnen, in welcher Gesellschaft wir aufwachsen, in welcher Umgebung uns geprägt hat, weil das auch bei der Beurteilung unseres Charakters er mit berücksichtigen wird. Und das glaube ich, ist auch wichtig zu bedenken.

[28:03] Ja, ja, das stimmt schon. Das ist auch so ein gewissermaßen ist das Verständnis, dass Gott hier der Gemeinde entgegenbringt. Das ist zwar trotzdem, sehen wir haben das ja zum Beispiel auch bei Ephesus gesehen, was für einer, also, ja, in was für einer Umgebung die Gemeinde auch stand. Sie hatten es auch nicht leicht, ja.

[28:30] Und die zweite Ebene ist die, die wir uns überlegen: Okay, warum steht da der Thron des Satans? Wenn wir uns die ersten beiden Gemeinden vor Augen führen, dann haben wir ja in der ersten Gemeinde die falschen Apostel, die Lügenapostel. Und in der zweiten Gemeinde haben wir die Synagoge des Satans. Also, der Satan ist ein Lügner. Ja, aber das wird noch nicht... Der Begriff Satan verwendet nur Lügner, Lügenapostel. Dann haben wir die Synagoge des Satans. Und jetzt haben wir den Thron des Satans. Und wenn ich schon mal so viel vorwegnehmen kann, in der vierten Gemeinde haben wir dann die Tiefen des Satans. Sehr, also man hat so richtig das Gefühl, es geht immer weiter bergab. Und dass diese Abfall, von dem Paulus schreibt in zweiter Thessalonicher, dieser Abfall, die da gibt es, der sagt, dann versucht die Gemeinde zu kriegen. Am Anfang muss er ganz nah am Original sein, ja, die falschen Apostel. Dann immer ein bisschen weniger. Und hier sind wir schon in einem Fall, wo er offensichtlich sich in der Gemeinde breit gemacht hat, also in bestimmten Teilen. Und wenn wir jetzt an die Geschichte denken, die zehn Jahre von...

[29:32] Vers durchziehen, die bis 313 gehen, bei Konstantin, bei der konstantinischen Wende, und dann wird uns sofort klar, warum der Satan seinen Thron in der Gemeinde hat. Und das ist trotzdem Leute gibt, die man noch im Glauben festhalten, weil das jetzt diese Spaltung kommt, ja.

[29:54] Wenn es keine weitere Meldung gibt, lasst uns doch kurz darüber nachdenken, wo, wo wohnt denn der Satan? Es ist kein schöner Gedanke, ich weiß. Wir können ihn auch nicht ganz ergründen.

[30:06] Und zwar entnehmen wir das hier ab 38. Obwohl wir das jetzt nicht so theoretisch ganz wissen können, ist doch eine wichtige Botschaft dahinter. Wenn wir die Antwort haben...

[30:46] Da spricht Gott zu Hiob: "Welches ist denn der Weg zu den Wohnungen des Lichts? Und wo hat denn die Finsternis ihren Ort, dass du sie bis zu ihrer Grenze bringen und die Pfade zu ihrem Haus kennen könntest? Du weißt es ja, denn zu der Zeit warst du geboren, und die Zahl deiner Tage ist groß."

[31:05] Groß. Es kann auch anders übersetzt werden als...

[31:08] Es kann auch anders übersetzt werden als: "Wie könntest du es wissen, denn zu der Zeit warst du noch nicht geboren?" Liegt auch nahe, denn diese ganze Geschichte mit Satan im Himmel, die war ja, bevor es Menschen gab.

[31:22] Und hier heißt es: "Welches ist der Weg zu den Wohnungen des Lichts? Wo hat die Finsternis ihren Ort, dass du sie bis zu ihrer Grenze bringen könntest?" Sprich, wir Menschen, das ist ein, also auch wenn man das ganze Kapitel dann noch so anschaut, das ist eine Dimension zu hoch für uns Menschen. Wir können nicht sagen: "Ja, der Satan funktioniert genau so." Und es gibt manche Menschen, die meinen, wenn manche Prediger auch meinen, sie können den Satan genau entlarven. Das können wir nicht tun und das sollte auch nicht unsere Hauptbeschäftigung sein.

