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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt über Offenbarung 2, Vers 13, beleuchtet Mirjam Giebfried die Bedeutung des Festhaltens am Namen Jesu und am Glauben, besonders im Kontext der historischen Stadt Pergamon. Sie erklärt, wie die Macht Jesu sich im Dienen und in der Mission zeigt, im Gegensatz zur Macht des Satans. Die Ausführungen beziehen sich auf biblische Passagen wie Matthäus 28 und Apostelgeschichte 1, um die Wichtigkeit der wahren Nachfolge und der Beständigkeit im Glauben hervorzuheben, selbst unter Verfolgung.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:47] Hallo und herzlich willkommen hier zum Offenbarungsseminar. Ich freue mich, dass ihr heute hier seid. Schön, dass ihr jetzt auch live eingeschaltet habt oder auch, wenn ihr euch das Video später anschaut, dann möge Gottes guter Segen bei euch sein.

[1:03] Wir wollen heute noch einmal über Offenbarung 2, Vers 13 sprechen. Das letzte Mal hatten wir schon es über den Thron des Satans, der in der Gemeinde, wo befinden wir uns gerade? Pergamon, genau. Aufgerichtet war. Und wenn wir uns heute mit dem Glauben auch mit Jesu Namen beschäftigen, dann brauchen wir wieder den Heiligen Geist, wir brauchen Gott an unserer Seite. Darum lasst uns gemeinsam beten.

[1:43] Unser Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir jetzt dein Wort studieren dürfen. Danke, Herr, dass du uns schon bisher Erkenntnis gegeben hast, dass du uns auch korrigierst in unserem Denken, in unserem ja Vorstellungen. Aber Vater, wir brauchen dich, dass du dein Wort in unsere Herzen hineinschreibst, denn wir selbst können das nicht tun. Wir wissen auch, dass die Prüfungen in der Zeiten, in der wir leben, härter werden, dass wir eine engere Beziehung zu dir brauchen. Und so wollen wir uns jetzt in deinen Dienst stellen. Wir wollen zu dir kommen, wenn wir heute Offenbarung 2 studieren. Bitte sei du mit uns und schenke uns den Heiligen Geist. Im Namen Jesu beten wir. Amen.

[2:41] Schlagt mit mir noch einmal den Vers auf, den wir schon hatten: Offenbarung 2, Vers 13. Wer hat das gerne gelesen?

[2:57] "Und weiß, wo du wohnst, da wo der Thron des Satans ist, und dass du an meinem Namen festhältst und den Glauben an mich nichts verleugnet hast, auch in den Tagen, in denen Antipas, mein treuer Zeuge war, der bei euch getötet wurde, da wo Satan wohnt."

[3:16] Danke schön. Wir hatten das das letzte Mal eben von dem Thron Satans, von dem wohnen. Und jetzt stelle ich mal dem ganzen, was wir jetzt gleich studieren werden, noch einen kleinen Exkurs voran. Ich habe nämlich heute Morgen was bei der Andacht gefunden und zwar geht mal mit mir zu Matthäus 28, dort die Verse 18 bis 20.

[3:43] Matthäus 28 finden wir ganz am Ende. Ja, genau, an den wollen wir jetzt kurz mal lesen.

[4:08] "Jesus redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht Jünger aller Völker und tauft sie in den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage, besonders Ende der Welt. Amen."

[4:31] Dankeschön. Und mit den Worten im Ohr wollen wir jetzt noch Apostelgeschichte 1 aufschlagen.

[4:36] Apostelgeschichte 1, dort die Verse 8, 7.

[4:51] Und dort heißt es: "Er aber sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, die Zeiten oder Zeitpunkte zu kennen, die der Vater in seine eigenen Vollmacht festgesetzt hat. Sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und im ganzen Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde."

[5:20] Klingt ganz ähnlich, oder? Also es geht zumindest um das gleiche Thema. Jesus sendet hier seine Nachfolger aus. Aber was mir aufgefallen ist, ist, und das hat jetzt dann doch etwas mit dem Thron Satans zu tun, oder bzw. dem Thron Gottes.

[5:42] Hier geht es auch um Macht, es geht auch um Kraft. Und zwar um die Macht, die Jesus hat.

[5:50] In Matthäus 28 hatten wir gelesen, falls ihr den Finger noch drin habt. Na, dass Jesus sagt: "Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden."

[6:05] In Apostelgeschichte ist auch von der Vollmacht Gottes die Rede und auch von der Kraft, die eben den Jüngern gegeben wird. Aber was macht Jesus, wenn er Macht hat?

[6:15] Was macht Jesus mit seiner Macht?

[6:24] Er dient. Genau. Der Satan, der wird es anders machen. Der zieht alle Macht zu sich und möchte sie möglichst für sich selbst beanspruchen. Aber Jesus dient damit und Jesus investiert seine Macht, die hat in die Mission.

[6:39] Wir hatten einmal, glaube ich, ganz am Anfang gesagt, wir wollen auch zu den missionarischen Aspekt in den Gemeinden immer wieder sehen. Und hier sehe ich auch, wenn es um Jesu Macht in unserem Leben, in unseren Gemeinden geht, dann können wir es sagen, dass eine Gemeinde, in der Jesu Thron aufgerichtet ist, das bildlich gesprochen, eine Gemeinde ist, die Mission macht.

