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Offenbarung Vers für Vers

Jede Woche geht Christopher Kramp mikroskopisch durch einen Vers des Buches der Offenbarung aus der Bibel. Dies sind Aufnahmen einer Live-Produktion von Joel Media Ministry e.V. Die entsprechende Videoserie findet sich auf https://www.joelmedia.de/serien/offenbarung/.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt aus der Serie „Offenbarung Vers für Vers“ von Christopher Kramp wird der Vers Offenbarung 21,6a beleuchtet. Der Sprecher erklärt die Bedeutung von „Es ist geschehen“ und die Rolle von Gott als „A und O“ – dem Anfang und dem Ende. Dabei wird die Verbindung zur Schöpfung, zur Erlösung am Kreuz und zur Vollendung des Glaubenslebens jedes Einzelnen hergestellt. Die Predigt betont, dass Gott nicht nur der Schöpfer des Universums ist, sondern auch der Anfänger und Vollender unseres persönlichen Glaubens.

In dieser Predigt über Offenbarung 21, Vers 6, taucht Christopher Kramp tief in die Bedeutung von Gottes Worten ein. Er beleuchtet die Aussage „Ich mache alles neu“ und verbindet sie mit der Reinigung durch Wasser und Feuer, sowie der Taufe mit dem Heiligen Geist. Ein zentraler Punkt ist die Erklärung des Ausdrucks „Ich bin das A und das O“, der Gottes Allmacht und Ewigkeit symbolisiert und sowohl auf Gott den Vater als auch auf Jesus Christus zutrifft. Die praktische Anwendung zeigt, wie Gott der Anfänger und Vollender unseres Glaubens ist und dass wir uns auf seine Vollendung verlassen können.