[32:10] Wenn wir im Gegenzug dazu mal zu Offenbarung 12, Vers 7 schauen, dann heißt es ja hier: "Es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht, und ihre Städte wurde nicht mehr im Himmel gefunden." Wer kämpft hier? Michael kämpft gegen den Satan. Wenn wir Menschen das versuchen, wenn wir versuchen, dem Satan nachzugehen und ihn irgendwie zu packen, keine Chance. Das können wir gleich vergessen. Wir fallen Jesus für uns kämpfen lassen, auch gegen die bösen, gegen die Tiefen in unserem Leben.

[32:57] Denn hier ab 21, Vers 28 bis 30, das müssen wir jetzt nicht aufschlagen, aber da geht es auch so darum, selbst der Weg des Gottlosen ist nicht ganz begreifbar. Was wir aber über den Weg des Gottlosen wissen, das erfahren wir aus Psalm 1. Wie heißt es in Psalm 1, Vers 6, ganz am Ende: "Aber der Herr kennt den Weg des Gerechten, aber der Weg des Gottlosen führt ins Verderben." Wir können nicht genau sagen, wer hat es passiert so und so und so, aber wir können sehen, wohin es führt.

[33:41] Du möchtest was sagen? 12, Vers 9, da steht ja auch noch weiter: "Und so wurde der große Drache niedergeworfen, und die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt hat, und er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen." Und dann steht es auch noch in 12 geht dann weiter: "Darum seid fröhlich, ihr Himmel, und die ihr darin wohnt. Weh denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer, denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat."

[34:15] Also der Teufel ist eigentlich auch hier auf der Erde. Ja, ja, das stimmt.

[34:24] Paulus sagt ja: "Ihr habt nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit den mächtigen, die unter dem Himmel wohnen." Ja, das ist sehr wahr. Und aber dabei dürfen wir nicht vergessen, wir haben mit dem Satan zu kämpfen. Ja, ja, er ist, das ist nicht so wie im Garten Eden, dass er sich nur auf einen Ort konzentriert, sondern er ist da, aber auch bei den Thronen. Darf das ist der Unterschied.

[34:50] Ja, ich denke, es gibt ein sicheres Erkennungsmerkmal, wo man weiß, wo er ist. Welt sagt an einer Stelle: "Was immer dem Wort Gottes widerspricht, du sagtest auch Propheten, da kommen wir sicher sein, dass es von Satan kommt." Ja, und das hat Jesus befähigt, selbst dann, als der Satan als glänzende Engel scheinbar vom Himmel gekommen ihn angesprochen hat, zu erkennen, dass der Satan ist, weil er gehört hat: "Wenn ja, wenn du Gottes Sohn bist, wenn, wenn, wenn." Und dieses widersprechende Wort des Gottes, weil der Satan kommt, wir haben es ja gesehen, kommt als Lügenapostel, er kommt als Synagoge des Satans, die sich vorgeben, dass die Juden sind. Und aber wir können sein Wirken immer erkennen daran, wenn wir das Wort Gottes kennen. Das Original kennen, können wir auch die Fälschung erkennen. Wir müssen nicht die Fälschung studieren, aber wir müssen das Original erkennen.

[35:40] Ja, ganz genau.

[35:45] Ellen White sagt hier auch, wo sie den Thron des Satans zitiert, diese Stelle aus Offenbarung 2, Vers 13. Es sagt sie etwas ganz Eindrückliches: "Satan ist das Zentrum der Anbetung der Welt gewesen, aber wo der Thron des Satans steht, hätte der Thron Gottes aufgestellt werden sollen." Sie zitiert diesen Thron des Satans auch noch oft im missionarischen Kontext und sagt: "Ja, es gibt Orte in dieser Welt, es gibt Menschen, wo der Satan regiert, aber das sind genau die Punkte, wo Gottes Thron aufgestellt werden soll."