[7:13] Und ein Mensch, in dessen Leben Jesus der Herr ist, ist ein Mensch, der Mission macht. Denn Jesu Macht wird nicht einfach eigennützig gebracht, sondern für das Gute, für den Dienst am Menschen eingesetzt.

[7:25] Eingesetzt. Genau. Soweit und ein kleiner Tipp ist auch an alle, die es noch nicht ausprobiert haben, wenn man Gott mal so richtig erleben möchte, Gottes Macht richtig erleben möchte, dann sollte man echt ins Missionsfeld gehen. Dann sollte man zu den Menschen gehen, vom Evangelium reden und dann wird man erleben, wie Gott wirkt.

[7:47] Wirkt. Okay. Aber zurück zu Offenbarung 2, Vers 13 und Pergamon.

[7:51] Pergamon. Ich glaube, ich habe schon mal gefragt, aber ich frage einfach noch mal: Was wisst ihr denn so über Pergamon, wenn man das jetzt mal geschichtlich betrachtet? Was war das für eine Stadt? Vielleicht habt ihr noch so ein, zwei Gesichtspunkte im Kopf.

[8:31] Da sieht man den großen Altar des Zeus, aufgebaut ist. Also es war eine der griechischen Städte in Westkleinasien.

[8:43] Genau, du hast schon ein großes Monument angesprochen, das ist eben dieser Zeus-Altar. Gibt uns schon so eine Hinweis, wie die geistliche Ausrichtung im Pergamon gewesen sein muss.

[9:00] In der Stadt selber hat man eben zum einen Zeus angebetet. Es gab noch den Gott Asklepios. Und was ich auch herausgefunden habe, war, dass die Stadt zu in ihren Anfängen von babylonischen Priestern geprägt worden war, die ja unterschiedlichen Einfluss auf die Gesellschaft gehabt hatten. Es gab dann auch diesen Titel Pontifex Maximus, das heißt Brücke oder ja so eine Verbindung zwischen Himmel und Erde, die den Herrschern übertragen worden ist. Und zeigt uns auch, wie sie ja die Herrschaft zu verehrt haben.

[9:50] Als es war eine Stadt, die sehr heidnisch geprägt war, könnte man sagen. Bis aber und da das knüpft dann wieder an die Gemeinde ist mir eine zeitlich an.

[10:03] Bis 313 nach Christus, Kaiser Konstantin, in dieser Gegend das oder bzw. auch in Rom, das Christentum zur Staatsreligion ernannt hat. Und

[10:20] da möchtest du was dazu sagen?

[10:24] Ist also ist die Stadt, aber wenn wir historisch auslegen, ist es die Epoche. Also Konstantin ist überall dabei, sind

[10:31] Pergamon nicht, aber das glaube ich, ganz wichtig ist, der der Konstantin hat das Christentum erstmal erlaubt. Ja, zur

[10:39] Staatsreligion ist erklärt worden unter Theodosius 380, aber das ist diese große Wende hier. Da werden wir noch gleich noch mal drüber sprechen. Diese Wende als aus der verfolgten Religion plötzlich an erlaubte wird, die gefördert wird. Ja, und das ist bei Konstantin schon sehr deutlich. Der fördert die Christen, der lässt große Kirchen bauen, der bringt plötzlich die die die Bischöfe in seinen Beraterstab, der entscheidet plötzlich in der Kirche mit. Ja, und das ist so diese Zeit.

[11:11] Ja, danke schön. Also genau, das ist richtig, dass du es gesagt hast. Wir müssen einmal unterscheiden zwischen der der Stadt an sich, Pergamon wurde dann eben die Salz-Altar war und der Epoche, in die wir per ja, die Gemeinde Pergamon verorten. Genau.

[11:29] Und da kam eben 380 nach Christus dieses, das Christentum zwar als Staatsreligion auf, aber trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass Jesus in Offenbarung 2, Vers 13 ja immer noch sagt: "Hier ist aber das Sitz des Satans." Und es gibt uns einen Hinweis darauf, nur weil das Christentum Staatsreligion ist und man spricht von ungefähr 70 Prozent der Bevölkerung als Christen, heißt es nicht, dass die Menschen wirkliche Christen waren.

[12:06] Ja, also da gab es sogar Subventionen, wenn man Christ geworden ist. Und es war rein materiell gesehen einfach sehr erstrebenswert. Aber Jesus sagt hier trotzdem, dass das Satan immer noch die Macht haben kann, auch wenn man namens Christ geworden ist.

[12:38] Mit der Christianisierung kam wieder Konstantin ist aber behauptet hat, dass er eine Bekehrung gehabt hat, aber in Wirklichkeit man sehr deutlich sehen kann, gerade zu dieser Zwischenphase, dass er dann zwar christliche Symbole verwendet, aber gleichzeitig den Sonnengott anbietet und das seine Bekehrung eigentlich eine politische, ein politisches Manöver war, weil das Christentum war so stark gewachsen und obwohl es verfolgt war, dass er sich gedacht hat, wenn ich die alle auf meiner Seite ziehe, dann habe ich mir Unterstützung. Und das passiert heute auch noch mal noch, dass Christen sich leicht auch fragwürdigen politischen Leitern an die Brust werfen, weil der sie unterstützt. Ja, also wenn wir nach Amerika zum Beispiel schauen oder so. Ja, und das ist eigentlich da genauso gewesen. Und plötzlich wurden sehr viele Heiden Christen, weil das einfach dann politisch opportun war.