Weitere Aufnahmen

Serie: Offenbarung Vers für Vers

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Transkript

[0:30] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Offenbarungsseminar. Schön, dass ihr da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de. Wir wollen heute weiter studieren in Offenbarung 21 und werden uns da ein bisschen den sechsten Vers anschauen. Bevor wir damit beginnen, möchten wir gerne mit einem Gebet starten und wir knien dazu nieder, wo es möglich ist. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir jetzt die Offenbarung studieren können und möchten dich bitten, dass du durch dein Wort mit deinem Heiligen Geist zu uns sprichst. Sei du jetzt gegenwärtig. Wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist, dass wir von dir lernen, dir immer ähnlicher werden und dass wir Kraft und Stärke und Entscheidungsvermögen für den Alltag bekommen. Du hast verheißen, dass glückselig diejenigen sind, die lesen und hören und die bewahren. So möchten wir dich bitten, dass das, was wir lesen, auch wirklich unser Herz dringt und dass wir es Tag für Tag umsetzen können, weil du es uns ermöglicht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:00] Offenbarung 21 und dort Vers 6. Vielleicht können wir kurz wiederholen, was haben wir denn letzte Woche studiert? Also das ist nicht schwer zu sehen, wir haben Vers 5 letzte Woche gemacht. Vielleicht können wir kurz noch mal rekapitulieren, was wir in Vers 5 entdeckt haben, was wir da so gesagt haben, was so die Lehre gewesen ist. Denn wir wollen ja sozusagen auch das behalten, was wir studiert haben. Was haben wir uns angeschaut? Woran könnt ihr euch erinnern? Ja, wir haben gelesen und gehört auch, dass Gott auf dem Thron sitzt und sagt: "Ich mache alles neu." Das heißt, er wird alles neu machen. Also die Schöpfung wird neu gemacht. Ja, ganz genau. Also wir haben uns angeschaut, dass durch diese Idee "Ich mache alles neu" zwar auf die neue Erde sich bezieht, aber genauso auch gefunden wird bei der Erlösung. Ja, wir haben gesagt, wenn jemand in Christus ist, ist er eine neue Kreatur und wir haben das miteinander verglichen, die Neuschöpfung des Herzens und die Neuschöpfung des Menschen. Ja, wir haben gesehen, es sind wahrhaftige Worte. Es sind gewiss Worte, so wie mehrmals dem Johannes gesagt wird: "Das sind die Worte Gottes." Ja, da kannst du dich darauf verlassen. Gott möchte uns neu machen und zwar ganz neu. Und er möchte dann die Erde neu machen, damit neugestaltete Menschen auf der neugestalteten Erde leben. Und wir haben gesagt, bei der neuen Erde würden wir es nicht akzeptieren, wenn dort ein bisschen was von dem Fluch noch mitkommt. Ja, wenn so ein bisschen Überreste von der Sünde dabei sind. Und genauso wenig möchte Gott es in unserem Herzen akzeptieren, dass wir da immer noch die Sünde mitschleppen bis dann in die Ewigkeit oder so. Er möchte uns von aller Sünde reinigen, genauso wie er die Erde auch von allem Schmutz und von allen Folgen der Sünde reinigen wird. Vielleicht noch so eine letzte Idee, bevor wir dann weitermachen: Wodurch wird denn die Erde gereinigt, sodass sie vollständig neu wird? Wodurch wird sie gereinigt? Durch das Feuer. Und die ganze Erde ist ja zweimal gereinigt worden oder wird zweimal gereinigt. Einmal ist sie schon gereinigt worden und einmal wird sie noch gereinigt. Oder wann ist sie schon mal gereinigt worden? Bei der Sintflut. Und bei der Sintflut hatten wir das Wasser. Ja, das war mit der Sintflut. Und dann haben wir jetzt dann nach den tausend Jahren das Feuer. Ja, das ist also Sintflut. Und wir haben die tausend, also nach den tausend Jahren dann. Gibt es darauf vielleicht diese doppelte Reinigung oder diese, gibt es da vielleicht eine Beziehung auch zu unserem persönlichen Leben, die persönliche Erfahrung des Gläubigen? Ja. Also ich glaube, die Taufe durch Wasser und Feuer. Genau, die Bibel sagt uns, dass die Sintflut ein Typus war auf die Taufe, ja, also durch Wasser. Und womit werden wir noch getauft? Mit Wasser und mit? Heiliger Geist, das Feuer. Ja, genau. Das steht auch im Lukas Evangelium, dass Jesus wird nicht nur mit Wasser, aber auch mit dem Feuer getauft. Ja, genau, wer hat das gesagt? Also, ja, steht im Lukas, aber wer hat das gesagt? Ja, steht Matthäus auch nicht, war Matthäus 3 Vers 11. "Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der nach mir kommt, ist stärker als ich, sodass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen. Der wird euch mit heiligem Geist und Feuer taufen." Und da haben wir die Idee, es ist der Heilige Geist, ja. Jetzt kommt sehr wichtig: Das Wasser der Sintflut war ein typologisches Gericht. Das Wasser der Sintflut konnte die Sünde auf Dauer nicht ausrotten, oder? Das konnte, das kann nur das Feuer. Genauso ist auch die Taufe des Menschen ein äußeres Zeichen. Durch das Wasserbad wird kein Mensch dauerhaft von der Sünde einfach befreit. Ja, es ist ein äußeres Zeichen, ein quasi Typus sozusagen. Aber die eigentliche Erneuerung geschieht nicht durch das Wasser, sondern durch den Heiligen Geist, ja. Ja, mir kommt der Gedanke, wenn ich über die Taufe oder Wasser und Geist denke, dann komme ich Johannes 3, 5 bis 6 in Erinnerung. Jesus sagte: "Niemand kommt in das Reich Gottes, außer durch Wasser und Geist." Und Geist, genau. Das ist genau das, was Jesus dem Nikodemus sagt in Johannes 3, nicht wahr? "Es sei denn, dass der Mensch aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht das Reich Gottes sehen, muss von neuem geboren werden." Warum wird dann der Heilige Geist, die Taufe mit dem Heiligen Geist durch ein Feuer dargestellt, wie auch schon bei Johannes, der sagt, er wird mit heiligem Geist und Feuer taufen? Ja, genau. Ja, genau. Hohelied 8, Vers 6 sagt: "Gottes Liebe ist ein verzehrendes Feuer, das Liebe verzehrt die Sünde." Und da haben wir diese interessante Idee, die Liebe Gottes, das Feuer fällt vom Himmel und verzehrt das Opfer. Auf dem Opfer liegt die Sünde. Dadurch ist Versöhnung möglich. Wenn Menschen eine Ehekrise haben und der eine liebt den anderen aber noch ganz besonders und er möchte die Ehekrise wieder lösen, dann hasst er den Grund für die Krise, oder? Wenn es einen Grund gibt für die Trennung, dann derjenige, den der andere noch liebt, der will alles daran setzen, den Grund wegzunehmen. Und genauso ist Gott, er liebt den Sünder, deswegen hasst er die Sünde. In Jesaja 59, Vers 2 sagt: "Dass die Sünde der Trennungsgrund ist. Ja, eure Missetaten trennen euch von eurem Gott." Und wo in der Bibel wird uns gesagt, dass der Heilige Geist und die Liebe Gottes was miteinander zu tun haben? Liebe Gottes, Heiliger Geist, gibt es da einen Vers, der deutlich macht, dass mit dem Heiligen Geist die Liebe Gottes kommt? Römerbrief, genau, Paulus sagt das. Und wo genau? Römer 5, ganz genau, Römer 5 und dort Vers 5 schon. "Die Hoffnung aber lässt nicht zu schaden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen, wohin? In unsere Herzen, durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist." Das heißt, die Taufe durch Wasser, die ist äußerlich, aber die Taufe mit dem Heiligen Geist, die ist innerlich, ins Herz. Und der Heilige Geist bringt die Liebe Gottes, die Entfernung der Sünde und die reinigt den Menschen. Ja, und also das ist sozusagen die Idee "Ich mache alles neu". Alles neu wird nicht durch die Taufe, sondern durch den Heiligen Geist. Und so wie die Sintflut ein frühes Zeichen war für das, was am Ende einmal vollständig geschehen wird, so ist die Taufe zum Beginn des Glaubenslebens ein Zeichen dafür, was der Heilige Geist dann alles tun möchte. Und er kann uns völlig neu gestalten. Das noch so als Ergänzung dazu. Gehen wir jetzt zur Offenbarung und halten fest, er hat ja gesagt, diese Worte sind wahrhaftig und gewiss. Mir kommt noch ein wichtiger Gedanke, warum die zwei, die Taufe und der Heilige Geist, zusammen gehören. Denn Paulus hat getroffen, einige Jünger, die waren nur mit Wasser getauft, aber nicht mit dem Heiligen Geist. Und er sagte: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen?" Ja, ganz genau. Wir sehen, dass die beide unmittelbar zusammen gehören. Ganz genau. Das ist die Idee in Apostelgeschichte 19, nicht wahr? Die kannten nur die Taufe des Johannes, aber noch nicht die Erfüllung mit dem Heiligen Geist.