[36:23] Sie sagt dann weiter: "Christus hatte die Absicht, dass sein Kreuz der Mittelpunkt der Anziehungskraft werden sollte, wodurch er die Herzen der Menschen zu sich ziehen sollte."

[36:38] Und weil ich diesen Punkt so wichtig finde, mit dem Thron, mit dem Herrschen, der herrscht in deinem Leben, wer herrscht in deiner Gemeinde. Lasst uns das jetzt noch kurz hier zu Ende machen. Und zwar eine Stelle, die mich schon seit geraumer Zeit beeindruckt. Ihr kennt doch alle Lukas 11, Vers 24 bis 26, oder in Matthäus finden wir das auch noch mal, wo Jesus von diesem unreinen Geist erzählt. Das kennt ihr, oder? Mir ist das erzählt, der unreine Geist, wenn er ausgetrieben wird, dann geht er in die Wüste und irrt da umher und dann kommt er wieder und findet die Wohnung geputzt, geschmückt, aufgeräumt, wie auch immer. Und er lädt noch sieben weitere Geister ein, dass sie kommen und mit ihm dann dort wohnen. Warum? Weil das Haus leer stand die ganze Zeit. Überstand das Haus leer.

[37:49] Und als ich das jetzt vor kurzem wieder neu gelesen habe, habe ich mir die Frage gestellt: Wer hat denn da geputzt? Wer hat denn das Haus geschmückt? Da war wohl auch ein guter Geist. Aber warum kann der böse Geist kommen und da seine Wohnung machen? Und wir hatten es ja heute vom Wohnen. Warum kann er dieses sieben bösen Geister, anderen bösen Geister mit sich bringen, dass sie zusammen dort wohnen?

[38:21] Lass mich euch die Antwort sagen, die ich darauf gefunden habe. Und zwar: Der Heilige Geist durfte vielleicht die Wohnung putzen, er durfte vielleicht aufräumen, er durfte vielleicht schmücken, aber er durfte nicht wohnen. Er durfte nicht für immer da bleiben. Und es gibt so viele Menschen, die Gutes tun, an denen der Heilige Geist wirkt, aber den Unterschied macht letztendlich, ob der Heilige Geist dein Leben in Fülle vereinnahmen darf.

[38:55] Ja, das ist der Unterschied.

[38:59] Und genauso finden wir auch eine Geschichte. Die Zeit rennt uns davon. Du wirst noch was sagen?

[39:05] So, so wichtiger Punkt, aber den wir alle ganz dringend brauchen. Weil wir finden in der Bibel auch viele Menschen, die vom Heiligen Geist verändert worden sind, aber dann doch wieder zurückgefallen sind und wieder Fehler gemacht haben. Und an einer Stelle sagt Gott zu Abram genau deswegen auch, weil er auch Fehler gemacht hat. Er sagt zu ihm: "Ich möchte meinen Bund mit dir aufrichten als einen Bund der Ewigkeit, einen ewigen Bund." Das heißt, wir haben schon Bund gemacht, schon öfter. Ja, oder wir haben uns immer wieder sind wir zusammen gewesen. Ich habe dir geholfen, du hast mir geglaubt und dass mir wieder nicht geglaubt. Und Gott sagt ihm: "Ich möchte eigentlich, dass wir einen Bund machen, der hält." Er hat er nicht nur jetzt für einen Tag ist, sondern der bestehen bleibt, dass diese ewige Bund, von dem Baby eigentlich spricht.