[13:26] Und dann haben sich also die waren nicht echte Christen, die waren Teil der christlichen Kirche sozusagen. Ja, und das muss man glaube ich da im Auge behalten.

[13:35] Da können wir ja, wie du schon angedeutet hast, für uns ableiten, warum bin ich Christ? Es muss nicht so sein, dass wir heute gekauft werden. Ich glaube, es ist heutzutage jetzt nicht unbedingt so im Trend, Christ zu sein, aber trotzdem gibt es ja die unterschiedlichsten Gründe und manche, die gehen in die Gemeinde, naja, weil das Familientradition ist oder weil sie irgendwann sich mal haben taufen lassen, ohne wirklich zu wissen, warum.

[14:10] Für uns ist es wichtig, dass wir wissen, woran wir glauben. Okay, gehen wir mal zu der nächsten Formulierung. Hier heißt es in Offenbarung 2, Vers 13:

[14:25] "Ich kenne deine Werke und weiß, wo du wohnst, da wo der Thron des Satans ist. Und dann und dass du an meinem Namen festhältst."

[14:36] Jetzt schlag mal mit mir auf, oder es ist eigentlich schon Offenbarung 2, Vers 25. Da heißt es so ähnlich.

[14:49] "Doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme." Ja, da heißt es: "Was ihr habt, das haltet fest." Was können wir da aus den kurzen Stücken erstmal so ableiten?

[15:04] Wenn wir den Glauben haben, Liebe haben, dann sollen wir daran festhalten. Ja.

[15:16] Ja, hast du schon vorgelesen. Hinter dem Namen Jesu verbirgt sich seine Person. So wie hinter unserem Namen sich unsere Person verbindet. Also an dem Namen festhalten bedeutet, an ihm festzuhalten. Seinen Namen auf der Stirn zu haben, bedeutet sein Denken zu haben. An seinen Namen zu glauben, bedeutet an seinem Wirken zu glauben. Also keine Magie mit dem Buchstaben oder so. Das ist, der Name steht für die Person.

[15:44] Genau, das glaube ich an der Stelle ganz wichtig. Es gab Menschen, die nannten sich Christen, und es gab Menschen, die haben an Christus festgehalten.

[15:55] Bis dahin waren die allermeisten Christen echte Christen, weil man wurde fürs Christsein verfolgt. Aber in dem Moment, wo die Verfolgung aufhörte und das Vorteile gab, Christ zu sein, gab es viele Christen, die nicht an Christus festgehalten haben.

[16:07] Ja. Sehr wichtig, was du sagst. Es geht hier nicht darum, dass man sich eben Christ auf die Stirn oder sonst wohin schreibt, aufs T-Shirt, sondern es geht darum auch um Identität letztendlich.

[16:26] Aber wenn wir jetzt noch mal, das hattest du angedeutet, wenn wir noch mal in Offenbarung 2, Vers 25 schauen, was wird denn hier festgehalten?

[16:38] Ja, zum einen die Liebe. Was ist noch so im Kontext?

[17:00] Okay. In welchem Vers steht es bei dir?

[17:04] Mein Kopf aus meinem Herzen.

[17:07] [Applaus]

[17:11] Also, ich habe ein bisschen vorgearbeitet und habe noch gefunden, das standhafte Ausharren. Sie hatten viele Werke und sie hatten die gute Lehre. Das kann man davon ableiten.

[17:25] Dass in Vers 24 steht: "Es gibt welche, die diese Lehre nicht haben." Das heißt, sie müssen eine andere Lehre haben. Ja, also und auch ihr Dienst ist, was Jesus aufzählt.

[17:38] Aufzählt. Jetzt wollen wir mal noch andere Verse aufschlagen, wo es auch mal etwas geht, was man hat und was man festhält. Denn wenn in Offenbarung 2, Vers 25 steht: "Halte fest, was du hast", dann zeigt es uns, ja, man muss erstmal etwas haben, um es festhalten zu können. Logische Konsequenz.

[18:03] Okay, gehen wir weiterhin Offenbarung 3, Vers 11.

[18:10] Was wird hier festgehalten? Schon mal ein bisschen Vorschau, was da auf uns zukommt. "Ich komme bald, haltet fest, was du hast, damit dir niemand deine Krone nehme."

[18:20] Nehme. Also haben wir eine Krone. Okay.

[18:27] Da brauchen wir jetzt gar nicht so sehr ins Detail zu gehen, aber hier geht es schon mal um eine Krone. Was, was noch?

[18:41] Was hat die Gemeinde noch? Wenn ihr in den Vers davor schaut.

[18:56] Das überliest sich so leicht, aber auch sie haben ja ganz genau. Ich schreibe jetzt mal nur Sachen.

[19:07] Das sind doch schon mal alles gute Eigenschaften, die sie behalten sollten. Und das zeigt uns auch so ein bisschen. Wir reden jetzt von dem Namen, vielleicht. Wir reden von Christsein, von Christus nachfolgen, aber das beinhaltet eigentlich all das Gute, was die anderen auch an den Tag gelegt haben.