[10:38] Gehen wir zur Offenbarung 21. Wer hat das alles gesagt? Wer hat gesagt: "Siehe, ich mache alles neu"? Also was haben wir gesehen in der Offenbarung 21 Vers 5? Wir haben gesehen einen Thron und jemand, der auf dem Thron ist. Und wir haben gesagt, wenn Johannes jemanden sieht auf dem Thron, dann ist das wer? Das ist der Vater. Das haben wir in der Offenbarung 4 und 5 gesehen. Der auf dem Thron ist, ist der Vater. Hier ist es das Lamm. Daneben und natürlich auch auf dem Thron, aber es ist der Vater selbst, der sagt: "Ich mache alles neu." Und dann wird dem Johannes gesagt: "Schreibe, nicht wahr? Denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss." Ja, da erinnern wir uns vielleicht, haben wir uns das letzte Mal schon angeschaut, noch als Ergänzung. In Offenbarung 19 und dort Vers 9, da gibt es diese Einladung. Wer mag das mal lesen? Offenbarung 19 Vers 9, die Hochzeitseinladung zum Hochzeitsmahl des Lammes. Wer mag die mal vorlesen? Offenbarung 19 Vers 9. "Und er sprach zu mir: Schreibe: Glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind." Und er sprach zu mir: "Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes." Genau, und wir haben letztes Mal gesehen, die Bibel ist immer Gottes Wort. Aber die meisten Worte sind sozusagen Gottes Gedanken ausgedrückt in menschlichen Worten. Bei den Zehn Geboten ist es anders, da hat Gott selbst menschliche Worte verwendet. Also Gott kann auch menschliche Sprache sprechen, das ist gar kein Problem. Aber meistens gibt er Gedanken, er gibt sehr klare Visionen, er gibt Ideen, er gibt konkrete Geschichten und die menschlichen Schreiber können dann so ihre Worte wählen. Wir wissen, der Johannes schreibt anders als Paulus und als Mose. Wir können den Stil erkennen, aber es gibt ein paar Stellen, vor allem bei den Zehn Geboten, da hat Gott niemanden schreiben lassen, nicht mal die Engel. Er hat gesagt: "Ich schreibe jetzt, ich nehme menschliche Worte, aber ich schreibe selbst." Und hier haben wir so einen ähnlichen Fall, Offenbarung 19 und Offenbarung 21. Das sind die tatsächlichen, die wahrhaftigen Worte Gottes. Er hat selbst auf dem Thron diese Worte gesagt und das sollte uns, das ist sehr feierlich. Wir haben hier direkt quasi ungefiltert genau das, was Gott, der Vater auf dem Thron gesagt hat. Und wenn man sich das mal wirklich vor Augen führt, dann muss man an das erinnern, sich erinnern, was Jesaja sagt, was Gott durch Jesaja sagt, dass Gott den ansieht, der vor seinem Wort zittert. Das ist nicht ohne. Und was er hier sagt, ist sehr gewaltig.