[39:47] Und wer kann das ganze auch noch mit diesem mit dem Thron können wir das sogar in einer wahren Geschichte in der Bibel auch noch finden. Muss ich auch noch kurz ansprechen. Und zwar, ihr wisst doch einigermaßen, wie sich das zugetragen hat, als David alt geworden ist und jetzt ein Thronfolger sich auf seinen Thron setzen sollte, oder? Da hat der David vorher schon gesagt: "Salomo, mein Sohn, soll Thronfolger werden." Aber so hinter dem Rücken seines Vaters hat sich dann ein anderer Sohn, Adonia, selbst ermächtigt, bis dann die Batseba gekommen ist und gesagt hat: "David, du hast mir doch versprochen, Salomo wird der nächste König sein."

[40:42] Was können wir aus dieser Geschichte lernen? In dem Moment, als David sich wenig darum gekümmert hat, wer jetzt wirklich auf dem Thron sitzt, da kam einer, der es angeschlichen und wäre beinahe eigentlich auf den Thron geklettert.

[41:08] Übertragen will ich damit sagen: Wenn wir nicht den Befehlshaber, den der den Thron angibt in unserem Leben, bewusst, absichtlich aussuchen, wenn wir nicht sagen: "Herr, nimm du mein Leben, hier ist es, bitte übernimm du die Kontrolle", dann steht der Satan schon vor der Tür und schleicht sich schon an, dass er jetzt plötzlich die Kontrolle übernehmen darf. Deswegen ist es so wichtig, deswegen ist es so wichtig, dass wir Gott jeden Tag übergeben. Denn Satan fragt gar nicht lange, der hat schon früher die Hände im Spiel, als wir denken.

[42:00] Möchte ich noch lesen, wie weit das beschreibt, als Jesus den Unterschied gemacht hat. Jesus kann den Unterschied machen in deinem Leben, auch in meinem Leben. Hier ist es hat schon in der Weltgeschichte den Unterschied gemacht. Und so schreibt Ellen White: "Vor dem ersten Kommen Christi in die Welt, tatsächlich zum Grab für alle Frömmigkeit geworden zu sein, sie war der Thron Satans. Diese Welt hier war der Thron Satan, so konnte sie beschrieben werden. Der Mensch war in der Gewalt des großen Abtrünnigen und nahm seine Lügen über Gott und Christus hilflos als Wahrheit hin."

[42:43] Die himmlischen Engel sahen die von Sünde verunreinigte Welt unter ihren Bewohnern und dachten: "Wie viel leichter wäre sie auszurotten, als sie zu reformieren." Aber der Sohn Gottes selbst ist gekommen, um eine Erneuerung zu bewirken.

[43:02] Jesus, man muss so sagen, Jesus ist vom Thron Gottes auf die Welt gekommen, um hier den Thron Gottes, also richtig leibhaftig aufzustellen.

[43:18] Und so ist der Appell an uns: Lasst uns uns heute entscheiden, wer in unserem Leben regiert. Nicht unser eigenes Ich, nicht irgendwelche Menschen, die ständig Einfluss auf uns üben, und erst recht nicht der Satan. Sondern Gott soll das Zepter in seiner Hand haben, ja, soll den Thron haben in unserem Leben. Und so wollen wir jetzt auch noch darum bitten im Gebet.

[43:59] Unser Vater im Himmel, wir haben jetzt die Gemeinde Pergamon betrachtet und ich danke dir, dass wir aus den wenigen Zeilen viel für uns persönlich lernen dürfen. Herr, du siehst, wie wir oft angefochten sind von den Versuchungen in dieser Welt. Du weißt um jede Versuchung, in der wir stand gehalten haben, aber selbst dann war es nicht durch unsere eigene Kraft. Doch jetzt kommen wir zu dir und wir bitten dich, dass du unser ganzes Leben in deine Hand nimmst, dass da nichts mehr ist, wo der Satan noch seine Regierung, seinen Einfluss weitgehend ausüben könnte. Bitte lass uns gefestigt sein in deinem Wort, gefestigt seinem Glauben und in deiner Liebe. Das beten wir im Namen Jesus. Amen.


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