[19:27] Haben. Genau.

[19:30] Genau. Timotheus, zweite Timotheus 1, Vers 13. Da steht auch noch mal diese Begriff: "Halte etwas fest."

[19:55] "Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist."

[20:02] Jesus ist. Genau. Da heißt es jetzt im Deutschen nur:

[20:05] "Halte dich anders dieses Muster an." Welches Muster?

[20:16] Eine gesunde Lehre. Ja, genau. An die, wie du sagst, eine gesunde Lehre. Es geht hier auch um die Wahrheit. Ja, auch die Wahrheit kann man nämlich aus den Augen lassen. Man kann sie sogar verleugnen. Aber der Paulus sagt hier: "Halte fest, halte das Fest, verlasse nicht, was du hast, sondern bleibe da, denn du weißt, was du hast."

[20:48] Und E.W. Kenyon schreibt etwas Schönes. Sie sagt: "Wir müssen uns fest auf Gott verlassen, wenn wir von der Macht satanischer Organisationen, wir haben im Hinterkopf, der Thron des Satans, gerettet werden wollen."

[21:05] "Wenn wir uns eng an die Lehren des Wortes Gottes halten, werden die Wahrheiten dieses Wortes und der Schutz sein und uns vor den Täuschungen dieser letzten Tage bewahren." Wir brauchen die Wahrheit. Wir müssen an sie glauben.

[21:23] Da kommen wir gleich noch drauf. Ihre Grundsätze sind für alle Lebensumstände geeignet. Sie bereiten die Seele auf die Pflicht vor und wappnen sie für die Prüfung. Sie tragen den Stempel des göttlichen Autors.

[21:36] Das ist, woran wir uns halten sollen, dass der Name nicht nur Name ist, sondern auch Fleisch wird, wenn man so möchte.

[21:54] Jetzt gibt es auch noch in Hebräer 3, Vers 6, einen Zusatz.

[21:57] Einen Zusatz, der denke ich auch für dieses Festhalten in Offenbarung 2, Vers 13 anzuwenden ist.

[22:09] Ist Hebräer 3, Vers 6: "Aber als Sohn über sein eigenes Haus, und sein Haus sind wir, wenn wir die Zuversicht und das Rühmen der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten."

[22:25] Was ist hier der Zusatz? Was kommt hier? Wie wird hier das Festhalten noch ein bisschen konkretisiert?

[22:39] Bis zum Ende. Weil, wenn ich etwas lange festhalte und am Ende aufgebe, habe ich es trotzdem verloren. Ja, es muss bis ans Ende ausharren. Deswegen sagt Jesus: "Wer bis ans Ende aushält, wird gerettet werden."

[22:49] Ja, ganz genau. Also, es geht darum, nicht nur eine Zeit lang, sondern auch dann. Und wir sehen in der Geschichte, dass sich die Umstände für die Christen verändert haben.

[23:03] Sicherlich auch für die Stadt Pergamon gab es Hochs und Tiefs. Aber wichtig ist, was überdauert die Zeit? Was halten wir fest, egal wie es um uns herum aussieht?

[23:24] [Musik]

[23:25] Ja. Jetzt gehen. Okay, wir überspringen jetzt nicht. Wir gehen jetzt nach zu Matthäus. Oder wolltest du was sagen?

[23:34] Dann sag: Jesus hat auch bis zum Ende durchgehalten und uns das Beispiel gegeben, dass wir das auch können, wenn wir an ihm glauben.

[23:44] Glauben. Inhaltsvorbild nehmen. Ja, ja. Ich denke, schon allein ist das Bild vom Festhalten zeigt ja.

[23:52] Zeigt ja. Es geht nicht nur darum, dass wir etwas in der Hand haben, sondern es geht um Beständigkeit. Es geht auch darum, dass man eben nicht nicht einfach loslässt.

[24:09] Dass man aber vielleicht auch einfach Kraft da rein investiert.

[24:12] Da rein investiert. Okay, gehen wir mal zu Matthäus 24, Vers 9.

[24:21] Matthäus 24, auch eine berühmt ein berühmtes Kapitel in der Bibel. Worum geht das da?

[24:46] Bedrängnis preisgeben und euch töten, und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.

[24:52] Dankeschön. Da geht es jetzt noch so ein bisschen mehr um diesen Namen und was, welche Bedeutung hat der Name in dem Kontext von Matthäus 24, Vers 9?

[25:17] Ja, die Gläubigen sich mit dem Namen Jesu nennen. Sie sind nach seinem Namen genannt. Sie sind mit ihm identifiziert. Deswegen heißen sie auch Christen.

[25:25] Christus, die zu Christus gehören. Ja.

[25:37] Aber in den Versen davor steht: "Viele."

[25:41] Moment, denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: "Ich bin der Christus", und sie werden viele verführen.