[13:19] Es geht jetzt weiter in Vers 6 und Offenbarung 21, Vers 6, den wollen wir uns heute anschauen. Jetzt wisst ihr den Teil davon. Es heißt hier Offenbarung 21, Vers 6, das ist immer noch die gleiche Szene sozusagen, der gleiche Zusammenhang. Der, der auf dem Thron sitzt, sagt: "Ich mache alles neu" und schreibe auf. Das sind die wahrhaftigen Worte Gottes. Es ist wahrhaftig und gewiss, da kannst du dich darauf verlassen. Und dann sagt er jetzt in Vers 6: Wer mag das mal lesen, Offenbarung 21, Vers 6. "Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben, aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst." Genau, danke schön. Er sprach zu mir: "Es ist geschehen." Jetzt habe ich eine Frage an euch: Was heißt denn das oder was soll denn das ausdrücken? "Es ist geschehen." "Es ist vollbracht." Also das ist so die Idee, dass etwas zum Ende gekommen ist. Gibt es diesen Ausruf noch einmal in der Offenbarung, "Es ist geschehen"? Schauen wir das mal nach, in Offenbarung 16 und dort Vers 17. Genau, Offenbarung 16, Vers 17. Das ist dann in Verbindung mit welcher Plage? Mit der siebten Plage. Genau, und da heißt es: "Und der siebte Engel goss seine Schale aus in die Luft und es ging eine laute Stimme aus vom Tempel des Himmels, vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen." Was ist denn da zu Ende oder was kommt denn da zu Ende? Was ist denn da vollbracht? Okay, also das ist interessant. Also dieser Satz "Es ist geschehen" wird bei Ellen White auch immer verknüpft mit dem Ende der Gnadenzeit. Ihr sagt auch, wenn das Ende der Gnadenzeit ist, dann heißt es: "Es ist geschehen." Ja, aber hier ist ja nicht das Ende der Gnadenzeit in Offenbarung 16, oder? Das ist schon vorbei. Also was ist jetzt geschehen hier in der siebten oder was ist jetzt? Ja, genau. Ja, das wird schon zum Teil vorher auch im Untersuchungsgericht erwähnt. Ja, aber es kommt jetzt quasi zur Vollendung dessen. Was kommt zum Ende? Oh, der Zorn Gottes. Ja, möglicherweise, obwohl der ja eigentlich im Grunde genommen eigentlich auch über die tausend Jahre noch weitergeht. Ja, der Tag des Herrn fängt ja gerade erst an. Was kommt zu Ende? Ja, die menschliche Geschichte, wie wir sie kennen. Ja, die Bevölkerung hier, das kommt zu einem Ende. Mit der siebten Plage haben wir nämlich dann die Wiederkunft. Ja, und dann ist es sozusagen erst einmal vollbracht. Dann ist sozusagen erst einmal dieser ganze große Abschnitt der Weltgeschichte an ein Ende gekommen. Diese Idee, "Es ist geschehen, es ist vollbracht, es ist vollendet", ist ja eine Idee, auch wenn manchmal unterschiedliche Worte verwendet werden. Man heißt es: "Es ist geschehen", "Es ist vollbracht", "Es ist vollendet". Eine Idee, die immer wieder so an entscheidenden Momenten der Heilsgeschichte vorkommt. Wo kommt denn das noch vor, diese Idee, dass da etwas vollendet ist? Am Kreuz, da hat Jesus gesagt: "Es ist vollbracht." Also wir haben das Kreuz, es ist vollbracht. Genau. Was haben wir noch? Okay, also das wissen wir aus den Schriften von Ellen White. Das wäre das Ende der Gnadenzeit. Genau, was haben wir noch für Aussagen? Es ist quasi vollendet, es ist bei der Schöpfung, oder? Bei der Schöpfung, da hat Gott die ganze Welt sich angeschaut und es war alles sehr gut. Und wir lesen, können wir jetzt mal nachlesen, in 1. Mose, Kapitel 2 und dort Vers 1, wer mag das mal lesen? "So wurden der Himmel und die Erde vollendet, samt ihrem ganzen Heer." Genau, also wir haben jetzt nicht das wörtliche Ausrufe: "Es ist vollendet", aber wir haben genau diese Idee, Gott sagt: "Es ist alles vollendet." Und als Folge, also Gott macht etwas oder er tut was, oder? Machen die Menschen mit bei der Schöpfung? Also ganz ein bisschen, was machen die Menschen mit? Die Bänder, die Tiere. Nicht von der Hand zu weisen, oder? Also wir haben ja dieses große Werk der Schöpfung, wo quasi alles Gott macht und die Menschen ganz am Ende so ein bisschen mitmachen, so ein bisschen, da hat man so ein Gefühl für die Kooperation, ja? Ja, das stimmt. Ja, also die Eva noch nicht mal, ja der Adam, also Dankeschön, um es genau zu sagen. Aber im Wesentlichen ist Gott, der wirkt so ein bisschen mit menschlicher Kooperation, ja? Aber es ist Gottes Schöpfung und als er damit fertig ist, was macht er dann? Er ruht, denn die Bibel sagt in Hebräer 4, schaut mal mit mir in Hebräer 4 und dort in Vers 10. Genau, wer macht das im Lesen? Hebräer 4, Vers 10. "Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken, gleich wie Gott von den Seinen." Genau, die Idee ist sozusagen, er ruht nicht, weil er erschöpft ist, sondern weil er fertig ist, es gibt nichts mehr zu tun. Ja, das ist so die Idee, ich habe alles gemacht, es ist perfekt, ich kann aufhören. Nach der Schöpfung hält Gott Ruhetag. Ihr wisst, was hat er mit dem Ruhetag gemacht, nachdem ihm der Ruhetag so gut gefallen hat? Gesegnet und geheiligt, nicht wahr? Erste Mose 2 wird das beschrieben. Gesegnet bedeutet, was heißt geheiligt? Abgesondert, besonders gemacht. Was heißt gesegnet? Was heißt gesegnet? Also er hat den Tag geheiligt, das heißt, dieser Tag ist besonders, anders als die anderen sechs, aber was heißt gesegnet? Es bleibt für immer gesegnet, ja, also bleibt auch. Aber in der Schöpfungsgeschichte wird ja schon was anderes vorher gesegnet, nicht erst der Sabbat. Was wird vorher schon gesegnet? Welche Tiere werden gesegnet, die sich mehren sollen? Genau, am fünften Tag, die Vögel und die Fische und da heißt es dann, die werden gesegnet und Gott sagt, er segne sie und sagt zu ihnen: "Seid fruchtbar und mehrt euch." Und dann werden die Menschen gesegnet und da heißt es: "Und Gott segne sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch." Das heißt, die primäre Idee von Segen ist, es wird mehr, es vermehrt sich. Die Idee ist also, Gott hat den Sabbat geruht, dann hat er gesagt, das ist so ein toller Tag, den segne ich, den mache ich besonders und ich möchte, dass es ganz viele Sabbate gibt. Er hat sie vermehrt quasi, er hat sie gesegnet. Wenn Gott das Volk segnet, dann wird es wie die Sterne am Himmel. Der Sabbat, was hat denn Jesus gemacht, als er am Freitagabend ausruft: "Es ist vollbracht"? Er ruht am Sabbat und wartet den ganzen Sabbat ab, bis dann irgendwann der Sonntag anbricht und er aufsteht. Das macht er nicht, weil er so und soviel Stunde im Grab sein muss, damit die Erlösung funktioniert, die funktioniert von vornherein, weil er ist tot und steht wieder auf, aber er hält den Sabbat. Der Sabbat ist ein Zeichen auf die Schöpfung, der Sabbat ist ein Zeichen auf die Erlösung.

[21:55] Jetzt kommt das Ende der Gnadenzeit. Also wir haben gesagt, bei der Schöpfung wird gesagt: "Es ist vollendet" und wir haben den Sabbat als Zeichen der Vollendung. "Es ist vollbracht", die Erlösung und den Sabbat als Zeichen der Erlösung und jetzt haben wir das Ende der Gnadenzeit. Was wird denn dort vollbracht? Also erstmal die Frage, was wird da vollbracht? Wird dort die Schöpfung vollbracht? Der Versöhnungsdienst, ja genau, also die Grundlage der Erlösung, die Erlösung eigentlich ist am Kreuz vollbracht. Ja genau, was wird dem Himmel jetzt gemacht? Da wird die Erlösung ja nicht erweitert, oder? Was muss noch geschehen, nachdem Jesus am Kreuz gestorben ist? Ist das Opfer vollkommen oder nicht? Das Opfer ist vollkommen. Also was muss geschehen mit dem Opfer? Der Preis ist bezahlt. Er muss angenommen werden und zwar angenommen von wem? Von den Gläubigen. Was geschieht, wenn sie den annehmen? Also sie werden gerechtfertigt und geheiligt. Das Rechtfertigen braucht wie lange? Also das ist der Moment, in dem ich Gottes Gnade annehme und sein Wort sich erfüllt und er vergibt mir. Aber die Heiligung, die nimmt ein ganzes Leben in Anspruch. Na gut, man kann das eigentlich gar nicht so trennen. Heiligung bedeutet immer wieder, dass ich auch immer wieder die Rechtfertigung in Anspruch nehme und immer wieder auch Vergebung von Gott brauche. Aber der Punkt ist, hier gibt es eine Heiligung, die auch vollendet sein muss. Und wenn Gott, wenn Jesus im himmlischen Heiligtum sagen wird: "Es ist vollbracht", dann meint er ja, warum lässt er jetzt sozusagen sein Räucherfass dann, schmeißt es zur Erde, warum zieht er seine Gewänder aus, seine hohen priesterlichen Gewänder? Warum? Weil die Heiligung der Gläubigen vollendet ist. Sie sind jetzt heilig und zwar so heilig im Sinne, dass sie keinen Fürsprecher mehr brauchen. Sie können jetzt durch die Endzeit gehen, ohne einen Fürsprecher. Und wie nennt man das dann? Was sind sie dann? Versiegelt. Und da seht ihr, warum der Sabbat das Zeichen der Versiegelung ist, das Zeichen der Heiligung. Nun, gibt es irgendeinen Bibeltext, der sagt, dass der Sabbat ein Zeichen für die Heiligung ist? Hesekiel 20, "Ich gab ihnen auch meine Sabbate", Vers 20, Vers 12 und Vers 20, "dass sie ein Zeichen sein, der sie heiligt." Genau, "dass ich der Herr bin, Gott der Herr bin, der sie heiligt." Das heißt, der Sabbat spielt immer wieder eine Rolle, ist ein Zeichen für die Schöpfung, es ist vollendet, ist ein Zeichen für die Erlösung, es ist vollbracht, ist ein Zeichen, wird dann erhalten von denen hier am Ende der Gnadenzeit. Es ist geschehen und jetzt haben wir in unserem Vers, in Offenbarung 21, geht es ja jetzt sozusagen um die Neuschöpfung der Erde. Da wird jetzt quasi die gesamte Erde neu gemacht und wieder haben wir, er sagt: "Ich mache alles neu" und wieder haben wir diesen Ausdruck: "Es ist geschehen." Und das heißt, wenn wir jetzt, das ist noch ein bisschen in der Zukunft von uns aus gesehen, wenn wir jetzt aber an die neue Erde denken, dann ist der Sabbat also auch ein Zeichen dieser Neuschöpfung. Und das ist so ein bisschen die Idee, wenn wir das Sabbat halten, halten wir den Sabbat, weil wir glauben, Gott hat mich geschaffen. Wir halten aber auch den Sabbat, weil wir glauben, dass Jesus am Kreuz für mich gestorben ist, mich erlöst hat. Und wir halten den Sabbat, weil wir glauben, dass das Sabbat halten ein äußeres Zeichen ist für die Heiligung, die wir tagtäglich erleben müssen. Wir halten den Sabbat, weil er eine Vorfreude ist auf den Himmel und die neue Erde. Und da sieht man sozusagen, wie dieses "Es ist vollbracht, es ist geschehen, es ist vollendet" immer sozusagen die Ruhe dann hinten anschließt. Es wird uns ja gesagt, es bleibt noch eine Sabbatruhe fürs Volk vorbehalten. Es geht darum, in seine Ruhe einzugehen. Welches große Ereignis hat davon gesprochen im alten Testament, dass man in seine Ruhe eingehen sollte? Wie hat Gott das illustriert, in seine Ruhe einzugehen? Mit welchem? Joshua. Und worin sind die eigentlich eingegangen? Ins Land Kanaan. Und als die fertig waren, als quasi die Eroberung vollendet gewesen wäre, was sie nie gewesen ist, weil man sie nie vollständig gemacht hat. Aber wenn man sie vollständig gemacht hätte, dann wären sie hineingegangen in seine Ruhe sozusagen. Aber der Paulus sagt, Joshua hat sie nicht zur Ruhe gebracht, denn ansonsten wäre nichts später gesagt worden. Nicht wahr? In Psalm 95, dass die Verheißung auf seine Ruhe besteht. Das heißt, das Ganze mit Joshua war nur ein Typus. Unser Wunsch, auf die neue Erde zu kommen, ist genau dieser Wunsch, dass wir diese Ruhe erreichen. Aber die Ruhe kommt erst, nachdem die Werke vollendet sind. Erst wenn die Werke vollendet sind, dann kommt die Ruhe. Und hier in Offenbarung 21 wird genau das gesagt. Es ist geschehen. Es ist sozusagen alles, alles, alles, alles, alles, alles, alles getan.