[25:48] Also sie werden auch seinen Namen in Anführungsstrichen verwenden, aber es ist nicht so. Ja, ja, da hast du recht. Also wir sehen, es gibt Menschen, die den Namen Jesu falsch verwenden. Es gibt Menschen, die

[26:04] die trotz Krachsal an einem Wagen namens Jesus festhalten. Und gerade in dem Vers 9 sieht man auch, sie müssen die Wahl treffen. Ja, da geht es nicht einfach nur darum,

[26:17] darum, wie bezeichne ich meine Gemeinde, sondern es geht darum: Entweder du bist weiterhin Christ, du bist weiterhin ein treuer Nachfolger Jesu, oder aber dir blühen, was steht hier?

[26:38] Entweder der Tod oder aber Hass und Verfolgung.

[26:41] Verfolgung. Ja, das sehen wir. Es geht wirklich ums Eingemachte.

[26:46] Eingemachte. Und diese diesen gleichen Klang finden wir auch in der Apostelgeschichte 9 und dort Vers 13.

[27:00] Und 14, wo wir auch merken, es kommt jetzt drauf an, wenn es hier um den Namen Jesu geht.

[27:03] Geht. Apostelgeschichte 9, Vers 13 und 14.

[27:10] Vielleicht ganz kurz zu dem Kontext von dem von den Versen. Da geht es um Ananias, der jetzt von Gott beauftragt wird. Und Gott sagt ihm: "Geh in die Straße, die die lange heißt und so weiter. Dort wirst du den Saulus treffen und du sollst das und das tun." Und er redet dann mit Gott und betet: "Sag, Herr, weißt du, ich habe über den Saulus so viel Schlechtes gehört und ganz ehrlich, ich finde es ist keine gute Idee, dass ich da jetzt hingehe."

[27:49] Ich habe das Kuppel und Gott sagt aber nein, weil ich habe großes mit Saulus vor. Und Ananias weiß ja nicht, dass Jesus dem Saulus begegnet ist.

[28:00] Okay, lest mal bitte Vers 13 und 14.

[28:10] "Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie viel Böses der deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat. Und hier hatte Vollmacht von den obersten Priestern, alle, die deinen Namen anrufen, gefangen zu nehmen."

[28:21] Ja, bis Vers 14. Das reicht.

[28:30] Bis Vers 14. Das reicht. Was, wozu hatte der Saulus Vollmacht?

[28:40] Was? Was steht hier? Ja.

[28:53] Alle, hier steht es: "Alle, die deinen Namen anrufen."

[28:55] Anrufen. Es geht wieder um den Namen Gottes. Wir können es darunter wahrscheinlich vorstellen, dass die Christen einfach nur beten mussten und das Haus hat gesagt: "Hier, nimmt sie fest, die werden gefangen genommen, kommen ins Gefängnis."

[29:15] Auch das zeigt uns, den Namen Gottes zu tragen ist keine triviale Sache. Das ist nicht zum einen müssen wir uns bewusst sein, dass wir Gottes Namen auch nicht einfach für Unehrbarkeit können. Ja, erinnert euch an die Gotteslästerung. Ja, das ist auch, wenn man sich so nennt, aber dann doch anders lebt.

[29:36] Lebt. Lebt. Aber zum anderen ist es auch so, wir werden in Situationen kommen, wo wir uns entscheiden müssen: Entweder wir verleugnen unser Christsein, oder wir gehen einen Weg, der vielleicht nicht ganz so angenehm ist, wie wenn wir ja keine Christen werden in dem Moment.

[30:01] Okay.

[30:02] Okay, soweit zu dem Namen.

[30:04] Soweit zu dem Namen. Jetzt hier ist es aber auch noch in Offenbarung 2, Vers 13: "Du hast den Glauben an mich nicht verleugnet."

[30:16] Und was bedeutet es jetzt, den Glauben nicht zu verleugnen? Kennt ihr da vielleicht eine Stelle, die darauf eingeht?

[30:35] Ja. Noch zum Namen und und dahin. Und zwar gibt es eine interessante Stelle, Matthäus 12, Vers 21.

[30:43] Wo aus dem alten Propheten Jesaja zitiert wird und da heißt es in Matthäus, Vers 12, 21: "Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen."

[30:56] Hoffen. Wenn man sich aber die Originalstelle anschaut in Jesaja 42, ist das, dann steht dort: "Sie werden auf seine Weisung, auf sein Gesetz warten." Die Touran auf seine Botschaft, auf das Evangelium sozusagen. Das Gesetz.

[31:14] Und das zeigt, dass hinter dem Namen die Person steht, Gott, aber auch seine Botschaft. Die Botschaft, die wir glauben.

[31:20] Sozusagen. Deswegen ist das mit dem Namen und dem Glauben eigentlich sehr eng miteinander verbunden, weil wir halten.

[31:24] miteinander verbunden, weil wir halten, also ich würde fast sagen, an Jesus zu glauben und an seinem Namen festzuhalten sind im Grunde genommen eigentlich fast dieselbe Sache. Also, dass man hätte Mühe, das zu schreiben, was es einem, was andere...

[31:42] Da hast du recht. Es ist, sammeln, wir sehen ja auch immer wieder, dass es nicht vom Leben zu trennen ist, nicht von dem Wort zu trennen, an dem man dann letztendlich auch festhält. Du möchtest noch was sagen?

[32:14] Ja, ja, genau deswegen auch dieses Zitat von Ellen White, wo sie so hervorhebt, dass wir das Wort halten müssen. Ja, damit ist eigentlich schon fast alles gesagt.