[27:45] Nun gehen wir nochmal zurück zu Offenbarung 21 und schauen mal in Vers 6. Da wird jetzt noch mehr gesagt. Offenbarung 21 und dort Vers 6. Da heißt es nämlich: "Er sprach zu mir: Es ist geschehen." Und dann sagt er, der dort spricht: "Ich bin das A und das O." Das ist ja eine geflügelte Redewendung geworden, das A und O. Was steckt dahinter zwischen "Ich bin das A und das O"? Warum ausgerechnet diese beiden Buchstaben? Warum sind A und O Anfang und Ende? Im griechischen Alphabet haben wir als ersten Buchstaben das Alpha. Genau und als letztes Omega. Es gibt ein kurzes O und ein langes O. Das Omega. Das A und das O ist der letzte Buchstabe. Also wenn man es auf Deutsch eigentlich richtig übersetzen würde, würde man eigentlich sagen: "Gott ist das A und das Z." Das wäre eigentlich die eigentlich gedachte Übertragung ins Deutsche. A bis Z. Wir sagen ja auch, der hat das von A bis Z alles gemacht. Aber was steckt hinter der Idee, dass er A bis Z ist, dass er A und O ist, dass er von Anfang bis Ende ist? Welche Idee steckt dahinter? Also es ist alles geschaffen. Also er steht am Anfang. Alles erfüllt. Gibt es das im alten Testament schon, diese Idee der Erste und der Letzte? Das ist ja das, was er sagt: "Ich bin der Anfang und das Ende." Kommt es im alten Testament schon vor, diese Idee, dass Gott sagt: "Ich bin Anfang und Ende"? Ja, Jesaja ist immer ein guter Tipp in der Hinsicht. Jesaja und zwar, wir schauen mal zwei Texte an. Jesaja 44. Schaut mal, Jesaja 44 und dort Vers 6. Jesaja 44 und dort Vers 6. Wer mag den mal lesen? "So spricht der Herr, der König Israels und sein Erlöser, der Herr der Herrscherin: Ich bin der Erste und ich der Letzte, und außer mir ist kein Gott." Genau, also hier sagt Gott ganz deutlich, also was sind die Eigenschaften, die er von sich hier sagt? Welche Eigenschaften bezieht er auf sich selbst? Er sagt: "Ich bin der König und ich bin der Erlöser." Der König und der Erlöser sagt: "Ich bin der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte und ich bin der einzige Gott." Ja, das ist die Idee. Ja, ich bin der einzige Gott. Okay, schauen wir noch einen Text an in Jesaja 48, wo wir schon da sind. Wir müssen weiter blättern. Jesaja 48 und dort Vers 12. Jesaja 48 Vers 12. "Höre auf mich, Jakob, und du, Israel, mein Berufener! Ich bin es, ich bin der Erste und ich bin auch der Letzte." Genau, also hier ist interessanterweise diese Formulierung: "Ich bin es, ich bin es." Hat jemand vielleicht von euch eine Übersetzungsvariante? Hat jemand eine andere Übersetzung vielleicht? Er sagt: "Höre auf mich, Jakob, und du, Israel, mein Berufener." Da sagt er in der Schlachter: "Ich bin es", aber es kann vielleicht auch übersetzt werden mit: "Genau, ich bin derselbe, ich bin der, der ist." Also das klingt, wonach klingt das, wenn er sagt: "Ich bin der, der ist"? Ja, nach "Ich bin, der ich bin", der aus sich selbst heraus existierende. Und weil er aus sich selbst heraus existiert, weil er kein Anfang und kein Ende hat, ist er für alles andere Anfang und Ende. Ja, also die Idee, dass er A und O, das heißt nicht, dass er der Erste ist, im Sinne von irgendwann, er war der Erste, der mal entstand und er ist der Letzte, der vergeht, sondern für alles andere ist er Anfang und Ende, weil egal was es gibt, er war davor und er ist das, weil er von Ewigkeit zu Ewigkeit ist.

[32:20] Okay, jetzt, wer sagt das denn hier in Offenbarung 21 Vers 6? Wer ist es, der das sagt? Also wir wissen schon, ich meine, es ist Gott, aber das kann man doch etwas mehr spezifizieren. Also wenn Vers 5 der Vater ist, dann würden wir erst mal davon ausgehen, dass es auch hier der Vater ist. Ja? Es ist nicht ein Problem, sondern eine Ergänzung. Im Kapitel 22, wenn wir sprechen vor Wiederkommen, Jesus steht gleiches. Warte, warte, warte, jetzt diese Formulierung A und O gibt es ja noch öfter in Offenbarung. Und jetzt gucken wir uns das mal kurz an, wo kommt die denn noch vor in Offenbarung? In Offenbarung 1 Vers 8, da haben wir es ziemlich am Anfang schon. Da heißt es nämlich: "Wer mag das mal lesen, Offenbarung 1 Vers 8?" Genau, danke schön. Wer ist denn das, der hier spricht? Wer ist das? Ja, also wer spricht hier konkret in Vers 8? Wer spricht hier konkret in Vers 8? Kann man ganz präzise bestimmen. Also wenn ihr es nicht genau wisst, was denkt ihr, wer könnte das sein? Vielleicht Jesus, oder? Warum Gott der Vater? Okay, ja, das kann ja ständig von Jesus gesprochen sein. Ja, das ist ein Argument für Jesus. Okay, weil es jeder kommt und es ist ja auch ein Vers vorher, nicht, weil sie er kommt in den Wolken, könnte man denken, es ist Jesus. Aber schaut mal genau, was dort steht in Vers 8. "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr und jetzt wie steht es? Der ist und der war und der kommt." Diese Formulierung, "der ist und der war und der kommt", kommt es schon mal vor in dem Kapitel? Gibt es in dem Kapitel schon mal die Formulierung, "der ist und der war und der kommt"? In Vers 4, jetzt lesen wir gemeinsam ab Vers 4. "Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asien sind: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus." Also wer sind die sieben Geister, wisst ihr das vielleicht zufällig? Der Heilige Geist. Vers 11 sagt nicht wahr, dass der Geist der Weisheit und der Rat und der Erkenntnis diese siebenmal, siebenfache Ausformung des Heiligen Geistes auf dem Messias ist. Also haben wir den, der ist und der war und der kommt, also den, der war und der ist und der ist und der war und der kommt und wir haben den Heiligen Geist und wir haben Jesus Christus, eigentlich ein sehr schönes Bild der Dreieinigkeit hier in diesen beiden Versen. Und wenn also Jesus schon erwähnt wird und der Heilige Geist, dann ist wer, der ist und der war und der kommt? Der Vater. Und er sagt von sich selbst: "Ich bin das A und das O." Also der Vers spricht auch von dem A und dem O als Gott, dem Vater. Aber gibt es noch andere Stellen Offenbarungen, die von A und O sprechen? Ja, wir können schon mal ein bisschen, also es gibt eine Stelle, die ist ein bisschen umstritten und zwar schaut mal in Offenbarung 1, Vers 11. Offenbarung 1, Vers 11 ist deswegen umstritten, es gehört zu den wenigen Stellen in der Offenbarung, wo die Manuskripte unterschiedlich sind. Also wenn man jetzt mit Textus Receptus, wie ich hier in der Schlachter arbeitet, dann steht da in Vers 11 die Sprache: "Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, und was du siehst, das schreibe in dein Buch und sende es in die Gemeinden." Aber in manchen Übersetzungen, ich weiß nicht, welche Übersetzung ihr habt, aber wenn ihr jetzt Elberfelder habt und so, steht das nicht. Du hast was? Zürcher Bibel, genau, die ist wahrscheinlich dann auch nicht nach Textus Receptus, sondern nach dem Kodex Text, weil es einige alte Manuskripte gibt, wo das nicht steht. Und aber derjenige, der hier spricht, ist natürlich wer in Vers 11? Jesus, denn er hört ja die Stimme und dann dreht er sich um in den nächsten Versen 12, 13 und dann sieht er Jesus. Also hier ist ein Text, wo einige Manuskripte auch sagen: "Ich bin das A und das O." Jetzt könnte man denken, jetzt weiß man nicht genau, aber muss man nicht verzweifeln, weil in dem Kapitel selbst schon die Antwort gegeben wird. Schaut mal in Vers 17, Vers 17, da spricht Jesus und da lesen wir. Wer mag das mal lesen, Vers 17? "Und als ich ihn sah, sank ich wie tot ihm zu Füßen, und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte." Genau, also hier sagt Jesus eindeutig: "Ich bin der Erste und der Letzte", ja. Und dann haben wir noch die Stelle, die du erwähnt hast, nämlich ganz am Ende, in Offenbarung 22, in Offenbarung 22 und dort Vers, ja, wir können Vers 12 lesen, dann wird es deutlicher, Vers 12 und 13. Wer mag das mal lesen? "Und siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte." Genau, und dann später in Vers 16 sagt er sogar: "Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen." Also hier sagt Jesus von sich: "Ich bin das A und das O."

[38:00] Was ist die Schlussfolgerung, die wir aus diesem kleinen Ministudium ziehen können, die wir nicht verpassen wollen, was ist die Schlussfolgerung? Wenn Jesus ist Gott und zwar genauso Gott wie der Vater, ja. Gott, dein Vater sagt: "Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte, außer mir gibt es keinen anderen Gott." Und genau das Gleiche sagt Jesus über sich, ja, sie sind eins, ja. Das ist kein Unterschied, ja, kann man sehr schön sehen, ja. Ich wollte sagen, wenn Jesus kommt, er kommt auch mit der Herrlichkeit und Macht des Vaters, steht auch irgendwo in Lukas und in Matthäus, wenn er kommt, er kommt aber mit der Herrlichkeit des Vaters, ganz genau. Also die Idee, die wir jetzt hier sehen, ist ganz deutlich, dass beide, und wir können natürlich sozusagen auch den Heiligen Geist dann noch dazu noch nehmen, dass sie völlige Macht haben und Anfang und Ende sind.