[32:25] Jetzt gibt es eine interessante Stelle, wo Paulus auch vom Glauben verleugnen spricht. Und ich möchte die mal mit euch aufschlagen in 1. Timotheus 5, Vers 8, weil er bringt da was zusammen, was wir so vielleicht nicht zusammenbringen würden.

[32:45] 1. Timotheus 5, Vers 8, wo es ja heißt: "Wer für die Seinen, besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, der hat den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger."

[33:06] Jetzt geht der Paulus, es geht dann auch, es geht schon auch um die Menschen in der Gemeinde, aber hier heißt es erstmal die Hausgenossen. Ja, wie würden wir heute dazu sagen? Familie, Familienmitglieder. Ja, der Paulus leuchtet sozusagen in die Familie hinein und er sagt: "Wie sieht das da aus? Wie sieht es da aus?" Denn wenn wir in der Familie nicht treu unseren Dienst tun, sage ich jetzt mal, wenn wir da nicht Christen sind, dann ist das den Glauben verleugnen. Ja, den Glauben müssen wir nicht auf der Straße bekennen, nicht vor einem großen Publikum. Auch da, auch da, aber es fängt jetzt erstmal an dabei, dass wir schauen, wie verhalten wir uns in der Familie. Sind wir da wirklich gläubige Menschen?

[34:14] Ja, lasst uns noch zu Hebräer 4, Vers 14 gehen, wo uns ein Grund gegeben wird. Was klingt vielleicht so, ja, also jeder von uns wird es akzeptieren, hinnehmen und sagen: "Den Glauben, den sollen wir nicht verleugnen." Aber hier wird uns trotzdem noch ein triftiger Grund gegeben, warum wir in keiner Lebenslage den Glauben verleugnen sollen.

[34:36] Hebräer 4, Vers 14.

[35:03] "Hat Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis." Okay, hier heißt es zwar jetzt Bekenntnis, aber es ist ein Glaubensbekenntnis. Ja, also das ist auch wieder vielleicht von dem Namen nicht zu trennen, aber auch von dem Glauben nicht zu trennen.

[35:20] Dadurch, dass wir Jesus als unseren Hohepriester haben, können wir auch in den schwierigen Situationen zu ihm stehen. Jesus steht nämlich auch in schwierigen Situationen zu uns. Ja, das sollte seine gegenseitige Treue sein.

[35:44] In Judas, Vers 3 und 4, da geht es jetzt auch noch einmal um den Glauben. Und da wird uns wieder gezeigt, es ist nicht immer alles nur Torte essen und Sahneschlecken, sondern für den Glauben muss man kämpfen.

[36:08] Judas 1, 3 und 4. Da ist mir ein großes Anliegen, euch von dem gemeinsamen Heil zu schreiben. Hielt ich jetzt für notwendig, euch mit der Ermahnung zu schreiben, dass ihr für den Glauben kämpft, der den Heiligen ein für alle Mal überliefert worden ist.

[36:30] Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind. Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher und unseren Herrn Jesus Christus, verleugnen. Danke schön.

[36:51] Es ist ja so, durch die Bibel wird uns auch deutlich, Glaube ist nicht, was man sich selbst erarbeitet. Ich glaube, es ist ein Geschenk. Und das heißt auch, dass Gott jedem von uns schon ein Maß des Glaubens gegeben hat. Aber der Glaube kann sozusagen verloren gehen.

[37:09] Und hier heißt es: "Kämpft für den Glauben, der den Heiligen ein für alle Mal überliefert worden ist." Denn was ist der Grund, der hier angegeben wird, warum muss man um den Glauben kämpfen?

[37:26] Ja, immer wieder nicht nur die Gemeinde von außen zu attackieren, sondern auch von innen, indem man Menschen einschleust, die vorgeben, christlich zu sein oder Christus nachfolgen zu wollen, die aber andere Lehren reinbringen, Lehren verändern, den Glauben verändern. Und genau das ist ja das Problem in Pergamon.

[37:42] Da verändert sich die Zusammensetzung der Kirche. Neben den echten Christen gibt es jetzt welche, die sich hineindrängen und einen anderen Glauben propagieren. Und deswegen lobt er Jesus sie, dass die wahren Christen am Glauben festhalten, ihn nicht verleugnet haben, während einige ihn verleugnen.

[38:01] Ja, und das ist diese große Gefahr, die es gibt, dass wir manchmal denken, naja, in der Gemeinde, da sind auch, ich kenne auch Bruder X, ich kenne noch Schwester Y, sie sind doch, wir sind doch alle gläubige Menschen. Aber auch das ist gerade ein Werkzeug von Satan, dass er versucht, auch Ungläubige in den Gemeinden zu haben.

[38:33] Und hier heißt es in Vers 4: "...dass das Menschen sind, die sind schon zum Gericht aufgeschrieben." Da ist sozusagen schon, die sind nicht mehr wankelmütig oder so, sondern die haben sich eigentlich schon gegen Gott entschieden. Und trotzdem sind sie in der Gemeinde. Und Satan kann sie benutzen, weil sie in der Gemeinde sind, weil man trotzdem auf sich schaut. Vielleicht lässt man sie predigen, vielleicht sind das diejenigen, die aktiv sind, aber eigentlich folgen sie nicht Gott.

[39:04] Und so müssen wir uns auch vor solchen Menschen hüten und vor allem den Glauben nicht aufgeben. Der Glaube, der worauf basiert es? Auf Jesus, auf dem Wort Gottes, auf der Wahrheit. Ja, da müssen wir uns nicht nach Menschen richten. Da können wir uns auf Gottes Wort verlassen.

[39:38] Lasst uns noch kurz, weil ja, es lohnt sich nicht, da noch mal extra Fass aufzumachen. Lasst uns noch kurz den Vers in Offenbarung 2, Vers 13 abschließen.

[39:53] Denn da heißt es: "Du hast meinen Namen festgehalten, du hast den Glauben nicht verleugnet, auch in den Tagen, in denen Antipas, mein treuer Zeuge war, der bei euch getötet wurde, da wo der Satan wohnt."

[40:12] Wisst ihr etwas zu Antipas, dem treuen Zeugen? Wenn ja, dürft ihr...

[40:27] Gerne. Soweit ich weiß, gibt es keine Informationen über einen historischen Antipas. Also, ich würde jetzt mal vermuten, dass es in dem realen Pergamon, total von Johannes auch tatsächlich einen echten Antipas gegeben hat, der dann getötet worden ist. Aber man kennt niemand aus der Geschichte. Ich weiß nicht, ob du noch auf die historische Anwendung zu sprechen kommen willst.

[40:48] Also die klassische Auslegung, dann für die historische Zeitepoche ist ab Konstantin sozusagen, ist ja die, dass man sagt, also das sagt... Was Smith in seinem Buch, also kann man darüber diskutieren, dass das ein Kunstwort ist für Antipas, also der, der gegen den Papst gerichtet ist. Aber ja, ich habe da jetzt auch noch nicht die endgültige Antwort zu.

[41:12] Ja, das wollen wir mal offen lassen, ob das wirklich so ist. Ja, könnte man sich streiten, aber ich finde schon bemerkenswert, dass über den Antipas sonst nichts wieder in der Bibel, sonst noch groß in der Geschichte zu finden ist.

[41:31] Das Spannende ist aber, wo er wird dir nicht nur als Antipas bezeichnet, sondern wie wir dich hier benannt: "Mein treuer Zeuge." Und wo haben wir diese Bezeichnung schon mal gelesen? Jetzt kommt mal tief in eurem Kopf.

[41:56] Hatte noch kurz, dass die anderen auch noch Zeit zum Denken haben. Der treue Zeuge. Wo kommt diese Bezeichnung schon vor?

[42:09] Einmal zurückblättern. Du darfst sagen, wenn du möchtest. Ja.

[42:12] Es war zu Offenbarung 3, Vers 14. Der treue und wahre Zeuge. Ah, okay. Ja.

[42:18] Jesus ist der treue Zeuge. Und da gibt es jemand, der sozusagen Jesu Wesen reflektiert, auch ein treuer Zeuge ist und dafür getötet wird. So auch Jesus getötet worden ist, weil er das wahre Zeugnis gegeben hat. Genau.

[42:30] Der wahrheitszeugnis gegeben. Ja, wir hätten auch zurückblättern können zu Offenbarung 1, Vers 5, wo es auch heißt: "Und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen." Ja, also das ist eigentlich der Name von Jesus.

[42:45] Jesus. Und Antipas, kein namhafter Mann. Wir wissen nicht, was er großartig vollbracht hat in der Kirchengeschichte, außer eben, dass er wohl ein Märtyrer war. Aber er trägt diesen Namen Jesu.

[43:04] Und er hat das bedeutet ja, von hatten wir es schon von dem Namen, dass er so gehandelt hat, wie Jesus gehandelt hätte. Antipas hat praktisch ausgelebt, was es bedeutet, an dem Namen Jesus festzuhalten und den Glauben nicht zu verleugnen.

[43:23] Er hat auch die Botschaft an Smyrna. Ihr erinnert euch, sie, also die Gemeinde Pergamon hatte ja wohl alles hinschreiben. Und auch die Botschaft an die Gemeinde in Smyrna hat er, wie wir sehen können, praktisch ausgelebt, denn er war, wie Offenbarung 2, Vers 10 sagt: "Getreu bis in den Tod."

[43:47] Jetzt kannst du. Ganz wichtiger Punkt hier ist festzustellen, wie du richtig gesagt hast. In Smyrna gab es Märtyrer. Das waren Märtyrer, weil sie Christen waren. Sie wurden von Heiden umgebracht. Und dieser Vers deutet an, es gibt jetzt Märtyrer, die für Christus stehen, die umgebracht werden von anderen Christen, weil sich jetzt plötzlich das verändert hat.

[44:04] Ja, weil jetzt sozusagen entscheidend Christentum entstanden ist. Ja, der Thron Satans baut sein, baut sich sozusagen in der... oder sagt dann: "Bauzentrum meine Gottes auf."

[44:16] Auf. Und das zeigt sozusagen, dass für wahre Gläubige ist immer schwierig, ist egal, ob in einer heidnischen Umgebung ist oder in einer scheinbar christlichen.