[39:02] Jetzt die letzte Frage für heute ist, was bedeutet das dann praktisch für mich, dass Gott der Vater und dass Jesus A und O sind? Ja, also wir haben jetzt gesehen, also universumsgeschichtlich, nicht wahr, sie stehen ganz am Anfang, sie haben alles geschaffen, alle Welten, Jesus hat alle Welten geschaffen durch den Willen Gottes, des Vaters und alle Engel und sie werden bis ans Ende bleiben, nicht wahr, sie sind das Fundament von allem, die Regierung Gottes. Aber was heißt das jetzt praktisch für mich als Gläubigen hier im 21. Jahrhundert, der ich mich auf die Wiederkunft vorbereite? Gibt es da eine praktische Anwendung dieser Idee von A und O für mein Glaubensleben? Also eine praktische Lektion sehe ich im Johannes 14, Jesus antwortete und sprach zu ihm: "Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir, also plural, werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen." Also Vater, Heiliger Geist und Jesus wohnt im Herzen dieser Menschen. Genau, absolut, nicht wahr, also die Notwendigkeit, dass alle drei Personen der Gottheit zusammenarbeiten, aber nochmal auf diesen Punkt von A und O, Anfang und Ende, Erster und Letzter, hat es da irgendeine Bedeutung für unser persönliches Glaubensleben? Wie kann Jesus für mich persönlich A und O sein? Wie kann Gott, der Vater, für mich persönlich A und O sein? Es gibt mehrere Ideen in der Bibel, aber es gibt einen interessanten Bibeltext, vielleicht fällt euch der ein oder vielleicht auch etwas anderes. Nützt uns ja nichts, wenn wir einfach nur die theologische Erkenntnis haben, dass A und O, das ist Gott, der Vater. Was heißt denn das? Also wenn ich jemanden frage, was bedeutet das für dich praktisch, dass Jesus A und O ist? Dass Jesus alles für mich ist. Dass er alles für mich ist, genau, er ist auch alles in der Zwischenzeit, genau. Schau bei mir in Philipper 1, Vers 6 und das ist ein wichtiger Vers in dem Zusammenhang, da steht zwar nicht A und O, aber da steht genau diese Idee und da bricht der Paulus das runter, sozusagen auf unser Glaubensleben. Dass er manchmal durchaus in Anfechtung geraten kann, oder? Philipper 1, Vers 6, da sagt er: "Weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher ein was ein? Ein gutes Werk in euch, ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird, bis auf den Tag Jesu Christi." Er ist nicht nur A und O bezüglich der Schöpfung und des Universums und der Engel, er ist auch das A und O bezüglich meines Glaubens. Heißt auf Deutsch: Niemand kommt zu Gott und sagt: "Ich möchte gerne glauben", sondern jeder, der glaubt, glaubt, weil Gott schon angefangen hat in seinem Leben. Ja, wie Jesus gesagt hat: "Du merkst, dass es einen Wind gibt, aber du weißt nicht, wo er kommt." Gott hat schon angefangen, er zieht dich, du kannst nur hinterher gehen, sozusagen, du kannst ihm nur folgen, und er ist der, der den Glauben angefangen hat, er ist der Anfänger und Vollender des Glaubens. Wir haben auch einen schönen Text im Hebräer 12, Vers 2, in dem wir blicken auf den Anfänger und Vollender des Glaubens, Jesus. Ja, Hebräer 12, 2. Genau, in dem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Es ist genau dieselbe Idee, er ist das A und O, er hat das Werk. Danke schön für die Ergänzung, er hat das Werk angefangen, er wird es auch vollenden. Warum ist das wichtig? Weil es immer, immer, immer wieder diese Angst gibt, ja, Jesus hat ein Werk mit mir angefangen, aber wird es auch vollendet werden? Werde ich ans Ziel ankommen? Werde ich es schaffen? Werde ich einmal hier dabei sein, wenn das Ende der Gnadenzeit ist? Ja, wird das ausreichen? Und das Problem ist, dass wir oft denken, Jesus hat viel für mich getan und jetzt bin ich dran. Ja, jetzt muss ich mich anstrengen, jetzt muss ich irgendwas machen. Aber obwohl wir die ganze Zeit mit ihm kooperieren müssen, wir müssen ihn immer in unser Herz lassen, wir müssen immer mit ihm leben, wir müssen immer auf ihn hören, ist doch er es, der es tut und zwar von Anfang bis zum Ende. Wenn wir uns an ihn klammern, an ihm festbleiben, wird er das zu Ende führen, was angefangen hat. Und wenn wir denken: "Meine Güte, wie soll das zu Ende gehen?", er schafft es. Und das bedeutet es praktisch zu glauben, dass Jesus das Alpha und Omega ist, dass Gott der Vater das, was er anfängt, nicht halbfertig darlässt. Gott wird nicht sagen: "Oh, ich hätte sie eigentlich doch gerne vollendet mit ihrem Charakter, aber es hat jetzt irgendwie nicht gereicht, naja, egal, Pech gehabt", sondern er setzt sich dafür ein, dass aus unserem Charakter etwas wird, was auf der neuen Erde Bestand hat. Um ihm dafür zu danken, lass uns ihn in der Knie.

[43:39] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir sehen dürfen, dass du der Anfang und das Ende bist, nicht nur für das Universum und für alles, was es gibt, sondern auch für unseren persönlichen Glauben, dass du ihn angefangen hast. Wir haben dich nicht überzeugt, dass wir dir nachfolgen dürfen, sondern du hast uns überzeugt und du hast dich verantwortlich dafür gemacht, dass wenn wir bei dir bleiben, nicht den Rücken dir zukehren, sondern jeden Tag aufs Neue dich suchen, dass du in uns das vollendest, was wir selbst niemals zu Ende bringen können. Wir danken dir dafür von ganzem Herzen. Im Namen Jesu, der auch das A und O ist, beten wir. Amen.


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