[44:26] Ja, genau. Das glaube ich, ist wichtig hier zu sehen, dass sobald die Christen an die Macht kamen und Kompromisse gemacht haben, sie Andersdenkende genauso verfolgt haben, die vor die Heiden Christus verfolgt haben.

[44:42] Genau. Es, was, was können wir daraus lernen? Was können wir damit nehmen? Auch wir müssen keinen Bibelbuch geschrieben haben, um Jesu Namen ehren zu können, um Jesus Stellvertreter hier auf Erden sein zu können.

[45:04] Wir müssen keinen großen Namen tragen, nicht besonders bekannt sein, um für Jesus und auch für eine bestimmte Zeit von Bedeutung zu sein. Und das fand ich hier auch noch interessant, denn wenn man genau liest, dann heißt es ja auch: "Auch in den Tagen, in denen Antipas, mein treuer Zeuge war." Das deutet darauf hin, wie du jetzt gesagt hast, die Zeiten haben sich geändert.

[45:27] Die Zeiten haben sich geändert und scheinbar war Antipas' Märtyrertod sogar markant für diese Zeit, in der die... Pergamon, habe ich nachgelesen, gelebt haben.

[45:45] Haben. Jetzt Frage, letzte Frage.

[45:48] Gibt es noch einen Märtyrer in der Bibel, bei dem, als er getötet wurde, die Zeit eine Rolle spielt?

[46:08] Ja. Gibt es einen Märtyrer, mit dessen Tod in Verbindung Zeit eine Rolle spielte?

[46:24] Ja, dort, inwiefern Zeit für das Volk Israel die 490 Jahre ablaufen, bis Ende sind und damit eine neue Zeitrechnung beginnt. Und sein Tod sozusagen ja diesen Wechsel vom buchstäblichen Israel zum geistlichen Israel, zu den Christen, dann...

[46:42] ...lackiert. Ja, genau. Sein Tod bringt eine Erfüllung von Prophetie. Und wer hätte das gedacht? Ich weiß nicht, also die Menschen, die die Steine geworfen haben, ob sie sich dessen bewusst waren. Ob Stephanus sich dessen bewusst war. Stephanus war auch einer der, war jetzt kein großer Prophet. Wir finden zwar schon etwas von ihm in der Bibel, aber jetzt nicht so sein ganzes Lebenswerk oder sonst etwas.

[47:10] Aber er ist so bedeutsam für die Prophetie, für die Zeit und in der pastellgeschichte. 22, Vers 20. Das könnt ihr auch gerne zu Hause nachlesen. Da wird auch Stephanus als ein Zeuge benannt.

[47:28] Was ich damit sagen möchte, ist nicht nur dieses, dieser Bekanntheitsgrad ist wichtig, sondern wenn wir so leben, wie Gott es möchte, wenn wir wahre Nachfolge christlich sind, dann kann Gott unser Leben bedeutsam machen, sogar für einen Abschnitt der Weltgeschichte.

[47:52] Ja, dann kann unser Leben, entweder in der Prophetie oder auch sonst, was zum Beispiel dem Missionsauftrag angeht, wirklich großen Einfluss und Bedeutung haben. Und das macht Gott. Das macht Gott, weil Jesus auch auf die kleinen Dinge achtet.

[48:22] Zum Schluss noch ein Zitat von Ellen White, was auch um das Festhalten geht. Sie sagt: "Halte dich fest, halte dich an der Hand deines himmlischen Vaters fest. Jesus ist unser Fürsprecher, erlebt, um für uns einzutreten."

[48:40] Wie auch immer den Glauben verleugnen mag durch sein unheiliges Leben, es verwandelt die Wahrheit trotzdem nicht in eine Lüge. Das darf unsere Hoffnung sein. Ja, auch wenn Menschen um uns herum sind, die vielleicht die Wahrheit verdrehen, die Wahrheit bleibt die Wahrheit.

[49:02] Dennoch steht das Fundament Gottes fest und hat dieses Siegel: "Der Herr kennt die Seinen. Ich kenne deine Werke." So kommen wir zum Schluss von Offenbarung 2, Vers 13. Lasst uns jetzt noch gemeinsam beten.

[49:25] Unser Vater im Himmel, wir haben uns heute einige Elemente aus Offenbarung 2 angesehen und ich danke dir, dass dein Wort so gut zusammenpasst, dass du uns eine Botschaft dadurch vermittelst, die stärkend ist und uns zeigt, wie die Realität wirklich ist.

[49:50] Herr, auch in unserem Leben mögen wir feststellen, dass wir zu kämpfen haben, dass wir manchmal kämpfen müssen, einfach nur, um dir zu glauben, um auf dich zu vertrauen. Aber Vater, wir stehen in dem Kampf nicht ohne Waffen und auch nicht alleine da, sondern du hast uns ausgestattet mit allem, was wir brauchen.

[50:19] Und ich danke dir, dass auch wir uns ein Beispiel nehmen dürfen an der Geschichte, die zeigt, wie Menschen an dir und am Glauben festgehalten haben, sogar bis in den Tod.

[50:36] Ja, mach uns fest, mach uns fest im Glauben, dass wir dich nicht mehr lassen, denn wir kennen dich und wir wollen uns nicht mehr von dir trennen.

[50:49] Danke, Herr, dass auch du bei uns sein möchtest, bis ans Ende der Welt. Amen.


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